{"id":46962,"date":"2018-11-09T08:27:10","date_gmt":"2018-11-09T07:27:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46962"},"modified":"2018-11-09T08:27:10","modified_gmt":"2018-11-09T07:27:10","slug":"hinweise-des-tages-3243","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46962","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46962#h01\">SPD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46962#h02\">Teilhabechancen-Gesetz: &bdquo;Endlich wird etwas getan f&uuml;r die Langzeitarbeitslosen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46962#h03\">Arbeiten &uuml;ber 67 Jahre &ndash; Union denkt &uuml;ber neue Anreize nach<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46962#h04\">Der Logistikbereich auf der &Uuml;berholspur: die Arbeitsk&auml;mpfe nehmen zu, aber Wichtigkeit und Stellenwert innerhalb der Wertsch&ouml;pfungskette wird in Gewerkschaftskreisen untersch&auml;tzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46962#h05\">Bis zu 18 Monate im Lkw: So werden Fahrer in Europa ausgebeutet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46962#h06\">Dank Merz wird Cum-Ex ein gr&ouml;&szlig;eres Thema<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46962#h07\">Sparschwein Pflege: Wie Investoren mit Pflegeheimen Kasse machen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46962#h08\">Der Spagat: Die deutsche Asienpolitik zwischen Kommerz und Geostrategie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46962#h09\">Die Koalition der Kriegswilligen (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46962#h10\">Amerikas neue Sklaven &ndash; Menschenhandel in den USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46962#h11\">F&uuml;r Minister Scheuer wird die Luft in der Dieselpolitik d&uuml;nner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46962#h12\">Forderung der Bildungsgewerkschaft: Mehr Geld f&uuml;r mehr Qualit&auml;t an Hochschulen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46962#h13\">Wir brauchen mehr Leute aus der Wirtschaft im Bundestag!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46962#h14\">Aktionstag 9. November<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>SPD<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&bdquo;Gewinnen keinen Blumenstrau&szlig;, wenn wir Linkspartei links &uuml;berholen&ldquo;<\/strong><br>\nAltkanzler Gerhard Schr&ouml;der warnt die SPD und vor allem Andrea Nahles eindringlich vor einem Linksruck. Um W&auml;hler zur&uuml;ckzugewinnen, sollten die Sozialdemokraten mehr auf Wirtschaftsthemen setzen. Das habe sich historisch bew&auml;hrt.<br>\nDer fr&uuml;here SPD-Vorsitzende und Bundeskanzler Gerhard Schr&ouml;der hat seine Partei zu einem Kurswechsel und einem st&auml;rkeren wirtschaftspolitischen Profil aufgefordert. &bdquo;Mit einer Politik, die Linkspartei noch links zu &uuml;berholen, gewinnen wir keinen Blumenstrau&szlig;&ldquo;, sagte er der &bdquo;Rheinischen Post&ldquo;.<br>\n&bdquo;Die SPD war immer dann erfolgreich, wenn sie nicht nur soziale, sondern auch wirtschaftliche Kompetenz hatte.&ldquo; In Bayern seien 210.000 W&auml;hler von der SPD zu den Gr&uuml;nen gewandert und 180.000 zur CSU, den Freien W&auml;hlern oder der FDP. &bdquo;Das sind ja alles keine Linken&ldquo;, analysierte der Ex-Kanzler.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article183415676\/Gerhard-Schroeder-warnt-SPD-die-Linkspartei-links-zu-ueberholen.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Kann es sein, dass der Altkanzler die N&auml;he zu Managern und Vorst&auml;nden mit wirtschaftspolitischer Kompetenz verwechselt? Insbesondere seine Regierungszeit &ndash; sowohl in Niedersachsen als auch im Bund &ndash; zeichnete sich durch die N&auml;he zu Arbeitgebern bzw. leitenden Angestellten aus. Wirtschaftliche Kompetenz blieb bei ihm auf der Strecke &ndash; z.B. die Politik der Agenda 2010, die Schw&auml;chung der gesetzlichen Rente und die &ldquo;Hartz&rdquo;-Gesetze beweisen das.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wer braucht diese SPD? Zur sozialdemokratischen &bdquo;Erneuerung&ldquo;<\/strong><br>\nF&uuml;r ihr &bdquo;Debattencamp&ldquo; an diesem Wochenende formuliert die SPD als Ziel: &bdquo;Eine starke, stolze, erneuerte SPD.