{"id":4617,"date":"2010-02-26T17:23:47","date_gmt":"2010-02-26T16:23:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4617"},"modified":"2010-03-01T11:18:42","modified_gmt":"2010-03-01T10:18:42","slug":"hinweise-des-tages-2-125","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4617","title":{"rendered":"Hinweise des Tages 2"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Ausweitung des Afghanistan-Einsatzes; Arbeitsmarkt; &Ouml;ffentlicher Dienst; Aufstocker im Staatsdienst; niedrigere Tarifabschl&uuml;sse; Dividende; Profiteure der Finanzkrise werden gesch&uuml;tzt; die Wahrheit &uuml;ber Westerwelle; Bambi-Richter; Ausland; bedingungsloses Grundeinkommen; marodes Stipendienprogramm; Medien. (WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Bundestag beschlie&szlig;t Ausweitung des Afghanistan-Einsatzes<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Arbeitsmarkt im Februar 2010<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Besch&auml;ftigtenzahl im &ouml;ffentlichen Dienst deutlich gesunken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\"> Schlichtungsspruch Tarifrunde &ouml;ffentlicher Dienst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Jeder zehnte Hartz-IV-Aufstocker arbeitet f&uuml;r den Staat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Deutlich niedrigere Tarifabschl&uuml;sse im 2. Halbjahr 2009 als im Vorjahr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Leute gebt mehr Geld aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Wie viel Dividende darf&rsquo;s denn sein?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Stephan Schulmeister: Warum das Finanzkapital zahlen muss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Wie die FDP die Profiteure der Finanzkrise sch&uuml;tzen will<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">H&auml;rtefallregelung soll in diesem Jahr 100 Millionen Euro kosten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Bewerter unter Kontrolle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Pfusch am Bau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Das Volk will die Wahrheit &uuml;ber Herrn Westerwelle h&ouml;ren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Der Bambi-Richter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Nochmals: R&uuml;ckschau: KARSTADT &ndash; Der gro&szlig;e Schlussverkauf (WDR)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Die R&uuml;stungsgesch&auml;fte mit Griechenland gehen weiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Lange Haftstrafen f&uuml;r &Uuml;bergriffe bei G8 in Genua gefordert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">USA: Gesundheitsreform. Obamas Theaterst&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">&bdquo;Bedingungsloses Grundeinkommen&ldquo;? <\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">Stipendienprogramm: Marode Finanzs&auml;ule<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h22\">SPIEGEL gibt zu, dass er ver.di aufgrund von Falschaussagen verunglimpft hat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h23\">Recherche-Methoden: Bunte und Stern streiten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4617&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bundestag beschlie&szlig;t Ausweitung des Afghanistan-Einsatzes<\/strong><br>\nDas Parlament in Berlin hatte mit gro&szlig;er Mehrheit das Bundeswehr-Mandat um ein weiteres Jahr verl&auml;ngert und zugleich ausgeweitet. Die Zahl der Soldaten kann damit von bisher 4.500 auf bis zu 5.350 erh&ouml;ht werden. Au&szlig;erdem sollen mehr deutsche Polizei-Ausbilder eingesetzt und mehr Geld f&uuml;r den zivilen Wiederaufbau bereitgestellt werden. Au&szlig;er den Koalitionsfraktionen votierten auch viele SPD-Abgeordnete f&uuml;r den Antrag der Bundesregierung. Fraktionschef Steinmeier hatte die Zustimmung empfohlen und zugleich erkl&auml;rt, entscheidend bleibe eine Abzugsperspektive. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken, L&ouml;tzsch, verteidigte die Protestaktion ihrer Partei im Parlament. Dabei habe es sich um einen Akt des Gedenkens an die Opfer des umstrittenen Luftangriffs bei Kundus gehandelt. Die Abgeordneten der Linksfraktion waren kurz nach Beginn der Debatte wegen Versto&szlig;es gegen die Gesch&auml;ftsordnung von der Sitzung ausgeschlossen worden, sp&auml;ter zur Abstimmung aber wieder zugelassen worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/nachrichten\/201002261300\/1\">DLF<\/a>\n<p><em>Dazu: <\/em><\/p>\n<p><strong>F&uuml;rchterlich entstellt<\/strong><br>\nJe mehr die US-Armee und die NATO ihre Kriegf&uuml;hrung intensivieren, desto gr&ouml;&szlig;er ist die Zahl ziviler Opfer. Die neue Strategie von General McChrystal versagt bisher.