{"id":46633,"date":"2018-10-19T13:30:15","date_gmt":"2018-10-19T11:30:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46633"},"modified":"2019-08-26T10:47:15","modified_gmt":"2019-08-26T08:47:15","slug":"kommende-italien-krise-oder-drohende-euro-krise-ii-eine-analyse-von-winfried-wolf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46633","title":{"rendered":"Kommende Italien-Krise oder drohende Euro-Krise II. Eine Analyse von Winfried Wolf."},"content":{"rendered":"<p>Unser Autor untersucht den Konflikt zwischen der Europ&auml;ischen Kommission und der italienischen Regierung wegen deren Haushaltsentwurf und den dort vorgesehenen Schulden. Br&uuml;ssel und die die Br&uuml;sseler Politik st&uuml;tzenden Regierungen setzen ihren Weg der Unvernunft fort. Erg&auml;nzend zu dem Beitrag von Winfried Wolf weise ich auf eine notwendige Erg&auml;nzung hin, auf die Jens Berger in einem NachDenkSeiten-Beitrag vom Juni 2018 aufmerksam machte: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44271\">Italien hat kein Schulden-, sondern ein Wachstumsproblem<\/a>. <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDass einige L&auml;nder des S&uuml;dens nicht vorankommen und so viele Schulden machen m&uuml;ssen, liegt auch darin, dass die bestimmenden Kr&auml;fte der Europ&auml;ischen Union mit ihren Ratschl&auml;gen und ihren Zwangsma&szlig;nahmen die Wirtschaftst&auml;tigkeit in diesen L&auml;ndern noch mehr stranguliert haben, als dies ohnehin der Fall war. Entscheidend ist, was wir schon seit langem &bdquo;predigen&ldquo;: die F&ouml;rderung der Wettbewerbsf&auml;higkeit und d. h. zugleich die Bereitschaft der Bessergestellten, ihre Export&uuml;berschuss-Politik ein bisschen zu reduzieren.<\/p><p>Hier also der Beitrag zu Italien-Krise und Br&uuml;ssel:<\/p><p><strong>Kommende Italien-Krise oder drohende Euro-Krise II<\/strong><br>\n<em>Von Winfried Wolf<\/em><\/p><p>Die Schlagzeilen des Tages lauten &bdquo;Italiens Schulden alarmieren die EU&ldquo; &ndash; so die &bdquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&ldquo; vom 19. Oktober bereits auf Seite 1. Offensiv gegen Rom argumentieren deutsche Finanzexperten; Clemens Fuest, Pr&auml;sident des Ifo-Instituts in M&uuml;nchen, spricht im &bdquo;Handelsblatt&ldquo; vom 14. Oktober vom &bdquo;italienischen Patienten&ldquo; und pl&auml;diert daf&uuml;r, &bdquo;Italien finanziell zu isolieren&ldquo;. Es gehe jetzt darum, &bdquo;die Finanzstabilit&auml;t bei einer Staatspleite Italiens zumindest im Rest der Eurozone  aufrechtzuerhalten.&ldquo; Und der EU-Kommissar Pierre Moscovici agiert extrem aggressiv und richtete am 19. Oktober einen &bdquo;Brandbrief&ldquo; an die italienische Regierung, in dem er behauptet, Rom versto&szlig;e &bdquo;gegen die Schuldenregeln der EU in einem noch nie dagewesenen Ma&szlig;&ldquo;.<\/p><p>Das ist schlicht Unfug und zugleich eine Panikmache, die tats&auml;chlich zu einer Finanzpanik f&uuml;hren kann. Richtig ist, dass die &ouml;ffentlichen Schulden Italiens hoch sind. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt &uuml;bersteigen sie 130 Prozent (oder auch: alle &ouml;ffentlichen Schulden Italiens sind um gut 30 Prozent gr&ouml;&szlig;er als das aktuelle Bruttoinlandsprodukt des Landes). Richtig ist auch, dass die EU f&uuml;r diese Schuldenquote einmal eine Grenze von 60 Prozent vereinbarte.<\/p><p>Doch diese Messlatte wird von fast allen L&auml;ndern der Eurozone gerissen; aktuell sogar noch von Deutschland. Vor allem gibt es gro&szlig;e EU-L&auml;nder wie Frankreich und Spanien, deren Schulden ebenfalls bereits bei 100 Prozent des Bruttoinlandsprodukts angelangt sind, die also massiv gegen dieses &bdquo;Maastricht-Kriterium&ldquo; versto&szlig;en.