&ldquo; In der Vorweihnachtszeit sicherlich brauchbar als Wunschzettel, aber kaum geeignet, der SPD einen Ansatz von Glaubw&uuml;rdigkeit zur&uuml;ckzugeben.<br>\nAls die SPD per Mitgliederentscheid die Neuauflage der Groko absegnen lie&szlig;, &auml;u&szlig;erte sich Niedersachsens SPD-Landeschef und Ministerpr&auml;sident Stephan Weil, diese Abstimmung sei nur der Auftakt f&uuml;r eine notwendige Erneuerungsdiskussion in der SPD. &bdquo;Denn in einem sind wir uns einig: es kann nicht so weitergehen wie bisher.&ldquo; Seitdem sind fast zehn Monate ins Land gegangen, bei der SPD ist alles wie gehabt weitergegangen inklusive dramatischer Verluste bei den j&uuml;ngsten Landtagswahlen. Die SPD-Parteichefin Nahles fl&uuml;chtet in hinl&auml;nglich bekannte Wahrheiten: &bdquo;Das Absurde ist doch: Hartz IV ist teuer, teurer jedenfalls als die fr&uuml;here Arbeitslosenunterst&uuml;tzung. Trotzdem f&uuml;hlen sich viele Menschen geg&auml;ngelt und traktiert.&ldquo; Und kommt zu der Forderung: &bdquo;Wir brauchen hier eine &Auml;nderung.&ldquo;<br>\nDiese Kritik an Hartz IV lag allerdings schon bei der Beschlussfassung &uuml;ber die Agendapolitik vor. Das deutsche Kapital setzte damals auf die SPD, um ihre Pl&auml;ne des Sozialabbaus und zur Senkung des Lohnniveaus zu verwirklichen. Mit Kanzler Schr&ouml;der beging diese Partei den sozialpolitischen S&uuml;ndenfall, eine CDU-Bundesregierung h&auml;tte sie ebenso wenig durchsetzen k&ouml;nnen wie die Beteiligung am &Uuml;berfall auf Jugoslawien im Jahr 1999. Die Dominanz der SPD l&auml;hmte fast jede Form des gewerkschaftlichen Widerstandes gegen die Aggressionen nach innen und au&szlig;en.<br>\nNun hat der ber&uuml;hmte Mohr auf absehbare Zeit seine Schuldigkeit getan und kann gehen. Auch die CDU\/CSU braucht ihn nicht mehr, nach Merkels R&uuml;ckzug &ouml;ffnen sich M&ouml;glichkeiten f&uuml;r eine Regierungsbildung auch ohne die SPD.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/de\/5045\/positionen\/9799\/Wer-braucht-diese-SPD.htm\">Unsere Zeit<\/a><\/li>\n<li><strong>SPD-Generalsekret&auml;r &ldquo;Hartz IV ist von gestern&rdquo;<\/strong><br>\nIn einem sogenannten Debattencamp wollen die Sozialdemokraten am Wochenende &uuml;ber eine Neuausrichtung ihrer Sozialpolitik diskutieren. Generalsekret&auml;r Lars Klingbeil legt mit einem ersten Diskussionspunkt vor: &ldquo;Hartz IV ist von gestern. Wir arbeiten an einem neuen Konzept&rdquo;, sagte er dem Nachrichtenmagazin &ldquo;Focus&rdquo;.<br>\nDie Grundsicherung sei &ldquo;pass&eacute; &ndash; als Name und als System.&rdquo; Denn sie sei einst von der rot-gr&uuml;nen Regierung unter Kanzler Gerhard Schr&ouml;der in dem Glauben eingerichtet worden, &ldquo;dass es f&uuml;r jeden schnell wieder Arbeit gibt, wenn er oder sie arbeitslos wird&rdquo;. Durch die Digitalisierung verl&ouml;ren nun aber auch Hochqualifizierte ihre Jobs &ndash; &ldquo;das f&uuml;hrt zu einer enormen Abstiegsangst&rdquo;, sagte Klingbeil.<br>\nWer sich in Qualifizierungsma&szlig;nahmen befinde, solle k&uuml;nftig weiterhin Arbeitslosengeld I beziehen, statt in Hartz IV abzurutschen: &ldquo;Die Menschen m&uuml;ssen die Gewissheit haben, dass der Sozialstaat sie auff&auml;ngt.&rdquo;<br>\nBislang wird das Arbeitslosengeld I maximal 18 Monate lang gezahlt, bevor Arbeitslose nur noch die Grundsicherung erhalten. Klingbeil sagte, es brauche einen Sozialstaat unter neuen Pr&auml;missen, &ldquo;der absichert und Chancen er&ouml;ffnet statt Menschen zu g&auml;ngeln&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/spd-hartz-iv-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.L.:<\/strong> Als die SPD zusammen mit der Linken und den Gr&uuml;nen in den letzten beiden Legislaturperioden eine rechnerische Mehrheit im Bundestag besa&szlig;, wurden durch die SPD und die Gr&uuml;nen alle Antr&auml;ge der Linkspartei das SGB II abzuschaffen und ein der Menschenw&uuml;rde gem&auml;&szlig;es Arbeitslosengeld\/Sozialgeld einzuf&uuml;hren, abgeblockt. Nun soll es anders werden, wo diese rechnerische Mehrheit nicht mehr gegeben ist. Wir h&ouml;ren die Botschaft wohl, allein es fehlt der Glaube an der politischen Aufrichtigkeit der gegenw&auml;rtigen SPD-F&uuml;hrung.