{"id":46720,"date":"2018-10-26T08:32:40","date_gmt":"2018-10-26T06:32:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46720"},"modified":"2018-10-26T08:32:40","modified_gmt":"2018-10-26T06:32:40","slug":"hinweise-des-tages-3234","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46720","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46720#h01\">Ist eine Europ&auml;ische Arbeitslosenversicherung ein Fortschritt?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46720#h02\">Migrationsabkommen Teil II: Was das Weltwirtschaftsforum mit dem UN-Migrationsabkommen zu tun hat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46720#h03\">&ldquo;Konjunkturbedingte Mehreinnahmen zur Modernisierung unseres Landes nutzen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46720#h04\">Armutsrisiko Mietwohnung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46720#h05\">Leiharbeiter ohne Lobby?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46720#h06\">Die &ldquo;inneren Feinde&rdquo; der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46720#h07\">Altmaier schn&uuml;rt Rettungspaket f&uuml;r Erdogan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46720#h08\">Deutschland liefert, Saudi-Arabien t&ouml;tet: Die &bdquo;westliche Wertegemeinschaft&ldquo; ist eine Lebensl&uuml;ge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46720#h09\">Bundesregierung h&auml;lt an Polizeieinsatz in Saudi-Arabien fest<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46720#h10\">U.S.-led coalition kills over 3,000 civilians since 2014: war monitor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46720#h11\">CRI-Kommentar: Klausel Nr. 301 verk&ouml;rpert Absicht der USA zur Verhinderung der legitimen Entwicklung Chinas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46720#h12\">Mannheimer Bildungsgipfel: Was lernen f&uuml;r die Welt von morgen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46720#h13\">Kampf gegen die Demokratie<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ist eine Europ&auml;ische Arbeitslosenversicherung ein Fortschritt?<\/strong><br>\nDie Vorschl&auml;ge des deutschen Finanzministers Olaf Scholz zur Einf&uuml;hrung einer sogenannten &bdquo;Europ&auml;ischen Arbeitslosenversicherung&ldquo; hat zu einer Welle medialer Emp&ouml;rung gef&uuml;hrt. So neu, wie jetzt behauptet wird, ist der Vorschlag allerdings nicht. Bereits im Sommer dieses Jahres hatte er in einem Interview mit dem Spiegel die besondere Verantwortung Deutschlands f&uuml;r Europa hervorgehoben und sich &ndash; zur St&auml;rkung der europ&auml;ischen Solidarit&auml;t &minus; f&uuml;r den Aufbau einer solchen Versicherung ausgesprochen.<br>\nDer Spiegel machte daraufhin den naheliegenden Einwand geltend: &bdquo;Das klingt nach zus&auml;tzlichen Geldfl&uuml;ssen von Nord nach S&uuml;d.&ldquo; Darauf antwortete Scholz: &bdquo;Nein, das w&auml;re zu simpel gedacht. Auch in der Sozialpolitik gilt zun&auml;chst einmal das Prinzip der Eigenverantwortung. Jedes Euroland sollte &uuml;ber eine funktionierende Arbeitslosenabsicherung, ein staatliches Existenzminimum und angemessene Mindestl&ouml;hne verf&uuml;gen [&hellip;].&ldquo;<br>\nAls Scholz dann gebeten wurde, zu pr&auml;zisieren, was man sich denn unter einer europaweiten Arbeitslosenversicherung vorzustellen habe, erkl&auml;rte er die Idee des Konzepts wie folgt: &bdquo;Ich bin daf&uuml;r, die nationalen Systeme der Arbeitslosenversicherungen um eine R&uuml;ckversicherung f&uuml;r die gesamte Eurozone zu erg&auml;nzen. Ein Land, in dem im Zuge einer Wirtschaftskrise viele Menschen ihren Job verlieren, was die dortigen Sozialversicherungssysteme stark belastet, k&ouml;nnte dann Kredite bei dieser gemeinsamen R&uuml;ckversicherung aufnehmen. Ist die Rezession vor&uuml;ber, zahlt das Krisenland die aufgenommenen Mittel wieder zur&uuml;ck. Zugleich sollten alle Regierungen bem&uuml;ht sein, ihre nationalen Sicherungssysteme m&ouml;glichst krisenfest auszugestalten.