{"id":4676,"date":"2010-03-04T09:12:44","date_gmt":"2010-03-04T08:12:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4676"},"modified":"2010-03-04T09:15:41","modified_gmt":"2010-03-04T08:15:41","slug":"hinweise-des-tages-1091","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4676","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Bruttoverdienste sinken erstmals seit Gr&uuml;ndung der Bundesrepublik; Geringverdiener; Westerwelle rechnet falsch; soziales Europa; soziale Innovation durch Betriebsr&auml;te; deutsches Lohndumping sprengt W&auml;hrungsunion; geschr&ouml;pfte Schweine; EZB will Ratingagenturen beschneiden; Reprivatisierungsgewinne; Datenschutz; BASF braucht Amflora; Finanzdienstleister spenden an CDU; NRW-Wahl; prek&auml;re Besch&auml;ftigung auf dem Weiterbildungsmarkt; Baf&ouml;g-Ausweitung statt Stipendien; &Ouml;stereichs Unis. (RS\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">2009: Bruttoverdienste sinken erstmals seit Gr&uuml;ndung der Bundesrepublik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Hartz IV &ndash; weil der Lohn nicht reicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Geringverdiener wollen nicht aufstocken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Westerwelle hat sich verrechnet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Die Wohlfahrtssysteme der 27 Mitgliedsl&auml;nder der Europ&auml;ischen Union: Politisch limitierter Pluralismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Betriebsr&auml;te: Mit Konfliktbereitschaft zu sozialeren Innovationen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Geiselnahme von Managern: Schlafst&ouml;rung bei Siemens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">&ldquo;Deutsches Lohndumping sprengt die W&auml;hrungsunion&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Elmar Altvater: Geschr&ouml;pfte Schweine <\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">EZB will Ratingagenturen beschneiden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Niedrigere Geb&uuml;hren, h&ouml;here L&ouml;hne, mehr Gestaltungsspielraum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Ehemaliger Richter am Bundesgerichtshof zum BVerfG-Urteil: &bdquo;Kein Sieg f&uuml;r den Datenschutz&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Terror-Angst schl&auml;gt Datenschutz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Kampf f&uuml;r freie Datenleitungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Keiner braucht Amflora &ndash; au&szlig;er BASF<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">So zockt der CDU-Mann Mieter ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Im Bundestag notiert: Spenden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">stern-Umfrage zu NRW: Diesmal zahlt R&uuml;ttgers<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Bildungsexperte bem&auml;ngelt prek&auml;re Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse auf dem Weiterbildungsmarkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">SPD-Fraktion fordert Baf&ouml;g-Ausweitung anstelle von Stipendien f&uuml;r Studierende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">Universit&auml;t &Ouml;sterreich 2025<\/a><\/li>\n<\/ol><p>\t<em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4676&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>2009: Bruttoverdienste sinken erstmals seit Gr&uuml;ndung der Bundesrepublik <\/strong><br>\nNach ersten Ergebnissen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sind die durchschnittlichen Bruttoverdienste aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland im Jahr 2009 um &ndash;&nbsp;0,4% auf rund 27&nbsp;648&nbsp;Euro gesunken. Dies ist der erste R&uuml;ckgang der Verdienste in der Geschichte der Bundesrepublik.