{"id":46525,"date":"2018-10-15T08:19:39","date_gmt":"2018-10-15T06:19:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46525"},"modified":"2018-10-15T08:19:39","modified_gmt":"2018-10-15T06:19:39","slug":"hinweise-des-tages-3225","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46525","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46525#h01\">Bayern-Wahl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46525#h02\">17 Jahre Bundeswehr in Afghanistan &ndash; und kein Ende in Sicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46525#h03\">Trump und der Fall Khashoggi: Panzer vor Pressefreiheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46525#h04\">Macrons Unterst&uuml;tzung der Superreichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46525#h05\">EU-Haushalt: Es drohen fatale Weichenstellungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46525#h06\">20-Finanzministertreffen: Bundesregierung sorgt sich um hohen Schuldenstand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46525#h07\">90 &Ouml;konom\/innen gegen Weltbankpl&auml;ne zu Schattenbanken in der Entwicklungsfinanzierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46525#h08\">Die Anti-Seidenstra&szlig;e<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46525#h09\">Leiharbeit &ndash; zwischen atypisch und normal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46525#h10\">Hartz-Reform hat &bdquo;Position der SPD erheblich geschw&auml;cht&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46525#h11\">Sie verdienen mehr vom Rentenkuchen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46525#h12\">Erm&auml;chtigende Gesetze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46525#h13\">Das arbeitende Russland protestiert: Mehrheit lehnt Rentenreform ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46525#h14\">Absurder Nationalismus: Die Ukraine geht auf Distanz zu Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46525#h15\">H&ouml;rt hin, was die Menschen euch heute sagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46525#h16\">Trend geht in falsche Richtung: 821 Millionen Menschen leiden Hunger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46525#h17\">Schulen brauchen bis 2030 Zehntausende neue Lehrer pro Jahr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46525#h18\">Bj&ouml;rn H&ouml;cke droht mit &ldquo;Dunkeldeutschland&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bayern-Wahl<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Vorl&auml;ufiges amtliches Endergebnis<\/strong><br>\nDer Freistaat hat gew&auml;hlt! Nach dem vorl&auml;ufigen amtlichen Endergebnis kommen die CSU auf 37,2 Prozent, die GR&Uuml;NEN auf 17,5 Prozent, die FREIEN W&Auml;HLER auf 11,6 Prozent, die AfD auf 10,2 Prozent, die SPD auf 9,7 Prozent und die FDP auf 5,1 Prozent der g&uuml;ltigen Erst- und Zweitstimmen. Die Partei DIE LINKE erzielte 3,2 Prozent und ist damit an der F&uuml;nf-Prozent-H&uuml;rde gescheitert. Im neuen Landtag, dem aufgrund von &Uuml;berhang- und Ausgleichsmandaten 205 Abgeordnete angeh&ouml;ren werden, sind damit sechs Parteien vertreten. Die Wahlbeteiligung lag bei 72,4 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.landtagswahl2018.bayern.de\">Landesamt f&uuml;r Statistik Bayern<\/a><\/li>\n<li><strong>Warum CSU und SPD abgest&uuml;rzt sind<\/strong><br>\nBayern geht es blendend und viele Bayern sagen: Die CSU hat ihren Anteil daran. Warum st&uuml;rzte sie dann derart ab? Warum traf es die SPD mindestens ebenso heftig? Und was ist mit den Wahlgewinnern? Eine Analyse auf Basis der Umfragen von infratest dimap.<br>\n89 Prozent der Bayern empfinden die wirtschaftliche Lage als gut oder sehr gut &ndash; ein Rekordwert. Und gut drei Viertel der Bayern sagen, die CSU hat dem Land &uuml;ber Jahrzehnte gut getan. Aber warum hat die CSU dann das schlechteste Ergebnis seit sechs Jahrzehnten eingefahren? Ein Blick auf die Daten, die infratest dimap f&uuml;r die ARD erhoben hat, liefert hier einige interessante Erkl&auml;rungen.<br>\nDa w&auml;ren zum einen die Themen, die f&uuml;r die Wahlentscheidung der Menschen wichtig waren. Hier f&auml;llt auf: Die Wirtschaftspolitik, ein Feld in dem der CSU gro&szlig;e Kompetenzen einger&auml;umt werden, war diesmal kein Thema. W&auml;hrend Arbeitslosigkeit bei fr&uuml;heren Wahlen oft eine wichtige, manchmal sogar eine herausragende Rolle f&uuml;r die Wahlentscheidung gespielt hat, hatte sie diesmal so gut wie keine Bedeutung. Kein Wunder, schlie&szlig;lich herrscht in vielen Regionen Bayerns nahezu Vollbesch&auml;ftigung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/wahl-bayern-analyse-101.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>17 Jahre Bundeswehr in Afghanistan &ndash; und kein Ende in Sicht<\/strong><br>\nDer Milit&auml;reinsatz in Afghanistan geht ins 18. Jahr. Vor der Parlamentswahl in einer Woche hat sich die Lage dramatisch verschlechtert.<br>\nDie Zahl der in Afghanistan Get&ouml;teten wird von der Nichtregierungsorganisation &bdquo;International Crisis Group&ldquo; f&uuml;r 2018 auf bis zu 20.000 gesch&auml;tzt. Das w&auml;ren mehr als im Vorjahr und sogar mehr als im syrischen B&uuml;rgerkrieg.