{"id":46863,"date":"2018-11-04T09:00:45","date_gmt":"2018-11-04T08:00:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46863"},"modified":"2018-11-02T10:34:31","modified_gmt":"2018-11-02T09:34:31","slug":"hinweise-der-woche-86","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46863","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46863#h01\">Chancen ergreifen statt abwehren &ndash; Die Linke st&auml;rken!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46863#h02\">Friedrich Merz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46863#h03\">Die Kanzlerin, die nichts wollte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46863#h04\">Humanity has wiped out 60% of animal populations since 1970, report finds<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46863#h05\">Bolsonaro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46863#h06\">&raquo;Die Bundesregierung hat den Raubzug an den Steuerzahlern vertuscht&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46863#h07\">3 von 4 Besch&auml;ftigten k&ouml;nnen kaum von ihrer Arbeit leben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46863#h08\">Sozialdemokrat*innen wollen R&uuml;cktritt der gesamten SPD-F&uuml;hrungsspitze und Sonderparteitag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46863#h09\">Facebook Censorship of Alternative Media &lsquo;Just the Beginning,&rsquo; Warns Top Neocon Insider<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46863#h10\">Das Migrationsabkommen in ARD und ZDF, bzw. NICHT in ARD und ZDF<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Chancen ergreifen statt abwehren &ndash; Die Linke st&auml;rken!<\/strong><br>\nEine popul&auml;re linke Alternative zur herrschenden Politik ist n&ouml;tiger denn je. Die neoliberale Politik treibt die Entfesselung der M&auml;rkte, Privatisierung und Umverteilung zugunsten der Reichen weiter voran. Die Demokratie wird ausgeh&ouml;hlt, Konfrontation und Aufr&uuml;stung betrieben, hierzulande, in der EU und weltweit. Die nationalistische Rechte erstarkt, indem sie &Auml;ngste vor sozialem Abstieg und vor Zuwanderung anspricht und sich als Protestpartei darstellt. Dabei steht sie selbst gegen soziale Politik, treibt sie die Menschen gegeneinander und lenkt ab von wirklichen Alternativen. Die neoliberal deformierte Sozialdemokratie erlebt einen rapiden Niedergang.<br>\nDoch es gibt auch positive Entwicklungen: Besch&auml;ftigte k&auml;mpfen mit gro&szlig;er Unterst&uuml;tzung aus der Bev&ouml;lkerung f&uuml;r bessere L&ouml;hne und Arbeitsbedingungen. Hunderttausende Menschen gehen #unteilbar gegen Rassismus und gegen Rechts auf die Stra&szlig;e, wehren sich gegen steigende Mieten, k&auml;mpfen gegen die drohende Klimakatastrophe, oder unterst&uuml;tzen die neue linke Sammlungsbewegung Aufstehen. Unsere Partei DIE LINKE ist an vielen Bewegungen aktiv beteiligt und gewinnt neue Mitglieder. Sie schafft es aber bisher nicht, die Verluste der SPD auszugleichen und das Erstarken der AfD zu verhindern. Unterschiedliche Ansichten und Einsch&auml;tzungen und eine Debatte dar&uuml;ber sind normal in einer demokratischen Partei. Sie m&uuml;ssen aber sachlich und fair miteinander ausgetragen werden. Entscheidend ist, dass wir uns auf das konzentrieren, was uns verbindet. Nur so werden wir unserer erh&ouml;hten Verantwortung gerecht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/starke-linke.de\/?fbclid=IwAR1DRxKGFq17s4WjC17cl3diF3Ay9SxvGLseGSb71fPBofjpRLy18Z2g0_Q\">Starke Linke<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar unserer Leserin T.G.:<\/strong> Egal, wo man in der Partei DIE LINKE steht, man sollte zur Kenntnis nehmen, dass mit dem Image der Partei und dem Kurs, den Riexinger und Kipping eingeschlagen haben, es leider nicht gelingt, erheblich st&auml;rker zu werden. Und es gelingt kaum insbesondere ehemalige SPD-W&auml;hler, Entt&auml;uschte oder Arbeiter hinzuzugewinnen. Aufstehen k&ouml;nnte eine Chance sein, die Partei zu st&auml;rken und zu verbreitern. Sozusagen ein erg&auml;nzendes Angebot f&uuml;r all jene, die (noch) nicht in Parteien eintreten wollen. Eine sachliche Auseinandersetzung &uuml;ber die Chancen der Sammlungsbewegung ist angesichts der schlechten Lage f&uuml;r die politische Linke gewiss nicht zu viel verlangt. Es w&auml;re w&uuml;nschenswert, wenn sich diese Einsicht bei denjenigen in der Linkspartei, die Wagenknecht lieber gestern als heute abs&auml;gen w&uuml;rden, durchsetzen w&uuml;rde.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Friedrich Merz<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&ldquo;Habe nicht die Absicht, in die Politik zur&uuml;ckzukehren&rdquo;<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here Fraktionsvorsitzende der CDU\/CSU-Bundestagsfraktion will jetzt Vorsitzender der CDU werden. Dr&auml;ngt jetzt BlackRock in die Schaltstellen der Politik?