{"id":46313,"date":"2018-10-01T08:43:32","date_gmt":"2018-10-01T06:43:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46313"},"modified":"2018-10-01T08:43:32","modified_gmt":"2018-10-01T06:43:32","slug":"hinweise-des-tages-3216","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46313","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46313#h01\">Erdogan-Besuch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46313#h02\">F&ouml;rdergelder f&uuml;r Exzellenzuniversit&auml;ten: &bdquo;Die &uuml;blichen Verd&auml;chtigen, die immer gewinnen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46313#h03\">Raus aus der Braunzone!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46313#h04\">Der transatlantische Fl&uuml;ssiggasstreit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46313#h05\">UBS warnt vor Immobilienblase in deutschen St&auml;dten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46313#h06\">Land Berlin verzockt Steuergeld mit Zinswetten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46313#h07\">Gewerkschaften nominieren Achim Truger als Bofinger-Nachfolger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46313#h08\">Niederl&auml;nder bekommen mehr Rente als Gehalt &ndash; wie funktioniert das?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46313#h09\">&raquo;Das sind Einzelf&auml;lle&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46313#h10\">Prantls Blick: Von Wackersdorf nach Hambach<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46313#h11\">Nestl&eacute; k&auml;mpft gegen Sklaverei-Gesetz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46313#h12\">Sahel-Truppe: Wie die EU ungewollt Massaker in Mali mitfinanziert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46313#h13\">Propaganda in der Wikipedia<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46313#h14\">Maa&szlig;en-Aussage im Amri-Ausschuss ist geplatzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46313#h15\">Danke, Andrea Nahles<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46313#h16\">AfD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46313#h17\">&ldquo;Das hier ist eine PR-Veranstaltung&rdquo;: Journalistin Laura Meschede lehnt Helmut-Schmidt-Journalistenpreis ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46313#h18\">Zu guter Letzt: Was auf Pressekonferenzen geht<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Erdogan-Besuch<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>BILD &ndash; Vorfeldorganisation der AfD<\/strong><br>\nEs vergeht kaum ein Tag, an dem die Bild-Zeitung nicht versucht, die Institutionen und Repr&auml;sentanten des Staates ver&auml;chtlich zu machen und ihre Leser gegen sie aufzuhetzen.<br>\nJ&uuml;ngstes Beispiel an diesem Samstag. Auf Seite 1 schreibt BILD: &bdquo;Der t&uuml;rkische Pr&auml;sident Erdogan will, dass Deutschland Journalisten als &sbquo;Terroristen&lsquo; in die T&uuml;rkei ausliefert &ndash; und bekommt daf&uuml;r ein Staatsbankett beim Bundespr&auml;sidenten&ldquo;. Nicht trotzdem, was legitim gewesen w&auml;re, sondern daf&uuml;r. BILD unterstellt damit Frank-Walter Steinmeier, das Bankett sei eine Belohnung f&uuml;r Erdogans Forderung.<br>\nDies ist nicht nur objektiv falsch, sondern auch eine Verunglimpfung des obersten Repr&auml;sentanten des Staates. Steinmeier hat sich ebenso wie Angela Merkel w&auml;hrend des Staatsbesuches bei jeder Gelegenheit und bei jedem Zusammentreffen mit Erdogan unmissverst&auml;ndlich zur Lage der Menschenrechte und der Pressefreiheit in der T&uuml;rkei ge&auml;u&szlig;ert.<br>\nDieses Verhalten von BILD ist kein Einzelfall. Seit Monaten bespielt BILD die politische Agenda der AfD. Fast jede Gewalttat eines Fl&uuml;chtlings gegen einen Deutschen wird in BILD zur schreienden Schlagzeile. Wenn aber ein Deutscher einen Syrer ersticht, wird dies mit ein paar Zeilen auf Seite 5 abgetan.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sprengsatz.de\/?p=4547\">sprengsatz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Der Autor ist &uuml;brigens ehemaliger Chef von BILD am Sonntag.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Erdogan: Der Kaiser ohne Kleider<\/strong><br>\nF&uuml;r den t&uuml;rkischen Pr&auml;sidenten war der Staatsbesuch in Deutschland ein Desaster.<br>\nAm Ende seines dreit&auml;gigen Staatsbesuchs in Deutschland zeigte sich Recep Tayyip Erdogan zufrieden. Er sprach von Erfolg und guten Gespr&auml;chen. Was sollte er auch anderes sagen? Dass die vergangenen Tage ein Desaster waren?<br>\nDass auf den Stra&szlig;en gegen ihn demonstriert wurde, dass gro&szlig;e Teile der deutschen Presse sich mit den in der T&uuml;rkei inhaftierten Kollegen solidarisierten und manche einen Tag lang die Fonts von verbotenen t&uuml;rkischen Tageszeitungen wie Taraf (Die Welt) und &Ouml;zg&uuml;r G&uuml;ndem (taz) &uuml;bernahmen? Dass sowohl Angela Merkel als auch Frank Walter Steinmeier und Armin Laschet bei ihren Begegnungen betonten, dass es gro&szlig;e Differenzen gebe und dass eine Normalisierung der Beziehungen die R&uuml;ckkehr der T&uuml;rkei zur Rechtsstaatlichkeit voraussetze?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Erdogan-Der-Kaiser-ohne-Kleider-4178758.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>T&uuml;rkische Sicherheitsleute &uuml;bernahmen ohne Absprache Polizeifunktion<\/strong><br>\nPl&ouml;tzlich packten die mit Anz&uuml;gen und dunklen Sonnenbrillen bekleideten M&auml;nner rot-wei&szlig;es Flatterband aus und sperrten eine Stra&szlig;e in K&ouml;ln ab. Das Problem: Es waren nicht deutsche Beamte, sondern t&uuml;rkische Sicherheitskr&auml;fte. Die Polizei schritt ein.<br>\nT&uuml;rkische Sicherheitskr&auml;fte haben beim Besuch ihres Pr&auml;sidenten Recep Tayyip Erdogan in K&ouml;ln kurzzeitig ohne R&uuml;cksprache mit der deutschen Polizei selbst Ma&szlig;nahmen ergriffen. Die T&uuml;rken h&auml;tten eine Stra&szlig;e unweit der K&ouml;lner Zentralmoschee mit rot-wei&szlig;em Flatterband teilweise abgesperrt, sagte eine Polizeisprecherin am Sonntag in K&ouml;ln. &bdquo;Wir haben sie auf die Rechtslage hingewiesen &ndash; f&uuml;r hoheitliche Aufgaben ist die Polizei zust&auml;ndig.