{"id":4714,"date":"2010-03-09T09:10:46","date_gmt":"2010-03-09T08:10:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4714"},"modified":"2010-03-09T09:12:29","modified_gmt":"2010-03-09T08:12:29","slug":"hinweise-des-tages-1094","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4714","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute unter anderem zu folgenden Themen: Griechenland, Volcker, Subventionen f&uuml;r Energiekonzerne, Kraft\/NRW,<br>\nPharma-Soli, Griechenland und BILD, Hessen, Odenwald-Schule, Zelaya, Illner, CHE-Ranking (PK\/AM)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Gef&auml;hrliche Wetten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Obamas kauziger Berater<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">EU-Subventionen f&uuml;r Energiekonzerne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Kraft entsch&auml;rft Hartz-IV-Forderung <\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Sprungbrett in den Arbeitsmarkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Union will &bdquo;Pharma-Soli&ldquo; f&uuml;r Krankenkassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Griechen und die Bild-Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Hessen: Neuer Kl&uuml;ngel-Vorwurf gegen Bouffier<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">&raquo;Solche Menschen sind geistige Brandstifter&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Der kirchliche Makel <\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Missbrauch an der Odenwaldschule<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Island unterwirft sich nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Zelaya mit an Spitze von Petrocaribe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Entscheidung am Frauentag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Propheten und Moneten <\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Der ARD-Film &bdquo;Bis nichts mehr bleibt&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">TV-Kritik &ldquo;Maybrit Illner&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">&bdquo;Das CHE-Ranking geh&ouml;rt abgeschafft&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4714&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Gef&auml;hrliche Wetten<\/strong><br>\nVon Robert von Heusinger<br>\nEs ist ungeheuerlich. Eine dunkle Macht ist zur&uuml;ck, ganz urpl&ouml;tzlich, und mitten im Herzen des westlichen Kapitalismus: die Spekulanten. Ihnen m&uuml;sse das Handwerk gelegt werden, schimpft die Kanzlerin. Es k&ouml;nne doch nicht sein, dass die Spekulanten die Profiteure der Probleme in Griechenland seien.\n<p>Jean-Claude Juncker, der luxemburgische Premierminister, spricht von Folterwerkzeugen, die die Finanzminister im Keller h&auml;tten und zeigen k&ouml;nnten. Juncker ist immerhin gleichzeitig der Chef der Euro-Gruppe, in der die Finanzminister Eurolands versammelt sind. Die amerikanische Regierung l&auml;sst sogar gegen Spekulanten ermitteln. Hedgefonds, die sich zur Attacke auf den Euro verabredet haben sollen, sind ins Visier der Beh&ouml;rden geraten.<br>\nWas ist nur los im Westen? War die Spekulation nicht das Gesch&auml;ftsmodell des angels&auml;chsischen Kapitalismus, der bis zum Ausbruch der Krise das dominierende Wirtschaftsmodell werden sollte? Gepr&auml;gt von der Ideologie freier M&auml;rkte sollten durch die forcierte Deregulierung der Kapitalm&auml;rkte die Wachstumskr&auml;fte freigesetzt werden.<br>\n(&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/2394943_Leitartikel-Gefaehrliche-Wetten.html\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Obamas kauziger Berater<\/strong><br>\nPaul Volcker ist das Enfant terrible der internationalen Finanzszene. Der 82-j&auml;hrige Berater des US-Pr&auml;sidenten will die Bankenwelt revolutionieren &ndash; mit Witz und so eigenbr&ouml;tlerisch wie manche Hollywood-Legende.