{"id":46988,"date":"2018-11-09T16:19:32","date_gmt":"2018-11-09T15:19:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46988"},"modified":"2018-11-09T16:19:32","modified_gmt":"2018-11-09T15:19:32","slug":"hinweise-des-tages-ii-370","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46988","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46988#h01\">Sie nannten uns Sozialhilfe-Adel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46988#h02\">Rente und Pflege: Spahn fordert h&ouml;here Sozialabgaben f&uuml;r Kinderlose<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46988#h03\">Schwarze Null ist Volksverdummung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46988#h04\">Vom &bdquo;solidarischen Grundeinkommen&ldquo; jetzt zum &bdquo;Grundeinkommensjahr&ldquo;? Neues aus der sozialdemokratischen Debattenwelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46988#h05\">Streit um UN-Migrationspakt: Rechte Stimmungsmache<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46988#h06\">Syriza in quest to unite progressive forces ahead of EU elections<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46988#h07\">Bomben f&uuml;r die Welt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46988#h08\">Poland, Baltic States Host Their Biggest-Ever NATO Military Drills<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46988#h09\">Der Mordanschlag &ndash; Die Dokumentation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46988#h10\">Das hat Brasiliens k&uuml;nftiger Superminister vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46988#h11\">Billiges Gedenken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46988#h12\">&ldquo;Gro&szlig;er Soldat&rdquo;: Macron ehrt Nazi-Kollaborateur P&eacute;tain<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46988#h13\">Pakistan: Schmelzwasser bedroht Bergbewohner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46988#h14\">Ministerium pr&uuml;ft Disziplinarverfahren gegen Maa&szlig;en<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46988#h15\">L&uuml;gen f&uuml;rs Leistungsschutzrecht (das h&ouml;rt nie auf)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46988#h16\">Das Letzte: Merkels Verm&auml;chtnis<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Sie nannten uns Sozialhilfe-Adel<\/strong><br>\nFr&uuml;her lie&szlig; der f&uuml;r meine Familie zust&auml;ndige Mitarbeiter vom Jugendamt oft herabw&uuml;rdigende Spr&uuml;che &uuml;ber uns fallen. Sein ber&uuml;hmtester: &bdquo;Die Barons sind der Sozialhilfe-Adel.&ldquo; Damit traf er einen wunden Punkt. Er verbreitete das Vorurteil, die Armen seien immer aus eigenem Verschulden arm. Darum setzte er unser Dasein am Existenzminimum mit dem Leben dekadenter F&uuml;rsten gleich, die es sich auf Kosten der hart Arbeitenden bequem machen, anstatt selber zu n&uuml;tzlichen Mitgliedern der Gesellschaft zu werden.<br>\nK&uuml;rzlich hat eine Studie des Bildungsforschers Klaus Klemm im Auftrag des Deutschen Gewerkschaftsbundes best&auml;tigt, was seit Jahren bekannt ist: In Deutschland h&auml;ngt der Bildungserfolg sehr stark von der sozialen Herkunft ab. Kindertagesst&auml;tten und Schulen bauen die Spaltung der Gesellschaft in Gewinner und Verlierer nicht ab, sondern verfestigen sie. In allen Bundesl&auml;ndern ist der &Uuml;bergang von der Grundschule zum Gymnasium an den formalen Bildungsgrad der Eltern gekn&uuml;pft.<br>\nLaut Klemm hat ein Kind aus einer Akademikerfamilie bei gleichen kognitiven F&auml;higkeiten und gleicher Lesekompetenz eine 3,81-mal gr&ouml;&szlig;ere Chance auf eine Gymnasialempfehlung als ein Kind aus einer Facharbeiterfamilie. Aus Familien, in denen mindestens ein Elternteil einen akademischen Abschluss hat, studieren 79 Prozent der Kinder. Aus Familien, in denen beide Elternteile keinen beruflichen Abschluss haben, sind es nur 12 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/sie-nannten-uns-sozialhilfe-adel\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Rente und Pflege: Spahn fordert h&ouml;here Sozialabgaben f&uuml;r Kinderlose<\/strong><br>\nEltern tragen mehrfach zum Rentensystem bei: Durch eigene Beitr&auml;ge &ndash; und durch ihre Kinder, die Beitragszahler der Zukunft. Kinderlose sollten deshalb mehr zahlen, findet CDU-Nachwuchshoffnung Jens Spahn.