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das alles f&auml;llt der SPD jetzt erst ein? Beachtenswert ist die Position der CDU-Generalsekret&auml;rin Annegret Kramp-Karrenbauer. Soviel auch zur Sozialdemokratiserung der CDU und der gro&szlig;en Humanistin Merkel, die w&auml;hrend ihrer gesamten bisherigen Amtszeit nicht ein Wort der Kritik an Hartz IV ge&auml;u&szlig;ert hat.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Rentenpaket<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Lebendige Debatte zur Rente<\/strong><br>\nUm 9:52 Uhr platzte SPD-Arbeits- und Sozialminister Hubertus Heil der Kragen. Er duellierte sich zu dem Zeitpunkt verbal mit Johannes Vogel von der FDP: Sie warfen sich gegenseitig vor, in der Rentendebatte jung und alt gegeneinander auszuspielen. Vogel war in Angriffslaune: &ldquo;Generationen gegeneinander ausspielen &ndash; das tut nicht derjenige, der auf Tatsachen hinweist. Sondern das tut derjenige, der diese Tatsachen schafft. Und das ist die Gro&szlig;e Koalition. Das sind Sie. Das bist Du ganz pers&ouml;nlich.&rdquo;<br>\nDer pers&ouml;nlich angegriffene Heil schlug pers&ouml;nlich zur&uuml;ck: &ldquo;Sie verhetzen das an dieser Stelle, indem Sie die gesetzliche Rente madig machen &ndash; und das kann ich Ihnen nicht durchgehen lassen. Sie sind verbunden mit der privaten Versicherungswirtschaft. Sagen Sie das doch mal ganz offen. Sagen Sie das doch mal ganz offen, die mit Ihnen verb&uuml;ndeten Initiativen, die heute als bezahlte Lobbyisten in Berlin gegen die Rentenpolitik Stimmung machen: Das sind keine Menschen, die das Gemeinwohl in Blick haben.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/rente-267.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.W.:<\/strong> Ist denn die SPD nicht mit der privaten Versicherungswirtschaft verbunden\/-bandelt? Das l&ouml;st doch einiges Befremden aus.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Matthias W. Birkwald, DIE LINKE: F&uuml;r eine Wiederanhebung des Rentenniveaus jetzt!<\/strong><br>\nMit dem Rentenpaket wird der Sinkflug des Rentenniveaus nur bis 2025 gestoppt. Das ist zu kurz und das ist zu wenig. 70 Euro mehr netto f&uuml;r zuk&uuml;nftige kranke Rentnerinnen und Rentner sind gut, aber die GroKo darf nicht zum dritten Mal heutige Erwerbsminderungsrentnerinnen und -rentner leer ausgehen lassen! Nie war die Rentenkasse voller als heute.  Deshalb brauchen wir jetzt h&ouml;here Altersrenten, armutsfeste Erwerbminderungsrenten und eine Solidarische Mindestrente, die ihren Namen verdient.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=yB3iQj0FaT8&amp;feature=youtu.be&amp;fbclid=IwAR3Q8HFjqy4MwQDjYmyBTbosO9gIbSdx5_FWO1yrlwUkxMD0TXklVMnbRLs\">DIE LINKE. im Bundestag via YouTube<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Die Steuerfinanzierung ist deutlich gerechter als die &uuml;ber Beitr&auml;ge&ldquo;<\/strong><br>\nDer Finanzwissenschaftler Aloys Prinz h&auml;lt es f&uuml;r undenkbar, dass die Rentenkasse ohne Steuergelder auskommt. Durch sozialpolitische Ma&szlig;nahmen wie die M&uuml;tterrente w&uuml;rden Rentenanspr&uuml;che verw&auml;ssert, sagte er im Dlf. F&uuml;r derlei Umverteilung sei eine Steuerfinanzierung die beste L&ouml;sung. [&hellip;]<br>\nSteuerfinanzierung ist deutlich gerechter als die &uuml;ber Beitr&auml;ge, weil Beitr&auml;ge beispielsweise in Prozent, mit einem konstanten Prozentsatz erhoben werden, w&auml;hrend die Einkommenssteuer bekannterweise ja eine progressive Steuer ist, die h&ouml;here Einkommen st&auml;rker belastet. Und es gibt keine Beitragsbemessungsgrenze bei der Einkommenssteuer und bei anderen Steuern. Das hei&szlig;t, eine Steuerfinanzierung ist f&uuml;r Umverteilungsma&szlig;nahmen allemal die beste L&ouml;sung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/rentenpaket-die-steuerfinanzierung-ist-deutlich-gerechter.694.de.html?dram:article_id=432721\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><strong>Arbeiten &uuml;ber 67 Jahre &ndash; Union denkt &uuml;ber neue Anreize nach<\/strong><br>\nUm die gesetzliche Rente ohne Steuererh&ouml;hungen stabil zu halten, brauche es Ma&szlig;nahmen.