<br>\nVielleicht hat Barack Obama&nbsp; ihn ja auch nur falsch verstanden. Oder einfach nicht richtig zugeh&ouml;rt, als Paul Volcker dem US-Pr&auml;sidenten neulich zum Fr&uuml;hst&uuml;ck erkl&auml;rt hat, wie der die Finanzmonster und &uuml;berhaupt das ganze verdammte System z&auml;hmen soll. Sp&auml;ter erl&auml;uterte Obama der Presse beherzt die revolution&auml;re &ldquo;Volcker-Regel&rdquo;, nach der Schluss ist f&uuml;r Gro&szlig;banken mit Eigenhandel, Hedge-Fonds und allerlei Teufelszeug, das die Welt an den Abgrund gef&uuml;hrt hat. Der entsprechende Gesetzentwurf liegt jetzt beim Kongress.<br>\nVerst&auml;ndlich w&auml;re es, wenn Volckers Worte bei Obama falsch angekommen w&auml;ren. Denn zu verstehen ist tats&auml;chlich kaum etwas, wenn der inzwischen 82-j&auml;hrige Pr&auml;sidentenberater munter und fast ohne die Lippen zu bewegen drauflos nuschelt &ndash; ein Klangbrei, der jede Dolby-Surround-Technik in die Knie zwingt. So wie am Samstagabend im Berliner Schloss Bellevue, dem Amtssitz des Bundespr&auml;sidenten, den Horst K&ouml;hler f&uuml;r einige Stunden an die American Academy vermietet hat, damit die ihrem Ehrenstipendiaten Volcker einen w&uuml;rdigen Rahmen f&uuml;r dessen Vortrag zur Finanzmarktregulierung geben kann.<br>\nEigentlich ist Volcker ein Mann von gestern. Von 1979 bis 1987 leitete er die US-Notenbank Federal Reserve (Fed), Fotos von ihm gab es bis vor Kurzem nur in schwarz-wei&szlig;. Sein Brillengestell ist wohl das gleiche wie damals, auch seinen verknautschten Anzug hat er souver&auml;n in die Neuzeit hin&uuml;bergerettet. Volcker erinnert an Walter Matthau, die kauzige Hollywoodlegende, die ihren Lieblingsfilmpartner Jack Lemmon mit nonchalanter Schlampigkeit zur Wei&szlig;glut trieb und ein sp&auml;tes Comeback feierte. Eigentlich ist Volcker das genaue Gegenteil des jungen, eleganten Medienprofis Obama.<br>\nUnd doch ist der Ex-Fed-Chef der Mann, der f&uuml;r den Pr&auml;sidenten tats&auml;chlich und nicht etwa wegen eines Akustikunfalls das Wall-Street-System vom Kopf auf die F&uuml;&szlig;e stellen soll. Das macht er bei seinem Berliner Auftritt deutlich. &ldquo;Wir k&ouml;nnen nicht mehr zulassen, dass gro&szlig;e Finanzinstitutionen vom Steuerzahler gesch&uuml;tzt werden&rdquo;, sagt Volcker. Laut Redetext zumindest.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:fuehrungsriege-des-us-praesidenten-obamas-kauziger-berater\/50085210.html?mode=print\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>EU-Subventionen f&uuml;r Energiekonzerne<\/strong><br>\nDie EU-Kommission hat am Donnerstag (4. M&auml;rz) beschlossen, europ&auml;ischen Energiekonzernen in den kommenden 18 Monaten 2,3 Milliarden Euro zur Verf&uuml;gung zu stellen. &ldquo;Nie zuvor hat die Kommission einen so hohen Betrag f&uuml;r Energieprojekte bewilligt&rdquo;, sagte der neue EU-Energiekommissar G&uuml;nther Oettinger. Subventioniert werden 43 gro&szlig;e Energieprojekte: Erdgasleitungen und Stromtrassen. Die EU steuert f&uuml;r die Projekte gro&szlig;z&uuml;gig 50 Prozent der erforderlichen Mittel bei. Unter den Profiteuren sind auch die Energiekonzerne RWE und Vattenfall. Sie schwimmen im Geld, da sie ihren Strom- und Gaskunden mit staatlicher Billigung weit &uuml;berh&ouml;hte Energiepreise in Rechnung stellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ngo-online.de\/2010\/03\/5\/weitere-23-milliarden-euro\/\">ngo-online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Hannelore Kraft NRW-SPD<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li>\n<strong>Kraft entsch&auml;rft Hartz-IV-Forderung<\/strong><br>\nGewerkschaften und Sozialverb&auml;nde sind irritiert angesichts der Forderung der Spitzenkandidatin der NRW-SPD, Arbeitslose zu gemeinn&uuml;tziger Arbeit heranzuziehen. Kraft schw&auml;chte ihre Aussage nun ab.