{"id":46458,"date":"2018-10-10T08:28:32","date_gmt":"2018-10-10T06:28:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46458"},"modified":"2018-10-10T08:28:32","modified_gmt":"2018-10-10T06:28:32","slug":"hinweise-des-tages-3222","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46458","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46458#h01\">Deutsch-russischer Dialog: &bdquo;Die Beziehungen sind mehr als abgek&uuml;hlt&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46458#h02\">Griechenland und die L&uuml;ge von der &ldquo;&uuml;berwundenen&rdquo; Finanzkrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46458#h03\">Trump und die USA: Ein Abgesang auf die gr&ouml;&szlig;te Pseudodemokratie der Welt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46458#h04\">Nein hei&szlig;t nein!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46458#h05\">UN-Botschafterin Nikki Haley tritt zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46458#h06\">Zuwanderung allein l&ouml;st das deutsche Dilemma nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46458#h07\">Das &auml;ndert sich 2019 f&uuml;r Arbeitnehmer und Versicherte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46458#h08\">Wie die Baslerinnen das Recht auf Wohnen gewannen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46458#h09\">Protest der prek&auml;r Besch&auml;ftigten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46458#h10\">Klimaschutz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46458#h11\">NATO-Chef Stoltenberg in Belgrad: Wir bombardierten euch, um euch zu sch&uuml;tzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46458#h12\">Wahl in Brasilien: Demokratische Kr&auml;fte f&uuml;r Haddad b&uuml;ndeln!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46458#h13\">Emmanuel Macron &ndash; arrogant, abgehoben, Schn&ouml;sel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46458#h14\">Fall Skripal: Zweiter Verd&auml;chtiger identifiziert?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46458#h15\">Ein rechtswidriges Geldgeschenk der CSU?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46458#h16\">Stoiber nennt Zuzug von Deutschen nach Bayern als Grund f&uuml;r CSU-Absturz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46458#h17\">Expedition Ost Schulen in der DDR: Warum der Osten so schlau war<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Deutsch-russischer Dialog: &bdquo;Die Beziehungen sind mehr als abgek&uuml;hlt&ldquo;<\/strong><br>\nDie Zeiten von Partnerschaft oder gar Freundschaft zwischen Deutschland und Russland sind nach Ansicht des SPD-Politikers Matthias Platzeck vorbei. Im Dlf sagte der Vorsitzende des deutsch-russischen Forums, nun m&uuml;sse es darum gehen, wenigstens wieder mehr Berechenbarkeit hinzubekommen.<br>\nMatthias Platzeck im Gespr&auml;ch mit Dirk M&uuml;ller<br>\nPlatzeck: (&hellip;) Ein hochrangiger russischer Vertreter, mit dem wir sehr lange schon uns austauschen, hat gesagt: Wei&szlig;t Du, wir haben immer darauf geachtet, lange Zeit darauf geachtet, was f&uuml;r Noten ihr uns gebt, in Westeuropa insbesondere, f&uuml;r das, was wir tun. Die Zeiten sind jetzt vorbei. Wir machen, was wir f&uuml;r richtig halten. Welche Noten ihr dann gebt, das ist eure Sache, aber es interessiert uns nicht. Es hat sich wirklich verh&auml;rtet und trotzdem bleibt der eine Satz von Egon Bahr wahr: Russland liegt unverr&uuml;ckbar mit uns auf einem Kontinent. Hei&szlig;t auf Deutsch: Wir k&ouml;nnen es uns gar nicht aussuchen. Wir m&uuml;ssen immer und immer wieder versuchen, vern&uuml;nftige Nachbarschaft wenigstens zu organisieren&hellip;.<br>\nWir m&uuml;ssen jetzt sehen, wo wir Schnittmengen finden &ndash; ich sage es noch mal &ndash;, um wenigstens&hellip; ich rede nicht mehr &uuml;ber Partnerschaft, Freundschaft oder solche Dinge. Tut mir zwar weh, aber die Zeiten sind vorbei. Aber wir m&uuml;ssen &ndash; fr&uuml;her nannte man so was friedliche Koexistenz &ndash; wenigstens wieder mehr Berechenbarkeit hinkriegen, und da &ndash; es war ja im Bericht schon deutlich angeklungen &ndash; gibt es im Moment ein Schl&uuml;sselprojekt und das hat man gestern den ganzen Abend bis in die Nacht hinein bei den Debatten gemerkt, von dem viel abh&auml;ngt, von dem ausgehend aber auch einiges danach m&ouml;glich sein wird, und das ist die Frage Northstream II. Da ist mehr als nur ein wirtschaftlicher Gehalt drin. F&uuml;r die Russen ist es wie gesagt eine Schl&uuml;sselfrage geworden und ich k&ouml;nnte mir durchaus vorstellen, wenn man das einigerma&szlig;en gut bewerkstelligt kriegt, auch in Absprache mit der Ukraine, dann sind vielleicht auch andere Deeskalationsschritte danach durchaus denkbar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/deutsch-russischer-dialog-die-beziehungen-sind-mehr-als.694.de.html?dram:article_id=429950\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><strong>Dazu: Bleibt Russland im Europarat oder setzen sich Moskaus Gegner durch?<\/strong><br>\nSeit im April 2014 die Parlamentarische Versammlung des Europarates (PACE) Sanktionen gegen die 18 russischen Parlamentarier verh&auml;ngt hat, k&auml;mpft das Gremium mit einer Krise. Die droht sich bis zum Austritt oder Ausschluss Russlands zuzuspitzen. Mit einem Kompromiss wird am Dienstag versucht, das abzuwenden.