{"id":47213,"date":"2018-11-15T08:33:05","date_gmt":"2018-11-15T07:33:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47213"},"modified":"2018-11-15T08:51:32","modified_gmt":"2018-11-15T07:51:32","slug":"hinweise-des-tages-3247","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47213","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47213#h01\">Arme, Reiche und wenige dazwischen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47213#h02\">Kinder armer Eltern sind weniger gesund<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47213#h03\">Krise als Normalzustan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47213#h04\">Politologe zu Brexit-Einigung: &bdquo;Gro&szlig;britannien ist tief im Chaos&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47213#h05\">Br&uuml;ssel kennt kein Pardon<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47213#h06\">Wirtschaftsleistung in Deutschland schrumpft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47213#h07\">Die Diskussion in der Linken um den Migrationspakt kommt in Gang &ndash; sie ist ziemlich schmutzig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47213#h08\">&ldquo;Ganz sch&ouml;n gierig&rdquo;: &lsquo;Die Welt&rsquo; will Sahra Wagenknecht diffamieren und blamiert sich b&ouml;se <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47213#h09\">Acht-Stunden-Tag steht unter Beschuss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47213#h10\">&ldquo;Eine echte europ&auml;ische Armee&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47213#h11\">Richter entscheiden &uuml;ber Blockade von der Leyens bei Mundlos-Akte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47213#h12\">Fl&uuml;chtlingsgef&auml;ngnisse in Libyen: &ldquo;Keiner wei&szlig;, wie viele sterben&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47213#h13\">Wo gro&szlig;e Firmen normale B&uuml;rger verdr&auml;ngen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47213#h14\">Report zum Klimaschutz: &ldquo;Es reicht nicht&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47213#h15\">Das Musterexemplar des konservativen Niedergangs<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Arme, Reiche und wenige dazwischen<\/strong><br>\nDas Wohnen der Zukunft wird digital &ndash; f&uuml;r diejenigen, die es sich leisten k&ouml;nnen. Das zumindest ist das Ergebnis einer neuen Studie. Eine soziale Spaltung w&uuml;rde die St&auml;dte vor neue Herausforderungen stellen.<br>\nDas Wohnen von morgen wird sich zwischen &bdquo;Hightech und Hygge&ldquo; bewegen, zwischen digitaler Technik und Bequemlichkeit. Wohnungen werden beim Einzug selbstverst&auml;ndlich eine digitale Grundausstattung haben. Das WLAN funktioniert schon beim ersten Betreten, Heizungen haben mit dem Handy fernsteuerbare Thermostaten &ndash; &bdquo;einziehen und loswohnen&ldquo; lautet das Motto. Die Technik jedoch wird die R&auml;ume nicht dominieren. Sie wird im Hintergrund funktionieren. Die Gestaltung der Wohnung ist stattdessen nur auf Wohlf&uuml;hlen und Gemeinschaft ausgerichtet. In einer &bdquo;immer st&auml;rker effizienzgetakteten Gesellschaft&ldquo; k&ouml;nnen sich gestresste St&auml;dter in ihrer Wohnung, ihrem R&uuml;ckzugsort und Refugium, entspannen.