<br>\nDie stellvertretende SPD-Vorsitzende Hannelore Kraft hat ihre umstrittene Forderung entsch&auml;rft, Langzeitarbeitslose zu gemeinn&uuml;tziger Arbeit heranzuziehen. W&auml;hrend FDP-Chef Guido Westerwelle einen Arbeitszwang wolle, gehe es ihr um freiwillige Arbeit, sagte die Spitzenkandidatin der nordrhein-westf&auml;lischen SPD f&uuml;r die Landtagswahl dem WDR am Montag. Sie wolle Arbeitslosen eine Chance geben, die auf die 60 zugingen, krank seien oder kaputtgeschuftet und deshalb auf dem regul&auml;ren Arbeitsmarkt keine Perspektive h&auml;tten.<br>\n&ldquo;Ich m&ouml;chte auf niemanden Zwang aus&uuml;ben, ich m&ouml;chte aber, dass sie die Chance haben zu zeigen, was sie leisten k&ouml;nnen und was sie leisten wollen im Rahmen ihrer M&ouml;glichkeiten&rdquo;, betonte Kraft. Viele Arbeitslose seien in Ein-Euro-Jobs t&auml;tig, die sie nach einem Jahr wieder aufgeben m&uuml;ssten, obwohl sie gerne dabeibleiben w&uuml;rden. Diese Menschen k&ouml;nnten k&uuml;nftig auf Dauer sozialversicherungspflichtig besch&auml;ftigt und mit mehr als einem Euro pro Stunde bezahlt werden. Dies k&ouml;nne auch eine gro&szlig;e Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Kommunen sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/deutschland\/artikel\/1\/kraft-entschaerft-hartz-iv-forderung\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>SPD hartzt weiter<\/strong><br>\nMit einem deutlichen &raquo;Ja, aber&laquo; haben sich SPD-Bundesspitze und der Vorstand des DGB hinter die Vorschl&auml;ge der SPD-Landesvorsitzenden von Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft, f&uuml;r neue &raquo;Angebote&laquo; an Langzeiterwerbslose gestellt. Kraft hatte am Wochenende in einem Pressebeitrag angeregt, Hartz-IV-Empf&auml;nger &raquo;f&uuml;r einen symbolischen Aufschlag auf die Regels&auml;tze&laquo; gemeinwohl&shy;orientierte T&auml;tigkeiten zu erm&ouml;glichen. Im SPD-Pr&auml;sidium habe es &raquo;breite R&uuml;ckendeckung&laquo; und &raquo;keinerlei Kritik&laquo; an den Pl&auml;nen Krafts gegeben, sagte SPD-Generalsekret&auml;rin Andrea Nahles am Montag in Berlin. (&hellip;)<br>\n&Uuml;ber die Motive f&uuml;r diesen &uuml;berraschenden Vorsto&szlig; der SPD-Spitzenkandidatin bei den Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen kann nur spekuliert werden. Anscheinend f&uuml;rchtet sie, da&szlig; die rechtspopulistischen Ausf&auml;lle der FDP gegen &raquo;faule Arbeitslose&laquo;, die sich auf Kosten der Steuerzahler einen Lenz machen, auch in der eigenen Klientel auf eine gewisse Resonanz sto&szlig;en. Jenen Teil der W&auml;hler, der der SPD wegen ihrer Agenda-2010- und Hartz-IV-Politik ohnehin kritisch bis ablehnend gegen&uuml;bersteht, ist man anscheinend bereit, kampflos den Linken zu &uuml;berlassen. &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/03-09\/060.php\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Du da unten&hellip;<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/stuttmann.de\/karikaturen\/kari_20100308_Besen.gif\" alt=\"Du da unten...\"><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Sprungbrett in den Arbeitsmarkt<\/strong>\n<p>Billig- und Teilzeitjobs werden oft als Vernichter von Vollzeitstellen angesehen. Doch laut einer neuen Studie des K&ouml;lner IW gilt eher das Gegenteil: Zwischen 2003 und 2008 kamen eine halbe Million Menschen so wieder in Lohn und Brot.