<br>\n&nbsp;Verantwortlich f&uuml;r den R&uuml;ckgang der rechnerischen Pro-Kopf-Verdienste sind haupts&auml;chlich der Ausbau der Kurzarbeit und der Abbau von &Uuml;berstunden. Die neue Buchung der Beitr&auml;ge zur privaten Krankenversicherung als Sozialbeitrag wirkte ebenfalls verringernd. Seit dem 1.&nbsp;Januar 2009 besteht f&uuml;r alle B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger eine Krankenversicherungspflicht. Die Arbeitgeberzusch&uuml;sse zur privaten Krankenversicherung, die bisher den Bruttol&ouml;hnen zugerechnet wurden, werden jetzt als Arbeitgebersozialbeitrag klassifiziert. Ohne diese Neuklassifikation w&auml;ren die durchschnittlichen Bruttoverdienste nur um 0,2% gesunken.<br>\nIm Gegensatz zu den Pro-Kopf-Verdiensten sind die Bruttoverdienste je Stunde insbesondere durch den Abbau von Guthaben auf Arbeitszeitkonten um 3,0% gestiegen. Die Arbeitnehmer erhielten 2009 das Entgelt f&uuml;r die Arbeit, die sie in den Vorjahren bereits erbracht haben.<br>\nBesonders stark betroffen war das Verarbeitende Gewerbe. Hier sanken die Pro-Kopf-Verdienste um 3,6% w&auml;hrend auf Stundenbasis ein Zuwachs von 4,4% zu beobachten war. Auch die Lohnst&uuml;ckkosten, die die Relation von Arbeitskosten und Wertsch&ouml;pfung darstellen, stiegen in diesem Wirtschaftsbereich besonders stark an (+&nbsp;15,3%).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2010\/03\/PD10__074__812,templateId=renderPrint.psml\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> CDU und FDP m&uuml;ssen nun wohl ihre Parole &auml;ndern. &bdquo;Mehr Netto vom Brutto&ldquo; geht nicht mehr. Jetzt m&uuml;sste es einfach hei&szlig;en: Mehr Brutto.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Hartz IV &ndash; weil der Lohn nicht reicht<\/strong><br>\nDie Zahl der arbeitslosen Hartz IV-Empf&auml;nger hat sich von 2,827 Mio. im September 2005 auf 2,206 Mio. im September 2009 und damit um rd. 620.000 bzw. um 22 Prozent verringert. Zugleich erh&ouml;hte sich die Zahl der erwerbst&auml;tigen Hartz IV-Empf&auml;nger von 951.000 auf 1,366 Mio. im Herbst 2009. Dies sind gut 400.000 bzw. 43,6 Prozent mehr als vier Jahre zuvor.<br>\nAuf zehn Arbeitslose im Hartz IV-System kommen rechnerisch bereits sechs Hartz IV-Empf&auml;nger, die erwerbst&auml;tig sind, davon aber nicht leben k&ouml;nnen. Ungeachtet dieser Faktoren singen einige Regierungspolitiker und Teile der Medien das Lied der vermeintlichen Schmarotzer, die nicht arbeiten wollen und sich auf Hartz IV-Niveau ausruhen. Doch wie sieht die Wirklichkeit tats&auml;chlich aus?<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/100304_hinweise_hartz_IV_weil_lohn_nicht_reicht_dgb.pdf\">DGB arbeitsmarktaktuell [PDF &ndash; 172 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Geringverdiener wollen nicht aufstocken<\/strong><br>\nEtwa 500.000 Vollzeitbesch&auml;ftigte in Deutschland nehmen ihren Anspruch auf staatliche Leistungen nicht wahr. Dies ist ein Zwischenergebnis aus einer von der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung gef&ouml;rderten Studie. Offenbar sch&auml;men sich viele f&uuml;r die Hartz-IV-Unterst&uuml;tzung.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/Aufstocker-Hartz-IV-Guido-Westerwelle;art271,3046867\">Tagesspiegel<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/impuls_2010_04_7.pdf\">B&ouml;cklerimpuls [PDF &ndash; 431 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Mit interessanten Daten und Grafiken.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Hartz-IV-Debatte: Westerwelle hat sich verrechnet<\/strong><br>\n&bdquo;Wer arbeitet, wird zum Deppen der Nation.