{"id":46271,"date":"2018-09-28T08:56:14","date_gmt":"2018-09-28T06:56:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46271"},"modified":"2018-09-28T08:56:14","modified_gmt":"2018-09-28T06:56:14","slug":"hinweise-des-tages-3215","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46271","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46271#h01\">Klare Worte n&ouml;tig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46271#h02\">Todesopfer rechter Gewalt in Deutschland seit der Wiedervereinigung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46271#h03\">Verkauf von Brandbeschleunigern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46271#h04\">Bundeswehr-Einsatz in Mali: &bdquo;Das entspricht nicht dem Mandat des Bundestages&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46271#h05\">US-Au&szlig;enminister Pompeo kritisiert Iran-Politik der EU scharf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46271#h06\">Slavoj Zizek: Steve Bannon&rsquo;s Brussels plans threaten Europe&rsquo;s liberal legacy<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46271#h07\">T&uuml;rkei: Smartphone-App f&uuml;r Denunzianten in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46271#h08\">May lockt Konzerne mit &bdquo;niedrigsten Unternehmensteuern der G20&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46271#h09\">Aus f&uuml;r Schwedens Sozialdemokraten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46271#h10\">Fl&uuml;chtlingslager auf Lesbos Krankheiten, Gewalt, psychische Attacken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46271#h11\">CO2-Emissionen: Umweltministerin knickt im Streit um Grenzwerte f&uuml;r Autos ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46271#h12\">Die letzte R&auml;umung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46271#h13\">Gegen den Polizeistaat: Ein hei&szlig;er Herbst gegen die neuen Polizeigesetze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46271#h14\">Bayernwahl und die Gr&uuml;nen &ndash; Dahoam im politischen Disneyland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46271#h15\">Zu guter Letzt: Gezwitscherte Dummheiten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Klare Worte n&ouml;tig<\/strong><br>\nErdogan auf Deutschland-Besuch. Gastkommentar<br>\nSeit Wochen wird &uuml;ber den Besuch des t&uuml;rkischen Staatspr&auml;sidenten Recep Tayyip Erdogan hei&szlig; diskutiert. Ob er mit allen Ehren empfangen werden oder ob ein Arbeitsbesuch gen&uuml;gen sollte, war die Frage. Noch bevor diese gekl&auml;rt werden konnte, kam Erdogan bereits mit seiner ungeheuer gro&szlig;en Delegation. In das Land, dessen kritische Staatsb&uuml;rger seiner Meinung nach &raquo;Terroristen&laquo; und &raquo;Agenten&laquo; sind und weggesperrt geh&ouml;ren. Doch warum kommt er dann in ein Land, das er als Unterst&uuml;tzer von Terrorismus ansieht und als &raquo;Nazi&laquo;-Deutschland beschimpft hat? Sind all die Worte und Taten vergessen?<br>\nDer deutsche Botschafter in Ankara, Martin Erdmann, der als rangh&ouml;chster Ansprechpartner die von der Repression des t&uuml;rkischen Staates Betroffenen kennenlernen konnte, erkl&auml;rt es sehr pr&auml;zise. In einem Interview kurz vor der Abreise des t&uuml;rkischen Staatspr&auml;sidenten sagte Erdmann, beide L&auml;nder seien mit soliden Br&uuml;cken aneinander gebunden. Er f&uuml;gte hinzu, dass der Besuch den Willen beider Seiten, das Verh&auml;ltnis zu normalisieren, widerspiegle, und &raquo;es zeigt, dass wir durch st&uuml;rmische Zeiten gehen k&ouml;nnen &ndash; aber unser Interesse, gemeinsam zu arbeiten&laquo; vorherrsche. Derselbe Botschafter ist seit zwei Jahren Zeuge der Willk&uuml;rjustiz, der menschenverachtenden Politik des t&uuml;rkischen Staates und des Abbaus der demokratischen Strukturen geworden. Aber dennoch glaubt er, wie viele Politiker der Bundesregierung, dass man die Risse f&uuml;llen und weiterarbeiten kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/340691.klare-worte-n%C3%B6tig.html\">Mesale Tolu in junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Berichten nach Erdogans Gnaden<\/strong><br>\nUm die Pressefreiheit ist es in der heutigen T&uuml;rkei