<br>\nHamburg &ndash; Briefzusteller, Fabrikarbeiter, Friseure &ndash; in vielen Branchen ist die fl&auml;chendeckende Besch&auml;ftigung von Niedrigl&ouml;hnern Usus. Und immer wieder sehen sich die Billigjobber mit einem Totschlag-Argument konfrontiert: Sie seien eine Bedrohung f&uuml;r den Arbeitsmarkt, sagte beispielsweise J&uuml;rgen Gohde, der Pr&auml;sident des Diakonischen Werks. Durch den Zuwachs an Niedrigl&ouml;hnern w&uuml;rden Vollzeitstellen vernichtet.<br>\nDas arbeitgebernahe IW K&ouml;ln behauptet nun, dass genau das Gegenteil der Fall sei. Laut einer Studie, die das Institut auf Daten des sozio&ouml;konomischen Panels st&uuml;tzt, vernichten Billigjobs keine Vollzeitstellen &ndash; sie schaffen sogar im gro&szlig;en Stil neue Besch&auml;ftigung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,682260,00.html\">SPIEGEL<\/a><\/p>\n<p><em><strong>P.K.:<\/strong> Eine von vielen &bdquo;Studien&ldquo; des &bdquo;Institut der Deutschen Wirtschaft&ldquo; (IW). Der SPIEGEL dient wieder einmal als Posaune, um Politik und Publikum von den Segnungen der Dumpingl&ouml;hne und prek&auml;rer Besch&auml;ftigung zu &uuml;berzeugen. Aber: Je kr&auml;ftiger geblasen, um so unglaubw&uuml;rdiger.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu auch: <\/em><\/p>\n<p>(<a href=\"?p=1504\">IW) betreibt mit einer neuen Arbeitskostenstatistik ziemlich plumpe Arbeitgeberpropaganda<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Union will &bdquo;Pharma-Soli&ldquo; f&uuml;r Krankenkassen<\/strong><br>\nMit einem &bdquo;Pharma-Soli&ldquo; wollen die Unionsparteien die Arzneimittelindustrie kurzfristig an der Finanzierung des Gesundheitssystems beteiligen. Die geplanten Strukturreformen w&uuml;rden erst in zwei oder drei Jahren Kosten senken, argumentieren ihre Fachpolitiker. Deshalb solle kurzfristig der Zwangsrabatt von derzeit 6 Prozent, den die Hersteller den Kassen geben m&uuml;ssen, auf 16 Prozent erh&ouml;ht werden, zugleich sollen Preiserh&ouml;hungen f&uuml;r die Dauer von 3 Jahre verboten werden.<br>\nDie Sonderabgabe der Pharmakonzerne w&uuml;rde die Krankenkassen, die sich wie die Opposition daf&uuml;r stark gemacht haben, um mehr als als 1 Milliarde Euro im Jahr entlasten, sagte der gesundheitspolitische Sprecher von CDU und CSU im Bundestag, Jens Spahn, der F.A.Z. &bdquo;Angesichts eines Finanzierungsdefizits von 8 Milliarden Euro in diesem Jahr erwarten wir, dass auch die Pharmaindustrie ihren Solidarbeitrag leistet.&ldquo; Die Regelung k&ouml;nnte noch 2010 zu Einsparungen f&uuml;hren. Er f&uuml;gte hinzu: &bdquo;Wir m&uuml;ssen das Preisdiktat der Arzneimittelhersteller brechen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44\/Doc~E09543ABCB493499FA345CA2452CC46F0~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>P.K.:<\/strong> Ministerium erwartet Einsparungen &bdquo;in Milliardenh&ouml;he&ldquo;; &bdquo;Der Mehrwert eines neuen Medikaments muss tats&auml;chlich erwiesen werden&ldquo;. Diese Sprechblasen h&ouml;ren wir seit Jahren von den politisch Verantwortlichen im Bund. Wenn es Ernst werden sollte mit Einsparungen und dem Nachweis des Mehrwerts von Medikamenten macht die Pharmaindustrie &bdquo;Buh!&ldquo; und alles bleibt wie es immer war.<br>\nIch denke, R&ouml;sler und seine Freunde in der CDU sollen wegen der geforderten unpopul&auml;ren Kopfpauschale f&uuml;r kurze Zeit erstmal ein wenig aus der Schusslinie genommen werden. Nach der NRW Wahl sieht man dann weiter.