{"id":46637,"date":"2018-10-21T09:00:39","date_gmt":"2018-10-21T07:00:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46637"},"modified":"2018-10-19T14:28:18","modified_gmt":"2018-10-19T12:28:18","slug":"hinweise-der-woche-84","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46637","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46637#h01\">Jelzins Sturm auf das Wei&szlig;e Haus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46637#h02\">Die gro&szlig;e Entzauberung &ndash; Die Legende von der liberalen US-Hegemonie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46637#h03\">Warum die EU nicht zu retten und ein Austritt keine L&ouml;sung ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46637#h04\">Skripal und Saudi-Journalist: Selten wurden die Doppelstandards der Bundesregierung so deutlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46637#h05\">EU-Haushalt: Es drohen fatale Weichenstellungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46637#h06\">&ldquo;Cum-Ex-Files&rdquo; Angriff auf Europas Steuerzahler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46637#h07\">Das kommende Beben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46637#h08\">17 Jahre Bundeswehr in Afghanistan &ndash; und kein Ende in Sicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46637#h09\">Absurder Nationalismus: Die Ukraine geht auf Distanz zu Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46637#h10\">Krieg und Klimawandel lassen Hunger auf der Welt wachsen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Jelzins Sturm auf das Wei&szlig;e Haus<\/strong><br>\nVor 25 Jahre starben hunderte Menschen in den Stra&szlig;enk&auml;mpfen Moskaus und dem Beschuss des russischen Parlaments. Das National Security Archiv ver&ouml;ffentlicht hierzu Dokumente der US-Regierung<br>\nDie Verfassungskrise von 1993, die zu Stra&szlig;enschlachten in Moskau und dem Befehl des Pr&auml;sidenten Boris Jelzin f&uuml;hrte, Panzer auf das Parlament des russischen Staates schie&szlig;en zu lassen, ist ein Ereignis, das im Westen erstaunlich wenig bekannt ist, w&auml;hrend es in Russland eine gravierende Z&auml;sur in der eigenen Geschichte bildet. Die offiziellen Opferzahlen belaufen sich auf 187 Tote sowie 437 Verletzte. Inoffizielle Angaben liegen deutlich h&ouml;her. Das National Security Archiv der George Washington Universit&auml;t (Washington) hat nun eine Reihe von Dokumenten der US-Regierung ver&ouml;ffentlicht, die ein sch&auml;rferes Licht auf die Rolle der USA in der gr&ouml;&szlig;ten Staatskrise Russlands seit dem Zerfall der Sowjetunion werfen&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Jelzins-Sturm-auf-das-Weisse-Haus-4189856.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WM:<\/strong> Eine sehr gute und faktenreiche Schilderung der damaligen Ereignisse. Lesenswert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die gro&szlig;e Entzauberung &ndash; Die Legende von der liberalen US-Hegemonie<\/strong><br>\nUnsere gespaltene Elite kam j&uuml;ngst in Washington zusammen, um den verstorbenen republikanischen Senator John McCain zu w&uuml;rdigen. Bei dieser Gedenkveranstaltung bekundete sie lager&uuml;bergreifend ihre Besorgnis &uuml;ber den Zustand unserer Demokratie. Besser sp&auml;t als nie, m&ouml;chte man ihr zurufen: Denn diese Elite hat &uuml;ber Jahrzehnte einem zunehmend absurden moralischen Imperialismus gefr&ouml;nt. Jetzt ist es tats&auml;chlich an der Zeit, dass sie ihre Position &uuml;berdenkt.