{"id":46230,"date":"2018-09-26T11:53:02","date_gmt":"2018-09-26T09:53:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46230"},"modified":"2024-05-24T21:46:14","modified_gmt":"2024-05-24T19:46:14","slug":"stanislaw-petrow-oder-die-anstrengung-der-phantasie-vor-35-jahren-drohte-die-atomare-apokalypse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46230","title":{"rendered":"Stanislaw Petrow oder die Anstrengung der Phantasie \u2013 Vor 35 Jahren drohte die atomare Apokalypse"},"content":{"rendered":"<p>Der russische Offizier, der am 26. September 1983 sehr wahrscheinlich einen Dritten Weltkrieg verhinderte, ist die ermutigende Symbolfigur unserer Epoche. Er brachte den notwendigen Mut und die Phantasie auf, die Effekte seines Handelns zu antizipieren. Von <strong>Leo Ensel<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<!--<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180926_am.jpg\" alt=\"\" title=\"\" \/>--><\/p><p>Hallo, Sie, der oder die Sie jetzt gerade den Anfang dieses Essays lesen! Ja, genau Sie meine ich! <\/p><p>Ist Ihnen eigentlich klar, dass es &uuml;berhaupt nicht selbstverst&auml;ndlich ist, dass Sie jetzt vor Ihrem Rechner sitzen oder auf Ihr Smartphone starren? Schauen Sie sich mal um! Alles, was Sie gerade um sich herum sehen, h&ouml;ren, tasten, riechen, schmecken &ndash; alle Menschen, alle Tiere, alle Pflanzen, alle Gegenst&auml;nde, buchst&auml;blich <em>alles<\/em> k&ouml;nnte l&auml;ngst in Schutt und Asche zerfallen sein oder gar nicht erst das Licht dieses Planeten erblickt haben! Und damit nicht genug. Es g&auml;be keine Zukunft mehr und auch die Vergangenheit w&auml;re gestorben. Ein zweites Mal. Denn noch ist sie da. N&auml;mlich als <em>erinnerte<\/em>. Wo aber w&auml;re sie, wenn es keine <em>Erinnernden<\/em> mehr g&auml;be?<\/p><p><strong>Das nicht vorgestellte Nichts<\/strong><\/p><p>Das ist doch alles unvorstellbar? Ja, ich wei&szlig;. Und genau hierin liegt das Problem!<\/p><p>Trotzdem. Oder, genauer gesagt, <em>deswegen<\/em>! Schauen Sie sich nochmals um, halten Sie einen Moment lang inne und machen Sie sich klar: Nichts, buchst&auml;blich <em>nichts<\/em>, was Sie jetzt gerade wahrnehmen, ist selbstverst&auml;ndlich! Statt dessen k&ouml;nnte sich bereits seit Jahrzehnten <em>das Nichts<\/em> hier ausgebreitet haben.<\/p><p>Dass dieses Leben, dass unser Alltag, den wir mit all seinen wichtigen Nichtigkeiten f&uuml;r so v&ouml;llig selbstverst&auml;ndlich halten, dass wir niemals auch nur auf die Idee kommen, seine Existenz grunds&auml;tzlich infrage zu stellen; dass all dies seit genau 35 Jahren einfach bruchlos so weitergelaufen ist, das verdanken wir alle sehr wahrscheinlich der Nicht-Tat eines Offiziers der damaligen Sowjetarmee: Einem gewissen Stanislaw Petrow!<\/p><p><strong>Der Vorfall<\/strong><\/p><p>Wie Sie vielleicht schon einmal mitbekommen haben, schrillten [<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>] in der k&auml;ltesten Phase des Kalten Krieges, in der Nacht vom 25. auf den 26. September 1983 um 00:15 Ortszeit im sowjetischen Raketenabwehrzentrum bei Moskau die Sirenen: Der Computer des satellitengest&uuml;tzen Systems meldete den Anflug einer amerikanischen Interkontinentalrakete. Erst einmal, dann zwei-, drei-, vier-, f&uuml;nfmal hintereinander. Der diensthabende Offizier Stanislaw Petrow hatte unter extremstem Zeitdruck &ndash; die Flugzeit von Interkontinentalraketen betrug eine halbe Stunde &ndash; eine Entscheidung &uuml;ber Leben und Tod von Millionen, gar Milliarden von Menschen zu treffen: Angriff oder Fehlalarm? Im ersten Falle h&auml;tte die Sowjetunion nach Logik der Abschreckungstheorie &ndash; &bdquo;Wer zuerst schie&szlig;t, stirbt als zweiter!