schlecht bestellt. Nicht nur offen oppositionelle Journalisten und Journalistinnen, sondern alle, die sich nicht den Direktiven der Regierung und regierungsnaher Medienbosse beugen, werden durch die Beh&ouml;rden kriminalisiert, im Internet blo&szlig;gestellt, oder ihre Arbeit wird erschwert durch Repression, Entzug des Presseausweises oder Entlassung. Laut Zahlen des Justizministeriums mussten 11.000 Journalisten im Zeitraum zwischen 2003 und 2016 vor Gericht erscheinen. In etwa der H&auml;lfte der F&auml;lle mussten die Angeklagten zumindest zeitweise ins Gef&auml;ngnis. Au&szlig;erdem wurden allein im Zeitraum zwischen 2013 und 2016 36.000 Presseausweise nicht mehr erneuert, was insbesondere in von Polizei, Gendarmerie und Milit&auml;r kontrollierten Gebieten die Arbeit als Journalist de facto verunm&ouml;glicht.<br>\nNach Angaben des &raquo;Stockholm Center for Freedom&laquo; (SCF) befinden sich immer noch 168 Journalisten im Gef&auml;ngnis, gegen weitere 147 liegt ein Haftbefehl vor. 85 Prozent der inhaftierten Reporter wurden erst nach dem Milit&auml;rputsch vom 15. Juli 2016 festgenommen, fast alle davon mit dem Vorwurf der &raquo;Mitgliedschaft in einer terroristischen Organisation&laquo; und &auml;hnlichen Beschuldigungen. Zugleich wurden seitdem 189 Medienunternehmen geschlossen. Deswegen und wegen der zunehmenden Repression haben nach Angaben der T&uuml;rkischen Journalistenvereinigung (TGC) etwa 30 Prozent der Journalisten in der T&uuml;rkei ihren Job verloren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/340667.pressefreiheit-in-der-t%C3%BCrkei-berichten-nach-erdogans-gnaden.html\">junge Welt<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Todesopfer rechter Gewalt in Deutschland seit der Wiedervereinigung<\/strong><br>\nNach Tagesspiegel- und Zeit-Online-Recherchen wurden seit 1990 mindestens 169 Menschen von extrem Rechten get&ouml;tet. Die interaktive Karte stellt die F&auml;lle dar.<br>\nDie Zahl der Todesopfer rechter Gewalt seit der Wiedervereinigung ist deutlich h&ouml;her als von der Bundesregierung gemeldet. Diese hatte im Juni in der Antwort auf eine Anfrage von Bundestagspr&auml;sidentin Petra Pau (Linke) von 83 Toten seit der Wiedervereinigung gesprochen. Recherchen des Tagesspiegels und von &bdquo;Zeit Online&ldquo; ergaben, dass seit 1990 in Deutschland mindestens 169 Menschen von Neonazis und anderen extrem Rechten get&ouml;tet wurden. Bei weiteren 61 Todesopfern gibt es zumindest Indizien f&uuml;r ein rechtes Motiv des T&auml;ters. Auf dieser interaktiven Karte sind im Folgenden alle F&auml;lle verzeichnet und kurz beschrieben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/interaktive-karte-todesopfer-rechter-gewalt-in-deutschland-seit-der-wiedervereinigung\/23117414.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Verkauf von Brandbeschleunigern<\/strong><br>\nGro&szlig;e Koalition Alle meckern &uuml;ber die Zusammenarbeit von CDU, CSU und SPD. Bei Waffengesch&auml;ften funktioniert sie allerdings bestens<br>\nAuch wenn sich in diesen Tagen der Eindruck immer mehr verst&auml;rkt hat, dass die Gro&szlig;e Koalition in Berlin einer Restlaufzeit entgegengeht, agiert sie doch bei mancher Entscheidung erstaunlich reibungslos. Zum Beispiel bei der Genehmigung deutscher R&uuml;stungsexporte in Krisen- und Kriegsgebiete des Nahen Ostens. Es ist allgemein bekannt, dass der Jemen brennt &ndash; und das seit &uuml;ber drei Jahren. Bekannt ist weiter, wer den Kriegsbrand mit Tausenden von Toten immer wieder anfacht: Saudi-Arabien und die aus anderen Golf-Anrainern bestehende Koalition der Willigen. Hinsichtlich dieses Konflikts funktionieren die notorischen Reflexe der Bundesregierung tadellos.