<br>\nWas am 7. Oktober 2001 als Gro&szlig;offensive von Amerikanern und Briten als Reaktion auf den Anschlag vom 11. September in New York begann, hat das Land am Hindukusch auch 17 Jahre sp&auml;ter noch nicht vom Terror befreit oder gar befriedet. &bdquo;Eine Art strategisches Patt&ldquo;, stellt der Wehrbeauftragte Hans-Peter Bartels (SPD) fest, &bdquo;nicht verloren, nicht gewonnen.&ldquo;<br>\nDie Bundeswehr schloss sich Ende 2001 der Mission an. Seither ist es Routine geworden, Jahr f&uuml;r Jahr den Einsatz zu verl&auml;ngern, zuletzt im M&auml;rz. Der Bundestag folgt einer Durchhalte-Logik. Die Linke fordert einen Abzug, die Gr&uuml;nen eine Exit-Strategie. Ihr Ex-Abgeordneter Hans-Christian Str&ouml;bele ist sich sicher, &bdquo;wenn bei der ersten Entscheidung &uuml;ber die Entsendung der Truppen nach Afghanistan gesagt worden w&auml;re, das ist jetzt f&uuml;r 16 oder 17 Jahre, dann h&auml;tte diese Entsendung hier im Deutschen Bundestag keine Mehrheit gefunden.&ldquo; Auch in der Koalition mehren sich &bdquo;die kritischen Stimmen&ldquo;, wie der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Wolfgang Hellmich (SPD), einr&auml;umt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/article215544311\/17-Jahre-Bundeswehr-in-Afghanistan-und-kein-Ende-in-Sicht.html\">Berliner Morgenpost<\/a>\n<p><strong>dazu: &ldquo;NATO-Mission in Afghanistan hat Erfolge&rdquo;<\/strong><br>\nDie Taliban m&ouml;gen in vielen Regionen die Oberhand gewonnen haben, und die Sicherheitslage mag angespannt sein: Knut Peters, Sprecher der NATO-Mission Resolute Support, sieht keinen Grund f&uuml;r Pessimismus in Afghanistan.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/nato-mission-in-afghanistan-hat-erfolge\/a-45809577\">Deutsche Welle<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Darauf mache ich nur aufmerksam, weil sichtbar wird, wie l&auml;cherlich der Afghanistan-Einsatz ist, und welche &bdquo;Qualit&auml;t&ldquo; die Deutsche Welle und die NATO haben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Trump und der Fall Khashoggi: Panzer vor Pressefreiheit<\/strong><br>\nEin Journalist verschwindet spurlos, die saudische Staatsf&uuml;hrung ger&auml;t in Erkl&auml;rungsnot. Amerikas Pr&auml;sident erkl&auml;rt daraufhin R&uuml;stungsgesch&auml;fte mit Riad f&uuml;r sakrosankt. Warum eigentlich? Eine Analyse.<br>\n110 Milliarden Dollar. Das war das Mantra Donald Trumps am Donnerstag im Oval Office. Immer wieder betete er es den anwesenden Journalisten vor, um seine Haltung im Fall des vermissten Jamal Khashoggi zu begr&uuml;nden. Da war das K&ouml;nigshaus in Riad bereits unter erheblichen Druck geraten, hinter dem Verschwinden des im amerikanischen Exil lebenden saudi-arabischen Journalisten zu stecken. Vielleicht sogar seine Ermordung in Auftrag gegeben zu haben. &bdquo;Das m&ouml;gen wir nicht, nicht mal ein bisschen&ldquo;, so Trump. Aber die Waffenlieferungen an Saudi-Arabien stoppen? &bdquo;Das w&auml;re f&uuml;r mich nicht akzeptabel.&ldquo; Riad st&uuml;nden mehrere Alternativen zur Verf&uuml;gung, davon zwei sehr gute, so der Pr&auml;sident weiter. Das klang mehr nach dem langj&auml;hrigen Unternehmer als nach dem F&uuml;hrer der freien Welt. Panzer statt Pressefreiheit?<br>\nTrump hatte auf seiner ersten Auslandsreise als Pr&auml;sident 2017 Saudi-Arabien besucht und den Abschluss eines gewaltigen R&uuml;stungsabkommens bekanntgegeben. Faktenpr&uuml;fer der &bdquo;Washington Post&ldquo; hatten zwar im Nachgang Zweifel an der Gr&ouml;&szlig;e des Vertrags angemeldet. Und selbst wenn die H&ouml;he stimme w&uuml;rde es sich um Verk&auml;ufe handeln, die in ferner Zukunft l&auml;gen. Doch selbst wenn das R&uuml;stungsabkommen deutlich kleiner ausgefallen sein sollte als von Trump angek&uuml;ndigt &ndash; verl&auml;ssliche Zahlen zeigen, wie wichtig die Vereinigten Staaten und Saudi-Arabien f&uuml;reinander sind, wenn es um R&uuml;stungsgesch&auml;fte geht. &Ouml;konomisch l&auml;sst sich von einer regelrechten Waffenbr&uuml;derschaft sprechen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/trumps-praesidentschaft\/trump-und-khashoggi-panzer-vor-pressefreiheit-15834430.html\">FAZ<\/a>\n<p><strong>dazu: Fall Khashoggi bringt Konzerne in Erkl&auml;rungsnot<\/strong><br>\nEine Werbeveranstaltung f&uuml;r die Wirtschaft Saudi-Arabiens ger&auml;t wegen des Falls Khashoggi unter Druck. Mehrere Unternehmen sagen ihre Teilnahme ab oder k&uuml;ndigen an, dies zu pr&uuml;fen. Die Financial Times und New York Times erkl&auml;rten, sich als Medienpartner zur&uuml;ckzuziehen. Der US-Unternehmer Richard Branson k&uuml;ndigte zudem an, sein Konzern Virgin Group werde Verhandlungen mit dem saudi-arabischen Staatsfonds &uuml;ber eine Milliarden-Beteiligung stoppen.<br>\nAuch deutsche Konzerne sind Partner der Investoren-Konferenz &ldquo;Future Investment Initiative&rdquo;, die am 23. Oktober in Riad beginnt. Die Konferenz wird als &ldquo;Davos in der W&uuml;ste&rdquo; vermarketet, soll ausl&auml;ndische Geldgeber und Konzerne ins Land holen und als Diskussionsplattform dienen. Einer der deutschen Partner der Konferenz in Riad ist Siemens. Ein Sprecher des Unternehmens sagte: &ldquo;Wir beobachten die Situation und verfolgen den Fall sehr genau. Nach derzeitigem Stand plant Joe Kaeser die Teilnahme an der Konferenz.