{"id":46173,"date":"2018-09-24T08:59:22","date_gmt":"2018-09-24T06:59:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46173"},"modified":"2018-09-24T08:59:22","modified_gmt":"2018-09-24T06:59:22","slug":"hinweise-des-tages-3211","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46173","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46173#h01\">Ermittlungen des Rechnungshofes &ndash; Verteidigungsministerium vergab rechtswidrig millionenschwere Vertr&auml;ge mit Beratern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46173#h02\">AfD erstmals zweitst&auml;rkste Partei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46173#h03\">Frank-Walter Steinmeier: &ldquo;Wir entscheiden, wie Deutschland heute spricht&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46173#h04\">Er steckt hinter allem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46173#h05\">Von der Leyens sp&auml;te L&ouml;schversuche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46173#h06\">Assad ist ein Schwein, aber&hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46173#h07\">Wirtschaftswissenschaftler als Lobbyisten gegen (Steuer)gerechtigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46173#h08\">Sozialer Wohnungsraum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46173#h09\">Wir leiden am Maa&szlig;en-Prinzip<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46173#h10\">Bundesb&uuml;rger gegen Rodung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46173#h11\">Teure Ex-Bewohner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46173#h12\">Mordsache Skripal: Die fraglichen Beweismittel von Scotland Yard &ndash; Wo sind die Skripals? (Teil 3)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46173#h13\">Zahl der Krankschreibungen stark gestiegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46173#h14\">Menschenrechte m&uuml;ssen warten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46173#h15\">Kinder und Jugendliche oft Opfer rechter Gewalt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46173#h16\">Spanien cancelt den Verkauf von 400 lasergesteuerten Bomben nach Saudi-Arabien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46173#h17\">Der Faschismus der anderen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46173#h18\">Das Allerletzte: Sekret&auml;rin a&szlig; Frikadelle des Chefs &ndash; gefeuert<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ermittlungen des Rechnungshofes &ndash; Verteidigungsministerium vergab rechtswidrig millionenschwere Vertr&auml;ge mit Beratern<\/strong><br>\nMit Unternehmensberatern will Ursula von der Leyen das Verteidigungsministerium effizienter machen. Doch nach SPIEGEL-Informationen hat der Rechnungshof aufgedeckt, dass von der Leyens Ressort zu Unrecht Millionen daf&uuml;r ausgegeben hat.<br>\nAuf Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) kommt eine unangenehme Aff&auml;re um die von ihr f&uuml;r viele Millionen Euro engagierten externen Unternehmensberater zu: Nach SPIEGEL-Informationen hat der Bundesrechnungshof (BRH) in einem Einzelfall aufgedeckt, dass das Verteidigungsministerium Auftr&auml;ge f&uuml;r externe Unternehmensberater f&uuml;r das neu eingerichtete Cyber-Kommando regelwidrig vergeben hat. Konkret geht es zun&auml;chst um acht Millionen Euro.<br>\nDie Vorw&uuml;rfe gehen aus einem vertraulichen Bericht der Rechnungspr&uuml;fer vom 7. August hervor, der dem SPIEGEL vorliegt. Darin schildern die Pr&uuml;fer, wie das Ministerium rechtswidrig Beraterleistungen abrief. Die Revision des Ministeriums, die interne Ungereimtheiten pr&uuml;ft, hat die Vorw&uuml;rfe mittlerweile best&auml;tigt. Nun wird ermittelt, ob es andere solcher F&auml;lle bei Berater-Vertr&auml;gen gibt.<br>\nEs geht um Beraterleistungen f&uuml;r ein IT-Projekt der Bundeswehr, das intern &ldquo;CIT Quadrat&rdquo; genannt wird. Dadurch modernisiert die Bundeswehr seit 2012 ihre nichtmilit&auml;rischen IT-Systeme, seitdem wurden in das Projekt bereits rund 350 Millionen Euro investiert.<br>\nAus Sicht der Pr&uuml;fer aber bediente sich das Ministerium aus T&ouml;pfen des Bundes, die f&uuml;r &ldquo;CIT Quadrat&rdquo; gar nicht vorgesehen sind: So forderte das Wehrressort von M&auml;rz 2017 bis Juni 2018 Beraterleistungen aus dem Rahmenvertrag mit der Registriernummer 20237 an, der ausdr&uuml;cklich nur f&uuml;r Einrichtung und Pflege von IBM-Software-Produkten in den Ministerien angelegt ist.<br>\nMit den sogenannten Rahmenvertr&auml;gen sollen Beraterleistungen f&uuml;r einzelne Ministerien einfacher angefordert werden k&ouml;nnen. F&uuml;r bestimmte Themengebiete wurden mit Unternehmen Zeitkonten vereinbart. Aus diesen k&ouml;nnen Ministerien externe Berater f&uuml;r bestimmte Projekte abrufen, ohne dass man diese zeitintensiv ausschreiben muss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/bundesrechnungshof-millionenschwere-bundeswehr-auftraege-rechtswidrig-vergeben-a-1229451.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Das riecht, das stinkt nach Korruption. Die H&ouml;he der Honorare lassen auf Dreiecksgesch&auml;fte schlie&szlig;en.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>AfD erstmals zweitst&auml;rkste Partei<\/strong><br>\nDie Regierungskoalition hat im aktuellen Deutschlandtrend von Infratest dimap f&uuml;r das ARD-Morgenmagazin weiter an Zustimmung verloren: Wenn am Sonntag Bundestagswahl w&auml;re, w&uuml;rde die Union ihren bisher schlechtesten Wert seit Bestehen des DeutschlandTrends, also seit November 1997, erreichen. Die AfD w&auml;re erstmals zweitst&auml;rkste Partei und k&auml;me auf ihren bisher besten Wert.<br>\nDie Union erh&auml;lt in der Sonntagsfrage 28 Prozent, die SPD 17 Prozent der W&auml;hlerstimmen. F&uuml;r die AfD w&uuml;rden sich 18 Prozent der Befragten entscheiden. Die FDP w&uuml;rden 9 Prozent der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger w&auml;hlen, die Linke 10 Prozent und die Gr&uuml;nen 15 Prozent. Insgesamt w&uuml;rde die Regierungskoalition aus Union und SPD 45 Prozent der Stimmen erhalten.<br>\nIm Vergleich zum DeutschlandTrend vom 6. September 2018 gewinnt die AfD zwei Prozentpunkte, FDP und Gr&uuml;ne gewinnen jeweils einen Prozentpunkt hinzu. Union und SPD verlieren jeweils einen Prozentpunkt. Die Stimmanteile f&uuml;r die Linke bleiben unver&auml;ndert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/deutschlandtrend-1381.html\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Diese Entwicklung hatte Albrecht M&uuml;ller f&uuml;r den Fall, dass die SPD nichts an ihrer Politik &auml;ndert, bereits im April <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43616\">prognostiziert<\/a>. Und es ist keine Wende in Sicht, die SPD wird einfach in Richtung Kleinpartei &bdquo;durchgereicht&ldquo;. Die Gr&uuml;nen sind auch nur noch zwei Punkte entfernt und werden wohl schon bald auch im Bund die SPD &uuml;berholen &ndash; im S&uuml;den der Republik ist dies ja schon l&auml;nger eingetreten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Frank-Walter Steinmeier: &ldquo;Wir entscheiden, wie Deutschland heute spricht&rdquo;<\/strong><br>\nMehr als 20.000 Menschen nehmen an der Aktion &ldquo;Deutschland spricht&rdquo; von ZEIT ONLINE teil, bei der je zwei Menschen unter vier Augen sprechen, deren politische Ansichten sich stark unterscheiden. Um einen Partner oder eine Partnerin zu finden, mussten sie sieben kontroverse Fragen beantworten. Etwa: Ist Donald Trump gut f&uuml;r die USA? Sollte Deutschland seine Grenzen strikter kontrollieren? Sollten deutsche Innenst&auml;dte autofrei werden? Der Bundespr&auml;sident und Schirmherr Frank-Walter Steinmeier hat die Aktion er&ouml;ffnet. Das Manuskript seiner Rede:<br>\n&ldquo;Deutschland spricht!