{"id":46624,"date":"2018-10-20T11:45:59","date_gmt":"2018-10-20T09:45:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46624"},"modified":"2018-10-22T07:31:57","modified_gmt":"2018-10-22T05:31:57","slug":"leserbriefe-zur-landtagswahl-in-bayern-und-den-diesbezueglichen-artikeln-auf-den-nachdenkseiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46624","title":{"rendered":"Leserbriefe zur Landtagswahl in Bayern und den diesbez\u00fcglichen Artikeln auf den Nachdenkseiten"},"content":{"rendered":"<p>Die Artikel: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46532\">Bayern-Wahl st&uuml;lpt einiges um<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46538\">Die Bayernwahl zeigt einmal mehr, dass die andauernde AfD-Fokussierung vor allem den Gr&uuml;nen nutzt<\/a> stie&szlig;en verst&auml;ndlicherweise auf gro&szlig;es Interesse und Resonanz in unserer Leserschaft.  Die folgenden Zuschriften sind durchzogen von einer gewissen Ratlosigkeit und der Erkenntnis, dass es im bayerischen Landtag im Moment keine Mehrheit f&uuml;r eine wirklich fortschrittliche Politik gibt, und dass dies auf Bundesebene zumindest &auml;hnlich ist.  Ein erstaunlicher Zustand, wenn man bedenkt, dass viele Menschen unterschwellig wissen, dass etwas sehr schiefl&auml;uft in der gegenw&auml;rtigen Politik.  Zusammengestellt von <strong>Moritz M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NachDenkSeiten-Redaktion, <\/p><p>die SPD ist nach dieser Landtagswahl endg&uuml;ltig auf der Palliativstation der bundesdeutschen Demokratie gelandet. Keine andere Partei hat bei dieser Wahl relativ mehr Stimmen verloren als die SPD. Nun wird der R&uuml;cktritt der Spitzenkandidatin Kohnen gefordert. Warum fordert niemand &ouml;ffentlich den R&uuml;cktritt der Parteivorsitzenden Nahles? Frau Nahles kommentiert den Wahlausgang mit der Bemerkung, dass Wahlergebnis m&uuml;sse auf allen Ebenen analysiert werden und &ldquo;schlechter Performance&rdquo;. Aus Bayern h&ouml;rt man, dass es an Hartz IV &ndash; also der Agenda 2010&nbsp; &ndash; und fehlender Glaubw&uuml;rdigkeit der Partei gelegen habe, also beides Begr&uuml;ndungen die in erster Linie von der Politik der Bundes-SPD abh&auml;ngig sind. Einen drohenden Verlust der Glaubw&uuml;rdigkeit mahnte in einem DLF-Interview am Wochenende auch MdB Hilde Mattheis an. Die Glaubw&uuml;rdigkeit der SPD ist nach diesem Wahlergebnis offensicht l&auml;ngst abhanden gekommen. Welche Analyse braucht da noch Frau Nahles und die SPD-F&uuml;hrung? Die SPD operiert personell im Bund mit ihrem letzten Aufgebot: Nahles, Scholz, Maa&szlig;, Klingbeil, Carsten Schneider und Johannes Kahrs. Die Ministerinnen Barley, Giffey und Schulzke d&uuml;rfen offenbar nichts eigenst&auml;ndig in ihren Ressorts politisch voranbringen. Welche Botschaft geht von diesen Personen an die W&auml;hler aus, wenn es an einem glaubw&uuml;rdigen Programm fehlt, dass von &uuml;berzeugender Politik der handelden Personen repr&auml;sentiert wird? &ndash; Fehlanzeige! Das Trauerspiel wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit bei der anstehenden Hessen-Wahl &auml;hnlich wiederholen. Kandidat Sch&auml;fer-G&uuml;mbel ist nicht nur optisch einer denkbaren Kandidatin Andrea Ypsilanti unterlegen. Er steht Nahles &amp; Co. inhaltlich sehr nahe. Wenn der Appell von Frau Schwan im ZEIT-Interview der letzten Woche in der Partei keine Resonanz erh&auml;lt,&nbsp; ist die Endzeit-Agonie wohl nicht mehr fern. Quo vadis SPD? <\/p><p>MfG, Ansgar Lanwert <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Werter Herr M&uuml;ller!