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/verschwundener-journalist-fall-khashoggi-bringt-konzerne-in-erklaerungsnot-1.4167905\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> In einem anderen Fall bei deutlich d&uuml;nnerer Beweislage sind reihenweise Diplomaten ausgewiesen und Sanktionen weiter versch&auml;rft worden. Saudi-Arabien braucht solch eine Reaktion des Westens offenbar nicht zu f&uuml;rchten. Warum auch? Die Bundesregierung hatte am Freitag sogar verlauten lassen, dass der Fall Khashoggi und R&uuml;stungsexporte beispielsweise zwei Dinge w&auml;ren, die nicht miteinander verbunden seien.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Macrons Unterst&uuml;tzung der Superreichen<\/strong><br>\nFrankreich: Zum Budget 2019 gibt es eine Neuauflage der Diskussion dar&uuml;ber, ob Macron ein &ldquo;Pr&auml;sident der Reichen&rdquo; ist<br>\nOb denn &uuml;berhaupt etwas vorangehe in Frankreich oder ob das Land im Immobilismus verharre, fragte vergangenen Sonntag eine Diskussionsrunde im Sender France Inter. Regierungssprecher Benjamin Griveaux regte sich f&uuml;rchterlich auf. Wie denn die Journalisten &uuml;berhaupt auf die Idee k&auml;men, die Realit&auml;t derart wahrzunehmen, dass solche Fragen gestellt werden.<br>\nGriveaux verwies auf zahlreiche Reformen, welche die Regierung Macron wie keine andere zuvor anpacke (weshalb er auch erst zu seinem Posten als Vollzeitsprecher gekommen ist, wie die Schw&auml;bische seinerzeit berichtete).<br>\nSo &uuml;berzeugt man in der Entourage des Pr&auml;sidenten vom Arbeitselan und den vielen Vorhaben sein mag, so wenig Zugkraft ist allerdings au&szlig;erhalb zu sp&uuml;ren. Der Regierungssprecher schob den schwarzen Peter daf&uuml;r vor allem der Berichterstattung zu.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Macrons-Unterstuetzung-der-Superreichen-4190370.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>EU-Haushalt: Es drohen fatale Weichenstellungen<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Kommission hat Vorschl&auml;ge f&uuml;r den Mehrj&auml;hrigen Finanzrahmen 2021 bis 2027 vorgelegt. Es droht Ungemach: Mehr Geld soll in Milit&auml;r und Grenzsicherung flie&szlig;en. Das Soziale bleibt Nebensache. Und zur F&ouml;rderung neoliberaler &raquo;Strukturreformen&laquo; werden altbekannte Pl&auml;ne aus der Schublade geholt.<br>\nMit zwei Rechtsaktentw&uuml;rfen hat die Europ&auml;ische Kommission Anfang Mai 2018 die Debatte &uuml;ber die EU-Budgetplanung der n&auml;chsten sieben Jahre er&ouml;ffnet. In den Wochen darauf folgte eine Reihe von weiteren Legislativvorschl&auml;gen, in denen die F&ouml;rderbedingungen und die Kriterien f&uuml;r die Mittelzuweisung f&uuml;r Ma&szlig;nahmen in einzelnen Politikbereichen festgelegt wurden.<br>\nDie H&ouml;he des EU-Haushalts wird voraussichtlich unzureichend ausfallen. Durch den Austritt Gro&szlig;britanniens verliert die EU einen wichtigen Nettozahler. Es ist bislang nicht klar, wie diese L&uuml;cke geschlossen werden soll. Die Europ&auml;ische Kommission schl&auml;gt eine Erh&ouml;hung des Budgets von 1,03 Prozent des Bruttonationaleinkommens der EU-28 auf 1,11 Prozent des Bruttonationaleinkommens der EU-27 (!) vor. Dies entspricht wegen des Austritts Gro&szlig;britanniens faktisch einer leichten Verringerung. Allerdings ist vollkommen offen, ob selbst dieser Kommissionsvorschlag sich &uuml;berhaupt durchsetzt, denn einige Mitgliedstaaten wie &Ouml;sterreich und die Niederlande haben bereits signalisiert, dass sie nicht einverstanden sind und sich f&uuml;r st&auml;rkere K&uuml;rzungen einsetzen wollen. Die Erfahrung zeigt, dass sich die Mitgliedstaaten meist auf ein niedrigeres Finanzvolumen einigen als von der Kommission vorgeschlagen. Damit droht ein v&ouml;llig unzureichend ausgestatteter Haushalt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/2258\">Blickpunkt WiSo<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>20-Finanzministertreffen: Bundesregierung sorgt sich um hohen Schuldenstand<\/strong><br>\nAngesichts einer sich eintr&uuml;benden Weltkonjunktur und neuen Krisengefahren zeigt sich auch die Bundesregierung besorgt &uuml;ber den hohen Schuldenstand in vielen L&auml;ndern. Entscheidend sei, dass es genug &ldquo;Feuerkraft gibt, um reagieren zu k&ouml;nnen&rdquo;, lie&szlig; das Bundesfinanzministerium mit Blick auf den IWF-Bericht verlauten.<br>\nFinanzminister Olaf Scholz, der am Mittwoch zum IWF-Treffen der Finanzminister und Notenbankenchefs aus aller Welt in Bali eingetroffen ist, will dementsprechend die Schuldenproblematik auf dem Treffen mit seinen Amtskollegen in den Mittelpunkt stellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/dicke-luft-vor-g20-finanzministertreffen\/a-45831302\">Deutsche Welle<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Ist das jetzt Realsatire? Olaf Scholz sorgt sich um die hohen Schuldenst&auml;nde anderer L&auml;nder, die vermutlich auch deshalb existieren, weil Deutschland nichts f&uuml;r die eigene Binnennachfrage und damit gegen die anhaltend hohen &Uuml;bersch&uuml;sse im Au&szlig;enhandel unternehmen will. Die kann es der Logik nach aber nur geben, wenn sich das