{"id":46422,"date":"2018-10-08T08:43:20","date_gmt":"2018-10-08T06:43:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46422"},"modified":"2018-10-08T08:43:20","modified_gmt":"2018-10-08T06:43:20","slug":"hinweise-des-tages-3220","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46422","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46422#h01\">Hambacher Forst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46422#h02\">Die linke Antwort: Migration regulieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46422#h03\">&bdquo;Es braucht einen linken Patriotismus&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46422#h04\">Ultra-rich shift assets as fear of Labour government mounts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46422#h05\">Juden protestieren gegen j&uuml;dische Vereinigung in der AfD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46422#h06\">Ein Kartenhaus namens Macron<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46422#h07\">&bdquo;Das Einzige, was man nicht machen darf, ist, sich zu beschweren&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46422#h08\">Ohne Polen und Rum&auml;nen h&auml;tten wir ein Problem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46422#h09\">Diagnose Kapitalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46422#h10\">Studenten m&uuml;ssen in den meisten St&auml;dten mehr Miete zahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46422#h11\">Rechnungshof fordert Kontrolle der Bahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46422#h12\">The FYROM 2018 referendum and its implications<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46422#h13\">Die Schattenkrieger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46422#h14\">Mehr Mut am Spielfeldrand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46422#h15\">Moral ist ein sch&ouml;nes Wort, aber ein gef&auml;hrlicher Begriff<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46422#h16\">Der Aufsteh-Versuch und seine Feinde<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Hambacher Forst<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Der Wald ist wieder besetzt<\/strong><br>\nDer Freitag war ein schwarzer Tag f&uuml;r RWE: Erst stoppte das OVG M&uuml;nster das Rodungsvorhaben im Hambacher Forst f&uuml;r unbestimmte Zeit &ndash; und dann kippte das VG Aachen auch noch das kurz zuvor von der Polizei erwirkte Demonstrationsverbot. Zugleich sackte die RWE-Aktie um mehr als acht Prozent ab.<br>\nF&uuml;r die Kohlegegner und Umweltaktivisten hingegen wurde es ein Tag der Freude. Am Samstag kamen Zehntausende in den kleinen Ort Buir. Die Veranstalter sprachen am Mittag von 50.000 Teilnehmern. Auf einer Wiese unmittelbar vor dem Wald wurde eine mehrst&uuml;ndige Kundgebung abgehalten, bei der auch die Band Revolverheld auftrat.<br>\nDass tats&auml;chlich so viele Menschen gekommen sind, lag zweifellos an der massiven Medienberichterstattung &uuml;ber die R&auml;umung der Baumh&auml;user in den Vorwochen. Doch es kamen, so war der Eindruck, l&auml;ngst nicht nur Umweltsch&uuml;tzer &ndash; sondern auch tausende Event-Touristen. Als im Laufe des Nachmittags Unterst&uuml;tzergruppen der urspr&uuml;nglichen Besetzer dazu aufriefen, in den Wald zu gehen, schlossen sich unz&auml;hlige Demo-Besucher an. Die Polizei hielt sich zur&uuml;ck. Auch als die Aktivisten l&auml;ngst wieder in den B&auml;umen hingen und mit der Errichtung neuer Baumh&auml;user begonnen hatten, griff die Polizei nicht ein. Sie forderte lediglich die R&auml;umung einer Barrikade auf einem Rettungsweg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Hambacher-Forst-Der-Wald-ist-wieder-besetzt-4182752.html\">Gerrit Wustmann auf Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Schwarzer Tag f&uuml;r RWE<\/strong><br>\nDie Pl&auml;ne f&uuml;r den Braunkohletagebau: &uuml;berholt. Die Aktie: im freien Fall. Die Aussichten: d&uuml;ster. Der Imageschaden: gewaltig. RWE erlebt wegen des Hambacher Forsts einen der bittersten Tage der Konzerngeschichte.<br>\nDer 5. Oktober 2018 k&ouml;nnte einmal als historischer Tag in die Geschichte eingehen. Als jener Tag, an dem der Kohleausstieg der Bundesrepublik Deutschland besiegelt wurde. Nicht von weitsichtigen Unternehmern. Nicht von mutigen Politikern. Von einem Gericht. [&hellip;]<br>\nDie Causa Hambach hat, drittens, das Image von RWE schwer besch&auml;digt. Vor Monaten bereits hatte RWE-Chef Rolf Schmitz begonnen, den Kurs des Energieriesen langsam aber sicher zu ver&auml;ndern. Nach dem Milliarden-Deal mit E.on, bei dem RWE die gesamte &Ouml;kostromsparte des bis dato gr&ouml;&szlig;ten Konkurrenten &uuml;bernahm, wollte er weg vom Image des langsam sterbenden Atom- und Kohlekonzerns. Windparks und Solarkraftwerke von Spanien bis in die USA sollten RWE ein neues, modernes Image verpassen.