<br>\n&nbsp;<br>\nWarum freue ich mich als ehemaliger Juso &uuml;ber den Niedergang der SPD?<\/p><p>Weil sich die SPD zu einer Partei f&uuml;r jene Menschen entwickelte, die sie einst ob ihres zynischen Lohndumpings bek&auml;mpfte. Lohndumping war neben dem biologisch-technischen Fortschritt immer die erste Wahl, eine h&ouml;chstm&ouml;gliche Verzinsung des Kapitals zu erreichen.<\/p><p>Das Schleifen nationaler Grenzen unter dem verf&uuml;hrerischen Wort einer vermeintlichen &bdquo;Weltoffenheit&ldquo;, das f&uuml;r die SPD offenbar eines der h&ouml;chsten Ziele ist, ist dem Grunde nach nichts anderes als eine Gleichsetzung von Mensch, Ware und Kapital mit den Ziele eines ungehinderten Geld- und Warenverkehrs, den St&auml;rkeren im Markt, den Globalplayern den Weg frei zu machen. Dass die Freiz&uuml;gigkeit des Personenverkehrs Menschen zu Allokationsfaktoren macht, ist f&uuml;r &Ouml;konomen dabei die einzig sinnvolle Betrachtungsweise. Doch nicht alle Menschen sehen sich als Allokationsfaktoren, die nach einer bestm&ouml;glichen Verwertung ihrer Arbeitskraft im Weltmarkt suchen, wenn denn dieser beispielsweise in Singapur sein sollte.<\/p><p>Da &bdquo;Nebenwirkungen&ldquo; dieser Migrationsbewegungen f&uuml;r Geld, Waren und Personen nur in den wenigstens F&auml;llen &ouml;konomisch korrekt zu bewerten sind, werden Widerspr&uuml;che sich in wachsenden Spannungen innerhalb der V&ouml;lker niederschlagen. Dass Deutsche bisher davon weitgehend verschont geblieben sind, ist ein Folge, dass &bdquo;wir&ldquo; in der Lage sind, aufgrund &bdquo;unserer&ldquo; wirtschaftlichen Macht und im Schlepptau der US-Amerikaner &bdquo;uns&ldquo; aller Ressourcen der Welt bedienen zu k&ouml;nnen um wiederum mit unseren Exportprodukten die Wirtschaft anderer L&auml;nder zu ersticken, deren Bev&ouml;lkerung zu Konsumenten machen, finanziert &uuml;ber den Target, der bekanntlich f&uuml;r f&uuml;hrende &Ouml;konomen kein Problem darstellt, vermutlich aus dem Grund, dass Folgewirkungen weniger genau absch&auml;tzbar sind als der Anstieg des Klimas in Gr&ouml;nland im Jahr 2068.<\/p><p>Heute sind es multinational operierende Finanz-, Wirtschafts- und Handelsimperien, deren Besitzer und Manager mit Hilfe willf&auml;hriger Politiker und deren Verf&uuml;gungsgewalt &uuml;ber Armeen sich die ganze Welt &bdquo;unter den Nagel&ldquo; zu rei&szlig;en und mit Hilfe ihrer Massenmedien und williger Redakteure der Bev&ouml;lkerung vorzugaukeln verm&ouml;gen, dass sie eine Wahl h&auml;tten.<\/p><p>Die SPD ist zum B&uuml;ttel dieser Oligarchien geworden. Sie wird sich weder in der Regierung noch in der Opposition &bdquo;regenerieren&ldquo;, bestenfalls unattraktive Personen durch attraktivere f&uuml;r den W&auml;hler zu ersetzen versuchen.<\/p><p>Diejenigen, die nicht am Weiterleben einer abgelebten Partei, sondern an einer Besserstellung jener B&uuml;rger interessiert sind, die nicht aufgrund ihrer Herkunft oder ihrer darwinistischen Durchsetzungsf&auml;higkeit zu den Winnern z&auml;hlen, sollten sich jener Bewegung anschlie&szlig;en, die von Sarah Wagenknecht angef&uuml;hrt wird und gemeinsam mit der Frau eine Partei gr&uuml;nden, die nicht auf &bdquo;internationale Solidarit&auml;t&ldquo; setzt, sondern ein Beispiel gibt f&uuml;r alle Proletarier der Welt, &uuml;ber demokratische gew&auml;hlte Parlamente ihre Ziele zu erreichen. Dass Wagenknecht nicht die gleiche Unterst&uuml;tzung der Medien haben wird wie Macron d&uuml;rfte klar sein.<\/p><p>Da Kriege obsolet w&uuml;rden, g&auml;be es auch keine Kriegsfl&uuml;chtlinge. Die &bdquo;internationale Solidarit&auml;t&ldquo; bliebe lebendig in der strikten Beherzigung des &bdquo;kategorischen Imperativs&ldquo;, der die Ausbeutung von Menschen und deren Rohstoffen untersagt.