Ausland verschuldet. <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Jahrestagung des IWF &bdquo;Diese Globalisierungskrise ist eine soziale Krise&ldquo;<\/strong><br>\nDer IWF habe bei seiner Jahrestagung auf Bali eine &ndash; wenn auch versp&auml;tete &ndash; &bdquo;Kehrtwende&ldquo; vollzogen, sagte der Wirtschaftsexperte Rudolf Hickel im Dlf. K&uuml;nftig solle auf &bdquo;inklusives Wachstum&ldquo; gesetzt werden, um die ungerechte Verteilung des Wohlstands zu mindern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/jahrestagung-des-iwf-diese-globalisierungskrise-ist-eine.694.de.html?dram:article_id=430306\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>90 &Ouml;konom\/innen gegen Weltbankpl&auml;ne zu Schattenbanken in der Entwicklungsfinanzierung<\/strong><br>\n92 renommierte &Ouml;konom\/innen aus zahlreichen L&auml;ndern warnen aus Anla&szlig; der Weltbank-Jahrestagung in diesem offenen Brief davor, die Entwicklungs- und Infrastrukturfinanzierung auf das Schattenbanksystem umzustellen. Betroffen w&auml;ren Sektoren der wirtschaftlichen und sozialen Infrastruktur wie Transport, Wasser, Energie, Bildung und Gesundheit. [&hellip;]<br>\nGest&uuml;tzt auf Schlagworte wie Billions to Trillions und auf die neue Weltbank-Agenda Maximizing Finance for Development (MFD), sieht die neue Strategie zur Verwirklichung der Ziele f&uuml;r die nachhaltige Entwicklung so aus: Man nutze die Techniken des &bdquo;Shadow banking&ldquo; um &bdquo;investierbare&ldquo; Anlagem&ouml;glichkeiten in den Bereichen Infrastruktur, Wasserversorgung, Gesundheitswesen oder Bildung zu kreieren und auf diese Weise globale institutionelle Anleger f&uuml;r billionenschwere Investitionen zu gewinnen.<br>\nWer die Entwicklungsfinanzierung f&uuml;r das Schattenbankensystem &ouml;ffnet, f&ouml;rdert nicht nur die Privatisierung von Aufgaben der &ouml;ffentlichen Daseinsvorsorge, sondern l&auml;utet wom&ouml;glich eine Austerit&auml;tspolitik in Permanenz ein, nach dem Prinzip &bdquo;Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren&ldquo;. Noch grunds&auml;tzlicher: Die Finanzsysteme armer L&auml;nder sollen nach dem Vorbild von Kapitalm&auml;rkten umorganisiert werden, die f&uuml;r global agierende Investoren attraktiv sind. Diese gezielte Umgestaltung von Finanzsystemen ist eine Gefahr f&uuml;r die Fortschritte auf dem Weg zur Verwirklichung der Nachhaltigkeitsziele (SDG).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boell.de\/de\/2018\/10\/11\/mit-ihrer-neuen-agenda-maximizing-finance-development-oeffnet-die-weltbank-die?dimension1=startseite\">Heinrich B&ouml;ll Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Anti-Seidenstra&szlig;e<\/strong><br>\nGegen Chinas &ldquo;Neue Seidenstra&szlig;e&rdquo; will sich die EU beim Asien-Europa-Treffen in dieser Woche in Br&uuml;ssel mit einer neuen &ldquo;Konnektivit&auml;tsstrategie&rdquo; in Stellung bringen. Die Strategie, die die EU-Au&szlig;enbeauftragte im September in den Grundz&uuml;gen vorgestellt hat, zielt darauf ab, die Transportinfrastruktur sowie digitale und Energienetze zwischen Asien und Europa zu verbessern. Auf denselben Feldern ist auch Beiing mit seiner Seidenstra&szlig;en-Initiative aktiv. Das Ausw&auml;rtige Amt hat vor kurzem einen ersten Vorsto&szlig; in der Sache gestartet. Dabei erkl&auml;rte Staatsminister Niels Annen (SPD) in Usbekistan, f&uuml;r Br&uuml;ssel seien Sozialstandards und Menschenrechte &ldquo;Priorit&auml;ten&rdquo;: &ldquo;Darin unterscheidet sich unser Angebot von Chinas Belt and Road-Initiative.&rdquo; Deutschland hat jahrelang das usbekische Folterregime unterst&uuml;tzt, unter anderem mit Milit&auml;rhilfe. Auch Washington hat eine neue Infrastrukturinitiative in Asien gestartet; dazu hat Au&szlig;enminister Mike Pompeo erkl&auml;rt, die USA st&uuml;nden f&uuml;r &ldquo;ehrliche Vertr&auml;ge&rdquo; und w&uuml;rden &ldquo;nie Dominanz &uuml;ber den Indo-Pazifik anstreben&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7752\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Leiharbeit &ndash; zwischen atypisch und normal<\/strong><br>\nLaut einer aktuellen Befragung der IG Metall setzen immer mehr Betriebe Leiharbeit ein. Dabei werden sie immer h&auml;ufiger zum Ersatz f&uuml;r die Stammbelegschaften. Das Problem ist, dass Leihbesch&auml;ftigte weniger verdienen und schlechtere Arbeitsbedingungen haben als die Stammbesch&auml;ftigten. Der DGB-klartext fordert deshalb: gleiches Recht auf gute Arbeitsbedingungen und L&ouml;hne f&uuml;r Stamm- und Leihbesch&auml;ftigte. [&hellip;]<br>\nLeiharbeit ist in Deutschland kein Randph&auml;nomen mehr. Laut Bundesagentur f&uuml;r Arbeit waren im Jahresdurchschnitt 2017 1,03 Millionen Leiharbeiter*Innen besch&auml;ftigt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg ihre Zahl um 41.000 (plus vier Prozent). In den letzten 10 Jahren wuchs die Zahl um ganze 40 Prozent. Die atypische Leiharbeit ist damit f&uuml;r viele Besch&auml;ftigte zum Alltag geworden. Doch die Probleme bleiben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++7a862402-cdf8-11e8-bd29-52540088cada\">DGB klartext<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Hartz-Reform hat &bdquo;Position der SPD erheblich geschw&auml;cht&ldquo;<\/strong><br>\nHeinemann: Herr Neugebauer, kann die SPD ein solches Wendeman&ouml;ver weg von der Agenda 2010 als Regierungspartei ausf&uuml;hren?