{"id":46498,"date":"2018-10-12T08:02:04","date_gmt":"2018-10-12T06:02:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46498"},"modified":"2018-10-12T12:03:57","modified_gmt":"2018-10-12T10:03:57","slug":"hinweise-des-tages-3224","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46498","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen.<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46498#h01\">Wagenknecht kritisiert Forderung nach offenen Grenzen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46498#h02\">Diesel: Hohn, ungefiltert <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46498#h03\">Altmaier plant milliardenschwere Entlastungen f&uuml;r Unternehmen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46498#h04\">Zwangsr&auml;umungen geh&ouml;ren in Berlin zum Alltag <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46498#h05\">Mit aller H&auml;rte gegen Hartz-IV-Empf&auml;nger <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46498#h06\">Kultusminister rechnen mit erheblichem Lehrermangel <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46498#h07\">Claus Weselsky: &bdquo;Gewinn vern&uuml;nftig teilen mit den Besch&auml;ftigten&ldquo; <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46498#h08\">Weltunordnungskrieg <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46498#h09\">Regierung will weiter Deals mit Saudi-Arabien genehmigen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46498#h10\">Rudolf Hickel: &bdquo;Diese Globalisierungskrise ist eine soziale Krise&ldquo; <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46498#h11\">Kritik an AfD-Meldeportalen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46498#h12\">Bayern: SPD mit 11 Prozent hinter Gr&uuml;nen und AfD <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46498#h13\">Meinungsfreiheit: Jeder zweite Autor erlebt pers&ouml;nliche Angriffe <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46498#h14\">Papst Franziskus verh&ouml;hnt sich selbst<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wagenknecht kritisiert Forderung nach offenen Grenzen<\/strong><br>\nSahra Wagenknecht hat sich erneut klar gegen die Position der eigenen Partei zur Politik der offenen Grenzen gestellt. Anlass f&uuml;r die Kritik ist die f&uuml;r Samstag geplante &bdquo;unteilbar&ldquo;-Demo in Berlin. Ihre Sammlungsbewegung werde daran nicht teilnehmen. (&hellip;) Schon der Aufruf sei problematisch, sagte Wagenknecht, weil &bdquo;die Position &sbquo;offene Grenzen f&uuml;r alle&lsquo; als einzige bestimmende Position&ldquo; auftauche. Damit grenze man Leute aus, die gegen offene Grenzen aber dennoch gegen Rassismus seien. Ihre Sammlungsbewegung &bdquo;Aufstehen&ldquo; werde nicht offiziell teilnehmen. &bdquo;Aber einige von uns werden sicher hingehen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article181825092\/Sahra-Wagenknecht-kritisiert-Forderung-nach-offenen-Grenzen-Voellig-irreal.html\">welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Tobias Riegel:<\/strong> Den Konflikt um &bdquo;offene Grenzen f&uuml;r alle&ldquo; und um den Komplex &bdquo;Aufstehen&ldquo;\/&bdquo;Unteilbar&ldquo; hat Albrecht M&uuml;ller gerade <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46491\">in diesem Artikel<\/a> eingeordnet. <\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Sahra Wagenknechts Original-Zitat zu &bdquo;Unteilbar&ldquo;<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Wir sind nicht formal dabei, aber es wird sicherlich Leute von uns geben, die da hingehen, wobei ich ehrlich sage, wenn ich mir den Aufruf ansehe: Ich halte es f&uuml;r absolut richtig, wenn viele Leute gegen Rassismus und Rechtsentwicklung auf die Strasse gehen. Aber auch in diesem Aufruf sehe ich eine Tendenz, wo eine bestimmte Position, n&auml;mlich offene Grenzen f&uuml;r alle, schon wieder als die bestimmende Position dargestellt wird. Und ich finde, damit macht man es kleiner. Man hat dann immer noch &lsquo;ne gro&szlig;e Demonstration, aber man grenzt dadurch Menschen aus, die genauso bereit w&auml;ren und genauso &uuml;berzeugt sind, dass man Rassismus entgegen treten muss. Und deswegen sehe ich eben, dass wir in Zukunft st&auml;rker Bewegungen brauchen, die diese Menschen einbeziehen. Weil, es ist ein bestimmtes Milieu, das dort demonstriert und es ist ein anderes, was man dort nicht finden wird.