<br>\nKinderlose sollten nach dem Willen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) merklich mehr in die Pflege- und Rentenversicherung einzahlen als Eltern. Dies sei eine Gerechtigkeitsfrage, schreibt Spahn in einem Gastbeitrag f&uuml;r die &ldquo;S&uuml;dwestpresse&rdquo; und die &ldquo;M&auml;rkische Oderzeitung&rdquo;. &ldquo;Im Umlagesystem bekommen die Alten das Geld von den Jungen &ndash; auch, wenn es die Kinder nur der anderen sind.&rdquo; Er sage dies bewusst als &ldquo;selbst Kinderloser, der bereit ist, finanziell mehr zur Zukunftsf&auml;higkeit des Systems beizutragen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/rente-pflege-jens-spahn-fordert-hoehere-sozialabgaben-fuer-kinderlose-a-1237517.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wieder eines der typischen Ablenkungsman&ouml;ver. Das Problem ist nicht Kinderlose gegen Eltern, zudem ist die Steuerbelastung etwa in Steuerklasse I jetzt bereits exorbitant, d.h. Kinderlose leisten einen erheblichen finanziellen Beitrag f&uuml;r Familien, sondern Superreiche gegen die Gesellschaft, wie die Cum-Ex-Gesch&auml;fte beweisen. Aber dazu f&auml;llt Spahn nat&uuml;rlich nichts ein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Schwarze Null ist Volksverdummung<\/strong><br>\n&bdquo;Finanzminister Scholz hat auch im Haushalt 2019 keinen Kurswechsel zu einer sozialen und friedlichen Politik vollzogen. Das Zahlenwerk tr&auml;gt die alte Handschrift seines Vorg&auml;ngers Wolfgang Sch&auml;uble&ldquo;, kommentiert Gesine L&ouml;tzsch, haushaltspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, den Abschluss der Haushaltsberatungen im Haushaltsausschuss f&uuml;r den Bundeshaushalt 2019. L&ouml;tzsch weiter:<br>\n&bdquo;Die verf&uuml;gbaren Einkommen in Deutschland waren seit den 1970er Jahren nie so ungleich verteilt wie heute. Auch das Verm&ouml;gen ist ungleicher verteilt als in fast allen anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern. Trotzdem leisten CDU\/CSU und SPD keinen nennenswerten Beitrag zu mehr steuerlicher Gerechtigkeit in unserem Land. Unsere Vorschl&auml;ge f&uuml;r eine st&auml;rkere Verm&ouml;gensbesteuerung und f&uuml;r eine Finanztransaktionssteuer wurden von der Koalition wieder abgelehnt. Das Festhalten an der &sbquo;schwarzen Null&lsquo; ist ein Beitrag zur Volksverdummung, denn sie lenkt davon ab, dass wir ein ungerechtes Steuersystem haben.<br>\nV&ouml;llig unverst&auml;ndlich ist die Absenkung der Investitionen im n&auml;chsten Jahr. In den folgenden Jahren sollen dann die Investitionen auf einem niedrigen Niveau eingefroren werden. Das ist in Anbetracht von kaputten Schulen und Krankenh&auml;usern, fehlenden Kinderg&auml;rten und Wohnungen eine Entscheidung gegen die Mehrheit der Menschen in unserem Land.<br>\nDie Bundesregierung folgt weiter blind US-Pr&auml;sident Donald Trump. Die Ausgaben f&uuml;r die Bundeswehr werden in den n&auml;chsten Jahren sprunghaft ansteigen. Allein f&uuml;r die Beschaffung sollen 25 Prozent mehr ausgegeben werden. Mehr Ausgaben f&uuml;r das Milit&auml;r f&uuml;hren aber nicht zu mehr Sicherheit in unserem Land, das haben wir in den vergangenen Jahren schmerzhaft erfahren m&uuml;ssen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/schwarze-null-ist-volksverdummung\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Vom &bdquo;solidarischen Grundeinkommen&ldquo; jetzt zum &bdquo;Grundeinkommensjahr&ldquo;? Neues aus der sozialdemokratischen Debattenwelt<\/strong><br>\nNun ist der Vorschlag von Klingbeil wie man unschwer erkennen kann, wenn, dann nur ein &bdquo;Grundeinkommens-H&auml;ppchen&ldquo;, denn er ist ja gerade nicht auf eine kontinuierliche Existenzsicherung ausgerichtet, sondern eine Art tempor&auml;re &bdquo;Belohnung&ldquo;, die aber voraussetzt, dass man Jahre der Erwerbsarbeit nachweisen kann. &Uuml;beraus bedingungsvoll und eben nicht bedingungslos. [&hellip;]<br>\nAber die SPD muss aufpassen, dass es nicht erneut zu rezeptionsbedingten Missverst&auml;ndnissen