<br>\nEtliche Anleger, Investoren und Kunden konnte Schmitz in dieser Phase von seinen Pl&auml;nen &uuml;berzeugen. Ansehen und Kurs der Aktie stiegen &ndash; bis zu dem Tag, als der Konzern verk&uuml;ndete, den Hambacher Forst roden zu wollen. Das war nicht nur ein Image-Desaster und eine Steilvorlage f&uuml;r Natur- und Klimasch&uuml;tzer. Es war vor allem eine fatale Falle, aus der sich RWE nicht mehr befreien konnte.<br>\nUneingeschr&auml;nkte Unterst&uuml;tzung des Kurses erhielt der Konzern aus der eigenen Landesregierung in NRW. Der bis dato eher blasse NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) witterte eine Chance, sich und den Rechtsstaat in Szene zu setzen und lie&szlig; Hundertschaften aufmarschieren, um ein paar Dutzend Aktivisten &ouml;ffentlichkeitswirksam aus Baumh&auml;usern zu befreien und den Wald f&uuml;r die Rodung zu s&auml;ubern.<br>\nF&uuml;r RWE gab es sp&auml;testens seit diesem Moment kein Zur&uuml;ck mehr. &Uuml;berlegungen, das Moratorium zu verl&auml;ngern oder Verhandlungen mit der Gegenseite zu beginnen, wurden in allen Krisensitzungen mit dem Hinweis vom Tisch gewischt, dass man die NRW-Landesregierung mit einem solchen Schritt schwer ver&auml;rgern w&uuml;rde, nachdem sie sich doch so bedingungslos hinter die Ziele des Konzerns gestellt hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/hambacher-forst-schwarzer-tag-fuer-rwe-a-1231832.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Die Bechsteinfledermaus &ndash; dieses Tier hat fast eine Milliarde Euro B&ouml;rsenwert vernichte<\/strong><br>\nSie ist klein, lebt im Hambacher Forst und ist der Schrecken f&uuml;r die RWE-Aktion&auml;re: die Bechsteinfledermaus. Ein Geldvernichter im Portr&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/energie\/hambacher-forst-die-bechsteinfledermaus-dieses-tier-hat-fast-eine-milliarde-euro-boersenwert-vernichtet\/23153690.html?share=fb&amp;ticket=ST-11205945-OZWR954kqGMve5eWMzem-ap3\">Handelsblatt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Willkommen im Reich der d&auml;mlichen &Uuml;berschriften. Nicht die Fledermaus, sondern ein planloser RWE-Vorstand und die noch planlosere Landesregierung in NRW haben &ldquo;fast eine Milliarde B&ouml;rsenwert vernichtet&rdquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die linke Antwort: Migration regulieren<\/strong><br>\nDie hart gef&uuml;hrte linke Migrationsdebatte nahm in der September-Ausgabe &raquo;Bl&auml;tter&laquo;-Mitherausgeber Hans-J&uuml;rgen Urban unter die Lupe. Ihm antwortet die Direktorin des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung, Anke Hassel.<br>\nHans-J&uuml;rgen Urban stellt in seiner eingehenden Analyse der Migrationsfrage als &bdquo;Zerrei&szlig;probe der Linken&ldquo; zwei Positionen gegen&uuml;ber: den menschenrechtsorientierten Universalismus, der selbst die Regulierung der Migration als Verrat an dem Recht aller auf ein gutes Leben kritisiert, und die sozialstaatliche Solidarit&auml;t, die auf die Folgen unregulierter Arbeitsmigration f&uuml;r die nationalen Wohlfahrtsstaaten hinweist. Der Beitrag endet mit einem donnernden &bdquo;Sowohl-als-auch&ldquo; und dem Hinweis, dass man die Diskussion f&uuml;hren muss, auch wenn sie schmerzhaft ist. Letzterem ist auf jeden Fall zuzustimmen. Denn in der Tat muss sich die Linke zum Thema der Migration verhalten.<br>\nPrinzipiell bereichert Migration unsere Gesellschaft. Allerdings brauchen wir gute Instrumente ihrer Regulierung, was in der gegenw&auml;rtigen Debatte aufgrund diverser Totschlagargumente oft nicht zur Sprache kommt.<br>\nDabei ist, erstens, regulierte Migration weder rassistisch noch xenophob. Die in der Debatte h&auml;ufig anzutreffende Zuordnung, wonach jede Regulierung von Zuwanderung schon des Rassismus verd&auml;chtig ist, ist ein rhetorischer Trick, aber kein Argument. Gerade Einwanderungsl&auml;nder haben klare Kriterien zur Migration. Das kanadische Beispiel ist da eindeutig. Dass diese sich an den Bed&uuml;rfnissen der Ziell&auml;nder orientieren, ist folgerichtig, da diese mit der Migration umgehen m&uuml;ssen. Nur wenn es auf beiden Seiten passt, kann Migration funktionieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2018\/oktober\/die-linke-antwort-migration-regulieren\">Anke Hassel in den Bl&auml;ttern<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&bdquo;Es braucht einen linken Patriotismus&ldquo;<\/strong><br>\nPopulismus kommt gut an. Laut einer Bertelsmann-Studie teilt fast jeder dritte deutsche Wahlberechtigte populistische Positionen. Ein Krisensymptom der Demokratie? Keineswegs, sagt Chantal Mouffe. Sie pl&auml;diert f&uuml;r einen &bdquo;linken Populismus&ldquo;.