&ldquo; Guido Westerwelle sa&szlig; offenbar einem Rechenfehler auf, als er diesen vollmundigen Ausspruch formulierte. Vorg&auml;nger Wolfgang Gerhardt r&uuml;gt den FDP-Chef.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/hartz-iv-debatte-westerwelle-hat-sich-verrechnet_aid_486091.html\">Focus<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Es fragt sich, ob Westerwelle sich tats&auml;chlich verrechnet oder seine Behauptungen wider besseren Wissens aufgestellt hat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Wohlfahrtssysteme der 27 Mitgliedsl&auml;nder der Europ&auml;ischen Union: Politisch limitierter Pluralismus<\/strong>\n<ul>\n<li>Bisher wurde der empirisch gegebenen Vielfalt der Wohlfahrtssysteme in der Europ&auml;ischen Union zu wenig Beachtung geschenkt. Eine erstmals alle L&auml;nder der EU einbeziehende Publikation legt diese gro&szlig;e Bandbreite offen.\n<\/li>\n<li>Zwar lassen sich immer wieder Gemeinsamkeiten zwischen den europ&auml;ischen Wohlfahrtssystemen feststellen, allerdings &uuml;berwiegen die Unterschiede. Der ausgepr&auml;gte Pluralismus steht einerseits im Widerspruch zu klassischen Typenbildungen und Kategorisierungen in der Wohlfahrtsforschung, anderseits zeichnen sich aber zun&auml;chst auch keine neuen, sinnvollen Cluster etc. ab.\n<\/li>\n<li>Insgesamt stellt sich damit erneut die Frage nach einem europ&auml;ischen Kern der Wohlfahrtssysteme. Entgegen der auf Homogenisierung und Vereinheitlichung setzenden Diskussion um ein &raquo;Europ&auml;isches Sozialmodell &laquo; erscheint es empirisch begr&uuml;ndet und politisch-praktisch sinnvoller, von einem &raquo;politisch limitierten Pluralismus&laquo; zu sprechen: Gesellschaftliche Interessenskonflikte werden anerkannt, aber nicht grunds&auml;tzlich gel&ouml;st, sondern in ihrer Intensit&auml;t auf ein Niveau abgesenkt, welches Kooperation und Kompromissfindung generell erm&ouml;glicht.\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/id\/ipa\/07031.pdf\">Friedrich-Ebert-Stiftung Internationale Politikanlyse [PDF &ndash; 1.1 MB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Betriebsr&auml;te: Mit Konfliktbereitschaft zu sozialeren Innovationen<\/strong><br>\nWie funktioniert das Zusammenspiel von Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung und Arbeitnehmervertretung im Innovationsprozess? Das kommt auf den Betriebsrat an, haben Martin Schwarz-Kocher, J&uuml;rgen Dispan, Ursula Richter und Bettina Seibold vom Stuttgarter IMU-Institut herausgefunden. Die Sozialforscher haben 14 Industriebetriebe untersucht, in denen der Betriebsrat bei Innovationen mitredet &ndash; und oft einiges f&uuml;r die Besch&auml;ftigten herausholt.&nbsp;\n<ul>\n<li>Betriebsr&auml;te wissen mehr als Manager<\/li>\n<li>Betriebsratskonzepte verbinden wirtschaftliche Ziele mit guten Arbeitsbedingungen<\/li>\n<li>Betriebsr&auml;te stellen sicher, dass Ver&auml;nderungen f&uuml;r die Belegschaft akzeptabel sind<\/li>\n<li>Ohne Konflikte geht es nicht<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/32014_102951.html\">B&ouml;ckler Impuls 03\/2010<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Geiselnahme von Managern: Schlafst&ouml;rung bei Siemens<\/strong><br>\nHalten Besch&auml;ftigte zwei Manager als Geisel &ndash; oder sitzen sie freiwillig fest? Nun trifft die &ldquo;h&ouml;chste landes&uuml;bliche Eskalationsstufe&rdquo; Siemens, wie der Konzern selbst formuliert. Ein Fall f&uuml;r Frankreichs Industrieminister.