{"id":46752,"date":"2018-10-26T16:42:56","date_gmt":"2018-10-26T14:42:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46752"},"modified":"2018-10-30T12:40:49","modified_gmt":"2018-10-30T11:40:49","slug":"hinweise-des-tages-ii-368","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46752","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46752#h01\">Hessenwahl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46752#h02\">Nato-Man&ouml;ver Trident Juncture: Glaubw&uuml;rdige Abschreckung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46752#h03\">US-Flugzeug soll Drohnenangriff auf den russischen St&uuml;tzpunkt Khmeimim gesteuert haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46752#h04\">&ldquo;Ein Alptraumszenario f&uuml;r China&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46752#h05\">Rekommunalisierung des Stromnetzes: Kleine Niederlage f&uuml;r Energieriesen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46752#h06\">Lkw-Maut: Rechnungshof kritisiert Privatisierungspl&auml;ne f&uuml;r Toll Collect<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46752#h07\">Sp&auml;ter Feierabend: Angestellte machen im Schnitt vier &Uuml;berstunden pro Woche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46752#h08\">Niedrig ist nicht billig genug<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46752#h09\">Hartz-IV-Empf&auml;nger: Mehr als ein Drittel seit &uuml;ber vier Jahren im Bezug<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46752#h10\">Verlust von Tier- und Pflanzenarten: Wissenschaftsakademien empfehlen Sofortma&szlig;nahmen zum Erhalt der Biodiversit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46752#h11\">Umweltschutz: Onlinehandel f&uuml;hrt zu mehr Papierm&uuml;ll<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46752#h12\">Der fortgesetzte Putsch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46752#h13\">Internationaler W&auml;hrungsfonds: Argentiniens Parlament beschlie&szlig;t Sparpaket<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46752#h14\">Arne Hordt: &raquo;Aus Sicht der Bergarbeiter handelte es sich nicht um ein aussichtsloses Gefecht&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46752#h15\">F&uuml;r ein solidarisches Europa &ndash; Machen wir Ernst mit dem Willen unseres Grundgesetzes, jetzt!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46752#h16\">Twitter Bans Former Asst. Treasury Secretary Paul Craig Roberts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46752#h17\">Das Letzte: Ifo-Chef Fuest zu Steuermilliarden: &bdquo;Raum f&uuml;r Steuersenkungen ist da&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Hessenwahl<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Fischers Erben auf Kurs<\/strong><br>\n&Uuml;ber das, was von den hessischen Gr&uuml;nen zu erwarten ist<br>\nTarek statt Groko&ldquo; &ndash; auf ihren Plakaten im hessischen Wahlkampf behaupten die Gr&uuml;nen, dass es irgendwie besser sei, wenn ihr Spitzenmann Tarek Al-Wazir auch in den kommenden vier Jahren Minister bleibt, als wenn die CDU sich mit der SPD auf eine Regierung einigt. Abgesehen davon, dass ich seit dem Jugoslawienkrieg die meisten Gr&uuml;nenpolitiker nur noch mit Nachnamen ansspreche, finde ich dieses Plakat sehr belustigend. Beschreibt es doch offen und ehrlich, was aus der einstigen &Ouml;ko- und Protestpartei geworden ist. Seit vier Jahren regieren die hessischen Gr&uuml;nen in Koalition mit der CDU. Herr Al-Wazir, stellvertretender Ministerpr&auml;sident und rechte Hand von Volker Bouffier, in den Fu&szlig;stapfen des Herrn Fischer als politischer Trendsetter. Genau, jener Herr Fischer, der erst in Wiesbaden als Umweltminister turnschuhte, um dann bundesweit mit Schr&ouml;der die Interessen der Banken und Konzerne mit Kriegseins&auml;tzen zu wahren. Schon die allererste rot-gr&uuml;ne Koalition durfte Hessen &uuml;ber sich ergehen lassen, nun geht auch die erste schwarz-gr&uuml;ne Landesregierung in einem Fl&auml;chenland zu Ende.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/de\/5043\/positionen\/9698\/Fischers-Erben-auf-Kurs.htm\">Unsere Zeit<\/a><\/li>\n<li><strong>Mathew D. Rose: Germany gets over-excited &ndash; again<\/strong><br>\nOn Sunday there is a state election in the German state of Hessen. The Greens are expected to do well, as was the case over two weeks ago in Bavaria. They are being hailed as Germany&acute;s leftist response to the ultra-right Alternative for Germany (AfD). Unfortunately it is not so. Progressive in enviromental and immigration policies, it is otherwise a neo-liberal party. For the EU there is no respite in sight with regard to German hegemony.