{"id":46513,"date":"2018-10-12T16:30:46","date_gmt":"2018-10-12T14:30:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46513"},"modified":"2018-10-12T15:03:08","modified_gmt":"2018-10-12T13:03:08","slug":"hinweise-des-tages-ii-366","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46513","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen.<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46513#h01\">&bdquo;Unteilbar&ldquo;: Kritik eines Aufrufs <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46513#h02\">Sahra Wagenknecht im Interview: &bdquo;Standing Up to Merkel&ldquo; <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46513#h03\">Doppelverbeitragung von Betriebsrenten &ldquo;historischer Fehler&ldquo; <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46513#h04\">Umkehren, Genossen! <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46513#h05\">Dem Kapital wird ein Einwanderungsgesetz geschrieben <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46513#h06\">Befristete Arbeit: immer h&auml;ufiger auch beim Staat <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46513#h07\">S&ouml;der muss weg! <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46513#h08\">&ldquo;Geheime Dienste&ldquo; &ndash; Die dunklen Seiten des Bundesnachrichtendienstes<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46513#h09\">Profite statt Gesundheit: In &Ouml;sterreich werden die Krankenversicherten enteignet <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46513#h10\">Reparationskosten f&uuml;r Griechenland: &bdquo;Die Menschen m&uuml;ssen entsch&auml;digt werden&ldquo; <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46513#h11\">Der Mann in Trumps Ohr <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46513#h12\">Bolsonaro-Partei in Brasilien erhielt Hilfe aus Deutschland <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46513#h13\">&bdquo;Entr&uuml;stet Euch &uuml;ber die Rolle der USA in Jemen&ldquo; <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46513#h14\">Die &bdquo;Giftpille&ldquo; des Wilbur Ross<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&bdquo;Unteilbar&ldquo;: Kritik eines Aufrufs<\/strong><br>\nAm kommenden Samstag findet in Berlin eine Demonstration statt, zu der eine beeindruckende Liste von Organisationen aufgerufen hat; auch viele, die traditionell auf der Linken verortet werden. Das Ganze nennt sich &bdquo;Unteilbar&ldquo;, und die Hauptlosung lautet &bdquo;F&uuml;r eine offene und freie Gesellschaft &ndash; Solidarit&auml;t statt Ausgrenzung!&ldquo; (&hellip;)  Dass der erste und der zweite Teil der Hauptlosung sich eigentlich feindlich gegen&uuml;ber stehen m&uuml;ssten, weil sie v&ouml;llig entgegengesetzte politische Wurzeln haben (Solidarit&auml;t ist eben nicht Caritas, nicht Mildt&auml;tigkeit, sondern wechselseitiger Beistand von Menschen identischer Interessenslage), ist auch noch recht offensichtlich. (&hellip;)<br>\nDer Text eines solchen B&uuml;ndnisaufrufs ist nichts, was eine einzelne Person mal eben geschrieben hat. Als Textform ist er mit einem Vertrag zwischen mehreren Parteien vergleichbar, der mit relativ viel Zeitaufwand ausgehandelt worden ist. Im Regelfall braucht ein solcher Aufruf mindestens eine Wochenendsitzung von Vertretern der ausl&ouml;senden Organisationen, und danach noch wenigstens einen regen Mailverkehr, in dem um einzelne S&auml;tze oder Worte gerungen wird. Im Gegensatz zu Texten, die von einzelnen Personen verfasst werden, ist also jeder Satz wohl