{"id":46219,"date":"2018-09-26T08:26:58","date_gmt":"2018-09-26T06:26:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46219"},"modified":"2018-09-26T09:07:35","modified_gmt":"2018-09-26T07:07:35","slug":"hinweise-des-tages-3213","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46219","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46219#h01\">Warum schont ihr Merkel?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46219#h02\">Nur noch schnell die Uno retten &ndash; M&eacute;lenchon feiert Corbyn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46219#h03\">Hambacher Forst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46219#h04\">Gro&szlig;e Koalition h&auml;lt an Maa&szlig;en fest<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46219#h05\">Unionsfraktion widersetzt sich Merkel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46219#h06\">Wehrressort zahlte bis zu 150 Millionen Euro j&auml;hrlich an Berater<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46219#h07\">Die Zeit der Gro&szlig;man&ouml;ver<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46219#h08\">Abschwung droht &ndash; Industrie wirft der Koalition Stillstand vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46219#h09\">Freiwilligendienste: &bdquo;Um Himmels willen&ldquo;: Experte warnt vor sozialer Dienstpflicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46219#h10\">Wohnungspolitik selbst machen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46219#h11\">Profit oder Gemeinwohl?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46219#h12\">CO2-Grenzwerte: Merkel will Autoindustrie nicht &uuml;berfordern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46219#h13\">V-Mann-Skandal beim Berliner Verfassungsschutz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46219#h14\">Mahnen, wachen, hetzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46219#h15\">Wir Versprengten in der Kr&auml;nkungsgesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46219#h16\">Die U.S. Air Force r&uuml;stet sich f&uuml;r den Krieg gegen Russland und China<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46219#h17\">Die Schock-Doktrin kommt nach Puerto Rico<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46219#h18\">Wer organisiert die Mietpreisexplosion in Deutschland? Ein Buch &uuml;ber die Rolle von BlackRock &amp; Co.<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Warum schont ihr Merkel?<\/strong><br>\nAuf den Tag genau vor einem Jahr wurde der neue Bundestag gew&auml;hlt. Danach begann eine bleierne Zeit, in der Frankreich und die halbe EU auf Deutschland warteten. Doch Kanzlerin Merkel wurde geschont &ndash; warum nur?<br>\nDiese Frage stellt sich heute neu &ndash; Maa&szlig;en &amp; Co. lassen gr&uuml;&szlig;en. Denn in der Maa&szlig;en-Aff&auml;re hat sich die Kanzlerin so viele Bl&ouml;&szlig;en gegeben, dass sie nun sogar Besserung geloben mu&szlig;te &ndash; ein ungew&ouml;hnlicher Offenbarungseid.<br>\nSie bedauere die Entscheidung, Maa&szlig;en zu bef&ouml;rdern, sagte Merkel. Die nun vereinbarte Korrektur sei richtig und den Menschen vermittelbar. Ein Jahr nach der Bundestagswahl sei es wichtig, &ldquo;die Probleme der Menschen&rdquo; zu l&ouml;sen.<br>\nEin geschlagenes Jahr hat sie zu dieser Einsicht gebraucht &ndash; in jedem anderen Land w&uuml;rde es nun massive Kritik an der Kanzlerin hageln. F&uuml;hrungsschw&auml;che w&auml;re noch das Mindeste, was man ihr vorwerfen kann.<br>\nAuch, dass sie die Maa&szlig;ens Bef&ouml;rderung mit ihrem Innenminister Seehofer ausgekungelt hat, w&auml;re ein Kritikpunkt. Die erste Entscheidung fiel ja zwischen CDU und CSU, die SPD wurde erst sp&auml;ter hinzu gebeten.<br>\nDass sie Seehofer &uuml;berhaupt zum Minister gemacht hat und nun offenbar zu schwach ist, ihn zu entlassen oder gegen ihn zu entscheiden, geh&ouml;rt auch hierher. Wo bleibt die Richtlinienkompetenz der Kanzlerin?<br>\nAll das k&ouml;nnte man kritisieren &ndash; und noch viel mehr. Zum Beispiel, dass Merkel die mit Frankreichs Macron vereinbarte EU-Reform verschleppt und den mit der SPD verabredeten &ldquo;Aufbruch f&uuml;r Europa&rdquo; in den Sand gesetzt hat.<br>\nDoch die deutschen Medien schonen die Kanzlerin, schon wieder. Hohn und Spott ergie&szlig;en sich vor allem auf die SPD und Seehofer. Nur das ZDF macht eine Ausnahme &ndash; es beschreibt Merkel als &ldquo;Getriebene&rdquo;.<br>\nBleibt die Frage, wie lange wir diesem Treiben noch zusehen sollen. Bis zur Bayern-Wahl? Oder muss noch ein weiteres Jahr vergehen, bis Merkels Schonfrist abl&auml;uft &ndash; und die EU nicht l&auml;nger auf Berlin warten muss<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/warum-schont-ihr-merkel-maassen-edition\/\">Lost in Europe<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Nur noch schnell die Uno retten &ndash; M&eacute;lenchon feiert Corbyn<\/strong><br>\n[&hellip;] Bildet sich eine linke Front gegen die EU bzw. ihre neoliberale Politik? Dies l&auml;sst &ldquo;der Besuch des Franzosen M&eacute;lenchon beim Labour-F&uuml;hrer Corbyn vermuten. &ldquo;Das ist der Beginn unserer gemeinsamen Geschichte&rdquo;, freute sich M&eacute;lenchon nach dem Treffen, berichtet Lib&eacute;ration. Zuvor hatte der Chef der unbeugsamen Franzosen&rdquo; Deutschland vorgeworfen, nach der totalen Herrschaft in der EU zu greifen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/nur-noch-schnell-die-uno-retten-macron-senkt-steuern\/\">Lost in Europe<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Hambacher Forst<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Verst&auml;rkung im &raquo;Hambi&laquo;<\/strong><br>\nTausende zeigen Solidarit&auml;t mit Besetzern im Hambacher Forst. Weitere Baumh&auml;user errichtet, neue Aktivisten ziehen ein<br>\nDer angek&uuml;ndigte Waldspaziergang mit dem Naturf&uuml;hrer Michael Zobel im Hambacher Forst war von der Polizei Aachen verboten worden; es sollte lediglich eine Kundgebung am nahe gelegenen Kieswerk stattfinden &ndash; trotzdem str&ouml;mten Tausende Menschen am gestrigen Sonntag in den von Rodung bedrohten Hambacher Forst. Die Polizei war in der Unterzahl und wurde der Lage nicht Herr.