{"id":46950,"date":"2018-11-08T08:35:13","date_gmt":"2018-11-08T07:35:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46950"},"modified":"2018-11-08T08:35:13","modified_gmt":"2018-11-08T07:35:13","slug":"hinweise-des-tages-3242","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46950","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46950#h01\">Wirtschaftsweise wollen soziale Spaltung vertiefen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46950#h02\">&ldquo;Wir m&uuml;ssen uns jetzt langfristig auf Trump einstellen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46950#h03\">Too Big to Jail<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46950#h04\">Sozialdemokrat und Wirtschaftsfreund: Olaf Scholz bremst EU-Digitalsteuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46950#h05\">Scholz streicht Milliarden: Groko verschiebt Ausbau von Ganztagsschulen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46950#h06\">F&uuml;r ein Grundeinkommensjahr!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46950#h07\">Weiter auf dem Weg der Polarisierung: Von dauerhafter Armut und verfestigtem Reichtum. Befunde aus dem WSI-Verteilungsbericht 2018<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46950#h08\">Eine gute Rente ist finanzierbar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46950#h09\">Jobwunder? Nein, die Agenda 2010 hat keine Arbeit geschaffen&hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46950#h10\">Ausgerechnet Schwedens Notenbank wird zur K&auml;mpferin f&uuml;r das Bargeld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46950#h11\">Die nukleare Frage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46950#h12\">Der Fall Skripal: Ein perfektes Alibi?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46950#h13\">Stieg Larssons Verm&auml;chtnis &ndash; umfangreiche Recherchen zum Mord an Olof Palme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46950#h14\">Fl&uuml;chtlinge nicht Ursache f&uuml;r Rechtsruck, sondern Medien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46950#h15\">Stell dir vor, es ist Wahlkampf und keiner merkt&lsquo;s<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wirtschaftsweise wollen soziale Spaltung vertiefen<\/strong><br>\n&bdquo;Die Forderungen der Wirtschaftsweisen im aktuellen Jahresgutachten lassen sich allesamt auf einen Nenner bringen: Unternehmen entlasten, soziale Spaltung vertiefen. Diese Vorschl&auml;ge sind absurd, sie gef&auml;hrden den sozialen Zusammenhalt und damit auch den Wirtschaftsstandort Deutschland. Die Mittel f&uuml;r den Sachverst&auml;ndigenrat Wirtschaft sind reine Steuerverschwendung&ldquo;, kommentiert Klaus Ernst, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, das Jahresgutachten des Sachverst&auml;ndigenrats Wirtschaft. Ernst weiter: &bdquo;Mit ihrer Ablehnung einer lenkenden Industriepolitik verkennen die Mitglieder des Sachverst&auml;ndigenrats Wirtschaft, Peter Bofinger ausgenommen, dass wirtschaftlich erfolgreiche L&auml;nder wie China, Japan oder die USA technologischen Fortschritt durch staatliche Einflussnahme erreicht haben.<br>\nAuch die Forderung nach einer weiteren Erh&ouml;hung des gesetzlichen Renteneintrittsalters ist weltfremd und geht an den Interessen der Bev&ouml;lkerung vollst&auml;ndig vorbei. Gleiches gilt f&uuml;r die Kritik an den ohnehin unzureichenden bereits realisierten oder geplanten Reformen zur Einschr&auml;nkung von Leiharbeit, Kettenbefristungen und sachgrundlosen Befristungen. Leidtragende solcher Vorschl&auml;ge sind die, die in besonderem Ma&szlig;e auf staatlichen Schutz angewiesen sind. Der Traum von einer B&uuml;rgerpauschale, die Beitr&auml;ge zur Gesetzlichen Krankenversicherung vom Einkommen entkoppelt, sowie das Ansinnen, Fahrverbote durch eine St&auml;dte-Maut zu ersetzen, schaden ebenfalls Menschen mit niedrigen Einkommen und erh&ouml;hen die soziale Spaltung. Der Sachverst&auml;ndigenrat empfiehlt weiterhin, den Ausbau der digitalen Infrastruktur &sbquo;technologieneutral&lsquo; zu gestalten, den fl&auml;chendeckenden Aufbau eines Glasfasernetzes zu &uuml;berdenken und die Netzneutralit&auml;t zu lockern. Auch dies geht auf Kosten der ohnehin abgeh&auml;ngten l&auml;ndlichen R&auml;ume. Der verst&auml;rkte internationale Steuerwettbewerb sorgt f&uuml;r weitere Steuerausf&auml;lle und trifft abermals diejenigen, die auf eine gute &ouml;ffentliche Ausstattung angewiesen sind.<br>\nUnter dem Strich ist das Gutachten v&ouml;llig unbrauchbar, der Erkenntnisgewinn ist minimal, und die avisierten Ziele sind g&auml;nzlich unsozial.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/wirtschaftsweise-wollen-soziale-spaltung-vertiefen\/\">Die Linke. im Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Im Hinblick auf China und Japan hat Klaus Ernst absolut recht. Dort wurde oder wird durch den Staat gezielt Industriepolitik betrieben. Chinesische Firmenaufk&auml;ufe im Westen werden massiv durch staatliche Kredite gest&uuml;tzt. Es ist fast schon trivial, in diesem Zusammenhang wieder einmal darauf hinzuweisen, dass die m&auml;chtigste Wirtschaftsnation w&auml;hrend der industriellen Revolution des 19. Jahrhunderts, England, geradezu idealtypisch protektionistische Handelspolitik betrieben hat. Das Fazit ist v&ouml;llig korrekt: F&uuml;r diesen neoliberalen Schwachsinn auch noch Steuergelder zu verschwenden ist absurd.