<br>\nAlso, das haben wir ja noch nie erlebt. Da sagt ein ehemaliger Politiker, dass er der Politik ein f&uuml;r alle Ad&eacute; sagt. Um dann mit Volldampf ins Zentrum politischer Macht vorzusto&szlig;en. Noch-Kanzlerin Angela Merkel hatte im Jahre 2009 dem damaligen Fraktionsvorsitzenden Friedrich Merz klar gemacht, dass f&uuml;r sie beide im politischen Raumschiff Berlin kein Platz sei. &ldquo;Angie&rdquo; sorgte daf&uuml;r, dass der Zweimetermann Merz in die politische Versenkung verklappt wurde.<br>\nUnd nun ist der Jurist aus Brilon wieder da. Hat sich selber als Kandidaten f&uuml;r den CDU-Vorsitz ins Gespr&auml;ch gebracht. Die Politik-Abstinenz hat ihm gut getan. Ein sichtlich erholter Merz pr&auml;sentiert sich den Fotoblitzen der Presse. In den letzten neun Jahren ist er nur st&auml;rker geworden; gesundheitlich, vernetzungstechnisch und, nicht zu vergessen: finanziell.<br>\nWie schafft man das? Zun&auml;chst einmal: Merz ist nicht aus der Politik ausgestiegen. Er ist lediglich von der einen Politik-Ebene in die andere gewechselt. Umgestiegen aus der Ebene der &ouml;ffentlich einsehbaren parlamentarischen Demokratie in die nicht-&ouml;ffentliche Parallelstruktur der diskreten Pressure Groups und Stiftungen, die in der Postdemokratie (ein Begriff des englischen Soziologen Colin Crouch) die politischen Paradigmen bestimmen. Die als Lobbyorganisationen daf&uuml;r sorgen, dass nicht nur politische Detailfragen in ihrem Sinne bestimmt werden, sondern auch die langfristige Perspektive stimmt.<br>\nDie ehrenwerte Atlantikbr&uuml;cke mit ihren 500 F&uuml;hrungskr&auml;ften aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Medien sorgt in diesem Sinne seit den 1950er Jahren daf&uuml;r, dass die Bundesrepublik Deutschland stets eine Politik macht, die in enger Synchronisation mit der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika vollzogen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Friedrich-Merz-Habe-nicht-die-Absicht-in-die-Politik-zurueckzukehren-4207518.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WM:<\/strong> Zur Person Friedrich Merz siehe auch den <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46793\">Kommentar von Jens Berger vom 29. Oktober auf den Nachdenkseiten<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Im Auftrag des Geldes<\/strong><br>\nFriedrich Merz will CDU-Parteichef werden, nachdem er jahrelang Cheflobbyist von Blackrock war. Experten werfen der weltgr&ouml;&szlig;ten Fondsgesellschaft zu gro&szlig;en Einfluss vor.<br>\n(&hellip;) Merz kandiert im Dezember f&uuml;r den Parteivorsitz der CDU, das hat er am Dienstag offiziell best&auml;tigt&hellip;Seit Anfang 2016 ist Merz auch Aufsichtsratsvorsitzender der deutschen Tochtergesellschaft von Blackrock, dem gr&ouml;&szlig;ten Verm&ouml;gensverwalter der Welt.<br>\nBlackrock ist ein Unternehmen, das das Geld seiner Kundinnen und Kunden weltweit in Fonds sammelt und vor allem in Aktien investiert &ndash; mit dem Ziel, es m&ouml;glichst zu vermehren. J&uuml;ngsten Angaben zufolge verf&uuml;gt das Unternehmen derzeit &uuml;ber ein Anlagevolumen von 6,3 Billionen Dollar. Eine schier unfassbare Summe, fast doppelt so hoch wie die deutsche Wirtschaftsleistung in einem Jahr (3,7 Billionen Dollar).<br>\n(&hellip;) Kritik von Wettbewerbsh&uuml;tern<br>\nBei Merz aber k&ouml;nnten andere Umst&auml;nde seine Aussichten auf den CDU-Vorsitz belasten. Wirtschaftsexperten werfen dem US-Unternehmen Blackrock vor, einen zu gro&szlig;en Einfluss auf die deutsche Wirtschaft auszu&uuml;ben. Die Fondsgesellschaft h&auml;lt schon l&auml;nger betr&auml;chtliche Aktienpakte aller 30 deutschen Unternehmen, die im Dax repr&auml;sentiert sind. Bei Post, Allianz und Bayer beispielsweise war Blackrock zuletzt mit mehr als sieben Prozent beteiligt, am Dax insgesamt mit 4,5 Prozent. Immer wieder wird berichtet, dass sich die Konzernf&uuml;hrung aus New York auch aktiv in die Entscheidungen der deutschen Manager und Managerinnen einmische.<br>\nEin umstrittenes Unternehmen also. Und in diesem spielte Merz eine wichtige Rolle. Als er vor rund drei Jahren den Posten antrat, teilte das Unternehmen mit, dass seine Aufgabe &uuml;ber die reine Aufsichtsfunktion hinausginge. Er solle eine &ldquo;weiter gefasste Beraterrolle einnehmen, in der er die Beziehungen mit wesentlichen Kunden, Regulierern und Regulierungsbeh&ouml;rden in Deutschland f&uuml;r Blackrock f&ouml;rdern wird&rdquo;, schrieb sein Arbeitgeber damals. Merz war also der zentrale Lobbyist f&uuml;r Blackrock in Deutschland und hat &ndash; wenn er seinen Job gut gemacht hat &ndash; darauf hingewirkt, dass der Staat dem Unternehmen m&ouml;glichst wenige Hindernisse in den Weg legt.