&ldquo; Daraufhin h&auml;tten die T&uuml;rken ihre Absperrungsma&szlig;nahmen beendet.<br>\nDie &bdquo;Bild&ldquo; hatte berichtet, dass die t&uuml;rkischen Sicherheitsleute Erdogan-Kritiker auf der Kreuzung Vogelsanger\/Innere Kanalstra&szlig;e bedr&auml;ngt und eingesch&uuml;chtert hatten. Unliebsame Erdogan-Kritiker sollen sie bei den verbliebenen Polizisten gemeldet haben, darunter auch den Boxer &Uuml;nsal Arik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article181717676\/Erdogan-Besuch-in-Koeln-Tuerkische-Sicherheitsleute-uebernahmen-ohne-Absprache-Polizeifunktion.html\">Welt Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>F&ouml;rdergelder f&uuml;r Exzellenzuniversit&auml;ten: &bdquo;Die &uuml;blichen Verd&auml;chtigen, die immer gewinnen&ldquo;<\/strong><br>\nDer Elitenforscher Michael Hartmann sieht die F&ouml;rderung der Exzellenzuniversit&auml;ten kritisch. Er bef&uuml;rchte eine Spaltung der Hochschullandschaft, sagte Hartmann im Dlf. Einen Wettbewerb gebe es im Grunde nicht. Es gebe einige Gr&uuml;nde, warum die es bei der Exzellenzstrategie mehr Verlierer als Gewinner gebe. [&hellip;]<br>\nGebert: Einer Ihrer Hauptkritikpunkte ist, dass die F&ouml;rderung die Hochschullandschaft spaltet. Hat sich diese Analyse von Ihnen mit der Entscheidung fortgesetzt?<br>\nHartmann: Ja. Also, wenn man sich anguckt, welche Hochschulen gewinnen, das meinte ich mit den &uuml;blichen Verd&auml;chtigen, das sind eigentlich immer dieselben. Und das gilt ja nicht nur f&uuml;r Universit&auml;ten, das gilt ja auch f&uuml;r die F&auml;cher. Also, wenn Sie sich angucken, Geistes- und Sozialwissenschaften, die haben jetzt, glaube ich, zehn von 57 Clustern, das ist auch immer dasselbe. Das ist ungef&auml;hr ein Sechstel, was auf diese F&auml;cher entf&auml;llt, sodass man sagen kann: Generell ist es, sowohl, was die Unis, als auch, was die F&auml;cher angeht, die Hierarchie, die durch die Exzellenzinitiative verst&auml;rkt worden ist, das ist von Runde zu Runde best&auml;tigt worden.<br>\nGebert: Das hei&szlig;t, der Wettbewerb, der da ja eigentlich herrschen soll, existiert im Grunde gar nicht?<br>\nHartmann: Nein, im Grunde gibt es keinen Wettbewerb, weil diejenigen, die schon bevor die Exzellenzinitiative gestartet worden ist, deutliche Wettbewerbsvorteile hatten, vor allem durch enge Verbindungen zu Max-Planck-Instituten, durch das Renommee der jeweiligen Uni, die Tradition &ndash; also M&uuml;nchen, Berlin, Heidelberg, Aachen und so &ndash;, die haben durch die Exzellenzinitiative finanziell, indem sie halt mehr Drittmittel bekommen haben, wie auch symbolisch, das ist ja auch ein symbolischer Wert, wenn man sich als Elite- oder Exzellenzuni bezeichnen kann, die haben alle dazugewonnen und die Exzellenzstrategie wird das ja noch mal verst&auml;rken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/foerdergelder-fuer-exzellenzuniversitaeten-die-ueblichen.680.de.html?dram:article_id=429321\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Raus aus der Braunzone!<\/strong><br>\nDer Hambacher Forst und Chemnitz liegen meilenweit auseinander. Unser Autor warnt davor, politische Str&ouml;mungen von rechts- und linksau&szlig;en gleichzusetzen. Die Extremismustheorie diffamiere die antikapitalistische Linke und verharmlose rassistische Gewalt.<br>\nBei der R&auml;umung des Hambacher Forstes f&uuml;r den Braunkohleabbau durch den Energiekonzern RWE wurden mehrere Tausend Polizisten gegen Umweltaktivisten und sich wehrende Baumhaus-Bewohner eingesetzt, w&auml;hrend die Staatsmacht bei den Hetzjagden am Rande der Demonstration von Rassisten, Rechtsextremisten und Neonazis in Chemnitz am 27. August in Unterzahl und weitgehend unt&auml;tig blieb. Gleichwohl klagte die stellvertretende Chemnitzer SPD-Vorsitzende Sabine Sieble im &ldquo;Vorw&auml;rts&rdquo; mit Blick auf den Protestzug unter dem Motto &ldquo;Herz statt Hetze&rdquo; am 1. September &uuml;ber den &ldquo;fr&ouml;hlich-unbedarften Demotourismus&rdquo; ausw&auml;rtiger Teilnehmer und die &ldquo;militante Antifa&rdquo;, um abschlie&szlig;end zu bemerken: &ldquo;Wir m&uuml;ssen als Sozialdemokraten mit klarer Haltung und wahrhaftig f&uuml;r unsere Demokratie und ihre Werte einstehen und d&uuml;rfen im Kampf gegen Rechtsextremismus nicht den Falschen die Hand reichen, allein weil es &lsquo;gegen rechts&rsquo; geht. Dann sind wir auch &uuml;berzeugend(er) f&uuml;r die Mehrheit, die jetzt oftmals noch schweigt und die wir so dringend brauchen.&rdquo; [&hellip;]<br>\nAntisemitismus in den eigenen Reihen wird f&uuml;r die Mehrheitsgesellschaft ertr&auml;glicher, wenn er nicht blo&szlig; Rechtsextremisten, sondern auch der Labour Party unter Jeremy Corbyn und Muslimen im eigenen Land angelastet werden kann. So behauptete der junge CDU-Bundestagsabgeordnete Paul Ziemiak in der Sendung &ldquo;Anne Will&rdquo; am 16. September, dass sich &ldquo;alle Extreme&rdquo; im Antisemitismus einig seien, der bei Rechtsradikalen, Linksradikalen und Islamisten gleicherma&szlig;en auftrete. Als der fr&uuml;here Spiegel-Chefredakteur Georg Mascolo das Signum des gegenw&auml;rtigen Zeitalters im &ldquo;Toben der Extreme&rdquo; sah und die AfD mit den in der Bedeutungslosigkeit versunkenen Republikanern verglich, war das Thema &ldquo;Die Demokratie gemeinsam retten&rdquo; endg&uuml;ltig durch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/debatte\/391\/raus-aus-der-braunzone-5363.html\">Christoph Butterwegge auf Kontext: Wochenzeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der transatlantische Fl&uuml;ssiggasstreit<\/strong><br>\nAu&szlig;enminister Heiko Maas bekr&auml;ftigt zum wiederholten Mal das Insistieren der Bundesregierung auf der heftig umstrittenen Erdgaspipeline Nord Stream 2. Man sei trotz des anhaltenden Drucks aus Washington nicht bereit, in den Bau der R&ouml;hre, der l&auml;ngst begonnen hat, zu intervenieren, bekr&auml;ftigte Maas bei der diesj&auml;hrigen UN-Generalversammlung in New York. Gleichzeitig kommen US-Bem&uuml;hungen, den Verkauf von US-Fl&uuml;ssiggas in Deutschland zu f&ouml;rdern, nicht nennenswert vom Fleck. N&auml;here der Fl&uuml;ssiggaspreis sich demjenigen des zur Zeit noch deutlich billigeren Pipelinegases an, dann werde man den Kauf gerne erw&auml;gen, hei&szlig;t es bei Uniper (Ex-EON). Uniper zieht gegenw&auml;rtig den Bau eines Fl&uuml;ssiggasterminals in Wilhelmshaven in Betracht. Allerdings beliefe sich dessen Importkapazit&auml;t nicht einmal auf ein F&uuml;nftel derjenigen von Nord Stream 2. Pl&auml;ne f&uuml;r den Bau eines Terminals in Brunsb&uuml;ttel, die aktuell die beste Chance auf Verwirklichung haben, sehen sogar nur den Import von halb so viel Fl&uuml;ssiggas vor &ndash; vor allem als Treibstoff f&uuml;r Schiffe und f&uuml;r Lkw.