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Sachverst&auml;ndige lenken Deutschland aufs Abstellgleis: DGB kritisiert Gutachten der Wirtschaftsweisen<\/strong><br>\nAuf deutliche Kritik des Deutschen Gewerkschaftsbunds st&ouml;&szlig;t das neue Jahresgutachten des Sachverst&auml;ndigenrats (SVR). &bdquo;Wer die wirtschaftspolitischen Weichen in diese Richtung stellt, lenkt das Land aufs Abstellgleis&ldquo;, sagte DGB-Vorstandsmitglied Stefan K&ouml;rzell am Mittwoch in Berlin.<br>\nDie steuerpolitischen Empfehlungen des SVR weisen laut K&ouml;rzell in die falsche Richtung: &bdquo;Wenn der Rat bei der Unternehmensbesteuerung empfiehlt, den von den USA angefachten Steuerwettbewerb mitzumachen, w&auml;re das ein Einstieg in den Wettlauf nach unten. Die Konzerne w&uuml;rden letztlich noch weniger zum Gemeinwohl und zur &ouml;ffentlichen Infrastruktur beitragen. Schon an diesem Punkt zeigt sich, wie wichtig das Sondervotum von zumindest einem Wirtschaftsweisen ist &ndash; und es ist gut, dass Peter Bofinger hier widerspricht.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++5b7a5168-e276-11e8-9d0a-52540088cada\">DGB<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Wenn Trump die Steuern f&uuml;r Unternehmen senkt, die einen positiven Finanzierungssaldo haben, ist das kaum zu verstehen aber dennoch eine andere Sache als das, was der Sachverst&auml;ndigenrat in Form der Nachahmung der Bundesregierung empfiehlt. Wenn Deutschland Steuern f&uuml;r Unternehmen senken soll, die ebenfalls &Uuml;bersch&uuml;sse angeh&auml;uft haben, ist das noch absurder. Denn Trump erh&ouml;ht die Staatsverschuldung seines Landes permanent, die Bundesregierung predigt hingegen die Schwarze Null und tut alles f&uuml;r eine Begrenzung der Neuverschuldung. Wie soll das also funktionieren, was der Sachverst&auml;ndigenrat da vorschl&auml;gt? Das ginge ja nur, wenn das Ausland bereit ist, noch mehr Schulden zu machen und gleichzeitig Peter Altmaier und Olaf Scholz zu ertragen, die dem Ausland oberlehrerhaft vorwerfen, immer wieder zu hohe Defizite einzugehen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&ldquo;Wir m&uuml;ssen uns jetzt langfristig auf Trump einstellen&rdquo;<\/strong><br>\nDie Midterm-Wahlen werden Folgen auch f&uuml;r Deutschland haben, sagt der Politikwissenschaftler Christian Hacke: Trump hat R&uuml;ckenwind, Deutschland muss seinen Kurs &uuml;berdenken. Nach der Wahlnacht in den USA wird viel dar&uuml;ber gesprochen, dass die Demokraten das Repr&auml;sentantenhaus erobert haben. Politikwissenschaftler und USA-Experte Christian Hacke findet im Interview an der Wahl andere Aspekte viel bemerkenswerter und fordert Konsequenzen in der deutschen Au&szlig;enpolitik. [&hellip;]<br>\nDer Verlust des Repr&auml;sentantenhauses war eingepreist?<br>\nV&ouml;llig, das ist keine &Uuml;berraschung. Der Sieg im Senat ist das entscheidende, und es ist ein satter Sieg, mit dem so nicht zu rechnen war. Er sendet ein erhebliches positives Signal f&uuml;r Trump und die Republikaner aus. Es ist ein Zeichen, dass wir uns langfristig auf Trump einstellen m&uuml;ssen. [&hellip;]<br>\nHat Au&szlig;enpolitik bei den US-W&auml;hlern irgendeine Rolle gespielt?<br>\nEntscheidend war die Wirtschaft, und da ist Trumps protektionistischer Kurs mit den Ma&szlig;nahmen gegen China bei vielen W&auml;hlern gut angekommen. Es gibt Untersuchungen, dass 800.000 neue Arbeitspl&auml;tze f&uuml;r Schwarze entstanden sind. So fragw&uuml;rdig die Au&szlig;enpolitik und die &ldquo;Fake diplomacy&rdquo; mit Scheinl&ouml;sungen mit Nordkorea ist: Die meisten W&auml;hler haben da die Feinheiten nicht wahrgenommen, bei denen bleibt h&auml;ngen, dass er etwas bewegt hat und gesprochen wird statt gebombt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ausland\/usa\/id_84740298\/nach-midterm-wahlen-wir-muessen-uns-langfristig-auf-trump-einstellen-.html\">T-Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Josef Braml &uuml;ber die Midterms: &ldquo;Diese Welle tr&auml;gt Trump zur Wiederwahl&rdquo;<\/strong><br>\nn-tv.de: Was ist Ihr Fazit nach den Zwischenwahlen in den USA?<br>\nJosef Braml: Die &ldquo;blaue Welle&rdquo; der Demokraten wird Donald Trump in zwei Jahren zur Wiederwahl tragen. Dank der leichten demokratischen Brandung bei den Kongresswahlen &ndash; denn mehr war es nicht &ndash; kann er in zwei Jahren wieder ins Wei&szlig;e Haus surfen.<br>\nSie sehen Trump durch den Ausgang dieser Wahl gest&auml;rkt?<br>\nOh ja. Die gro&szlig;e Gefahr ist nur, dass die deutsche und europ&auml;ische Politik die demokratische Mehrheit im Repr&auml;sentantenhaus zum Anlass nimmt, weiter davon zu tr&auml;umen, dass die innere Gewaltenkontrolle in den USA das Problem f&uuml;r uns l&ouml;sen wird und Trump eine Episode bleibt, die nach vier Jahren vorbei ist. [&hellip;]<br>\nSie erwarten, dass die USA den Iran angreifen?