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Griechen und die Bild-Zeitung<\/strong><br>\nEs sind ein paar hundert Meter Luftlinie vom Axel-Springer-Platz in Berlin bis zur griechischen Botschaft in der J&auml;gerstra&szlig;e. Wenn man also bei der Bild-Zeitung arbeiten w&uuml;rde und die Aufgabe h&auml;tte, die Finanzkrise in Griechenland zu beschreiben, dann k&ouml;nnte man &ndash; wenn man denn verschiedene Meinungen zu den Hintergr&uuml;nden einholen wollte &ndash; zu Fu&szlig; hingehen. Aber man m&uuml;sste nicht einmal das tun, man k&ouml;nnte auch anrufen. Die Botschaft hat ein Presseb&uuml;ro, und der Bild-Reporter k&ouml;nnte sich durchstellen lassen zu dem Leiter dieses B&uuml;ros. Das dauert ein paar Sekunden. Und k&ouml;nnte schon ein paar Dinge ins Wanken bringen, die in der Bild-Zeitung in den letzten Tagen behauptet wurden.<br>\nDer Leiter des Presseb&uuml;ros der griechischen Botschaft in Berlin ist 1945 geboren, wenn es also stimmen w&uuml;rde, was in der Bild-Zeitung steht, dass n&auml;mlich griechische Beamte sp&auml;testens mit Mitte f&uuml;nfzig in Rente gehen, dann d&uuml;rfte er da gar nicht sitzen. Er w&uuml;rde dann seit mehr als zehn Jahren seine Rente genie&szlig;en, die ja nach den Recherchen der Bild-Zeitung fast 100 Prozent seines Gehaltes ausmacht &ndash; wobei in der Bild nicht steht, dass es sich dabei nur um das Grundgehalt handelt, w&auml;hrend das, was sie tats&auml;chlich &uuml;berwiesen bekommen, in weiten Teilen Zuschl&auml;ge sind. Die Diplomaten an der Botschaft werden in Wahrheit bestenfalls 15 oder 20 Prozent ihres Gehaltes als Rente bekommen, wenn &uuml;berhaupt. So wie alle diese griechischen Beamten, von denen die Bild-Zeitung und andere gerade behaupten, sie w&auml;ren es, die ein winzig kleines Land am Rande Europas nah an den Ruin getrieben haben, und nicht die schwerste Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/print-wuergt.de\/2010\/03\/07\/griechen\/\">Print W&uuml;rgt <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> In Sachen Stimmungsmache gegen Griechenland wird von vielen deutschen Politikern und Medien nahezu t&auml;glich eine neue Sau durchs Dorf getrieben. Dabei ist es v&ouml;llig belanglos, ob die jeweils neueste &ldquo;Sau&rdquo; &uuml;berhaupt eine ma&szlig;gebliche Ursache f&uuml;r die aktuellen griechischen Probleme ist. Beispiel: Die momentan hochgekochte, deutlich ausgepr&auml;gte griechische Korruption. Diese ist jedoch keineswegs eine neue Erscheinung in Griechenland. Vielmehr gab es die griechische Korruption bereits in der Vor-Euro-Zeit, was die Vermutung nahe legt, da&szlig; diese, im Gegensatz zum deutschen Lohndumping, keine ma&szlig;gebliche Ursache f&uuml;r die heutigen griechischen Probleme ist. Nebenbei bemerkt: Wer selbst im Glashaus sitzt, sollte nicht derart heftig mit Steinen werfen. Man denke z.B. an die erst k&uuml;rzlich bekanntgewordene &ldquo;Rent-a R&uuml;ttgers&rdquo;-Korruption.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Hessen: Neuer Kl&uuml;ngel-Vorwurf gegen Bouffier<\/strong><br>\nDie SPD wirft Innenminister Volker Bouffier (CDU) Rechtsbruch vor. Er soll einen Parteifreund zum Chef der Bereitschaftspolizei ernannt haben, obwohl ein Gericht dies untersagt hatte. Bouffier wies die Vorw&uuml;rfe zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hr-online.de\/website\/rubriken\/nachrichten\/indexhessen34938.jsp?rubrik=34954&amp;key=standard_document_38812531\">hr-online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&raquo;Solche Menschen sind geistige Brandstifter&laquo;<\/strong><br>\nWiesbadener B&uuml;ndnis gegen rechts mobilisiert gegen Sarrazin-Auftritt im Hessischen Integrationsministerium.<br>\nManuela Schon ist Sprecherin des Wiesbadener B&uuml;ndnisses gegen rechts<br>\nDas Wiesbadener B&uuml;ndnis gegen rechts ruft am heutigen Dienstag zu einer Protestkundgebung gegen den Besuch Thilo Sarrazins im hessischen Justiz- und Integrationsministerium auf. Das Mitglied des Aufsichtsrats der Bundesbank hat sich mehrfach demagogisch hervorgetan. Der Protest richtet sich auch gegen seinen Gastgeber, den hessischen Integrationsminister J&ouml;rg-Uwe Hahn (FDP). Was kritisieren Sie?