<br>\nNeugebauer: Das kann sie als Bestandteil ihrer Erneuerungspolitik begreifen, dann allerdings au&szlig;erhalb der Regierung, n&auml;mlich als eine Perspektive f&uuml;r die Zeit der n&auml;chsten Regierung, und sie muss es dann auch zusammen mit einer neuen Machtperspektive diskutieren. (&hellip;)<br>\nNeugebauer: Eines der zentralen Probleme, dass die Vermittelbarkeit nicht funktionierte, war, dass in der Praxis das F&ouml;rdern geringer betont wurde als das Fordern, dass der Eindruck entstand, dass hier eher gefordert wurde, dass durch den abrupten Absturz nach dem Wegfall des Arbeitslosengeldes II oder der alten Arbeitslosenhilfe auf die Arbeitslosengeld II Hartz-Formel viele Leute in soziale Verunsicherung geraten sind und viele bef&uuml;rchteten, m&ouml;glicherweise bei einem Jobverlust dort hinzugeraten. Das hei&szlig;t, das hat die Position der SPD erheblich geschw&auml;cht, und da, anders als bei anderen Dingen, dies in der Partei nicht diskutiert, sondern vom Kanzleramt, von Schr&ouml;der aus dekretiert wurde, hat das nicht die erhoffte positive Resonanz erzielt. (&hellip;)<br>\nHeinemann: Gerhard Schr&ouml;der hat es immerhin erreicht, dass die SPD nicht mehr als Partei wahrgenommen wurde, die nur Geld umverteilen will. Entwickelt sich die Partei dorthin jetzt wieder zur&uuml;ck?<br>\nNeugebauer: Das ist in der Tat ein Dilemma. Sie wird mit dem alten Bild, Sozis k&ouml;nnen nicht mit Geld umgehen, ebenso sich auseinandersetzen m&uuml;ssen wie mit der Frage, ob das, was sie von der Agenda 2010 jetzt noch erhalten oder revidieren will, dazu f&uuml;hrt, dass sie in die alten Zust&auml;nde zur&uuml;ckkehrt, und das geht nat&uuml;rlich auch nicht. Wir haben heute neue Rahmenbedingungen, wir haben andere Herausforderungen, allein durch die Globalisierung, durch die Digitalisierung der Arbeitswelt, durch die Konzentration auf Fragen der Vorbereitung auf das Arbeitsleben, das hei&szlig;t Bildung, Weiterbildung, und insofern denke ich, dass einige Punkte von der alten Agenda 2010, insbesondere was Bildungspolitik angeht, durchaus erhalten bleiben werden. Aber im sozialpolitischen Bereich wird die Frage, ob der Staat sich wieder mal nicht der Nachsorge zuwenden muss, st&auml;rker diskutiert und entschieden werden m&uuml;ssen als gegenw&auml;rtig, wo der vorsorgende Staat im Vordergrund steht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ausstieg-aus-agenda-2010-hartz-reform-hat-position-der-spd.694.de.html?dram:article_id=430408\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Von einem Professor d&uuml;rften wesentlich mehr konkretere Aussagen erwartet werden. Das Interview, das mit vielen Phrasen (z.B. &ldquo;Herausforderungen, allein durch die Globalisierung, durch die Digitalisierung der Arbeitswelt&rdquo;) versehen ist, k&ouml;nnte als &uuml;berfl&uuml;ssig bezeichnet werden. H&auml;tte statt des vielen &ldquo;Elfenbeinturm-Geschw&auml;tz&rdquo; nicht viel mehr z.B. die Frage gekl&auml;rt werden m&uuml;ssen, wie die SPD innerhalb dieser Koalition eine Abkehr von der Agenda 2010 und der sog. Hartz-Reform umsetzen kann? Und vor allem: Wie k&ouml;nnte das glaubw&uuml;rdig der (urspr&uuml;nglichen Kern-) W&auml;hlerschaft vermittelt werden? Eigentlich gar nicht, oder?<\/em><\/p>\n<p><em>Hatte die SPD zur Zeit der angeblichen Wahrnehmung als Partei, die mit Geld nicht umgehen k&ouml;nne und lediglich umverteilen wolle, nicht viel gr&ouml;&szlig;ere Erfolge zu feiern gehabt? Damals lag die SPD bei Wahlen (nicht bei Umfragen) bei &uuml;ber 40 Prozent. Warum sollte das heute nicht m&ouml;glich sein? Dazu bedarf es jedoch auch eines Personals, das eine Erneuerung glaubw&uuml;rdig r&uuml;berbringen kann &ndash; statt u.a. einer Frau Nahles und der Herren Klingbeil und Scholz.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Sie verdienen mehr vom Rentenkuchen!<\/strong><br>\nRenten rauf, damit Rentnerinnen und Rentner im Alter in W&uuml;rde leben k&ouml;nnen!<br>\nIn der Debatte zum Rentenpaket der Bundesregierung forderte Matthias W. Birkwald heute im Plenum des Deutschen Bundestages:<br>\n&ldquo;Minister Heil, bleiben Sie nicht auf halber Strecke stehen. Heben Sie das Rentenniveau deutlich an, statt es nur einzufrieren, schaffen Sie alle Ungerechtigkeiten in der M&uuml;tterrente ab und machen Sie die Erwerbsminderungsrenten armutsfest!