&nbsp; Die NATO behauptet zwar immer wieder, sie habe Schritte eingeleitet, um die Verluste unter der Zivilbev&ouml;lkerung zu reduzieren, in erster Linie durch eine Reduzierung der Luftschl&auml;ge und strengere Regeln f&uuml;r deren Ausf&uuml;hrung. Dennoch sind allein bei der Offensive in Helmand bislang 16 Unbeteiligte ums Leben gekommen (Menschenrechtsgruppen sprechen von 19). Am 18. Februar verfehlte im n&ouml;rdlichen Kunduz ein Luftschlag sein Ziel und t&ouml;tete sieben Polizisten. Dem l&auml;sst sich entnehmen, wenn US-Armee und NATO ihre Operationen intensivieren, nehmen die Kollateralsch&auml;den eher zu als ab. Wie unter diesen Umst&auml;nden die Sympathien der Afghanen gewonnen und eine Abkehr von den Taliban erreicht werden soll, ist schleierhaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/datenbank\/freitag\/2010\/07\/afghanistan-kollateralschaeden-us-offensive\/print\">der freitag <\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die letzten Meldungen von der Front lauten: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/0,1518,druck-680369,00.html\">&ldquo;Afghanen hissen Nationalflagge &uuml;ber Taliban-Hochburg&rdquo;<\/a> oder &auml;hnlich. Gemeint ist &ldquo;Mardscha&rdquo; oder auch &ldquo;Marjah&rdquo;. Ein Leser des obigen Artikels verweist auf die an den &ldquo;Standard&rdquo; gerichtete Frage: &ldquo;Gibt es die Talibanhochburg Marjah &uuml;berhaupt?&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1266541377106\/User-fragen-derStandardat-antwortet-Gibt-es-die-Talibanhochburg-Marjah-ueberhaupt\">derstandard.at<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wenig Zeit f&uuml;r die Arbeit<\/strong><br>\nOffiziell gibt es derzeit 3,64 Millionen Erwerbslose, das sind 91.000 mehr als vor einem Jahr. Bei der Analyse dieser Zahlen gilt es zwei Trends zu ber&uuml;cksichtigen: Erstens, die Zahlen sind bis zu einem gewissen Grad gesch&ouml;nt, wie die BA indirekt eingesteht. Das tats&auml;chliche Ausma&szlig; der Unterbesch&auml;ftigung wird erst anhand der gesondert ausgewiesenen Daten aus N&uuml;rnberg deutlich: Knapp f&uuml;nf Millionen Menschen, die aktiv oder passiv im Wartestand auf einen ausk&ouml;mmlichen Job stehen, werden insgesamt gez&auml;hlt &ndash; ein Anstieg um zehn Prozent binnen Jahresfrist.<br>\nHinzu kommen noch &uuml;ber eine Million Kurzarbeiter, die im Schnitt ein Drittel ihrer offiziellen Stundenzahl einb&uuml;&szlig;en. Zu den Personengruppen, die in die Position der Unterbesch&auml;ftigung abrutschen, z&auml;hlen auch jene Arbeitslosen, die einfach von der statistischen Bildfl&auml;che verschwinden &ndash; sei es, dass sie in speziellen Kurzkursen trainiert, in Ein-Euro-Jobs zwangsverpflichtet oder durch Gr&uuml;ndungszusch&uuml;sse in eine unsichere Selbstst&auml;ndigkeit gelotst werden.<br>\nNeben diesen Faktoren spielt noch ein anderer Arbeitszeit-Effekt eine zentrale Rolle: Die bei den Personalchefs immer beliebtere Umwandlung von Vollzeit- in Teilzeitstellen. Hatten die vom Statistischen Bundesamt gez&auml;hlten &ldquo;Normal-Jobs&rdquo; binnen Jahresfrist um 360.000 abgenommen, stieg zugleich die Zahl der Teilzeitkr&auml;fte um 270.000.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/2355796_Erwerbslosigkeit-Wenig-Zeit-fuer-die-Arbeit.html\">FR<\/a>\n<p><em>Dazu auch: <\/em><\/p>\n<p><strong>Arbeitsmarkt im Februar 2010<\/strong><br>\nIm Februar 2010 wurden von der Statistik der BA insgesamt 3,643 Millionen Arbeitslose registriert, 91.000 bzw. 2,6% mehr als im Februar 2009. Von diesen 3,643 Millionen Arbeitslosen waren 1,360 Millionen (37,3%) im Rechtskreis SGB III und 2,283 Millionen (62,7%) im Rechtskreis SGB II (Hartz IV) registriert.<br>\nAls Arbeitsuchende waren im Februar 2010 insgesamt 6,096 Millionen Frauen und M&auml;nner registriert, 267.000 (4,6%) mehr als im Februar 2009. Die von der Statistik der BA ermittelte &bdquo;Unterbesch&auml;ftigung ohne Kurzarbeit&ldquo; betrug im Februar 2010 4,803 Millionen, 256.000 (5,6%) mehr als im Februar 2009.<br>\nNach vorl&auml;ufigen, hochgerechneten Daten hatten 1,358 Millionen (arbeitslose und nicht arbeitslose) Frauen und M&auml;nner Anspruch auf das beitragsfinanzierte Arbeitslosengeld (SGB III) und 4,968 Millionen Anspruch auf Arbeitslosengeld II. Bereinigt um die Zahl der etwa 137.000 sog. Aufstocker (gleichzeitiger Bezug von Arbeitslosengeld und Arbeitslosengeld II) hatten im Februar 2010 etwa 6,189 Millionen erwerbsf&auml;hige Frauen und M&auml;nner Anspruch auf Arbeitslosengeld (SGB III) bzw. Arbeitslosengeld II.<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/100226_hinwweise_arbeitsmarkt_februar.pdf\">Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe [PDF &ndash; 565 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Besch&auml;ftigtenzahl im &ouml;ffentlichen Dienst deutlich gesunken<\/strong><br>\nDie Zahl der Besch&auml;ftigten im &ouml;ffentlichen Dienst von Bund, L&auml;ndern und Kommunen ist in den Jahren 2000 bis 2008 deutlich gesunken. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung (17\/748) auf eine Kleine Antwort der Fraktion Die Linke (17\/593) hervor. Danach ging die Besch&auml;ftigtenzahl im &ouml;ffentlichen Dienst des Bundes (ohne Soldaten) von 315.460 Mitte 2000 auf 278.602 Ende Juni 2008 zur&uuml;ck. Im &ouml;ffentlichen Dienst der L&auml;nder und Kommunen sank die Zahl der Besch&auml;ftigten laut Auskunft in diesem Zeitraum von mehr als 3,8 Millionen auf rund 3,2 Millionen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2010_02\/2010_054\/08.html\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der Anteil der Besch&auml;ftigten im &ouml;ffentlichen Dienst betr&auml;gt in Deutschland ca. 13,4 Prozent, in Gro&szlig;britannien sind es 14,1 Prozent und in Frankreich 16,7 Prozent. Selbst in den USA arbeiten mit 15,4 Prozent aller Besch&auml;ftigten mehr Besch&auml;ftigte beim Staat als in Deutschland.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Das Sahnest&uuml;ck ist l&auml;ngst verputzt<\/strong><br>\nSeit Mitte der Neunzigerjahre ist in Deutschland die Zahl der Besch&auml;ftigten im &ouml;ffentlichen Dienst um rund 20 Prozent geschrumpft. Vor allem im einfachen Dienst sind ganze Besch&auml;ftigungssparten wie beispielsweise Reinigungsdienste outgesourct worden.<br>\nDie Liste der Einschr&auml;nkungen, die die Tarifbesch&auml;ftigten in den vergangenen Jahren hinnehmen mussten, ist lang: Nicht nur dass die Inflation seit 1989 alle Reallohnerh&ouml;hungen aufgefressen hat. Gestrichen wurden auch das Urlaubsgeld und familienbezogene Leistungen, deutlich gek&uuml;rzt das Weihnachtsgeld.<br>\nTrotzdem fordern fast alle Parteien: Am &ouml;ffentlichen Dienst muss gespart werden. Gleichzeitig erwarten die B&uuml;rger wie selbstverst&auml;ndlich &ndash; das zeigen nicht zuletzt die Debatte um das Schneer&auml;umen oder das Entsetzen, wenn Jugend&auml;mter wieder einmal eine Kindesmisshandlung zu sp&auml;t bemerken -, dass die &ouml;ffentlichen Dienstleistungen funktionieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wirtschaft\/artikel\/1\/das-sahnestueck-ist-laengst-verputzt\/\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Schlichtungsspruch Tarifrunde &ouml;ffentlicher Dienst <\/strong><br>\nDie Schlichtung nach den gescheiterten Verhandlungen in der Tarifrunde 2010 mit dem Bund und der VKA fand von Sonntag, den 21. Februar bis zum Donnerstag, den 25. Februar 2010 statt. In den letzten Nachtstunden haben die beiden Schlichter Dr. Schmalstieg (amtierender Vorsitzender) und Prof. Milbradt einen gemeinsamen Schlichtungsspruch vorbereitet, der heute (25.02.2010) um 12.00 Uhr der Schlichtungskommission vorgelegt wurde. Die Kommission stimmte mit den Stimmen der Gewerkschaften und den Arbeitgebern dem Schlichtungsspruch zu. Somit werden die Verhandlungen am 27. Februar 2010 in Potsdam wieder aufgenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/100226_hinweise_ts_012_2010_schlichtungsspruch.pdf\">ver.di [PDF &ndash; 70 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Jeder zehnte Hartz-IV-Aufstocker arbeitet f&uuml;r den Staat<\/strong><br>\nJeder zehnte Erwerbst&auml;tige, der wegen seines geringen Arbeitseinkommens zus&auml;tzliche Hartz-IV-Leistungen bezieht, ist im &ouml;ffentlichen Dienst oder einem Unternehmen im &ouml;ffentlichen Sektor besch&auml;ftigt. Das geht aus der Stellungnahme der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor, die unserer Zeitung vorliegt.<br>\nDemnach beziehen 131&nbsp;722 sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigte des &ouml;ffentlichen Dienstes noch Leistungen aus der Grundsicherung f&uuml;r Arbeitssuchende. Ihr T&auml;tigkeitsbereich umfasst die &ouml;ffentliche Verwaltung, das Bildungs- und Sozialwesen sowie die Entsorgungswirtschaft. Die Zahl der Aufstocker liegt in Deutschland bei insgesamt 1,37 Millionen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.saarbruecker-zeitung.de\/sz-berichte\/wirtschaft\/Jeder-zehnte-Hartz-IV-Aufstocker-arbeitet-fuer-den-Staat;art2819,3202447\">Saarbr&uuml;cker Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Deutlich niedrigere Tarifabschl&uuml;sse im 2. Halbjahr 2009 als im Vorjahr<\/strong><br>\nDie im zweiten Halbjahr 2009 in Deutschland neu abgeschlossenen Tariferh&ouml;hungen lagen laut Statistischem Bundesamt (Destatis) h&auml;ufig deutlich niedriger als im Vorjahr: Vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise bewegten sich die meisten Tariferh&ouml;hungen zwischen 1,0% und 2,0%, w&auml;hrend im zweiten Halbjahr 2008 in der Metallindustrie sowie einigen kleineren Branchen noch Tarifsteigerungen von 4% oder mehr abgeschlossen wurden.<br>\nDie Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die Tarifabschl&uuml;sse wurden zum einen sichtbar durch die Aufnahme von &Ouml;ffnungsklauseln, die die Umsetzung der Tarifergebnisse in den Betrieben unter Vorbehalt stellen. Zum anderen wurden die Auswirkungen auch dadurch deutlich, dass Tariferh&ouml;hungen verz&ouml;gert in Kraft treten. So vereinbarten die regionalen Tarifvertragsparteien im Gro&szlig;- und Au&szlig;enhandel nach vier beziehungsweise f&uuml;nf Nullmonaten Stufenerh&ouml;hungen von zun&auml;chst 2,0% im zweiten Halbjahr 2009 sowie von weiteren 1,5% im Sommer 2010. Allerdings k&ouml;nnen Betriebe, die Kurzarbeit angemeldet haben, die Tariferh&ouml;hungen bis sp&auml;testens Fr&uuml;hjahr 2011 verschieben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2010\/02\/PD10__066__622,templateId=renderPrint.psml\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Meldungen der letzten Tage: Schwacher Konsum bremst Wirtschaft, das Bruttoinlandsprodukt im Schlussquartal 2009 stagniert, der Export blieb im vierten Quartal mit 3,8 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Das belegt, wir befinden uns in einer Stagnation.