&rdquo; Wenn ich hier in den Saal schaue, dann ist der Veranstaltungstitel wahr geworden. Ich sehe Berliner und Zugereiste; Frauen und M&auml;nner; Junge und &ndash; sagen wir &ndash; Junggebliebene; Menschen unterschiedlicher Herk&uuml;nfte und Lebenslagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2018-09\/frank-walter-steinmeier-deutschland-spricht\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Zun&auml;chst: zum vom Bundespr&auml;sidenten er&ouml;ffneten Projekt von Zeit Online haben wir am 18. September eine Bewertung gebracht, siehe hier: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46064\">Projekt &bdquo;Deutschland spricht&ldquo;: Blinde, die andere f&uuml;hren wollen<\/a>.<\/em>  <\/p>\n<p><em>Nun zu Rede des Bundespr&auml;sidenten:<br>\nErstens: Wenn der Bundespr&auml;sident wirklich die Mehrheit der Menschen in Deutschland erreichen will, dann muss er einfacher und nicht gespickt mit vielen Fremdw&ouml;rtern sprechen. Und er darf nicht so lange sprechen. &ndash; Das ist nur vordergr&uuml;ndig eine formale Kritik. Weil es bei diesem Projekt angeblich darauf ankommt, viele Menschen zu erreichen, muss man auch alles tun, um sie zu erreichen. Dann muss man auch die Sprache diesem Ziel anpassen<br>\nZweitens: Der Bundespr&auml;sident sollte erl&auml;utern, wieso er sich zum Instrument einer einzigen Organisation, in diesem Fall von Zeit online, macht.<br>\nDrittens: Bundespr&auml;sident Steinmeier feiert unser Sozialmodell. Er verschweigt aber, dass genau in seiner Zeit als Chef des Bundeskanzleramtes mit vielen so genannten Reformen, vor allem mit der Agenda 2010, mit Steuersenkungen zu Gunsten der Spitzenverdiener und gro&szlig;en Unternehmen und mit der Zerst&ouml;rung der Leistungsf&auml;higkeit der gesetzlichen Rente und der staatlichen F&ouml;rderung der Versicherungskonzerne dieses Sozialmodell besch&auml;digt worden ist.<br>\nViertens: Er tut so, als g&auml;be es den gewaltsamen Umgang unter einander erst seit es das Internet gibt. Er verdr&auml;ngt damit, was zum Beispiel die Bild-Zeitung seit Jahrzehnten und Tag aus Tag ein treibt &ndash; die massive Verrohung unserer Gesellschaft.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Er steckt hinter allem<\/strong><br>\nDie liberalen Demokratien stehen am Abgrund, davon ist der Yale-Professor Timothy Snyder &uuml;berzeugt &ndash; in seinem neuen Buch benennt er einen Schuldigen. Eine aufw&uuml;hlende Lekt&uuml;re, die Angst macht.<br>\nWagen wir einen Blick in die Zukunft, ins Jahr 2100 vielleicht: Wem werden Historiker die Hauptverantwortung daf&uuml;r geben, dass zwischen 2010 und 2020 liberale Demokratien weltweit zu kollabieren begannen? Wladimir Putin.<br>\nSo jedenfalls beantwortet diese Frage einer der renommiertesten Geschichtswissenschaftler: Timothy Snyder. Der 49-J&auml;hrige, ein Totalitarismus- und Osteuropa-Experte, hat eine ebenso verst&ouml;rende wie faszinierende Analyse der Gegenwart verfasst: &ldquo;Der Weg in die Unfreiheit&rdquo;.<br>\nEinst schrieb Snyder dicke B&uuml;cher &uuml;ber die Parallelen zwischen Stalinismus und Nationalsozialismus, inzwischen gilt der Vergangenheitsforscher auch als Gegenwartsexperte. Sein aktuelles Buch handelt von Putin und Donald Trump, von Cyberkrieg und Trollfabriken, von Populisten und Faschisten.<br>\n&Uuml;ber weite Strecken geht es darum, wie Russland unter der Herrschaft Putins damit begann, die westlichen Demokratien systematisch zu schw&auml;chen &ndash; mithilfe von Milit&auml;roperationen in der Ukraine, Cyberattacken in den USA, Zahlungen an Populisten. Snyder zufolge w&auml;ren die Erfolge der politischen Rechten in Europa, der Brexit und die Wahl Trumps zum US-Pr&auml;sidenten ohne russische Interventionen undenkbar gewesen. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Der Weg in die Unfreiheit&rdquo; erz&auml;hlt eine mit 291 Fu&szlig;noten belegte Geschichte der j&uuml;ngeren Vergangenheit &ndash; &uuml;ber eine von L&uuml;gen kontaminierte Zukunft. Snyder widersetzt sich damit den Konventionen seiner Zunft, mal wieder: Wie schon in &ldquo;Black Earth&rdquo;, seinem aufsehenerregenden Werk &uuml;ber den Holocaust, gehen seine Analysen weit &uuml;ber Quellenauswertungen und akademische Debatten hinaus. Und wie schon in &ldquo;&Uuml;ber Tyrannei&rdquo;, seinem provokanten Thesenband &uuml;ber Populismus, beschr&auml;nkt er sich nicht nur auf die Vergangenheit.<br>\nSnyder zufolge k&ouml;nnte es vielen Demokratien bald so ergehen wie der von Wladimir Putin bedr&auml;ngten Ukraine, dem von Viktor Orb&aacute;n kontrollierten Ungarn oder den von Donald Trump gespaltenen USA. Diese m&ouml;gliche Zukunft behandelt Snyder wie eine m&ouml;gliche Gegenwart, f&uuml;r die das Jahr 2018 folglich schon Geschichte sein muss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/literatur\/timothy-snyder-der-weg-in-die-unfreiheit-das-warnbuch-a-1228635.html#js-article-comments-box-pager\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.B.:<\/strong> (&hellip;) ein v&ouml;llig unkritischer Bericht &uuml;ber das Buch eines Yale-Professors mit Thesen, die wirklich nur als l&auml;cherlich bezeichnet werden k&ouml;nnen: Putin ist an allem schuld. Ihm haben wir die Krise der Demokratien zu verdanken. Mit seiner v&ouml;llig unkritischen und unreflektierten Darstellung der Thesen dieses Professors diskreditiert Spiegel Online sich mal wieder selbst. Die Leserkommentare sind &uuml;berwiegend auch dementsprechend. Ich frage mich, was f&uuml;r Leute da in den Redaktionen sitzen. Haben die keine Berufsehre mehr? Sch&auml;men die sich nicht, so offensichtlichen Propagandabl&ouml;dsinn zu ver&ouml;ffentlichen?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Putin ist an allem schuld, inbesondere am aufkommenden &ldquo;Populismus&rdquo; und der Zerst&ouml;rung der (hier so genannten) &ldquo;liberalen Demokratie&rdquo;? Wie ultrapeinlich f&uuml;r &ldquo;eine[n] der renommiertesten Geschichtswissenschaftler&rdquo; und den SPIEGEL. War Putin auch schuld am Aufkommen des ganz harten Neoliberalismus &agrave; la Thatcher und Reagan, am Vertrag von Maastricht und dem fehlerhaft designten Euro, an der Zerst&ouml;rung des Sozialstaats durch Bill Clinton (in den USA) und Gerhard Schr&ouml;der in Deutschland? Oder sind das keine (wesentlichen) Ursachen f&uuml;r das, was hier vereinfachend als &ldquo;Populismus&rdquo; in einem Potpourri zusammenger&uuml;hrt wird? &ldquo;Vor allem aber macht dieses Buch Werbung: f&uuml;r das Streben nach Wahrheit in einer immer komplizierteren Welt. Vielleicht werden die Historiker des Jahres 2100 dann akribischen Rechercheuren wie Snyder ein Denkmal errichten.