<br>\nDas betrifft auch eine verbreitete Illusion: Hier und im Ausland belehrt man uns, Pr&auml;sident Donald Trump w&uuml;rde die &bdquo;liberale Weltordnung&ldquo; untergraben oder habe sie gar schon zerst&ouml;rt Aber welche &bdquo;liberale Weltordnung&ldquo; soll das sein? Als die Nato 1949 gegr&uuml;ndet wurde, umfasste sie auch Portugal und die T&uuml;rkei, die damals kaum als Musterdemokratien gelten durften. Spanien, diktatorisch regiert von General Franco, wurde wenig sp&auml;ter de facto ebenfalls ein Mitglied, als es 1959 eine milit&auml;rische Allianz mit den USA einging. Gro&szlig;britannien focht in den fr&uuml;hen 1950er Jahren einen bitteren Krieg im aussichtslosen Versuch, seine Kolonie in Kenia zu halten. Und Frankreich verteidigte vergeblich seinen Griff um Indochina und sp&auml;ter Algerien. Die USA ihrerseits konzentrierten sich damals nicht eben auf den Export der Demokratie, da sie viel zu sehr damit besch&auml;ftigt waren, weltweit gef&uuml;gige diktatorische Regime zu installieren.<br>\nZweifellos boten die Institutionen der westlichen L&auml;nder seinerzeit im Inland Freiheiten, die im sowjetischen Block unvorstellbar waren, aber dieser Vergleich ist billig. Schauen wir uns nur die j&uuml;ngste Vergangenheit an: Zu dieser Weltordnung geh&ouml;ren heute auch die saudi-arabische &Ouml;lmonarchie und China, die unentbehrliche Macht, &ndash; und keines dieser Regime ist vom Gedankengut liberaler Vordenker wie John Stuart Mill oder John Dewey gepr&auml;gt.<br>\nIn einigen osteurop&auml;ischen Mitgliedstaaten der EU wiederum ist die Demokratie j&uuml;ngst massiv unter Beschuss geraten. Aber auch dies ging dem Aufstieg Trumps voraus. Das wirft die gro&szlig;e Frage auf, ob die &Ouml;konomien der USA und Europas optimale Bedingungen f&uuml;r die Entwicklung einer liberalen Kultur bieten. Darauf geben die W&auml;hler der United Kingdom Independence Party, des franz&ouml;sischen Rassemblement National und der deutschen AfD, aber auch all jene, die in unserem Land zu Trumps Kundgebungen kommen, ziemlich deprimierende Antworten. Donald Trump ist demnach nicht die Ursache f&uuml;r die St&ouml;rung oder gar den Zerfall des Bestehenden, sondern dessen Konsequenz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2018\/oktober\/die-grosse-entzauberung\">Norman Birnbaum in den Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK und Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Lesenswert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Warum die EU nicht zu retten und ein Austritt keine L&ouml;sung ist<\/strong><br>\nDie EU sei im Korsett neoliberaler Vertr&auml;ge gefangen, die systematisch Konzerninteressen Vorrang vor sozialen Standards, Menschenrechten und Umweltschutz geben, so Lisa Mittendrein. Eine sozial-&ouml;kologische Reform der Union sei faktisch unm&ouml;glich. Auf der anderen Seite biete ein Ausstieg aus EU oder Euro in den meisten F&auml;llen keine L&ouml;sung. Um diesem Dilemma zu entrinnen, brauche es strategischen Ungehorsam, um &ouml;ffentliche Interessen durchzusetzen, auch wenn sie mit EU-Recht in Konflikt geraten.