<br>\nEs ist ein Skandal, da&szlig; Hahn eine Person wie Sarrazin einl&auml;dt. Sarrazin ist Rassist in zweierlei Hinsicht. Erstens verunglimpft er mit seinen &Auml;u&szlig;erungen permanent Leistungsberechtigte, die Arbeitslosengeld II beziehen. Er gibt uns&auml;gliche und zynische Spartips und reiht sich somit in die Sozialschmarotzerdebatte ein, die neben ihm vor allem der Bundesau&szlig;enminister Guido Westerwelle und der hessische Ministerpr&auml;sident Roland Koch f&uuml;hren. Auf diese Diskussion bezogen kann man von Sozialrassismus sprechen. Zweitens f&auml;llt Sarrazin st&auml;ndig durch islamfeindliche &Auml;u&szlig;erungen auf. Immer wieder wirft er T&uuml;rken und Arabern vor, da&szlig; sie integrationsunf&auml;hig und -unwillig seien und keine produktive Funktion f&uuml;r Deutschland h&auml;tten, au&szlig;er &raquo;st&auml;ndig neue Kopftuchm&auml;dchen zu produzieren&laquo; und &raquo;im Obst- und Gem&uuml;sehandel&laquo; t&auml;tig zu sein. Das geht aber an der Realit&auml;t vorbei. Es ist eindeutig erwiesen, da&szlig; Personen mit Migrationshintergrund mehr Arbeitspl&auml;tze schaffen als sie in Anspruch nehmen.<br>\nDa&szlig; Sarrazin diese Vorurteile ausgerechnet bei einer Veranstaltung im hessischen Integrationsministerium unter dem Slogan &raquo;Freiheit, die ich meine &hellip;&laquo; verbreiten kann, ist absolut daneben und stellt eine Provokation dar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/03-09\/054.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Der kirchliche Makel <\/strong><br>\nEin Missbrauchsfall nach dem anderen kommt ans Licht. Es zeigt sich: F&uuml;r die Kirche z&auml;hlt der sch&ouml;ne Schein noch immer mehr als das Wohl der Kinder.<br>\nWer durch deutsche Landschaften geht, erf&auml;hrt an jeder Ecke, wie sehr das Christentum dieses Land gepr&auml;gt hat: An den Autobahnen laden Kapellen zur Rast. An Wegen wachen Marienstatuen &uuml;ber die Wanderer. Auf den Bergen ragen Gipfelkreuze in die H&ouml;he, und zumindest im S&uuml;den der Republik h&auml;ngen Kruzifixe in Klassenzimmern und Gerichtss&auml;len.<br>\nWenn Politiker das christliche Abendland preisen, dann klingt das zwar aufgesetzt, aber falsch ist es nicht: Deutschland ist tief gepr&auml;gt von seiner christlichen Geschichte. Staat und Kirche sind in einem Ma&szlig;e miteinander verwoben, wie es in vielen anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern unvorstellbar ist. Der Staat zieht die Kirchensteuer ein, er zahlt aus Steuermitteln das Gehalt der Bisch&ouml;fe, er gibt Geld f&uuml;r jeden kirchlichen Kindergartenplatz.<br>\nAuch deshalb trifft die Missbrauchskrise die katholische Kirche mit besonderer H&auml;rte. Fast t&auml;glich bekennen sich Priester und Ordensleute nun dazu, dass sie Kinder missbraucht und geschlagen haben, dass sie davon gewusst, aber die Polizei nicht informiert haben. Das ersch&uuml;ttert eine Gesellschaft, die bisher gro&szlig;es Vertrauen in die Erziehungsleistung der Kirche setzte<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/52\/505254\/text\/4\/print.html\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Missbrauch an der Odenwaldschule<\/strong><br>\nGemobbt, geschlagen, vergewaltigt<br>\nDie Odenwaldschule, p&auml;dagogisches Vorzeige-Projekt, wird von ihrer Vergangenheit eingeholt. &Uuml;ber Jahrzehnte sollen dort Sch&uuml;ler missbraucht worden sein. Doch die massiven Vorw&uuml;rfe von Ex-Sch&uuml;lern wurden immer wieder heruntergespielt.