abgewogen und mehrfach &uuml;berpr&uuml;ft; damit besteht ein ganz anderer Grad von Verantwortung f&uuml;r den Inhalt, als bei einem Zeitungsartikel oder einem Kommentar. Es ist v&ouml;llig legitim, diese Aussagen ernst zu nehmen und auf ihren Gehalt zu pr&uuml;fen, bis hinunter auf die Ebene impliziter Aussagen und erkennbarer Auslassungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/daskalteherz.blog\/2018\/10\/12\/aufbruch-ins-ungefaehre\/\">Das kalte Herz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Sahra Wagenknecht im Interview: &bdquo;Standing Up to Merkel&ldquo;<\/strong><br>\nIt&rsquo;s becoming increasingly clear that our democracy doesn&rsquo;t function anymore. Industrial lobbyists and the rich have much more influence than normal citizens, and right now in Germany the political right is the only group profiting from this situation. The AfD &mdash; a party that marches in street demonstrations alongside neo-Nazis &mdash; has become the leader of the opposition. This was the point at which I said that we have to start something new, that we need a new movement to reactivate all of those people who don&rsquo;t feel represented by the existing parties and to build pressure for a more socially just politics.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobinmag.com\/2018\/10\/sahra-wagenknecht-aufstehen-die-linke-interview\/\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Doppelverbeitragung von Betriebsrenten &ldquo;historischer Fehler&rdquo;<\/strong><br>\nSeit 2004 m&uuml;ssen Bezieherinnen und Bezieher von Betriebsrenten volle Krankenkassenbeitr&auml;ge entrichten &ndash; und zwar auch dann, wenn diese bereits w&auml;hrend des Ansparens gezahlt wurden. DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach nennt diese Doppelverbeitragung von Betriebsrenten einen &ldquo;historischen Fehler&ldquo;: Die Doppelverbeitragung sei zutiefst ungerecht und behindere eine gute Versorgung im Alter von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Der DGB fordert die Bundesregierung und die Koalitionsfraktionen auf, die Doppelverbeitragung zu beenden, mindestens aber schnellstm&ouml;glich nur noch den halben Beitragssatz zur Gesetzlichen Krankenversicherung auf Betriebsrenten zu erheben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/-\/2Mm\">Gegenblende<\/a>\n<p><strong>Dazu: Wie ein Antrag der Linken die GroKo-Posse um Betriebsrenten enth&uuml;llt<\/strong><br>\nDer Tagesordnungspunkt sechs, angesetzt f&uuml;r 12.45 Uhr, scheint auf den ersten Blick unspektakul&auml;r: &bdquo;Krankenversicherungsbeitr&auml;ge f&uuml;r Betriebsrenten&ldquo; lautet er.(&hellip;) Die Geschichte dieses Antrags beginnt bereits im Jahre 2003: Die Arbeitslosigkeit war auf Rekordniveau und das Defizit in der gesetzlichen Krankenversicherung n&auml;herte sich der 10-Milliarden-Euro-Grenze. Die von der SPD gef&uuml;hrte Bundesregierung entschloss sich in einer Nacht-und-Nebel-Aktion den Krankenkassenbeitrag auf Betriebsrenten zu verdoppeln. (&hellip;)  Trotz des Unmuts der Betroffenen konnten sich Union und SPD bislang nicht auf ein Reformkonzept verst&auml;ndigen. In diese L&uuml;cke sprang die Linke. Im Dezember 2017 brachte sie einen Antrag in den Bundestag ein, mit dem sie einen Gesetzentwurf fordert, &bdquo;der die doppelte Beitragszahlung auf Direktversicherungen und Betriebsrenten in der Anspar- und Auszahlungsphase beendet&ldquo;. Was nun folgte, nimmt sich aus wie die Vorlage f&uuml;rs die politische Kabarett.