<br>\n&bdquo;Populismus&ldquo; gilt im politischen Diskurs gemeinhin als Schimpfwort. &bdquo;Populisten&ldquo;, so werden grobe Vereinfacher und r&uuml;cksichtslose Stimmungsmacher genannt, die Menschen hinter sich versammeln, indem sie &Auml;ngste sch&uuml;ren und Wut kanalisieren: gegen Fremde, gegen Andersdenkende oder gegen &bdquo;die da oben&ldquo;. Aber dieses Verst&auml;ndnis greife zu kurz, sagt Chantal Mouffe, die an der University of Westminster zu politischer Theorie lehrt und forscht.<br>\nAnders als in den USA oder in Lateinamerika werde der Begriff &bdquo;Populismus&ldquo; in Europa h&auml;ufig verwendet, &bdquo;um Ansichten, die gegen den dominanten Konsens gerichtet sind, zu stigmatisieren&ldquo;, sagt sie. Wer der aktuellen &bdquo;neoliberalen Hegemonie&ldquo; kritisch gegen&uuml;berstehe, m&uuml;sse damit rechnen, als &bdquo;Antidemokrat&ldquo; oder als &bdquo;Populist&ldquo; bezeichnet zu werden, unabh&auml;ngig davon, ob er mit seiner Kritik politisch von links oder rechts komme. Der Populismus selbst sei weder rechts noch links zu verorten, betont Mouffe. Er sei keine Ideologie, sondern vielmehr eine Methode:<br>\n&bdquo;Populismus ist eine Strategie der Konstruktion politischer Grenzlinien. Politik betrifft kollektive Identit&auml;ten, die von uns selbst geschaffen worden sind. Um nun &sbquo;uns&lsquo; zu definieren, muss man ebenso ein &sbquo;sie&lsquo; kreieren. Der Marxismus zieht die Trennlinie zwischen dem Proletariat und der Bourgeoisie. Der populistische Ansatz sagt: Die Trennung verl&auml;uft zwischen dem Volk und dem Establishment, uns hier unten und euch da oben sozusagen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/philosophin-chantal-mouffe-es-braucht-einen-linken.2162.de.html?dram:article_id=429852\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ultra-rich shift assets as fear of Labour government mounts<\/strong><br>\nLondon&rsquo;s ultra-wealthy are moving assets out of the UK and some are preparing to leave as concerns over a leftwing Labour government led by Jeremy Corbyn intensify among the super-rich.<br>\nMultimillionaires are setting up offshore investment accounts or shifting the location of UK-registered trusts holding their wealth to outside the country, in anticipation of higher tax rates and potential capital controls should Labour seize power.<br>\nSome are looking to relocate to countries viewed as more welcoming to the super-rich, with Switzerland, Monaco, Portugal and the US at the top of many wealthy individuals&rsquo; lists, according to bankers and other advisers.<br>\nConcerns among the wealthy that Mr Corbyn could become prime minister have intensified recently as government plans for an orderly Brexit appear shakier &mdash; increasing fears that a general election could take place in which Labour triumphs.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ft.com\/content\/a1b456d4-c72c-11e8-ba8f-ee390057b8c9\">Financial Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Juden protestieren gegen j&uuml;dische Vereinigung in der AfD<\/strong><br>\nIn Wiesbaden hat sich eine Bundesvereinigung der Juden in der AfD gegr&uuml;ndet. Mehr als 40 j&uuml;dische Organisationen warnen derweil vor der Partei, in Frankfurt demonstrierten 250 Menschen gegen die &ldquo;JAfD&rdquo;.<br>\nJ&uuml;dische Mitglieder der AfD haben sich am Sonntag zu einer Bundesvereinigung innerhalb ihrer Partei zusammengeschlossen. Deren Vorsitzende Vera Kosova sagte nach der Gr&uuml;ndung in Wiesbaden, die AfD distanziere sich von Antisemitismus in jeglicher Form. Die Bundesvereinigung will sich nach bisherigen Pl&auml;nen den Namen JAfD geben.<br>\nDie Gr&uuml;ndung der Vereinigung st&ouml;&szlig;t unter Juden auf Unverst&auml;ndnis. Mehr als 40 j&uuml;dische Organisationen haben sich mittlerweile der Erkl&auml;rung des Zentralrats der Juden &ldquo;gegen die AfD&rdquo; angeschlossen. Darin hei&szlig;t es, die Partei sei &ldquo;antidemokratisch, menschenverachtend und in weiten Teilen rechtsradikal&rdquo;. Sie vertrete &ldquo;keinesfalls die Interessen der j&uuml;dischen Gemeinschaft&rdquo;, sondern sei &ldquo;eine Partei, in der Judenhass und die Relativierung bis zur Leugnung der Schoa ein Zuhause haben&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/juden-protestieren-gegen-juedische-vereinigung-in-der-afd-a-1232001.