{"id":46080,"date":"2018-09-19T08:19:44","date_gmt":"2018-09-19T06:19:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46080"},"modified":"2018-09-19T08:19:44","modified_gmt":"2018-09-19T06:19:44","slug":"hinweise-des-tages-3208","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46080","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46080#h01\">Das vorschnelle Nein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46080#h02\">Eine Geisterdebatte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46080#h03\">Kinderarmut: Nicht einmal 15 Prozent der 6- bis unter 15-J&auml;hrigen profitieren von Teilhabeleistungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46080#h04\">Anti-Geldw&auml;sche-Einheit droht neuer &Auml;rger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46080#h05\">Perfides Bonussystem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46080#h06\">Der Markt wird den Anstieg der Mietpreise nicht bremsen &ndash; im Gegenteil<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46080#h07\">Ich habe gro&szlig;en Respekt vor den Menschen im Wald<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46080#h08\">Alles im Fluss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46080#h09\">Der Geist der Nation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46080#h10\">Aus dem Hinterhalt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46080#h11\">&raquo;Es geht darum, die Arbeiterinnenklasse zu erm&auml;chtigen&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46080#h12\">MH17: Russisches Verteidigungsministerium beschuldigt wieder die Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46080#h13\">Per Mausklick engagieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46080#h14\">Wikipedia an der Propagandafront gegen Historike<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46080#h15\">Fake-News-Kampagnen von Rechts: &bdquo;Das sind gezielte Angriffe&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46080#h16\">T&uuml;rkei: &ldquo;Des Sultans bundesrepublikanische Kleider&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46080#h17\">Tilo Jung und seine J&uuml;nger<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Das vorschnelle Nein<\/strong><br>\nWarum die &uuml;bereilte Festlegung gegen eine Milit&auml;rintervention in Syrien au&szlig;enpolitisch schadet.<br>\nKann Deutschland sich an einem Milit&auml;reinsatz in Syrien beteiligen und wenn ja, wie? Am vorvergangenen Sonntag meldete die Bild-Zeitung vorab, dass Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen diese Fragen pr&uuml;fen lasse. Ziel eines etwaigen Einsatzes sollte es sein, den v&ouml;lkerrechtlich verbotenen Einsatz von Chemiewaffen durch die Truppen des syrischen Pr&auml;sidenten Assad gegen die Zivilbev&ouml;lkerung der eingeschlossenen Stadt Idlib zu verhindern &ndash; oder zu reagieren, sollte ein solcher Einsatz erfolgen. Bereits am Abend desselben Tages verk&uuml;ndete die Vorsitzende der SPD, Andrea Nahles, dass eine &bdquo;Beteiligung Deutschlands am Krieg in Syrien&ldquo; von den Sozialdemokraten nicht mitgetragen werde. Diese Botschaft wurde am Montag nach der Sitzung des Parteipr&auml;sidiums noch einmal bekr&auml;ftigt.<br>\nDieses Vorgehen war bemerkenswert und das nicht so sehr wegen der Aussage selbst. Es sprechen einige gute milit&auml;rische Gr&uuml;nde gegen einen solchen Einsatz. Die Lage in Idlib selbst ist extrem un&uuml;bersichtlich, Russlands Rolle vor Ort gibt dem Konflikt eine Dimension, die &uuml;ber den regionalen Bezug hinausgeht, und ein Milit&auml;reinsatz, der im ausschlie&szlig;lich Symbolischen verharrt, l&auml;sst den Intervenierenden eher schwach aussehen als stark. Das haben die verhaltenen Ma&szlig;nahmen der Vergangenheit bereits gezeigt. Andererseits w&auml;re ein Einsatz nat&uuml;rlich nicht in Idlib selbst erfolgt, sondern h&auml;tte Einrichtungen des syrischen Milit&auml;rs in anderen Teilen des Landes zum Ziel gehabt. Eigentliches Ziel eines solchen Einsatzes w&auml;re es gewesen, dem Assad-Regime (und seinen Sponsoren in Moskau) zu signalisieren, dass der Versto&szlig; gegen internationales Recht Kosten hat und dass man nicht unbeobachtet mit ge&auml;chteten Waffen Krieg gegen die eigene Bev&ouml;lkerung f&uuml;hren kann.<br>\nDas schnelle Nein verkennt den Nutzen der milit&auml;rischen Drohkulisse f&uuml;r den Schutz des internationalen Rechts.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/rubriken\/aussen-und-sicherheitspolitik\/artikel\/das-vorschnelle-nein-2984\/%20\">IPG<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Dieser Artikel in der Schriftenreihe IPG der Friedrich-Ebert-Stiftung, also in einem Organ der Stiftung, die der SPD verbunden ist, ist ein b&ouml;sartiger Angriff auf die SPD Spitze, die sich gerade mal dazu durchgerungen hatte, zur Beteiligung der Bundeswehr an einem m&ouml;glichen Angriff auf Syrien nicht mitzumachen. Der Angriff ist doppelt b&ouml;sartig deshalb, weil er von einem Autor kommt, der f&uuml;r eine Einflussorganisation der USA arbeitet, f&uuml;r den German Marshall Fund. Diese Organisation wird vom deutschen und US-amerikanischen Steuerzahler ausgehalten. Die dortigen Mitarbeiter kann man, ohne ihnen B&ouml;ses zu unterstellen, als Einflussagenten betrachten.