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7737\/\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>UBS warnt vor Immobilienblase in deutschen St&auml;dten<\/strong><br>\nDie Schweizer Gro&szlig;bank UBS untersucht weltweit das Risiko von Immobilienblasen in Metropolen: Nirgendwo in der EU ist es so hoch wie in M&uuml;nchen.<br>\nWenn ein Facharbeiter in M&uuml;nchen eine 60 Quadratmeter gro&szlig;e Wohnung kaufen will, muss er im Schnitt acht vollst&auml;ndige Jahresgeh&auml;lter berappen. Ist das viel oder wenig? Es ist in jedem Fall erheblich mehr, als noch vor einigen Jahren. 2008 h&auml;tten f&uuml;r eine Wohnung gleicher Gr&ouml;&szlig;e in M&uuml;nchen noch vier Jahresgeh&auml;lter gereicht.<br>\nDas geht aus einer Auswertung der Schweizer Gro&szlig;bank UBS hervor, die sich mit der Frage besch&auml;ftigt, in welchen Metropolen die Gefahr einer Immobilienblase am gr&ouml;&szlig;ten ist. F&uuml;r M&uuml;nchen sch&auml;tzen die Autoren des Berichts das Risiko als besonders hoch ein. Allein im vergangenen Jahr seien Mieten und Hauspreise in der bayerischen Landeshauptstadt um neun Prozent gestiegen.<br>\nH&ouml;her liegt das Blasenrisiko weltweit nur noch in Hongkong. Selbst London ist laut UBS weniger gef&auml;hrdet als M&uuml;nchen. Ebenfalls im Fokus steht Frankfurt am Main. Dort sind die Kaufpreise 2017 um 15 Prozent gestiegen, ein Zeichen f&uuml;r &ldquo;zunehmende Ungleichgewichte&rdquo;, sagt UBS.<br>\nAls &ldquo;Blase&rdquo; werden spekulative &Uuml;bertreibungen an M&auml;rkten bezeichnet, die zu einem Crash f&uuml;hren k&ouml;nnen. Tats&auml;chlich sch&auml;tzt auch die Bundesbank, dass in einigen deutschen Gro&szlig;st&auml;dten die Preise um bis zu 35 Prozent zu hoch liegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/service\/immobilien-ubs-warnt-vor-blase-in-muenchen-und-frankfurt-a-1230574.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Land Berlin verzockt Steuergeld mit Zinswetten<\/strong><br>\nDas Land Berlin wollte nur Zinsen sparen. Dazu nutzte die Finanzverwaltung gewagte Konstruktionen mit Derivaten. Gespart hat Berlin damit wohl nichts. Die Papiere liegen rund 1,7 Milliarden Euro im Minus.<br>\nDie Geschichte begann mit einer harmlosen Frage, die WELT AM SONNTAG vor einigen Wochen der Berliner Finanzbeh&ouml;rde stellte. Die Zeitung wollte wissen, wie viele Derivate das Land gekauft hatte und wie viel diese komplexen Finanzpapiere aktuell wert seien.<br>\nSie schickte diese Frage nicht nur der Berliner Beh&ouml;rde, sondern an jedes der 16 Landesfinanzministerien. Das einzige Ministerium, das die Aussage verweigerte, war das in Berlin. Seitdem fragen sich Hauptstadtjournalisten und Politiker, warum die Berliner Beh&ouml;rde keine Angaben machen will. Hat die Senatsverwaltung f&uuml;r Finanzen etwas zu verbergen? Laufen die Gesch&auml;fte schlecht? Hat sich das hoch verschuldete Land Berlin etwa mit riskanten Zinswetten verzockt?<br>\nDie Mehrheit der Bundesl&auml;nder versucht durch den Kauf von Derivaten, feste Kreditzinsen zu sichern und so ihr langfristiges Schuldenmanagement planbarer zu machen. Diese Praxis ist jedoch umstritten und riskant.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/finanzen\/article181665644\/Derivate-Deals-Land-Berlin-verzockt-Steuergeld-mit-Zinswetten.html\">Welt Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Gewerkschaften nominieren Achim Truger als Bofinger-Nachfolger<\/strong><br>\nDie Gewerkschaften wollen den &Ouml;konomen Achim Truger f&uuml;r den Sachverst&auml;ndigenrat vorschlagen. Er soll auf den renommierten Peter Bofinger folgen.<br>\nDie Gewerkschaften haben sich entschieden. Sie wollen den Berliner &Ouml;konomen Achim Truger als Nachfolger von Peter Bofinger im Sachverst&auml;ndigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung vorschlagen, wie das Handelsblatt erfahren hat. Auf Nachfrage best&auml;tigte DGB-Vorstandsmitglied Stefan K&ouml;rzell die Personalie.<br>\nDie Gewerkschaften d&uuml;rfen traditionell ein Mitglied des Sachverst&auml;ndigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung vorschlagen. &bdquo;Wir kennen Professor Truger als profilierten Fachmann, der seit Langem zu gewerkschaftlichen Themen forscht und als Gutachter t&auml;tig ist&ldquo;, begr&uuml;ndete Korzell den Vorschlag. Truger ist Experte f&uuml;r &ouml;ffentliche Finanzen und ein Eigengew&auml;chs der Gewerkschaftsszene. Der 49-J&auml;hrige war langj&auml;hriger Mitarbeiter und Referatsleiter des gewerkschaftsnahen Forschungsinstituts IMK in D&uuml;sseldorf, bevor er 2012 eine Professur f&uuml;r Makro&ouml;konomie an der Hochschule f&uuml;r Wirtschaft und Recht in Berlin antrat.<br>\nDas SPD-Mitglied hat seither viele Expertisen f&uuml;r die gewerkschaftsnahe Hans-B&ouml;ckler-Stiftung und die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung erstellt. Im Juni hat er einen Ruf auf die Professur f&uuml;r Sozio&ouml;konomie mit Schwerpunkt Staatsfinanzen der Universit&auml;t Duisburg erhalten. Ein Vertrag ist noch nicht unterschrieben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amp.