<br>\nDie Union bringt jetzt Anreize f&uuml;r ein Arbeiten &uuml;ber 67 Jahre ins Spiel<br>\nUm Steuererh&ouml;hungen zur Rentenfinanzierung zu vermeiden, wird in der Union &uuml;ber Anreize f&uuml;r ein Arbeiten &uuml;ber 67 Jahre hinaus nachgedacht. &ldquo;Es wird k&uuml;nftig einen Ma&szlig;nahmen-Mix geben m&uuml;ssen, um die gesetzliche Rente dauerhaft &uuml;ber 2025 hinaus zu stabilisieren&rdquo;, sagte der Vize- Unionsfraktionschef Hermann Gr&ouml;he der &ldquo;Rheinischen Post&rdquo;. Wie Anreize aussehen k&ouml;nnten, sagte er nicht. Denkbar w&auml;ren Rentenerh&ouml;hungen f&uuml;r &Auml;ltere, die sich f&uuml;r ein Arbeiten &uuml;ber 67 Jahre hinaus entscheiden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/heute\/arbeiten-ueber-67-jahre-union-denkt-ueber-neue-anreize-nach-100.html\">ZDF<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Teilhabechancen-Gesetz: &bdquo;Endlich wird etwas getan f&uuml;r die Langzeitarbeitslosen&ldquo;<\/strong><br>\nUlrich Schneider vom Parit&auml;tischen Wohlfahrtsverband begr&uuml;&szlig;t das geplante Teilhabechancen-Gesetz f&uuml;r Langzeitarbeitslose grunds&auml;tzlich. Auch sie h&auml;tten ein Recht auf Arbeit, sagte er im Dlf. Allerdings sei die Zielgruppe zu klein gefasst und das Gesetz zu &bdquo;verregelt&ldquo;.<br>\nB&uuml;&uuml;sker: Herr Schneider, die Regierung tut gezielt etwas f&uuml;r Langzeitarbeitslose. Wie gro&szlig; sind da Ihre Freudenspr&uuml;nge?<br>\nSchneider: Na, ich h&uuml;pfe schon, aber nicht sonderlich hoch. Auf der einen Seite ist nat&uuml;rlich absolut anzuerkennen, dass endlich, muss man sagen, etwas getan wird f&uuml;r die Langzeitarbeitslosen. Wir haben Hunderttausende von Menschen, von denen wir wissen, sie sind einfach nicht mehr ohne weiteres vermittelbar auf dem ersten Arbeitsmarkt. Auch die haben ein Recht auf Arbeit. Deswegen ist das, was der Arbeitsminister Hubertus Heil hier auf den Weg bringt, absolut richtig.<br>\nNur &ndash; und darin besteht das Problem wie so oft in der Gro&szlig;en Koalition &ndash;, die Richtung ist richtig. Aber kaum, dass man losgefahren ist, wird schon die Handbremse angezogen, das ganze Gesetz so verregelt, dass man sich schon Sorgen machen muss, ob es &uuml;berhaupt ein Erfolg werden kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/teilhabechancen-gesetz-endlich-wird-etwas-getan-fuer-die.694.de.html?dram:article_id=432657\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der Logistikbereich auf der &Uuml;berholspur: die Arbeitsk&auml;mpfe nehmen zu, aber Wichtigkeit und Stellenwert innerhalb der Wertsch&ouml;pfungskette wird in Gewerkschaftskreisen untersch&auml;tzt<\/strong><br>\nGanz still hat sich im Hintergrund der Finanzwirtschaft eine Branche etabliert, ohne die der Online-Versandhandel, die zunehmende Auslagerung und Zergliederung von Produktion und die Auslandseins&auml;tze der Bundeswehr gar nicht m&ouml;glich w&auml;ren. Mit dem Fortschreiten der Globalisierung der Weltwirtschaft hat sich der Logistikbereich zu einem der wichtigsten Wirtschaftsbereiche entwickelt, der es erst erm&ouml;glicht, dass der Warenfluss so gelenkt wird, damit er zur richtigen Zeit in der richtigen Qualit&auml;t und Menge am richtigen Ort ankommt. Dieser Bereich ist zu einer Grundvoraussetzung f&uuml;r das Funktionieren des Wirtschaftssystems geworden und bildet das Bindeglied zwischen den Welten. [&hellip;]<br>\nIn Deutschland arbeiten in dem Bereich rund 2,5 Millionen Menschen in 60.000 Betrieben. Diese Cluster scheinen durch Arbeitsunterbrechungen hochgradig verwundbar zu sein. Ein Streik in einem Warenlager oder bei einem Lieferanten mit Schl&uuml;sselfunktion k&ouml;nnte die Produktion entlang der gesamten Versorgungskette lahmlegen und m&ouml;glicherweise dem Image eines Unternehmens mit Blick auf seine Zuverl&auml;ssigkeit gro&szlig;en Schaden zuf&uuml;gen.