{"id":46883,"date":"2018-11-02T16:16:12","date_gmt":"2018-11-02T15:16:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46883"},"modified":"2018-11-02T16:16:12","modified_gmt":"2018-11-02T15:16:12","slug":"hinweise-des-tages-ii-369","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46883","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46883#h01\">Was sind eigentlich Schattenbanken &ndash; und wie gef&auml;hrlich sind sie?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46883#h02\">Willkommen in der schmutzigen Welt des Energiecharta-Vertrags<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46883#h03\">Wohnkosten versch&auml;rfen die Ungleichheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46883#h04\">Der Schwarzmarkt machte den BND gro&szlig;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46883#h05\">Palantir in Hessen &ndash; vereint Daten von Facebook &amp; Co mit polizeilichen Datenbanken??<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46883#h06\">Merkel f&uuml;r Verl&auml;ngerung der Sanktionen gegen Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46883#h07\">US-Milit&auml;r in Polen: Streit ist vorprogrammiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46883#h08\">Die undurchsichtigen Gesch&auml;fte des US-Pr&auml;sidenten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46883#h09\">Fotografin Danna Singer: Beklemmende Fotos der &bdquo;vergessenen Amerikaner&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46883#h10\">Wie Konzerne und Staaten das Netz zerschlagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46883#h11\">Nieders&auml;chsische Arbeitszeitstudie f&uuml;r Lehrkr&auml;fte: &bdquo;Mehr Lehrer m&uuml;ssen eingestellt werden&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46883#h12\">K&uuml;nstliche Intelligenz: Wettlauf ohne Ethik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46883#h13\">Britischer Finanzminister: &ldquo;Das Ende der Sparpolitik ist in Sicht&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46883#h14\">Ein bisschen Sozialismus mit Kapitalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46883#h15\">Linkssein bedeutet mehr, als sich nach rechts abzugrenzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46883#h16\">Bundesteilhabegesetz: Kaum Engagement f&uuml;r die Rechte von Menschen mit Behinderung<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Was sind eigentlich Schattenbanken &ndash; und wie gef&auml;hrlich sind sie?<\/strong><br>\nDer Einfluss von Schattenbanken wie BlackRock ist seit der Finanzkrise massiv gewachsen. Doch wie funktionieren sie, warum sind sie in den Fokus ger&uuml;ckt und welche Gefahren sind mit ihnen verbunden?<br>\nSeit Ausbruch der Finanzkrise 2007 sind Schattenbanken ein fester Begriff im globalen Finanzsystem. Klar ist, dass der Sektor weiterhin w&auml;chst und eine zunehmend gewichtige Rolle im globalen Finanzsystem einnimmt. Doch was sind Schattenbanken eigentlich genau? Wie funktionieren sie, warum sind sie in den Fokus ger&uuml;ckt und welche Gefahren sind mit ihnen verbunden?<br>\nDie Verwirrung f&auml;ngt schon mit dem Begriff an: Schattenbanken sind weder illegale Organisationen der Schattenwirtschaft, noch sind sie Banken.<br>\nBegr&uuml;ndet wurde der Begriff 2007 vom US-&Ouml;konomen Paul McCulley in einer Rede beim j&auml;hrlichen Financial Symposium in Jackson Hole. McCulley bezeichnete mit dem Begriff die Emittenten hypothekenbesicherter Wertpapiere (Mortgage-Backed Securities, MBS), die entscheidenden Anteil an der Entstehung der amerikanischen Hypothekenblase und damit der Finanzkrise von 2008 hatten. Die Bezeichnung blieb seitdem dieselbe, allerdings hat sich die Definition des Sektors seither &uuml;ber diese Emittenten hinaus geweitet. Was sind Schattenbanken also heute?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makronom.de\/was-sind-eigentlich-schattenbanken-und-wie-gefaehrlich-sind-sie-28271\">Makronom<\/a>\n<p><strong>dazu: Rothschild, Lazard &amp; Co: Wie mischen diese elit&auml;ren Investmentbanken in der Politik mit?