{"id":46891,"date":"2018-11-05T08:30:36","date_gmt":"2018-11-05T07:30:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46891"},"modified":"2018-11-05T08:30:36","modified_gmt":"2018-11-05T07:30:36","slug":"hinweise-des-tages-3239","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46891","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46891#h01\">Merz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46891#h02\">BlackRock<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46891#h03\">Die Heiligsprechung der Angela Merkel im gr&uuml;nen Milieu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46891#h04\">Im Aufwind<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46891#h05\">Neues Wettr&uuml;sten und kein Widerstand? &ndash; Warum es so schwer ist, Druck von unten aufzubauen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46891#h06\">Klimapolitischer Schwindel f&uuml;r Fortgeschrittene<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46891#h07\">Ein Jahr Paradise Papers: Der Steuerdiebstahl geht ungebremst weiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46891#h08\">Ab Mittwoch reiten die Wirtschaftsweisen wieder gegen die Arbeitnehmerinteressen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46891#h09\">Wenn Forscher teuer t&auml;uschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46891#h10\">KPMG, Deloitte, PWC, EY &ndash; Wie eng die Bande zwischen Politik und Wirtschaftspr&uuml;fern sind<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46891#h11\">Kramp-Karrenbauer warnt vor sozialem Sprengsatz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46891#h12\">Mit 20 Semestern gegen Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46891#h13\">UN-Ausschuss f&uuml;r wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte zur Einhaltung Deutschlands in Hinblick auf den UN-Sozialpakt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46891#h14\">Zuwanderung aus anderen EU-L&auml;ndern hat Deutschland seit 2011 zus&auml;tzliches Wirtschaftswachstum beschert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46891#h15\">&bdquo;Wir hassen alle Afrikaner&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46891#h16\">Break-in Attempted at Assange&rsquo;s Residence in Ecuador Embassy<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46891#h17\">Kalter Faschismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46891#h18\">ARD-aktuell macht dem Merz die R&auml;uberleiter<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Merz<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Warum Geldverdienen in Deutschland ein Makel ist<\/strong><br>\nIst Friedrich Merz wirklich der Abgesandte des b&ouml;sen US-Finanzkapitalismus? Wenn Politiker mal Geld in der Wirtschaft verdient haben, macht das viele Deutsche automatisch misstrauisch. Dabei ist das v&ouml;llig ungerecht.<br>\nFriedrich Merz also will CDU-Chef werden, wom&ouml;glich auch Kanzler. Und das gr&ouml;&szlig;te Hindernis auf seinem Weg liegt dabei offenbar nicht darin, dass seine Gegenkandidaten Annegret Kamp-Karrenbauer und Jens Spahn &uuml;berm&auml;chtig w&auml;ren. Sondern in dem Umstand, dass Merz die vergangenen Jahre Geld in der &ldquo;freien Wirtschaft&rdquo; verdient hat, vor allem als Aufsichtsratschef des US-Verm&ouml;gensverwalters Blackrock.<br>\nSeit Merz sein Comeback lanciert hat, tobt in Internetforen, den sozialen Medien und teilweile auch in klassischen Medien der Furor. Setze sich Merz durch, unterw&uuml;rfen sich die st&auml;rkste Partei des Landes und wom&ouml;glich auch die Regierung den Interessen eines obskuren Anlagefonds aus New York, hei&szlig;t es.<br>\nWie genau das geschehen und was dann passieren soll, wird nicht klar. Aber die Meinungen sind gefestigt, querbeet durch die politische Landschaft. So tief kann der Riss in der Gesellschaft gar nicht sein, als dass man sich nicht darauf einigen k&ouml;nnte, dass alles, was irgendwie nach viel Geld riecht, per se verwerflich ist. Wer diese Meinung nicht teilt, ist naiv oder ein von der Finanzlobby gekaufter Claqueur.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/friedrich-merz-warum-geldverdienen-in-deutschland-ein-makel-ist-a-1236554.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkungen Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> dieser Kommentar ist ein reines Propagandast&uuml;ck. Es soll Merz und Blackrock reinwaschen. Es wird der Eindruck erweckt, Blackrock verhalte sich halt so wie andere Anleger. Das ist falsch. Die NachDenkSeiten haben schon vor l&auml;ngerer Zeit darauf hingewiesen, dass Blackrock seine besondere Gr&ouml;&szlig;e und Macht ausspielt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Eingefleischter Atlantiker will Nachfolger von Merkel werden<\/strong><br>\nDer heutige Konzern-Verwaltungsrat Friedrich Merz rief dazu auf, sich klar auf die Seite der USA zu stellen.<br>\n&laquo;Nur die USA k&ouml;nnen dank ihrer milit&auml;rischen St&auml;rke die Freiheit verteidigen und f&uuml;r die Weltordnung sorgen&raquo;, hatte der fr&uuml;here CDU-Politiker und heutige Aufsichtsratspr&auml;sident von Blackrock und Verwaltungsrat des AXA Versicherungskonzerns am 1. September 2016 an einem Impuls-Ap&eacute;ro in Bern erkl&auml;rt. Um dem &laquo;asiatischen Vordringen&raquo; zu begegnen, m&uuml;sse Europa mit den USA unbedingt das Transatlantische Freihandelsabkommen TTIP abschliessen. Dies sei f&uuml;r das Verh&auml;ltnis mit den USA der &laquo;Lackmustest&raquo;. (&hellip;)<br>\nNeben dem islamischen Terrorismus, dessen &laquo;Ursachenbek&auml;mpfung fast nicht m&ouml;glich&raquo; sei, bezeichnete Merz als gr&ouml;sste Gefahren das &laquo;zunehmend aggressive China&raquo; und &laquo;Russland mit seinen immer dreister werdenden Angriffen auf Datennetze&raquo;. Dass die USA im Ausland das Gleiche tun, erw&auml;hnte Merz nicht.<br>\nEs ist das Weltbild eines kalten Kriegers. Verbreitet wird es von der Nato und vom milit&auml;risch-industriellen Komplex, vor dem schon US-Pr&auml;sident Dwight D. Eisenhower im Jahr 1961 gewarnt hatte, und der heute auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft einen noch viel st&auml;rkeren Einfluss aus&uuml;bt als damals.<br>\nObwohl die USA milit&auml;risch um ein Vielfaches st&auml;rker sind als Russland oder China, werden deren Gefahren heraufbeschworen.<br>\nObwohl die USA im Cyber-Krieg f&uuml;hrend sind, werden vermutete Cyberangriffe aus Russland oder China als einseitige Aggression dargestellt.<br>\nWenn der Westen das Gleiche tut wie Russland oder China, ist es gut und gerechtfertigt, weil es beim Westen angeblich um die Freiheit auf der ganzen Welt geht und bei den andern um Diktatur.<br>\nV&ouml;lkerrechtswidrige Kriege der USA im Irak oder in Syrien oder &ndash; mit sehr aktiver Unterst&uuml;tzung der USA &ndash; der Saudis in Jemen oder der T&uuml;rken in Syrien und im Irak werden anders eingestuft und bewertet als die v&ouml;lkerrechtswidrige R&uuml;cknahme der Krim mit der mehrheitlich russisch-gesinnten Bev&ouml;lkerung oder das v&ouml;lkerrechtswidrige Besetzen kleiner Inseln von China.