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die Aufregung erstaunt doch sehr. Hat man denn die letzten zehn, zwanzig Jahre vollkommen verschlafen? Schon seit langer Zeit hat sich am &auml;u&szlig;ersten rechten Rand ein Mainstream(!) herausgebildet, der ganz klar pro Israel und auch pro-j&uuml;disch ist, da man der Meinung ist, der &bdquo;gemeinsame Feind&ldquo; schwei&szlig;e zusammen und das seien nun einmal die Muslime und der Islam, Israelische Flaggen geh&ouml;ren auch auf PEGIDA-Demonstrationen zum Normalfall und das wohl wichtigste rechtsradikale Blog hat bereits in seiner Titelzeile die Attribute &bdquo;proamerikanisch&ldquo; und &bdquo;proisraelisch&ldquo; prangen. Wie kann es sein, dass der Zentralrat der Juden das nicht mitbekommen haben will? Rechtsradikalismus auf Antisemitismus zu reduzieren passt nicht mehr in die Gegenwart. m<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ein Kartenhaus namens Macron<\/strong><br>\nDie Popularit&auml;tswerte des franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten sinken. Der Zweifel an Macron hat selbst den inneren Kreis seiner Getreuen erreicht.<br>\nDer franz&ouml;sische Staatspr&auml;sident Emmanuel Macron hat ein Imageproblem. 79 Prozent der vom Meinungsforschungsinstitut Elabe befragten Landsleute halten ihn f&uuml;r zu autorit&auml;r, 71 Prozent f&uuml;r arrogant. Seit seiner triumphalen Wahl vor eineinhalb Jahren geht die Flaute in der Gunst weit &uuml;ber den f&uuml;r Staatschefs normalen Abnutzungseffekt hinaus. Schon nach einem Amtsjahr war Macron auf dem Niveau seines Vorg&auml;ngers zum selben Zeitpunkt.<br>\nNur noch 30 Prozent der Befragten haben eine positive Meinung von Macron, zwei Drittel schenken ihm kein Vertrauen mehr. Wenn man daran denkt, wie das f&uuml;r Fran&ccedil;ois Hollande endete, muss sich Macron wirklich Sorgen machen.<br>\nDer Pr&auml;sident selbst spielt seinen j&auml;hen Absturz herunter, es gebe Wichtigeres als solche Umfragen. Die Opposition von links und rechts aber reibt sich voller Schadenfreude die H&auml;nde. Macron nimmt ihnen die Arbeit ab. Eigentlich m&uuml;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taz.de\/!5541734\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Das in dem Artikel postulierte Kartenhaus hat h&ouml;chstens die deutsche Presse gebaut. Nachdem Macron zwei Jahre lang als Wirtschaftsminister unter Hollande ausschlie&szlig;lich neoliberale &ldquo;Reformen&rdquo; vorangetrieben hat, wu&szlig;ten die Franzosen selbst, woran sie mit ihrem &ldquo;Pr&auml;sident der Reichen&rdquo; waren. Sch&auml;men muss sich aber der taz-Autor Balmer, der Macron lange vor der Wahl und noch bis vor ein paar Monaten ohne Sinn und Verstand als &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!5416504\/\">Reformer<\/a>&ldquo;, &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!5335906\/\">Systemkritiker<\/a>&rdquo; und &ndash; allen Ernstes &ndash; &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!5378912\/\">linksliberalen, wirtschaftsfreundlichen begeisterten Europ&auml;er<\/a>&rdquo; hochgeschrieben hat. Peinlich ohne Ende, aber kein F&uuml;nkchen Selbstkritik bei Balmer.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&bdquo;Das Einzige, was man nicht machen darf, ist, sich zu beschweren&ldquo;<\/strong><br>\nMiese Umfragewerte und ein Vertrauter, der sich &ouml;ffentlichkeitswirksam zur&uuml;ckzieht &ndash; die Beliebtheit von Frankreichs Pr&auml;sident Emmanuel Macron leidet. Nun l&ouml;st seine flapsige Antwort zum Thema Rente &Auml;rger aus.<br>\nFrankreichs Pr&auml;sident Emmanuel Macron hat erneut viele B&uuml;rger mit &Auml;u&szlig;erungen zu seiner Reformpolitik verprellt. Am Rande eines Besuchs am Grab von Ex-Staatschef Charles de Gaulle in dem Ort Colombey les Deux &Eacute;glises sagte Macron zu einer Gruppe von Seniorinnen, sie d&uuml;rften sich &uuml;ber Rentenk&uuml;rzungen nicht beschweren. Jeder im Land m&uuml;sse &bdquo;sich anstrengen&ldquo;.<br>\nDie Frauen beklagten sich bei dem Pr&auml;sidenten &uuml;ber &bdquo;schmerzhafte&ldquo; Einschnitte durch die Anhebung der Sozialsteuer durch seine Regierung und die damit verbundene Rentenk&uuml;rzung. Macron wies die Frauen daraufhin zurecht: &bdquo;Das Einzige, was man nicht machen darf, ist, sich zu beschweren.