&rdquo; Ein wirklich nicht nachvollziehbare Wertung des SPIEGEL f&uuml;r eine weit unterkomplexe These, die offenbar jede Diskussion &uuml;ber das v&ouml;llige Versagen &ndash; oder auch die totale Korruptheit &ndash; von benennbaren Politikern und politischen Parteien unterbinden soll.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Von der Leyens sp&auml;te L&ouml;schversuche<\/strong><br>\nDer Auftritt von Ursula von der Leyen in der Moorbrand-Region im Emsland sei eigentlich nur peinlich, weil er offensichtlich von politischem Versagen ablenken solle, kommentiert Dietrich Mohaupt. Die Entschuldigung der Verteidigungsministerin k&auml;me zu sp&auml;t &ndash; wie auch die Hilfe durch die Bundeswehr.<br>\nDie Verteidigungsministerin war also im Emsland! Den ganzen Tag hat sie sich &ndash; begleitet von einem ganzen Schwarm Journalisten, Kamerateams und Fotografen in zwei Bussen &ndash; ein ganz genaues Bild von der Lage gemacht. Und bedankt hat sie sich, immer wieder und ganz ausdr&uuml;cklich, bei allen Helfern von THW und Rotem Kreuz, bei den Feuerwehren und also eigentlich bei allen, die seit gut zwei Wochen versuchen, das Feuer im Moor bei Meppen zu l&ouml;schen.<br>\nUnd damit sind wir dann auch schon beim eigentlichen Problem angekommen: Das Feuer, ausgel&ouml;st durch Schie&szlig;&uuml;bungen mit Raketenmunition eines Tiger-Kampfhubschraubers, brennt n&auml;mlich schon seit mehr als zwei Wochen. Und weil die Bundeswehr-Feuerwehr den Moorbrand allein nicht einmal ansatzweise unter Kontrolle bekommen hat, schien es zuletzt sogar n&ouml;tig zu werden, ganze D&ouml;rfer in der N&auml;he zu evakuieren.<br>\nDiese Gefahr ist derzeit nicht mehr so akut, aber im Landkreis Emsland gilt weiterhin Katastrophenalarm, sicherheitshalber, sagt der Landrat, weil es immer noch nicht ganz ausgeschlossen ist, dass starker Wind eventuell Funken in die Ortschaften am Rand dieses Bundeswehrareals tr&auml;gt. (&hellip;)<br>\nWenn schon Anfang September bei den Schie&szlig;&uuml;bungen jemand ein bisschen dar&uuml;ber nachgedacht h&auml;tte, ob es wirklich sinnvoll ist, mit Luft-Boden-Raketen auf ein von der langen Hitzeperiode v&ouml;llig ausged&ouml;rrtes Moorgel&auml;nde zu feuern, dann w&auml;ren vermutlich nicht durch ein schwer kontrollierbares Feuer Unmengen von Kohlendioxid freigesetzt worden &ndash; ein Moorschutzexperte des NABU hat in einer vorsichtigen Sch&auml;tzung von 500.000 bis 900.000 Tonnen CO2 gesprochen, die bereits in die Atmosph&auml;re gelangt sind.<br>\nDaran kann nun auch die PR-Aktion der Ministerin heute im Emsland nichts mehr &auml;ndern. Sie ist eigentlich nur peinlich, weil sie so offensichtlich von politischem Versagen ablenken soll. Die Bewohner in der Region h&auml;tten vermutlich gut auf den Besuch der Ministerin verzichten k&ouml;nnen, und sich stattdessen &uuml;ber fr&uuml;here Hilfe durch zus&auml;tzliche Einsatzkr&auml;fte der Bundeswehr gefreut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/moorbrand-im-emsland-von-der-leyens-spaete-loeschversuche.720.de.html?dram:article_id=428804\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Treffend.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Assad ist ein Schwein, aber&hellip;<\/strong><br>\nSelbst Syrer, die keine Assad-Freunde sind, sehen die vom Westen unterst&uuml;tzten Rebellen nicht als L&ouml;sung. Was soll ich also vom Gut-und-B&ouml;se-Schema halten, das mir unsere Leitmedien vermitteln?<br>\nBei einer Wanderung mit Syrern durch Brandenburg h&ouml;re ich vieles, das mich an Pakistan und Afghanistan erinnert. Auch 1979 beim Einmarsch der Sowjetarmee in Afghanistan wurde die Welt in den westlichen Medien in Gut und B&ouml;se eingeteilt &ndash; auch damals gab es die guten Rebellen (Mujahedeen) und die b&ouml;sen Russen.<br>\n&ldquo;Assad ist ein Schwein, aber im Vergleich mit den Dschihadisten augenblick-lich das kleinere von zwei gro&szlig;en &Uuml;beln f&uuml;r mein Land.&rdquo; Der das sagt, h&auml;tte allen Grund, emotionsgeladen das Ende von Assad zu fordern, schlie&szlig;lich verlor er durch die syrische Armee ein Bein. Im Jahr 2013 fuhr er als 22-J&auml;hriger in einem Krankenwagen von freiwilligen Arzthelfern, die nicht den Wei&szlig;helmen angeh&ouml;rten, zwischen den Fronten, als sein Fahrzeug von einer Granate getroffen wurde.<br>\n&ldquo;Wir haben damals allen geholfen, auch syrischen Soldaten&rdquo;, erinnerte er sich im vergangenen Sommer in Berlin. Anstatt Rache fordert er eine L&ouml;sung: &ldquo;Zuerst muss der Krieg beendet werden, damit der Wiederaufbau angepackt werden kann. Dann kann &uuml;ber ein demokratisches Syrien ohne Assad geredet werden, was nicht von heute auf morgen passieren wird. Ich bin &uuml;berzeugt davon, dass die Syrer verstanden haben, dass unsere Zukunft weder von Religi&ouml;sen noch von einem Diktator Assad bestimmt werden soll.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Assad-ist-ein-Schwein-aber-4170828.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wirtschaftswissenschaftler als Lobbyisten gegen (Steuer)gerechtigkeit<\/strong><br>\nIn einer von der Immobilienlobby beauftragten und k&uuml;rzlich ver&ouml;ffentlichten Studie schl&auml;gt das Ifo-Institut unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. h.c. Fuest vor, die Grundsteuer unabh&auml;ngig von Leistungsf&auml;higkeit und Wert von Geb&auml;ude und Boden zu erheben. Die Studie reiht sich ein in eine lange Kette von ideologisierten wirtschaftswissenschaftlichen Gutachten, die einen wesentlichen Beitrag zur bestehenden Ungerechtigkeit des Steuersystems leisten. Aus der Perspektive von Verteilungsgerechtigkeit sprechen die vorgebrachten Argumente f&uuml;r:<br>\n1. die Abschaffung der Umlagef&auml;higkeit der Grundsteuer auf die Mieter;<br>\n2. einen R&uuml;ckgriff auf die leichter verf&uuml;gbaren Bodenwerte;<br>\n3. die Verwendung der zu erhebenden Immobilienwerte f&uuml;r eine umfassende Besteuerung von Verm&ouml;gen als Erg&auml;nzung zur Grundsteuer und;<br>\n4. die Diskussion von Ausgleichsmechanismen f&uuml;r H&auml;rtef&auml;lle bei Eigent&uuml;mer und Mietern und die Verlierer im L&auml;nderfinanzausgleich.<br>\nDie im Gutachten propagierte Fl&auml;chensteuer ist weder gerecht noch aus anderen Gr&uuml;nden w&uuml;nschenswert.