{"id":4684,"date":"2010-03-05T09:08:07","date_gmt":"2010-03-05T08:08:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4684"},"modified":"2010-03-05T09:09:29","modified_gmt":"2010-03-05T08:09:29","slug":"hinweise-des-tages-1092","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4684","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Wirtschaftskrise bremst Mindestl&ouml;hne; Experiment Dienstleistungsrichtlinie; von wegen H&auml;ngematte; Neuverschuldung durch Steuersenkungen; Noten von der Notenbank; Griechenland; Pfund-Krise; Bahn quetscht Schienennetz aus; Leipzigs waghalsige Gesch&auml;fte; gesetzlich Versicherte sterben fr&uuml;her; Gen-Patent auf Milchk&uuml;he; Rau-Revival; Rechtspopulismus in den Niederlanden; politische Gespr&auml;chsquickies. (MB\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Wirtschaftskrise bremst Mindestl&ouml;hne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Europ&auml;ischen Dienstleistungsrichtlinie: Gesellschaftliches Gro&szlig;experiment<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Viel L&auml;rm um Hartz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Von wegen H&auml;ngematte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Hickel: Neuverschuldung durch Steuersenkungen unvermeidbar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Steuer-CD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Noten von der Notenbank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Vorratsdatenspeicherung: Keine Einladung an Verbrecher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Pfund-Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Bahn quetscht Schienennetz aus: Verkommene Gleise, hoher Profit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Leipzigs waghalsige Gesch&auml;fte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Big Business legt Kalifornien trocken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Demografin: Gesetzlich Versicherte sterben fr&uuml;her<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Gen-Patent auf Milchk&uuml;he best&auml;tigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">NRW: Rau-Revival<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Saarland: 368.000 Euro von Ostermann bekam allein die FDP<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Rechtspopulismus in den Niederlanden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">LobbyControl: Aktion: Mehr Transparenz beim Partei-Sponsoring<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Zu guter Letzt: Volker Pispers &ndash; politischer Gespr&auml;chsquickie am Werbestand-Strich<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4684&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wirtschaftskrise bremst Mindestl&ouml;hne <\/strong><br>\nKnapp die H&auml;lfte der 20 EU-L&auml;nder mit gesetzlichem Mindestlohn hat die Untergrenze zum Januar 2010 angehoben. Doch die Wirtschaftskrise bremst die Dynamik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/32014_103016.html\">B&ouml;ckler<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Europ&auml;ischen Dienstleistungsrichtlinie: Gesellschaftliches Gro&szlig;experiment<\/strong><br>\nDer Stichtag verging ohne gro&szlig;es Aufsehen. Drei Jahre nach dem Inkrafttreten der europ&auml;ischen Dienstleistungsrichtlinie endete am 28. Dezember 2009 die Frist zur Umsetzung in nationales Recht. Es war der erste Werktag nach dem langen Weihnachtswochenende, doch nicht nur deshalb interessierte sich kaum jemand f&uuml;r diesen historischen Einschnitt. Forderungen der Gewerkschaften, das Thema endlich wieder auf die politische Agenda zu heben, waren schon zuvor ungeh&ouml;rt verhallt. Welche negativen Folgen die Liberalisierung grenz&uuml;berschreitender Dienstleistungen auf den heimischen Arbeitsmarkt haben k&ouml;nnte und welche Gegenma&szlig;nahmen deshalb in die Wege geleitet werden m&uuml;ssten, dar&uuml;ber, klagt DGB-Bundesvorstandssekret&auml;r Klaus Beck, habe w&auml;hrend des dreij&auml;hrigen Umsetzungsprozesses niemand in den Parlamenten reden wollen. Er muss es wissen &ndash; seit 2007 koordiniert und leitet er eine Arbeitsgruppe beim DGB-Vorstand, die sich mit der Umsetzung der Richtlinie und ihren Folgen befasst. &ldquo;Wir erleben hier gerade ein gesellschaftliches Gro&szlig;experiment mit ungewissem Ausgang&rdquo;, sagt Beck. Die Dienstleistungsrichtlinie &ouml;ffne ein &ldquo;Riesentor f&uuml;r Sozialdumping&rdquo;.