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/neuer-wirtschaftsweiser-gewerkschaften-nominieren-achim-truger-als-bofinger-nachfolger\/23125992.html?share=fb&amp;ticket=ST-2726499-LHCYlJ2dk7LzdMeipeDs-ap1\">Handelsblatt<\/a>\n<p>dazu: <strong>&Auml;rger um Sachverst&auml;ndigenrat: &bdquo;Ein wissenschaftliches Leichtgewicht&ldquo;<\/strong><br>\nUnter ordnungspolitisch orientierten deutschen &Ouml;konomen l&ouml;ste Trugers Nominierung teils scharfe Kritik aus. &bdquo;Die Gewerkschaften entsenden ein wissenschaftliches Leichtgewicht, der kaum auf Augenh&ouml;he mit den anderen vier Mitgliedern diskutieren kann&ldquo;, sagte der D&uuml;sseldorfer Wirtschaftsprofessor Justus Haucap der F.A.Z. Im Grunde gestehe sich der Deutsche Gewerkschaftsbund damit ein, &bdquo;dass es f&uuml;r gewerkschaftsnahe Positionen keinen R&uuml;ckhalt durch irgendeinen wissenschaftlich halbwegs ausgewiesenen &Ouml;konomen gibt&ldquo;. Haucap verglich die Nominierung Trugers, der es im aktuellen &Ouml;konomenranking der Frankfurter Allgemeinen Zeitung nicht unter die ersten hundert geschafft hat, damit, dass der Fu&szlig;ball-Bundestrainer den Kapit&auml;n des zweitklassigen MSV Duisburg in die Nationalmannschaft berufe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/mehr-wirtschaft\/widerstand-gegen-achim-truger-als-wirtschaftsweiser-15815063.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Dass vielleicht die anderen vier Mitglieder des SVR nicht auf Augenh&ouml;he sein k&ouml;nnen, weil sie durchweg eine arbeitgebernahe Haltung vertreten, kommt Herrn Haucap nicht in den Sinn. Warum auch. F&uuml;r ihn z&auml;hlt nur ein omin&ouml;ses &Ouml;konomen-Ranking als Qualit&auml;tsausweis. In Wahrheit aber spielt der SVR nicht einmal in der Kreisklasse. Jede Stimme, die sich gegen den neoliberalen Einheitsbrei erhebt, w&auml;re dagegen ein Gewinn. Doch <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/883-dgb-bofinger\">Norbert H&auml;ring schrieb schon vor einem Jahr<\/a>:<\/em> <\/p>\n<blockquote><p>&bdquo;Das n&auml;chste Schlachtfeld in diesem Kampf um die alleinige Deutungshoheit in der Wirtschaftspolitik wird die Nachfolge von Bofinger Anfang 2019 sein, die im n&auml;chsten Jahr zur Entscheidung ansteht. Wenn es gelingt, dem DGB-Vorstand einen Kandidaten unterzuschieben, der der marktliberalen Mehrheit nichts entgegensetzen kann oder will, ist das angebotsorientiere Deutungsmonopol in Deutschland perfekt. Die Chancen stehen angesichts der erfolgreichen Tilgung von keynesianischem und anderem abweichlerischen Gedankengut an den Universit&auml;ten und Forschungsinstituten gar nicht schlecht.&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Niederl&auml;nder bekommen mehr Rente als Gehalt &ndash; wie funktioniert das?<\/strong><br>\nIn den Niederlanden bekommen Angestellte &uuml;ber 100 Prozent ihres fr&uuml;heren Einkommens als Rente. Trotzdem sind die Rentenkassen gut f&uuml;r die Zukunft aufgestellt. Wie das funktioniert &ndash; und was Deutschland daraus lernen kann. [&hellip;]<br>\nDoch 70 Prozent des Mindestlohns schlie&szlig;en ja noch keine Rentenl&uuml;cke. Hier kommt die zweite S&auml;ule ins Spiel: die betriebliche Altersvorsorge (bAV). Anders als in Deutschland ist die f&uuml;r praktisch alle Angestellten verpflichtend, sodass 90 Prozent aller Niederl&auml;nder in eine Betriebsrente einzahlen. Die dritte S&auml;ule, die private Vorsorge, spielt hingegen keine entscheidende Rolle und flie&szlig;t auch nicht in die OECD-Berechnungen ein.<br>\nDoch wie kommt die OECD aus diesen Zahlen auf ein Niveau von &uuml;ber 100 Prozent? Wie OECD-Rentenexperte Christian Geppert erkl&auml;rt, handelt es sich um ein in die Zukunft gerichtetes Szenario. Es geht also nicht um heutige Rentner, sondern um heute 20-J&auml;hrige. Da die Niederlande das Rentenalter schrittweise von den heute geltenden 66 Jahren anheben wollen, m&uuml;sste dieser 20-J&auml;hrige arbeiten, bis er 71 ist. In dieser Zeit w&uuml;rde er auch h&ouml;here Anspr&uuml;che aus der bAV erwerben. [&hellip;]<br>\nGeyer h&auml;lt allein die Idee, dass Deutschland das niederl&auml;ndische System mit bAV und insbesondere B&uuml;rgerrente &uuml;bernehmen k&ouml;nnte, f&uuml;r einen &ldquo;echten Systembruch und deswegen schwer vorstellbar&rdquo;. Eine tiefgreifende Reform wird Deutschland indes langfristig nicht vermeiden k&ouml;nnen. Dabei ist zudem gar nicht gesagt, ob eine bessere Absicherung Zusatzkosten verursachen w&uuml;rde. Selbst das mickrige Rentenniveau von 50 Prozent, das Deutsche in Zukunft erwartet, l&auml;sst sich nur unter enormem Aufwand stemmen: Die OECD prognostiziert, dass die Rentenausgaben in Deutschland von heute etwa zehn Prozent des BIPs auf knapp 13 Prozent im Jahr 2060 steigen werden.<br>\nIn den Niederlanden, die dann immer noch eine Rente von &uuml;ber 100 Prozent h&auml;tten, l&auml;gen die Kosten selbst dann noch bei weniger als acht Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/finanzen\/vorsorge\/rentensystem-niederlaender-bekommen-mehr-rente-als-gehalt-wie-funktioniert-das\/23105786.html\">WirtschaftsWoche<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.N.:<\/strong> Anfangs gibt der Artikel die Situation im niederl&auml;ndischen Rentensystem korrekt wieder. Auch auf Kapitalmarktrisiken der kapitalgedeckten zweiten und dritten S&auml;ule geht er ein. Der Seitenhieb auf eine angebliche Kostenexplosion in Deutschland ist jedoch schlichtweg falsch, weil &ldquo;private&rdquo; Renten in NL komplett ausgeblendet werden. Die OECD teilt das nicht weiter auf, obwohl quasi verpflichtende Betriebsrenten (private occupational) etwas v&ouml;llig anderes sind, als echte Privatvorsorge (private mandatory \/private voluntary). Betriebsrenten sind nicht kostenlos f&uuml;r Arbeitnehmer &ndash; selbst wenn der Arbeitgeber sie komplett zahlt, kalkuliert er das in den Lohn mit ein. Und wenn in NL rund 42% der Alterseinkommen aus quasi verpflichtenden Betriebsrenten stammen, muss man deren Ausgaben sehr wohl mit einbeziehen, um die Belastung einer Volkswirtschaft korrekt zu ermitteln. Ein Blick in &ldquo;The Ageing Report 2018&rdquo; der EU-Kommission zeigt: In 2016 betrugen die Ausgaben der ersten und zweiten S&auml;ule in NL 13,1% des BIP und in 2060 werden es voraussichtlich 14,1% sein (S. 331). In DE waren es 2016 10,1% des BIP und in 2060 vorauss. 12,5%. In &Ouml;sterreich waren es 2016 13,8% des BIP und 2060 werden es 14,7% sein (S. 334).