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2373364&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirtop\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&ldquo;Deutsches Lohndumping sprengt die W&auml;hrungsunion&rdquo;<\/strong><br>\nMa&szlig;volle Tarifabschl&uuml;sse, mehr Wettbewerbsf&auml;higkeit: Das deutsche Modell, durch jahrelange Lohnzur&uuml;ckhaltung die Marktposition zu verbessern, gilt als Vorbild f&uuml;r EU-Staaten wie Griechenland. Falsch, sagt &Ouml;konom Heiner Flassbeck. Das deutsche Lohndumping sei schuld daran, dass die W&auml;hrungsunion nun vor einer Zerrei&szlig;probe stehe.<br>\n&ldquo;Wir haben kein Griechenlandproblem, sondern ein Deutschlandproblem&rdquo;, sagt Heiner Flassbeck, Chef&ouml;konom bei der UN-Organisation f&uuml;r Handel und Entwicklung (Unctad) in Genf. Sein Vorwurf: Durch systematisches Lohndumping grabe Deutschland den anderen EU-Staaten Marktanteile ab. Als einzige gro&szlig;e Volkswirtschaft der W&auml;hrungsunion habe die Bundesrepublik ihren globalen Marktanteil zwischen 2000 und 2010 stabilisiert, w&auml;hrend die anderen dramatisch verloren haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/artikel\/0,2828,druck-678880,00.html\">manager-magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Die von den neoliberalen Kritikern einer Neuausrichtung der Lohnpolitik innerhalb der Eurozone vorgebrachten Argumente weisen deutliche Schwachstellen auf:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li>Deutschland soll nach dem Willen der neoliberalen Wirtschafts-&ldquo;Experten&rdquo; auch in den kommenden Jahren eine &ldquo;moderate&rdquo; Lohnpolitik betreiben. In Kombination mit einer Lohnsenkung in Italien, Spanien, Portugal, Irland und Griechenland w&uuml;rde die Euro-Zone<br>\nh&ouml;chstwahrscheinlich den Marsch in die Deflation antreten. Die Folgen: Chronische Wachstumsschw&auml;che und eine steigende Arbeitslosigkeit. Die von der Europ&auml;ischen Zentralbank vorgegebene Zielinflationsrate in H&ouml;he von knapp 2 Prozent w&uuml;rde mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht nur in den unter dem Verlust der Wettbewerbsf&auml;higkeit leidenden Staaten, sondern innerhalb der gesamten Euro-Zone unterschritten werden.\n<\/li>\n<li>Nicolaus Heinen von Deutsche Bank Research argumentiert im obigen Artikel, &uuml;ber eine &ldquo;Steuerstrukturreform&rdquo; solle der Konsum in Deutschland gesteigert werden. Steuersenkungen kommen jedoch zumeist den besserverdienenden Bev&ouml;lkerungsschichten zu Gute und werden wegen deren hoher Sparquote dem privaten Verbrauch und damit dem Binnenmarkt zu nicht unwesentlichen Teilen entzogen. Dar&uuml;ber hinaus sind deutsche Steuersenkungen kein ad&auml;quates Mittel, um den auch aus dem hiesigen Lohndumping resultierenden enormen Wettbewerbsverzerrungen innerhalb der Eurozone entgegenzuwirken.<\/li>\n<\/ul>\n<p><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Elmar Altvater: Geschr&ouml;pfte Schweine <\/strong><br>\nHalb Europa pr&uuml;gelt auf Griechenland und andere hochdefizit&auml;re Staaten ein. Dabei k&ouml;nnen die Banken mit der Situation mehr als zufrieden sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/artikel\/print_19041.html\">Die Wochenzeitung WOZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>EZB will Ratingagenturen beschneiden<\/strong><br>\nAlles h&auml;ngt von Moody&rsquo;s ab: Senkt die Ratingagentur die Bonit&auml;tsnote Griechenlands, dann k&ouml;nnten hellenische Banken von der EZB-Finanzierung abgeschnitten sein. Die Zentralbank findet das inakzeptabel &ndash; und denkt &uuml;ber Alternativen nach. Mit Blick auf Griechenland, dessen Refinanzierung von dem Urteil von Moody&rsquo;s abh&auml;ngt, sagte EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny:<em> &ldquo;Das Schicksal Griechenlands, und, etwas dramatischer ausgedr&uuml;ckt, Europas h&auml;ngt vom Urteil einer einzigen Ratingagentur ab. Das ist eine nicht hinnehmbare Situation.