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/107_102925.html?cis_mode=print\">B&ouml;ckler<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/wiso\/06323.pdf\">Friedrich-Ebert-Stiftung [PDF &ndash; 257 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ein wenig fragt man sich, warum die Gewerkschaften mit diesem Thema nicht an die &Ouml;ffentlichkeit gegangen sind. Wenn die Gewerkschaften schon nicht bereit sind, sich &uuml;ber politische Streiks Gedanken zu machen, so w&auml;re doch zumindest eine in den Medien und in der &Ouml;ffentlichkeit wahrgenommene Gro&szlig;veranstaltung drin gewesen. Fr&uuml;heren Gro&szlig;demonstrationen war in dieser Frage durchaus ein gewisser Erfolg beschieden. Wer sich &uuml;ber die Beschneidung von Arbeitnehmerrechte durch den Europ&auml;ischen Gerichtshof bereits auf alter Rechtsgrundlage informieren m&ouml;chte, siehe hier:<br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/32014_94475.html?suche=1&amp;cis_mode=print\">B&ouml;ckler<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Viel L&auml;rm um Hartz<\/strong><br>\nMit einer neuen Studie des Parit&auml;tischen Wohlfahrtsverbandes ist die Sozialstaatsdebatte am Montag in die n&auml;chste Runde gegangen &mdash; genau der richtige Moment, etwas Licht ins mediale Dunkel zu bringen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bildblog.de\/16744\/viel-laerm-um-hartz\/\">BildBlog<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Interessant zu lesen. Wo wurde geschludert und wo bewusste Meinungsmanipulation betrieben &ndash; und was ist wohl schlimmer? Ein Armutszeugnis f&uuml;r die Journaille.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Von wegen H&auml;ngematte<\/strong><br>\nNicht an mangelnder Einsatzbereitschaft scheitert die Arbeitssuche vieler Hartz-IV-Empf&auml;nger, sondern an der schlechten Betreuung in den Jobcentern. Das sagt zumindest eine Studie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/829\/505035\/text\/print.html\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Hickel: Neuverschuldung durch Steuersenkungen unvermeidbar<\/strong><br>\nDer Wirtschaftswissenschaftler Rudolf Hickel warnt die schwarz-gelbe Bundesregierung vor Steuersenkungen. In der aktuellen konjunkturellen Lage sei eine solche Politik falsch.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/interview\/1136835\/\">Deutschlandradio Kultur (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2010\/03\/04\/drk_20100304_0651_36d07d0e.mp3\">Deutschlandradio Kultur (Audio-Podcast)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Steuer-CD<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Sch&auml;uble kauft Steuer-CD<\/strong><br>\nIm Streit Schwarz-Gelb gegen Schwarz-Gelb setzt sich die Bundesregierung gegen die Landesregierung von Baden-W&uuml;rttemberg durch und treibt gegen deren Widerstand den Kauf von Steuer-CDs weiter voran. Mit einem Machtwort stellte Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) klar, dass er die Blockade aus der Stuttgarter Landesregierung nicht hinnehmen werde. Sein Staatssekret&auml;r k&uuml;ndigte im Finanzausschuss an, dass der Bund die CD mit Daten von Steuers&uuml;ndern kaufen wird. Er werde sich daf&uuml;r nach dem Nein aus dem S&uuml;dwesten gegebenenfalls ein anderes Bundesland suchen. Allein kann der Bund nur schwer vorgehen, da die Finanzverwaltung L&auml;ndersache ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/2379658_Gezerre-um-Daten-Schaeuble-kauft-Steuer-CD.html\">FR<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Gesetz gegen Ankauf von Daten-CDs<\/strong><br>\nBund und L&auml;nder erwerben CDs mit Daten von Steuerfl&uuml;chtlingen &ndash; doch Rechtsexperten von Union und FDP wollen den Ankauf nun verbieten. Ein Gesetzentwurf ist auf dem Weg.