<\/em><\/p>\n<p><em>Der Autor ist dann auch noch erstaunlich dreist. Er behauptet, das Nein von Andrea Nahles sei &bdquo;voreilig&ldquo; gewesen. Da muss man fragen, wie er die liebedienerische Eile von Frau von der Leyen beurteilt. Und die schnelle Zustimmung der Bundeskanzlerin zum eiligen Gunsterweist der Verteidigungsministerin gegen&uuml;ber NATO und USA, Gro&szlig;britannien und Frankreich.<\/em><\/p>\n<p><em>Inzwischen wird es selbstverst&auml;ndlich in Deutschland, dass weder Minister noch die Bundeskanzlerin noch angebliche Wissenschaftler nach den rechtlichen Rahmenbedingungen f&uuml;r eine Beteiligung der Bundeswehr an einem Milit&auml;rschlag in Syrien fragen. Wir leben offensichtlich in einem rechtlosen Raum.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Trumps Syrien-Strategie und die deutsche Politik<\/strong><br>\nDeutsche Politiker haben in dieser Woche &ouml;ffentlich die M&ouml;glichkeit eines direkten milit&auml;rischen Eingreifens im Syrienkrieg diskutiert. Anlass war eine Anfrage der USA, ob Deutschland bereit w&auml;re, sich nach einem m&ouml;glichen Giftgasangriff der syrischen Regierung an Vergeltungsschl&auml;gen zu beteiligen.<br>\nEinige Politiker aus den Bundestagsfraktionen von CDU, CSU, FDP und Gr&uuml;nen signalisierten sofort ihre Bereitschaft, dem amerikanischen Wunsch nachzukommen. F&uuml;hrende Mitglieder der SPD, der Linkspartei und der AfD reagierten ablehnend.<br>\nKeiner der Politiker &auml;u&szlig;erte Zweifel am Wahrheitsgehalt der Behauptungen, die hinter der Anfrage stehen, oder kl&auml;rte &uuml;ber deren potenziell verheerende Konsequenzen auf &ndash; obwohl US-Pr&auml;sident Trump mit seinem Vorgehen ganz offensichtlich in die Fu&szlig;stapfen zahlreicher seiner Vorg&auml;nger tritt.<br>\n(&hellip;) Wie wir auch wissen, hat dieses Vorgehen in der amerikanischen Au&szlig;enpolitik Tradition: Es waren Provokationen der USA, die dem Angriff auf Pearl Harbor im Zweiten Weltkrieg vorangingen und es waren von den USA angefachte Grenzscharm&uuml;tzel, die als Vorwand f&uuml;r den Koreakrieg dienten. Es war der inszenierte Vorfall im Golf von Tonkin, der den offiziellen Anlass f&uuml;r den Eintritt in den Vietnamkrieg lieferte und es waren nicht vorhandene Massenvernichtungswaffen, die als Grund f&uuml;r den Irakkrieg herhalten mussten.<br>\nDass Politiker des Bundestages sich in der vergangenen Woche an der von US-Pr&auml;sident Trump entfachten Diskussion beteiligt haben, ohne auf diese Zusammenh&auml;nge hinzuweisen, ist mit Sicherheit kein Zufall: Wer immer sie angesprochen h&auml;tte, w&auml;re vielleicht auch in die Verlegenheit gekommen, Fragen zur Beteiligung der deutschen Waffenindustrie am Konflikt im Nahen Osten und zu der grunds&auml;tzlichen B&uuml;ndnispolitik Deutschlands mit einer Gro&szlig;macht, die sich die Gr&uuml;nde f&uuml;r ihre Kriegseins&auml;tze selbst schafft, beantworten zu m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kenfm.de\/tagesdosis-15-9-2018-trumps-syrien-strategie-und-die-deutsche-politik\/\">KenFM<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Eine Geisterdebatte<\/strong><br>\nDas Rentenpaket der Groko wird als gro&szlig;er Schritt gegen Armut im Alter verkauft. Das kann man nur als blanken Zynismus bezeichnen.<br>\nHochzufrieden zeigten sich die Spitzen der Gro&szlig;en Koalition, als sie vor einigen Wochen ihre Einigung auf ein neues &bdquo;Rentenpaket&ldquo; verk&uuml;ndeten. Neben der Ausweitung der &bdquo;M&uuml;tterrente&ldquo; und einigen Verbesserungen der Erwerbsunf&auml;higkeitsrente wurde vor allem die Stabilisierung des Rentenniveaus bei 48 Prozent bis zum Jahr 2025 als gro&szlig;er Schritt zur Vermeidung von Altersarmut gefeiert. Bei so viel Eigenlob fiel dann kaum noch auf, dass ein weiteres im Koalitionsvertrag vereinbartes Vorhaben, n&auml;mlich eine Mindestrente f&uuml;r langj&auml;hrig Versicherte oberhalb des Niveaus der staatlichen Grundsicherung, einfach unter den Tisch fiel.<br>\nDieses &bdquo;Paket&ldquo; als Instrument gegen die bevorstehende Welle der Altersarmut zu verkaufen, kann man wohl nur als blanken Zynismus bezeichnen. Die besagten 48 Prozent beziehen sich auf den Lohn, den man in 45 Jahren versicherungspflichtiger Berufst&auml;tigkeit erhalten hat&hellip;<br>\n(&hellip;) L&auml;ngst stellt auch die Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) der deutschen Rentenpolitik ein vernichtendes Zeugnis aus. So erreichen laut einer OECD-Studie Geringverdiener in Deutschland nur ein Rentenniveau von 55 Prozent ihres durchschnittlichen Einkommens. Der OECD-Schnitt liegt bei 82 Prozent, in einigen L&auml;ndern sogar &uuml;ber 90 Prozent. Erreicht wird das durch Umverteilung innerhalb des Rentenversicherungssystems oder durch entsprechende Steuerzusch&uuml;sse.<br>\nAber die deutsche Politik &ndash; und auch die Gewerkschaften &ndash; halten unbeirrt am &bdquo;&Auml;quivalenzprinzip&ldquo; der Rentenversicherung fest, laut dem jeder nur das rausbekommt, was seinen Beitr&auml;gen entspricht. Wenn dies nicht zum Leben reicht, muss man um Almosen bitten, die auch nur &auml;u&szlig;erst restriktiv gew&auml;hrt werden. Zusammen mit der ungebrochenen Deregulierung und Prekarisierung der Arbeitswelt ist die gegenw&auml;rtige deutsche Rentenpolitik nichts weiter als eine Art Masterplan f&uuml;r massenhafte Altersarmut.