<br>\nDas im Westen mit Nato-Milit&auml;rst&uuml;tzpunkten umzingelte Russland und das im S&uuml;den und Osten ebenfalls milit&auml;risch umzingelte China sollen sich vom Westen nicht bedroht f&uuml;hlen. China und Russland sollen es gef&auml;lligst den USA &uuml;berlassen, &laquo;f&uuml;r die Weltordnung zu sorgen&raquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Gesellschaft\/Merz-Ein-kalter-Krieger-will-Nachfolger-von-Merkel-werden\">Infosperber<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>BlackRock<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Blackrock-Kapitalismus<\/strong><br>\nDas neue transatlantische Finanzkartell (&hellip;)<br>\nDer gr&ouml;&szlig;te dieser Finanzinvestoren hei&szlig;t Blackrock, der &bdquo;schwarze Fels&ldquo;. Sein Gr&uuml;nder Laurence Fink gilt als Initiator jener angeblichen &bdquo;Wertpapiere&ldquo;, die aus verbrieften, also von den Banken weiterverkauften und dann geb&uuml;ndelten Immobilienkrediten gebildet werden. Diese von Fink mitentwickelten Finanzspekulationen verhalfen Blackrock zu seinem ersten gro&szlig;en Sprung. Sie f&uuml;hrten 2007 zum Bankrott der traditionellen westlichen Banken, der sogenannten Finanzkrise. Das verwaltete Verm&ouml;gen von Blackrock schnellte in dieser Zeit rapide in die H&ouml;he &ndash; von etwa 300 Mrd. US-Dollar im Jahre 2004 auf 1,3 Billionen im Jahre 2008.<br>\nDer n&auml;chste gro&szlig;e Sprung gelang Blackrock in den zwei Jahren seit der &bdquo;Abwicklung&ldquo; der Finanzkrise. Die US-Regierung unter Pr&auml;sident Barack Obama beauftragte Blackrock damals, bankrotte Banken und Versicherungen mit Steuergeldern zu retten, beispielsweise den Versicherungskonzern American International Group bzw. die von ihm unzureichend versicherten Kunden wie Goldman Sachs und Deutsche Bank.[3] Der Regierungsauftrag brachte f&uuml;r Blackrock nicht nur ein dreistelliges Millionen-Honorar, sondern verschaffte der Firma durch die so entstandene staatlich-private Insiderposition eine noch bessere Markt- und Machtstellung: In den zwei Jahren bis 2009 schnellte das von Blackrock verwaltete Verm&ouml;gen auf 3,3 Billionen hoch.<br>\nInzwischen, im Jahr 2016, betr&auml;gt es bereits 4,9 Billionen, bei weiter steigendem Trend nach oben. Heute besitzt Blackrock 70 Niederlassungen in 30 Staaten (Aufsichtsratchef des deutschen Ablegers ist die neoliberale Speerspitze der CDU, Friedrich Merz). Der absolute Schwerpunkt liegt dabei auf den USA und der EU. Dabei ben&ouml;tigt das Unternehmen trotz seiner Gr&ouml;&szlig;e nur 13&thinsp;000 Besch&auml;ftigte, zum Vergleich: Die (vom Umfang ihrer Gesch&auml;fte) sehr viel kleinere Deutsche Bank besch&auml;ftigt achtmal so viele Mitarbeiter.<br>\nGemeinsam mit weiteren gleichartigen, aber kleineren Finanzinvestoren bildet Blackrock eine neue transnationale Macht, die sich grundlegend von der Politik der bisherigen Gro&szlig;banken, traditionellen reichen Unternehmerclans und vereinzelten Staatsfonds etwa aus Norwegen, Katar und Saudi-Arabien unterscheidet. Denn Blackrock operiert hochgradig vernetzt: So ist Blackrock heute etwa Gro&szlig;aktion&auml;r in allen 30 deutschen DAX-Konzernen, in mehreren sogar Hauptaktion&auml;r.[4] Im Jahr 2012 war Blackrock gleichzeitig Gro&szlig;aktion&auml;r in 282 der 300 gr&ouml;&szlig;ten westlichen Kapitalgesellschaften, dicht gefolgt von Vanguard (267), AXA (247), State Street (247), Fidelity (239), JP Morgan Chase (219), Capital Group (172), der franz&ouml;sischen Bankengruppe BPCE (156), der Soci&eacute;t&eacute; G&eacute;n&eacute;rale (122) und der britischen Legal &amp; General Group (106).[5] Diese Finanzinvestoren waren im selben Jahr nach der Zahl ihrer Eigentumsanteile in gro&szlig;en Unternehmen die Top Ten. Dies zeigt auch die transatlantischen Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse: Sechs Investoren haben ihren Sitz in den USA, drei in Frankreich, einer in Gro&szlig;britannien.[6]<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2016\/oktober\/blackrock-kapitalismus\">Werner R&uuml;gemer in Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a><\/li>\n<li><strong>M&auml;chtig und unbekannt &ndash; Der Verm&ouml;gensverwalter BlackRock<\/strong><br>\nBlackRock ist der gr&ouml;&szlig;te Verm&ouml;gensverwalter der Welt und dennoch bei vielen unbekannt &ndash; bis jetzt. Denn nun will der Aufsichtsratsvorsitzende des Deutschlandgesch&auml;ftes, der ehemalige Spitzenpolitiker Friedrich Merz, CDU-Vorsitzender werden. (&hellip;)<br>\nAls Aktiengesellschaft geh&ouml;rt BlackRock seinen Aktion&auml;ren &ndash; momentan 1301 nat&uuml;rlichen oder juristischen Personen. Doch der plurale Eindruck gro&szlig;er Streuung von Interessen t&auml;uscht aus zwei Gr&uuml;nden. Erstens sind die vier Hauptaktion&auml;re von BlackRock selber Investmentgesellschaften. Deren Investitionsverhalten bewegt M&auml;rkte, wirkt sich auf hunderttausende von Jobs aus und kann die Wohlfahrt gesamter Volkswirtschaften beeinflussen.<br>\nZweitens existiert eine gro&szlig;e personelle Verflechtung der M&auml;nner und Frauen, die dieses Gesch&auml;ft betreiben &ndash; &uuml;ber Aufsichtsr&auml;te, Firmen&uuml;bernahmen und &Uuml;berkreuzverflechtungen. Besonders stark diskutiert werden die Verbindungen zwischen BlackRock und dem Finanzimperium der Rothschildt-Familie. So arbeitete BlackRock Vorstand Larry Fink bis 1992 unter dem Vorstand Randall Rothschild bei Blackstone, der gr&ouml;&szlig;ten Immobilienfirma der Welt. 2009 kaufte Fink die Verm&ouml;gensverwaltung der britischen Barclays-Bank.Forscher der eidgen&ouml;ssischen technischen Hochschule Z&uuml;rich haben 2011 in einer seri&ouml;sen Studie die &uuml;beraus engen Verflechtungen im internationalen Finanzgesch&auml;ft herausgearbeitet. (&hellip;)<br>\nAls Aktion&auml;r beteiligt an tausenden Unternehmen weltweit, ist BlackRocks Einfluss auf Produkte, Jobs und auch Standorte enorm. Mindestens genauso atemberaubend ist der Blick auf die Unternehmen, deren Miteigent&uuml;mer BlackRock ist. Auch viele &bdquo;bayerische&ldquo; DAX-Unternehmen geh&ouml;ren dazu, von Allianz und M&uuml;nchner R&uuml;ck &uuml;ber Siemens, adidas, Linde und Infineon bis zu BMW. (&hellip;)<br>\nFormell Vorsitzender des Aufsichtsrats von BlackRock seit 2016, ist Friedrich Merz ein weiteres Beispiel f&uuml;r ehemalige politische Funktion&auml;re, die dem Unternehmen dienen. Prominentestes Beispiel ist vielleicht Philipp Hildebrand, ehemaliger Chef der Schweizer Notenbank, Inhaber einer der wichtigsten Positionen der Finanzwelt. Er wechselte 2012 sogar in den Vorstand von BlackRock. Selbstverst&auml;ndlich vertritt BlackRock auch in Br&uuml;ssel mit Lobbyisten bei EU-Parlament und Kommission seine Interessen. Vor allem geht es dabei um Deregulierung der Finanzm&auml;rkte, zum Beispiel durch Privatisierung von staatlicher Altersvorsorge, aber auch um Beratung der EZB bei der Bew&auml;ltigung von Finanzkrisen. Weil die Berater so an der Aufsicht all der Banken mitwirken, an denen ihr Arbeitgeber selbst gro&szlig;e Aktienpakete h&auml;lt, ist Kritik programmiert. Da werde &bdquo;einem privaten Unternehmen eine hoheitliche Aufgabe anvertraut, das ist grunds&auml;tzlich falsch&ldquo;, mahnt der Bank&ouml;konom Martin Hellwig, ehemals Chef der Monopolkommission.