{"id":46984,"date":"2018-11-10T11:45:08","date_gmt":"2018-11-10T10:45:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46984"},"modified":"2026-01-27T11:30:38","modified_gmt":"2026-01-27T10:30:38","slug":"neoliberales-denken-verklebt-die-herzen-und-hirne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46984","title":{"rendered":"Neoliberales Denken verklebt die Herzen und Hirne"},"content":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/181110_leitschuh.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>Wird unsere Gesellschaft zunehmend unsolidarischer? Ja, findet die Frankfurter Autorin <strong>Heike Leitschuh<\/strong>. Eigene Beobachtungen in ihrem Umfeld, aber auch Nachrichten aus den Medien hat Leitschuh zum Anlass f&uuml;r eine Recherche genommen, um der Frage nachzugehen, wie stark der Egoismus in unserer Gesellschaft verwurzelt ist. Ihr Ergebnis: Viele B&uuml;rger denken in erster Linie an sich selbst. Dieses Verhalten, so sieht es die Journalistin, ist vor allem an der neoliberalen Ordnung festzumachen, die in Politik und Gesellschaft seit vielen Jahrzehnten vorherrscht. Und: Politiker, aber auch die sogenannten Eliten, lebten ein negatives Verhalten vor, das dann auch bei den B&uuml;rgern zum Vorschein kommt. Ein Interview &uuml;ber eine &bdquo;Kultur des Miteinanders&ldquo;, die nicht mehr normal ist, so Leitschuh. Von <strong>Marcus Kl&ouml;ckner<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_5371\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-46984-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/181110_Neoliberales_Denken_verklebt_die_Herzen_und_Hirne_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/181110_Neoliberales_Denken_verklebt_die_Herzen_und_Hirne_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/181110_Neoliberales_Denken_verklebt_die_Herzen_und_Hirne_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/181110_Neoliberales_Denken_verklebt_die_Herzen_und_Hirne_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=46984-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/181110_Neoliberales_Denken_verklebt_die_Herzen_und_Hirne_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"181110_Neoliberales_Denken_verklebt_die_Herzen_und_Hirne_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Frau Leitschuh, wie kommen Sie darauf, zum Thema Egoismus in unserer Gesellschaft zu recherchieren?<\/strong><\/p><p>Seit einigen Jahren sehe ich immer deutlicher, dass sich die Kultur des Miteinanders ver&auml;ndert hat. Gerade im &ouml;ffentlichen Bereich, also wenn man auf der Stra&szlig;e entlangl&auml;uft, in der Bahn f&auml;hrt, oder auch in den Gesch&auml;ften: Mir f&auml;llt immer wieder eine Ruppigkeit im Umgang miteinander auf, die nicht normal ist. Ich habe mich gefragt: Woher kommt das? Warum k&ouml;nnen die Menschen nicht etwas respektvoller, freundlicher, r&uuml;cksichtvoller miteinander sein?<\/p><p><strong>Und, k&ouml;nnen sie?<\/strong><\/p><p>Sie k&ouml;nnen schon. Und auch daf&uuml;r gibt es Beispiele. Aber gerade die positiven Beispiele wirken wie ein Kontrastmittel, das einem zeigt, wie krass Menschen in der &Ouml;ffentlichkeit miteinander umgehen.<\/p><p><strong>Gab es einen konkreten Ausl&ouml;ser, der Sie zu dem Thema gef&uuml;hrt hat?<\/strong><\/p><p>Den gab es. In Hessen, wo ich lebe, sollen Rettungsfahrzeuge innerhalb von 10 Minuten bei Patienten oder Unfallopfern sein. Die Rettungskr&auml;fte k&ouml;nnen diese Zeit aber oft nicht einhalten, weil sie immer wieder zu Bagatellf&auml;llen gerufen werden.<\/p><p><strong>Das hei&szlig;t?