<\/p><p><em><strong>Schuldenquoten von Griechenland, Italien, Spanien, Frankreich, &Ouml;sterreich und Deutschland im Zeitraum 2006 bis 2018 (Anteile der &ouml;ffentlchen Schulden am jeweiligen Bruttoinlandsprodukt)<\/strong><\/em><\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/181019-Italien.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/181019-Italien-small.png\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p><small>Grafik: Joachim R&ouml;mer<\/small><\/p><p>Schaut man sich in der Grafik die Entwicklung der Schuldenquoten an, dann werden  drei Dinge deutlich: Erstens es gab 2006 &ndash; vor der gro&szlig;en Krise &ndash; bei den Schuldenquoten eine Differenz  zwischen den h&ouml;her verschuldeten und den weniger hoch verschuldeten L&auml;ndern, die in der Regel bei 35 Prozentpunkten lag; die Verschuldungsquoten der weniger verschuldeten L&auml;nder lagen bei 60 bis 70 Prozent (im Fall Spanien sogar nur bei 40 Prozent!); die der h&ouml;her verschuldeten L&auml;nder Italien und Griechenland hatten eine Schuldenquote nahe 100 Prozent. Heute liegt diese Diffenerz bei 40 und mehr Prozentpunkten. Zweitens. Es gab einen sprunghaften Anstieg der Schuldenquoten im Verlauf der Wirtschaftskrise 2008-2010. Dies betraf so gut wie alle L&auml;nder in der EU. Dies erkl&auml;rt sich dadurch, dass in gro&szlig;em Ma&szlig;stab &ouml;ffentliche Gelder zur Rettung der Banken eingesetzt wurden. Aus einem hoch verschuldeten privaten Finanzsektor wurden hoch verschuldete EU-Mitgliedsl&auml;nder (und entschuldete Banken, die private blieben, die aktuell ein neues gigantisches Rad der Spekulation drehen). Drittens. In den letzten f&uuml;nf Jahren konnten nur wenige L&auml;nder der Eurozone ihre Schuldenquote wieder zur&uuml;ckf&uuml;hren. Dies war in gewissem Ma&szlig; m&ouml;glich f&uuml;r &Ouml;sterreich. Und es ist in deutlicher Weise der deutschen Regierung m&ouml;glich gemacht worden. Es handelt sich dabei um exportstarke L&auml;nder, um Staaten mit deutlichen Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;ssen; man kann diese L&auml;nder auch als &bdquo;Zentrum&ldquo; der Eurozone bezeichnen. Gleichzeitig allerdings stiegen die Schuldenquoten in vielen anderen Eurozonen-L&auml;ndern &ndash; in der &bdquo;Peripherie&ldquo; &ndash; weiter an. In extremer Weise im Fall Griechenland, wo inzwischen eine Quote von mehr als 180 Prozent erreicht wurde. Im Fall Italien mit den bereits erw&auml;hnten gut 130 Prozent. In Spanien, wo die 100 Prozent &uuml;berschritten wurden und es aktuell knapp 100 Prozent sind. Aber auch in Frankreich, wo inzwischen die 100-Prozent-Marke &uuml;berschritten ist.<\/p><p>Nun stellt eine Schuldenquote von 100 oder von 130 Prozent sicher eine enorme Belastung f&uuml;r die Steuerzahler dar. Schlie&szlig;lich muss das betreffende Land, m&uuml;ssen die Steuerzahlenden in dem betreffenden Land f&uuml;r diese Schulden Jahr f&uuml;r Jahr die Zinslast bezahlen. Und gezahlt werden dabei die Zinsen zu einem gro&szlig;en Teil an die Banken, die zuvor von den Steuerzahlern gerettet wurden und deren Rettung ma&szlig;geblich zur explodierenden Staatsschuld beigetragen hat. <\/p><p>Dass Schulden in der genannten H&ouml;he &bdquo;nicht tragbar&ldquo; seien, ist allerdings eine nicht haltbare These. Die Schuldenquote Japans liegt beispielsweise aktuell bei 236 Prozent. Es gibt eine Reihe spezifischer Faktoren, die bei der Beurteilung der &bdquo;Tragf&auml;higkeit&ldquo; einer spezifischen Schuldenlast mit zu ber&uuml;cksichtigen sind.