{"id":47027,"date":"2018-11-13T08:14:37","date_gmt":"2018-11-13T07:14:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47027"},"modified":"2018-11-13T08:14:37","modified_gmt":"2018-11-13T07:14:37","slug":"hinweise-des-tages-3245","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47027","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47027#h01\">Vom Segen der Privatisierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47027#h02\">Bundeswehr in Mali: Riskante Mission im &ldquo;Wilden Westen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47027#h03\">Haushaltsstreit mit Italien versch&auml;rft Situation an den Finanzm&auml;rkten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47027#h04\">Wie wir die soziale Marktwirtschaft zukunftsfest machen k&ouml;nnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47027#h05\">Arbeitsmarkexperte &uuml;ber VDE-Studie: &bdquo;Klagen &uuml;ber Ingenieursmangel nicht berechtigt&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47027#h06\">Austerit&auml;t in Argentinien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47027#h07\">Bauen in K&ouml;ln: Digitalisierung soll Bauantr&auml;ge beschleunigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47027#h08\">Energiemanagement: Blackout &ndash; Wie sicher ist die deutsche Stromversorgung?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47027#h09\">Kosten steigen deutlich: Teure Klinikaufenthalte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47027#h10\">Ausbeutung im Lkw trotz Mindestlohn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47027#h11\">Zehntausend Risse und noch in Betrieb<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47027#h12\">Die Abschaffung der Notstandshilfe trifft Familien, die sich bescheidenen Wohlstand erarbeitet haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47027#h13\">Die Sintflut kommt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47027#h14\">Neue US-Linke: &ldquo;Ich hoffe, dass Bernie Sanders 2020 kandidiert&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47027#h15\">Angriff mit Ansage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47027#h16\">Viele Gewerkschafter w&auml;hlen die AfD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47027#h17\">&Ouml;sterreich: Kurz-F&ouml;rderer Benko kauft 24 % von &bdquo;Krone&ldquo; und &bdquo;Kurier&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47027#h18\">Vorschlag zur G&uuml;te: AfD-W&auml;hler wegsperren!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Vom Segen der Privatisierung<\/strong><br>\nIn Gro&szlig;britannien begann vor 25 Jahren der Siegeszug der Privatisierung mit der Eisenbahn, das neoliberale Versprechen kam und kommt dem Steuerzahler teuer zu stehen<br>\nDer November ist bekanntlich der Monat historischer Gedenktage, die im Allgemeinen auch feierlich begangen werden. Der 5. November war ein bedeutender Jahrestag f&uuml;r die j&uuml;ngere Geschichte Gro&szlig;britanniens, allerdings d&uuml;rfte er an den allermeisten, vor allem im Ausland, vorbeigegangen zu sein. Wahrscheinlich hatte die britische Regierung gute Gr&uuml;nde den Mantel des Schweigens dar&uuml;ber auszubreiten.<br>\nAm 5.November 1993 verabschiedete das britische Parlament den &ldquo;British Railways Act&rdquo;. Dieses Gesetz der konservativen Regierung unter Premierminister John Major bereitete die Grundlage f&uuml;r die 1994 eingef&uuml;hrte Privatisierung der britischen Staatsbahnen. Durch den &ldquo;Railways Act&rdquo; konnte Infrastruktur an private Anbieter verkauft werden. Vorher war dies nicht m&ouml;glich. [&hellip;]<br>\nIn einer Videobotschaft blickte Oppositionsf&uuml;hrer Jeremy Corbyn von der Labour-Partei am 5. November auf das 25-j&auml;hrige Jubil&auml;um zur&uuml;ck. Die Privatisierung habe sich als Desaster f&uuml;r alle Beteiligten entpuppt. &ldquo;Steuerzahler buttern heute mehr Geld in die Eisenbahnen als zu der Zeit, in der sie uns geh&ouml;rt haben und von uns betrieben wurden&rdquo;, so Corbyn. &ldquo;F&uuml;nf Milliarden Pfund werden jedes Jahr von der Regierung direkt ausgegeben. Weitere 4 Milliarden, um die wachsenden Schulden von Network Rail zu begleichen. Vor der Privatisierung waren es nur 2 Milliarden Pfund pro Jahr mit heutigem Geld.&rdquo;<br>\nTats&auml;chlich ist mit der Privatisierung vor allem alles teurer geworden. Die Preise f&uuml;r Jahreskarten sind seit 2010 im Durchschnitt um 30% gestiegen. 2017 sank die Zahl der gekauften Jahreskarten um fast 10%. Reisende, die etwa beruflich zwischen Leeds und Birmingham pendeln, zahlen fast 8000 Pfund f&uuml;r ihre Jahreskarte. Bei einfachen Fahrkarten sieht es nicht besser aus. Der Preis f&uuml;r eine Fahrkarte von London nach Manchester ist seit 1995 um 238% gestiegen und kostet 169 Pfund. Die Fahrtdauer im Schnellzug betr&auml;gt etwas &uuml;ber zwei Stunden ,wenn alles gut geht, was es l&auml;ngst nicht immer tut.<br>\nSo brach im Mai aufgrund eines Fahrplanwechsels der Zugverkehr im Nordwesten Englands fast v&ouml;llig zusammen. 