<\/strong><\/p><p>Menschen haben offensichtlich keine Hemmungen, einen Rettungswagen f&uuml;r absolute Kleinigkeiten, wie einen Zeckenbiss, einen verletzten Finger, Kopfschmerzen oder &auml;hnliches, zu rufen. Dieses Verhalten f&uuml;hrt dazu, dass Rettungskr&auml;fte bei wirklich schweren F&auml;llen nicht rechtzeitig ankommen k&ouml;nnen. Normal w&auml;re es, dass die Patienten, die lediglich eine Kleinigkeit zu beklagen haben, mit gesundem Verstand abw&auml;gen und sich bewusst machen, dass ihr &bdquo;Leid&ldquo; nicht an erster Stelle steht und sie keinen Rettungswagen brauchen, sondern sich selber helfen oder zum Hausarzt gehen k&ouml;nnen. Wir sehen hier eine Einstellung, n&auml;mlich: Ich zuerst!, die sich in vielen Bereichen unseres Lebens zeigt.<\/p><p>Dieses Verhalten setzt sich fort in den Notaufnahmen von Krankenh&auml;usern, wo auch oft Menschen mit Kleinigkeiten sitzen, aber sogar anfangen zu randalieren, wenn Sie nicht sofort drankommen. Ganz zu schweigen von Sportpl&auml;tzen, wo Eltern, die ihre Kinder anfeuern, sich oft v&ouml;llig unfl&auml;tig benehmen. Das geht soweit, dass die Spieler gegnerischer Teams auf das &Uuml;belste beleidigt werden und nicht einmal Schiedsrichter verschont bleiben.<\/p><p>Ob auf der Stra&szlig;e, in den Krankenh&auml;usern, auf Sportpl&auml;tzen, in Kitas, Schulen usw., also &uuml;berall dort, wo Menschen auftreten, stimmt mehr und mehr das Grundlegende nicht mehr.<\/p><p><strong>Was sind denn die Ursachen f&uuml;r dieses Verhalten?<\/strong><\/p><p>Ja, was ist mit den Menschen los? Meine Antwort lautet: Seit fast 30 Jahren haben wir hier im Land eine Grundhaltung in Politik und Wirtschaft, die die B&uuml;rger darauf trimmt, ihr Ego in den Vordergrund zu stellen. Ich muss mein Leben soweit optimieren, dass ich im t&auml;glichen Konkurrenzkampf gut bestehe, in allen Bereichen, selbst bei der Partnerwahl. Alles muss sich rechnen, alles wird einer Kosten-Nutzung-Rechnung unterzogen. Stimmt das, was bei dieser Rechnung rauskommt, f&uuml;r mich nicht, dann kann ich das nicht akzeptieren. In so einem Umfeld ist es nur logisch, wenn viele B&uuml;rger zu &bdquo;Ichlingen&ldquo; werden.<\/p><p><strong>Sie sprechen vom Neoliberalismus?<\/strong><\/p><p>Ja. Alles wird kommerzialisiert, dereguliert. Die Idee des Neoliberalismus ist ja, dass gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche Freiheit f&uuml;r die Wirtschaft den gr&ouml;&szlig;tm&ouml;glichen Nutzen f&uuml;r alle bringt. Das stimmt so aber nicht. Freiheit ohne Regeln n&uuml;tzt nur den Starken. Die Schwachen bleiben auf der Strecke. Das wird zum Beispiel deutlich, wenn wir uns die Reichtums- und Armutsverteilung anschauen.<\/p><p>Auch wenn es mittlerweile Gegentendenzen gibt und so manchem klar wird, welche Sch&auml;den der Neoliberalismus anrichtet: Die Auswirkungen der letzten 30 Jahre kann man nicht auf Knopfdruck abstellen. Leider hat sich vieles schon in den Herzen und Hirnen festgesetzt und sie verklebt. Zum Beispiel meinen inzwischen viele, dass die Schwachen selbst schuld sind an ihrer Lage. Deshalb schwindet die Solidarit&auml;t. Gerade die kulturellen Wirkungen werden jetzt also erst richtig sichtbar &ndash; quasi als Kollateralschaden des Wirtschaftsliberalismus.<\/p><p>Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich sage sicher nicht, dass alle Menschen Egoisten sind, aber dennoch besch&auml;ftigen sich viele von ihnen aufgrund der Ordnung, die sie umgibt, so sehr mit sich selbst, dass sie so handeln, als seien sie Egoisten. Der Riss geht durch uns hindurch: Wir k&ouml;nnen hilfsbereit sein, aber auch unsympathische Ichlinge. Das Zwischenmenschliche ger&auml;t unter die R&auml;der. Ich muss jetzt von A nach B. Ich muss jetzt meinen Job machen. Ich muss jetzt dieses und jenes Produkt kaufen. Ich muss jetzt als Erste an der Kasse sein. Ich, ich, ich.