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!5533128\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Kinderarmut: Nicht einmal 15 Prozent der 6- bis unter 15-J&auml;hrigen profitieren von Teilhabeleistungen<\/strong><br>\nDie Leistungen f&uuml;r benachteiligte Kinder und Jugendliche seien in ihrer H&ouml;he unzureichend und in der bestehenden Form schlicht nicht geeignet, Kinderarmut zu bek&auml;mpfen, Teilhabe zu erm&ouml;glichen und Bildungsgerechtigkeit sicherzustellen, kritisieren der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband und der Deutsche Kinderschutzbund. Nach einer aktuellen Expertise der Parit&auml;tischen Forschungsstelle profitieren nur weniger als 15 Prozent der Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler unter 15 Jahren im Hartz-IV-Bezug von den sogenannten &bdquo;soziokulturellen Teilhabeleistungen&ldquo;. Die Leistungsart sieht eine monatliche F&ouml;rderung von zehn Euro pro Kind f&uuml;r beispielsweise Mitgliedsbeitr&auml;ge in Sportvereinen oder Musikunterricht vor und war 2011 neu eingef&uuml;hrt worden. Anlass war ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das festgestellt hatte, dass Bildung und Teilhabe f&uuml;r Kinder und Jugendliche &uuml;ber die regul&auml;ren Regels&auml;tze in Hartz IV nicht angemessen abgesichert sind. Der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband und der Deutsche Kinderschutzbund Bundesverband sehen in den Ergebnissen der Studie den Beleg f&uuml;r das Scheitern des damals geschn&uuml;rten &bdquo;Bildungs- und Teilhabepaketes&ldquo; und fordern eine Totalreform. Notwendig sei die Einf&uuml;hrung eines Rechtsanspruchs auf Angebote der Jugendarbeit im Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) und die Einf&uuml;hrung einer existenzsichernden, einkommensabh&auml;ngigen Kindergrundsicherung&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.der-paritaetische.de\/presse\/kinderarmut-nicht-einmal-15-prozent-der-6-bis-unter-15-jaehrigen-profitieren-von-teilhabeleistungen\/\">Der parit&auml;tische Gesamtverband<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Anti-Geldw&auml;sche-Einheit droht neuer &Auml;rger<\/strong><br>\n(&hellip;) Nachdem unter anderem durch Berichte von NDR und SZ bekannt geworden war, dass die FIU mehrere Zehntausend Geldw&auml;sche-Verdachtsmeldungen nicht bearbeitet und auch sonst erhebliche organisatorische Schwierigkeiten hatte, k&uuml;ndigte das Bundesfinanzministerium (BMF) eine &Uuml;berpr&uuml;fung der Beh&ouml;rde an.<br>\nPr&uuml;fer sind offenbar aus Unterabteilung<br>\nAusgerechnet wegen dieser Ank&uuml;ndigung f&uuml;hlen sich Bundestagsabgeordnete nun durch das BMF get&auml;uscht. Das Ministerium hatte im August auf Anfrage der FDP-Fraktion schriftlich mitgeteilt, dass &ldquo;derzeit eine Evaluierung (der FIU-) Prozesse und Abl&auml;ufe sowie eine verbesserte Einbindung der Verpflichteten und Bedarfstr&auml;ger durch eine unabh&auml;ngige Stelle&rdquo; durchgef&uuml;hrt wird. Nach Recherchen von NDR und SZ f&uuml;hrt die Pr&uuml;fung aber eine Unterabteilung der Generalzolldirektion durch, die sogenannte Bescheinigende Stelle. Die FIU selbst ist ebenfalls der Generalzolldirektion unterstellt.<br>\n(&hellip;) Bund Deutscher Kriminalbeamter: &ldquo;Schlechter Witz&rdquo;<br>\nSebastian Fiedler, Sprecher des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, sagte, die Annahme, dass eine Unterabteilung der Generalzolldirektion unabh&auml;ngig Zollangelegenheiten pr&uuml;fen k&ouml;nne, sei &ldquo;ein schlechter Witz&rdquo;. Fiedler schloss sich der Forderung nach einer Aufarbeitung in einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss an. Es ginge hier um nicht weniger als um Terrorismusfinanzierung und die Finanzgesch&auml;fte der organisierten Kriminalit&auml;t.<br>\nEin Sprecher des Zolls erkl&auml;rte, die Bescheinigende Stelle sei &ldquo;fachlich unabh&auml;ngig, so dass ihr keine Weisungen hinsichtlich ihrer Aufgabenerledigung erteilt werden k&ouml;nnen&rdquo;. Man habe sich gegen eine Pr&uuml;fungsgesellschaft aus der freien Wirtschaft entschieden, weil nur so mit der Pr&uuml;fung unmittelbar begonnen werden konnte. Das BMF wollte sich auf Anfrage nicht &auml;u&szlig;ern und verwies auf die Antworten des Zolls.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/geldwaesche-113.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Perfides Bonussystem<\/strong><br>\nBesch&auml;ftigte der Filialkette &raquo;Lila B&auml;cker&laquo; verlieren Geld, wenn sie krank werden<br>\nBei der Backwarenkette &raquo;Lila B&auml;cker&laquo; schleppen sich die Mitarbeiter auch krank zur Arbeit. Hierf&uuml;r sorgt insbesondere ein extra eingef&uuml;hrter Geldbonus. Diesen bekommt, wer sich nicht krankmeldet. Daf&uuml;r, dass dieses perfide System funktioniert, sorgt schon die mickrige Bezahlung der Verk&auml;ufer. Neun Euro in der Stunde und damit geringf&uuml;gig mehr als den gesetzlichen Mindestlohn gibt es pauschal f&uuml;r alle 2.700 Besch&auml;ftigten &ndash; unabh&auml;ngig von der jeweiligen Qualifikation und Betriebszugeh&ouml;rigkeit. Kein Wunder also, dass die Mitarbeiter auf den &raquo;Gesundheitsbonus&laquo; angewiesen sind.