{"id":4603,"date":"2010-02-26T09:18:54","date_gmt":"2010-02-26T08:18:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4603"},"modified":"2010-02-26T09:18:54","modified_gmt":"2010-02-26T08:18:54","slug":"hinweise-des-tages-1087","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4603","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute unter anderem zu folgenden Themen: Riester-Rente, &ldquo;Miet-R&uuml;ttgers&rdquo;, &ldquo;Hart aber fair&rdquo;; FDP warnt vor Politmagazin: Blo&szlig; keine Interviews mit dem NDR; Sch&auml;ubles feudale Geheimniskr&auml;merei; Jugend zwischen Arbeitslosigkeit und Praktikum; Gro&szlig;banken spekulieren mit Griechen-Krise; WDR &bdquo;Die Story&ldquo; zum Karstadt-Ausverkauf; Westerwelle; Der ewige &raquo;Florida-Rolf&laquo;; Ersatzkassen wollen Gesundheitssystem erhalten; Franzosen haben den l&auml;ngsten Lebensabend; Kunststoffabfall &ndash; Forscher entdecken riesigen M&uuml;llteppich im Atlantik; Unbewegliche Bisch&ouml;fe. (MB\/AM)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">DIW beklagt hohe Kosten bei der Riester-Rente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">&ldquo;Miet-R&uuml;ttgers&rdquo; sucht Hilfe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">TV-Kritik &ldquo;Hart aber fair&rdquo;: Hier endet der demokratische Sektor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">FDP warnt vor Politmagazin: Blo&szlig; keine Interviews mit dem NDR<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Sch&auml;ubles feudale Geheimniskr&auml;merei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Der Arzneikrieg &ndash; &ldquo;wohlwollend geduldet&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Jugend zwischen Arbeitslosigkeit und Praktikum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Riskante Kreditversicherungen &ndash; Gro&szlig;banken spekulieren mit Griechen-Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">WDR &bdquo;Die Story&ldquo; zum Karstadt-Ausverkauf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Westerwelle unter Beschuss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Westerwelles Gespensterdebatte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Der ewige &raquo;Florida-Rolf&laquo; &ndash; Kampagnen gegen vermeintlich faule Arbeitslose haben Tradition<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">&ldquo;Die hat keine Ahnung&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Versicherte d&uuml;rfen nicht zu Bittstellern werden &ndash; Ersatzkassen wollen Gesundheitssystem erhalten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">US-Gesundheitsreform: Obama steht noch eine aggressive Option offen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Franzosen haben den l&auml;ngsten Lebensabend<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Chaos als Normalzustand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Kunststoffabfall &ndash; Forscher entdecken riesigen M&uuml;llteppich im Atlantik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Zu guter Letzt: Der Schweizer Mythos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Das Letzte: Unbewegliche Bisch&ouml;f sich<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4603&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>DIW beklagt hohe Kosten bei der Riester-Rente<\/strong><br>\nDas Berliner Forschungsinstitut verlangt eine &Uuml;berpr&uuml;fung der Riester-Renten. Die Konditionen und Kosten seien v&ouml;llig undurchschaubar. Damit unterst&uuml;tzen die Berliner Forscher grunds&auml;tzlich die Kritik von Verbrauchersch&uuml;tzern. Doch zugleich teilen sie auch gegen die Verbraucherverb&auml;nde aus.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/finanzen\/article6545644\/DIW-beklagt-hohe-Kosten-bei-der-Riester-Rente.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> So eine Meldung kommt inzwischen im Monatstakt. Warum bleibt man nicht bei dem System mit der mit Abstand g&uuml;nstigsten Kostenstruktur? Der gesetzlichen Rente! Die Riester-Rente ist genau so ein Flop wie Hartz IV &ndash; nichts von den Versprechungen der Politik ist ansatzweise erf&uuml;llt worden.