<\/p><p>Hinzu kommen die &Auml;ngste, die in der neoliberalen Ordnung entstanden sind. Angst, nicht gut genug zu sein. Angst, nicht mithalten zu k&ouml;nnen. Angst, nicht ganz vorne dabei zu sein. Angst, seinen Job zu verlieren. Angst, abzust&uuml;rzen usw. Der Neoliberalismus, aber auch das Unmenschliche und Un&uuml;berschaubare in der Globalisierung, ver&auml;ngstigt Menschen.<\/p><p><strong>Wir haben jetzt &uuml;ber die B&uuml;rger geredet. Aber wie sieht das Verhalten der Verantwortungstr&auml;ger auf politischer Seite aus?<\/strong><\/p><p>Da wird es leider auch d&uuml;ster. Viele Politiker leben den B&uuml;rgern nichts Gutes vor. Die ganze Palette an schlechten Eigenschaften k&ouml;nnen wir immer wieder aufseiten der sogenannten Eliten beobachten. Auch da sehen wir Personen, die immer nur auf das eigene Vorw&auml;rtskommen achten. Sie machen gravierende Fehler, sind aber nicht bereit, f&uuml;r ihr Fehlverhalten geradezustehen.<\/p><p>Manager, die fatale Weichenstellungen vornehmen, werden mit Millionen Euro abgefunden. Politiker und Politikerinnen haben mit zur sozialen Ungleichheit in unserer Gesellschaft beigetragen, aber m&uuml;ssen sich nicht verantworten. Der normale B&uuml;rger beobachtet dieses Verhalten und sagt sich: Wenn die sich nicht an Regeln halten, muss ich es auch nicht.<\/p><p><strong>Der Umgang von Politikern miteinander, gerade im Parlament, &uuml;berschreitet bisweilen auch Grenzen. Erinnert sei an Ex-Kanzleramtsminister Ronald Pofalla, der zu seinem Parteikollegen Wolfgang Bosbach sagte: &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/ausland\/usa\/legendaere-aussetzer-pofalla-ich-kann-deine-fresse-nicht-mehr-sehen_id_3598812.html\">Ich kann deine Fresse nicht mehr sehen<\/a>&ldquo;.<\/strong><\/p><p>Auch im Parlament zeigen Politiker, dass es vielen an Respekt vor ihrem Gegen&uuml;ber fehlt. Nat&uuml;rlich soll man sich in einem Parlament auch streiten. Debatten m&uuml;ssen gef&uuml;hrt werden, durchaus auch heftig. Es geht ja um was. Aber eine gewisse Form muss man doch wahren. Wenn man seine politische Gegnerin verachtet und als Idiotin hinstellt, dann ist das alles andere als ein gutes Vorbild &ndash; gerade dann nicht, wenn man die Diskussionskultur im Netz beklagt. Mit der AfD versch&auml;rft sich der Ton im Parlament auch nochmal. Auf keinen Fall aber d&uuml;rfen die Rechtspopulisten die Kultur bestimmen.<\/p><p><strong>Haben wir es in unserer Gesellschaft verlernt, uns auf anst&auml;ndige Weise zu streiten? Gerade auch in den Medien werden viele Debatten doch gar nicht mehr gef&uuml;hrt. Der Meinungskorridor hat sich extrem verengt, offene Debatten werden immer schwerer. Stimmen Sie den Aussagen zu?<\/strong><\/p><p>Die F&auml;higkeit zum zivilisierten und respektvollen Streiten scheint uns in der Tat weitgehend abhanden zu kommen. Ich beobachte au&szlig;erdem, dass sich viele in ihre Echokammern zur&uuml;ckziehen. Ob das Medien oder B&uuml;rger sind: Viele wollen am liebsten nur unter sich sein.<\/p><p>Der Soziologe Andreas Reckwitz stellt fest, dass die Schichten und Kulturen kaum noch miteinander in Kontakt sind. Fr&uuml;her sa&szlig;en die Lehrerin, der Handwerker, die Pfarrerin und der Koch im Wirtshaus gemeinsam am Tisch. Da wurde diskutiert und man hatte Kontakt zu Andersdenkenden. Heute geht man dahin, wo Leute sind, die so aussehen, so denken, so handeln wie ich. Das Schlimme am aktuellen Zustand ist, dass viele meinen, sie w&uuml;ssten alles besser, der Respekt vor den anderen geht v&ouml;llig verloren.<\/p><p><strong>Wie l&auml;sst sich die Situation ver&auml;ndern?<\/strong><\/p><p>An zwei Stellen muss angesetzt werden. Beim Individuum und der Politik. Von der Politik erwarte ich, dass sie konsequent &uuml;berpr&uuml;ft, was sie falsch gemacht hat und falsch macht. Welche Weichen hat sie gestellt, die mit aller Konsequenz nur noch das Ich f&ouml;rdern, w&auml;hrend das Wir v&ouml;llig reduziert wird?