<br>\nEs geh&ouml;rt zur gro&szlig;en Ironie des modernen Kapitalismus, dass wir jetzt eine massive Konzentration von manueller, menschlicher Arbeit erleben, aus der sich die Konzernf&uuml;hrungen eigentlich verabschieden wollten. Es k&ouml;nnte enormer Druck auf die Arbeitgeber ausge&uuml;bt werden, auch um Zugest&auml;ndnisse zu machen oder eine neue Gewerkschaft anzuerkennen, ohne dass es daf&uuml;r die Art Sekund&auml;r- oder Sympathiestreik br&auml;uchte, die in vielen L&auml;ndern illegal sind. Bisher kann man allerdings nicht erkennen, dass Gewerkschaften sich diese Situation zunutze machen. Vielleicht auch wegen der erlittenen R&uuml;ckschl&auml;ge und weil Besch&auml;ftigte im Lagerarbeitsbereich nicht dazu neigen, sich zu organisieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gewerkschaftsforum-do.de\/der-logistikbereich-auf-der-ueberholspur-die-arbeitskaempfe-nehmen-zu-aber-wichtigkeit-und-stellwert-innerhalb-der-wertschoepfungskette-wird-in-gewerkschaftskreisen-unterschaetzt\/\">Gewerkschaftsforum Do<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bis zu 18 Monate im Lkw: So werden Fahrer in Europa ausgebeutet<\/strong><br>\nEinige Habseligkeiten in der Plastikt&uuml;te, Kochen und Essen am Stra&szlig;enrand, Schlafen in der Fahrerkabine &ndash; und das Tag f&uuml;r Tag, bis zu anderthalb Jahre lang. So mussten Dutzende philippinische Lkw-Fahrer auf europ&auml;ischen Stra&szlig;en leben. Aufgedeckt haben den Fall jetzt europ&auml;ische Gewerkschaften und das DGB-Projekt &ldquo;Faire Mobilit&auml;t&rdquo;.<br>\nEs bestehe der &ldquo;dringende Verdacht auf Menschenhandel und Arbeitsausbeutung&rdquo;, berichtet das DGB-Projekt &ldquo;Faire Mobilit&auml;t&rdquo;. Aufgedeckt worden sind F&auml;lle in D&auml;nemark, den Niederlanden &ndash; und in Deutschland: In Ense, in der N&auml;he von Dortmund, sitzen 16 philippinische Fahrer auf dem Betriebsgel&auml;nde einer Logistik-Firma. Gewerkschafter aus den Niederlanden und von Faire Mobilit&auml;t sind seit Samstag in Ense vor Ort und unterst&uuml;tzen die Fahrer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++27e975da-e2c7-11e8-ac1b-52540088cada\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Dank Merz wird Cum-Ex ein gr&ouml;&szlig;eres Thema<\/strong><br>\nFriedrich Merz macht sich gerade sehr verdient. Der Aufsichtsratsvorsitzende von Blackrock in Deutschland und Kandidat f&uuml;r den CDU-Parteivorsitz leistet einen wertvollen Beitrag dazu, das &ouml;ffentliche Interesse am Cum-Ex- und Cum-Cum-Komplex zu steigern &ndash; und jede B&uuml;rgerin, die vom schamlosen Raubzug der Reichen gegen alle Steuerzahler erf&auml;hrt, ist ein Gewinn. Wenn Merz sich nun &ouml;ffentlich &auml;u&szlig;ern, Aufkl&auml;rungswillen wie Bereitschaft zur Kooperation mit Ermittlern versichern musste, weil die Staatsanwaltschaft im Zuge ihrer Cum-Ex-Ermittlungen B&uuml;ros des Finanzkonzerns Blackrock in M&uuml;nchen durchsucht hatte, dann garantiert das Schlagzeilen und Sendeminuten &ndash; &Ouml;ffentlichkeit also, von der es f&uuml;r diese sehr komplexe Materie gar nicht genug geben kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/sebastianpuschner\/dank-merz-wird-cum-ex-ein-groesseres-thema\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Sparschwein Pflege: Wie Investoren mit Pflegeheimen Kasse machen<\/strong><br>\nWer Geld anlegen will, bekommt heutzutage kaum noch Zinsen. Aber eine gute Rendite kann ganz einfach gehen: durch Pflegeheime. Clevere Investoren haben Pflegebed&uuml;rftigkeit als Geldanlage entdeckt. Doch kann es gut gehen, Pflegeunternehmen nicht aus einer Kultur der N&auml;chstenliebe und der gesellschaftlichen Notwendigkeit zu betreiben, sondern allein, um m&ouml;glichst viel Gewinn zu erzielen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.daserste.de\/information\/wirtschaft-boerse\/plusminus\/sendung\/wie-investoren-mit-pflegeheimen-kasse-machen-100.html\">plusminus<\/a>\n<p><strong>dazu: Pflegende Angeh&ouml;rige: An der Grenze der Belastbarkeit<\/strong><br>\nDie Pflege eines Angeh&ouml;rigen ist emotional und k&ouml;rperlich f&uuml;r viele Menschen so belastend, dass sie kurz davor stehen, aufzugeben. Die Barmer Krankenkasse nennt die Ergebnisse ihrer Umfrage &ldquo;besorgniserregend&rdquo;.