&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.matthias-w-birkwald.de\/de\/article\/1821.sie-verdienen-mehr-vom-rentenkuchen.html\">Matthias W. Birkwald (DIE LINKE)<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Erm&auml;chtigende Gesetze<\/strong><br>\nIn nahezu allen Bundesl&auml;ndern erh&auml;lt die Polizei per Parlamentsbeschluss weitreichende Befugnisse. Grundrechte werden damit weiter eingeschr&auml;nkt, mehr Sicherheit wird aber nicht geschaffen<br>\n(&hellip;) Die Versch&auml;rfung der Polizeigesetze ver&auml;ndert die Rolle der Polizei in der Gesellschaft, insofern die Staatsgewalt durch die Ausweitung von Befugnissen zu einem schwer zu kontrollierenden Zentrum von Macht und Kompetenzen ger&auml;t und ihr zugleich mit der Schaffung immer weitergehender Bewertungsspielr&auml;ume die Deutungshoheit &uuml;ber komplexe Sachverhalte und Konflikte &uuml;bertragen wird. Einerseits beteiligt sich die Polizei als soziale Akteurin an Debatten und vertritt &ouml;ffentlichkeitswirksam Positionen. In Bev&ouml;lkerungsumfragen wird ihr stets ein hohes Ma&szlig; an Vertrauen entgegengebracht, in der Politik haben die Forderungen der Polizeigewerkschaft Gewicht. Andererseits scheint dieses Vertrauen nicht auf Gegenseitigkeit zu beruhen. Zarten Ans&auml;tzen einer gesellschaftlichen Kontrolle von au&szlig;en widersetzt sich die Polizei hartn&auml;ckig &ndash; sei es bei der vom Europ&auml;ischen Gerichtshof f&uuml;r Menschenrechte empfohlenen und andernorts &uuml;blichen Kennzeichnungspflicht, der Einrichtung von unabh&auml;ngigen Beschwerdestellen oder dem Zugang von Medien zu Polizeieins&auml;tzen. Die Polizei wirkt hier stets um eigene Legitimation bem&uuml;ht und ist insofern wenig empf&auml;nglich f&uuml;r Kritik, die sie zum Teil reflexartig zu unterbinden versucht. Problembereiche wie Polizeigewalt, institutioneller Rassismus und t&ouml;dlicher Schusswaffeneinsatz erfordern eine ehrliche Auseinandersetzung und eine produktive Fehlerkultur, sonst k&ouml;nnen sie das Vertrauen der Bev&ouml;lkerung dauerhaft besch&auml;digen. Die derzeitigen Reformen sind ein Schritt in die falsche Richtung.<br>\nDie Reformbem&uuml;hungen sind dar&uuml;ber hinaus auch im Kontext einer allgemeinen gesellschaftlichen Entwicklung zu betrachten. Auf vielen Ebenen l&auml;sst sich eine Tendenz weg von der ernsthaften Bearbeitung sozialer Probleme und hin zu oberfl&auml;chlichen Scheinl&ouml;sungen beobachten. W&auml;hrend soziale Verunsicherung vielfach aus dem Blickfeld gedr&auml;ngt wird, gilt die oberste Priorit&auml;t der Sicherheit in einem streng sicherheitspolitischen Sinne, also als Sicherheit vor Kriminalit&auml;t und Terrorismus, als Abwesenheit von Risiken. Durch das immer fr&uuml;here Identifizieren aller denkbaren Risikofaktoren soll jedes potentiell sch&auml;dliche Verhalten weit im Vorfeld eliminiert werden.<br>\nVor diesem Hintergrund sind eine ausufernde Sicherheitsgesetzgebung und eine &uuml;berdimensional einflussreiche Polizei geradezu programmiert. Gl&uuml;cklich wird damit wohl niemand werden. Denn anders als es die oft bem&uuml;hte Floskel vom Ausgleich von Sicherheit und Freiheit suggeriert, f&uuml;hren die mit den Polizeigesetzen eingef&uuml;hrten Ma&szlig;nahmen nicht zu mehr Sicherheit. Wie die NSU-Mordserie und der Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt gezeigt haben, ist die Verhinderung solcher Taten keine Frage der Befugnisse. Die Beh&ouml;rden verf&uuml;gen l&auml;ngst &uuml;ber die rechtlichen und technischen Mittel, unsere physische Sicherheit zu gew&auml;hrleisten. Dass die vorgeschlagenen Ma&szlig;nahmen, empirisch betrachtet, nicht zu einer Verbesserung der Sicherheitslage oder einem R&uuml;ckgang der Kriminalit&auml;t f&uuml;hren werden, das wissen auch die Innenminister und Polizeifunktion&auml;re. Solange damit das Dogma der Sicherheit bedient wird, kann aber so vermieden werden, sich um die wirklichen Probleme zu k&uuml;mmern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/341587.polizeirechtsreform-erm%C3%A4chtigende-gesetze.html\">junge Welt<\/a>\n<p><strong>dazu: NRW entsch&auml;rft geplantes Polizeigesetz<\/strong><br>\nEigentlich hatten CDU und FDP das sch&auml;rfste Antiterrorgesetz f&uuml;r NRW geplant. Es folgte massive Kritik von Verfassungsrechtlern. Nun rudert die Koalition zur&uuml;ck und spricht von einem &bdquo;zeitgem&auml;&szlig;en Update&ldquo;.<br>\nNach massiver Kritik von Verfassungsrechtlern hat die schwarz-gelbe Koalition in Nordrhein-Westfalen ihr geplantes neues Polizeigesetz entsch&auml;rft. Der umstrittene Begriff der &bdquo;drohenden Gefahr&ldquo; als Rechtsgrundlage f&uuml;r erweiterte Polizeibefugnisse bereits im Vorfeld von m&ouml;glichen Straftaten ist nun gestrichen. Die H&ouml;chstdauer des Polizeigewahrsams wird verk&uuml;rzt. Darauf einigte sich Innenminister Herbert Reul (CDU) am Dienstag mit den Fraktionen von CDU und FDP.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/regionales\/nrw\/article181821396\/Nach-Kritik-NRW-entschaerft-geplantes-Polizeigesetz.html\">Welt Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Das arbeitende Russland protestiert: Mehrheit lehnt Rentenreform ab<\/strong><br>\nKapitalisten aller Schattierungen unterst&uuml;tzten den Vorschlag, das Rentenalter zu erh&ouml;hen. B&uuml;rgerliche Politiker, Journalisten, &Ouml;konomen, Juristen erf&uuml;llten den Auftrag ihrer Herren und behaupteten einander ins Wort fallend, dass erstens in Russland die Lebenserwartung gestiegen ist. Zweitens, dass man in allen europ&auml;ischen L&auml;ndern nicht vor 65 in Rente geht. Drittens versicherten der Premierminister Dmitrij Medwedjew und Regierungsbeamte den Mitb&uuml;rgern: Wenn das Rentenalter nicht erh&ouml;ht wird, dann wird der Rentenfonds (die Regierungsbeh&ouml;rde, die die Rentenangelegenheiten verwaltet) bald ihren Verpflichtungen gegen&uuml;ber den Rentnern aufgrund von fehlendem Geld nicht mehr nachkommen k&ouml;nnen.