<br>\nEinzig der Staat k&ouml;nnte seine Nachfragemacht einsetzen. Doch die Politik senkt lieber die Steuern und glaubt an ein Wunder.<\/em><\/p>\n<p>Dazu:<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Leute gebt mehr Geld aus<\/strong><br>\nWenn ich mir die detaillierten Zahlen f&uuml;r das Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal ansehe, die am Mittwoch ver&ouml;ffentlicht wurden, komme ich, wie sonst auch immer, zu der nicht sehr originellen Erkenntnis, dass es mal wieder an der Binnennachfrage gehapert hat: real minus 2,1 Prozent gegen&uuml;ber dem Vorquartal, minus 3,2 Prozent gegen&uuml;ber dem Vorjahreswert, und Stagnation seit inzwischen zehn Jahren. Wenn der Export nicht w&auml;re! Der Wachstumsbeitrag des Au&szlig;enhandels zum realen BIP war +2,0 Prozentpunkte, womit er den neuerlichen Einbruch der Inlandsnachfrage genau ausglich. Insgesamt ergab sich f&uuml;r das reale BIP im Vorquartalsvergleich ein Nullwachstum. Der Abstand zum vierten Quartal 2008 betrug immer noch minus 2,4 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2010\/02\/26\/leute-gebt-mehr-geld-aus_1426\">Zeit Herdentrieb Blog<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wie viel Dividende darf&rsquo;s denn sein?<\/strong><br>\nAktiengesellschaften k&ouml;nnen Gewinne f&uuml;r Investitionen verwenden, f&uuml;r schlechte Zeiten aufheben &ndash; oder als Dividende an Aktion&auml;re auszahlen. Wie sieht da die richtige Mischung aus? Neun Milliarden Euro f&uuml;r das Krisenjahr 2009 &ndash; soviel Dividende k&uuml;ndigen f&uuml;nf der gr&ouml;&szlig;ten Dax-Konzerne an. FR-online.de vergleicht die Strategie von Allianz, Henkel, RWE, BASF und Deutscher Telekom.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/2355728_Dax-Unternehmen-Wie-viel-Dividende-darfs-denn-sein.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Stephan Schulmeister: Warum das Finanzkapital zahlen muss<\/strong><br>\nNur wenn die Besitzer der (gro&szlig;en) Finanzverm&ouml;gen &ndash; die &ldquo;Reichen an Geld&rdquo; im Gegensatz zu den (meisten) Unternehmern als &ldquo;Reiche an Realkapital&rdquo; &ndash; sp&uuml;rbare Beitr&auml;ge zur Konsolidierung der Staatsfinanzen leisten, k&ouml;nnen sie eine massive Entwertung ihrer Verm&ouml;gen verhindern.<br>\nDie Gr&uuml;nde sind einfach: Unter finanzkapitalistischen Rahmenbedingungen wurden und werden systematisch Finanzforderungen aufgebaut, die nicht hinreichend gedeckt sind. Dies geschah mit der Bildung von fiktivem Kapital durch Aktienbooms.<br>\nDies geschah, indem gegen&uuml;ber nahezu mittellosen H&auml;uslebauern Finanzforderungen aufgebaut wurden, deren unzureichende Deckung Mitausl&ouml;ser der Krise war. Und dies geschieht nun mit der massiven Verschuldung des Staates.<br>\nDer Staat ist in der Krise eingesprungen, er hat Geld aufgenommen und es den Banken gegeben. Die Reichen an Geld waren erleichtert, ihre Nachfrage nach Staatspapieren stieg enorm, ihr Verm&ouml;gen schien gerettet.<br>\nWenn nun die Reichen an Geld darauf bestehen, dass der Staat seine Schulden an sie durch Verringerung seiner Ausgaben abzahlt, dann verlangen sie eine logische Unm&ouml;glichkeit: Dadurch wird die realwirtschaftliche Deckung der Staatsschuld immer geringer. Vielmehr m&uuml;sste f&uuml;r steigende Staatseinnahmen in Form von Steuern und Sozialbeitr&auml;gen das Wirtschaftswachstum steigen.<br>\nDie &ldquo;Reichen an Geld&rdquo; w&uuml;rden sich also selbst n&uuml;tzen, wenn sie durch relativ m&auml;&szlig;ige Konsolidierungsbeitr&auml;ge den Staat in die Lage versetzten, die Wirtschaft wieder anzukurbeln und so seine Schulden zu bedienen. Schnelligkeit ist wichtig, daher ein simpler Vorschlag: Eine Sonderabgabe zur Krisenbew&auml;ltigung von ein Prozent auf Aktien, Anleihen und Investmentzertifikate w&uuml;rde dem deutschen Staat etwa 1,5 Prozent des BIP bringen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2355012&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=wir_debat\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong> Wie die FDP die Profiteure der Finanzkrise sch&uuml;tzen will<\/strong><br>\n&ldquo;Guido Westerwelle ist eins gelungen: alle reden vom teuren Sozialstaat und dass der Staat bei den &Auml;rmsten sparen muss. Liebe Zuschauer, haben wir alle das Ged&auml;chtnis verloren? Warum wohl ist der Staat so bettelarm? Auch, weil er zur Rettung der Commerzbank, der Landesbanken und HRE Milliarden bereitstellte. Die Banken und Versicherungen, die diese Krise angerichtet haben, wurden nicht nach Abgaben, nicht nach Gegenleistungen gefragt. Bis heute nicht.