{"id":46085,"date":"2018-09-19T08:48:39","date_gmt":"2018-09-19T06:48:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46085"},"modified":"2019-07-03T11:00:07","modified_gmt":"2019-07-03T09:00:07","slug":"ein-maechtiger-ideologischer-kampfbegriff-mit-dem-jede-oeffentliche-diskussion-ueber-den-palaestinakonflikt-zur-tabuzone-erklaert-werden-kann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46085","title":{"rendered":"Ein m\u00e4chtiger ideologischer Kampfbegriff, mit dem jede \u00f6ffentliche Diskussion \u00fcber den Pal\u00e4stinakonflikt zur Tabuzone erkl\u00e4rt werden kann"},"content":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180919_zuckermann.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>Es gibt wohl kaum ein Thema, &uuml;ber das vor allem in Deutschland mit so unb&auml;ndiger H&auml;rte debattiert wird, wie &uuml;ber das Thema &bdquo;Antisemitismus&ldquo;. Der israelische Soziologe <strong>Moshe Zuckermann<\/strong> geh&ouml;rt zu den profundesten Kritikern des Missbrauchs des Antisemitismus-Begriffs zum Zwecke der Unterdr&uuml;ckung von Kritik an der Politik des Staates Israel. Im Westend Verlag erscheint in diesen Tagen Zuckermanns j&uuml;ngstes Buch mit dem vielsagenden Titel &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.westendverlag.de\/buch\/der-allgegenwaertige-antisemit\/\">Der allgegenw&auml;rtige Antisemit oder die Angst der Deutschen vor der Vergangenheit<\/a>&ldquo;. <strong>Norman Paech<\/strong> hat sich Zuckermanns Buch f&uuml;r die NachDenkSeiten einmal n&auml;her angeschaut.<br>\n<!--more--><br>\nEs steht wissenschaftlich inzwischen au&szlig;er Frage, dass ein Anstieg des Antisemitismus in Deutschland nicht nachweisbar ist, dass es keinen neuen Antisemitismus gibt, dass es sich vielmehr&ndash; schlimm genug &ndash; um den alten Antisemitismus, den Bodensatz in der Gesellschaft handelt. Der gef&uuml;hlte Antisemitismus allerdings will davon nichts wissen. Neu jedoch ist eine Antisemitismus-Hysterie, die in jeder &ndash; in der Tat nicht zu duldenden &ndash; Beschimpfung oder Attacke j&uuml;discher B&uuml;rger, aber auch der Kritik an der israelischen Politik und ihrer zionistischen Ideologie oder Sympathie f&uuml;r die internationale Boykottkampagne BDS ein Aufflammen neuen oder auch importierten Antisemitismus ortet. Denn, so die Begr&uuml;ndung f&uuml;r den neuen Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung: &bdquo;Antisemitismus &hellip; nimmt mit dem Antizionismus und der Israelfeindlichkeit auch neue Formen ein.&ldquo; Wer allerdings Juden, den Zionismus und Israel zugleich unter das Schutzdach des Antisemitismusvorwurfs stellt, nimmt dem Begriff des Antisemitismus jede Pr&auml;zision und schafft sich damit aber einen m&auml;chtigen ideologischen Kampfbegriff, mit dem jede &ouml;ffentliche Diskussion &uuml;ber den Pal&auml;stinakonflikt zur Tabuzone erkl&auml;rt werden kann und der kein Raum gegeben werden darf. Allein 2017 wurden insgesamt 71 Veranstaltungen zum Thema versucht zu verhindern. Aus dem gef&uuml;hlten Anstieg des Antisemitismus wird der reale Anstieg immer militanter agierender Verteidiger Israels mit seiner brutalen Besatzungspolitik und der Diffamierung ihrer Kritiker.