{"id":46059,"date":"2018-09-18T08:29:02","date_gmt":"2018-09-18T06:29:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46059"},"modified":"2018-09-18T08:29:02","modified_gmt":"2018-09-18T06:29:02","slug":"hinweise-des-tages-3207","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46059","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (TR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46059#h01\">&bdquo;#Aufstehen&ldquo;: Sie machen sich nicht ehrlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46059#h02\">Waffenexporte: Bundesregierung kontrolliert Endverbleib kaum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46059#h03\">Russland und T&uuml;rkei einigen sich auf demilitarisierte Zone um Idlib<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46059#h04\">Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46059#h05\">Finanzminister Olaf Scholz &ndash; Politik f&uuml;r das gro&szlig;e Geld statt f&uuml;r die kleinen Leute<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46059#h06\">Warum mehr &ouml;ffentlicher Wohnungsbau in Deutschland &ouml;konomisch sinnvoll ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46059#h07\">Dieselskandal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46059#h08\">Gleiche Arbeit &ndash; Gleiches Geld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46059#h09\">OAS-Generalsekret&auml;r nach Angriffen auf Venezuela in der Kritik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46059#h10\">&bdquo;Kim Jong Un muss weg&ldquo; &ndash; dieser Mann weiss, wie es klappen k&ouml;nnte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46059#h11\">Die Skripals: Opfer oder Bauern in einem geopolitischen Spiel?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46059#h12\">Holocaust-&Uuml;berlebender &uuml;ber Rechtsruck in Deutschland: &ldquo;Es f&auml;ngt wieder an&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46059#h13\">Amerikas Obergrenze f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge: 30.000<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46059#h14\">Die AfD ist nicht nur eine Partei, die AfD verk&ouml;rpert den Zeitgeist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46059#h15\">Polizeigesetz Bayern: Die Spuren schrecken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46059#h16\">Hambacher Forst<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&bdquo;#Aufstehen&ldquo;: Sie machen sich nicht ehrlich<\/strong><br>\nDen bissigsten Spott aber zog die Tatsache auf sich, dass die Bewegung lediglich aus einer Webseite mit ein paar Videoclips besteht. Gerade dieser Einwand zeigt allerdings die ganze &Uuml;berheblichkeit und Inkompetenz der Kritiker. (&hellip;) Die Webseite aufstehen.de ist n&auml;mlich der Dreh- und Angelpunkt der Bewegung. Sie erzeugt das wichtigste Instrument einer Polit-Kampagne: die Datenbank. Eine gute Datenbank ist das A und O von &bdquo;Online-Movements&ldquo;. Die Washingtoner Digital-Agentur &bdquo;Revolution Messaging&ldquo;, die 2008 Barack Obamas und 2016 Bernie Sanders&rsquo; Kampagne steuerte, hat die Blaupause f&uuml;r moderne linke Bewegungen geschaffen: Solche Bewegungen entwickeln sich im Netz, gehen aber anschlie&szlig;end &ndash; bestens organisiert &ndash; auf die Stra&szlig;e. Wer auf der Webseite von &bdquo;Revolution Messaging&ldquo; die &bdquo;Bernie-2016-Kampagne&ldquo; anklickt, liest als Erstes den Satz: &bdquo;Building a movement online&ldquo;: &bdquo;Wie man eine Bewegung online erzeugt&ldquo;.<br>\nDie Webseiten politischer Initiativen analysieren die Daten der Nutzer, die sich auf ihnen registrieren. Sie speichern, wer welche Links im Newsletter anklickt, wer welches Video auf der Webseite wie lange anschaut, wer welches Material bestellt, wer welchen Geldbetrag spendet. Diese Informationen bilden das Grundger&uuml;st f&uuml;r die sp&auml;tere Kampagne. Denn die Unterst&uuml;tzer gehen erst auf die Stra&szlig;e oder klopfen an den T&uuml;ren potenzieller W&auml;hler, wenn die Datenbank gro&szlig; genug ist, um aussagekr&auml;ftige Aktivistenprofile zu liefern und Unterst&uuml;tzer wirklich effektiv einsetzen zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/wolfgangmichal\/sie-machen-sich-nicht-ehrlich\">Der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Waffenexporte: Bundesregierung kontrolliert Endverbleib kaum<\/strong><br>\nBislang haben gerade einmal drei Kontrollen &uuml;ber den Endverbleib von Waffen, die exportiert wurden, stattgefunden: in Indien, in den Vereinigten Arabischen Emiraten und &ndash; das ist neu &ndash; in S&uuml;dkorea. Das geht aus einer aktuellen <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/fileadmin\/user_upload\/PDF_Dokumente\/19-3658.pdf\">Antwort der Bundesregierung (PDF)<\/a> auf eine Kleine Anfrage von Sevim Dagdelen hervor. Die Antwort der Bundesregierung zeigt auch, dass beim zust&auml;ndigen Bundesamt f&uuml;r Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gerade einmal zwei Planstellen geschaffen worden sind, um die Kontrollen vor Ort durchf&uuml;hren zu k&ouml;nnen. Bei den Kontrollen in Indien, in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in S&uuml;dkorea hat es eine Pr&uuml;fung nach dem &ldquo;Vier-Augen-Prinzip&rdquo; gegeben, hei&szlig;t es in der Antwort der Bundesregierung. Demnach war auch jeweils eine Person der Auslandsvertretung anwesend.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/waffenexporte-bundesregierung-kontrolliert-endverbleib-kaum\/\">DIE LINKE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Russland und T&uuml;rkei einigen sich auf demilitarisierte Zone um Idlib<\/strong>\n<ul>\n<li>Die T&uuml;rkei und Russland wollen im syrischen Idlib eine demilitarisierte Zone errichten.<\/li>\n<li>Sie soll nach Angaben des russischen Pr&auml;sidenten Putin 15 bis 20 Kilometer breit sein und zwischen den Rebellen und der syrischen Armee verlaufen.<\/li>\n<li>Russische und t&uuml;rkische Truppen sollen die Zone &uuml;berwachen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Russland und die T&uuml;rkei haben sich darauf verst&auml;ndigt, in der syrischen Rebellenhochburg Idlib eine demilitarisierte Zone einzurichten. Das teilte Russlands Pr&auml;sident Putin nach einem Treffen mit seinem t&uuml;rkischen Amtskollegen Erdogan im russischen Sotschi mit. Die demilitarisierte Zone soll demnach 15 bis 20 Kilometer breit sein und bis zum 15. Oktober zwischen den bewaffneten Kr&auml;ften der Rebellen und der syrischen Armee gezogen werden.<br>\nSchwere Waffen m&uuml;ssten abgezogen werden, radikale Aufst&auml;ndische wie Angeh&ouml;rige der Nusra Front sich aus dem Gebiet zur&uuml;ckziehen. Russische und t&uuml;rkische Truppen w&uuml;rden die Zone &uuml;berwachen. Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu sagte laut der Nachrichtenagentur Interfax, syrische Truppen und ihre Alliierten w&uuml;rden keine Offensive in Idlib starten. Auf die Frage, ob die Regierung von al-Assad der entmilitarisierten Zone zugestimmte habe, erkl&auml;rte Schoigu, dies werde in den kommenden Stunden geschehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/syrien-krieg-russland-und-tuerkei-einigen-sich-auf-demilitarisierte-zone-um-idlib-1.4134265\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Diese Meldung wurde zwar von allen gro&szlig;en Medien gebracht aber gemessen an der Bedeutung dieser Meldung extrem zur&uuml;ckhaltend kommentiert. Noch wenige Stunden vor der Pressemeldung spuckte man noch Gift und Galle, weil die russische Regierung angeblich stur sei und noch nicht einmal mit den Deutschen &uuml;ber Idlib reden wolle. Warum auch? Die Meldung von der Verst&auml;ndigung der T&uuml;rkei mit Russland wird in der SZ &uuml;brigens mit diesem befremdlichen Bild-Link auf einen &auml;lteren Artikel unterbrochen, in dem SZ-Nahost-Korrespondent Tomas Avenaris &bdquo;Putin&ldquo; schon mal prophylaktisch mangelnde Kompromissf&auml;higkeit vorwirft &hellip;<\/em><\/p>\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/190918-hdt-01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/190918-hdt-01-small.png\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Russland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Bundespr&auml;sident wirbt f&uuml;r eine &ldquo;m&ouml;glichst enge Partnerschaft&rdquo; Finnlands mit der NATO<\/strong><br>\nEr freue sich &uuml;ber die gute Zusammenarbeit bei der Sicherheit im Ostseeraum, sagte Steinmeier am Montagabend laut eines vorab verbreiteten Redetexts bei einem Staatsbesuch in Finnland. &ldquo;Wir m&uuml;ssen klare Worte und eine klare Haltung gegen&uuml;ber einem Russland finden, das seine Zukunft leider heute eher in Abgrenzung zu Europa als in Zusammenarbeit sieht&rdquo;, so Steinmeier. Deutschland bef&uuml;rworte deshalb eine entschlossene Vertiefung der europ&auml;ischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik, in der Finnland eine wichtige Rolle zukomme.