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/wirtschaft\/maechtig-und-unbekannt-der-vermoegensverwalter-blackrock,R82tSPH\">BR<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Heiligsprechung der Angela Merkel im gr&uuml;nen Milieu<\/strong><br>\nDie taz nimmt Abschied von ihrer K&ouml;nigin der Herzen und warnt vor &ldquo;breitbeinigen Nachfolgern&rdquo;<br>\n&ldquo;Vor 28 Jahren, am 2. November 1990, &ouml;ffnete Angela Merkel die T&uuml;r dieses Fischerschuppens in Lobbe, S&uuml;dost-R&uuml;gen. Es war k&uuml;hler, st&uuml;rmischer, nebliger als im November 2018.&rdquo; Das k&ouml;nnte ein etwas banaler Anfang eines modernisierten Hedwig-Courths-Mahler-Romans sein.<br>\nDiese Zeilen handeln tats&auml;chlich von einer Liebesgeschichte, der des gr&uuml;nen Milieus in Deutschland zu Angela Merkel. So beginnt in der aktuellen Ausgabe der taz eine sentimentale R&uuml;hrstory &uuml;ber den politischen Weg von Merkel. Die Fischerh&uuml;tte wird da zum romantischen Mythos und gleichzeitig zur Projektion. So geht es in der aktuellen taz-Ausgabe auf vielen Seiten weiter. Anlass ist das absehbare Ende der &Auml;ra Merkel-Sch&auml;uble nach dem angek&uuml;ndigten Verzicht auf den Unionsvorsitz durch Merkel.<br>\nIn unterschiedlichen Artikeln wird der Heiligen Angela gehuldigt. Sogar verschiedene Fotografen werden aufgeboten, die daran erinnern sollen, wann sie in der politischen Laufbahn Merkels nach 1990 welches Foto von Merkel aufgenommen haben. [&hellip;]<br>\nEs geht um die Fake-News, Merkel habe im Herbst 2015 die Grenzen &ldquo;ge&ouml;ffnet&rdquo;. Von rechts wurde diese L&uuml;ge immer wieder herangezogen, um Merkel vorzuwerfen, sie habe die Migranten ins Land gelassen. Doch die Merkel-Fans weisen die Behauptung nicht etwa mit dem schlichten Hinweis zur&uuml;ck, dass die Grenzen offen waren und von Merkel daher nicht ge&ouml;ffnet werden konnten.<br>\nEs war die Selbstorganisation der Migranten, die es bis in die innere Festung der EU geschafft haben und die nur eine Schlie&szlig;ung mit Panzern und Soldaten h&auml;tte stoppen k&ouml;nnen. Dazu aber haben alle rechtlichen und logistischen Voraussetzungen gefehlt. Doch seit mehr als 3 Jahren wetteifern rechte Merkel-Hasser und gr&uuml;nalternative Merkel-Fans um die Deutung dieser Fake-News und nicht um die klare Zur&uuml;ckweisung. Vielmehr wird dann weiter mit falschen Tatsachenbehauptungen am Mythos Merkel gestrickt: [&hellip;]<br>\nIn diesem Absatz ist alles Projektion. Merkel &ouml;ffnete keine Grenzen und steht einer Regierung vor, die in den letzten Jahren die massivsten Fl&uuml;chtlingsabwehrgesetze zu verantworten hat. Erst vor kurzen ist ein syrischer Migrant in seiner Zelle in Kleve auf ungekl&auml;rte Weise verbrannt. Erst nach seinem Tod wurde in der &Ouml;ffentlichkeit bekannt, dass er zu Unrecht im Gef&auml;ngnis gesessen hat und eigentlich ein Mann aus Mali mit &auml;hnlichem Alias-Namen inhaftiert werden sollte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Die-Heiligsprechung-der-Angela-Merkel-im-gruenen-Milieu-4210179.html\">Peter Nowak auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Im Aufwind<\/strong><br>\nDie US-amerikanische Linke konnte sich trotz oder vielleicht wegen der Pr&auml;sidentschaft Trumps fester verankern. Das Establishment der Demokraten reagiert ratlos und borniert. Die USA vor den Midterm Elections<br>\nDie Halbzeitwahlen in den USA am 6. November, bei denen das gesamte Repr&auml;sentantenhaus neu gew&auml;hlt wird und 35 von 100 Senatssitzen vergeben werden, sind ein wichtiger Stimmungstest f&uuml;r Pr&auml;sident Donald Trump und seine Republikanische Partei. Der rechtsautorit&auml;re Nationalist und Milliard&auml;r hatte am Wahlabend vor zwei Jahren vollmundig verk&uuml;ndet, dies sei der Tag der Rache der US-amerikanischen Arbeiterklasse. Dass deren Lage sich inzwischen sp&uuml;rbar verbessert h&auml;tte, l&auml;sst sich jedoch kaum behaupten. Zwar ist die Massenarbeitslosigkeit offiziell auf 3,7 Prozent zur&uuml;ckgegangen. Die Produktivit&auml;tszuw&auml;chse kommen bei den Besch&auml;ftigten allerdings nicht an. Nach offiziellen Angaben des Bureau of Labor Statistics ist die Produktivit&auml;t seit Trumps Wahl um durchschnittlich 1,2 Prozent gewachsen (im zweiten Quartal 2018 sogar um 2,9 Prozent). Aber der Reallohn stieg seit dem Wahlsieg des Immobilienmoguls nur um durchschnittlich sieben Cent. Damit ist 2018 die Lohnquote, also der Anteil der L&ouml;hne am Volkseinkommen, noch weiter gefallen, w&auml;hrend die Verm&ouml;gensungleichheit w&auml;chst. Forciert wird diese Entwicklung durch Trumps Unternehmenssteuerreform, mit der die Reichen so erheblich entlastet wurden wie selbst w&auml;hrend der Amtszeit von George W. Bush nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/342955.wahlen-in-den-usa-im-aufwind.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Neues Wettr&uuml;sten und kein Widerstand? &ndash; Warum es so schwer ist, Druck von unten aufzubauen<\/strong><br>\nSp&auml;testens seit der K&uuml;ndigung des INF-Vertrages durch US-Pr&auml;sident Trump zeichnet sich ein f&uuml;r Europa hochgef&auml;hrliches neues atomares Wettr&uuml;sten ab. Warum ist dennoch keine internationale Friedensbewegung, die diesen Namen verdienen w&uuml;rde, in Sicht? (&hellip;)<br>\nSo alarmierend die Entscheidung von US-Pr&auml;sident Donald Trump, den INF-Vertrag einseitig zu k&uuml;ndigen, auch sein mag: Aus amerikanischer Perspektive handelt es sich hier nur um die konsequente Fortsetzung einer Politik der Aush&ouml;hlung und Zerst&ouml;rung des gesamten Geb&auml;udes von R&uuml;stungskontroll- und Abr&uuml;stungsvertr&auml;gen aus der Zeit des (ersten?) Kalten Krieges. Es begann &ndash; wie der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin vor einiger Zeit zutreffend feststellte &ndash; mit der K&uuml;ndigung des ABM-Vertrages 2001, setzte sich fort mit der Nichtratifizierung des KSE-Vertrags &uuml;ber die Abr&uuml;stung konventioneller Waffen in Europa und war mit der Stationierung eines, sich angeblich gegen Angriffe aus dem Iran richtenden Raketenabwehrsystems unmittelbar vor der russischen Haust&uuml;r noch lange nicht fertig.<br>\nMan braucht kein Prophet zu sein, um vorauszusagen, dass das n&auml;chste Opfer der noch von Obama und Medwedew ausgehandelte New-Start-Vertrag sein wird, bei dem beide Seiten sich auf eine Reduzierung ihrer Nukleararsenale auf je 800 Tr&auml;gersysteme und 1.550 Atomsprengk&ouml;pfe geeinigt hatten. Dass die im rheinland-pf&auml;lzischen B&uuml;chel lagernden 20 amerikanischen B61-Atomsprengk&ouml;pfe mit einer Sprengkraft von je vier Hiroshimabomben in n&auml;herer Zukunft einer grundlegenden &bdquo;Modernisierung&ldquo; &ndash; will sagen: qualitativen &sbquo;Verbesserung&lsquo; in Richtung Einsatzf&auml;higkeit &ndash; unterzogen werden sollen, ist seit mindestens sechs Jahren, also lange vor der Ukrainekrise, kein Geheimnis mehr.