<br>\nDieser f&auml;llt umso mehr ins Gewicht, je l&auml;nger die Besch&auml;ftigten durchhalten. Nach acht Monaten ohne Krankschreibung gibt es 100 Euro mehr pro Monat. Nach 14 Monaten sind es 150 Euro und nach eineinhalb Jahren gar 250 Euro, die die angeblich gesunden Verk&auml;ufer vom Unternehmen zus&auml;tzlich ausbezahlt bekommen.<br>\n&raquo;Es ist nicht anst&auml;ndig, Menschen, die noch dazu Hygienevorschriften einhalten m&uuml;ssen, dazu zu bringen, trotz Krankheit zu arbeiten&laquo;, bewertete J&ouml;rg Dahms von der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gastst&auml;tten (NGG) am Dienstag im Gespr&auml;ch mit jW das Bonussystem der B&auml;ckereikette.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/340107.ungesunde-lohnarbeit-perfides-bonussystem.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers F.K.:<\/strong> Von mir aus k&ouml;nnen die Br&ouml;tchen von dieser Firma schwarz werden!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Der Markt wird den Anstieg der Mietpreise nicht bremsen &ndash; im Gegenteil<\/strong><br>\nDer stark gestiegene Preis des Wohnens in Deutschland ist zu einem hei&szlig;en politischen Thema geworden. Fast alle Parteien wollen etwas f&uuml;r bezahlbaren Wohnraum tun, vermitteln aber den Eindruck von Ratlosigkeit. Die Regierungskoalition will ihre Mietpreisbremse, die nicht bremst, nachbessern und subventioniert gleichzeitig den Wohnungskauf von Familien mit Kindern. Das treibt die Preise weiter nach oben. Die Alternative hei&szlig;t: vorrausschauende st&auml;dtische Bodenpolitik und Wohnungsbau in &ouml;ffentlicher Hand. Wien zeigt, wie es geht.<br>\n(&hellip;) Lange glaubte man, Banken und Kapitalmarkt w&uuml;rden es richten, indem sie genug Kredite bereitstellen, damit immer mehr Familien Wohneigentum erwerben k&ouml;nnen und Bauherren die n&ouml;tigen Mittel f&uuml;r den Neubau bekommen. Diese Hoffnung ist durch das Platzen der Immobilienblasen in den USA und S&uuml;deuropa ab 2007 der Ern&uuml;chterung gewichen.<br>\n(&hellip;) Wien zeigt, dass es besser geht<br>\nIn unserem Nachbarland gibt es eine Metropole, die einen anderen Weg gegangen ist: Wien. Hier hat sich die Stadt nie von ihrer aktiven Rolle im Wohnungsmarkt zur&uuml;ckgezogen, um sich allein auf den Finanzmarkt zu verlassen. Das Ergebnis ist ein deutlich entspannterer Wohnungsmarkt und viel g&uuml;nstigere Mieten als in vergleichbaren St&auml;dten wie M&uuml;nchen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/1028-wiener-model\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><strong>Dazu: Am Ende zahlen die Mieter<\/strong><br>\nDer Immobilienkonzern Vonovia rechnet sich reich, kritisiert die Linke. Am Freitag l&auml;dt die Kanzlerin zum Wohngipfel.<br>\nWohnungsnot ist im hessischen Wahlkampf das gro&szlig;e Thema der SPD. Auch die CSU umwarb beim Parteitag am Wochenende die durch Mieterh&ouml;hungen etwa in M&uuml;nchen verunsicherte Mittelschicht mit landeseigenen Geldspritzen, die Bayern &ldquo;on top&rdquo; zum Baukindergeld des Bundes zahlen will. Mit dem &ldquo;Wohngipfel&rdquo; am Freitag leistet Angela Merkel Sch&uuml;tzenhilfe von ganz oben. Eine &ldquo;offensichtliche Show-Veranstaltung&rdquo; nennt Caren Lay das &ndash; und die Linken-Politikerin wollte am Montag am Beispiel der Firma Vonovia aufzeigen, warum der Wohnungsmarkt den Mietern so an die Substanz geht.<br>\nDazu hatte die Bundestagsfraktion der Linken dem Wirtschaftswissenschaftler Heinz-J. Bontrup den Auftrag erteilt, die Gesch&auml;fte des b&ouml;rsennotierten Wohnungskonzerns zu durchleuchten. Das Ergebnis der Expertise: Der Konzern mit Sitz in Bochum ist in Wahrheit ein &ldquo;Finanzinvestor&rdquo;. Die Immobilien sind nur Beiwerk. Im Kern gehe es um die Rendite und die lasse sich durch Aufwertungen in der Bilanz hochtreiben. Dabei komme den Finanzjongleuren das wohlwollende deutsche Mietrecht entgegen &ndash; einen &ldquo;politischen Skandal&rdquo; nennt das Bontrup.<br>\n(&hellip;) Und Merkels Einladung zum Wohngipfel? Die Opposition muss drau&szlig;en bleiben. Christina Deckwirth von Lobby-Control sagt dazu: &ldquo;Das ist eher ein Immobiliengipfel als ein Wohngipfel&rdquo;. Auf der G&auml;steliste, die dem Tagesspiegel vorliegt, ist die Immobilienwirtschaft tats&auml;chlich klar in der Mehrheit. Die Linke macht deshalb ihre eigene Veranstaltung: den &ldquo;Alternativen Wohngipfel&rdquo; samt Demonstration vor dem Kanzleramt am Freitag&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/deutschlands-groesster-wohnungskonzern-am-ende-zahlen-die-mieter\/23077980.html\">Der Tagesspiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ich habe gro&szlig;en Respekt vor den Menschen im Wald<\/strong><br>\nDer Wald m&uuml;sse nicht zerst&ouml;rt werden, sagte der Waldp&auml;dagoge und Vermittler Michael Zobel im Dlf. Die Tatsache, dass Braunkohle-Energie klimasch&auml;dlich sei, bestreite keiner mehr. Beim Hambacher Forst habe er aber das Gef&uuml;hl, dass es l&auml;ngst nicht mehr um Strom gehe, sondern um Macht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/streit-um-den-hambacher-forst-ich-habe-grossen-respekt-vor.694.de.html?dram:article_id=428275\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Alles im Fluss<\/strong><br>\nOb Kl&auml;rwerk, Stromversorgung oder Datenautobahn: Unsere moderne Welt funktioniert nicht ohne Infrastruktur. Der Historiker Dirk van Laak spricht von &ldquo;Lebensadern unserer Zivilisation&rdquo;. In seinem Buch schildert er, wie unsere heutige Infrastruktur entstanden ist &ndash; und wie verletzlich sie ist.