<br>\nZu weiterem Erkl&auml;rungsbedarf k&ouml;nnte auch ein Posten in einem anderen Finanzunternehmen f&uuml;hren, f&uuml;r das Merz seit Anfang 2010 als Mitglied im Aufsichtsrat sitzt. Die D&uuml;sseldorfer Privatbank HSBC Trinkaus ist laut dem Abschlussbericht des Bundestagsuntersuchungsausschusses in Steuergesch&auml;fte verwickelt gewesen, die der &Ouml;ffentlichkeit erst seit einiger Zeit unter dem Namen Cum-Ex bekannt sind. Dabei geht es um Steuerr&uuml;ckerstattungen aus Aktiengesch&auml;ften, die Investoren nicht zustehen&hellip;.<br>\nAuch die Anwaltskanzlei Mayer Brown, f&uuml;r die Merz weiterhin t&auml;tig ist, verdient auf ihre Art mit Cum-Ex Geld. Auf ihrer Website wirbt die Soziet&auml;t: &ldquo;Markteilnehmer k&ouml;nnten als Resultat aus Cum-Ex-Gesch&auml;ften wachsenden Rechtsrisiken gegen&uuml;berstehen.&rdquo; Die deutschen Steuerbeh&ouml;rden h&auml;tten ihre Ermittlungen intensiviert, um m&ouml;gliche Steuerdelikte aufzukl&auml;ren. Die Kanzlei wolle ihren Kunden dabei behilflich sein, diesem &ldquo;Risiko entgegenzuwirken&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2018-10\/friedrich-merz-blackrock-aufsichtsrat-lobbyist-cum-ex\">Zeit online<\/a><\/li>\n<li><strong>Steuererkl&auml;rungen, die auf keinen Bierdeckel passen<\/strong><br>\nMerz&rsquo; &ldquo;brillante&rdquo; Vereinfachung, wie es in gegenw&auml;rtigen deutschen Leitmedien bewundernd hei&szlig;t, der Bierdeckel, auf den eine ganze Steuererkl&auml;rung passen m&uuml;sse, ist gewiss eine demagogische H&ouml;chstleistung:<br>\ndenn Merz&rsquo; arbeitet als Anwalt und Berater f&uuml;r Konzerne, nicht zuletzt f&uuml;r den gr&ouml;&szlig;ten Aktieneigent&uuml;mer der gegenw&auml;rtigen Welt, BlackRock, deren Steuererkl&auml;rungen mehrere tausend Seiten lang sind, und in denen m&ouml;glicherweise zudem das wichtigste fehlt: Beispiel: allein der 5,02 Prozent BlackRock-Aktien Anteil am Braunkohle-Verbrenner RWE AG sind auf  154 Briefkastenfirmen verteilt, die auf den Namen BlackRock lauten, und domiziliert sind in einem knappen Dutzend Finanzoasen zwischen Delaware, Luxemburg, den Niederlanden und den Cayman Islands.<br>\nQuelle: Werner R&uuml;gemer\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Zur Erinnerung f&uuml;r alle Vergesslichen hier noch einmal ein Artikel aus dem Jahre 2008 &hellip;<\/em><\/p>\n<p><strong>Friedrich Merz h&auml;lt 132 Euro Hartz IV f&uuml;r genug<\/strong><br>\nErst wollte er die Steuererkl&auml;rung auf einem Bierdeckel einf&uuml;hren, jetzt verteidigt CDU-Politiker Friedrich Merz die umstrittene Hartz-IV-Studie, die einen Regelsatz von 132 Euro f&uuml;r ausreichend h&auml;lt. Auf der Klausurtagung der FDP rief Merz zu einer Offensive f&uuml;r die Marktwirtschaft auf. Dabei sollten Sozialleistungen weiter beschr&auml;nkt werden. [&hellip;]<br>\nSchon heute reiche das Wachstum der Volkswirtschaft nicht mehr aus, um alle Versprechen zu erf&uuml;llen. Gerade in der Arbeitnehmerschaft k&ouml;nne man durchaus Zustimmung erwarten, wenn man sage, dass nicht nur eine Ausweitung, sondern auch Begrenzung des Sozialstaates sinnvoll sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/article2433139\/Friedrich-Merz-haelt-132-Euro-Hartz-IV-fuer-genug.html?wtmc=socialmedia.facebook.shared.web&amp;fbclid=IwAR1zA-1JJ2hRX4CPYxPa1_fX-2T8_kdTF07Kxn55o0Qa0MGC22Lystq_x7s\">WELT<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Umfragen zu Merkel-Nachfolge: Merkw&uuml;rdige Mehrheiten f&uuml;r Merz<\/strong><br>\nSchon kurz nachdem Angela Merkel ihren R&uuml;ckzug als CDU-Chefin ank&uuml;ndigte, schrieben viele Medien &uuml;ber den Kandidaten Friedrich Merz &ndash; noch bevor er &uuml;berhaupt seine Bewerbung f&uuml;r den Parteivorsitz best&auml;tigte. Umfragen sollen das &ouml;ffentliche Interesse am Politiker belegen &ndash; doch es fehlt an Aussagekraft.<br>\nWen wollen &bdquo;die Deutschen&ldquo; als Nachfolger oder Nachfolgerin von CDU-Chefin Angela Merkel haben? Eine Frage, die Medien seit Montag auch mit Umfragen zu kl&auml;ren versuchen. Reporter von RTL und n-tv haben zum Beispiel auf der Stra&szlig;e gefragt, was Leute von Friedrich Merz halten: &bdquo;Gar nicht, noch nie geh&ouml;rt.&ldquo;<br>\nEin Problem nicht nur auf der Stra&szlig;e, sondern wom&ouml;glich auch f&uuml;r die demoskopischen Umfragen. Kennen eigentlich genug Befragte schon die Kandidaten? F&uuml;r die Spiegel-online-Umfrage etwa hat das Umfrageunternehmen Civey nicht nur am Dienstag, sondern auch schon am Montag Daten erhoben &ndash; ausschlie&szlig;lich online. Dabei hatten da nur Annegret Kramp-Karrenbauer und Jens Spahn ihre Kandidatur erkl&auml;rt, die offizielle Erkl&auml;rung von Friedrich Merz stand noch aus.<br>\nCivey fragte zwar ergebnisoffen: &bdquo;Welcher Politiker sollte CDU-Chef werden?