&ldquo; &ndash; den alles vernichtenden vermeintlichen &sbquo;Gegenschlag&lsquo; ausgel&ouml;st. Petrow blieb trotz der wiederholten Alarmmeldungen bei seiner einmal getroffenen Entscheidung: Fehlalarm. Und behielt Recht!<\/p><p>Kommen Sie mit? <em>Verstehen<\/em> Sie wirklich, was da eigentlich passiert ist?<br>\nNein?<br>\nDas geht nicht nur Ihnen, das geht uns allen so!<\/p><p>Aber das n&uuml;tzt nichts. Versuchen Sie es wenigstens! Helfen Sie Ihrer faulen Phantasie auf die Spr&uuml;nge! Machen Sie sich die &auml;u&szlig;erst unangenehme M&uuml;he und z&auml;hlen Sie eins und eins zusammen!<\/p><p><strong>Die Apokalypse<\/strong><\/p><p>Was also w&auml;re geschehen, wenn der sowjetische Offizier damals in der Nacht vor 35 Jahren eine andere Entscheidung getroffen h&auml;tte? Oder wenn er nicht &uuml;ber die Folgen seines Handelns nachgedacht h&auml;tte? Oder wenn er sich lediglich als austauschbares R&auml;dchen im Getriebe definiert, sich also damit trotz seiner fachlichen Kompetenz f&uuml;r moralisch inkompetent erkl&auml;rt h&auml;tte?<\/p><p>Dann h&auml;tte die Sowjetunion in irriger Vorannahme de facto einen Atomkrieg gegen die USA begonnen, die dann ihrerseits zwanzig Minuten sp&auml;ter den Gegenschlag Richtung Osten gestartet h&auml;tten! Und Europa, das potentielle Schlachtfeld der Superm&auml;chte? Allein von der NATO waren damals in Westeuropa um die 7.000 Atombomben mit der mehrfachen Sprengkraft einer Hiroshima-Bombe stationiert. (Die Zahl der Atombomben des Warschauer Paktes in Osteuropa ist mir unbekannt, aber es werden sicher nicht wenige gewesen sein.) Man stelle sich vor: <em>Allein zu unserer &sbquo;Verteidigung&lsquo; siebentausendmal ein mehrfaches Hiroshima auf Europa!<\/em> Und die Atombomben der Gegenseite dazu. Und beide deutsche Staaten mittendrin. Kein Stein w&auml;re hier auf dem anderen geblieben!<\/p><p>&bdquo;Man stelle sich vor &hellip;&ldquo;<br>\nAber warum f&auml;llt es uns allen eigentlich so schwer, uns das vorzustellen?<\/p><p><strong>Zu gro&szlig;<\/strong><\/p><p>Weil es zu gro&szlig; ist! Absolut zu gro&szlig;.<\/p><p>Niemand hat sich &uuml;ber diesen Sachverhalt so scharfsinnige Gedanken gemacht und niemand hat diese bereits vor &uuml;ber einem halben Jahrhundert so pr&auml;zise auf den Begriff gebracht, wie der Philosoph G&uuml;nther Anders.<\/p><p>Seine klassische Formel lautet: <em>Wir k&ouml;nnen uns nicht mehr vorstellen, was wir herstellen und anstellen k&ouml;nnen!<\/em> Betrauern k&ouml;nnen wir einen geliebten Toten. Vorstellen k&ouml;nnen wir uns vielleicht zehn Tote. Maximal. Umbringen k&ouml;nnen wir mit den heutigen Mitteln Hunderttausende auf einen Streich. Vor dem Gedanken der Apokalypse schlie&szlig;lich streikt die Seele! Der Gedanke bleibt nur ein Wort.<\/p><p>In diesem Sinne also sind wir <em>kleiner als wir selbst<\/em>: Unsere Vorstellungen bleiben weit hinter den Effekten zur&uuml;ck, die unsere Handlungen zeitigen k&ouml;nnen. Aber <em>handeln<\/em> wir eigentlich &uuml;berhaupt noch? G&uuml;nther Anders bestreitet dies f&uuml;r die allermeisten der heutigen T&auml;tigkeiten. Denn &sbquo;t&auml;tig&lsquo; sind wir, erstens, in aller Regel als Zahnr&auml;dchen, eingebunden in ein Getriebe, dessen Endeffekt wir nicht &uuml;berschauen &ndash; oft gar nicht &uuml;berschauen <em>wollen<\/em>! Wir handeln nicht, <em>wir machen zielblind mit! Gewissenhaftigkeit<\/em> &ndash; sprich: die korrekte Erledigung der uns als Zahnr&auml;dchen &uuml;bertragenen Aufgaben &ndash; <em>ersetzt Gewissen<\/em>, n&auml;mlich die Auseinandersetzung mit der Frage, ob das Endziel der uns einbindenden Maschinerie &uuml;berhaupt ethisch verantwortbar ist.