<br>\nAm 13. Juli 1977 gingen in New York die Lichter aus. Zwei Blitze waren ins st&auml;dtische Elektrizit&auml;tswerk eingeschlagen. Stra&szlig;enbeleuchtung, Ampeln, K&uuml;hlschr&auml;nke fielen aus, Aufz&uuml;ge standen still, Beh&ouml;rden und Flugh&auml;fen schalteten auf Notbetrieb.<br>\nEs wurde gepl&uuml;ndert, H&auml;user brannten ab &ndash; die materiellen Sch&auml;den und das Schwinden von Anstand machten jedem klar, wie wichtig eine funktionierende Infrastruktur f&uuml;r unsere zivilisatorischen Routinen ist.<br>\nVerletzliche Zivilisation<br>\nWer nun glaubt, so etwas k&ouml;nne heute nicht mehr passieren, den &uuml;berzeugt der Historiker Dirk van Laak vom Gegenteil: Die gegenw&auml;rtigen Smart-Grids, also intelligente digitale Stromnetze, seien sogar noch anf&auml;lliger und machten unsere Zivilisation deshalb noch verletzlicher.<br>\n&ldquo;Damit werden die potenziellen Folgen eines Stromausfalls noch einmal verst&auml;rkt, weil m&ouml;glicherweise auch die Wasserversorgung und die Kommunikation daran h&auml;ngen. Eine Gefahr besteht unter anderem darin, dass weder die Individuen noch die Strukturen Schritt f&uuml;r Schritt und bewusst auf fr&uuml;here technische Niveaus zur&uuml;ckgehen k&ouml;nnen. Experten gehen daher von dramatischen Szenarien aus: Mit zunehmender Dauer etwa des Ausfalls der Stromversorgung w&uuml;rden sich die t&auml;glichen Routinen aufl&ouml;sen, laufe der Prozess der Zivilisation gleichsam r&uuml;ckw&auml;rts &ndash; mit allen Folgen f&uuml;r die &ouml;ffentliche Ordnung.&rdquo;<br>\nDirk van Laak beschreibt, wie die Infrastruktur f&uuml;r Verkehr und Energieversorgung &uuml;ber Jahrhunderte entstanden ist und wie abh&auml;ngig unsere heutige Lebensweise davon ist. Selten ist diese Geschichte, die ohne Helden, ohne B&ouml;sewichte oder Gro&szlig;ereignisse auskommen muss, so spannend erz&auml;hlt worden.<br>\nIhr Stoff sind Kabel, Netze und R&ouml;hren. Ihre Protagonisten sind Politiker und Verwaltungsmenschen in Tiefbau&auml;mtern und Kanalbetrieben, die st&auml;ndig gegen den Verfall k&auml;mpfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/dirk-van-laak-alles-im-fluss.1310.de.html?dram:article_id=428114\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Der Geist der Nation<\/strong><br>\nEin geh&auml;ssiger Chauvinismus, der sich immer noch unterdr&uuml;ckt vorkommt. Und der Ausl&auml;nderhass wird inzwischen nicht mehr dem rechten Rand &uuml;berlassen<br>\nMehr denn je scheinen Deutschland und die Deutschen keine anderen und schon gleich keine wichtigeren Probleme zu haben als die Anwesenheit von ein paar hunderttausend Fl&uuml;chtlingen im 80-Millionen-Volk. Die Zahlen der Neuank&ouml;mmlinge sind drastisch zur&uuml;ckgegangen, die Balkanroute ist, der Seeweg &uuml;bers Mittelmeer wird blockiert, Durchgangsl&auml;nder internieren Migranten, die nach Europa wollen; diejenigen, die es dennoch hierher schaffen, werden in &raquo;Anker-Zentren&laquo; eingesperrt und in Zukunft nur mehr mit &raquo;Sachleistungen&laquo; versorgt &ndash; alles, was abschreckt, ist willkommen und wird gemacht. Der CSU und dem Bundesinnenminister aus dieser Partei reicht das nicht. Seit dem ersten Tag in seinem Amt befolgt Seehofer die Lehre aus der misslungenen Bundestagswahl des vergangenen Jahres, dass die Demokraten den Ausl&auml;nderhass nicht den Rechtsradikalen &uuml;berlassen d&uuml;rfen, und f&auml;hrt eine Endloskampagne gegen eine deutsche Gro&szlig;z&uuml;gigkeit gegen&uuml;ber Hilfesuchenden, als ob etwas Derartiges bis dahin Regierungslinie gewesen w&auml;re&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/340138.deutsche-zust%C3%A4nde-der-geist-der-nation.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Aus dem Hinterhalt<\/strong><br>\nIsrael attackiert Syrien kurz nach Vereinbarung einer &raquo;Schutzzone&laquo; in Idlib. Russisches Flugzeug abgeschossen<br>\nDer russische Pr&auml;sident Wladimir Putin und sein t&uuml;rkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdogan haben sich am Montag in Sotschi auf eine &raquo;Schutzzone&laquo; f&uuml;r die K&auml;mpfer in der syrischen Provinz Idlib verst&auml;ndigt. Nur wenige Stunden nachdem die Vereinbarung bekanntgeworden war, griffen israelische Kampfjets gegen 22 Uhr Ortszeit am Montag abend ein Elektrizit&auml;tswerk und Anlagen der syrischen Armee in der Hafenstadt Latakia an. Ein russisches Aufkl&auml;rungsflugzeug &raquo;Iljuschin Il-20&laquo; wurde abgeschossen, das sich im Landeanflug auf den russischen St&uuml;tzpunkt Hmeimin befand.<br>\nDer Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, machte am Dienstag morgen in Moskau Israel f&uuml;r den Abschuss verantwortlich. Die Iljuschin sei absichtlich als &raquo;Schutz&laquo; vor der syrischen Luftabwehr benutzt worden. Weil die &raquo;reflektierende Fl&auml;che&laquo; der Maschine gr&ouml;&szlig;er als die des israelischen &raquo;F-16&laquo;-Jets gewesen sei, wurde das russische Flugzeug &raquo;durch eine Rakete des syrischen S-200-Luftabwehrsystems abgeschossen&laquo;.