&ldquo; &ndash; stellte aber neben den dreien auch den noch z&ouml;gernden Armin Laschet zur Auswahl und drei CDU-Politiker, die gar nicht kandidieren wollen &ndash; was weder YouGov f&uuml;r das Handelsblatt noch Forsa f&uuml;r RTL und n-tv gemacht haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/umfragen-zu-merkel-nachfolge-merkwuerdige-mehrheiten-fuer.2907.de.html?dram:article_id=431939\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Interessant, dass der Deutschlandfunk dies aufgreift. Aber das Hochgeschreibe Merz&rsquo; etwa durch den Spiegel, durch zweifelhafte Umfragen, die suggerieren sollten, dass eine Mehrheit der B&uuml;rger f&uuml;r einen CDU-Vorsitzenden Merz sei, war dann wohl doch zu offensichtlich, als dass den einen oder anderen nicht auffallen w&uuml;rde, dass explizite Interessen hinter einem CDU-Vorsitzenden Merz stehen. Hier ist aber zu vermuten, dass der Deutschlandfunk nicht pl&ouml;tzlich zu einem kritischen Journalismus zur&uuml;ckgefunden hat &ndash; dessen Berichterstattung &uuml;ber Russland spricht eine andere Sprache &ndash; sondern es soll wohl verhindert werden, dass der Kandidat noch vor der Wahl durch den Eindruck besch&auml;digt wird, er sei eben nur der verl&auml;ngerte Arm der Finanzindustrie und der US-Oligarchie.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Kanzlerin, die nichts wollte<\/strong><br>\nMerkel l&auml;sst ein erodierendes Europa und ein sozial gespaltenes Deutschland zur&uuml;ck. Jetzt m&uuml;ssen die vernachl&auml;ssigten Konflikte auf den Tisch.<br>\nMan kann Angela Merkels Kanzlerschaft nicht als gescheitert betrachten. Denn zum Scheitern geh&ouml;ren Ziele. Und die hatte Angela Merkel eigentlich nie. Stets ging es nur darum, den Laden irgendwie am Laufen zu halten. Nicht einmal im Moment ihres R&uuml;cktritts lie&szlig; die CDU-Politikerin so etwas wie Ansporn erkennen, als ein Journalist sie fragte, was sie denn noch bis zum Ende ihrer Kanzlerschaft erreichen wolle. Mehr als ein gelangweiltes Lippenbekenntnis zum ohnehin ambitionslosen Koalitionsvertrag gab Merkel nicht. Damit ist klar, dass auch in der Endphase ihrer Regierungszeit nichts Revolution&auml;res mehr zu erwarten ist.<br>\nDas ist typisch f&uuml;r Angela Merkel. Stets fuhr die angez&auml;hlte Bundeskanzlerin auf Sicht. Und die klaren Entscheidungen, die sie traf, waren h&auml;ufig falsch. Beispiel Eurokrise: W&auml;hrend Merkel nach Ausbruch der Finanzkrise ab 2008 die deutschen Autobauer mit der Abwrackpr&auml;mie &uuml;ber Wasser hielt, zwang sie dem Rest Europas w&auml;hrend der nachfolgenden Eurokrise einen Sparkurs auf. Vor allem Griechenland wurde in den Ruin getrieben, das Land ist wegen der von Berlin vorangetriebenen Austerit&auml;tspolitik auf Generatio&shy;nen zur&uuml;ckgeworfen. Merkel interessierte das nicht. Einen Schuldenschnitt lehnte sie stets ab und lie&szlig; den EU-Partner mit Verweis auf die gemeinsamen &bdquo;Regeln&ldquo; in die Rezession abgleiten.<br>\n(&hellip;) Die Realit&auml;t sieht anders aus. Merkel l&auml;sst ein erodierendes Europa und ein sozial gespaltenes Deutschland zur&uuml;ck. Eigentlich muss man f&uuml;r ihren R&uuml;cktritt dankbar sein. Mit dem Abgang der Konsenskanzlerin k&ouml;nnten nun endlich all die gesellschaftlichen Konflikte diskutiert werden, die unter der Gro&szlig;en Gesellschaftlichen Koalition unter den Tisch gekehrt wurden.<br>\nMan k&ouml;nnte dar&uuml;ber reden, wie eine Eurozone so gestaltet werden kann, dass nicht haupts&auml;chlich Deutschland von ihr profitiert. Wie wir einen Sozialstaat wiederherstellen k&ouml;nnen, der diesen Namen verdient. Und wie man Reiche in Deutschland und Unternehmen in Europa dazu zwingen kann, sich angemessen an der Finanzierung des Gemeinwohls zu beteiligen. Die Zeit des faulen Konsenses ist vorbei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Merkels-Vorsitz-Verzicht\/!5543968\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Jedes Wort ein Treffer. Endlich mal eine wahrhaftige und realistische Betrachtung des Desasters, das Merkel angerichtet hat und zur&uuml;ckl&auml;sst, zwischen all den unertr&auml;glichen Elogen (leider &ldquo;nat&uuml;rlich&rdquo; auch <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Angela-Merkels-Ausstieg\/!5543633\/\">in der taz<\/a>) auf die gro&szlig;e Klimakanzlerin\/die Retterin Europas\/die humane Fl&uuml;chtlingskanzlerin. Dummerweise wird Merkel gleich <a href=\"https:\/\/www.taz.de\/!5544017\/\">im taz-Artikel nebenan<\/a> wieder mehrfach gew&uuml;rdigt, sie h&auml;tte die CDU &ldquo;sozialdemokratisiert&rdquo; &ndash; sicher: mit Lohnsenkungen und Sozialabbau, mit Unternehmensteuersenkungen und Milliardensubventionen f&uuml;r Dieselbetr&uuml;ger, mit Austerit&auml;tsterror in der EU und maximaler Fl&uuml;chtlingsabwehr. Warum wollen so wenige Leute die Realit&auml;t sehen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Humanity has wiped out 60% of animal populations since 1970, report finds<\/strong><br>\nThe huge loss is a tragedy in itself but also threatens the survival of civilisation, say the world&rsquo;s leading scientists<br>\nHumanity has wiped out 60% of mammals, birds, fish and reptiles since 1970, leading the world&rsquo;s foremost experts to warn that the annihilation of wildlife is now an emergency that threatens civilisation.