<br>\nIch gehe davon aus, dass es passiert. Umso schneller, wenn Sonderermittler Mueller Material ans Tageslicht bef&ouml;rdert, das Trump schadet. Dann k&ouml;nnte der versuchen, mit einem au&szlig;enpolitischen Scharm&uuml;tzel daf&uuml;r zu sorgen, dass die Abgeordneten und Senatoren sich hinter dem Oberbefehlshaber versammeln. Mueller, der Hoffnungstr&auml;ger f&uuml;r viele, k&ouml;nnte Ausl&ouml;ser einer gef&auml;hrlichen Dynamik werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Diese-Welle-traegt-Trump-zur-Wiederwahl-article20710105.html\">n-tv<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Too Big to Jail<\/strong><br>\nDie Aktienanteile steigen: Der Finanzgigant Blackrock dr&auml;ngt auf den lukrativen Wohnungsmarkt und hat mit Deutschlandchef Friedrich Merz einen m&auml;chtigen Verb&uuml;ndeten an seiner Seite. F&uuml;r Mieter, insbesondere von Vonovia und Co., ist das eine weitere Hiobsbotschaft.<br>\nEs sind Summen, die jedes Vorstellungsverm&ouml;gen &uuml;bersteigen. Mit 6,3 Billionen US-Dollar verwaltet der weltweit aktive Finanzdienstleister Blackrock ein Verm&ouml;gen, das fast doppelt so gro&szlig; ist wie das deutsche Bruttoinlandsprodukt (3,685 Billionen US-Dollar). W&auml;re Blackrock ein Land, w&auml;re es nach den USA und China die drittgr&ouml;&szlig;te Volkswirtschaft des Planeten &ndash; und das, obwohl das Unternehmen erst 1988 gegr&uuml;ndet worden ist.<br>\nSo viel Kapital hat Gewicht: Rund um den Globus sch&auml;tzen nicht nur Privatkunden, sondern auch Regierungen die Beratungsleistungen des Verm&ouml;gensverwalters. Dabei k&ouml;nnten die Dr&auml;hte bald noch k&uuml;rzer werden. Mit Friedrich Merz bewirbt sich nun der Aufsichtsratschef von Blackrock Deutschland um den Vorsitz der CDU, und eines Tages wom&ouml;glich um die Kanzlerschaft. Vergangene Woche bekundete der Politik-R&uuml;ckkehrer, der einst ank&uuml;ndigte, nicht in die Politik zur&uuml;ckkehren zu wollen, er sehe hier &ldquo;keinerlei Konfliktlage&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/wirtschaft\/397\/too-big-to-jail-5455.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Sozialdemokrat und Wirtschaftsfreund: Olaf Scholz bremst EU-Digitalsteuer<\/strong><br>\nBundesfinanzminister Olaf Scholz torpediert in Br&uuml;ssel die Pl&auml;ne f&uuml;r eine faire Besteuerung der Internetkonzerne. Sein Argument: Das k&ouml;nnte der Wirtschaft schaden. Der Sozialdemokrat k&ouml;nnte der Digitalsteuer damit den Todessto&szlig; versetzt haben.<br>\nSeit Monaten ringen die EU-Staaten um eine gemeinsame Position zu einer Digitalsteuer f&uuml;r gro&szlig;e Tech-Konzerne wie Google und Facebook. Doch Deutschland torpediert eine L&ouml;sung. Bei einer Ratssitzung in Br&uuml;ssel erteilte Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) heute dem Dr&auml;ngen einiger EU-Staaten auf eine Einigung bis Jahresende eine Absage. Es solle nur dann eine EU-Digitalsteuer geben, wenn bis Sommer 2020 keine L&ouml;sung mit den USA und anderen Industriestaaten der OECD erreicht werde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2018\/sozialdemokrat-und-steuergegner-olaf-scholz-bremst-eu-digitalsteuer\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Scholz streicht Milliarden: Groko verschiebt Ausbau von Ganztagsschulen<\/strong><br>\nUnion und SPD verschieben eines ihrer zentralen Projekte aus dem Koalitionsvertrag: den Ausbau von Ganztagsschulen und der Hortbetreuung f&uuml;r Grundsch&uuml;ler. Nach Informationen des Redaktionsnetzwerkes Deutschland (RND) hat Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) die eigentlich f&uuml;r dieses Programm eingeplanten zwei Milliarden Euro wieder aus der Haushaltsplanung f&uuml;r 2019 gestrichen.<br>\nDer Betrag war in dem im Sommer von Bundeskabinett beschlossenen Etatentwurf noch in Form einer &bdquo;globalen Mehrausgabe&ldquo; vorgesehen. Dieser Posten ist in der Fassung, die bei der sogenannten Bereinigungssitzung des Bundestags-Haushaltsausschusses am Donnerstag beschlossen werden soll, nicht mehr enthalten. [&hellip;]<br>\nDer Spielraum f&uuml;r andere Ausgaben steigt entsprechend. Scholz hatte bereits angek&uuml;ndigt, mehr Geld f&uuml;r die Entwicklungshilfe und die Verteidigung bereit zu stellen. Das ergibt sich auch aus seiner Vorlage f&uuml;r die Bereinigungssitzung im Bundestag, die dem RND vorliegt. Danach soll das Entwicklungsministerium 260 Millionen Euro mehr bekommen als urspr&uuml;nglich geplant, f&uuml;r das Verteidigungsministerium ist f&uuml;r das n&auml;chste Jahr ein Plus von 320 Millionen Euro vorgesehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik\/rnd\/scholz-streicht-milliarden-groko-verschiebt-ausbau-von-ganztagsschulen-31549518\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Mehr Geld f&uuml;r R&uuml;stung und daf&uuml;r weniger Mittel f&uuml;r Bildung. Ob das die klaren Ziele und Botschaften sind, von denen die SPD-F&uuml;hrungsspitze zu Beginn der Woche gesprochen hat?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>F&uuml;r ein Grundeinkommensjahr!<\/strong><br>\nDie Debatte &uuml;ber das Grundeinkommen ist richtig. Umbr&uuml;che in der Arbeitswelt, die Digitalisierung, die Arbeitsverdichtung, die Sehnsucht nach einer neuen Balance von Arbeit und Freizeit heizen diese Diskussion an. Die SPD muss die Debatte &uuml;ber ein Grundeinkommen als Chance begreifen und in unserem Sinne gestalten. Ein Beitrag von Lars Klingbeil.