kommt, die am Ende den Frust der Entt&auml;uschten noch potenzieren wird. Und selbst unabh&auml;ngig von solchen Erw&auml;gungen sind dann Schlagzeilen desastr&ouml;s, die auch noch von Sozialdemokraten selbst befeuert werden: SPD will Hartz IV offenbar komplett abschaffen. Das hatten wir schon mal vor ein paar Monaten &ndash; und ist damals in sich zusammengefallen. Nun erneut dieser Unsinn, denn der Artikel bezieht sich explizit auf Lars Klingbeil: &raquo;Die SPD will nach den Worten ihres Generalsekret&auml;rs Lars Klingbeil ihre Sozialpolitik neu ausrichten und Hartz IV abschaffen. Dem &bdquo;Focus&ldquo; sagte er: &bdquo;Hartz IV ist von gestern. Wir arbeiten an einem neuen Konzept und damit ist Hartz IV pass&eacute; &ndash; als Name und als System.&ldquo;&laquo; Das w&uuml;nscht man sich wohl in Berlin. Nur geben das die Luftschl&ouml;sser nicht her, die man daf&uuml;r anbietet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2018\/11\/08\/vom-solidarischen-grundeinkommen-jetzt-zum-grundeinkommensjahr\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Streit um UN-Migrationspakt: Rechte Stimmungsmache<\/strong><br>\nDie AfD hetzt gegen ein UN-Migrationspapier. Auch Teile der Union haben Bedenken &ndash; ebenso Sahra Wagenknecht. [&hellip;]<br>\nIn der Linkspartei d&uuml;rfte derweil die Debatte um den Migrationspakt den lange w&auml;hrenden Streit um die Ausrichtung in der Fl&uuml;chtlings- und Einwanderungsfrage weiter versch&auml;rfen. So begr&uuml;&szlig;te die Innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Ulla Jelpke&ldquo;, grunds&auml;tzlich die UN-Initiative. &bdquo;Gerade in Zeiten der gesellschaftlichen Rechtsentwicklung&ldquo; enthalte der Pakt &bdquo;positive Signale, die es zu unterst&uuml;tzen gilt&ldquo;, sagte Jelpke der taz. Sie kritisiert allerdings dessen Unverbindlichkeit. Dadurch sei das Dokument leider nur eine &bdquo;zahnlose Absichtserkl&auml;rung ohne praktische Konsequenzen&ldquo;.<br>\nDemgegen&uuml;ber bezieht Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht Stellung gegen den Pakt. So empfahl sie in einem am Sonntag verschickten Rundbrief einen &bdquo;sehr spannenden Artikel zu diesem Thema&ldquo; des Wirtschaftsjournalisten Norbert H&auml;ring. Darin kritisiert dieser, die mit dem Pakt angeblich intendierte &bdquo;F&ouml;rderung der Arbeitsmigration&ldquo; nach der Fa&ccedil;on der Gro&szlig;konzerne w&uuml;rde &bdquo;sowohl den Arbeitnehmern in den Ziell&auml;ndern als auch den Herkunftsl&auml;ndern der Migranten&ldquo; schaden. Zustimmend zitiert Wagenknecht in ihrer Mail den Schlusssatz von H&auml;rings Artikel: &bdquo;Linke Parteien, die so etwas mittragen, sind dem Untergang geweiht und haben ihn verdient.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Streit-um-UN-Migrationspakt\/!5546503\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> &Auml;h, muss man das verstehen? Der UN-Migrationspakt setzt klar auf eine Bef&ouml;rderung der Zuwanderung im Sinne der herrschenden Oligarchie, <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/996-migrationsabkommen\">wie Norbert H&auml;ring<\/a> ja bereits erl&auml;utert hat. Die &ldquo;gesellschaftliche Rechtsentwicklung&ldquo; ist, nicht allein, aber doch auch, eine Folge der &ldquo;Grenz&ouml;ffnung&rdquo; durch Merkel. Wie soll da ein mehr an Migration ein Signal dagegen setzen? Vor allem, verst&auml;rkte Migration l&ouml;st nicht ein einziges Problem in den Herkunftsl&auml;ndern.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Syriza in quest to unite progressive forces ahead of EU elections<\/strong><br>\n&ldquo;The left-wing and progressive political forces that were the initiators of European unification cannot be non-united in the next European elections, especially when the ghosts of the past reappear to break the European project [&hellip;] when the extreme right is on the rise,&rdquo; European Parliament Vice-President Papadimoulis told EURACTIV.com. [&hellip;]<br>\nThe main objective of this push is to bring leftist and progressive political forces closer both before and after the EU election. Syriza also aims to create a broad alliance, &ldquo;from