{"id":46776,"date":"2018-10-29T08:40:53","date_gmt":"2018-10-29T07:40:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46776"},"modified":"2024-09-24T08:33:51","modified_gmt":"2024-09-24T06:33:51","slug":"verhoer-und-foltermethoden-und-die-american-psychological-association","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46776","title":{"rendered":"Verh\u00f6r- und Foltermethoden und die American Psychological Association"},"content":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/181029_brenner.jpg\" alt=\"Michael Brenner\" title=\"Michael Brenner\"><\/div><p>Ein Besuch des Kongresses der American Psychological Association (APA) stellte einen Berufsstand blo&szlig;, der fasziniert ist von seiner eigenen Macht und der sich nach Verstrickungen in Skandale mit CIA und Pentagon bem&uuml;ht, in die Tiefen von Guantanamo vorzudringen, berichtet <strong>Michael Brenner<\/strong>[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46776#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>]. <a href=\"https:\/\/consortiumnews.com\/2018\/10\/19\/psyched-at-the-american-psychological-association\/\">Aus dem Englischen<\/a> von <strong>Josefa Zimmermann<\/strong>.<\/p><div class=\"clearRight\"><\/div><p><!--more--><br>\nEin Kongress eines Berufsstandes ist immer aufschlussreich, wenn auch nicht immer intellektuell erbaulich. Dies gilt insbesondere f&uuml;r die akademischen Disziplinen der Geistes- und Sozialwissenschaften. In diesem Fall handelt es sich um eine gesellschaftliche Institution, die ihre Wurzeln unverkennbar in Amerika hat. Wenn sie auch jetzt in allen entwickelten L&auml;ndern vertreten ist, so hat sie doch ihren Ursprung in den Vereinigten Staaten und entwickelte sich in den Nachkriegsjahrzehnten zu dem, was sie heute ist. <\/p><p>Es waren Jahre des ernsthaften Strebens, erf&uuml;llt von Optimismus und dem Glauben an Aufstieg und Reichtum f&uuml;r Alle. Die charakteristischen Merkmale aus dieser &Auml;ra sind immer noch vorhanden, jedoch gekennzeichnet von grenzenloser Selbstbeweihr&auml;ucherung, Kommerzialisierung und schierem Gr&ouml;&szlig;enwahn. Denn die amerikanischen Intellektuellen sind weiterhin mit der L&ouml;sung praktischer Probleme besch&auml;ftigt, angetrieben durch den Geist der Machbarkeit und den unsterblichen Glauben an die Optimierbarkeit der Menschheit, selbst dann, wenn &bdquo;die Menschheit&rdquo; immer mehr mit &bdquo;mir und meinen Freunden&ldquo; in Konkurrenz ger&auml;t.<\/p><p>An all das wurde ich erinnert, als ich an einigen Veranstaltungen des Kongresses der American Psychological Association im August in San Francisco teilnahm. Es war Jahre her, seit ich das letzte Mal bei diesem Rummel anwesend war. Meine Erfahrungen lagen haupts&auml;chlich bei der American Political Science Association, aber die Unterschiede sind unbedeutend. In der Tat &uuml;berschneiden sich die Inhalte innerhalb der Sozialwissenschaften zunehmend. <\/p><p>Leider verpasste ich das wichtigste Ereignis, das am Vorabend des Kongresses stattfand, als die APA erneut mit den Nachbeben des Skandals konfrontiert wurde, der die Folge seiner unmittelbaren Beratungst&auml;tigkeit f&uuml;r CIA und Pentagon bez&uuml;glich Verh&ouml;rmethoden war. Dazu geh&ouml;rten die Techniken, die in Guantanamo und anderen &bdquo;dunklen Orten&rdquo; auf der ganzen Welt zur Anwendung kamen. Einige Mitglieder hatten sich dabei die H&auml;nde sehr schmutzig gemacht. Der Vorstand