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2383011&amp;em_loc=1231&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_polstart\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Mal ganz platt: Steuersenker treffen Steuerhinterzieher. &ndash; Aber im Ernst, zumindest ein Rechtsexperte wirkt in seiner Motivation nicht sonderlich &uuml;berzeugend, wenn man z.B. wei&szlig;, dass Siegfried Kauder wohl ein generelles Transparenzproblem hat. So hat Kauder als Vorsitzender des so genannten BND-Untersuchungsausschusses massiv auf ein staatsanwaltliches Vorgehen gegen Journalisten gedr&auml;ngt, die aus vertraulichen BND-Ausschuss-Akten zitiert hatten. Auch geh&ouml;rt Kauder zu denjenigen Bundestagsabgeordneten, die gegen die Ver&ouml;ffentlichung ihrer Nebeneink&uuml;nfte durch das 2005 verabschiedete Transparenzgesetz vor dem Bundesverfassungsgericht klagten.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Noten von der Notenbank<\/strong><br>\nSollte die EZB die Rolle einer Ratingagentur &uuml;bernehmen und selbst Noten f&uuml;r die Kreditw&uuml;rdigkeit der Euro-Mitglieder vergeben? Diese Vorstellung ist absurd.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/finanzen\/729\/504936\/text\/print.html\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung E.H.:<\/strong> Die von staatlicher Seite oder von Seiten der EZB vergebenen Ratings in bezug auf Staatsanleihen d&uuml;rften nichts wert sein. Die Anleger werden diesen Bewertungen einfach nicht glauben &ndash; und wenn sie noch so objektiv eruiert sind. Insofern kann man sich die Kosten sparen.<br>\nZudem k&ouml;nnte die EZB (z.B.) im Falle Griechenlands niemals ein sauberes Rating abliefern, denn wenn es gut ausfiele, w&uuml;rden die Anleger auf eine Hilfeleistung der EZB spekulieren.<br>\nSomit w&auml;re sie Gefangene im eigenen Ratingsystem.<br>\nSomit bleiben wir Gefangene der von den Banken gestalteten gro&szlig;en US-Rating-Agenturen.<br>\nDieses Dilemma ist unl&ouml;sbar. &ndash; Leider<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Vorratsdatenspeicherung: Keine Einladung an Verbrecher<\/strong><br>\nNachdem das Bundesverfassungsgericht die bisherige Vorratsdatenspeicherung f&uuml;r verfassungswidrig erkl&auml;rt hat, wird jetzt ein neues Gesetz diskutiert. Strafverfolger und Unions-Politiker schlagen Alarm: Das Urteil sei eine Einladung an Verbrecher. Die FR hat die Aussagen &uuml;berpr&uuml;ft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2379574&amp;em_loc=1231&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_polstart\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Ist Deutschlands Sparsamkeit schuld an den Problemen?<\/strong><br>\nEs mehren sich die Stimmen, die Deutschlands Sparsamkeit und Lohndumping als Krisenmotor sehen.<br>\nDass Sparen in einer Krise zu deren Versch&auml;rfung beitragen kann, ist bekannt. Doch genau das ist das Rezept, das angesichts der explodierenden Haushaltsdefizite nun &uuml;berall empfohlen und gefordert wird. Griechenland hat nun erwartungsgem&auml;&szlig; einen dritten Sparplan vorgelegt. Steuern sollen massiv erh&ouml;ht und Ausgaben deutlich gek&uuml;rzt werden. Doch immer mehr Analysten sehen das Problem im &ldquo;Wirtschaftskraftwerk&rdquo; Deutschland. Wir konsumierten zu wenig und h&auml;tten &uuml;ber die Nicht-Lohnerh&ouml;hungspolitik andere zu &ldquo;Bettlern&rdquo; gemacht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/bin\/tp\/issue\/r4\/dl-artikel2.cgi?artikelnr=32198&amp;mode=print\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Attac