<br>\nKapitalinteressen erhalten in der EU systematisch Vorrang vor sozialen Standards, Menschenrechten und Umweltschutz, so Lisa Mittendrein. Standortkonkurrenz und Steuerdumping treibe die Staaten in eine Spirale nach unten. Die Konstruktion des Euro erlaube es au&szlig;erdem Exportl&auml;ndern wie Deutschland, die s&uuml;deurop&auml;ischen Nachbarn durch Niedriglohnpolitik an die Wand zu dr&uuml;cken, massive Krisen dort seien die Folge. Diese Mechanismen sind, so Mittendrein, bereits in den europ&auml;ischen Vertr&auml;gen angelegt. Um sie im Sinne einer sozialen und &ouml;kologischen Wende zu &auml;ndern, br&auml;uchte es einstimmige Beschl&uuml;sse im EU-Rat &ndash; die jedoch angesichts der rechten und neoliberalen Dominanz in der EU illusorisch sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontext-tv.de\/de\/sendungen\/warum-die-eu-nicht-zu-retten-und-ein-austritt-keine-loesung-ist\">Kontext TV<\/a>\n<p><strong>dazu: So kann Europa nicht funktionieren<\/strong><br>\nDie Volkswirtschaft Italien will Schulden f&uuml;r teure Wahlgeschenke machen &ndash; die Last sollen Steuerzahler aus EU-Staaten mit Sparhaushalten tragen. Das ist unglaublich unversch&auml;mt.<br>\nIrgendwie kommt mir das ziemlich bekannt vor: Da lebt ein Land aus der Eurozone &uuml;ber seine Verh&auml;ltnisse, h&auml;lt sich nicht an die europ&auml;ischen Spielregeln und am Ende ist das Erpessungspotenzial so hoch, dass es einen EU-Gipfel nach dem anderen braucht, um den Euro zu retten. Kennen Sie, oder? Aber diesmal geht es nicht um Griechenland, sondern um Italien. Eine Volkswirtschaft, die um ein vielfaches gr&ouml;&szlig;er und damit ein deutlich gr&ouml;&szlig;eres Risiko ist. Ein echtes &ouml;konomisches Schwergewicht.<br>\nAllerdings: Es gibt einen gro&szlig;en Unterschied: Denn eigentlich ist Italien reich. Das Verm&ouml;gen, das die B&uuml;rger zwischen Bozen und Palermo angeh&auml;uft haben, ist im Schnitt h&ouml;her als das deutsche. Deshalb ist der angemeldete Etat aus Rom so unglaublich unversch&auml;mt.<br>\nEs ist schlicht und einfach nicht akzeptabel, dass Menschen aus Spanien, aus Portugal, denen wir harte Einschnitte zumuten, die Italiener mit durchf&uuml;ttern m&uuml;ssten. Nur weil eine rechtspopulistische Regierung nette Wahlgeschenke verteilen will. Nein, so kann Europa nicht funktionieren.<br>\nWenn die Regierung in Rom wenigstens die marode Infrastruktur verbessern und die unglaubliche B&uuml;rokratie in Italien abbauen w&uuml;rde. Aber nichts davon passiert. Stattdessen sucht sie Streit mit Br&uuml;ssel. Das ist dreist. Die EU zerbr&ouml;selt eh von Tag zu Tag mehr, wenn Leute wie Salvini sie vor sich hertreiben. Und so sehr ich Italien, das Land und die Leute mag, aber Mensch: Macht endlich mal eure Hausaufgaben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/kommentar\/italien-etat-101.html\">Tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die deutschen &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; schie&szlig;en sich auf Italien ein, wieder mit einem arroganten Unterton und wie im Fall Griechenland, mit &auml;hnlichem Tenor, Italien lasse sich auf Kosten der anderen EU-Mitglieder &ldquo;durchf&uuml;ttern&rdquo; und &ldquo;lebe &uuml;ber seine Verh&auml;ltnisse&rdquo;. Ein absolut bodenloser Kommentar aus der Ecke des Bayerischen Rundfunks, der die Verh&auml;ltnisse auf den Kopf stellt. Nicht die italienische Regierung verantwortet den Zerfall der EU, sondern das deutsche Austerit&auml;tsdiktat.