<br>\nWir wollen mehr Freiheit f&uuml;r Besch&auml;ftigte. Mehr Erholung. Mehr Chancen auf Weiterbildung und Neuorientierung. Ich werbe deshalb f&uuml;r das Grundeinkommensjahr, mit der wir die Freiheit des Grundeinkommens mit der Wertsch&auml;tzung f&uuml;r Arbeit verbinden k&ouml;nnen.<br>\nSo funktioniert das Grundeinkommensjahr: Jeder soll f&uuml;r ein Jahr Arbeit den Anspruch auf einen Monat Grundeinkommen in H&ouml;he von 1000 Euro bekommen. Wer also 6 Jahre gearbeitet hat, hat Anspruch auf ein halbes Jahr Grundeinkommen. Wer 12 Jahre gearbeitet hat, hat Anspruch auf ein ganzes Jahr Grundeinkommen. Das ist einfach. Das gilt f&uuml;r alle. Und es ist m&ouml;glich! (&hellip;)<br>\nIn der Arbeitswelt finden schon heute massive Ver&auml;nderungen statt. Fr&uuml;her haben Menschen von der Ausbildung bis zur Rente im selben Unternehmen die mehr oder weniger gleiche T&auml;tigkeit ausge&uuml;bt. Solche Lebensl&auml;ufe werden immer seltener. Der technologische Fortschritt wird in den n&auml;chsten 10 Jahren viele alte Berufsbilder verschwinden und neue Berufe entstehen lassen. Die Arbeit wird uns nicht ausgehen &ndash; aber sie wird anders werden.<br>\nBerufe, die k&ouml;rperlich oder psychisch besonders fordernd sind, wird es auch in Zukunft noch geben: z.B. Pflegerinnen und Pfleger, Erzieherinnen und Erzieher, auch f&uuml;r viele Dienstleistungsberufe und manches Handwerk trifft das zu. Es gibt andere Berufe, die durch die Fortschritte im Bereich der Robotik und der k&uuml;nstlichen Intelligenz k&uuml;nftig weniger Arbeitspl&auml;tze bieten werden. Und es wird ganz neue Berufe geben, die andere Qualifikationen erfordern als bisher. Die gro&szlig;e Aufgabe sozialdemokratischer Politik muss es sein, diese Ver&auml;nderungen so zu gestalten, dass sie allen Besch&auml;ftigten n&uuml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spd.de\/aktuelles\/detail\/news\/text\/07\/11\/2018\/\">SPD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das soll die Kehrtwende bei den katastrophalen Umfrageergebnissen bringen? Es k&ouml;nnte der Eindruck entstehen, dass die von Herrn Klingbeil angesto&szlig;ene Diskussion eine Schein-Debatte ist und lediglich von den eigenen Fehlern seit der Schr&ouml;der-Kanzlerschaft ablenken soll. W&auml;re es nicht viel sinnvoller, Herr Klingbeil, Bundesminister Heil und die weitere SPD-Spitze w&uuml;rden f&uuml;r bessere Arbeitsbedingungen sorgen? Dazu k&ouml;nnte z.B. die Begrenzung von Leiharbeit dienen oder noch besser, sie endlich zu verbieten, wie es im Berliner Grundsatzprogramm der Partei zu lesen war?<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Einfach Kuchen essen!<\/strong><br>\nAuf die Frage des ARD-Magazins Report aus Mainz allerdings, was das Sozialministerium im Falle der ab 100 EURO Zahlungsverzug m&ouml;glichen Stromsperren f&uuml;r Hartz IV-Empf&auml;nger und Niedrigl&ouml;hner zu unternehmen gedenke, l&auml;sst der Minister allen Ernstes antworten, es l&auml;ge in der Budget-Verantwortung jedes Einzelnen, wie er seine Priorit&auml;ten setze &ndash; Handlungsbedarf werde nicht gesehen.<br>\nDa haben wir es: Der deutsche Sozialminister teilt den Humor des europ&auml;ischen Adels am Vorabend der franz&ouml;sischen Revolution. Was soll der Hartz-IV Empf&auml;nger im Rahmen seiner &bdquo;Budget-Verantwortung&ldquo; tun, wenn er Strom haben will? Furchtbar einfach &ndash; auf&rsquo;s Essen verzichten!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2018\/11\/einfach-kuchen-essen\/\">Makroskop<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Weiter auf dem Weg der Polarisierung: Von dauerhafter Armut und verfestigtem Reichtum. Befunde aus dem WSI-Verteilungsbericht 2018<\/strong><br>\nMit Blick auf die Einkommen kann f&uuml;r Deutschland von einer doppelten Polarisierung gesprochen werde: Zum einen ist die Gruppe der mittleren Einkommen geschrumpft, weil der Anteil der Haushalte unter der Armutsgrenze deutlich und der &uuml;ber der statistischen Reichtumsgrenze etwas zugenommen hat. Zum zweiten haben sich Armut und Reichtum verfestigt. Das l&auml;sst sich daran ablesen, dass mehr Haushalte &uuml;ber mindestens f&uuml;nf Jahre hinweg einkommensarm beziehungsweise einkommensreich sind, wobei die Tendenz bei armen Haushalten erneut deutlich ausgepr&auml;gter ist. Zudem zeigen sich wesentliche Unterschiede nach Geschlecht und Region: Dauerhafte Armut kommt in Ostdeutschland etwa sechs Mal so h&auml;ufig vor wie in den alten Bundesl&auml;ndern. Etwa zwei Drittel der Wohlhabenden sind m&auml;nnlich, insgesamt leben 95 Prozent der Einkommensreichen in den alten Bundesl&auml;ndern. So beginnt der Artikel Einkommen in Deutschland: Verfestigung an den R&auml;ndern. Und darin findet man auch dieses wichtige Zitat: &bdquo;Nicht nur geht die Einkommensschere auf, auch die Lebenswelten von Armen, Mittelschicht und Reichen fallen immer weiter auseinander.