fordert gemeinsame EU-Anleihe f&uuml;r Griechenland &ndash; Gro&szlig;banken und Hedgefonds den Boden f&uuml;r Spekulation entziehen<\/strong><br>\nDas globalisierungskritische Netzwerk Attac hat die Regierungen der Eurozone aufgefordert, eine gemeinsame Anleihe aufzulegen und Griechenland einen g&uuml;nstigen Gemeinschaftskredit zur Verf&uuml;gung zu stellen. Zudem m&uuml;ssten Kreditderivate auf Staatsschulden verboten und Ratingagenturen endlich unter &ouml;ffentliche demokratische Kontrolle gestellt werden. &ldquo;Mit ihrem neoliberalen Spardiktat auf Kosten der Bev&ouml;lkerung wird die EU Griechenland nicht aus der Krise f&uuml;hren &ndash; im Gegenteil: Wer in einer solchen Situation an allen Ecken und Enden Ausgaben streicht und die Mehrwertsteuer erh&ouml;ht, versch&auml;rft die sozialen Probleme und macht aus der Krise einen Dauerzustand. Mit Recht protestiert die griechische Bev&ouml;lkerung mit Streiks und Demonstrationen&rdquo;, sagte Detlev von Larcher vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/aktuell\/presse\/detailansicht\/datum\/2010\/03\/04\/attac-fordert-gemeinsame-eu-anleihe-fuer-griechenland\/?cHash=5663afc94c\">Attac<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Ungebetener Rat aus Deutschland: Griechenland soll Inseln verkaufen <\/strong><br>\nReif f&uuml;r die Inseln? CDU-Politiker Josef Schlarmann fordert das &uuml;berschuldete Griechenland auf, unbewohnte Eilande zu verkaufen. Der Chef der Mittelstandsvereinigung knallhart: &ldquo;Ein Bankrotteur muss alles, was er hat, zu Geld machen, um seine Gl&auml;ubiger zu bedienen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/ungebetener-rat-aus-deutschland-griechenland-soll-inseln-verkaufen-1548204.html\">Stern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Ein Leser des Stern brachte es in seinem Kommentar auf den Punkt:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>Griechenland hat das Pech, keine Bank zu sein: `Ein Bankrotteur muss alles, was er hat, zu Geld machen, um seine Gl&auml;ubiger zu bedienen&hellip;&acute; &ndash; es sei denn, der Bankrotteur ist eine Bank, hat sich selbst in den Dung geritten und wird in Windeseile von haushoch verschuldeten Staaten mit Milliardenbetr&auml;gen saniert. Um danach noch &uuml;bler weiterzumachen. Das ist etwas anderes.\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Die deutschen Medien und Politiker stehen in ihrer gro&szlig;en Mehrheit an vorderster Front, wenn es darum geht, Griechenland und die griechische Bev&ouml;lkerung mit polemisch-demagogischen Attacken vor den Kopf zu sto&szlig;en. Werden diese polemischen Ausf&auml;lle von griechischer Seite mit Retourkutschen beantwortet, dann verfallen die gleichen Medien und Politiker in ein lautes Wehklagen und mimen die verfolgte Unschuld vom Lande. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass hierzulande nach dem Motto &ldquo;Angriff ist die beste Verteidigung&rdquo; verfahren wird: Der &uuml;berwiegende Teil unserer Medien und Politiker m&ouml;chte eine kritische Diskussion der lohndumpingbasierten Exportfixierung und dem daraus resultierenden Verlust der Wettbewerbsf&auml;higkeit von Griechenland, Portugal, Spanien, Italien und Irland bereits im Ansatz abw&uuml;rgen.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Pfund-Krise<\/strong><br>\nDer Schuldenmeister Europas sitzt nicht in Athen, sondern in London. Der Pfund-Kurs sinkt. Nehmen die M&auml;rkte nach Griechenland nun Gro&szlig;britannien ins Visier? Das Vereinigte K&ouml;nigreich ist als Nicht-Euro-Land flexibler als Hellas. Doch gerade deshalb k&ouml;nnte das Pfund erst recht abwerten.