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/braveneweurope.com\/mathew-d-rose-germany-gets-over-excited-again\">Brave New Europe<\/a><\/li>\n<li><strong>Rot-Rot-Gr&uuml;n als Achillesverse<\/strong><br>\nSeibel sieht auch einen &ldquo;Kretschmann-Effekt&rdquo;: In Baden-W&uuml;rttemberg habe Winfried Kretschmann unter Beweis gestellt, dass ein Gr&uuml;ner als Ministerpr&auml;sident tauge.<br>\nAl-Wazir k&ouml;nnte nun der Zweite in Deutschland werden. M&ouml;glich w&auml;re das nicht nur in einer Jamaika-Koalition unter gr&uuml;ner F&uuml;hrung, sondern auch in einem rot-rot-gr&uuml;nen B&uuml;ndnis. Das hat Al-Wazir bislang jedenfalls nicht ausgeschlossen.<br>\nSeibel h&auml;lt das f&uuml;r einen taktischen Fehler: &ldquo;Dass Al-Wazir ein rot-rot-gr&uuml;nes B&uuml;ndnis nicht ausgeschlossen hat, ist seine Achillesferse.&rdquo;<br>\nDie M&ouml;glichkeit, dass die Linkspartei mit in der Regierung ist, wenn man den Gr&uuml;nen seine Stimme gibt, d&uuml;rfte in seinen Augen viele b&uuml;rgerliche W&auml;hler abschrecken. Der CDU, die nun verst&auml;rkt vor einem solchen Linksb&uuml;ndnis warnt, liefere er damit einen Angriffspunkt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gmx.net\/magazine\/politik\/wahlen\/landtagswahlen\/hessen\/wahlsonntag-hessen-tarek-al-wazir-gruene-hoffnung-roter-schwachstelle-33258954%20\">GMX<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers F.B.:<\/strong> Wie Albrecht M&uuml;ller treffend das Sendungsziel der neoliberalen Mainstreammedien formuliert &bdquo;Wer Gr&uuml;n w&auml;hlt, w&auml;hlt die Anpassung an die Etablierten plus &Ouml;kologie. Hauptsache gegen links&ldquo;, so liest sich auch dieser Artikel der Redaktion des Internetportals GMX (so auch T-Online.de, Web.de), deren Schreibe meist und konsequent schlicht entsetzlich und undemokratisch ist. Zumal es &bdquo;so sch&ouml;n hei&szlig;t&ldquo;, dass ein Bericht sachlich sein sollte anstatt tendenziell. Die Journaille im Mainstream ist indes genau so: Reaktion&auml;r, b&uuml;rgerlich, Hass sch&uuml;rend und antikommunistisch (aus bundesrepublikanischer Tradition und Bissigkeit heraus). Hauptsache den Status Quo f&uuml;r die Eliten und ihre Folgetruppen nicht &auml;ndern.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Panik der Autokanzlerin<\/strong><br>\nEs ist eine Last-Minute-Notgr&auml;tsche der Kanzlerin. Wenige Tage vor der Hessenwahl, die auch &uuml;ber die politische Zukunft Angela Merkels entscheidet, k&uuml;ndigte sie an, notfalls per Gesetzes&auml;nderung Fahrverbote f&uuml;r Dieselautos zu verhindern. Ihre Beruhigungspille an die W&auml;hler: Die f&uuml;r 2019 angedrohten Verbote in Frankfurt w&uuml;rden nicht kommen. Ihr Argument: Frankfurt geh&ouml;re zu jenen St&auml;dten, in denen die Grenzwerte nur ein bisschen &uuml;berschritten werden. Was ein bisschen ist, definiert Merkel eher gro&szlig;z&uuml;gig: 25 Prozent mehr als erlaubt. Selten hat man die Kanzlerin so unseri&ouml;s, schlecht informiert und &ndash; ja &ndash; fast panisch erlebt. Als k&ouml;nnte Deutschland das EU-Recht zur Luftreinhaltung kurz vor der Wahl mal eben au&szlig;er Kraft setzen und Verbote verbieten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/die-panik-der-autokanzlerin\">der Freitag<\/a>\n<p><strong>dazu: Shenzen hat die erste Elektrobusflotte der Welt<\/strong><br>\n&Ouml;ffentlicher Nahverkehr, leise und umweltschonend. Das ist in Shenzen bereits Realit&auml;t. In der Millionenmetropole besteht die gesamte Busflotte aus Elektrobussen. Knapp 17.000 Busse fahren in Shenzen, alle sind elektrisch. Eine Ma&szlig;nahme, die sowohl die heimische Wirtschaft ankurbelt, als auch im Kampf gegen die Luftverschmutzung von Bedeutung ist. Mit den neuen Elektrobussen sollen vor Ort nun j&auml;hrlich 1,35 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Bis 2020, so der Plan, sollen auch alle 13.000 Taxis in Shenzen ausschlie&szlig;lich elektrisch betrieben werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/3185\/2018\/10\/26\/1s285048.htm\">CRI online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> W&auml;hrend sich Frau Merkel als &ldquo;Klima-Kanzlerin&rdquo; feiern l&auml;sst und &ndash; zum Wohle der Autoindustrie &ndash; Fahrverbote verhindern m&ouml;chte, sind in China wohl die richtigen Weichen gestellt worden. Entscheidend d&uuml;rfte dennoch auch dort der PKW-Verkehr sein &hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Nato-Man&ouml;ver Trident Juncture: Glaubw&uuml;rdige Abschreckung<\/strong><br>\nIn Norwegen &uuml;bt die Nato beim gr&ouml;&szlig;ten Man&ouml;ver seit einer Generation die Abwehr eines Angriffs. Die Bundeswehr ist dabei &ndash; und erstaunlich gut ausger&uuml;stet. Endlich k&ouml;nnen die Soldaten zeigen, was sie