<\/p><p>Moshe Zuckermann hat diesen prek&auml;ren Diskurs seit Jahren verfolgt und schon 2010 unter dem Titel &bdquo;Antisemit! Ein Vorwurf als Herrschaftsinstrument&ldquo; einer umfassenden und scharf sezierenden Analyse unterzogen. Wenn er sich nun wieder aus Tel Aviv zu Wort meldet, dann weil dieser &bdquo;Ungeist&ldquo; in Deutschland neue Formen angenommen hat. &bdquo;Wahllos und ungebrochen werden Begriffe durcheinandergeworfen, Menschen perfide verleumdet und verfolgt, Juden von Deutschen des Antisemitismus gezeiht, eine gesamte Debattenkultur in ein Tollhaus neuralgischer Befindlichkeiten und aufgearbeiteter Ressentiments verwandelt, wobei sich linke Gesinnung nach rechts wendet und rechte Ideologen sich den Anschein von Liberalit&auml;t zu geben trachten.&ldquo; Zuckermann hat den Vorteil, aus der Perspektive Israels, wo in der Pal&auml;stinafrage &bdquo;eine Freund-Feind-Dichotomie&ldquo; die Gesellschaft spaltet, auf Deutschland zu schauen, wo sich &bdquo;eine gewisse (nicht zuletzt staatsoffizielle) Israel-Solidarit&auml;t herangebildet (hat), die sich aus einer abstrakt ideologisierten &sbquo;Empathie&rsquo; mit den &sbquo;Juden speist&rsquo;, welche sich ihrerseits als historische Schuldabtragung dem j&uuml;dischen Volk gegen&uuml;ber begreift und darstellt.&ldquo; Seine Kritik gilt dem Widerspruch zwischen der Solidarit&auml;t mit den Juden im Namen der historischen Opfer und der Verteidigung eines verbrecherisch und gewaltt&auml;tig handelnden Israel, ein Widerspruch, der sich letztlich als Instrumentalisierung des Holocaust-Andenkens zur Entlastung der eigenen Befindlichkeit entpuppt. Die Identifizierung mit dem realen Israel ersetzt die Solidarit&auml;t mit den konkreten historischen Opfern, den Juden, die zum Abstraktum werden.<\/p><p>Zuckermanns kritischer Blick auf Israel von der Staatsgr&uuml;ndung 1948 &uuml;ber den sog. Sechstagekrieg 1967 bis zur dystopischen Gegenwart 2018 kulminiert in einer vernichtenden Kritik des Zionismus, der sein Versprechen des Friedens nicht einl&ouml;sen konnte, weil Israel diesen Frieden nie gewollt habe. Zuckermann bezweifelt deshalb, dass das gesamte zionistische Projekt &uuml;berhaupt l&auml;ngerfristig existieren kann und nicht nur ein historisches Experiment bleiben wird (S. 58). Dieser Zweifel erfasst damit zugleich Israel als staatliches Projekt des Zionismus. Auf Grund seines kolonisatorischen Charakters, der die Gr&uuml;ndung des Staates nur mit einem historischen Unrecht, der Katastrophe f&uuml;r die Pal&auml;stinenser, erzwingen konnte und die Feindschaft der Nachbarn in Kauf nahm, konnte sich der Zionismus immer misstrauisch und paranoid nur auf eine negative Legitimation gegen Bedrohung und Antisemitismus st&uuml;tzen. Angst und Ausnahmezustand wurden daher zu einem der wesentlichen politischen Instrumente der israelischen Regierungen und insbesondere der Netanjahus. Dieser Befund entspricht der immer wieder ge&auml;u&szlig;erten These, dass die Gefahr f&uuml;r die Existenz Israels nicht von au&szlig;en, sondern von innen kommt. Je aggressiver Israel milit&auml;risch um sich schl&auml;gt, desto mehr beklagt es sich als Opfer, hei&szlig;t Faschisten und Antisemiten willkommen, wenn sie nur proisraelisch und islamophob genug sind. Mit der Barbarei der Besatzung hat auch ein absto&szlig;ender Rassismus im ganzen Land Einzug gehalten, der mit seiner j&uuml;dischen Dominanz (Nationalstaatsgesetz), den Anspruch, ein Rechtsstaat und eine Demokratie zu sein, aufgegeben hat und zu einem formellen Apartheid-Staat degeneriert. &bdquo;Es ist ein Land, das dem eigenen wie immer prek&auml;ren urspr&uuml;nglichen Selbstverst&auml;ndnis zufolge selbstverschuldet dem Abgrund zutreibt. Ohne Frieden hat Israel l&auml;ngerfristig keine Zukunft&ldquo;, ist das n&uuml;chterne Fazit von Zuckermann.