<\/p><p>Zweitens: Nehmen wir an, ein amerikanischer Offizier startet auf Befehl &sbquo;von oben&lsquo; in einem Raketensilo in Montana eine Interkontinentalrakete Richtung Russland. Handelt es sich hierbei wirklich um eine <em>Handlung<\/em>? Oder l&ouml;st er nicht tats&auml;chlich nur noch eine vorinstallierte Maschinerie aus? Und was <em>macht<\/em> er eigentlich, wenn er etwas ausl&ouml;st? Eigentlich macht er, obwohl der Effekt seines Tuns die Vernichtung, also das <em>Nichts<\/em> sein kann, so gut wie &ndash; <em>nichts<\/em>! Ob er eine Fruchteismaschine anwirft oder Hundertausende Menschen in Leichen verwandelt, macht von der Attit&uuml;de her keinen Unterschied. Noch schlimmer: Im Zeitalter hyperrealistischer Computersimulationen verschwimmt immer mehr die Grenze zwischen Schein und Sein! Die <em>Simulation<\/em> eines Raketenangriffes und dessen tats&auml;chliche <em>Durchf&uuml;hrung<\/em> unterscheidet sich in nichts mehr und kann im einen wie im anderen Falle via Knopfdruck, gar Klick erledigt werden.<\/p><p><strong>Je gr&ouml;&szlig;er das Verbrechen, desto leichter die Durchf&uuml;hrung!<\/strong><\/p><p>Und da Tat- und Leidensort Tausende Kilometer auseinanderliegen &ndash; Anders hat f&uuml;r diesen Umstand den Begriff &bdquo;Schizotopie&ldquo; gepr&auml;gt &ndash;, wird unser Offizier in Montana auch gar nicht direkt mit den Effekten seines Tuns konfrontiert werden. Ja, er muss noch nicht mal einen einzigen Russen <em>hassen<\/em>, um Hunderttausende von ihnen zu t&ouml;ten! (Dasselbe gilt selbstverst&auml;ndlich vice versa f&uuml;r seinen Kollegen bei Moskau.)<\/p><p>Die infernalische Regel also lautet: Hunderttausende Menschen durch das Ausl&ouml;sen einer entsprechenden Maschinerie &ndash; Interkontinentalrakete &ndash; zu t&ouml;ten, ist ungleich leichter, als einen einzigen Menschen &sbquo;handmade&lsquo; ins Jenseits zu bef&ouml;rden! Sprich: <em>Je gr&ouml;&szlig;er das Verbrechen, desto leichter seine Durchf&uuml;hrung!<\/em><\/p><p>Und noch ein dritter Umstand beg&uuml;nstigt die m&ouml;gliche Apokalpyse: Man sieht den Dingen ihre Bewandnis nicht mehr an. W&auml;hrend man einem antiquierten Messer noch genau <em>ansehen<\/em> kann, was es <em>anrichten<\/em> kann, sehen &bdquo;Gegenst&auml;nde&ldquo; wie eine Atombombe &ndash; gesetzt der Fall, man bek&auml;me sie tats&auml;chlich zu Gesicht &ndash; tausendmal harmloser aus, als sie es tats&auml;chlich <em>sind<\/em>. Der Effekt einer Atombombe ist im Vergleich zu ihrem Aussehen unvorstellbar <em>zu gro&szlig;<\/em>! G&uuml;nther Anders hat dies auf die Formel &bdquo;Die Dinge l&uuml;gen!&ldquo; gebracht und von &bdquo;Negativer Protzerei&ldquo; gesprochen.<\/p><p><strong>Die Anstrengung der Phantasie<\/strong><\/p><p>Welche Konsequenzen haben diese Einsichten f&uuml;r uns Heutige? Wenn die Wirklichkeit so phantastisch, so &uuml;ber-sinnlich geworden ist, dass sie mit unseren Sinnen nicht mehr zu erfassen ist, dann bleibt uns nur noch eine M&ouml;glichkeit, sie vielleicht doch noch ansatzweise einzuholen: <em>Die Phantasie!<\/em> Entsprechend lautet der heutige kategorische Imperativ laut G&uuml;nther Anders: <em>&bdquo;Stelle Dir vor! Der Endeffekt Deines (Mit)-Tuns kann &ndash; Massenmord sein!&ldquo;<\/em> <\/p><p>Anders hat sich in seinem Werk mit zwei Gestalten der Zeitgeschichte intensiv auseinandergesetzt, die er f&uuml;r charakteristisch f&uuml;r die heutige Epoche hielt: Den Schreibtischt&auml;ter und Judenmordorganisator Adolf Eichmann und den Hiroshimapiloten Claude Eatherly. Eichmann war f&uuml;r ihn die Symbolfigur des moralisch verkommenen Mitmachers, der sich mit der Ausrede, er habe ja &bdquo;nur&ldquo; &ndash; und zwar auf Befehl &ndash; mitgemacht, weigerte, jegliche pers&ouml;nliche Schuld an dem Menschheitsverbrechen einzur&auml;umen. Eatherly, der die Bombe &uuml;ber Hiroshima zwar nicht ausgeklinkt, aber das f&uuml;r den Bomberpiloten notwendige &bdquo;Go ahead!