des Verbandes hatte so manchen gr&ouml;&szlig;eren Scheck von staatlicher Seite erhalten, die dubiosen Gesch&auml;fte verschleiert und auf Vorw&uuml;rfe mit einer Flut von L&uuml;gen geantwortet, und das seit mehr als einem Jahrzehnt. Betrug war in dieser Zeit zur Regel geworden. <\/p><p>Kritische Mitglieder organisierten schlie&szlig;lich einen heftigen internen Widerstand. Die Aufst&auml;ndischen wurden offensichtlich befriedet, als die Beschuldigten z&ouml;gernd in eine unabh&auml;ngige Untersuchung einwilligten. Der Chicagoer Rechtsanwalt David H. Hoffman wurde benannt, um die &Uuml;berpr&uuml;fung durchzuf&uuml;hren. Am 2. Juli 2015 wurde ein 542-seitiger Bericht ver&ouml;ffentlicht. Es kam zu dem Ergebnis, dass die alte F&uuml;hrungsriege tats&auml;chlich schwere Fehler begangen hatte. Sie hatte gegen die Richtlinien und den Ehrenkodex der APA versto&szlig;en, systematisch betrogen und vertuscht.<\/p><p>In dem Bericht hei&szlig;t es, der APA-Vorstand habe heimlich mit der Bush-Regierung kollaboriert, um eine rechtliche und ethische Rechtfertigung f&uuml;r die Folter von Gefangenen zu konstruieren. Dar&uuml;ber hinaus war in dem Bericht zu lesen, dass Stephen Behnke, der Vorsitzende des Ethikrates der Vereinigung, und Andere &bdquo;mit wichtigen Vertretern des Verteidigungsministeriums kooperierten, um eine Lockerung der APA-Richtlinien zu erreichen, mit dem Ziel, die Einschr&auml;nkungen bei Verh&ouml;rmethoden von Terrorverd&auml;chtigen in Guantanamo zu lockern.&ldquo; Das Hauptmotiv des Verbandes war dabei &bdquo;die APA entsprechend auszurichten und sich dem Verteidigungsministerium anzubiedern&ldquo;.<\/p><p>Die Beschuldigten wiesen die Schlussfolgerungen des Berichts nat&uuml;rlich zur&uuml;ck. Niemand gibt heutzutage seine Schandtaten zu und entschuldigt sich aufrichtig. So etwas gilt als &bdquo;retro&rdquo;. Einige Vorstandsmitglieder wurden zum R&uuml;cktritt gezwungen. Andere setzten Himmel und H&ouml;lle in Bewegung, um ihre Pfr&uuml;nde und Privilegien zu erhalten. Tats&auml;chlich reichten einige der beschuldigten ehemaligen Vorstandsmitglieder k&uuml;rzlich in Trump&rsquo;scher Manier Verleumdungsklagen ein. <\/p><p><strong>T&auml;uschung<\/strong><\/p><p>Diese Durchhaltementalit&auml;t veranlasste sie zusammen mit ihren Unterst&uuml;tzern dazu, einen mutigen Versuch zu unternehmen, den Lauf der Gerechtigkeit umzukehren. Sie legten der APA-Delegiertenversammlung einen Antrag zur Aufhebung des Verbotes vor, das Milit&auml;rpsychologen (525 an der Zahl) untersagt, Gefangene im Internierungslager Guantanamo in Kuba, wo die USA immer noch 48 ausl&auml;ndische &bdquo;Terroristen&rdquo; festhalten, zu behandeln. Diese Anzahl k&ouml;nnte sich erh&ouml;hen, wenn Trumps erkl&auml;rte Idee, einige leere Zellen wieder zu f&uuml;llen, in die Tat umgesetzt wird. Sie wird vom Pentagon mit der Unterst&uuml;tzung der alten Garde stark vorangetrieben.<\/p><p>Der Antrag wurde mit der humanit&auml;ren Situation begr&uuml;ndet. Seine Bef&uuml;rworter behaupteten, dass keiner der zugelassenen Mitarbeiter des Roten Kreuzes jemals das Gef&auml;ngnis besucht h&auml;tte, wodurch den Insassen die psychologische Behandlung vorenthalten worden sei. (Warum? Restriktive Besuchsregelungen durch das Pentagon? Politische Sensibilit&auml;t? Personal zu besch&auml;ftigt mit dem Z&auml;hlen der untoten Toten in Puerto Rico?)