&rdquo;<\/em><br>\nNowotny stellte &Auml;nderungen in Aussicht:<em> &ldquo;Wir k&ouml;nnen die Ratingagenturen nicht ver&auml;ndern. Wir k&ouml;nnen aber die Abh&auml;ngigkeit von ihnen verringern.&rdquo;<\/em> Sein Vorschlag: Die EZB erstellt selbst Ratings. &ldquo;Das Problem der Agenturen ist, dass sie wie eine Black Box sind. Eine Zentralbank kann die wirtschaftlichen Aussichten eines Landes besser einsch&auml;tzen als drei Analysten, die in einem New Yorker B&uuml;ro sitzen&rdquo;, sagte Nowotny.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/maerkte\/anleihen-devisen\/:griechenland-krise-ezb-will-ratingagenturen-beschneiden\/50083093.html?mode=print\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Bereits seit l&auml;ngerem wundern sich die NDS dar&uuml;ber, dass die stolze EZB sich von einigen privaten Ratinganbietern abh&auml;ngig macht. Vor einigen Tagen haben wir daraufhin gewiesen, <a href=\"?p=4617#h12\">dass die EZB wenigstens die L&auml;nderratings selbst &uuml;bernehmen sollte<\/a>, und siehe da &hellip; Aber Scherz beiseite, es wird h&ouml;chste Zeit. Man braucht heute nicht mehr zu betonen, welche verheerende Rolle die Ratingagenturen in der bis heute andauernden Krise spielte, aber Konsequenzen wurden bisher nicht gezogen. Die v&ouml;llig falsche Einsch&auml;tzung z.B. von Lehman bezogen auf ganze Volkswirtschaften ist erst recht nicht hinnehmbar. Also freuen wir uns, wenn die EZB einige Mitarbeiter f&uuml;r diese Aufgabe abstellen sollte. Nat&uuml;rlich wird das nicht einfach. Ich meine nicht die Bewertung an sich, aber eine L&auml;nderbewertung ist ein Politikum erster Ordnung. Hier k&ouml;nnte die hochgehaltene Unabh&auml;ngigkeit der EZB sinnvollerweise zum Zuge kommen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Niedrigere Geb&uuml;hren, h&ouml;here L&ouml;hne, mehr Gestaltungsspielraum<\/strong><br>\nImmer mehr Kommunen versuchen, Fehlentwicklungen der Privatisierungswelle zu korrigieren &ndash; und entdecken sich wieder als Arbeitgeber.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/bin\/tp\/issue\/r4\/dl-artikel2.cgi?artikelnr=32172&amp;mode=print\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ehemaliger Richter am Bundesgerichtshof zum BVerfG-Urteil: &bdquo;Kein Sieg f&uuml;r den Datenschutz&ldquo;<\/strong><br>\nDurch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Vorratsdatenspeicherung habe die Freiheit Schaden genommen, betont der Linken-Politiker Wolfgang Neskovic. Der stellvertretende Vorsitzende des Bundestagsrechtsausschusses kritisierte, dass k&uuml;nftig die Speicherung ohne Anlass m&ouml;glich werde.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/interview_dlf\/1136038\/\">Deutschlandradio (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2010\/03\/03\/dlf_20100303_0544_355706f3.mp3\">Deutschlandradio (Audio-Podcast)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Terror-Angst schl&auml;gt Datenschutz<\/strong><br>\nKarlsruhe hat ein halbherziges Urteil gesprochen und alle B&uuml;rger unter Generalverdacht gestellt. Die FDP muss verhindern, dass es zu einer Neuauflage der Vorratsdatenspeicherung kommt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/2375046_Vorratsdatenspeicherung-Terror-Angst-schlaegt-Datenschutz.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Volker Bahl:<\/strong> Und eine weitere Erosion des Grundgesetzes.