<br>\nWirtschaftswissenschaftliche Studien sind ein beliebtes Lobbyinstrument. Eine im Juli 2018 vom wissenschaftlichen Beirat des Bundeswirtschaftsministeriums vorgestellte Studie spricht sich gegen die Mietpreisbremse und f&uuml;r h&ouml;heres Wohngeld zur F&ouml;rderung des Neubaus aus und ignoriert dabei den Fakt, dass die Mietpreisbremse nicht f&uuml;r den Neubau gilt und dass Neubau oft nicht zu bezahlbarem Wohnraum f&uuml;hrt (mehr dazu in dieser Antwort von mehr als 200 Wissenschaftler*innen). Nicht zuf&auml;llig sind die Beiratsmitglieder h&auml;ufig parallel auch Mitglieder in wirtschaftsfinanzierten, liberalen Think-Tanks wie der Stiftung Marktwirtschaft, der Mont Pelerin Society, der Friedrich-von-Hayek-Stiftung oder der Stiftung Familienunternehmen. Ebenfalls im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums argumentierte das ifo-Institut\/Prof. Fuest gemeinsam mit EY 2017 gegen eine Verm&ouml;genssteuer. Die Stiftung Familienunternehmen finanzierte 2016 eine Relativierung der Ungleichheitsdebatte durch das ifo-Institut und listet Prof. Fuest als wissenschaftlichen Beirat. Als Mitglied der Stiftung Marktwirtschaft argumentierte Prof. Fuest 2015 f&uuml;r eine niedrigere Steuer f&uuml;r Unternehmenserben.<br>\nKernargumentation der Studie zur Grundsteuer ist, dass die Grundsteuer eine Objektsteuer ist. Sie wird unabh&auml;ngig von Einkommen und Nettoverm&ouml;gen des Eigent&uuml;mers erhoben, kennt keine Freibetr&auml;ge und wird vor allem bei begrenzten Mieten und dank der Umlagef&auml;higkeit h&auml;ufig von den Mietern getragen. Dies erscheint auf den ersten Blick plausibel. Allerdings ist vermietetes Immobilieneigentum in Deutschland stark konzentriert. Nur 9% der deutschen Haushalte erzielen Mieteinnahmen und nur 2% der Haushalte erzielen Nettoeinnahmen &uuml;ber &euro;10.000. Bei professionellen Immobilieninvestments sieht die Verteilung wahrscheinlich &auml;hnlich aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blog-steuergerechtigkeit.de\/2018\/09\/wirtschaftswissenschaftler-als-lobbyisten-gegen-steuergerechtigkeit\/\">Blog Steuergerechtigkeit<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Sozialer Wohnungsraum<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>F&uuml;nf Milliarden Euro f&uuml;r den sozialen Wohnungsbau<\/strong><br>\nKlotzen statt kleckern. Diese Devise hatte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier in der f&uuml;r den Wohngipfel ausgerufen, der heute im Kanzleramt stattgefunden hat. Unter den knapp 120 G&auml;sten waren Vertreter von L&auml;ndern und Kommunen, Bau- und Immobilienwirtschaft, Mieter- und Vermieterverb&auml;nde sowie Gewerkschaften. Bundesbauminister Horst Seehofer zog ein positives Fazit.<br>\n&ldquo;Es ist nach meiner Kenntnis in der Politik die gr&ouml;&szlig;te Anstrengung, die je in dieser Breite unternommen wurde, um mehr bezahlbaren Wohnraum in Deutschland zu schaffen.&rdquo; (&hellip;)<br>\nDie zentralen Ergebnisse: Der Bund will im Zeitraum 2018 bis 2021 mindestens f&uuml;nf Milliarden Euro in den sozialen Wohnungsbau investieren. Dadurch sollen &uuml;ber 100.000 zus&auml;tzliche Sozialwohnungen geschaffen werden. Das Wohngeld f&uuml;r Geringverdiener soll von 2020 an erh&ouml;ht und der Kreis derer, die es in Anspruch nehmen k&ouml;nnen, erweitert werden. Bauvorschriften sollen reformiert werden, um den Bau zu beschleunigen. Und der Bund will eigene Grundst&uuml;cke verg&uuml;nstigt an die Kommunen f&uuml;r den Wohnungsbau abgeben. Bundesfinanzminister Olaf Scholz begr&uuml;&szlig;te zudem, dass beim Mietspiegel ein l&auml;ngerer Betrachtungszeitraum angewendet wird &ndash; anstatt vier sechs Jahre:<br>\n&ldquo;So dass auch die billigeren Mieten fr&uuml;herer Jahre in die Berechnung mit einflie&szlig;en kann.&rdquo;<br>\nDer Bund strebe au&szlig;erdem an, in sogenannten Milieuschutzgebieten die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen schwieriger zu gestalten. Ulrich Ropertz, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer und Pressesprecher des Deutscher Mieterbunds, begr&uuml;&szlig;te die Ma&szlig;nahmen zwar grunds&auml;tzlich:<br>\n&ldquo;Aber in der Sache hat der Wohngipfel nat&uuml;rlich wenig Neues gebracht. Es gibt eine Reihe von Absichtserkl&auml;rungen mit mehr oder weniger alten Vorschl&auml;gen. Also von daher ist das jetzt nicht der ganz gro&szlig;e Wurf.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/wohngipfel-im-kanzleramt-fuenf-milliarden-euro-fuer-den.769.de.html?dram:article_id=428752\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p>Dazu: <strong>Wohngipfel der Bundesregierung: &ldquo;Politik der Trippelschritte&rdquo;<\/strong><br>\nBaukindergeld f&uuml;r Familien, Steuerabschreibungen f&uuml;r den Bau von Mietwohnungen und mehr Geld f&uuml;r den sozialen Wohnungsbau: Auf dem Wohngipfel der Bundesregierung wurde eine Wohnoffensive beschlossen, mit der die hohen Mietkosten einged&auml;mmt werden sollen. Insgesamt sollen bis zu 1,5 Millionen neue Wohnungen gebaut werden.<br>\nDas klingt gut &ndash; ist aber angesichts der massiven Probleme l&auml;ngst nicht ausreichend. &ldquo;Die Gipfelergebnisse werden den Erwartungen der arbeitenden Menschen und Mieter nicht gerecht&rdquo;, kommentiert DGB-Vorstandsmitglied Stefan K&ouml;rzell. &ldquo;Die geplanten Ma&szlig;nahmen reichen keinesfalls, um den Bedarf an bezahlbarem Wohnraum schnell zu decken, geschweige denn den Anstieg der Mieten zu bremsen. Wer weiter eine Politik der Trippelschritte macht, braucht sich &uuml;ber einen schwindenden sozialen Zusammenhalt nicht zu wundern.&rdquo; (&hellip;)<br>\n&ldquo;Auch wenn in dieser Legislatur 100.000 neue Sozialwohnungen gebaut werden sollen &ndash; im gleichen Zeitraum fallen etwa 150.000 Wohnungen aus der Preisbindung, der Bestand nimmt also weiter ab&rdquo;, so K&ouml;rzell weiter. &ldquo;Die beabsichtigten 1,5 Milliarden Euro, die der Bund j&auml;hrlich f&uuml;r Sozialmietwohnungen ausgeben will, sind da nur ein Tropfen auf den hei&szlig;en Stein. Pro Jahr m&uuml;ssten mindestens 400.000 Wohnungen gebaut werden, davon sollten mindestens 100.000 preis- und belegungsgebunden sein. &Uuml;berdies sollte die Mietpreisbremse fl&auml;chendeckend und unbefristet gelten. In das Gesetz geh&ouml;ren Sanktionen rein; die Vermieter m&uuml;ssen mit Bu&szlig;geldern rechnen, wenn sie gegen die Vorgaben versto&szlig;en und etwa bei Neuvermietung keine Auskunft &uuml;ber die Vormiete erteilen wollen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/uber-uns\/dgb-heute\/organisation-und-bundesvorstand\/++co++cc69acfa-bda7-11e8-8593-52540088cada\">DGB<\/a><\/p>\n<p>Und: <strong>Schneider: Regierung ist mitverantwortlich f&uuml;r hohe Mieten<\/strong><br>\nDie Mietpreisbremse sei von Anfang an ein zahnloser Tiger gewesen, sagte Ulrich Schneider vom Parit&auml;tischen Gesamtverband im Dlf. Auch das Baukindergeld biete keine wirklichen Anreize f&uuml;r Familien. Die Ma&szlig;nahmen der Regierung zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum seien zu &ldquo;kleinm&uuml;tig&rdquo;. (&hellip;)<br>\nHeckmann: Das hei&szlig;t, wer ist das, wer ist daf&uuml;r verantwortlich?