&ldquo; (Hervorh. d. Verf)<br>\nWas ist von einer solchen Reform der EU zu halten? Ist sie ein sozialer Fortschritt? Kann sie die EU wirklich krisenfester machen? Oder f&uuml;hrt sie, wie Kritiker beklagen, zu einer weiteren Vergemeinschaftung von Risiken? (&hellip;)<br>\nOlaf Scholz machte deutlich, dass seine Unterst&uuml;tzung f&uuml;r eine europaweite Arbeitslosenversicherung davon abh&auml;ngig ist, dass sie &uuml;ber einen Wirtschaftszyklus hinweg fiskalisch neutral ist und es zu keinen finanziellen Transfers zwischen den Mitgliedstaaten kommt. Die &Ouml;konomen, die auf die Einf&uuml;hrung eines solchen &bdquo;Versicherungssystems&ldquo; dr&auml;ngen, wollen auch die &auml;rmeren L&auml;nder st&auml;rker belasten als die reicheren und schr&auml;nken damit selbst in guten Zeiten deren F&auml;higkeit zur Erbringung &ouml;ffentlicher Dienstleistungen ein.<br>\nWenn europhile Cheerleader glauben, die Einf&uuml;hrung eines solchen Systems stelle eine grundlegende Reform der EU\/EWU dar, dann zeigen sie, wie weit sie sich inzwischen von der Realit&auml;t verabschiedet haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2018\/10\/ist-eine-europaeische-arbeitslosenversicherung-ein-fortschritt\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Migrationsabkommen Teil II: Was das Weltwirtschaftsforum mit dem UN-Migrationsabkommen zu tun hat<\/strong><br>\nDer Club der globalen Gro&szlig;konzerne und Milliard&auml;re, Weltwirtschaftsforum, der j&auml;hrlich in Davos zu Stelldichein ruft, hat enormen politischen Einfluss. Diesen hat er intensiv, planm&auml;&szlig;ig und erfolgreich genutzt, um bei den Vereinten Nationen und den Regierungen f&uuml;r mehr Migration, niedrigere L&ouml;hne und weniger Sozialstaat zu werben. Der UN-Migrationspakt, den die Bundesregierung im Dezember mit unterschreiben will, ist eine Frucht dieser Arbeit.<br>\nDie Bundesregierung ist nicht nur eine von 190 vorgesehenen Unterzeichnern des UN-Migrationsabkommens. Sie hat es ma&szlig;geblich mit der Reife zugef&uuml;hrt. Seit Anfang 2017 und noch bis Ende des Jahres hat sie zusammen mit Marokko den Vorsitz des Global Forum on Migration and Development (GFMD) inne. &bdquo;W&auml;hrend dieser zwei Jahre liegt der Fokus der Vorsitzenden auf dem Beitrag des Forums zum UN-Migrationsabkommen&ldquo;, hei&szlig;t es auf der einschl&auml;gigen Website. F&uuml;r Deutschland &uuml;bt diesen Co-Vorsitz ein Karrierediplomat aus dem Hause des Au&szlig;enministers Heiko Maas  aus. Das ist der SPD-Politiker, der auch schon das Netz(zensur)durchsetzungsgesetz auf den Weg gebracht hat, ein sehr gutes Instrument zur Durchsetzung der Ziele des Migrationsabkommens. Denn, wie wir im vorherigen Blogbeitrag gelernt haben, sind laut Migrationsabkommen alle, die nicht einsehen wollen, dass Arbeitszuwanderung gut und f&ouml;rderungsw&uuml;rdig ist, Rassisten oder Fremdenfeinde, deren Hassbotschaften stummgeschaltet werden m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/997-migrationsabkommen-2\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&ldquo;Konjunkturbedingte Mehreinnahmen zur Modernisierung unseres Landes nutzen&rdquo;<\/strong><br>\nZur aktuellen Steuersch&auml;tzung sagte DGB-Vorstandsmitglied Stefan K&ouml;rzell am Donnerstag: &bdquo;Die konjunkturelle Lage ist nach wie vor gut. So ist es erfreulich, dass der Staat &ndash; wenn auch mit leichtem D&auml;mpfer &ndash; mit zus&auml;tzlichen Einnahmen zu rechnen hat. Anstatt den Forderungen der Arbeitgeberseite nach Steuersenkungen nachzugeben ist es h&ouml;chste Zeit f&uuml;r &ouml;ffentliche Investitionen.