<\/strong><br>\nIn seinem neuen Buch &bdquo;Die Kapitalisten des 21. Jahrhunderts&ldquo; untersucht Werner R&uuml;gemer die heute bestimmenden Kapitalakteure des kapitalistischen Westens. Dazu z&auml;hlt neben BlackRock &amp; Co, Blackstone &amp; Co usw. auch die etwas lichtscheue Branche der elit&auml;ren Investmentbanken. Sie sind der &Ouml;ffentlichkeit kaum bekannt, aber einflussreich: Lazard, Rothschild, Schroders, Perella Weinberg sind gegenw&auml;rtig die gr&ouml;&szlig;ten. Auch sie bekamen nach der letzten Finanzkrise weiteren Auftrieb. Sie konzentrieren sich auf den Umbau von Unternehmen und Staaten und mehren dabei auf ihre Weise die Selbstbereicherung und die Macht der transnationalen kapitalistischen Klasse. Dazu ein Auszug aus R&uuml;gemers Buch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=25331\">NRhZ Online<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Attac fordert Sozialvertr&auml;glichkeitspr&uuml;fung f&uuml;r Banken<\/strong><br>\nEinen &ldquo;Bankenstresstest der anderen Art&rdquo; fordert Attac: Es gilt, die Institute auf ihre Sozialvertr&auml;glichkeit zu &uuml;berpr&uuml;fen. Der Stresstest der Europ&auml;ischen Bankenaufsicht, dessen Ergebnisse am Freitag ver&ouml;ffentlicht werden, bietet daf&uuml;r kein Kriterium.<br>\n&ldquo;Die Frage ist, wer hier wen stresst. Auch wenn die getesteten Institute am Freitag vermutlich aufatmen k&ouml;nnen &ndash; die Gesellschaft kann es nicht. Angesichts der Machenschaften der privatwirtschaftlichen Banken stellt sich die Frage, ob man bei ihnen noch von Wirtschaftsunternehmen sprechen kann oder sie schon als kriminelle Vereinigungen ansehen muss&rdquo;, sagt Attac-Finanzmarktexperte Alfred Eibl. &ldquo;Wenn die Politik wieder Vertrauen bei den B&uuml;rger*innen gewinnen will, dann muss sie den Bankenbereich endlich dazu zwingen, keine krummen Dinger mehr zu drehen, sondern die Regeln eines ehrbaren Kaufmanns einzuhalten.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/news\/bankenstresstest-wer-stresst-hier-wen\/\">attac<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Willkommen in der schmutzigen Welt des Energiecharta-Vertrags<\/strong><br>\nW&auml;hrend die Paralleljustiz f&uuml;r Konzerne im Kontext von TTIP und CETA quasi zum Stammtischthema geworden ist, ist der Energiecharta-Vertrag weniger bekannt. Dabei ist er das vielleicht gef&auml;hrlichste Investitionsabkommen der Welt. Nun soll es auf zahlreiche L&auml;nder in Afrika, Asien und Lateinamerika ausgeweitet werden.<br>\nVor gut 20 Jahren, am 28. April 1998 platzten in der Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) die Verhandlungen &uuml;ber das Multilaterale Investitionsabkommen MAI. Verbraucherschutz-, Umwelt- und Entwicklungsorganisationen aus aller Welt jubelten. Sie hatten gegen die geplante Paralleljustiz f&uuml;r Konzerne mobil gemacht, die sie f&uuml;r unvereinbar mit einer gerechten und nachhaltigen Weltordnung hielten. Was sie nicht wussten: Nur wenige Tage vorher, am 16. April 1998, war ein anderes multilaterales Investitionsabkommen bereits klammheimlich in Kraft getreten &ndash; der Energiecharta-Vertrag (Energy Charter Treaty, ECT).<br>\nDer ECT gilt heute in fast 50 Staaten von Westeuropa &uuml;ber Zentralasien bis Japan. Sein Kern sind weitreichende Privilegien f&uuml;r ausl&auml;ndische Investoren im Energiesektor &ndash; auch bekannt unter dem ber&uuml;chtigten Akronym ISDS (investor-state dispute settlement, Investor-Staat-Streitschlichtung). Die ISDS-Klauseln des ECT geben Konzernen im Energiesektor weitreichende Rechte, Staaten vor internationalen Schiedsgerichten zu verklagen, bestehend aus drei privaten JuristInnen, den SchiedsrichterInnen. Sie k&ouml;nnen Konzernen schwindelerregende Summen an Schadensersatz f&uuml;r angebliche Investitionseinbu&szlig;en zusprechen &ndash; und zwar infolge sogenannter &raquo;Enteignungen&laquo;, aber auch indirekter Sch&auml;den durch quasi jegliche Regulierung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/willkommen-in-der-schmutzigen-welt-des-energiecharta-vertrags--2257.html\">Blickpunkt WiSo<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wohnkosten versch&auml;rfen die Ungleichheit<\/strong><br>\nDie Einkommensunterschiede in Deutschland werden gr&ouml;&szlig;er, die Ungleichheit w&auml;chst. Das liegt auch daran, dass &Auml;rmere einen immer gr&ouml;&szlig;eren Teil ihres Einkommens f&uuml;r die Miete ausgeben m&uuml;ssen &ndash; w&auml;hrend bei Reichen die Belastung sinkt. Der DGB-klartext fordert die Politik auf, schnell zu handeln.