{"id":46230,"date":"2018-09-26T11:53:02","date_gmt":"2018-09-26T09:53:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46230"},"modified":"2026-08-17T14:57:57","modified_gmt":"2026-08-17T12:57:57","slug":"stanislaw-petrow-oder-die-anstrengung-der-phantasie-vor-35-jahren-drohte-die-atomare-apokalypse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46230","title":{"rendered":"Stanislaw Petrow oder die Anstrengung der Phantasie \u2013 Vor 35 Jahren drohte die atomare Apokalypse"},"content":{"rendered":"<p>Der russische Offizier, der am 26. September 1983 sehr wahrscheinlich einen Dritten Weltkrieg verhinderte, ist <em>die<\/em> ermutigende Symbolfigur unserer Epoche. Er brachte den notwendigen Mut und die Phantasie auf, die Effekte seines Handelns zu antizipieren. Von <strong>Leo Ensel<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<!--<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180926_am.jpg\" alt=\"\" title=\"\" \/>--><\/p><p>Hallo, Sie, der oder die Sie jetzt gerade den Anfang dieses Essays lesen! Ja, genau Sie meine ich! <\/p><p>Ist Ihnen eigentlich klar, dass es &uuml;berhaupt nicht selbstverst&auml;ndlich ist, dass Sie jetzt vor Ihrem Rechner sitzen oder auf Ihr Smartphone starren? Schauen Sie sich mal um! Alles, was Sie gerade um sich herum sehen, h&ouml;ren, tasten, riechen, schmecken &ndash; alle Menschen, alle Tiere, alle Pflanzen, alle Gegenst&auml;nde, buchst&auml;blich <em>alles<\/em> k&ouml;nnte l&auml;ngst in Schutt und Asche zerfallen sein oder gar nicht erst das Licht dieses Planeten erblickt haben! Und damit nicht genug. Es g&auml;be keine Zukunft mehr und auch die Vergangenheit w&auml;re gestorben. Ein zweites Mal. Denn noch ist sie da. N&auml;mlich als <em>erinnerte<\/em>. Wo aber w&auml;re sie, wenn es keine <em>Erinnernden<\/em> mehr g&auml;be?<\/p><p><strong>Das nicht vorgestellte Nichts<\/strong><\/p><p>Das ist doch alles unvorstellbar? Ja, ich wei&szlig;. Und genau hierin liegt das Problem!<\/p><p>Trotzdem. Oder, genauer gesagt, <em>deswegen<\/em>! Schauen Sie sich nochmals um, halten Sie einen Moment lang inne und machen Sie sich klar: Nichts, buchst&auml;blich <em>nichts<\/em>, was Sie jetzt gerade wahrnehmen, ist selbstverst&auml;ndlich! Statt dessen k&ouml;nnte sich bereits seit Jahrzehnten <em>das Nichts<\/em> hier ausgebreitet haben.<\/p><p>Dass dieses Leben, dass unser Alltag, den wir mit all seinen wichtigen Nichtigkeiten f&uuml;r so v&ouml;llig selbstverst&auml;ndlich halten, dass wir niemals auch nur auf die Idee kommen, seine Existenz grunds&auml;tzlich infrage zu stellen; dass all dies seit genau 35 Jahren einfach bruchlos so weitergelaufen ist, das verdanken wir alle sehr wahrscheinlich der Nicht-Tat eines Offiziers der damaligen Sowjetarmee: Einem gewissen Stanislaw Petrow!<\/p><p><strong>Der Vorfall<\/strong><\/p><p>Wie Sie vielleicht schon einmal mitbekommen haben, schrillten [<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>] in der k&auml;ltesten Phase des Kalten Krieges, in der Nacht vom 25. auf den 26. September 1983 um 00:15 Ortszeit im sowjetischen Raketenabwehrzentrum bei Moskau die Sirenen: Der Computer des satellitengest&uuml;tzen Systems meldete den Anflug einer amerikanischen Interkontinentalrakete. Erst einmal, dann zwei-, drei-, vier-, f&uuml;nfmal hintereinander. Der diensthabende Offizier Stanislaw Petrow hatte unter extremstem Zeitdruck &ndash; die Flugzeit von Interkontinentalraketen betrug eine halbe Stunde &ndash; eine Entscheidung &uuml;ber Leben und Tod von Millionen, gar Milliarden von Menschen zu treffen: Angriff oder Fehlalarm? Im ersten Falle h&auml;tte die Sowjetunion nach Logik der Abschreckungstheorie &ndash; &bdquo;Wer zuerst schie&szlig;t, stirbt als zweiter!