<\/p><p>Nun behaupten die EU-Kommission und ihr Finanzkommissar Moscovici, die seitens der italienischen Regierung geplante Neuverschuldung im kommenden Jahr 2019 in H&ouml;he von 2,4 Prozent des BIP stelle einen &bdquo;Versto&szlig; gegen die Schuldenregeln in noch nie dagewesenem Ma&szlig;&ldquo; dar. Das ist die Unwahrheit. Ja, es ist eine Unversch&auml;mtheit, wenn sie von einem Mann ausgesprochen wird, der in den Jahren 2012 bis 2014 franz&ouml;sischer Finanzminister war und damit mitverantwortlich daf&uuml;r, dass damals &ndash; in Zeiten eines relativen Wirtschaftswachstums &ndash; Paris die Defizitgrenzen souver&auml;n sprengte.<\/p><p>Betrachten wir die Defizit-Entwicklung einiger L&auml;nder der Eurozone im letzten Jahrzehnt (siehe die Tabelle). Danach gab es in allen L&auml;ndern, auch beim Musterknaben und Sparmeister Deutschland, Jahre, in denen die Defizit-Marke von 3 Prozent deutlich &uuml;berschritten wurde. Es gab Jahre, in denen einzelne L&auml;nder ein doppelt so hohes und auch mal dreifach so hohes Defizit aufwiesen wie offiziell zugelassen (Portugal 2010 mit -11,2% und 2014 mit -7,2%; Spanien 2009 mit -11%; Frankeich 2009 mit -7,2%). <\/p><p>Und vor allem gibt es ein Land, das ein Jahrzehnt lang souver&auml;n die angebliche maximale Defizitgrenze ignorierte &ndash; und das ist Frankreich: in den Jahren 2006 bis 2016 lag das franz&ouml;sische Haushaltsdefizit immer &uuml;ber 3 Prozent. Auf diese Weise stieg auch die Schuldenquote Frankreichs von rund 75 Prozent 2008 kontinuierlich weiter an &ndash; auf inzwischen 100 Prozent. Und hier gab es keinen Brandbrief, kein aggressives Vorgehen der EU-Kommission und schon gar keine offenen Angriffe seitens der deutschen Regierung. Vielmehr sah sich die deutsche Kanzlerin immer in engem B&uuml;ndnis mit dem jeweiligen franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten, sei es Nicolas Sarkozy (2007-2012), sei es Francois Hollande (2012-2017), sei es &ndash; seit 2017 &ndash; Emmanuel Macron.<\/p><p><em><strong>Tabelle Ein Jahrzehnt Haushaltsdefizite in Prozent des Bruttoinlandsproduktes in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Portugal (2008-2018)<\/strong><\/em><\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/181019-Italien-02.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/181019-Italien-02-small.png\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p>Besonders pikant an den aktuellen Angriffen der EU auf die italienische Regierung ist, dass es sich bei den Ma&szlig;nahmen, die diese Regierung mit den gr&ouml;&szlig;eren Staatsausgaben ab 2019 finanzieren will, um sozial sinnvolle Projekte handelt. Geplant sind vor allem ein bescheidenes Grundeinkommen f&uuml;r 6,5 Millionen arme Menschen, eine kleine Reduktion des Renteneintrittsalters f&uuml;r eine kleine Gruppe wenig Beg&uuml;terter und um Steuerreduktionen f&uuml;r 400.000 Klein- und Kleinstbetriebe. <\/p><p>Die italienische Regierung aus Lega und Cinque Stelle ist zweifellos kritisch zu betrachten; ihre Politik gegen&uuml;ber den Fl&uuml;chtlingen ist in vielen Bereichen rassistisch und unmenschlich. Doch auf diesem Gebiet gab es seitens der EU-Kommission oder seitens der deutschen Regierung kaum Kritik; der deutsche Innenminister Seehofer ist sogar seelenverwandt mit dem reaktion&auml;ren italienischen Innenminister Salvini. Und in S&uuml;dtirol sieht es so aus, dass demn&auml;chst nach den anstehenden Regionalwahlen die S&uuml;dtiroler Volkspartei, die eng mit der Regierung in Wien verbandelt ist, in Bozen ein B&uuml;ndnis mit der Lega eingeht.  <\/p><p>Interessant ist auch, was hierzulande an den Pl&auml;nen der italienischen Regierung konkret kritisiert wird. So liest man in der &bdquo;B&ouml;rsen-Zeitung&ldquo; (vom 23. August 2018) unter der &Uuml;berschrift &bdquo;Italiens Lust am Untergang&ldquo;, es sei fatal, dass der &bdquo;Infrastrukturgesellschaft Atlantia mit dem Lizenzentzug gedroht&ldquo; werde. Das ist die private, von Benetton beherrschte Autobahn-Betreiber-Firma, die f&uuml;r den Einsturz der Br&uuml;cke in Genua ma&szlig;gebliche Verantwortung tr&auml;gt. Weiter hei&szlig;t es dort:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Rom schert sich weder um Vertr&auml;ge  noch um Regeln. Der Bau der Bahn-Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Lyon und Turin, ein europ&auml;isches Projekt, das halb fertig ist, steht auf dem Pr&uuml;fstand.