<br>\nDer Investitionsbedarf der St&auml;dte und Kommunen beispielsweise ist zwischen 2017 und 2018 laut KfW-Kommunalpanel von 127 auf 159 Mrd. Euro angestiegen. Die Folge: Deutschlands Infrastruktur f&auml;hrt auf Verschlei&szlig;. Die Bandbreite notwendiger Investitionen betrifft alle Bereiche: von Schul- und Stra&szlig;enbau bis hin zu bezahlbarem Wohnraum und Breitbandausbau. Das ist ein Armutszeugnis f&uuml;r ein reiches Land, das im Geld schwimmt. Wer die dramatische Entwicklung ignoriert, handelt fahrl&auml;ssig und gef&auml;hrdet die Zukunftsf&auml;higkeit unseres Landes<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++76dba878-d860-11e8-8017-52540088cada\">DGB<\/a>\n<p><strong>dazu: Fu&szlig; runter von der Investitionsbremse<\/strong><br>\n&bdquo;Die Bundesregierung bet&auml;tigt sich als Investitionsbremse. Statt die gute Konjunktur zu nutzen und in Schulen, marode Br&uuml;cken und Stra&szlig;en zu investieren, f&auml;hrt sie den Staat weiter auf Verschlei&szlig;. Mit der nach unten korrigierten Steuersch&auml;tzung ist zu bef&uuml;rchten, dass der Finanzminister weiter auf die Bremse tritt&ldquo;, erkl&auml;rt Gesine L&ouml;tzsch, stellvertretende Vorsitzende und haushaltspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. L&ouml;tzsch weiter:<br>\n&bdquo;Dabei m&uuml;sste die Bundesregierung und allen voran der SPD-Finanzminister einfach nur den Mut besitzen, die Steuerungerechtigkeit zu beseitigen. Eine Finanztransaktionssteuer w&uuml;rde allein dem Bund 30 Milliarden an Steuermehreinnahmen einbringen. Ebenso brauchen wir eine Verm&ouml;genssteuer und eine Steuerreform, die mehr Gerechtigkeit f&uuml;r alle Menschen bringt. Wenn die Sozialdemokratie noch einen Funken Glaubw&uuml;rdigkeit besitzt, muss sie diese Steuern endlich auf den Weg bringen und so Kinder- und Altersarmut bek&auml;mpfen, wozu sie sich in ihrem Wahlprogramm verpflichtet hat. Mehr Investitionen in die soziale Infrastruktur hat das Land bitter n&ouml;tig. Unter einer Absenkung leiden vor allem die Schw&auml;chsten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/fuss-runter-von-der-investitionsbremse\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Hei&szlig;luftballon geplatzt<\/strong><br>\nZehn Jahre nach dem Dresdner &raquo;Bildungsgipfel&laquo; wurden wenige Ziele erreicht und viele verfehlt. Soziale Schieflage hat sich versch&auml;rft<br>\nDer Dresdner &raquo;Bildungsgipfel&laquo; vor zehn Jahren war ein gro&szlig;es Versprechen. Die Bundeskanzlerin hatte wenige Wochen zuvor die &raquo;Bildungsrepublik Deutschland&laquo; ausgerufen. Verbesserungen bei Kitas, Schulen und Hochschulen sollten die zentrale Aufgabe der kommenden Dekade werden. Bei der Konferenz in Sachsens Landeshauptstadt am 22. Oktober 2008 wurden die Pl&auml;ne &raquo;verbindlich&laquo; festgeklopft. Die Zahl der Schulabbrecher und junger Menschen ohne Ausbildung solle halbiert, die der Kitapl&auml;tze f&uuml;r unter Dreij&auml;hrige auf 35 Prozent erh&ouml;ht werden. Das ganze System werde durchl&auml;ssiger, der beschworene &raquo;Aufstieg durch Bildung&laquo; nicht l&auml;nger an erstarrten Strukturen scheitern. Kurzum: Alles kommt auf den Pr&uuml;fstand, alles wird bestens, und f&uuml;r all das gibt es reichlich Geld.<br>\nR&uuml;ckblickend wird klar: Das, was nach Verhei&szlig;ung klang, bestand in Wahrheit aus sehr viel hei&szlig;er Luft. Am deutlichsten zeigt sich das am verfehlten Zehn-Prozent-Ziel. Die Ansage in Dresden lautete, die gesamtgesellschaftlichen Ausgaben f&uuml;r Bildung und Forschung auf ein Zehntel des deutschen Bruttosozialprodukts zu steigern. Nach 2008 ging die Quote tats&auml;chlich in die H&ouml;he, auf zwischenzeitlich 9,2 Prozent, sackte dann aber wieder ab und bewegt sich seit Jahren stabil bei neun Prozent. Nimmt man nur das, was der Staat in seine Bildungseinrichtungen investiert, rangiert Deutschland mit einem Anteil von 4,3 Prozent am Bruttoinlandsprodukt (BIP) deutlich unter dem Durchschnitt der Industrienationen (5,2 Prozent). Dabei hat sich am R&uuml;ckstand von rund einem Prozentpunkt seit zehn Jahren nichts ge&auml;ndert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/342343.bilanz-hei%C3%9Fluftballon-geplatzt.