<br>\nMan verkauft reichen Staaten, die gegen ein bettelarmes Land k&auml;mpfen, die Waffen, die sie verlangen. Saudi-Arabien soll vier auf Panzerfahrzeugen montierte Artillerie-Ortungssysteme erhalten. Die Vereinigten Emirate bekommen 48 Gefechtsk&ouml;pfe und 91 Zielsuchk&ouml;pfe f&uuml;r Abwehrsysteme auf Schiffen. Der Verkauf von Defensivwaffen an Jordanien und &Auml;gypten kann zwar weniger mit deren Engagement im Jemen in Verbindung gebracht werden, gilt aber trotzdem Staaten im nah&ouml;stlichen Krisenraum. Dieser Waffentransfer steht im Widerspruch zu den &bdquo;Politischen Grunds&auml;tzen&ldquo;, die sich die Bundesregierung f&uuml;r &bdquo;den Export von Kriegswaffen und sonstigen R&uuml;stungsg&uuml;tern&ldquo; selbst auferlegt hat. Danach sind R&uuml;stungsausfuhren &bdquo;restriktiv zu gestalten&ldquo;, sie sollen durch eine &bdquo;Begrenzung und Kontrolle einen Beitrag zur Sicherung des Friedens, der Gewaltpr&auml;vention, der Menschenrechte und einer nachhaltigen Entwicklung in der Welt&ldquo; leisten.<br>\nAber halt! Die &bdquo;Politischen Grunds&auml;tze&ldquo; enthalten einen Passus, den die Regierung Merkel vermutlich als Schlupfloch versteht: Der Export von R&uuml;stungsg&uuml;tern soll sich auch &bdquo;an au&szlig;enpolitischen Interessen der Bundesrepublik Deutschland orientieren&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/sabine-kebir\/verkauf-von-brandbeschleunigern\">der Freitag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Bundeswehr-Einsatz in Mali: &bdquo;Das entspricht nicht dem Mandat des Bundestages&ldquo;<\/strong><br>\nDie Bundeswehr arbeitet in Mali eng mit franz&ouml;sischen Anti-Terror-Einheiten zusammen. Das sei alles erlaubt, behauptet die Bundesregierung. Die Opposition hat Zweifel daran und fordert Aufkl&auml;rung.<br>\nDie Bundeswehr arbeitet bei ihrem Einsatz in Mali eng mit der franz&ouml;sischen Anti-Terror-Operation &bdquo;Barkhane&ldquo; zusammen. Die Kooperation erstreckt sich auf den Austausch von Aufkl&auml;rungsergebnissen, die unter anderem durch den Einsatz von Heron-Drohnen gewonnen werden. Bis zu logistischer Unterst&uuml;tzung des franz&ouml;sischen Kampfeinsatzes durch Transportfl&uuml;ge f&uuml;r Soldaten und Material. Das r&auml;umte die Bundesregierung bei einer Befragung am Mittwoch im Verteidigungsausschuss des Bundestags ein und best&auml;tigte damit einen entsprechenden Bericht von WELT AM SONNTAG. [&hellip;]<br>\nDerartige Transporte f&auml;nden &bdquo;unterhalb der Mandatsschwelle&ldquo; statt, so die Erkl&auml;rung des Generalinspekteurs. Sie seien damit rechtlich in Ordnung. Was genau das allerdings bedeutet, lie&szlig; die Bundesregierung offen. Oppositionspolitiker fordern nun weitere Aufkl&auml;rung der Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und franz&ouml;sischen Anti-Terror-Einheiten.<br>\nKatja Keul, Verteidigungspolitikerin der Gr&uuml;nen, sagte: &bdquo;Die logistische Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die franz&ouml;sischen Sicherheitskr&auml;fte entspricht nicht dem Mandat des Bundestags.&ldquo; Denkbar sei dies, wenn &uuml;berhaupt, nur auf malischem Staatsgebiet. Auch die Drohneneins&auml;tze der Bundeswehr wollen die Gr&uuml;nen nun pr&uuml;fen lassen. &bdquo;Es ist unbefriedigend, dass die Bundesregierung zu den Eins&auml;tzen der franz&ouml;sischen Operation &bdquo;Barkhane&ldquo; im Raum Gao nichts sagen kann&ldquo;, so Keul. &bdquo;Entweder wird dem Bundestag hier etwas verschwiegen. Oder die Bundesregierung ist wirklich nicht in der Lage, dazu Auskunft zu geben. Das w&auml;re ein eklatantes Informationsdefizit.&ldquo; [&hellip;]<br>\nDer FDP-Verteidigungsexperte Alexander M&uuml;ller sagte, das Verteidigungsministerium lasse im Fall der deutsch-franz&ouml;sischen Kooperation in Mali die &bdquo;die Grenzen der Mandate flie&szlig;en&ldquo;. Man benutze das UN-Hauptquartier &bdquo;als Bestimmungs-Ziel der Aufkl&auml;rungsfotos, um sich von der Verantwortung der Anschlu&szlig;nutzung freizusprechen&ldquo;, so M&uuml;ller. &bdquo;Auch umfangreiche Transportfl&uuml;ge franz&ouml;sischer Soldaten wurden einger&auml;umt, deren exakte T&auml;tigkeit sicher nicht in jedem Einzelfall gepr&uuml;ft wurde.&ldquo; Auch wenn die Franzosen &bdquo;engste Verb&uuml;ndete&ldquo; seien, m&uuml;sse die Bundeswehr unbedingt den Eindruck vermeiden, die &bdquo;mandatierte Friedenssicherungs-Mission mit der Terroristen-Jagd der Franzosen zu vermischen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article181675850\/Bundeswehr-Einsatz-in-Mali-Das-entspricht-nicht-dem-Mandat-des-Bundestages.