<br>\nDie soziale und &ouml;konomische Spaltung in Deutschland nimmt seit Jahren zu. Die Verm&ouml;gen sind sehr ungleich verteilt und auch Einkommensungleichheit w&auml;chst im Trend. Eine neue Studie vom University Center in London und der Humboldt-Universit&auml;t zu Berlin zeigt jetzt auf, wie die Entwicklung der Wohnkosten zwischen 1993 und 2013 diese Ungleichheit weiter verst&auml;rkt hat.<br>\nAm deutlichsten zeigt sich das an der Frage, wer welchen Anteil seines Nettoeinkommens f&uuml;r Wohnkosten aufwenden muss. W&auml;hrend diese Wohnkostenlast f&uuml;r das untere F&uuml;nftel der Haushaltseinkommen von 27 Prozent auf 39 Prozent gestiegen ist, ist es f&uuml;r das obere F&uuml;nftel von 16 Prozent auf 14 Prozent gesunken (siehe Grafik). GeringverdienerInnen bleibt entsprechend immer weniger Geld f&uuml;r andere Ausgaben und den Verm&ouml;gensaufbau. Das trug dazu bei, dass die Sparquote in der unteren Einkommensgruppe im Untersuchungszeitraum von zwei Prozent auf minus ein Prozent gefallen ist, dass diese Gruppe im Durchschnitt also Schulden machen muss.<br>\nIm internationalen Vergleich ist Deutschland ein Mieterland. Mehr als die H&auml;lfte (55 Prozent) aller Haushalte wohnen zur Miete. Im unteren Einkommensf&uuml;nftel betrifft dies sogar 77 Prozent der Haushalte, im oberen hingegen nur 35 Prozent. Wohlhabende Haushalte leben nicht nur &uuml;berdurchschnittlich oft im Eigentum, sondern auch mehrheitlich in einem nicht abbezahlten Eigentum. Von den gesunkenen Hypothekenzinsen in den letzten Jahren profitieren die oberen Einkommensklassen folglich &uuml;berdurchschnittlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++58ad6c06-dde2-11e8-b3c2-52540088cada\">DGB klartext<\/a>\n<p><strong>dazu: Sozial Schwache f&uuml;rchten um ihre Wohnungen<\/strong><br>\nAuf dem Berliner Wohnungsmarkt herrscht knallharter Verdr&auml;ngungswettbewerb &ndash; das bekommen zurzeit auch soziale Tr&auml;ger zu sp&uuml;ren. Ihnen wurden mehrere Wohnungen gek&uuml;ndigt, in denen sozial Schwache leben. Ein Berliner Gericht hat das Vorgehen gebilligt &ndash; die Wohnungen fallen demnach unter das Gewerbemietrecht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/traegerwohnungen-in-berlin-sozial-schwache-fuerchten-um.1769.de.html?dram:article_id=431979\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Wer organisiert die Mietpreisexplosion in Deutschland? Ein Buch &uuml;ber die Rolle von BlackRock &amp; Co.<\/strong><br>\nIn seinem Buch &bdquo;Die Kapitalisten des 21. Jahrhunderts&ldquo; analysiert Werner R&uuml;gemer den Aufstieg der kaum regulierten Schattenbanken: BlackRock, Blackstone und mehrere Dutzend &auml;hnliche Kapitalorganisatoren sind sp&auml;testens seit der Finanzkrise die bestimmenden Eigent&uuml;mer der wichtigsten westlichen Banken und Unternehmen. Auch Facebook, Amazon, Google und Apple sind inzwischen Eigentum der neuen Finanzakteure. Sie organisieren Steuerflucht und prek&auml;re Arbeitsverh&auml;ltnisse und kooperieren mit den Geheimdiensten. Im Folgenden mit freundlicher Genehmigung des Autors das Kapitel &uuml;ber die Monopolisierung des Wohnungsmarktes in Deutschland.<br>\nDie neuen Finanzakteure krempeln seit der Jahrtausendwende und verst&auml;rkt seit der Finanzkrise 2008 die Wirtschaft in der EU um und haben auch das Ende der Deutschland AG herbeigef&uuml;hrt: So sind BlackRock &amp; Co inzwischen auch die bei weitem gr&ouml;&szlig;ten Privateigent&uuml;mer von Mietwohnungen in Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/buchtipps\/1032-ruegemer-blackrock\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der Schwarzmarkt machte den BND gro&szlig;<\/strong><br>\nNoch bevor der Bundesnachrichtendienst seinen Namen erhielt, hatte sein Sch&ouml;pfer Reinhard Gehlen auf sehr spezielle Methoden gesetzt. Das zeigen die neuesten Forschungen der Historikerkommission.<br>\nVertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Die diversen Aff&auml;ren deutscher Geheimdienste der j&uuml;ngeren Vergangenheit scheinen diese Wladimir Lenin zugeschriebene Einsicht zu best&auml;tigen. Kein ganz neues Ph&auml;nomen: Eine gerade erschienene Studie der Unabh&auml;ngigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes 1945&ndash;1968 (UHK) kommt zu dem Schluss, dass insbesondere in den Anfangsjahren des Geheimdienstes mehr Kontrolle auch mehr Effizienz bedeutet habe. Der Historiker Thomas Wolf hat in seinem Band die Entstehung des BND untersucht &ndash; hinsichtlich des Beh&ouml;rdenaufbaus, der Finanzierung und ihrer Kontrolle.