<\/p><p>Der Blick auf Deutschland hatte Zuckermann schon 2005 zu der Erkenntnis gebracht, dass sich die urspr&uuml;nglich emanzipatorisch um Bek&auml;mpfung und &Uuml;berwindung von Antisemitismus, Rassismus und Fremdenhass bem&uuml;hte Auseinandersetzung mit der Vergangenheit &bdquo;mittlerweile derma&szlig;en verdinglicht (hat), dass ihre Praxis zu einer durchideologisierten Reihe von als &sbquo;&ouml;ffentliche Debatten&lsquo; ausgegebenen, leeren Worth&uuml;lsen verkommen ist.&ldquo; (S. 66) Sie m&uuml;sse sich fragen lassen, ob ihre Solidarisierung mit einem abstrakten Israel nicht zugleich die notwendige Auseinandersetzung &uuml;ber den f&uuml;r die israelische Gesellschaft unabdingbaren Frieden mit den Pal&auml;stinensern aus dem Wege r&auml;umt. 13 Jahre sp&auml;ter hat sich an diesem Befund nichts ge&auml;ndert. Waren es allerdings fr&uuml;her lediglich Verbalinjurien und Diffamierungen, so sind es jetzt dezidierte Ausgrenzungen und die Verhinderung kritischer Veranstaltungen eines breit gef&auml;cherten Diffamierungsfeldes. Seine f&uuml;r sich genommen unbedeutenden Akteure &ndash; &bdquo;ein Spektrum aggressiv-perfider Ideologen und ignoranter Protagonisten&ldquo; (S. 88) &ndash; k&ouml;nnen nur deshalb ihre Wirkung entfalten, weil sie sich eines gewaltigen politischen Hinterlandes sicher sein k&ouml;nnen, das sich aus Medien, der staatsoffiziellen deutschen Israel-Politik und der &uuml;ber die israelische Botschaft und die j&uuml;dischen Gemeinden verbreiteten israelischen Hasbara, der israelischen Propaganda, orchestriert. Zu dieser in allen Aspekten absto&szlig;enden Koalition hat Susann Witt-Stahl, eine hervorragende Kennerin dieses unerfreulichen Spektrums deutscher Israelfreunde, einen ebenso informativen wie desillusionierenden Beitrag &bdquo;(Anti)-deutsche Zust&auml;nde&ldquo; hinzugef&uuml;gt.<\/p><p>Zuckermanns These, dass der &bdquo;Antisemitismus von Israel als Grundtatbestand seiner zionistischen Selbstsetzung gewollt, ja ideologisch herbeigesehnt wird&ldquo; (S. 100), versieht er noch mit einem Fragezeichen. Dezidiert ist er jedoch der &Uuml;berzeugung, dass der Antisemitismus-Vorwurf den j&uuml;dischen Gemeinden n&uuml;tzt, ihren angeschlagenen Selbstwert im Verh&auml;ltnis zu Israel zu steigern: &bdquo;Der Antisemitismus erweist sich darin also als unentbehrliche Voraussetzung f&uuml;r die Konsolidierung der defizit&auml;ren Selbstsetzung.&ldquo; (S. 107) Das ist keine Entlastung f&uuml;r den realen Antisemitismus in der deutschen Gesellschaft, verweist nur auf den politischen Druck, den die j&uuml;dischen Gemeinden, vertreten durch den Zentralrat der Juden, auf die politische Klasse in Deutschland aus&uuml;ben k&ouml;nnen, denn diese hat f&uuml;r deren Forderungen ein stets offenes Ohr. In der innerdeutschen Debatte ist der Antisemitismus schon lange zum Tauschwert f&uuml;r Antizionismus und Israelkritik geworden. In ihr geht es den Kritikern gar nicht um die Juden, schon gar nicht um den Schutz der jetzt in Israel lebenden Juden, um die Existenz und Wohl ihres Staates. Es geht ihnen um ihre eigene Befindlichkeit, ihr besch&auml;digtes Gewissen, &bdquo;um die Regulierung ihres gest&ouml;rten emotionalen Haushalts&ldquo;, wie es Zuckermann immer wieder als typisch regressive Bew&auml;ltigung der Vergangenheit betont. &bdquo;Sollte sich etwa die abstrakte Solidarit&auml;t mit einem v&ouml;lkerrechtlich verkommenen und verbrecherischen Israel als eine psycho-ideologisch motivierte Entlastung der historischen Schuld erweisen?