75% aller vom Unternehmen Northern Rail betriebenen Z&uuml;ge wurden gestrichen. Dieser Zustand ging bis Juli so weiter und hat sich immer noch nicht komplett normalisiert. Im &ldquo;Northern Powerhouse Network&rdquo; vernetzte Wirtschaftsvertreter sprachen im August von einer &ldquo;Katastrophe&rdquo; die Verluste in H&ouml;he von 37 Millionen Pfund verursacht habe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Vom-Segen-der-Privatisierung-4218330.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Bundeswehr in Mali: Riskante Mission im &ldquo;Wilden Westen&rdquo;<\/strong><br>\nDie Bundeswehr &uuml;bernimmt heute das Kommando der EU-Mission in Mali. Warum kommt das Land nicht zur Ruhe, das die Einwohner schon als &ldquo;Wilden Westen&rdquo; beschreiben? Keine 200 Kilometer westlich der Hauptstadt Bamako fielen bewaffnete Islamisten in ein Dorf ein. Malische Soldaten waren schnell vor Ort und konnten sie vertreiben. Dieser Zwischenfall vor wenigen Tagen lief gerade nochmal glimpflich ab. Die Gefahr wurde unblutig gebannt &ndash; darauf ist der Generalstab der malischen Armee stolz. Doch solche Erfolge sind selten.<br>\nDas wei&szlig; auch Malis Pr&auml;sident Ibrahim Boubacar Keita. Im September trat er seine zweite Amtszeit an, nach einer Wahl, bei der viele Menschen aus Angst vor Gewalt gar nicht abstimmen konnten. &ldquo;Unsere Priorit&auml;ten haben sich nicht ver&auml;ndert: Wir m&uuml;ssen vor allem die nationale Einheit bewahren, den sozialen Zusammenhalt und die Sicherheit im gesamten Staatsgebiet Malis wiederherstellen&rdquo;, sagt der Pr&auml;sident.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/lage-in-mali-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><strong>dazu: &bdquo;Die Lage hat sich eher versch&auml;rft&ldquo;<\/strong><br>\nDie Lage in Mali habe sich auch f&uuml;nf Jahre nach Beginn des Bundeswehreinsatzes nicht verbessert, sagte der CDU-Au&szlig;enpolitiker Matern von Marschall im Dlf. Es sei schwierig, das gro&szlig;e Land gegen Terrorgruppen zu verteidigen. Auf lange Sicht k&ouml;nnte sogar ein Kampfeinsatz der Bundeswehr zur Debatte stehen. [&hellip;]<br>\nEinstweilen ist es aber so, dass in diesen Eins&auml;tzen die Franzosen eher, auch &uuml;brigens nach Definition des Mandats, ganz eigenst&auml;ndig agieren. Wir k&ouml;nnen, sagen wir mal, in der Zusammenarbeit nat&uuml;rlich uns austauschen, aber nicht an diesen Eins&auml;tzen mitwirken. Ich bin auch nicht sicher, ob das in Deutschland von der &Ouml;ffentlichkeit mitgetragen w&uuml;rde. Aber auf lange Sicht kann es sein, dass wir auch dar&uuml;ber diskutieren m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/bundeswehreinsatz-in-mali-die-lage-hat-sich-eher-verschaerft.694.de.html?dram:article_id=432948\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Im Prinzip gibt es also nach f&uuml;nf Jahren Bundeswehreinsatz keine Fortschritte, sondern im Gegenteil eine versch&auml;rfte Lage. Die Konsequenz: Weitermachen. Notfalls auch mit Kampfeins&auml;tzen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Haushaltsstreit mit Italien versch&auml;rft Situation an den Finanzm&auml;rkten<\/strong><br>\n&bdquo;Italien wird nur durch &ouml;ffentliche Investitionen die Schuldenquote verringern k&ouml;nnen. Die Einf&uuml;hrung einer Grundsicherung und die R&uuml;cknahme von Rentenk&uuml;rzungen sind im Unterschied zu einer Flat Tax f&uuml;r Reiche durchaus sinnvoll. Die EU-Kommission will die Zinsen auf italienische Staatsanleihen aus politischen Gr&uuml;nden hochtreiben. Das ist unverantwortlich&ldquo;, erkl&auml;rt Fabio De Masi, stellvertretender Vorsitzender und finanzpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, im Vorfeld der Vorlage eines &uuml;berarbeiteten italienischen Haushaltentwurfs. De Masi weiter:<br>\n&bdquo;Deutschland, Frankreich, Spanien &ndash; sie alle haben bereits folgenlos gegen den Stabilit&auml;ts- und Wachstumspakt versto&szlig;en, w&auml;hrend Italien sogar unter der Defizitvorgabe bleibt.<br>\nItalien erwirtschaftet selbst mit 2,4 Prozent Defizit Haushalts&uuml;bersch&uuml;sse vor Zinsen (Prim&auml;r&uuml;bersch&uuml;sse). Laut OECD hat das Land auch wie kaum eine andere gro&szlig;e Volkswirtschaft orthodoxe Strukturreformen umgesetzt &ndash; also Deregulierung des Arbeitsmarktes, Privatisierungen sowie Lohn- und Rentenk&uuml;rzungen. Anstatt die italienische Volkswirtschaft anzukurbeln, haben diese Ma&szlig;nahmen die italienische Krise jedoch versch&auml;rft. Die Zinsen auf die alten Schulden fressen wegen des Null-Wachstums nun die Staatskasse auf.<br>\n&Ouml;ffentliche Investitionen m&uuml;ssen von den Schuldenregeln von Maastricht kurzfristig ausgenommen werden, und mittelfristig brauchen wir konjunkturgerechte Ausgabenpfade statt Schuldenbremsen. Zudem sollte die italienische Regierung eine Zwangsanleihe oder Verm&ouml;gensabgabe f&uuml;r Superreiche pr&uuml;fen, um den Schuldenstand zu senken.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/haushaltsstreit-mit-italien-verschaerft-situation-an-den-finanzmaerkten\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<p><strong>dazu: &ldquo;Finanzstaatsstreich&rdquo; des ehemaligen Eurogruppenchefs gegen Italien?