&ldquo; Das stammt von Dorothee Spannagel. Und die hat den Verteilungsbericht 2018 des gewerkschaftsnahen Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) erarbeitet:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2018\/11\/06\/weiter-auf-dem-weg-der-polarisierung-von-dauerhafter-armut-und-verfestigtem-reichtum\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<p><strong>dazu: F&uuml;r Arme und Alte ist sogar am Stadtrand kein Platz mehr<\/strong><br>\nDie hohen Mieten haben vor allem sozial schwache Menschen an die Peripherie getrieben. Viele haben im Kosmosviertel eine Bleibe gefinden. Nun wird es auch hier teurer. Die Angst erneuter Verdr&auml;ngung geht um. [&hellip;]<br>\nDie Kosmossiedlung liegt am &auml;u&szlig;ersten Stadtrand, s&uuml;d&ouml;stliches Treptow, irgendwo zwischen A 113 und Flughafen Sch&ouml;nefeld. Ringsum breiten sich lose verstreute Wohnblocks aus, DDR-Platte, Typ WBS 70, dazwischen kleine Gr&uuml;nfl&auml;chen und menschenleere Gehwege. Knapp 5700 Menschen leben hier, Platte an Platte, Fenster an Fenster. Manuela Preussner h&auml;lt ihr Gesicht in die Sonne, sie sagt: &ldquo;Es ist ein richtig sch&ouml;nes Paradies hier.&rdquo;<br>\nSie war fast 40 Jahre lang Krankenpflegerin, aber nach zwei Herzinfarkten musste sie ihren Beruf aufgeben. Bis 2010 lebte sie in einem zentralen Teil K&ouml;penicks, zwei Zimmer, 439 Euro. Dann stieg die Miete so stark, dass sie sich etwas Neues suchen musste. Die neue Wohnung hat 32 Quadratmeter, das ist deutlich weniger Platz als vorher. Manuela Preussner haderte nicht. Sie warf ihre Schlafzimmerm&ouml;bel weg und richtete sich ein. Ihr gefallen die Ruhe und das viele Gr&uuml;n.<br>\nAber jetzt steigt die Miete auch hier; im M&auml;rz ist sie wieder erh&ouml;ht worden &ldquo;Auf knappe 400 Glocken. &Uuml;berlegen Sie sich das mal.&rdquo; Preussner fragt sich, wie lange sie noch mithalten kann. &ldquo;Erstmal zahlt ja das Amt, aber irgendwann muss ich zuzahlen. Oder noch mal umziehen.&rdquo;<br>\nIm Kosmosviertel wird saniert; ein Block nach dem anderen kommt an die Reihe, danach steigen die Mieten. Doch wer eine Weile in der Siedlung unterwegs ist, merkt, dass hier mehr auf dem Spiel steht als das Schicksal der Mieter. Zusammen mit den Mieten w&auml;chst die soziale Ungleichheit. Die Dynamik auf dem Mietmarkt hat in den vergangenen Jahren vor allem die unteren Schichten an die Peripherie getrieben. F&uuml;r die Menschen im Kosmosviertel gibt es nun in Berlin keine Orte mehr, an die sie noch ausweichen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/story.berliner-zeitung.de\/kosmosviertel\/\">Story Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Eine gute Rente ist finanzierbar<\/strong><br>\nDie j&uuml;ngst ver&ouml;ffentlichten Zahlen zur voraussichtlichen Rentenerh&ouml;hung 2019 und zur Finanzsituation der gesetzlichen Rentenversicherung zeigen klar und deutlich: Wir k&ouml;nnen uns eine gute Rente leisten&ldquo;, erkl&auml;rt Matthias W. Birkwald. Der rentenpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE weiter: &bdquo;Im Unterschied zur gefloppten Riesterrente entwickeln sich die gesetzliche Rente und auch die Rentenkasse aktuell stabil.<br>\nNie war die Zeit f&uuml;r eine Wiederanhebung des Rentenniveaus auf lebensstandardsichernde 53 Prozent und eine armutsfeste Erwerbsminderungsrente reifer als heute. Der Rentenbeitragssatz ist heute auf dem niedrigsten Stand seit 22 Jahren. Eine moderate j&auml;hrliche Beitragserh&ouml;hung w&uuml;rde zusammen mit einer &Uuml;berf&uuml;hrung der unsinnigen Riesterf&ouml;rderung in die Rentenkasse deutliche finanzielle Spielr&auml;ume f&uuml;r eine solche gro&szlig;e Rentenreform er&ouml;ffnen.<br>\nWenn jetzt FDP und Arbeitgeber eine Beitragssatzsenkung fordern, zeigen sie nur, dass ihnen die Zukunftsperspektiven der &auml;lteren und der j&uuml;ngeren Generation v&ouml;llig egal sind. Denn ein sicheres Rentenniveau ist besonders f&uuml;r all diejenigen wichtig, die 2040, 2050 oder 2060 in Rente gehen werden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/eine-gute-rente-ist-finanzierbar\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Jobwunder? Nein, die Agenda 2010 hat keine Arbeit geschaffen&hellip;<\/strong><br>\nDie rot-gr&uuml;ne &raquo;Agenda 2010&laquo; der Regierung Schr&ouml;der habe Arbeit geschaffen, so der Tenor vieler Medienberichte zu den j&uuml;ngst ver&ouml;ffentlichten Besch&auml;ftigungszahlen des Statistischen Bundesamts. Doch davon kann keine Rede sein. [&hellip;]<br>\nDass die Zahl der Arbeitslosen gesunken ist, l&auml;sst sich in der Tat nicht leugnen &ndash; genauso wenig wie der Umstand, dass die Zahl der Erwerbst&auml;tigen und der abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten seit Mitte der 2000er angestiegen ist. Nun mag man argumentieren, dass die Realit&auml;t aber ganz anders aussehe, weil diese g&uuml;nstige Entwicklung am Arbeitsmarkt durch Niedrigl&ouml;hne und prek&auml;re Besch&auml;ftigung &raquo;erkauft&laquo; worden und daher ganz und gar nicht positiv zu beurteilen sei. G&auml;nzlich falsch w&auml;re eine solche Kritik nicht.