<br>\nErg&auml;nzende Anmerkung: Das Institut ist einer der wissenschaftlichen Schreibtische der Arbeitgeberlobby. Die sind nat&uuml;rlich an stabilen oder &ndash; noch besser &ndash; sinkenden &bdquo;Lohnnebenkosten&ldquo; interessiert. Da finden wir zum Beispiel im Kuratorium den langj&auml;hrigen Au&szlig;endienstmitarbeiter von AWD, MLP und Anderen, Bert R&uuml;rup sowie Vertreter des Bundesverbandes der deutschen Industrie, auch vom DGB und von City Clean GmbH &amp; Co. KG. In einem F&ouml;rderverein (Vereinigung der Freunde) ist u.A. Michael H&uuml;ther (Institut der Wirtschaft K&ouml;ln, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) vertreten. Pr&auml;sident ist Klaus Zimmermann. Die Gutachten und Studien des DIW sind offensichtlich so unseri&ouml;s und angreifbar, dass sogar das Bundeswirtschaftsministerium unter der damaligen Leitung von Michael Glos das DIW von der gemeinschaftlichen Konjunkturprognose ausschloss.<\/em><\/p>\n<p>Quelle 2: <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/de\/diw_01.c.100348.de\/ueber_uns\/vorstand_und_gremien\/kuratorium\/kuratorium.html\">DIW<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/de\/diw_01.c.100399.de\/ueber_uns\/vereinigung_der_freunde\/der_vorstand\/der_vorstand.html\">DIW<\/a><br>\nQuelle 4: <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/de\/diw_01.c.100346.de\/ueber_uns\/vorstand_und_gremien\/vorstand\/vorstand.html?id=diw_01.c.10996.de&amp;sprache=de\">DIW<\/a><br>\nQuelle 5: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/konjunktur\/_b=1288701,_p=31,_t=ftprint,doc_page=0;printpage\">Handelsblatt vom 02.07.2007<\/a><\/p>\n<p>Siehe dazu auch: <strong>Ohne eine Art Kulturrevolution werden wir die Plage der herrschenden &Ouml;konomen nicht los<\/strong><br>\nQuelle 6: <a href=\"?p=3751\">NachDenkSeiten vom 06.02.2009<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&ldquo;Miet-R&uuml;ttgers&rdquo; sucht Hilfe<\/strong><br>\nEin Christdemokrat der alten Schule soll den CDU-Wahlkampf retten: Mit Andreas Krautscheid hat NRW-Ministerpr&auml;sident J&uuml;rgen R&uuml;ttgers einen unauff&auml;lligen Strippenzieher zum Generalsekret&auml;r ernannt. Der 49-j&auml;hrige Jurist tritt die Nachfolge des wadenbei&szlig;enden Hendrik W&uuml;st an, der f&uuml;r die umstrittenen Angebote an Firmen, sich ein Treffen mit R&uuml;ttgers f&uuml;r 6000 Euro erkaufen zu k&ouml;nnen, verantwortlich gewesen sein soll. Zehn Wochen vor der Landtagswahl muss Krautscheid nun einen neuen Wahlkampf konzipieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/2351852_Sponsoring-Affaere-Miet-Ruettgers-sucht-Hilfe.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Warum die Anf&uuml;hrungszeichen?<\/em><\/p>\n<p><strong>Mieten Sie R&uuml;ttgers!<\/strong><br>\nDas Gebaren der NRW-CDU ging weit &uuml;ber die bei allen Parteien g&auml;ngige &ndash; und problematische &ndash; Praxis hinaus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2010%2F02%2F25%2Fa0032&amp;cHash=24e7e1d832\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>TV-Kritik &ldquo;Hart aber fair&rdquo;: Hier endet der demokratische Sektor<\/strong><br>\nDie oben brauchen den Sozialstaat nicht. Die oben bilden sich auch ein, sie k&auml;men ohne den Rechtsstaat aus. Das war gestern abend bei &ldquo;Hart aber fair&rdquo; wieder einmal zu erleben. Der Hamburger Weihbischof Hans-Jochen Jaschke, Jahrgang 1941, wurde 1974 von Professor Ratzinger promoviert, seit 1994 ist er Weihbischof in Hamburg. In der Deutschen Bischofskonferenz arbeitet er vor allem an Fragen der &Ouml;kumene und im interreligi&ouml;sen Dialog. Als geborener Oberschlesier ist er auch t&auml;tig im Stiftungsrat Flucht, Vertreibung, Vers&ouml;hnung. Ein Mann also, der den Umgang mit Problemen gewohnt ist. Vielleicht hat er sich dabei angew&ouml;hnt, wann immer er etwas sagt, dazu zu l&auml;cheln. Ein einnehmendes L&auml;cheln f&uuml;r die einen. Andere finden es aufgesetzt, unglaubw&uuml;rdig. Bei Plasberg durfte man auch auf die Idee kommen, es f&uuml;r ein verlegenes Grinsen zu halten. Jedenfalls war es auffallend.<br>\nWie gerne reden wir doch bei v&ouml;llig machtlosen Kopft&uuml;cher tragenden Frauen von einer Parallelgesellschaft! Gestern abend, wo es einmal angebracht gewesen w&auml;re, fiel das Wort nicht. Angesprochen auf das Gesetz, wedelte der Bischof &ndash; wieder l&auml;chelnd &ndash; mit einem Memorandum der Bisch&ouml;fe aus dem Jahr 2002. Eine Demonstration der Arroganz der Macht war das.