<br>\nSo sieht die Zukunft des Wohnens in Deutschland aus, wenn man der Studie &bdquo;Wohntrends 2035&ldquo; des Wohnungswirtschaftsverbands GdW folgt, die der Verband an diesem Dienstag in Berlin vorstellte. Das gilt allerdings nur f&uuml;r die, die es sich leisten k&ouml;nnen. Denn w&auml;hrend die Zahlungskr&auml;ftigen immer anspruchsvoller in ihren Wohnw&uuml;nschen werden, m&uuml;ssen sich die weniger Wohlhabenden immer mehr anstrengen, um sich ihre Wohnung weiter leisten zu k&ouml;nnen &ndash; insbesondere in den St&auml;dten. &bdquo;Tendenzen zur Polarisierung&ldquo; nennen das die Forscher.<br>\nDas hei&szlig;t: Weil Wohnen, insbesondere in Gro&szlig;st&auml;dten, immer teurer wird, steigt der Anteil am Einkommen, den die Menschen f&uuml;rs Wohnen aufwenden m&uuml;ssen. Das trifft vor allem die unteren Gehaltsgruppen. Das Armutsrisiko in Deutschland sei von 2009 bis 2016 kontinuierlich gestiegen, auf zuletzt 15,7 Prozent, rechnen die Forscher vor. Damit verbunden sei vor allem die Gefahr der Altersarmut. &bdquo;&Uuml;berdurchschnittliche Belastungen weisen Haushalte mit Migrationshintergrund, Alleinerziehende sowie Seniorenhaushalte auf. Der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum bleibt hoch&ldquo;, hei&szlig;t es.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/arm-und-reich\/wohnungsmarkt-studie-arme-reiche-und-wenige-dazwischen-15888494.html\">FAZ<\/a>\n<p><strong>dazu: Der Immobilienboom befl&uuml;gelt die Gewinne der deutschen Wohnungskonzerne<\/strong><br>\nBoom und kein Ende: Die b&ouml;rsennotierten Immobilienkonzerne profitieren von steigenden Mieten, Wertgewinnen und dem hohen Investoren-Interesse.<br>\nF&uuml;r die b&ouml;rsennotierten Immobilienkonzerne l&auml;uft es rund. W&auml;hrend Industrie- und Autounternehmen in Zeiten von Konjunktursorgen &uuml;ber r&uuml;ckl&auml;ufige Gewinne klagen, geht es beim Gesch&auml;ft mit Wohn- und Gewerbeimmobilien weiter aufw&auml;rts. Sowohl der Wohnungskonzern Deutsche Wohnen als auch der Investmentmanager Patrizia konnten ihre Ergebnisse in den ersten neun Monaten 2018 deutlich steigern.<br>\nDer zweitgr&ouml;&szlig;te deutsche Immobilienkonzern, Deutsche Wohnen, steigerte seine Einnahmen aus dem laufenden Gesch&auml;ft (&bdquo;Funds From Operations I&ldquo;) um elf Prozent auf 367 Millionen Euro. Vor allem Mietsteigerungen und Aufwertungen sorgten f&uuml;r Auftrieb beim im MDax notierten Konzern.<br>\nSo konnte Deutsche Wohnen, die rund 166.000 Wohnungen und Gewerbeeinheiten besitzt, die Mieteinnahmen auf 585 Millionen Euro steigern (Vorjahr: 553 Millionen Euro). Im Durchschnitt liegt die Miete bei 6,55 Euro je Quadratmeter. Der Wert des Immobilienbestand wurde um rund f&uuml;nf Prozent auf 20,1 Milliarde Euro aufgewertet. An der B&ouml;rse reagierten Aktion&auml;re erfreut &uuml;ber die Zahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amp.handelsblatt.com\/finanzen\/immobilien\/deutsche-wohnen-und-patrizia-der-immobilienboom-befluegelt-die-gewinne-der-deutschen-wohnungskonzerne\/23630924.html\">Handelsblatt<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: &Uuml;berschuldet, um zu wohnen<\/strong><br>\nMehr als ein Zehntel aller vollj&auml;hrigen Deutschen ist &uuml;berschuldet. Das liegt auch an den stark gestiegenen Preisen f&uuml;r das Wohnen. Binnen eines Jahres ist die Anzahl von &uuml;berschuldeten Menschen, die &uuml;ber 70 Jahre alt sind, um 35 Prozent gestiegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/ueberschuldung-immobilien-1.4208768\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Zwei Seiten derselben Medaille. Die Gewinne der Investoren sprudeln immer weiter, w&auml;hrend gro&szlig;e Teile der Bev&ouml;lkerung unter steigenden Mieten und auch zunehmender &Uuml;berschuldung leiden. Doch wor&uuml;ber diskutiert die Politik? Die drei Kandidaten um den CDU-Vorsitz stellen das Thema <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/cdu-kandidaten-steuerpolitik-101.html\">Steuersenkungen<\/a> f&uuml;r Unternehmen ganz oben an und die SPD debattiert lieber &uuml;ber Auszeiten. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Kinder armer Eltern sind weniger gesund<\/strong><br>\nBildungsstand und Einkommen von Eltern beeinflussen auch, wie gesund die Kinder sind. Trotz guter Wirtschaftslage sank der Anteil armutsgef&auml;hrdeter Kinder nicht.<br>\nDie Lebenssituation von Kindern h&auml;ngt weiterhin stark von der sozialen Herkunft ab. Darauf weist die Studie Datenreport 2018 &ndash; ein Sozialbericht f&uuml;r die Bundesrepublik Deutschland hin. Demnach steigen die Chancen von Kindern auf hohe Bildungsabschl&uuml;sse, wenn die Eltern selbst einen hohen Bildungsstand haben. Nur knapp jeder zehnte Gymnasiast hat dagegen Eltern, die einen Hauptschul- oder gar keinen Schulabschluss haben.<br>\nKinder aus Elternh&auml;usern mit niedrigerem sozio&ouml;konomischem Status haben der Studie zufolge schlechtere Chancen, gesund aufzuwachsen. Insgesamt sind Kinder in Deutschland ges&uuml;nder als fr&uuml;her. Wie gesund, h&auml;ngt jedoch stark vom sozialen Status der Eltern ab. Etwa 30 Prozent der M&uuml;tter mit niedrigem sozio&ouml;konomischem Status rauchen der Studie zufolge w&auml;hrend der Schwangerschaft. Bei M&uuml;ttern mit hohem sozio&ouml;konomischem Status sind es nur 2 Prozent. Kinder und Jugendliche mit niedrigem sozio&ouml;konomischem Status haben &ouml;fter psychische Probleme oder sind verhaltensauff&auml;llig. Sie treiben auch seltener Sport, ern&auml;hren sich unges&uuml;nder und sind h&auml;ufiger &uuml;bergewichtig, ist das Ergebnis der Studie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/familie\/2018-11\/chancengleichheit-bildung-kinder-armut-deutschland\">Zeit Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Studie zur Lage der Kinder in Deutschland: Arm oder nicht arm: Die ersten Jahre entscheiden<\/strong><br>\nWer in Armut aufw&auml;chst, der bleibt arm. Das belegt erneut eine aktuelle Studie zur Lage der Kinder in Deutschland. Besonders Kinder mit Migrationshintergrund gelten als armutsgef&auml;hrdet. Erstaunlich ist, wie schwer es der Politik f&auml;llt, die richtigen Antworten zu finden.<br>\nIn Deutschland leben immer weniger Kinder. Knapp 20 Prozent betrug ihr Anteil an der Gesamtbev&ouml;lkerung vor zehn Jahren, jetzt sind es nur noch 16 Prozent. Die Lebenssituation und die Zukunftschancen von Kindern sind allerdings immer noch entscheidend von ihrer sozialen Herkunft, vom Einkommen und vom Bildungsstand der Eltern abh&auml;ngig. 65 Prozent der Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler an Gymnasien hatten im vergangenen Jahr Eltern, die ebenfalls Abitur oder Fachhochschulreife in der Tasche hatten. An Hauptschulen war das statistische Bild entsprechend. Nur bei Kindern aus Migrantenfamilien an den Gymnasien sehen die Zahlen zumindest ein wenig anders aus, sagt Sibylle von Oppeln-Bornikowski vom Statistischen Bundesamt.<\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Es gibt da doch einige, deren Eltern einen niedrigeren Bildungsabschluss haben und die sich erwarten, dass ihre Kinder einfach einen h&ouml;heren Bildungsabschluss haben als sie am Ende.