<br>\nDas Verbot des sonntags regelm&auml;&szlig;ig stattfindenden Waldspaziergangs hatte f&uuml;r Emp&ouml;rung gesorgt: Trotz starkem Regen und Polizeiaufgebot kamen Tausende Menschen. Die Veranstalter sprachen von rund 7.000 Teilnehmern. Die Polizei wollte sich auf keine Zahl festlegen. Dabei war vielen die Anfahrt erschwert worden, weil S-Bahnen und Z&uuml;ge in Richtung Buir nahe des Hambacher Forsts ausfielen. Zusatzz&uuml;ge wurden von der Bahn nicht angeboten, obwohl im Vorfeld bereits mit 5.000 Menschen gerechnet wurde, die ein Zeichen f&uuml;r den Erhalt des Hambacher Forsts und gegen die Rodung zugunsten des weiteren Braunkohleabbaus durch den Energiekonzern RWE setzen wollten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/340366.waldspaziergang-trotzt-repression-verst%C3%A4rkung-im-hambi.html?sstr=hambacher|forst\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Verd&auml;chtige Eile im Hambacher Forst<\/strong><br>\nKeine f&uuml;nf Tage hat der R&auml;umungsstopp gehalten, den NRW-Innenminister Herbert Reul vergangene Woche nach dem t&ouml;dlichen Unfall im Hambacher Forst angek&uuml;ndigt hatte. Seit Montag werden wieder Baumh&auml;user ger&auml;umt &ndash; w&auml;hrend im Wald noch getrauert wurde und gerade als die Eltern des Toten den Unfallort besuchten.<br>\nDiese Eile scheint nicht nur in Anbetracht des Todesfalls deplatziert. Sondern auch deshalb, weil momentan die Zweifel gr&ouml;&szlig;er werden, ob die Rodung des Hambacher Waldes &uuml;berhaupt erforderlich ist. Nachdem bereits der BUND dargelegt hatte, warum der Tagebau seiner Ansicht nach keineswegs stillstehen m&uuml;sste, wenn in diesem Jahr auf die Rodung verzichtet wird, kommt nun die Analyse eines auf Bergbau spezialisierten Beratungsunternehmens im Auftrag von Greenpeace zum gleichen Schluss.<br>\nDie Ergebnisse der Kohlekommission abzuwarten, die f&uuml;r Mitte Dezember angek&uuml;ndigt sind, w&auml;re also ohne jedes Problem m&ouml;glich. Und sachgerecht w&auml;re ein solches Vorgehen auch. Zwar hat die Kommission erkl&auml;rt, dass ihre Aufgabe, den langfristigen Kohleausstieg zu organisieren, mit einem kurzfristigen Stopp der Arbeiten im Tagebau Hambach nicht unmittelbar zu tun hat. Doch neue Berechnungen lassen auch das fragw&uuml;rdig erscheinen.<br>\nUm die deutschen Klimaziele zu erreichen, m&uuml;ssen die &auml;ltesten Braunkohlekraftwerke sofort abgeschaltet werden; die &uuml;brigen m&uuml;ssen ihre Stromproduktion sofort um die H&auml;lfte drosseln und bis 2030 ganz einstellen. Dadurch, so zeigen Berechnungen von DIW und Fraunhofer-Institut, w&uuml;rde die noch ben&ouml;tigte Braunkohlemenge so schrumpfen, dass der Hambacher Wald erhalten werden k&ouml;nnte.<br>\nDiese Analysen m&uuml;ssen sorgf&auml;ltig gepr&uuml;ft werden, bevor gerodet wird. Wenn das Land Nordrhein-Westfalen, das die R&auml;umung angeordnet hat, dazu nicht bereit ist, setzt es sich dem Verdacht aus, aus Furcht vor neuen Erkenntnissen schnell noch unwiderrufbare Fakten schaffen zu wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Rodung-fuer-RWE\/!5534812\/\">taz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Gro&szlig;e Koalition h&auml;lt an Maa&szlig;en fest<\/strong><br>\nHans-Georg Maa&szlig;en wird trotz seiner Sympathien f&uuml;r die rechtsextreme Politik der AfD auch in Zukunft eine f&uuml;hrende Rolle in der deutschen Innenpolitik spielen. Der bisherige Pr&auml;sident des Bundesamtes f&uuml;r Verfassungsschutz (BfV) wird zum Sonderbeauftragten f&uuml;r europ&auml;ische und internationale Fragen im Innenministerium ernannt und bezieht weiterhin sein bisheriges Gehalt.<br>\nDarauf haben sich die Vorsitzenden von CDU, CSU und SPD am Sonntag geeinigt, nachdem ihr urspr&uuml;nglicher Beschluss, Maa&szlig;en auf die deutlich besser bezahlte Position eines Staatssekret&auml;rs zu bef&ouml;rdern, eine Welle der Emp&ouml;rung ausgel&ouml;st hatte.<br>\n(&hellip;) Tats&auml;chlich ist das Festhalten an Ma&szlig;en ein klares Signal an die AfD und all ihre Sympathisanten und Mitglieder im Staatsapparat, dass sie die volle R&uuml;ckendeckung der Gro&szlig;en Koalition haben&hellip;.<br>\nDoch die Gro&szlig;e Koalition will sich unter keinen Umst&auml;nden von Maa&szlig;en trennen. Je mehr sie in Umfragen an Unterst&uuml;tzung verliert, desto st&auml;rker st&uuml;tzt sie sich auf jene Elemente im Polizei- und Sicherheitsapparat, die Maa&szlig;en als Vorbild bewundern, wie er Sympathien f&uuml;r die autorit&auml;ren und ausl&auml;nderfeindlichen Standpunkte der AfD hegen und alles hassen, was sie als &bdquo;links&ldquo; betrachten.