<\/p><p>Ich erwarte weiter von der Politik, dass sie auch den ganzen Bereich der Deregulierung von &ouml;ffentlicher Daseinsvorsorge, Wasserversorgung, &Ouml;ffentlichem Verkehr usw. r&uuml;ckg&auml;ngig macht. Mittlerweile haben wir <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46278\">Krankenh&auml;user, die in Konkurrenz zueinander stehen<\/a>. Da geht es vor allem um &ouml;konomische Interessen. Das ist doch komplett absurd und gef&auml;hrlich obendrein.<\/p><p>Au&szlig;erdem muss die Regierung sich dringend f&uuml;r eine gerechtere Besteuerung einsetzen und alle Steuerschlupfl&ouml;cher schlie&szlig;en, die Finanzm&auml;rkte konsequent regulieren. Es muss verhindert werden, dass immer noch mehr Million&auml;re entstehen. Und die Reichen m&uuml;ssen einfach mehr zahlen. Wer reich ist, kann auch mehr f&uuml;r das Gemeinwesen tun.<\/p><p>Und ich w&uuml;rde dringend raten, genauer hinzusehen, wo &uuml;berall in der Gesellschaft &minus; gerade junge &minus; Menschen an alternativen Konzepten f&uuml;r ein Leben und Wirtschaften jenseits von Wachstum und Neoliberalismus arbeiten. Aus diesen vielen kleinen Pfl&auml;nzchen kann was Gro&szlig;es entstehen. Wenn man sie unterst&uuml;tzt.<\/p><p>Von den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern erwarte ich aber auch, dass sie sich &uuml;ber ihr eigenes Verhalten Gedanken machen. Sie sollten sich fragen: Wie verbringe ich meinen Tag? Lebe ich verantwortungsvoll? Habe ich Zeit, um mich mal um meinen Nachbarn zu k&uuml;mmern? Kann ich irgendwo helfen, wenn Hilfe ben&ouml;tigt wird? Oder bin ich dauernd nur mit mir, meinem Konsum und meinem Smartphone besch&auml;ftigt? Oft sind es nur Kleinigkeiten, die aber dann in ihrer Gesamtheit viel bewirken k&ouml;nnen.<\/p><p><em>Lesetipp: Leitschuh, Heike: <a href=\"https:\/\/www.westendverlag.de\/buch\/ich-zuerst\/\">Ich zuerst! Eine Gesellschaft auf dem Ego-Trip.<\/a> Westend. 2. Oktober 2018. 256 Seiten.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/181110_leitschuh.jpg\" alt=\"\" title=\"\"\/><\/div>\n<p>Wird unsere Gesellschaft zunehmend unsolidarischer? Ja, findet die Frankfurter Autorin <strong>Heike Leitschuh<\/strong>. Eigene Beobachtungen in ihrem Umfeld, aber auch Nachrichten aus den Medien hat Leitschuh zum Anlass f&uuml;r eine Recherche genommen, um der Frage nachzugehen, wie stark der Egoismus in unserer Gesellschaft verwurzelt ist.<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46984\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":13,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,209,205,161],"tags":[373,284,1504,442,374,1759,2108,441,866,2507,687,291],"class_list":["post-46984","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-audio-podcast","category-interviews","category-neoliberalismus-und-monetarismus","category-wertedebatte","tag-oekonomisierung","tag-deregulierung","tag-egoismus","tag-eigenverantwortung","tag-eliten","tag-entsolidarisierung","tag-filterblase","tag-freiheit","tag-konkurrenzdenken","tag-streitkultur","tag-ungleichheit","tag-verteilungsgerechtigkeit"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/46984","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/13"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=46984"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/46984\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":83047,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/46984\/revisions\/83047"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=46984"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=46984"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=46984"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}