<br>\nDie unabh&auml;ngige W&auml;hrung ist ein wichtiges Plus f&uuml;r die britische Wirtschaft&hellip; Wenn das Pfund abwertet, werden britische Waren im Ausland billiger, was die Wirtschaft wettbewerbsf&auml;higer macht. Diese Flexibilit&auml;t haben die Briten bereits ausgiebig genutzt. Seit Beginn der Finanzkrise hat das Pfund mehr als ein F&uuml;nftel gegen&uuml;ber dem Dollar abgewertet. &ldquo;Die Bank von England begr&uuml;&szlig;te das als ein Mittel, um das Wachstum wieder in Balance zu bringen&rdquo;, analysiert Schroders-Chef&ouml;konom Keith Wade&hellip;.<br>\nEbenso gut f&uuml;r die Konjunktur, aber Gift f&uuml;r den Wert des Geldes ist die Aufbl&auml;hung der Geldmenge. In den vergangenen zw&ouml;lf Monaten hat die Bank von England schon 200 Milliarden Pfund auf den Markt geworfen, weil sie mit ihrem auf 0,5 Prozent gesenkten Leitzins nicht mehr weiterkam, um die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen. Der Gro&szlig;teil des frischen Geldes ging direkt in den Aufkauf neuer Staatsschulden, die so schnell wuchsen wie in keinem anderen gro&szlig;en Industrieland.<br>\nDas Staatsdefizit f&uuml;r das in diesem Monat endende Haushaltsjahr 2009\/2010 wird auf 12,9 Prozent des Bruttoinlandsprodukts gesch&auml;tzt. Das w&uuml;rde mit knappem Vorsprung vor Griechenland, Irland und Spanien f&uuml;r die rote Laterne in Europa reichen. Nur gut f&uuml;r die Regierung, dass sie nicht den Regeln der Europ&auml;ischen W&auml;hrungsunion gehorchen muss und daher kein Sparprogramm aus Br&uuml;ssel verordnet bekommt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/geld\/artikel\/0,2828,681591,00.html\">manager-magazin<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Bahn quetscht Schienennetz aus: Verkommene Gleise, hoher Profit<\/strong><br>\nDie Deutsche Bahn l&auml;sst lieber Z&uuml;ge langsam fahren, als Gleise schnell zu reparieren. So kann sie viel vom Steuergeld, das f&uuml;r Infrastruktur gedacht ist, in den Konzerngewinn stecken. Aktuell gibt die DB Netz nach FR-Informationen 750 Millionen Euro dazu &ndash; Rekord.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2379977&amp;em_loc=2091&amp;em_ref=\/top_news\/&amp;em_ivw=fr_wirtop\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Diesen gr&uuml;nen Bundestagsabgeordneten sollten wir uns merken. Offenbar habe es Bahnchef Grube &ldquo;in wenigen Monaten geschafft, den neuen Verkehrsminister Ramsauer ebenso zu domestizieren wie sein Vorg&auml;nger Mehdorn&rdquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Leipzigs waghalsige Gesch&auml;fte<\/strong><br>\nEs d&uuml;rfte der h&ouml;chste Preis sein, den eine deutsche Kommune f&uuml;r die gescheiterten Jonglierversuche zweier st&auml;dtischer Angestellter in der internationalen Finanzarena zu zahlen hat. Auf 290 Millionen Euro belaufen sich die Risiken der Leipziger Wasserwerke KWL, die die Stadt als B&uuml;rge h&ouml;chstwahrscheinlich in den n&auml;chsten Jahren einl&ouml;sen muss. Jetzt hat die KWL die in die Transaktionen involvierte Schweizer Gro&szlig;bank UBS, die Landesbank Baden-W&uuml;rttemberg und die Depfa-Bank in Dublin verklagt, weil sie sich hintergangen f&uuml;hlt. Die eingegangenen Finanzwetten sollen f&uuml;r unwirksam erkl&auml;rt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2010%2F03%2F04%2Fa0120&amp;cHash=f931fb3d92\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Big Business legt Kalifornien trocken<\/strong><br>\nIn Kalifornien droht das vierte Trockenjahr in Folge, Gouverneur Schwarzenegger rief 2009 den Notstand aus. Dabei m&uuml;sste Wasser gar nicht knapp sein &ndash; hinter dem Engpass stecken die Interessen eines Multimillion&auml;rs. Experten schimpfen: Die Grundversorgung verkommt zum Big Business.