{"id":47007,"date":"2018-11-12T08:24:02","date_gmt":"2018-11-12T07:24:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47007"},"modified":"2018-11-12T08:24:02","modified_gmt":"2018-11-12T07:24:02","slug":"hinweise-des-tages-3244","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47007","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47007#h01\">Seehofer plant Disziplinarverfahren gegen Maa&szlig;en<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47007#h02\">Migrationspakt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47007#h03\">Bolsonaro und der Verfall der Demokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47007#h04\">Die USA: Feind Europas?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47007#h05\">Bundestag debattiert &uuml;ber CumEx Files<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47007#h06\">&Uuml;ber Uber und die K&auml;uflichkeit von Wissenschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47007#h07\">Hartz IV: Wie die Bundesregierung die Regels&auml;tze niedrig rechnet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47007#h08\">Bek&auml;mpfung von Kinderarmut muss Priorit&auml;t haben!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47007#h09\">Zahl der Stromsperren steigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47007#h10\">&bdquo;Der Begriff &sbquo;Rechtspopulismus&lsquo; ist viel zu verharmlosend&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47007#h11\">Bundestag lehnt Antr&auml;ge zum Stopp von R&uuml;stungsexporten ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47007#h12\">Die Drohnenpolitik der Verteidigungsministerin Frau von der Leyen: tricksen, t&auml;uschen, l&uuml;gen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47007#h13\">Fall Franco A.: Hinweise auf gr&ouml;&szlig;eres Netzwerk in der Bundeswehr (Nachtrag: Ministerium)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47007#h14\">F&uuml;r Frieden und gesellschaftliche Vielfalt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47007#h15\">Erstunternzeicher*innen mit SPD-Parteibuch gesucht! Betriebsr&auml;te + Satiriker! Aufruf an SPD-Vorstand: Strafanzeige zur&uuml;ck ziehen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47007#h16\">&bdquo;Wir werden Hartz IV hinter uns lassen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47007#h17\">Klassische Medien verlieren an Relevanz f&uuml;r die Meinungsbildung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47007#h18\">&ldquo;Appell zum Ausstieg aus Stuttgart21&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Seehofer plant Disziplinarverfahren gegen Maa&szlig;en<\/strong><br>\nLange hat Bundesinnenminister Seehofer seine sch&uuml;tzende Hand &uuml;ber Verfassungsschutzpr&auml;sident Maa&szlig;en gehalten. Mittlerweile hat der aber seinen Kredit verspielt. Jetzt pr&uuml;ft Seehofer offenbar sogar ein Disziplinarverfahren gegen Maa&szlig;en. (&hellip;)<br>\nDer Verfassungsschutzpr&auml;sident sollte als Sonderberater in sein Ministerium wechseln. Kurz bevor es nun so weit war, setzte Maa&szlig;en aber noch einen drauf: In einer Rede, die er selbst ins Intranet seiner Beh&ouml;rde stellen lie&szlig;, verteidigte er seine &Auml;u&szlig;erungen, nannte die deutsche Fl&uuml;chtlingspolitik &ldquo;naiv&rdquo; und bezeichnet Teile der SPD in der Gro&szlig;en Koalition als &ldquo;linksradikale Kr&auml;fte&rdquo;. (&hellip;)<br>\nZu viel f&uuml;r Seehofer: Der Innenminister zeigte sich &ldquo;menschlich entt&auml;uscht&rdquo; und versetzte Maa&szlig;en in den einstweiligen Ruhestand. Und nun k&ouml;nnten offenbar auch disziplinarische Ma&szlig;nahmen gegen den ehemaligen Verfassungsschutzpr&auml;sidenten folgen. Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland und das Nachrichtenmagazin &ldquo;Der Spiegel&rdquo; unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtet, l&auml;sst Seehofer derzeit pr&uuml;fen, ob ein entsprechendes Verfahren eingeleitet werden kann. Demnach geht es darum, ob Maa&szlig;en gegen das Gebot zur M&auml;&szlig;igung bei politischen &Auml;u&szlig;erungen versto&szlig;en hat. (&hellip;)<br>\nF&uuml;r das Verfahren k&ouml;nnte Maa&szlig;en aus dem einstweiligen Ruhestand zur&uuml;ckgeholt werden. Falls er entlassen wird, droht ihm der Verlust von Versorgungsanspr&uuml;chen. Im einstweiligen Ruhestand erh&auml;lt er im Moment f&uuml;r maximal drei Jahre 71,75 Prozent seiner bisherigen Bez&uuml;ge und anschlie&szlig;end seine Pension, die sich nach der Zahl der Dienstjahre richtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/deutschland-welt\/seehofer-plant-disziplinarverfahren-gegen-maassen,R8u4tjc\">BR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller :<\/strong> Vielleicht liest Seehofer ja die NachDenkSeiten. T&auml;te ihm gut. Jedenfalls hatten wir hier am 6. November &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46909\">Maa&szlig;en geh&ouml;rt nicht in den einstweiligen Ruhestand, ein Disziplinarverfahren ist f&auml;llig<\/a>&ldquo; das gleiche gefordert.<\/em><\/p>\n<p><em>Inzwischen kamen weitere interessante Leserbriefe, die wir hier anf&uuml;gen. Sie beziehen sich auf unsere Sammlung von Lesermails von gestern &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46977\">Leserbriefe zu den Vorg&auml;ngen um Hans-Georg Maa&szlig;en<\/a>&ldquo;:<\/em><\/p>\n<ol>\n<li><em>Erg&auml;nzender Leserbrief: <\/em><br>\n<em>Gesch&auml;tzte Nachdenkseiten-Redaktion,<\/em><br>\n<em>ich m&ouml;chte mit dieser Mail auf den Leserbrief eines Dr. Uwe Erfurt eingehen, der meint, dass Herr Maa&szlig;en das Recht der Meinungsfreiheit nach Art. 5 GG in einer dienstlichen Angelegenheit f&uuml;r sich in Anspruch nehmen k&ouml;nne.<\/em><br>\n<em>Tats&auml;chlich darf Herr Maa&szlig;en als Privatperson seine pers&ouml;nliche Meinung zu allen m&ouml;glich Themen &auml;u&szlig;ern &ndash; aber nicht in seiner Funktion als Beamter, und dann noch zu einem Thema, mit dem er dienstlich befasst ist. Im konkreten Fall h&auml;tte Herr Maa&szlig;en seine Auffassung seinem Dienstherren, dem Innenminister bzw. der Kanzlerin mitteilen d&uuml;rfen, er war jedoch als Beamter nicht befugt, an seinem Dienstherren vorbei eine ggf. sogar dem Dienstherren entgegengesetzte Position in der &Ouml;ffentlichkeit zu vertreten. Insofern w&uuml;rde ein Disziplinarverfahren gegen Herrn Maa&szlig;en sicher mit einer Ma&szlig;regelung enden.