Tsipras to Macron&rdquo;,  especially when it comes to the protection of EU values. [&hellip;]<br>\nIn an interview with EURACTIV in September, GUE-NGL chief Zimmer referred to M&eacute;lenchon&rsquo;s case, saying that he has created some &ldquo;problematic&rdquo; situations. Socialist Bullmann also hit at M&eacute;lenchon, calling him &ldquo;a backwards-looking nationalist&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.euractiv.com\/section\/eu-elections-2019\/news\/hold-syriza-in-quest-to-unite-progressive-forces-ahead-of-eu-elections\">Euractiv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers T.K.:<\/strong> Da f&auml;llt einem nur noch der Spruch &ldquo;Die d&uuml;mmsten K&auml;lber w&auml;hlen ihre Schl&auml;chter selber&rdquo; ein. Die ehemals linke Regierungspartei Syriza will ein fortschrittliches B&uuml;ndnis von Tsipras bis Macron schmieden gegen Konservative und Rechte. Um die Werte der EU zu retten. Eine Regierung, die von der EU\/Troika mafi&ouml;s erpresst und deren Bev&ouml;lkerung von der EU\/Troika in Hoffnungslosigkeit und Verarmung geschickt wurde. Tolle Werte. <\/em><\/p>\n<p><em>Syriza muss die Geschichte und die Realit&auml;t schon enorm zurecht biegen, um die EU wie sie ist, zu einem linken oder fortschrittlichen Projekt zu machen. Tsipras wird in den kommenden Tagen durch die EU touren und Sozialdemokraten (er ist bei der SPD eingeladen), Gr&uuml;ne und Macron treffen. Gleichzeitig teilen Linken-Politikerin Gabi Zimmer (Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion im EP) und der deutsche Fraktionsvorsitzende der Sozialdemokraten im EP, Bullmann, gegen Jean-Luc M&eacute;lenchon aus. Er wird r&uuml;ckw&auml;rts gewandter Nationalist genannt. Vermutlich weil er das unw&uuml;rdige pro EU-Geseiere nicht vorbehaltlos mitmacht und nach der Erpressung von Syriza mit an einem Plan B gearbeitet hat.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Strategie hinter Initiativen wie diesem Syriza-Vorsto&szlig; ist einfach: sie hei&szlig;t Ablenkung und Symbolpolitik. In der Wirtschaft- und Sozialpolitik hat Syriza f&uuml;r ihre Bev&ouml;lkerung nix Positives herausgeholt. Im Gegenteil &ndash; die harte Austerit&auml;tspolitik wurde voll ausgef&uuml;hrt. Die Lebensumst&auml;nde verbessern sich f&uuml;r den normalen Griechen absehbar nicht. Um doch den Anschein zu erwecken, man sei links, erkl&auml;rt man den Kampf gegen rechts zur Hauptaufgabe. Und arbeitet dabei aber mit den progressiven Neoliberalen zusammen und hat auch schon deren Begriffe\/Taktik &uuml;bernommen. Diesen Ansatz verfolgt in gewisser Weise auch Linken-Vorsitzende Kipping &ndash; eine &Uuml;berbetonung des moralischen Antirassismus und Antifaschismus bei (teilweise) Ausblendung harter Verteilungsk&auml;mpfe im Sinne der Mehrheit. Das Problem dabei ist, dass einer der Hauptgr&uuml;nde, warum die Rechten stark wurden eben die Politik der Konservativen, Sozialdemokraten und Neoliberalen war. Politik, die sich gegen die Interessen der Mehrheit richtet und sich zum Beispiel in den Vertr&auml;gen der EU manifestiert. Wenn man als politische Linke darauf keinen eigenen L&ouml;sungsansatz hat, au&szlig;er den, mit Macron die EU retten zu wollen, dann gute Nacht. Vorgeblich Linke Politiker wie Tsipras, Bullmann oder Zimmer braucht daf&uuml;r wirklich niemand.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Bomben f&uuml;r die Welt<\/strong><br>\nWie Deutschland an Kriegen und Krisen verdient<br>\nDie deutschen R&uuml;stungsexportregeln z&auml;hlen zu den strengsten der Welt. Doch der gr&ouml;&szlig;te deutsche R&uuml;stungskonzern will sich von diesen Regeln unabh&auml;ngig machen. &Uuml;ber Umwege exportiert die Rheinmetall AG Bomben und komplette Munitionsfabriken in L&auml;nder wie &Auml;gypten oder Saudi-Arabien. Und die Politik l&auml;sst dies ungehindert zu.