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Es ist schon erstaunlich, dass der Autor zwar merkt, dass die EU von Tag zu Tag zerbr&ouml;selt, das aber in erster Linie an Leuten wie Salvini festmacht und nicht am bestimmenden &bdquo;wir&ldquo;, welches den Menschen in S&uuml;deuropa harte Einschnitte zumutet. Salvini ist ja nur deshalb im Amt, weil die italienische Vorg&auml;ngerregierung das erfolglose Austerit&auml;tsdiktat aus Br&uuml;ssel und Berlin immer brav umgesetzt hat.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Skripal und Saudi-Journalist: Selten wurden die Doppelstandards der Bundesregierung so deutlich<\/strong><br>\nLegt man die Reaktion der Bundesregierung auf das mutma&szlig;liche Skripal-Attentat als Messlatte an, dann m&uuml;sste es jetzt Sanktionen gegen Saudi-Arabien hageln. Doch diesmal betonte der Regierungssprecher: &ldquo;Wir k&ouml;nnen doch nicht Ermittlungsergebnissen vorgreifen.&rdquo;<br>\nAls am 4. M&auml;rz 2018 der ehemalige russische Doppelagent Sergej Skripal zusammen mit seiner Tochter Julia bewusstlos in der englischen Stadt Salisbury aufgefunden wurde, dauerte es nicht lange, bis die britische Regierung behauptete, die Skripals seien einem Attentat mittels des Nervengiftes Nowitschok &ldquo;aus russischer Produktion&rdquo; zum Opfer gefallen.<br>\nAuf Grundlage der britischen Behauptungen wurden in weiterer Folge Dutzende russische Diplomaten aus EU-L&auml;ndern ausgewiesen. Auch die Bundesregierung wies &ldquo;als Signal der Solidarit&auml;t&rdquo; vier russische Diplomaten aus, bevor die britischen Strafermittler &uuml;berhaupt mit ihren Ermittlungen begonnen hatten. Bis heute verweist die Bundesregierung, ohne weitere Belege anzuf&uuml;hren, auf die &ldquo;hohe Plausibilit&auml;t&rdquo; der Schuld Russlands.<br>\nGanz anders stellt sich die Reaktion der Bundesregierung im Fall des mutma&szlig;lich im saudischen Konsulat von Istanbul ermordeten Exil-Journalisten Dschamal Chaschukdschi dar&hellip;<br>\n(&hellip;) Begr&uuml;ndet wird die Zur&uuml;ckhaltung von Regierungssprecher Seibert mit dem Verweis darauf, man wolle &ldquo;m&ouml;glichen Ermittlungsergebnissen&rdquo; nicht vorgreifen. Die Frage von RT Deutsch, wieso die Bundesregierung jetzt im Fall des saudischen Journalisten die Ermittlungsergebnisse abwarten will, aber in der Causa Skripal nicht gez&ouml;gert hatte, Diplomaten auszuweisen, ohne dass dazu bereits Ermittlungsergebnisse vorlagen, beantwortete der Regierungssprecher auf seine ganz eigene Weise..<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/77677-skripal-und-saudi-journalist-doppelstandard-bundesregierung\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><strong>Dazu: For Khashoggi, a Tangled Mix of Royal Service and Islamist Sympathies<\/strong><br>\nBEIRUT, Lebanon &mdash; Jamal Khashoggi landed in Washington last fall, leaving behind a long list of bad news back home.<br>\nAfter a successful career as an adviser to and unofficial spokesman for the royal family of Saudi Arabia, he had been barred from writing in the kingdom, even on Twitter, by the new crown prince. His column in a Saudi-owned Arab newspaper was canceled. His marriage was collapsing. His relatives had been forbidden to travel to pressure him to stop criticizing the kingdom&rsquo;s rulers.<br>\nThen, after he arrived in the United States, a wave of arrests put a number of his Saudi friends behind bars, and he made his difficult decision: It was too dangerous to return home anytime soon &mdash; and maybe forever.