<br>\nJetzt also sozusagen das Ende des Grundrechtes auf &ldquo;Informationelle Selbstbestimmung&rdquo;, die das Gericht noch im Volksz&auml;hlungsurteil festgeschrieben hatte. &ndash; Also mit dem &ldquo;Lissabon-Urteil&rdquo; das Ende eines Sozialstaatsverst&auml;ndnisses, das jenseits der Unternehmerwillk&uuml;r noch Gegenkr&auml;fte (z.B.Tarifautonomie) kannte, mit dem &ldquo;Hartz-Urteil&rdquo; die Beseitigung eines sozial festen &ldquo;Existenzminimums&rdquo; &ndash; und nicht nur nach &ouml;ffentlicher Kassenlage nach rund 10 Jahren politisch vorangetriebener &ldquo;Entstaatlichung&rdquo;. Und jetzt eben die Beseitigung des Grundrechtes auf informationelle Selbstbestimmung. So treiben die obersten H&uuml;ter der Verfassung die Erosion der Grundrechte &ndash; des unver&auml;nderlichen Kerns unseres Verfassungsverst&auml;ndnisses &ndash; selbst weiter voran.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Kampf f&uuml;r freie Datenleitungen<\/strong><br>\nDie USA verst&auml;rken den Kampf gegen die weltweit zunehmende Zensur im Internet. Sie machen das Thema zu einem wichtigen Teil ihrer Aussenpolitik. Andere Staaten schr&auml;nkten die Meinungsbildung im Internet laufend ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/international\/internet_usa_kampf_gegen_zensur_weltweit_aussenpolitik_1.5128418.html\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Keiner braucht Amflora &ndash; au&szlig;er BASF<\/strong><br>\nKeiner braucht Amflora. Die Bauern nicht, die St&auml;rke-Industrie nicht, die Verbraucher nicht. Keiner? Doch. Der Chemiekonzern BASF braucht sie. Nicht um damit gro&szlig;artig Geld zu verdienen. Sondern um mitspielen zu k&ouml;nnen auf dem Gebiet der Agro-Gentechnik. Denn im Gegensatz zu den Global Playern wie Monsanto, Pioneer, Syngenta oder Bayer hat BASF auf diesem Sektor bislang nichts zu bieten. Ludwigshafen hechelt hinterher. Angesichts des Konkurrenzdrucks kam nicht nur dem Konzern die Vernunft abhanden, sondern die Industrieinteressen verstellten auch dem neuen EU-Gesundheitskommissar John Dalli den Blick auf die Realit&auml;t.<br>\nDer Malteser traf eine Entscheidung, die aus Sicht des Gesundheits- und Verbraucherschutzes bedenklich ist: Denn Amflora enth&auml;lt eine Resistenz gegen Antibiotika wie sie in der Humanmedizin eingesetzt werden. Mit der Zulassung ignoriert Dalli Warnungen der Weltgesundheitsorganisation WHO. Er handelt fahrl&auml;ssig, denn Amfloras Reste k&ouml;nnen auf dem Umweg &uuml;ber Tierfutter in der menschlichen Nahrungskette landen. In Spuren nur, aber immerhin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/2374493_Kommentar-zur-Genkartoffel-Keiner-braucht-Amflora-ausser-BASF.html\">FR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>So zockt der CDU-Mann Mieter ab<\/strong><br>\nSchimmel, undichte Fenster, kaputte Rohre: Thorsten Kuhlmann verlangt f&uuml;r seine Bruchbuden in Eilbek Horror-Preise. Fantasie-Quadratmeter, Wahnsinns-Mieten &ndash; warum macht die Arge das mit? &ldquo;Wir haben kein Recht, die Wohnungen unserer Leistungsbezieher nachzumessen&rdquo;, so Horst Weise, Sprecher von &ldquo;team.arbeit.hamburg&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/archiv.mopo.de\/archiv\/2010\/20100218\/hamburg\/politik\/so_zockt_der_cdu_mann_mieter_ab.html\">Hamburger Morgenpost<\/a>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Abzock-Vermieter: Sozialsenator wusste alles<\/strong><br>\nDer Fall von Abzock-Vermieter Thorsten Kuhlmann (47) hat nun m&ouml;glicherweise auch politische Konsequenzen. Dirk Kienscherf von der SPD wirft Sozialsenator Dietrich Wersich (CDU) &ldquo;Vetternwirtschaft hoch drei&rdquo; vor und fordert ihn auf, &ldquo;Konsequenzen&rdquo; zu ziehen &ndash; sprich: zur&uuml;ckzutreten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mopo.de\/2010\/20100302\/hamburg\/politik\/sozialsenator_wusste_alles.html\">Hamburger Morgenpost<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Im Bundestag notiert: Spenden<\/strong><br>\nDie CDU hat im Februar 2010 eine Spende in H&ouml;he von 125.000 Euro von der Deutschen Verm&ouml;gensberatung AG aus Frankfurt\/Main