<br>\nSomerset West, S&uuml;dafrika, 50 Kilometer &ouml;stlich von Kapstadt. Ein riesiges Fabrikgel&auml;nde gesichert mit hohen Stacheldrahtz&auml;unen und Wacht&uuml;rmen. Vor zehn Jahren gr&uuml;ndete der D&uuml;sseldorfer Konzern hier ein Joint-Venture mit dem s&uuml;dafrikanischen Staatskonzern Denel, die Rheinmetall Denel Munition (RDM). Hier werden Bomben und Munition sowie schl&uuml;sselfertige Bomben- und Munitionsfabriken f&uuml;r ausl&auml;ndische Kunden hergestellt. Insgesamt 39 solcher Anlagen hat RDM nach eigenen Angaben bereits verkauft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/page\/?source=\/ard\/198512\/index.html\">3sat<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Poland, Baltic States Host Their Biggest-Ever NATO Military Drills<\/strong><br>\nAround 17,500 soldiers from 10 NATO member states are participating in military drills that started on November 7 in Poland and the Baltic states, the Polish Defense Ministry announced.<br>\nThe ministry said the &ldquo;Anakonda&rdquo; exercise is the biggest drill the Polish forces have ever held, with 12,500 Polish troops involved at training grounds in the country. A further 5,000 soldiers from NATO member countries are taking part in Estonia, Latvia, and Lithuania.<br>\nThe schedule also includes naval maneuvers in the Baltic Sea.<br>\nThe exercises will continue until November 16 and are aimed at training the individual units to cooperate with each other, the ministry said.<br>\nSince the annexation of Ukraine&rsquo;s Crimean Peninsula by Russia in 2014, Poland and the three Baltic states as well as other Eastern European states have expressed concern about their security.<br>\nThe United States has deployed and rotated troops in the region since the Ukraine crisis began in an effort to deter Russia. NATO has also increased its presence on the eastern borders of those four countries, all of which border Russia.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rferl.org\/a\/poland-baltic-states-host-biggest-ever-nato-military-drills\/29588868.html\">Radio Free Europe<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Man&ouml;ver als Dauerzustand bei NATO-Mitgliedern?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Der Mordanschlag &ndash; Die Dokumentation<\/strong><br>\nDer Anschlag auf Detlev Karsten Rohwedder am Ostermontag 1991 ersch&uuml;tterte das erst seit Kurzem vereinte Deutschland. Bis heute ist der Mord nicht aufgekl&auml;rt.<br>\nAm Tatort fand die Polizei ein Bekennerschreiben der Rote Armee Fraktion. Die Dokumentation schildert den zeithistorischen Hintergrund, stellt sich noch offenen Fragen und den Spekulationen &uuml;ber die T&auml;ter.<br>\nWurde die RAF wom&ouml;glich durch den Staatssicherheitsdienst der DDR unterst&uuml;tzt? Gab es Verbindungen zwischen RAF und Stasi &uuml;ber den Untergang des SED-Regimes hinaus? Warum waren in der Todesnacht keine Personensch&uuml;tzer im Haus der Rohwedders anwesend? Und wer konnte vom Tod des Treuhand-Chefs profitieren?<br>\nDie Dokumentation berichtet &uuml;ber Indizien und Spuren von damals, stellt die Ermittlungsergebnisse auf den Pr&uuml;fstand. Zahlreiche Weggef&auml;hrten und Zeitzeugen aus dem Umfeld Rohwedders konnte Autor Florian Hartung f&uuml;r ein Interview gewinnen: Angeh&ouml;rige, Politiker, Fahnder und Staatsanw&auml;lte. Beratend stand der Journalist Michael J&uuml;rgs zur Seite, einer der profiliertesten Kenner des Falls Rohwedder und der Geschichte der Treuhand.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/doku-wissen\/der-mordanschlag-die-dokumentation-100.html\">ZDF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Insofern interessant, da an einigen Stellen kurz beleuchtet wird, welches Trauma die neoliberale Schocktherapie auf dem Gebiet der ehemaligen DDR, mit der fast vollst&auml;ndigen Deindustrialisierung und der Vernichtung von 2,5 Millionen (!) Arbeitspl&auml;tzen, bei den betroffenen Menschen verursacht haben muss. Eine Tatsache, die in der offiziellen Geschichtsschreibung nicht auftaucht, die aber auch heute immer noch in vielen gesellschaftlichen Bereichen zu sp&uuml;ren ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Das hat Brasiliens k&uuml;nftiger Superminister vor<\/strong><br>\nAls Wirtschafts- und Finanzminister will Paulo Guedes Reformen durchf&uuml;hren und Staatsbetriebe privatisieren. Seine Agenda ist der Grund, weshalb ein Grossteil der Unternehmer Jair Bolsonaro unterst&uuml;tzt hat.