<\/em><br>\n<em>Das ist &uuml;brigens gar nicht so etwas besonderes: Ein Verk&auml;ufer eines Produktes X, der zu einen Kunden sagt, kaufen sie lieber das Konkurrenzprodukt Y, das ist besser als unser Produkt X,  k&ouml;nnte sich ebenfalls nicht auf die Meinungsfreiheit berufen, wenn ihn sein Chef deswegen feuert. [&hellip;]<\/em><br>\n<em>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e<\/em><br>\n<em>Holger Kaschuge<\/em><\/li>\n<li><em>Erg&auml;nzende Lesermail:<\/em><br>\n<em>Liebes NDS-Team,<\/em><br>\n<em>lieber Hr. Dr. Erfurth,<\/em><br>\n<em>wer mit Gesetzestexten um sich wirft &ndash; hier mit Art. 5 GG &ndash; sollte dann doch etwas weiter recherchieren:<\/em><br>\n<em>Selbstverst&auml;ndlich darf Hr. Maa&szlig;en an seinen Stammtischen privat &auml;u&szlig;ern was er will &ndash; hier geht es aber um seine &Auml;u&szlig;erungen in seiner Funktion als Pr&auml;sident des BfV und damit gilt f&uuml;r ihn:<\/em><br>\n<em>Bundesbeamtengesetz (BBG)<\/em><br>\n<em>&sect; 60 Grundpflichten<\/em><br>\n<em>(1) Beamtinnen und Beamte dienen dem ganzen Volk, nicht einer Partei. Sie haben ihre Aufgaben unparteiisch und gerecht zu erf&uuml;llen und bei ihrer Amtsf&uuml;hrung auf das Wohl der Allgemeinheit Bedacht zu nehmen. Beamtinnen und Beamte m&uuml;ssen sich durch ihr gesamtes Verhalten zu der freiheitlichen demokratischen Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes bekennen und f&uuml;r deren Erhaltung eintreten.<\/em><br>\n<em>(2) Beamtinnen und Beamte haben bei politischer Bet&auml;tigung diejenige M&auml;&szlig;igung und Zur&uuml;ckhaltung zu wahren, die sich aus ihrer Stellung gegen&uuml;ber der Allgemeinheit und aus der R&uuml;cksicht auf die Pflichten ihres Amtes ergeben.<\/em><br>\n<em>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<\/em><br>\n<em>Udo Schleucher <\/em><br>\n<em>(ebenfalls Beamter)<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Migrationspakt<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Regierungssprecher Seibert: Migrationspakt dient &ldquo;Wahrnehmung globaler Verantwortung&rdquo;<\/strong><br>\nDer UN-Migrationspakt l&auml;sst das Geb&auml;lk im EU-Haus erneut wanken. Nach dem Ausstieg &Ouml;sterreichs sorgte das Thema j&uuml;ngst auch in der Unionsfraktion f&uuml;r Kontroversen. In Tschechien, Slowenien und Kroatien sorgt das Papier ebenfalls f&uuml;r Debatten. (&hellip;)<br>\nBei der Regierungspressekonferenz nutzte Regierungssprecher Seibert die Frage eines Hauptstadtjournalisten, um ein ausf&uuml;rchliches Pl&auml;doyer f&uuml;r den UN-Migrationspakt zu halten. So w&uuml;rde durch den Migrationspakt das Thema Migration als &ldquo;globale Herausforderung&rdquo; angegangen. Es ginge keineswegs darum, illegale Migration zu bef&ouml;rdern. Unter anderem sei &ldquo;in diesem Pakt enthalten, ein generelles Bekenntnis zur nationalen Souver&auml;nit&auml;t&rdquo;, so Regierungssprecher Seibert.  (&hellip;)<br>\nUnerw&auml;hnt l&auml;sst er dabei, dass der Pakt ma&szlig;geblich von Wirtschaftsvertretern mitgestaltet wurde. Das mit der legalen, also Arbeitsmigration verbundene Problem des sogenannten &ldquo;Brain Drain&rdquo; findet ebenfalls keinen Eingang in die Ausf&uuml;hrungen des Merkel-Sprechers. (&hellip;)<br>\nDer Migrationspakt sei laut Seibert vor allem ein &ldquo;Einstieg in die Wahrnehmung globaler Verantwortung&rdquo;. Diese Wahrnehmung erstreckt sich jedoch offensichtlich nicht auf die eigene Mitverantwortlichkeit Deutschlands bzw. die der &ldquo;westlichen Wertegemeinschaft&rdquo; f&uuml;r Kriege, Konflikte und Armut als Ursachen f&uuml;r Migration weltweit. Vielmehr w&uuml;rden zur Bek&auml;mpfung der Ursachen von Migration vor allem die Herkunftsstaaten der Migranten &ldquo;in die Pflicht&rdquo; genommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/78975-regierungssprecher-seibert-migrationspakt-dient-wahrnehmung\/\">RT Deutsch<\/a><\/li>\n<li><strong>Regierung verschweigt Zugest&auml;ndnisse beim Migrationspakt<\/strong><br>\nDas Ausw&auml;rtige Amt verweigert eine Auskunft zu den Verhandlungen f&uuml;r den UN-Migrationspakt. Es gibt Kritik an &bdquo;vertraulicher&ldquo; Informationspraxis.<br>\nDie Bundesregierung will die von ihr eingegangenen Kompromisse beim umstrittenen UN-Migrationspakt nicht offenlegen. Auch zu ihren urspr&uuml;nglichen Verhandlungspositionen verweigert sie Ausk&uuml;nfte. Auf eine Anfrage des Tagesspiegels zum Zustandekommen der im finalen Entwurf des Abkommens enthaltenen Aussagen teilte das Ausw&auml;rtige Amt (AA) lediglich mit: &bdquo;Zahlreiche Elemente, die im deutschen Interesse sind, konnten dabei umgesetzt werden, daf&uuml;r gab es an anderer Stelle Zugest&auml;ndnisse.&ldquo;<br>\nWelche Elemente dies waren und welche Zugest&auml;ndnisse es gab, soll jedoch nicht &ouml;ffentlich werden. Ein Sprecher erkl&auml;rte, n&auml;here Informationen dazu w&uuml;rden gegen&uuml;ber Medienvertretern ausschlie&szlig;lich vertraulich und nur &bdquo;im Hintergrund&ldquo; erfolgen. Begr&uuml;ndet wurde dies nicht. Eine &ouml;ffentliche Berichterstattung ist nach diesen Ma&szlig;gaben jedoch ausgeschlossen. Das AA greift bei Antworten auf Presse-Anfragen regelm&auml;&szlig;ig auf diese Praxis zur&uuml;ck und macht beh&ouml;rdlich so bezeichnete &bdquo;Verwendungsvorgaben&ldquo; f&uuml;r Informationen. Der Pr&auml;sident des Deutschen Journalisten-Verbands, Frank &Uuml;berall, kritisierte die Informationsvergabe in solchen vertraulichen &bdquo;Hintergrundgespr&auml;chen&ldquo; und mahnte gesetzliche Regelungen an: &bdquo;Die Kolleginnen und Kollegen werden hier sozusagen zum Teil des politischen Gesch&auml;fts&ldquo;, sagte er dem Branchenmagazin &bdquo;Journalist&ldquo;. Da stelle sich schon die Frage, wie man mit so etwas umgehen solle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/auswaertiges-amt-sperrt-sich-regierung-verschweigt-zugestaendnisse-beim-migrationspakt\/23619872.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Bolsonaro und der Verfall der Demokratie<\/strong><br>\nErstmals seit f&uuml;nf Jahrzehnten hat in Brasilien ein B&uuml;ndnis von Eliten wieder eine Massenunterst&uuml;tzung f&uuml;r die extreme Rechte mobilisiert. Der Korruptionsskandal ist dabei Mittel zum Zweck. Mit Jair Bolsonaro erh&auml;lt ein autorit&auml;rer Neoliberalismus Einzug im Land.<br>\nBrasilien befindet sich in einer beispiellosen wirtschaftlichen und politischen Krise. Auf die schon seit 2010 geringeren Wachstumsraten folgte zwischen 2014 und 2016 eine tiefe Rezession mit einem starken R&uuml;ckgang der gesamtwirtschaftlichen Produktion und dann eine wirtschaftliche Stagnation. Das Pro-Kopf-Einkommen ist auf das Niveau von Anfang der 2000er Jahre zur&uuml;ckgefallen: Die Gewinne, die w&auml;hrend der von der PT (Partido dos Trabalhadores oder Arbeiterpartei) gef&uuml;hrten Bundesverwaltungen erzielt wurden, sind verschwunden. Die offiziell gemessene Arbeitslosigkeit ist von 4 auf 14 Prozent gestiegen; das Haushaltsdefizit ist nach wie vor hoch und die Staatsverschuldung steigt weiter an. Letzteres geschieht trotz wiederholter &bdquo;Sparma&szlig;nahmen&ldquo;, die in einer Verfassungs&auml;nderung gipfelten, welche die realen Staatsausgaben f&uuml;r die n&auml;chsten 20 Jahre einfror.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2018\/11\/bolsonaro-und-der-verfall-der-demokratie\/%20\">Makroskop<\/a>\n<p><strong>Dazu: The Uncomfortable Truths Behind Bolsonaro&rsquo;s Win<\/strong><br>\nWhy did the Brazilian people elect a neofascist? If you get your information from the newspapers, you might think that this happened because Brazilians are afraid of rising violence rates or fed up with corruption. These explanations sound great on paper because they function as what sociologist Pierre Bordieu called mind stopping cliches. When hearing something familiar and logical sounding, the brain stops and moves onto another subject.