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/doppelte-beitragspflicht-wie-ein-antrag-der-linken-die-groko-posse-um-betriebsrenten-enthuellt\/23170258.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Umkehren, Genossen!<\/strong><br>\nDie SPD kann laut Gesine Schwan nur AfD-W&auml;hler zur&uuml;ckgewinnen, wenn sie eingesteht, dass die Agenda 2010 in Teilen ein Irrweg war: Sie hat zu Ungerechtigkeit und Unsicherheit gef&uuml;hrt. (&hellip;) In der Wirtschaftspolitik bedient bis heute eine absolut gesetzte Angebotstheorie (im Unterschied zu einer ausbalancierenden Nachfragetheorie) einseitig die Interessen der Kapitalseite: Die Reduzierung von L&ouml;hnen, Sozialversicherungskosten und Unternehmenssteuern soll Investitionen anlocken, auf Kosten staatlicher Finanzmacht zur Sicherung der Arbeitnehmer. Damit einher ging die Lockerung der &uuml;berbetrieblichen Tarifbindung. Entgegen dem neoliberalen Versprechen wurde dadurch die strukturelle Arbeitslosigkeit allerdings nicht abgebaut. (&hellip;) F&uuml;r einen erheblichen Teil der Gesellschaft endete das in tiefer Verunsicherung, Entwertungsgef&uuml;hlen und Angst vor dem sozialen Absturz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2017-02\/spd-analyse-sozialdemokratie-afd-rechte-waehler-zurueckgewinnen\">Zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Dem Kapital wird ein Einwanderungsgesetz geschrieben<\/strong><br>\nMit dem Fachkr&auml;fteeinwanderungsgesetz soll geregelt werden, wer zu Arbeits- und Ausbildungszwecken kommen darf und wer nicht. Es gibt keine Beschr&auml;nkung auf von der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) ausgewiesene &bdquo;Engpassberufe&ldquo; mehr. Wenn ein Arbeitsplatz und eine anerkannte Qualifikation vorliegen, sollen Hochschulabsolventen und qualifizierte Fachkr&auml;fte in Deutschland arbeiten k&ouml;nnen. Die Regierung besteht auch nicht mehr auf der Bevorzugung einheimischer Bewerber bei der Besetzung offener Stellen: &bdquo;Wir verzichten im Grundsatz auf die Vorrangpr&uuml;fung&ldquo;, hei&szlig;t es im Eckpunkte-Papier. Zum Thema Fl&uuml;chtlinge hei&szlig;t es, es sollten auch die Potenziale der Personen mit Fluchthintergrund, die eine Besch&auml;ftigung aus&uuml;ben d&uuml;rfen, f&uuml;r den Arbeitsmarkt genutzt werden. Zur aktuellen Debatte &uuml;ber einen &bdquo;Spurwechsel&ldquo; aus dem Asylverfahren in die regul&auml;re Zuwanderung findet sich im Papier nichts. (&hellip;) Miese Jobs gibt es in Deutschland gen&uuml;gend. Verbunden mit einer Situation am Wohnungsmarkt, die es ihnen (den Fl&uuml;chtlingen) unm&ouml;glich macht, eine bezahlbare Wohnung zu finden, wird ihnen eine passende Unterkunft geboten: Baracken und Container oder f&uuml;r den Abbruch vorgesehene Drecksl&ouml;cher. Das Kapital w&uuml;nscht den Zugriff auf billige und qualifizierte ausl&auml;ndische Arbeitskr&auml;fte, diese Koalition liefert sie ihm vor die Haust&uuml;r.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/de\/5041\/innenpolitik\/9544\/Arbeitskr%C3%A4fte-frei-Haus.htm\">Unsere Zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Befristete Arbeit: immer h&auml;ufiger auch beim Staat<\/strong><br>\nDie Wirtschaft stellt Angestellte gerne auf Zeit ein. Doch auch der Staat greift immer h&auml;ufiger zu dieser Praxis. Betroffen sind Angestellte in Schulen und in der Pflege, aber auch in den Bundesministerien. Unter den Bundesministerien sind das Landwirtschaftsministerium, das Familien- sowie das Wirtschaftsministerium die Spitzenreiter bei befristeten Arbeitsvertr&auml;gen. Im