<br>\nSo in the United States, he reinvented himself as a critic, contributing columns to The Washington Post and believing he had found safety in the West.<br>\nBut as it turned out, the West&rsquo;s protection extended only so far.<br>\nMr. Khashoggi was last seen on Oct. 2 entering the Saudi Consulate in Istanbul, where he needed to pick up a document for his wedding. There, Turkish officials say, a team of Saudi agents killed and dismembered him&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2018\/10\/14\/world\/middleeast\/jamal-khashoggi-saudi-arabia.html?action=click&amp;contentCollection=world&amp;contentPlacement=10&amp;module=stream_unit&amp;pgtype=sectionfront&amp;region=stream&amp;rref=collection%2Fsectioncollection%2Fworld&amp;version=latest\">The New York Times<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WM:<\/strong> Wer ist (oder war?) Kashoggi? Lesenswerter Artikel der NY Times &uuml;ber die Person Kashoggi und seinen Werdegang, seine Beziehungen zum saudischen K&ouml;nigshaus und zu Osama Bin Laden&hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>EU-Haushalt: Es drohen fatale Weichenstellungen<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Kommission hat Vorschl&auml;ge f&uuml;r den Mehrj&auml;hrigen Finanzrahmen 2021 bis 2027 vorgelegt. Es droht Ungemach: Mehr Geld soll in Milit&auml;r und Grenzsicherung flie&szlig;en. Das Soziale bleibt Nebensache. Und zur F&ouml;rderung neoliberaler &raquo;Strukturreformen&laquo; werden altbekannte Pl&auml;ne aus der Schublade geholt.<br>\nMit zwei Rechtsaktentw&uuml;rfen hat die Europ&auml;ische Kommission Anfang Mai 2018 die Debatte &uuml;ber die EU-Budgetplanung der n&auml;chsten sieben Jahre er&ouml;ffnet. In den Wochen darauf folgte eine Reihe von weiteren Legislativvorschl&auml;gen, in denen die F&ouml;rderbedingungen und die Kriterien f&uuml;r die Mittelzuweisung f&uuml;r Ma&szlig;nahmen in einzelnen Politikbereichen festgelegt wurden.<br>\nDie H&ouml;he des EU-Haushalts wird voraussichtlich unzureichend ausfallen. Durch den Austritt Gro&szlig;britanniens verliert die EU einen wichtigen Nettozahler. Es ist bislang nicht klar, wie diese L&uuml;cke geschlossen werden soll. Die Europ&auml;ische Kommission schl&auml;gt eine Erh&ouml;hung des Budgets von 1,03 Prozent des Bruttonationaleinkommens der EU-28 auf 1,11 Prozent des Bruttonationaleinkommens der EU-27 (!) vor. Dies entspricht wegen des Austritts Gro&szlig;britanniens faktisch einer leichten Verringerung. Allerdings ist vollkommen offen, ob selbst dieser Kommissionsvorschlag sich &uuml;berhaupt durchsetzt, denn einige Mitgliedstaaten wie &Ouml;sterreich und die Niederlande haben bereits signalisiert, dass sie nicht einverstanden sind und sich f&uuml;r st&auml;rkere K&uuml;rzungen einsetzen wollen. Die Erfahrung zeigt, dass sich die Mitgliedstaaten meist auf ein niedrigeres Finanzvolumen einigen als von der Kommission vorgeschlagen. Damit droht ein v&ouml;llig unzureichend ausgestatteter Haushalt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/2258\">Blickpunkt WiSo<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&ldquo;Cum-Ex-Files&rdquo; Angriff auf Europas Steuerzahler<\/strong><br>\nEs geht um mindestens 55 Milliarden Euro: Der organisierte Griff in die Steuerkasse durch &ldquo;steuergetriebene Aktiengesch&auml;fte&rdquo; ist viel gr&ouml;&szlig;er als angenommen. Das belegen Recherchen europ&auml;ischer Medien, an denen auch die ARD beteiligt ist. [&hellip;]<br>\nIm Interview bezeichnet der Insider die &ldquo;steuergetriebenen Gesch&auml;fte&rdquo; als &ldquo;organisierte Kriminalit&auml;t in Nadelstreifen&rdquo;. &ldquo;Alle wussten, worum es geht: dass man hier Rendite aus dem Steuers&auml;ckel holt.