<br>\nViolence and corruption. Everyone hates that. What&rsquo;s happening in sports? This is how the Anglo media wants people to process the issue of the arrival of fascism in Brazil, because if the public begins to scratch under the surface, it will find uncomfortable truths that implicate their own governments, think tanks, corporations and media institutions. That could lead to some difficult questions, so why not stick to the mind stopping cliches of violence and corruption? The problem is that, although both issues may have been used to manipulate the public, neither of them hold up to scrutiny. (&hellip;)<br>\nInternational capital and the US government now have exactly what they want in Brazil. All natural resources will be opened to exploitation from foreign capital. The US military will be able to use the Alcantara rocket launching base as a takeoff point for forays into Venezuela. Brazil&rsquo;s participation in the BRICS is dead in the water and US Petroleum companies will be swimming in Brazilian oil. Regardless of the level of participation by the US and its institutions, these events fit a pattern of US interventions in Latin America over the past 100 years. If we are truly interested in defeating fascism it is important to move beyond cliches and work to identify the real actors at play, so that their power can be countered. In order to do this, we have to move beyond the idea that Brazil operates in a geopolitical vacuum and that the return to neofascism, which was previously installed with ample US government support from 1964-1985, can be explained by oversimplified generalizations on public opinion.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/axisoflogic.com\/artman\/publish\/Article_81862.shtml%20\">Axis of Logic<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin E.H.:<\/strong> Ein interessanter Artikel, der sowohl die Hintergr&uuml;nde f&uuml;r Bolsonaro&lsquo;s Wahl beleuchtet als auch eine Manipulationstechnik der Medien gut beschreibt &ndash; das Einsetzen von &bdquo;mind stopping cliches&ldquo; (Begriff nach Pierre Bordieu) &hellip;. das Bedienen von Vorurteilen, um das eigene Nachdenken zu stoppen. Sehr interessant!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die USA: Feind Europas?<\/strong><br>\n&bdquo;Wir m&uuml;ssen uns selbst verteidigen, mit Blick auf China, Russland und sogar die Vereinigten Staaten von Amerika&ldquo;, sagte der franz&ouml;sische Pr&auml;sident Emmanuel Macron. Postwendend twitterte der Unberechenbare im Wei&szlig;en Haus: Dass Macron die USA zu Europas Feinden z&auml;hle, sei &bdquo;sehr beleidigend. Vielleicht sollte Europa erst einmal seinen fairen Anteil an der Nato zahlen, die von den USA in gro&szlig;em Umfang subventioniert wird.&ldquo;<br>\nMit dieser Forderung, die auf einer gro&szlig;en L&uuml;ge basiert, hat Trump die &auml;ngstlichen Staatenlenker Europas, allen voran Angela Merkel, gen&ouml;tigt, die R&uuml;stungsausgaben auf zwei Prozent ihres Bruttoinlandsproduktes zu erh&ouml;hen und damit eine neue R&uuml;stungsspirale in Gang gesetzt. Zur Erinnerung: Die USA gaben letztes Jahr f&uuml;r ihr Milit&auml;r rund 610 Milliarden Dollar aus (dieses Jahr 700 Milliarden), Deutschland 44,3 Milliarden, Frankreich 57,8 Milliarden, Russland 66,3 Milliarden, Europa insgesamt 342 Milliarden.<br>\nEntgegen der weitverbreiteten Propaganda ist die Politik der USA gegen&uuml;ber Europa feindselig, weil sie auf die Interessen des alten Kontinents kaum R&uuml;cksicht nimmt. Europa braucht Frieden und Ausgleich mit Russland. Die Einkreisung Russlands durch die USA gef&auml;hrdet die europ&auml;ische Sicherheit. Zu Recht bezeichnete der Diplomat George F. Kennan die Nato-Osterweiterung als &bdquo;verh&auml;ngnisvollsten Fehler amerikanischer Politik in der Zeit nach dem Kalten Krieg&ldquo;. Mittlerweile stehen auch US-Raketenbasen in Polen und Rum&auml;nien.<br>\nZu allem &Uuml;berfluss will Trump den 1987 abgeschlossenen INF-Vertrag k&uuml;ndigen, der es verbietet, nukleare Mittelstreckenraketen mit einer Reichweite zwischen 500 und 5.500 Kilometern in Europa und Russland zu stationieren. Dieser Vertrag ist ein Abr&uuml;stungsvertrag und stabilisiert den Frieden in Europa.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376\/2035713546490102\/?type=3&amp;theater%20\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bundestag debattiert &uuml;ber CumEx Files<\/strong><br>\nDer Gr&uuml;nen Politiker Gerhard Schick lehnt mit einem Arm auf dem Rednerpult. Mit der anderen Hand zeigt er auf die Abgeordneten im Plenarsaal. &ldquo;Das Journalistenteam hat gezeigt, dass man mit guter journalistischer Arbeit dieses Thema so erkl&auml;ren kann, dass es viele Menschen verstehen.&rdquo; Die SPD-Abgeordnete Cansel Kiziltepe bedankt sich ebenfalls bei den Journalisten, wie auch einige andere Abgeordnete. Das Thema der Aktuellen Stunde im Deutschen Bundestag: Cum-Ex. Also Steuergesch&auml;fte, die nur ein Ziel haben. Sich Steuern erstatten zu lassen, die einem eigentlich nicht zustehen. (&hellip;)<br>\nDer weltweit gr&ouml;&szlig;te Verm&ouml;gensverwalter Blackrock hatte bisher behauptet, nichts mit Cum-Ex zu tun zu haben. Aber diese Woche wurden die M&uuml;nchner Gesch&auml;ftsr&auml;ume der Firma von fast 20 Ermittlern durchsucht &ndash; offenbar im Zusammenhang mit den umstrittenen Aktiengesch&auml;ften. Es handelte sich m eine monatelang vorbereitete Razzia der K&ouml;lner Staatsanwaltschaft. In der Aktuellen Stunde im Bundestag stand daraufhin besonders Friedrich Merz im Fokus. Merz kandidiert f&uuml;r den CDU-Vorsitz und ist bisher Aufsichtsratschef von Blackrock Deutschland. &ldquo;Entweder Herr Merz hat von Cum-Ex bei Blackrock bis gestern nichts gewusst oder er h&auml;tte bereits vor der Razzia t&auml;tig werden m&uuml;ssen&rdquo;, sagte der Abgeordnete Fabio de Masi von der Linksfraktion. &ldquo;Wenn er Kenntnisse dar&uuml;ber hatte, h&auml;tte er darauf dr&auml;ngen m&uuml;ssen, dass der Vorstand von Blackrock die Beh&ouml;rden selbst informiert. Und zwar unabh&auml;ngig davon, ob Blackrock selbst Gesch&auml;fte t&auml;tigte oder Anleger, die sich f&uuml;r Cum-Ex Abzocke Wertpapiere liehen. Eine Razzia ist ein Indiz, dass Blackrock nicht gehandelt hat.&rdquo;<br>\nDe Masi hat auch der Investmentbank HSBC einen Brief geschrieben. Bei der Bank sitzt Merz ebenfalls im Aufsichtsrat. Im Brief, der dem NDR vorliegt, fragt De Masi inwiefern der Aufsichtsrat von HSBC seiner Kontrollfunktion in Sachen Cum-Ex gerecht wurde. Er bittet den Vorstand, Merz von seiner Verschwiegenheitspflicht zu entbinden. Merz sitzt seit 2010 im Aufsichtsrat von HSBC. &ldquo;F&uuml;r diese Zeit laufen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen Cum-Ex Betr&uuml;gereien. Laut Aktiengesetzes ist ein Aufsichtsrat verpflichtet den Vorstand zu &uuml;berwachen und auf Gesetzestreue hinzuwirken&rdquo;, sagt de Masi.