<br>\nGuido Westerwelle, 07.10.2008: &ldquo;Und vor allen Dingen, meine Damen und Herren, sind wir nicht bereit, zuzusehen, dass diejenigen, die privat in der Wirtschaft so versagt haben, jetzt auf Kosten von Steuergeldern damit auch noch vergoldet davon kommen.&rdquo; Und f&uuml;nf Monate nach der Wahl? Noch immer hat die Regierung nichts vorzuweisen, kein<br>\neinziges Instrument, um zu verhindern, dass in der n&auml;chsten Krise doch wieder der Steuerzahler haftet. Man pr&uuml;ft eben. Und pr&uuml;ft und pr&uuml;ft.<br>\nMehrfach habenwir gefragt, wie man Gl&auml;ubiger k&uuml;nftig in die Haftung nehmen will? &ndash; Keine Antwort. Was Finanzpolitiker der FDP wollen, zeigt dieser Entwurf. Die n&auml;chste Bankenkrise soll durch eine Versicherung abgefedert werden. Ziel: Vertrauens- und Funktionssicherung f&uuml;r Gl&auml;ubiger! Wir &uuml;bersetzen: Wieder sollen sie &uuml;berhaupt kein Risiko tragen. Au&szlig;erdem will man Gew&auml;hrleistungs- und Nachschusspflichten durch den Bund. Wir &uuml;bersetzen: Wenn die Versicherung nicht reicht, zahlt doch wieder der Steuerzahler. Vollkaskoschutz f&uuml;r Gro&szlig;gl&auml;ubiger?<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/\/sendungen\/2010\/0225\/pdf\/fdp.pdf\">Monitor [PDF &ndash; 69.6 KB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/sendungen\/2010\/0225\/fdp.php5\">Monitor video<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>H&auml;rtefallregelung soll in diesem Jahr 100 Millionen Euro kosten<\/strong><br>\nDie Kosten f&uuml;r die H&auml;rtefallregelung nach dem j&uuml;ngsten Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu Hartz IV werden in diesem Jahr rund 100 Millionen Euro betragen. Dies erkl&auml;rte die Bundesministerin f&uuml;r Arbeit und Soziales, Ursula von der Leyen (CDU), am Donnerstagnachmittag im Haushaltsausschuss bei den Beratungen des Etats 2010 des Bundesministeriums f&uuml;r Arbeit und Soziales. &Uuml;ber die finanziellen Auswirkungen der &Auml;nderungen der Regels&auml;tze ab 1. Januar 2011 konnte die Ministerin keine Auskunft geben: Erst im Herbst diesen Jahres l&auml;gen die entsprechenden statistischen Daten vor und k&ouml;nnten dann erst ausgewertet werden.<br>\nDer Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit, Frank-J. Weise, betonte, dass nach den am Donnerstag ver&ouml;ffentlichten Daten in diesem Jahr von einer Arbeitslosenzahl von durchschnittlich 3,74 Millionen Menschen ausgegangen werden k&ouml;nne. Die neuen Arbeitslosen seien in der Regel m&auml;nnlich, jung, und k&auml;men aus dem Westen, sagte Weise. Immer noch habe das produzierende Gewerbe vor allem in Baden-W&uuml;rttemberg, in Bayern und in Nordrhein-Westfalen Probleme. Nach den neuesten Haushaltszahlen ging er davon aus, dass die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit in diesem Jahr einen Zuschuss von 12,8 Milliarden Euro ben&ouml;tige. Bisher sind 17,9 Milliarden Euro eingeplant.<br>\nDie Sprecher der Koalitionsfraktionen CDU\/CSU und FDP wiesen darauf hin, dass der 147 Milliarden Euro Etat des Ministeriums im wesentlichen auf dem Entwurf der Vorg&auml;ngerregierung beruhe. Wegen der Wirtschafts- und Finanzkrise sei der Etat um 18,9 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr gewachsen; er liege aber um 6 Milliarden Euro unter dem ersten Regierungsentwurf. Bei den parlamentarischen Beratungen seien bisher &rdquo;tiefe Einschnitte&ldquo; aber auch gro&szlig;e Aufw&uuml;chse vermieden worden.<br>\nDie Sprecherin der SPD-Fraktion prognostizierte, dass die Nettokreditaufnahme wegen der besseren Lage auf dem Arbeitsmarkt unter die 80 Milliarden Euro Grenze gedr&uuml;ckt werden w&uuml;rde. &rdquo;Die Arbeitsma&szlig;nahmen der Vergangenheit tragen jetzt die Fr&uuml;chte&ldquo;, sagte sie. Die Linksfraktion setzte sich daf&uuml;r ein, die Regels&auml;tze f&uuml;r Hartz IV-Empf&auml;nger zu erh&ouml;hen. Entsprechende Antr&auml;ge fanden jedoch keine Mehrheit. F&uuml;r B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen handelt es sich um einen konjunkturell sensiblen Haushalt. Allerdings habe die Koalition nur kleinere Anpassungen in den Sch&auml;tztiteln vorgelegt, bedauerte der Vertreter der Gr&uuml;nen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2010_02\/2010_055\/02.html\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Im Vergleich zu den Zahlen f&uuml;r Hartz IV fallen die H&auml;rtef&auml;lle offenbar kaum ins Gewicht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bewerter unter Kontrolle<\/strong><br>\nBundestag debattiert &uuml;ber Gesetz zur staatlichen Aufsicht &uuml;ber Ratingagenturen. Ratingagenturen geh&ouml;ren zu den m&auml;chtigsten Akteuren im weltweiten Finanzgesch&auml;ft. Wenn sie gute Bewertungen geben, steigen die Preise von Aktien, Wertpapieren und Staatsanleihen. Senken die Agenturen jedoch den Daumen, fallen die Kurse. Das kann Unternehmen und Staaten, wie aktuell Griechenland, in massive Schwierigkeiten bringen.Weil die Regierungen der 20 wichtigsten Wirtschaftsnationen in falschen Ratings f&uuml;r Wertpapiere eine Ursache der Finanzkrise sehen, wollen sie die Ratingagenturen einer gewissen staatlichen Aufsicht