&ldquo;<br>\nDas habe ihm der Enkel de Gaulles gesagt, und das sei auch das Motto des 1970 verstorbenen Generals gewesen. &bdquo;Das Land w&auml;re dann besser dran&ldquo;, betonte Macron. Im &Uuml;brigen werde er darum k&auml;mpfen, dass die Renten auch f&uuml;r k&uuml;nftige Generationen sicher seien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article181764998\/Macron-massregelt-Seniorinnen-Das-Einzige-was-man-nicht-machen-darf-ist-sich-zu-beschweren.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Da&szlig; Macron das Gesp&uuml;r f&uuml;r das normale Volk &ldquo;verloren&rdquo; hat, ist Unsinn: er hat es nie besessen, die nicht-reiche Mehrheit ist ihm egal. Sicher, fast niemand hat einen Grund sich zu beschweren: nicht die Unternehmer, deren K&ouml;rperschaftsteuern Macron radikal reduziert, und nicht die Verm&ouml;genden, nachdem die Verm&ouml;gensteuer teilweise abgeschafft worden ist. Alle anderen &ndash; also die 90 oder 95 Prozent der Franzosen, deren L&ouml;hne, Arbeitslosengeld und Renten gek&uuml;rzt werden &ndash; nat&uuml;rlich doch. Macron ist ein Pr&auml;sident, der den Armen nimmt und den Reichen gibt, und mit 30 Prozent Zustimmung immer noch unversch&auml;mt gut bedient.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ohne Polen und Rum&auml;nen h&auml;tten wir ein Problem<\/strong><br>\nJede zweite neue Stelle in Deutschland wird von Ausl&auml;ndern besetzt &ndash; und zwar in erster Linie von Osteurop&auml;ern. Ohne sie w&uuml;rden kaum noch H&auml;user gebaut oder Pakete ausgeliefert.<br>\nVor Weihnachten sind bei den Paketboten die Fahrer knapp, so viel ist schon seit Jahren bekannt. Doch dabei bleibt es nicht mehr. Die Konjunktur brummt, der Online-Handel bl&uuml;ht &ndash; in Deutschland werden immer mehr Pakete verschickt. Allein in den n&auml;chsten f&uuml;nf Jahren brauchen die Kurierdienste mehr als 40.000 zus&auml;tzliche Mitarbeiter. Woher sollen sie kommen, wo die Unternehmen allseits schon &uuml;ber Fachkr&auml;ftemangel klagen? Die Antwort ist eindeutig: Immer h&auml;ufiger kommen sie aus Osteuropa.<br>\nBei der Gewerkschaft Verdi versucht Patrick Fois immer wieder, h&ouml;here L&ouml;hne f&uuml;r die Zusteller herauszuhandeln. Doch er stellt fest, dass Spediteure wie Hermes, DPD und andere auch zum aktuellen Lohn immer wieder neue Mitarbeiter finden. Er hat beobachtet: &bdquo;Da sind auch Menschen aus dem Ostblock dabei, die kaum Deutsch sprechen.&ldquo;<br>\nDie Beobachtung des Gewerkschafters wird von der offiziellen Statistik untermauert. W&auml;hrend die Politik &uuml;ber das Einwanderungsgesetz f&uuml;r Arbeitskr&auml;fte jenseits der EU-Grenzen diskutiert, kommen Menschen aus den &ouml;stlichen Mitgliedsl&auml;ndern in gro&szlig;er Zahl nach Deutschland. Im Vorjahresvergleich wuchs die Zahl der Besch&auml;ftigten in Deutschland bis Juli um rund 700.000, meldet die neueste Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit. Die Zahl der Deutschen unter ihnen wuchs um 330.000, die der Ausl&auml;nder um 370.000.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/neue-arbeitsplaetze-gehen-an-polen-rumaenen-und-osteuropaeer-15824572.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die FAZ widerspricht sich selbst in jedem zweiten Satz &ndash; aber immerhin gibt sie offen zu, worum es ihr geht: die L&ouml;hne in Deutschland niedrig und die Arbeitslosigkeit hoch zu halten. Wer ist denn dieses imagin&auml;re &ldquo;Wir&rdquo;, das ohne &ldquo;Polen und Rum&auml;nen [&hellip;] ein Problem [h&auml;tte]&rdquo;? Doch ausschlie&szlig;lich die Arbeitgeberseite, die weiterhin niedrigste L&ouml;hne zahlen kann und, was im Artikel offen eingestanden wird, sogar unter Mindestlohn. Nat&uuml;rlich w&uuml;rden auch in Deutschland lebende Menschen bei vern&uuml;nftigen L&ouml;hnen f&uuml;r den Job umziehen &ndash; aber f&uuml;r 10 Euro die Stunde nach Stuttgart? Selbstverst&auml;ndlich werden ausschlie&szlig;lich die &uuml;blichen Niedriglohnjobs genannt, die angeblich einen Fachkr&auml;ftemangel haben: &ldquo;Paketdienste, Bau, auch die Leiharbeit: es sind genau die Wirtschaftszweige mit Personalmangel, in denen die Osteurop&auml;er heute die L&uuml;cken stopfen.