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.derNewsticker.de\/news.php?id=360272&amp;i=jtsjcr\">Der Newsticker<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung des Lesers A.O.:<\/strong> Gauck, mit seinem Russenhass, hat einen w&uuml;rdigen Nachfolger gefunden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Der Westen &amp; Russland &ndash; zum Diskurs<\/strong><br>\nObsession Nummer eins: Dass die Bedrohung des Westens der Bedrohung w&auml;hrend des Kalten Krieges entspreche. Damals standen fast eine halbe Million Mann der atomar bewaffneten Roten Armee in Ostdeutschland; dazu stehen die in den Zapad-Man&ouml;vern zusammengezogenen 40.000 oder 60.000 Mann &ouml;stlich der Nato-Grenzen in keinem Vergleich.&ldquo; Die Zahlen der Verteidigungsbudgets im Jahre 2017: &bdquo;USA: 602,8 Milliarden; NATO-Europa: 239,1 Milliarden [&hellip;]. Russland: offizieller Etat 47,6 Milliarden Dollar, Gesamtwehrausgaben: 63,9 Milliarden. Angesichts dieser Zahlen k&ouml;nnen wir uns das gro&szlig;e Zittern sparen.&ldquo;<br>\nObsession Nummer zwei: &bdquo;Dass Russland die liberale Weltordnung untergrabe. [&hellip;] Wer tut es nicht? Donald Trump (aber auch sein Botschafter in Berlin) tut es mit seiner uns&auml;glichen Twitterei [&hellip;]. Dass die russischen Einmischungen wirklich etwas bewirkt haben, ist mehr als zweifelhaft. Es werden ihnen Trumps Wahlsieg, das Brexit-Votum, der Aufstieg der AfD zugeschrieben, aber sie hatten alle ganz andere, hausgemachte Ursachen. Die Anf&auml;lligkeit unserer Demokratien f&uuml;r die autorit&auml;re Versuchung ist nicht das Werk der Russen; sie ist das Produkt demokratischer Schw&auml;che.&ldquo;<br>\nObsession Nummer drei: &bdquo;Dass Putin entschlossen auf territoriale Expansion aus sei.&ldquo; Es &bdquo;war [&hellip;] immer eine haltlose Spekulation, dass die Krim-Annexion der Auftakt zu einem revisionistisch-revanchistischen Feldzug gegen die baltischen Staaten und Polen gewesen sei.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/das-blaettchen.de\/2018\/09\/der-westen-russland-zum-diskurs-29-45555.html\">Das Bl&auml;ttchen<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Finanzminister Olaf Scholz &ndash; Politik f&uuml;r das gro&szlig;e Geld statt f&uuml;r die kleinen Leute<\/strong><br>\nBeispiel Finanztransaktionssteuer: Ihre Einf&uuml;hrung im europ&auml;ischen Kontext steht im Koalitionsvertrag. &ldquo;Pl&ouml;tzlich ist aus dem Finanzministerium nur noch von einer Steuer auf den Handel mit Aktien zu h&ouml;ren, alle anderen Finanzprodukte sollen verschont bleiben&rdquo;, stellt Oxfam fest und nennt als Profiteure dieser Politik: &ldquo;Allein die Finanzindustrie, beziehungsweise Spekulanten, die mit kurzfristiger und sch&auml;dlicher Zockerei enorme Gewinne einfahren.&ldquo;<br>\nBeispiel Bek&auml;mpfung von Steuervermeidung: In ihrem Wahlprogramm vertritt die SPD eine l&auml;nderbezogene Berichtspflicht &uuml;ber Gewinne und darauf gezahlte Steuern f&uuml;r multinational agierende Unternehmen. Ein Gesetzentwurf der EU-Kommission f&uuml;r dieses sogenannte &ldquo;country-by-country-reporting&rdquo; liegt vor. Damit w&auml;ren &ldquo;Steueroptimierungen&rdquo; von Konzernen wie Apple, Ikea oder Amazon mit Pseudo-Holdings in den Niederlanden, Irland und Luxemburg oder Briefkastenfirmen in den karibischen Operettenstaaten nachvollziehbarer und Gegenma&szlig;nahmen leichter durchzusetzen. Das Europarlament hat dem Vorschlag zugestimmt, doch im Ministerrat der Regierungen stockt das Verfahren, stellt der Tagesspiegel fest und zeigt auf die deutsche