<br>\nAls Vorg&auml;nger des Bundesnachrichtendienstes (BND) bauten die USA ab 1946 die Organisation Gehlen auf. Reinhard Gehlen, w&auml;hrend des Zweiten Weltkriegs Leiter der Abteilung Fremde Heere Ost im Oberkommando des Heeres, leitete den neuen Auslandsgeheimdienst &ndash; zun&auml;chst in Kooperation mit der US Army und mit deren Geldern sowie Sachmitteln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/geschichte\/article182956502\/Geheimdienste-Der-Schwarzmarkt-machte-den-BND-gross.html\">Welt Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Berlin-Umzug und Ausbau des BND werden noch teurer<\/strong><br>\nDie Baukosten f&uuml;r den Berliner Standort des BND steigen auf 1,5 Milliarden Euro. Doch trotz finanzieller Hilfen wollen nur wenig Mitarbeiter in die Hauptstadt.<br>\nDie Kosten f&uuml;r Umzug und Ausbau an den beiden Standorten des Bundesnachrichtendiensts (BND) in Berlin steigen weiter. So wurden f&uuml;r Modernisierung und Umbau am Standort Lichterfelde rund 68 Millionen Euro ausgegeben, davon rund 14 Millionen Euro f&uuml;r den Neubau eines &bdquo;Lage- und Informationszentrums&ldquo; auf dem Gel&auml;nde der fr&uuml;heren Kaserne. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion hervor, die dem Tagesspiegel vorliegt.<br>\nDarin wird auch der Preis f&uuml;r das Grundst&uuml;ck an der Chausseestra&szlig;e genannt, auf dem die neue Zentrale der Auslandsaufkl&auml;rung errichtet wurde. Er liegt bei rund 67 Millionen Euro. Wie berichtet, liegen die Gesamtkosten der Bauma&szlig;nahme hier bei rund 1,068 Milliarden Euro. Zuz&uuml;glich 300 Millionen Euro Umzugskosten und rund neun Millionen f&uuml;r die Bewachung w&auml;hrend der Bauzeit summieren sich die Kosten damit auf aktuell rund 1,5 Milliarden Euro. Urspr&uuml;nglich sollte der Standort Lichterfelde ein Provisorium sein und sp&auml;ter aufgegeben werden.<br>\nDavon hatten sich die Planer allerdings schnell verabschiedet. Die H&ouml;he weiterer Leistungen, etwa Trennungsgeld und Umzugskostenverg&uuml;tung f&uuml;r Mitarbeiter, soll nicht &ouml;ffentlich bekannt werden. Die Angaben seien als &bdquo;geheim&ldquo; eingestuft, da sie R&uuml;ckschl&uuml;sse auf Personalentwicklung und F&auml;higkeiten des Geheimdienstes zulie&szlig;en, hei&szlig;t es. Der Umzug vom bisherigen Dienstsitz Pullach bei M&uuml;nchen gestaltet sich trotz finanzieller Hilfen schwierig. Bis zum Sommer hatten sich erst 50 Mitarbeiter aus Bayern in der Hauptstadt angesiedelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/geheimdienst-berlin-umzug-und-ausbau-des-bnd-werden-noch-teurer\/23253976.html\">Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wir haben es ja! W&auml;hrend wo anders die Infrastruktur verf&auml;llt, wird hier das Geld mit vollen H&auml;nden zum Fenster hinausgeworfen und zwar f&uuml;r eine sinnlosere und nutzlosere Institution, wie man sie sich nicht vorstellen kann. Wie man h&ouml;rt gilt der BND bei den Kollegen von NSA und CIA seit jeher als Lachnummer.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Palantir in Hessen &ndash; vereint Daten von Facebook &amp; Co mit polizeilichen Datenbanken??<\/strong><br>\nDas hessische Innenministerium hat die deutsche Tochter der amerikanischen Palantir Technologies mit dem BETRIEB (sic!) einer Analyseplattform f&uuml;r den polizeilichen Staatsschutz beauftragt. Der IT-Dienstleister der Landesbeh&ouml;rden, bei dem die Server installiert wurden, wei&szlig; nicht, wie dieses System arbeitet und welche Daten dort verarbeitet werden.<br>\nAlles begann im Mai 2016 mit einem Besuch von Innenminister Beuth und Landespolizeipr&auml;sident M&uuml;nch bei Palantir im Silicon Valley. Seitdem fokussieren sich die Beschaffer aus dem hessischen Innenministerium auf diesen Anbieter. Doch es gibt mindestens drei gleichwertige Anbieter, n&auml;mlich IBM, SAS und SAP, sagte jetzt ein Gutachter im Untersuchungsausschuss.