unterstellen. Ihr entsprechendes Gesetz brachte die Bundesregierung am Donnerstag in den Bundestag ein, wo es die Opposition als zu wenig schlagkr&auml;ftig kritisierte. In seinem Gesetzentwurf regelt Bundesfinanzminister Sch&auml;uble (CDU) nun, dass die Mitarbeiter der Bundesanstalt f&uuml;r Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) den Ratingagenturen Kontrollbesuche abstatten k&ouml;nnen. Au&szlig;erdem m&uuml;ssen die Agenturen den Aufsehern bestimmte Unterlagen zur Verf&uuml;gung stellen, die R&uuml;ckschl&uuml;sse auf ihre Gesch&auml;fte zulassen. Das deutsche Gesetz setzt zudem eine Verordnung der EU um. Darin werden die Agenturen verpflichtet, Interessenkonflikte zu vermeiden. Sie d&uuml;rfen k&uuml;nftig die Unternehmen, deren Aktien sie bewerten, nicht mehr beraten. Und es wird ihnen verboten, Wertpapiere, die sie im Auftrag von Banken entwickelt haben, sp&auml;ter selbst mit lobenden Ratings zu versehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2010%2F02%2F26%2Fa0167&amp;cHash=371e5fce6a\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ob m&ouml;gliche Fehlentwicklungen bei den Ratingagenturen selbst durch noch so gutgemeinte Gesetze zu verhindern sind, ist fraglich. Der Teufel liegt im Detail. Aber das Hauptproblem bleibt bestehen: Standard &amp; Poor&rsquo;s, Moody&rsquo;s und Fitch Ratings sind privatwirtschaftlich organisiert, d.h. profitorientierte Unternehmen. Sie werden von ihren Auftraggebern bezahlt, deren Finanzprodukte zu bewerten. Etwa 40 bis 50 so genannte Analysten entscheiden &uuml;ber nicht nur von Firmen, sondern &uuml;ber die Haushaltspolitik von demokratisch gew&auml;hlten Regierungen.<br>\nEtwas herablassend schreibt die taz, dass der SPD-Fraktionsvize Joachim Po&szlig; &bdquo;wieder einmal&ldquo; vorschlug, eine europ&auml;ische Ratingagentur unter Beteiligung der Staaten oder zumindest unter st&auml;rkerer &ouml;ffentlicher Aufsicht zu gr&uuml;nden. Die uns&auml;glichen Wiederholungen eines Herrn Westerwelle entfalten anscheinend mehr Wirkung, als die Mahnung, Wohl und Wehe ganzer Volkswirtschaften nicht einigen Privatleuten zu &uuml;berlassen. Ein Skandal, dass die EZB die Bewertung von Staatsanleihen von einer dieser Ratingagenturen abh&auml;ngig macht. Es w&auml;re doch wirklich kein Problem, eine Abteilung mit 40 bis 50 Fachleuten innerhalb der EZB anzusiedeln. Selbst eine Beschr&auml;nkung auf die Bewertung Staatsanleihen durch eine solche Expertengruppe w&auml;re schon ein gewaltiger Fortschritt. Qualifiziertes Personal ist in den Notenbanken Europas allemal vorhanden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Pfusch am Bau<\/strong><br>\nEntwendete Stahltr&auml;ger, gef&auml;lschte Bauprotokolle: Im Mittelpunkt der Skandale steht die Firma Bilfinger Berger.<br>\nInsbesondere der federf&uuml;hrende Konzern Bilfinger Berger steht heftig in der Kritik, der nicht nur in K&ouml;ln Pfusch am Bau betrieben haben soll. Die Deutsche Bahn engagierte Bilfinger Berger f&uuml;r die neue Hamburger Oberhafenbr&uuml;cke sowie den Bau der ICE-Trasse N&uuml;rnberg-Ingolstadt. Inzwischen geht die Staatsanwaltschaft Hinweisen nach, auch bei der milliardenteuren Hochgeschwindigkeitsstrecke k&ouml;nnte es zu systematischen Manipulationen gekommen sein. Es besteht der Verdacht, dass mehr als die H&auml;lfte der Protokolle zu 600 Metallankern, die die St&uuml;tzw&auml;nde der Trasse sichern sollen, m&ouml;glicherweise gef&auml;lscht wurden. Es sei &ldquo;alles eingeleitet, um Klarheit zu bekommen&rdquo;, versicherte Bahnchef R&uuml;diger Grube am Mittwoch nach einer Befragung im Verkehrsausschuss des Bundestags in Berlin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2010%2F02%2F26%2Fa0003&amp;cHash=58fff1eafc\">taz<\/a>\n<p><em>Siehe dazu auch: <\/em><\/p>\n<p><strong>Werner R&uuml;gemer: Keiner f&uuml;r K&ouml;lner Archiveinsturz verantwortlich? Oder alle verantwortungslos?<\/strong><br>\nVor etwa 400 K&ouml;lner B&uuml;rgern lehnten die &bdquo;Verantwortlichen&ldquo; der K&ouml;lner Verkehrsbetriebe, der Baufirmen und der Stadtverwaltung am 24.Februar im G&uuml;rzenich jede Verantwortung f&uuml;r den Einsturz des K&ouml;lner Stadtarchivs ab. Die Ursache sei noch nicht gekl&auml;rt. Die Mehrzahl der B&uuml;rger blieb emp&ouml;rt, frustriert, teilweise fassungslos zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=14846\">Neue Rheinische Zeitung<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Das Volk will die Wahrheit &uuml;ber Herrn Westerwelle h&ouml;ren<\/strong><br>\nOffener Brief von Klaus Ernst an den Au&szlig;enminister und Vizekanzler der Bundesrepublik<br>\nDeutschland Dr. Guido Westerwelle.<br>\nQuelle 1: <a href=\"upload\/pdf\/100226_hinweise_ernst_westerwelle.pdf\">Klaus Ernst [PDF &ndash; 168 KB]<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Der Bambi-Richter<\/strong><br>\nDie FDP will den V&ouml;lkerrechtler Andreas Paulus als Verfassungsrichter nach Karlsruhe schicken. Er ist eine Wahl von mittlerer Art und G&uuml;te.