<br>\nSchneider: Da ist die Bundesregierung auf jeden Fall mitverantwortlich. Sie hat Ma&szlig;nahmen erlassen, zum Teil ja sehr vollmundig, die genau dem entgegenwirken sollten, aber wohlwissend, dass diese Ma&szlig;nahmen gar nicht wirken k&ouml;nnen. Sie haben die Mietpreisbremse genannt &ndash; die ist von vornherein ein zahnloser Tiger gewesen, und sie bleibt auch nach den jetzigen Nachbesserungen ein zahnloser Tiger. (&hellip;)<br>\nSchneider: Deswegen sagen wir Verbandsklagerecht. Es muss m&ouml;glich sein, dass der Einzelne beispielsweise zum Mieterbund oder wo auch immer hingeht und sagt, bitte, hier, Institution, Verein, wer auch immer, klagt f&uuml;r mich, sorgt daf&uuml;r, dass ich hier meinen Frieden finde. Das w&auml;re vern&uuml;nftig.<br>\nUnd noch ein Weiteres ist ganz wichtig: Die Mietpreisbremse ist so gestrickt, dass es auch nach diesen Verbesserungen f&uuml;r den Vermieter v&ouml;llig risikofrei bleibt, wenn er die Mietpreisbremse umgeht. Er muss keine Strafe zahlen, er muss nicht mal ein Bu&szlig;geld zahlen. Er muss lediglich von dem Moment an, wo er erwischt wurde, die Miete anpassen.<br>\nUnd da sagen wir, das geht nicht. Wenn ein Vermieter hier wirklich betr&uuml;gt, indem er sagt, ich umgehe das Ganze, ich nehme viel mehr, als ich darf, dann muss er auch behandelt werden wie ein Betr&uuml;ger, sprich dann muss das auch strafrechtsbewehrt sein. Und das sind unsere beiden zentralen Forderungen, zu sagen, da muss auch mal Strafe erfolgen, wenn jemand betr&uuml;gt, und es muss vor allen Dingen der einzelne Mieter die M&ouml;glichkeit haben, &uuml;ber Verb&auml;nde, &uuml;ber Vereine sein Recht durchzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/wohnungsmarkt-schneider-regierung-ist-mitverantwortlich.694.de.html?dram:article_id=428547\">Deutschlandfunk<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Bezahlbares Wohnen? Seehofers Immobilienlobby-Gipfel steht an<\/strong><br>\nWohngipfel offenbart Schieflage in der Wohnungspolitik<br>\nDer anstehende Wohngipfel der Bundesregierung hat eine ordentliche Schieflage. Das best&auml;tigt ein internes Papier &uuml;ber die Teilnahme- und Themenliste, die uns vorliegt. Beim wohnungspolitischen Mittagessen mit der Bundesregierung stehen ganzen 14 Verb&auml;nden der Anbieterseite lediglich drei Verb&auml;nde der Nutzer- und Besch&auml;ftigtenseite gegen&uuml;ber. Viele wichtige gesellschaftliche Gruppen sind nicht einmal eingeladen, viele ihrer Themen fehlen auf der Tagesordnung. Das wohnungspolitische Gro&szlig;event der Bundesregierung wirkt daher mehr wie ein Immobilienlobby-Gipfel. Diejenigen, die auf bezahlbaren Wohnraum angewiesen sind, m&uuml;ssen sich hinten anstellen. (&hellip;)<br>\nDer Wohngipfel der Bundesregierung zeigt noch einmal deutlich: Die Immobilienbranche genie&szlig;t einen privilegierten Zugang zur Politik. Schon in die Vorbereitung des Gipfels bezog Bauminister Seehofer sieben Immobilienlobbyverb&auml;nde ein, w&auml;hrend allein der Mieterbund f&uuml;r die Interessen der Mieterinnen und Mieter mitsprechen durfte. Zum Gipfel selbst entsenden die Verb&auml;nde der Immobilienwirtschaft die meisten Vertreter (siehe Graphik), w&auml;hrend Betroffene und ihre Vertreter\/innen gr&ouml;&szlig;tenteils nicht einmal teilnehmen d&uuml;rfen. Sozial-, Umwelt- und Wohnungslosenverb&auml;nde oder Recht-auf-Stadt-Initiativen m&uuml;ssen drau&szlig;en bleiben. Die Ausgeschlossenen organisieren &ndash; gemeinsam mit den Gipfelteilnehmern DGB und Mieterbund &ndash; am Tag zuvor einen eigenen Alternativen Wohngipfel und rufen zum Tag des offiziellen Gipfels zu einer Kundgebung vor dem Kanzleramt auf. Auch wir beteiligen uns an den Protesten. Kritik kommt auch von Gr&uuml;nen und Linken: Denn anders als unter Seehofers Vorg&auml;ngerin Barbara Hendricks darf auch die Opposition an den Gespr&auml;chen zwischen Verb&auml;nden und Politik nicht mehr teilnehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2018\/09\/bezahlbares-wohnen-seehofers-immobilienlobby-gipfel-steht-an\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<li><strong>Rendite mit Miete<\/strong><br>\nMit den Mieten in deutschen Gro&szlig;st&auml;dten steigen auch die Aktienkurse der b&ouml;rsennotierten Immobilienunternehmen. Vonovia aus Bochum ist mittlerweile sogar Dax-Mitglied. Doch nicht nur die Konzerne profitieren vom Immobilienboom, sondern auch gro&szlig;e Investoren aus dem In- und Ausland. (&hellip;)<br>\nDeutschland gilt eigentlich als Mieterland. Doch tats&auml;chlich wohnen 52 Prozent der Menschen inzwischen im eigenen Haus oder der eigenen Wohnung. Die knappe andere H&auml;lfte ist in der Hand gewerblicher Investoren, davon sind die gr&ouml;&szlig;ten b&ouml;rsennotierte Unternehmen wie Vonovia, Deutsche Wohnen oder LEG. Ausl&auml;ndische Investoren gibt es auch einige, aber deren Zahl sei inzwischen &uuml;berschaubar, sagt Thomas Beyerle. Er leitet die Forschungsabteilung der Immobilienberatungsgesellschaft Catella.<br>\n&ldquo;Deutschland ist zwar attraktiv, aber es ist kein Vergleich zu der Zeit zwischen 2005 und 2007, als beispielsweise das Dresdner Wohnungsportfolio an eine amerikanische Adresse ging. Von daher haben wir hier sehr starke nationale Investoren, Vonovia, LEG, die hier einen B&ouml;rsengang in den letzten zehn Jahren gemacht haben.&rdquo; (&hellip;)<br>\nVon den ausl&auml;ndischen Investoren sind etwa der Verm&ouml;gensverwalter Blackrock oder Blackstone direkt oder indirekt engagiert. Der deutsche Immobilienmarkt gilt immer noch als unterbewertet, die Mieten in den Bestandsimmobilien sind aus Sicht der Investoren steigerungsf&auml;hig. Das sieht etwa auch der Verm&ouml;gensverwalter Blackrock so, der Anteile an Vonovia h&auml;lt, an der Deutschen Wohnen und der LEG. Es gibt aber auch weitere Investoren, erkl&auml;rt Beyerle.<br>\n&ldquo;Dann ist der Staat nat&uuml;rlich auch noch da. Die L&auml;nder sind teilweise auch noch engagiert, denn etliche der Gesellschaften kommen ja aus ehemals kommunalen Wohnungsbaugesellschaften. Der Kern ist nat&uuml;rlich immer ein lokaler Bezug gewesen, aber gerade w&auml;hrend LEG beispielsweise nur in Nordrhein-Westfalen aktiv ist der Definition nach, ist Vonovia mittlerweile auch in Schweden aktiv.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/immobilienmarkt-rendite-mit-miete.766.de.html?dram:article_id=428693\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Das ist ein entscheidender Punkt, die Spekulation mit Wohnraum muss unterbunden werden. Ein derart essentielles Gut kann nicht den &ldquo;Kr&auml;ften des Marktes&rdquo; &uuml;berlassen werden. Deswegen ist der Wohngipfel auch f&uuml;r die Katz, da dieses Grunds&auml;tzliche Problem nicht einmal ansatzweise thematisiert wird. Die geplante Erh&ouml;hung des Wohngeldes zeigt, dass man gedenkt den Immobilienspekulanten weiter Steuergeld in den Rachen zu schmei&szlig;en. Wesentlich verantwortlich f&uuml;r die aktuelle Situation, der Mentor Merkels, Helmut Kohl, dessen Regierung die Gemeinn&uuml;tzigkeit f&uuml;r die Wohnungsbaugesellschaften 1989 abschaffte und nat&uuml;rlich auch wieder die SPD, die unter Schr&ouml;der daran nichts &auml;nderte.