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/daserste.ndr.de\/panorama\/aktuell\/Bundestag-debattiert-ueber-CumEx-Files,cumexfiles118.html\">Das Erste<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&Uuml;ber Uber und die K&auml;uflichkeit von Wissenschaft<\/strong><br>\nVor einem Jahr hatte ich beschrieben, wie der ebenso umstrittene wie finanzkr&auml;ftige Fahrdienstvermittler Uber sich mit Daten und Geld Wissenschaftler einkauft, die wohlgef&auml;llige Studien erstellen, mit denen Uber Regulierer gn&auml;dig stimmt. Eine dieser Studien vom Princeton-&Ouml;konomen Alan Krueger und dem Uber-Chefvolkswirt wurde jetzt von zwei unerschrockenen &Ouml;konominnen in der Top-Zeitschrift Industrial &amp; Labour Relations Review (ILR) zerpfl&uuml;ckt, ohne dass Krueger eine Replik eingefallen w&auml;re.<br>\nNach allem, was ich von der Vorgeschichte dieses Kommentars wei&szlig; und den Erfahrungen, die ich selbst gemacht habe, grenzt es an ein Wunder, dass der Kommentar es durch alle St&ouml;rfeuer hindurch in das ILR geschafft hat (Hier die frei zug&auml;ngliche, fr&uuml;her ver&ouml;fentlichte Arbeitspapier-Version). Dass das peinliche Grundproblem Interessenskonflikt dabei nicht explizit angesprochen werden durfte, kann man als Sch&ouml;nheitsfehler einstufen. Der Interessenkonflikt ist offenkundig, wenn ein Uber Angestellter mit Uber-Daten zusammen mit einem von Uber daf&uuml;r bezahltem Top-&Ouml;konomen zu einem Thema forscht, an dem Uber ein elementares Gesch&auml;ftsinteresse hat. Wenn die Studie dann auch noch eklatante Schw&auml;chen hat, wirft das ein sehr schlechtes Licht auf die Zeitschrift, die so etwas trotzdem abdruckt, wahrscheinlich einfach aufgrund des gro&szlig;en Namens Alan Krueger. Auch mit mir wollte der Editor des ILR seinerzeit nicht &uuml;ber dieses Thema reden, sondern nur &uuml;ber Sachargumente.<br>\nIm Aufsatz von Uber-Chefvolkswirt Jonathan Hall und Alan Krueger war das Uber-gef&auml;llige Ergebnis, dass Uber-Fahrer gut verdienen und die Vorteile des Fahrens f&uuml;r Uber sehr zu sch&auml;tzen wissen. Janine Berg von der International Labour Organisation (ILO) und Hannah Johnston weisen auf so elementare Dinge hin wie, dass nur aktuelle Fahrer von Uber-Dienstleistern befragt wurden und diese Angst vor Sanktionen haben konnten oder gar mussten, wenn sie schlecht &uuml;ber Uber und ihren Job redeten. Es gibt noch eine ganze Reihe mehr solcher eklatanten Schw&auml;chen und Verzerrungen zugunsten von Uber. Sie h&auml;tten die Gutachter und Editoren einer Fachzeitschrift, die etwas auf sich h&auml;lt, eigentlich davon abhalten m&uuml;ssen, dieses Machwerk zu ver&ouml;ffentlichen. Umso h&ouml;her ist es der aktuellen Herausgeberin anzurechnen, dass sie den vernichtenden Kommentar nun ebenfalls abgedruckt hat. Hoffentlich ist das eine Warnung an andere Wissenschaftler, dass man f&uuml;r das viele sch&ouml;ne Geld, dass man mit &bdquo;Wissenschaft&ldquo; f&uuml;r Uber verdienen kann, eventuell mit empfindlichen Einbu&szlig;en beim wissenschaftlichen Ruf bezahlen muss. Ich will mir keinen juristischen &Auml;rger einhandeln und deshalb keine Details nennen, aber ich wei&szlig;, dass Professor Krueger sehr sensibel auf kritische Hinweise auf seine Interessenkonflikte reagiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/1064-uber2%20\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Hartz IV: Wie die Bundesregierung die Regels&auml;tze niedrig rechnet<\/strong><br>\nTeile der SPD distanzieren sich von den Hartz IV-Reformen: Sie seien in Zeiten der Digitalisierung nicht mehr zeitgem&auml;&szlig;. In einem so genannten Debattencamp wollen die Sozialdemokraten am Wochenende ihr soziales Profil sch&auml;rfen. Der Koalitionspartner CDU hat den Vorsto&szlig; bereits abgelehnt.<br>\nWie die Bundesregierung schon seit Jahren den Regelsatz f&uuml;r Hartz IV-Empf&auml;nger systematisch nach unten gerechnet hat, zeigen Recherchen von MONITOR. Ohne Rechentricks l&auml;ge der Regelsatz f&uuml;r Erwachsene nicht bei 416 Euro, sondern bei 571 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/monitor.wdr\/videos\/286908375281043\/?__xts__[0]=68.ARCML91g3Wf19BWGlxvD0ZgUplfV0wz2z2IF0qBCPy4fL8Izoe2R6RKSKX5tGAwla73ef1SLx9N64fXzH3qMcOQuRZjHVrX1YZhSdK6bSWbdLCgbI0MZJ16cgCAPrgiP3sGyiy6gAwGigJR5Et8ElZHGQp04Xmir1wC0tvEmticgg4CNRilWxWmAILtRuROdHW5pu7Hm9rvdITNKCCAscHWRzyLnaLjsxgkipTi6V2n01luwgQ5-xG7ucDyjLWvPgyEhlulZBqrMtm0jjqXKM5DXQ7yy2fgFzx86SeVF-vmbD6wNe9ilrMx7stUo8SSYDoC6hNYt6HT6fJ4Qwr84azJUdhQBm4L5aps&amp;__tn__=H-R\">Monitor via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Bek&auml;mpfung von Kinderarmut muss Priorit&auml;t haben!<\/strong><br>\nAnl&auml;sslich des 13. Treffens der Menschen mit Armutserfahrung fordern die Nationale Armutskonferenz und die im &bdquo;Ratschlag Kinderarmut&ldquo; zusammengeschlossenen Verb&auml;nde die Bundesregierung auf, &bdquo;mit gro&szlig;er Priorit&auml;t wirksam und zielgerichtet die Armut von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien zu bek&auml;mpfen&ldquo;. (&hellip;)<br>\n&bdquo;Mehr als drei Millionen Kinder und Jugendliche erfahren jeden Tag Ausgrenzung und Armut. Besonders betroffen sind Kinder, die in Familien von Alleinerziehenden leben. Knapp 40 Prozent leben mit Sozialleistungen&ldquo;, berichtet Erika Biehn, Vorsitzende des Verbands alleinerziehender M&uuml;tter und V&auml;ter (VAMV). &bdquo;Ich wei&szlig; aus eigener Erfahrung, dass viele Betroffene ihr letztes Hemd geben, um das N&ouml;tigste f&uuml;r Ihre Kinder finanzieren zu k&ouml;nnen. Das k&ouml;nnen und wollen wir nicht weiter hinnehmen!&ldquo;<br>\nMa&szlig;nahmen wie die Erh&ouml;hung des Kindergeldes w&uuml;rden bei in Armut lebenden Familien nicht ankommen, da sie auf Leistungen wie das Arbeitslosengeld II oder den Unterhaltsvorschuss angerechnet w&uuml;rden, hei&szlig;t es in der Erkl&auml;rung. Die geplanten Reformen des Kinderzuschlags und des Bildungs- und Teilhabepakets seien unzureichend. (&hellip;)<br>\n&bdquo;Um Kindern eine gerechtere Teilhabe an der Gesellschaft zu erm&ouml;glichen, muss das Recht auf ihr soziokulturelles Existenzminimum gesichert sein. So gibt es auch die UN-Kinderrechtskonvention in den Artikeln 26 und 27 vor. Sprudelnde Steuereinnahmen durch die positive wirtschaftliche Lage in Deutschland und die dadurch vorhandenen Verteilungsspielr&auml;ume m&uuml;ssen konsequenter f&uuml;r eine grundlegende Reform der Familienf&ouml;rderung genutzt werden&ldquo;, betont Holger Hofmann, Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Deutschen Kinderhilfswerkes.