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Mittlerweile haben 36 Prozent aller Kinder in Deutschland einen Migrationshintergrund. Jedes Dritte von ihnen gilt als armutsgef&auml;hrdet. Bei Kindern ohne Migrationshintergrund sind es nur knapp 13 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/studie-zur-lage-der-kinder-in-deutschland-arm-oder-nicht.1766.de.html?dram:article_id=433180%20\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Krise als Normalzustand<\/strong><br>\nWieder ging ein Pflegest&auml;rkungsgesetz durch den Bundestag. Diesmal f&uuml;rs Personal. Deshalb auch &raquo;Pflegepersonalst&auml;rkungsgesetz&laquo;. Wieder werden einzelne, gutgemeinte Ma&szlig;nahmen auf den Weg gebracht. Es ist was dabei f&uuml;r eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder f&uuml;r die betriebliche Gesundheitsvorsorge f&uuml;r Besch&auml;ftigte in Pflegeheimen und f&uuml;r Digitalisierung. Schlie&szlig;lich werden in Pflegeheimen zus&auml;tzlich 13.000 Stellen geschaffen &ndash; immerhin. Die Regierung wird nicht m&uuml;de zu betonen, dass sie damit ihr Versprechen h&auml;lt und f&uuml;r konkrete Verbesserungen sorgt. In der Tat klingt das erst einmal alles ganz toll &ndash; zumindest, wenn man nicht wei&szlig;, wie gro&szlig; die Not tats&auml;chlich ist.<br>\nIn einem Verband wie dem Parit&auml;tischen wei&szlig; man jedoch genau das und sieht das Ganze daher durchaus etwas anders: Es reicht einfach nicht. Angesichts der aktuellen Situation in der Pflege und der zuk&uuml;nftigen Herausforderungen muss aus unserer Sicht gr&ouml;&szlig;er gedacht werden. Es mangelt nach wie vor an einem Gesamtkonzept, wie der Notstand in der Pflege wirksam behoben werden kann, und an einem Plan zur Finanzierung, der vom Ende her gedacht ist. Der Pflegenotstand ist inzwischen zur Dauerkrise geworden, unter der alle Beteiligten leiden: die Pflegebed&uuml;rftigen, ihre Angeh&ouml;rigen und die Pflegekr&auml;fte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/343592.krise-als-normalzustand.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Politologe zu Brexit-Einigung: &bdquo;Gro&szlig;britannien ist tief im Chaos&ldquo;<\/strong><br>\nNach harten Brexit-Verhandlungen liegt ein Abkommen zwischen der EU und Gro&szlig;britannien vor. In Gro&szlig;britannien selbst sei die Lage unklar, sagte der britische Politikwissenschaftler Anthony Glees im Dlf. Das Ganze m&uuml;sse jetzt zu einem Ende kommen. Ansonsten drohten &uuml;ber eine Million Arbeitslose auf der Insel. [&hellip;]<br>\nIn Nordirland sind die politischen Tatsachen ziemlich klar. Wenn es eine feste Grenze in Nordirland gibt, dann gibt es wieder diesen Sektenstreit zwischen Katholiken, Nationalisten und Unionisten in Nordirland. 20 Jahre r&uuml;ckw&auml;rts werden wir gehen. Eine harte Grenze nicht in Nordirland zu haben, ist nicht nur eine politisch sehr wichtige Tatsache, sondern entspricht auch den W&uuml;nschen nicht nur von der gro&szlig;en Mehrheit in Irland, sondern auch von der gro&szlig;en Mehrheit in Nordirland.