<br>\nDie russischen Abgeordneten in der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (PACE) boykottieren seit Mitte 2014 deren Sitzungen. Das meldete die Nachrichtenagentur Agence France Presse (AFP) am Montag. Erst zwei S&auml;tze sp&auml;ter wurde der Grund f&uuml;r das Verhalten genannt: Die im April 2014 in Folge der Ukraine-Krise und der Krim-R&uuml;ckkehr zu Russland verh&auml;ngten Sanktionen gegen dessen Parlamentarier. Ihnen war das Stimmrecht entzogen worden und sie wurden von bestimmten PACE-&Auml;mtern und Missionen ausgeschlossen.<br>\n(&hellip;) Beim Europarat handelt es sich um das &auml;lteste europ&auml;ische Gremium zur Integration. Er wurde 1949 gegr&uuml;ndet &ndash; vor der Europ&auml;ischen Union (EU) und deren Vorl&auml;ufern sowie unabh&auml;ngig von diesen. Vor allem die Menschenrechte seien das Thema f&uuml;r den Europarat, erkl&auml;rte Hunko. Dieser habe 47 Mitgliedsstaaten, darunter Russland, und umfasse den m&ouml;glichen gemeinsamen Wirtschaftsraum zwischen Lissabon und Wladiwostok&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/politik\/20181009322569237-europarat-gegner-versammlung\/?utm_source=push&amp;utm_medium=browser_notification&amp;utm_campaign=sputnik_de\">Sputnik<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Griechenland und die L&uuml;ge von der &ldquo;&uuml;berwundenen&rdquo; Finanzkrise<\/strong><br>\nMit Zahlenakrobatik wird das Eingest&auml;ndnis umgangen, dass Griechenland und seine Banken l&auml;ngst hoffnungslos bankrott sind<br>\nWer in der vergangenen Woche die Vorg&auml;nge im griechischen Bankensystem verfolgte, der rieb sich verwundert die Augen: Die vier gr&ouml;&szlig;ten Geldinstitute &ndash; Pir&auml;us Bank, Eurobank, Alpha Bank und National Bank &ndash; erlebten an der Athener B&ouml;rse ein wahres Erdbeben.<br>\nSeit Anfang September hatte es im Bankensektor des Landes bereits gekriselt, doch in den ersten Oktobertagen versch&auml;rfte sich die Situation dramatisch: Die vier Institute mussten Einbu&szlig;en von bis zu vierzig Prozent hinnehmen, der Aktienkurs der Pir&auml;us Bank brach um fast 30 Prozent ein, der Athener Bankenindex fiel auf den tiefsten Stand seit 31 Monaten.<br>\nWie konnte das sein? War Griechenland nicht erst im August unter gro&szlig;em Beifall der Politik aus dem Euro-Rettungsschirm entlassen worden? Und hatten die vier Gro&szlig;banken nicht erst im Mai einen Stresstest der EZB bestanden?<br>\n(&hellip;) Gel&ouml;st werden die Probleme Griechenlands also auf keinen Fall, aber zwei Dinge sind schon jetzt sicher: Die n&auml;chsten Hilfszahlungen werden kommen m&uuml;ssen, und bezahlen wird daf&uuml;r in erster Linie die arbeitende griechische Bev&ouml;lkerung, von der 35 Prozent bereits an oder unter der Armutsschwelle lebt, deren Mittelschicht inzwischen von einer Steuerlast von bis zu 75 Prozent erstickt wird und deren Senioren im Januar eine weitere (die 23.) Rentenk&uuml;rzung, diesmal um 18 Prozent, werden hinnehmen m&uuml;ssen.<br>\nEgal, von welcher Seite aus man die Entwicklung in Griechenland betrachtet: Was sich dort abspielt, ist nichts anderes als eine von der Regierung in Zusammenarbeit mit ungew&auml;hlten B&uuml;rokraten der EU und der EZB organisierte vors&auml;tzliche und kriminelle Insolvenzverschleppung zugunsten der internationalen Finanzindustrie auf Kosten der Mittelschicht und der schw&auml;chsten Teile der Bev&ouml;lkerung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Griechenland-und-die-Luege-von-der-ueberwundenen-Finanzkrise-4182664.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Trump und die USA: Ein Abgesang auf die gr&ouml;&szlig;te Pseudodemokratie der Welt<\/strong><br>\nDonald Trump ist f&uuml;r viele ein Schock, die an Amerika geglaubt haben. Tats&auml;chlich haben sie schon immer in einer Traumwelt gelebt. Es gibt keine zweite Nation auf der Erde, die so wenig mit Demokratie und Menschenrechten wie die USA zu tun hat und es gleichzeitig dennoch jahrzehntelang so gut verstanden hat, der ganzen Welt &ndash; oder zumindest dem Gro&szlig;teil der westlichen Journalisten, aber die halten sich ja f&uuml;r &ldquo;die Welt&rdquo; &ndash; wei&szlig;zumachen, dass sie der Inbegriff von Demokratie und Menschenrechten sei. Dass nun pl&ouml;tzlich ein autorit&auml;rer, nach einer weit verbreiteten Lesart sogar geistig umnachteter Geldaristokrat die USA regiert, dem die Menschenrechte und die Rechtsstaatlichkeit schnurzegal sind, das erscheint folglich vielen als ein vollkommener Bruch. Tats&auml;chlich aber k&ouml;nnen hier nur diejenigen ersch&uuml;ttert sein, die auf jenes von vornherein idealisierte Amerikabild hereingefallen sind, das in unserem Teil der Erde jahrzehntelang konstruiert und gepflegt wurde&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/derstandard.at\/2000087890658\/Trump-und-die-USA-Ein-Abgesang-auf-die-groesste-Pseudodemokratie#posting-1035216342\">derStandard.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Nein hei&szlig;t nein!<\/strong><br>\nWarum eine Wiederholung des Brexit-Referendums undemokratisch w&auml;re.