<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Fazit:<\/strong> &ldquo;Die Kosten&rdquo; f&uuml;r die erste und zweite S&auml;ule sind in NL in % des BIP bereits jetzt &ldquo;explodiert&rdquo; und &uuml;bersteigen in 2016 und 2060 die Ausgaben in DE bei weitem. Es w&auml;re also noch ziemlich viel Luft f&uuml;r Rentenniveauerh&ouml;hungen in DE, um auf das Ausgabenniveau von NL zu kommen (ca. 2-3% des BIP). Und falls sich die Verzinsung in den Pensionskassen der zweiten S&auml;ule in NL nicht so entwickelt, wie geplant, werden die Ausgaben weiter steigen. Mithin sagt der Artikel folgendes aus: 1. Die niederl&auml;ndische Grundrente ist toll; 2. Die zweite S&auml;ule ist auch toll (und anscheinend kostenlos); und 3. Wir&rdquo; m&uuml;ssen l&auml;nger arbeiten (in NL liegt das Rentenalter bei 71). Zuf&auml;lligerweise geht der Artikel nicht in &euro; und Cent darauf ein, wie hoch denn die Belastung eines Durchschnittsverdieners in NL und DE mit Beitr&auml;gen zur ersten und zweiten S&auml;ule sind. Verwaltungs- und Vertriebskosten spielen auch keine Rolle. Und auf das Beispiel &Ouml;sterreich geht der Artikel &uuml;berhaupt nicht ein &ndash; wohl, weil dort die erste S&auml;ule dominiert und weil man dort mit der Ausgleichszulage eine gut zug&auml;ngliche steuerfinanzierte Mindestsicherung hat, bei der weder ein Unterhaltsr&uuml;ckgriff auf die Kinder erfolgt noch das Verm&ouml;gen gepr&uuml;ft wird. Nur das Einkommen ist relevant.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&raquo;Das sind Einzelf&auml;lle&laquo;<\/strong><br>\nBerliner FDP kann keinen Zusammenhang zwischen Sanierung und massenhafter Verdr&auml;ngung erkennen. Mietpreisbremse und Milieuschutz sollen weg<br>\nDie Berliner Landesorganisation der FDP hat sich in die mieten- und wohnungspolitische Debatte in der Hauptstadt eingeschaltet. In Berlin verteuern sich Mieten und auch Wohneigentum neuerdings schneller als in Paris oder London. &Uuml;berall in der Stadt organisieren sich Mieter, um gegen Mieterh&ouml;hungen, massenhafte Verdr&auml;ngung und fehlenden Wohnraum anzugehen; die amtierende Senatorin f&uuml;r Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher (Die Linke), kommt diesen Kritikern zumindest rhetorisch entgegen. Die Liberalen treten dagegen nun mit einem wohnungspolitischen Programm an, das sich wie ein Positionspapier der Immobilienwirtschaft liest.<br>\nDie Partei r&auml;umt ein, dass Wohnen in Berlin zu einer &raquo;zentralen sozialen Frage&laquo; geworden ist. Allerdings nicht, weil eine Eigent&uuml;merklasse das recht elementare Interesse der Menschen an einer Behausung zur Quelle ihres Geldeinkommens macht und dabei herauspresst, was irgend geht &ndash; indem etwa die Bestandsmieten durch einfallsreiche &raquo;Sanierungen&laquo; nach oben und die Altmieter aus ihren Wohnungen getrieben werden. Christoph Meyer, der Berliner Landesvorsitzende der FDP, sah bei der Vorstellung des Papiers am Dienstag gerade hier keinen Handlungsbedarf. Es gebe beim Thema Mieterh&ouml;hungen nach Sanierungen &raquo;nat&uuml;rlich mitunter Fehlentwicklungen&laquo;. An der &raquo;einen oder anderen Stelle&laquo; w&uuml;rden Investoren die &raquo;Marktsituation&laquo; ausnutzen, um nach Sanierungen &raquo;Aufschl&auml;ge auf die Bestandsmieten zu realisieren&laquo;. Die FDP glaube aber nicht, dass dies das Grundproblem in Berlin sei: &raquo;Wir reden da &uuml;ber Einzelf&auml;lle&laquo;, die eine &raquo;weitere pauschale Versch&auml;rfung des sozialen Mietrechts&laquo; nicht rechtfertigen w&uuml;rden, so Meyer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/340675.eigent%C3%BCmerpartei-fdp-das-sind-einzelf%C3%A4lle.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Cansel Kiziltepe: &bdquo;Private Renditej&auml;ger enteignen&ldquo;<\/strong><br>\nDie SPD-Bundestagsabgeordnete Cansel Kiziltepe ruft dazu auf, gro&szlig;e Immobilienunternehmen, aber auch &bdquo;kleinere Fonds, Portfolioinvestoren und private Renditej&auml;ger&ldquo; zu enteignen. Und zwar dann, wenn solche Wohnungseigent&uuml;mer &bdquo;unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ige Mieterh&ouml;hungen vornehmen oder unzureichend in die Instandsetzung investieren&ldquo;, schreibt Kiziltepe in der Mitgliederzeitung der SPD Friedrichshain-Kreuzberg mit dem einpr&auml;gsamen Namen &bdquo;Rote Br&uuml;cke&ldquo;.<br>\nDeshalb stehe sie auch dem Volksbegehren, &bdquo;Deutsche Wohnen enteignen&ldquo;, positiv gegen&uuml;ber, offenbart Kiziltepe. Die Unterschriftensammlung wird voraussichtlich im Herbst starten, die Kampagne wird seit einem halben Jahr von Berliner Mieterinitiativen, aber auch Politikern der Linken und Gr&uuml;nen vorbereitet &ndash; und soll am 25. Oktober vorgestellt werden.<br>\nDie linke SPD-Wirtschafts- und Finanzexpertin Kiziltepe begr&uuml;&szlig;t diese Initiative, h&auml;lt es aber f&uuml;r falsch, nur die Enteignung der Deutschen Wohnen &bdquo;oder weniger gro&szlig;er b&ouml;rsennotierter Unternehmen&ldquo; ins Auge zu fassen. Es m&uuml;sse um alle Investoren gehen, die der Sozialbindung des Eigentums nicht gerecht w&uuml;rden. Das Grundgesetz sehe die M&ouml;glichkeit vor, neben Produktionsmitteln und Natursch&auml;tzen auch Grund und Boden gegen Entsch&auml;digung in Gemeineigentum zu &uuml;berf&uuml;hren, schreibt sie. Eine Enteignung von Wohnungen sei dann eine Option, &bdquo;wenn der ungebremste Mietpreisanstieg anders nicht schnell genug aufgehalten werden kann&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/wohnraummangel-in-berlin-cansel-kiziltepe-private-renditejaeger-enteignen\/23117768.html\">Tagesspiegel<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Prantls Blick: Von Wackersdorf nach Hambach<\/strong><br>\nIn den 1980er Jahren demonstrierten Tausende Menschen gegen die Errichtung einer atomaren Wiederaufbereitungsanlage in der Oberpfalz. Die Bilder erinnern stark an das, was heute in Nordrhein-Westfalen passiert. [&hellip;]<br>\nDie alten Bilder, die den neuen so verdammt &auml;hneln, sind Bilder aus Wackersdorf, es sind Bilder aus meiner oberpf&auml;lzischen Heimat, es sind die Bilder von den Polizeiaktionen gegen die WAA-Gegner damals. Die WAA, das war die Wiederaufbereitungsanlage, die in Wackersdorf im Landkreis Schwandorf gebaut werden sollte. Es war dies das politisch umstrittenste Bauprojekt der 1980er Jahre, es war das Vorzeigeprojekt der CSU, das Symbol f&uuml;r die Atompolitik der bayerischen Staatsregierung. Wackersdorf zu verhindern, war ein Projekt und ein Erfolg der kleinen Leute, die sich auflehnten, als die CSU ihre Heimat zur strahlenden Heimat machen wollte.