<br>\nAber derartige Argumente der Regierung waren entweder hinterlistig oder offen falsch.<br>\nErstens ist die Situation mit der Lebenserwartung der russischen B&uuml;rger keineswegs so g&uuml;nstig, wie die Anh&auml;nger des herrschenden Regimes behaupten. Mehr als ein Drittel der M&auml;nner erreicht das Rentenalter (60 Jahre) nicht. Die staatliche Statistik zeigt, dass die Zahl der arbeitenden M&auml;nner mit dem &Uuml;bergang aus der Altersgruppe von 50&ndash;54 Jahren in die Vorruhestandsgruppe j&auml;hrlich um eine Million reduziert wird. Eine weitere Million verliert das Land jedes Jahr, wenn Arbeiter in die erste (nach derzeitiger Gesetzgebung) f&uuml;nfj&auml;hrige Rentenphase eintreten. Und im folgenden bleibt von der Gruppe der M&auml;nner (65&ndash;70 Jahre) nur ein Viertel der Gruppe der 50&ndash;54j&auml;hrigen.<br>\nWas die Frauen im Rentenalter betrifft, so arbeitet die Mehrheit von ihnen als &bdquo;Gro&szlig;m&uuml;tter&ldquo;. In Russland ist nach 1991 jede zweite (50,8 Prozent) Vorschuleinrichtung geschlossen worden, die Geb&auml;ude wurden verkauft und von den neuen Eigent&uuml;mern umgewidmet. Deshalb gibt es im Land ein ernstes Defizit an Kinderg&auml;rten und diejenigen, die es noch gibt, nehmen keine Kinder unter drei Jahren auf. Deshalb muss die Mehrheit der Rentnerinnen die Rolle von Kinderm&auml;dchen f&uuml;r die Enkelinnen und Enkel im Vorschulalter spielen.<br>\nNoch ernster ist das Problem des Besch&auml;ftigungsgrads der B&uuml;rger. In den letzten vier Jahren wurden 15 Prozent mehr Arbeitspl&auml;tze vernichtet als geschaffen. Und das sind zus&auml;tzliche 1,9 Millionen Menschen, die arbeitslos geworden sind und die 5-Millionen-Armee dauerhaft Arbeitsloser auff&uuml;llen. In der Folge sind M&auml;nner, die &auml;lter als 45 Jahre sind, wenn sie ihre Arbeit verloren haben, im Durchschnitt 8 Monate lang arbeitslos und die, die schon 50 Jahre alt sind, suchen im Durchschnitt mehr als 8,5 Monate nach einem neuen Arbeitsplatz. Bei den Frauen ist das Problem mit der Arbeitsplatzsuche noch gr&ouml;&szlig;er. (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/de\/5041\/internationale_politik\/9568\/Das-arbeitende-Russland-protestiert.htm%20\">unsere zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.O.:<\/strong> Ausf&uuml;hrlicher faktenreicher analytisch-tiefgr&uuml;ndiger Einblick aus erster Hand in die kontroverse Diskussion &uuml;ber das Pro und Contra der aktuellen Ver&auml;nderungen im russischen Rentensystem aus linkem Blickwinkel.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Absurder Nationalismus: Die Ukraine geht auf Distanz zu Europa<\/strong><br>\nDas ukrainische Parlament hat in erster Lesung einem Gesetz zugestimmt, wonach nur noch ukrainisch publiziert werden darf.<br>\nDas Tessin ohne Italienisch? Die Kantone Genf, Waadt und Neuenburg ohne Franz&ouml;sisch? Man stelle sich vor, National- und St&auml;nderat w&uuml;rden in Bern ein Gesetz beschliessen, gem&auml;ss dem es im Tessin und in den franz&ouml;sischsprachigen Kantonen verboten w&auml;re, Zeitungen in italienischer oder franz&ouml;sischer Sprache herauszugeben oder auch Online-Portale in italienischer oder franz&ouml;sischer Sprache zu betreiben, es sei denn, es erscheine jeder einzelne publizierte Artikel gleichzeitig auch in deutscher Sprache! Eine absolut absurde Idee!<br>\nIn Kiev hat die Verkhovna Rada, das ukrainische Ein-Kammer-Parlament, genau so ein Gesetz zur ukrainischen Sprache in erster Lesung am 4. Oktober genehmigt! Zur Durchsetzung der ukrainischen Sprache in der gesamten Ukraine &ndash; in der rund ein Drittel der Bev&ouml;lkerung seit Jahrhunderten Russisch spricht &ndash; sollen &lsquo;fremdsprachige&rsquo; Publikationen verboten werden, es sei denn, wie oben erw&auml;hnt, die Publikationen w&uuml;rden all ihre Artikel nicht nur in &lsquo;fremder&rsquo; Sprache, sondern gleichzeitig auch in ukrainischer Sprache publizieren.<br>\nDas Ziel dieses Gesetzes ist klar: Die russische Sprache soll in der Ukraine ausgerottet werden! Die Ukraine soll, was sie geschichtlich eben nie war, sprachlich und kulturell nun halt eben mit Zwangsmassnahmen zu einer &lsquo;Nation&rsquo; werden. Nationalismus der schlimmsten Sorte!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/Ukraine-Sprache-Ukrainisch-Russisch-Gesetz\">Infosperber<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> lesenswert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>H&ouml;rt hin, was die Menschen euch heute sagen<\/strong><br>\nWie umgehen mit der Rechten? In Cottbus reden sie &ouml;ffentlich miteinander dar&uuml;ber, was los ist in der Stadt. Im Bundestag br&uuml;llt schon mal jemand Faschismus und denkt, damit ist alles gesagt. Ist es?<br>\nVorgestern habe ich mir eine Diskussion in Cottbus angeh&ouml;rt, bei der es noch einmal um die Vorf&auml;lle Anfang des Jahres ging, als junge Fl&uuml;chtlinge Einheimische mit Messern angegriffen hatten. Ein paar Tage geh&ouml;rte die Stadt der AfD und der &ldquo;Zukunft Heimat&rdquo; und den Hooligans. In Cottbus fing an, was sich in Chemnitz und K&ouml;then fortsetzte.