<br>\nMit der Stationierung von Iskander-Kurzstreckenraketen im Kaliningrader Oblast hat Russland bereits im Sinne der wieder aktuell gewordenen Abschreckungslogik reagiert. Sollte es nicht doch noch allen Bef&uuml;rchtungen zum Trotz zu einer grundlegenden Neuorientierung der R&uuml;stungskontrollpolitik kommen &ndash; eine der letzten Chancen d&uuml;rfte das kommende Gipfeltreffen von Trump und Putin in Paris sein &ndash;, wird man sich in Europa und Russland, m&ouml;glicherweise auch in einer Reihe an Russland grenzender asiatischer Staaten auf sehr ungem&uuml;tliche Zeiten einrichten m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/78669-neues-wettrusten-und-kein-widerstand\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Klimapolitischer Schwindel f&uuml;r Fortgeschrittene<\/strong><br>\nDie Bundesregierung zeigte unter Kanzlerin Angela Merkel, wie man das Klima effizient ruinieren kann, ohne daf&uuml;r &ouml;ffentlich verantwortlich gemacht zu werden<br>\nTue B&ouml;ses und rede nicht dar&uuml;ber &ndash; unter dieser Devise k&ouml;nnte die Klimapolitik der Bundesrepublik unter der Regentschaft Angela Merkels zusammengefasst werden. W&auml;hrend die Bundesregierung immer noch sorglich das Image des Vorreiters beim Klimaschutz pflegt, war die Realpolitik der Bundesrepublik seit Jahren vom Bestreben gepr&auml;gt, jedweden nennenswerten Fortschritt beim Klimaschutz in Europa weitestgehend zu torpedieren.<br>\nLetztendlich unterscheidet sich die Klimapolitik Merkels kaum von derjenigen Trumps &ndash; mit dem Unterschied, dass die Kanzlerin nicht so dumm ist, dieses, angereichert durch absurde Klimaleugnung, in alle Welt hinauszuposaunen. Man kann das Klima auch ruinieren, ohne den Klimawandel zu leugnen.<br>\nIm vergangenen Oktober, kurz nach dem verheerenden diesj&auml;hrigen Hitze- und D&uuml;rresommer, lie&szlig; die EU-Kommission ihre langj&auml;hrigen, schon 2014 festgelegten Klimaziele fallen. Der Aussto&szlig; von Treibhausgasen in der EU sollte diesen Planungen zufolge im Jahr 2030 um 40 Prozent niedriger gegen&uuml;ber dem Jahr 1990 sein. Dieses Ziel werde aber auf Druck Berlins zunehmend infrage gestellt, erkl&auml;rten Vertreter der NGO Germanwatch gegen&uuml;ber europ&auml;ischen Medien.<br>\nDie &ldquo;verheerende D&uuml;rreperiode in diesem Sommer&rdquo; sei gerade erst vorbei, und die Bundesregierung gehe daran, potenzielle Erfolge bei der Klimapolitik zu &ldquo;torpedieren&rdquo;. Deutschland sei der wichtigste Bremser, wenn es darum gehe, die EU-Klimaziele zu erh&ouml;hen.<br>\nGeradezu paradigmatisch wurde diese traditionsreiche klimapolitische Linie der Bundesregierung auch bei den Auseinandersetzungen um die Emissionen der Autoindustrie fortgef&uuml;hrt, als die Bundesregierung &ndash; mal wieder &ndash; bei der Festsetzung neuer, strengerer Auto-Abgasnormen in der EU kr&auml;ftig auf die Bremse trat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Klimapolitischer-Schwindel-fuer-Fortgeschrittene-4210218.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ein Jahr Paradise Papers: Der Steuerdiebstahl geht ungebremst weiter<\/strong><br>\nVor einem Jahr wurde mit der Ver&ouml;ffentlichung der Paradise Papers am 5. November 2017 das Versagen der Politik bei der Bek&auml;mpfung von Steuerflucht erneut aufgezeigt. Die umfangreichen Unterlagen dokumentieren in einem besonders gro&szlig;en Detailgrad das riesige Ausma&szlig; globaler Steuerhinterziehung von multinationalen Unternehmen und reichen Einzelpersonen. Sie sind dabei aber nur ein Teil einer langen Kette von Steuerskandalen seit 2014. So verweisen im vergangenen Jahr die Verwicklung gro&szlig;er Europ&auml;ischer Banken in Geldw&auml;scheskandale oder der Diebstahl von 55 Milliarden Euro Steuergeld durch Cum-Ex-Gesch&auml;fte innerhalb der Europ&auml;ischen Union auf die weiterhin enge Verflechtung von Politik und Wirtschaft.<br>\n&ldquo;Gemeinsames Kennzeichen all dieser Vorg&auml;nge ist, dass diese Diebst&auml;hle und Rechtsverst&ouml;&szlig;e nicht von staatlichen Beh&ouml;rden aufgedeckt wurden, sondern von kritischen Journalist*innen und aufmerksamen Besch&auml;ftigten in den betroffenen Unternehmen. Die Politik und die Steuerverwaltungen? Sie agieren im Kampf gegen den Steuerbetrug im Schneckentempo und unterst&uuml;tzen teilweise durch Sonderregelungen f&uuml;r internationale Konzerne deren Steuervermeidungsstrategien. So entziehen sich insbesondere die europ&auml;ischen Staaten gegenseitig die Steuereinnahmen f&uuml;r einen kleinen egoistischen nationalen Vorteil, w&auml;hrend die Steuerdiebe im Gro&szlig;en auf allen Seiten profitieren&rdquo;, schlussfolgert Alfred Eibl, Finanzmarktexperte von Attac. (&hellip;)<br>\nAttac setzt sich deshalb seit Jahren f&uuml;r eine konsequente Bek&auml;mpfung von Steuerhinterziehung, Steuerflucht und Steuervermeidung ein. Eine starke EU-weit einheitliche Besteuerung von Konzernen in Form einer Gesamtkonzernsteuer mit verpflichtenden Mindeststeuers&auml;tzen w&uuml;rde Steuertricks durch Gewinnverschiebung in Steueroasen effektiv verhindern. Wie viel Gewinn multinationale Konzerne wo verbuchen und wie viel Steuern sie bezahlen, muss &ouml;ffentlich verf&uuml;gbar sein. Diese Daten m&uuml;ssen die Grundlage f&uuml;r eine faire Besteuerung bilden. Des Weiteren fordert Attac den Entzug der Banklizenz bei strafrechtlichen Tatbest&auml;nden, um Banken, die Steuerdiebe unterst&uuml;tzen, zu sanktionieren. Die verantwortlichen Manager m&uuml;ssen auch von ihren Funktionen entbunden werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/news\/ein-jahr-paradise-papers-der-steuerdiebstahl-geht-ungebremst-weiter\/\">attac<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ab Mittwoch reiten die Wirtschaftsweisen wieder gegen die Arbeitnehmerinteressen<\/strong><br>\nWirtschaftspolitik im Arbeitgeberinteresse wird von den Wirtschaftsweisen als alternativlos dargestellt. Die wissenschaftliche Redlichkeit bleibt dabei oft auf der Strecke. Umso erbitterter k&auml;mpft die Mehrheit im Sachverst&auml;ndigenrat darum, arbeitnehmernahe St&ouml;renfriede fernzuhalten oder wenigsten zu diskreditieren und auszugrenzen.<br>\nAm Mittwoch den 7.11. ist es wieder soweit. Der Sachverst&auml;ndigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung &uuml;bergibt der Bundesregierung sein angebotsorientiertes Jahresgutachten. Der Nimbus der Wirtschaftsweisen hat zwar gelitten. Aber dennoch ist der Sachverst&auml;ndigenrat das prominenteste Beratergremium der Bundesregierung. Seine Wirkung h&auml;ngt nicht nur davon ab, m&ouml;glichst viele und gro&szlig;e Schlagzeilen in den Medien zu produzieren. Es gen&uuml;gt schon, wenn sich die R&auml;te in ihrer angebotsorientierten, also arbeitgebernahen Grundhaltung einig sind, und die Gutachten in diesem Sinne verfasst werden. Wenn das gelingt, dann verfestigt sich die &ouml;ffentliche Wahrnehmung, dass ernsthafte Wirtschaftswissenschaft mit marktliberalen Thesen und Empfehlungen gleichzusetzen ist. Alles was davon ausgeht, dass die Bev&ouml;lkerungsmehrheit der Arbeitnehmer Interessen hat, die nicht mit denen der Arbeitgeber harmonieren, wird zur Quacksalberei gestempelt.