k&ouml;nnen. [&hellip;]<br>\nIn drei Tagen sollen hoch im Norden die Roten angreifen. Darauf freuen sich hier die allermeisten, besonders die von der Bundeswehr. Freuen, das klingt zun&auml;chst befremdlich. Haben Soldaten eine eigene Gl&uuml;cksskala? [&hellip;]<br>\n&hellip; wenn alle &uuml;ber den Fluss gebracht sind, fahren die Boote an Land, verwandeln sich zur&uuml;ck in Lastwagen und verschwinden im Winterwald. Keine Viertelstunde sp&auml;ter liegt die Stelle wieder so unber&uuml;hrt da wie ein h&uuml;bscher Angelplatz am See. [&hellip;]<br>\nDer nutzt die Anwesenheit der Nato, um das lange vernachl&auml;ssigte Konzept der &bdquo;totalen Verteidigung&ldquo; Norwegens wieder auf den Stand der Dinge zu bringen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/nato-manoever-trident-juncture-glaubwuerdige-abschreckung-15856692.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers C.M:<\/strong> Gl&uuml;ckliches Kanonenfutter, Technik die begeistert und das Konzept der &bdquo;totalen Verteidigung&ldquo;, es l&auml;uft mir eiskalt den R&uuml;cken herunter. Haben wir aus unserer &ldquo;totalen&rdquo; Vergangenheit denn nichts gelernt und m&uuml;ssen u.a. diese Wortkonstrukte &ldquo;total&rdquo; immer wieder verbreiten. Wahrscheinlich einfach &ldquo;alternativlos&rdquo;. Totale Aufkl&auml;rung der &Ouml;ffentlichkeit und brutalst m&ouml;gliche Bildung w&auml;ren wohl eher angebracht, um diesen Wahnsinn zuk&uuml;nftig zu verhindern? Und wozu braucht man eine &bdquo;Very High Readiness Joint Task Force&ldquo; mit 2-3 Tage zur Einsatzbereitschaft, wenn innerhalb von Minuten alles in Schutt und Asche liegt. Evtl. durch den Einsatz modernisierter Atomwaffen?<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Trident Juncture: Andere Anforderungen als im Kalten Krieg<\/strong><br>\nEine Aussage des VJTF-Kommandeurs fiel mir dabei auf: Eine solche Verlegung f&uuml;r eine &Uuml;bung, sagt er, habe die Bundeswehr auch w&auml;hrend des Kalten Krieges nicht gemacht &ndash; die fand in einer solchen Gr&ouml;&szlig;enordnung nur innerhalb der Bundesrepublik statt, also innerhalb der Landesgrenzen. Die neue Qualit&auml;t sei eben, f&uuml;r die B&uuml;ndnisverteidigung innerhalb des NATO-Gebiets auch &uuml;ber gr&ouml;&szlig;ere Entfernungen Soldaten und vor allem Ger&auml;t zu transportieren.<br>\nZur Erg&auml;nzung die Aussagen von Bundeswehr-Generalinspekteur Eberhard Zorn, der im NDR den Beitrag der deutschen Streitkr&auml;fte zu Trident Juncture &ndash; immerhin der zweitgr&ouml;&szlig;te Truppensteller nach den USA und vor den gastgebenden Norwegern &ndash; auch politisch einordnet: [&hellip;]<br>\nFrage: Der Kreml sagt, dieses Man&ouml;ver trage zur Destabilisierung der Sicherheit in einer Region bei?<br>\nAntwort: Das sehe ich so nicht, denn wir haben dort keine Angriffsoperationen, die wir dort f&uuml;hren. Wir sind dort defensiv bei dieser &Uuml;bung vom Szenario angelegt und sind praktisch in einer Verteidigungsoperation und zeigen, dass das B&uuml;ndnis seiner B&uuml;ndnisverpflichtung gegen&uuml;ber eben einem anderen Partnerland nachkommt; und zwar mit allen NATO-Partnern&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/augengeradeaus.net\/2018\/10\/trident-juncture-andere-anforderungen-als-im-kalten-krieg\/\">Augen geradeaus!<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Nato-Man&ouml;ver: Nur Platzpatronen und nicht so gemeint<\/strong><\/p>\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/181026-stuttmann.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/181026-stuttmann-small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/karikatur\/6884\">Stuttmann Karikaturen<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>US-Flugzeug soll Drohnenangriff auf den russischen St&uuml;tzpunkt Khmeimim gesteuert haben<\/strong><br>\nMoskau beschuldigt die USA, im Januar einen Schwarm bewaffneter Drohnen von &ldquo;Terroristen&rdquo; aus Idlib &uuml;bernommen und einen gescheiterten Angriff versucht zu haben (&hellip;)<br>\nNach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums hatte ein Schwarm von 10 Kampfdrohnen den St&uuml;tzpunkt Khmeimim und 3 den in Tartus angegriffen. 