<\/p><p>Die pensionierte Milit&auml;rpsychologin Sally Harvey, die die Aufhebung des Verbots unterst&uuml;tzte, argumentierte, es ginge darum, &bdquo;den Gefangenen Zugang zu psychologischer Behandlung zu gew&auml;hrleisten. Nicht mehr und nicht weniger&rdquo;. Die Gegner sahen den Schritt als Trick im Rahmen einer geheimen Kampagne, wieder die Diskussion &uuml;ber eine Zusammenarbeit mit Regierungsbeh&ouml;rden zu er&ouml;ffnen. Viele sahen darin den ersten Schritt, dem weitere folgen w&uuml;rden.<\/p><p>Ihre Skepsis wurde noch verst&auml;rkt durch die Ernennung von Gina Haspel, der fr&uuml;heren Chefin des Folterkommandos an einem &bdquo;dunklen Ort&ldquo; in Thailand, zur CIA-Chefin &ndash; infolge der Weigerung des Zentralkommandos, ihre Schandtaten anzuerkennen. Kurz gesagt, es gab einen Mangel an Vertrauen. Der vorgeschlagene Antrag wurde mit 104 Gegenstimmen bei 57 Bef&uuml;rwortern abgelehnt.<br>\nF&uuml;r den au&szlig;enstehenden Beobachter klang die Vorstellung, dass Milit&auml;rpsychologen f&uuml;r die psychologische Betreuung von Langzeitinsassen in Guantanamo zust&auml;ndig sein sollten, absurd. Stellen Sie sich einmal folgende Situation vor:<\/p><p>Major X betritt die Zelle.<\/p><p>&ldquo;Hi Abdullah. Ich bin Siggy. Ich bin hier, um zu sehen, ob ich dir bei einigen deiner Probleme helfen kann. (Pause f&uuml;r den Dolmetscher). Ich sehe, dass du Probleme hast, nachts durchzuschlafen &ndash; Alptr&auml;ume halten dich wach. Anscheinend stellst du dir Musik von 100 Dezibel in deiner Zelle vor. Erz&auml;hl mir davon! Sind das Kindheitserinnerungen an die Feierlichkeiten zu Hause nach dem Ramadan? Ich wei&szlig;, dass es da manchmal laut zuging. Wie w&auml;re es mit ein paar Yoga-&Uuml;bungen? Wei&szlig;t du etwas &uuml;ber Zen? Murad, zwei Zellen weiter, der Typ mit den gr&uuml;nen Yogahosen &ndash; machte vor ein paar Wochen den Anfang&hellip;.<\/p><p>&Uuml;brigens, vielleicht haben wir uns schon einmal im Jahr 2007 getroffen &ndash; irgendwie indirekt. Ich war der Typ, der durch den Einwegspiegel guckte, der die Fragen an den Dicken schickte, der das Waterboarding mit dir vornahm.&rdquo;<\/p><p>Ja, wirklich, diese Beratung ist dringend n&ouml;tig.<\/p><p><strong>Folter bef&ouml;rdert die Karriere<\/strong><\/p><p>Das Seltsamste an der gesamten APA-Geschichte ist, dass die Pro-Kollaborations-Fraktion ihre illegalen Aktionen offenbar weniger deshalb ausgef&uuml;hrt hat, weil sie eine vermeintliche Notwendigkeit sah, den &bdquo;Krieg gegen den Terror&rdquo; im Dienste der Sicherheit uneingeschr&auml;nkt zu bek&auml;mpfen, sondern wegen eines greifbaren Vorteils f&uuml;r die Organisation, wegen einer bescheidenen Summe Schwarzgeld f&uuml;r die eigene Tasche und um die Macht des Amts dazu zu nutzen, Tapferkeit und &Uuml;berlegenheit zu demonstrieren.<\/p><p>Mit anderen Worten, hier zeigt sich das allt&auml;gliche Verhalten amerikanischer Organisationen im 21. Jahrhundert. Es entspricht dem, was wir auch &uuml;ber Facebook oder Goldman Sachs wissen. Eine sozialpsychologische Untersuchung dieses Ph&auml;nomens m&uuml;sste dringend Thema einer eingehenden Studie sein &ndash; vielleicht finanziert von der DARPA im Verteidigungsministerium.