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Diesel: Hohn, ungefiltert<\/strong><br>\nLuxemburgs gr&uuml;ner Umweltstaatssekret&auml;r Claude Turmes sagte nach der EU-Sitzung &uuml;ber Svenja Schulze: &bdquo;Ich habe hier eine Umweltministerin gesehen, die sitzt am Tisch, hat aber praktisch nichts zu sagen. Das Kanzleramt telefoniert dagegen mit den Hauptst&auml;dten. Das ist eine einmalige Situation. Ich wei&szlig; nicht, ob es so etwas schon einmal in dieser Sch&auml;rfe gab in der deutschen Umweltpolitik.&ldquo; (&hellip;) In kaum einem Politikbereich wird das politische Versagen der Gro&szlig;en Koalition so deutlich wie in der Verkehrs-, Umwelt- und Klimapolitik. Ihre angebliche L&ouml;sung f&uuml;r den Diesel-Skandal hat sich innerhalb k&uuml;rzester Zeit pulverisiert. Ihre H&ouml;rigkeit gegen&uuml;ber der unbeweglichen Autoindustrie ist keinen Deut kleiner geworden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/sebastianpuschner\/die-regierung-handelt-die-fahrverbote-kommen\">Der Freitag<\/a>\n<p><strong>Dazu: Nach dem Betrug ist vor dem Betrug: Zum &bdquo;Diesel-Kompromiss&ldquo; der Bundesregierung<\/strong><br>\nDas Konzept gehe &bdquo;in die richtige Richtung&ldquo;, l&auml;sst sich der Pr&auml;sident des Verbandes der Autoindustrie (VDA) Bernhard Mattes zitieren. Rabattaktionen w&uuml;rden f&uuml;r neue Fahrzeuge sorgen und die f&uuml;r saubere Luft. Technische Nachr&uuml;stungen lehnte auch Mattes weiterhin ab. Wie soll man denn daran verdienen? Die neuen Autos m&uuml;ssen raus. Damit lautet der Stand der Dinge im Jahr Drei des Abgasbetruges: Die Betr&uuml;ger zeigen den Betrogenen eine lange Nase. (&hellip;) Wie bei Schwarz-Rosa kaum anders zu erwarten, stellt sich der &bdquo;Diesel-Kompromiss&ldquo; als d&uuml;rftig verh&uuml;llte Verkaufshilfe f&uuml;r die Autoindustrie heraus. Mit noch mehr Autos ist den leidenden Menschen in den verpesteten und verstopften Kommunen aber ebenso wenig geholfen wie den betrogenen Autok&auml;ufern. Es ist schon bemerkenswert, wie den b&uuml;rgerlichen Regierungen, gleich welchen, jegliche F&auml;higkeit fehlt, angesichts der dr&auml;ngenden Verkehrs-, Umwelt- und Klimaprobleme in Alternativen auch nur zu denken.&nbsp;&nbsp;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/de\/5041\/wirtschaft_soziales\/9547\/Nach-dem-Betrug-ist-vor-dem-Betrug.htm\">Unsere Zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Altmaier plant milliardenschwere Entlastungen f&uuml;r Unternehmen<\/strong><br>\nAltmaiers 10-Punkte-Plan enth&auml;lt neben der Abschaffung des Solis Steuervereinfachungen. Unternehmen sollen um 20 Milliarden Euro entlastet werden. (&hellip;) Kernelement der Vorstellungen Altmaiers ist die vollst&auml;ndige Abschaffung des Solidarit&auml;tszuschlages. Hintergrund f&uuml;r diese &Uuml;berlegung ist, dass die nach den Koalitionsbeschl&uuml;ssen noch verbleibenden Einnahmen durch den Solidarit&auml;tszuschlag in H&ouml;he von j&auml;hrlich zehn Milliarden Euro zu 60 Prozent von der Wirtschaft und davon zum Gro&szlig;teil von Personengesellschaften gezahlt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/neues-steuerpaket-altmaier-plant-milliarden-entlastung-fuer-unternehmen-soli-soll-abgeschafft-werden\/23173918.