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/kultur_und_medien\/feuilleton\/2353306_TV-kritik-Hart-aber-fair-Hier-endet-der-demokratische-Sektor.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>FDP warnt vor Politmagazin: Blo&szlig; keine Interviews mit dem NDR<\/strong><br>\nPolitische Einflussnahme auf den unabh&auml;ngigen Journalismus: Die FDP warnt in einer E-Mail vor dem Magazin Panorama.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/22\/504236\/text\/print.html\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em>Den betreffenden Panorama-Bericht gibt es hier:<\/em><\/p>\n<p>Quelle 2: <a href=\"http:\/\/daserste.ndr.de\/panorama\/media\/panorama404.html\">ARD-Mediathek<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/daserste.ndr.de\/panorama\/aktuell\/pafdp100.html\">ARD Panorama<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Ein Absatz im S&uuml;ddeutsche-Bericht ist schon seltsam. &bdquo;Es ist nicht das erste Mal, dass Panorama &Auml;rger hat. Das &auml;lteste deutsche TV-Politmagazin wird 2011 sein 50-j&auml;hriges Bestehen feiern &ndash; und auf viel Streit zur&uuml;ckblicken k&ouml;nnen. Schon 1969 drohten Unions-Politiker wegen der Sendung den NDR-Staatsvertrag zu k&uuml;ndigen (eine Drohung, die 1978 sogar wahr wurde). Doch auch die Linken regten sich auf. Als Panorama 1993 &uuml;ber angebliche Rotlichtverstrickungen Oskar Lafontaines recherchierte, echauffierte der sich &uuml;ber deren &ldquo;Schweinejournalismus&rdquo;.&ldquo; Als h&auml;tte es 1993 schon eine Linkspartei gegeben und Oskar Lafontaine sei damals schon dort in f&uuml;hrender Position gewesen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Sicherheit hat oberste Priorit&auml;t &ndash; Staat muss Anforderungen an die Qualit&auml;tssicherung etablieren<\/strong><br>\nAchsrisse beim ICE, Radbr&uuml;che und Bremsprobleme bei der Berliner S-Bahn, Verdacht auf Baupfusch an ICE-Trassen. Anl&auml;sslich der j&uuml;ngsten Sicherheitsm&auml;ngel bei der Deutschen Bahn AG fordert der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) eine bessere Aufsicht des Staatskonzerns.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vzbv.de\/go\/presse\/1272\/index.html?ref_presseinfo=true\">Verbraucherzentrale Bundesverband<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Sch&auml;ubles feudale Geheimniskr&auml;merei<\/strong><br>\nWie viel Geld br&auml;chte eine Bankenabgabe? Finanzminister Sch&auml;uble l&auml;sst das von Experten sch&auml;tzen, verweigert der Linksfraktion aber die Auskunft. Die will nun klagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wirtschaft\/artikel\/1\/schaeubles-feudale-geheimniskraemerei\/\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Der Arzneikrieg &ndash; &ldquo;wohlwollend geduldet&rdquo;<\/strong><br>\n&ldquo;Es ist ja f&uuml;r einen guten Zweck&rdquo;, sagt Michaela Gottfried. Die Sprecherin des Verbands der Ersatzkassen best&auml;tigt, dass ihre Kasse sich zum ersten Mal an einer Studie beteiligen wird. Auch die Techniker Krankenkasse ist dabei, andere Kassen &uuml;berlegen den Einstieg. Der Arzneimitteltest hei&szlig;t &ldquo;Vibera&rdquo; und soll endg&uuml;ltig kl&auml;ren, welches von zwei Medikamenten besser gegen die feuchte Makuladegeneration (AMD) hilft. 4,5 Millionen Deutsche sind von der heimt&uuml;ckischen Augenerkrankung betroffen, sie ist die h&auml;ufigste Ursache f&uuml;r Blindheit im Alter. Mit der F&ouml;rderung der Vibera-Studie ist ein neuer H&ouml;hepunkt im jahrelangen Streit zwischen den Krankenkassen in Deutschland und den Pharmaherstellern Roche und Novartis erreicht. Die Finanzierung einer Arzneimittelstudie durch Krankenkassen w&auml;re ein absolutes Novum, erlaubt der Gesetzgeber eigentlich nicht einmal deren Beteiligung an Modellprojekten. Beitrittsgelder von Versicherten sollen nicht in die Forschung flie&szlig;en, da dies zur Kernaufgabe der Pharmaindustrie geh&ouml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF\/Doc~E322B50CC9A9E496EA95483520B405565~ATpl~Ecommon~Scontent~Afor~Eprint.