<br>\nDer Sachverst&auml;ndigenrat ist dank des Rechts der Gewerkschaften, ein Mitglied vorzuschlagen, die letzte halbwegs prominente Position f&uuml;r einen deutschen &Ouml;konomen, der in wirtschaftspolitischen Fragen die Interessen der Arbeitnehmer einigerma&szlig;en gleichrangig mit in die Betrachtung einbezieht. Seit gut 20 Jahren wurde meines Wissens fast kein Volkswirt mehr an einen wirtschaftspolitisch relevanten Universit&auml;tslehrstuhl berufen, der eine geistige oder sonstige N&auml;he zur falschen Seite der Tarifpartnerschaft aufweist. Entsprechend ruppig geht man zu Werke, wenn es darum geht, diese letzte Bastion &ouml;ffentlich wahrgenommener arbeitnehmernaher &Ouml;konomik auch noch zu schleifen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/1061-wirtschaftsweise-truger\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wenn Forscher teuer t&auml;uschen<\/strong><br>\nWie viel sollen die Griechen sparen? Carmen Reinhart und Kenneth Rogoff erregten 2010 Aufsehen, als sie das in einer Studie exakt bezifferten: Ab 90 Prozent Staatsschuld bricht die Wirtschaft ein. Griechenland hatte Schulden von 150 Prozent der Wirtschaftsleistung. Daher rechtfertigte die US-Studie den umstrittenen Sparkurs f&uuml;r Griechenland und andere Euro-Krise-Staaten. Bis Pr&uuml;fer feststellten: Reinhart\/Rogoff hatten sich verrechnet. Deutsche &Ouml;konomen wollen solche Studien nun &ouml;fter nachpr&uuml;fen.<br>\nFehlerhafte Forschung richtet enormen Schaden an, sagt Gert Wagner vom Deutschen Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW). Reinhart und Rogoff best&auml;tigten f&auml;lschlich eine Theorie, auf die sich EU-Politiker wie der damalige Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble beriefen: &ldquo;Deshalb wurden manche Regierungen gedr&auml;ngt, zu viel zu sparen.&rdquo; Was manche &Ouml;konomen als Grund sehen, warum Griechenland nur langsam aus der Krise kommt.<br>\nIn einem anderen Fall suggerierten Daten, dass Gutverdiener wie Manager oder Selbst&auml;ndige wegen der Einkommensteuer ihre Arbeitszeit reduzieren. So behauptet es ja auch die Mainstream-Theorie. Weniger Arbeiten reduziert das Wirtschaftswachstum. Das diente als Begr&uuml;ndung, den deutschen Spitzensteuersatz ab Ende der 1980er-Jahre von 56 auf 42 Prozent zu senken &ndash; zulasten der Normalverdiener, die unterm Strich mehr zahlen als vor 20 Jahren. Doch die alten Daten stimmten nicht, sagt Wagner. Neuere Messungen ergaben: In Wahrheit arbeiten Gutverdiener ungeachtet der Steuer viel. Trotzdem l&auml;sst die Politik die Spitzensteuer niedrig.<br>\nWagner will zusammen mit Kollegen wie Hilmar Schneider vom Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) solche Fehler schneller korrigieren, bevor sie Schaden anrichten. &ldquo;Ich mache mir Sorgen, dass sich die Wissenschaft ins Abseits man&ouml;vrieren k&ouml;nnte&rdquo;, sagt Schneider. &ldquo;Forscher lassen sich zu schnell zu steilen Thesen hinrei&szlig;en.&rdquo; Doch &uuml;berpr&uuml;ft wird selten: Nur jeder tausendste Aufsatz in renommierten &Ouml;konomie-Journalen ist eine &Uuml;berpr&uuml;fung anderer Aufs&auml;tze.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/oekonomie-forschung-fehler-1.4192926\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.B.:<\/strong> Offenbar sind viele der jeden Tag als Grundlage und Rechtfertigung f&uuml;r weitreichende politische Entscheidungen herangezogenen und zitierten &ldquo;wissenschaftlichen&rdquo; Studien extrem fehlerbehaftet bzw. manipuliert.<\/em><\/p>\n<p><em>Diese Feststellung wird so schlicht und banal im Wissenschafts-Teil der SZ verk&uuml;ndet. Aber letztendlich ist dies einfach die Best&auml;tigung der Existenz von &ldquo;Alternativen Fakten&rdquo;.<\/em><\/p>\n<p><em>Es gibt sie wirklich. Wissenschaftlich best&auml;tigt. Jeder kann sich seinen Fakt durch Studien verifizieren lassen.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Beispiele aus dem Artikel (Griechenland, Spitzensteuersatz, Mindestlohn) sprechen eine schmerzhaft deutliche Sprache.<\/em><\/p>\n<p><em>Und alle Nicht-Experten des entsprechenden Themas, was jeweils wohl zwischen 95% und 99% umfassen d&uuml;rfte, haben noch nicht einmal die M&ouml;glichkeit einzusch&auml;tzen, ob eine Studie &uuml;berhaupt plausibel ist. Sie k&ouml;nnen es nur glauben oder nicht glauben. Je nachdem, wer es ihnen erz&auml;hlt und ob es zu ihrem Weltbild passt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>KPMG, Deloitte, PWC, EY &ndash; Wie eng die Bande zwischen Politik und Wirtschaftspr&uuml;fern sind<\/strong><br>\nDie vier gro&szlig;en Wirtschaftspr&uuml;fungsunternehmen helfen Konzernen, Steuern zu sparen. Das hindert die Regierung nicht daran, sie ebenfalls anzuheuern<br>\nWenn es darum geht, m&ouml;glichst wenig Steuern zu zahlen, sind Unternehmen pfiffig. Deutschland verliert j&auml;hrlich rund 17 Milliarden Euro, weil internationale Konzerne wissen, wie man &ndash; legale &ndash; Steuervorteile und -schlupfl&ouml;cher nutzt. Beraten werden sie dabei h&auml;ufig von den vier gr&ouml;&szlig;ten Wirtschaftspr&uuml;fungsunternehmen, den sogenannten &bdquo;Big Four&ldquo;: PricewaterhouseCoopers (PWC), KPMG, Deloitte und Ernst &amp; Young (EY). Gleichzeitig vergibt der Staat Millionenauftr&auml;ge an die vier gro&szlig;en Wirtschaftspr&uuml;fer.<br>\nDie Wirtschaftspr&uuml;fer werben im Internet mit ihrer Steuersparexpertise. KPMG bietet die Umgestaltung von Unternehmen zur Optimierung von Steuerzahlungen an. Bei Deloitte wird auch nicht vor &bdquo;grenz&uuml;berschreitender Steuerplanung&ldquo; zur&uuml;ck geschreckt, also etwa der Verlagerung von Gewinnen ins Ausland. EY wirbt mit seinen &bdquo;&uuml;ber 35 000 Fachmitarbeitern&ldquo;, darunter seien &bdquo;hochrangige ehemalige Mitarbeiter von Finanzverwaltungen&ldquo;. Diese helfen unter anderem bei der &bdquo;Ermittlung&ldquo; von &bdquo;steuereffizienten Konzernverrechnungspreisen&ldquo;. PWC ber&auml;t Unternehmen, wie die ideale Rechtsform und der optimale &bdquo;Konzernaufbau&ldquo; aussehen k&ouml;nnten. Insgesamt soll &bdquo;die Gesamtbelastung mit Steuern in einem angemessenen Rahmen&ldquo; gehalten werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/kpmg-deloitte-pwc-ey-wie-eng-die-bande-zwischen-politik-und-wirtschaftspruefern-sind\/23288424.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Kramp-Karrenbauer warnt vor sozialem Sprengsatz<\/strong><br>\nCDU-Generalsekret&auml;rin Kramp-Karrenbauer hat das Armutsproblem in Deutschland als sozialen Sprengsatz bezeichnet.<br>\nEs bestehe dringender Handlungsbedarf, sagte sie bei einer Parteiveranstaltung in Landau. Man d&uuml;rfe sich nicht damit abfinden, dass Kinder ausgegrenzt w&uuml;rden. Kramp-Karrenbauer verwies auf eine EU-weite Erhebung, wonach im vergangenen Jahr allein in Deutschland mehr als 15 Millionen Menschen von Armut bedroht waren.