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Armutsrisiko Mietwohnung<\/strong><br>\nEine Million Haushalte in der Bundesrepublik verf&uuml;gen nach Abzug der Mietkosten nur noch &uuml;ber ein Nettoeinkommen, das unter dem Niveau des Hartz-IV-Regelsatzes liegt, sagt Adolf Bauer, Pr&auml;sident des Sozialverbandes Deutschland (SoVD). Am Donnerstag hat der SoVD in Berlin ein von ihm in Auftrag gegebenes Gutachten zur Entwicklung der &raquo;Wohnungsfrage&laquo; in Deutschland vorgestellt. Verfasst hat es der Sozialwissenschaftler Stephan Junker; er hat vor allem versucht, die Auswirkungen herauszuarbeiten, die die Kombination aus explodierenden Mieten und Wohnungsmangel auf die Verfestigung von Armut und Ungleichheit hat.<br>\nArme wohnen &raquo;billig&laquo;, m&uuml;ssen im Verh&auml;ltnis zum Haushaltseinkommen aber deutlich mehr f&uuml;r das Wohnen ausgeben als Normalverdiener und Reiche. Und das in st&auml;ndig steigendem Ma&szlig;e: Von 1993 bis 2014 &ndash; das letzte Jahr, f&uuml;r das entsprechende Daten des Mikrozensus vorliegen &ndash; ist der Studie zufolge die mittlere Miete st&auml;rker gestiegen als das mittlere Einkommen, und zwar sowohl in Ost- wie in Westdeutschland. Der Mietanstieg trifft die &Auml;rmsten besonders hart, da ihre Einkommen seit den 1990er Jahren stagnieren oder sogar zur&uuml;ckgegangen sind.<br>\nDie H&auml;lfte der Miethaushalte wendet Junker zufolge mindestens 29 Prozent des jeweils verf&uuml;gbaren Nettoeinkommens f&uuml;r die Bruttokaltmiete auf. Bei armen Haushalten mit weniger als 1.300 Euro Nettoeinkommen liegt dieser Anteil bei 46 Prozent &ndash; also erheblich h&ouml;her. Wer dagegen netto mehr als 4.500 Euro im Monat zur Verf&uuml;gung hat, m&uuml;sse nur 17 Prozent f&uuml;r das Wohnen ausgeben. Die Mietbelastungsquote verh&auml;lt sich also genau umgekehrt proportional zum verf&uuml;gbaren Einkommen. Sie ist bei den Haushalten am geringsten, die &uuml;ber mehr als 140 Prozent des mittleren Einkommens verf&uuml;gen &ndash; und bei denen am h&ouml;chsten, die weniger als 60 Prozent zur Verf&uuml;gung haben.<br>\nBesonders betroffen seien Alleinerziehende, Rentner, Pflegebed&uuml;rftige und ganz allgemein Menschen mit Migrationshintergrund. Es gebe zudem Hinweise, dass letztere von einer Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt betroffen seien, die ihren Zugang zu bezahlbarem Wohnraum zus&auml;tzlich einschr&auml;nke. Besonders stark werden in Zukunft Haushalte ohne Wohneigentum betroffen sein, die ab 2030 in Rente gehen, da bei ihnen mit einer hohen Rate an Altersarmut zu rechnen sei. &raquo;Die Mietpreisentwicklung vertieft die soziale Spaltung in unserer Gesellschaft&laquo;, fasste Bauer zusammen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/342352.mietpreisexplosion-armutsrisiko-mietwohnung.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Leiharbeiter ohne Lobby?<\/strong><br>\nSeit April 2017 ist das neue Arbeitnehmer&uuml;berlassungsgesetz in Kraft. Demnach haben Leiharbeiter nach neun Monaten im Einsatzbetrieb das Recht auf gleiche Bezahlung wie die Stammbelegschaft. Die Obergrenze f&uuml;r die Einsatzdauer in einem Entleihbetrieb betr&auml;gt 18 Monate. Danach m&uuml;ssen die Leiharbeiter entweder &uuml;bernommen oder anders eingesetzt werden. Diese beschlossenen gesetzlichen Regelungen konnten den massenhaften Einsatz von Leiharbeit nicht eind&auml;mmen: Ein Grund hierf&uuml;r ist, dass die H&ouml;chst&uuml;berlassungsdauer sich nur auf den konkreten Leiharbeiter bezieht. So k&ouml;nnen die Unternehmer einzelne Personen gegen einen anderen Leiharbeiter austauschen oder dieselben nach drei Monaten Karenzzeit erneut einsetzen. Sinnvoller w&auml;re es gewesen, H&ouml;chst&uuml;berlassungszeiten f&uuml;r Arbeitspl&auml;tze festzulegen, um diesen Dreht&uuml;reffekt zu verhindern. Noch besser w&auml;re es gewesen, s&auml;mtliche Liberalisierungen der Leiharbeit seit den 1980er Jahren zur&uuml;ckzunehmen oder diesen modernen &bdquo;Sklavenmarkt&ldquo; ganz zu schlie&szlig;en.