&ldquo;-Zeichen gegeben hatte und dies sp&auml;ter f&uuml;r den Rest seines Lebens bitterlich bereute, nachdem er erkannte, was er als Mit-T&auml;ter angerichtet hatte, war f&uuml;r Anders das positive Gegenbeispiel. Als Mensch, der zumindest im Nachhinein den Mut aufbrachte, sich seiner Mitschuld zu stellen.<\/p><p>H&auml;tte G&uuml;nther Anders zu Lebzeiten noch von der Millionen Menschen rettenden Un-Tat Stanislaw Petrows erfahren, h&auml;tte er mit Sicherheit ihm eine eigene Studie gewidmet und ihn im Vergleich zu Eichmann und Eatherly als das Vorbild, als die positive Symbolfigur unserer Epoche bezeichnet. <em>N&auml;mlich als den Mann, der den Mut hatte, durch die Anstrengung der Phantasie, seine m&ouml;gliche Schuld rechtzeitig zu antizipieren und daraus die Konsequenz zu ziehen:<\/em> Den Tod von Millionen, gar Milliarden von Menschen zu verhindern!<\/p><p>Denn dass Stanislaw Petrow genau dies &ndash; ohne G&uuml;nther Anders zuvor gelesen zu haben &ndash; getan hat, das hat er Jahrzehnte sp&auml;ter, als der Vorfall vom 26. September 1983 die &Ouml;ffentlichkeit endlich erreicht hatte, selbst berichtet: <\/p><p><em>&bdquo;Ich wollte nicht schuld sein am Dritten Weltkrieg!&ldquo;<\/em> [<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>]<\/p><p><strong>Nachsatz<\/strong><\/p><p>Wieviele &bdquo;Petrows&ldquo; es im Kalten Krieg noch gegeben haben mag? Wir werden es wom&ouml;glich nie erfahren. Die Menschheit hat jedenfalls unversch&auml;mt viel Gl&uuml;ck gehabt! Wenn es &uuml;berhaupt eine Lehre aus allem geben kann, dann die: <em>Es gibt Risiken, die niemals eingegangen werden d&uuml;rfen!<\/em> Es kann und darf nicht sein, dass das Schicksal der ganzen Welt zwanzig Minuten lang in der Hand eines einzigen Menschen liegt!<\/p><p>Und wer wird uns eigentlich das n&auml;chste Mal retten, wenn sich die Superm&auml;chte wieder in einen neuen Kalten Krieg eskalieren? Und werden es dann &uuml;berhaupt noch <em>Menschen<\/em> sein, die unter extremstem Zeitdruck die Entscheidung &uuml;ber Sein oder Nichtsein des gesamten Planeten treffen?<\/p><p><strong>Der Autor<\/strong><\/p><p><em>Dr. Leo Ensel (&bdquo;Look at the other side!&ldquo;) ist Konfliktforscher und interkultureller Trainer mit Schwerpunkt &bdquo;Postsowjetischer Raum und Mittel-\/Ost-Europa&ldquo;. Autor einer Reihe von Studien &uuml;ber die wechselseitige Wahrnehmung von Russen und Deutschen. Im Fr&uuml;hjahr 2013 nahm er Kontakt mit Stanislaw Petrow auf und besuchte ihn im Sommer 2016 in seiner Wohnung in Frjasino bei Moskau.<\/em> <\/p><p>Quelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/gesellschaft\/76556-stanislaw-petrow-oder-anstrengung-phantasie\/\">RT Deutsch<\/a><br>\nDer Artikel von Dr. Leo Ensel erschien heute bei RT Deutsch.<\/p><p>Titelbild: Links im Bild der russische Offizier Stanislaw Petrow, rechts der Autor Dr. Leo Ensel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Stanislaw-Petrow-und-das-Geheimnis-des-roten-Knopfs-3381498.html\">https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Stanislaw-Petrow-und-das-Geheimnis-des-roten-Knopfs-3381498.html<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.deutschlandradio.de\/ich-wollte-nicht-schuld-sein-am-dritten-weltkrieg.331.de.html?dram:article_id=237783\">https:\/\/www.deutschlandradio.de\/ich-wollte-nicht-schuld-sein-am-dritten-weltkrieg.331.de.html?dram:article_id=237783<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der russische Offizier, der am 26. 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