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Gr&uuml;ne und FDP beklagen sich, haben dem Einsatz aber <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/parlament\/plenum\/abstimmung\/abstimmung?id=510\">zuletzt<\/a> wieder zugestimmt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>US-Au&szlig;enminister Pompeo kritisiert Iran-Politik der EU scharf<\/strong><br>\nUS-Au&szlig;enminister Mike Pompeo hat scharfe Kritik an dem von EU-Staaten geplanten System zur Umgehung von US-Sanktionen gegen Iran ge&uuml;bt. &ldquo;Das ist eine der denkbar kontraproduktivsten Ma&szlig;nahmen f&uuml;r regionalen und globalen Frieden und Sicherheit&rdquo;, sagte Pompeo in New York. Er sei &ldquo;zutiefst entt&auml;uscht zu h&ouml;ren, dass die verbliebenen Parteien im (Atom-)Abkommen ein besonderes Zahlungssystem gr&uuml;nden, um US-Sanktionen zu umgehen&rdquo;.<br>\nEU-Staaten wie Deutschland, Frankreich und Gro&szlig;britannien wollen eine Zweckgesellschaft zur Umgehung von US-Sanktionen gr&uuml;nden, um das Atomabkommen mit Iran zu retten. Diese Gesellschaft soll die Bezahlung iranischer Exporte erm&ouml;glichen, darunter auch die f&uuml;r das Land besonders wichtigen Erd&ouml;lausfuhren, wenn sich private Banken wegen drohender US-Strafen dazu nicht mehr bereiterkl&auml;ren. Das geplante System k&ouml;nnte auch anderen Partnern auf der Welt offenstehen, erkl&auml;rte die EU-Au&szlig;enbeauftragte Federica Mogherini am Montagabend am Rande der UN-Vollversammlung in New York. [&hellip;]<br>\nTrumps Nationaler Sicherheitsberater John Bolton drohte: &ldquo;Das m&ouml;rderische Regime und seine Unterst&uuml;tzer werden bedeutenden Konsequenzen gegen&uuml;berstehen, wenn sie ihr Verhalten nicht &auml;ndern.&rdquo; Unmittelbar vor seiner Rede vor der UN-Vollversammlung hatte Trump ein Treffen mit seinem iranischen Kollegen ausgeschlossen, solange es keinen Politikwechsel Teherans gebe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/umgehung-von-us-saktionen-us-aussenminister-pompeo-kritisiert-iran-politik-der-eu-scharf-1.4145485\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> So was kann man auch Einmischung nennen, also einen Vorgang, den die Amerikaner bei sich &uuml;berhaupt nicht <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/im-un-sicherheitsrat-trump-beschuldigt-china-der-einmischung-in-us-wahlen\/23118826.html\">tolerieren<\/a>. Sie selbst nehmen sich aber das Recht heraus, an andere Staaten st&auml;ndig Drohungen zu verteilen, wenn die nicht nach der Pfeife Washingtons tanzen.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Die Tauschb&ouml;rse der EU<\/strong><br>\nMit einem Aufruf, Iran weltweit zu isolieren, hat US-Pr&auml;sident Donald Trump am gestrigen Dienstag j&uuml;ngste Bem&uuml;hungen der EU um die Weiterf&uuml;hrung des Handels mit dem Land beantwortet. Die von Washington neu gestarteten Sanktionen gegen Teheran m&uuml;ssten weltweit umgesetzt werden, forderte Trump gestern vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen. Die EU-Au&szlig;enbeauftragte hatte am Vorabend die Gr&uuml;ndung einer Zweckgesellschaft angek&uuml;ndigt, die nach Art einer Tauschb&ouml;rse funktionieren und sowohl iranische Erd&ouml;lexporte als auch europ&auml;ische Lieferungen nach Iran erm&ouml;glichen soll. Mit der neuen Institution, die grunds&auml;tzlich auch nichteurop&auml;ischen Teilnehmern offenstehen wird, soll ein Mindestma&szlig; an Handelst&auml;tigkeiten bewahrt werden. Das Vorhaben gilt als Testfall f&uuml;r die Berliner Bem&uuml;hungen um eine eigenst&auml;ndige Weltpolitik. Gleichzeitig wird Iran von Terroristen attackiert, die separatistische Ziele verfolgen. Auch westliche Beobachter schlie&szlig;en nicht aus, dass Verb&uuml;ndete Berlins von der arabischen Halbinsel die Separatisten befeuern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7734\/\">German Foreign Policy<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Slavoj Zizek: Steve Bannon&rsquo;s Brussels plans threaten Europe&rsquo;s liberal legacy<\/strong><br>\nThe American far right has spotted a gap in the European market, as the continent buckles from the fallout of mass migration and austerity. For liberals to maintain control, they must ally themselves with the radical left.