<br>\nThe new estimate of the massacre of wildlife is made in a major report produced by WWF and involving 59 scientists from across the globe. It finds that the vast and growing consumption of food and resources by the global population is destroying the web of life, billions of years in the making, upon which human society ultimately depends for clean air, water and everything else.<br>\n&ldquo;We are sleepwalking towards the edge of a cliff&rdquo; said Mike Barrett, executive director of science and conservation at WWF. &ldquo;If there was a 60% decline in the human population, that would be equivalent to emptying North America, South America, Africa, Europe, China and Oceania. That is the scale of what we have done.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/environment\/2018\/oct\/30\/humanity-wiped-out-animals-since-1970-major-report-finds\">The Guardian<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WM:<\/strong> Dies ist keine Folge einer Naturkatastrophe, sondern das Resultat des entfesselten Kapitalismus. Ein weiterer Beleg daf&uuml;r, dass es so nicht weitergehen kann.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bolsonaro<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Rechtsextremer Bolsonaro &ndash; Z&ouml;gling des Milit&auml;rs in Brasilien<\/strong><br>\nLaut Informationen aus brasilianischen Milit&auml;rkreisen arbeiten ranghohe Milit&auml;rs seit Jahren an einem Plan, ihren Einfluss auf die Regierung zu sichern. Der Sieg eines rechts-nationalistischen Kandidaten ist Teil davon und der Pr&auml;sidentschaftsanw&auml;rter Jair Bolsonaro dabei ihr Vehikel. Die im j&uuml;ngsten WhatsApp-Skandal verwendeten Datens&auml;tze zur Diffamierung des linksgerichteten Konkurrenten, Fernando Haddad, waren illegal vom Milit&auml;r bereitgestellt worden, wie Amerika21 erfahren hat.<br>\nBereits im Jahr 2014 beschlossen ranghohe Offiziere, einen eigenen Kandidaten ins Rennen um das Staatsoberhaupt zu schicken. Nach anf&auml;nglichen Zweifeln entschieden sich die Gener&auml;le f&uuml;r den fr&uuml;heren Hauptmann Bolsonaro. Teile der Streitkr&auml;fte halten sich f&uuml;r die bessere Interessenvertretung der brasilianischen Nation. Insbesondere &ldquo;strategische Bereiche&rdquo; wie die Erd&ouml;lf&ouml;rderung und Stromerzeugung stehen unter ihrem &ldquo;Schutz&rdquo;. 33 Jahre nach Ende der Milit&auml;rdiktatur scheinen die Milit&auml;rs in Brasilien wieder das erste und letzte Wort zu haben.<br>\nWie die argentinische Zeitung &Aacute;mbito Financiero Anfang Oktober berichtete, planen Offiziere des brasilianischen Milit&auml;rs seit L&auml;ngerem, wieder die Rolle eines Protagonisten in der Gesellschaft einzunehmen. Ziel sei es, eine Art &ldquo;neue Demokratie&rdquo; anzusto&szlig;en, die durch das aktuelle System verhindert werde. Ihre Grundanschauungen seien der politische Konservatismus, der &ouml;konomische Liberalismus, eine aktive Rolle der Milit&auml;rs im politischen Geschehen und die Mission, die politische Linke mit der Wurzel auszurei&szlig;en.1 Die Zeitung beruft sich dabei auf einen ranghohen Offizier der Streitkr&auml;fte, der seit Jahren aktiv an einem &ldquo;minuti&ouml;sen Prozess des politischen Aufbaus&rdquo; beteiligt sei. Dieser Prozess habe mit dem Sieg Bolsonaros im ersten Wahlgang seinen vorl&auml;ufigen H&ouml;hepunkt gefunden, so der Armeeangeh&ouml;rige, der anonym bleiben wollte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/analyse\/216390\/bolsonaro-instrument-militaers\">amerika21<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Chicago Boy und sein Pr&auml;sident<\/strong><br>\nDeutsche Wirtschaftskreise geben sich mit Blick auf den k&uuml;nftigen brasilianischen Pr&auml;sidenten Jair Messias Bolsonaro hoffnungsfroh und verweisen dazu auf das Wirtschaftsprogramm seines Superministers in spe, Paulo Guedes. Guedes wirkte zur Zeit des Milit&auml;rregimes von Augusto Pinochet als Dozent an der Universidad de Chile; seine Pl&auml;ne &auml;hneln der Wirtschaftspolitik der chilenischen Milit&auml;rdiktatur. Bolsonaro, der sich seit rund einem Jahr von Guedes beraten l&auml;sst, wird von der brasilianischen Wirtschaft bejubelt, nicht zuletzt vom brasilianischen Partnerverband des BDI, der Confedera&ccedil;&atilde;o Nacional da Ind&uacute;stria (CNI), in der deutsche Unternehmen eine starke