<br>\nUnd doch ist eine solche Kritik an den unsozialen Folgen der Agenda 2010 aus mindestens drei Gr&uuml;nden unvollst&auml;ndig, wenn nicht fragw&uuml;rdig. Erstens, weil der Trend zur prek&auml;ren und atypischen Besch&auml;ftigung schon vor der Agenda 2010 einsetzte, sie diesen also &raquo;nur&laquo; fortsetzte oder verst&auml;rkte. Zweitens, weil man mit einer solchen Kritik Gefahr l&auml;uft, die zentrale Grundannahme von Schr&ouml;der &amp; Co. zu &uuml;bernehmen und zu akzeptieren &ndash; dass n&auml;mlich Arbeit prek&auml;rer werden m&uuml;sse, damit &uuml;berhaupt neue Arbeit entstehen k&ouml;nne. Heiner Flassbeck hat zur Gen&uuml;ge und schon sehr fr&uuml;h begr&uuml;ndet, warum diese Argumentation Humbug ist, vor einiger Zeit auch Michael Wendl hier auf Blickpunkt WiSo. Drittens ist eine solche Kritik an den unsozialen Folgen der Agenda 2010 schlicht deshalb unvollst&auml;ndig bzw. fragw&uuml;rdig, weil sie unterstellt, die Agenda 2010 habe tats&auml;chlich Arbeit geschaffen. Genau das hat sie aber eben nicht. [&hellip;]<br>\nEntscheidend ist vielmehr die Entwicklung der Zahl der gearbeiteten Stunden. Betrachtet man diese, so stellt man leicht fest: Ein nennenswerter Teil der &raquo;guten&laquo; Entwicklung bei den Arbeitspl&auml;tzen ist darauf zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, dass Arbeit schlicht auf mehr K&ouml;pfe verteilt wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/jobwunder-nein-die-agenda-2010-hat-keine-arbeit-geschaffen--2267.html\">Blickpunkt WiSo<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ausgerechnet Schwedens Notenbank wird zur K&auml;mpferin f&uuml;r das Bargeld<\/strong><br>\nSchweden ist nicht nur das Land, in dem die Verdr&auml;ngung des Bargelds am weitesten fortgeschritten ist &ndash; unter langj&auml;hriger t&auml;tiger Mithilfe der Notenbank. Es ist auch das Land, in dem sich die Nachteile dieser Entwicklung bereits am deutlichsten zeigen. Deswegen pl&auml;diert die Schwedische Reichsbank nun f&uuml;r ein scharfes Gesetz, um die Banken zu zwingen, die Bargeldversorgung aufrecht zu erhalten. [&hellip;]<br>\nNicht von ungef&auml;hr haben sich K&auml;mpfer gegen das Bargeld das gut beleumundete Schweden als Speerspitze ihres Kampfes ausgesucht. Das k&ouml;nnte jetzt wieder so sein. Schweden k&ouml;nnte mit einem digitalen Zentralbankgeld, das sogar ein klein bisschen Privatsph&auml;re (f&uuml;r kleine Zahlungen) erm&ouml;glichen soll, zeigen, dass man Bargeld nicht mehr braucht. Wenn es dann in Schweden und anderswo beseitigt ist, l&auml;sst sich das bisschen Privatsph&auml;re, das man anfangs gew&auml;hrt, leicht beseitigen. Die anderen Zentralbanken, die laut &uuml;ber die Einf&uuml;hrung von E-Zentralbankgeld nachdenken, haben bereits klar gemacht, dass sie gar nicht daran denken, anonyme Zahlungen damit zu erm&ouml;glichen.<br>\nDie ganze Aktion k&ouml;nnte also auch ein raffinierter Trick sein, bei dem die Reichsbank sich als Anw&auml;ltin des Rechts auf Bargeld geriert, nur um es umso reibungsloser beseitigen zu k&ouml;nnen, mit dem Ziel, die Total&uuml;berwachung der B&uuml;rger zu perfektionieren &ndash; erst in Schweden, dann weltweit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/1063-reichsbank-bargeld\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><strong>dazu: E-Geld f&uuml;r alle!<\/strong><br>\nDie Bargeldnutzung ist stark r&uuml;ckl&auml;ufig. Bereits heute betr&auml;gt der Anteil des Bargelds an den gesamten Ausgaben der privaten Haushalte in Deutschland nur noch etwa 18 Prozent. L&auml;nder wie Schweden oder Estland sind auf dem Weg zur bargeldlosen Wirtschaft. Die schwedische Riksbank oder die estnische Zentralbank pr&uuml;fen daher die Ausgabe von digitalem Zentralbankgeld und erforschen entsprechende Technologien. Tats&auml;chlich birgt die Verdr&auml;ngung des Bargelds enorme Risiken: Ohne Konkurrenz durch staatliches Bargeld k&ouml;nnten monopolistische Finanzdienstleister versuchen, ihre Rendite &uuml;ber exzessive Geb&uuml;hrenerh&ouml;hungen zu steigern. Im Extremfall einer g&auml;nzlichen Abschaffung des Bargelds w&auml;ren sogar Negativzinsen auf Konten der Massenkunden denkbar. Zudem hinterlassen wir beim bargeldlosen Bezahlen elektronische Datenspuren, die f&uuml;r die Anbieter und das kontof&uuml;hrende Kreditinstitut jederzeit nachvollziehbar sind.<br>\nKrypto-Token, die wie Bitcoin anonyme Transaktionen erm&ouml;glichen, sind jedoch keine Alternative zu staatlichen W&auml;hrungen. Sie erf&uuml;llen zentrale Funktionen von Geld, wie Wertstabilit&auml;t und niedrige Transaktionskosten, nicht. Als private W&auml;hrungen sind sie vielmehr Spekulationsobjekte. Bitcoins werden durch die Teilnehmer &uuml;ber dezentrale Rechner bei enormen Stromverbrauch privat gesch&ouml;pft (mining). Aufgrund des begrenzten Angebots sind sie ebenso anf&auml;llig f&uuml;r extreme Kurschwankungen wie niederl&auml;ndische Tulpen im 16. Jahrhundert.<br>\nZentralbanken sind daher gefordert, ein zukunftsfestes gesetzliches Zahlungsmittel f&uuml;r das digitale Zeitalter zu etablieren. Die einfachste Variante w&auml;re ein Zentralbankkonto f&uuml;r alle, das es B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern analog zu Kreditinstituten erm&ouml;glicht, Guthaben bei der Zentralbank zu halten. Die Einlagen des Publikums bei der Zentralbank (digitales Bargeld bzw. E-Euro) w&auml;ren wie Bargeld staatlich garantiert und im Unterschied zum &bdquo;privaten&ldquo; Giralgeld der Banken sicheres Geld. Dagegen sprechen weder technische noch rechtliche Gr&uuml;nde. Das Bundesbankgesetz erlaubt der Notenbank gewisse &bdquo;Gesch&auml;fte mit jedermann&ldquo; (&sect;22 BbankG), darunter die Annahme von &bdquo;Giroeinlagen und anderen Einlagen&ldquo; (&sect; 19 (2) BbankG).