<br>\n(&hellip;) Beide Seiten &ndash; Bef&uuml;rworter und Gegner des Austritts &ndash; f&uuml;hlen sich betrogen. Obwohl mit dem Brexit die Souver&auml;nit&auml;t des Parlaments wiederhergestellt h&auml;tte werden sollen, hat das Parlament in Wirklichkeit kein echtes Mitspracherecht in diesem Prozess, der Gro&szlig;britannien &uuml;ber die n&auml;chsten Jahrzehnte pr&auml;gen wird. Die Schotten und die Menschen in Nordirland sind Geiseln eines zutiefst englischen Zerw&uuml;rfnisses, das ihnen gravierenden Schaden zuf&uuml;gen k&ouml;nnte. Die Jungen haben das Gef&uuml;hl, von den Alten um ihre Zukunft gebracht zu werden, w&auml;hrend die Alten glauben, dass ihr Wissen und ihre berechtigten Sorgen von Insidern ignoriert werden, die hinter verschlossenen T&uuml;ren im Namen ihrer Eigeninteressen schlechte Vereinbarungen aushandeln. Kurzum: die britische Demokratie f&auml;llt bei ihrer j&uuml;ngsten und h&auml;rtesten Pr&uuml;fung durch.<br>\nEin neues Referendum kann allerdings nicht die Antwort auf das durch die urspr&uuml;ngliche Abstimmung ausgel&ouml;ste Desaster sein. Im Juni 2016 standen die Menschen in Gro&szlig;britannien vor einer schwerwiegenden Entscheidung: die EU verlassen oder in ihr verbleiben. Obwohl man durchaus hinterfragen kann, ob es klug ist, eine derartige kollektive Entscheidung im Rahmen eines Referendums zu treffen, war die logische Koh&auml;renz des Unterfanges unbestritten.<br>\n(&hellip;) Ein zweites Referendum stellt eine zweite Bedrohung der Demokratie dar. Seit den 1970er Jahren, als der Neoliberalismus begann, die demokratische Entscheidungsfindung einzuschr&auml;nken und alle wichtigen politischen Entscheidungen an Finanzinstitutionen und nicht gew&auml;hlte &bdquo;unabh&auml;ngige&ldquo; Instanzen (beispielsweise Zentralbanken) zu &uuml;bertragen, haben die Menschen zu Recht das Gef&uuml;hl, dass es sich bei Abstimmungen um die ritualisierte Best&auml;tigung von Entscheidungen eines Establishment jenseits ihrer Kontrolle handelt. Das Brexit-Referendum war eine seltene Ausnahme. Die Wahlbeteiligung erreichte einen H&ouml;chststand, wobei &uuml;ber 17 Millionen Menschen &ndash; viele davon zum ersten Mal in ihrem Leben &ndash; gegen die W&uuml;nsche aller wichtigen Institutionen des Establishments abstimmten.<br>\nMeines Erachtens ist es h&ouml;chst bedauerlich, dass die Menschen beschlossen, durch die Unterst&uuml;tzung des Brexit ihre Macht wiederzuerlangen. Diejenigen unter uns, die zwar gegen den Brexit sind, aber auch verzweifelt eine Wiederbelebung der Demokratie anstreben, k&ouml;nnen kein zweites Referendum unterst&uuml;tzen, weil man diesen Menschen damit im Wesentlichen mitteilen w&uuml;rde: &bdquo;Ihr habt die falsche Entscheidung getroffen. Jetzt &uuml;berlegt noch einmal und liefert dann das &sbquo;richtige&lsquo; Urteil ab.&rdquo; Wenn wir das tun, best&auml;tigen wir ihren Verdacht, dass die Demokratie nur respektiert wird, wenn sie nicht respektiert werden. Die einzigen Nutznie&szlig;er w&auml;ren im Endeffekt Boris Johnson und Konsorten, die wollen, dass die schweigende Mehrheit weiterhin still, reaktion&auml;r und best&uuml;rzt bleibt, w&auml;hrend sie regieren&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/regionen\/europa\/artikel\/detail\/nein-heisst-nein-3007\/\">Yanis Varoufakis  im IPG<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>UN-Botschafterin Nikki Haley tritt zur&uuml;ck<\/strong><br>\n(&hellip;) Vor wenigen Minuten berichtete die US-amerikanische Website Axios, die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, habe zum Ende des Jahres ihren Job bei der UN gek&uuml;ndigt.<br>\nPr&auml;sident Trump habe am Dienstagmorgen (Ortszeit) in einem Gespr&auml;ch mit Haley im Oval Office deren K&uuml;ndigung akzeptiert, so das Nachrichtenmagazin weiter.<br>\nTrump nannte Haley bei dem Gespr&auml;ch eine &bdquo;sehr besondere&ldquo; Pers&ouml;nlichkeit, die &bdquo;es drauf hat&ldquo;, beide h&auml;tten &bdquo;viele Probleme zusammen gel&ouml;st&ldquo;.<br>\nBevor sie in die Trump-Administration eintrat, &uuml;bte Haley stets harsche Kritik an Trump &ndash; den &bdquo;Sirenengesang der w&uuml;tendsten Stimmen&ldquo; des Landes, die keinen Respekt f&uuml;r die Einwanderer Amerikas h&auml;tten, so Haley, die selbst indisch-amerikanische Sikh-Roots hat.<br>\nNikki Haley geh&ouml;rt in der Trump-Administration zum extrem kriegstreiberischen Fl&uuml;gel und galt als Sprachrohr aggressiver US-Politik im UN-Sicherheitsrat und damit vor der Welt&ouml;ffentlichkeit.<br>\n(&hellip;) Nikki Haley reiht sich ein die lange Liste hochrangiger Mitarbeiter der Trump-Regierung, die gefeuert wurden oder aus anderen Gr&uuml;nden zur&uuml;cktraten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/justicenow.de\/2018-10-09\/un-botschafterin-nikki-haley-tritt-zurueck\/\">Justice Now<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WM:<\/strong> Im Prinzip eine gute Nachricht f&uuml;r alle, die auf Verst&auml;ndigung statt auf Konfrontation setzen. Aber bedeutet der R&uuml;cktritt von Haley auch eine Wende in der Au&szlig;enpolitik der USA? Wohl kaum. Man wird schon geeigneten Ersatz f&uuml;r Haley finden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Zuwanderung allein l&ouml;st das deutsche Dilemma nicht<\/strong><br>\nUm den Fachkr&auml;ftemangel zu mildern, setzt Deutschland darauf, dass viele Arbeitnehmer aus dem Ausland kommen. Eigentlich muss die Bundesrepublik aber ein anderes Problem l&ouml;sen. Sonst droht die Stimmung zu kippen.