&ldquo; &ndash; den alles vernichtenden vermeintlichen &sbquo;Gegenschlag&lsquo; ausgel&ouml;st. Petrow blieb trotz der wiederholten Alarmmeldungen bei seiner einmal getroffenen Entscheidung: Fehlalarm. Und behielt Recht!<\/p><p>Kommen Sie mit? <em>Verstehen<\/em> Sie wirklich, was da eigentlich passiert ist?<br>\nNein?<br>\nDas geht nicht nur Ihnen, das geht uns allen so!<\/p><p>Aber das n&uuml;tzt nichts. Versuchen Sie es wenigstens! Helfen Sie Ihrer faulen Phantasie auf die Spr&uuml;nge! Machen Sie sich die &auml;u&szlig;erst unangenehme M&uuml;he und z&auml;hlen Sie eins und eins zusammen!<\/p><p><strong>Die Apokalypse<\/strong><\/p><p>Was also w&auml;re geschehen, wenn der sowjetische Offizier damals in der Nacht vor 35 Jahren eine andere Entscheidung getroffen h&auml;tte? Oder wenn er nicht &uuml;ber die Folgen seines Handelns nachgedacht h&auml;tte? Oder wenn er sich lediglich als austauschbares R&auml;dchen im Getriebe definiert, sich also damit trotz seiner fachlichen Kompetenz f&uuml;r moralisch inkompetent erkl&auml;rt h&auml;tte?<\/p><p>Dann h&auml;tte die Sowjetunion in irriger Vorannahme de facto einen Atomkrieg gegen die USA begonnen, die dann ihrerseits zwanzig Minuten sp&auml;ter den Gegenschlag Richtung Osten gestartet h&auml;tten! Und Europa, das potentielle Schlachtfeld der Superm&auml;chte? Allein von der NATO waren damals in Westeuropa um die 7.000 Atombomben mit der mehrfachen Sprengkraft einer Hiroshima-Bombe stationiert. (Die Zahl der Atombomben des Warschauer Paktes in Osteuropa ist mir unbekannt, aber es werden sicher nicht wenige gewesen sein.) Man stelle sich vor: <em>Allein zu unserer &sbquo;Verteidigung&lsquo; siebentausendmal ein mehrfaches Hiroshima auf Europa!<\/em> Und die Atombomben der Gegenseite dazu. Und beide deutsche Staaten mittendrin. Kein Stein w&auml;re hier auf dem anderen geblieben!<\/p><p>&bdquo;Man stelle sich vor &hellip;&ldquo;<br>\nAber warum f&auml;llt es uns allen eigentlich so schwer, uns das vorzustellen?<\/p><p><strong>Zu gro&szlig;<\/strong><\/p><p>Weil es zu gro&szlig; ist! Absolut zu gro&szlig;.<\/p><p>Niemand hat sich &uuml;ber diesen Sachverhalt so scharfsinnige Gedanken gemacht und niemand hat diese bereits vor &uuml;ber einem halben Jahrhundert so pr&auml;zise auf den Begriff gebracht, wie der Philosoph G&uuml;nther Anders.<\/p><p>Seine klassische Formel lautet: <em>Wir k&ouml;nnen uns nicht mehr vorstellen, was wir herstellen und anstellen k&ouml;nnen!<\/em> Betrauern k&ouml;nnen wir einen geliebten Toten. Vorstellen k&ouml;nnen wir uns vielleicht zehn Tote. Maximal. Umbringen k&ouml;nnen wir mit den heutigen Mitteln Hunderttausende auf einen Streich. Vor dem Gedanken der Apokalypse schlie&szlig;lich streikt die Seele! Der Gedanke bleibt nur ein Wort.<\/p><p>In diesem Sinne also sind wir <em>kleiner als wir selbst<\/em>: Unsere Vorstellungen bleiben weit hinter den Effekten zur&uuml;ck, die unsere Handlungen zeitigen k&ouml;nnen. Aber <em>handeln<\/em> wir eigentlich &uuml;berhaupt noch? G&uuml;nther Anders bestreitet dies f&uuml;r die allermeisten der heutigen T&auml;tigkeiten. Denn &sbquo;t&auml;tig&lsquo; sind wir, erstens, in aller Regel als Zahnr&auml;dchen, eingebunden in ein Getriebe, dessen Endeffekt wir nicht &uuml;berschauen &ndash; oft gar nicht &uuml;berschauen <em>wollen<\/em>! Wir handeln nicht, <em>wir machen zielblind mit! Gewissenhaftigkeit<\/em> &ndash; sprich: die korrekte Erledigung der uns als Zahnr&auml;dchen &uuml;bertragenen Aufgaben &ndash; <em>ersetzt Gewissen<\/em>, n&auml;mlich die Auseinandersetzung mit der Frage, ob das Endziel der uns einbindenden Maschinerie &uuml;berhaupt ethisch verantwortbar ist.