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wir leiden am Maa&szlig;en-Prinzip<\/strong><br>\nErst wackelige Thesen aufstellen &ndash; und dann prima wegkommen. Das kennen wir bisher weniger von Verfassungsschutzchefs als von Deutschlands &Ouml;konomiep&auml;psten. Und das ist viel schlimmer. (&hellip;)<br>\nDass jemand mit wackeligen Thesen gut wegkommt, kennen wir dabei eher aus einem anderen Bereich: von unseren &Ouml;konomen. Egal, was P&auml;pste der vorherrschenden Wirtschaftslehre wie Hans-Werner Sinn so alles schon falsch oder zumindest wackelig diagnostiziert haben &ndash; so richtig geschadet scheint es den gro&szlig;en Weisen nicht zu haben. Zumindest nicht im pers&ouml;nlichen Werden. Im Gegenteil.<br>\nDabei haben uns diese Auguren wegen so mancher Mutter aller Krisen, die angeblich bevorstehe, kirre gemacht, ohne dass diese Krisen dann gekommen w&auml;ren. Daf&uuml;r haben diese &Ouml;konomen eigentlich keine der echten gro&szlig;en Krisen der vergangenen Jahrzehnte kommen sehen. Oder nennenswert dazu beigetragen, sie zu verhindern. (&hellip;)<br>\nZu den gro&szlig;en Fehldiagnosen deutscher Mainstream-&Ouml;konomie z&auml;hlt im R&uuml;ckblick das Gezeter zu Urzeiten der Agenda 2010. Damals waren die Deutschen als Exportnation angeblich existenziell bedroht, weil viel zu teuer, sozial verw&ouml;hnt und &uuml;berhaupt tr&auml;ge &ndash; die damalige Lieblingsthese von Topkrisenprophet Sinn.<br>\nZu der Zeit war Deutschland in Wahrheit schon wieder Exportweltmeister. Nie stiegen die deutschen Verk&auml;ufe in die Welt so stark wie zu dieser Zeit des angeblichen Niedergangs. Eine Groteske.<br>\nKein Wunder, wenn kurz darauf auch so gut wie kein gro&szlig;er hiesiger &Ouml;konomiedenker prophezeite, dass Deutschland 2006 zu einem langen Aufschwung starten w&uuml;rde. Das versuchten die Sinns damals noch lange kleinzun&ouml;rgeln. Bis sie die Besserung nachtr&auml;glich dann zum Erfolg der Agenda 2010 umdeuteten, daf&uuml;r dann aber die Finanzkrise samt anschlie&szlig;ender Eurokrise nicht kommen sahen.<br>\nZu den weniger gro&szlig;en Taten geh&ouml;rt auch, wie lange so mancher Alt&ouml;konom vor lauter Sch&ouml;ne-Markt-Romantik davor warnte, dass in der Eurokrise die Notenbank eingreift und die W&auml;hrung sichert. Was Mario Draghi im Sommer 2012 trotzdem einfach machte. Und was mittlerweile selbst bei den Warnern hierzulande als Rettung gilt.<br>\nWas haben uns die Gelehrten des Marktes verr&uuml;ckt gemacht, als in Deutschland ein Mindestlohn eingef&uuml;hrt werden sollte. Da schien das Land wieder am Abgrund. Was sich erneut als Fehlmeldung erwies. Von Jobkrise keine Spur. Im Zweifel hat der Mindestlohn sogar zu mehr Besch&auml;ftigung gef&uuml;hrt, da seitdem in Deutschland wieder mehr Geld zum Ausgeben da ist. Und das ist wiederum gut f&uuml;r die Wirtschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/falsche-wirtschaftsprognosen-wir-leiden-am-maassen-prinzip-a-1229226.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Bundesb&uuml;rger gegen Rodung<\/strong><br>\nWenn es nach dem Willen der Bundesb&uuml;rger geht, ist die Sache klar: RWE w&uuml;rde den Hambacher Forst nicht weiter roden, bis die Kohlekommission ihre Arbeit beendet hat, und Deutschland w&uuml;rde au&szlig;erdem bis sp&auml;testens 2030 aus der Kohle aussteigen.<br>\nDas sind die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid im Auftrag des Kampagnennetzwerks Avaaz, die Klimareporter&deg; in Ausz&uuml;gen vorliegt.<br>\nDemnach wollen drei Viertel der Deutschen, dass es w&auml;hrend der laufenden Gespr&auml;che zum Kohleausstieg keine Rodungen im Hambacher Wald gibt. Dabei bef&uuml;rworten 51 Prozent den Rodungsstopp sogar &ldquo;sehr&rdquo;. 25 Prozent stimmten &ldquo;eher&rdquo; zu. 22 Prozent sprachen sich hingegen f&uuml;r weitere Rodungen aus.<br>\nNoch deutlicher sind die Zahlen bei der Frage nach einem raschen Kohleausstieg. Knapp drei Viertel der Befragten sprechen sich daf&uuml;r aus. Dabei sind 46 Prozent f&uuml;r einen Ausstieg &ldquo;bis sp&auml;testens 2025&rdquo; und 27 Prozent &ldquo;bis sp&auml;testens 2030&rdquo;.<br>\nF&uuml;r einen Ausstieg &ldquo;sp&auml;ter als 2040&rdquo; sprechen sich nur zwei Prozent aus. Dass Deutschland gar nicht aus der Kohle aussteigen soll, meinen lediglich zw&ouml;lf Prozent.<br>\nEmnid fragte auch danach, wie die Unterst&uuml;tzer der derzeitigen Regierungsparteien CDU und SPD zum Kohleausstieg stehen. Interessanterweise ist bei ihnen die Unterst&uuml;tzung f&uuml;r einen z&uuml;gigen Ausstieg noch gr&ouml;&szlig;er als in der Gesamtbev&ouml;lkerung: Jeweils gut 80 Prozent sprechen sich f&uuml;r ein Ende der Kohleverstromung bis sp&auml;testens 2030 aus.<br>\n&ldquo;Die Regierung hingegen scheint den Hambacher Wald vor lauter B&auml;umen nicht zu sehen&rdquo;, kommentierte Christoph Schott von Avaaz die Umfrageergebnisse. &ldquo;Es geht nicht um ein kleines Waldst&uuml;ck bei K&ouml;ln, sondern um die Zukunft der deutschen Klimapolitik.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.klimareporter.de\/protest\/bundesbuerger-gegen-rodung\">klimareporter<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Teure Ex-Bewohner<\/strong><br>\nNicht mehr im Amt, aber dennoch bestens versorgt. Diese Regelung f&uuml;r Alt-Bundespr&auml;sidenten sieht der Rechnungshof kritisch. Teure Hotels, gro&szlig;e B&uuml;ros und private Reisen w&uuml;rden massive Kosten verursachen.<br>\nDer Bundesrechnungshof kritisiert einem Medienbericht zufolge die Ausstattung der fr&uuml;heren Bundespr&auml;sidenten. In einem 44 Seiten umfassenden Pr&uuml;fbericht kritisiert die Beh&ouml;rde laut einem &ldquo;Bild&rdquo;-Bericht, dass sich bei den Ex-Staatsoberh&auml;uptern ein Automatismus &ldquo;lebenslanger Vollausstattung&rdquo; entwickelt habe. (&hellip;)<br>\nDie bisherigen Ausgaberegeln w&uuml;rden sich nicht &ldquo;an den Grunds&auml;tzen von Ordnungsm&auml;&szlig;igkeit und Wirtschaftlichkeit&rdquo; orientieren, hei&szlig;t es. So st&uuml;nden die Kosten f&uuml;r die Einrichtung und Unterhaltung der B&uuml;ros der Altbundespr&auml;sidenten in keinem Verh&auml;ltnis zum Nutzen: Je Bundespr&auml;sident variierten die Ausgaben in einem Zeitraum von f&uuml;nf Jahren zwischen 900.000 und 2,3 Millionen Euro, schreibt der Rechnungshof.<br>\nBeispielsweise sei das B&uuml;ro eines Alt-Bundespr&auml;sidenten, dessen Name in dem Bericht nicht genannt wird, 268 Quadratmeter gro&szlig; und koste 89.000 Euro Miete im Jahr.