<\/p><p>Die Geschichte machte Schlagzeilen in <em>The San Francisco Chronicle<\/em>, sie war un&uuml;bersehbar wenn man im Netz nach den Ergebnissen der Giants oder der 49ers suchte. Der APA-Kongress war nicht nur bequem mit &ouml;ffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, ein Blick auf das Programm zeigte auch, dass ein halbes Dutzend Diskussionen sich mit den psychologischen Grundlagen des Wei&szlig;en Hauses unter Trump befassten. <\/p><p>Als erstes stand im Programm eine Podiumsdiskussion, bei der drei ehemalige Pr&auml;sidenten der APA sprechen sollten. Wie sich herausstellte, wurden bei der Ank&uuml;ndigung dieses Events die &uuml;blichen Regeln des Umgangs mit der Wahrheit gebeugt oder gebrochen. Die Podiumsteilnehmer waren nur von m&auml;&szlig;iger Intelligenz. Ein stoischer Typ erkl&auml;rte, dass, obwohl die Dinge zugegebenerma&szlig;en ziemlich schlecht liefen, wir auch in der Vergangenheit verr&uuml;ckte Pr&auml;sidenten hatten (die ungenannt blieben) und die Republik trotzdem &uuml;berlebt hatte &ndash; und die APA dabei gediehen war. Auch die heutigen Zeiten w&uuml;rden vor&uuml;bergehen. <\/p><p>Ein zweiter Teilnehmer bot eine klare, eng umrissene Zusammenfassung der Entstehung, Anwendung und aktuellen Relevanz der Goldwater-Regel der APA. Die Regel besagt, dass &bdquo;es f&uuml;r Psychiater unethisch ist, eine professionelle Einsch&auml;tzung &uuml;ber Personen des &ouml;ffentlichen Lebens zu &auml;u&szlig;ern, die sie nicht pers&ouml;nlich untersucht haben&rdquo;, so Wikipedia. Der dritte Redner kritisierte die Trump-Pr&auml;sidentschaft sch&auml;rfer und rief energisch zur Mobilisierung der B&uuml;rger auf, um etwas dagegen zu tun. Zwei der drei erkannten nicht, dass ein klinischer Narzisst nicht das Gleiche ist wie ein Allerwelts-Egomane. (Es handelte sich schlie&szlig;lich nicht um die American Psychiatric Association, da ist ein Unterschied.). Das etwa 150 Zuh&ouml;rer umfassende Publikum schien leicht entt&auml;uscht, aber passiv.<\/p><p>Diese Art des lauwarmen Diskurses ist vergleichbar mit dem, was sich bei sozialwissenschaftlichen Kongressen allgemein abzeichnet. Begegnungen mit einem breiten Meinungsspektrum sind selten, man streitet sich innerhalb der eigenen Disziplin. Der Themenfokus liegt auf dem, was gerade im Trend liegt: das war in den letzten Jahren LBGTQ. Ein Blick ins Programm, auf die B&uuml;chertische und die Liste der Workshops gen&uuml;gte, um zu verdeutlichen, dass Gender, Sex, Diskriminierung, LBGTQ, Vielfalt, allgegenw&auml;rtig sind.<\/p><p>Warum ist das so? Daf&uuml;r gibt es eine Reihe von Gr&uuml;nden. Amerikanische Berufsverb&auml;nde, einschlie&szlig;lich der akademischen, nehmen alles sehr sensibel wahr, was in der Popul&auml;rkultur geschieht. Trotz ihres elit&auml;ren und &uuml;berheblichen Selbstbildes sind sie anf&auml;llig f&uuml;r das hochkar&auml;tige Treiben in der Welt, in der die Massen sich tummeln. Gleichzeitig legen ihre Disziplinen gro&szlig;en Wert auf Theorie, Modellbildung, quantitative Analyse &ndash; aber auf eine Weise, die weitgehend von der realen Erfahrungswelt abgekoppelt ist. Daher sind die sozialwissenschaftlichen Disziplinen auf eine ungesunde Weise abgespalten. Gleiches gilt f&uuml;r die Wirtschafts- und in etwas geringerem Ma&szlig;e f&uuml;r die Politikwissenschaft.<\/p><p>Die sozialwissenschaftlichen Disziplinen sind undiszipliniert. Wissenschaftler k&ouml;nnen frei schreiben und verweisen nur selektiv auf das, was andere in der Vergangenheit &uuml;ber das Thema gesagt haben. Dar&uuml;ber hinaus werden empirische &bdquo;Daten&rdquo; gescreent. Es ist wie bei einer Konversation oder einer &ouml;ffentlichen Diskussion &ndash; die Betonung liegt eher auf Affirmation als auf Kommunikation und auf der Bildung eines gemeinsamen Verst&auml;ndnisses. Die Folgen sind zum einen eine statische intellektuelle Atmosph&auml;re, zum anderen Vereinzelung. Zu viel Energie flie&szlig;t in die eigene Einzigartigkeit. Kurz gesagt, dem Ganzen fehlt der Zusammenhalt und das gemeinsame Ziel.