<br>\nWurde hier ein System beschafft und in Betrieb genommen, das Informationen von Google und Amazon, Facebook und Apple und solche aus polizeilichen Datenbanken vereint und gemeinsam nutzbar macht?! Der BETRIEB (sic!) einer Analyseplattform f&uuml;r den hessischen Staatsschutz durch Palantir, im Rechtsterminus &sbquo;Datenverarbeitung im Auftrag&lsquo;, spricht f&uuml;r diese Vermutung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/police-it.org\/palantir-in-hessen-vereint-daten-von-facebook-und-co-mit-polizeilichen-datenbanken\">Police-IT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Merkel f&uuml;r Verl&auml;ngerung der Sanktionen gegen Russland<\/strong><br>\nDie Kanzlerin kritisiert bei ihrem Besuch in Kiew fehlende Fortschritte in der Ostukraine. Derweil verh&auml;ngt Russland Sanktionen gegen ukrainische Politiker.<br>\nBei ihrem ersten Besuch in der Ukraine seit Abschluss der Minsker Friedensvereinbarungen vor mehr als drei Jahren hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) f&uuml;r eine Verl&auml;ngerung der Sanktionen gegen Russland ausgesprochen. Die Vorgaben der Minsker Vereinbarungen w&uuml;rden &ldquo;nicht erf&uuml;llt&rdquo;, sagte Merkel am Donnerstag nach einem Treffen mit dem ukrainischen Pr&auml;sidenten Petro Poroschenko. Deutschland werde sich deshalb auch im Dezember f&uuml;r eine Beibehaltung der Sanktionen gegen Russland einsetzen.<br>\nDerzeit gehe es bei der Umsetzung der Minsker Vereinbarungen &ldquo;nur &ndash; wenn &uuml;berhaupt &ndash; millimeterweise&rdquo; voran, kritisierte Merkel. Manchmal gebe es auch R&uuml;ckschl&auml;ge. Die Sanktionen k&ouml;nnten erst gelockert werden, wenn es Fortschritte gebe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/kanzlerin-in-kiew-merkel-fuer-verlaengerung-der-sanktionen-gegen-russland\/23255934.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.H.:<\/strong> Obwohl sich nahezu alle Beobachter darin einig sind, dass die Minsker Vereinbarung nicht nur von Russland gebrochen wird, sondern auch die Ukraine ihren Teil der Verpflichtungen nicht einh&auml;lt, ist Frau Merkel weiter f&uuml;r einseitige Sanktionen gegen Russland, w&auml;hrend der andere Beteiligte, der die Vereinbarung ebenfalls bricht, hofiert und unterst&uuml;tzt wird &ndash; eine mehr als merkw&uuml;rdige Konstellation. Und ganz nebenbei schaden die Sanktionen auch unserer Wirtschaft &ndash; und zwar nachhaltig.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Ost-West-Beziehungen: &bdquo;NATO-Russland-Rat muss wiederbelebt werden&ldquo;<\/strong><br>\nMit Blick auf die Milit&auml;rman&ouml;ver Russlands und der NATO vor Norwegen forder der Linken-Verteidigungsexperte Alexander Neu eine Wiederbelebung des Dialogs zwischen westlichen Staaten und Moskau. Zumindest auf Ebene der Au&szlig;en- und Verteidigungsminister m&uuml;sse wieder konkret &uuml;ber vertrauensbildende Ma&szlig;nahmen diskutiert werden, sagte er im Dlf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ost-west-beziehungen-nato-russland-rat-muss-wiederbelebt.694.de.html?dram:article_id=432044%20\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>US-Milit&auml;r in Polen: Streit ist vorprogrammiert<\/strong><br>\nDie USA sind mit ihren Streitkr&auml;ften bereits in Polen pr&auml;sent. Doch die polnische Regierung will mehr. Sie arbeitet intensiv daran, die USA von einer dauerhaften Stationierung in ihrem Land zu &uuml;berzeugen. Die Pl&auml;ne w&uuml;rden jedoch gegen eine Abmachung zwischen der NATO und Russland versto&szlig;en.<br>\nDer polnische Verteidigungsminister Mariusz Blaszczak kam gestern hoch zufrieden aus den USA zur&uuml;ck. Blaszczak war schon zum vierten Mal in Washington &ndash; in weniger als einem Jahr. Diesmal hatte er sich vor allem mit John Bolton getroffen, dem Sicherheitsberater von US-Pr&auml;sident Donald Trump:<br>\n&bdquo;Wir haben &uuml;ber die M&ouml;glichkeit gesprochen, einen US-Milit&auml;rst&uuml;tzpunkt in Polen einzurichten. Wir wollen, dass US-Milit&auml;r in Polen stationiert wird und so unserem Land und der ganzen &ouml;stlichen Nato-Flanke Sicherheit garantiert. Ich habe in den USA geh&ouml;rt, dass es Unterst&uuml;tzung gibt f&uuml;r das Projekt. Die Einzelheiten werden in einer polnisch-amerikanischen Arbeitsgruppe besprechen, damit beide Seiten zufrieden sind.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/us-militaer-in-polen-streit-ist-vorprogrammiert.795.de.html?dram:article_id=431943\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die undurchsichtigen Gesch&auml;fte des US-Pr&auml;sidenten<\/strong><br>\nWie viel Steuern Donald Trump zahlt, ob er wirklich Milliard&auml;r ist und wie seine Gesch&auml;fte genau ablaufen, verheimlicht er vor der &Ouml;ffentlichkeit. Licht ins Dunkel bringt der New Yorker Podcast &bdquo;Trump Inc&ldquo;: Jede Folge ist ein neues Puzzleteil.