erhalten. Zudem ging eine weitere Spende der Allfinanz Deutsche Verm&ouml;gensberatung AG in H&ouml;he von 75.000 bei der Union ein. Dies geht aus einer Unterrichtung (17\/769) durch den Bundestagspr&auml;sidenten Norbert Lammert (CDU) hervor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/17\/007\/1700769.pdf\">Deutscher Bundestag [PDF &ndash; 124 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>stern-Umfrage zu NRW: Diesmal zahlt R&uuml;ttgers<\/strong><br>\nIn der Umfrage sackte die CDU im Vergleich zu der Erhebung Anfang Februar um 3 Punkte ab. Sie w&uuml;rde derzeit nur noch auf 38 Prozent der Stimmen kommen. Die FDP stagniert bei 6 Prozent, so dass sich f&uuml;r beide Parteien zusammen nur 44 Prozent ergeben w&uuml;rden. Die SPD verbessert sich um 2 Punkte auf 34 Prozent. Die Gr&uuml;nen liegen stabil bei 11 Prozent. Beide Parteien gemeinsam h&auml;tten mit zusammen 45 Prozent ebenfalls keine Mehrheit. Die Linke liegt bei 6 Prozent (+1).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/stern-umfrage-zu-nrw-diesmal-zahlt-ruettgers-1547821-print.html\">STERN<\/a>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>FDP macht noch ein P&uuml;nktchen<\/strong><br>\nDie Liberalen sind immer noch Kilometer von ihrem Bundestagswahlergebnis entfernt, aber sie holen ein bisschen auf. Daf&uuml;r verlieren die Linken &ndash; aber auch nur ein bisschen. Die Union kommt wie in der Vorwoche auf 35 Prozent. Auch die Werte f&uuml;r SPD und Gr&uuml;ne &auml;nderten sich nicht: 22 Prozent der Deutschen w&uuml;rden derzeit die Sozialdemokraten w&auml;hlen, 16 Prozent f&uuml;r die Gr&uuml;nen stimmen. Die Linken fielen um einen Punkt auf 11 Prozent. F&uuml;r &ldquo;sonstige Parteien&rdquo; w&uuml;rden sich erneut 7 Prozent der W&auml;hler entscheiden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/stern-rtl-wahltrend-fdp-macht-noch-ein-puenktchen-1547816-print.html\">STERN<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Trotz der generellen Skepsis gegen&uuml;ber Umfragen irritiert doch, dass die Hartz-IV-Kampagne Westerwelles der FDP nicht schadet &ndash; im Gegenteil. In NRW kann sich die CDU durchaus auf die Vergesslichkeit des W&auml;hlers verlassen. Die Opposition kann nicht ewig von der Sponsoring-Aff&auml;re zehren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Bildungsexperte bem&auml;ngelt prek&auml;re Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse auf dem Weiterbildungsmarkt: Auf Honorarbasis, befristet und ohne Sozialversicherung<\/strong><br>\nRolf Dobischat beklagt die zunehmend schlechteren Bedingungen f&uuml;r Lehrer im Bereich der Weiterbildung. Sollte die Prekarisierung der Besch&auml;ftigten fortschreiten, sei die Qualit&auml;t der Lehre langfristig nicht sicherbar.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/campus\/1136579\/\">Deutschlandradio (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2010\/03\/03\/dlf_20100303_1438_169e2b39.mp3\">Deutschlandradio (Audio-Podcast)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung eines Nachdenkseiten-Lesers:<\/strong> Diese Situation gibt es mittlerweile fast im gesamten Spektrum sozialer Dienstleistungen wie Kinder- und Jugendbetreuung Sozialberatung, Migrantenbetreuung. Da sind im z.B. kommunalen Haushalt zwischen 9 und 10 Euro f&uuml;r die Stunde vorgesehen, davon sind ca. 2 Euro f&uuml;r Verwaltung, und der Rest ist der Bruttolohn. Im Bereich Altenpflege l&auml;uft es etwas besser, weil qualifiziertes Personal sich noch eher den Arbeitsplatz und die Arbeitsbedingungen aussuchen kann. Die n&auml;chste Baustelle ist dann die ehrenamtliche T&auml;tigkeit. Es wird den Leuten einfach ein Stundenlohn unter der Hand angeboten und sie sind dann entsprechend viele Stunden im Monat t&auml;tig. 2.100 Euro ist derzeit die j&auml;hrliche H&ouml;chstgrenze, die so nebenher verdient werden kann. Steuer- und abgabenfrei.