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Zwangsr&auml;umungen geh&ouml;ren in Berlin zum Alltag<\/strong><br>\nZwangsr&auml;umung ist die krasseste Form der Bev&ouml;lkerungsverdr&auml;ngung: So kann die Wohnung neu vermietet werden, und das erm&ouml;glicht eine h&ouml;here Miete als zuvor. Durch die Menge an Zwangsr&auml;umungen wird aber auch ein anderer Effekt deutlich. Es gibt erstaunlich viele F&auml;lle: 2012 fanden 25.000 Zwangsr&auml;umungen in der BRD statt, nicht gez&auml;hlt sind dabei jene Mietparteien, die w&auml;hrend eines laufenden R&auml;umungsverfahrens, also vor der Zwangsr&auml;umung, ausgezogen sind. In Berlin gab es 2017 durchschnittlich 10 Zwangsr&auml;umungen pro Tag. Das bedeutet, dass &uuml;ber kurz oder lang ganze Bev&ouml;lkerungsgruppen, die sich die steigenden Mieten nicht l&auml;nger leisten k&ouml;nnen, aus ihren angestammten Stadtteilen verdr&auml;ngt werden. Das bedeutet aber auch, dass diese kaum eine neue Wohnung in der Stadt finden und wegziehen m&uuml;ssen. Es sind vor allem Hartz-IV-Bezieher, aber auch Werkt&auml;tige mit geringen Einkommen. Die Zahl der Obdachlosen nimmt drastisch zu, sie sind auch im Stadtbild zunehmend &bdquo;normal&ldquo; geworden.&nbsp;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/de\/5041\/innenpolitik\/9555\/Zehn-Wohnungen-pro-Tag.htm\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Mit aller H&auml;rte gegen Hartz-IV-Empf&auml;nger<\/strong><br>\nEinen Termin vers&auml;umt, ein Jobangebot abgelehnt &ndash; schon reagieren Jobcenter mit aller H&auml;rte. In diesem Jahr mussten bereits Tausende Hartz-IV-Empf&auml;nger Leistungsk&uuml;rzungen hinnehmen. Die Sanktionen sind im Sozialgesetzbuch II festgeschrieben. Bei schwerwiegenden Pflichtverletzungen kann sogar die gesamte Unterst&uuml;tzung zeitweise gestrichen werden. (&hellip;) Menschen unter 25 Jahren sind von den Sanktionen st&auml;rker betroffen als &auml;ltere Leistungsempf&auml;nger. Das Gesetz sieht bei Jugendlichen bereits beim ersten Versto&szlig;, der &uuml;ber ein Meldevers&auml;umnis hinausgeht, eine hundertprozentige Streichung der Regelleistung vor. Wenn sie sich innerhalb eines Jahres einen weiteren Versto&szlig; leisten, kann ihnen auch der Mietzuschuss gek&uuml;rzt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/hartz-iv-jobcenter-sanktionieren-unveraendert-hart-a-1232564.html\">Spiegel<\/a>\n<p><strong>Dazu: Jeder zehnte Hartz-IV-Empf&auml;nger bekommt es seit 13 Jahren dauerhaft<\/strong><br>\nMehr als jeder zehnte Hartz-IV-Bezieher in Deutschland lebt schon seit 2005 von der Grundsicherung f&uuml;r Arbeitssuchende, bezieht also seit der gro&szlig;en Arbeitsmarktreform vor fast 14 Jahren dauerhaft Hartz IV. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit auf eine Anfrage der Konrad-Adenauer-Stiftung, deren Ergebnis der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vorliegt. Von insgesamt 4,25 Millionen erwerbsf&auml;higen Leistungsbeziehern am Jahresende 2017 waren demnach 468.990 Personen schon seit Januar 2005 &bdquo;im System&ldquo;. Das entspricht einem Anteil von 11 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/arm-und-reich\/jeder-10-hartz-iv-empfaenger-bekommt-es-seit-13-jahren-dauerhaft-15831416.html\">FAZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Kultusminister rechnen mit erheblichem Lehrermangel<\/strong><br>\nHunderte Lehrerstellen werden laut Prognose der Kultusministerkonferenz in den n&auml;chsten Jahren unbesetzt bleiben. Der Mangel betreffe vor allen Dingen Ostdeutschland. Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland vorab berichtete, rechnet die Kultusministerkonferenz bis 2030 mit einem durchschnittlichen Einstellungsbedarf von etwa 32.000 Lehrern pro Jahr. Laut der Prognose k&ouml;nnten Hunderte Lehrerstellen unbesetzt bleiben. Der Chef der Kultusministerkonferenz, Helmut Holter, hat sich deshalb daf&uuml;r ausgesprochen, dass mehr Pl&auml;tze in Lehramtsstudieng&auml;ngen geschaffen werden. &ldquo;Es m&uuml;ssen mehr Lehrer ausgebildet werden&rdquo;, sagte der Ressortchef Th&uuml;ringens.