Stellung innehaben. Deutsche Konzerne hatten bereits mit der brasilianischen Milit&auml;rdiktatur kooperiert. Bolsonaros Sieg versetzt der Politik einer vorsichtigen Umverteilung zugunsten verarmter Bev&ouml;lkerungsschichten den Todessto&szlig;, f&uuml;r die die Pr&auml;sidenten Lula da Silva und Rousseff standen und die im Kern schon mit dem kalten Putsch vom Mai 2016 beendet wurde &ndash; unter dem Beifall deutscher Unternehmer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7768\/\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&raquo;Die Bundesregierung hat den Raubzug an den Steuerzahlern vertuscht&laquo;<\/strong><br>\nIn den Medien ist die Rede vom &bdquo;gr&ouml;&szlig;ten Steuerraub in der Geschichte&ldquo;. Mit Cum-Ex Gesch&auml;ften haben Banken, Investoren und Steuerberater die europ&auml;ischen Steuerzahler um mindestens 55 Milliarden Euro erleichtert.<br>\nIn den Medien ist die Rede vom &bdquo;gr&ouml;&szlig;ten Steuerraub in der Geschichte&ldquo;. Mit Cum-Ex Gesch&auml;ften haben Banken, Investoren und Steuerberater die europ&auml;ischen Steuerzahler um mindestens 55 Milliarden Euro erleichtert.<br>\nForscher der Universit&auml;t Mannheim haben berechnet, dass alleine in Deutschland fast 32 Milliarden Steuergelder geraubt wurden. Sahra Wagenknecht, Fraktionsvorsitzende und Fabio De Masi, finanzpolitischer Sprecher, sprechen &uuml;ber den organisierten Steuerraub, der sich sich 13 Jahre lang unter den Augen der Bundesregierung vollzog.<br>\nEs gibt kaum eine Bank mit Rang und Namen in Europa, die nicht in den Skandal verwickelt ist. Gegen einige der Akteure ermittelt nun die Staatsanwaltschaft. Die Cum-Ex H&auml;ndler berufen sich darauf, das ihre Tricks legal w&auml;ren. Sind sie das?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fabio-de-masi.de\/de\/article\/2087.fabio-de-masi-sahra-wagenknecht-die-bundesregierung-hat-den-raubzug-an-den-steuerzahlern-vertuscht.html\">Fabio De Masi und Sahra Wagenknecht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>3 von 4 Besch&auml;ftigten k&ouml;nnen kaum von ihrer Arbeit leben<\/strong><br>\nFast jeder zweite Besch&auml;ftigte in &Ouml;sterreich kommt mit dem Einkommen nur schwer &uuml;ber die Runden &ndash; bei 220.000 reicht das Geld gar nicht zum Leben. Schlecht bezahlte Jobs gibt es vor allem in der Reinigungsbranche, der Gastronomie und im Verkauf. Es sind vor allem Frauen und Migranten, die unterbezahlt sind.Der &Ouml;sterreichische Arbeitsklima-Index untersucht die Arbeitsbedingungen von Besch&auml;ftigten in &Ouml;sterreich. Dabei geht es auch darum, nach Lohnh&ouml;hen, Arbeitsbelastung und Zufriedenheit mit dem Job zu fragen. Laut Arbeitsklima-Index 2018 reicht bei 46 Prozent der Besch&auml;ftigten in &Ouml;sterreich das Einkommen kaum zum Leben. Bei 6 Prozent reicht es gar nicht aus &ndash; das sind 220.000 Menschen. Die Arbeiterkammer fordert deshalb h&ouml;here Mindestl&ouml;hne.<br>\nSchlechte Bezahlung in Branchen mit vielen Frauen<br>\nBetroffen sind vor allem Frauen. Die Branchen, in denen sie arbeiten, sind besonders schlecht entlohnt. 16 Prozent der Reinigungskr&auml;fte sagen, dass ihr Einkommen nicht zum Leben reicht. Bei fast 60 Prozent reicht es nur schwer. Das bedeutet, dass 3 von 4 Reinigungskr&auml;ften nicht oder fast nicht von ihrem Lohn leben k&ouml;nnen.<br>\n&Auml;hnlich ist es im Gastgewerbe und ihm Verkauf: Bei den Kellnerinnen und Kellnern und bei Kassierern und Kassiererinnen kommen 3 von 4 Besch&auml;ftigten schlecht oder gar nicht mit ihrem Gehalt aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/schlecht-bezahlte-jobs-3-von-4-beschaeftigten-koennen-kaum-von-ihrer-arbeit-leben\/\">kontrast at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Sozialdemokrat*innen wollen R&uuml;cktritt der gesamten SPD-F&uuml;hrungsspitze und Sonderparteitag<\/strong><br>\nJetzt oder nie. Es ist nach 12 Uhr. Die Talfahrt der SPD wird zum freien Fall. Schluss mit Beschwichtigungen, mit &bdquo;Ruhe bewahren&ldquo; und dem angeblich x-ten Neustart in der Gro&szlig;en Koalition. Es geht l&auml;ngst nicht mehr um Machtoptionen und Posten, sondern ums nackte &Uuml;berleben der Sozialdemokratie. Wir brauchen einen radikalen Neuanfang. [&hellip;]<br>\nWir schlagen vor:\n<ul>\n<li>Die schnellstm&ouml;gliche Einberufung eines SPD-Sonderparteitags, auf dem &uuml;ber das Ende der GroKo und &uuml;ber die Neuausrichtung &ndash; inhaltlich, personell, strukturell &ndash; debattiert wird.<\/li>\n<li>Den R&uuml;cktritt der SPD-F&uuml;hrungsspitze.<\/li>\n<li>Die Urwahl der\/des SPD-Parteivorsitzenden. Die Kandidat*innen sollen zuvor eine eigene inhaltliche Programmatik und eine Vision f&uuml;r die Zukunft der Partei entwickeln und diese bei Veranstaltungen in allen Regionen Deutschlands vorstellen. Nach dem Vorbild von Labour UK sollten extra Mitgliedschaften eingef&uuml;hrt werden, welche zur Teilnahme an der Urwahl f&uuml;hren.