<br>\nSelbst direkt nach dem Ausscheiden seien Ex-Staatsoberh&auml;upter jedoch &ldquo;nur durchschnittlich 2,6 Tage pro Monat im B&uuml;ro&rdquo;. H&auml;ufig w&uuml;rden dabei ausschlie&szlig;lich private T&auml;tigkeiten verrichtet. (&hellip;)<br>\nDer Rechnungshof fordere den Bundestag deshalb nun auf, den Ex-Pr&auml;sidenten klare und strengere Regeln zu geben. Bundespr&auml;sidenten im Amt erhalten j&auml;hrlich 236.000 Euro. Hinzu kommt ein sogenanntes Aufwandsgeld von 78.000 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/bundesrechnungshof-109.html\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> In der Summe d&uuml;rften unsere Bundespr&auml;sidenten damit so langsam das eine oder andere K&ouml;nigshaus in Europa eingeholt haben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Mordsache Skripal: Die fraglichen Beweismittel von Scotland Yard &ndash; Wo sind die Skripals? (Teil 3)<\/strong><br>\nGro&szlig;britannien macht die russische Regierung f&uuml;r das Attentat auf die Skripals verantwortlich. Aber wie begr&uuml;ndet ist der Vorwurf? Der ehemalige Kriminalbeamte J&uuml;rgen Cain K&uuml;lbel untersucht f&uuml;r RT Deutsch die Ermittlungsergebnisse der britischen Beh&ouml;rden.<br>\nLondon schweigt sich zum Verbleib der Skripals aus. Und seine EU-Partner sowie die Mainstreammedien interessieren sich nicht daf&uuml;r, wo sich die beiden Anschlagsopfer befinden, die zugleich die wichtigsten Zeugen sind. Auch wenn eine Antwort auf die Frage ihres Verbleibs daher zwangsl&auml;ufig spekulativ bleiben muss, wollen wir dieser Frage nachgehen&hellip;<br>\n(Teil I und II k&ouml;nnen Sie hier und hier nachlesen).<br>\nDie Ermittler von Scotland Yard haben einen guten Ruf. Eigentlich. Allerdings wird zunehmend deutlich, dass die j&uuml;ngsten &ldquo;Enth&uuml;llungen&rdquo; im Fall Skripal auf geheimdienstlich lancierten Falschinformationen basieren. Welche Rolle Scotland Yard in dieser Klamotte spielt, ist ungewiss. Festzuhalten bleibt, dass die polizeilichen Sprachrohre im Fall Skripal &ndash; Neil Basu, Chef der Anti-Terror-Polizei in London, Kier Pritchard, Chef der Polizeibeh&ouml;rde der Grafschaft Wiltshire, in der die Tatorte Salisbury, Amesbury sowie das Zentrum der britischen Chemie- und Biowaffenforschung Porton Down liegen &ndash; am 5. M&auml;rz 2018 in ihre &Auml;mter bef&ouml;rdert worden waren; also wenige Stunden nach dem Mordversuch an Sergej Skripal und seiner Tochter Julia. Pritchard und Basu l&ouml;sten zuvor neben polizeilichen und kriminalistischen Aufgaben auch geheimdienstliche. Das muss nichts zu bedeuten haben; kann aber auf eine gewisse geplante Choreographie in der Arbeit am Fall Skripal hindeuten.<br>\nSergej Skripal wurde seit dem Anschlag weder in der &Ouml;ffentlichkeit noch auf einem Video gesehen. Tochter Julia pr&auml;sentierte sich ein einziges Mal in einem Video, verschwand dann aber wieder von der Bildfl&auml;che. Die russische Botschaft in London sagt, dass sie keinen Zugang zu den Skripals hat. Auch der Polizist Nick Bailey, der ebenfalls verletzt worden sein soll, tauchte nie wieder in der &Ouml;ffentlichkeit auf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/europa\/76404-mordsache-skripal-fraglichen-beweismittel-von\/\">RT Deutsch<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Zahl der Krankschreibungen stark gestiegen<\/strong><br>\nDie Zahl der Tage mit Arbeitsunf&auml;higkeit nach Krankschreibungen in deutschen Unternehmen und Beh&ouml;rden ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. In den neun Jahren zwischen 2008 und 2016 betrage die Zunahme mehr als 60 Prozent auf fast 560 Millionen, wie aus einer Regierungsantwort auf eine Anfrage der Linksfraktion hervorgeht, die der &ldquo;Rheinischen Post&rdquo; vorliegt.<br>\nDer dadurch ausgel&ouml;ste volkswirtschaftliche Schaden habe nach Angaben der Bundesregierung in dem Zeitraum um 75 Prozent zugenommen. Er habe im Jahr 2016 75 Milliarden Euro betragen, berichtet die Zeitung. (&hellip;)<br>\nDie h&auml;ufigste Ursache f&uuml;r Krankschreibungen waren Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems, die zwischen 2008 und 2016 um &uuml;ber 60 Prozent stiegen. Schon an zweiter Stelle stehen psychische Erkrankungen und Verhaltensst&ouml;rungen, die gegen&uuml;ber 2008 um 125 Prozent zulegten.<br>\nHinzu komme eine &uuml;berdurchschnittliche Zunahme &auml;lterer Arbeitnehmer, deren Arbeitsunf&auml;higkeit durchschnittlich mehr als doppelt so lange andauere wie bei den bis zu 39-J&auml;hrigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/anstieg-krankschreibungen-101.html\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Offensichtlich geht es insbesondere der Arbeitnehmerschaft nicht gut. Aber vor noch nicht allzu langer Zeit betonte Bundeskanzlerin Merkel sehr h&auml;ufig, Deutschland gehe es so gut wie nie zuvor. Wen hatte sie damit eigentlich genau gemeint? Haben Frau Merkel sowie ihre Bundesregierung und die Spitzenpersonen der Koalitionsparteien eigentlich (noch?) einen &bdquo;guten Draht&ldquo; zur Bev&ouml;lkerung, ihrem Alltag und vor allem deren Arbeitswelt? Zweifel d&uuml;rften angebracht sein &hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Menschenrechte m&uuml;ssen warten<\/strong><br>\nDie UN verhandelt &uuml;ber ein Abkommen f&uuml;r die menschenrechtliche Regulierung der Wirtschaft. Doch die EU blockiert das mit Verfahrensfragen.<br>\nFrei zug&auml;ngliche Notausg&auml;nge und Schutzkleidung f&uuml;r Arbeiten mit gef&auml;hrlichen Substanzen sind nur zwei Beispiele f&uuml;r die Umsetzung von Menschenrechten in Unternehmen. Und zwei Beispiele f&uuml;r Standards, die immer wieder missachtet werden, was aber in der globalisierten Wirtschaft nur schwer zu ahnden ist.<br>\nDeshalb verhandeln die Vereinten Nationen (UN) derzeit wieder &uuml;ber ein v&ouml;lkerrechtliches Abkommen, das Staaten dazu verpflichten soll, die Menschenrechte entlang internationaler Lieferketten gesetzlich zu sch&uuml;tzen. Bei der Sitzung des UN-Menschenrechtsrates in Genf will die EU den Verhandlungsprozess am Freitag allerdings mit formalen Einw&auml;nden zumindest zum Stocken bringen.<br>\nVerhandelt wird in der &bdquo;Offenen zwischenstaatlichen Arbeitsgruppe des Menschenrechtsrates zur Verhandlung eines Abkommens &uuml;ber verbindliche Menschenrechtsnormen f&uuml;r Unternehmen&ldquo;. Der Menschenrechtsrat der UN etablierte sie 2014 gegen die Stimmen Deutschlands und anderer n&ouml;rdlicher Industriestaaten. Seitdem gab es drei Verhandlungsrunden, am 15. Oktober soll die vierte beginnen.<br>\nEinige EU-Staaten st&ouml;ren sich am Vorsitz Ecuadors. Das Land hatte gemeinsam mit S&uuml;dafrika den Prozess angesto&szlig;en. In seinem ersten, von Menschenrechtsverb&auml;nden gelobten Entwurf f&uuml;r ein Abkommen hatte Ecuador einen Internationalen Gerichtshof und harte Sanktionsm&ouml;glichkeiten vorgesehen. Seine Gegenspieler kritisierten das.<br>\nQuelle. <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/EU-blockiert-UN-Abkommen\/%215534564\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Kinder und Jugendliche oft Opfer rechter Gewalt<\/strong><br>\nZu den Opfern rechtsextremer Gewalt z&auml;hlten in den vergangenen Jahren viele Kinder und Jugendliche. In 2017 registrierte der Kriminalpolizeiliche Meldedienst zu politisch motivierter Kriminalit&auml;t 34 Kinder bis zu 13 Jahren sowie 141 Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren als Opfer von rechten Gewaltt&auml;tern, wie aus der Antwort des Innenministeriums auf eine Schriftliche Frage der gr&uuml;nen Bundestagsabgeordneten Monika Lazar hervorgeht.