<br>\nDa die Politik in Sachen Leiharbeit zwar medienwirksam M&auml;usel&ouml;cher schlie&szlig;t und gleichzeitig Scheunentore f&uuml;r das Kapital &ouml;ffnet, ist es kein Wunder, dass laut einer aktuellen Betriebsratsbefragung der IG Metall immer mehr Betriebe das Instrument Leiharbeit zur Disziplinierung der Kernbelegschaften einsetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/de\/5043\/wirtschaft_soziales\/9672\/Leiharbeiter-ohne-Lobby.htm\">Unsere Zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die &ldquo;inneren Feinde&rdquo; der EU<\/strong><br>\nMit Blick auf den Konflikt zwischen Br&uuml;ssel und Rom um den italienischen Staatshaushalt werden im deutschen Establishment Rufe nach einem entschlossenen Kampf gegen &ldquo;innere Feinde&rdquo; der EU laut. Man m&uuml;sse die Union &ldquo;jetzt mit aller Kraft verteidigen&rdquo;, hei&szlig;t es in einer f&uuml;hrenden deutschen Tageszeitung; die italienische Regierungskoalition sei es &ldquo;nicht wert&rdquo;, dass &ldquo;das Schicksal des Landes riskiert wird&rdquo;. Anlass daf&uuml;r, die italienische Regierung zur Debatte zu stellen, ist deren Weigerung, weiterhin den deutschen Austerit&auml;tsdiktaten zu folgen. Berlins Dominanz in der EU st&ouml;&szlig;t auch in anderen Mitgliedstaaten auf wachsenden Protest. So spitzen sich nicht nur die Auseinandersetzungen mit Polen und mit Ungarn zu. Auch in Frankreich w&auml;chst der Unmut &uuml;ber Berlin. Inzwischen ruft der Gr&uuml;nder von La France insoumise, Jean-Luc M&eacute;lenchon, der bei der Pr&auml;sidentenwahl 2017 mit fast 20 Prozent den Einzug in die Stichwahl nur knapp verpasste, dazu auf, Frankreich &ldquo;aus allen europ&auml;ischen Vertr&auml;gen herauszuf&uuml;hren&rdquo;. Die deutschen Eliten reagieren mit zunehmender H&auml;rte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7763\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Altmaier schn&uuml;rt Rettungspaket f&uuml;r Erdogan<\/strong><br>\n&bdquo;Es ist sch&auml;big und verantwortungslos, dass Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier ein Rettungspaket f&uuml;r das islamistische Erdogan-Regime schn&uuml;rt, w&auml;hrend der t&uuml;rkische Staatschef weiter die demokratische Opposition verfolgt und die Nachbarl&auml;nder v&ouml;lkerrechtswidrig &uuml;berf&auml;llt. Statt neue R&uuml;stungsdeals, millionenschwere Investitionen und ein gigantisches Infrastrukturprojekt zu vereinbaren, braucht es einen Neuanfang in den deutsch-t&uuml;rkischen Beziehungen mit klarer Kante&ldquo;, erkl&auml;rt Sevim Dagdelen, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. Dagdelen weiter:<br>\n&bdquo;Deutsche Steuerzahler d&uuml;rfen nicht in Haftung genommen werden f&uuml;r Erdogans Misswirtschaft, etwa durch die Absicherung eines 35 Milliarden Euro umfassenden Bahnprojekts mit Hermes-B&uuml;rgschaften. Notwendig sind klare Ansagen der Bundesregierung, die den Demokraten in der T&uuml;rkei den R&uuml;cken st&auml;rken. Das hei&szlig;t konkret, keine Unterst&uuml;tzung zur Stabilisierung des Regimes durch EU-Beitrittsgespr&auml;che, Erweiterung der Zollunion, Visaliberalisierung oder milliardenschwere Rettungspakete.