<\/p><p>Auch wenn der Vorwurf erhoben werden sollte, solche Gedanken wie die der &bdquo;Bewegung&ldquo; w&auml;ren &bdquo;National-Sozialistisch&ldquo; (Prof. Dr. Wolffsohn) oder Nationalbolschewistisch usw., so sollte man deutlich machen, aus welcher &bdquo;Ecke&ldquo; denn nun solch perfide Zuschreibungen herr&uuml;hren. Es sind nun mal Nato-Trommler, Neoliberale, und andere &bdquo;Linke&ldquo; und &bdquo;Linksliberale&ldquo;, die als Steigb&uuml;gelhalter f&uuml;r Oligarchen in West und Ost, Nord und S&uuml;d das Gesch&auml;ft jener betreiben, die den Rest der Menschheit als ihr nat&uuml;rliches Dienstpersonal ansieht.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nKarl Kr&auml;hling, Schlo&szlig;hof, Direktor i.R., Alumni der Georg-August Universit&auml;t G&ouml;ttingen<\/p><p>Abschrift an Sahra Wagenknecht, Andrea Nahles, Kevin K&uuml;hnert<\/p><p>PS: Es bedarf keiner seherischen Gaben, dass: Je l&auml;nger die Protagonisten der Linken mit einer gemeinsamen Neugr&uuml;ndung einer solchen Partei warten, desto st&auml;rker wird sich die AFD etablieren.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>die Lekt&uuml;re Ihres heutigen Artikels &ldquo;Bayern-Wahl st&uuml;lpt einiges um&rdquo; bewegt mich, Ihnen zu schreiben.<\/p><p>Dort sagen Sie, der Begriff links sei &ldquo;in den letzten Jahren, eigentlich unentwegt seit der Wende von 1989, diffamiert worden&rdquo;.<\/p><p>Ich w&uuml;rde noch weiter gehen und die Behauptung aufstellen wollen, dass das Wort &ldquo;Links&rdquo; in der deutschen (Umgangs-)Sprache tiefgreifend und schon viel l&auml;nger mit kognitiver Dissonanz versehen ist; Einige Beispiele:<\/p><ul>\n<li>von Jemandem, dem &uuml;bel mitgespielt wurde sagt man, er sei &lsquo;gelinkt&rsquo; worden,<\/li>\n<li>Jemand Ungeschicktes benimmt sich &lsquo;linkisch&rsquo;,<\/li>\n<li>Jemand haptisch Ungeschicktes hat zwei &lsquo;linke&rsquo; H&auml;nde,<\/li>\n<li>eine t&uuml;ckische Pers&ouml;nlichkeit wird als &lsquo;linker Hund&rsquo; bezeichnet,<\/li>\n<li>eine heuchlerische Vorgehensweise wird als &lsquo;linke Tour&rsquo; bezeichnet,<\/li>\n<li>wird etwas nicht beachtet, &uuml;bersehen oder vernachl&auml;ssigt, spricht man von &lsquo;links liegenlassen&rsquo;<\/li>\n<li>etc.<\/li>\n<\/ul><p>Gleichzeitig sind politische Anliegen, zu denen eigentlich Anh&auml;nger aller politischen Str&ouml;mungen einen Zugang finden k&ouml;nnten, als &lsquo;linke Projekte&rsquo; gebrandmarkt und damit f&uuml;r Viele diffamiert worden.<\/p><p>Dazu z&auml;hle ich z.B. das Einsetzen f&uuml;r den Erhalt des &Ouml;kosystems des Planeten Erde.<\/p><p>Die Parteien des sogenannten Linksspektrums haben dies ohne Widerstand geschehen lassen.<\/p><p>Ich habe einige Zeit in Bayern gelebt und dabei gelernt, dass dort viele herumlaufen, die niemals, wirklich niemals, eine Partei w&auml;hlen w&uuml;rden, die im Verdacht steht, links zu sein.<\/p><p>Selbst dann nicht, wenn deren Zielsetzungen im Detail f&uuml;r gut befunden werden.<\/p><p>Das ist etwas, was sich &lsquo;echte Linke&rsquo; in ihrer Echokammer anscheinend schlecht vorstellen k&ouml;nnen, aber wenn die BL&Ouml;D-Zeitung von einem linken Projekt berichtet, dann ist damit meist kein Ritterschlag verbunden.<\/p><p>Konsequenz ist f&uuml;r mich:<\/p><p>Verfolgt man politische Ziele, muss man erkl&auml;ren, warum dies f&uuml;r alle Menschen (und nicht nur f&uuml;r Linke) erstrebenswert ist.<\/p><p>Das Etikett &lsquo;links&rsquo; muss man (gegen Widerstand von interessierter Seite) verhindern.