<br>\nEin typischer Vertreter dieser Kreise ist der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft Rainer Wendt, der Maa&szlig;en schon vor zwei Wochen gegen angebliche &bdquo;linke Kr&auml;fte&ldquo; in Schutz genommen hatte.<br>\nUnter den Bedingungen wachsender internationaler Spannungen, insbesondere mit den USA, eines eskalierenden internationalen Handelskriegs und des Auseinanderbrechens der EU bereitet die herrschende Klasse eine Eskalation des Militarismus und soziale Angriffe vor, die sie nicht mit demokratischen Mitteln durchsetzen kann. Wie am Ende der Weimarer Republik setzt sie daher vermehrt auf autorit&auml;re Elemente im Staatsapparat und auf rechtsextreme Kr&auml;fte wie die AfD.<br>\nDie SPD-Vorsitzende Andrea Nahles hat dies in einem Schreiben an die SPD-Mitgliedschaft unverhohlen ausgesprochen. Sie begr&uuml;ndete das Festhalten an der Gro&szlig;en Koalition und an Maa&szlig;en mit den Worten: &bdquo;Europa steht vor einer Zerrei&szlig;probe, es droht ein Handelskrieg mit den USA, die Situation um Syrien erfordert unser ganzes diplomatisches Geschick. Deswegen ist f&uuml;r die SPD wichtig, dass wir eine handlungsf&auml;hige Bundesregierung behalten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2018\/09\/25\/maas-s25.html\">World Socialist web<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Unionsfraktion widersetzt sich Merkel<\/strong><br>\nDie Kanzlerin sprach sich gegen Erneuerung aus; die Fraktion entschied anders. Medien attestieren Autorit&auml;tsverlust<br>\nDie Wahl eines Fraktionschefs ist normalerweise eine Randnotiz; ein ergiebiges Thema &uuml;blicherweise den Insidern vorbehalten, deren Blick weiter in die Tiefe geht, z.B. zur Machtprobe in der n&auml;chsten hierarchischen Reihe, etwa bei den Parlamentarischen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrern der Fraktion. In den vergangenen 13 Jahren war die Wahl des Vorsitzenden der CDU\/CSU-Fraktion haupts&auml;chlich &ldquo;eine Formsache&rdquo;, wie die SZ schreibt.<br>\nGestern &auml;nderte sich das. Als ob man darauf gewartet h&auml;tte, wurde die Wahl von Ralph Brinkhaus zum neuen CDU\/CSU-Fraktionsvorsitzenden als ganz gro&szlig;es Ereignis behandelt. Der bisher in der &Ouml;ffentlichkeit Unbekannte gewann mit 125 Stimmen gegen 112 Stimmen gegen Volker Kauder, der in der &Ouml;ffentlichkeit schon wesentlich bekannter ist.<br>\nKauder steht f&uuml;r eine CDU, die unter Merkel so erfolgreich ist wie fr&uuml;her unter Kohl. Kohl steht wiederum wie zuvor der Name Adenauer synonym f&uuml;r eine &ldquo;&Auml;ra&rdquo;, die ein CDU-Kanzler pr&auml;gt, die im Fall von Kohl und Merkel eine ganze Kindheit oder einen ganzen Lebensabschnitt lang dauert, wie immer wieder geschrieben wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Unionsfraktion-widersetzt-sich-Merkel-4173775.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wehrressort zahlte bis zu 150 Millionen Euro j&auml;hrlich an Berater<\/strong><br>\nUrsula von der Leyen steht wegen millionenschwerer Berater-Etats in der Kritik. Der Rechnungshof berichtet nach SPIEGEL-Informationen in einem zus&auml;tzlichen Gutachten &uuml;ber freih&auml;ndige Vergaben, fehlende Checks und obskure Auftr&auml;ge.<br>\n(&hellip;) In dem 18-seitigen Papier, das dem SPIEGEL vorliegt, beschreiben die Experten ein regelrechtes Chaos bei der Beauftragung von Beratern und erheben schwere Vorw&uuml;rfe gegen die Leitung. Demnach gibt von der Leyens Haus bis zu 150 Millionen Euro j&auml;hrlich nur f&uuml;r Berater aus.<br>\nDas Gutachten ist der Abschluss einer langen Recherche: Fast zwei Jahre lang untersuchte der Rechnungshof Vertr&auml;ge mit Beratungsunternehmen. Dazu wurden 56 Vertr&auml;ge unter die Lupe genommen, die den Steuerzahler insgesamt rund 93 Millionen Euro gekostet haben. Es geht also keineswegs mehr um &auml;rgerliche Einzelf&auml;lle.<br>\n(&hellip;) Pr&uuml;fer: Verfahren ist klar rechtswidrig<br>\nBei den beanstandeten Vertr&auml;gen geht es immer wieder um Millionenbudgets. So erw&auml;hnt der Rechnungshof einen Deal &uuml;ber 3,5 Millionen Euro. Statt die Wirtschaftlichkeit zu pr&uuml;fen, habe das Ministerium einfach angegeben, dies sei nicht n&ouml;tig, da man die Notwendigkeit des Vertrags ausf&uuml;hrlich begr&uuml;ndet habe.<br>\nAus Sicht des Rechnungshofs ist dieses Vorgehen klar rechtswidrig, daraus machen die Pr&uuml;fer keinen Hehl. In ihren Empfehlungen fordern sie das Ministerium dringlich auf, die beschriebenen M&auml;ngel zu beseitigen. Bisher hat von der Leyens Haus nicht auf den Bericht reagiert. Der Rechnungshof hat eine dreimonatige Frist f&uuml;r eine Stellungnahme gesetzt.<br>\nDie Einzelbeispiele aus dem Bericht wirken teilweise wie aus einem schlechten Drehbuch. So engagierte das Ministerium selbst externe M&ouml;belberater f&uuml;r die neue Ausstattung f&uuml;r Kasernen. Die &ldquo;Fachexpertise in der M&ouml;beltechnik&rdquo; lie&szlig; sich das Ministerium dann einiges kosten, so der Rechnungshof.