<br>\nAm 17. April 2010 feiert die Odenwaldschule ihr 100-j&auml;hriges Bestehen. Im Kurf&uuml;rstensaal des Kurmainzer Amtshofs zu Heppenheim wird eine Ausstellung &uuml;ber das Vorzeigeprojekt der Unesco er&ouml;ffnet. Sp&auml;ter dann, im Juli, beginnt die eigentliche Festwoche, die Kammerphilharmonie Bremen spielt auf, viele prominente Altsch&uuml;ler geben sich im S&uuml;dhessischen die Ehre, darunter die Moderatorin Amelie Fried. Es k&ouml;nnte eine rauschende Party werden. Aber es wird wohl nicht so kommen. Denn in diesen Tagen ist die Odenwaldschule (OSO) endg&uuml;ltig von ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/2388381_Bis-zu-100-Missbrauchsfaelle-Skandal-an-der-Odenwaldschule.html\">FR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Island unterwirft sich nicht<\/strong><br>\nMehr als 93 % Nein-Stimmen &ndash; in einer Deutlichkeit, wie man sie bei demokratischen referende selten sieht, haben die isl&auml;ndischen W&auml;hler das gesetz verworfen, das ihnen bei der Tilgung der Auslandsschulden der Pleite gegangenen Internetbank Icesave untragbare B&uuml;rden auferlegt h&auml;tte.<br>\nDas Votum der Bev&ouml;lkerung im Icesave-Fall muss den EU-L&auml;ndern eine Lehre sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/2394942_Analyse-Island-unterwirft-sich-nicht.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Zelaya mit an Spitze von Petrocaribe<\/strong><br>\nGest&uuml;rzter Pr&auml;sident leitet fortan Politkommission der Regionalallianz. Kampagne f&uuml;r R&uuml;ckkehr zur Demokratie in Honduras<br>\nDer durch einen Staatsstreich gest&uuml;rzte honduranische Pr&auml;sident Manuel Zelaya ist am Samstag zum Chefkoordinator des k&uuml;rzlich geschaffenen politischen Rates des energiepolitischen Zusammenschlusses Petrocaribe ernannt worden. Wie der venezolanische Au&szlig;enminister Nicol&aacute;s Maduro informierte, wurde die Entscheidung gestern w&auml;hrend eines Treffens zwischen Zelaya und dem venezolanischen Pr&auml;sidenten Hugo Ch&aacute;vez getroffen. Der Zweck des neuen Gremiums liege in der St&auml;rkung und verbesserten Entwicklung der lateinamerikanischen Demokratien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.amerika21.de\/nachrichten\/inhalt\/2010\/maerz\/zelaya-93747-petrocaribe\">amerika21.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Entscheidung am Frauentag<\/strong><br>\nOberhaus in Neu-Delhi &auml;ndert Verfassung und reserviert Inderinnen ein Drittel der Parlamentssitze<br>\nW&auml;hrend weltweit am Montag der Internationale Frauentag begangen wurde, haben die Abgeordneten im Oberhaus des indischen Parlaments trotz einer turbulenten und kontroversen Debatte mehrheitlich f&uuml;r eine Quotenregelung in der Verfassung gestimmt. Sie soll k&uuml;nftig Inderinnen 33 Prozent der Abgeordnetensitze im Unterhaus und in den Parlamenten der Bundesstaaten sichern. Obwohl Indien eine Staatspr&auml;sidentin, mehrere weibliche Chefministerinnen in den Bundesstaaten, Meira Kumar als Parlamentssprecherin, Sonia Gandhi als Vorsitzende der &auml;ltesten Partei des Landes, Richterinnen, Pilotinnen, Ministerinnen und Polizistinnen hat, waren Frauen in den Volksvertretungen mehr als 60 Jahre lang hoffnungslos unterrepr&auml;sentiert. Unter 545 Parlamentariern sitzen im Unterhaus lediglich 59 Frauen auf den Abgeordnetenb&auml;nken. Damit sich das &auml;ndert, mu&szlig; auch das Unterhaus dem neuen Gesetz zur Quotenregelung zustimmen. Erst danach kann es in Kraft treten, und erst dann w&uuml;rde sich die Zahl weiblicher Abgeordneter auf 181 im Unterhaus des Zentralparlaments erh&ouml;hen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/03-09\/044.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Propheten und Moneten<\/strong><br>\nDie Reportage tr&auml;gt Namen &ldquo;Propheten und Moneten&rdquo;&nbsp; und befasst sich mit dem Ph&auml;nomen von Prognosen und Vorhersagen, wie treffsicher und glaubw&uuml;rdig sie wirklich sind, in wessen Interesse sie angefertigt werden und wie bisweilen damit manipuliert wird, um politische oder privatwirtschaftliche&nbsp;(Einzel)-Interessen durchzusetzen.