&rdquo; Offenbar um dem Gef&auml;ngnis zu entgehen, entschloss er sich auszupacken. Ihm drohen viele Jahre Haft. Das Geld wird er zur&uuml;ckzahlen m&uuml;ssen. Die Ermittler halten ihn f&uuml;r glaubw&uuml;rdig.<br>\nIm Interview berichtet er, wie der Angriff auf Europas Steuerzahler ablief. Deutschland sei als gr&ouml;&szlig;te Volkswirtschaft in Europa auch der gr&ouml;&szlig;te Markt f&uuml;r &ldquo;steuergetriebene Gesch&auml;fte&rdquo; gewesen. Die Deals funktionierten in Deutschland rund um den Zeitpunkt, wenn die gro&szlig;en Aktiengesellschaften ihre Dividende aussch&uuml;tteten. &ldquo;Wir hatten eine Teufelsmaschine kreiert, sie lief aber immer nur im Fr&uuml;hjahr. Also ist man auf die Idee gekommen, eine Ganzjahresmaschine zu kreieren. Und daf&uuml;r boten sich Aktien anderer L&auml;nder an. L&auml;nder wie Frankreich, Spanien und Italien, aber auch kleinere L&auml;nder wie &Ouml;sterreich, Belgien, D&auml;nemark. Von Land zu Land kann es Abweichungen geben in der Regulierung.&rdquo; Dann habe man sich darauf eingestellt. &ldquo;Im Kern hat der Steuerzahler aus dem betreffenden Land die Zeche bezahlt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/cum-ex-files-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Die politische Aufarbeitung des Skandals ist im vergangenen Jahr offiziell abgeschlossen worden. Der Untersuchungsausschuss stellte zwar einen 800 Seiten starken Bericht zusammen. Die Regierungsparteien der GroKo kamen aber zu dem Ergebnis, dass sie und ihre Finanzminister keinerlei Fehler gemacht h&auml;tten. Sie riefen dem staunenden Publikum im &uuml;bertragenen Sinne zu: &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39267#h04\">Gehen Sie weiter, es gibt rein gar nichts zu sehen!<\/a>&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Das kommende Beben<\/strong><br>\nW&auml;hrend das &ldquo;Prosperit&auml;tsmodell&rdquo; an seinem Erfolg zugrunde ging, wird der Neoliberalismus an seinem Misserfolg scheitern. Denn die wichtigsten Krisenerscheinungen werden sich in einer neuerlichen Finanzkrise dramatisch versch&auml;rfen, wieder ausgel&ouml;st durch simultane B&auml;renm&auml;rkte, insbesondere von Aktien und Immobilien (Abbildung 1), sowie zus&auml;tzlich von (Staats)Anleihen &ndash; drei Bullenm&auml;rkten haben in den letzten Jahren wieder ein enormes &ldquo;Entwertungspotential&rdquo; aufgebaut. An Ausl&ouml;sern einer Finanzschmelze wird es nicht fehlen, von Handelskriegen bis zu einer Eskalation der Konflikte um den Brexit, die T&uuml;rkei, Russland oder den Nahen Osten.<br>\nDarauf kann die Politik auf zweierlei Weise reagieren: Entweder, sie h&auml;lt weiterhin an der neoliberalen &bdquo;Navigationskarte&ldquo; fest und verordnet &ndash; wie 2010 &ndash; &bdquo;more of the same&ldquo;, oder sie kn&uuml;pft nach 50-j&auml;hriger Gegen-Aufkl&auml;rung wieder an die Tradition von Emanzipation und (damit) von Selbst-Erm&auml;chtigung zur (Mit)Gestaltung der Gesellschaft an. [&hellip;]<br>\nW&uuml;rde die W&auml;hrungsunion aufgel&ouml;st, m&uuml;sste jede einzelne &bdquo;Karte&ldquo; (Finanztitel) vom Euro auf eine der 19 neuen\/alten nationalen W&auml;hrungen &bdquo;umgewertet&ldquo; werden. Dabei erg&auml;ben sich 342 bilaterale Gl&auml;ubiger- und Schuldnerbeziehungen mit jeweils unterschiedlichen Typen von Finanztiteln (von Bankeinlagen bis zu Derivaten). Eine geordnete Abwicklung des Euro ist deshalb nicht m&ouml;glich. Wie in der Natur so gibt es auch in der Gesellschaft irreversible Prozesse: Man kann 19 Fl&uuml;ssigkeiten in einen Krug gie&szlig;en, trennen kann man sie nicht mehr.