<br>\nDie CDU-Politikerin ist eine Bewerberin um den Parteivorsitz. Auch Gesundheitsminister Spahn kandidiert als Nachfolger von Parteichefin Merkel. Zu dessen Bewerbung sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete Wendt im Deutschlandfunk, Spahn verk&ouml;rpere ein konservatives Wertefundament und spreche Gruppen an, die bislang wenig vertreten seien. Insgesamt m&uuml;sse die CDU die schlechten Wahlergebnisse sorgf&auml;ltig analysieren. F&uuml;r viele W&auml;hler sei die Fl&uuml;chtlingskrise nur ein Anlass f&uuml;r ihren Missmut. Die wahre Ursache sei das Gef&uuml;hl, dass der Staat nicht mehr pr&auml;sent sei, so Wendt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/armut-in-deutschland-kramp-karrenbauer-warnt-vor-sozialem.1939.de.html?drn:news_id=941988\">Dlf24<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin U.P.:<\/strong> Da kann Mann\/Frau gespannt sein, wie Frau Kramp-Karrenbauer diesen mit ihrer Partei zu entsch&auml;rfen gedenkt? <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Unionsparteien haben diesen &bdquo;sozialen Sprengsatz&ldquo; selber mit hergestellt &ndash; zusammen mit SPD, Gr&uuml;nen und FDP. Z.B. haben sie in Bundestag und Bundesrat der sog. Hartz-Gesetzgebung zugestimmt, wodurch auch viele Kinder in Armut geraten sind. Und Frau Kramp-Karrenbauer selbst hat weder als Ministerpr&auml;sidentin des Saarlandes noch als Generalsekret&auml;rin der CDU etwas zur Entsch&auml;rfung beigetragen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Mit 20 Semestern gegen Deutschland<\/strong><br>\n&Uuml;ber 2.000 Beutel mit Stiften, einem Wandkalender und verschiedenen Brosch&uuml;ren gab der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) bei der Begr&uuml;&szlig;ung der Erstsemester in der Osnabr&uuml;cker Stadthalle Ende Oktober an die Studierenden aus. Ein &uuml;blicher Vorgang, den es so an vielen Hochschulen in Deutschland gibt. Nicht ganz so &uuml;blich war der Slogan, den der AStA darauf gedruckt hat: &raquo;F&uuml;r Deutschland keinen Finger krumm &ndash; 20 Semester Minimum&laquo;. Beschwerden von den Erstis gab es bei der Begr&uuml;&szlig;ung deshalb nicht, erinnert sich Pauline. Sie ist Referentin f&uuml;r Soziales, Gleichstellung und Inklusion beim AStA.<br>\nDie Junge Union in Osnabr&uuml;ck sieht darin aber einen Skandal &ndash; und stellte gleich mal die repr&auml;sentative Demokratie der verfassten Studierendenschaft in Frage: &raquo;Wer mit antideutschen Slogans bei einer Ersti-Woche wirbt, der hat an einer deutschen Hochschule keinerlei Berechtigung mehr, sich als ausf&uuml;hrendes Organ der Studentenschaft pr&auml;sentieren zu d&uuml;rfen.&laquo; Die Berechtigung leitet sich jedoch nicht von den politischen Auffassung der Jungen Union ab, sondern von der Wahlentscheidung der Studierenden f&uuml;r den 45-k&ouml;pfigen Studierendenrat. Bei der letzten Wahl konnte die Junge Union Hochschulgruppe nur 180 von 1861 W&auml;hlern &uuml;berzeugen und bekam so vier Sitze. Die Mehrheit im Studierendenrat wird von linken Listen getragen, die auf sich 33 Sitze vereinen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1104876.asta-osnabrueck-mit-semestern-gegen-deutschland.html\">neues deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>UN-Ausschuss f&uuml;r wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte zur Einhaltung Deutschlands in Hinblick auf den UN-Sozialpakt<\/strong><br>\n46. Der Ausschuss ist besorgt dar&uuml;ber, dass das Niveau der grundlegenden Sozialleistungen nicht ausreicht, um den Empf&auml;ngernund ihren Familien einen angemessenen Lebensstandard zu erm&ouml;glichen. Er ist auch besorgt &uuml;ber die Berechnungsmethode f&uuml;r das Existenzminimum, die auf einer Stichprobenerhebung der Ausgaben der Haushalte mit dem geringsten Einkommen basiert und einige der Grundkosten ausschlie&szlig;t. Er ist ferner besorgt &uuml;ber die Sanktionen, die Grundsicherungsempf&auml;ngern f&uuml;r Arbeitsuchende nach dem Sozialgesetzbuch II auferlegt werden, die die Leistungen um 30 bis 100 Prozent senken und insbesondere junge Menschen betreffen, deren Leistungen vollst&auml;ndig aufgehoben werden, wenn befunden wird, dass diese ihre Pflichten verletzt haben. Er bekr&auml;ftigt au&szlig;erdem seine Besorgnis &uuml;ber die Definition der als &gt;&gt;angemessen&lt;&lt; eingestuften Besch&auml;ftigung, die von Arbeitssuchenden angenommen werden muss. (Art. 6, 9 und 11)\n47. Der Ausschuss empfiehlt dem Vertragsstaat, die H&ouml;he der grundlegenden Sozialleistungen durch eine Verbesserung der Berechnungsmethoden f&uuml;r das Existenzminimum in Anbetracht des Urteils des Bundesverfassungsgerichts vom 23. Juli 2014 zu erh&ouml;hen. Er fordert den Vertragsstaat au&szlig;erdem dazu auf, das Sanktionsregime zu &uuml;berpr&uuml;fen, um sicherzustellen, dass das Existenzminimum stets Anwendung findet. Er empfiehlt ferner, dass der Vertragsstaat ausdr&uuml;ckliche Kriterien f&uuml;r die Beurteilung der Eignung der Besch&auml;ftigung in &Uuml;bereinstimmung mit dem Artikel 21 Absatz 2 der IAO (Nr. 168) zur Besch&auml;ftigungsf&ouml;rderung und zum Schutz gegen Arbeitslosigkeit von 1988 festlegt. Der Ausschuss macht den Vertragsstaat auf seine allgemeine Anmerkung Nr. 19 (2008) zum Recht auf soziale Sicherheit aufmerksam.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.maskenfall.de\/?p=12950\">Maskenfall<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zuwanderung aus anderen EU-L&auml;ndern hat Deutschland seit 2011 zus&auml;tzliches Wirtschaftswachstum beschert<\/strong><br>\nSeit dem Jahr 2011 sind &uuml;ber f&uuml;nf Millionen Zuwanderer aus anderen EU-L&auml;ndern nach Deutschland eingewandert &ndash; DIW-Simulation zeigt, dass diese Zuwanderung das BIP-Wachstum um durchschnittlich 0,2 Prozentpunkte pro Jahr erh&ouml;ht hat &ndash; Es muss mehr f&uuml;r qualifikationsgerechte Erwerbschancen getan werden, zum Beispiel &uuml;ber bessere Anerkennung ausl&auml;ndischer Abschl&uuml;sse (&hellip;)<br>\nDie Berechnungen ergeben, dass Verschlechterungen der gesamtwirtschaftlichen Situation im Herkunftsland im Vergleich zu Deutschland der Haupttreiber f&uuml;r die Migration sind &ndash; sie erkl&auml;ren mehr als die H&auml;lfte der Ver&auml;nderungen der EU-Zuwanderung (60 Prozent). Entwicklungen, die allein vom Arbeitsmarkt ausgehen, haben einen Anteil von rund einem Viertel an der Zuwanderung aus der restlichen EU. Dar&uuml;ber hinaus erkl&auml;rt auch die Entwicklung der Migrationskosten einen merklichen Anteil von 16 Prozent der EU-Zuwanderung.<br>\n&bdquo;Unsere Analyse zeigt, dass die nicht asylbedingte Zuwanderung nach Deutschland eng an den Verlauf der deutschen Konjunktur und die Lage auf dem Arbeitsmarkt im Vergleich zu den Herkunftsl&auml;ndern gekoppelt ist&ldquo;, so Janine Hart. &bdquo;EU-Zuwanderer kommen zu uns, um Arbeit zu finden &ndash; und meistens geschieht das auch, wie viele Statistiken zeigen.