Bundesregierung als wichtigsten Bremser, insbesondere auf Olaf Scholz, der die Blockadehaltung von Wolfgang Sch&auml;uble fortsetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/76062-finanzminister-olaf-scholz-politik-grosses-geld-statt-kleine-leute\/\">RT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Warum mehr &ouml;ffentlicher Wohnungsbau in Deutschland &ouml;konomisch sinnvoll ist<\/strong><br>\nF&uuml;r diesen Tag haben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Innenminister Horst Seehofer (CSU) zu einem &bdquo;Wohngipfel&ldquo; ins Kanzleramt geladen. Neben Vertretern von Bund, L&auml;ndern und Kommunen werden auch Repr&auml;sentanten der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft, des Mieterbundes, der Gewerkschaften und der Bauwirtschaft erwartet. Der Hintergrund des Gipfels: Bezahlbarer Wohnraum ist knapp und selbst Familien mit mittleren Einkommen k&ouml;nnen sich eine Wohnung in den st&auml;dtischen Ballungsr&auml;umen sehr oft nicht mehr leisten.<br>\nWie konnte es dazu kommen? Es ist einfach, Politikversagen f&uuml;r die Wohnungsnot in den St&auml;dten verantwortlich zu machen. Doch die Politik der letzten 30 Jahre hat im Wesentlichen nur ausgef&uuml;hrt, was die Experten empfohlen haben: Vertraue auf den Markt und alles wird gut. Ich will die Politik nicht vollst&auml;ndig aus der Verantwortung entlassen, aber man kann durchaus argumentieren, dass die derzeitige Wohnungskrise eher das Ergebnis fehlgeleiteter Politikberatung ist. Und es ist an der Zeit, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen. (&hellip;) Die Aufgaben des Staates beschr&auml;nken sich nicht nur auf das Setzen von Rahmenbedingungen, die soziale Absicherung einiger Lebensrisiken und die Gew&auml;hrleistung der inneren und &auml;u&szlig;eren Sicherheit. Der Staat muss zudem in allen Bereichen aktiv eingreifen, in denen Marktversagen ein fundamentales Problem darstellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makronom.de\/wohngipfel-wohnungsnot-warum-mehr-oeffentlicher-wohnungsbau-in-deutschland-oekonomisch-sinnvoll-ist-27913\">Makronom<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Dieselskandal<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Drei Jahre  VW-Dieselskandal: Ein technischer Jahrhundertbetrug<\/strong><br>\nIm September 2015 decken US-Beh&ouml;rden auf, dass VW die Abgaswerte seiner Diesel-Fahrzeuge manipuliert. In den USA werden hohe Entsch&auml;digungen f&auml;llig, in Deutschland nicht. Drei Jahre lang bleibt die Gro&szlig;e Koalition nahezu tatenlos &ndash; doch nun beginnt die industriefreundliche Haltung zu br&ouml;ckeln. (&hellip;) Nicht nur Kleinanleger, auch Banken, Versicherungen und Aktienfonds verlangen von VW Schadensersatz. Die allermeisten der knapp 1.700 Klagen sind derzeit ausgesetzt &ndash; bis das Oberlandesgericht Braunschweig geb&uuml;ndelt in einem Musterverfahren &uuml;ber die so genannten Feststellungsziele entschieden hat. Das sind grundlegende Rechtsfragen, die dann sp&auml;ter, in den noch notwendigen Einzelverfahren, nicht mehr Fall f&uuml;r Fall gekl&auml;rt werden m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/drei-jahre-dieselskandal-ein-technischer-jahrhundertbetrug.724.de.html?dram:article_id=428346\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers Manfred H&uuml;bner:<\/strong> Jeder Schwarzfahrer wird hier rigoros und sofort bestraft, aber die Eliteherren in den Konzernzentralen k&ouml;nnen sich jede Finte erlauben; irgendein &bdquo;Winkeladvokat&ldquo; wird die Betr&uuml;ger schon heraushauen, jedenfalls in Deutschland. Ein Schelm, wer da nicht an Klassenjustiz und Erosion der Demokratie denkt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Autoindustrie kann sich bei ihren Manipulationen auf R&uuml;ckendeckung der Bundesregierung verlassen&ldquo;<\/strong><br>\n&bdquo;Wie lange will sich das CSU-gef&uuml;hrte Verkehrsministerium noch zum Erf&uuml;llungsgehilfen der kriminell agierenden Autokonzerne machen? Mit seinem Umstiegspr&auml;mien-Vorschlag zeigt der Verkehrsminister erneut, dass er die Interessen der Autoindustrie vertritt. Statt die Hersteller endlich zu Hardware-Nachr&uuml;stungen