<br>\nHeinz Hilgers, Pr&auml;sident des Deutschen Kinderschutzbundes, fasst zusammen: &bdquo;Bisher wurde viel angek&uuml;ndigt &ndash; aber wenig umgesetzt. Leistungen m&uuml;ssen alle Familienformen erreichen, egal ob verheiratet oder nicht, Alleinerziehende ebenso wie Familien mit vielen Kindern. Besonders wichtig ist die Infrastruktur vor Ort &ndash; vom Schwimmbad &uuml;ber Sozialarbeit bis hin zu Anlaufstellen f&uuml;r Kinder, Jugendliche und Eltern, die nicht mehr weiter wissen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.vdk.de\/deutschland\/pages\/themen\/75881\/bekaempfung_von_kinderarmut_muss_prioritaet_haben\">VdK<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46920#h11\">&ldquo;Viele Kinder gehen hungrig zur Schule&rdquo;: Emp&ouml;render UN-Bericht &uuml;ber soziale Lage in Deutschland<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Zahl der Stromsperren steigt<\/strong><br>\nWegen unbezahlter Rechnungen ist im vergangenen Jahr fast 344.000 Haushalten in Deutschland der Strom zeitweise abgestellt worden. Das waren etwa 14.000 Stromsperren mehr als 2016, wie aus dem Entwurf des neuen Monitoring-Berichts der Bundesnetzagentur zum Strommarkt hervorgeht.<br>\nDie meisten Sperren gab es mit rund 98.000 in Nordrhein-Westfalen. Der Berichtsentwurf liegt der Nachrichtenagentur dpa vor. (&hellip;)Die Versorger drohten im vergangenen Jahr gut 4,8 Millionen s&auml;umigen Zahlern eine Stromsperre an. Gut sieben Prozent von ihnen wurde der Strom dann tats&auml;chlich abgestellt. &ldquo;Es besteht die Vermutung, dass eine Sperrandrohung in vielen F&auml;llen zu einer Zahlung f&uuml;hrt&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Bericht. Au&szlig;erdem wird auf den hohen zeitlichen und finanziellen Aufwand verwiesen, wenn eine Sperre vor Gericht durchgesetzt werden muss.<br>\nDie Stromversorgung darf der Versorger erst unterbrechen, wenn der Kunde mit mindestens 100 Euro in Zahlungsverzug ist und nachdem er eine Mahnung mit der Androhung einer Sperrung erhalten hat. Bevor der Strom tats&auml;chlich abgestellt wird, muss der Versorger dem Verbraucher eine entsprechende Ank&uuml;ndigung zustellen und ihm eine letzte Gelegenheit zur Zahlung geben.<br>\nSowohl die Mahnung als auch die Sperrung und die Entsperrung eines Stromanschlusses kosten zus&auml;tzliche Geb&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/strom-rechnungen-101.html%20\">tagesschau.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&bdquo;Der Begriff &sbquo;Rechtspopulismus&lsquo; ist viel zu verharmlosend&ldquo;<\/strong><br>\nDeutschlandfunk Kultur: Sie gehen davon aus, Herr Heitmeyer, dass die offene Gesellschaft, ja die liberale Demokratie, durch die politische Rechte bedroht ist. Die wiederum lockt mit autorit&auml;ren Versuchungen, so sagen Sie. Was hei&szlig;t denn das genau, &bdquo;autorit&auml;re Versuchungen&ldquo;?<br>\nWilhelm Heitmeyer: Nun, es geht darum, dass vor allem vor dem Hintergrund eines globalen Kapitalismus mit einem rabiaten Finanzkapitalismus und sozialen Desintegrationsprozessen und einer ja Variante von Demokratieentleerung zahlreiche Verunsicherungen in gr&ouml;&szlig;ere Teile der Gesellschaft eingezogen sind. Und das Autorit&auml;re ist dann der Versuch, die Kontrollverluste, die entstanden sind, wieder herzustellen &uuml;ber autorit&auml;re Ma&szlig;nahmen, also eine Wiederherstellung von Kontrolle. Und das ist offensichtlich attraktiv f&uuml;r Teile &ndash; das muss man immer wieder betonen &ndash; der Gesellschaft. (&hellip;)<br>\nWilhelm Heitmeyer: Die Einstellungsmuster waren vor der Fl&uuml;chtlingskrise und der Fl&uuml;chtlingsbewegung schon vorhanden. Dann kommen kulturelle Muster hinzu, die aber nur auftreffen auf vorhandene. Von daher kann man das Ganze nicht einfach auf die Fl&uuml;chtlingsbewegung, auf die Fl&uuml;chtlingskrise zur&uuml;ckf&uuml;hren, sondern die Ursachen liegen tiefer, so dass es dringend notwendig ist, dass die &ouml;ffentliche Debatte diese urs&auml;chlichen Muster ernster nimmt und sich nicht auf diesen Faktor konzentriert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/soziologe-ueber-afd-und-ursachen-rechter-einstellungen-der.990.de.html?dram:article_id=432919\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Bundestag lehnt Antr&auml;ge zum Stopp von R&uuml;stungsexporten ab<\/strong><br>\nDie Fraktionen Die Linke und B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen sind mit ihren Initiativen f&uuml;r ein generelles R&uuml;stungsexportverbot beziehungsweise f&uuml;r eine restriktivere R&uuml;stungsexportpolitik gescheitert. Zwei entsprechende Antr&auml;ge fanden am Freitag, 9. November 2018, im Plenum keine Mehrheit (19\/1339, 19\/1849). Das gilt auch f&uuml;r zwei weitere Antr&auml;ge, in denen sich beide gegen die Waffenlieferung auf die arabische Halbinsel beziehungsweise an die im Jemen Krieg f&uuml;hrenden L&auml;nder wandten (19\/833, 19\/834). Dazu lagen Beschlussempfehlungen des Ausw&auml;rtigen Ausschusses (19\/1744, 19\/1745) und des Ausschusses f&uuml;r Wirtschaft und Energie (19\/5582) vor. (&hellip;)<br>\nR&uuml;stungsexporte sollten nach dem Willen der Fraktion B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen per Gesetz strenger kontrolliert werden. In einem Antrag (19\/1849) forderten die Abgeordneten die Bundesregierung zu einem umfassenden R&uuml;stungsexportkontrollgesetz auf. Die Linke enthielt sich bei der Abstimmung, alle anderen Fraktionen lehnten den Gr&uuml;nen-Antrag ab.<br>\nDarin sollte verankert werden, wonach die Bundesregierung Entscheidungen &uuml;ber Exporte ausrichtet; es gehe auch um das Stopfen von Schlupfl&ouml;chern, durch die Konzerne Exportverbote umgehen k&ouml;nnten, sowie um das Festhalten von Straftatbest&auml;nden. Die Bundesregierung exportiere weiterhin R&uuml;stungsg&uuml;ter in Kriegs- und Krisenregionen, was nicht vom Willen hin zu einer restriktiven R&uuml;stungsexportpraxis zeuge, begr&uuml;nden die Abgeordneten ihren Vorsto&szlig;. (&hellip;)<br>\nDie Fraktion Die Linke forderte ein Exportverbot f&uuml;r R&uuml;stungsg&uuml;ter. In ihrem Antrag (19\/1339) verlangten die Abgeordneten von der Bundesregierung einen entsprechenden Gesetzentwurf, in dem auch ein Widerruf bereits erteilter Exportgenehmigungen vorgesehen sein sollte. Alle anderen Fraktionen lehnten diesen Antrag der Linken ab.<br>\nW&auml;hrend der vergangenen Legislaturperiode seien so viele R&uuml;stungsg&uuml;ter wie nie zuvor exportiert worden &ndash; allen voran in L&auml;nder, die direkt in regionale Kriege und Krisen involviert seien, begr&uuml;ndete Die Linke ihren Antrag. (&hellip;)<br>\nIn einem weiteren Antrag (19\/833) trat Die Linke gegen den Export von Kriegswaffen und sonstigen R&uuml;stungsg&uuml;tern aus Deutschland an die L&auml;nder der arabischen Halbinsel ein. Diese L&auml;nder seien direkt oder indirekt am Krieg im Jemen beteiligt, hei&szlig;t es darin. Die Aufr&uuml;stung w&uuml;rde eine friedliche L&ouml;sung des Konflik<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/dokumente\/textarchiv\/2018\/kw45-de-stopp-ruestungsexporte\/577244%20\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Drohnenpolitik der Verteidigungsministerin Frau von der Leyen: tricksen, t&auml;uschen, l&uuml;gen!