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung eines NachDenkSeiten-Lesers:<\/strong> Ein Superbeispiel zur &ldquo;Gewinnoptimierung&rdquo; der Pharmaindustrie auf unser aller Kosten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Jugend zwischen Arbeitslosigkeit und Praktikum<\/strong><br>\nViele Arbeitnehmer behalten trotz Krise ihre Jobs, doch die Jugendarbeitslosigkeit steigt dramatisch. Hunderttausende ergattern nur prek&auml;re Stellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/karriere\/bewerbung\/2009-12\/arbeitsmarkt-jugend?page=all&amp;print=true\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Eine gesellschaftliche Zeitbombe.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Riskante Kreditversicherungen &ndash; Gro&szlig;banken spekulieren mit Griechen-Krise<\/strong><br>\nDie Zocker sind zur&uuml;ck: Internationale Geldh&auml;user kaufen laut &ldquo;New York Times&rdquo; massenhaft Kreditversicherungen und schlie&szlig;en damit Wetten auf eine m&ouml;gliche Staatspleite Griechenlands ab. Dieselben Institute sollen an der Verschuldung des Landes verdient haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,druck-680228,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>WDR &bdquo;Die Story&ldquo; zum Karstadt-Ausverkauf<\/strong><br>\nEin NachDenkSeiten-Leser macht uns darauf aufmerksam:\n<blockquote><p>Als t&auml;glicher Leser ihrer NachDenkSeiten m&ouml;chte ich Sie auf einen Fernsehbeitrag des WDR &ldquo;die story&rdquo; zum Untergang des Karstadt Quelle Konzerns hinweisen. Dieser Beitrag lief zu einer sehr &ldquo;zuschauerfreundlichen Zeit&rdquo; 23:30 Uhr in der ARD, wahrscheinlich sollte es keiner mitkriegen. Was hier zwei Journalisten recherchiert haben hat mir fast die Sprache verschlagen. Hier wurde klar und deutlich gezeigt, mit welchen fiesen und hinterh&auml;ltigen Methoden die gierigen Manager oder andere geldgeile, skrupellose Bonzen vorgehen und nur wegen pers&ouml;nlicher, privater Profitinteressen dieser Verbrecher &uuml;ber 50.000 Menschen jetzt ohne Arbeit da stehen.  Diese Sendung wird in verschiedenen Kan&auml;len wiederholt, vielleicht k&ouml;nnen Sie ja mal auf den &ldquo;NachDenkSeiten&rdquo; einen Hinweis geben: <\/p>\n<p>EinsExtra, 25. Februar 2010, 22:02 Uhr<br>\nEinsExtra, 26. Februar 2010, 05:30 Uhr<br>\nEinsExtra, 27. Februar 2010, 15:02 Uhr<br>\nEinsExtra, 28. Februar 2010, 10:45 Uhr<br>\nPHOENIX, 24. M&auml;rz 2010, 14:00 Uhr<\/p><\/blockquote>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Mit Ratgebersendungen getarnte Dauerwerbesendungen f&uuml;r kommerzielle Altersvorsorge werden wir aber immer mal wieder gerne traktiert. Als ich den Hinweis lese, suche ich, ob das Video zur Sendung im Internet abrufbar ist. Fehlanzeige. Daf&uuml;r aber das hier:<\/em><\/p>\n<p><strong>Wie die ARD Journalismus versteckt<\/strong><br>\nMittwochnacht war es mal wieder soweit. In der ARD lief ein hoch interessanter, gut recherchierter Beitrag. &ldquo;Die Story&rdquo; des WDR hatte das Thema &ldquo;Karstadt &ndash; der gro&szlig;e Schlussverkauf&rdquo;. Akribisch deckte der Filme Facetten der gr&ouml;&szlig;ten deutschen Nachkriegspleite auf und zeichneten ein kritisches Bild vor allem des ehemaligen KarstadtQuelle-Chefs Thomas Middelhoff, der sich sogar im O-Ton rechtfertigte. Wann wird so ein tolles St&uuml;ck gesendet: nachts um 23.30 Uhr. Das ist kein Einzelfall.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/nc\/background\/meedia-blogs\/stefan-winterbauer\/stefan-winterbauer-post\/article\/wie-die-ard-journalismus-versteckt_100026459.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=1692&amp;cHash=18021aa8a0\">Medienzirkus<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Westerwelle unter Beschuss<\/strong><br>\nVon allen Seiten hagelt es Angriffe wegen seiner Hartz-IV-Thesen, seine FDP h&auml;ngt im Stimmungstief und die Mehrheit der B&uuml;rger h&auml;lt ihn als Au&szlig;enminister f&uuml;r ungeeignet &ndash; Guido Westerwelle hat es derzeit nicht leicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/165860.westerwelle-unter-beschuss.html?action=print\">Neues Deutschland<\/a>\n<p><strong>FDP: Westerwelle oder: Die Hand, die nimmt<\/strong><br>\nNebenbei Gro&szlig;verdiener: Bis zu 500.000 Euro hat Hartz-IV-Kritiker Westerwelle in den vergangenen vier Jahren mit Vortr&auml;gen verdient.