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/altmaier-schnuert-rettungspaket-fuer-erdogan\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Deutschland liefert, Saudi-Arabien t&ouml;tet: Die &bdquo;westliche Wertegemeinschaft&ldquo; ist eine Lebensl&uuml;ge<\/strong><br>\nGestern wurden im Jemen bei einem Angriff der Saudi-Emirate-Koalition auf eine Fabrik mindestens 16 Zivilisten get&ouml;tet. Ein R&uuml;stungsexportbericht der Bundesregierung ergab, dass in den ersten drei Quartalen 2018 R&uuml;stungslieferungen in H&ouml;he von 416 Millionen Euro an Saudi-Arabien genehmigt wurden, in ganz 2017 waren es 254 Millionen. Deutschland macht sich zum Komplizen am Genozid im Jemen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/justicenow.de\/2018-10-25\/deutschland-liefert-saudi-arabien-toetet\/\">Justice Now<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Bundesregierung h&auml;lt an Polizeieinsatz in Saudi-Arabien fest<\/strong><br>\nAuch nach T&ouml;tung des Regimekritikers Khashoggi stellt die Bundesregierung das umstrittene Ausbildungsprojekt f&uuml;r den saudischen Grenzschutz nicht infrage. Es soll sogar noch ausgeweitet werden.<br>\nNach Informationen von REPORT MAINZ will die Bundesregierung an dem umstrittenen Ausbildungsprojekt der Bundespolizei in Saudi-Arabien festhalten. Seit 2009 sind Beamte der Bundespolizei in Saudi-Arabien im Einsatz, um das K&ouml;nigreich bei der Modernisierung seines Grenzschutzes zu unterst&uuml;tzen. Die deutschen Beamten trainieren saudische Sicherheitskr&auml;fte in grenzpolizeilichen Taktiken. Seit Beginn des Projektes im Jahre 2009 werden von Jahr zu Jahr mehr deutsche Beamte eingesetzt. Ihre Zahl wuchs von 14 Beamten 2009 auf zuletzt 70 Beamte im Jahr 2018. Entsprechend entwickelte sich das Volumen des Projektes. 2013 betrug es noch 707.896 Euro, 2018 bereits 3.203.100 Euro. Die Kosten f&uuml;r die Trainingsma&szlig;nahmen im Trainingsjahr Oktober 2018 bis September 2019 werden sich voraussichtlich auf ca. 4,3 Mio. Euro belaufen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/report\/presse\/bundesregierung-haelt-an-polizeieinsatz-in-saudi-arabien-fest\/-\/id=1197424\/did=22716894\/nid=1197424\/12tqlte\/index.html\">SWR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>U.S.-led coalition kills over 3,000 civilians since 2014: war monitor<\/strong><br>\nThe U.S.-led coalition has killed as many as 3,222 civilians since its operations started in Syria in 2014, a war monitor reported Tuesday.<br>\nA total of 768 children and 562 women were among those killed by the strikes of the U.S.-led coalition in the northern provinces of Hasakah, Raqqa, Aleppo, Idlib and the eastern province of Deir al-Zour, said the Syrian Observatory for Human Rights.<br>\nThe latest attacks by the U.S. coalition were reported on Saturday when the state news agency SANA said 63 civilians had been killed within 24 hours as a result of the U.S.-led strikes on areas controlled by the Islamic State (IS) in the eastern countryside of Deir al-Zour.<br>\nThe coalition has entered the battles in Syria against the IS in 2014, with the government questioning the intention of the U.S. and branding its intervention as illegal as it happened without the consent of the Syrian administration.<br>\nThe Syrian Foreign Ministry has recently urged the UN to conduct an international investigation into the &ldquo;crimes&rdquo; of the U.S.-led coalition.<br>\nIts latest calls came after the Syrian government repeatedly urged the international community to dissolve the U.S. coalition.<br>\nThe coalition has been supporting the Kurdish-led Syrian Democratic Forces (SDF) in their fight against the IS on the eastern bank of the Euphrates River in the eastern countryside of Deir al-Zour.<br>\nThe attacks focused on the last IS-held pocket, with the SDF making progress in the current battle that has started over a month ago to eradicate the IS from that oil-rich region near the Iraqi border.