<\/p><p>Diese Eigenschaften werden durch ein Belohnungssystem verst&auml;rkt, das M&auml;ngeln kaum Beachtung schenkt, das Quantit&auml;t der Ver&ouml;ffentlichung h&ouml;her bewertet als Qualit&auml;t und das Selbstbeweihr&auml;ucherung f&ouml;rdert. Aus dem Blickwinkel der Naturwissenschaften klingt das wie eine Parodie. Und in weiten Teilen ist es auch eine. Die Arbeit des einzelnen Wissenschaftlers kann von h&ouml;chster Qualit&auml;t sein, wahrscheinlich h&ouml;her als je zuvor. Es gibt jedoch kaum Synergieeffekte oder kollektive Fortschritte im Verst&auml;ndnis unserer Welt, die n&uuml;tzliche Informationen dar&uuml;ber liefern k&ouml;nnten, wie wir als Gesellschaft denken und handeln.<\/p><p>Der Kongress verursachte einen Wirbelwind intellektueller Eindr&uuml;cke. Die tats&auml;chlichen Ergebnisse waren jedoch eher d&uuml;rftig. Was an Resultaten blieb, ging unter in einem bunten, karnevalistischen Treiben. Verloren in einem undurchdringlichen Labyrinth aus Seminarr&auml;umen, Ausstellungen und St&auml;nden &ndash; einige von ihnen so scharfkantig, dass man sich den Arm daran h&auml;tte abschneiden k&ouml;nnen &ndash; fand ich mich schlie&szlig;lich in einem k&uuml;nstlichen Gehege mit ein paar Kindern &ndash; und jungen Ziegen &ndash; zwischen Heu und d&uuml;nnen Matten. Ein Hinweis erkl&auml;rte dem Neugierigen, dass eine Stunde &bdquo;Ziegen-Yoga&rdquo; anstand. Eine Menge Leute, junge und alte, mit Namensschildern um den Hals, warteten gespannt darauf, dass sich die Tore &ouml;ffneten.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] <strong>Michael Brenner<\/strong> ist Professor f&uuml;r Internationale Angelegenheiten an der University of Pittsburgh.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/181029_brenner.jpg\" alt=\"Michael Brenner\" title=\"Michael Brenner\"\/><\/div>\n<p>Ein Besuch des Kongresses der American Psychological Association (APA) stellte einen Berufsstand blo&szlig;, der fasziniert ist von seiner eigenen Macht und der sich nach Verstrickungen in Skandale mit CIA und Pentagon bem&uuml;ht, in die Tiefen von Guantanamo vorzudringen, berichtet <strong>Michael Brenner<\/strong>[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46776#foot_1\"<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46776\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[17,174],"tags":[927,2163,1320,2351,1800],"class_list":["post-46776","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hochschulen-und-wissenschaft","category-usa","tag-folter","tag-gefaengnis","tag-guantanamo","tag-haspel-gina","tag-trump-donald"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/46776","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=46776"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/46776\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":121832,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/46776\/revisions\/121832"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=46776"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=46776"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=46776"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}