<br>\nIn dieser Frage spricht die Unionisten-Partei nicht f&uuml;r Nordirland; sie spricht f&uuml;r sich selber. Das wei&szlig; nat&uuml;rlich Frau May sehr, sehr gut, und ich glaube, obwohl es stimmt, dass Theresa May von allen Seiten, auch aus Nordirland, auch von den Unionisten in Nordirland angegriffen wird, wenn es heute keine R&uuml;cktritte im Kabinett gibt, obwohl sie sehr, sehr schwach ist, ist es m&ouml;glich, dass Theresa May mit ihrem Brexit-Plan letzten Endes durchkommen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/politologe-zu-brexit-einigung-grossbritannien-ist-tief-im.694.de.html?dram:article_id=433187%20\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><strong>dazu: 500 Seiten unter Verschluss<\/strong><br>\nSeit Dienstag abend liegt im Amtssitz der britischen Premierministerin Theresa May der Entwurf eines Vertragstextes f&uuml;r den Austritt Gro&szlig;britanniens aus der Europ&auml;ischen Union aus. Am sp&auml;ten Mittwoch nachmittag rief die Regierungschefin ihr Kabinett zusammen, um dar&uuml;ber abzustimmen. Davor waren die Minister dazu eingeladen, sich das 500seitige Dokument einzeln in einem abschlie&szlig;baren und abh&ouml;rsicheren Raum durchzulesen; Kopien durften nicht gemacht werden. Au&szlig;er den Ressortchefs hatte bis zum jW-Redaktionsschluss niemand das Werk zu Gesicht bekommen.<br>\nAuch die Regierungschefs der mit Teilautonomierechten ausgestatteten Regionen Wales und Schottland bekommen den Entwurf erst dann zu sehen, wenn das britische Kabinett eine Entscheidung dar&uuml;ber gef&auml;llt hat. Eine Ausnahme ist die Vorsitzende der nordirischen loyalistischen Democratic Unionist Party (DUP), Arlene Foster, die das Dokument am Dienstag einsehen durfte. Die DUP toleriert die Regierung der Tories in Westminster.<br>\nNoch bevor sie am Dienstag vormittag von Belfast nach London flog, erkl&auml;rte Foster den wartenden Journalisten ihre Ablehnung des Abkommens. Es sei &raquo;demokratisch nicht akzeptabel, dass Nordirland die Handelsregeln zuk&uuml;nftig aus Br&uuml;ssel diktiert werden&laquo;. Au&szlig;erdem werde Belfast &raquo;keinerlei Repr&auml;sentation in Br&uuml;ssel haben&laquo;, man sei damit &raquo;von der Regierung in Dublin abh&auml;ngig&laquo;, so Foster.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/343587.einigung-zu-brexit-500-seiten-unter-verschluss.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Diese Sicht des Vorgang ist viel zu wenig im Blick. Vergleichen Sie das mal mit dem folgenden, mit dem Umgang mit Italien. Die konservative Front in Europa hilft sich und bei&szlig;t alle anders Denkenden weg.<\/em><\/p>\n<p><strong>Brexit-Vertrag &ndash; Lasst euch die Rosinen schmecken! <\/strong><br>\nWer hat sich bei den Brexit Verhandlungen durchgesetzt? Die Briten, meint Ralph Sina. Immerhin d&uuml;rfen sie weiter zoll- und kontrollfrei mit der EU handeln. Genau diese Rosinen h&auml;tten sie immer haben wollen.<br>\nEin Kommentar von Ralph Sina, ARD-Studio Br&uuml;ssel<br>\nKeine Rosinenpickerei, &ldquo;no cherry-picking&rdquo;. So hatte Michael Barnier die Briten immer wieder mit fast altv&auml;terlicher Strenge ermahnt. Wer die Handelsprivilegien des m&auml;chtigen Wirtschaftsblocks namens EU nutzen will, der m&uuml;sse auch ihre anderen Privilegien akzeptieren. Etwa die Freiheit ihrer B&uuml;rger, in der EU zu leben und zu arbeiten wo sie es w&uuml;nschen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/kommentar\/brexit-eu-131.html\">tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Br&uuml;ssel kennt kein Pardon<\/strong><br>\nItalienische Regierung l&auml;sst Ultimatum zu Haushaltsentwurf verstreichen. EU-Kommission beharrt auf K&uuml;rzungspolitik [&hellip;]<br>\nDer italienische &Ouml;konom Vladimiro Giacch&eacute; erkl&auml;rte am Mittwoch gegen&uuml;ber jW, es sei &raquo;paradox&laquo;, dass eine rechte Regierung expansive Haushaltspolitik betreibe. In einer normalen Welt w&uuml;rde diese Politik von einer linken Regierung verfolgt. Auch wenn mehr Investitionen n&ouml;tig w&auml;ren, weise der Haushalt in die richtige Richtung. Die Entscheidung der EU-Kommission, den italienischen Etatentwurf abzulehnen sei eine &raquo;politische Entscheidung&laquo; und basiere nicht auf &ouml;konomischen Kriterien.