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>SPD-Fraktion fordert Baf&ouml;g-Ausweitung anstelle von Stipendien f&uuml;r Studierende<\/strong><br>\nDie SPD-Fraktion lehnt die Pl&auml;ne der Bundesregierung ab, einen bestimmten Anteil von Studierender aufgrund ihrer Leistungen mit einem monatlichen Stipendium zu f&ouml;rdern. Stattdessen fordert sie in einem Antrag (17\/884) die Ausweitung der Leistungen nach dem Bundesausbildungsf&ouml;rderungsgesetz (Baf&ouml;g).<br>\nDas deutsche Bildungssystem sei noch immer hochselektiv, hei&szlig;t es in dem Antrag. Ein &ldquo;starkes und leistungsf&auml;higes Baf&ouml;g&rdquo; k&ouml;nne dem entgegenwirken. Die Abgeordneten begr&uuml;&szlig;en, dass die Bundesmittel f&uuml;r das Baf&ouml;g bis 2009 auf 1.433 Milliarden Euro gestiegen sind. Durchschnittlich erhielten laut des 18. Baf&ouml;g-Berichtes Studierende 398 Euro und Sch&uuml;ler 321 Euro monatlich. Die Gesamtzahl der Gef&ouml;rderten sei jedoch leicht gesunken, auf 330.000 bei den Studierenden und 192.100 bei den Sch&uuml;lern.<br>\nDeshalb stellt die SPD-Fraktion einen Forderungskatalog zur Ausweitung der Baf&ouml;g-Leistungen auf: So soll die Altersgrenze f&uuml;r den Baf&ouml;g-Bezug von heute maximal 30 Jahren bei Ausbildungsbeginn auf 35 Jahre erh&ouml;ht werden, bei Master-Studieng&auml;ngen auf 40 Jahre.<br>\nDie F&ouml;rderungsh&ouml;chstdauer, die heute der Regelstudienzeit entspricht, soll um zwei Semester verl&auml;ngert werden. Beim &Uuml;berschreiten dieser Grenze sollen Studierende ein unverzinsliches Darlehen f&uuml;r maximal zwei Semester erhalten k&ouml;nnen. Zur Zeit ist ausschlie&szlig;lich die Gew&auml;hrung eines verzinsten Darlehens m&ouml;glich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/bildungsklick.de\/pm\/72331\/spd-fraktion-fordert-bafoeg-ausweitung-anstelle-von-stipendien-fuer-studierende\/%20\">bildungsklick<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Universit&auml;t &Ouml;sterreich 2025<\/strong><br>\nAnalysen und Empfehlungen zur Entwicklung des &ouml;sterreichischen Hochschul- und Wissenschaftssystems.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wissenschaftsrat.ac.at\/news\/Empfehlung_Systementw.pdf\">Wissenschaftsrat at. [PDF &ndash; 5.6 MB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> F&uuml;r wissenschaftspolitisch Interessierte ein ganz interessanter Blick auf unser s&uuml;dliches Nachbarland.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Bruttoverdienste sinken erstmals seit Gr&uuml;ndung der Bundesrepublik; Geringverdiener; Westerwelle rechnet falsch; soziales Europa; soziale Innovation durch Betriebsr&auml;te; deutsches Lohndumping sprengt W&auml;hrungsunion; geschr&ouml;pfte Schweine; EZB will Ratingagenturen beschneiden; Reprivatisierungsgewinne; Datenschutz; BASF braucht Amflora; Finanzdienstleister spenden an CDU; NRW-Wahl; prek&auml;re Besch&auml;ftigung auf dem Weiterbildungsmarkt; Baf&ouml;g-Ausweitung statt Stipendien; &Ouml;stereichs Unis. (RS\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4676","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4676","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4676"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4676\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4683,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4676\/revisions\/4683"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4676"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4676"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4676"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}