<br>\nWenn Eigeninteressen auf dem Spiele stehen, werden allgemein anerkannte wissenschaftliche Einsichten rasch vergessen. Das gilt momentan in besonderem Ma&szlig;e beim &uuml;berall beklagten Fachkr&auml;ftemangel. Landauf, landab wird behauptet, dass das Fehlen qualifizierter Arbeitskr&auml;fte die Volkswirtschaft Milliarden Euro und die Gesellschaft viele Wohlstandsprozente koste.<br>\nIn jedem Lehrbuch l&auml;sst sich nachlesen, dass in einer solchen Mangelsituation, also wenn die Nachfrage gr&ouml;&szlig;er als das Angebot ist, der Preis steigen muss. Das gilt f&uuml;r jegliches Alltagsgut von Kaffee bis Konzertkarte.<br>\nDamit lautet die zentrale Frage, warum eigentlich in Deutschland die L&ouml;hne f&uuml;r Fachkr&auml;fte nicht viel st&auml;rker ansteigen. H&ouml;here L&ouml;hne h&auml;tten einen Doppeleffekt: Sie w&uuml;rden es einerseits f&uuml;r viele Menschen attraktiver machen, mehr als heute zu arbeiten, und andererseits die Arbeitgeber zu einem Umdenken zwingen. F&uuml;r diese w&uuml;rde es n&auml;mlich attraktiver, Menschen durch Maschinen zu ersetzen.<br>\n(&hellip;) Kurz: Von einem &bdquo;Wachstum dank Zuwanderung&ldquo; profitieren deutsche Fachkr&auml;fte eher weniger, jedoch alle anderen, insbesondere die Arbeitgeber, deutlich mehr. Kein Wunder also, dass von Unternehmen die Klage des Fachkr&auml;ftemangels besonders laut vernehmbar ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article181816274\/Fachkraeftemangel-Hoehere-Loehne-haetten-positiven-Doppeleffekt.html\">Die Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ein ganz harter Neoliberaler sieht die L&ouml;hne durch Zuwanderung unter Druck, pl&auml;diert f&uuml;r eine h&ouml;here Lohnquote und weniger Zuwanderung (auch wenn er das M&auml;rchen vom &ldquo;Fachkr&auml;ftemangel&rdquo; auftischt) &ndash; ganz erstaunlich.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Das &auml;ndert sich 2019 f&uuml;r Arbeitnehmer und Versicherte<\/strong><br>\nAm 1. Januar 2019 treten neue Gesetze und Regelungen in Kraft. Der Mindestlohn steigt, es gibt Neuerungen bei der Rente und endlich zahlen die Arbeitgeber wieder den gleichen Anteil f&uuml;r den Beitrag zur Gesetzlichen Krankenversicherung. Was &auml;ndert sich noch f&uuml;r Arbeitnehmerinnen, Arbeitnehmer und Versicherte? Eine &Uuml;bersicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++8d26ce9a-c632-11e8-beec-52540088cada\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wie die Baslerinnen das Recht auf Wohnen gewannen<\/strong><br>\nDie Baslerinnen haben im Juni &uuml;berraschend das Recht auf Wohnen in die Verfassung gestimmt &ndash; und das ist nur eine von mehreren Verbesserungen f&uuml;r Mieterinnen. Ein Teilerfolg, dem viele K&auml;mpfe vorausgingen.<br>\n(&hellip;) Was wurde entschieden?<br>\nIn der Schweiz k&ouml;nnen Stimmberechtigte, Parteien oder Interessenverb&auml;nde auf Bundes,-Kantons, sowie Gemeindeebene direkt Initiativen lancieren und damit bestehende Gesetze &auml;ndern oder neue einf&uuml;hren. Drei der vier Initiativen wurden vom Basler Mieterinnen- und Mieterverband lanciert. Die Vierte kam vom Netzwerk Wohnungsnot, einem Zusammenschluss von verschiedenen sozialen Institutionen im Bereich Armutsbek&auml;mpfung und Selbsthilfe.<br>\nMieterinnen haben in Zukunft mehr Rechte: Mit 72 Prozent der Stimmen gelang es dem Mieterinnen- und Mieterverband, per Gesetz eine Formularpflicht einzuf&uuml;hren, bei der Vermieterinnen bei Neuvermietungen Mieterh&ouml;hungen transparent machen m&uuml;ssen. Knapp kam das ebenfalls vom Verband eingebrachte Begehren f&uuml;r bezahlbare Mietgerichtsverfahren durch: Neu k&ouml;nnen der Mieterschaft nicht mehr als 500 Schweizer Franken an Gerichtsgeb&uuml;hren angelastet werden. Abgeschreckt durch enorm hohe Kosten war das finanzielle Risiko &uuml;berhaupt mietrechtliche Schritte zu unternehmen, f&uuml;r viele Mieterinnen bis dahin zu gro&szlig;.<br>\n(&hellip;) Schlie&szlig;lich wird durch die ebenfalls deutliche Annahme der Initiative &bdquo;Recht auf Wohnen&ldquo; das Recht auf eine bedarfsgerechte, bezahlbare Wohnung auf kantonaler Ebene in der Verfassung verankert&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/adamag.de\/basel-mietproteste-recht-auf-wohnen\">ada<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Protest der prek&auml;r Besch&auml;ftigten<\/strong><br>\nIn Gro&szlig;britannien streikten Arbeiter von Fastfoodketten, Pubs und Lieferdiensten<br>\nGemeinsam im Ausstand: Am 4. Oktober gab es in Gro&szlig;britannien einen bislang einmaligen Streiktag junger, gro&szlig;teils migrantischer und prek&auml;r Besch&auml;ftigter in der Gastro- und Lieferservicebranche, neudeutsch auch oft als &raquo;Gig economcy&laquo; bezeichnet.