<br>\nZudem w&uuml;rde ein Scheitern des Euro enorme &bdquo;Wutenergien&ldquo; freisetzen, die sich vor allem gegen Deutschland richten wird. Denn in den Krisenl&auml;ndern hat die von der &bdquo;deutschen EU&ldquo; diktierte Sparpolitik ein Desaster angerichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/wie-wird-der-neoliberalismus-enden\">Stephan Schulmeister in der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>17 Jahre Bundeswehr in Afghanistan &ndash; und kein Ende in Sicht<\/strong><br>\nDer Milit&auml;reinsatz in Afghanistan geht ins 18. Jahr. Vor der Parlamentswahl in einer Woche hat sich die Lage dramatisch verschlechtert.<br>\nDie Zahl der in Afghanistan Get&ouml;teten wird von der Nichtregierungsorganisation &bdquo;International Crisis Group&ldquo; f&uuml;r 2018 auf bis zu 20.000 gesch&auml;tzt. Das w&auml;ren mehr als im Vorjahr und sogar mehr als im syrischen B&uuml;rgerkrieg.<br>\nWas am 7. Oktober 2001 als Gro&szlig;offensive von Amerikanern und Briten als Reaktion auf den Anschlag vom 11. September in New York begann, hat das Land am Hindukusch auch 17 Jahre sp&auml;ter noch nicht vom Terror befreit oder gar befriedet. &bdquo;Eine Art strategisches Patt&ldquo;, stellt der Wehrbeauftragte Hans-Peter Bartels (SPD) fest, &bdquo;nicht verloren, nicht gewonnen.&ldquo;<br>\nDie Bundeswehr schloss sich Ende 2001 der Mission an. Seither ist es Routine geworden, Jahr f&uuml;r Jahr den Einsatz zu verl&auml;ngern, zuletzt im M&auml;rz. Der Bundestag folgt einer Durchhalte-Logik. Die Linke fordert einen Abzug, die Gr&uuml;nen eine Exit-Strategie. Ihr Ex-Abgeordneter Hans-Christian Str&ouml;bele ist sich sicher, &bdquo;wenn bei der ersten Entscheidung &uuml;ber die Entsendung der Truppen nach Afghanistan gesagt worden w&auml;re, das ist jetzt f&uuml;r 16 oder 17 Jahre, dann h&auml;tte diese Entsendung hier im Deutschen Bundestag keine Mehrheit gefunden.&ldquo; Auch in der Koalition mehren sich &bdquo;die kritischen Stimmen&ldquo;, wie der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Wolfgang Hellmich (SPD), einr&auml;umt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/article215544311\/17-Jahre-Bundeswehr-in-Afghanistan-und-kein-Ende-in-Sicht.html\">Berliner Morgenpost<\/a>\n<p><strong>dazu: &ldquo;NATO-Mission in Afghanistan hat Erfolge&rdquo;<\/strong><br>\nDie Taliban m&ouml;gen in vielen Regionen die Oberhand gewonnen haben, und die Sicherheitslage mag angespannt sein: Knut Peters, Sprecher der NATO-Mission Resolute Support, sieht keinen Grund f&uuml;r Pessimismus in Afghanistan.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/nato-mission-in-afghanistan-hat-erfolge\/a-45809577\">Deutsche Welle<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Darauf mache ich nur aufmerksam, weil sichtbar wird, wie l&auml;cherlich der Afghanistan-Einsatz ist, und welche &bdquo;Qualit&auml;t&ldquo; die Deutsche Welle und die NATO haben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Absurder Nationalismus: Die Ukraine geht auf Distanz zu Europa<\/strong><br>\nDas ukrainische Parlament hat in erster Lesung einem Gesetz zugestimmt, wonach nur noch ukrainisch publiziert werden darf.