<br>\n&laquo;Ich werde Paulo Guedes fragen&raquo;, lautet jeweils Jair Bolsonaros Antwort, wenn er zu Wirtschaftsthemen befragt wird. Brasiliens gew&auml;hlter Pr&auml;sident macht kein Hehl daraus, dass er nicht die geringste Ahnung von &Ouml;konomie hat. Darum hat er auch den liberalen Wirtschaftswissenschafter und Investmentbanker Paulo Guedes an seine Seite geholt. Dem 69-J&auml;hrigen kommt in Bolsonaros Kabinett ab dem 1. Januar die Rolle als Superminister f&uuml;r Wirtschaft und Finanzen zu. Strategisch war das eine kluge Entscheidung: Guedes ist der Grund, weshalb ein Grossteil von Brasiliens Unternehmerschaft Ende Oktober Bolsonaro ins h&ouml;chste Amt gew&auml;hlt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/wirtschaft\/brasilien-das-hat-der-kuenftige-superminister-guedes-vor-ld.1434769%20\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Billiges Gedenken<\/strong><br>\nMit Blick auf neue Reparationsforderungen Griechenlands und Polens wegen der deutschen Massenverbrechen im Zweiten Weltkrieg best&auml;tigt die Bundesregierung ihre bisherige Blockadehaltung in puncto Entsch&auml;digungen. Es gebe f&uuml;r die Forderungen aus Athen und Warschau keine juristische Grundlage, hei&szlig;t es in Berlin; man werde keine Reparationen zahlen. Eine Kommission des griechischen Parlaments hatte die materiellen Sch&auml;den der deutschen Besatzungsherrschaft zwischen 1941 und 1944 auf 288 Milliarden Euro gesch&auml;tzt; im polnischen Parlament werden die Zerst&ouml;rungen durch den NS-Okkupationsterror auf 840 Milliarden Euro beziffert. Athen will noch in diesem Jahr erste Schritte einleiten, um die Bundesregierung zum Einlenken zu zwingen. Tats&auml;chlich ist es der Bundesrepublik bislang mit juristischen Finessen und politischem Druck gelungen, sich Entsch&auml;digungsforderungen komplett zu entziehen. Parallel beteiligen sich deutsche Stellen am offizi&ouml;sen Gedenken an den NS-Terror und erbitten dabei demonstrativ von den Opfern &ldquo;Verzeihung&rdquo; &ndash; kostenfrei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7778\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Macron ehrt Nazi-Kollaborateur P&eacute;tain<\/strong><br>\nPhilippe P&eacute;tain war f&uuml;r die Deportation von Juden verantwortlich, nach 1945 wurde er zum Tode verurteilt. Trotzdem hat Frankreichs Staatschef Macron den Soldaten nun geehrt &ndash; als Held des Ersten Weltkriegs.<br>\nEmmanuel Macron wei&szlig; um die, wie er es sagt, &ldquo;unheilvolle Entscheidung&rdquo; Philippe P&eacute;tains, w&auml;hrend des Zweiten Weltkriegs mit den Nationalsozialisten zusammenzuarbeiten. Dennoch hat der franz&ouml;sische Pr&auml;sident nun P&eacute;tain geehrt &ndash; und seine Verdienste w&auml;hrend des Ersten Weltkriegs hervorgehoben.<br>\nDer Nazi-Kollaborateur Philippe P&eacute;tain sei ein &ldquo;gro&szlig;er Soldat&rdquo; des Ersten Weltkriegs gewesen, sagte Macron im ostfranz&ouml;sischen Charleville-M&eacute;zi&egrave;res. &ldquo;Ich erkenne die Rolle an, die unsere Marsch&auml;lle und unsere Armee gespielt haben.&rdquo;<br>\nDer Armee verdanke Frankreich den Sieg. P&eacute;tains Rolle w&auml;hrend der nationalsozialistischen Besatzung &auml;ndere nichts an seinen Verdiensten f&uuml;r Frankreich, sagte Macron w&auml;hrend einer Reise zu markanten Orten des Ersten Weltkriegs. Der franz&ouml;sische Staatschef verteidigte mit diesen Worten die Ehrung P&eacute;tains und sieben anderer Marsch&auml;lle im Pariser Invalidendom anl&auml;sslich des Waffenstillstands vor 100 Jahren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/emmanuel-macron-ehrt-nazi-kollaborateur-philippe-petain-a-1237240.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><strong>dazu: &raquo;Gro&szlig;er Soldat&laquo;<\/strong><br>\nNoch am selben Tag gab es Protest gegen Macrons seltsame Geschichtsstunde 100 Jahre nach den Massakern in den Sch&uuml;tzengr&auml;ben, die 1,2 Millionen franz&ouml;sische Soldaten das Leben kosteten. Der &raquo;Rat der j&uuml;dischen Institutionen Frankreichs&laquo; (CRIF) zeigte sich schockiert, dass P&eacute;tain zusammen mit den Offizieren des damaligen Generalstabs am Samstag im Pariser Invalidendom als &raquo;Held von Verdun&laquo; geehrt werden sollte &ndash; mit ausdr&uuml;cklicher Zustimmung des Pr&auml;sidentenb&uuml;ros im &Eacute;lys&eacute;e-Palast. Der landesweite Aufschrei veranlasste Macron inzwischen, P&eacute;tain von der Liste der dort zu honorierenden Schlachtenlenker zu streichen.