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,druck-677072,00.html\">Spiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Demografin: Gesetzlich Versicherte sterben fr&uuml;her<\/strong><br>\nGesetzlich versicherte Rentner in Deutschland sterben in der Regel deutlich fr&uuml;her als Altersgenossen, die sich eine private Krankenversicherung leisten k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.maerkischeallgemeine.de\/cms\/beitrag\/11745031\/7250043\/Demografin-Gesetzlich-Versicherte-sterben-frueher.html?print=J\">M&auml;rkische Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers E.F.:<\/strong> Der Titel zeigt wie man ganz banale Studien im Sinne der Versicherungsindustrie ausschlachten kann. Ed m&uuml;sste eigentlich hei&szlig;en: Die Reichen leben deutlich l&auml;nger, Gesundheit ist in Deutschland prim&auml;r eine Frage des Geldes!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Greenpeace und Bauern scheitern &ndash; Gen-Patent auf Milchk&uuml;he best&auml;tigt<\/strong><br>\nDie Einspruchsstelle des Europ&auml;ischen Patentamts hat ein umstrittenes Schutzrecht f&uuml;r gentechnisch ver&auml;nderte Milchk&uuml;he in allen Punkten best&auml;tigt. Das erkl&auml;rte ein Sprecher der Beh&ouml;rde in M&uuml;nchen auf Anfrage. Damit sei ein Einspruch der Umweltschutzorganisation Greenpeace, mehrerer deutscher Bauernverb&auml;nde und anderer Organisationen verworfen worden. Diese hatten argumentiert, dass das 2007 erteilte Gen-Patent ethisch verwerflich sei und gegen Patentgesetze versto&szlig;e. &ldquo;Wir gehen in die Beschwerde&rdquo;, sagte Greenpeace-Berater Christoph Then nach der Verhandlung und k&uuml;ndigte damit den Gang in die n&auml;chste und entscheidende Instanz an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/2378866_Greenpeace-und-Bauern-scheitern-Gen-Patent-auf-Milchkuehe-bestaetigt.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>NRW: Rau-Revival<\/strong><br>\nDer SPD-Politiker Johannes Rau ist offenbar wieder in. 12 Jahre nach seinem R&uuml;cktritt als Ministerpr&auml;sident und vier Jahre nach seinem Tod erinnert sich nun sogar die NRW-SPD an ihren bedeutendsten und erfolgreichsten Politiker.<br>\nCDU-Ministerpr&auml;sident J&uuml;rgen R&uuml;ttgers beruft sich seit langem auf ihn, zum Verdruss der SPD. Laut &auml;u&szlig;ert sie ihr Missfallen erst, seit sie behaupten kann, R&uuml;ttgers werde Rau nicht gerecht. Inzwischen greift auch SPD-Landeschefin Hannelore Kraft, die R&uuml;ttgers bei der Wahl am 9.Mai abl&ouml;sen will, in ihren Reden auf Elemente zur&uuml;ck, die Rau kultivierte. Sogar WAZ-Chefredakteur Ulrich Reitz, den die SPD in der WAZ- und SPD-Hochburg Ruhrgebiet als unzeitgem&auml;&szlig;en Neoliberalen kritisiert, besch&auml;ftigte sich j&uuml;ngst in einem Aufsatz mit Rau.<br>\nDass sich die NRW-SPD an ihn erinnert, verwundert schon. Seit sie 1995 die Macht in D&uuml;sseldorf mit den Gr&uuml;nen teilen musste, arbeiteten Teile der SPD daran, Rau aus dem Amt zu dr&uuml;cken. Er und sein Politik-Konzept galten als &uuml;berholt. Ende der 90er Jahre war in der SPD Wandel angesagt, machte das Schlagwort von der Modernisierung die Runde. Es war die Zeit der Internet-Blase. Einen Aufbruch wollte man in Gang setzen. Wohin, konnte man so recht nicht erkl&auml;ren. &bdquo;Bewegung ist schon ein Wert an sich&ldquo;, belehrte mich damals ein prominenter Sozialdemokrat.<br>\nBewegung zeigte sich vor allem daran, dass neues Personal nach den Spitzenposten griff: Schr&ouml;der, Clement, Matthiesen, Hombach. Am Ende der Modernisierung, 2005, hatten Raus modernisierende Nachfolger in NRW jede Menge Schlagzeilen produziert &uuml;ber jede Menge Projekte, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt waren. Sie hatten die Mitgliedschaft der SPD fast halbiert und die Verschuldung des Landes zu Rekordh&ouml;hen aufget&uuml;rmt, ohne auch nur ein einziges gelungenes Vorhaben zu hinterlassen. Das Land &uuml;berkam das Fr&ouml;steln, und R&uuml;ttgers bekam seine Mehrheit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/post-von-horn.de\/2010\/03\/02\/rau-revival\/\">Post von Horn<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der Herausgeber des Blogs Post von Horn ist langj&auml;hriger NRW-Landeskorrespondent der Westdeutschen