<br>\nNach Angaben des russischen Milit&auml;rs feuerten vier &raquo;F-16&laquo; vom Mittelmeer her Lenkraketen aus niedriger H&ouml;he auf Latakia ab. Absichtlich seien Schiffe und Flugzeuge in dem Gebiet gro&szlig;er Gefahr ausgesetzt worden. Die Angriffe seien aus unmittelbarer N&auml;he der franz&ouml;sischen Fregatte &raquo;Auvergne&laquo; und der nur f&uuml;nf Kilometer von der Landebahn entfernten Iljuschin erfolgt. Russland sei &uuml;ber eine &raquo;Hotline&laquo; weniger als eine Minute vor der israelischen Attacke gewarnt worden.<br>\nRussisches Radar registrierte auch Raketenabschuss von der &raquo;Auvergne&laquo;, Paris dementierte das. M&ouml;glicherweise wurde die Fregatte von den israelischen Jets ebenfalls als &raquo;Schutz&laquo; benutzt. W&auml;re das Marineschiff von der syrischen Luftabwehr getroffen worden, h&auml;tte ein NATO-B&uuml;ndnisfall ausgel&ouml;st werden k&ouml;nnen.<br>\nDie israelische Armee erkl&auml;rte am Dienstagnachmittag, man bedauere den Tod der russischen Flugzeugbesatzung. Verantwortlich sei aber nicht Israel, sondern die syrische Regierung und vor allem die libanesische Hisbollah und der Iran. Die Kampfjets seien wieder im heimischen Luftraum gewesen, als der Abschuss sich ereignet habe. Nach russischen Milit&auml;rangaben hat Tel Aviv seit 2017 mehr als 700 Raketen auf Syrien abgefeuert. Der israelische Botschafter in Moskau wurde einbestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/340087.israel-atta-aus-dem-hinterhalt.html\">Karin Leukefeld in der Jungen Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&raquo;Es geht darum, die Arbeiterinnenklasse zu erm&auml;chtigen&laquo;<\/strong><br>\nNach dem Wahlsieg der demokratischen Sozialistin Alexandria Ocasio-Cortez gegen den etablierten Amtsinhaber Joe Crowley in der Vorwahl im Bezirk Bronx und Queens, beschwor die Oppositionsf&uuml;hrerin im Repr&auml;sentantenhaus, Nancy Pelosi, der Sozialismus sei nicht im Aufstieg begriffen. Es f&uuml;hlte sich ein bisschen an als w&uuml;rde ein Immobilienmakler behaupten, es g&auml;be keine Geister im Haus: Der einzige Grund, warum er sie &uuml;berhaupt erw&auml;hnt ist, dass einer gesehen wurde und die Treppe in der Nacht knackt.<br>\nNun haben New Yorks W&auml;hlerinnen letzte Woche die 27-j&auml;hrige Julia Salazar in den Senat von New York geschickt &ndash; mit dem politischen Versprechen eines Gesundheitssystems &uuml;ber gesetzliche Krankenkassen, Wohnen als Grundrecht, Schutz vor Schulprivatisierung, die Ausweitung des Tarifverhandlungsrechts, und dem Ende von Masseninhaftierung und Deportationen.<br>\nW&auml;hrend ihres Wahlkampfs hat Meagan Day von Jacobin Magazine mit Salazar gesprochen &uuml;ber das Versagen des Establishments der Demokratischen Partei, die Unterschiede zwischen Sozialistinnen und Progressiven und wie man die demokratisch-sozialistischen Kandidatinnen nach ihrem Wahlsieg weiterhin der Arbeiterinnenklasse gegen&uuml;ber rechenschaftspflichtig machen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/adamag.de\/julia-salazar-interview-sozialistmus-new-york-senat-dsa\">ada<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>MH17: Russisches Verteidigungsministerium beschuldigt wieder die Ukraine<\/strong><br>\nEs hat erstaunlich lange gebraucht, bis Moskau nun mit einer neuen Version &uuml;ber den Abschuss der Passagiermaschine MH17 am 17. Juli 2014 an die &Ouml;ffentlichkeit ging. Vermutlich hat der letzte Zwischenbericht des Gemeinsamen Ermittlungsteams JIT f&uuml;r Eile gesorgt, der die weitgehend von Bellicat &uuml;bernommene Argumentation &uuml;bernommen hat, das vornehmlich nach Bildern und Videos bewiesen sei, dass die Passagiermaschine mit einer Buk-Rakete von einer Stelle in der N&auml;he von Pervomaiskyi abgeschossen wurde. Das Start- und Transportfahrzeug Buk-Telar, mit der die Rakete transportiert worden ist, soll von der russischen 53. Luftabwehrbrigade aus Kursk stammen.<br>\nJetzt also die Gegenoffensive aus dem russischen Verteidigungsministerium durch eine Pressekonferenz: Man habe die Seriennummer auf den Tr&uuml;mmerteilen der Buk-Rakete zur&uuml;ckverfolgen k&ouml;nnen. Auch nach weiteren Beweisen w&uuml;rde die Verantwortung der Ukraine belegt werden. Alle Informationen sind dem JIT &uuml;bergeben worden. Sie seien Anlass, die Ergebnisse, zu denen das JIT gekommen ist, und die &ldquo;grundlosen Beschuldigungen Russlands&rdquo;, noch einmal zu &uuml;berdenken. Gefordert wird auch von russischer Seite, dass das JIT von der Ukraine alle Dokumentation &uuml;ber Buk-Systeme einfordern m&uuml;sse. Man m&uuml;sse aber bef&uuml;rchten, dass Kiew diese vernichtet.<br>\nMoskau hat lange mit verschiedenen Hypothesen versucht, Kiew f&uuml;r den Abschuss verantwortlich zu machen. Einmal war davon die Rede, dass es einen ukrainischen SU25-Kampfjet in der N&auml;he gegeben haben soll, das andere Mal pr&auml;sentierte der russische R&uuml;stungskonzern Almaz-Antey 2015 Untersuchungsergebnisse publiziert, nach denen es sich nicht um eine russische Buk-Rakete handeln k&ouml;nne, zudem wurde &uuml;ber die Form der Schrapnelle und den Abschussort gestritten. Dann wurden zuf&auml;llig 2016 gefundene Radarbilder pr&auml;sentiert, auf denen keine Rakete zu sehen war, die aus der Richtung des von den Separatisten kontrollierten Gebiets gekommen w&auml;re. Das hatte zu eigenwilligen Argumentationen beim Gemeinsamen Ermittlungsteam gef&uuml;hrt, die versucht haben zu zeigen, dass eine Buk-Rakete nicht vom Radar gesichtet werden m&uuml;sse.