<br>\nIn Brighton wurden erstmals in der Firmengeschichte zwei zur Kette &raquo;Wetherspoons&laquo; geh&ouml;rende Pubs bestreikt. In Brixton, Crayford, Cambridge und Watford legten McDonalds-Besch&auml;ftigte die Arbeit nieder. Ihnen schlossen sich Angestellte der Steakhousekette &raquo;TGI Friday&rsquo;s&laquo; aus Milton Keynes sowie den Londoner Stadtteilen Covent Garden und Stratford an. Sie forderten ordentliche Arbeitsbedingungen und Mindestl&ouml;hne in H&ouml;he von zehn Pfund pro Stunde. Kurzfristig schlossen sich au&szlig;erdem f&uuml;r die Onlineplattformen &raquo;Uber Eats&laquo; und &raquo;Deliveroo&laquo; arbeitende Fahrrad- und Motorradkuriere dem Ausstand an.<br>\nAlle Streikenden vereinigten sich zur Mittagszeit zu einer zentralen Kundgebung auf dem Leicester Square in London. Dort wurden sie unter anderem vom wirtschaftspolitischen Sprecher der Labour-Partei, John McDonnell, empfangen: &raquo;Wir mobilisieren als eine gemeinsame Bewegung, Labour und die Gewerkschaften stehen zusammen&laquo;, rief er den Teilnehmern zu. &raquo;Die n&auml;chste Labour-Regierung wird den Zehn-Pfund-Stundenlohn als gesetzlichen Mindestlohn einf&uuml;hren.&laquo; Derzeit erhalten &uuml;ber 25j&auml;hrige 7,83 Pfund pro Stunde, 18- bis 20j&auml;hrige 5,90 Pfund und Lehrlinge nur 3,70 Pfund.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/341315.streiks-in-britischer-gastrobranche-protest-der-prek%C3%A4r-besch%C3%A4ftigten.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Klimaschutz<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>F&uuml;nf vor zw&ouml;lf beim Klimaschutz<\/strong><br>\nIPCC legt Sonderbericht vor: Globale Erw&auml;rmung auf 1,5 Grad begrenzen<br>\nAm Montag wurde im s&uuml;dkoreanischen Incheon ein Sonderbericht des UN-Klimarates &ndash; Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC, Zwischenstaatlicher Ausschuss f&uuml;r Fragen des Klimawandels) &ndash; ver&ouml;ffentlicht. Das Gremium fasst regelm&auml;&szlig;ig den aktuellen Stand der Wissenschaft in &Uuml;bersichtsberichten zusammen. Die gestern pr&auml;sentierten Ergebnisse wurden wie immer von den Regierungen der 195 IPCC-Mitgliedsl&auml;nder best&auml;tigt.<br>\nUm rund ein Grad Celsius hat sich das globale Klima bereits im Vergleich zur vorindustriellen Zeit durch menschliche Aktivit&auml;ten erw&auml;rmt. Den weiteren Temperaturanstieg k&uuml;nftig auf 1,5 Grad zu beschr&auml;nken h&auml;tte zahlreiche Vorteile gegen&uuml;ber dem bisher definierten Ziel. In der Pariser Klima&uuml;bereinkunft war 2015 lediglich vereinbart worden, &raquo;deutlich unter zwei Grad&laquo; zu bleiben. Die niedrigere Zielmarke w&uuml;rde unter anderem f&uuml;r viele L&auml;nder das Risiko schwerer D&uuml;rren und verheerender Niederschl&auml;ge mindern. Auch w&uuml;rde der Meeresspiegel voraussichtlich bis zum Ende des Jahrhunderts um zehn Zentimeter weniger ansteigen. Zehn Millionen Menschen k&ouml;nnten so vor Sturmfluten und dem Verlust ihrer D&ouml;rfer und St&auml;dte bewahrt werden. &raquo;Die EU wird daran arbeiten, diese Herausforderung anzugehen, und erwartet, dass andere dies ebenfalls tun&laquo;, erkl&auml;rten die Kommissare Miguel Arias Ca&ntilde;ete und Carlos Moedas am Montag laut dpa in Br&uuml;ssel. &raquo;Alle Beteiligten m&uuml;ssen die Bem&uuml;hungen gegen&uuml;ber den Zusagen im Pariser Abkommen erh&ouml;hen.&laquo;<br>\nDa in den letzten fast 30 Jahren, seitdem die internationale Gemeinschaft &uuml;ber Klimaschutz verhandelt, viel zuwenig geschehen ist, muss es jetzt sehr schnell gehen: Die weltweiten Treibhausgasemissionen m&uuml;ssen bis 2030 fast halbiert und bis 2050 auf Null reduziert sein. Deutschland m&uuml;sste daf&uuml;r unter anderem ohne jede Verz&ouml;gerung mit dem Ausstieg aus der Kohle beginnen, den Abbau der Braunkohle im n&auml;chsten Jahrzehnt einstellen, sofort die Bremsen vom Ausbau der erneuerbaren Energietr&auml;ger nehmen, den &ouml;ffentlichen Verkehrssektor massiv ausbauen und den verbleibenden Stra&szlig;enverkehr elektrifizieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/341260.un-klimarat-f%C3%BCnf-vor-zw%C3%B6lf-beim-klimaschutz.html\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Urteil in den Niederlanden: Klimasch&uuml;tzer gewinnen gegen Regierung<\/strong><br>\nEs ist ein historisches Urteil: Die niederl&auml;ndische Regierung muss den Aussto&szlig; von klimasch&auml;dlichen Treibhausgasen bis 2020 deutlich senken. Klimasch&uuml;tzer hatten den Staat verklagt.<br>\nDie Niederlande m&uuml;ssen nach einem Gerichtsurteil den Aussto&szlig; von Treibhausgasen drastisch reduzieren. Der Staat m&uuml;sse weitaus mehr gegen den Klimawandel tun als bisher, urteilte das Zivilgericht von Den Haag und best&auml;tigte im Berufungsverfahren das als historisch geltende Urteil der ersten Instanz von 2015. Damit gab das Gericht der Klage der Klima-Initiative Urgenda statt.<br>\n(&hellip;) Klimawandel als konkrete Bedrohung<br>\nEs war das erste erfolgreiche Verfahren von Klimasch&uuml;tzern gegen einen Staat, um die Reduzierung von Treibhausgasen durchzusetzen. Nach dem Urteil der ersten Instanz hatten Umweltinitiativen in zahlreichen L&auml;ndern &auml;hnliche Prozesse angestrengt. Der Klimawandel stelle eine konkrete Bedrohung dar, sagte die Vorsitzende Richterin Marie Anne Tan-de Sonnaville. &ldquo;Der Staat ist verpflichtet, dagegen Schutz zu bieten.