<br>\nDer rbb organisierte den Abend. Viele waren da, ein Arzt, der die &ldquo;Zukunft Heimat&rdquo; vertrat und ihre radikale Haltung mit Zitaten von Ernst Bloch rechtfertigte. Da war ich erstaunt, denn Bloch ist ein linker Philosoph gewesen, bestimmt kein Ahnherr der Rechten. Der CDU-B&uuml;rgermeister war da und erz&auml;hlte, dass heute mehr Polizisten auf der Stra&szlig;e Streife gingen und ein Schulleiter sagte, in seiner Schule mit hohem Migrantenanteil h&auml;tten sie jetzt mehr Sozialarbeiter und weniger Probleme. Die Fraktionsvorsitzende der AfD sa&szlig; im Publikum und erz&auml;hlte laut und froh, welch wertvolle Sacharbeit sie in der Stadtversammlung leistet.<br>\nSie redeten miteinander, sogar einigerma&szlig;en zivilisiert. Der Arzt machte die Fl&uuml;chtlinge f&uuml;r alles verantwortlich, vor allem f&uuml;r die unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig hohe Kriminalit&auml;t und den vermeintlichen Kontrollverlust des Staates. Der Staatssekret&auml;r aus der brandenburgischen Staatskanzlei hielt aggressiv dagegen und ein Wissenschaftler aus Dortmund sagte, Integration setze Sprachkenntnis voraus und finde in der Arbeitswelt statt.<br>\nVieles war richtig, die Meinungen im Publikum blieben geteilt. Egal. Reden ist gut. Besser als schweigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/parteien\/id_84602924\/-unteilbar-demo-in-berlin-hoert-hin-was-die-menschen-euch-heute-sagen.html\">T-Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Trend geht in falsche Richtung: 821 Millionen Menschen leiden Hunger<\/strong><br>\nDie Werte zur Situation der Hungernden weltweit verbessern sich seit dem Jahr 2000 stetig. Doch nun beklagt die Welthungerhilfe eine Trendumkehr: 821 Millionen Menschen haben nicht genug zu essen. Es brauche politische L&ouml;sungen.<br>\nWegen bewaffneter Konflikte und des Klimawandels droht dem weltweiten Kampf gegen den Hunger ein R&uuml;ckschlag. &ldquo;Wenn das Tempo bei der Bek&auml;mpfung des Hungers gleich bleibt, wird es 50 L&auml;ndern nicht gelingen, den Hunger bis 2030 abzuschaffen&rdquo;, teilte die Welthungerhilfe in Berlin bei der Ver&ouml;ffentlichung des Welthunger-Index 2018 mit. Zwar seien die Werte zur Hungersituation seit dem Jahr 2000 weltweit insgesamt um 28 Prozent gefallen, die j&uuml;ngst gestiegene Zahl der Hungernden auf nun 821 Millionen Menschen zeige jedoch, dass der Trend wieder in die falsche Richtung gehe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/821-Millionen-Menschen-leiden-Hunger-article20666252.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Schulen brauchen bis 2030 Zehntausende neue Lehrer pro Jahr<\/strong><br>\nAn vielen deutschen Schulen werden auch in den kommenden Jahren Lehrer fehlen. Aber wie viele genau? Die Kultusminister legen eine neue Prognose vor.<br>\nSchon heute herrscht vor allem an Grundschulen ein oft dramatischer Lehrermangel. Auch in der nahen Zukunft werden deutsche Schulen wohl heftig um neue Lehrkr&auml;fte konkurrieren. Bundesweit sei bis 2030 mit einem durchschnittlichen Einstellungsbedarf von knapp 32.000 Lehrern pro Jahr zu rechnen, berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland unter Berufung auf eine neue Prognose der Kultusministerkonferenz (KMK). Dem st&uuml;nden jedoch nicht ausreichend Bewerber gegen&uuml;ber. Jedes Jahr k&ouml;nnten Hunderte Stellen unbesetzt bleiben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/lebenundlernen\/schule\/lehrermangel-schulen-brauchen-knapp-32-000-neue-lehrer-pro-jahr-a-1232639.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Bj&ouml;rn H&ouml;cke droht mit &ldquo;Dunkeldeutschland&rdquo;<\/strong><br>\nH&ouml;cke h&auml;lt faktisch wenig von Grund- und Menschenrechten sowie von Gewaltenteilung und Parlamentarismus. F&uuml;r ihn sind &ldquo;die westlichen Werte&rdquo; &ldquo;aufgeblasener Werteschaum&rdquo; (S. 199). &ldquo;Der Parteiengeist muss &uuml;berwunden, die innere Einheit hergestellt werden&rdquo;, sagt er. (288) Schluss mit dem &ldquo;westlich-dekadenten Liberalismus und der ausufernden Parteienherrschaft&rdquo;! (285) An deren Stelle soll &ldquo;eine fordernde und f&ouml;rdernde politische Elite, die unsere Volksgeister wieder weckt&rdquo;, treten. (286)<br>\nMit Machiavelli bezweifelt er, dass &ldquo;ein Volk &uuml;berhaupt in der Lage ist, sich selbst aus dem Sumpf wieder herauszuziehen&rdquo;. (286) &ldquo;Es braucht eine starke Pers&ouml;nlichkeit und eine feste Hand an langer Leine, um die zentrifugalen Kr&auml;fte zu b&auml;ndigen und zu einer politischen Sto&szlig;kraft zu b&uuml;ndeln.&rdquo; (231)<br>\nBei dieser Aussage handelt es sich um eine Kompromissbildung zwischen H&ouml;ckes Votum f&uuml;r &ldquo;die feste Hand&rdquo; und dem Versuch, das Pl&auml;doyer f&uuml;r die autorit&auml;re L&ouml;sung nicht als ganz so hart erscheinen zu lassen, wie es faktisch ist. Herauskommen tut die unfreiwillig komische Formulierung von der &ldquo;festen Hand an langer Leine&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Bjoern-Hoecke-droht-mit-Dunkeldeutschland-4186178.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers B.E.:<\/strong> Gustl Mollath musste in die Psychiatrie und so etwas l&auml;uft frei herum! Da k&ouml;nnen wir uns auf etwas gefasst machen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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