<br>\nDer Podcast &bdquo;Trump Inc&ldquo; stellt grunds&auml;tzliche Fragen: Wie funktionieren die Gesch&auml;fte von US-Pr&auml;sident Trump? Wer profitiert aus seinem Umfeld von seinem Amt? Gibt es Interessenskonflikte zwischen Trumps Unternehmen und seiner &ouml;ffentlichen Aufgabe? Dazu recherchieren seit Anfang des Jahres einige Journalisten aus New York vom &ouml;ffentlichen Radio &bdquo;WNYC&ldquo; und der haupts&auml;chlich spendenfinanzierten Journalismus-Organisation &bdquo;ProPublica&ldquo;.<br>\n&bdquo;Die gr&ouml;&szlig;te &Uuml;berraschung zumindest f&uuml;r mich war, wieviel wir noch nicht wissen &uuml;ber die Grundlagen von Trumps Gesch&auml;ften und die Interessenskonflikte mit seinem Amt&ldquo;, sagt Eric Umansky, einer der Redakteure des Podcasts. &bdquo;Wir sind jetzt im zweiten Jahr und es ist erstaunlich, dass wir immer noch Neues herausfinden und es immer noch soviel Geheimniskr&auml;merei und Undurchsichtigkeit gibt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/recherche-podcast-trump-inc-die-undurchsichtigen-geschaefte.979.de.html?dram:article_id=431909\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Fotografin Danna Singer: Beklemmende Fotos der &bdquo;vergessenen Amerikaner&ldquo;<\/strong><br>\nUS-Pr&auml;sident Donald Trump nimmt gerne f&uuml;r sich in Anspruch, den &bdquo;vergessenen Amerikanern&ldquo; eine Stimme zu geben. Dar&uuml;ber kann die Fotografin Danna Singer nur bitter lachen. Sie selbst ist in &auml;rmsten Verh&auml;ltnissen aufgewachsen, ist dieser Welt entkommen und hat sie sp&auml;ter in bedr&uuml;ckenden Bildern festgehalten.<br>\nDie Herbstsonne taucht alles in ein warmes Licht, in der Zwei-Zimmer-Wohnung von Danna Singer: den Holztisch mit den drei St&uuml;hlen, das ausladende gr&uuml;ne Sofa, die hellgrau gestrichenen W&auml;nde. Sp&auml;ter wird sie zur Uni fahren und Fotografie unterrichten &ndash; wie fast jeden Tag in der Woche. Die beiden S&ouml;hne sind erwachsen und aus dem Haus. Ein geordnetes Leben in Philadelphia. Aber dass zu erreichen &ndash; daf&uuml;r hat Danna Singer hart k&auml;mpfen m&uuml;ssen. Und ohne ihre Kamera h&auml;tte sie es wohl nicht geschafft.<br>\nMit 16 ist sie gerade von der Schule geflogen als sie zu fotografieren beginnt, Anerkennung daf&uuml;r erf&auml;hrt. Das war ihre Rettung, erz&auml;hlt sie im R&uuml;ckblick.<br>\nSie schafft doch noch den Schulabschluss &ndash; als erste und einzige in der Familie. In einem Landstrich von New Jersey, der von bitterer Armut gepr&auml;gt ist, von Krankheit, von Drogensucht. In einer Welt, in der es nur darum geht, etwas zu essen zu besorgen &ndash; und daf&uuml;r Kleingeld zusammen zu kratzen. Dass sie etwas Besseres verdient &ndash; dieser Gedanke war es nicht, der Danna Singer damals angetrieben hat. Sondern ihre Wut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/fotografin-danna-singer-beklemmende-fotos-der-vergessenen.1773.de.html?dram:article_id=431926\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wie Konzerne und Staaten das Netz zerschlagen<\/strong><br>\nGoogle, China, EU und USA basteln an ihrer eigenen Vision des Internets &ndash; das so immer weiter zersplittert.<br>\nKein Design geht unter, ohne Nostalgiker zu hinterlassen. Irgendwann werden altmodische Menschen eine wei&szlig;e Webseite bauen, in deren Mitte sie W&ouml;rter eintippen. Dann spuckt die Seite eine Liste mit Ergebnissen aus. Das Google-Gef&uuml;hl. So, wie die Suchmaschine immer war, wie sie aber bald nicht mehr sein wird.<br>\nGoogle wird in Zukunft &ndash; zun&auml;chst in seiner mobilen Such-App &ndash; statt einer starren Ergebnisliste einen Strom von Informationen zeigen, sortiert anhand der Daten, die das Unternehmen &uuml;ber Nutzer gesammelt hat. Wer einen Flug nach Rom buchen will, sieht dann schon einmal Artikel &uuml;ber Beinfreiheit in Flugzeugen und die Sehensw&uuml;rdigkeiten der Stadt. Es ist der alte Traum seiner Chefs: Google wei&szlig;, was du suchst, bevor du es selbst wei&szlig;t.