<\/p><p>Zweitens: Nehmen wir an, ein amerikanischer Offizier startet auf Befehl &sbquo;von oben&lsquo; in einem Raketensilo in Montana eine Interkontinentalrakete Richtung Russland. Handelt es sich hierbei wirklich um eine <em>Handlung<\/em>? Oder l&ouml;st er nicht tats&auml;chlich nur noch eine vorinstallierte Maschinerie aus? Und was <em>macht<\/em> er eigentlich, wenn er etwas ausl&ouml;st? Eigentlich macht er, obwohl der Effekt seines Tuns die Vernichtung, also das <em>Nichts<\/em> sein kann, so gut wie &ndash; <em>nichts<\/em>! Ob er eine Fruchteismaschine anwirft oder Hundertausende Menschen in Leichen verwandelt, macht von der Attit&uuml;de her keinen Unterschied. Noch schlimmer: Im Zeitalter hyperrealistischer Computersimulationen verschwimmt immer mehr die Grenze zwischen Schein und Sein! Die <em>Simulation<\/em> eines Raketenangriffes und dessen tats&auml;chliche <em>Durchf&uuml;hrung<\/em> unterscheidet sich in nichts mehr und kann im einen wie im anderen Falle via Knopfdruck, gar Klick erledigt werden.<\/p><p><strong>Je gr&ouml;&szlig;er das Verbrechen, desto leichter die Durchf&uuml;hrung!<\/strong><\/p><p>Und da Tat- und Leidensort Tausende Kilometer auseinanderliegen &ndash; Anders hat f&uuml;r diesen Umstand den Begriff &bdquo;Schizotopie&ldquo; gepr&auml;gt &ndash;, wird unser Offizier in Montana auch gar nicht direkt mit den Effekten seines Tuns konfrontiert werden. Ja, er muss noch nicht mal einen einzigen Russen <em>hassen<\/em>, um Hunderttausende von ihnen zu t&ouml;ten! (Dasselbe gilt selbstverst&auml;ndlich vice versa f&uuml;r seinen Kollegen bei Moskau.)<\/p><p>Die infernalische Regel also lautet: Hunderttausende Menschen durch das Ausl&ouml;sen einer entsprechenden Maschinerie &ndash; Interkontinentalrakete &ndash; zu t&ouml;ten, ist ungleich leichter, als einen einzigen Menschen &sbquo;handmade&lsquo; ins Jenseits zu bef&ouml;rden! Sprich: <em>Je gr&ouml;&szlig;er das Verbrechen, desto leichter seine Durchf&uuml;hrung!<\/em><\/p><p>Und noch ein dritter Umstand beg&uuml;nstigt die m&ouml;gliche Apokalpyse: Man sieht den Dingen ihre Bewandnis nicht mehr an. W&auml;hrend man einem antiquierten Messer noch genau <em>ansehen<\/em> kann, was es <em>anrichten<\/em> kann, sehen &bdquo;Gegenst&auml;nde&ldquo; wie eine Atombombe &ndash; gesetzt der Fall, man bek&auml;me sie tats&auml;chlich zu Gesicht &ndash; tausendmal harmloser aus, als sie es tats&auml;chlich <em>sind<\/em>. Der Effekt einer Atombombe ist im Vergleich zu ihrem Aussehen unvorstellbar <em>zu gro&szlig;<\/em>! G&uuml;nther Anders hat dies auf die Formel &bdquo;Die Dinge l&uuml;gen!&ldquo; gebracht und von &bdquo;Negativer Protzerei&ldquo; gesprochen.<\/p><p><strong>Die Anstrengung der Phantasie<\/strong><\/p><p>Welche Konsequenzen haben diese Einsichten f&uuml;r uns Heutige? Wenn die Wirklichkeit so phantastisch, so &uuml;ber-sinnlich geworden ist, dass sie mit unseren Sinnen nicht mehr zu erfassen ist, dann bleibt uns nur noch eine M&ouml;glichkeit, sie vielleicht doch noch ansatzweise einzuholen: <em>Die Phantasie!<\/em> Entsprechend lautet der heutige kategorische Imperativ laut G&uuml;nther Anders: <em>&bdquo;Stelle Dir vor! Der Endeffekt Deines (Mit)-Tuns kann &ndash; Massenmord sein!&ldquo;<\/em> <\/p><p>Anders hat sich in seinem Werk mit zwei Gestalten der Zeitgeschichte intensiv auseinandergesetzt, die er f&uuml;r charakteristisch f&uuml;r die heutige Epoche hielt: Den Schreibtischt&auml;ter und Judenmordorganisator Adolf Eichmann und den Hiroshimapiloten Claude Eatherly. Eichmann war f&uuml;r ihn die Symbolfigur des moralisch verkommenen Mitmachers, der sich mit der Ausrede, er habe ja &bdquo;nur&ldquo; &ndash; und zwar auf Befehl &ndash; mitgemacht, weigerte, jegliche pers&ouml;nliche Schuld an dem Menschheitsverbrechen einzur&auml;umen. Eatherly, der die Bombe &uuml;ber Hiroshima zwar nicht ausgeklinkt, aber das f&uuml;r den Bomberpiloten notwendige &bdquo;Go ahead!