<br>\nEr ist sehr jung und leider keine Frau. Paulus ist vor allem FDP &ndash; und f&uuml;r die Union akzeptabel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/kommentare\/Verfassungsgericht-FDP;art141,3041718\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Nochmals: R&uuml;ckschau: KARSTADT &ndash; Der gro&szlig;e Schlussverkauf (WDR)<\/strong><br>\nWie das Warenhaus in die Pleite geriet<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/doku\/beitrag_dyn~uid,ywivtuate11sz13n~cm.asp#moreinfo1\">Das Erste, wdr, die story<\/a>. Sie k&ouml;nnen unter dieser Adresse auch das Manuskript anfordern<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Die R&uuml;stungsgesch&auml;fte mit Griechenland gehen weiter<\/strong><br>\nDie Krisengespr&auml;che, die der griechische Ministerpr&auml;sident Jorgos Papandreou k&uuml;rzlich mit dem franz&ouml;sischen Staatspr&auml;sidenten Sarkozy f&uuml;hrte, haben ein rasches, f&uuml;r Frankreich erfreuliches&nbsp; Ergebnis gebracht: Vermutlich f&uuml;r die Zusage einer wohlwollenden Pr&uuml;fung von St&uuml;tzma&szlig;nahmen f&uuml;r den schwer angegriffenen Athener Staatshaushalt kauft Griechenland in Frankreich Kriegsgut ein. F&uuml;r schlappe zwei Milliarden Euro zun&auml;chst, Fregatten vom Typ FREMM; die von Sarkozy angestrebte Abl&ouml;sung der veralteten Mirage-Kampfjets der griechischen Luftwaffe durch neue Flieger vom Typ Rafale und den Erwerb von Kampfhubschraubern&nbsp; Modell Super-Puma lie&szlig; Papandreou zun&auml;chst offen. Sechs FREMMs sind es, auf die sich die angeblich der t&uuml;rkischen Kriegsmarine unterlegene griechische Seestreitmacht freut (die gloriose franz&ouml;sische Marine leistet sich nicht ein St&uuml;ck mehr, dies nur nebenbei), und Griechenland bleibt, lobt die Pariser Tageszeitung Le Monde, die Nummer drei unter Frankreichs R&uuml;stungskunden weltweit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=14843\">Neue Rheinische Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Lange Haftstrafen f&uuml;r &Uuml;bergriffe bei G8 in Genua gefordert: 110 Jahre Gef&auml;ngnis gegen 27 Angeklagte<\/strong><br>\nFast neun Jahre nach brutalen &Uuml;bergriffen der Polizei auf Globalisierungsgegner w&auml;hrend des G8-Gipfels in Genua haben die Staatsanw&auml;lte beim Berufungsprozess am Mittwoch insgesamt 110 Jahre Haftstrafen gegen 27 Angeklagte gefordert.<br>\nZu den Angeklagten z&auml;hlen auch Polizeibeamte, die damals in f&uuml;hrenden Positionen waren. Mit einem Urteil ist Mitte April zu rechnen.<br>\nBeim erstinstanzlichen Prozess, der im November 2009 zu Ende gegangen waren, waren nur 13 der 29 Angeklagten verurteilt worden. Zu den 16 Freigesprochenen z&auml;hlten die hochrangigsten Polizeifunktion&auml;re, gegen die ermittelt worden war.<br>\nIm Berufungsprozess geht es um schwere &Uuml;bergriffe in einer als Herberge von Demonstranten dienenden Schule. Die Staatsanwaltschaft hatte nach dem jahrelangen Verfahren erstinstanzlich teilweise klar h&ouml;here Strafen gefordert und auch die angeklagte Leitung der Einsatzkr&auml;fte nicht ausgenommen. Der Prozess ist einer von mehreren um die Gewalt rund um den G8-Gipfel im Juli 2001.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/international\/lange_haftstrafen_fuer_polizei-uebergriffe_bei_g8_in_genua_gefordert_1.5073684.html?printview=true\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>USA: Gesundheitsreform. Obamas Theaterst&uuml;ck<\/strong><br>\nUS-Pr&auml;sident Obama hat eifrig f&uuml;r sein wichtigstes Projekt gek&auml;mpft. Doch am Ende war der Gesundheitsgipfel nicht mehr als ein Polittheater. Eine Einigung gab es nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/160\/504373\/text\/\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>&bdquo;Bedingungsloses Grundeinkommen&ldquo;?<\/strong><br>\nSeit dem Inkrafttreten von Hartz IV hat sich in Deutschland die Diskussion &uuml;ber ein bedingungsloses Grundeinkommen (bGE) ausgebreitet. Die Idee eines bGE wird als grundlegende Alternative zu Hartz IV verbreitet. Viele Menschen, die daf&uuml;r eintreten,&nbsp; versprechen sich von dieser Forderung u.a. die &bdquo;Befreiung vom Lohnarbeitszwang&ldquo;. Doch diese Versprechen sind eine &bdquo;Fehlorientierung&ldquo;, erkl&auml;rte der Politiker und Attac-Sozialexperte Daniel Kreutz (56) auf einem Treffen der ver.di-Linken in D&uuml;sseldorf. Wir ver&ouml;ffentlichen seinen Vortrag in zwei Teilen und stellen ihn unseren LeserInnen zur Diskussion.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=14802\">Neue Rheinische Zeitung Teil 1<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=14825\">Neue Rheinische Zeitung Teil 2<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Stipendienprogramm: Marode Finanzs&auml;ule<\/strong><br>\nSchon zum kommenden Wintersemester k&ouml;nnten die ersten Studenten mit 300 Euro im Monat rechnen.<br>\nIm besten Fall will die Regierung dabei gleich drei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Erstens: Die Privatwirtschaft soll sich endlich st&auml;rker an der Ausbildung k&uuml;nftiger Mitarbeiter beteiligen. Zweitens: Die staatliche Ko-Finanzierung soll f&uuml;r einen bundesweiten Ausgleich sorgen unter jenen Hochschulen, denen es aufgrund ihrer wirtschaftsnahen Lage nicht weiter schwerf&auml;llt, Stipendien zu akquirieren, und jenen, in deren Umfeld das Geld keineswegs locker sitzt.