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/9\/504223\/text\/\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Westerwelles Gespensterdebatte<\/strong><br>\nMit Guido Westerwelles Kritik an Hartz IV verh&auml;lt es sich wie mit der abgesenkten Mehrwertsteuer f&uuml;r Hotel&uuml;bernachtungen. Auch sie war schon im Ansatz grundfalsch. So falsch wie Westerwelles allererste Reaktion auf das Hartz-IV-Urteil des Bundesverfassungsgerichts.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/kommentar\/1132780\/\">Deutschlandradio (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2010\/02\/25\/dlf_20100225_1908_f3956168.mp3\">Deutschlandradio (Audio-Podcast)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Der ewige &raquo;Florida-Rolf&laquo; &ndash; Kampagnen gegen vermeintlich faule Arbeitslose haben Tradition. Dabei erg&auml;nzen sich Politik und Medien perfekt<\/strong><br>\nDa sind sie wieder &ndash; die faulen Arbeitslosen, die es sich in der sozialen H&auml;ngematte bequem gemacht haben. In regelm&auml;&szlig;igen Abst&auml;nden hetzen Politiker und Medien gegen vermeintlich Arbeitsscheue. Eine &Uuml;bersicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/165861.der-ewige-florida-rolf.html?action=print\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&ldquo;Die hat keine Ahnung&rdquo;<\/strong><br>\nAnfang Mai wird Udo Past&ouml;rs in Saarbr&uuml;cken vor Gericht stehen. Dem Vorsitzenden der NPD-Fraktion im Schweriner Landtag wirft die Staatsanwaltschaft vor, beim Aschermittwochstreffen der NPD im Saarland im Februar 2009 gegen T&uuml;rken und Juden gehetzt zu haben. &ldquo;Judenrepublik&rdquo;, soll Past&ouml;rs damals gesagt haben. Auch in Mecklenburg-Vorpommern fiel der 57-j&auml;hrige Neonazi k&uuml;rzlich wieder auf. Als das Parlament einen Tag nach dem Holocaust-Gedenktag &uuml;ber die NPD-Forderung nach einem Denkmal f&uuml;r die Ertrunkenen des 1945 torpedierten Fl&uuml;chtlingsschiffes &ldquo;Wilhelm Gustloff&rdquo; debattierte, bezeichnete Past&ouml;rs Hitlers Kriegsziel von der &ldquo;Vernichtung des j&uuml;dischen Bolschewismus&rdquo; in einem Zwischenruf als &ldquo;eine gute Idee&rdquo; und wurde danach aus der Landtagssitzung geworfen.<br>\nAngesichts solcher Erlebnisse kann es die SPD\/CDU-Regierung in Schwerin nicht begreifen, dass Bundesfamilienministerin Kristina Schr&ouml;der (CDU) F&ouml;rdermittel f&uuml;r den Kampf gegen Rechtsextremismus k&uuml;rzen will. Schr&ouml;der hatte angek&uuml;ndigt, aus dem Topf k&uuml;nftig auch Projekte gegen Linksextremismus und Islamismus bezahlen zu wollen. &ldquo;Die hat von der Wirklichkeit keine Ahnung&rdquo;, &auml;rgert sich die Schweriner Sozialministerin Manuela Schwesig (SPD). &ldquo;Ich habe gro&szlig;e Sorge, dass Schr&ouml;der uns schw&auml;chen wird.&rdquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/?em_cnt=2354783&amp;em_loc=3936\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Leider ist in diesem Lande immer noch die politisch motivierte Gleichsetzung von Linksextremismus und Rechtsextremismus zu beklagen. Kristina Schr&ouml;der h&auml;tte sich bereits als Extremismus-Beauftragte der Unions-Bundestagsfraktion die ausgezeichneten wissenschaftlichen Dienste &uuml;ber einige schlichter Zahlen informieren lassen k&ouml;nnen. Das Bundesinnenministerium verzeichnete f&uuml;r das Jahr 2008 den st&auml;rksten Anstieg bei der rechtsextremen Kriminalit&auml;t auf 20.422 Straftaten, auf linksextremistischer Seite 6724. Erstmals seit 2004 hat es auch wieder Todesopfer gegeben: Zwei Menschen haben durch rechtsextremistische Gewalt ihr Leben verloren.<\/em><\/p>\n<p>Quelle 2: <a href=\"http:\/\/www.bmi.bund.de\/cln_095\/SharedDocs\/Pressemitteilungen\/DE\/2009\/04\/entwicklung_politisch_motivierte_kriminalitaet.html\">Bundesinnenministerium<\/a><\/p>\n<p><em>Innerhalb des Bereichs Gewalttaten ist K&ouml;rperverletzung bei rechtsextremer Gewalt- anders als etwa bei linksmotivierten Gewalttaten &ndash; eines der h&auml;ufigsten Delikte. In einem Vortrag charakterisierte BKA-Pr&auml;sident J&ouml;rg Ziercke rechte Gewalt vor allem durch ihre exzessive Brutalit&auml;t:<\/em><\/p>\n<p>Quelle 3: <a href=\"http:\/\/www.bka.de\/pressemitteilungen\/hintergrund\/091217_BPK-NPD_StatementPR.pdf\">Bundeskriminalamt [PDF &ndash; 33 KB]<\/a><\/p>\n<p><em>Wenn Frau Schr&ouml;der Rechtsextremismus als &ldquo;Hakenkreuzschmierereien&rdquo; abtut, dann ist das nicht mehr nur eine Verharmlosung, sondern angesichts der f&uuml;r jedermann