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/ursula-von-der-leyen-wehrressort-zahlte-bis-zu-150-millionen-euro-jaehrlich-an-berater-a-1229849.html\">Der Spiegel<\/a>\n<p>Dazu: <strong>Ministerin Leyen muss z&uuml;gig alle Berater-Vertr&auml;ge offenlegen<\/strong><br>\nPressemitteilung von Matthias H&ouml;hn, 25. September 2018<br>\n&bdquo;Die Beraterkosten im Verteidigungsministerium explodieren, gleichzeitig wird nichts besser. Im Gegenteil, auch die R&uuml;stungsprojekte werden immer teurer. Die Ministerin muss z&uuml;gig alle Vertr&auml;ge offenlegen und den Bundestag &uuml;ber die wahren Beraterkosten informieren&ldquo;, erkl&auml;rt Matthias H&ouml;hn, sicherheitspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, zu den Vorw&uuml;rfen aus dem Gutachten des Bundesrechnungshofes zu den Beratervertr&auml;gen des Verteidigungsministeriums. H&ouml;hn weiter:<br>\n&bdquo;Das Verteidigungsministerium engagiert laut Bundesrechnungshof sogar teure M&ouml;belberater f&uuml;r die Ausstattung der Bundeswehrkasernen. Insgesamt gibt das Verteidigungsministerium rund 150 Millionen Euro im Jahr f&uuml;r externe Berater aus. Das ist fast genauso viel wie die gesamten Personalausgaben des Ministeriums, die im Jahr 2018 rund 175 Millionen Euro betragen. Der Bundesrechnungshof kritisiert, dass die Bundeswehr in 80 Prozent der F&auml;lle den Bedarf f&uuml;r die Beauftragung externer Leistungen nicht nachgewiesen hat. Frau von der Leyen muss dem Bundesrechnungshof alle Beratervertr&auml;ge zur Pr&uuml;fung vorlegen. Die &Ouml;ffentlichkeit hat ein Recht zu erfahren, welche Firmen zu welchen Kosten und zu welchen Bedingungen die Bundeswehr beraten. Und die Ministerin muss den Verdacht ausr&auml;umen, kein Vertrauen in ihre Mitarbeiter zu haben.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/ministerin-leyen-muss-zuegig-alle-berater-vertraege-offenlegen\/\">Die Linke<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Zeit der Gro&szlig;man&ouml;ver<\/strong><br>\nInmitten sich versch&auml;rfender globaler Spannungen bereitet sich die Bundeswehr auf eine der gr&ouml;&szlig;ten NATO-Kriegs&uuml;bungen seit dem Ende des Kalten Kriegs vor. Die Verlegung von 10.000 deutschen Soldaten mit schwerem Ger&auml;t nach Norwegen hat begonnen. Dort wird in K&uuml;rze das Man&ouml;ver Trident Juncture 2018 mit &uuml;ber 40.000 Milit&auml;rs und rund 10.000 Landfahrzeugen starten. Teil der &Uuml;bung ist die abschlie&szlig;ende Erprobung der NATO-&ldquo;Speerspitze&rdquo;, die ab dem 1. Januar 2019 von Deutschland gef&uuml;hrt wird. Szenario ist ein NATO-Krieg gegen einen &ldquo;Angreifer&rdquo;, der nach Lage der Dinge nur Russland sein kann. Trident Juncture 2018 ist vorl&auml;ufiger H&ouml;hepunkt einer ganzen Reihe gegen Moskau gerichteter westlicher Gro&szlig;man&ouml;ver. Moskau wiederum hat nach dem Urteil von Experten mit dem k&uuml;rzlich beendeten Gro&szlig;man&ouml;ver Wostok 2018 bewiesen, dass ihm im Konfliktfall &ldquo;enormer operativer Handlungsspielraum&rdquo; zur Verf&uuml;gung steht. Zugleich spitzt sich die Lage unter anderem mit US-Sanktionen gegen eine Abteilung von Chinas Verteidigungsministerium weiter in Richtung auf eine Weltkrise zu.<br>\n(&hellip;) Bundeswehr: F&uuml;hrend dabei<br>\nDie Bundeswehr stellt bei Trident Juncture 2018 mit rund 10.000 Soldaten ungef&auml;hr ein Viertel der beteiligten Milit&auml;rs. Das Man&ouml;ver ist der abschlie&szlig;ende gro&szlig;e Test f&uuml;r die NATO-&ldquo;Speerspitze&rdquo; (Very High Readiness Joint Task Force, VJTF), eine besonders schnell einsetzbare Eingreiftruppe, die ab 2019 f&uuml;r ein Jahr von den deutschen Streitkr&auml;ften gef&uuml;hrt wird. Die VJTF ist theoretisch &uuml;berall auf der Welt einsetzbar, in der Praxis jedoch auf Operationen gegen Russland fokussiert&hellip;<br>\n(&hellip;) Man&ouml;ver rings um Russland<br>\nTrident Juncture 2018 ist lediglich eines aus einer ganzen Reihe gegen Russland gerichteter Man&ouml;ver, die in den vergangenen Monaten von der NATO oder den Vereinigten Staaten gef&uuml;hrt wurden und an denen jeweils die Bundeswehr teilgenommen hat&hellip;.<br>\n(&hellip;) Auf dem Weg zur Weltkrise<br>\nDabei weitet sich der Konflikt zwischen dem Westen und Russland zunehmend zu einem globalen Machtkampf aus&hellip; weitere Eskalation gewinnt mit den immer unverhohleneren Bestrebungen der Trump-Administration, den weltpolitischen Abstieg der Vereinigten Staaten mit blanker Gewaltpolitik zu verhindern, eine immer h&ouml;here Wahrscheinlichkeit. Berlin bereitet sich l&auml;ngst darauf vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7732\/\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Abschwung droht &ndash; Industrie wirft der Koalition Stillstand vor<\/strong><br>\n(&hellip;) Die deutsche Industrie hat vor einem Abschwung der Konjunktur gewarnt und die Bundesregierung zu deutlich mehr Tempo bei Reformen aufgefordert. Eine Regierung in einem permanenten &ldquo;Selbstgespr&auml;che-Modus&rdquo; bedeute Stillstand, kritisiert BDI-Chef Dieter Kempf. Die gro&szlig;e Koalition sei zerstritten und zu sehr mit hausgemachten Krisen besch&auml;ftigt. &ldquo;Wir brauchen eine Politik, die nicht nur verwaltet, sondern beherzt den Kurs unseres Landes bestimmt.&rdquo;<br>\n(&hellip;) Deutschlands Wirtschaftsst&auml;rke &ldquo;ist angreifbar&rdquo;<br>\nDer BDI senkte seine Konjunkturprognose f&uuml;r das laufende Jahr von zweieinviertel auf zwei Prozent. Der hohe Exportanteil der deutschen Wirtschaft werde immer st&auml;rker bedroht, sagte Kempf mit Blick auf Handelskonflikte mit den USA oder den Brexit. Au&szlig;erdem habe sich die Investitionst&auml;tigkeit der Unternehmen abgeflacht.<br>\nBDI-Pr&auml;sident fordert mehr Tempo<br>\nKempf fordert eine Innovationsoffensive bei Schulen und Stra&szlig;en sowie f&uuml;r ein schnelles Internet bis in abgelegene Landkreise. In der Steuerpolitik m&uuml;sse es Entlastungen f&uuml;r Unternehmen geben. In den USA und anderen L&auml;ndern seien die Unternehmenssteuern gesenkt worden, die Bundesregierung aber schaue diesem Treiben tatenlos zu. &ldquo;Das grenzt fast schon an unterlassene Hilfeleistung.