<\/p><p>Ach ja: Und die Linkspartei m&uuml;sste sich dringend umbenennen&hellip;<\/p><p>Hochachtungsvoll und mit allergr&ouml;&szlig;tem Dank f&uuml;r die Nachdenkseiten,<br>\nM. Bertsch<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr M&uuml;ller,<\/p><p>ich m&ouml;chte gerne noch einen Hinweis zur Landtagswahl geben. Ich wohne s&uuml;dlich von W&uuml;rzburg und in der Tat gleicht es einer &ldquo;Sensation&rdquo;, dass der Spitzenkandidat der Gr&uuml;nen in den Landtag einzieht. Man darf aber nicht vergessen, dass es auch noch den Landkreis gibt und da scheiden die Gr&uuml;nen doch denkbar &ldquo;schlechter&rdquo; ab.<\/p><p>Nimmt man beispielsweise im s&uuml;dlichen Landkreis von W&uuml;rzburg die Gemeinde Sonderhofen, so erzielt die CSU dort immer <a href=\"https:\/\/wahl.mainpost.de\/landtagswahl-bayern-2018\/85432\/\">noch &gt; 50 Prozent<\/a>. Gr&uuml;n haben dort knapp 10 Prozent gew&auml;hlt. Das l&auml;sst sich auch an den Gemeiden Gelchsheim, Gauk&ouml;nigshofen oder Riedenheim beobachten, die alle l&auml;ndlich gepr&auml;gt sind.<\/p><p>Je n&auml;her man sich dann W&uuml;rzburg n&auml;hert, beispielsweise Sommerhausen, desto h&ouml;her der Anteil der Gr&uuml;nen. Vermutlich wird das in anderen Regionen Bayerns &auml;hnlich sein.<\/p><p>Interessant ist vielleicht noch der W&uuml;rzburger Stadtteil Heuchelhof, der im Volksmund auch &ldquo;Kleinmoskau&rdquo; bezeichnet wird, da hier (zumindest fr&uuml;her) viele Sp&auml;taussiedler leb(t)en. Der Anteil der AFD ist Vergleich zum Rest von W&uuml;rzburg deutlich h&ouml;her und liegt bei <a href=\"https:\/\/wahl.mainpost.de\/landtagswahl-bayern-2018\/87463\/\">&uuml;ber 13 Prozent<\/a>. Auch Lindleinsm&uuml;hle ist\/war ein Viertel mit <a href=\"https:\/\/wahl.mainpost.de\/landtagswahl-bayern-2018\/87404\/\">hohem Ausl&auml;nderanteil<\/a> und auch hier ist der Anteil bei knapp 13 Prozent. Stellt sich die Frage: Liegt der hohe Anteil der AFD daran, dass hier das Multi-Kulti aktiv praktiziert wird? Vielleicht haben Sie eine Antwort.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e + Danke f&uuml;r die tolle Arbeit der Nachdenkseiten<br>\nUM<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Jens Berger hat recht mit seiner Analyse. dass die Macht im b&uuml;rgerlich-liberalen Spektrum bleibt. Zwei Drittel aller W&auml;hler haben konservativ gew&auml;hlt. Das Wahlergebnis ist nur eine leichte Variation der Machtverh&auml;ltnisse. Jens Berger sollte sich &uuml;berlegen, ob SPD und Gr&uuml;ne die zu kritisierenden Hauptgegner sind.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nWerner Runde<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NDS, lieber Herr Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nersteinmal vielen Dank f&uuml;r eure aufkl&auml;rerische Arbeit, die mir schon oftmals die Augen ge&ouml;ffnet hat. Vorallem zum Thema Russland habe ich hier viele wertvolle Informationen gefunden und das hilft mir, die st&auml;ndige negative und einseitige Presse der MSM weitgehend als (Kriegs-) Propaganda zu entlarven.&nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nZum Thema Bayernwahl m&ouml;chte ich meine etwas andere Sicht der Dinge &auml;u&szlig;ern. Mit den Gr&uuml;nen sehe ich die Sache sehr &auml;hnlich wie Herr Berger. Es ist eine Wohlf&uuml;hlpartei, die Gesellschaft soll sch&ouml;n bunt sein. Der Naturschutz ist mir auch ein wichtiges Anliegen.