<br>\nRecently, it has been widely reported that Steve Bannon plans to establish a group to coordinate right-wing nationalist populists all around Europe. Based in Brussels, &ldquo;The Movement,&rdquo; as the body is called, will research and write policy proposals, commission polling, and share expertise on messaging and data targeting. It already employs 80 people and its ultimate goal is nothing less than to radically change the political landscape of Europe, by sidelining the liberal consensus and replacing it with my-country-first anti-immigrant nationalism.<br>\nRight now, US public opinion is obsessed with alleged Russian meddling into their electoral process &ndash; but just imagine if Putin were to send someone to Washington to act like Bannon in Brussels. Thus, here we encounter the old paradox: the separatist forces of disunity are better at establishing their transnational unity than the forces of international solidarity. No wonder liberal Europe is in a panic.<br>\nWe are bombarded by the idea that today, in the early 21st century, the precious liberal legacy of human rights, democracy and individual freedoms is threatened by the explosive rise of &ldquo;fascist&rdquo; populism, and that we should gather all our strength to keep at bay this threat. This idea should be resolutely rejected on two levels. First, populism didn&rsquo;t hit Earth like a comet (as Joschka Fischer wrote about Donald Trump): its rise is more like a crack in the earth, a flow of lava streaming out &ndash; and it is the result of the disintegration of the liberal consensus and the inability of the Left to offer a viable alternative. The first step in fighting populism is, therefore, to cast a critical glance at the weaknesses of the liberal project itself &ndash; because populism is a symptom of this weakness.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rt.com\/op-ed\/439451-steve-bannon-europe-liberalism\/\">RT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>T&uuml;rkei: Smartphone-App f&uuml;r Denunzianten in Deutschland<\/strong><br>\nReport Mainz berichtet von einer App, mit der verd&auml;chtige Erdogan- oder T&uuml;rkeikritiker weitergemeldet werden sollen<br>\nNach einem Bericht von Report Mainz gibt es eine Smartphone-App, &uuml;ber die Erdogan- bzw. T&uuml;rkei-kritische t&uuml;rkische Staatsb&uuml;rger direkt bei der Zentralbeh&ouml;rde der t&uuml;rkischen Polizei denunziert werden k&ouml;nnen.<br>\nDie App mit dem K&uuml;rzel EGM (Emniyet Genel M&uuml;d&uuml;rl&uuml;g&uuml; &ndash; dt.: Zentralbeh&ouml;rde der t&uuml;rkischen Polizei) kann seit kurzem kostenlos im Google Play Store und im App Store heruntergeladen werden. Das hei&szlig;t konkret, aus der T&uuml;rkei stammende B&uuml;rger sind in Deutschland dazu aufgerufen, ihre Nachbarn, Freunde, Arbeitskollegen direkt in der T&uuml;rkei zu denunzieren, wenn sie sich &ldquo;Erdogan-kritisch&rdquo; outen.<br>\nIn einem Interview mit Report Mainz nennt der Geheimdienstexperte Erich Schmidt-Eenboom die App &ldquo;eine digitale Gestapo-Methode, die nationalistische Fanatiker aufstachelt, politische Gegner Erdogans in die F&auml;nge seines Unterdr&uuml;ckungssystems zu treiben&rdquo;. Schmidt-Eenboom sieht darin einen schweren Versto&szlig; gegen die &ouml;ffentliche Sicherheit und Ordnung und fordert die deutschen Beh&ouml;rden auf, unverz&uuml;glich einzugreifen:<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Tuerkei-Smartphone-App-fuer-Denunzianten-in-Deutschland-4173749.html\">Telepolis<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/report\/denunziation-per-spitzel-app-wie-erdogan-angst-und-misstrauen-in-deutschland-saet\/-\/id=233454\/did=22334358\/nid=233454\/1k7n186\/index.html\">Report Mainz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>May lockt Konzerne mit &bdquo;niedrigsten Unternehmensteuern der G20&ldquo;<\/strong><br>\nAm Rande der Uno-Vollversammlung umgarnt die britische Premierministerin die Wirtschaft. Deutsche Firmen wollen sich durch niedrige Steuern jedoch nicht locken lassen.