zu verpflichten, unterbreitet Scheuer Vorschl&auml;ge, wie die Absatzzahlen angekurbelt werden k&ouml;nnen. Das ist Augenwischerei. Fahrverbote k&ouml;nnen mit einer solchen Umstiegspr&auml;mie nicht verhindert werden&ldquo;, erkl&auml;rt Ingrid Remmers, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag. Remmers weiter: &bdquo;Der Dieselskandal j&auml;hrt sich morgen zum 3. Mal. Seit exakt 36 Monaten g&auml;rt der Abgasskandal. (&hellip;) Dabei konnte und kann sich die Automobilindustrie auf die R&uuml;ckendeckung der Bundesregierung verlassen. Die Bilanz der Bundesregierung in Bezug auf den Abgasskandal ist verheerend: Obwohl die Konzerne wissentlich und vors&auml;tzlich manipulieren, verzichten Union und SPD darauf, die gesetzlich vorgeschriebenen Bu&szlig;gelder zu verh&auml;ngen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/autoindustrie-kann-sich-bei-ihren-manipulationen-auf-rueckendeckung-der-bundesregierung-verlassen\/\">DIE LINKE<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gleiche Arbeit &ndash; Gleiches Geld<\/strong><br>\nentscheidende Unterschied: Ausnahmen gibt es nicht. Ab dem allerersten Tag im Entleihbetrieb steht allen Leiharbeitnehmerinnen und &ndash;arbeitnehmern der gleiche Lohn zu wie ihren festangestellten Kollegen. Und damit nicht genug. Als Aufwandsentsch&auml;digung f&uuml;r die Befristung des Arbeitsverh&auml;ltnisses m&uuml;ssen die Entleihbetriebe sogar 10 Prozent Aufschlag zahlen.<br>\nKeine kurzfristigen Kostensenkungen durch Leiharbeit<br>\nF&uuml;r franz&ouml;sische Unternehmen lohnt sich der Einsatz von Leiharbeit also nur, um bei Engp&auml;ssen vorr&uuml;bergehend &uuml;ber mehr Arbeitskraft zu verf&uuml;gen. Zur kurzfristigen Senkung von Personalkosten taugt Leiharbeit nicht. Derartiger &bdquo;Missbrauch&ldquo; wird zus&auml;tzlich durch eine Begrenzung der Einsatzdauer verhindert. Grunds&auml;tzlich gilt eine maximale Verleihfrist von 18 Monaten. Doch auch f&uuml;r k&uuml;rzere Auftragsverh&auml;ltnisse gilt prinzipiell, dass Leiharbeitskr&auml;fte keine regul&auml;ren Besch&auml;ftigten ersetzen d&uuml;rfen. Entsprechend dauerte der durchschnittliche Einsatz eines Leiharbeitnehmers im Jahr 2007 auch nur 9,5 Tage. Zum Vergleich: In Deutschland dauerten vier von zehn Eins&auml;tze l&auml;nger als 3 Monate.<br>\nKein Besch&auml;ftigungsr&uuml;ckgang durch Regulierung<br>\nWirtschaftsliberale in Deutschland werden nicht m&uuml;de zu warnen, eine striktere Regulierung von Leiharbeit mache ihre Nutzung unattraktiv. Ein Blick &uuml;ber die Grenze nach Frankreich w&uuml;rde ihnen zeigen, wie weit sie mit dieser Einsch&auml;tzung daneben liegen. Trotz der vergleichsweise strikten Regulierung gibt es dort sogar mehr Leiharbeitnehmer als in Deutschland&hellip;.<br>\nBewertung: Effektive Regulierung ohne Besch&auml;ftigungsverlust<br>\nF&uuml;r Besch&auml;ftigte in Frankreich bedeutet Leiharbeit also zwar immer noch mehr Unsicherheit als eine Festanstellung. Diese wird jedoch nicht noch versch&auml;rft durch schlechtere Bezahlung, wie hierzulande. Im Gegenteil, Unternehmen m&uuml;ssen die gewonnene Flexibilit&auml;t durch eine Art &bdquo;Prekarit&auml;tspr&auml;mie&ldquo; von 10 Prozent &uuml;ber den jeweiligen Tariflohn abgelten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gleichearbeit-gleichesgeld.de\/leiharbeit\/leiharbeit-in-der-eu\/frankreich\/\">IGM<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>OAS-Generalsekret&auml;r nach Angriffen auf Venezuela in der Kritik<\/strong><br>\nLuis Almagro ist Generalsekret&auml;r der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) und als solcher die Stimme seines Herrn in Washington. Am Freitag (Ortszeit) nutzte er einen Besuch in Kolumbien, um Venezuela mit einer milit&auml;rischen Intervention zu drohen. Diese &raquo;Option&laquo; d&uuml;rfe nicht ausgeschlossen werden, erkl&auml;rte er nahezu wortgleich mit fr&uuml;heren &Auml;u&szlig;erungen von US-Pr&auml;sident Donald Trump und anderen Spitzenvertretern des Wei&szlig;en Hauses und des Pentagon. Damit ist der OAS-Chef m&ouml;glicherweise einen Schritt zu weit gegangen. Am Sonnabend wiesen elf rechtsgerichtete Regierungen Lateinamerikas &ndash; die sogenannte Lima-Gruppe &ndash; die Drohungen entschieden zur&uuml;ck. (&hellip;) Einen Tag sp&auml;ter jedoch legte Almagro nach und verglich die Lage in Venezuela mit dem Genozid in Ruanda und den Massakern unter Pol Pot in Kambodscha. Auch damals sei es falsch gewesen, nicht einzugreifen. Die &raquo;Verantwortung zum Schutz&laquo; der Bev&ouml;lkerung in Venezuela m&uuml;sse eine Option bleiben, verlangte Almagro.