<br>\nWenn man 2018 nach den Wurzeln f&uuml;r die Kernf&auml;ule der CSU in Bayern sucht, dann st&ouml;&szlig;t man auf die WAA. Damals, mit den Blendschockgranaten, den Gummischrotgeschossen und der &ldquo;Pfingstschlacht&rdquo; von 1986 gegen die Demonstranten begann die partielle Entfremdung der Volkspartei von ihrem Volk. Dutzende von Beamten schieden nach der Pfingstschlacht freiwillig aus dem Polizeidienst aus, weil sie das brutale Vorgehen gegen WAA-Kritiker nicht mehr mitmachen wollten. Zum &ldquo;Anti-WAAhnsinns-Festival&rdquo;, einem der gr&ouml;&szlig;ten Rockkonzerte der deutschen Geschichte, kamen 100 000 Menschen. Und vor genau drei&szlig;ig Jahren, am 1. Oktober 1988, demonstrierten 600 &Auml;rzte aus Deutschland und &Ouml;sterreich gegen die WAA; sie marschierten in ihren wei&szlig;en Kitteln vom Marktplatz in Wackersdorf zum WAA-Gel&auml;nde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/prantls-blick-von-wackersdorf-nach-hambach-1.4151202\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Nestl&eacute; k&auml;mpft gegen Sklaverei-Gesetz<\/strong><br>\nIn Australien wird die Umsetzung einer Gesetzesvorlage gegen moderne Sklaverei diskutiert. Nestl&eacute; h&auml;lt das f&uuml;r den falschen Weg.<br>\nIn Australien pr&uuml;ft zurzeit der Senat, das Oberhaus des Parlaments, eine Gesetzesvorlage gegen moderne Sklaverei. Unternehmen, die in Australien &uuml;ber 100 Millionen Dollar pro Jahr erwirtschaften, sollen verpflichtet werden, &uuml;ber die Risiken der modernen Sklaverei, des Menschenhandels, der sexuellen Leibeigenschaft und der Kinderarbeit in ihren Betrieben sowie Lieferketten zu berichten &ndash; so der Vorschlag. Ausserdem m&uuml;ssten sie nach Annahme des Gesetzes jedes Jahr Massnahmen zur Bew&auml;ltigung der Probleme und Risiken aufzeigen.<br>\nDass die vorgeschlagenen Massnahmen f&uuml;r die Unternehmen Aufwand bedeuten w&uuml;rden, bestreitet niemand. So ist etwa &laquo;Nestl&eacute;&raquo; in 189 L&auml;ndern pr&auml;sent und greift auf eine riesige Menge an Produzenten und Lieferanten zur&uuml;ck, die kontrolliert werden m&uuml;ssten. Trotzdem w&uuml;rde der Gesetzesvorschlag gut zu &laquo;Nestl&eacute;&raquo; passen. Immerhin schreibt sich das Unternehmen seit Jahren soziale Verantwortung auf seine Fahnen. So steht zum Beispiel auf der Internetseite von &laquo;Nestl&eacute; Schweiz&raquo;, das Unternehmen wolle &laquo;das Auskommen von 30 Millionen Menschen verbessern, deren Gemeinschaften in einem direkten Bezug zu unserer Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit stehen&raquo;. Getreu diesem Satz m&uuml;sste &laquo;Nestl&eacute;&raquo; den australischen Gesetzesvorschlag gegen moderne Sklaverei nicht nur gutheissen, sondern tatkr&auml;ftig unterst&uuml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Wirtschaft\/Nestle-kampft-gegen-Sklaverei-Gesetz\">Infosperber<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Sahel-Truppe: Wie die EU ungewollt Massaker in Mali mitfinanziert<\/strong><br>\nMit 100 Millionen Euro unterst&uuml;tzt die EU eine Milit&auml;reinheit in Afrikas Sahelzone, die auch Migration eind&auml;mmen soll. Doch deren Soldaten ermorden offenbar regelm&auml;&szlig;ig Zivilisten: die Indizien, die Hintergr&uuml;nde, das moralische Dilemma.<br>\nAm 19. Mai krachen Sch&uuml;sse &uuml;ber den Wochenmarkt in Boulikessi, einer Stadt in Mali. Ein Soldat wird t&ouml;dlich getroffen &ndash; und seine Kameraden nehmen blutige Rache. Wenig sp&auml;ter sind zw&ouml;lf Zivilisten tot. Die Uno-Mission Minusma, an der auch deutsche Soldaten beteiligt sind, untersucht den Vorfall. Sie kommt zu einem klaren Urteil: Die malischen Soldaten h&auml;tten die Menschen &ldquo;ohne Verfahren und\/oder willk&uuml;rlich get&ouml;tet&rdquo;.<br>\nDer Fall ist heikel f&uuml;r die EU &ndash; denn laut dem Bericht der Minusma-Ermittler geh&ouml;rten die Soldaten zu Malis Bataillon in der &ldquo;G5 Sahel Joint Force&rdquo;: einer bis zu 5000 Mann starken Truppe, die mit EU-Geld Terroristen und auch Menschenschmuggel bek&auml;mpfen soll. Ihre aus EU-Sicht wichtigste Aufgabe: Migration eind&auml;mmen.<br>\nDie westafrikanischen Staaten Mali, Niger, Tschad, Mauretanien und Burkina Faso haben den Aufbau des Verbands Anfang 2017 beschlossen, die EU mischt kr&auml;ftig mit: Sie f&ouml;rdert das Projekt nach Angaben ihres Ausw&auml;rtigen Dienstes (EAD) mit 100 Millionen Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/mali-massaker-bringt-eu-in-bedraengnis-a-1230213.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Propaganda in der Wikipedia<\/strong><br>\nDie Online-Enzyklop&auml;die Wikipedia ist ein integraler Bestandteil des transatlantischen Medien- und Informationssystems. In der folgenden Analyse werden zentrale Aspekte ihrer Organisationsstruktur, Funktionsweise und Manipulation dargestellt. [&hellip;]<br>\nDas Problem der Manipulation der Wikipedia besteht seit deren Gr&uuml;ndung. Der Fokus liegt dabei meist auf dem sogenannten &raquo;Vandalismus&laquo; (Verunstaltung von Artikeln) sowie auf kommerziell motivierter Manipulation durch Konzerne, PR-Agenturen und bezahlte Autoren.<br>\nVerbreitet ist aber auch die politische und geopolitische Manipulation durch Aktivisten, Regierungen und Geheimdienste: So wurde bereits 2007 durch den sogenannten WikiScanner nachgewiesen, dass Mitarbeiter der US-Geheimdienste CIA und FBI Wikipedia-Eintr&auml;ge beispielsweise zum Irak-Krieg und dem US-Milit&auml;rgef&auml;ngnis in Guantanamo editierten.<br>\nInzwischen ist indes offenkundig, dass die Manipulation der Wikipedia insbesondere bei geopolitischen und einigen gesellschaftspolitischen Themen nicht mehr nur vereinzelt und &raquo;von au&szlig;en&laquo; geschieht, sondern systematisch und &raquo;von innen&laquo;: Verschiedene Einflussgruppen haben ihre Akteure in der Hierarchie der Wikipedia als Sichter und Administratoren platziert und k&ouml;nnen dadurch relevante Artikel gezielt bearbeiten, unerw&uuml;nschte Bearbeitungen entfernen und unerw&uuml;nschte Autoren sperren.