<\/strong><br>\nDie Ministerin Ursula von der Leyen t&auml;uscht die &Ouml;ffentlichkeit und das Parlament. Oder deutlicher: Sie sagt die Unwahrheit und handelt gegen ihre eigenen Zusagen. Worte sind f&uuml;r die Ministerin scheinbar nur taktische Man&ouml;ver zur Beruhigung der &Ouml;ffentlichkeit und ihres erneut d&uuml;pierten Koalitionspartners SPD.<br>\nErinnern wir uns: Der Bundestag beschloss das Leasen von 5 bewaffnungsf&auml;higen Heron TP Drohnen aus Israel f&uuml;r 900 Millionen Euro als &Uuml;berbr&uuml;ckungsl&ouml;sung bis zur Entwicklung einer europ&auml;ischen Kampfdrohne. Die bewaffnungsf&auml;hige Drohne wurde vom Verteidigungs- und Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages am 13.06.2018 bewilligt und ohne Waffen bestellt.<br>\nIm Juni versicherte die Verteidigungsministerin von der Leyen noch, die Bewaffnung der Drohnen st&uuml;nde derzeit nicht zur Debatte. Ohne breite gesellschaftliche Debatte, ohne ausf&uuml;hrliche v&ouml;lkerrechtliche, verfassungsrechtliche und ethische W&uuml;rdigung, keine Bewaffnung der Bundeswehr-Drohnen, dies alles versprach die Ministerin einer kritischen &Ouml;ffentlichkeit und den besorgten ParlamentarierInnen. So steht es auch im Koalitionsvertrag von CDU\/CSU und SPD.<br>\nDie Realit&auml;t ihres Handelns steht aber in klarer Opposition zu ihren Worten: Eine &ouml;ffentliche Debatte hat es bisher nicht gegeben, aber heimlich wird die Bewaffnung vorbereitet und sogar schon vertraglich vereinbart. In Absprache mit dem Hersteller Israel Aerospace Industries (IAI) und Airbus wurden konkrete Vereinbarungen getroffen:\n<ol>\n<li>&uuml;ber die Bewaffnung der unbemannten Drohnen &ndash; die Art und Anschaffung der Munition<\/li>\n<li>&uuml;ber die taktische Ausbildung der Soldaten an den bewaffneten Systemen<\/li>\n<li>&uuml;ber Anforderungen an konkrete bewaffnete Eins&auml;tze und m&ouml;gliche Ziele der Drohnen<\/li>\n<li>&uuml;ber &Uuml;bungseins&auml;tze der &bdquo;Drohnen Mannschaften&ldquo; f&uuml;r bewaffnete Eins&auml;tze.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Dies ergaben Recherchen des ARD-Politikmagazin Report Mainz1 am 6.11.2018. In dem Anforderungsprofil zwischen dem Vereidigungsministerium und Airbus hei&szlig;t es konkret, &bdquo;die identifizierten Bodenziele mit dem vom RPA mitgef&uuml;hrten SP zu bek&auml;mpfen&ldquo;. SP ist die im Vertrag verwendete Abk&uuml;rzung f&uuml;r Munition. Die Munition soll eingesetzt werden k&ouml;nnen, zur Bek&auml;mpfung von Fahrzeugen und weichen Zielen, das hei&szlig;t Menschen. Zu den Vereinbarungen geh&ouml;rt auch die Lieferung von 17 Pr&auml;zisionsraketen. F&uuml;r die Herstellung dieser sog. &bdquo;technischen Bewaffnungsf&auml;higkeit&ldquo; sind vertraglich rund 51 Millionen Dollar angesetzt. Das Geld ist bisher nirgends bewilligt worden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ramstein-kampagne.eu\/die-drohnenpolitik-der-verteidigungsministerin\/\">Stopp Air Base Ramstein<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Fall Franco A.: Hinweise auf gr&ouml;&szlig;eres Netzwerk in der Bundeswehr (Nachtrag: Ministerium)<\/strong><br>\nDer Bundeswehr-Oberleutnant Franco A., der als angeblicher syrischer Fl&uuml;chtling auftrat und Anschl&auml;ge mit rechtsextremistischem Hintergrund geplant haben soll, war angeblich Teil eines rechtsextremen Netzwerks in der Bundeswehr, das bis in das Kommando Spezialkr&auml;fte (KSK) und den Milit&auml;rischen Abschirmdienst (MAD) reicht. Das berichtet der Focus unter Berufung auf Ermittlungsakten des Bundeskriminalamtes. Gegen einen MAD-Mitarbeiter, der vor bevorstehenden Durchsuchungen in diesem Zusammenhang gewarnt haben soll, wurde bereits Anklage wegen des Verdachts der Verletzung von Dienstgeheimnissen erhoben.<br>\nNach dem Bericht auf der Webseite des Magazins (Link aus bekannten Gr&uuml;nden nicht) stellte das BKA bei seinen Ermittlungen ein konspiratives Netzwerk von radikalen so genannten Preppern innerhalb der Bundeswehr, aber auch aus anderen Sicherheitsbeh&ouml;rden fest. Danach soll es zahlreiche Verbindungen zu einem Verein f&uuml;r Elitesoldaten und zu Angeh&ouml;rigen des KSK geben. Laut Zeugenaussagen seien unter anderem konkrete Planungen f&uuml;r das Vorgehen gegen missliebige Politiker gemacht worden. Das Netzwerk habe auch geheime Waffendepots und Treibstofflager angelegt.<br>\nVor dem Amtsgericht K&ouml;ln wurde in diesem Zusammenhang Anklage gegen einen Oberstleutnant erhoben, der beim Milit&auml;rischen Abschirmdienst f&uuml;r den Kontakt zum Bundeskriminalamt und zur Bundesanwaltschaft zust&auml;ndig war. Dem Offizier werde vorgeworfen, Informationen &uuml;ber bevorstehende Ermittlungsma&szlig;nahmen in einer Kaserne weitergegeben zu haben, best&auml;tigte ein Sprecher des Gerichts die Angaben des Focus. Wann das Verfahren wegen der Verletzung von Dienstgeheimnissen (Paragraf 353b des Strafgesetzbuches) beginne, sei noch nicht entschieden. (Aktenzeichen 539 Ds 297\/18)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/augengeradeaus.net\/2018\/11\/franco-a-hinweise-auf-groesseres-netzwerk-in-der-bundeswehr\/\">Augen geradeaus!<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>F&uuml;r Frieden und gesellschaftliche Vielfalt<\/strong><br>\nAm 9. November feiern wir den Fall der Mauer und die Wiedervereinigung Deutschlands. Gleichzeitig markiert der 9. November dieses Jahr die Geburtsstunde der ersten deutschen Demokratie vor 100 Jahren. Ihr blieben nur wenige Jahre Zeit, sich in der Weimarer Republik zu entfalten. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten hielten Hass, Gewalt und Terror Einzug in Deutschland. Ihre Schreckensherrschaft setzte die Welt in Brand und brachte unermessliches Leid &uuml;ber die Menschheit. Auch daran erinnert der 9. November, der dieses Jahr ein besonderer Tag der Mahnung und des Erinnerns ist: Die grauenhaften Verbrechen, die die Nationalsozialisten in der Reichspogromnacht begangen haben, j&auml;hren sich zum achtzigsten Mal.<br>\nGemeinsam mit unseren Partnern in der Allianz f&uuml;r Weltoffenheit nimmt der DGB den 9. November 2018 zum Anlass, um daran zu erinnern, wie sehr sich der Einsatz f&uuml;r Demokratie lohnt und wie wertvoll das friedliche Zusammenleben in gesellschaftlicher Vielfalt ist. Den DGB erf&uuml;llt es mit gro&szlig;er Sorge, dass rechtspopulistische und rechtsextreme Gruppierungen das Thema Flucht und Migration nutzen, Feindseligkeit zu sch&uuml;ren und unsere freiheitlich-demokratische Ordnung in Frage zu stellen. Jeder Form von Hass, Rassismus, Antisemitismus, Beleidigung und Gewalt treten die Gewerkschaften mit aller Entschiedenheit entgegen.<br>\n&bdquo;Bei den Gewerkschaften des DGBs sind rund sechs Millionen Menschen Mitglied, mit Angeh&ouml;rigen der unterschiedlichsten Religionen und Glaubensauffassungen sowie aus zahlreichen L&auml;ndern. Wir k&auml;mpfen tagt&auml;glich f&uuml;r ein solidarisches Miteinander und gegen jede Form von Rassismus, ob im Betrieb, zuhause oder auf der Stra&szlig;e&ldquo;, sagt der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann.<br>\nDie W&uuml;rde des Menschen zu sch&uuml;tzen, ist  Ziel des DGBs. Deshalb engagiert sich der Deutsche Gewerkschaftsbund in der Allianz f&uuml;r Weltoffenheit. Mit der gemeinsamen Mutmach- und Mitmachaktion &bdquo;Deutschland #vereint&ldquo; unserer Allianz treten wir f&uuml;r Weltoffenheit, Solidarit&auml;t, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Deutschland und Europa ein. Machen Sie mit!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++cb1f8e0a-e36d-11e8-9fc0-52540088cada\">DGB<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das sind sch&ouml;ne Worte. Aber weshalb hatte der DGB und die ihn pr&auml;genden Einzelgewerkschaften seinerzeit den Kampf gegen die Politik der Agenda 2010 so rasch aufgegeben? Warum sind die gr&ouml;&szlig;ten Einzelgewerkschaften im DGB vor allem bei der &bdquo;Hartz&ldquo;-Gesetzgebung eingeknickt? Und: Warum haben weder DGB noch die meisten Einzelgewerkschaften diese Vorg&auml;nge bis heute kaum aufgearbeitet?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Erstunternzeicher*innen mit SPD-Parteibuch gesucht! Betriebsr&auml;te + Satiriker! Aufruf an SPD-Vorstand: Strafanzeige zur&uuml;ck ziehen!<\/strong><br>\nLiebe Leserinnen und Leser!<br>\nSind Sie vielleicht in der SPD? Oder kennen Sie aufrechte Sozialdemokratinnen und -demokraten?<br>\nWir sammeln derzeit Erstunterzeichner f&uuml;r einen Aufruf an den SPD-Parteivorstand. Die SPD soll ihre Strafanzeige wegen einer Satire-Aktion bei Toys R Us in W&uuml;rselen zur&uuml;ck ziehen.<br>\nDer unten stehende Aufruf soll bundesweit verbreitet werden. Doch vorher wollen wir Erstunterzeichner_innen aus folgenden Gruppen gewinnen:\n<ul>\n<li>SPD-Mitglieder <\/li>\n<li>Betriebsratsmitglier <\/li>\n<li>Satiriker, Publizisten, K&uuml;nstler*innen <\/li>\n<\/ul>\n<p>Unterst&uuml;tzen Sie die aktion .\/. arbeitsunrecht: Treten sie f&uuml;r die Freiheit der Satire ein und verteidigen Sie die Rechte von Betriebsr&auml;ten!<br>\nUnterzeichnen Sie unseren Aufruf an die SPD als Erstunterzeichner*in. (&hellip;)<br>\nWir werden den Aufruf an den SPD-Vorstand am kommenden Montag, 12. November 2018, 11:00 als Petition online stellen und per Pressemitteilung verbreiten. Vorher soll er nur intern weiter geleitet werden, um Erstunterzeichner zu gewinnen. (&hellip;)<br>\nWorum ging es eigentlich? Solidarit&auml;t mit Toys R US-Betriebsrat + Erneuerung der SPD<br>\nDie Aktion gegen Arbeitsunrecht hatte im Wahlkreis W&uuml;rselen des damaligen SPD-Vorsitzenden und Kanzlerkandidaten Martin Schulz vor der Filiale der Spielzeugkette Toys R Us am 16. 12. 2017 eine Solidarit&auml;tskundgebung f&uuml;r die bedr&auml;ngte Betriebsratsvorsitzende Mona E. vorbereitet.<br>\nNachdem Martin Schulz eine Einladung zur Teilnahme an der Kundgebung aus Termingr&uuml;nden abgesagt hatte, ver&ouml;ffentlichte die Aktion gegen Arbeitsunrecht auf ihrer Webseite arbeitsunrecht in deutschland einen satirischen Brief als pdf: Darin bedauerte Martin Schulz &bdquo;die brutalen Methoden der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung von Toys R Us in der Filiale meines Wahlkreises.&rdquo; Schulz erkl&auml;rte dar&uuml;ber hinaus: &ldquo;Lohnraub, Mobbing gegen Betriebsr&auml;te, die Verarmung und Dem&uuml;tigung von Millionen abh&auml;ngiger Besch&auml;ftigter wird die SPD unter meiner F&uuml;hrung nicht mehr hinnehmen.&ldquo; Er f&uuml;gte hinzu, dass er bei der Kundgebung in W&uuml;rselen eintreten werde &bdquo;f&uuml;r eine konsequente Revision der Hartz-Gesetze.&rdquo;<br>\nStatt des echten Martin Schulz trat der K&ouml;lner Mietrebell Kalle Gerigk in der Vorweihnachtszeit als &ldquo;der wahre Martin&rdquo; auf und k&uuml;ndigte die Erneuerung der SPD durch R&uuml;ckbesinnung auf ihre Werte an. Au&szlig;erdem las ein Weihnachtsmann Toys R Us die Leviten, Nikolaus und Knecht Ruprecht verteilten Flugbl&auml;tter und Luftballons an Kunden. (&hellip;)<br>\nDie Strafanzeige des SPD-Vorstands untergr&auml;bt die Solidarit&auml;t mit engagierten Betriebsr&auml;ten und Gewerkschaftern.<br>\nFrau Nahles, befreien Sie die staatlichen Verfolgungsorgane von dieser unsinnigen, humorlosen und teuren Ermittlung!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktion.arbeitsunrecht.de\/de\/civicrm\/mailing\/view?id=716\">aktion .\/. arbeitsunrecht<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&bdquo;Wir werden Hartz IV hinter uns lassen&ldquo;<\/strong><br>\nKlar links profiliert er&ouml;ffnet Andrea Nahles das SPD-Debattencamp. Die Forderung, Hartz IV zu &uuml;berwinden steht dabei stellvertretend f&uuml;r die Grundrichtung, in die sie die Partei lenken will. B&uuml;ndnispartner f&uuml;r ihren Kurs findet sie bei erfolgreichen linken Regierungschefs in Europa.<br>\nDie SPD will Deutschlands Sozialstaat fit f&uuml;r die Zukunft machen. &bdquo;Wir brauchen eine gro&szlig;e, umfassende, tiefgreifende Sozialstaatsreform &ndash; und nicht nur viele Kleine&ldquo;, sagte SPD-Chefin Andrea Nahles zur Er&ouml;ffnung des Debattencamps. Dabei werde man nat&uuml;rlich auch Hartz IV anpacken. &bdquo;Wir werden Hartz IV hinter uns lassen.&ldquo; Es gehe um die &bdquo;Sozialstaatsreform 2025&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spd.de\/aktuelles\/detail\/news\/wir-werden-hartz-iv-hinter-uns-lassen\/10\/11\/2018\/%20\">SPD<\/a>\n<p><strong>Dazu: Andrea Nahles fordert Abschaffung von Hartz IV<\/strong><br>\nDie SPD will sich daf&uuml;r einsetzen, Hartz IV abzuschaffen. Parteivorsitzende Andrea Nahles sagte bei einer Debattenveranstaltung in Berlin, die SPD bef&uuml;rworte eine &ldquo;gro&szlig;e, umfassende Sozialstaatsreform&rdquo;. &ldquo;Wir werden Hartz IV hinter uns lassen&rdquo;, k&uuml;ndigte Nahles an. &ldquo;Wir werden eine neue Grundsicherung schaffen.&rdquo;<br>\nNahles&rsquo; Auftritt war Teil eines sogenannten Debattencamps, bei dem Diskussionen zur Erneuerung der Partei beitragen sollen. Neben rund 2.000 Sozialdemokratinnen und -demokraten nahmen an der Veranstaltung auch internationale G&auml;ste wie der griechische Ministerpr&auml;sident Alexis Tsipras teil. Die SPD will noch vor ihrem Bundesparteitag Ende 2019 ein &ldquo;Zukunftsprogramm&rdquo; aufstellen. Es soll neue Impulse setzen und der Partei aus ihrem historischen Umfragetief helfen. (&hellip;)<br>\nEs ist das erste Mal, dass Nahles nicht nur Korrekturen, sondern ein Ende der Hartz-IV-Gesetze fordert. Die von ihr angestrebte Reform werde sich jenen Menschen verpflichtet f&uuml;hlen, &ldquo;die den Sozialstaat brauchen&rdquo;, sagte Nahles. Man werde nicht nur auf die Menschen schauen, &ldquo;die den Sozialstaat missbrauchen&rdquo;. Da die SPD gemeinsam mit der CDU regiert, gilt die baldige Umsetzung solcher Reformen jedoch als unwahrscheinlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2018-11\/grundsicherung-hartz-iv-spd-andrea-nahles-abschaffung-sozialstaatreform\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Soso, die SPD wolle nun (endlich!!!) die &bdquo;Hartz IV&ldquo;-Gesetze abschaffen. Aber wie Frau Nahles das schaffen m&ouml;chte, bleibt &ndash; zumindest vorerst &ndash; ihr Geheimnis. Oder wissen sie und die Parteispitze selbst nicht, wie das funktionieren k&ouml;nnte? Angedeutet wird eine &bdquo;neue Grundsicherung&ldquo;. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46956\">Sollen Sie sich doch einmal Auszeit g&ouml;nnen! Die Idee des &bdquo;Grundeinkommensjahres&ldquo; zeigt, wie weit die SPD sich mittlerweile von den Menschen entfernt hat<\/a>. <\/em><\/p>\n<p><em>Wie w&auml;re es denn damit: Relevante Gesetze so &auml;ndern, dass z.B. a) Sanktionen nicht mehr m&ouml;glich sind und b) berufliche Erfahrungen und Kenntnisse (Ausbildung und Studium) bei erwerbslosen Personen Ber&uuml;cksichtigung finden anstatt der Losung &bdquo;Jede Arbeit ist zumutbar&ldquo;?<\/em><\/p>\n<p><em>Grunds&auml;tzlich stellt sich allerdings auch die Frage, weshalb die jetzige SPD-Bundesvorsitzende die Absicht, &bdquo;Hartz IV&ldquo; abschaffen zu wollen, nicht bereits als zust&auml;ndige Bundesarbeits- und sozialministerin nachgegangen war. So k&ouml;nnte der Eindruck entstehen, die Botschaft ist vernommen, aber es fehlt der Glaube an einer Umsetzung mit diesem Spitzenpersonal der SPD und in einer Koalition mit den Unionsparteien.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Klassische Medien verlieren an Relevanz f&uuml;r die Meinungsbildung<\/strong><br>\nDie Bedeutung der klassischen Medien f&uuml;r die Meinungsbildung sinkt. Das geht aus dem aktuellen Medienvielfaltsmonitor der Medienanstalten hervor. Parallel zur ver&auml;nderten Medienutzung werden digitale Medien auch f&uuml;r die Meinungsbildung wichtiger. Vor allem die Tageszeitungen verlieren an Bedeutung. Auf regionaler Ebene haben Zeitungen aber immer noch den gr&ouml;&szlig;ten Einfluss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.horizont.net\/medien\/nachrichten\/medienvielfaltsmonitor-klassische-medien-verlieren-an-relevanz-fuer-die-meinungsbildung-170946?utm_source=%2Fmeta%2Fnewsflash%2FHORIZONT_vor_9&amp;utm_medium=newsletter&amp;utm_campaign=nl31962&amp;utm_term=cab155a3d0c3782efa3e90684a8e4969\">Horizont<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Was der &ldquo;Appell zum Ausstieg aus Stuttgart21&ldquo; mit dem ICE-Brand in Dierdorf und mit dem &bdquo;Deutschlandtakt&ldquo; zu tun hat und warum der S21-Ausstiegsappell jetzt [matt gl&auml;nzend] als PLAKAT erscheint<\/strong><br>\nAm 29. September erschien in der FAZ auf einer kompletten Seite und im Vierfarbdruck der &bdquo;Appell an den Bundestag: &acute;Stoppen Sie Stuttgart21 jetzt&acute;&ldquo;. Er war von 16 Erstunterzeichnenden (darunter den Professoren Heiner Monheim und Hermann Knoflacher, den Kunstschaffenden Walter Sittler, Volker L&ouml;sch, Christine Prayon und Peter Lenk und den Publizisten Albrecht M&uuml;ller, Dr. Franz Alt, Wolfgang Schorlau und Winfried Wolf) und weiteren 2600 Personen unterzeichnet. Abgedruckt waren in der FAZ-Anzeige auch die rund 850 Namen derjenigen, die die Anzeige finanzierten.<br>\nZwei Vorkommnisse haben das Thema S21-Ausstieg seither in ein neues grelles Licht ger&uuml;ckt: (1) Das Ja der Bundesregierung zum &bdquo;Deutschlandtakt&ldquo; von Anfang Oktober widerspricht diametral S21: mit der Verkleinerung der Zahl der Bahnsteige in Stuttgart von 16 im noch bestehenden Kopfbahnhof auf acht im S21-Kellerbahnhof ist ein Integraler Taktfahrplan in Stuttgart nicht machbar. (2) H&auml;tte der ICE-Brand, den es am 12. Oktober in Dierdorf (bei Montabaur) gab, im S21-Tiefbahnhof stattgefunden, dann h&auml;tte dies hunderten Menschen den Tod gebracht. Die Bundesregierung gestand in diesem Zusammenhang gegen&uuml;ber Report Mainz ein, dass es allein in den letzten zehn Jahres 39 Mal brennende ICE gab. Sie gestand auch die fast kriminell zu nennende Unverantwortlichkeit ein, dass zumindest bei ICE 1 und ICE 2 wiederholt bei der Instandhaltung eine zentrale Sicherung (&bdquo;Buchholzrelais&ldquo;), mit dem Transformatoren-Br&auml;nde ausgeschlossen werden sollen, &bdquo;&uuml;berbr&uuml;ckt&ldquo; &ndash;also abgeschaltet; deaktiviert &ndash; werden.<br>\nZur&uuml;ck zum Appell: Es gab in den Wochen nach Erscheinen der FAZ-Anzeige eine Reihe von Nachfragen nach dem Appell in gedruckter Form. Es gibt daher ab der n&auml;chsten Woche die FAZ-Anzeige &ndash; also den &ldquo;Appell&rdquo; zum S21-Ausstieg plus die Namen derjenigen Unterzeichner, die spendeten &ndash; als hochwertiges PLAKAT, ebenfalls im Vierfarbdruck. Das Plakat hat dann eine gegen&uuml;ber einer FAZ-Seite leicht vergr&ouml;&szlig;erte Form (exakt sind es 594mm auf 420mm oder 59,4cm auf 42 cm). Das Papier hat Plakatqualit&auml;t (180 g).Der Druck ist mit UV-Lack &uuml;berzogen (matt gl&auml;nzend).<br>\nDas Plakat eignet sich damit ideal f&uuml;r private Zwecke, als Geschenk, dekorativ an einer T&uuml;r oder f&uuml;r politische &bdquo;Anschl&auml;ge&ldquo;: als Plakat im Lieblingscafe, im Clubraum, in der Kneipe; h&uuml;bsch auch in und an BAHNH&Ouml;FEN, deren meist graues Dasein damit einen bunten Farbtupfer erh&auml;lt.<br>\nWir k&ouml;nnen dieses Plakat zum Selbstkostenpreis wie folgt anbieten &ndash; und zwar jeweils EINSCHLIESSLICH Porto + Verpackung (Versand als R&ouml;hre) und Zustellung per Post (P&auml;ckchen\/Paket &ndash; &ldquo;Sperrgut&rdquo;):<br>\n1 Plakat zu 10 Euro \/\/ 2 Plakate zu 11 Euro \/\/ 3 Plakate zu 12 Euro<br>\n5 Plakate zu 13 Euro \/\/ 10 Plakate zu 15 Euro \/\/ 20 Plakate zu 22 Euro.<br>\nBei gr&ouml;&szlig;erer Bestellung bitten wir wg. der Kosten um Nachfrage.<br>\nWir bitten diejenigen, die Interesse an dem Plakat haben, subito um eine Bestell-E-Mail [UNBEDINGT mit Name und POSTadresse] an <a href=\"mailto:ww@lunapark21.net\">ww@lunapark21.net<\/a> (= Winfried Wolf).<br>\nDie &Uuml;berweisung des entsprechenden Betrags bitte auf das Konto:<br>\nBFS e. V. \/ IBAN DE04 1605 0000 3527 0018 66<br>\nDie Auslieferung erfolgt ab Mitte der n&auml;chsten Woche &ndash; allerdings erst nach Eingang des Geldes auf das Konto.\n<p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nTom Adler [Stuttgart] \/\/ Albrecht M&uuml;ller [Pleisweiler] \/\/ Winfried Wolf [Wilhelmshorst]\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-47007","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/47007","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=47007"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/47007\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":47010,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/47007\/revisions\/47010"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=47007"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=47007"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=47007"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}