<br>\n2016 wurden 71 Kinder und 201 Jugendliche als Opfer registriert. In den Jahren davor waren diese Zahlen deutlich geringer; es ist allerdings von einer erheblichen Dunkelziffer auszugehen.<br>\nBei linksextremen Gewalttaten waren 2017 dagegen nur ein Kind und elf Jugendliche Opfer; bei Taten, die einer ausl&auml;ndischen oder einer religi&ouml;sen Ideologie zugeschrieben wurden, f&uuml;nf Kinder und neun Jugendliche.<br>\nDie Gr&uuml;nen-Politikerin Lazar nennt die Zahlen &ldquo;ersch&uuml;tternd und alarmierend&rdquo;. Rechte Ideologie sei &ldquo;nicht nur eine Gefahr f&uuml;r unsere Demokratie, sondern sie m&uuml;ndet mit erschreckender Regelm&auml;&szlig;igkeit in k&ouml;rperliche Gefahr f&uuml;r Menschen und macht selbst vor extrem vulnerablen Gruppen wie kleinen Kindern nicht halt&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/justiz\/deutschland-kinder-und-jugendliche-oft-opfer-rechter-gewalt-a-1229367.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Spanien cancelt den Verkauf von 400 lasergesteuerten Bomben nach Saudi-Arabien<\/strong><br>\nBedenken &uuml;ber den Krieg im Jemen<br>\nSpanien hat den Verkauf von 400 lasergesteuerten Bomben nach Saudi-Arabien gecancelt, weil Madrid bef&uuml;rchtet, diese k&ouml;nnten im Jemen-Krieg gegen Zivilisten eingesetzt werden, so das spanische Verteidigungsministerium am Dienstag.<br>\nDer saudisch-spanische Deal wurde 2015 unter der vorherigen konservativen Regierung unterzeichnet.<br>\nNach der Entscheidung vom Dienstag plant die jetzige Regierung, 10,6 Millionen US-Dollar zur&uuml;ckzuerstatten, die Saudi-Arabien im Rahmen des Abkommens bereits gezahlt hat, berichtet die Associated Press.<br>\nSpaniens Entscheidung folgt &auml;hnlichen Entscheidungen aus Schweden, Deutschland, Finnland, Norwegen und Belgien, den Verkauf von Waffen auszusetzen, die im Jemen-Krieg eingesetzt werden k&ouml;nnten.<br>\nDas Einfrieren der Waffenlieferungen &bdquo;spiegelt eine Tendenz abnehmender europ&auml;ischer Geduld bez&uuml;glich der humanit&auml;ren Katastrophe wieder, die sich im Jemen ereignet&ldquo;, sagt Kristina Kausch, Senior Resident Fellow des in Br&uuml;ssel ans&auml;ssigen German Marshall Fund of the United States.<br>\nDas Abkommen wurde von der Regierung Mariano Rajoy unterzeichnet, die im Juni durch ein parlamentarisches Misstrauensvotum abgel&ouml;st und durch eine Mitte-Links-Regierung ersetzt wurde.<br>\nDie neue Regierung unter der F&uuml;hrung des Sozialisten Pedro Sanchez versprach, alle Waffenexportvertr&auml;ge, die unter der vorherigen konservativen Regierung unterzeichnet wurden, neu zu bewerten.<br>\n&bdquo;Spaniens Kurswechsel ist umso bedeutsamer, da Spanien unter den konservativen Regierungen in der Europ&auml;ischen Union zu den engsten Verb&uuml;ndeten Riads geh&ouml;rte, wie zuletzt Mohammed bin Salman bei seinem Besuch in Madrid im April dieses Jahres bezeugen konnte&ldquo;, so Kausch per E-Mail gegen&uuml;ber Middle East Eye.<br>\nIm April unterzeichnete Spanien mit Saudi-Arabien ein Abkommen &uuml;ber den Verkauf von Kriegsschiffen im Wert von 2,2 Milliarden US-Dollar.<br>\nIm Kontext des anhaltenden saudischen Kriegs gegen den Jemen wurde Spanien von Seiten verschiedener Menschenrechtsgruppen wegen des anhaltenden Waffenhandels mit Saudi-Arabien mehrfach kritisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/justicenow.de\/2018-09-19\/spanien-cancelt-den-verkauf-von-400-lasergesteuerten-bomben-nach-saudi-arabien\/\">JusticeNow!<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Der Faschismus der anderen<\/strong><br>\n&Uuml;ber Madeleine Albright, den freien Westen und die Feinde der Demokratie<br>\nMadeleine Albright, die 81-j&auml;hrige Ex-US-Au&szlig;enministerin, ist beunruhigt &uuml;ber den Zustand der Welt. In ihrem neuen Buch Faschismus &ndash; eine Warnung sorgt sie sich um die Demokratie und malt ein dunkles Bild der &ldquo;neuen Autokraten&rdquo; von Trump bis Putin. Sie setzt deren Aufstieg in Verbindung zur Entstehung des Faschismus in den 1920er und 1930er Jahren.<br>\nAlbrights Buch ist ein Medienereignis, ein internationaler Bestseller, in den USA landete es auf Platz 1 der New-York-Times-Liste, die deutsche &Uuml;bersetzung schaffte es im August auf Platz 4 der Spiegel-Bestsellerliste. &Uuml;bersetzungen ins Spanische und Holl&auml;ndische sind ebenfalls bereits erschienen. Albright ist popul&auml;r, auch in den Medien, sie gilt vielen als modern, liberal, ist bekannt f&uuml;r ihre uneitle Art und ihren Humor. Doch wie schl&uuml;ssig ist ihre These? Und wie definiert die Autorin eigentlich den Begriff Faschismus?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Der-Faschismus-der-anderen-4170657.html?seite=all\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Das Allerletzte: Sekret&auml;rin a&szlig; Frikadelle des Chefs &ndash; gefeuert<\/strong><br>\nMagdalene H. k&auml;mpft um ihren Job &ndash; und um ihre Ehre. Die Sekret&auml;rin war 34 Jahre lang f&uuml;r den Bauverband Westfalen in Dortmund t&auml;tig, pl&ouml;tzlich erhielt sie die K&uuml;ndigung. Weil sie eine Frikadelle vom Chef-Bufett gegessen hatte.<br>\nDer Vorfall ereignete sich im vergangenen Juli, jetzt liegt der Fall beim Arbeitsgericht Dortmund. &ldquo;Wie herzlos kann ein Chef sein?&rdquo;, fragt die &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung.<br>\nEs ist nicht das erste Mal, dass einem Arbeitnehmer wegen einer Bagatelle gek&uuml;ndigt wurde. F&uuml;r Aufsehen sorgte vor allem der Fall &ldquo;Emmely&rdquo;. Die Supermarkt-Kassiererin hatte zwei Pfandbons &uuml;ber 48 und 82 Cent unterschlagen und war daraufhin fristlos entlassen worden. Wenig sp&auml;ter wurde der Fall einer B&auml;ckerei-Verk&auml;uferin in Friedrichshafen am Bodensee bekannt. Sie wurde entlassen, weil 1,36 Euro in der Kasse fehlten. Auch in Frankreich wurden vergleichbare F&auml;lle publik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/nach-34-jahren-im-job-sekretaerin-ass-frikadelle-des-chefs-gefeuert-a-653717.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Tja, Maa&szlig;en m&uuml;sste man hei&szlig;en ;-)<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-46173","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/46173","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=46173"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/46173\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":46176,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/46173\/revisions\/46176"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=46173"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=46173"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=46173"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}