<br>\nAndr&eacute; Chassaigne, Sprecher der Franz&ouml;sischen Kommunistischen Partei (PCF), sprach von einem &raquo;schweren Fehler&laquo;, der Macron mit seiner Einsch&auml;tzung der Rolle P&eacute;tains als Marschall und Pr&auml;sident unterlaufen sei: &raquo;In der franz&ouml;sischen Geschichte ist er nicht mehr der Marschall Frankreichs, man kann keine Seiten aus den Geschichtsb&uuml;chern entfernen.&laquo; P&eacute;tain sei 1945 zur &raquo;Schande der Nation&laquo; erkl&auml;rt und zum Tod verurteilt worden, erinnerte auch Boris Vallaud. F&uuml;r den sozialistischen Abgeordneten steht fest, dass man &raquo;nicht einen Feind der Republik ehren oder ihn Marschall nennen&laquo; k&ouml;nne. Alexis Corbi&egrave;re, Sprecher der Linkspartei &raquo;La France insoumise&laquo; (LFI) und selbst Geschichtsprofessor, erkl&auml;rte, Macron sei im Begriff gewesen, einen &raquo;Totengr&auml;ber&laquo; der Republik zu w&uuml;rdigen. &raquo;Die bisher ungl&uuml;cklichsten Aussagen des Pr&auml;sidenten&laquo;, so Corbi&egrave;re, &raquo;getragen von absurden Subtilit&auml;ten&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/343222.frankreich-gro%C3%9Fer-soldat.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Pakistan: Schmelzwasser bedroht Bergbewohner<\/strong><br>\nZu den weniger bekannten Risiken des Klimawandels geh&ouml;rt das Zusammenbrechen von Gletscherseen als Folge der fortschreitenden Erw&auml;rmung. Wenn Gebirgsgletscher tauen, staut sich ihr Wasser mitunter hinter W&auml;llen von Ger&ouml;ll, Erde und Eis. Irgendwann brechen diese zusammen und entlassen Flutwellen ins Tal, Fluten, die nicht nur aus Wasser bestehen, sondern auch Schlamm, Ger&ouml;ll und gro&szlig;e Felsbrocken mit sich rei&szlig;en. Ist das Tal bewohnt, dann sind die Folgen meist katastrophal und vielfach t&ouml;dlich.<br>\nDie britische Zeitung Telegraph berichtet von einer Flut im Juli 2018 in Gilgit-Baltistan, dem n&ouml;rdlichen Teil der von Pakistan besetzten H&auml;lfte Kaschmirs. Ein Fr&uuml;hwarnsystem habe rechtzeitig zur Evakuierung gef&uuml;hrt, sodass niemand zu Schaden kam.<br>\nDoch viele Einwohner des Dorfes Badswat verloren all hier Hab und Gut, wie die pakistanische Zeitung Dawn schreibt. Dies sei in dem betroffenen Tal die erste derartige Flutwelle seit Menschengedenken gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Pakistan-Schmelzwasser-bedroht-Bergbewohner-4217070.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Ministerium pr&uuml;ft Disziplinarverfahren gegen Maa&szlig;en<\/strong><br>\nEs war eine Wutrede, die da am 24. Oktober im Intranet des Bundesamts f&uuml;r Verfassungsschutz (BfV) zu lesen war, verfasst vom Pr&auml;sidenten der Beh&ouml;rde, Hans-Georg Maa&szlig;en.<br>\n&Uuml;ber &ldquo;linksradikale Kr&auml;fte in der SPD&rdquo; wetterte Maa&szlig;en, von &ldquo;deutscher Medienmanipulation&rdquo;. Es war das Manuskript einer Rede, die der 55-J&auml;hrige bei einem Treffen europ&auml;ischer Geheimdienstchefs am 18. Oktober in Warschau gehalten hatte.<br>\nBundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) nahm dies zum Anlass, Maa&szlig;en am vergangenen Montag in den einstweiligen Ruhestand zu versetzen.<br>\nNach Informationen des SPIEGEL erw&auml;gt das Bundesinnenministerium weitere Schritte: Die Fachaufseher pr&uuml;fen, ob sie ein Disziplinarverfahren gegen den ehemaligen Verfassungsschutzpr&auml;sidenten einleiten.<br>\nWie Maa&szlig;ens genaue Wortwahl bei dem Treffen der Geheimdienstchefs war, versuchte das Innenministerium nach SPIEGEL-Informationen in den vergangenen Tagen zu ermitteln. In der Rede ging es um Maa&szlig;ens umstrittene &Auml;u&szlig;erungen in der &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung, in denen er bezweifelte, dass es bei den Ausschreitungen in Chemnitz im August zu Hetzjagden gegen Fl&uuml;chtlinge gekommen sei.