&ldquo;-Zeichen gegeben hatte und dies sp&auml;ter f&uuml;r den Rest seines Lebens bitterlich bereute, nachdem er erkannte, was er als Mit-T&auml;ter angerichtet hatte, war f&uuml;r Anders das positive Gegenbeispiel. Als Mensch, der zumindest im Nachhinein den Mut aufbrachte, sich seiner Mitschuld zu stellen.<\/p><p>H&auml;tte G&uuml;nther Anders zu Lebzeiten noch von der Millionen Menschen rettenden Un-Tat Stanislaw Petrows erfahren, h&auml;tte er mit Sicherheit ihm eine eigene Studie gewidmet und ihn im Vergleich zu Eichmann und Eatherly als das Vorbild, als die positive Symbolfigur unserer Epoche bezeichnet. <em>N&auml;mlich als den Mann, der den Mut hatte, durch die Anstrengung der Phantasie, seine m&ouml;gliche Schuld rechtzeitig zu antizipieren und daraus die Konsequenz zu ziehen:<\/em> Den Tod von Millionen, gar Milliarden von Menschen zu verhindern!<\/p><p>Denn dass Stanislaw Petrow genau dies &ndash; ohne G&uuml;nther Anders zuvor gelesen zu haben &ndash; getan hat, das hat er Jahrzehnte sp&auml;ter, als der Vorfall vom 26. September 1983 die &Ouml;ffentlichkeit endlich erreicht hatte, selbst berichtet: <\/p><p><em>&bdquo;Ich wollte nicht schuld sein am Dritten Weltkrieg!&ldquo;<\/em> [<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>]<\/p><p><strong>Nachsatz<\/strong><\/p><p>Wieviele &bdquo;Petrows&ldquo; es im Kalten Krieg noch gegeben haben mag? Wir werden es wom&ouml;glich nie erfahren. Die Menschheit hat jedenfalls unversch&auml;mt viel Gl&uuml;ck gehabt! Wenn es &uuml;berhaupt eine Lehre aus allem geben kann, dann die: <em>Es gibt Risiken, die niemals eingegangen werden d&uuml;rfen!<\/em> Es kann und darf nicht sein, dass das Schicksal der ganzen Welt zwanzig Minuten lang in der Hand eines einzigen Menschen liegt!<\/p><p>Und wer wird uns eigentlich das n&auml;chste Mal retten, wenn sich die Superm&auml;chte wieder in einen neuen Kalten Krieg eskalieren? Und werden es dann &uuml;berhaupt noch <em>Menschen<\/em> sein, die unter extremstem Zeitdruck die Entscheidung &uuml;ber Sein oder Nichtsein des gesamten Planeten treffen?<\/p><p><strong>Der Autor<\/strong><\/p><p><em>Dr. Leo Ensel (&bdquo;Look at the other side!&ldquo;) ist Konfliktforscher und interkultureller Trainer mit Schwerpunkt &bdquo;Postsowjetischer Raum und Mittel-\/Ost-Europa&ldquo;. Autor einer Reihe von Studien &uuml;ber die wechselseitige Wahrnehmung von Russen und Deutschen. Im Fr&uuml;hjahr 2013 nahm er Kontakt mit Stanislaw Petrow auf und besuchte ihn im Sommer 2016 in seiner Wohnung in Frjasino bei Moskau.<\/em> <\/p><p>Quelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/gesellschaft\/76556-stanislaw-petrow-oder-anstrengung-phantasie\/\">RT Deutsch<\/a><br>\nDer Artikel von Dr. Leo Ensel erschien heute bei RT Deutsch.<\/p><p>Titelbild: Links im Bild der russische Offizier Stanislaw Petrow, rechts der Autor Dr. Leo Ensel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Stanislaw-Petrow-und-das-Geheimnis-des-roten-Knopfs-3381498.html\">https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Stanislaw-Petrow-und-das-Geheimnis-des-roten-Knopfs-3381498.html<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.deutschlandradio.de\/ich-wollte-nicht-schuld-sein-am-dritten-weltkrieg.331.de.html?dram:article_id=237783\">https:\/\/www.deutschlandradio.de\/ich-wollte-nicht-schuld-sein-am-dritten-weltkrieg.331.de.html?dram:article_id=237783<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der russische Offizier, der am 26. 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