<br>\nDamit &ndash; drittens &ndash; deutlich wird, dass es beim Stipendienmodell wie beim Baf&ouml;g nicht zuletzt ums Soziale geht, stellte die Regierung in ihrer Antwort auf eine &ldquo;Kleine Anfrage&rdquo; der Gr&uuml;nen bereits im November klar: Selbstverst&auml;ndlich sollen die neuen Stipendien insbesondere &ldquo;Kindern einkommensschw&auml;cherer Familien zugute kommen&rdquo;.<br>\nZwei Drittel derjenigen, die bislang ein Stipendium erhielten, stammen aus gut situierten Akademikerhaushalten. Die gr&ouml;&szlig;te Gruppe unter den Stipendiaten bilden also jene, die auf das Geld gar nicht angewiesen sind. Auch das neue Programm, das den Anteil der Stipendiaten von derzeit zwei auf acht Prozent erh&ouml;hen will, wird daran wohl nichts &auml;ndern. Denn die Hochschulen, die f&ouml;rderw&uuml;rdige Kandidaten allein ausw&auml;hlen sollen, sind dazu angehalten, Geld in erster Linie nach Leistung zu vergeben. Sozialkriterien m&uuml;ssen sie bei der Kandidatenauswahl nicht ber&uuml;cksichtigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wissen_und_bildung\/aktuell\/2355942_Stipendienprogramm-Marode-Finanzsaeule.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>SPIEGEL gibt zu, dass er ver.di aufgrund von Falschaussagen verunglimpft hat<\/strong><br>\nWie SPIEGELblog Ende Januar berichtete, hat der SPIEGEL die Gewerkschaft ver.di auf Basis von Falschaussagen diffamiert. Dies gibt das Nachrichtenmagazin nun in seiner aktuellen Printausgabe auf Seite 78 in dem Interview &ldquo;Der Staat tr&auml;gt Verantwortung&rdquo; mit verd.di-Chef Frank Bsirske unumwunden zu.<br>\nSPIEGEL: Wie geht ver.di mit eigenen Mitarbeitern um? Es war von Lohneinbu&szlig;en, Outsourcing und K&uuml;ndigungen die Rede.<br>\nBsirske: Sie spielen auf Ihre eigene Berichterstattung Anfang des Jahres an. Die Vorw&uuml;rfe, die Sie im Vorfeld der derzeitigen Tarifverhandlungen gegen unsere Gewerkschaft erhoben haben, sind falsch. Kein ver.di-Angestellter muss Lohneinbu&szlig;en hinnehmen. Es hat auch niemals Pl&auml;ne gegeben, Besch&auml;ftigte unserer Bildungsst&auml;tten in eine neue Gesellschaft auszulagern und zu schlechteren Bedingungen wieder einzustellen. Dieser Vorwurf, wo immer er auch herkommen mag, ist frei erfunden. Und es ist auch falsch, dass vier freie Mitarbeiterinnen unserer Mitgliederzeitschrift &ldquo;Publik&rdquo; seit Jahresbeginn nicht mehr f&uuml;r ver.di arbeiten d&uuml;rfen.<br>\nSPIEGEL: Das haben wir gepr&uuml;ft. Sie haben recht&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelblog.net\/spiegel-gibt-zu-dass-er-verdi-aufgrund-von-falschaussagen-verunglimpft-hat.html\">Spiegelblog<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Recherche-Methoden: Bunte und Stern streiten<\/strong><br>\nDar&uuml;ber, was im Pressewesen unlautere Methoden sind, l&auml;sst sich vortrefflich streiten. Auch die Linke hat da ihre Erfahrungen gemacht, immer wieder gab es Kritik an einseitiger Berichterstattung und &bdquo;Kampagnenjournalismus&ldquo;. Vor allem der mediale Umgang mit Oskar Lafontaine hat in der Partei Anlass zur Emp&ouml;rung gegeben &ndash; nun gibt es einen neuen Grund daf&uuml;r und der hat es in sich: Der Linken-Chef wurde wie ein paar andere Politiker auch im Auftrag der Zeitschrift Bunte angeblich systematisch bespitzelt. Das Magazin Stern berichtet &uuml;ber diese &ldquo;Enth&uuml;llung&rdquo; in seiner aktuellen Ausgabe. Nun will die Bunte juristisch gegen die Behauptung vorgehen &ndash; es handele sich um Verleumdung eines Konkurrenten.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/community\/blogs\/tom-strohschneider\/recherche-methoden-bunte-und-stern-streiten?modus=print\">der Freitag<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/stern-enthuellung-muentefering-und-lafontaine-verfolgt-und-ausgespaeht-1545952-print.html\">der stern<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Ausweitung des Afghanistan-Einsatzes; Arbeitsmarkt; &Ouml;ffentlicher Dienst; Aufstocker im Staatsdienst; niedrigere Tarifabschl&uuml;sse; Dividende; Profiteure der Finanzkrise werden gesch&uuml;tzt; die Wahrheit &uuml;ber Westerwelle; Bambi-Richter; Ausland; bedingungsloses Grundeinkommen; marodes Stipendienprogramm; Medien. (WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4617","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4617","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4617"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4617\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4637,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4617\/revisions\/4637"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4617"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4617"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4617"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}