<br>\nStellt sich das Vereinigte K&ouml;nigreich als Steuerparadies f&uuml;r Gro&szlig;konzerne neu auf? Gro&szlig;britanniens Premierministerin Theresa May hat f&uuml;r die Zeit nach dem EU-Austritt &ndash; wie immer der auch verhandelt werden mag &ndash; nun ein eigenes Gesch&auml;ftsmodell beworben. Am Rande der Uno-Vollversammlung in New York versucht May, Unternehmen aus aller Welt auf die Insel zu locken.<br>\n&bdquo;Was auch immer sie f&uuml;r ein Unternehmen sind, in ein Gro&szlig;britannien nach dem Brexit zu investieren wird Ihnen die niedrigsten Unternehmensteuern in der G20 bescheren&ldquo;, sagte die Premierministerin am Mittwoch bei einem Wirtschaftstreffen. Damit konterkariert May direkt die Bestrebungen der weltweit f&uuml;hrenden Industrienationen, sich beim Thema Steuers&auml;tze nicht gegenseitig zu unterbieten. Das eigentliche Ziel der Industrienationen: legale M&ouml;glichkeiten zur Steuervermeidung ausmerzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amp.handelsblatt.com\/politik\/international\/zukunft-nach-brexit-may-lockt-konzerne-mit-niedrigsten-unternehmensteuern-der-g20\/23118112.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p>dazu: <strong>EU muss klare Kante gegen Steueroase Gro&szlig;britannien zeigen<\/strong><br>\nDie EU muss in den Brexit-Verhandlungen Straf- bzw. Quellensteuern androhen und den Zugang zum Binnenmarkt beschr&auml;nken, wenn die britische Regierung weiter an ihren Pl&auml;nen zum aggressiven Steuerwettbewerb bei der Unternehmensbesteuerung festh&auml;lt&ldquo;, kommentiert Fabio De Masi, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE und der deutsch-britischen Parlamentariergruppe, Aussagen von Premierministerin Theresa May am Rande der UN-Vollversammlung, Gro&szlig;britannien strebe die niedrigste Unternehmenssteuern der G20-Staaten an. Hinsichtlich des heutigen Treffens von EU-Brexit-Unterh&auml;ndler Michel Barnier mit dem Vorsitzenden der britischen Labour Party Jeremy Corbyn in Br&uuml;ssel f&uuml;gt De Masi hinzu:<br>\n&bdquo;Ein chaotischer Brexit k&ouml;nnte durch Neuwahlen abgewendet werden. Die EU sollte Jeremy Corbyn signalisieren, dass ihm im Falle von Neuwahlen genug Zeit gelassen wird, um die Beziehungen Gro&szlig;britanniens zur EU zu regulieren. Die beste Werbung f&uuml;r die EU w&auml;re ein Kurswechsel in der Wirtschafts- und Wettbewerbspolitik, der die souver&auml;ne Regulierung der &ouml;ffentlichen Dienste sowie der Arbeits- und Sozialgesetze gestattet. Aufgrund der katastrophalen Erfahrungen bei der Privatisierung und Liberalisierung der britischen Eisenbahn, darf nicht auf &auml;hnliche Entwicklungen etwa im Gesundheitswesen gedr&auml;ngt werden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/eu-muss-klare-kante-gegen-steueroase-grossbritannien-zeigen\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Aus f&uuml;r Schwedens Sozialdemokraten<\/strong><br>\nB&uuml;rgerblock und Rechtspopulisten w&auml;hlen Premier L&ouml;fven ab.<br>\nDrei Wochen nach den Wahlen erlebt Schweden, wie die massiv gest&auml;rkten Rechtspopulisten gewohnte politische Strukturen aus den Angeln heben und die anderen Parteien ins Schwimmen bringen. Zur Er&ouml;ffnung des Reichstages in Stockholm haben die aus Nazigruppen hervorgegangenen Schwedendemokraten am Dienstag den Ausschlag f&uuml;r die Abwahl des bisherigen sozialdemokratischen Premiers Stefan L&ouml;fven gegeben. Ihre 62 Abgeordneten verhalfen den Mitte-rechts-Parteien, die insgesamt 143 Sitze im neuen Parlament haben, zu einer Mehrheit gegen&uuml;ber dem Mitte-links-Lager hinter L&ouml;fven, das &uuml;ber 144 Sitze verf&uuml;gt.<br>\nDabei ist eine auch nur einigerma&szlig;en stabile Alternative vorerst nicht in Sicht. F&uuml;r die bevorstehende Regierungsbildung machte Schwedendemokraten-Chef Jimmie &Aring;kesson selbstbewusst Anspr&uuml;che geltend: &bdquo;Wir werden jede Regierung st&uuml;rzen, die uns keinen angemessenen Einfluss garantiert.&ldquo; An erster Stelle nannte er Versch&auml;rfungen bei der Zuwanderungspolitik, eine effektivere Verbrechensbek&auml;mpfung durch mehr Polizei sowie h&auml;rtere Strafen und mehr Geld f&uuml;r das Gesundheitswesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr.de\/politik\/schweden-aus-fuer-schwedens-sozialdemokraten-a-1589573\">FR Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlingslager auf Lesbos Krankheiten, Gewalt, psychische Attacken<\/strong><br>\nDas Fl&uuml;chtlingslager auf Lesbos war einst f&uuml;r 3000 Migranten ausgelegt. Mittlerweile leben dort 9000 Fl&uuml;chtlinge. F&uuml;r viele Menschen ist die Situation vor Ort unertr&auml;glich.