&ldquo; war noch vor Jahren seine Frage. Heute ist seine Antwort: &bdquo;Man braucht den deutschen Antisemitismus (vorz&uuml;glich den linken deutschen Antisemitismus), um Israels verbrecherische Praxis im Umgang mit den Pal&auml;stinensern nicht nur zu relativieren, sondern nachgerade zu entlasten; sie ist ja immerhin nicht nazistisch.&ldquo; (S. 161) Wahrscheinlich geht es den meisten nicht einmal mehr um die Sicht nach innen, um die Verantwortung vor der eigenen Moralit&auml;t, sondern um die Fassade nach au&szlig;en: wie steh ich da, was sagen die anderen, die politischen Konkurrenten, schlie&szlig;lich die W&auml;hlerinnen und W&auml;hler? Es geht auch nicht um die Bek&auml;mpfung des realen Antisemitismus, den man in seiner definitorischen Beliebigkeit nicht mehr pr&auml;zise fassen kann. Der Begriff verschwimmt zunehmend mit der Inflationierung seines Gebrauchs und dem ideologischen Kurzschluss, der Judentum, Zionismus, Holocaust und israelische Politik zu einem Element zusammenbindet.<\/p><p>Wer sich die nicht immer ganz leichte M&uuml;he macht, sich Zuckermanns scharfer und kompromissloser Analyse einer hochideologisierten Debatte auszusetzen, bekommt Zusammenh&auml;nge und Widerspr&uuml;che erkl&auml;rt, die seit langem hinter einem Vorhang von Plattit&uuml;den, Diffamierungen und Heuchelei verborgen werden. Leider ist davon auszugehen, dass diejenigen, die derzeit so verbissen den Kampf gegen die Kritiker der israelischen Politik und des staatsoffiziellen Zionismus f&uuml;hren, auch dieses Buch von Moshe Zuckermann nicht lesen werden. Immerhin anerkennt der Feuilletonist des Deutschlandfunks, dass das Buch &bdquo;den Finger in einige offene Wunden legt&ldquo; und der &bdquo;Anti-Antisemitismus-Diskurs in Israel und in Deutschland ins Heuchlerische umschl&auml;gt&ldquo;. Er meint sogar, Zuckermann habe &bdquo;munter Sturm&ldquo; ges&auml;t. Hoffen wir also, dass diese Saat aufgehen wird.<\/p><p>Hamburg, d. 15.9.2018<br>\nNorman Paech<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180919_zuckermann.jpg\" alt=\"\" title=\"\"\/><\/div>\n<p>Es gibt wohl kaum ein Thema, &uuml;ber das vor allem in Deutschland mit so unb&auml;ndiger H&auml;rte debattiert wird, wie &uuml;ber das Thema &bdquo;Antisemitismus&ldquo;. Der israelische Soziologe <strong>Moshe Zuckermann<\/strong> geh&ouml;rt zu den profundesten Kritikern des Missbrauchs des Antisemitismus-Begriffs zum Zwecke der Unterdr&uuml;ckung von Kritik an<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46085\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[88,123,208],"tags":[1289,1557,1911,303,2374,1281,2176],"class_list":["post-46085","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-antisemitismus","category-kampagnentarnworteneusprech","category-rezensionen","tag-holocaust","tag-israel","tag-paech-norman","tag-palaestina","tag-staatsraeson","tag-zionismus","tag-zuckermann-moshe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/46085","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=46085"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/46085\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":52972,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/46085\/revisions\/52972"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=46085"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=46085"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=46085"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}