&rdquo; &ndash; M.a.W. dort, wo Arbeitgeber bestenfalls einen Subsistenzlohn bieten. Da&szlig; eine Gehaltserh&ouml;hung von l&auml;cherlichen 2,9 Prozent pro Jahr in der Boombranche Bau ernsthaft als rasanter Zuwachs verkauft werden soll, obwohl er gerade mal Zielinflationsrate plus Produktivit&auml;tszuwachs abdeckt, 6 Prozent noch zu wenig w&auml;ren, und w&auml;hrend weiterhin mindestens 20 Prozent Lohn fehlen, sagt alles &uuml;ber die verkommene Politik und Journalismus aus. Und was ist eigentlich mit den offiziell 3,2 Millionen Arbeitslosen in Deutschland, sind die zu nichts zu gebrauchen oder einfach nur &ldquo;zu teuer&rdquo;? Die angebliche Vollbesch&auml;ftigung bei einer Arbeitslosenrate von immer noch &uuml;ber 7 und realistisch eher 10 Prozent &ndash; bei Massenarbeitslosigkeit &ndash; kombiniert mit &uuml;ber 20 Prozent Niedriglohnsektor ist sowieso eine glatte L&uuml;ge.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Diagnose Kapitalismus<\/strong><br>\nSuitbert Cechura zeigt, dass im Gesundheitswesen nicht einfach etwas &raquo;schiefl&auml;uft&laquo;: Gesch&auml;ftszwecke haben Vorrang<br>\n&Uuml;ber &Auml;rzte, Medikamente und Krankenh&auml;user wird in Deutschland gerne geredet und viel geklagt. Suitbert Cechura, Rehabilitationswissenschaftler, langj&auml;hriger Psychotherapeut und zuletzt Professor f&uuml;r Gesundheitswesen und Sozialmedizin, hat nun eine ziemlich umfassende Untersuchung des Gesundheitswesens in Deutschland vorgelegt. Die Ergebnisse seiner Analyse sind klar und gewichtig: 1. Ein durchaus relevanter Teil der Krankheiten, an denen heute gelitten und gestorben wird, haben ihre Ursachen in der kapitalistischen &Ouml;konomie dieser Gesellschaft; 2. Der Staat hat die Behandlung der Krankheiten einem letztlich von ihm geschaffenen Gesundheitsmarkt &uuml;berantwortet und damit verschiedene Gesch&auml;ftsm&ouml;glichkeiten er&ouml;ffnet, die im Widerspruch zu Zwecken wie Pr&auml;vention und Heilung stehen.<br>\nDie klassischen Seuchen der Vergangenheit (Tuberkulose, Diphterie, Typhus usw.) sind mehr oder weniger besiegt. Das hei&szlig;t aber nicht, dass die Menschen heute ges&uuml;nder leben. Im Gegenteil: Der Gesundheitsmarkt wird als einer der gr&ouml;&szlig;ten &raquo;Zukunftsm&auml;rkte&laquo; gehandelt. Herz-Kreislauf-Leiden, Krebs, Erkrankungen des Bewegungsapparats und der Atemwege sowie psychische Leiden (Burnout und Depressionen) sind die neuen &raquo;Volkskrankheiten&laquo;, die im Mainstream-Diskurs (auch im wissenschaftlichen!) auf die moderne &raquo;Zivilisation&laquo; zur&uuml;ckgef&uuml;hrt werden. Das muss &ndash; so der Autor &ndash; merkw&uuml;rdig anmuten, da man mit &raquo;Zivilisation&laquo; ja zun&auml;chst Fortschritt verbinde und Studien dar&uuml;ber hinaus zeigten, dass keineswegs diejenigen kr&auml;nker sind und fr&uuml;her sterben, die es in dieser Zivilisation am weitesten gebracht und den gr&ouml;&szlig;ten Reichtum erworben haben, sondern &raquo;diejenigen, die wenig von dieser Zivilisation haben und deshalb als arm gelten&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/341236.gesundheit-und-gesch%C3%A4ft-diagnose-kapitalismus.html\">Junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Studenten m&uuml;ssen in den meisten St&auml;dten mehr Miete zahlen<\/strong><br>\nWohnen ist f&uuml;r Studenten in den meisten Hochschulst&auml;dten deutlich teurer geworden. Besonders angezogen haben die Preise laut einer Untersuchung in Berlin. Am teuersten ist aber eine andere Stadt.<br>\nDer Mietpreisboom trifft auch Studenten. Deren Wohnungen werden mit wenigen Ausnahmen immer teurer. Das geht aus dem Studentenwohnpreisindex im Auftrag des Instituts der deutschen Wirtschaft K&ouml;ln (IW) hervor. Demnach sind vor allem in Berlin die Mieten seit 2010 mit einem Plus von 67,3 Prozent &uuml;berdurchschnittlich stark gestiegen. In Greifswald m&uuml;ssen Studenten real 9,8 Prozent mehr Miete zahlen als noch 2010.<br>\nSeit vergangenem Jahr zogen die Mietpreise in Greifswald real um 2,2 Prozent und in Berlin um 9,8 Prozent an. Die Hauptstadt ist trotz des Anstiegs aber nicht Spitzenreiter bei den Preisen. Mit 600 Euro im Mittel bezahlen Studenten in M&uuml;nchen deutschlandweit am meisten, gefolgt von Frankfurt am Main mit 488 Euro monatlich.<br>\nAm g&uuml;nstigsten l&auml;sst es sich derzeit in Magdeburg wohnen. Dort verlangen Vermieter im Median 200 Euro. Zu den preiswertesten Universit&auml;tsstandorten mit unter 300 Euro Miete geh&ouml;ren auch Leipzig, Jena, Greifswald, Kiel, G&ouml;ttingen und Aachen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/lebenundlernen\/uni\/studentenwohnungen-kosten-immer-mehr-miete-a-1232049.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Rechnungshof fordert Kontrolle der Bahn<\/strong><br>\nDie Bundesregierung muss die Deutsche Bahn besser kontrollieren und ihrer Aufgabe als Eigent&uuml;mer gerecht werden, sagt der Pr&auml;sident des Bundesrechnungshofs. Derzeit w&uuml;rden Mittel unwirtschaftlich oder sogar zweckwidrig eingesetzt werden.