<\/strong><br>\nW&auml;hrend die italienische F&uuml;nf-Sterne-Bewegung Aussagen von Dijsselbloem verzerrt, versuchen Medien seine Aussagen zu bagatellisieren<br>\nDer Spiegel hat vergangene Woche eine Story unter dem Titel ver&ouml;ffentlicht: &ldquo;Italien gegen Europa: Der &ldquo;Finanzstaatsstreich&rdquo;, der doch keiner war&rdquo;. Angeblich rufe der fr&uuml;here niederl&auml;ndische Finanzminister und ehemalige Chef der Eurogruppe Jeroen Dijsselbloem zu einem &ldquo;Angriff auf Italiens Finanzen&rdquo; auf, wird die F&uuml;nf-Sterne-Bewegung (M5S) zitiert.<br>\nDas Nachrichtenmagazin kommt zur richtigen Einsch&auml;tzung, wonach die Aussagen von Jeroen Dijsselbloem, ge&auml;u&szlig;ert in einem CNBC-Interview, von der M5S &ldquo;mutwillig verdreht&rdquo; und zum Teil auch &ldquo;frei erfunden&rdquo; wiedergegeben wurden. Trotz allem macht es sich der Beitrag viel zu einfach. Man kann tats&auml;chlich in den Worten des Polit-Profis einen &ndash; verdeckten &ndash; Angriff sehen.<br>\nDie &Uuml;bersetzung, welche die M5S von dem Interview liefert, ist unter aller Kanone und wurde hier dem Original gegen&uuml;bergestellt. Die wesentlichen Aussagen des Mannes, der erst vor knapp einem Jahr vom Portugiesen M&aacute;rio Centeno abgel&ouml;st wurde, k&ouml;nnen auf der CNBC-Webseite auch im englischen Original zusammengefasst nachgelesen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Finanzstaatsstreich-des-ehemaligen-Eurogruppenchefs-gegen-Italien-4218557.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wie wir die soziale Marktwirtschaft zukunftsfest machen k&ouml;nnen<\/strong><br>\nDigitalisierung, Arbeit, Rente, Einwanderung: Viele Menschen in Deutschland sind verunsichert &ndash; zurecht, denn die &ouml;konomische Unsicherheit ist tats&auml;chlich angestiegen, wie sich auch empirisch belegen l&auml;sst. Die notwendige &ndash; und absolut machbare &ndash; wirtschaftspolitische Antwort darauf muss lauten, die Institutionen der gesellschaftlichen Solidarit&auml;t zu st&auml;rken.<br>\nNein, die Welt wird nicht untergehen. Doch sie wird sich ver&auml;ndern und Wandel schafft Unsicherheit. Wird die Digitalisierung meinen Job &uuml;berfl&uuml;ssig machen? Was muss mein Kind in der Schule lernen, um morgen erfolgreich zu sein? Wie wird die Einwanderung unser Leben ver&auml;ndern? Und wie sicher ist die Rente?<br>\nViele Menschen in Deutschland sind verunsichert und erwarten Antworten auf ihre Fragen. Doch was kann die Politik tun, um die Zuversicht zu st&auml;rken?<br>\nEine g&auml;ngige Antwort ist, die Menschen durch Weiterbildung und Aufkl&auml;rung in die Lage zu versetzen, von den neuen Technologien und gesellschaftlichen Entwicklungen zu profitieren. Dies ist im Wesentlichen auch die Antwort der Mehrheit der Mitglieder des Sachverst&auml;ndigenrats, die letzte Woche ihr aktuelles Jahresgutachten an die Bundesregierung &uuml;berreicht haben. Eine andere politische Antwort ist, der verunsicherten Mehrheit durch Abschottung ein Gef&uuml;hl der kulturellen Sicherheit zu geben. Ich glaube, dass beide Antworten zu kurz greifen, wobei die erste etwas naiv und die zweite schlicht falsch ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makronom.de\/wie-wir-die-soziale-marktwirtschaft-zukunftsfest-machen-koennen-28523\">Makronom<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Arbeitsmarkexperte &uuml;ber VDE-Studie: &bdquo;Klagen &uuml;ber Ingenieursmangel nicht berechtigt&ldquo;<\/strong><br>\nKarl Brenke vom Deutschen Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung h&auml;lt die Klagen des Verbands der Elektrotechnik (VDE) &uuml;ber den Mangel an Elektroingenieuren f&uuml;r unberechtigt. Die Statistik deute auf keinen besonderen Expansionsbedarf hin, sagte er im Dlf. Von den Hochschulen k&auml;men gen&uuml;gend neue Ingenieure.<br>\nGrunds&auml;tzlich sei es schwierig, belastbare Prognosen &uuml;ber den zuk&uuml;nftigen Bedarf an Elektroingenieuren anzustellen, sagte Arbeitsmarkexperte Brenke und widersprach damit Zahlen des Verbands der Elektrotechnik (VDE), der in einer neuen Studie vor der gr&ouml;&szlig;ten L&uuml;cke aller Zeiten warnte. Laut VDE w&uuml;rden in den kommenden Jahren in Deutschland 100.000 Ingeniere fehlen.<br>\nBei den Berechnungen laufe vieles falsch, betonte Brenke nun im Interview mit dem Deutschlandfunk. Gerade bei Elektroingenieuren seien die Klagen &uuml;ber Fachkr&auml;ftemangel &uuml;berhaupt nicht berechtigt. Engp&auml;sse k&ouml;nnten in Zeiten der Hochkonjunktur, wie gegenw&auml;rtig, in vielen Branchen entstehen.<br>\nBrenke verwies auf die Relationen: Die Ingenieure im bevorstehenden Rentenalter seien diejenigen, die in den 1980er-Jahren ausgebildet wurden. In dieser Zeit seien aber halb soviele Ingenieure ausgebildet worden wie gegenw&auml;rtig. Der Ersatzbedarf, der durch die baldigen Ruhest&auml;ndler entsteht, werde allemal von Nachwuchsingenieuren gedeckt, die jetzt mit einem erfolgreichen Abschluss die Universit&auml;ten verlassen.