<br>\nEin dicker, schwarzer Schlauch liegt vor dem Eingang. Es ist die Abwasserleitung des Fl&uuml;chtlingslagers Moria. Eine enorme Menge F&auml;kalien f&auml;llt an bei inzwischen 9000 Bewohnern im Lager. Afrikanerinnen in farbigen und sehr sauberen Kleidern gehen mit ernsten Gesichtern an einem der Lastwagen vorbei, die zum Abpumpen gekommen sind. Es stinkt.<br>\nAber Hawdin, ein 27-j&auml;hriger Kurde, ist nicht wegen des Gestanks ans Meer gefl&uuml;chtet. Hawdin lebt seit vier Monaten ganz f&uuml;r sich alleine au&szlig;erhalb des Lagers an einem der wilden Str&auml;nde. &ldquo;Jeden Tag, immer wieder, gab es K&auml;mpfe im Lager. Ich bin mehrmals angegriffen worden, als Kurde von Arabern&rdquo;, gibt er als Begr&uuml;ndung an und deutet auf eine Verletzung: &ldquo;Hier am Auge meine Narbe, sehen Sie?&rdquo; Am Strand f&uuml;hle er sich alleine sicher. Weil er es im Lager nicht mehr aushalte, br&auml;chten ihm seine Freunde an seinen Platz am Meer etwas zu essen, erkl&auml;rt er.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/lesbos-fluechtlinge-115.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>CO2-Emissionen: Umweltministerin knickt im Streit um Grenzwerte f&uuml;r Autos ein<\/strong><br>\nDer Weg f&uuml;r eine deutsche Position zu europ&auml;ischen CO2-Grenzwerten f&uuml;r Neuwagen ist frei. Bundesumweltministerin Svenja Schulze gab ihren Widerstand gegen den Vorschlag der EU-Kommission auf.<br>\nDie Bundesregierung hat sich auf eine L&ouml;sung f&uuml;r k&uuml;nftige CO2-Grenzwerte der EU f&uuml;r Neuwagen geeinigt. Auch Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) unterst&uuml;tzt den Vorschlag der EU-Kommission und r&uuml;ckt damit von ihrer Forderung nach strengeren Grenzwerten ab, wie ein Sprecher am Mittwoch in Berlin sagte. Schulze habe sich damit gegen eine Blockade entschieden.<br>\nSchulze und auch das EU-Parlament hatten urspr&uuml;nglich eine Senkung um 45 Prozent bis 2030 gefordert, der Kommission zufolge sollen Neuwagen bis dahin im Schnitt 30 Prozent weniger Kohlendioxid (CO2) aussto&szlig;en. In einem Zwischenschritt sollen es 15 Prozent weniger bis 2025 sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/auto\/aktuell\/svenja-schulze-gibt-forderung-nach-strengen-co2-grenzwerten-fuer-autos-auf-a-1230179.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die letzte R&auml;umung<\/strong><br>\nDas letzte von der R&auml;umung unber&uuml;hrte Baumhausdorf im Hambacher Forst ist umgeben von einer Menschenkette. Lang ist die Mauer aus eingehakten Menschen zwischen den R&auml;umfahrzeugen und der Besetzung. &bdquo;Ham-bi bleibt, Ham-bi bleibt&ldquo;, rufen etwa 200 bis 300 Menschen. PolizistInnen bilden ihre eigene Kette entlang der Menschenmauer, r&uuml;cken vor, r&uuml;cken nach.<br>\nKurz wartet man noch, dann gehen die BeamtInnen vor, die meisten augenscheinlich verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig. Doch es gibt auch andere Szenen. Mit Schilden schl&auml;gt man Menschen &ndash; auch ausgewiesene Presse &ndash; auf Arme und Kopf, mit der Faust ins Gesicht, rei&szlig;t an Haaren, l&auml;sst niemanden zu den Seiten raus. Menschen werden zusammengeschoben, k&ouml;nnen nicht weg und nicht zur&uuml;ckweichen, im R&uuml;cken Zelte und Barrikaden. PolizistInnen schieben weiter, Menschen fallen um, andere treten auf sie drauf, Panik bricht aus.