<br>\nWaschen, Anziehen, F&uuml;ttern, Medikamente geben &ndash; und einfach da sein: Einen Angeh&ouml;rigen zu pflegen, gleicht oft einem Vollzeitjob. Rund 2,5 Millionen Menschen hierzulande leisten diese Aufgabe und betreuen ihre Angeh&ouml;rigen zuhause. Wie belastend das sein kann, macht der neue &ldquo;Pflegereport&rdquo; der Barmer Krankenkasse deutlich: Rund sieben Prozent der pflegenden Angeh&ouml;rigen, 185.000 Frauen und M&auml;nner, haben demnach die Grenzen der Belastbarkeit erreicht und stehen kurz davor, aufzugeben. Rund 87 Prozent gaben an, gut oder meistens gut mit der Pflege zurecht zu kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/pflegereport-105.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Der Spagat: Die deutsche Asienpolitik zwischen Kommerz und Geostrategie<\/strong><br>\nDas Pentagon hat eine Studie ver&ouml;ffentlicht, nach der das US-Milit&auml;r bei wesentlichen technologischen Produkten und Materialien in erheblichem Ma&szlig;e von Importen aus der VR China oder anderen asiatischen Staaten abh&auml;ngig ist. Dies betr&auml;fe Computerplatinen, Lithium-Batterien, seltene Erden und anderes Equipment, welches f&uuml;r das US-Milit&auml;r von strategischer Bedeutung sei. Auch sei das Pentagon seit langem besorgt &uuml;ber in gelieferter Elektronik verborgene sogenannte Kill Switches (Not-Ausschalter), mit denen sich im Konfliktfall strategisch wichtige Elektronik ausschalten lie&szlig;e. Ebenso bef&uuml;rchten die US-Milit&auml;rs, dass Chips zur Spionage oder zum Abh&ouml;ren genutzt w&uuml;rden. Gleichzeitig wurde die bekannte Klage wiederholt, nach der China US-Technologie stehle und seine Industrie illegal subventioniere. China wird als &bdquo;wachsendes Risiko f&uuml;r die US-Verteidigungsindustrie&ldquo; charakterisiert. Dies kommt von einem milit&auml;risch-geheimdienstlich-industriellen Komplex, der, alles in allem, bekanntlich &uuml;ber Mittel von mehr als einer Billion Dollar pro Jahr verf&uuml;gt.<br>\n&Auml;hnliche T&ouml;ne sind seit kurzem vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) zu h&ouml;ren. Nach Agenturmeldungen ruft der BDI seine Unternehmen dazu auf, ihre Abh&auml;ngigkeit vom chinesischen Markt zu verringern. Es gelte, die &bdquo;die Chancen des wirtschaftlichen Austausches mit China&ldquo; zu nutzen. &bdquo;Die Risiken, vor die uns China stellt&ldquo;, d&uuml;rften dabei aber nicht ausgeblendet werden. Eine &bdquo;echte &Ouml;ffnung des chinesischen Marktes&ldquo; werde wahrscheinlich nie stattfinden, so der Unternehmerverband. Es bestehe ein &bdquo;Systemwettbewerb&ldquo; zwischen &bdquo;unserem Modell der offenen Marktwirtschaft und Chinas staatlich gelenkter Wirtschaft&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/de\/5045\/wirtschaft_soziales\/9778\/Der-Spagat.htm\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Koalition der Kriegswilligen (II)<\/strong><br>\nDie von Paris initiierte und von Berlin mitgetragene Europ&auml;ische Interventionsinitiative (Initiative europ&eacute;enne d&rsquo;intervention, IEI) wird noch in dieser Woche ihre Arbeit aufnehmen. Dies haben Vertreter der zehn beteiligten Staaten am gestrigen Mittwoch in der franz&ouml;sischen Hauptstadt beschlossen. Die IEI zielt auf schnelle Einsatzf&auml;higkeit; sie ist vom franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten Macron forciert worden, der sich um Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die &uuml;berlasteten Streitkr&auml;fte seines Landes bem&uuml;ht. Berlin tritt bislang eher als Bremser auf: Die Bundesregierung setzt auf die systematische Verschmelzung europ&auml;ischer Truppen beispielsweise im Rahmen der &ldquo;PESCO&rdquo;-Projekte der EU, zudem auf die Verzahnung europ&auml;ischer Waffenschmieden mit Hilfe von Zusch&uuml;ssen aus dem EU-R&uuml;stungsfonds. Letzterer soll im k&uuml;nftigen EU-Haushalt um den Faktor 30 gesteigert werden und sich auf mehr als 17 Milliarden Euro belaufen. Trotz aller Differenzen streben sowohl Berlin (PESCO) wie auch Paris (IEI) eine europ&auml;ische Streitmacht an, die unabh&auml;ngig von den USA global eingesetzt werden kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7777\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Amerikas neue Sklaven &ndash; Menschenhandel in den USA<\/strong><br>\nZwischen H&uuml;hnerkot und dem Leben zu acht im Wohnwagen: Jugendliche aus Lateinamerika schuften auf H&uuml;hnerfarmen in den USA, unter falschen Versprechungen von Schleusern ins Land gelockt.