<br>\nAus der Besch&auml;ftigtenstatistik sei au&szlig;erdem nicht abzulesen, dass es einen besonders starken Expansionsbedarf bei Elektroingenieuren gebe. In den letzten Jahrzehnten ist die Zahl der Elektroingenieure laut amtlicher Statistik gesunken, in den letzten Jahren der Hochkonjunktur nur wenig gestiegen. Es gebe deshalb insgesamt keinen Grund, &uuml;ber Fachkr&auml;ftemangel zu klagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/arbeitsmarkexperte-ueber-vde-studie-klagen-ueber.769.de.html?dram:article_id=433035\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Austerit&auml;t in Argentinien<\/strong><br>\nArgentinien ist eines der Schwellenl&auml;nder, die derzeit vor dem wirtschaftlichen Abgrund stehen. Deshalb hat der Internationale W&auml;hrungsfonds Argentinien nun einen Kredit in H&ouml;he von 57 Milliarden US-Dollar zur Verf&uuml;gung gestellt, die h&ouml;chste Summe, die der IWF in seiner bisherigen Geschichte gew&auml;hrte und mit einschneidenden Haushaltsk&uuml;rzungen verbunden ist, von denen vor allem die &Auml;rmsten betroffen sein werden.<br>\nSeit 2015 regiert in Argentinien der konservative, marktliberale Politiker Mauricio Macri. Er grenzte sich von seiner peronistischen Vorg&auml;ngerin Christina Fernandez de Kirchner ab. Sie hatte noch auf Kapitalmarktkontrolle gesetzt und alte Staatsschulden aus der Zeit vor 2001, dem Jahr der Staatspleite Argentiniens, nicht zur&uuml;ckgezahlt.<br>\nMacri dagegen setzt auf neoliberalen Reformen und eine &Ouml;ffnung der M&auml;rkte. Seine Politik zielt in erster Linie darauf ab, es den Finanzm&auml;rkten Recht zu machen und ihre Erwartungen zu erf&uuml;llen. Dadurch provozierte er Massenproteste von Gewerkschaften und sozialen Bewegungen, die sich &uuml;brigens auch gegen die Abwicklung von Errungenschaften aus den Kirchner-Regierungen richteten, wie z. B. im Bezug auf die Aufarbeitung der Jahre der Diktatur zwischen 1976 und 1984. Doch Macris Politik f&uuml;hrte nicht zum gew&uuml;nschten wirtschaftlichen Erfolg. Im Gegenteil: Argentinien steckt in einer tiefen Krise. Die Inflation explodiert, hohe Auslandsschulden in US-Dollar und der R&uuml;ckgang des Bruttoinlandsprodukts pr&auml;gen die aktuelle Situation.<br>\nViele externe und interne Faktoren erschweren die Lage: Argentinien ist wirtschaftlich von Rohstoffen und Agrarwirtschaft abh&auml;ngig, sodass j&uuml;ngst eine D&uuml;rre zu einem R&uuml;ckgang der Sojaexporte um etwa 30 Prozent f&uuml;hrte. Gleichzeitig erh&ouml;hte die US-Zentralbank die Zinsen und der US-Pr&auml;sident Donald Trump senkte die Steuern. Die Folge ist, dass das Kapital aus Schwellenl&auml;ndern, unter anderem auch aus Argentinien, abgezogen wird. Da die Menschen in Argentinien ihrer eigenen W&auml;hrung und den argentinischen Banken nicht vertrauen, versch&auml;rfte sich die Krise. Das Haushaltsdefizit veranla&szlig;te die Regierung schlie&szlig;lich einen zus&auml;tzlichen Kredit beim IWF zu beantragen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/international.die-linke.de\/welt\/argentinien\/#c31978\">International<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Bauen in K&ouml;ln: Digitalisierung soll Bauantr&auml;ge beschleunigen<\/strong><br>\nVon 1991 bis 2011 hat die Zahl der Besch&auml;ftigten in den Bau&auml;mtern von St&auml;dten und Kommunen um 35 Prozent abgenommen. Die Folge: Bauherren warten inzwischen mehr als ein halbes Jahr darauf, dass ihre Antr&auml;ge genehmigt werden. Das kann richtig teuer werden. K&ouml;ln will mit moderner Technik gegensteuern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/bauen-in-koeln-digitalisierung-soll-bauantraege.766.de.html?dram:article_id=432967%20\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.L.:<\/strong> Die Situation in den Bau&auml;mtern von St&auml;dten und Gemeinden ist prek&auml;r. Durch den Stellenabbau und der Nicht-Ausbildung von Fachpersonal in den letzten Jahrzehnten sind zahlreiche Kommunen l&auml;ngst in der Klemme. Sie bekommen zu den Tarifen des &Ouml;ffentlichen Dienstes keine Bauingenieure und Bauzeichner. Die verdienen in der Privatwirtschaft mehr. Zudem scheiden viele der Mitarbeiter in den n&auml;chsten Jahren aus Altersgr&uuml;nden aus. Ob &ldquo;moderne Technik&rdquo; die fehlenden Mitarbeiter ersetzten oder kompensieren kann, ist mehr als fraglich. Da hat sich der &ldquo;schlanke Staat&rdquo; zum Hindernis f&uuml;r Wirtschaftswachstum entwickelt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Energiemanagement: Blackout &ndash; Wie sicher ist die deutsche Stromversorgung?<\/strong><br>\nDas europ&auml;ische Verbundsystem z&auml;hlt zu den sichersten Stromnetzen der Welt. Doch Experten warnen vor dem Risiko eines gro&szlig;r&auml;umigen und lang andauernden Blackouts. Ob Energiewende, Cyberattacken oder Klimawandel &ndash; die Faktoren, die ein stabiles Stromnetz gef&auml;hrden, sind gr&ouml;&szlig;er denn je.<br>\nSamstag, 4. November 2006. Die &bdquo;Norwegian Pearl&ldquo; soll von der Papenburger Meyer Werft in die Nordsee ausgeschifft werden. Doch es st&ouml;ren die H&ouml;chstspannungsleitungen &uuml;ber die Ems. Sie m&uuml;ssen abgeschaltet werden. Ein heikles Unterfangen.<br>\n&bdquo;Wir hatten uns ja europaweit sehr, sehr gut koordiniert abgestimmt, dass &ndash; und zwar um 1:00 Uhr in der Nacht &ndash; die Freischaltung der betroffenen zwei Leitungen passieren sollte, um die &bdquo;Norwegian Pearl&ldquo; passieren zu lassen&ldquo;, erinnert sich Klaus Kleinekorte. Er ist technischer Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer beim Dortmunder &Uuml;bertragungsnetzbetreiber Amprion. &Uuml;ber Monate hinweg sind minuti&ouml;se Planungen gelaufen. Drei Unternehmen sind in die Aktion involviert, doch die beiden Leitungen, um die es geht, geh&ouml;ren E.on. Dort fragt er am Tag vor dem Ereignis die Werft an, ob sich das Ganze vorziehen lie&szlig;e.