&rdquo; Kempf verlangt au&szlig;erdem mehr Tempo beim Ausbau der Digitalisierung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/id_84509640\/bdi-abschwung-droht-industrie-wirft-der-koalition-stillstand-vor.html\">T-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> &bdquo;Mehr Tempo bei Reformen&ldquo; &hellip; der Evergreen des BDI. Man will &bdquo;niedrigere Unternehmenssteuern&ldquo;, weil &bdquo;die USA und andere L&auml;nder&ldquo; diese ja auch gesenkt habe. Kalter Kaffee. Aber die Schlusspointe ist gut: &bdquo;Das [Beibehalten der Steuern] grenzt fast schon an unterlassene Hilfeleistung&ldquo;.<\/em><\/p>\n<p>passend dazu: <strong>Merkel verspricht Industrie bessere Arbeit<\/strong><br>\nNach den heftigen koalitionsinternen Konflikten hat Kanzlerin Merkel heute auch der deutschen Industrie Besserung gelobt. &ldquo;Ich kann sie alle gut verstehen&rdquo;, sagte sie zum Unmut &uuml;ber ihre Regierung.<br>\nMerkel sagte, es habe nach der ohnehin schwierigen Regierungsbildung ein hohes Ma&szlig; an &ldquo;Selbstbesch&auml;ftigung&rdquo; gegeben. Sie verstehe den Wunsch, dass es damit nun ein Ende haben m&uuml;sse. &ldquo;Ich nehme diese Bitte sehr, sehr positiv auf.&rdquo;<br>\nUnternehmenssteuern k&ouml;nnten gesenkt werden<br>\nUm deutsche Unternehmen angesichts steigender internationaler Konkurrenz besser zu unterst&uuml;tzen, soll gepr&uuml;ft werden, ob die Unternehmenssteuern gesenkt werden k&ouml;nnen. &ldquo;Wir k&ouml;nnen uns hier nicht einfach von der Welt abkoppeln&rdquo;, sagte die Kanzlerin mit Blick auf bereits beschlossene oder geplante Unternehmenssteuersenkungen in den USA oder Frankreich. BDI-Pr&auml;sident Kempf hatte zuvor eine Senkung gefordert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/merkel-bdi-101.html\">Tageschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WM:<\/strong> Um die Industriebosse wegen mangelnder Kompetenz ihrer Regierung in der Aff&auml;re Massen zu beruhigen verspricht Merkel ihnen jetzt erneute Steuersenkungen. Vor dem Zorn der Bev&ouml;lkerung aufgrund dieser Vorg&auml;nge scheint Merkel weniger Angst zu haben. Wo bleibt die Senkung der Mehrwertsteuer als Geschenk an die Werkt&auml;tigen und Entschuldigung f&uuml;r die Fehler der Bundesregierung?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Freiwilligendienste: &bdquo;Um Himmels willen&ldquo;: Experte warnt vor sozialer Dienstpflicht<\/strong><br>\nSollte es eine soziale Dienstpflicht f&uuml;r junge Frauen und M&auml;nner geben? Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bef&uuml;rwortet diesen Vorschlag und hat deshalb Vertreter von 18 Sozialverb&auml;nden zum Gespr&auml;ch &uuml;ber Einsatzm&ouml;glichkeiten im Gesundheitswesen gebeten. Doch Experten warnen vor weitreichenden Folgen und Problemen.<br>\nKritisch zu einer sozialen Dienstpflicht &auml;u&szlig;ert sich unter anderen Ulrich Schneider, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Parit&auml;tischen Gesamtverbandes&hellip;<br>\n(&hellip;) Herr Spahn kann sich aber offenbar trotzdem den Einsatz Zwangsverpflichteter im Gesundheitswesen vorstellen. Sie auch?<br>\nUm Himmels willen: Nein. Zwangsrekrutierte haben nichts in der Pflege zu suchen. Man stelle sich nur einmal vor, wir w&uuml;rden ein Pflichtjahr Informationstechnik f&uuml;r alle jungen Menschen einf&uuml;hren, die dann in die Firmen gehen. Jeder w&uuml;rde sagen: Das ist v&ouml;llig absurd. Viele glauben aber offensichtlich, dass die Besch&auml;ftigten in der Pflege oder im Gesundheitswesen nichts k&ouml;nnen m&uuml;ssen. Fakt ist aber: Hier geht es um Ausbildungsberufe und qualifizierte Arbeit.<br>\nAber die jungen Leute k&ouml;nnten doch einfache Dienste &uuml;bernehmen und Menschen im Rollstuhl in den Park schieben&hellip;<br>\nJa, das k&ouml;nnte man sagen. Doch dann entgegnen wir: Dazu muss man richtig Lust haben. Um mit pflegebed&uuml;rftigen Menschen umgehen zu k&ouml;nnen, braucht man ein hohes Ma&szlig; an sozialer Kompetenz, das leider nicht jeder hat. Soziale Einrichtungen und die Menschen, die dort betreut und gepflegt werden, wollen keine zwangszugef&uuml;hrten jungen Menschen, sondern echte Freiwillige&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.noz.de\/deutschland-welt\/politik\/artikel\/1535363\/um-himmels-willen-experte-warnt-vor-sozialer-dienstpflicht#gallery&amp;0&amp;0&amp;1535363\">Osnabr&uuml;cker Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wohnungspolitik selbst machen<\/strong><br>\nIn Frankfurt am Main will ein B&uuml;ndnis per B&uuml;rgerentscheid die Mieten bezahlbar machen. Der Bedarf ist gro&szlig;, der Widerstand von Politik und der &ouml;ffentlichen Wohnbaugesellschaft auch.<br>\n(&hellip;) Wie auch anderswo steigen die Mieten in Frankfurt seit Jahren drastisch und sind f&uuml;r viele kaum mehr bezahlbar. Gleichzeitig schwindet die Zahl von Wohnungen mit Sozialbindung. In den 1990er-Jahren gab es in Frankfurt noch ca. 70.000 solcher Wohnungen, heute nur noch knapp 26.000.<br>\n(&hellip;) Was will der Mietentscheid erreichen?<br>\nMehr bezahlbaren Wohnraum, und zwar schnell. Um die Verdr&auml;ngung der Frankfurterinnen mit kleinen und mittleren Einkommen zu verhindern, will der Mietentscheid erreichen, dass deutlich mehr Sozialwohnungen und gef&ouml;rderte Wohnungen geschaffen werden&hellip;<br>\n(&hellip;) Was will der Mietentscheid erreichen?