<br>\nBundesrechnungshof-Pr&auml;sident Kay Scheller wirft der Gro&szlig;en Koalition in Berlin vor, ihre Aufsichtspflicht &uuml;ber die Bahn zu vernachl&auml;ssigen. &ldquo;Der Staat muss seiner Aufgabe als Eigent&uuml;mer und Aufseher &uuml;ber die Gesch&auml;fte der Bahn besser gerecht werden&rdquo;, sagte Scheller den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Bei der Bahn laufe &ldquo;offensichtlich einiges schief&rdquo;. Der Bund m&uuml;sse &ldquo;wieder mehr Finanzkontrolle&rdquo; &uuml;ber die Bahn erhalten, forderte Scheller.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Rechnungshof-fordert-Kontrolle-der-Bahn-article20657279.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>The FYROM 2018 referendum and its implications<\/strong><br>\nThe area and the identity of Macedonia has been a contested terrain for many decades. Leaving aside references to antiquity, its modern form has its roots in the birth of national states in the Balkans in the beginning of the 20th century with the protracted collapse of the Ottoman empire. During the latter&rsquo;s rule the area of Macedonia has been inhabited by various ethnic groups. In the Balkans, Greeks were the first, from the 19th century, to acquire a national identity and to construct a national state. Slavic people, in the Macedonian area, were the last to follow in this road and significant segments of them oscillated for a considerable period between different competing national identities (primarily Greek and Bulgarian). After several local wars and two world wars the Balkan area had been stabilized with established nation states that had, to a great extent, homogenized their populations by all the means available. Nevertheless, there remained several contested areas and significant ethnic minorities within every Balkan nation state.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/braveneweurope.com\/stavros-mavroudeas-macedonia-the-fyrom-2018-referendum-and-its-implications\">Stavros Mavroudeas in Brave New Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die Schattenkrieger<\/strong><br>\nSeit nunmehr zehn Jahren setzt das US Africa Command (AFRICOM) amerikanische Interessen auf dem schwarzen Kontinent durch<br>\nZehn Flugzeugtr&auml;gerkampfgruppen der US Navy patrouillieren heute unter der Fahne des Amerikanischen Exzeptionalismus auf den Weltmeeren, w&auml;hrend ein Netzwerk aus US-Milit&auml;rst&uuml;tzpunkten den Globus umspannt. Mit diesen Werkzeugen der Machtprojektion wollen die USA nach eigenem Bekunden &ldquo;&hellip; auf Krisen reagieren, zur Abschreckung beitragen und die regionale Stabilit&auml;t st&auml;rken&rdquo;. Die USA haben die Welt eigens dazu in sechs geografische Milit&auml;rbezirke unterteilt, und seit dem 1. Oktober 2008 agiert AFRICOM als separate Partition: ein eigenst&auml;ndiges Regionalkommando mit dem Wirkungsbereich Afrika &ndash; &Auml;gypten ausgenommen, f&uuml;r das nach wie vor das Central Command (CENTCOM) zust&auml;ndig ist.<br>\nDie PR-Abteilung von AFRICOM betont das Ziel, die Afrikaner zur Selbsthilfe zu bef&auml;higen, und r&uuml;ckt besonders den humanit&auml;ren Charakter der Missionen in den Vordergrund, der von der Unterst&uuml;tzung w&auml;hrend der Ebola-Krise 2014 in Westafrika bis zum Bau von &Ouml;koh&uuml;tten am Horn von Afrika reicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Die-Schattenkrieger-4181218.html\">Bernd Schr&ouml;der auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Mehr Mut am Spielfeldrand<\/strong><br>\nStiftung r&auml;umt investigativem Fu&szlig;balljournalismus als Gegengewicht zur Kumpelei gute Chancen ein.<br>\nDas ZDF-Sportstudio hat sich bislang nicht als Hort von investigativem Journalismus hervorgetan; allein deshalb stach Hayalis Interview mit Grindel vorigen Samstag hervor. Das Vorurteil, dass Fu&szlig;ballreporter in erster Linie Fans seien, die gl&uuml;cklich dar&uuml;ber sind, es auf die andere Seite der Absperrungen geschafft zu haben und diesen Status nicht durch unbotm&auml;&szlig;ige Berichterstattung gef&auml;hrden wollen, ist alt und stimmt oft. Es stimmt aber auch oft nicht. Die Skandale der Giermaschinen IOC und Fifa, das Thema Doping, die Enth&uuml;llungen von Football Leaks, die Entfremdung des Profifu&szlig;balls von den treuesten Fans oder die Schatten &uuml;ber dem deutschen WM-Sommerm&auml;rchen 2006 haben kritische und investigative Sportberichterstattung befeuert. Sowohl in &ouml;ffentlich-rechtlichen Magazinsendungen, als auch in anspruchsvolleren Print- und Online-Medien findet sich immer mehr davon.