<br>\nBoliviens Pr&auml;sident Evo Morales warf Almagro vor, sein Amt als Generalsekret&auml;r der OAS aufgegeben zu haben, &raquo;um zu einem Agenten der Putschstrategie Trumps zu werden&laquo;. Ein Angriff auf Venezuela sei ein Angriff auf ganz Lateinamerika, twitterte er.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/340042.venezuela-gegen-die-oas-almagro-angez%C3%A4hlt.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&bdquo;Kim Jong Un muss weg&ldquo; &ndash; dieser Mann weiss, wie es klappen k&ouml;nnte<\/strong><br>\nWatson: Das Informations-Monopol muss also durchbrochen werden. Wie sollte das konkret gef&auml;hrlich werden f&uuml;r das Kim-Regime?<br>\nAlex Gladstein: Eine M&ouml;glichkeit ist ein interner Staatsstreich, ausgef&uuml;hrt durch das Milit&auml;r. Wenn gen&uuml;gend Mitglieder der Armee realisieren, was wirklich abgeht und wie korrupt das Kim-Regime ist, k&ouml;nnte es zum Putsch kommen. Vielleicht ist das Milit&auml;r offener f&uuml;r Verhandlungen und w&auml;re wom&ouml;glich auch dazu bereit, die Gefangenenlager zu schliessen. In zehn Jahren werden wir also eine Situation haben, die der heutigen sehr &auml;hnlich ist, oder eine, die viel positiver ist. Der entscheidende Faktor ist, ob wir es schaffen, Informationen ins Land zu bringen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.watson.ch\/!339862477\">Watson<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.G.:<\/strong> Alex Gladstein, Chefstratege von &ldquo;Human Rights Foundation&rdquo; und Chefstratege des &ldquo;Oslo Freedom Forum&rdquo;, bringt einen Milit&auml;rputsch als gute M&ouml;glichkeit ins Spiel, um Kim Jong Un zu st&uuml;rzen. Nach meiner Auffassung, ist dass kein besonders humanistischer Ansatz.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Skripals: Opfer oder Bauern in einem geopolitischen Spiel?<\/strong><br>\nKein Mainstream-Journalist hat gefragt, was als entscheidende Frage sofort offensichtlich ist. Die Skripals verlie&szlig;en an diesem Morgen ihr Zuhause, und es gibt keine Beweise daf&uuml;r, dass sie jemals zur&uuml;ckgekehrt sind. Doch die beiden als Attent&auml;ter beschuldigten Russen kamen erst kurz vor 12 Uhr in Salisbury an. Wie konnten sie dann den T&uuml;rknauf verschmieren (ohne gesehen zu werden oder Schutzkleidung zu tragen) und die Skripals infizieren, wenn sie nicht zu Hause waren und daher den T&uuml;rknauf zwischen 12 Uhr und als sie fast vier Stunden sp&auml;ter (gleichzeitig) krank wurden, nicht ber&uuml;hren konnten?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/journal-neo.org\/2018\/09\/16\/the-skripals-victims-or-pawns-in-a-wider-geopolitical-game\/\">Journal Neo (Englisch)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung des Lesers G.G.:<\/strong> Ein Blick auf den (geopolitischen) Wald, den man nicht sieht, wenn man im Unterholz von Baum zu Baum irrt. Der Autor hat jedenfalls einen\/den wichtigen Punkt, mit dem die ganze Puzzle-Detektivarbeit steht und f&auml;llt: Waren die Skripals um die Mittagszeit noch einmal zuhause oder nicht? <a href=\"https:\/\/augenaufunddurch.net\/2018\/09\/14\/petrow-boschirow\/\">Den Punkt macht auch Ulrich Teusch<\/a>. Und Craig Murray schon lange.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Holocaust-&Uuml;berlebender &uuml;ber Rechtsruck in Deutschland: &ldquo;Es f&auml;ngt wieder an&rdquo;<\/strong><br>\n&bdquo;Ich habe &Auml;hnliches als Kind in der Weimarer Republik erlebt, und das f&auml;ngt genauso wieder an. Da ich &uuml;berlebt habe, habe ich mit meiner Geschichte und meinen Erfahrungen etwas beizutragen, das die Jugend vielleicht widerstandsf&auml;higer macht gegen den aufkeimenden Neonazismus. Ich f&uuml;hle mich wie ein W&auml;chter, der warnt, wie gef&auml;hrlich es ist, wenn man wieder gleichg&uuml;ltig bleibt. Man muss wachsam sein und etwas dagegen tun. Nicht mit Gewalt &ndash; ich glaube, mit Gewalt erreicht man immer das Gegenteil. Aber wenn die sagen, &ldquo;Wir sind das Volk&rdquo;. Dann muss man sagen: &ldquo;Nein. Wir sind das Volk&rdquo;.