&nbsp;Das spricht viele Menschen an. Aber gibt es da echte Strategien? Ich nehme immer nur Forderungen nach Verboten wahr. Und in den Syrienkrieg sollte D,&nbsp;wenn es nicht anders geht und Assad Giftgas einsetzt (das &uuml;bliche Narrativ eben) auch ohne Mandat milit&auml;risch eingreifen. Dazu die gr&uuml;ne Haltung zur unbegrenzten Migration. Das alles ist verantwortungslos.&nbsp;Das gr&uuml;ne Selbstbild ist selbstverst&auml;ndlich ein ganz anderes (Wir sind ja so humanistisch.)&nbsp;Aber&nbsp;dieses Image ist rein &auml;u&szlig;erlich. Daher denke ich &ndash; es wird immer einen gewissen Anteil Menschen geben, die sich gut f&uuml;hlen und die Gr&uuml;nen w&auml;hlen. Zumal sie ja i.d.R. sehr positiv von den Medien in die &Ouml;ffentlichkeit transportiert werden. Das hat sicher Grenzen, mein Tipp liegt bei maximal&nbsp;20% Stimmenanteile.<br>\n&nbsp;<br>\nAber solange die Probleme Massenmigration, illegale und unbegrenzte Migration, Missbrauch der Asylgesetze nicht vern&uuml;nftig angegangen und wirklich geregelt werden, wird die AFD gew&auml;hlt und hat ihre Daseinsberechtigung. Da n&uuml;tzt es auch nichts, die Medien&nbsp;zu schelten daf&uuml;r, dass sie die Probleme hochschreiben und die AFD so st&auml;rken. Ich sehe eher, dass trotz&nbsp;der&nbsp;st&auml;ndigen Versuche, diese Partei zu diskreditieren, sie in die&nbsp;Parlamente gew&auml;hlt wird. So viele Nazis gibt es wohl nicht, die daf&uuml;r sorgen. Und auch der sogenannte Abgeh&auml;ngte, der nur auf den Schw&auml;cheren treten will, weil er es so gelernt hat, greift hier zu kurz. Diese Begrifflichkeit mag vielleicht&nbsp;auf einzelne Personen zutreffen, aber die vielen anderen werden sich einfach unverstanden f&uuml;hlen, bzw &uuml;ber soviel Unverst&auml;ndnis verzweifeln.&nbsp;<br>\nNein, es ist das Leugnen dieser&nbsp;Probleme,&nbsp;und das Diffamieren derer, die diese Politik kritisieren, das&nbsp;unsere&nbsp;Gesellschaft spaltet. Und solange&nbsp;diese Ideologisierung betrieben wird, und da k&ouml;nnen noch so viele sch&ouml;ne Bilder von&nbsp;Demonstrationen ala #unteilbar mit Unterst&uuml;tzung von Politikern und K&uuml;nstlern &uuml;ber die Monitore flimmern, nicht jeder f&uuml;hlt sich so vertreten. Mir kommen da eher unangenehme Erinnerungen aus meiner Jugend&nbsp;in den 80er Jahren hoch.&nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nEs w&auml;re durchaus nicht so schwer, etwas zu &auml;ndern.&nbsp;Dieses dr&auml;ngende Problem anzugehen, gleichzeitig sich um eine echte Friedenpolitik zu bem&uuml;hen, nat&uuml;rlich auch sinnvolle Klimapolitik und gute Sozialpolitik zu betreiben, vielleicht nicht so wahnsinnig moralisierend argumentieren, das sollte doch die meisten Menschen &uuml;berzeugen. Dann br&auml;uchte sich keiner &uuml;ber Nazis aufzuregen. Mir scheint, es ist so eine verfahrene Kiste mittlerweile, alle haben sich darin verrannt. Die Ansage &ldquo;Wir haben verstanden&rdquo; bleibt leider folgenlos, und so vergeht die Zeit mit gegenseitigen Schuldzuweisungen, Diffamierungen, R&uuml;cktrittsforderungen (m.M. nach gegen die falschen Personen), bis man es eben nicht mehr h&ouml;ren kann, und die Wahlen fallen eben so aus wie sie ausfallen. Und die Selbstzerfleischung der Parteien geht weiter. Was f&uuml;r ein Preis!&nbsp;<\/p><p>In der Hoffnung auf eine echte&nbsp;bessere Verst&auml;ndigung und Akzeptanz&nbsp;zwischen verschieden denkenden Menschen gr&uuml;&szlig;t euch&nbsp;<br>\nB.A.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Wertes Nachdenkseiten-Team,<\/p><p>ich teile Ihre Analyse, ich w&uuml;rde sie allerdings gern noch erg&auml;nzen.