<br>\nMehr bezahlbaren Wohnraum, und zwar schnell. Um die Verdr&auml;ngung der Frankfurterinnen mit kleinen und mittleren Einkommen zu verhindern, will der Mietentscheid erreichen, dass deutlich mehr Sozialwohnungen und gef&ouml;rderte Wohnungen geschaffen werden&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/adamag.de\/wohnungspolitik-selbst-machen\">Ada<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Profit oder Gemeinwohl?<\/strong><br>\nDie Pflege war &uuml;ber Jahrhunderte eine Sache von Familie, Kirchen und Wohlfahrtsverb&auml;nden. Seit den 1990er-Jahren sind auch privatwirtschaftliche Unternehmen auf dem Pflegemarkt aktiv, um Renditen zu erwirtschaften. Die Menschen bleiben dabei auf der Strecke, sagen Vertreter der Wohlfahrtspflege.<br>\n(&hellip;) Ganz so hatten sich das die V&auml;ter und M&uuml;tter der Pflegeversicherung wohl nicht gedacht, als sie 1995 die Pflegeversicherung einf&uuml;hrten. Sie wollten die wachsende Zahl von Pflegebed&uuml;rftigen finanziell absichern und den Ausbau von dringend ben&ouml;tigten Pflegeeinrichtungen ankurbeln. &ldquo;Markt&rdquo; und &ldquo;Wettbewerb&rdquo; waren die vielversprechenden Schlagworte der Zeit. Damals war das notwendig und sinnvoll. Doch heute zeige diese Marktorientierung immer st&auml;rker ihre negativen Seiten, meint Hanno Heil, Vorstandsvorsitzender des Verbands der Katholischen Altenhilfe.<br>\n&ldquo;Bis 1995 hat jeder, der gepflegt hat, selber investiert. Die Familien haben investiert, die Wohlfahrtspflege, die Kirchen haben investiert, sie haben Geld mitgebracht, um zu pflegen, das ging &uuml;ber Jahrhunderte so. Der einzige Lohn war ein L&auml;cheln auf dem Gesicht von Oma oder Opa, oder die Himmelst&uuml;r stand offen. Seit 1995 kann ich Geld aus der Pflege herausholen, ohne zu pflegen. Ich kaufe Aktien, ich kaufe Unternehmen und ziehe Geld aus der Pflege, ohne selbst je in einem Altenheim gewesen zu sein. Das ist ein Paradigmenwechsel par excellence, das ganze System hat sich komplett gewendet seitdem.&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/pflege-profit-oder-gemeinwohl.886.de.html?dram:article_id=428864\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>CO2-Grenzwerte: Merkel will Autoindustrie nicht &uuml;berfordern<\/strong><br>\nBundeskanzlerin Angela Merkel spricht beim Tag der Deutschen Industrie in Berlin. Sie &auml;u&szlig;ert sich zu den geplanten Regulierungen der EU-Kommission und stellt sich sch&uuml;tzend vor die Autoindustrie.<br>\nAngela Merkel (CDU) will die Autoindustrie bei geplanten neuen CO2-Grenzwerten der EU nicht &uuml;berfordern. Merkel sagt, die Bundesregierung m&uuml;sse zur Frage der k&uuml;nftigen Grenzwerte eine gemeinsame Position erreichen. Sie finde die Vorschl&auml;ge der EU-Kommission eine vern&uuml;nftige Grundlage. &ldquo;Alles, was dar&uuml;ber hinausgeht, birgt die Gefahr, dass wir die Automobilindustrie aus Europa vertreiben.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/auto\/recht-und-verkehr\/id_84510620\/merkel-will-autoindustrie-bei-co2-grenzwerten-nicht-ueberfordern.html\">T-online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>V-Mann-Skandal beim Berliner Verfassungsschutz<\/strong><br>\nReise f&uuml;r Minderj&auml;hrigen zu IS organisiert?<br>\nEin V-Mann des Berliner Verfassungsschutzes soll f&uuml;r einen 16-J&auml;hrigen eine Reise zur Terrormiliz IS in Syrien organisiert haben. Das geht aus Ermittlungsakten der Berliner Staatsanwaltschaft hervor, die Frontal 21 vorliegen.<br>\nDem V-Mann mit dem Namen Emanuel P. wird Mithilfe &ldquo;zur Vorbereitung einer staatsgef&auml;hrdenden Gewalttat&rdquo; vorgeworfen. Er soll &ldquo;im sicheren Wissen um die Absichten bei der Ausreise&rdquo; gehandelt und dem Jugendlichen Geld, Flugtickets und Quartier besorgt haben. Der Berliner Verfassungsschutz erkl&auml;rte auf Anfrage des ZDF, &ldquo;operative Vorg&auml;nge&rdquo; w&uuml;rden &ldquo;grunds&auml;tzlich nicht &ouml;ffentlich kommentiert&rdquo;.<br>\nV-Mann operierte um Umfeld des Berliner Attent&auml;ters<br>\nV-Mann Emanuel P. arbeitete nach Frontal 21-Recherchen von Mai 2013 bis September 2015 im Auftrag des Berliner Verfassungsschutzes in der Islamistenszene und war im Umfeld des Attent&auml;ters Anis Amri eingesetzt. Im Sommer 2015 organisierte er laut Ermittlungsakten und Beteiligten f&uuml;r einen damals 16-J&auml;hrigen Flugtickets nach Istanbul und Geld. Dem V-Mann sei klar gewesen, dass die Reise zur Terrorgruppe IS nach Syrien gehen solle, sagte der Jugendliche in seiner polizeilichen Vernehmung, die der Redaktion vorliegt. Am 17. August 2015 habe der V-Mann ihn zum Flughafen Tegel gebracht&hellip;<br>\nErst an der syrischen Grenze wurde der angehende Dschihadist von t&uuml;rkischen Beh&ouml;rden gestoppt und nach Berlin abgeschoben&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/politik\/frontal-21\/vmann-skandal-beim-berliner-verfassungsschutz-100.html\">Frontal 21<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Mahnen, wachen, hetzen<\/strong><br>\nAbtreibungsgegnerInnen versuchen, schwangere Frauen vor Beratungsstellen einzusch&uuml;chtern. Ihre Aktionen werden immer aggressiver.<br>\n(&hellip;) Das Haus, vor dem die ultrakonservativen ChristInnen das Ave Maria beten, ist die Beratungsstelle von Pro Familia. Pro Familia ber&auml;t Frauen, die schwanger sind. Um zur Beratung zu gelangen, m&uuml;ssen diese nun an den AbtreibungsgegnerInnen vorbei.