<br>\nDie Dokumentation zeigt, wie eine Gruppe von Teenagern aus Guatemala gezwungen wurde, gegen ihren Willen auf einer H&uuml;hnerfarm in Ohio zu arbeiten. Die Investigativ-Reporterin Daffodil Altan enth&uuml;llt ein kriminelles Netzwerk, das unbegleitete Minderj&auml;hrige ausbeutet.<br>\nSie deckt dabei auch die unr&uuml;hmliche Rolle der US-Regierung auf, die die Jugendlichen an ihre Menschenh&auml;ndler regelrecht ausliefert &ndash; indem sie trotz scharfer Grenzkontrollen bei angeblichen Angeh&ouml;rigen der unbegleiteten Fl&uuml;chtlinge, die jedoch h&auml;ufig ihre Schleuser sind, nicht so genau hinschaut.<br>\nBrancheninsider, Opfer und beschuldigte Menschenh&auml;ndler schildern dabei ihre jeweilige Sicht. &ldquo;Das geh&ouml;rt zu den Dingen, die man lieber nicht wissen will. Ahnt man, dass da was nicht stimmt? Wahrscheinlich. Aber nachbohren tut man lieber nicht&rdquo;, bringt ein ehemaliger Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer einer H&uuml;hnerfarm die Kultur des Wegschauens im Umgang mit illegalen Arbeitsmigranten auf den Punkt.<br>\nDer Fall beleuchtet das Problem des Menschenhandels in den USA mehr als 150 Jahre nach der offiziellen Abschaffung der Sklaverei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/dokumentation\/zdfinfo-doku\/amerika-neue-sklaven--menschenhandel-in-den-usa-100.html\">ZDF Info<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>F&uuml;r Minister Scheuer wird die Luft in der Dieselpolitik d&uuml;nner<\/strong><br>\nF&uuml;r den Verkehrsminister wird die Luft in der Dieselpolitik angesichts immer neuer Fahrverbote zunehmend d&uuml;nner. Anstatt die Autoindustrie weiter nett anzul&auml;cheln oder zu versuchen, Abgasgrenzwerte f&uuml;r Fahrverbote aufzuweichen, muss Scheuer endlich die Hersteller in die Pflicht nehmen. Erfolgsschlagzeilen wird Scheuer erst verbuchen k&ouml;nnen, wenn er daf&uuml;r Sorge tr&auml;gt, dass die Hardware-Nachr&uuml;stung auf Kosten der Hersteller umgesetzt wird&ldquo;, erkl&auml;rt Ingrid Remmers, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anl&auml;sslich der heutigen Entscheidung des K&ouml;lner Verwaltungsgerichts zu Dieselfahrverboten in K&ouml;ln und Bonn. Remmers weiter:<br>\n&bdquo;Die n&ouml;tigen Druckmittel hat die Bundesregierung in der Hand. Bisher weigert sich die GroKo jedoch, die gesetzlich vorgesehen Bu&szlig;gelder in H&ouml;he von 5.000 Euro pro Fahrzeug wegen illegaler Abschalteinrichtung zu verh&auml;ngen. Zum anderen werden die Autohersteller mit vielf&auml;ltigen und &uuml;berfl&uuml;ssigen Privilegien wie der Dieselsubvention verh&auml;tschelt. Die Abschaffung dieser Vorzugsbehandlung, k&ouml;nnte die Autohersteller zum Einlenken bringen. Doch der GroKo fehlt das R&uuml;ckgrat im Umgang mit den Abgasbetr&uuml;gern, daher sind wir der L&ouml;sung der Dieselkrise keinen Schritt n&auml;her gekommen. Es ist offensichtlich, dass der Verkehrsminister sich allein der Autoindustrie verpflichtet f&uuml;hlt. Ihrer Verantwortung gegen&uuml;ber den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern werden er und die Bundesregierung in keiner Weise gerecht. Fahrverbote sind ein &Uuml;bel dieser Politik.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/fuer-minister-scheuer-wird-die-luft-in-der-dieselpolitik-duenner\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Forderung der Bildungsgewerkschaft: Mehr Geld f&uuml;r mehr Qualit&auml;t an Hochschulen<\/strong><br>\n&Uuml;berf&uuml;llte H&ouml;rs&auml;le, veraltete Technik, wechselnde Lehrkr&auml;fte: Der Hochschulpakt hat zwar f&uuml;r mehr Studienpl&auml;tze gesorgt, aber nicht f&uuml;r mehr Qualit&auml;t. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) will die Situation f&uuml;r die Studierenden verbessern &ndash; und fordert eine Aufstockung der Gelder.<br>\n&Uuml;ber eine halbe Millionen Studienanf&auml;nger kommen derzeit pro Jahr neu an die Hochschulen. Als der Hochschulpakt startete, waren es gerade mal 350.000. Dass das Geld aus dem Hochschulpakt f&uuml;r mehr Studienpl&auml;tze gesorgt hat, findet Andreas Keller von der GEW zwar gut, aber:<br>\n&bdquo;Was in der Tat ein bisschen auf der Strecke geblieben ist aus Sicht der GEW ist die Qualit&auml;t. Das hei&szlig;t, die Hochschulen wurden ausgebaut, aber auf Kosten auch von Betreuungsrelationen, die sich verschlechtert haben. Heute kommen auf einen Professor oder eine Professorin &uuml;ber 60 Studierende an den Universit&auml;ten und in vielen F&auml;chern, etwa in den Sozialwissenschaften, sind es &uuml;ber 90. Das sind Relationen, die keine qualitativ hochwertige Lehre erlauben.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/forderung-der-bildungsgewerkschaft-mehr-geld-fuer-mehr.680.de.html?dram:article_id=432745\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wir brauchen mehr Leute aus der Wirtschaft im Bundestag!<\/strong><br>\nDie Deutschen sind dumm, denn sie sind misstrauisch, wenn Politiker mal in der Wirtschaft Geld verdient haben. Grunds&auml;tzlich stimmt das: Wir brauchen mehr Leute in der Politik, die ihr Geld in der Wirtschaft verdienen. V-e-r-d-i-e-n-e-n wohlgemerkt.<br>\n&raquo;Wenn Politiker mal Geld in der Wirtschaft verdient haben, macht das viele Deutsche automatisch misstrauisch.&laquo; Mit diesem Satz er&ouml;ffnet Tim Bartz, ein Frankfurter Spiegel-Mann, einen der vielen Artikel, die man bei SPON neuerdings zur Causa Merz wie am Flie&szlig;band fabriziert. Dass da Merz-Fanboys am Werk sind, kann man nun wahrlich nicht mehr &uuml;bersehen. Es ist einfach zu offensichtlich, die wollen diesen Mann als Richtlinienkompetenz etablieren. Wahrscheinlich versprechen sie sich Steuererleichterungen, Bierdeckel hat man in der Spiegel-Redaktion bestimmt schon bei Amazon bestellt. Bl&ouml;d nur, dass nicht alle so mitziehen. Denn so richtig Abl&ouml;sungsstimmung kommt in der Bev&ouml;lkerung jedenfalls nicht auf, ganz im Gegenteil, es melden sich sogar viele B&uuml;rger kritisch zu Wort, sie glauben, dass ein Mann aus der Wirtschaft, kein BlackRock in der Brandung sein d&uuml;rfte in diesen schwierigen Zeiten. Was liegt da also n&auml;her, als den Deutschen Kleinlichkeit zu unterstellen? Und so unterstellt er ihnen, dass wenn einer Geld verdient hat in der Wirtschaft, dann w&uuml;rden sie pl&ouml;tzlich albern, platt, ja typisch deutsch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neulandrebellen.de\/2018\/11\/wir-brauchen-mehr-leute-aus-der-wirtschaft-im-bundestag\/\">neulandrebellen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Aktionstag 9. November<\/strong><br>\nDer 9. November ist ein geschichtstr&auml;chtiger Tag f&uuml;r unser Land: die Ausrufung der ersten demokratischen Republik auf Druck einer landesweiten Massenbewegung, der Schrecken der &ldquo;Reichspogromnacht&rdquo; der Nazis, der Fall der Berliner Mauer, den viele mit der Hoffnung auf Demokratie und Wohlstand verbanden. Alles Vergangenheit, k&ouml;nnte man meinen.<br>\nAber im Jahre 2018 ist die Gesellschaft erneut tief gespalten. Soziale Verwerfungen, rechte Stimmungsmache, eine Einkommensverteilung wie 1913, internationale Konflikte und ein l&auml;hmendes Misstrauen in demokratische Institutionen und deren Vertreter.<br>\nDaher wollen wir am 9. November aufstehen und ein Zeichen setzen: f&uuml;r einen neuen sozialen Staat, in dem der Reichtum fair verteilt ist, in dem die Menschen mit ihrer W&auml;hlerstimme und ihrem Engagement wieder Einfluss nehmen und die Geschicke dieses Landes wieder selbst bestimmen k&ouml;nnen. Es ist Zeit. Aufstehen! F&uuml;r ein friedliches und gerechtes Land! F&uuml;r W&uuml;rde statt Waffen. F&uuml;r Freiheit statt Ausbeutung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aufstehen.de\/aktionstag-9-november\/\">#Aufstehen<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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