<br>\nDas Tessin ohne Italienisch? Die Kantone Genf, Waadt und Neuenburg ohne Franz&ouml;sisch? Man stelle sich vor, National- und St&auml;nderat w&uuml;rden in Bern ein Gesetz beschliessen, gem&auml;ss dem es im Tessin und in den franz&ouml;sischsprachigen Kantonen verboten w&auml;re, Zeitungen in italienischer oder franz&ouml;sischer Sprache herauszugeben oder auch Online-Portale in italienischer oder franz&ouml;sischer Sprache zu betreiben, es sei denn, es erscheine jeder einzelne publizierte Artikel gleichzeitig auch in deutscher Sprache! Eine absolut absurde Idee!<br>\nIn Kiev hat die Verkhovna Rada, das ukrainische Ein-Kammer-Parlament, genau so ein Gesetz zur ukrainischen Sprache in erster Lesung am 4. Oktober genehmigt! Zur Durchsetzung der ukrainischen Sprache in der gesamten Ukraine &ndash; in der rund ein Drittel der Bev&ouml;lkerung seit Jahrhunderten Russisch spricht &ndash; sollen &lsquo;fremdsprachige&rsquo; Publikationen verboten werden, es sei denn, wie oben erw&auml;hnt, die Publikationen w&uuml;rden all ihre Artikel nicht nur in &lsquo;fremder&rsquo; Sprache, sondern gleichzeitig auch in ukrainischer Sprache publizieren.<br>\nDas Ziel dieses Gesetzes ist klar: Die russische Sprache soll in der Ukraine ausgerottet werden! Die Ukraine soll, was sie geschichtlich eben nie war, sprachlich und kulturell nun halt eben mit Zwangsmassnahmen zu einer &lsquo;Nation&rsquo; werden. Nationalismus der schlimmsten Sorte!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/Ukraine-Sprache-Ukrainisch-Russisch-Gesetz\">Infosperber<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> lesenswert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Krieg und Klimawandel lassen Hunger auf der Welt wachsen<\/strong><br>\nAm Welthungertag ist klar: 821 Millionen Menschen haben zu wenig zu essen &ndash; Appell von NGOs an Bundesregierung<br>\n&ldquo;Gef&uuml;hl in der Magengegend, das durch das Bed&uuml;rfnis nach Nahrung hervorgerufen wird; Verlangen, etwas zu essen.&rdquo; Die Duden-Definition von Hunger ist klar, jeder kennt dieses Gef&uuml;hl. Um es loszuwerden, isst man etwas. So leicht es aber klingen mag, weltweit leiden 821 Millionen Menschen daran, nicht genug Nahrung zu sich nehmen zu k&ouml;nnen. Zu diesem Ergebnis kommt der Welthunger-Index (WHI) anl&auml;sslich des heutigen Welthungertages.<br>\nDabei habe es seit 2000, seit das erste Mal dementsprechende Daten erhoben wurden, lange eine positive Entwicklung im Kampf gegen Hunger gegeben. Zeitweise ist die Zahl der Hungernden um 28 Prozent gesunken. &ldquo;Seit eineinhalb Jahren steigen die Zahlen der Betroffenen aber wieder&rdquo;, erkl&auml;rt B&auml;rbel Dieckmann, Pr&auml;sidentin der Welthungerhilfe, dem STANDARD. Die deutsche Hilfsorganisation ver&ouml;ffentlicht mit der irischen Organisation Concern Worldwide j&auml;hrlich den WHI, der von Experten vom International Food Policy Research Institute (IFPRI) in Washington ermittelt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/derstandard.at\/2000089401227\/Krieg-und-Klimawandel-lassen-Hunger-auf-der-Welt-wachsen\">derStandard.at<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. 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