Landwirtschaftsministerium ist heute mehr als jede vierte Stelle befristet, in den anderen beiden jede f&uuml;nfte. Insgesamt stieg laut der Recherche der Anteil der befristeten Arbeitsvertr&auml;ge bei acht Bundesministerien, f&uuml;r die es vergleichbare Daten gibt, zwischen 2009 und 2016 von knapp sechs auf &uuml;ber zehn Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/correctiv.org\/aktuelles\/artikel-aktuelles\/2018\/08\/01\/befristete-arbeit-immer-haeufiger-auch-beim-staat\">Correctiv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>S&ouml;der muss weg!<\/strong><br>\nEr wollte nur Ministerpr&auml;sident werden &ndash; das war sein lange geplantes Karriereziel. Im M&auml;rz dieses Jahres wurde er es dann. Und am Sonntag droht bereits das Ende seiner Pr&auml;sidentschaft. Wenn die Wirtschaft kein Pl&auml;tzchen frei hat, wird er halt doch Bundespolitiker werden m&uuml;ssen &ndash; was er nie wollte. Man kann sicher sein: S&ouml;ders Anschlussverwendung unterstreicht nochmal die Weltabgewandtheit der deutschen Politik und ist mal wieder Werbung f&uuml;r die Destabilisierung der Demokratie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neulandrebellen.de\/2018\/10\/soeder-muss-weg\/\">Neulandrebellen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&ldquo;Geheime Dienste&ldquo; &ndash; Die dunklen Seiten des Bundesnachrichtendienstes<\/strong><br>\nDer Vorl&auml;ufer des Bundesnachrichtendienstes, die sogenannte Organisation Gehlen, betrieb in den Anfangsjahren der Bundesrepublik systematisch gesetzwidrig politische Inlandsspionage. Das hat eine Historikerkommission nun eindeutig belegt. Ihre Erkenntnis legt sie in dem Buch &ldquo;Geheime Dienste&rdquo; dar: &bdquo;Die Organisation Gehlen hat in allen relevanten Milieus, in den wichtigsten Parteien Spitzel implantiert, so genannte V-Leute. Sie hatte Sonderverbindungen. Sie hat Informationen eingezogen, f&uuml;r die sie gar keine Legitimation hatte, n&auml;mlich Informationen aus den Gewerkschaften, aus der FDP, aus der SPD, aus der CDU, und nat&uuml;rlich aus den linksliberalen Milieus, aus den kritischen Milieus. Im Grunde hat sie alles beobachtet was nicht in ihr autorit&auml;r-antiliberales Weltbild passte und alle Pers&ouml;nlichkeiten und Milieus, die mit der adenauerschen Politik nicht einverstanden waren.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/geheime-dienste-die-dunklen-seiten-des.1148.de.html?dram:article_id=430332\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Profite statt Gesundheit: In &Ouml;sterreich werden die Krankenversicherten enteignet<\/strong><br>\nUnter dem Vorwand, eine Milliarde Euro bis 2023 im System &bdquo;zu sparen&ldquo;, die angeblich den Patienten zugute kommen soll, will die &Ouml;VP\/FP&Ouml;-Regierung in Wahrheit die Selbstverwaltung der Krankenkassen aush&ouml;hlen, die Unternehmerbeitr&auml;ge senken und die Privatisierung vorantreiben. Das System der Krankenversicherung in &Ouml;sterreich soll in seinen Grundfesten ersch&uuml;ttert werden. Die 21 Sozialversicherungstr&auml;ger &ndash; darunter u.a. die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) und die Pensionsversicherung &ndash; sollen auf f&uuml;nf zusammengeschmolzen werden. Ein Hauptteil ist die Zusammenlegung der Gebietskrankenkassen (GKK). Statt der neun eigenst&auml;ndigen Landeskassen soll es nur noch eine &Ouml;sterreichische Gesundheitskasse (&Ouml;GK) geben, die die Beitr&auml;ge einzieht und Budget- und Personalhoheit hat. Die GKKs sollen zu Landesstellen degradiert werden.