<\/li>\n<li>Danach sollte die Person mit den meisten Stimmen auf einem erneuten Parteitag als Vorsitzende*r best&auml;tigt werden und der gesamte Vorstand neu gew&auml;hlt werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.marco-buelow.de\/sozialdemokratinnen-wollen-ruecktritt-der-gesamten-spd-fuehrungsspitze-und-sonderparteitag\/\">Marco B&uuml;low, MdB (SPD)<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu: &bdquo;Es geht ums nackte &Uuml;berleben der SPD&ldquo;<\/strong><br>\nDie SPD-Basis kritisiert ihre Spitze. Personelle Konsequenzen sind nach dem schlechten Abschneiden bei den Wahlen in Bayern und Hessen ein Thema. Besonders Andrea Nahles steht hier unter Druck.<br>\nZehn Sozialdemokraten wollen einen radikalen Neuanfang und fordern in einem Aufruf den R&uuml;cktritt der gesamten SPD-Parteif&uuml;hrung; sieben von ihnen geh&ouml;ren zur linken &bdquo;Aufstehen&ldquo;-Bewegung. Das ist kein Zufall.<br>\nAuch in der SPD g&auml;rt angesichts der enormen Stimmverluste bei den vergangenen Wahlen der Wunsch nach einem Umbau der Parteif&uuml;hrung. Am Montag forderten zehn Sozialdemokraten den R&uuml;cktritt der gesamten F&uuml;hrungsspitze. Nicht nur das Ausma&szlig; der R&uuml;cktrittsforderung ist beachtlich.<br>\nDer Aufruf hat eine weitere Auff&auml;lligkeit: Mindestens sieben der zehn Unterzeichner sind Mitglieder oder Anh&auml;nger von Sahra Wagenknechts Sammlungsbewegung &bdquo;Aufstehen&ldquo;, der Kritiker vorwerfen, den linken Parteien eher zu schaden, als zu nutzen. Ein Detail, das in dem Aufruf nicht deutlich wird.<br>\nVer&ouml;ffentlicht wurde dieser auf der Website des Bundestagsabgeordneten Marco B&uuml;low, einem der sendungsbewusstesten &bdquo;Aufstehen&ldquo;-Mitglieder. In dem Text hei&szlig;t es in dramatischem Ton: &bdquo;Es geht l&auml;ngst nicht mehr um Machtoptionen und Posten, sondern ums nackte &Uuml;berleben der Sozialdemokratie. Wir brauchen einen radikalen Neuanfang.&ldquo;<br>\nDeshalb m&uuml;sse die SPD-F&uuml;hrungsspitze zur&uuml;cktreten. Dann h&auml;tten die Sozialdemokraten immer noch die Chance, die Menschen zu &uuml;berzeugen und Glaubw&uuml;rdigkeit zur&uuml;ckzugewinnen.<br>\nUnterzeichnet hat den Text neben B&uuml;low auch der ehemalige Bundestagsabgeordnete und Botschafter Rudolf Dre&szlig;ler. Auch er ist Mitglied der Sammlungsbewegung und sieht darin die einzige Chance der SPD auf eine Machtperspektive.<br>\nAuch Simone Lange, Oberb&uuml;rgermeisterin von Flensburg, hat die R&uuml;cktrittsforderung unterzeichnet. Sie war bei der Vorstellung der Sammlungsbewegung in der Bundespressekonferenz dabei und gilt als eines der prominenteren Mitglieder. Im April trat sie bei der Wahl zur Bundesvorsitzenden der SPD an &ndash; gegen Andrea Nahles, die am Ende gewann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article183023504\/Aufruf-zum-Ruecktritt-Es-geht-ums-nackte-Ueberleben-der-SPD.html\">WELT<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Facebook Censorship of Alternative Media &lsquo;Just the Beginning,&rsquo; Warns Top Neocon Insider<\/strong><br>\nThis October, Facebook and Twitter deleted the accounts of hundreds of users, including many alternative media outlets maintained by American users. Among those wiped out in the coordinated purge were popular sites that scrutinized police brutality and U.S. interventionism, like The Free Thought Project, Anti-Media, and Cop Block, along with the pages of journalists like Rachel Blevins.<br>\nFacebook claimed that these pages had &ldquo;broken our rules against spam and coordinated inauthentic behavior.&rdquo; However, sites like The Free Thought Project were verified by Facebook and widely recognized as legitimate sources of news and opinion. John Vibes, an independent reporter who contributed to Free Thought, accused Facebook of &ldquo;favoring mainstream sources and silencing alternative voices.&rdquo;<br>\nIn comments published here for the first time, a neoconservative Washington insider has apparently claimed a degree of credit for the recent purge &mdash; and promised more takedowns in the near future.<br>\n&ldquo;Russia, China, and other foreign states take advantage of our open political system,&rdquo; remarked Jamie Fly, a senior fellow and director of the Asia program at the influential think tank the German Marshall Fund, which is funded by the U.S. government and NATO. &ldquo;They can invent stories that get repeated and spread through different sites. So we are just starting to push back. Just this last week Facebook began starting to take down sites. So this is just the beginning.