<br>\n&nbsp;<br>\nIm Internet <a href=\"http:\/\/mediathek.daserste.de\/daserste\/servlet\/content\/3310728?pageId=487890&amp;moduleId=799280\">in der Mediathek des Ersten<\/a> anzuschauen <\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Der ARD-Film &bdquo;Bis nichts mehr bleibt&ldquo;<\/strong> erz&auml;hlt die wahre Geschichte einer Familie, die zerrissen wird von Scientology. Das Urteil ist eindeutig: Scientology ist eine totalit&auml;re Gefahr.<br>\nWill Scientology den ARD-Film verhindern? &ldquo;Das ist noch offen&rdquo;, sagt ein Sprecher. Foto: SWR\/Christine Schroeder<br>\nJ&uuml;rg Stettler ist bestens informiert. Gerade sei in M&uuml;nchen eine Vorf&uuml;hrung gewesen, sagt der Sprecher von Scientology Deutschland. &ldquo;Da waren wir auch nicht eingeladen.&rdquo; Wie er so schnell von dem Termin Mitte vergangener Woche erfahren hat, sagt er nicht. Der S&uuml;dwestrundfunk (SWR) hatte nur wenige Journalisten in ein Programmkino eingeladen.<br>\nAlle wurden mit Handschlag begr&uuml;&szlig;t, DVDs zum Mitnehmen gab es &ldquo;aus Sicherheitsgr&uuml;nden&rdquo; keine. Das offenbar geheimnisvolle Projekt will die ARD am 31. M&auml;rz um 20:15 Uhr zeigen. Ob es soweit kommt, ist noch nicht sicher<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/62\/505264\/text\/\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>TV-Kritik &ldquo;Maybrit Illner&rdquo;<br>\nHarmonie IV<\/strong><br>\nKeiner in der Runde will so richtig mitspielen bei Maybrit Illners Spiel, sich einen neuen Begriff f&uuml;r Hartz IV auszudenken. Dabei ist Ursula von der Leyen doch ganz unzufrieden damit, dass ein Wort negativ besetzt ist, hinter dem sich 6,7 Millionen Arbeitslose verbergen.<br>\nSo hat sich Illners Redaktion denn auch extra etwas Pfiffiges ausgedacht, um die Begriffssch&ouml;pfung im Sinne von der Leyens voran zu treiben: Erst Leute auf der Stra&szlig;e befragen &ndash; soll ja volksnah sein. Die schlagen zum Beispiel vor: &ldquo;Von der Leyen 1&rdquo;. Oder &ldquo;Doofes Geld f&uuml;r Arme&rdquo;. Und dann die vom ZDF beauftragte Werbeagentur zur seri&ouml;sen Vertiefung des Spiels ins Boot holen. (&hellip;)<br>\nIn der Gespr&auml;chsrunde jedenfalls will von der Leyen, an diesem Abend in seri&ouml;sem Grau, die &ldquo;Gemeinschaftsleistung&rdquo; von Hartz IV betonen &ndash; Illner schl&auml;gt daraufhin &ldquo;Harmonie IV&rdquo; vor, womit wir leider schon beim lustigsten Illner-Spruch des Abends mit dem Thema &ldquo;Reformruine Hartz: noch mehr Geld f&uuml;r keine Arbeit?&rdquo; angekommen sind &ndash; (Anlass ist das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das die gr&ouml;&szlig;te Sozialreform Deutschlands teilweise f&uuml;r verfassungswidrig erkl&auml;rt hat) &ndash;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/kultur_und_medien\/tv_kritik\/2302822_TV-Kritik-Maybrit-Illner-Harmonie-IV.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>&bdquo;Das CHE-Ranking geh&ouml;rt abgeschafft&ldquo;<\/strong><br>\nDas CHE-Hochschulranking ger&auml;t angesichts des Ausstiegs von immer mehr Hochschulen, Fakult&auml;ten und Instituten in zunehmende Legitimationsschwierigkeiten. Studis Online sprach vor diesem Hintergrund mit Clemens Knobloch, Professor am Fachbereich 3 der Uni Siegen, der im vergangenen Jahr den Ausstieg aus dem Ranking beschlossen hat, &uuml;ber das Centrum f&uuml;r Hochschulentwicklung (CHE), Hochschulrankings und die Bertelsmannstiftung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/HoPo\/Hintergrund\/interview_knobloch.php\">Studis online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. 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