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/MH17-Russisches-Verteidigungsministerium-beschuldigt-wieder-die-Ukraine-4166927.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Per Mausklick engagieren<\/strong><br>\nDas Internet und der Mitmachcharakter spielen in der linken Sammlungsbewegung &raquo;Aufstehen&laquo; eine gro&szlig;e Rolle<br>\nIn Die Linke wird die Sammlungsbewegung &raquo;Aufstehen&laquo; weiterhin kontrovers diskutiert, jW hat verschiedene Abgeordnete und Funktionstr&auml;ger der Partei gebeten, dazu Stellung zu nehmen. Andrej Hunko, europapolitischer Sprecher und Mitglied im Parteivorstand, pl&auml;diert daf&uuml;r, &raquo;Aufstehen&laquo; eine Chance zu geben<br>\nEs ist viel Kritisches geschrieben worden &uuml;ber die Sammlungsbewegung von Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine. Eine Bewegung lasse sich nicht von oben gr&uuml;nden, das Gr&uuml;ndungsdokument enthalte programmatische Leerstellen und stehe rechts vom Parteiprogramm von Die Linke, es fehle Kapitalismus- oder Imperialismuskritik. Das alles ist zweifellos berechtigt und muss weiter diskutiert werden. Dennoch: Der Stein ist ins Wasser geworfen, und die Wellen sind durchaus bemerkenswert. Es kommt jetzt darauf an, sich sinnvoll dazu aufzustellen.<br>\n(&hellip;) Ein h&auml;ufig vorgetragenes Argument gegen die Sammlungsbewegung sind ein m&ouml;glicher eigenst&auml;ndiger Wahlantritt und die damit verbundene Spaltungsgefahr der Partei Die Linke. Hier muss erst mal festgehalten werden, dass die Etablierung einer Partei in Deutschland links von der SPD mit einer Zustimmung von circa zehn Prozent der Bev&ouml;lkerung eine historische Errungenschaft ist, die nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden darf. In den meisten europ&auml;ischen L&auml;ndern ist die parteipolitische Lage erheblich d&uuml;sterer. Vor dem Hintergrund der dramatischen Erosion der Sozialdemokratie und dem Aufstieg der AfD kann man sich allerdings nicht damit zufriedengeben.<br>\nIn der Tat wurde &raquo;Aufstehen&laquo; nur von kleinen, aber prominenten Teilen der Partei ohne Einbeziehung und gegen den Widerstand der Parteispitze ins Leben gerufen. Manches Porzellan ist zerbrochen. All das ist jedoch in dem Augenblick vergossene Milch, in dem &raquo;Aufstehen&laquo; tats&auml;chlich wirkm&auml;chtig wird. Ob es dann aber tats&auml;chlich zur Spaltungsgefahr kommt, h&auml;ngt von verschiedenen Faktoren ab, von der Dynamik der Bewegung selbst, von der Klugheit der handelnden Akteure und der Parteif&uuml;hrung, auch von internationalen Entwicklungen, etwa den linken Formierungsprozessen auf europ&auml;ischer Ebene. Der Distanzierungsbeschluss des Parteivorstandes ist aus meiner Sicht wenig hilfreich, deshalb habe ich dagegen gestimmt. Im Idealfall k&ouml;nnte &raquo;Aufstehen&laquo; komplement&auml;r zur Parteientwicklung wirken, &auml;hnlich wie das bei der Corbyn tragenden Bewegung &raquo;Momentum&laquo; der Fall ist.<br>\nMit dieser Perspektive pl&auml;diere ich als Mitglied des Parteivorstandes zumindest f&uuml;r eine kritisch-konstruktive Offenheit gegen&uuml;ber der Sammlungsbewegung. Jeder Versuch, die gesamtgesellschaftliche Entwicklung nach links zu verschieben und damit zu rehumanisieren, verdient Unterst&uuml;tzung. Die konkreten Bedingungen und Verhaltensweisen kann man sich nicht immer aussuchen. Die Aufgabe ist jedoch zu wichtig, um mich vom Unbehagen an der einen oder anderen Stelle leiten zu lassen. &raquo;Aufstehen&laquo; beinhaltet sowohl Risiko als auch Chance &ndash; wie das Leben selbst. Es gilt, die Chance zu ergreifen und gleichzeitig das Risiko zu minimieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/340098.aufstehen-per-mausklick-engagieren.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wikipedia an der Propagandafront gegen Historike<\/strong><br>\nDas ber&uuml;hmte Online-Lexikon wird h&auml;ufig f&uuml;r politische Interessen instrumentalisiert. Qualit&auml;t und Ausgewogenheit der Lexikonartikel bleiben dabei auf der Strecke<br>\nEs gibt de facto nur noch ein einziges Lexikon auf dieser Welt. Die Online-Enzyklop&auml;die Wikipedia hat es geschafft, alle anderen Lexika, seien sie nun als haptische B&uuml;cher oder seien sie als digitale Netze verf&uuml;gbar, komplett zu verdr&auml;ngen.<br>\nAls einem Monopolisten kommt nunmehr Wikipedia eigentlich eine ganz besondere Verantwortung zu, allen Seiten gerecht zu werden und das Objektivit&auml;tsgebot besonders streng umzusetzen. Denn Sch&uuml;ler und Studierende auf der ganzen Welt greifen auf die geistige Instantnahrung von Wikipedia zur&uuml;ck.<br>\nJa, es steht die Bedrohung ins Haus, dass so genannte Soziale Netzwerke von ihren Betreibern auf politischen Druck ihren Traffic nach fake-news durchk&auml;mmen, und sich dabei von den Wahrheitsdefinitionen der Wikipedia leiten lassen. Es entst&uuml;nde auf diese Weise eine schaurige Variante von Orwells ber&uuml;chtigtem &ldquo;Wahrheitsministerium&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Wikipedia-an-der-Propagandafront-gegen-Historiker-4167075.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Fake-News-Kampagnen von Rechts: &bdquo;Das sind gezielte Angriffe&ldquo;<\/strong><br>\nExtremismusforscherin Julia Ebner untersucht, wie Rechtsextreme Falschinformationen im Netz verbreiten. Ein Gespr&auml;ch &uuml;ber Chemnitz, K&ouml;then und #meTwo.