&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/klimaurteil-niederlande-101.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Nobelpreistr&auml;ger schelten Trump<\/strong><br>\nGegens&auml;tzlicher k&ouml;nnten die Positionen kaum sein: W&auml;hrend der US-Pr&auml;sident den Klimawandel anzweifelt, k&auml;mpfen die beiden Nobelpreis-Gewinner Nordhaus und Romer gegen eben diesen &ndash; und Trumps Thesen.<br>\nDie Forschung des amerikanischen Wirtschaftsprofessors William Nordhaus ist mit der Politik der Trump-Administration nicht in Einklang zu bringen. Nordhaus hat ein Modell entwickelt, mit dem der Klimawandel in langfristige Wirtschaftsanalysen einbezogen werden kann.<br>\n&ldquo;Feindseligkeit&rdquo; gegen&uuml;ber Umweltpolitik<br>\n&ldquo;Es geht zwei Schritte voran und einen wieder zur&uuml;ck. Diese Administration bleibt nicht f&uuml;r immer. Dieser Grad an Feindseligkeit gegen&uuml;ber Umweltpolitik und Politik gegen Klimawandel ist wirklich anomal. Ich kann nur hoffen, dass wir da ohne zu gro&szlig;en Schaden durchkommen&rdquo;, sagt Nordhaus.<br>\n(&hellip;) US-Regierung: Kampf gegen Klimawandel zu kostspielig<br>\nUS-Pr&auml;sident Donald Trump ist dagegen &uuml;berzeugt, dass Theorien zum Klimawandel eine Erfindung sind, um der US-Wirtschaft zu schaden. Er hatte im vergangenen Jahr angek&uuml;ndigt, aus dem Abkommen der UN-Klimaschutzkonferenz von Paris auszusteigen. Die Verpflichtung zum Abbau der CO2-Belastung gilt der Trump-Administration als zu kostspielig.<br>\nDer zweite Nobel-Preistr&auml;ger, der Wirtschaftswissenschaftler Paul Romer sagte im Gespr&auml;ch mit der Zeitung &ldquo;The Guardian&rdquo;, dass Menschen f&uuml;rchten, der Schutz der Umwelt sei so teuer und schwierig, dass sie lieber so tun, als w&uuml;rde das Problem gar nicht existieren. Romer f&uuml;rchtet, das Interesse an Fakten gehe verloren.<br>\nKeine Gratulation von Trump<br>\nKein Wort von US-Pr&auml;sident Trump zum Erfolg der beiden Wissenschaftler&hellip;Es ist ein Nobelpreis f&uuml;r die weltweit dr&auml;ngendsten Fragen der Zeit. US-Pr&auml;sident Trump vertraut dagegen weiter auf &ldquo;America first&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/nordhaus-romer-trump-101.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>NATO-Chef Stoltenberg in Belgrad: Wir bombardierten euch, um euch zu sch&uuml;tzen<\/strong><br>\nDas Hauptquartier der jugoslawischen Streitkr&auml;fte im Zentrum von Belgrad. Das Geb&auml;ude wurde im Zuge der NATO-Luftangriffe im Jahr 1999 zerst&ouml;rt. Das Foto wurde im Juni 2006 aufgenommen. Die Ruine steht bis zum heutigen Tage.<br>\nViele Menschen in Serbien haben schlechte Erinnerungen an die NATO-Bombardierung ihres Landes im Jahr 1999. Jetzt hat NATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg just in Belgrad erkl&auml;rt, dass die NATO die Serben zum Schutz vor ihrer eigenen Regierung bombardierten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/1nlk\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Die Anmerkungen des NATO Generalsekret&auml;rs deuten darauf hin, dass in ihm ein zynischer Krimineller steckt. Im Text wird auf interessante Videos verlinkt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wahl in Brasilien: Demokratische Kr&auml;fte f&uuml;r Haddad b&uuml;ndeln!<\/strong><br>\n&bdquo;Die gestrigen Wahlen verhei&szlig;en f&uuml;r Frauen, Farbige und sexuelle Minderheiten in Brasilien nichts Gutes. Doch es ist noch nicht zu sp&auml;t, den Rechtsruck zu verhindern&ldquo;, sagte MdB Alexander Ulrich, der stellvertretende Vorsitzende der deutsch-brasilianischen Parlamentariergruppe.<br>\nUlrich weiter: &bdquo;Nachdem rechte Kr&auml;fte mit fadenscheinigen Vorw&uuml;rfen erst Pr&auml;sidentin Dilma Rousseff aus dem Amt dr&auml;ngten und dann die Kandidatur von Ex-Pr&auml;sident Lula da Silva verhinderten, blieb dem neuen Kandidaten der Arbeiterpartei keine Zeit mehr f&uuml;r den Wahlkampf. Doch der massiv von der Agroindustrie und den reichen evangelikalen Kirchen unterst&uuml;tzte Rechtsextremist Bolsonaro kann noch verhindert werden. Die demokratischen Kr&auml;fte m&uuml;ssen sich in der zweiten Runde hinter Fernando Haddad versammeln. Sonst droht dem Land eine d&uuml;stere &Auml;ra.<br>\nDie brasilianische Arbeiterpartei f&uuml;r die Haddad antritt, hat viel f&uuml;r die Menschen im Land erreicht. Durch Landreformen, Sozialprogramme und bildungspolitische Ma&szlig;nahmen konnten die Lebensumst&auml;nde vieler Menschen deutlich verbessert werden. Seit der Amtsenthebung Rousseffs dreht die Rechte die Fortschritte im Eiltempo zur&uuml;ck. Das muss gestoppt werden. Auch deswegen gilt es, Bolsonaro zu verhindern!&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdb-alexander-ulrich.de\/politik\/aktuell\/\">Die Linke<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Emmanuel Macron &ndash; arrogant, abgehoben, Schn&ouml;sel<\/strong><br>\nDie Zerr&uuml;ttung begann im Fr&uuml;hjahr, als Macron einen Rettungsplan f&uuml;r die Vorst&auml;dte mit arroganter Geste vom Tisch fegte. Sie vertiefte sich den Sommer &uuml;ber mit der Aff&auml;re um den dubiosen Sicherheitschef Alexandre Benalla.