7 Drohnen seien mit dem Pantsir-Luftabwehrsystem abgeschossen worden, 6 habe man mit elektronischer Kriegsf&uuml;hrung zum Landen gebracht, um sie zu untersuchen. Aus den Daten habe man erschlie&szlig;en k&ouml;nnen, wo die Drohnen gestartet worden seien. Man habe die Gruppe, die sich an der Westgrenze von Idlib befunden habe, mit Krasnopol-Pr&auml;zisionsgranaten vernichtet, erkl&auml;rte das russische Milit&auml;r (Russland meldet Erfolg gegen Drohnenterroristen in Syrien). (&hellip;)<br>\nWahrscheinlich sieht man die Behauptung, dass die USA mit den &ldquo;Terroristen&rdquo; in Idlib bei dem Drohnenschwarmangriff auf russische St&uuml;tzpunkte kooperiert haben sollen, als n&uuml;tzliches Argument beim anstehenden Treffen Russland, Frankreich, Deutschland und der T&uuml;rkei &uuml;ber eine Friedensl&ouml;sung in Syrien, die R&uuml;ckkehr der Fl&uuml;chtlinge, den Wiederaufbau und den Umgang mit Idlib, das noch von Islamisten und Oppositionsmilizen kontrolliert wird. Syrien und Russland hatten mit der T&uuml;rkei ein Abkommen geschlossen und die geplante Offensive bislang ausgesetzt. Idlib soll abgeschlossen werden und die T&uuml;rkei daf&uuml;r sorgen, dass die nicht Ankara-h&ouml;rigen Islamisten vor allem der HTS, fr&uuml;her al-Nusra, in die t&uuml;rkisch geleitete NLF &uuml;bertreten, ihre Waffen niederlegen oder abziehen, wobei es allerdings kein Gebiet mehr gibt, in das sie gehen k&ouml;nnten. In letzter Zeit werden vermehrt Angriff auf HTS-F&uuml;hrer berichtet. Vermutlich versucht der t&uuml;rkische Geheimdienst das Problem auch auf diese Weise zu l&ouml;sen.<br>\nRussland und die T&uuml;rkei werden versuchen, die USA weiter an den Rand zu stellen. Obgleich in den Kurdengebieten neben US-Soldaten auch franz&ouml;sische Einheiten operieren, d&uuml;rfte die Zielrichtung sein, einen weiteren Zerfall Syriens und vor allem zu verhindern, dass ein amerikanischer Teil oder ein Kurdenstaat entsteht. Faktisch besteht bereits eine Dreiteilung in die von syrischen, iranischen und russischen Soldaten kontrollierten Gebiete, in die von der T&uuml;rkei mit ihren arabischen und islamistischen Milizen kontrollierten Gebiete und in die von den Kurden mit amerikanischen und franz&ouml;sischen Soldaten kontrollierten Gebiete.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/US-Flugzeug-soll-Drohnenangriff-auf-den-russischen-Stuetzpunkt-Khmeimim-gesteuert-haben-4204518.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&ldquo;Ein Alptraumszenario f&uuml;r China&rdquo;<\/strong><br>\nDer angek&uuml;ndigte Ausstieg der USA aus dem INF-Vertrag, &uuml;ber den Berlin in der NATO verhandeln will, droht eine R&uuml;stungsspirale rings um China in Gang zu setzen. US-Milit&auml;rstrategen erkl&auml;ren schon seit geraumer Zeit, der Vertrag sei nachteilig f&uuml;r die US-Machtpolitik, weil Beijing nicht beteiligt ist und Mittelstreckenraketen besitzen darf. In der Tat halten die chinesischen Streitkr&auml;fte Raketen mittlerer Reichweite bereit, um im Kriegsfalle feindlichen See- und Lufteinheiten Angriffsoperationen in und &uuml;ber den an China grenzenden Meeren zu erschweren. US-Strategen dringen darauf, US-Mittelstreckenraketen etwa in Japan, Nordaustralien und auf den Philippinen zu stationieren, um das US-Aggressionspotenzial gegen&uuml;ber China zu st&auml;rken; von einem &ldquo;Alptraumszenario&rdquo; f&uuml;r die Volksrepublik, deren angrenzende Meere zu einem operativen &ldquo;Niemandsland&rdquo; w&uuml;rden, ist die Rede. In den Regionen Ost- und S&uuml;dostasiens sowie des Westpazifik, in denen damit ein umfassendes Wettr&uuml;sten droht, ist in zunehmendem Ma&szlig; auch die Bundeswehr unterwegs.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7761\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Rekommunalisierung des Stromnetzes: Kleine Niederlage f&uuml;r Energieriesen<\/strong><br>\nVattenfalls Beschwerde gegen das Vergabeverfahren der Stromkonzession wurde abgewiesen. Ein wichtiger Schritt in Richtung Rekommunalisierung.<br>\nMehr als vier Jahre nach Beginn des Vergabeverfahrens f&uuml;r das Berliner Stromnetz r&uuml;ckt eine Entscheidung &uuml;ber einen neuen Betreiber in greifbare N&auml;he. Am Donnerstag wies das Berliner Kammergericht die R&uuml;gen des schwedischen Staatskonzerns Vattenfall gegen das Vergabeverfahren zur&uuml;ck. Das Gericht best&auml;tigte damit eine Entscheidung des Landgerichts in erster Instanz. Das hatte im November 2017 Berlins &bdquo;Ermessensspielraum&ldquo; bei der Festlegung der Kriterien betont und Vattenfalls Antrags auf eine einstweilige Verf&uuml;gung abgelehnt.