[&hellip;] Kein Wunder, dass die Finanzm&auml;rkte das Vertrauen in das Land verlieren.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Es geht hier um eine Hochgeschwindigkeitsverbindung mit einem mehr als 50 km langen Tunnel, deren Kosten explodieren und die absolut unsinnig und unn&ouml;tig ist. Es gibt seit vielen Jahrzehnten  eine Eisenbahnverbindung zwischen den beiden St&auml;dten; diese ist zu weniger als 50 Prozent ausgelastet. Sie k&ouml;nnte f&uuml;r einen Bruchteil des Geldes, das f&uuml;r die neue Hochgeschwindigkeitsstrecke verballert wird, modernisiert werden. Das erw&auml;hnte &bdquo;europ&auml;ische&ldquo; Gro&szlig;projekt geh&ouml;rt zu dem Komplex, den unsere Freundinnen und Freunde in Italien &bdquo;il grande opere inutili&ldquo; &ndash; die gro&szlig;en unn&uuml;tzen Werke &ndash; nennen, eine reine Geldvernichtungsmaschine auf dem Niveau von Stuttgart21.<\/p><p>Bilanz: Zwischen Italien und der EU braut sich eine schwere politische Krise zusammen, die die Griechenland-Krise des Jahres 2015 &uuml;bertreffen d&uuml;rfte. Diese Krise kann in eine offene Finanzkrise &uuml;bergehen, was wiederum in der gesamten Eurozone zu einem Crash f&uuml;hren kann und dann von erheblicher Bedeutung f&uuml;r die Weltwirtschaft sein wird. Die wesentliche Verantwortung f&uuml;r diese Krise tragen die EU-Kommission, die EZB und die Regierung in Berlin, die, anstatt praktische Solidarit&auml;t zu zeigen, diese Krise politisch und finanziell (letzteres durch das Ausbleiben von EZB-Garantien) noch anheizen.<\/p><p><em>Winfried Wolf ist Chefredakteur von Lunapark21, Zeitschrift zur Kritik der globalen &Ouml;konomie.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unser Autor untersucht den Konflikt zwischen der Europ&auml;ischen Kommission und der italienischen Regierung wegen deren Haushaltsentwurf und den dort vorgesehenen Schulden. Br&uuml;ssel und die die Br&uuml;sseler Politik st&uuml;tzenden Regierungen setzen ihren Weg der Unvernunft fort. Erg&auml;nzend zu dem Beitrag von Winfried Wolf weise ich auf eine notwendige Erg&auml;nzung hin, auf die Jens Berger in einem<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46633\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[139,22,135,30],"tags":[771,241,615,1043,1739,1555,499,577,1497,694,1328,1267,564,325],"class_list":["post-46633","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-euro-und-eurokrise","category-europaische-union","category-finanzpolitik","category-wirtschaftspoliik-und-konjunktur","tag-oesterreich","tag-bankenrettung","tag-eu-kommission","tag-frankreich","tag-fuest-clemens","tag-griechenland","tag-handelsbilanz","tag-italien","tag-japan","tag-milliardengrab","tag-moscovici-pierre","tag-portugal","tag-spanien","tag-staatsschulden"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/46633","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=46633"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/46633\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":54368,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/46633\/revisions\/54368"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=46633"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=46633"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=46633"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}