zug&auml;nglichen Fakten die erb&auml;rmliche politische Strategie, Rechtsextremismus herunterzuspielen um &uuml;ber einen neu gewichteten Linksextremismus linke Positionen zu belasten. Wenn f&uuml;r dieses infame Spiel auch noch Steuergelder umgeschichtet werden, wird die Ministerin ihrem Auftrag &bdquo;Schaden vom deutschen Volk abzuwenden und seinen Nutzen zu mehren&ldquo; im doppelten Sinne nicht gerecht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Versicherte d&uuml;rfen nicht zu Bittstellern werden &ndash; Ersatzkassen wollen Gesundheitssystem erhalten<\/strong><br>\nWoher soll das Geld f&uuml;r die Einf&uuml;hrung einer einkommensunabh&auml;ngigen Kopfpr&auml;mie im Gesundheitswesen kommen? Das fragten gestern in Berlin Vertreter der Ersatzkassen, die &uuml;ber die finanziellen Probleme der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) informierten und vor der leichtfertigen Zerschlagung des sozialen Gesundheitssystems warnten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/165830.versicherte-duerfen-nicht-zu-bittstellern-werden.html?action=print\">Neues Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung eines NachDenkSeiten-Lesers:<\/strong> Was Zusatzbeitr&auml;ge angeht, da haben die Mitarbeiter der Krankenkassen wohl selbst keine Ahnung? Mir wurde beschieden, dass ich, als Niedrigstverdiener, diese ja von der Steuer absetzen k&ouml;nne &ndash; Wie? Ich habe schon seit Jahren kein Geld vom Finanzamt zur&uuml;ck bekommen?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung MB:<\/strong> Beim Hessischen Sozialforum am 6. Februar gab es auch ceine Arbeitsgruppe zum Thema Gesundheitspolitik. Eine Teilnehmerin (sie schien Ahnung zu haben und machte auf mich den Eindruck, bei einer Krankenkasse o.&Auml;. besch&auml;ftigt zu sein) &auml;u&szlig;erte die Vermutung, dass beim Sozialausgleich der Krankenversicherung vergleichbare Kriterien angewendet werden wie bei Hartz-IV &ndash; also Offenlegung der finanziellen Situation und Aufl&ouml;sung der finanziellen Reserven bis zum Schonverm&ouml;gen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>US-Gesundheitsreform: Obama steht noch eine aggressive Option offen<\/strong><br>\nDer Gipfel im Wei&szlig;en Haus soll der Opposition die umstrittene Gesundheitsreform schmackhaft machen. Doch die Trennlinien zwischen Amerikas Parteien sind zu scharf f&uuml;r einen Kompromiss, sagt der Politologe Norman Ornstein. Barack Obama bleibt ein letzter Trumpf:<br>\nSPIEGEL ONLINE: Demokraten sprechen bereits davon, die Gesundheitsreform per &ldquo;reconciliation&rdquo; durchzuboxen &ndash; ein Verfahrenstrick, mit dem eine abgespeckte Gesetzesfassung mit einfacher Mehrheit im Senat verabschiedet werden k&ouml;nnte. So bliebe den Republikanern keine Chance mehr, die Reform zu blockieren. Die Opposition protestiert, solche Tricks stellten eine ungew&ouml;hnliche Entmachtung des Parlaments dar.<br>\nOrnstein: Das stimmt nicht. Dieses Verfahren ist bei mehr als &uuml;ber 20 wichtigen Gesetzen zum Einsatz gekommen, darunter wichtigen Beschl&uuml;ssen zur Gesundheitspolitik.<br>\nSPIEGEL ONLINE: Aber w&uuml;rde das die &Ouml;ffentlichkeit auch so sehen?<br>\nOrnstein: Der Gesundheitsgipfel kann dem Pr&auml;sidenten eine gute Rechtfertigung f&uuml;r eine solche Strategie geben. Wenn er Ideen der Republikaner aufgreift, sie aber weiter gegen seine Reform sind, steht ihm diese aggressive Option offen. Verabschiedet der Kongress ein Gesundheitsgesetz, wird ohnehin bei den Amerikanern vor allem h&auml;ngenbleiben, dass Obama etwas erreicht hat. Nicht, wie er es erreicht hat. Und dann kann er sich endlich um andere Themen k&uuml;mmern.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/0,1518,druck-680343,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Inzwischen ist es bei dem Treffen, das live im Fernsehen &uuml;bertragen wurde, zu keinem Durchbruch gekommen. Da Barack Obama das Scheitern sicherlich vorausgesehen hat, d&uuml;rfen wir auf sein weiteres Vorgehen gespannt sein. Es ist f&uuml;r Millionen nichtversicherter Amerikaner zu hoffen, das Obama eine guten Plan B hat.