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/hitlerjunge-salomon-sally-perel-ueber-rechtsruck-in-deutschland-a-1227904.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers K.G.:<\/strong> Alle demokratisch und antifaschistisch gesinnten Kr&auml;fte m&uuml;ssen jetzt Position beziehen, gegen die reaktion&auml;re Mobilisierung und gegen deren Schirmherren beim Verfassungsschutz, Innenministerium oder im Parlament. Wir m&uuml;ssen NEIN sagen, jetzt, heute und morgen! Hier wird das Ganze in vorz&uuml;glicher und klarer Art <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Z637-ydH6Zk\">von Konstantin Wecker dargelegt<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Amerikas Obergrenze f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge: 30.000<\/strong><br>\nAmerika sei noch immer die gro&szlig;z&uuml;gigste Nation der Welt, sagt Au&szlig;enminister Pompeo. Doch unter Trump ging die Zahl der Fl&uuml;chtlinge, die das Land aufnimmt, drastisch zur&uuml;ck.<br>\nAmerikas Regierung reduziert erneut die Zahl der aufzunehmenden Fl&uuml;chtlinge. Im Haushaltsjahr 2019 w&uuml;rden maximal 30.000 Fl&uuml;chtlinge aufgenommen, k&uuml;ndigte Au&szlig;enminister Mike Pompeo am Montag an. Das sind weniger als im laufenden Fiskaljahr, in dem die Obergrenze bei 45.000 lag. Tats&auml;chlich wurden im aktuellen, am 30. September endenden Wirtschaftsjahr aber nur rund 21.000 Fl&uuml;chtlinge in den Vereinigten Staaten angesiedelt.<br>\nPompeo erkl&auml;rte, die Bearbeitung hunderttausender Asylbewerbungen belaste die Beh&ouml;rden des Landes. &Uuml;berdies m&uuml;sse die Regierung darauf achten, keine potenziellen kriminellen oder terroristischen Bedrohungen ins Land zu lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/trumps-praesidentschaft\/amerikas-obergrenze-fuer-fluechtlinge-30-000-15793480.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Kein anderes Land produziert so viele Fl&uuml;chtlinge wie die USA und kein Land nimmt so wenige Fl&uuml;chtlinge auf wie die USA. Ein Skandal, der auch hierzulande von der Politik komplett ignoriert wird.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die AfD ist nicht nur eine Partei, die AfD verk&ouml;rpert den Zeitgeist<\/strong><br>\nAls FP&Ouml;-Spitzenpolitiker und &ldquo;Lebensmensch&rdquo; J&ouml;rg Haiders war er Mitbegr&uuml;nder des Rechtspopulismus. Stefan Petzner im Interview &uuml;ber die AfD, Fl&uuml;chtlinge, Wohnungsnot, &ldquo;Aufstehen&rdquo; und die soziale Frage &ndash; und was Seehofer, Schulz, Salvini und Orban von Kanzler Kurz lernen k&ouml;nnen [&hellip;]<br>\nStefan Petzner: Nein, die AfD ist eben nicht nur eine Partei, die AfD verk&ouml;rpert den Zeitgeist, der da lautet: Wir haben den Glauben an die Handlungsf&auml;higkeit der Politik und der staatlichen Instanzen verloren, wir stehen dem Modell der parlamentarischen Parteiendemokratie immer skeptischer bis ablehnender gegen&uuml;ber und sehnen uns nach einem starken F&uuml;hrer im Stile Putins, der die Dinge in die Hand nimmt und regelt. Das ist das eigentlich Gef&auml;hrliche: Es geht nicht um die AfD, sondern der dahinter stehenden Agenda, die immer mehr Menschen offen oder heimlich unterst&uuml;tzen und mittragen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Die-AfD-ist-nicht-nur-eine-Partei-die-AfD-verkoerpert-den-Zeitgeist-4166400.