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/schule\/2018-10\/lehrermangel-schule-kultusminister-konferenz-lehrer-lehramt-helmut-holter\">Die Zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Claus Weselsky: &bdquo;Gewinn vern&uuml;nftig teilen mit den Besch&auml;ftigten&ldquo;<\/strong><br>\n&bdquo;Wir sind nicht auf Krawall geb&uuml;rstet&ldquo;, sagte Claus Weselsky von der Lokf&uuml;hrergewerkschaft zu den Tarifgespr&auml;chen mit der Deutschen Bahn im Dlf: &bdquo;Die 7,5 Prozent f&uuml;r eine Laufzeit von zwei Jahren sind bekannt. Wir fordern weitere Regelungen, die die Arbeitszeitfestigkeit f&uuml;r unsere Kolleginnen und Kollegen unter der &Uuml;berschrift &sbquo;Mehr Plan, mehr Leben&lsquo; verbessern. Das hei&szlig;t, wir m&uuml;ssen die Kolleginnen und Kollegen rausnehmen aus dem Mantra, dass sie zu jeder Zeit und Stunde vom Arbeitgeber erreichbar sind. Technisch gesehen ist das heute m&ouml;glich. Sie kennen die M&ouml;glichkeiten mit Tablets und mit Telefon. Aber wir verlangen, dass es eine scharfe Grenze gibt zwischen Arbeitszeit und privater Lebenszeit und Lebensqualit&auml;t. Das wird ein ziemlich anspruchsvoller Punkt, aber die Zeichen im Rahmen dieser Tarifverhandlungen stehen nicht von Beginn an auf Sturm, sondern ich glaube, beide Seiten haben verstanden, dass sie auch im Verhandlungswege erfolgreich sein k&ouml;nnen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/bahntarifrunde-gewinn-vernuenftig-teilen-mit-den.766.de.html?dram:article_id=430258\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Weltunordnungskrieg<\/strong><br>\nDie milit&auml;rischen Auseinandersetzungen in Syrien haben die globalen Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse ver&auml;ndert. Die USA haben ihre hegemoniale Rolle eingeb&uuml;&szlig;t, Russland ist auf die B&uuml;hne der Weltpolitik zur&uuml;ckgekehrt. (&hellip;) F&uuml;r Moskau, das die zerst&ouml;rerische Politik der &raquo;letzten Weltmacht&laquo; USA von Afghanistan &uuml;ber den Irak und gegen&uuml;ber dem Iran &uuml;ber viele Jahre z&auml;hneknirschend, aber zur&uuml;ckhaltend beobachtet hatte,&sup1;&#8304; war in Syrien die rote Haltelinie erreicht. Tartus ist der letzte verbliebene russische Marinest&uuml;tzpunkt am Mittelmeer. Das enge und historisch gewachsene B&uuml;ndnis mit Damaskus war die einzige ernstzunehmende Einflussm&ouml;glichkeit, die Russland in der Region blieb. (&hellip;) Sp&auml;testens mit der R&uuml;ckeroberung Ostaleppos im Dezember 2016 galt der Krieg zugunsten der Koalition aus Syrien, Iran, Hisbollah und Russland als entschieden. Inzwischen stehen auch der S&uuml;den und der bei Syrien verbliebene Teil des Golan wieder unter syrischer Kontrolle, die R&uuml;ckeroberung Idlibs wurde zwar im September 2018 durch die Einrichtung einer Deeskalationszone seitens der Astana-Garantiem&auml;chte Iran, Russland und T&uuml;rkei verschoben, ist aber letztlich unaufhaltsam.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/341514.syrien-krieg-weltunordnungskrieg.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Regierung will weiter Deals mit Saudi-Arabien genehmigen<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will weiterhin Exportantr&auml;ge deutscher Waffenschmieden f&uuml;r Saudi-Arabien und L&auml;nder genehmigen, die unmittelbar am Jemenkrieg beteiligt sind. Trotz einer eindeutigen Klausel im Koalitionsvertrag, die jegliche Ausfuhr an Kriegsparteien in diesem Konflikt untersagt, sollen nach SPIEGEL-Informationen neue Antr&auml;ge der Saudis weiter einzeln gepr&uuml;ft und nicht kategorisch abgelehnt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/ruestungsexporte-bundesregierung-will-weiter-deals-mit-saudi-arabien-genehmigen-a-1232591.