<br>\nZahlreiche Wikipedianer beklagen denn auch ein aggressives und frustrierendes Klima innerhalb der Wikipedia; die Anzahl der aktiven Autoren ist seit Jahren r&uuml;ckl&auml;ufig, wodurch sich politisch oder ideologisch motivierte Akteure zunehmend etablieren und die &raquo;freie Enzyklop&auml;die&laquo; &uuml;bernehmen konnten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/swprs.org\/propaganda-in-der-wikipedia\/\">Swiss Propaganda Research<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Maa&szlig;en-Aussage im Amri-Ausschuss ist geplatzt<\/strong><br>\nDie geplante Vernehmung von Noch-Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maa&szlig;en im Amri-Untersuchungsausschuss des Landtags ist geplatzt. Maa&szlig;en macht stattdessen Urlaub, die Einladung habe ihn nie erreicht. Der SPD-Obmann im Ausschuss h&auml;lt das &bdquo;f&uuml;r nicht hinnehmbar&ldquo;.<br>\nUrspr&uuml;nglich sollte der amtierende Pr&auml;sident des Bundesamts f&uuml;r Verfassungsschutz am Montag als Zeuge &uuml;ber Erkenntnisse seiner Beh&ouml;rde zum Berliner Attent&auml;ter Anis Amri aussagen. Doch am Dienstag erhielt der Ausschuss-Vorsitzende J&ouml;rg Geerlings (CDU) ein Fax aus Maa&szlig;ens Bundesamt mit der Nachricht, dass die Vorladung aus D&uuml;sseldorf &bdquo;Herrn Pr&auml;sidenten&ldquo; nie erreicht habe und dieser am Montag zu einer privaten Reise ins au&szlig;ereurop&auml;ische Ausland aufbrechen werde. Die Aussage Maa&szlig;ens, der vor der Abberufung steht, war mit Spannung erwartet worden, weil der Verfassungsschutz offenbar doch n&auml;her an Amri dran war als zugegeben.<br>\nDer SPD-Obmann im Ausschuss, Andreas Kossiski, kam die nur maschinell mit &bdquo;im Auftrag gez. M&uuml;ller&ldquo; unterschriebene Absage spanisch vor. Diese Form und die unkonkrete Begr&uuml;ndung &bdquo;halten wir f&uuml;r nicht hinnehmbar&ldquo;, schrieb er an Geerlings.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wn.de\/NRW\/3491833-Terror-Aufklaerung-Maassen-Aussage-im-Amri-Ausschuss-ist-geplatzt\">Westf&auml;lische Nachrichten<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Danke, Andrea Nahles<\/strong><br>\nMit der Gleichsetzung von radikalen Klimasch&uuml;tzern mit Klimawandelleugnern kl&auml;rt die SPD-Vorsitzende endlich, ob ihre Partei noch w&auml;hlbar ist: nein.<br>\nEs gab mal eine Zeit, das war die SPD umweltpolitisch weit vorn in diesem Land. Ihr Vordenker Hermann Scheer hat die Grundlagen f&uuml;r die Energiewende gelegt, ihr langj&auml;hriger Umweltstaatssekret&auml;r Jochen Flasbarth hat sich sp&auml;ter um den interna&shy;tio&shy;nalen Klimaschutz verdient gemacht.<br>\nDoch diese Zeiten, in denen man als verantwortungsbewusster Mensch, der sich um die Zukunft des Planeten sorgt, in Versuchung kommen konnte, die SPD zu w&auml;hlen, sind nun endlich vorbei. Partei- und Fraktionschefin Andrea Nahles hat ein f&uuml;r alle Mal &shy;klargemacht, dass sie konsequenten Klimaschutz nicht nur ablehnt, sondern zutiefst verachtet.<br>\nIn einer Rede (ab Minute 18.40) beim Bundesverband der Deutschen Industrie stellte sie Menschen, die sich nur f&uuml;r Klimaschutz interessieren (und nicht auch f&uuml;r Arbeitspl&auml;tze und Energiepreise) auf eine Stufe mit der AfD, die den menschengemachten Klimawandel bestreitet. &bdquo;Beides sind meiner Meinung nach komplett unhaltbare Positionen, denen wir uns auch entgegenstellen m&uuml;ssen&ldquo;, sagte Nahles allen Ernstes.<br>\nSchon die Annahme, Klimaschutz und Arbeitspl&auml;tze seien Widerspr&uuml;che, zeugt dabei von wenig Sachkenntnis &ndash; schlie&szlig;lich zeigen alle Erfahrungen und Prognosen, dass konsequenter Klimaschutz zu mehr Jobs f&uuml;hrt und volkswirtschaftlich positive Effekte hat. Doch selbst wenn Nahles das nicht wissen sollte, zeugt ihre Aussage von unglaublicher Dummheit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kolumne-Liebeserklaerung\/%215536497\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>AfD<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>AfD &uuml;berholt SPD und wird zweitst&auml;rkste Kraft<\/strong><br>\nDie AfD hat die SPD im Emnid-Sonntagstrend f&uuml;r die &bdquo;Bild am Sonntag&ldquo; bundesweit erstmals &uuml;berholt. In der w&ouml;chentlichen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts legt die AfD um einen Z&auml;hler auf 17 Prozent zu, die SPD gibt im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt ab und landet bei 16 Prozent. Auch CDU und CSU verlieren einen Z&auml;hler und kommen nur noch auf 27 Prozent. Das ist der bisher tiefste Wert f&uuml;r die Union im Sonntagstrend. Die Gr&uuml;nen erreichen 15 Prozent, die Linken 11 und die FDP 10 Prozent.<br>\nW&auml;re am Sonntag Bundestagswahl, w&uuml;rden die Regierungsparteien SPD, CDU und CSU laut Emnid zusammen nur noch 43 Prozent der Stimmen bekommen. Damit hat die gro&szlig;e Koalition derzeit bei allen gro&szlig;en Forschungsinstituten &ndash; mit Ausnahme von Allensbach &ndash; die Mehrheit bei der Sonntagsfrage verloren. Die Regierungsparteien kommen durchg&auml;ngig auf 43 bis 45 Prozent der Stimmen (Allensbach: 51 Prozent). Bei der Bundestagswahl 2017 erhielten sie zusammen noch 53,4 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article181714198\/Emnid-Umfrage-AfD-ueberholt-SPD-und-wird-zweitstaerkste-Kraft.html\">Welt Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>AfD st&auml;rker als die SPD: Welche Lehren ziehen wir aus dem Scheitern der Weimarer Republik?<\/strong><br>\nIn mehreren Umfragen hat die AfD die SPD &uuml;berholt. In ganz Europa kann man beobachten, dass die rechten Parteien erstarken, weil sie f&uuml;r viele scheinbar schl&uuml;ssige Antworten auf den nach der Finanzkrise eingetretenen Zusammenbruch der neoliberalen Ordnung geben. Dabei verl&auml;ngern die Antworten der AfD &ndash; das Volk gegen die Regierenden, die Deutschen gegen die Fremden &ndash; zu Ende gedacht die Katastrophe. Extremer Nationalismus, weiterer Sozialabbau und Kumpanei mit dem gro&szlig;en Geld (Die AfD erh&auml;lt kostenlose Wahlkampfhilfe vom &ldquo;Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und der b&uuml;rgerlichen Freiheiten&rdquo;) f&uuml;hren allenfalls zu einer nationalen Spielart des Neoliberalismus.