&nbsp;<\/p><p>Meiner Meinung nach haben die Linken den entscheidenden Moment in der Geschichte vers&auml;umt, als die Umweltfrage immer dr&auml;ngender wurde. Sie erzeugte n&auml;mlich einen Konflikt zwischen der Wirtschaft und Umwelt, den man mit klassischer linker Programmatik gar nicht l&ouml;sen kann. Die ist ja schliesslich wie ein siamesischer Zwilling der kapitalistischen Wirtschaft, die wiederum &ouml;kologische Fragen nur dann zur Kenntnis nimmt, wenn es wirtschaftlich profitabel ist. Dadurch ist der Machthebel, an dem die Unternehmer sitzen, gegen&uuml;ber den Besch&auml;ftigten und Gewerkschaften noch l&auml;nger geworden. Umweltschutz ist ja auch teuer und es kann daher schnell passieren, dass man als umweltbewusster Linker gegen Gewerkschafter k&auml;mpft, die Umweltzerst&ouml;rung genauso klein reden wie die Unternehmensbosse, um zu verhindern, dass Arbeitspl&auml;tze angebaut werden.&nbsp;<\/p><p>Eine umweltbewusste Linke m&uuml;sste den Zusammenhang zwischen Migration, Armut und Umweltzerst&ouml;rung\/Klimawandel viel deutlicherer problematisieren und sich st&auml;rker f&uuml;r sinnvolle Arbeit einsetzen, die Umwelt schont und auch die Gesellschaft nicht anderweitig sch&auml;digt (Kriegsindustrie usw.). Der verschwenderische Konsum produziert ja auch fortlaufend immer&nbsp; neue Fl&uuml;chtlinge und es muss daher klar sein, dass ihr Schicksal auch davon abh&auml;ngig ist wie wir leben und was wir mit unserer Arbeit schaffen.&nbsp;<\/p><p>Sie muss auch deutlich machen, dass die gesellschaftlichen Probleme gr&ouml;sstenteils durch das Gesch&auml;ftsgebahren multinationaler Konzerne verursacht wird, die sich Rechtsextreme Hetzer wiedereinmal zum Werkzeug machen, um ihre eigene Verantwortung zu verschleiern. Als progressiver Linker sollte man daher aufh&ouml;ren sich &uuml;ber rechtsextreme Spr&uuml;che k&uuml;nstlich aufzuregen, sondern aufzeigen, dass die Macher und ihre Unterst&uuml;tzer aus dem selben Holz geschnitzt sind wie die, die mit der sozialen Ungerechtigkeit Gesch&auml;fte machen.&nbsp;<\/p><p>Vor allem aber m&uuml;ssen Linke demokratisch aktvierend wirken und Menschen dazu animieren sich basisdemokratisch konstruktiv zu bet&auml;tigen. Die &Uuml;berwindung der feudal-kapitalistischen Hegemonie wird n&auml;mlich irgendwann auch f&uuml;r uns zu einer existeziellen Frage und die Fl&uuml;chtlinge heute berichten nur davon was uns vielleicht auch mal ereilen k&ouml;nne.<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nE. Rozanski&nbsp;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Volksparteien ohne Volk<\/p><p>Wir B&uuml;rger als Initiatoren und Zuschauer des Niedergangs der angeblich &bdquo;b&uuml;rgerlichen&ldquo; Parteien fassen uns nur an den Kopf: Die Realit&auml;tsferne der Vertreter des kapitalistischen Wirtschaftssystems ist trotz massiver Nackenschl&auml;ge ungebrochen. Die Politiker sind weder bereit noch scheinen sie in der Lage, gegen die Interessen der Hochfinanz zur Sozialen Marktwirtschaft zur&uuml;ckzukehren &ndash; obwohl dies die einzige M&ouml;glichkeit f&uuml;r ihr politisches &Uuml;berleben ist. Sie haben trotz gegenteiliger Beteuerungen &bdquo;&uuml;berhaupt nicht verstanden!&ldquo; und st&uuml;rzen Deutschland unaufhaltsam in die gr&ouml;&szlig;te gesellschaftliche Krise seit dem 2. Weltkrieg.