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unser Leserin M.G.:<\/strong> Der Satz im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD ist eindeutig: &ldquo;Wir werden ab sofort keine Ausfuhren an L&auml;nder genehmigen, solange diese unmittelbar am Jemenkrieg beteiligt sind&rdquo;. Doch wer sind die &ldquo;unmittelbar Beteiligten&rdquo;, an die wir keine Waffen mehr liefern wollen? Der Anf&uuml;hrer der Kriegsallianz Saudi-Arabien vielleicht? Die Arabischen Emirate? Die USA, maybe? Die Bundesregierung hat mit dem Satz im Groko-Vertrag einen gro&szlig;en Fehler gemacht: Mit den finanziellen, wirtschaftlichen und au&szlig;enpolitischen Konsequenzen eines Waffenexportstopps an zB die Saudis m&ouml;chte Merkels Regierung offenbar nicht leben und lieber doch weiter blutige Gesch&auml;fte machen. Ihr wisst ja: Sonst machen&rsquo;s die anderen!<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Export von Sp&auml;hsoftware: Erst beteuern, dann einknicken?<\/strong><br>\nPer Verordnung wollte die EU-Kommission daf&uuml;r sorgen, dass mit europ&auml;ischer &Uuml;berwachungssoftware keine Menschenrechtsverbrechen begangen werden. Der urspr&uuml;nglich weitreichende Entwurf zur strengeren Regulierung k&ouml;nnte nun am Widerstand einiger EU-Mitgliedsstaaten scheitern. WDR, NDR und &ldquo;S&uuml;ddeutscher Zeitung&rdquo; liegen vertrauliche Verhandlungsprotokolle vor. Danach wird eine gemeinsame Position von einigen Mitgliedsstaaten, insbesondere Schweden und Finnland, seit Monaten blockiert. Auch die Bundesregierung hat laut diesen Protokollen bereits signalisiert, gegen einige zentrale Punkte im Kommissionsentwurf stimmen zu wollen &ndash; entgegen &ouml;ffentlicher Ank&uuml;ndigungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/spaehsoftware-export-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Rudolf Hickel: &bdquo;Diese Globalisierungskrise ist eine soziale Krise&ldquo;<\/strong><br>\nK&uuml;nftig solle auf &bdquo;inklusives Wachstum&ldquo; gesetzt werden, um die ungerechte Verteilung des Wohlstands zu mindern, sagte der Wirtschaftsexperte Rudolf Hickel: &bdquo;Das ist andererseits die Globalisierung, die sich jetzt endlich in dem Zeigt, endlich wird das mal formuliert, dass die Globalisierung nicht den Wohlstand f&uuml;r alle gebracht hat, sondern dass die Effekte bei den einkommensstarken Reichen h&auml;ngen geblieben sind und auf der anderen Seite die sozialschwachen Armen nicht davon profitiert haben. Das dritte, was jetzt die Verkn&uuml;pfung ist: Zehn Jahre Finanzmarktkrise, die wir gerade hinter uns haben, beziehungsweise deren Ausl&ouml;ser wir jetzt bedenken. Das, was dazukommt, ist eine Schuldenkrise. Wir haben bei den Banken beispielsweise eine unglaublich hohe Zahl von faulen Krediten. Die stehen in Bankbilanzen. Und wenn jetzt beispielsweise die Zinsen erh&ouml;ht werden, was ich &uuml;brigens volkswirtschaftlich in den USA und auch in anderen L&auml;ndern f&uuml;r notwendig halte in der Zwischenzeit, dann f&uuml;hrt das zu einer weiteren Belastung. Der Dollar wertet auf, die Schwellenl&auml;nder kommen immer mehr in die Krise. Wir sind in einer richtig verdammt schwierigen Situation.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/jahrestagung-des-iwf-diese-globalisierungskrise-ist-eine.694.de.html?dram:article_id=430306\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Kritik an AfD-Meldeportalen<\/strong><br>\nSch&uuml;ler sollen Lehrer melden, die sich politisch &auml;u&szlig;ern &ndash; so will es die Partei. Immer mehr Politiker und Verb&auml;nde gehen deshalb auf die Barrikaden. Es ist von organisierter Denunziation und NS-Methoden die Rede. Die Pl&auml;ne der AfD, Meldeportale gegen Lehrer einzurichten, st&ouml;&szlig;t auf immer mehr Kritik. (&hellip;) Im