<br>\nBis zu einer Entscheidung dar&uuml;ber, wer den Zuschlag erh&auml;lt, kann der bisherige Konzession&auml;r Vattenfall weiter &uuml;ppig an den Nutzungsgeb&uuml;hren f&uuml;r das etwa 35.000 Kilometer lange Netz verdienen. Wom&ouml;glich aus Sorge davor, selbst den K&uuml;rzeren zu ziehen, verz&ouml;gert Vattenfall seit Jahren eine Entscheidung, so auch mit der umfangreichen Klage gegen den vom Land Berlin aufgestellten Kriterienkatalog der Ausschreibung, in dem exakt festgelegt ist, was ein zuk&uuml;nftiger Betreiber leisten und an Infrastruktur mitbringen muss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Rekommunalisierung-des-Stromnetzes\/%215545897\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Lkw-Maut: Rechnungshof kritisiert Privatisierungspl&auml;ne f&uuml;r Toll Collect<\/strong><br>\nDas Verkehrsministerium will den Mautbetreiber Toll Collect privatisieren. Doch nach SPIEGEL-Informationen bezweifelt der Bundesrechnungshof, dass der Bund dadurch Geld spart. Die Kosten seien sch&ouml;n gerechnet worden. [&hellip;]<br>\nDer Rechnungshof r&uuml;gt die Berechnungen nun gleich an mehreren Stellen. Die Vorteile der Privatisierung seien unter anderem bei den Themen Steuern, Zinsen und Personalaufwand zu positiv bewertet worden. Die beauftragte Beraterfirma gehe davon aus, dass durch den privaten Betrieb Effizienzvorteile von zehn Prozent entst&uuml;nden. Diese Annahmen seien &ldquo;nicht belegt und insofern spekulativ&rdquo;, so die Pr&uuml;fer. Zudem h&auml;tten sie nicht feststellen k&ouml;nnen, ob das BMVI die Risiken &ldquo;sachgerecht ermittelt&rdquo; habe. [&hellip;]<br>\nDer Bundesrechnungshof r&uuml;ffelt zum Ende des Berichts auch das geplante Schiedsverfahren. Wie beim fr&uuml;heren Betreibervertrag sollen Rechtsstreitigkeiten vor einem privaten Schiedsgericht ausgetragen werden. Der Bund hatte sich &uuml;ber viele Jahre mit dem fr&uuml;heren Betreiberkonsortium vor einem solchen Schiedsgericht gestritten . In den geheimen Verhandlungen war es auch um die Frage gegangen, wer die verz&ouml;gerte Mauteinf&uuml;hrung zu verantworten hatte.<br>\nIm Mai hatte sich die Regierung mit Daimler und Telekom geeinigt, die Streitigkeiten durch einen Vergleich beizulegen. Der Bund sicherte sich dabei etwa 3,2 Milliarden Euro. Die Rechnungspr&uuml;fer erinnern nun daran, dass der Bund gut 9,5 Milliarden Euro gefordert hatte und das Ergebnis einen &ldquo;erheblichen Verzicht&rdquo; f&uuml;r ihn darstelle. Sie fordern, dass die Regierung in Zukunft ordentliche Gerichte bem&uuml;hen m&uuml;sse. Sie st&uuml;nden f&uuml;r &ldquo;Unparteilichkeit, sind unbeeinflusst von privaten Interessen, fachkundig und verhandeln in der Regel &ouml;ffentlich.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/lkw-maut-rechnungshof-kritisiert-privatisierungsplaene-fuer-toll-collect-a-1235368.html%20\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Sp&auml;ter Feierabend: Angestellte machen im Schnitt vier &Uuml;berstunden pro Woche<\/strong><br>\nZu wenig Zeit f&uuml;r zu viel Arbeit: Knapp die H&auml;lfte aller Arbeitnehmer in Deutschland schiebt &Uuml;berstunden. Eine Berufsgruppe ist davon besonders betroffen &ndash; mit gef&auml;hrlichen Folgen.<br>\nArbeitnehmer in Deutschland haben im vergangenen Jahr im Schnitt etwa vier &Uuml;berstunden pro Woche angeh&auml;uft. Vor allem in der Industrie und im Handwerk arbeiten die Mitarbeiter lange, wie aus einer Befragung zur Arbeitszeit von der Bundesanstalt f&uuml;r Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), hervorgeht.<br>\nBesonders betroffen waren demnach aber auch Fahrer von Lieferwagen und Lastwagen, die im Schnitt 7,2 Stunden Mehrarbeit in der Woche leisten. Die Experten der BAuA weisen vor allem auf Belastungen f&uuml;r Paketzusteller durch den Boom des Onlinehandels hin und warnen vor den Folgen: &ldquo;Da die Gruppe im Stra&szlig;enverkehr besch&auml;ftigt ist, k&ouml;nnen Fehler besonders weitreichende und teilweise t&ouml;dliche Auswirkungen haben.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/deutschland-angestellte-machen-im-schnitt-vier-ueberstunden-pro-woche-a-1235257.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Niedrig ist nicht billig genug<\/strong><br>\nBetreibt ein Subunternehmen der Berliner Verkehrsbetriebe systematisch illegales Tarifdumping?<br>\nEs scheint, als habe Metters Firma den Slogan aus dem zum Hit gewordenen BVG-Werbeclip w&ouml;rtlich genommen: &ldquo;Is mir egal.&rdquo; F&uuml;r alle Firmen der Reinigungsbranche gilt ein allgemein verbindlicher Tarifvertrag. Doch die GVR soll die Vorgaben seit Jahren systematisch missachten. Die Firma hat Andreas Metter nicht die vorgeschriebenen Sonntagszuschl&auml;ge gezahlt, nicht den vorgeschriebenen Urlaub gew&auml;hrt und soll das festgelegte Urlaubs- und Krankengeld gedr&uuml;ckt haben. Das belegen zahlreiche Lohnabrechnungen, Einsatzpl&auml;ne, Arbeitsvertr&auml;ge und andere Dokumente, die der ZEIT vorliegen. [&hellip;]<br>\nBis Mitte der Neunzigerjahre machte die BVG mit eigenem Putzpersonal sauber. Dann begann sie, die Jobs an Subunternehmen auszulagern. Mehr als ein halbes Dutzend Firmen ist derzeit engagiert. Ihnen winken regelm&auml;&szlig;ige Einnahmen. Die BVG schreibt die Auftr&auml;ge europaweit aus, doch die Dienstleister wechseln kaum.