&rdquo;<br>\nFly went on to complain that &ldquo;all you need is an email&rdquo; to set up a Facebook or Twitter account, lamenting the sites&rsquo; accessibility to members of the general public. He predicted a long struggle on a global scale to fix the situation, and pointed out that to do so would require constant vigilance.<br>\nFly made these stunning comments to Jeb Sprague, who is a visiting faculty in sociology at the University of California-Santa Barbara and co-author of this article. The two spoke during a lunch break at a conference on Asian security organized by the Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin, Germany on Oct. 15 and 16.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/consortiumnews.com\/2018\/10\/24\/facebook-censorship-of-alternative-media-just-the-beginning-warns-top-neocon-insider\/\">Consortium News<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers T.B.:<\/strong> Dieser Artikel von einer sehr guten US Seite (&hellip;) zeigt die Machenschaften von Facebook &amp; Co in den USA,die sicher auch bei uns noch mehr um sich greifen werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Das Migrationsabkommen in ARD und ZDF, bzw. NICHT in ARD und ZDF<\/strong><br>\nMein mit rund 55.000 direkten Aufrufen meistgelesener Blogpost 2018 war der von Juli, in dem ich beschrieb, wozu sich Deutschland mit dem UN-Migrationsabkommen verpflichtet. Man sollte wirklich nicht glauben, dass ein Blogger bei so einem Thema eine elementare Informationsl&uuml;cke f&uuml;llen muss, gibt es doch auch noch ARD und ZDF mit ihrem politischen Bildungsauftrag und die freie Presse. Der ARD-Chefredakteur hat nun gesagt, dass man schon noch vorhatte, &uuml;ber den Inhalt zu berichten, sp&auml;testens am 11.12., wenn der Vertrag unterschrieben wird.<br>\nZwei weitere Beitr&auml;ge zu den Hintergr&uuml;nden dieses Abkommens auf meinem Blog geh&ouml;rten ebenfalls zu den Top-Blogposts des Jahres. Ich schreibe &uuml;ber solche Themen, die nicht meine Kernthemen sind, wirklich nur, wenn mir scheint, dass wichtige Infos und Analysen sonst die &Ouml;ffentlichkeit nicht erreichen. Bei diesem Thema war das entschieden der Fall.<br>\nBei einer Veranstaltung der AfD wurden die Chefredakteure von ARD und ZDF k&uuml;rzlich unter anderem vom Publikum gefragt, warum sie bisher nichts Substanzielles &uuml;ber den Inhalt dieses Abkommens gebracht haben. Daraufhin ARD-Chefredakteur Kai Gniffke (ab 1:57): &bdquo;Das Datum (der Unterzeichnung des Abkommens N.H.) ist der 11.12. Da bin ich sehr sicher, dass wir da noch berichten werden.&ldquo; Au&szlig;erdem versprach er, man werde sich k&uuml;nftig generell M&uuml;he geben, mehr in die Tiefe zu gehen und nicht nur zu referieren, was andere &uuml;ber ein Thema sagen. ZDF-Chefredakteur Peter Frey erg&auml;nzte, man habe 2013 (!), zu bester Sendezeit etwas &uuml;ber die Hintergr&uuml;nde des Fl&uuml;chtlingsdrama gebracht. Der gute Beitrag habe aber nur wenige Zuh&ouml;rer gefunden. &bdquo;Wir k&ouml;nnen nur Angebote machen&ldquo;, sagte er, wenn die Zuschauer das nicht wichtig nehmen und sehen wollen, k&ouml;nne auch das ZDF nichts tun. Auf den Einwand, dass sich das Interesse in den letzten f&uuml;nf Jahren deutlich verst&auml;rkt habe, musste er einr&auml;umen, dass das wohl so sei, &ldquo;wenigstens hier&rdquo; (bei dem AfD affinen Publikum N.H.). Auf weitere Nachfrage des Moderators sagte Frey, er werde mit in die Redaktion nehmen, dass es offenbar ein gro&szlig;es Interesse an dem Thema gebe.<br>\nDamit d&uuml;rfte die Chance gestiegen sein, dass Tagesschau und Tagesthemen, Heute und Heute Journal berichten werden, worum es geht, bevor das Ding unterschrieben ist, z.B. aus Anlass der Diskussion im Bundestag am 7. November. Eine andere Frage ist, ob sie bei der Recherche auch auf diejenigen Formulierungen im Abkommen sto&szlig;en werden, die die F&ouml;rderung von Arbeitsmigration zum Ziel erkl&auml;ren. Die &bdquo;Faktenfinder f&uuml;r die Demokratie&ldquo; von &bdquo;correctiv&ldquo;, die immerhin Facebook beim Zensieren von Desinformation helfen, haben solche Passagen bei ihren intensiven Recherchen seinerzeit nicht gefunden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/1051-migration-ard-zdf\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46863\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-46863","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/46863","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=46863"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/46863\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":46865,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/46863\/revisions\/46865"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=46863"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=46863"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=46863"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}