September hatte die Hamburger AfD-B&uuml;rgerschaftsfraktion die Internetseite &ldquo;Neutrale Schule&rdquo; freigeschaltet. Dort k&ouml;nnen Nutzer Lehrer melden, die sich politisch ge&auml;u&szlig;ert und damit laut AfD gegen das Neutralit&auml;tsgebot versto&szlig;en haben. Auch in anderen Bundesl&auml;ndern denken die jeweiligen AfD-Fraktionen &uuml;ber solche Angebote nach, unter anderem in Brandenburg, Niedersachsen, Baden-W&uuml;rttemberg und Sachsen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/afd-meldeportal-schulen-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bayern: SPD mit 11 Prozent hinter Gr&uuml;nen und AfD<\/strong><br>\nKurz vor der bayerischen Landtagswahl am Sonntag liegt die bisher allein regierende CSU nach einer Umfrage bei nur noch 32,9 Prozent. Die Gr&uuml;nen kommen derzeit auf einen Rekordwert von 18,5 Prozent, wie die Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey f&uuml;r die &bdquo;Augsburger Allgemeine&ldquo; und &bdquo;Spiegel Online&ldquo; ergab. Die AfD erreicht in der Umfrage mit 12,8 Prozent den dritten Platz und wird wohl erstmals in den Landtag einziehen. Die SPD rangiert mit 11,0 Prozent nur noch an vierter Stelle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article181898420\/Umfrage-CSU-faellt-unter-33-Prozent-SPD-mit-11-Prozent-hinter-Gruenen-und-AfD.html\">Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Meinungsfreiheit: Jeder zweite Autor erlebt pers&ouml;nliche Angriffe<\/strong><br>\nDeutschlands Schriftstellerinnen und Schriftsteller erleben h&auml;ufig pers&ouml;nliche Angriffe. Das geht aus einer zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse ver&ouml;ffentlichten Befragung der Schriftstellervereinigung Pen Deutschland und der Universit&auml;t Rostock hervor. Jeder Zweite habe Angriffe auf seine eigene Person erlebt &ndash; vor allem im Internet. Drei Viertel beklagen zudem die allgemeine Zunahme von Bedrohungen, Einsch&uuml;chterungsversuchen und hasserf&uuml;llten Reaktionen auf ihre Arbeit. (&hellip;) Die Vorf&auml;lle haben, der Studie zufolge, auch Folgen f&uuml;r das literarische Schaffen: Fast jede Vierte (23 Prozent), die Angriffe erlebt hat, sei in der Beurteilung und Darstellung von Geschehnissen vorsichtiger geworden. Jeder F&uuml;nfte (21 Prozent) schreibe weniger &uuml;ber kritische Themen. F&uuml;nf Prozent sagten, dass sie ein Thema aus Sorge vor &Uuml;bergriffen aufgegeben h&auml;tten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/kultur\/literatur\/2018-10\/schriftsteller-autoren-angriffe-meinungsfreiheit\">Zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Papst Franziskus verh&ouml;hnt sich selbst<\/strong><br>\nDa soll der Frankfurter Theologe Ansgar Wucherpfennig nach dem Willen der Bildungskongregation widerrufen, dass nach seiner Erkenntnis die Verurteilungen der Homosexualit&auml;t in der Bibel zeitbedingt sind, und sich gef&auml;lligst weniger in der Seelsorge f&uuml;r Lesben und Schwule engagieren. Und da hat Papst Franziskus in seiner Generalaudienz Abtreibung mit einem Auftragsmord&nbsp;gleichgesetzt. Das ist die Wortwahl, das sind die Handlungen einer autorit&auml;ren Kirche, die von oben herab vermeintliche Abweichler bestraft und Frauen in Notlagen, in ihrer Gebrochenheit und Ausweglosigkeit aburteilt. (&hellip;) Und das ausgerechnet in einer Zeit, in der offenbar wird, wie sehr diese Unerbittlichkeit dazu beigetragen hat, dass in dieser Kirche Sexualverbrechen in gro&szlig;em Ausma&szlig; geschehen und vertuscht werden&nbsp;konnten. Die f&uuml;nfeinhalb Jahre, in denen Franziskus nun Papst ist, haben diese Krankheit nicht heilen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/panorama\/papst-abtreibung-kommentar-1.4165684\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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