<\/p><p>Peter Richartz, Solingen, 16.10.2018<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes nachdenkseiten-Team,<br>\n&nbsp;<br>\nim Widerspruch zu den meisten deutschen Medien sehe ich in dem Bayernwahlergebnis nicht zwangsweise einen Niedergang der Volkspartei CSU. Sicher das Ergebnis ist gemessen am Anspruch dieser Partei ein schwaches. Jedoch sei Folgendes angemerkt:<br>\n&nbsp;<\/p><ol>\n<li>Die gesamten Wochen vor Wahl gab es im Bayerischen Wahlkampf nur ein Thema: Die schlechten Umfragewerte f&uuml;r die CSU und die m&ouml;glichen Folgen f&uuml;r S&ouml;der und Seehofer. Alles andere ging v&ouml;llig unter. Der CSU Vorstand hatte sich jedoch offensichtlich schon vor der Wahl auf S&ouml;der als neuen\/alten Ministerpr&auml;sidenten verst&auml;ndigt und die wahrscheinliche Abl&ouml;se von Seehofer zum n&auml;chsten Parteitag ist wohl schon geplant. Andere M&ouml;glichkeiten wie B&auml;r, Weber oder Aigner wurden nie diskutiert.<\/li>\n<li>Die schwachen Umfragewerte f&uuml;r CSU haben sich nicht ganz bewahrheitet. Statt 33% sind es dann doch 37,2% geworden. W&auml;hrend alle anderen Parteien mehr oder weniger hinter den Umfragen zur&uuml;ckblieben. Es scheint fast so, als wenn die CSU-Debakel-Berichterstattung der CSU schlussendlich gen&uuml;tzt hat und konservative W&auml;hler aus Angst vor dem Erstarken der Gr&uuml;nen an die Wahlurne sp&uuml;hlte. Durch die erh&ouml;hte Wahlbeteilgung verlor die CSU &ldquo;nur&rdquo; ca.10,5% ihrer W&auml;hler von der letzten Wahl 2013. Das Ergebnis ist dem der Bundestagswahl &auml;hnlich. Fast schon erstaunlich, dass nach so einem grottenschlechten Wahlkampf (Maa&szlig;en, Asylstreit, S&ouml;der vs. Seehofer ,Bavaria One) die Stimmenanzahl so hoch ist. Die SPD b&uuml;&szlig;te hingegen 46% ihrer W&auml;hler ein. Somit erleidet die CSU ganz schlicht den selben Stimmverlust, den die CDU seit der Bundestagswahl 2013 stetig erf&auml;hrt, w&auml;hrend der Dauerabsturz der SPD wirklich schon zynische Z&uuml;ge annimmt.<\/li>\n<\/ol><p>&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJohannes Staude, Berlin<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten &ndash; Hallo Jens Berger!<\/p><p>Als ein vormaliger Gr&uuml;nen-W&auml;hler der ersten Stunde &ndash; Petra Kelly, Gert Bastian &amp; Joseph Beuys waren in den 1980er Jahren meine Helden &ndash; w&auml;re es mal interessant den nachfolgenden Sachverhalt detailliert zu analysieren.<\/p><p>Wof&uuml;r die Gr&uuml;nen in der breiten &Ouml;ffentlichkeit stehen bzw. wie sie dort wahrgenommen werden:<\/p><ul>\n<li>&Ouml;kologie, z.B. bei der &ouml;kologischen Landwirtschaft<\/li>\n<li>Alternative Energien, z.B. bei der Energiewende<\/li>\n<li>Frieden &amp; Gleichberechtigung<\/li>\n<li>Sozial-&ouml;kologisches Miteinander<\/li>\n<li>&Ouml;PNV + Eisenbahn statt Individual-PKW-Verkehr<\/li>\n<\/ul><p>Die Gr&uuml;ne Wahrheit in politischer Verantwortung sieht genau anders aus:<\/p><ul>\n<li>Die Gr&uuml;nen vertreten in allen Koalitionen auf Bundes- und Landesebene die Belange der Industrie- &amp; Konzernlandwirtschaft, die j&auml;hrlich ca. 35.000 t Ackergifte (darunter Bio- &amp; Pestizide, Glyphosat etc..) auf unseren Feldern aufbringen\n<ul>\n<li>Die Sch&auml;den f&uuml;r Mensch, Flora, Fauna, Boden, Grundwasser und Luft (die Industrielandwirtschaft z&auml;hlt zu den gr&ouml;&szlig;ten Emittenten von Feinstaub) sind immens<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Energiewende: ein komplettes Desaster auf allen Ebenen &ndash; klimapolitisch und finanzpolitisch &ndash; die CO2-Emissionen steigen seit 25 Jahren stetig an, w&auml;hrend zugleich die Stromkosten explodiert sind; einzig die Investoren, die den Energiewende-Subventionsrahm mit Gr&uuml;ner Unterst&uuml;tzung komplett absch&ouml;pfen, profitieren davon; deren Gewinne zahlt der B&uuml;rger via EEG-Umlage, w&auml;hrend die energieintensive Konzernindustrie von derlei Zahlungen weitgehend befreit wurde;\n<ul>\n<li>In der NRW-Koalition mit der SPD haben sie die