<br>\nUnd j&uuml;ngst wurde ein neuer Tiefpunkt erreicht: Macron ist nach 16 Monaten im Amt tiefer im Ansehen gest&uuml;rzt als alle seine Vorg&auml;nger, er ist unbeliebter als der gl&uuml;cklose Fran&ccedil;ois Hollande zur selben Zeit, unbeliebter als Nicolas Sarkozy, der seinerseits einen katastrophalen Start hingelegt hatte, eine wirklich starke Leistung.<br>\nMacron wollte alles anders machen als seine Vorg&auml;nger, vor allem anders als Hollande. Aber auch ihm brechen die Getreuen weg, reihenweise. Sieben Minister mussten in der kurzen Amtszeit schon ausgewechselt werden, bevor Macron zur dritten Regierungsbildung vorzeitig gezwungen wurde. Darunter seine drei Staatsminister, die eigentlich die tragenden S&auml;ulen seiner Amtszeit h&auml;tten sein sollen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article181818848\/Emmanuel-Macron-Frankreichs-Praesident-wird-zum-ungeliebten-Regenten.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die WELT wiederholt alles, was Macrons Ansehen und Beliebtheitswerte zu Recht haben abst&uuml;rzen lassen: die Arroganz der Macht, die Abgehobenheit und die Unkenntnis des realen Lebens der von ihm Regierten. Und noch eine deutliche Feststellung, da&szlig; Macrons Politik nicht &bdquo;sowohl rechts als auch links&ldquo;, sondern einfach liberal-konservativ bzw. hart neoliberal. Nur leider werden dann wieder &ldquo;Reform&rdquo;-&ldquo;Erfolge&rdquo; aufgez&auml;hlt &ndash; die Liberalisierung des Arbeitsrechts, die angeschobene Privatisierung der Bahn, die Rentenpl&auml;ne -, die allesamt klassisch Unternehmerinteressen bedienen (Lohnsenkungen, Sozialabbau, Privatisierungen von &ouml;ffentlichem Eigentum). Nichts daran ist gut, und nichts daran ist erfolgreich.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Fall Skripal: Zweiter Verd&auml;chtiger identifiziert?<\/strong><br>\nInvestigativ-Journalisten haben nach eigenen Angaben die Identit&auml;t des zweiten Verd&auml;chtigen im Fall des Giftanschlags auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal aufgedeckt. Der Mann mit dem Decknamen Alexander Petrow hei&szlig;e tats&auml;chlich Alexander Jewgeniewitsch Mischkin und sei ein russischer Geheimdienstagent, teilte das in Gro&szlig;britannien ans&auml;ssige Recherchenetzwerk &ldquo;Bellingcat&rdquo; mit. Der ausgebildete Milit&auml;rarzt arbeite f&uuml;r den Milit&auml;rgeheimdienst GRU.<br>\nAusbildung an Milit&auml;rakademie<br>\nSeinen mutma&szlig;lichen Komplizen hatte &ldquo;Bellingcat&rdquo; Ende September als GRU-Agenten Anatoli Tschepiga identifiziert. Dem Bericht zufolge wurde Mischkin auf einer Elite-Milit&auml;rakademie zum Arzt ausgebildet. W&auml;hrend des Studiums sei er vom Geheimdienst angeworben worden. 2010 sei er unter dem Decknamen Alexander Petrow nach Moskau gezogen.<br>\nDie britische Polizei wollte sich nicht zu dem Bericht &auml;u&szlig;ern. &ldquo;Wir kommentieren keine Spekulationen &uuml;ber die Identit&auml;t der beiden Verd&auml;chtigen&rdquo;, hie&szlig; es in einem Statement. Jedoch hatten sich die Ermittler bereits vor einiger Zeit erkl&auml;rt, man gehe davon aus, dass die beiden M&auml;nner unter falschem Namen reisten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/skripal-russland-119.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.B.:<\/strong> Bellingcat mal wieder. Gl&uuml;cklicherweise nimmt nicht mal mehr die britische Polizei deren Recherchen ernst: &lsquo;Die britische Polizei wollte sich nicht zu dem Bericht &auml;u&szlig;ern. &ldquo;Wir kommentieren keine Spekulationen &uuml;ber die Identit&auml;t der beiden Verd&auml;chtigen&rdquo;, hie&szlig; es in einem Statement.&rsquo; <\/em><\/p>\n<p><em>Spekulationen beschreibt die Arbeit von Bellingcat meiner Meinung nach noch zu milde. Bellingcat pr&auml;sentiert eine lange Kette von Indizien, die alle schl&uuml;ssig miteinander verkn&uuml;pft sind &ndash; bis auf das letzte Glied. In den beiden F&auml;llen der Ermittlung der Identit&auml;t der beiden Verd&auml;chtigen im Skripal-Fall ist dieses fehlende Glied jeweils der Vergleich der Gesichter mittels einer Gesichtserkennungssoftware, welcher im ersten Fall ganz ausblieb, und im zweiten Fall eine Wahrscheinlichkeit der &Uuml;bereinstimmung von etwa 90% aufweist. Experten empfehlen f&uuml;r den Einsatz von automatischer Gesichtserkennung einen Schwellenwert von mindestens 95%, und dass man die positiv getesteten Ergebnisse individuell durch optischen Vergleich auf falsch positive Erkennungen &uuml;berpr&uuml;fen sollte. Wenn ich die jeweiligen Bilder vergleiche, so sehe ich zwar eine gro&szlig;e &Auml;hnlichkeit, aber jeweils zwei verschiedene Personen. <\/em><\/p>\n<p><em>Ich vermute, &auml;hnlich wie auch Craig Murray, dass Bellingcat einen Reverse Engineering Ansatz gew&auml;hlt hat, d.h. in Datenbanken mit Personen der passenden Biographie nach jeweils &auml;hnlichen Gesichtern gesucht und anschlie&szlig;end dann dazu eine schl&uuml;ssige Geschichte zusammen gestrickt hat.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers K.K.:<\/strong> Wieder einmal pr&auml;sentiert die Tagesschau NATO-Propaganda gegen Russland als Fakten und verschweigt, dass der Gr&uuml;nder des Portals Bellingcat zum Atlantic Council, also zum NATO-Propagandaarm geh&ouml;rt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ein rechtswidriges Geldgeschenk der CSU?