<br>\nTrotzdem gelten klare Regeln: Das Arbeitsministerium hat den Rahmentarifvertrag und die Mindestl&ouml;hne der Geb&auml;udereiniger schon vor Jahren f&uuml;r allgemein verbindlich erkl&auml;rt. Doch die werden gern unterlaufen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2018\/44\/berliner-verkehrsbetriebe-subunternehmen-illegales-tarifdumping-mindestlohn-gvr%20\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Hartz-IV-Empf&auml;nger: Mehr als ein Drittel seit &uuml;ber vier Jahren im Bezug<\/strong><br>\n41 Prozent der Hartz-IV-Empf&auml;nger waren im Juni 2018 bereits vier Jahre oder l&auml;nger im Bezug. Absolut gesehen hat der verfestigte Hartz-IV-Bezug gegen&uuml;ber 2017 zwar abgenommen, doch der Anteil der langfristig Hilfebed&uuml;rftigen bleibt konstant hoch.<br>\n&Uuml;ber ein Drittel (41 Prozent) der rund 5,8 Millionen Hartz-IV-Empf&auml;nger in Deutschland war im Juni 2018 bereits vier Jahre oder l&auml;nger abh&auml;ngig von der staatlichen Sozialleistung. 61 Prozent der Regelleistungsberechtigten waren zwei Jahre oder l&auml;nger hilfebed&uuml;rftig. Das zeigen die Verweildauern aus der Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.o-ton-arbeitsmarkt.de\/o-ton-news\/hartz-iv-empfaenger-mehr-als-ein-drittel-seit-ueber-vier-jahren-im-bezug-2%20\">O-Ton Arbeitsmarkt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Verlust von Tier- und Pflanzenarten: Wissenschaftsakademien empfehlen Sofortma&szlig;nahmen zum Erhalt der Biodiversit&auml;t<\/strong><br>\nIn landwirtschaftlichen Regionen gehe die Anzahl heimische Tier- und Pflanzenarten dramatisch zur&uuml;ck, sagte Katrin B&ouml;hning-Gaese vom Senckenberg-Forschungszentrum im Dlf. Es reiche aber nicht aus, allein die Landwirte in die Pflicht zu nehmen. Ein ganz wichtiger Faktor sei die Umweltpolitik der EU. [&hellip;]<br>\nKatrin B&ouml;hning-Gaese: Die Artenvielfalt geht in der Tat dramatisch zur&uuml;ck. Sie hatten gerade das Beispiel mit der Feldlerche. Es betrifft V&ouml;gel wie die Feldlerche, wie das Rebhuhn und wie den Kiebitz. Aber es betrifft auch in ganz gro&szlig;em Ma&szlig;stab Insekten.<br>\nReuning: Ja, wie sieht es aus mit den Pflanzen?<br>\nB&ouml;hning-Gaese: Auch bei den Pflanzen sieht man das. Wenn man im Gr&uuml;nland guckt, also auf Wiesen und auf Weiden, welche Artenvielfalt wir da an Pflanzen haben, und schauen, wie sich das &uuml;ber die Jahrzehnte ver&auml;ndert hat, dann ist die Abnahme der Vielfalt fast noch dramatischer als bei den Tieren. Das heutige Gr&uuml;nland ist oft intensiv bewirtschaftet und eine Monokultur von wenigen Grasarten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/verlust-von-tier-und-pflanzenarten-wissenschaftsakademien.676.de.html?dram:article_id=431501%20\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Umweltschutz: Onlinehandel f&uuml;hrt zu mehr Papierm&uuml;ll<\/strong><br>\nAlle reden &uuml;ber Plastikm&uuml;ll &ndash; &uuml;ber Verpackungen aus Papier spricht dagegen kaum jemand. Dabei w&auml;chst der Berg aus Pappschachteln, T&uuml;ten und Kartons rasant.<br>\nElektroger&auml;te, Klamotten oder Schuhe: Was der Versandhandel liefert, steckt meistens in Pappkartons. Auch eine Pizza zum Mitnehmen oder das Asia-Men&uuml; f&uuml;r unterwegs sind in Pappschachteln und Papiert&uuml;ten verpackt.<br>\n&ldquo;Es wird kaum registriert, dass nicht nur Kunststoff- sondern auch Papierverpackungen deutlich zunehmen&rdquo;, sagt Kurt Sch&uuml;ler von der GVM Gesellschaft f&uuml;r Verpackungsmarktforschung mbH, die zahlreiche Studien zu dem Thema durchf&uuml;hrt.<br>\nUnter dem Begriff Papier fassen Experten die sogenannte PPK-Fraktion zusammen, also alle Verpackungen aus Papier, Wellpappe und Karton. Und diese Materialien machten 2016 mit knapp 45 Prozent und 8,1 Millionen Tonnen den L&ouml;wenanteil des Verpackungsm&uuml;lls in Deutschland aus. Kunststoff kommt auf 17 Prozent und 3,1 Millionen Tonnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/natur\/altpapier-und-pappe-online-handel-sorgt-fuer-immer-mehr-papiermuell-a-1234506.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Der fortgesetzte Putsch<\/strong><br>\nBrasilianisches Gro&szlig;kapital unterst&uuml;tzt den Faschisten Bolsonaro<br>\nIn Brasilien droht am Sonntag ein Sieg des Faschisten Jair Bolsonaro. Nach allen Umfragen kann der Kandidat des rechten Lagers damit rechnen, die Stichwahl um das Pr&auml;sidentenamt im gr&ouml;&szlig;ten Land S&uuml;damerikas f&uuml;r sich zu entscheiden. W&auml;hrend Bolsonaro bis zu 57 Prozent der Stimmen vorausgesagt werden, kommt Fernando Haddad von der linkssozialdemokratischen Arbeiterpartei (PT) nur auf gut ein Drittel.