<br>\nDamit wird das Ende der Selbstverwaltung eingel&auml;utet. Die Eigent&uuml;merin der Versicherung ist nicht die Regierung, sondern es sind die 8,7 Millionen Versicherten.&nbsp;Der Gro&szlig;teil der Beitr&auml;ge &ndash; ca. 90 Prozent &ndash; stammt aus ihren L&ouml;hnen und Geh&auml;ltern. Deswegen wurden die Kassen bisher vor allem von deren Interessenvertretung verwaltet. Jetzt wird diese &ndash; und damit die Versicherten &ndash; entmachtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/de\/5041\/internationale_politik\/9566\/Profite-statt-Gesundheit.htm\">Unsere Zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Reparationskosten f&uuml;r Griechenland: &bdquo;Die Menschen m&uuml;ssen entsch&auml;digt werden&ldquo;<\/strong><br>\nIn der Diskussion um Entsch&auml;digungszahlungen an Griechenland hat sich Linken-Politiker Gregor Gysi gegen Reparationszahlungen f&uuml;r Kriegssch&auml;den ausgesprochen. Er forderte jedoch im Dlf, dass Opfer des Naziregimes entsch&auml;digt werden. &bdquo;F&uuml;r solche Entsch&auml;digungen haben wir auch in anderen F&auml;llen L&ouml;sungen gefunden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/reparationskosten-fuer-griechenland-die-menschen-muessen.694.de.html?dram:article_id=430360\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Der Mann in Trumps Ohr<\/strong><br>\nEs gibt eine Menge komischer Typen in der Entourage von US-Pr&auml;sident Donald Trump. Doch wenige sind so seltsam &ndash; oder so unheimlich &ndash; wie der 33-J&auml;hrige Stephen Miller, Trumps Redenschreiber und wichtigster Berater. (&hellip;) Miller appelliert an Trumps schlimmste Instinkte: aggressiven Chauvinismus, rachs&uuml;chtige Abscheu gegen&uuml;ber Liberalen, Feindseligkeit gegen&uuml;ber Minderheiten. Seine Parteinahme ist extrem. (&hellip;)  Merkw&uuml;rdig an Miller ist unter anderem der scheinbare Konflikt zwischen seinen Ansichten &uuml;ber Einwanderer, Fl&uuml;chtlinge und Minderheiten und seinem pers&ouml;nlichen Hintergrund. Er stammt von Juden ab, die in die USA kamen, nachdem sie vor Pogromen in Wei&szlig;russland gefl&uuml;chtet waren. Er wuchs in Kalifornien auf. Seine Eltern waren Demokraten. Er selbst jedoch las schon auf der High-School rechtsextreme Literatur (Zeitschriften gegen Schusswaffenkontrolle und &Auml;hnliches) und pflegt seitdem Verkehr mit Ideologen, deren Ideen h&auml;ufig kaum von Antisemitismus zu unterscheiden sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/gegenblende.dgb.de\/artikel\/++co++edc5e9c8-cae4-11e8-a330-52540088cada\">Gegenblende<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bolsonaro-Partei in Brasilien erhielt Hilfe aus Deutschland<\/strong><br>\nDie Wahlen am 7. Oktober haben die politische Landschaft Brasiliens abrupt ver&auml;ndert. Den Vormarsch des faschistischen Kandidaten Jair Bolsonaro in der ersten Runde der Pr&auml;sidentschaftswahlen begleitete der rasante Aufstieg seiner Partei PSL (Partido Social Liberal) von einer Kleinstpartei zur zweitst&auml;rksten Kraft im 513 K&ouml;pfe z&auml;hlenden Abgeordnetenhaus in Bras&iacute;lia. Ab der 2019 beginnenden Legislaturperiode wird sie im Unterhaus des Kongresses statt mit bisher einem mit 52 Sitzen vertreten sein. (&hellip;) Um den politischen Aufsteiger des rechten Randes verdient gemacht hat sich die seit Jahrzehnten in Brasilien aktive FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung (FNF). Auf ihrer Internetseite freiheit.org berichtete sie noch bis zum Montag nach der Wahl