<br>\n&bdquo;Die verantwortlichen Kollegen dort oben haben dann noch einmal in eigener Regie &ndash; ohne eine weitestgehende neue Abstimmung zu machen &ndash; haben die noch mal f&uuml;r sich selber eine Rechnung gef&uuml;hrt, ob es nicht eventuell auch schon eher erfolgen kann, und haben sich dann entschlossen, diese Leitungen gegen 22 Uhr abends abzuschalten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/energiemanagement-blackout-wie-sicher-ist-die-deutsche.724.de.html?dram:article_id=432939\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Kosten steigen deutlich: Teure Klinikaufenthalte<\/strong><br>\nKrankenhausaufenthalte in Deutschland werden im Schnitt immer teurer: In Hamburg sind die Kosten f&uuml;r eine station&auml;re Behandlung am h&ouml;chsten, am geringsten waren die Ausgaben pro Patient in Brandenburg.<br>\nDie Kosten f&uuml;r die station&auml;re Behandlung in Krankenh&auml;usern sind im vergangenen Jahr gestiegen. In manchen Bundesl&auml;ndern &uuml;berstiegen die durchschnittlichen Kosten pro Fall im Jahr 2017 erstmals die 5000-Euro-Marke, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.<br>\nInsgesamt kostete die station&auml;re Krankenhausversorgung in der Bundesrepublik vergangenes Jahr rund 91,3 Milliarden Euro &ndash; das waren 3,9 Prozent mehr als im Jahr davor. Umgerechnet auf die rund 19,4 Millionen Patienten, die 2017 vollstation&auml;r behandelt wurden, fielen pro Fall durchschnittlich Kosten in H&ouml;he von 4695 Euro an &ndash; 4,4 Prozent mehr als 2016.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/krankenhaus-kosten-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ausbeutung im Lkw trotz Mindestlohn<\/strong><br>\nWir haben keine Chance, unsere W&auml;sche zu waschen, k&ouml;nnen nicht duschen. Manchmal ist das Dixi-Klo voll.&rdquo; Bei den katastrophalen Zust&auml;nden, die der Lkw-Fahrer Ronaldo Satoc schildert, mag man spontan an ferne L&auml;nder denken. Doch Satoc steht mit seinem Lkw auf einem Betriebsgel&auml;nde im sauerl&auml;ndischen Ense, mitten in NRW.<br>\nMehrere philippinische Lkw-Fahrer campen auf dem Gel&auml;nde der Firma NTG Logistics teilweise seit Monaten, verbringen ihre Wochenend-Ruhezeiten im Lkw. Laut deren Arbeitsvertr&auml;gen, die Westpol vorliegen, verdienen sie gerade einmal 428 Euro. Bei 200 Arbeitsstunden im Monat kommen sie somit auf zwei Euro pro Stunde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/nachrichten\/landespolitik\/westpol-spedition-mindestlohn-100.html\">WDR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Zehntausend Risse und noch in Betrieb<\/strong><br>\nNach dem Br&uuml;ckeneinsturz in Genua mit zahlreichen Toten geraten auch Deutschlands Br&uuml;cken in den Fokus. Denn auch ein Gro&szlig;teil der rund 40.000 Br&uuml;cken auf deutschen Autobahnen und Bundesstra&szlig;en ist in einem schlechten Zustand. Jahrelang wurde nicht ausreichend in die Instandhaltung investiert.<br>\nTausende Risse im Beton, kaputte Gel&auml;nder und Korrosion &ndash; der Zustand vieler Br&uuml;cken ist eine Folge von zunehmendem Autoverkehr und immer schwereren Lastwagen. Wichtige Verkehrsknotenpunkte wie die Leverkusener Br&uuml;cke mussten bereits f&uuml;r schwere Lkw gesperrt werden. Das wiederum bringt wirtschaftliche Einbu&szlig;en, Dauerstau und Pendlerstress.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/marode-bruecken-in-deutschland-zehntausend-risse-und-noch.1775.de.html?dram:article_id=431933\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Aber leider h&auml;ngt Bundesfinanzminister Scholz wie sein Vorg&auml;nger Sch&auml;uble &ndash; und offenbar zu viele seiner Kollegen als Landesfinanzminister und Stadtk&auml;mmerer &ndash; an der &bdquo;schwarzen Null&ldquo;. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Abschaffung der Notstandshilfe trifft Familien, die sich bescheidenen Wohlstand erarbeitet haben<\/strong><br>\nVor allem der Wirtschaftsfl&uuml;gel der &Ouml;VP will Arbeitslose, die bisher Notstandshilfe bezogen haben, in die Mindestsicherung dr&auml;ngen. Dann soll der Staat auch Zugriff auf Erspartes und das Eigenheim der Arbeitslosen erhalten. Die FP&Ouml; scheint dem jetzt zuzustimmen &ndash; trotz bisheriger Beteuerungen, dass es keinen Zugriff auf Eigenheime und Sparb&uuml;cher von Arbeitslosen geben wird.<br>\nDazu plant die Regierung, den Bezug von Arbeitslosengeld f&uuml;r kranke Menschen zu verk&uuml;rzen: Bisher wurde der Krankengeldbezug angerechnet &ndash; die Dauer der Arbeitslosigkeit hat sich um die Zeit der Krankheit verl&auml;ngert. Das soll in Zukunft nicht mehr der Fall sein, sofern mit der Krankheit kein station&auml;rer Spitalsaufenthalt verbunden ist. F&uuml;r schwer kranke Menschen wie Krebspatienten in ambulanter Therapie hei&szlig;t das, dass sie weit schneller in die Mindestsicherung rutschen als bisher.