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Kontrovers und sehr interessant. Wenn wir dieses Interview verlinken, hei&szlig;t das nat&uuml;rlich nicht, dass wir mit allen Aussagen Petzners &uuml;bereinstimmen. Es ist jedoch lehrreich, sich seine Argumentation einmal anzuschauen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Polizeigesetz Bayern: Die Spuren schrecken<\/strong><br>\nBei der Formulierung der Gesetze konnte die CSU angesichts ihrer Mehrheit im Landtag nach Gutd&uuml;nken verfahren. Im Vordergrund stand nicht so sehr die Abwehr einer drohenden Gefahr f&uuml;r die rechtsstaatliche Ordnung, sondern das Bestreben, der nationalkonservativen Alternative f&uuml;r Deutschland (AfD) bei der Landtagswahl am 14. Oktober Wind aus den Segeln zu nehmen und den drohenden Verlust der absoluten Mehrheit abzuwehren. Dabei schreckte die CSU nicht davor zur&uuml;ck, die AfD in ihrer Geschichtsvergessenheit und Fremdenfeindlichkeit rechts zu &uuml;berholen. (&hellip;) Das bayerische Polizeiaufgabengesetz trat fast auf den Tag genau 50 Jahre nach der Verabschiedung der Notstandsgesetze durch den Deutschen Bundestag in Kraft. Eigentlich w&auml;re das ein Anlass gewesen, &uuml;ber die Abschaffung der Notstandsgesetze nachzudenken, die die Einschr&auml;nkung einer Reihe von unverletzlichen Menschenrechten erm&ouml;glichen, die Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, die Grundlage des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt sind, wie der hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer 1963 zu bedenken gab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ossietzky.net\/17-2018&amp;textfile=4485\">Ossietzky<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Hambacher Forst<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Polizei behindert Journalisten<\/strong><br>\nDer Deutsche Journalisten-Verband fordert die Einsatzkr&auml;fte der Bundespolizei und der Polizei NRW auf, Journalistinnen und Journalisten unverz&uuml;glich Zugang zum Hambacher Forst zu gew&auml;hrleisten.<br>\nAnlass sind Berichte von Journalisten, denen die Polizei das Passieren der Absperrungen verwehrt. &bdquo;Die R&auml;umung des Hambacher Forstes ist im Zusammenhang mit der Diskussion um Klimawandel und Kohleausstieg von gro&szlig;er gesellschaftlicher Bedeutung&ldquo;, erkl&auml;rt DJV-Bundesvorsitzender Frank &Uuml;berall. &bdquo;Was dort passiert, m&uuml;ssen die Menschen aus den Medien erfahren und nicht aus dem Polizeibericht.&ldquo;<br>\nFrank Stach, Vorsitzender des DJV Nordrhein-Westfalen, erg&auml;nzt: &bdquo;Von der Polizeiblockade sind Journalisten betroffen, die sich als Profis legitimieren k&ouml;nnen. Das Verhalten der Polizei ist nicht akzeptabel. Leider gab es bereits in den vergangenen Tagen immer wieder Beschwerden von Kolleginnen und Kollegen &uuml;ber Behinderungen.&ldquo; In Nordrhein-Westfalen d&uuml;rfe sich nicht das pressefeindliche Verhalten von Einsatzkr&auml;ften in Dresden und Chemnitz wiederholen. Stach: &bdquo;Wir setzen auf ein Miteinander von Polizei und Journalisten und nicht auf Konfrontation.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.djv.de\/startseite\/profil\/der-djv\/pressebereich-download\/pressemitteilungen\/detail\/article\/polizei-behindert-journalisten.html\">DJV<\/a><\/li>\n<li><strong>Rodung des Hambacher Waldes fuer den Kohleabbau ein fatales Zeichen der Infragestellung der Klimaschutzziele<\/strong><br>\nMit Sorge und Unverst&auml;ndnis verfolgen wir die Ma&szlig;nahmen zur Vorbereitung der Rodung weiterer Fl&auml;chen des Hambacher Waldes durch RWE f&uuml;r eine Fortsetzung des Braunkohleabbaus. Wir betrachten die Vorbereitung der Rodung zum jetzigen Zeitpunkt als ein fatales Zeichen der Infragestellung der Klimaschutzziele, die sich die Bundesregierung selbst gesetzt hat. Diese Ziele sind nur mit einem m&ouml;glichst schnellen Ausstieg aus der Kohlef&ouml;rderung zu erreichen. Wir raten dringend dazu, die Ergebnisse der &bdquo;Kohlekommission&ldquo;, die sie in einer Abschluss-Sitzung am 11. Dezember 2018 festlegen will, abzuwarten. Oberstes Ziel ist es, die deutschen Klimaziele bis 2030 zu gew&auml;hrleisten. Je nachdem, welchen schrittweisen Ausstieg aus der Kohleverstromung die Kommission vorlegt, w&auml;re das jetzt so umstrittene Braunkohle-Abbaugebiet &ndash; zwar einzelwirtschaftlich profitabel &ndash; aus gesamtwirtschaftlicher Sicht vielleicht nicht n&ouml;tig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ekd.de\/rodung-des-hambacher-waldes-fuer-den-kohleabbau-37546.htm\">EKD<\/a><\/li>\n<\/ol><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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