<\/em><\/p>\n<p>Quelle 2: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/0,1518,druck-680412,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Franzosen haben den l&auml;ngsten Lebensabend<\/strong><br>\nWill eine Regierung das Rentenalter erh&ouml;hen, geht jeweils ein Sturm der Entr&uuml;stung durch die Bev&ouml;lkerung. Derzeit ist dies in Griechenland und Spanien beobachtbar. Betrachtet man das tats&auml;chliche Rentenalter innerhalb Europas, zeigen sich grosse Diskrepanzen. Im Gesamtdurchschnitt aller OECD-Staaten liegt das gesetzliche Rentenalter f&uuml;r M&auml;nner bei 64,1 Jahre. Tats&auml;chlich pensionieren lassen sich die M&auml;nner im Schnitt aber bereits mit 63,5 Jahren. Danach bleiben ihnen noch 18,1 Jahre im Ruhestand. &Ouml;sterreichische M&auml;nner sind Rekordhalter was den Abstand des tats&auml;chlichen und des gesetzlichen Rentenalters betrifft: Anstatt mit 65, wie gesetzlich vorgesehen, gehen sie im Schnitt mit 58,9 Jahren in Rente, die im Schnitt 23,1 Jahre dauert. Fr&uuml;her als die &ouml;sterreichischen M&auml;nner lassen sich innerhalb der OECD-L&auml;nder nur noch die Franzosen pensionieren. In Frankreich liegt das gesetzliche Rentenalter bei 60 Jahren. Franz&ouml;sische M&auml;nner verabschieden sich im Schnitt aber schon mit rekordtiefen 58,7 Jahre aus dem Berufsleben und beziehen dann w&auml;hrend 24 Jahren Rente &ndash; auch dies ein Rekord. Sogar Franz&ouml;sinnen arbeiten l&auml;nger als ihre m&auml;nnlichen Mitb&uuml;rger: Sie gehen mit 59,5 Jahre in Pension. Auch die Franz&ouml;sinnen halten einen Rekord: Im Schnitt m&uuml;ssen Wege gefunden werden, um einen Lebensabend von 27,5 Jahren zu finanzieren.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/aktuell\/franzosen_haben_den_laengsten_lebensabend_1.5072829.html?printview=true\">Neue Z&uuml;rcher Zeitung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.oecd.org\/document\/4\/0,3343,de_34968570_34968855_38723716_1_1_1_1,00.html\">OECD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ziemlich durchsichtig ist der Hinweis darauf, wie gut es den Europ&auml;ern im Vergleich zu Mexiko ginge. Das gesetzliche Rentenalter liegt in Mexiko f&uuml;r M&auml;nner und Frauen bei 65 Jahren. Die M&auml;nner m&uuml;ssen aber, um &uuml;ber die Runden zu kommen, arbeiten bis sie 73, die Frauen gar bis sie 75 sind. Den M&auml;nnern bleibt nach der Pensionierung im Durchschnitt noch ein Ruhestand von 9,1 Jahren, den Frauen gar von nur noch 8,7 Jahren. &ndash; Mit solchen Vergleichen werden von interessierter Seite in allen L&auml;ndern Europas Druck auf L&ouml;hne und unsere sozialen Sicherungssysteme gemacht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Chaos als Normalzustand<\/strong><br>\nGlatteis in Berlin: &Uuml;ber die volkswirtschaftlichen Kosten und die weitere Zerst&ouml;rung der Daseinsvorsorge.- In den letzten Tagen des alten Jahres fiel der erste Schnee. Seitdem, sp&auml;testens von Neujahr an, ist der Zustand der Wege f&uuml;r Fu&szlig;g&auml;nger und Radfahrer in Berlin gef&auml;hrlich. Nicht nur der gef&auml;hrliche Zustand der Verkehrswege ist skandal&ouml;s, sondern auch die enorme Dauer, in dem diese so belassen werden &ndash; ununterbrochene 50 Tage. Insbesondere ab Februar meldeten dann auch Unfallkliniken wie Marzahn &uuml;ber hundert eintreffende Unf&auml;lle pro Tag, andere Kliniken gaben an, gar nicht mehr zu z&auml;hlen. Tausende Patienten warten auf Anschlu&szlig;behandlungen, in den Operationss&auml;len Berlins werden rund um die Uhr Knochenbr&uuml;che geflickt. Die Stadt Berlin, die Bezirke, die BVG, die Deutsche Bahn AG: Sie alle haben die Erledigung der Winterdienste ganz oder teilweise ausgelagert, also privatisiert. Der Winterdienst f&uuml;r 429 bezirkliche Geb&auml;ude in Charlottenburg-Wilmersdorf wurde 2009 f&uuml;r 526659 Euro an eine private Firma vergeben. Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg lagerte f&uuml;r seine Immobilien den Winterdienst im Wert von 389420 Euro aus, Lichtenberg f&uuml;r 453621 Euro und Treptow-K&ouml;penick f&uuml;r 431189 Euro. Das sind f&uuml;r diese Bezirke durchschnittlich 1,66 Euro pro Einwohner und Winter. Bezogen auf ganz Berlin zahlen die Bezirke etwas &uuml;ber f&uuml;nf Millionen Euro an private Firmen f&uuml;r den Winterdienst vor den eigenen Geb&auml;uden. Einzelne Firmen geben an, da&szlig; die genannten Betr&auml;ge pauschal pro Winter gelten, also keine Zu- oder Abschl&auml;ge f&uuml;r strenge oder milde Winter enthalten. Es ist also