<br>\nWas die Abschaffung der Notstandshilfe bedeutet, hat Deutschland mit Hartz IV vorgezeigt: Mehr armutsgef&auml;hrdete Menschen, so viele Niedriglohnbezieher wie fast nirgends in Europa und noch mehr Probleme mit Langzeitarbeitslosigkeit. Hartz IV-Modelle f&ouml;rdern nicht Arbeitslose bei der Job-Suche, sondern einen bl&uuml;henden Billiglohn-Sektor.<br>\nFinanzieller Druck auf Arbeitslose wirkt nicht gegen Arbeitslosigkeit, wie eine WIFO-Studie auch f&uuml;r &Ouml;sterreich zeigt. F&uuml;r die R&uuml;ckkehr in einen Job ist die Vermittlung und die Qualifizierung durch das AMS wichtig. Finanzieller Druck hat kaum einen Effekt.<br>\nDennoch plant die &ouml;sterreichische Regierung ein &auml;hnliches Modell f&uuml;r &Ouml;sterreich und baut Jobprogramme wie die Aktion 20.000 ab. Der fr&uuml;here Finanzminister Schelling (&Ouml;VP) hat noch in der letzten Koalition in einer Studie erheben lassen, wie sich ein Hartz IV-Modell in &Ouml;sterreich auswirken w&uuml;rde. Im Regierungsprogramm hat die Regierung dann die Notstandshilfe angek&uuml;ndigt. Jetzt soll im November ein Entwurf pr&auml;sentiert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/notstandshilfe-abschaffung\/\">Kontrast.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Da hat sich die neoliberale Koalition in &Ouml;sterreich Hartz IV aber genau angesehen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die Sintflut kommt<\/strong><br>\nDie Klimastudie, die dieses Jahr die gr&ouml;&szlig;te Aufmerksamkeit bekam, war das sogenannte Hothouse Earth Paper einer Forschergruppe um den amerikanischen Chemiker und Klimatologen Will Steffen (Trajectories of the Earth System in the Anthropocene: Steffen et al., 2018). Es handelt von klimatischen R&uuml;ckkopplungen, die die Erderw&auml;rmung irreversibel beschleunigen k&ouml;nnten: wenn etwa auftauende Permafrostb&ouml;den Methan freisetzen oder wenn die Sonnenenergie, die nicht mehr vom Polareis reflektiert wird, im Meer verbleibt. Schon eine Erw&auml;rmung zwischen 1,5 und 2 Grad &ndash; eine Marke, die zwischen 2030 und 2050 erreicht werden d&uuml;rfte &ndash;, k&ouml;nnte solche Kippelemente ausl&ouml;sen und die Erde in eine Hei&szlig;phase von bis zu 6 Grad &uuml;ber vorindustrieller Zeit bef&ouml;rdern.<br>\nGefragt, wie er sich einen wirksamen Kampf gegen den Klimawandel vorstelle, sagt der Hauptautor des Hothouse Earth Papers das, was alle sagen, die sich ernsthaft damit besch&auml;ftigen: Die Erde m&uuml;sse raus aus der kapitalistischen Konkurrenzlogik um Wachstum, raus aus &ldquo;der sogenannten neoliberalen &Ouml;konomie&rdquo;. Die Geschwindigkeit, mit der das passieren m&uuml;sste, vergleicht Will Steffen mit einer Kriegswirtschaft (war footing). Wenn die Menschheit die Erderw&auml;rmung auf ein ertr&auml;gliches Ma&szlig; reduzieren wollte, m&uuml;sste der industrialisierte Norden sich so konsequent verhalten, als bef&auml;nde er sich im Krieg. Die EU d&uuml;rfte dann nicht wie k&uuml;rzlich dar&uuml;ber streiten, ob sie den CO2-Aussto&szlig; europ&auml;ischer Autos w&auml;hrend der 2020er-Jahre um 30, 35 oder 40 Prozent senken will. Sie m&uuml;sste Verbrennungsmotoren schnellstm&ouml;glich verbieten. Sie m&uuml;sste auch den Fleischkonsum und die Flugreisen rationieren, s&auml;mtliche Altbauten in Styropor verpacken und die Leute dazu zwingen, ihre Smartphones gegen alte Nokias mit einw&ouml;chiger Batterielaufzeit einzutauschen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2018-10\/klimawandel-schuld-anerkennung-klimakrieg-weltklimakonferenz\/seite-2?fbclid=IwAR10pQDtymla3ojRNV9g2llDkL-1N22oylYlDC6fw8PkF27_SUhn3hKIVzg\">Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.K.:<\/strong> Muss man es noch deutlicher sagen? Der Neoliberalismus t&ouml;tet. Er t&ouml;tet die zivilen Gesellschaften. Er t&ouml;tet in Kriegen Menschen. Und er sorgt obendrein auch noch f&uuml;r eine Klimaver&auml;nderung. Was bedarf es eigentlich noch, um zu begreifen, dass wir auf dem Holzweg sind? Es kann in so vielen Belangen kein &ldquo;weiter so&rdquo; geben, dass man gar nicht wei&szlig;, wo man anfangen soll. Und immer wieder kommt man auf des Pudels Kern: der entfesselte Kapitalismus. Ohn diesen zu &uuml;berwinden wird es keine positiven Ver&auml;nderungen f&uuml;r die Menschheit geben. Keine Stellschraube hier oder ein R&auml;dchen da, was sollte das auch f&uuml;r einen Sinn ergeben, wenn man die Wurzel des &Uuml;bels nicht anpackt. Die einzige Bewegung, die dem sehr nahe kommt, was zu tun w&auml;re, ist &ldquo;aufstehen&rdquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Neue US-Linke: &ldquo;Ich hoffe, dass Bernie Sanders 2020 kandidiert&rdquo;<\/strong><br>\nBashkar Sunkara ist Marxist &ndash; und US-Amerikaner. Klingt ungew&ouml;hnlich? Die Midterm-Wahlen haben die Linke jenseits der Demokraten gest&auml;rkt. Ein Interview &uuml;ber Populismus, Polarisierung und Rassismus.<br>\nNeue US-Linke &ldquo;Ich hoffe, dass Bernie Sanders 2020 kandidiert&rdquo;<br>\nSPIEGEL ONLINE: Herr Sunkara, 2013 w&uuml;nschten Sie sich, dass sich Liberale und sozialistische Kr&auml;fte in den USA verb&uuml;nden. Wie weit sind Sie mit diesem Projekt?