&ldquo;<br>\nDie meisten der EU-Zuwanderer sind jung, gut qualifiziert und haben eine hohe Erwerbsbeteiligung. Im Jahr 2017 betrug die Erwerbsquote von B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern aus der restlichen EU 74,6 Prozent &ndash; bei Deutschen waren es 70,6 Prozent. (&hellip;)<br>\nVor dem Hintergrund einer alternden Bev&ouml;lkerung und zunehmender Fachkr&auml;fteengp&auml;sse auf dem deutschen Arbeitsmarkt ist es wichtig, das Zuwanderungspotential aus anderen EU-L&auml;ndern weiter heben zu k&ouml;nnen. &bdquo;Um weiterhin attraktiv f&uuml;r Zuwanderer aus Europa zu bleiben, wird sich Deutschland noch etwas mehr anstrengen m&uuml;ssen, denn in vielen L&auml;ndern vor allem im Euroraum geht es mit der Wirtschaft mittlerweile wieder bergauf&ldquo;, so Marius Clemens. &bdquo;Wichtig ist, dass Zuwanderer mehr M&ouml;glichkeiten bekommen, Jobs zu finden, die ihren Qualifikationen entsprechen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.diw.de\/de\/diw_01.c.605566.de\/themen_nachrichten\/zuwanderung_aus_anderen_eu_laendern_hat_deutschland_seit_2011_zusaetzliches_wirtschaftswachstum_beschert.html\">DIW Berlin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die komplette Studie k&ouml;nnen Sie <a href=\"https:\/\/www.diw.de\/documents\/publikationen\/73\/diw_01.c.605455.de\/18-44.pdf\">hier nachlesen<\/a>. Kann es sein, dass das DIW arbeitgeber-freundlich argumentiert, wenn es eine &bdquo;alternde Bev&ouml;lkerung&ldquo; und &bdquo;zunehmnde Fachkr&auml;fteengp&auml;sse&ldquo; voraussetzt? Bitte lesen Sie dazu erneut u.a. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40366\">Ein Zuwanderungsgesetz gegen Fachkr&auml;ftemangel? Zeit f&uuml;r ein wenig simple Nachhilfe in Sachen Wirtschaftswissenschaften<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27425\">Demographischer Wandel, die Rente und Fachkr&auml;ftemangel &ndash; wie Fl&uuml;chtlinge instrumentalisiert werden<\/a>.<\/em><br>\n<em>Hat das DIW die Qualit&auml;t der BIP-Zunahme ber&uuml;cksichtigt? Mit etwas Zynismus sei darauf hingewiesen, dass auch Organisierte Kriminalit&auml;t das BIP steigern k&ouml;nnte https:\/\/www.wiwo.de\/politik\/konjunktur\/schattenwirtschaft-drogenhandel-und-tabakschmuggel-kommen-ins-bip\/9650498.html. Und klingt es nicht widerspr&uuml;chlich, wenn einerseits eine bessere Anerkennung ausl&auml;ndischer Abschl&uuml;sse gefordert wird, andererseits jedoch Statistiken ausweisen, dass Arbeitsaufnahme bereits aktuell &bdquo;meistens&ldquo; geschehe?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&bdquo;Wir hassen alle Afrikaner&ldquo;<\/strong><br>\nEin junger K&ouml;lner hat bei der Polizei in Sachsen Fremdenfeindlichkeit erlebt und seine Erlebnisse &ouml;ffentlich gemacht. Was er heute macht &ndash; und wie die Polizei in NRW &auml;hnliche Vorf&auml;lle verhindern will. (&hellip;)<br>\nNeumeyers Ver&ouml;ffentlichungen l&ouml;sten einigen Wirbel aus. Die Leipziger Polizei-Akademie berief eine Schulkonferenz ein, um die Vorf&auml;lle zu besprechen. Gegen einen Polizeisch&uuml;ler wurde ein Disziplinarverfahren er&ouml;ffnet. Der Leiter der Bereitschaftspolizei erkl&auml;rte: &bdquo;Rassistisches Gedankengut hat in den Reihen der Polizei keinen Platz.&ldquo; Neumeyer selbst gab eine schriftliche Stellungnahme ab, in der er Namen von Vorgesetzten und ehemaligen Mitstreitern nannte. Eine Einladung zu einem pers&ouml;nlichen Gespr&auml;ch in die Akademie lehnte er jedoch zun&auml;chst ab. &bdquo;Ich m&ouml;chte mich dort aktuell nicht &ouml;ffentlich zeigen&ldquo;, sagt er. In den sozialen Netzwerken wurde Neumeyer nach den Ver&ouml;ffentlichungen verunglimpft, er f&uuml;rchtet Rache. &bdquo;Mich beschimpfen Leute als &lsquo;Nestbeschmutzer&rsquo;, die in ihrem Profil &lsquo;Arbeit macht frei&rsquo;-Fotos stehen haben. Das spricht f&uuml;r sich&ldquo;, sagt er. Besagter Spruch prangte in der NS-Zeit &uuml;ber dem Eingangstor zum Konzentrationslager Auschwitz. (&hellip;)<br>\nMit seinem Fachabitur-Abschluss k&ouml;nnte er sich nun auch in NRW f&uuml;r den Dienst bewerben. Doch ganz gefeit vor F&auml;llen wie in Sachsen ist man auch hier nicht. 2014 wurde in Aachen ein Anw&auml;rter aus dem Dienst entlassen, weil er eine Kommilitonin fremdenfeindlich beleidigte. &bdquo;Solche Vorf&auml;lle dulden wir in keiner Form. Sie werden geahndet und f&uuml;hren bei Anw&auml;rtern zur Entlassung&ldquo;, sagt Victor Ocansey, Sprecher der zust&auml;ndigen Polizei-Ausbildungsbeh&ouml;rde LAFP. Seit diesem Jahr m&uuml;ssen der Beh&ouml;rde s&auml;mtliche F&auml;lle von Fehlverhalten im Rahmen der Ausbildung gemeldet werden. &bdquo;Vergleichbare F&auml;lle wie der mutma&szlig;liche in Sachsen oder dem vor vier Jahren in Aachen sind uns seither nicht bekannt geworden&ldquo;, sagt Ocansey.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/nrw\/polizei-sachsen-rassismus-und-fremdenfeindlichkeit-in-der-ausbildung_aid-34181801\">RP-online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Break-in Attempted at Assange&rsquo;s Residence in Ecuador Embassy<\/strong><br>\nAn attempted break-in at Julian Assange&rsquo;s residence inside the Ecuadorian Embassy in London on Oct. 29, and the absence of a security detail, have increased fears about the safety of the WikiLeak&rsquo;s publisher.<br>\nLawyers for Assange have confirmed to activist and journalist Suzie Dawson that Assange was awoken in the early morning hours by the break-in attempt. They confirmed to Dawson that the attempt was to enter a front window of the embassy. A booby-trap Assange had set up woke him, the lawyers said.<br>\nScaffolding has appeared against the embassy building in the Knightsbridge section in London which &ldquo;obscures the embassy&rsquo;s security cameras,&rdquo; the lawyers said.<br>\nOn the scaffolding electronic devices, presumably to conduct surveillance, can be seen, just feet from the embassy windows.<br>\nLater on the day of the break-in, Sean O&rsquo;Brien, a lecturer at Yale University Law School and a cyber-security expert, was able to enter the embassy through the front door, which was left open. Inside he found no security present. Someone from the embassy emerged to tell him to send an email to set up an appointment with Assange. After emailing the embassy, personnel inside refused to check whether it had been received or not. (&hellip;)<br>\nThe new Ecuadorian government indicated in the Spring that Assange would eventually have to leave the embassy. Assange fears that if he leaves the British government will arrest him on a minor charge of skipping bail when he legally sought asylum inside the embassy in June of 2012.<br>\nAssange and his lawyers fear that if he is detained by British authorities he would be extradited to the United States where they believe there is a sealed indictment against him possibly on espionage charges for simply publishing classified documents that he has not been accused of stealing.