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.xinhuanet.com\/english\/2018-10\/24\/c_137553380.htm\">Xinhuanet<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Mit einigen Aufkl&auml;rungstornados, Luftbetankungen und durch die Beteiligung an den AWACS-Besatzungen unterst&uuml;tzt Deutschland den US-Einsatz seit 2015.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>CRI-Kommentar: Klausel Nr. 301 verk&ouml;rpert Absicht der USA zur Verhinderung der legitimen Entwicklung Chinas<\/strong><br>\nVor kurzem hat das &bdquo;South Center&rdquo;, eine Zwischenregierungsorganisation aus zirka 50 Entwicklungsl&auml;ndern, einen Bericht mit dem Thema &bdquo;Warum ist die amerikanische Klausel Nr. 301 illegal und irref&uuml;hrend?&rdquo; ver&ouml;ffentlicht. Damit ist der Blick der internationalen Gemeinschaft wieder auf die umstrittene Klausel Nr. 301 der USA gelenkt worden.<br>\nDas &bdquo;South Center&rdquo; hat im Bericht darauf verwiesen, dass die erneute Einleitung der 301-Untersuchung und Klausel Nr. 232 zur Erhebung zus&auml;tzlicher Strafz&ouml;lle auf importierte Stahl- bzw. Aluminiumprodukte durch die USA die Welthandelsorganisation (WTO) schockiert habe. Die Anklage der USA gegen China bei der 301-Untersuchung sei tats&auml;chlich eine Bewertung nach ihren eigenen Normen, nicht nach den WTO-Normen. Und die meisten angeklagten Taten entsprechen den Methoden, die von den USA und den OECD-L&auml;ndern genutzt worden seien oder weiter genutzt w&uuml;rden.<br>\nZum Beispiel sind der technologische Transfer auf dem chinesischen Markt, die Zusammensetzung der Joint-Ventures und das Verfahren der Erm&auml;chtigung bzw. Erlaubnis vertragsm&auml;&szlig;ige Handlungen zwischen Unternehmen. Gem&auml;&szlig; der &bdquo;Vereinbarung des geistigen Eigentums bez&uuml;glich des Handels&rdquo; sollen &bdquo;Patentinhaber das Recht haben, ihre Patente zu transferieren oder durch Erben ihre Rechte bzw. Interessen weiterzugeben. Es ist so gerechtfertigt, Erlaubnisvertr&auml;ge abzuschlie&szlig;en.&rdquo; Laut dem Bericht haben die in China investierenden US-Unternehmen freiwillig derartige Vertr&auml;ge unterzeichnet, weil sie wissen, dass sie auf dem riesigen chinesischen Markt reiche Vorteile erwerben k&ouml;nnen. (&hellip;)<br>\nDie Einleitung der 301-Untersuchung gegen China durch die USA ist sowohl auf das US-Handelsdefizit, als auch auf die Besorgnis &uuml;ber Chinas sprunghafte Entwicklung zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Mehrere &Ouml;konomen sind der Ansicht, dass die Ursache des Handelsdefizits der USA in der &auml;u&szlig;erst niedrigen Spareinlagenrate und der Position des US-Dollars als eine Reserve-W&auml;hrung liege. Angesichts der rapiden Entwicklung Chinas hat sich die Haltung der USA von dem Vorurteil, &bdquo;dass Chinesen keine Innovationsf&auml;higkeit haben&rdquo;, zur Sorge &uuml;ber den Aufschwung des Staates ver&auml;ndert.<br>\nSo hat das &bdquo;South Center&rdquo; zusammengefasst, dass die Einleitung der Klausel Nr. 301 durch die US-Regierung mit dem Handel nichts zu tun habe. Ganz im Gegenteil verk&ouml;rpere sie die Absicht der USA, die legitimen industriellen und technologischen Entwicklungen Chinas zu verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/3185\/2018\/10\/25\/1s285037.htm\">CRI online<\/a>\n<p><strong>dazu: China fordert von USA Aufh&ouml;ren der Vorw&uuml;rfe<\/strong><br>\nDie Vorw&uuml;rfe der Vereinigten Staaten gegen China in Bezug auf die Einmischung Chinas in die Zwischenwahlen der USA seien v&ouml;llig unbegr&uuml;ndet. Dies sagte die chinesische Au&szlig;enministeriumsprecherin, Hua Chunying, am Montag in Beijing. China verwahre sich entschlossen gegen die Vorw&uuml;rfe und fordere von den USA, mit den Vorw&uuml;rfen aufzuh&ouml;ren, um tats&auml;chlich eine gesunde und stabile Beziehung zwischen China und den USA zu wahren.