<br>\nWelche Auswirkungen die aus Br&uuml;ssel verordnete K&uuml;rzungspolitik hat, verdeutlichten die neuesten Zahlen der Statistikbeh&ouml;rde Eurostat am Mittwoch: Die Wirtschaft in der Euro-Zone stagniert. Das &raquo;Wachstum&laquo; im W&auml;hrungsverbund lag zwischen Juli und September im Vergleich zum zweiten Quartal bei nur noch 0,2 Prozent. Auf die Sanktionen aus Br&uuml;ssel folgt die Depression der Europ&auml;ischen Union.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/343556.euro-krise-br%C3%BCssel-kennt-kein-pardon.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wirtschaftsleistung in Deutschland schrumpft<\/strong><br>\nBundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) spricht von einem &ldquo;tempor&auml;ren Ph&auml;nomen&rdquo; und meint, der Aufschwung, der ohnehin ins Stocken geraten ist, sei &ldquo;nur unterbrochen&rdquo; worden. Er f&uuml;hrt vor allem die Probleme der Autoindustrie bei der Umstellung auf das neue Abgas-Testverfahren WLTP an, weshalb Zulassungszahlen gesunken seien.<br>\nDoch die Rechen&uuml;bungen des Ministeriums erkl&auml;ren den R&uuml;ckgang nicht. Die Probleme in der Autoindustrie h&auml;tten das BIP zwischen Juli und September um 0,4 % gesenkt. Doch wie man zum Ergebnis kommt, das habe insgesamt zum R&uuml;ckgang um 0,2 Prozent gegen&uuml;ber dem Vorquartal gef&uuml;hrt, ist undurchsichtig. Da es in Q2 noch 0,5 % waren, h&auml;tte das BIP weiter wachsen und nicht schrumpfen d&uuml;rfen.<br>\nAltmaier ignoriert, dass Destatis vor allem &ldquo;die au&szlig;enwirtschaftliche Entwicklung&rdquo; als Grund f&uuml;r das schrumpfende Wachstum sieht: &ldquo;Nach vorl&auml;ufigen Berechnungen gab es im dritten Quartal 2018 weniger Exporte, aber mehr Importe als im zweiten Quartal des Jahres.&rdquo;<br>\nZudem k&auml;men auch von der Binnenkonjunktur gemischte Signale: &ldquo;W&auml;hrend sowohl in Ausr&uuml;stungen als auch in Bauten mehr investiert wurde als im Vorquartal, gingen die privaten Konsumausgaben zur&uuml;ck.&rdquo; Offensichtlich werden die Konsumenten mit Ausgaben vorsichtiger.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Wirtschaftsleistung-in-Deutschland-schrumpft-4221241.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Diskussion in der Linken um den Migrationspakt kommt in Gang &ndash; sie ist ziemlich schmutzig<\/strong><br>\nNachdem Bundesregierung, CDU, SPD, Gr&uuml;ne, Linke und FDP damit gescheitert sind, den Migrationspakt an &Ouml;ffentlichkeit und Parlament vorbei ohne Diskussion zu verabschieden bzw. verabschieden zu lassen, kommt nun sogar die Open-Border-Fraktion in der Linken in Erkl&auml;rungsnot. Sie muss begr&uuml;nden, warum sie ohne Vorbehalt f&uuml;r diesen Pakt ist. Das ist nicht ganz leicht und gelingt eher schlecht. Letztes Beispiel ist eine in der Partei verbreitete Handreichung von Kathrin Vogler, der friedenspolitischen Sprecherin der Fraktion, mit der sie neun angebliche L&uuml;gen zum Pakt widerlegen will.