von ihrem Beitrag zur Entwicklung von Kadern der Bolsonaro-Partei. &raquo;Zur St&auml;rkung des organisierten Liberalismus&laquo; habe man F&uuml;hrungskr&auml;fte &raquo;in Kooperationsma&szlig;nahmen, insb. zu Fertigkeiten-Trainings und strategischem Planen mit Blick auf die Wahlen 2018&laquo;, eingebunden. Die damit angestrebte Konsolidierung von PSL &ndash; und auch der neoliberalen Partei &raquo;Novo&laquo; &ndash; darf man als gelungen bezeichnen. Nachdem das Thema in sozialen Netzwerken aufgegriffen worden war, war die Seite nicht mehr aufrufbar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/341488.brasilien-liberaler-untergrund.html\">junge welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&bdquo;Entr&uuml;stet Euch &uuml;ber die Rolle der USA in Jemen&ldquo;<\/strong><br>\nStets ist von der &bdquo;saudischen Koalition&ldquo; die Rede, welche Jemen seit mehr als drei Jahren bombardiert. Die entscheidende Rolle der USA wird meist ausgeklammert. Doch ohne amerikanische Waffen, ohne die US-Logistik und ohne das Auftanken saudischer Bomber in der Luft durch US-Flugzeuge m&uuml;sste schon l&auml;ngst eine politische L&ouml;sung gefunden werden. Das Zerst&ouml;ren eines Schulbusses mit Lockheed Martin-Bomben im August, bei dem 51 Kinder umkamen, habe in den USA ebenso wenig zu einem Umdenken gef&uuml;hrt wie das fr&uuml;here T&ouml;ten von 155 Trauerg&auml;sten mit US-Bomben oder von 97 Zivilisten auf einem Markt, erkl&auml;rt Nicholas Kristof. &bdquo;Weil wir iranische Ajatollaha nicht m&ouml;gen, lassen wir jemenitische Schulkinder sterben.&ldquo; Auch viele &Uuml;berlebende w&uuml;rden physisch und psychisch lebensl&auml;nglich leiden. Schon vor einiger Zeit sprach die UNO von der &laquo;gr&ouml;ssten gegenw&auml;rtigen humanit&auml;ren Katastrophe&raquo;. Millionen von Menschen hungern und erkranken. Millionen haben ihre D&ouml;rfer und St&auml;dte verlassen. Nach Angaben der Uno befinden sich &uuml;ber zwanzig Millionen Menschen in Not und w&auml;ren dringend auf Hilfe angewiesen. Wasser- und Stromversorgung sind in vielen Gebieten zerbombt. Ebenso die wirtschaftliche und sanit&auml;re Infrastruktur in diesem eh armen Land.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Politik\/Seid-entrustet-uber-die-Rolle-der-USA-in-Jemen\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die &bdquo;Giftpille&ldquo; des Wilbur Ross<\/strong><br>\nUS-Handelsminister Wilbur Ross hat in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters am 5.&nbsp;Oktober von einer &bdquo;Giftpille&ldquo; gesprochen, die in einem Freihandelsabkommen mit der EU, das derzeit verhandelt wird, aufgenommen werden soll. Gemeint ist eine Ausstiegsklausel, die Washington die M&ouml;glichkeit verschafft, aus dem Vertrag auszusteigen, sollte die EU einen Handelsvertrag mit China schlie&szlig;en. Washington ist nat&uuml;rlich klar, dass die Volksrepublik mit einem Handelsvolumen von 186,6 Mrd. Euro l&auml;ngst zum wichtigsten und am st&auml;rksten wachsenden Handelspartner gerade der deutschen Exportwirtschaft geworden ist. (&hellip;) Washington wird also Deutsch-Europa vor die Wahl stellen: Entweder ein Vertrag mit uns oder mit China. Und so allm&auml;hlich wird die atlantische Nibelungentreue zum Gro&szlig;en Bruder teuer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/de\/5041\/positionen\/9573\/Die-%E2%80%9EGiftpille%E2%80%9C-des-Wilbur-Ross.htm\">Unsere Zeit<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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