anzunehmen, da&szlig; diese Summe etwa jedes Jahr f&uuml;r den Winterdienst bezahlt wird, die Problematik der Vorhaltung saisonaler Arbeitskr&auml;fte wird somit von den Bezirken ausgelagert. Es ist daher kaum verwunderlich, da&szlig; sich nun herausstellt, da&szlig; die kleinen und mittelst&auml;ndischen Firmen bei weitem nicht die Kapazit&auml;ten f&uuml;r einen strengeren Winter wie diesen vorgehalten haben. Da&szlig; nun also vielfach 90 Prozent der Wege in st&auml;dtischer Verantwortung nicht oder v&ouml;llig unzureichend ger&auml;umt sind, ist nur f&uuml;r die B&uuml;rger &uuml;berraschend. Von offizieller Seite ist das genauso geplant und in die Haushalte eingestellt. Die privaten Firmen haben im &uuml;brigen auch keine nennenswerten Anstrengungen unternommen, ihre Kapazit&auml;ten aufgrund des h&ouml;heren Bedarfs zu vergr&ouml;&szlig;ern: Eine Anfrage bei den Arbeits&auml;mtern Anfang Februar ergab, da&szlig; f&uuml;r R&auml;umdienste kaum zus&auml;tzliche Personalanfragen vorlagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/02-26\/022.php?print=1\">Junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> &Auml;hnliches gilt f&uuml;r Hamburg und wahrscheinlich f&uuml;r viele andere St&auml;dte.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Kunststoffabfall<\/strong><br>\nForscher entdecken riesigen M&uuml;llteppich im Atlantik<br>\nDie Ozeane verwandeln sich in Meere von M&uuml;ll: Forscher haben jetzt auch im Atlantik gewaltige Mengen an Plastikunrat gefunden. Stellenweise wurden mehrere hunderttausend M&uuml;llteile pro Quadratkilometer erfasst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/natur\/0,1518,680347,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a>Zu guter Letzt: <strong>Der Schweizer Mythos<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" width=\"475\" src=\"http:\/\/d2.stern.de\/bilder\/Humor\/greserlenz\/greser_07_10_fitin_615_425.jpg\" alt=\"Der Schweizer Mythos\" title=\"\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/kultur\/humor\/cartoons\/galerie\/1_greser-lenz\/633499.html\">Stern<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a>Das Letzte: <strong>Unbewegliche Bisch&ouml;fe<\/strong><br>\nStaatsanw&auml;lte m&uuml;ssen weiter warten: Die deutschen Bisch&ouml;fe diskutieren stundenlang &uuml;ber neue Regeln im Umgang mit sexuellen &Uuml;bergriffen &ndash; heraus kam eine Vertagung des Problems.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2356070&amp;em_loc=1231&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_polstart\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Angriff ist die beste Verteidigung, dachte der Vorsitzende der katholischen Bischofskonferenz. Also stellte er der Bundesjustizministerin ein Ultimatum. Und dann kassierte er es stillschweigend wieder ein. Das nenne ich professionelle katholische Handhabung von Problemen der Meinungsbildung. Alle waren beeindruckt von seinem Vorsto&szlig; gegen die Justizministerin, die nichts weiter gefordert hatte als Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbeh&ouml;rden. Und hinterher fragt keiner mehr, wo eigentlich die Erf&uuml;llung des Ultimatuns geblieben ist. Eigentlich unglaublich. Aber es liegt auch an unserer Schafs-Dummheit.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute unter anderem zu folgenden Themen: Riester-Rente, &ldquo;Miet-R&uuml;ttgers&rdquo;, &ldquo;Hart aber fair&rdquo;; FDP warnt vor Politmagazin: Blo&szlig; keine Interviews mit dem NDR; Sch&auml;ubles feudale Geheimniskr&auml;merei; Jugend zwischen Arbeitslosigkeit und Praktikum; Gro&szlig;banken spekulieren mit Griechen-Krise; WDR &bdquo;Die Story&ldquo; zum<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4603\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4603","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4603","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4603"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4603\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4607,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4603\/revisions\/4607"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4603"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4603"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4603"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}