<br>\nZiel ist aber nicht der Komfort der Nutzer, wie Google behauptet, sondern in Wahrheit wird ein Territorialkampf ausgefochten, der die Struktur des Internets ver&auml;ndert. Denn was der Nutzer in diesem sieht, wird zunehmend von Auseinandersetzungen bestimmt, die innerhalb des Oligopols der Tech-Konzerne stattfinden. Und von den Vorstellungen einzelner Staaten, wie das Internet zu sein hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.golem.de\/news\/internet-wie-konzerne-und-staaten-das-netz-zerschlagen-1810-137428.html\">Golem<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Nieders&auml;chsische Arbeitszeitstudie f&uuml;r Lehrkr&auml;fte: &bdquo;Mehr Lehrer m&uuml;ssen eingestellt werden&ldquo;<\/strong><br>\nIn Niedersachsen wurden die Arbeitszeiten von Lehrern analysiert. Das Ergebnis: Viele Lehrer machen &Uuml;berstunden. Hochgerechnet 2.413 Vollzeitstellen seien notwendig, um die Mehrarbeit auszugleichen, sagte der Sozialwissenschaftler Frank Mu&szlig;mann im Dlf.<br>\n1,2 Stunde Mehrarbeit an Grundschulen pro Woche, an Gymnasium sogar &uuml;ber drei Stunden Mehrarbeit w&uuml;rden in Niedersachsen im Durchschnitt geleistet, sagte Frank Mu&szlig;mann. Der Sozialwissenschaftler hat die Arbeitszeitanalyse miterstellt. 2.413 Vollzeitstellen w&auml;ren hochgerechnet notwendig, um diese Mehrarbeit auszugleichen.<br>\nInsbesondere Teilzeitkr&auml;fte h&auml;tten relativ gesehen einen besonders hohen Anteil an Mehrarbeit. Mu&szlig;mann schl&auml;gt vor, Entlastungsstunden zur Verf&uuml;gung zu stellen, sodass die Lehrer weniger Unterricht geben m&uuml;ssten. Dass w&uuml;rde aber auch bedeuten, dass mehr Lehrer eingestellt werden m&uuml;ssten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/niedersaechsische-arbeitszeitstudie-fuer-lehrkraefte-mehr.680.de.html?dram:article_id=432008\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>K&uuml;nstliche Intelligenz: Wettlauf ohne Ethik<\/strong><br>\nAngesichts von Braindrain, Datenarmut und einem sich abzeichnenden Duopol aus den USA und China droht sich die Bundesregierung &ndash; statt an die KI-Weltspitze &ndash; in eine Sackgasse zu man&ouml;vrieren. Will sie ihre KI-Ambitionen nicht aufgeben, muss sie Kooperationen mit EU-Partnern eingehen &ndash; allen voran mit Frankreich &ndash; und dabei gleichzeitig ein Umdenken weg vom blo&szlig;en Wettbewerb, hin zu den ethischen Konsequenzen der KI einl&auml;uten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/justicenow.de\/ins-innere-der-unsichtbaren-regierung\/\">Justice Now<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Britischer Finanzminister: &ldquo;Das Ende der Sparpolitik ist in Sicht&rdquo;<\/strong><br>\nAuf gewisse Weise scheint Hammond diesem Druck nachgegeben zu haben. So versprach er ein Auslaufen von Privatisierungsma&szlig;nahmen &uuml;ber PFI-Projekte, eine so genannte &ldquo;digitale Dienstleistungssteuer&rdquo; f&uuml;r multinationale Gro&szlig;konzerne wie Amazon, Google und Facebook, Steuererleichterungen f&uuml;r Menschen mit Jahresgeh&auml;ltern bis zu 50.000 Pfund sowie 20 Milliarden Pfund zus&auml;tzlich f&uuml;r das britische Gesundheitswesen im Laufe der n&auml;chsten f&uuml;nf Jahre. Das Verteidigungsministerium kriegt 1.8 Milliarden Pfund zus&auml;tzlich f&uuml;r R&uuml;stungsprojekte und auch f&uuml;r Nordirland werden Gelder locker gemacht.<br>\nDas ist keine Abkehr von der Sparpolitik. Zum Beispiel werden die 20 Milliarden Euro f&uuml;r das Gesundheitswesen von der Inflation wieder aufgefressen und k&ouml;nnen auch die K&uuml;rzungen der letzten Jahre nicht wettmachen. Auch richteten sich die von Hammond verteilten Geschenke nur an eine f&uuml;r Konservative interessante W&auml;hlerklientel. Ma&szlig;nahmen von denen auch die untersten Schichten der britischen Bev&ouml;lkerung profitieren, finden sich hier kaum. (&hellip;)<br>\nWorum handelt es sich nun bei diesem Haushaltsentwurf? Ist es ein seri&ouml;ser Plan f&uuml;r ein Post-Brexit-Gro&szlig;britannien? Oder ist es bereits eine Vorbereitung auf einen kommenden Wahlkampf nach einem m&ouml;glichen R&uuml;cktritt der Premierministerin in den kommenden Wochen und Monaten? Glaubt man der Analyse von Paul Goodman dann hei&szlig;t die Antwort &ldquo;weder noch&rdquo;.