<br>\nMit Bolsonaro an der Spitze des brasilianischen Staates w&auml;re die Zerst&ouml;rung der b&uuml;rgerlichen Demokratie in dem Riesenland vermutlich perfekt. Der &bdquo;Trump Brasiliens&ldquo;, wie er in vielen Medien genannt wird, hat im Wahlkampf unter anderem gedroht, die Anh&auml;nger der PT erschie&szlig;en zu lassen. Er zeigte sich als Bewunderer der Milit&auml;rdiktatur und kritisierte an den damaligen Machthabern nur, dass sie &bdquo;zu wenige&ldquo; Menschen get&ouml;tet h&auml;tten.<br>\nSeine Wahl w&auml;re die konsequente Fortsetzung des institutionellen Putsches gegen Pr&auml;sidentin Dilma Rousseff 2016, die Verurteilung und Inhaftierung ihres Vorg&auml;ngers Luiz In&aacute;cio Lula da Silva und schlie&szlig;lich die Verhinderung von dessen Kandidatur durch die brasilianische Justiz. Alle Umfragen hatten Lula mit gro&szlig;em Abstand in F&uuml;hrung gesehen, bis es ihm die Gerichte untersagten, ins Rennen zu gehen. Dem urspr&uuml;nglich als Lulas Vizepr&auml;sidenten vorgesehenen Haddad wurde sogar verboten, mit der Person Lulas im Wahlkampf zu werben. So gelang es ihm offenbar nur ungen&uuml;gend, die Menschen in Brasilien davon zu &uuml;berzeugen, dass er Lulas Mann ist. In der ersten Wahlrunde am 7. Oktober blieb er mit 29,3 Prozent der Stimmen hinter den Erwartungen zur&uuml;ck, w&auml;hrend Bolsonaro auf 46 Prozent kam.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/de\/5043\/internationale_politik\/9663\/Der-fortgesetzte-Putsch.htm%20\">Unsere Zeit<\/a>\n<p><strong>dazu: Verteidigung der Demokratie<\/strong><br>\nManuela d&rsquo;Avila von der Kommunistischen Partei Brasiliens (PCdoB) wird als Vizepr&auml;sidentschaftskandidatin gemeinsam mit dem Pr&auml;sidentschaftskandidaten der Arbeiterpartei (PT), Fernando Haddad, am kommenden Sonntag in die Stichwahl gehen. UZ sprach mit ihr &uuml;ber die aktuelle Lage in Brasilien, &uuml;ber Siegchancen und den faschistischen Kandidaten Bolsonaro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/de\/5043\/internationale_politik\/9691\/Verteidigung-der-Demokratie.htm\">Unsere Zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Internationaler W&auml;hrungsfonds: Argentiniens Parlament beschlie&szlig;t Sparpaket<\/strong><br>\nF&uuml;r einen Kredit des IWF haben die Abgeordneten K&uuml;rzungen bei Bildung und Gesundheit beschlossen. Zuvor waren Demonstranten und Polizisten aufeinandergesto&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2018-10\/internatinionaler-waehrungsfonds-argentinien-sparpaket-parlament\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Nach wie vor steht der IWF f&uuml;r die weltweite Durchsetzung der neoliberalen Agenda und das immer und ausschlie&szlig;lich zu Lasten der Mehrheit, der B&uuml;rger des jeweils betroffenen Landes.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Arne Hordt: &raquo;Aus Sicht der Bergarbeiter handelte es sich nicht um ein aussichtsloses Gefecht&laquo;<\/strong><br>\nArne Hordt &uuml;ber den Miners&rsquo; Strike und die Rheinhausen-Proteste in den 1980er Jahren. Hordt ist Historiker, er hat in seiner Dissertation den damaligen Konflikt in der britischen und der deutschen Montanregion untersucht und miteinander verglichen. [&hellip;]<br>\nSie zeigen, dass die Tatsache, dass beide Konflikte Mitte der 1980er Jahre situiert sind und einen Sektor der &raquo;alten&laquo; Schwerindustrie in f&uuml;hrenden Nationen des Westens betreffen, kein Zufall ist. Vielmehr haben wir es mit den Schlie&szlig;ungen von Zechen, Bergwerken sowie Eisen- und Stahlh&uuml;tten und den Folgen einer massiven Umstrukturierung in den Industrienationen seit den fr&uuml;hen 1970er Jahren zu tun &ndash; der Wandel von den Industriegesellschaften zu Dienstleistungsgesellschaften und Finanzmarktpl&auml;tzen. Man k&ouml;nnte hier also einen klassischen Konflikt zwischen Arbeit auf der einen Seite und Kapital auf der anderen Seite vermuten, in dem die Arbeiterseite ein aussichtloses R&uuml;ckzugsgefecht f&uuml;hrt. Sie widersprechen dieser g&auml;ngigen Deutung und sehen in dem Aufruhr in der Montanregion eher eine Auseinandersetzung um Konfliktmodalit&auml;ten. K&ouml;nnten Sie das bitte kurz erkl&auml;ren? Steht das nicht im Widerspruch beispielsweise zur Politik der damaligen Premierministerin Margret Thatcher, die der Gesellschaft &ndash; free society, deregulation, privatization etc. &ndash; und insbesondere der Bergbauindustrie den Krieg erkl&auml;rt hatte und den Konflikt ideologisch auflud?