<br>\nDie AktivistInnen der sogenannten Mahnwache belagerten Pro Familia 40 Tage lang. Ab dem 26. September, ein halbes Jahr nach dieser Aktion, soll es nun wieder losgehen &ndash; zum vierten Mal schon, wiederum in Hessen, aber auch in Pforzheim und M&uuml;nchen. Die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der Frankfurter Pro Familia, Claudia Hohmann, seufzt, wenn man sie darauf anspricht. &bdquo;Das kostet uns viel zu viel Energie&ldquo;, sagt sie. &bdquo;So kann das nicht bleiben.&ldquo;<br>\n(&hellip;) Auch ein politischer Streit<br>\nPolitisch wird dar&uuml;ber gestritten, ob der Paragraf 219a, der das Werbeverbot f&uuml;r Abtreibungen regelt, ver&auml;ndert oder abgeschafft werden soll. Gleichzeitig verst&auml;rken die radikalen AbtreibungsgegnerInnen ihre Aktivit&auml;ten&hellip;.<br>\nDie Strippenzieher hinter den Aktionen bleiben oft im Dunklen. Zuzuordnen sind sie der sogenannten Lebensschutzbewegung, die zum Teil weltweit vernetzt ist, auf politische Strukturen zur&uuml;ckgreifen kann und dar&uuml;ber auch finanzielle F&ouml;rderung bezieht. &Ouml;ffentlich sichtbar werden zumindest im Fall von Hessen oft M&auml;nner in mittleren und &auml;lteren Jahren, die erzkatholischen Kreisen nahestehen.<br>\n(&hellip;) Das Ziel: ein umfassender Rollback<br>\nDie genauen Beziehungen zu den Organisatoren der Frankfurter Mahnwachen bleiben im Dunkeln. Nach Informationen der Frankfurter Rundschau allerdings hat einer der Hinterm&auml;nner Verbindungen zu Agenda Europe &ndash; einem ultrakonservativen Netzwerk, das an einem umfassenden Rollback sexueller und reproduktiver Rechte arbeitet und europaweit exzellent vernetzt ist. Agenda Europe hat Kontakte bis ins Europ&auml;ische Parlament, in die EU-Kommission und den Vatikan (die taz berichtete).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Mahnwachen-von-LebensschuetzerInnen\/!5534842\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wir Versprengten in der Kr&auml;nkungsgesellschaft<\/strong><br>\nDie Lage ist hochexplosiv &ndash; und es gibt kein Entrinnen. Es muss und wird knallen. So viel systemisches Gift an so vielen Schaupl&auml;tzen ist nicht beherrschbar<br>\n(&hellip;) Politisch und wirtschaftlich leben wir weltumspannend in einem dauerhaften Krisenmodus. Die Risiken ballen sich. Doch alle sind von Menschenhand gemacht und eben keine Naturkatastrophen. Vielleicht ist das die wirkliche Katastrophe. Bei der schieren Menge an gleichzeitigen Krisenherden, bei den so zahlreichen Schwierigkeiten und Dilemmas in so vielen Bereichen, kann niemand vorhersagen, wann welches Problem zu einem gro&szlig;en Knall f&uuml;hrt. Doch die Lage ist hochexplosiv &ndash; und es gibt kein Entrinnen. Es muss und wird knallen. So viel systemisches Gift an so vielen Schaupl&auml;tzen ist nicht beherrschbar.<br>\n(&hellip;)  Die jeweils gemeinsame &ldquo;kulturelle Identit&auml;t&rdquo; wird getrimmt und pomp&ouml;s gefeiert. Ehre trifft nun auf Ehre, Stolz auf Stolz, nicht mehr nur spielerisch auf dem Fu&szlig;ballfeld, sondern in der Disco, im Stadtviertel. Das Match wird immer gro&szlig;fl&auml;chiger: Aus der S&uuml;dsicht der Lega des Matteo Salvini k&auml;mpfen die verlachten Italiener gegen die arroganten Deutschen, aus der Nordsicht der Lega von Alexander Gauland und seinen Nachahmern die flei&szlig;igen Deutschen gegen die verschuldeten Italiener, wenngleich derzeit noch in einer Achse verbunden gegen unerw&uuml;nschte Mitspieler in ihren jeweiligen Nationalstadien. Wladimir Putin folgt l&auml;ngst einem Matchplan, der seine Fans zusammenschwei&szlig;t: Das nach dem Kalten Krieg gedem&uuml;tigte Russland stellt sich gegen die NATO-dominierte EU. Die logische Folge einer solchen Kr&auml;nkungsgesellschaft ist die Kriegsgesellschaft. Schon jetzt bleiben viele bisherige Demokratien auf der Strecke&hellip;<br>\nDie Demokratiem&uuml;digkeit kennt kaum noch soziale Schranken, sie greift &uuml;berall um sich. In der Breite der Bev&ouml;lkerung, aber auch ganz oben. In einer Vielzahl von Hintergrundgespr&auml;chen in den USA, in Europa, Singapur und China kritisierten US-Milliard&auml;re, europ&auml;ische Banker, aber auch F&uuml;hrungskr&auml;fte von westlichen, an den B&ouml;rsen gelisteten Industrieunternehmen und erfolgreiche Mittelst&auml;ndler die gegenw&auml;rtigen repr&auml;sentativen Demokratien vehement.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Wir-Versprengten-in-der-Kraenkungsgesellschaft-4170961.html?wt_mc=nl.tp-aktuell.taeglich\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die U.S. Air Force r&uuml;stet sich f&uuml;r den Krieg gegen Russland und China<\/strong><br>\nTrumps leitende Staatssekret&auml;rin Heather Wilson k&uuml;ndet in ihrer Grundsatzrede zur Neuausrichtung der U.S. Air Force eine historische Expansion der US-Luftstreitkr&auml;fte an &ndash; die gr&ouml;&szlig;te Aufr&uuml;stung seit Ende des Kalten Krieges. Milit&auml;rexperten sind sich einig, dass dies eine Fokusverschiebung in der US-Milit&auml;rdoktrin signalisiert: weg von Kriegen gegen Terrororganisationen, hin zu potentiellen Gro&szlig;machtkriegen gegen Russland und China.<br>\nAm Montag vergangener Woche legte Heather Wilson &ndash; seit Mai 2017 Trumps leitende Staatssekret&auml;rin der U.S. Air Force &ndash; auf der j&auml;hrlichen Space &amp; Cyber Conference des weltweit t&auml;tigen US-Thinktanks Air Force Association den neuen Fahrplan der Trump-Regierung f&uuml;r die US-Luftstreitkr&auml;fte dar: die historische Expansion der U.S. Air Force.