<br>\nGoodman analysiert den Haushaltsentwurf als eine Art Karotte, welche Hammond der gesamten konservativen Parlamentsfraktion vor die Nase gehalten hat. Eine Karotte die, so Goodman, nur dann verteilt wird, wenn die Tories f&uuml;r einen kommenden, von Theresa May ausgehandelten Brexit-Deal stimmen. Tats&auml;chlich drohte Hammond im Falle einer &ldquo;No deal&rdquo;-Situation mit der Erstellung eines neuen Haushaltsentwurfes, welcher dann &ldquo;sehr anders&rdquo; als der jetzige aussehen werde. (&hellip;)<br>\nSoll hei&szlig;en, dass Hammond f&uuml;r den Fall eines &ldquo;No deal&rdquo;-Szenarios eine Wende in Richtung einer radikalisierten neoliberalen Wirtschaftspolitik anstrebt. Dann w&auml;re es auch mit den von Hammond am Montag versprochenen Geschenken an seine Parteifreunde aus den verschiedenen Ministerien vorbei. Goodmans Theorie ist, dass Hammond so die Fraktionsdisziplin in den kommenden Monaten sicherstellen m&ouml;chte, auch um Neuwahlen zu verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Britischer-Finanzminister-Das-Ende-der-Sparpolitik-ist-in-Sicht-4208232.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Ein bisschen Sozialismus mit Kapitalismus<\/strong><br>\nBis vor kurzem sah es so aus, als ob die Demokraten in den USA bei den Kongresswahlen souver&auml;n gewinnen. Doch die Bilder von Fl&uuml;chtlingen aus Honduras auf dem Weg zur US-Grenze machen Konservativen Angst. Und das nutzt Donald Trump geschickt aus. Dagegen k&ouml;nnte jetzt wohl vor allem eine linke Agenda helfen. [&hellip;]<br>\nDie progressiven Demokraten und Bernie Sanders wollen den Fokus auf universalistische Wirtschafts- und Sozialpolitik legen, um diese W&auml;hler zur&uuml;ckzugewinnen. Sie propagieren einen &ldquo;Demokratischen Sozialismus&rdquo;, welcher aus europ&auml;ischer Perspektive im Wesentlichen darauf ausgerichtet ist, in den USA einen besseren Wohlfahrtsstaat aufzubauen. So werden eine gesetzliche Gesundheitsversorgung (&ldquo;Medicare for all&rdquo;), die St&auml;rkung der Gewerkschaften, ein Mindestlohn von 15 US-Dollar, die kostenfreie College-Ausbildung oder ein besserer Mieterschutz gefordert. Umfragen zeigen, dass inzwischen mehr Demokraten positiv gegen&uuml;ber &ldquo;Sozialismus&rdquo; eingestellt sind als gegen&uuml;ber &ldquo;Kapitalismus&rdquo;. Die Sorge des Democratic National Committee (DNC) ist aber, dass mit dieser Agenda am Ende eigentlich gewinnbare Sitze verloren gehen, weil die Kandidaten von den W&auml;hlern als zu links wahrgenommen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/gegenblende.dgb.de\/++co++ea903dfe-d911-11e8-b3d8-52540088cada\">Gegenblende<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Linkssein bedeutet mehr, als sich nach rechts abzugrenzen<\/strong><br>\nSoll man jetzt lieber nicht mehr die Medien kritisieren, weil das auch die AfD tut? Medienkritik gab es jedoch schon bevor es diese Partei gab &ndash; und sie war vornehmlich links.<br>\nEs ist keine zwei Wochen her, da gab der Vorstand des FC Bayern M&uuml;nchen eine Pressekonferenz. Es ging um Respekt, die Herren Rummenigge und Hoene&szlig; forderten ihn f&uuml;r ihre Spieler und ihren Verein. Gemeinhin wurde das als anma&szlig;end wahrgenommen, die Medien zickten rum, wie kommen die beiden eigentlich auf den Trichter, dass ihre Berichterstattung kritisiert werden m&uuml;sste. Es herrsche doch Meinungsfreiheit.<br>\nHoene&szlig; z&auml;hlte einige Vorg&auml;nge auf, die in letzter Zeit stattfanden, speziell n-tv und Springer wurden aufgrund journalistisch fragw&uuml;rdiger Methoden zum Gegenstand seines Zorns. An der Stelle lagen die Bayern-Bosse nicht falsch. Die &Ouml;ffentlichkeit hatte sich da schon ausgeklinkt und war im Emp&ouml;rungsmodus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1104651.medienkritik-linkssein-bedeutet-mehr-als-sich-nach-rechts-abzugrenzen.html\">Heppenheimer Hiob<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Bundesteilhabegesetz: Kaum Engagement f&uuml;r die Rechte von Menschen mit Behinderung<\/strong><br>\nMenschen, die auf Betreuung angewiesen sind, sollen nicht l&auml;nger von Europa- oder Bundestagswahl ausgeschlossen werden. Eine entsprechende Wahlrechtsreform ist angek&uuml;ndigt &ndash; doch bisher ist der Bundestag hierzu kaum t&auml;tig geworden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/bundesteilhabegesetz-kaum-engagement-fuer-die-rechte-von.1773.de.html?dram:article_id=431919\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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