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/studie-mehr-mut-am-spielfeldrand-1.4157756\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Moral ist ein sch&ouml;nes Wort, aber ein gef&auml;hrlicher Begriff<\/strong><br>\nDer russische Filmemacher Andrei Nekrasov &uuml;ber Korruption in Russland, Moral im Kapitalismus und nat&uuml;rlich auch &uuml;ber Bill Browder<br>\nAndrei Nekrasov war im Juni zu Gast beim Telepolis Salon in M&uuml;nchen und zeigte seinen Film &ldquo;The Magnistky Act. Behind the Scenes&rdquo;. Wir haben mit gesprochen, &uuml;ber Korruption in Russland, &uuml;ber Moral im Kapitalismus, und nat&uuml;rlich auch &uuml;ber Bill Browder.<br>\nBekannt wurde Nekrasov durch Putin kritische Filme wie &ldquo;Disbelief&rdquo; &uuml;ber die Terroranschl&auml;ge in Moskau, &ldquo;Rebellion: Der Fall Litwinenko&rdquo; &uuml;ber den Giftmordanschlag auf Alexander Litwinenko, der 2007 bei den Filmfestspielen in Cannes seine Premiere hatte, und durch die von ARTE\/ZDF produzierte und mit dem Grimme-Preis ausgezeichnete Doku-Serie &ldquo;Lebt wohl, Genossen!&rdquo;<br>\nNekrasovs letzter Film &ldquo;The Magnistky Act. Behind the Scenes&rdquo; wurde erneut von ARTE\/ZDF ko-produziert, schaffte es jedoch nicht an die breite &Ouml;ffentlichkeit. Der Film, der die Narration um Sergei Magnitskys Tod als gelungenen PR-Coup des einflussreichen Hedge-Fonds-Managers Bill Browder demaskiert, sollte 2016 im EU-Parlament erstaufgef&uuml;hrt werden. Doch auf Druck von Bill Browder, dem einstigen Arbeitgeber von Sergei Magnitsky, und der Gr&uuml;nen-Politikerin Marieluise Beck wurde die Premiere kurzfristig abgesagt. Ebenfalls wurde die Ausstrahlung auf ARTE, ausgerechnet am Tag der Pressefreiheit 2016, gestoppt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Moral-ist-ein-schoenes-Wort-aber-ein-gefaehrlicher-Begriff-4182861.html\">Bulgan Molor-Erdene auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Der Aufsteh-Versuch und seine Feinde<\/strong><br>\nDas Theater Magdeburg hatte f&uuml;r den 19. Januar 2017 zum Politischen Salon in das Schauspielhaus geladen. Das Thema hie&szlig;: &bdquo;Falsch abgebogen? &ndash; Rechtsruck in Sachsen-Anhalt und Europa&ldquo;. Auf dem Podium sitzen sollten Elisabeth Schweeger, Leiterin der Akademie Darstellende Kunst Baden-W&uuml;rttemberg, Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht von der CDU und der Verleger G&ouml;tz Kubitschek. Der Verleger gilt als Vordenker der &bdquo;Neuen Rechten&ldquo; und ist in Schnellroda in Sachsen-Anhalt wohnhaft. Zuerst protestierten die Gr&uuml;nen gegen die Veranstaltung, dann die Linkspartei und schlie&szlig;lich der SPD-Landesvorsitzende &ndash; eine solche Gespr&auml;chsrunde w&uuml;rde die Neue Rechte politisch aufwerten und st&auml;rken. So etwas zu verhindern, gilt als &bdquo;Kampf gegen Rechts&ldquo;.<br>\nDer Theatermann Bernd Stegemann, Professor an der Schauspielschule &bdquo;Ernst Busch&ldquo;, kommentierte das damals so: &bdquo;Offenbar bef&uuml;rchtet man, die eigene Position nicht so behaupten zu k&ouml;nnen, dass man am Ende als Sieger vom Platz geht. Dadurch wird meines Erachtens ungewollt ein sehr be&auml;ngstigendes Signal ausgesendet: Wir f&uuml;hlen uns nicht mehr in der Lage, unsere politische Meinung &ouml;ffentlich so potent zu vertreten, dass nicht Herr Kubitschek der Star des Abends ist, sondern die Verteidiger der offenen Gesellschaft.&ldquo; In einem sp&auml;teren Interview setzte er hinzu: &bdquo;Wir wissen aus der Weltgeschichte, dass Machtstrukturen, die sich unsicher f&uuml;hlen, immer zu denselben Mitteln greifen. Je &auml;ngstlicher ein System ist, desto rigider ist es in seinen Sprechverboten. Umgekehrt gilt: Je sicherer sich ein Regime f&uuml;hlt, desto liberaler geht es mit Meinungsdifferenzen um&ldquo; (Thomas Wagner: Die Angstmacher). Das ist augenscheinlich auch eine Beschreibung der Lage der derzeitigen Linken &ndash; im weitesten Sinne des Wortes &ndash; in Deutschland: Je aggressiver Sprachpolizisten das &bdquo;falsche&ldquo;, &bdquo;politisch inkorrekte&ldquo; Sprechen zu verfolgen suchen, desto mehr entpuppt sich dies als Ausdruck argumentativer Schw&auml;che.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/das-blaettchen.de\/2018\/10\/der-aufsteh-versuch-und-seine-feinde-45904.html\">Waldemar Landsberger im Bl&auml;ttchen<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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