<br>\nWilson identifizierte gleich zu Beginn ihrer 30-min&uuml;tigen Rede den vermeintlichen Kontext der neuen expansionistischen Entwicklungen &ndash; Russland f&uuml;hre auf eigenem Boden die gr&ouml;&szlig;te Milit&auml;r&uuml;bung seit vier Jahrzehnten durch, China habe seinen ersten einsatzf&auml;higen Flugzeugtr&auml;ger in den Pazifik entsandt und militarisiere aggressiv das S&uuml;dchinesische Meer &ndash; und offenbarte somit zugleich das alte Dilemma globaler Sicherheitspolitik: des Einen Offensive ist des Anderen Defensive, und umgekehrt. Es ist schlicht irref&uuml;hrend, Moskaus j&uuml;ngstes Verhalten au&szlig;erhalb des Kontexts jahrzehntelanger NATO-Osterweiterung und des gr&ouml;&szlig;ten Aufmarschs von NATO-Truppen an Russlands Grenzen seit Ende des Kalten Krieges, oder Pekings Verhalten au&szlig;erhalb des Kontexts jahrzehntelanger extremer milit&auml;rischer Einkreisung Chinas durch die USA, inklusive Hochr&uuml;stung Japans zur US-Milit&auml;rkolonie und der 130.000 Seeleute umfassenden US-Pazifikflotte, bewerten zu wollen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/justicenow.de\/2018-09-25\/die-u-s-air-force-ruestet-sich-fuer-den-krieg-gegen-russland-und-china\/\">justice now<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Die Schock-Doktrin kommt nach Puerto Rico<\/strong><br>\nDer Hurrikan Maria verw&uuml;stete 2017 gr&ouml;&szlig;ere Landstriche Puerto Ricos. Naomi Klein und Mercedes Mart&iacute;nez erkl&auml;ren, warum die Katastrophe schon mit der Austerit&auml;tspolitik begann und welcher Widerstand jetzt geleistet wird.<br>\nDie US-Kolonie Puerto Rico muss seit einigen Jahren schwere Schl&auml;ge einstecken. Die Steuerverg&uuml;nstigungen, mit denen Unternehmen auf die Insel gelockt werden sollten, liefen 2006 aus. Dies zog eine umfassende Kapitalflucht nach sich. Dann schlug die Finanzkrise zu und die Regierung der Insel lieh sich gro&szlig;e Geldsummen.<br>\nDer Schuldenkrise folgten Massenentlassungen im &ouml;ffentlichen Dienst. Als ein Bundesgesetz namens PROMESA ein nicht w&auml;hlbares Finanz- und Aufsichtsgremium, auch Junta genannt, zur Verwaltungsbeh&ouml;rde machte, verh&auml;ngte sie weitere Austerit&auml;tsma&szlig;nahmen &ndash; noch vor dem Hurrikan Maria.<br>\nMehr als 300 Schulen sind inzwischen geschlossen worden, und Menschen haben der Insel in Massen den R&uuml;cken gekehrt. Die Puerto Ricanerinnen sind vollkommen traumatisiert &ndash; und genau darauf baut die erfolgreiche Schock-Doktrin auf.<br>\nklimawandelsichere Enklave.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/adamag.de\/schock-doktrin-puerto-rico-naomi-klein\">ada<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MW:<\/strong> Lesenswert in diesem Zusammenhang auch das Buch von Naomi Klein: Die Schockstrategie.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Wer organisiert die Mietpreisexplosion in Deutschland? Ein Buch &uuml;ber die Rolle von BlackRock &amp; Co.<\/strong><br>\nIn seinem Buch &bdquo;Die Kapitalisten des 21. Jahrhunderts&ldquo; analysiert Werner R&uuml;gemer den Aufstieg der kaum regulierten Schattenbanken: BlackRock, Blackstone und mehrere Dutzend &auml;hnliche Kapitalorganisatoren sind sp&auml;testens seit der Finanzkrise die bestimmenden Eigent&uuml;mer der wichtigsten westlichen Banken und Unternehmen. Auch Facebook, Amazon, Google und Apple sind inzwischen Eigentum der neuen Finanzakteure. Sie organisieren Steuerflucht und prek&auml;re Arbeitsverh&auml;ltnisse und kooperieren mit den Geheimdiensten. Im Folgenden mit freundlicher Genehmigung des Autors das Kapitel &uuml;ber die Monopolisierung des Wohnungsmarktes in Deutschland.<br>\nBlackRock &amp; Co: Die gr&ouml;&szlig;ten Eigent&uuml;mer von Mietwohnungen<br>\nDie neuen Finanzakteure krempeln seit der Jahrtausendwende und verst&auml;rkt seit der Finanzkrise 2008 die Wirtschaft in der EU um und haben auch das Ende der Deutschland AG herbeigef&uuml;hrt: So sind BlackRock &amp; Co inzwischen auch die bei weitem gr&ouml;&szlig;ten Privateigent&uuml;mer von Mietwohnungen in Deutschland.<br>\nVonovia SE<br>\nDer gr&ouml;&szlig;te Mietwohnungs-Konzern in Deutschland ist Vonovia. Ihm geh&ouml;ren 355.000 Wohnungen in allen gr&ouml;&szlig;eren St&auml;dten. Zus&auml;tzlich werden 65.000 Wohnungen anderer Eigent&uuml;mer verwaltet. Die Expansion ist damit keineswegs beendet. Ende 2017 wurde die &ouml;sterreichische Gesellschaft BUWOG mit 51.000 Wohnungen &uuml;bernommen.<br>\nDer Konzern entstand durch die Vorarbeit von Private Equity-Investoren: 1. Terra Firma aus London hatte zun&auml;chst Wohnungen abziehender britischer Milit&auml;rs in Deutschland, Eisenbahnerwohnungen des privatisierten Bahnunternehmens Deutsche Bahn AG und Werkswohnungen von RWE aufgekauft und sie unter Deutsche Annington AG zusammengefasst. 2. Fortress hatte die 145.000 Wohnungen der Bundesversicherungsanstalt sowie z.B. noch 48.000 Wohnungen der Stadt Dresden gekauft. 3. Cerberus hatte die kommunale Berliner Wohnungsgesellschaft GSW (65.000 Wohnungen) aufgekauft. Alle Wohnungen geh&ouml;ren nun zu Vonovia&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/1032-ruegemer-blackrock\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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