<br>\nBerichten zufolge haben mehrere US-amerikanische Beh&ouml;rden, einschlie&szlig;lich des Justizministeriums, FBI und Homeland Security, in einer gemeinsamen Erkl&auml;rung Russland, China und dem Iran absichtliche Einmischungen in die kommenden US-Zwischenwahlen vorgeworfen. Zugleich hat der US-Nachrichtendienst Bloomberg bekanntgemacht, dass es nach Angaben mehrerer Analytiker von US-amerikanischen Firmen f&uuml;r Cyber-Sicherheit bisher keine Beweise f&uuml;r eine chinesische Einmischung gefunden worden seien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/3185\/2018\/10\/22\/1s284908.htm\">CRI online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das offensichtliche Motto der US-Politik: Keine Beweise, daf&uuml;r aber umso gr&ouml;&szlig;er und lauter die Vorw&uuml;rfe &hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Mannheimer Bildungsgipfel: Was lernen f&uuml;r die Welt von morgen?<\/strong><br>\nFr&uuml;her lernten Sch&uuml;ler vor allem Fakten &ndash; heute sind Kompetenzen wie Teamgeist und unternehmerisches Denken gefragt. Aber wie bereitet man Kinder auf Berufe vor, die es noch gar nicht gibt?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/bildungsgipfel-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.R.:<\/strong> Wei&szlig; eigentlich jemand, was die Schl&uuml;sselkompetenz &ldquo;unternehmerisches Denken&rdquo; tats&auml;chlich sein soll und warum unsere Kinder sie unbedingt ben&ouml;tigen? Wenn jemand aber wissen m&ouml;chte, wie man unseren Kindern neoliberales Denken beibringt, ist das hier ein Beispiel.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Kampf gegen die Demokratie<\/strong><br>\nDie Kongresswahlen in den USA am 6. November entscheiden nicht nur &uuml;ber die Zukunft von Donald Trump. Sie entscheiden auch dar&uuml;ber, ob die Republikaner ihre diskriminierende und unsoziale Politik im Parlament weiter problemlos durchsetzen k&ouml;nnen. Um das zu schaffen, k&auml;mpfen sie mit allen legalen und illegalen Mitteln.<br>\nDie Republikaner in den USA k&auml;mpfen mit allerlei Schikanen nicht nur gegen den politischen Gegner, sondern gegen das demokratische System als Ganzes. Mal mehr, mal weniger konspirativ tun sie seit Jahren alles, damit Minderheiten und junge W&auml;hlerInnen keine Chance haben, um ihre Stimme bei Wahlen abzugeben. Da sie eine herbe Niederlage bei den Kongresswahlen am 6. November bef&uuml;rchten, bauen sie noch einige absurde Hindernisse mehr f&uuml;r Minderheiten auf. Die aktuelle Lage von Afro-Amerikanern oder Hispanics erinnert daher fatal an einen Witz, den sich Schwarze in den d&uuml;stersten Jahren ihrer Diskriminierung vor &uuml;ber 100 Jahren erz&auml;hlten:<br>\n&ldquo;Ein schwarzer Professor der Harvard-Universit&auml;t zieht in einen der S&uuml;dstaaten und will ins W&auml;hlerverzeichnis aufgenommen werden. Voraussetzung daf&uuml;r sei, sagt ein wei&szlig;er Beamter, dass der schwarze Mann einen Absatz aus der Verfassung vorlese. Das macht der Professor problemlos. Daraufhin verlangt der Beamte, dass er einen Absatz in Spanisch vorliest und &uuml;bersetzt. Als der Schwarze auch das gemacht hat, soll er Abs&auml;tze in Franz&ouml;sisch, Deutsch und Russisch vorlesen und &uuml;bersetzen. Kein Problem f&uuml;r den Professor, der all diese Sprachen beherrscht. Schlie&szlig;lich h&auml;lt der wei&szlig;e Beamte ihm eine Textpassage in Arabisch hin. Daraufhin sagt der Schwarze: Mein Arabisch ist etwas eingerostet, doch ich glaube hier steht &sbquo;Neger d&uuml;rfen in diesem Land nicht w&auml;hlen!&lsquo;.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/gegenblende.dgb.de\/artikel\/++co++2a184726-d829-11e8-81f0-52540088cada\">Gegenblende<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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