<\/strong><br>\nIn Bayern gibt es seit September Familiengeld. Auf Hartz IV wird es nicht angerechnet. Rechtswidrig und zu Lasten des Bundes, sagt Arbeitsminister Heil &ndash; und betritt damit f&uuml;r die SPD riskantes Terrain.<br>\nIn Bayern darf es bei der Familienf&ouml;rderung grunds&auml;tzlich ein bisschen mehr sein. Das war schon h&auml;ufiger so. Ganz neu: Seit dem 1. September bekommen alle Kinder im Alter von zwei bis drei Jahren 250 Euro, ab dem dritten Kind gibt es sogar 300 Euro. Zus&auml;tzlich zum Kindergeld &ndash; einfach so.<br>\nHeil betritt riskantes Terrain<br>\nDas Besondere dieses Mal ist, dass die Bayerische Landesregierung die sonst &uuml;bliche Verrechnung bei Hartz-IV-Empf&auml;ngern per Weisung untersagt hat. Es ist ein rechtswidriges Geldgeschenk auf Kosten der Steuerzahler im Bund, findet Bundesarbeitsminister Hubertus Heil.<br>\nDamit betritt Heil ein riskantes Terrain f&uuml;r die SPD. Heil g&ouml;nne es den &Auml;rmsten der Armen nicht, &auml;tzte auch schon Bayerns Ministerpr&auml;sident Markus S&ouml;der auf dem CSU-Parteitag im September. Daf&uuml;r gab es gro&szlig;en Applaus im Saal. SPD-Mann Heil als Buhmann, Spielverderber. Das kam an.<br>\nDabei verweist Heil auf die geltende Rechtslage im Bund. Die geht vor, denn Bundesrecht bricht Landesrecht, so die Regel. Nach diesen Regeln wird bei Hartz-IV-Empf&auml;ngern so gut wie alles angerechnet, was einen finanziellen Wert hat: Kindergeld, Elterngeld und sogar das beliebte Bargeld zum Geburtstag muss theoretisch angegeben und ab einer bestimmten H&ouml;he verrechnet werden. Die Gesetze f&uuml;r Hilfsbed&uuml;rftige sind streng und genau.<br>\nAber es sind eben auch Steuergelder, die nur in dem Fall gew&auml;hrt werden, wenn eine Person wirklich Hilfe braucht. Bundessozialminister Heil hat die Jobcenter in Bayern, die dem Bund unterstehen, daher aufgefordert, sich daran zu halten und auch das Familiengeld zu verrechnen&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/bayern-familiengeld-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Stoiber nennt Zuzug von Deutschen nach Bayern als Grund f&uuml;r CSU-Absturz<\/strong><br>\n(&hellip;) Der CSU-Ehrenvorsitzende und fr&uuml;here bayerische Ministerpr&auml;sident Edmund Stoiber sieht in den Zuz&uuml;gen nach Bayern aus anderen Bundesl&auml;ndern einen Grund f&uuml;r den Absturz seiner Partei in den Umfragen. &bdquo;In den vergangenen Jahren hat es aufgrund unseres wirtschaftlichen Erfolgs eine einzigartige Wanderungsbewegung nach Bayern gegeben&ldquo;, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). &bdquo;Aus allen Teilen Deutschlands sind in den letzten zehn Jahren mehr als eine Million Menschen zu uns kommen. Und nicht jeder von ihnen kann wissen, welchen gro&szlig;en Anteil die CSU am Erfolg Bayerns hat.&ldquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article181814182\/Landtagswahl-Bayern-2018-Stoiber-Zuzug-von-Deutschen-nach-Bayern-ist-Grund-fuer-CSU-Absturz.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Zu k&ouml;stlich, da haben wir&rsquo;s, die Massenmigration nach Bayern ist das Problem. Hier helfen nur strenge Grenzkontrollen<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Expedition Ost Schulen in der DDR: Warum der Osten so schlau war<\/strong><br>\nGanztagsschulen mit Mittagessen, langes gemeinsames Lernen, st&auml;rkere Praxisorientierung &ndash; vieles, was heute als moderne Schulpolitik gilt, gab es vor &uuml;ber drei&szlig;ig Jahren bereits. In den 80er-Jahren kamen sogar skandinavische Delegationen nach Ost-Berlin, um sich Tipps f&uuml;r ihren Schulumbau zu holen. Nach der Wende galt die DDR-Schule als Hort der Entm&uuml;ndigung, nicht nur der Staatsb&uuml;rgerkunde-Unterricht wurde abgeschafft, es wurden auch andere Erfahrungen entwertet. Doch es gibt viel zu entdecken! &Uuml;ber die Bedeutung des ersten Schuljahres, eine bessere Lehrerausbildung und Elitenf&ouml;rderung. Drei Lehrer berichten.<br>\nNach der Wende verdammten viele das DDR-Bildungssystem. Von staatlicher Bevormundung wollte keiner mehr etwas wissen. Viele waren froh, dass es keinen Fahnenappell und keinen Wehrkunde-Unterricht mehr gab. Erst als die internationalen Pisa-Studien dem bundesdeutschen Schulsystem ein schlechtes Zeugnis ausstellten, &auml;nderte sich der Blick.<br>\nVieles, was in den vergangenen Jahren getan wurde, um die bundesdeutschen Bildungseinrichtungen besser zu machen, gab es im DDR-Schulsystem bereits: Ganztagsschule samt Mittagessen, l&auml;ngeres gemeinsames Lernen, Abitur nach zw&ouml;lf Jahren. F&uuml;r die elementaren F&auml;higkeiten wie Lesen, Rechnen und Schreiben existierten Lehrpl&auml;ne, die eigens daf&uuml;r ausgebildete Lehrer f&uuml;r die unteren Klassen (LuK) ausf&uuml;hrten&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-kurier.de\/berlin\/kiez---stadt\/expedition-ost-schulen-in-der-ddr--warum-der-osten--so-schlau-war-31388234\">Berliner Kurier<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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