<br>\nEs existieren zwei Manuskripte dieser Rede: ein englisches, in dem Maa&szlig;en sich zwar &uuml;ber angebliche &ldquo;fake news&rdquo; deutscher Medien ausl&auml;sst. Diese h&auml;tten &ldquo;man hunts&rdquo;, also Hetzjagden, in Chemnitz wom&ouml;glich &ldquo;erfunden&rdquo;. Die innenpolitisch brisantesten Passagen aber finden sich nur in dem deutschen Manuskript. Darin ist die Rede von den &ldquo;linksradikalen Kr&auml;ften in der SPD&rdquo;. Diese Fassung landete am 24. Oktober im Intranet des Verfassungsschutzes.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/hans-georg-maassen-ministerium-prueft-disziplinarverfahren-a-1237591.html%20\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46909\">Maa&szlig;en geh&ouml;rt nicht in den einstweiligen Ruhestand, ein Disziplinarverfahren ist f&auml;llig<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46927\">Hans-Georg Maa&szlig;en und die &bdquo;linksradikalen Kr&auml;fte in der SPD&ldquo;. Wenn der Wahnsinn einen Lauf hat<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>L&uuml;gen f&uuml;rs Leistungsschutzrecht (das h&ouml;rt nie auf)<\/strong><br>\nDie &bdquo;Frankfurter Allgemeine Zeitung&ldquo; behauptet, in der Online-Welt gebe es kein Urheberrecht. Das ist, einerseits, &uuml;berraschend, denn diese Behauptung ist selbstverst&auml;ndlich falsch, und die FAZ gilt gemeinhin noch als Zeitung, deren Journalisten sich M&uuml;he geben, nichts zu behaupten, was offensichtlich falsch ist. Es ist aber, andererseits, nicht so &uuml;berraschend, denn die FAZ k&auml;mpft seit einiger Zeit gemeinsam mit anderen Verlagen f&uuml;r ein Leistungsschutzrecht f&uuml;r die Presse, und dabei sind ihr alle Mittel recht. Ja, es ist eine endlose Geschichte voller Wiederholungen. Dass das Thema jetzt gerade wieder aktuell und brisant ist, liegt daran, dass zur Zeit auf europ&auml;ischer Ebene &uuml;ber die konkrete Ausformulierung des geplanten Leistungsschutzrechtes verhandelt wird: Im so genannten Trilog-Verfahren m&uuml;ssen die Europ&auml;ische Kommission, der Europ&auml;ische Rat der Mitgliedsl&auml;nder und das Europ&auml;ische Parlament aus ihren verschiedenen Entw&uuml;rfen ein gemeinsames Gesetz machen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/uebermedien.de\/32833\/luegen-fuers-leistungsschutzrecht-das-hoert-nie-auf\/\">&Uuml;ber Medien<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Das Letzte: Merkels Verm&auml;chtnis<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/daserste.ndr.de\/panorama\/index.html\">Panorama<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.R.:<\/strong> Manchmal sinnieren Journalisten ja dar&uuml;ber nach, warum viele Menschen die &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien mittlerweile kritisch betrachten. Vielleicht kann die gestrige Panorama-Sendung im Ersten darauf eine Antwort geben. Dabei ging es um unsere Kanzlerin. Zun&auml;chst gab es einen Film &uuml;ber ihre Gegner, wen wundert es: &auml;ltere M&auml;nner. Ihre schlechte Meinung von Merkel wurde noch mal visuell unterstrichen: &ldquo;Die aus dem Osten&rdquo; hie&szlig; es da zum Beispiel in gro&szlig;en Lettern. <\/em><\/p>\n<p><em>Danach kamen die Bewunderer von Merkel, &auml;h, korrekter: Bewunderinnen. Denn es handelte sich ausnahmslos um Frauen. Also: Die bl&ouml;den, alten M&auml;nner sind gegen unsere Kanzlerin, die Frauen hingegen daf&uuml;r! Und in dem Film &uuml;ber ihre Bewunderinnen geht es nicht etwa um politische Inhalte, wer erwartet bei einem Polit-Magazin denn schon so was? Es ging um Angelas Kampf gegen die Macho-M&auml;nner. Da durfte nat&uuml;rlich der uns&auml;gliche Auftritt von Gerhard Schr&ouml;der in der Elefantenrunde nicht fehlen oder ein Foto von Wladimir Putin oben ohne. Wer angesichts dieser beiden Filme noch ernsthaft an seri&ouml;sen Journalismus in der ARD glauben m&ouml;chte, dem ist wohl nicht mehr zu helfen. Fragen nach Merkels Sozialpolitik, Au&szlig;enpolitik, Steuerpolitik z. B.? Fehlanzeige! Angela, die moderne Jeanne d&rsquo;Arc. Uns&auml;glich!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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