<br>\nBhaskar Sunkara: Wir sind auf einem guten Weg. Ich wollte damals einerseits die Demokraten ansprechen, f&uuml;r die soziale Programme immer noch attraktiv waren, die nichts mit der neoliberalen Richtung anfangen konnten, f&uuml;r die Hillary Clinton stand. Andererseits wollte ich Menschen anziehen, die sich von den gro&szlig;en Parteien entfremdet hatten und bei denen eine Anti-Establishment-Haltung f&uuml;rs Nichtw&auml;hlen ausschlaggebend war. Bernie Sanders war damals der Kandidat, der beide Gruppen ansprach &ndash; er war mein Kandidat, denn er brachte Solidarit&auml;t zur&uuml;ck ins Spiel, indem er transportierte: Du bist nicht allein mit deinen Sorgen, es ist nicht deine Schuld.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/linke-us-zukunft-mein-traum-bernie-sanders-als-praesident-2020-a-1235936.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Angriff mit Ansage<\/strong><br>\nFriedrich Merz galt f&uuml;r AfD-Chef Gauland schon als m&ouml;glicher Partner. Nun nennt der Kandidat f&uuml;r den CDU-Parteivorsitz dessen Partei &bdquo;offen nationalsozialistisch.&ldquo; Die Rechtspopulisten blasen zum Angriff. [&hellip;]<br>\nUnvorbereitet trifft die AfD die kalte Schulter von Friedrich Merz offenkundig nicht. Im Gegenteil scheint sich die Bundestagsfraktion schon auf den Fall vorbereitet zu haben, dass ihnen der konservative CDU-Kandidat die kalte Schulter zeigt. Noch w&auml;hrend das Interview von Friedrich Merz am Montagmorgen auf WDR 5 ausgestrahlt wurde, verschickte die AfD-Bundestagsfraktion ein Dossier mit dem Titel &bdquo;Argumentationspapier Friedrich Merz&ldquo; an ihre Abgeordneten.<br>\nIn der E-Mail mit dem Papier, die FAZ.NET vorliegt, hei&szlig;t es, trotz seines hohen Bekanntheitsgrades biete Merz &bdquo;zahlreiche Angriffspunkte&ldquo; f&uuml;r die AfD. Systematisch werden in dem sechs Seiten umfassenden Dossier potentielle Schwachstellen abgeklopft. Dabei widmen sich die Rechtspopulisten seinem Verh&auml;ltnis zur Union ebenso wie zu Europa sowie zur Wirtschaftspolitik und Finanzwelt.<br>\nSo bleibe Merz etwa mit seinen Gro&szlig;themen Migration, Globalisierung, Klimawandel und Digitalisierung &bdquo;im Merkel-Gleis&ldquo; stecken. Sein Ziel, die Union zu modernisieren und verj&uuml;ngen, klinge nach &bdquo;schwarz-gr&uuml;ner Anbiederung.&ldquo; Ihn leite sein Interesse als &bdquo;bestens aufgestellter Lobbyist der Finanzindustrie&ldquo;, und weniger europ&auml;ischer Idealismus. Sein Einsatz f&uuml;r mehr Aktion&auml;re belege, dass er offenkundig in &bdquo;abgehobene Sph&auml;ren&ldquo; schwebe. Bei fr&uuml;heren Positionen, die der AfD am n&auml;chsten kommen, wird in Zweifel gezogen, ob er sie noch vertritt.  Die Sto&szlig;richtung des Papiers, wird am Ende noch einmal zusammengefasst. Der CDU-Politiker soll &bdquo;koordiniert&ldquo;, und &bdquo;schrittweise&ldquo; inhaltlich angegriffen werden, um bei den W&auml;hlern ein &bdquo;unwohles Bauchgef&uuml;hl&ldquo; zu erzeugen und &bdquo;seinen Neustart auf der Basis von Fakten endg&uuml;ltig unglaubw&uuml;rdig zu machen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/merkels-erbe\/afd-gegen-merz-angriff-mit-ansage-15887089.html\">FAZ<\/a>\n<p><strong>dazu: Merz bezeichnet die Gr&uuml;nen als &bdquo;partnerf&auml;hig&ldquo;<\/strong><br>\nDer Bewerber f&uuml;r den CDU-Vorsitz, Friedrich Merz, hat sich lobend &uuml;ber die Gr&uuml;nen ge&auml;u&szlig;ert. Merz sagte der &bdquo;Bild am Sonntag&ldquo;, die Gr&uuml;nen von heute seien &bdquo;sehr b&uuml;rgerlich, sehr offen, sehr liberal und sicherlich auch partnerf&auml;hig&ldquo;. Merz r&auml;umte ein, dass er fr&uuml;her ein &bdquo;extrem kritisches&ldquo; Verh&auml;ltnis zu der &Ouml;kopartei hatte.<br>\nMerz hat ein besonders enges Verh&auml;ltnis zu dem fr&uuml;heren Gr&uuml;nen-Parteichef und jetzigen Vorsitzenden des Verkehrsausschusses, Cem &Ouml;zdemir: &bdquo;Wir kennen uns ganz gut und wir teilen in vielen politischen Fragen eine Meinung.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article183629248\/Kampf-um-CDU-Vorsitz-Merz-bezeichnet-die-Gruenen-als-partnerfaehig.html\">Welt Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Viele Gewerkschafter w&auml;hlen die AfD<\/strong><br>\nSie haben alles versucht. &ldquo;Klare Kante zeigen&rdquo;, hie&szlig; die Strategie der bayerischen Gewerkschaften gegen die AfD. Ihre Leute schw&auml;rmten in Betrieben aus, um Kollegen zu &uuml;berzeugen, alle paar Tage ver&ouml;ffentlichte der DGB immer eindringlichere Positionspapiere, am N&uuml;rnberger Gewerkschaftshaus spannte er &uuml;ber mehrere Stockwerke ein Transparent: &ldquo;Unsere Alternative hei&szlig;t Respekt und Solidarit&auml;t&rdquo;.<br>\nAls die Bayern dann ihren Landtag w&auml;hlten, stimmten trotzdem 14,5 Prozent der Gewerkschaftsmitglieder f&uuml;r die AfD. Unter allen W&auml;hlern kam die Partei dagegen nur auf 10,2 Prozent der Stimmen. Schon bei der Bundestagswahl 2017 hatten &uuml;berproportional viele Gewerkschafter AfD gew&auml;hlt. Und zuletzt, bei der Landtagswahl in Hessen, votierte jedes f&uuml;nfte m&auml;nnliche Gewerkschaftsmitglied f&uuml;r die AfD.<br>\nIn Reihen der Arbeitnehmervertreter l&ouml;st dieses Ergebnis Irritation und Unbehagen aus. Er sorge sich &ldquo;um den sozialen Frieden nicht nur in der Gesellschaft, sondern auch in den Betrieben&rdquo;, sagt ein namhafter IG Metaller. Von Hause aus ist der DGB samt seiner Einzelgewerkschaften parteipolitisch neutral, N&auml;he zu SPD oder Linken hin oder her.