Allgemeinen (WAZ), noch zu Zeiten als sie noch nicht durch das Vorstandsmitglied Bodo Hombach und den Chefredakteur Ulrich Reitze stramm &bdquo;neoliberalisert&ldquo; war. Ulrich Horn ist ein erfahrungsgespeister und intimer Beobachter der politischen Szene der NRW-Parteien und vor allem auch der SPD. Es lohnt sich sicher im Vorwahlkampf &ouml;fters einmal auf seine Seite zu schauen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Saarland: 368.000 Euro von Ostermann bekam allein die FDP<\/strong><br>\nDer FDP-Politiker Hartmut Ostermann hat saarl&auml;ndischen Parteien seit dem Jahr 2000 &uuml;ber seine Firmen eine halbe Million Euro gespendet. Die Gr&uuml;nen erhielten im Wahljahr fast 50.000 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.saarbruecker-zeitung.de\/aufmacher\/-Hartmut-Ostermann-Victor-s-Spenden-Parteien-Spendenliste-Unternehmer-Saarbruecker-FDP-Kreischef-Ostermann-Spenden-Parteien-FDP-Victor-s-Saarbruecken-CDU-SPD-Hartmut-Ostermann-Stellungnahme;art27856,3210498\">Saarbr&uuml;cker Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Margarethe Gorges:<\/strong> Als Saarl&auml;nderin kann ich dazu nur sagen: DIE LINKE hat im Landtagswahlkampf gewarnt. &ldquo; Wer gr&uuml;n w&auml;hlt, wird sich schwarz &auml;rgern.&ldquo; Und genau dies hat sich bewahrheitet. Was nun scheibchenweise ans Licht kommt an  Filz und Korruption ist ein Skandal. Nochmals zur Erinnerung &ndash; Die Gr&uuml;nen bekamen 5,9% bei der Landtagswahl. Also mal knapp so reingeschafft. Albrecht M&uuml;ller schrieb dazu bereits am 29. Oktober 2009: <a href=\"wp-print.php?p=4298\">Unsere Demokratie ist in Not &ndash; mehr als allgemein wahrgenommen wird.<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Rechtspopulismus in den Niederlanden<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Kommunalwahlen in den Niederlanden: Rechtspopulist Wilders erfolgreich <\/strong><br>\nDer Rechtspopulist Geert Wilders und seine Partei PVV feiern in vielen St&auml;dten und Gemeinden der Niederlande Wahlsiege. Drei Monate vor den Parlamentswahlen gelten die Kommunalwahlen als Stimmungstest f&uuml;r das Land. Laut Umfragen am Tag der Kommunalwahlen w&uuml;rde sie im Parlament in Den Haag auf 24 bis 27 Sitze kommen und damit dritt- oder gar zweitst&auml;rksten Partei des K&ouml;nigreichs werden. &ldquo;Was in Den Haag und Almere geschah, ist &uuml;berall in den Niederlanden m&ouml;glich&rdquo;, sagte Wilders und verwies auf die Parlamentswahlen am 9. Juni. Die PVV wolle dabei st&auml;rkste politische Kraft des Landes werden. &ldquo;Wir werden die Niederlande zur&uuml;ckerobern von der linken Elite, die immer noch an den Islam, an Multikulti, an den Unsinn von Entwicklungshilfe und den europ&auml;ischen Superstaat glaubt&rdquo;, rief Wilders jubelnden Anh&auml;ngern in der knapp 190.000 Einwohner z&auml;hlenden Stadt Almere zu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2381534&amp;em_loc=1231&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_polstart\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Geschichte wiederholt sich nicht. Wer glaubt, dass rechte Gefahr von altbekannte Naziparolen gr&ouml;lenden Naziskins ausgeht, wird in den Niederlanden eines Besseren belehrt. Zum Gl&uuml;ck sind wir hierzulande bisher von etwas intelligenter vorgehenden Rechtspopulisten verschont geblieben. Wie folgender Analyse zu entnehmen ist, geht der moderne Rechtsextreme sehr flexibel mit den &Auml;ngsten und Vorurteilen unserer Zeit um:<br>\n<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Geert Wilders und das Prinzip Angst<\/strong><br>\nRechte Rampensau im dunklen Anzug: Der Aufstieg des niederl&auml;ndischen Rechtspopulisten Geert Wilders ist beispiellos. Seine Methoden sind ber&uuml;chtigt: Wie Wilders W&auml;hler mobilisiert &ndash; und warum seine Macht schon bald weiter wachsen k&ouml;nnte. Wilders besetzt Themen, die Menschen betreffen, welche