Fortf&uuml;hrung des Kohlebergbaus (s. aktuell Streit Abholzung Hambacher Forst) brav mit abgesegnet<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Frieden: f&uuml;r die heutigen Gr&uuml;nen ist Krieg ein Mittel der politischen Wahl; sie stehen f&uuml;r steigende Milit&auml;rausgaben und deutsche Kriegseins&auml;tze im Ausland, sowie f&uuml;r Waffenlieferungen an quasi alle Staaten, selbst die &uuml;belsten Despotenl&auml;nder werden beliefert, wie z.B. Saudi Arabien<\/li>\n<li>Die Gr&uuml;nen haben in der Koalition mit der SPD die Agenda 2010 eingef&uuml;hrt &ndash; und damit eine neue Kaste der Zwangsarbeiter definiert, bestehend aus: 1-Euro-Jobbern, einem Heer an Zeitarbeitern, Aufstockern, unbezahlten Praktikanten mit Studienabschluss, 450-Euro-Jobbern, schlecht bezahlten Teilzeitkr&auml;ften etc&hellip;<\/li>\n<li>Die Gr&uuml;nen haben die Finanzm&auml;rkte dereguliert und damit die Finanzkrise mit verantwortet<\/li>\n<li>Die Gr&uuml;nen haben die Bahn mit abgewirtschaftet, sie aus der Fl&auml;che als Teil der Daseinsgrundvorsorge zunehmend herausgel&ouml;st und ferner auch den G&uuml;terfernverkehr zunehmend von der Schiene auf die Stra&szlig;e verlagert<\/li>\n<\/ul><p>Es w&auml;re mal interessant detailliert anhand von Parteitagsbeschl&uuml;ssen und Parteiprogrammen diese eklatanten Widerspr&uuml;che bei den Gr&uuml;nen l&uuml;ckenlos aufzukl&auml;ren, und ebenso detailliert deren heuchlerisches Abstimmungsverhalten in Koalitionen auf Bundes- und L&auml;nderebene l&uuml;ckenlos zu dokumentieren. Danach m&uuml;sste man die gesamte &Ouml;ffentlichkeit &uuml;ber dieses Greenwashing der Gr&uuml;nen informieren, mit dem sie bis heute den Menschen Sand in die Augen streuen.<\/p><p>Ich w&uuml;rde mich freuen wenn ein Kollege aus der Redaktion sich dieses Themas annehmen w&uuml;rde. Vielleicht wird sogar ein Buch daraus.<\/p><p>In diesem Sinne, mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nMarc Wilhelm Lennartz<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Artikel: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46532\">Bayern-Wahl st&uuml;lpt einiges um<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46538\">Die Bayernwahl zeigt einmal mehr, dass die andauernde AfD-Fokussierung vor allem den Gr&uuml;nen nutzt<\/a> stie&szlig;en verst&auml;ndlicherweise auf gro&szlig;es Interesse und Resonanz in unserer Leserschaft. Die folgenden Zuschriften sind durchzogen von einer gewissen Ratlosigkeit und der Erkenntnis, dass es im bayerischen Landtag im Moment keine Mehrheit f&uuml;r<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46624\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[194,103,191,190],"tags":[803,830,288,254,2332,255,426,340],"class_list":["post-46624","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-gruene","category-leserbriefe","category-spd","category-wahlen","tag-bayern","tag-nahles-andrea","tag-prekaere-beschaeftigung","tag-schaefer-guembel-thorsten","tag-volkspartei","tag-wahlanalyse","tag-wahlbeteiligung","tag-zuwanderung"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/46624","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=46624"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/46624\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":46650,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/46624\/revisions\/46650"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=46624"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=46624"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=46624"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}