<br>\nF&uuml;r die politische Linke findet die Auseinandersetzung immer zwischen oben und unten statt, zwischen der in allen Industriestaaten durch die zunehmende Unternehmenskonzentration immer st&auml;rker werdenden Oligarchie und den vielen, deren Lebensbedingungen der Neoliberalismus verschlechtert hat und weiter verschlechtert. For the many not for the few &ndash; f&uuml;r die Vielen nicht f&uuml;r die Wenigen &ndash; hei&szlig;t: Die politische Linke macht Politik f&uuml;r die gro&szlig;e Mehrheit der Bev&ouml;lkerung, nicht f&uuml;r die Oligarchen, die Banken und die Konzerne.<br>\nSolange die sozialdemokratischen Parteien Europas sich nicht von der neoliberalen Weltanschauung l&ouml;sen &ndash; bei uns hei&szlig;t dass: die SPD von der Agenda 2010, von Hartz IV und den Steuersenkungen f&uuml;r die Reichen &ndash; solange werden die von der neoliberalen Globalisierung Abgeh&auml;ngten und Entt&auml;uschten bei den rechten Parteien Zuflucht suchen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376\/1979243215470469\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>AfD-Chef Gauland hofft auf die CDU als Koalitionspartner<\/strong><br>\nAlexander Gauland warnte bisher vor einer zu schnellen Regierungsbeteiligung der AfD. Nun nennt er &bdquo;eine ins Vern&uuml;nftige gewendete CDU&ldquo; als potenziellen Koalitionspartner und erkl&auml;rt, was er als Teilerfolg seiner Partei s&auml;he.<br>\nAls sich Union und SPD Anfang Februar auf den Koalitionsvertrag geeinigt hatten, fand Alexander Gauland deutliche Worte &uuml;ber die Partei, deren Mitglied er einst knapp 40 Jahre gewesen war. Aus Angst vor dem Mitgliederentscheid der SPD habe sich die CDU ideologisch entleert: &bdquo;Die CDU ist sozusagen nur noch eine leere H&uuml;lle.&ldquo;<br>\nOffenbar ist sie dem Vorsitzenden der AfD jedoch noch voll genug, um eines Tages mit ihr zu koalieren &ndash; wenn sie sich in seinem Sinne ver&auml;ndert. Denn in der &bdquo;FAZ&ldquo; bringt der 77-J&auml;hrige zum ersten Mal Koalitionen unter Beteiligung seiner Partei ins Spiel. &bdquo;Ich glaube nicht daran, dass die AfD 50 Prozent bei Wahlen erreichen kann. Deswegen brauchen wir einen Koalitionspartner&ldquo;, so Gauland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article181718758\/Alexander-Gauland-AfD-Chef-hofft-auf-die-CDU-als-Koalitionspartner.html\">Welt Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Die AfD ist eine Kriegspartei<\/strong><br>\n&bdquo;Ja zur hemmungslosen Aufr&uuml;stungspolitik&ldquo;<br>\nUnverzichtbarer Bestandteil der aggressiven Politik der NATO ist das Ziel, da&szlig; alle Mitgliedsl&auml;nder der NATO bis sp&auml;testens 2024 zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts f&uuml;r R&uuml;stung ausgeben. Dies w&uuml;rde f&uuml;r Deutschland nach einer Untersuchung der Stiftung Wissenschaft und Politik bis 2024 circa 80 Milliarden bedeuten, f&uuml;r die NATO angesichts des wahnsinnigen Aufr&uuml;stungskurses &ndash; besonders der USA unter Pr&auml;sident Trump &ndash; mehr als eine Billion. Die sozialen Auswirkungen w&auml;ren verheerend. Weitere Aggressionen gegen Ru&szlig;land h&auml;tten eine starke materielle r&uuml;stungsintensive Basis, ein gro&szlig;er Krieg w&auml;re nicht auszuschlie&szlig;en. Die AfD unterst&uuml;tzt programmatisch und durch ihr Abstimmungsverhalten diese Politik, ja sie ist gar nicht so weit von Trump entfernt, der die Zahl vier Prozent des BIP f&uuml;r R&uuml;stung in die Diskussion gebracht hat. Die Fraktionsvorsitzende Alice Weidel forderte am 5. Juli 2017: &bdquo;Deutschland mu&szlig; deutlich mehr investieren in die Landesverteidigung. Und wir m&uuml;ssen unseren internationalen Verpflichtungen nachkommen, beispielsweise mindestens zwei Prozent unseres Bruttoinlandprodukts j&auml;hrlich in die Verteidigung zu investieren.&ldquo; Der verteidigungspolitische Sprecher der Bundestagsfraktion R&uuml;diger Lucassen forderte am 15. Mai eine Steigerung auf 70 Milliarden Euro bis 2025. Die AfD steht damit in prinzipieller Opposition zu dem Aufruf der Friedensbewegung &bdquo;Abr&uuml;sten statt aufr&uuml;sten!&ldquo;, der bisher schon &uuml;ber 70 000 Unterzeichner fand.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/rotfuchs.net\/files\/rotfuchs-ausgaben-pdf\/2018\/RF-249-10-18.pdf\">Rotfuchs [PDF]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Peter Naumann:<\/strong> Empfehlenswerter ausf&uuml;hrlicher und faktenstarker hochinteressanter aktueller Artikel.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>&ldquo;Das hier ist eine PR-Veranstaltung&rdquo;: Journalistin Laura Meschede lehnt Helmut-Schmidt-Journalistenpreis ab<\/strong><br>\nEs h&auml;tte eine Preisverleihung von vielen gewesen sein k&ouml;nnen, &uuml;ber die am n&auml;chsten Tag kaum einer gesprochen h&auml;tte. Doch die SZ-Magazin-Autorin Laura Meschede hat die Verleihung des diesj&auml;hrigen Helmut-Schmidt-Journalistenpreises zu etwas Besonderem gemacht. Weil die Gewinnerin ihn mit einer eindeutigen Haltung abgelehnt hat. Den bankfinanzierten Preis entgegenzunehmen, erschien ihr nicht glaubw&uuml;rdig.<br>\nAuch, wenn die Auszeichnung nach dem ehemaligen Bundeskanzler und Zeit-Herausgeber Helmut Schmidt benannt ist, steht hinter dem Event weder eine politische Stiftung noch ein Verlag, sondern die Bank ING Diba. &ldquo;Das hier ist eine PR-Veranstaltung, so viel ist klar&rdquo;, stellte Meschede in ihrer Rede fest. &ldquo;Und deswegen stehe ich auch hier, um PR zu machen. Aber nicht f&uuml;r die ING Diba. Sondern f&uuml;r den Gedanken, dass es eine Alternative gibt, dazu, wie die Welt jetzt ist.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/meedia.de\/2018\/09\/28\/das-hier-ist-eine-pr-veranstaltung-journalistin-laura-meschede-lehnt-helmut-schmidt-journalistenpreis-ab\/\">Meedia<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Was auf Pressekonferenzen geht<\/strong>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/181001-Bild_01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/Lokoschat\/status\/1045907280841994240\">Twitter<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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