<br>\nArne Hordt: Den Widerspruch sehe ich so nicht. Aus Sicht der Arbeiter (und ihrer Angeh&ouml;rigen) handelte es sich ja gerade nicht um ein aussichtsloses Gefecht. Es standen zumindest immer Abfindungen f&uuml;r die aktiv Besch&auml;ftigten auf dem Spiel, oft aber auch zentrale Elemente der Wertsch&ouml;pfung in einer Region. Kohle und Stahl sind ja integrierte Industrien, bei denen das Vorhandensein bestimmter Vorprodukte oder bestimmter Betriebe zur Herstellung von Zwischenprodukten entscheidend sein kann f&uuml;r die Rentabilit&auml;t des gesamten Industriezweigs. Ein Beispiel: Wenn man die Walzstra&szlig;e aus dem Stahlwerk entfernt, kann man keine Bleche mehr zur Veredelung ins Nachbarwerk liefern. Dann lohnt sich oft auch der Bau von Industrieanlagen, Br&uuml;cken oder sonstigen Endprodukten aus Stahl nicht mehr. Die Rheinhausener hatten einige Jahre zuvor erfolgreich f&uuml;r den Erhalt ihres Walzwerks gek&auml;mpft, warum sollte das nicht f&uuml;r die ganze H&uuml;tte m&ouml;glich sein? So etwas wie Unausweichlichkeit, &raquo;there is no alternative&laquo;, entsteht immer erst aus dem R&uuml;ckblick oder weil zeitgen&ouml;ssische Interessen Alternativlosigkeit propagieren.<br>\nDennoch hat es diesen Trend gegeben, Kohle und Stahl waren nicht mehr rentabel. Das war aber in den 1980er Jahren nichts Neues. Die meisten Zechen in Gro&szlig;britannien wurden in den 1960er Jahren geschlossen. Die Zahl der Arbeitnehmer in der deutschen Stahlindustrie erreichte Mitte der 1960er Jahre ihren absoluten H&ouml;hepunkt. Die Tatsachen von Schlie&szlig;ungen und Arbeitsplatzabbau allein erkl&auml;ren also nicht, warum es zur Eskalation kommt. Daf&uuml;r ist der ver&auml;nderte wirtschaftliche und gesellschaftliche Kontext der 1980er Jahre entscheidend.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/arne-hordt-aus-sicht-der-bergarbeiter-handelte-es-sich-nicht-um-ein-aussichtsloses-gefecht--2256.html\">Blickpunkt WiSo<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>F&uuml;r ein solidarisches Europa &ndash; Machen wir Ernst mit dem Willen unseres Grundgesetzes, jetzt!<\/strong><br>\nWir starten einen Aufruf f&uuml;r ein Europa, das unsere Art zu leben sch&uuml;tzt und das Wohlstand f&uuml;r alle schafft &ndash; ein Europa der Demokratie und der Menschenrechte.<br>\nNach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, nach 55 Millionen Toten, nach Jahrhunderten europ&auml;ischer Kriege der F&uuml;rsten und der Nationalstaaten war den Menschen in Europa und den Regierungen endg&uuml;ltig klar: Nur die Vereinigung Europas kann diesen Irrsinn beenden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amp.handelsblatt.com\/meinung\/gastbeitraege\/aufruf-fuer-ein-solidarisches-europa-machen-wir-ernst-mit-dem-willen-unseres-grundgesetzes-jetzt\/23204984.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.F.:<\/strong> Der Text des Aufrufs liest sich zu sch&ouml;n, um wahr zu sein: &ldquo;Solidarit&auml;t und Kampf gegen Nationalismus und Egoismus nach innen und Einigkeit, gemeinsame Souver&auml;nit&auml;t nach au&szlig;en.&rdquo; Das Wort &ldquo;Solidarit&auml;t&rdquo; aus der Feder des Handelsblatts! Liest man jedoch die Liste der Erstunterzeichner, kann man die Aufforderung f&uuml;r &ldquo;eine gemeinsame Arbeitsmarktpolitik bis hin zu einer europ&auml;ischen Arbeitslosenversicherung&rdquo; jedoch gar nicht anders denn als Drohung verstehen, das Hartz-IV Regime EU-weit durchzusetzen und das Arbeitslosengeld auf das marktkonforme Niveau von Rum&auml;nien zu dr&uuml;cken.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Twitter Bans Former Asst. Treasury Secretary Paul Craig Roberts<\/strong><br>\nUrspr&uuml;nglich hatten wir hier auf einen Artikel verlinkt, in dem zu lesen war, dass Twitter den Account des US-Publizisten Paul Craig Roberts gesperrt h&auml;tte. Das stimmt jedoch so nicht, <a href=\"https:\/\/www.paulcraigroberts.org\/2018\/10\/26\/my-suspended-twitter-account\/\">wie Roberts selbst erkl&auml;rt<\/a>.\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Das Letzte: Ifo-Chef Fuest zu Steuermilliarden: &bdquo;Raum f&uuml;r Steuersenkungen ist da&ldquo;<\/strong><br>\nIch finde diese Leitlinie gut. Ich sehe keinen Grund, warum bei uns der Staatssektor expandieren sollte. Insofern kann man schon sagen, es w&auml;re jetzt eigentlich vern&uuml;nftig, steuerlich zu entlasten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ifo-chef-fuest-zu-steuermilliarden-raum-fuer.694.de.html?dram:article_id=431552\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Kann man wirklich so blind sein, um den gigantischen &ouml;ffentlichen Investitionsbedarf zu &uuml;bersehen, der laut KfW-Kommunalpanel zwischen 2017 und 2018 von 127 auf 159 Mrd. Euro angestiegen ist? Und wie kann man eigentlich ausblenden, dass dem Staat durch Cum-Ex-Gesch&auml;fte ein Schaden von mindestens 30 Milliarden Euro entstanden ist, weil jahrelang Steuern erstattet wurden, die vorher niemand zahlte? <\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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