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/causa.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/wie-weiter-mit-den-bitcoins\/e-geld-fuer-alle.html\">Tagesspiegel Causa<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die nukleare Frage<\/strong><br>\nDie politischen und milit&auml;rischen Eliten der Bundesrepublik sollen sich offensiver f&uuml;r nukleare Aufr&uuml;stung aussprechen und eine &ldquo;Europ&auml;isierung&rdquo; des franz&ouml;sischen Atomwaffenarsenals vorantreiben. Dies fordern Autoren der f&uuml;hrenden Zeitschrift der deutschen Au&szlig;enpolitik. Hintergrund sind einerseits die zunehmenden Machtk&auml;mpfe mit den USA, die Politikern aus Deutschland und anderen EU-Staaten einen willkommenen Anlass bieten, die angebliche Notwendigkeit eines &ldquo;europ&auml;ischen Nuklearschirms&rdquo; zu postulieren. Zuletzt ist dazu mehrmals eine &ldquo;deutsche Bombe&rdquo; gefordert worden. Einflussreiche Au&szlig;enpolitikexperten nutzen dies nun, um das Pl&auml;doyer f&uuml;r die &ldquo;europ&auml;ische&rdquo; Nutzung des franz&ouml;sischen Nuklearpotenzials als vermeintlich gem&auml;&szlig;igte Forderung zu pr&auml;sentieren. So hei&szlig;t es etwa, Frankreich k&ouml;nne die EU-Beistandsklausel im Sinne einer Nukleargarantie interpretieren und zur Bekr&auml;ftigung franz&ouml;sische Kampfjets auf St&uuml;tzpunkten &ouml;stlicher EU-L&auml;nder stationieren. Zugleich rechnen Experten damit, dass der Atomwaffenverbotsvertrag Berlin unter Legitimationsdruck setzt. (&hellip;)<br>\nKonkrete Optionen listet nun die Zeitschrift &ldquo;Internationale Politik&rdquo; auf. Wie Bruno Tertrais, stellvertretender Direktor der Pariser Fondation pour la Recherche Strat&eacute;gique, in der aktuellen Ausgabe des Blattes schreibt, werde Frankreich definitiv &ldquo;keine gemeinsamen europ&auml;ischen Nuklearstreitkr&auml;fte unter F&uuml;hrung der EU&rdquo; zulassen.[9] Auch sei es vollkommen &ldquo;unrealistisch&rdquo;, &ldquo;dass die europ&auml;ischen Partner die franz&ouml;sischen Streitkr&auml;fte mitfinanzieren&rdquo; &ndash; und daf&uuml;r &ldquo;im Gegenzug ein Mitspracherecht in der franz&ouml;sischen Sicherheitspolitik bekommen&rdquo;. Denkbar sei allerdings, dass Paris die Beistandsklausel der EU im Sinne einer nuklearen Schutzgarantie interpretiere und, um das zu unterstreichen, zum Beispiel Kampfflugzeuge auf St&uuml;tzpunkten der EU-Verb&uuml;ndeten rotierend stationiere. Sollten die Vereinigten Staaten wider Erwarten ihre Atomwaffen aus Europa abziehen, seien noch weiter reichende Schritte m&ouml;glich, urteilt Tertrais. Zum Beispiel k&ouml;nnte Paris dann &ldquo;einen Teil seines Arsenals (beispielsweise zehn Raketen) in Deutschland oder Polen stationieren&rdquo;. Vorstellbar sei zudem eine Verpflichtung der Nicht-Atomm&auml;chte, &ldquo;sich mit konventionellen Mitteln an einem Atomschlag zu beteiligen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7775\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Der Fall Skripal: Ein perfektes Alibi?<\/strong><br>\nStellen Sie sich einen Mordfall vor, bei dem ein Verd&auml;chtiger zur Tatzeit ein einwandfreies Alibi hat. Es belegt zweifelsfrei, dass er nicht am Tatort gewesen sein kann. Er w&uuml;rde nach Pr&uuml;fung des Alibis unmittelbar von der Liste der Verd&auml;chtigen gestrichen. Im Fall Skripal deuten alle von der britischen Polizei bisher vorgelegten Fakten darauf hin, dass die beiden verd&auml;chtigten Russen Ruslan Boschirow und Alexander Petrow ein einwandfreies Alibi haben. Erstaunlicherweise wird dies weder offiziell bemerkt und kommentiert, noch die Namen Boschirow und Petrow von der Liste der Verd&auml;chtigen gestrichen. [&hellip;]<br>\nFolgt man diesen offiziellen Angaben, so kann die Tatzeit der Vergiftung an der Haust&uuml;r eigentlich nur vor 9.15 Uhr gewesen sein, als sie zum letzten Mal das Haus verlassen haben. Betrachtet man nun die offiziellen Angaben der britischen Polizei im Hinblick auf den Tagesablauf der Verd&auml;chtigen, so erreichen Ruslan Boschirow und Alexander Petrow den Bahnhof von Salisbury, dem Wohnort von Sergei Skripal, um 11.48 Uhr.<br>\nEs bedarf nicht wirklich der Gedankensch&auml;rfe eines Sherlock Holmes, um daraus zu schlie&szlig;en, dass die beiden Verd&auml;chtigen schlicht zur Tatzeit, also vor 9.15 Uhr, nicht am Tatort gewesen sein k&ouml;nnen. Unabh&auml;ngig davon, dass sie sich um 11.58 Uhr in einer Entfernung von rund sechs Minuten von Skripals Haus befanden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Der-Fall-Skripal-Ein-perfektes-Alibi-4215837.