<br>\nZuvor hatte die Polizei die Leute aufgefordert, die &bdquo;Versammlung&ldquo; freiwillig zu verlassen. Das hatten sie nicht getan, im Gegenteil, die Kette noch verst&auml;rkt. Nach zwei Wochen R&auml;umung sind alle Baumhausd&ouml;rfer mindestens teilweise ger&auml;umt &ndash; bis auf Lorien. Hier konzentriert sich nun der Widerstand gegen die R&auml;umung, die offiziell mit Brandschutz begr&uuml;ndet wird. In den letzten zwei Wochen ist die R&auml;umung von Osten nach Westen vorger&uuml;ckt. Lorien ist die westlichste Besetzung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Besetzung-des-Hambacher-Forsts\/%215538929\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Gegen den Polizeistaat: Ein hei&szlig;er Herbst gegen die neuen Polizeigesetze<\/strong><br>\nTats&auml;chlich sollen nach dem Vorbild des bayerischen Polizeiaufgabengesetzes in K&uuml;rze auch in Nordrhein-Westfalen, Brandenburg, Niedersachen und Sachsen die jeweiligen Polizeigesetze versch&auml;rft werden. So ist auch dort die faktische Abschaffung des Grundrechts auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit vorgesehen. Einzig Th&uuml;ringen plant keine Versch&auml;rfung seines Polizeigesetzes. Erst in der vergangenen Woche hatte hingegen das s&auml;chsische Kabinett einen von Landesinnenminister Roland W&ouml;ller (CDU) vorgelegten Gesetzentwurf, der die Polizei mit einer Reihe von neuen repressiven Befugnissen ausstatten soll, verabschiedet. Ab der zweiten Jahresh&auml;lfte 2019 sollen zuk&uuml;nftig Notrufe aufgezeichnet werden und wie in Bayern Meldeauflagen, Kontakt- und Aufenthaltsverbote erlassen werden k&ouml;nnen. Auch die sogenannte elektronische Fu&szlig;fessel und St&ouml;rsender sollen fortan im Freistaat zum Einsatz kommen. Sogenannte soziale Medien wie Facebook d&uuml;rfen, geht es nach dem Gesetzentwurf, zuk&uuml;nftig ebenso &uuml;berwacht werden wie die Einkaufsportale Amazon oder Ebay.<br>\nHarsche Kritik &uuml;bte j&uuml;ngst auch das &bdquo;Brandenburger B&uuml;ndnis gegen das neue Polizeigesetz&ldquo; an der dortigen Landesregierung aus SPD und Linkspartei. Der Zusammenschluss bescheinigte Landesinnenminister Karl-Heinz Schr&ouml;ter (SPD), ein neues Landespolizeigesetz, das rechtsstaatliche Prinzipien, wie die Unschuldsvermutung und die Gewaltenteilung angreift, beschlie&szlig;en lassen zu wollen. Im Gewand der Terrorabwehr solle die Polizei neue Befugnisse bekommen, die eine lange Liste von Grundrechtseinschr&auml;nkungen beinhalte. &bdquo;Das verfassungsrechtliche Trennungsgebot f&uuml;r geheimdienstliche und polizeiliche Methoden wird massiv unterlaufen&ldquo;, monierte das B&uuml;ndnis, welches im November gegen die &bdquo;rot-roten&ldquo; Pl&auml;ne auf die Stra&szlig;e gehen will. Mit dem geplanten neuen Gesetz werde nicht &bdquo;nur das Sicherheitsgef&uuml;hl, sondern auch die Sicherheitslage derjenigen Menschen massiv gest&ouml;rt, die schon jetzt h&auml;ufig im Fokus der Polizei stehen&ldquo;. Vor allem Menschen mit Migrationshintergrund seien besonders &bdquo;betroffen von rassistischen Sicherheitsdiskursen, die Flucht und Migration in einem Atemzug in den Zusammenhang mit Terrorismus stellen&ldquo;, kritisierte das B&uuml;ndnis weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/de\/5039\/innenpolitik\/9461\/Gegen-den-Polizeistaat.htm\">unsere zeit<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bayernwahl und die Gr&uuml;nen &ndash; Dahoam im politischen Disneyland<\/strong><br>\nRund um die Gr&uuml;nen hat sich eine partei&uuml;begreifende soziale Schicht gebildet, die eintritt f&uuml;r scheinbar linke Werte. Doch dahinter stecken selbstgerechte Tugendrichter, die unsere politische Kultur gef&auml;hrden. Sogar die CSU scheint eine Koalition mit den Gr&uuml;nen nicht mehr auszuschlie&szlig;en<br>\nBayern. Ein Land vor der Wahl. Doch egal, was und wie Bayern w&auml;hlt &ndash; &auml;ndern wird sich nichts. Das &bdquo;Juste Milieu&ldquo; rund um die Gr&uuml;nen hat sich unter der Flagge des Fortschritts aufgemacht, nun auch noch im S&uuml;den der Republik ewigen Stillstand zu garantieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/gruene-bayern-landtagswahl-katharina-schulze-oekoliberalismus-linksgruen\">Cicero<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Gezwitscherte Dummheiten<\/strong>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180928-Bild_1.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180928-Bild_2.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180928-Bild_3.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Deutschlands Polit- und Medienszene stand auch in dieser Woche @realDonaldTrump um kein Jota nach.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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