<br>\n&bdquo;Wir haben in den vergangenen Monaten immer st&auml;rker wahrgenommen, dass sich ein komplett isoliertes alternatives Informations- und Medien&ouml;kosystem ausgebildet hat. Dazu z&auml;hlen immer mehr Blogs und Webseiten, es werden aber auch zunehmend alternative soziale Medien jenseits von Twitter und Facebook genutzt. &hellip; Teilweise sind das gezielte Desinformationskampagnen innerhalb dieser Netzwerke. Manche Nutzer legen daf&uuml;r Fake-Accounts zum Beispiel in sozialen Netzwerken wie Twitter an. &Uuml;ber die werden dann Blogposts oder Artikel auf Webseiten aus dem alternativen Medien&ouml;kosystem verbreitet, auf denen ungenaue oder &uuml;bertriebene Informationen geteilt werden. Manche Meldungen sind komplett erfunden, arbeiten mit gef&auml;lschten Zitaten oder fotogeshoppten Bildern. Oder es werden Statistiken aus dem Kontext gerissen oder verzerrt. &hellip;  Reconquista Germanica hatte zu einem Zeitpunkt im Fr&uuml;hling 2018 10.000 Nutzer. Die meisten rechten Gruppen auf Discord und Telegram bewegen sich zwischen 500 und 2.000.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Fake-News-Kampagnen-von-Rechts\/!5533521\/\">taz<\/a>\n<p><strong>Dazu: Studie: HASS AUF KNOPFDRUCK<\/strong><br>\nRechtsextreme Trollfabriken und das &Ouml;kosystem koordinierter Hasskampagnen im Netz<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.isdglobal.org\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/ISD_Ich_Bin_Hier_2.pdf\">isdglobal<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>T&uuml;rkei: &ldquo;Des Sultans bundesrepublikanische Kleider&rdquo;<\/strong><br>\nBerlins spektakul&auml;re Wende in der deutschen T&uuml;rkeipolitik, obwohl Ankara Menschenrechtsverletzungen und Verhaftungen fortsetzt und Schritte zur Einf&uuml;hrung der Todesstrafe einleitet<br>\nW&auml;hrend Au&szlig;enminister Heiko Maas und Wirtschaftsminister Peter Altmaier eine spektakul&auml;re Wende in der deutschen T&uuml;rkeipolitik eingeleitet haben, um die T&uuml;rkei vor dem Bankrott zu retten, gehen die Menschenrechtsverletzungen und Verhaftungen in der T&uuml;rkei ungehindert weiter.<br>\nAm vergangenen Samstag wurden &uuml;ber 500 Arbeiter verhaftet, weil sie sich an einem Streik f&uuml;r bessere Arbeitsbedingungen auf dem Istanbuler Gro&szlig;flughafen und die Auszahlung ihrer L&ouml;hne beteiligt hatten. Immer mehr Europ&auml;er werden verhaftet und zu langj&auml;hrigen Haftstrafen verurteilt. Der Preis, sie frei zu bekommen, wird immer h&ouml;her.<br>\nErdogan pokert hoch. Die Wiedereinf&uuml;hrung der Todesstrafe steht auf seiner Agenda &ndash; eigentlich eine von EU und UNO postulierte &ldquo;rote Linie&rdquo;. Aber um den Bankrott der T&uuml;rkei abzuwenden und um neue Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;me zu verhindern, wird an dieser Stelle weggesehen. So kann der Machthaber walten und schalten, wie ihm beliebt &ndash; und wird dabei noch von Deutschland unterst&uuml;tzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Tuerkei-Des-Sultans-bundesrepublikanische-Kleider-4166162.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Tilo Jung und seine J&uuml;nger<\/strong><br>\nDer Blogger meldet sich mit Interviews aus Israel zur&uuml;ck &ndash; und macht dem Titel seiner Sendung &raquo;Jung &amp; Naiv&laquo; alle Ehre<br>\nEs gibt viele gute Gr&uuml;nde, nach Israel zu reisen. Die einen zieht es zu den heiligen St&auml;tten Jerusalems oder zur Schlammkur am Toten Meer, die anderen an die Bars und Str&auml;nde Tel Avivs.<br>\nWieder andere haben dagegen eine Mission. Kultur, Nachtleben und Entspannung sind ihre Sache nicht. Sie wollen mehr, viel mehr: vornehmlich Frieden in Nahost, nat&uuml;rlich, mindestens jedoch den unterdr&uuml;ckten Pal&auml;stinensern pers&ouml;nlich ihre Solidarit&auml;t bekunden.<br>\nNicht das Vergn&uuml;gen lockt sie, sondern die sagenumwobene &raquo;Apartheid&laquo;, der einst schon Ex-Au&szlig;enminister Sigmar Gabriel bei seinem Hebron-Besuch auf die Spur gekommen war. Einmal im Leben den Einwohnern des Judenstaates Demokratie und Menschenrechte zu erkl&auml;ren, das ist definitiv eine Reise wert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.juedische-allgemeine.de\/article\/view\/id\/32797\">J&uuml;dische Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Der Angriff auf Jung ist infam und hochgradig unsachlich, da die Autorin verschweigt, dass im Rahmen der Interviewreihe auch Vertreter des rechten politischen Spektrums zu Wort kamen. Andererseits ist dieser Artikel auch schon wieder derart hysterisch &uuml;berzogen, dass er der J&uuml;dischen Allgemeinen auf die eigenen F&uuml;&szlig;e f&auml;llt. Wenn eine Zeitung zarte Kritik an Israel derart brachial niederpr&uuml;gelt, erkennt selbst der wohlwollendste Leser, dass hier Meinungsmache betrieben wird. &Auml;u&szlig;erst unsouver&auml;n ist jedoch auch Jungs <a href=\"https:\/\/twitter.com\/TiloJung\/status\/1041721454696558592\">Reaktion<\/a>, in der er die Kritik an seiner Person schnell auf den am Rande erw&auml;hnten Ken Jebsen abw&auml;lzt. Ein derartiges Anbiedern an die Berliner Bubble h&auml;tte Jung doch eigentlich gar nicht n&ouml;tig.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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