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Stieg Larssons Verm&auml;chtnis &ndash; umfangreiche Recherchen zum Mord an Olof Palme<\/strong><br>\nIn Schweden erscheint in dieser Woche ein Buch, das brisantes Material enth&auml;lt. Es sind Recherchen des Bestseller-Autors Stieg Larsson. Kurz vor seinem Tod verfolgt er Spuren, die helfen k&ouml;nnten, den Mord an dem schwedischen Ministerpr&auml;sidenten Olof Palme aufzukl&auml;ren. Per Zufall entdeckt 2014 der schwedische Journalist Jan Stocklassa das unglaubliche Archiv. &ldquo;Stieg Larssons Erbe&rdquo; (Europa Verlag) hei&szlig;t sein Buch, in dem er sich nicht nur in die Welt von Stieg Larsson begibt, sondern auch dessen Recherchen fortf&uuml;hrt. (&hellip;)<br>\n28. Februar 1986. Olof Palme wird nach einem Kinobesuch in Stockholm auf offener Stra&szlig;e erschossen. Polizeischutz hat er keinen. Der T&auml;ter entkommt. F&uuml;r die Schweden ist dieser Mord ein Trauma &ndash; bis heute. Der Journalist Jan Stocklassa hat jetzt herausgefunden, wie sehr dieses Verbrechen &ndash; passiert mitten im Zentrum der Stadt &ndash; auch den Bestseller-Autor Stieg Larsson besch&auml;ftigt hat. Gleich an dem Tag nach dem Mord ist er hier her gekommen und hat sich f&uuml;r den Fall interessiert. Per Zufall st&ouml;&szlig;t Jan Stocklassa auf die Recherchen von Stieg Larsson, in einem Lagerraum am Rande von Stockholm findet er unz&auml;hlige Dokumente, Notizen, Hinweise &ndash; ein gro&szlig;e angelegte Recherche. Stieg Larssons Verm&auml;chtnis. Aus den Notizen geht er hervor: Stieg Larsson verfolgte konkrete Hinweise, die belegen, dass schwedische Rechtsextremisten am Palme-Mord beteiligt sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.daserste.de\/information\/wissen-kultur\/ttt\/sendung\/stieg-larssons-erbe-100.html\">ttt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge nicht Ursache f&uuml;r Rechtsruck, sondern Medien<\/strong><br>\nIn weiten Teilen Europas verzeichnen rechtspopulistische Parteien seit einigen Jahren Wahlerfolge. Als Grund wird h&auml;ufig der Zuzug von Fl&uuml;chtlingen genannt. Eine Studie von Forschern der TU Dresden kommt zu einem anderen Ergebnis: Medien sorgen f&uuml;r st&auml;rkeres Augenmerk auf Einwanderung. [&hellip;]<br>\nNeben Deutschland untersuchte das 14-k&ouml;pfige Forscherteam acht weitere Staaten, darunter Italien, Gro&szlig;britannien, &Ouml;sterreich, Polen, Ungarn, Tschechien und die Niederlande. In Schweden ist nach Ansicht der Studie unter anderem ein &bdquo;Wohlstandschauvinismus&ldquo; urs&auml;chlich f&uuml;r den Erfolg der Rechtspopulisten. Grundlage der Studie waren unter anderem bereits ver&ouml;ffentlichte Untersuchungen zu einzelnen Aspekten.<br>\nOftmals seien es &bdquo;eher kulturelle Konflikte wie unterschiedliche Vorstellungen von Identit&auml;t, Zugeh&ouml;rigkeit und Fremdheit&ldquo;, die Rechtspopulisten beg&uuml;nstigen, sagte Vorl&auml;nder. Dabei spielten auch Vorbehalte gegen&uuml;ber dem Islam eine Rolle. Die kulturelle Konfliktlinie zwischen ethnozentrisch-nationalen und liberal-kosmopolitischen Werten werde aber in einigen L&auml;ndern West- und Nordeuropas durch &ouml;konomische Abstiegs- und Verlust&auml;ngste &uuml;berlagert.<br>\n&bdquo;Viele der heute aufbrechenden Konflikte waren schon da, fanden aber noch keine Artikulation&ldquo;, unterstrich Vorl&auml;nder. Die Studie zeige auch, dass der starke Anstieg der Zahl ein- und durchreisender Fl&uuml;chtlinge und Migranten nur anf&auml;nglich entscheidend f&uuml;r die Mobilisierung einer rechtspopulistischen Anh&auml;ngerschaft gewesen ist. Heute profitierten rechtspopulistische Parteien vor allem von der nach wie vor gro&szlig;en Bedeutung des Themas Migration in der &Ouml;ffentlichkeit. Diese stehe nicht mehr in direktem Zusammenhang zu der Zahl der ankommenden Asylsuchenden, sondern werde &bdquo;durch starke Medialisierung und gezielte Politisierung beeinflusst&ldquo;, sagte Vorl&auml;nder: &bdquo;Die Frage der Migration ist wichtig, aber nicht Mutter aller Probleme.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.migazin.de\/2018\/11\/07\/studie-fluechtlinge-ursache-rechtsruck-medien\">Migazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Stell dir vor, es ist Wahlkampf und keiner merkt&lsquo;s<\/strong><br>\nDer gute, alte Wahlkampf der Sozis &ndash; gar nicht so schlecht, aber aus der Zeit gefallen<br>\nAls dann klar war, dass die Sozis in Bayern und Hessen jeweils ihr schlechtestes Ergebnis aller Zeiten abgeliefert haben, gab es unter den Wahlk&auml;mpfern zun&auml;chst Ern&uuml;chterung, die dann von Trotz abgel&ouml;st wurde: Denn eigentlich, so sagten sie, h&auml;tten sie einen guten Wahlkampf abgeliefert, die richtigen Themen angesprochen und &uuml;berhaupt h&auml;tten sie viel positives Feedback erhalten. In dieser Beziehung h&auml;tten sie sich nun wirklich nichts vorzuwerfen. Man darf den Wahlk&auml;mpfern beider Landesverb&auml;nde durchaus beipflichten. Die Themen stimmten schon, der urspr&uuml;ngliche Markenkern der Sozialdemokratie wurde auf Plakate gedruckt und in Reden gestanzt. Nach Wahlkampfaspekten war das genau richtig. Das Ding ist nur: Wahlkampf &ndash; das ist leider eine altmodische Sache, ein alle Jahre auftretender Atavismus aus Zeiten, da B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger noch aus dem &ouml;ffentlichen Raum heraus mobilisiert werden mussten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1105165.landtagswahlen-stell-dir-vor-es-ist-wahlkampf-und-keiner-merktls.html\">Heppenheimer Hiob<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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