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/afd-bayern-gewerkschaften-1.4206091\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Sollten da bei DGB &amp; Co nicht alle Alarmglocken schrillen? Problematisch erscheint in diesem Zusammenhang auch, dass der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften bisher die Forderungen von Seiten der Wirtschaftsverb&auml;nde nach verst&auml;rkter Migration nicht kritisch beleuchtet haben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>&Ouml;sterreich: Kurz-F&ouml;rderer Benko kauft 24 % von &bdquo;Krone&ldquo; und &bdquo;Kurier&ldquo;<\/strong><br>\nDer &ouml;sterreichische Immobilien-Spekulant Ren&eacute; Benko kauft sich bei zwei gro&szlig;en &ouml;sterreichischen Medien ein: Sein Signa Konzern wird 24,22 Prozent am &bdquo;Kurier&ldquo; und 24,5 Prozent an der &bdquo;Krone&ldquo; erhalten. Benko geh&ouml;rt zum &bdquo;innersten Kreis&ldquo; und Netzwerk von Sebastian Kurz. Der Kanzler wiederum hilft dem Konzernchef bei seinen Gesch&auml;ftsanbahnungen &ndash; zuletzt bei der &Uuml;bernahme der Kika-Leiner Kette.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/rene-benko-krone-kurier-kurz\/%20\">Kontrast.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.S.:<\/strong> Es ist eine gro&szlig;e Schlagzeile in allen &ouml;sterreichischen Medien. Einer der reichsten &Ouml;sterreicher kauft gro&szlig;e Anteile der wichtigsten Zeitungen (Die Kronen Zeitung hat 2,2 Millionen Leser und der Kurier 559.000), aber es wird sonst nirgendwo erw&auml;hnt, dass Benko zu den wichtigsten Beratern von Sebastian Kurz geh&ouml;rt. Wenn es nicht in Westeuropa geschehen w&uuml;rde, w&auml;re die Schlagzeile &bdquo;Regierungsnaher Oligarch kauft freie Medien vom Markt.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Traurige Alpen<\/strong><br>\nBohrn Mena gibt einen &Uuml;berblick &uuml;ber die Flexibilisierung der Arbeitsverh&auml;ltnisse in Europa. &Ouml;sterreich ist ein Nachz&uuml;gler bei der Deregulierung. Erst mit der rechten Regierung aus &Ouml;VP und FP&Ouml; nimmt sie so richtig Fahrt auf. Verdienstvoll ist, dass die Verfasserin anhand von Zitaten teils marktliberaler &Ouml;konomen und Institute zeigt, dass sich die von der Deregulierung erhofften Versprechungen nicht eingestellt haben. Weder kommt es zu einem Anstieg der Produktivit&auml;t noch zu einem merklichen der Besch&auml;ftigung. Warum dennoch an der Flexibilisierung festgehalten wird? Bohrn Mena findet deutliche Worte: &bdquo;Es geht um die Verteilung von sehr viel Geld und Macht, darum, wer ,flexibel&lsquo; sein soll und wer r&uuml;cksichtslos die eigenen Interessen durchsetzen kann.&ldquo; Zurzeit setzt die Kapitalseite ihre Profitinteressen durch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/traurige-alpen\">der Freitag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Vorschlag zur G&uuml;te: AfD-W&auml;hler wegsperren!<\/strong><br>\nJetzt wird es aber mal Zeit, dass wir der neuesten linksliberalen Lebensl&uuml;ge des Augenblicks auf den Zahn f&uuml;hlen: Wenn der Rechtsruck keine soziale Erdung hat, nur gewisserma&szlig;en eine kollektive Charakterfrage ist &ndash; was machen wir denn dann mit den Unbelehrbaren? Einsperren? Ausweisen? Oder noch schlimmer? Diese antideutsche Vorstellung ist nicht nur traurig und unreflektiert &ndash; sie steckt voller Fatalismus und zeichnet ein Menschenbild, wie man es links nicht pflegen sollte.<br>\nWenn es sich offenbar nicht lohnt, um jene verlorenen W&auml;hlerseelen politisch zu k&auml;mpfen, die in Europa-, Kommunal-, Landtags- oder Bundestagswahlen ihre Stimme der Alternative f&uuml;r Deutschland gegeben haben, so stehen wir vor einem ziemlichen Dilemma. Wir haben ja nur dieses Volk, ein anderes w&auml;hlen kann man nicht &ndash; freie Wahlen sehen eine Umkehr in diesem Sinne nicht vor. Explizit dem linksliberalen Milieu sollte das doch einleuchten, also speziell jenen, die ja eigentlich ein Menschenbild pflegen, das optimistisch &ndash; oft ja auch zu optimistisch! &ndash; ist: Menschen ver&auml;ndern sich doch. Sie steigen niemals in denselben Fluss &ndash; Humanisten k&ouml;nnte Heraklit, k&ouml;nnte panta rhei noch ein Begriff sein.<br>\nJemand der 2017 die AfD w&auml;hlte, ist nicht zwangsl&auml;ufig dieselbe Person, die sich 2021 auf den Weg ins Wahllokal macht. Zwischen diesen Wahlen liegen Erfahrungen, Einsichten und pers&ouml;nliche Entwicklungen. Auf dieser Grundlage haben wir unsere Gesellschaft einst gestaltet, deswegen sperren wir zum Beispiel niemanden wirklich lebensl&auml;nglich weg. Denn in so einem Menschenleben stecken oft mehrere. Resozialisierung nennt sich dieses vorausschauende Prinzip und es gr&uuml;ndet auf die Einsicht, dass nichts starr ist im menschlichen Mikrokosmos. Im Kern ist das ein durch und durch humanistisches Ideal, ja geradezu ein linkes, ja auch liberales, weil progressives Format.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neulandrebellen.de\/2018\/11\/vorschlag-zur-guete-afd-waehler-wegsperren\/\">neulandrebellen<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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