an sich nicht das klassische Rechtsau&szlig;en-Potential ausmachen: Frauen, Arbeiter, Homosexuelle, Juden und Wertekonservative. Er stilisiert sich auch als Verteidiger von Menschenrechten &ndash; und unterstreicht, wie durch den Koran die Freiheit von Frauen, von Schwulen und Lesben angeblich beschr&auml;nkt wird. Er findet Geh&ouml;r bei den Arbeitnehmern, wenn er sich gegen ein h&ouml;heres Renteneintrittsalter stemmt. Die fehlenden Milliarden im Staatshaushalt h&auml;tte man leicht bei der Migranten-Unterst&uuml;tzung einsparen k&ouml;nnen. Wilders punktet bei Konservativen, wenn er seine Bewunderung f&uuml;r Maggie Thatcher kundtut und Winston Churchill zitiert. Er liebe Israel, behauptet er. Auf die bei manchen vorhandenen antideutschen Reflexe setzt Wilders, wenn er den Islam faschistisch nennt und den Koran mit Hitlers Hetz-Pamphlet Mein Kampf vergleicht. Mit seinem j&uuml;ngsten Kniff will Wilders diejenigen f&uuml;r sich gewinnen, die in der Wirtschaftskrise Geld verloren haben. Also: fast alle. Es geht um die Ausgaben f&uuml;r Integration und den l&auml;dierten Staatshaushalt. Wilders will die wahren Kosten der Immigration aus nicht westlichen L&auml;ndern errechnen lassen. Alle will Wilders bedienen, bei allen will er eines ausl&ouml;sen: Auch der letzte Niederl&auml;nder soll Angst bekommen, und wenn er sich nicht f&uuml;rchtet, soll er wenigstens w&uuml;tend werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/818\/505024\/text\/print.html\">SZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>LobbyControl: Aktion: Mehr Transparenz beim Partei-Sponsoring<\/strong><br>\nLobbyControl f&uuml;hrt &ndash; gemeinsam mit Campact, und Transparency International, &ndash; eine Kampagne f&uuml;r eine Reform der Parteienfinanzierung durch. Wir wollen den Einfluss gro&szlig;er Spenden begrenzen, Geldfl&uuml;sse an Parteien transparenter machen und eine unabh&auml;ngige Kontrolle der Parteifinanzen durchsetzen.<br>\nSorgen Sie daf&uuml;r, dass\n<ul>\n<li>f&uuml;r das Sponsoring von Parteien die gleichen Ver&ouml;ffentlichungspflichten gelten, wie f&uuml;r Parteispenden<\/li>\n<li>Parteispenden und Sponsoring auf maximal 50.000 Euro pro Jahr und Konzern, Unternehmen, Verband bzw. Person begrenzt werden.<\/li>\n<li>die Einhaltung des Parteiengesetzes k&uuml;nftig von einem unabh&auml;ngigen Gremium kontrolliert wird.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: LobbyControl<\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es w&auml;re allerdings einer Debatte wert, Sponsoring und Unternehmensspenden komplett zu verbieten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Volker Pispers &ndash; politischer Gespr&auml;chsquickie am Werbestand-Strich<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/radio\/wdr2\/westzeit\/detail.phtml?id=493439\">WDR<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Wirtschaftskrise bremst Mindestl&ouml;hne; Experiment Dienstleistungsrichtlinie; von wegen H&auml;ngematte; Neuverschuldung durch Steuersenkungen; Noten von der Notenbank; Griechenland; Pfund-Krise; Bahn quetscht Schienennetz aus; Leipzigs waghalsige Gesch&auml;fte; gesetzlich Versicherte sterben fr&uuml;her; Gen-Patent auf Milchk&uuml;he; Rau-Revival; Rechtspopulismus in den Niederlanden; politische Gespr&auml;chsquickies. (MB\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4684","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4684","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4684"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4684\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4692,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4684\/revisions\/4692"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4684"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4684"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4684"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}