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/consortiumnews.com\/2018\/11\/03\/break-in-attempted-at-assanges-residence-in-ecuador-embassy\/\">Consortium News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Kalter Faschismus<\/strong><br>\nDie Unmenschlichkeit des Verelendungsprogramms Hartz IV erinnert an finstere Zeiten der deutschen Geschichte. (&hellip;)<br>\nAuch aus meiner Sicht ist Faschismus ein Krisenprodukt des Kapitalismus, das in Deutschland w&auml;hrend der Endphase der Weimarer Republik aufkam, weil es mehr und mehr Menschen sozio&ouml;konomisch schlechtging; weil der deutsche Faschismus finanziert und an die Macht intrigiert wurde unter anderem von Vertretern der Rhein-Ruhr-Schwerindustrie. Und weil sich in anderen L&auml;ndern Europas &ndash; in Ungarn, &Ouml;sterreich, Polen zum Beispiel &ndash; unter den Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise &auml;hnliche Rechtstendenzen entwickelten, da sozio&ouml;konomischer Verfall und Aufstieg von Rechtsparteien wieder und wieder &ndash; genau in dieser Verschr&auml;nkung &ndash; auch das Geschehen nach dem Zweiten Weltkrieg bestimmte, l&auml;sst sich mit einigem historischen Recht der Satz formulieren: Der Kapitalismus birgt unabl&auml;ssig in sich die Faschisierungsgefahr. Kommt zu einer bestimmten Psychologie<br>\ndie Angst vor dem eigenen materiellen Abstieg hinzu,<br>\nsehen sich diese Menschen verraten von den etablierten Parteien<br>\nund zu wenig gesch&uuml;tzt von der Demokratie,<br>\nwird au&szlig;erdem dieser Entwicklungsprozess von den politischen und\/oder &ouml;konomischen &bdquo;Eliten&ldquo; des Landes aktiv unterst&uuml;tzt oder bef&ouml;rdert,<br>\ndann droht in bestimmten Bev&ouml;lkerungsschichten bei Menschen mit einer bestimmten Mentalit&auml;t fast zwangsl&auml;ufig das Abdriften nach rechts. Vor allem die Forschungen des Bielefelder P&auml;dagogen und Gewaltforschers Wilhelm Heitmeyer und seines Teams sind dabei seit Jahren von besonderem Interesse. (&hellip;)<br>\nWer der B&uuml;rokratie schon bei kleinsten Verfehlungen der Zwangsarbeitslosen, der Aufstocker und Armutsrentner sch&auml;rfste Sanktionsrechte einr&auml;umt &ndash; konkret: K&uuml;rzung des Regelsatzbetrages bis hinunter auf null! &ndash;, spielt mit dem Leben dieser Menschen. Was per definitionem durch den Staat Grundsicherung im Sinne von &bdquo;Existenzminimum&ldquo; ist, darf nicht unterschritten werden, weil damit das Mittel der Strafe per definitionem dieses Gesetzeswerkes die Sanktion Existenzvernichtung ist.<br>\nMit Hartz-IV wurde dieses sadistische Bestrafungsrecht gegen&uuml;ber Hilfebed&uuml;rftigen aber Recht und Gesetz, und seit dem 1. Januar 2005 wird dieses Gesetz &ndash; das nat&uuml;rlich kein Recht ist! &ndash; von den Beh&ouml;rden auch wieder und wieder exekutiert. Was im Strafrecht wie im gesamten Rechtswesen der Bundesrepublik sonst nach wie vor rechtsg&uuml;ltiger Rechtsgrundsatz ist, das sogenannte &bdquo;&Uuml;berma&szlig;verbot&ldquo;, ein &Uuml;bertreibungshindernis, das selbst bei schwersten Verbrechen einzuhalten ist, das ist f&uuml;r die &Auml;rmsten der Armen in der Bundesrepublik seit dem 1. Januar 2005 au&szlig;er Kraft gesetzt.<br>\nUm den Ma&szlig;stab meines gesamten Vortrags heranzuziehen &ndash; den Ma&szlig;stab Humanit&auml;t, klar definiert in den Artikeln der UNO-Menschenrechts-Charta aus dem Jahre 1948 sowie in den UN-Deklarationen danach (1966\/1973), in der Zivil-Charta und der Sozial-Charta: was da als Gesetzeswerk zum 1. Januar 2005 in Kraft getreten ist, das ist Entmenschlichung der Legislative und Entmenschlichung der B&uuml;rokratie. Das ist &bdquo;gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit&ldquo; (GMF) in der Gestalt von leidenschaftslosen Paragraphen und ihrer leidenschaftslosen Beh&ouml;rdenexekution an den betroffenen Menschen seit nunmehr fast einem ganzen Jahrzehnt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/neue-debatte.com\/2018\/11\/03\/kalter-faschismus\/\">Neue Debatte<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> W&uuml;nschenswert ist, dass die Richter in Karlsruhe mit einem Grundsatzurteil <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46854#h01\">eine Kehrtwende einl&auml;uten<\/a>, zu der die Politik alleine (ohne juristischen Beschluss) offensichtlich nicht gewillt oder in der Lage ist. Bitte lesen Sie dazu auch &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46867\">Wie man es dreht und wendet: Gegen Armut hilft Geld<\/a>&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>ARD-aktuell macht dem Merz die R&auml;uberleiter<\/strong><br>\nF&uuml;r den Bewerber um den CDU-Vorsitz wird der Rote Teppich ausgerollt \/ ARD-aktuell missachtet ihre gesetzlichen Programmrichtlinien<br>\nDie Tagesschau und ihre Geschwistersendungen der ARD-aktuell bew&auml;hren sich derzeit als Steigb&uuml;gelhalter des Finanzmanagers Friedrich Merz bei dessen Bewerbung um den CDU-Vorsitz. Er ist als Vorsitzender des Vereins &bdquo;Atlantik-Br&uuml;cke&ldquo; ein Wassertr&auml;ger der USA und der Geldaristokratie; ein Transatlantiker par excellence, verbr&uuml;dert im Geiste mit ARD-Repr&auml;sentanten wie dem Tagesthemen-Moderator Zamperoni, Tina Hassel, dem WDR-Intendanten Buhrow, WDR-Fernsehprogrammdirektor Sch&ouml;nenborn und dem BR-Intendanten Wilhelm, die wie viele andere namhafte Figuren des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks Atlantikbr&uuml;cken-Vereinsmitglieder sind. Zwar schreibt das Gesetz dem &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk vor, in seinem Informationsangebot die Grunds&auml;tze der Unabh&auml;ngigkeit und Objektivit&auml;t zu wahren, seine Nachrichtensendungen parteipolitisch neutral zu gestalten, der Wahrheit verpflichtet, um Vollst&auml;ndigkeit bem&uuml;ht. Im Falle Merz praktiziert der Laden jedoch wieder einmal parteipolitische Vetternwirtschaft.<br>\nKanzlerin Angela Merkel hatte nach der Serie von Wahlschlappen ihrer Partei am 29. Oktober &ouml;ffentlich erkl&auml;rt, auf dem CDU-Parteitag im Dezember nicht noch einmal f&uuml;r den Vorsitz kandidieren zu wollen. Schon vorher waren mehrere Bewerber um das Parteiamt bekannt. Die ARD-aktuell nannte in ihren ersten Sendungen nach dem Merkel-Auftritt aber nur zwei, beide politische Funktionstr&auml;ger: CDU-Generalsekret&auml;rin Annegret Kramp-Karrenbauer und Gesundheitsminister Jens Spahn. Die hatten nun flugs ebenfalls &bdquo;ihren Hut in den Ring geworfen.&ldquo; Die Scheinsachlichkeit w&auml;hrte allerdings nur Stunden. Noch gleichentags brachte die Tagesschau wie alle anderen Mainstreammedien einen Nachfolgekandidaten &bdquo;ins Gespr&auml;ch&ldquo;: Friedrich Merz. Der hatte sich zwar bis dahin noch gar nicht als Bewerber gemeldet, aber offenbar schon viele Wochen zuvor partei- und medieninterne Strippen gezogen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2018\/11\/02\/ard-aktuell-macht-dem-merz-die-raeuberleiter\/\">Friedhelm Klinkhammer und Volker Br&auml;utigam<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-46891","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/46891","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=46891"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/46891\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":46894,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/46891\/revisions\/46894"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=46891"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=46891"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=46891"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}