<br>\nIch will meine Antwort auf die zwei &ldquo;L&uuml;gen&rdquo; konzentrieren, bei denen ich mich angesprochen f&uuml;hlen darf, denn Frau Vogler schreibt:\n<blockquote><p>\n&bdquo;Leider beteiligen sich auch Personen, die in der &Ouml;ffentlichkeit als links wahrgenommen werden oder sich selbst als Linke verstehen, an der Verbreitung von L&uuml;gen und Halbwahrheiten &uuml;ber dieses Dokument. Daher sehe ich mich in der Verantwortung, eine sachliche und inhaltbezogene Debatte &uuml;ber den Pakt einzufordern und dazu beizutragen.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Immerhin, besser sp&auml;t als nie. Wie tut sie das? Zum Beispiel, indem sie die Kritik daran, dass der Pakt das Interesse der Konzerne an billigen Arbeitskr&auml;ften bedient, um das Wort &bdquo;ausschlie&szlig;lich&ldquo; erweitert und auf dieser Basis zur L&uuml;ge erkl&auml;rt.  Das klingt so: &bdquo;L&uuml;ge Nr. 7: &bdquo;Der Migrationspakt ist ausschlie&szlig;lich neoliberal ausgerichtet, um den Wunsch des globalen Kapitals nach billigen und rechtlosen Arbeitskr&auml;ften zu befriedigen.&ldquo;<br>\nDas ist zwar unlauter, hat aber den Vorteil, dass sie sich darum dr&uuml;cken kann, auf den Kritikpunkt einzugehen. Stattdessen beschr&auml;nkt sie sich auf die einfache Aufgabe darzulegen, dass es auch noch etwas anderes, lobenswertes in dem Pakt gibt, was allerdings kaum jemand bestritten hat. &bdquo;Sachlich und inhaltsbezogen&ldquo; geht anders.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/1068-vogler\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&ldquo;Ganz sch&ouml;n gierig&rdquo;: &lsquo;Die Welt&rsquo; will Sahra Wagenknecht diffamieren und blamiert sich b&ouml;se <\/strong><br>\nKurz gefasst: Wagenknecht verdiene mit ihrer Kapitalismuskritik auf gut kapitalistische Weise Geld, sei also &ldquo;ganz sch&ouml;n gierig&rdquo;. Erkennbar ist auch wieder einmal das alte Argument, dass linke Politiker gef&auml;lligst nicht besser zu leben haben als ihre Klientel. Der Autor mokiert sich &uuml;ber den D&uuml;sseldorfer Veranstaltungsort in der als &ldquo;K&ouml;&rdquo; bekannten noblen K&ouml;nigsallee: &ldquo;Dass sich das Prekariat dorthin verlaufen wird, ist also ohnehin eher unwahrscheinlich.&rdquo;<br>\nSpringer ist bisher nicht durch Kritik an Lesungen von Politikern aufgefallen, auch nicht wenn f&uuml;r den Besuch dieser Lesungen Geld bezahlt werden musste. Dieser Umstand ist auch einigen der Welt-Leser aufgefallen, die den Artikel &ndash; &uuml;berwiegend kritisch &ndash; kommentierten. Doch die eigentliche Pointe lieferte die Welt selbst noch nach. Am Dienstag erschien dann &ndash; versteckt unter &ldquo;Meinung&rdquo; &ndash; eine kleinlaute Richtigstellung, in der es immerhin diesmal wahrheitsgem&auml;&szlig; hie&szlig;: &ldquo;Richtig ist, dass Frau Dr. Wagenknecht in Cottbus kein Entgelt und keine Aufwandsentsch&auml;digung erhalten hat. Den Eintrittspreis kassierte der Veranstalter.&rdquo; Der Vorwurf, Wagenknecht sei gierig, war also haltlos, und die Unterstellung der Heuchelei f&auml;llt einmal mehr auf ihre Urheber zur&uuml;ck. Saubere Arbeit, danke, liebe Welt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/79277-ganz-schon-gierig-wie-welt\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Acht-Stunden-Tag steht unter Beschuss<\/strong><br>\n&bdquo;100 Jahre Acht-Stunden-Tag sind ein Grund zum Feiern. Geschenkt gab es ihn nicht. Ohne die K&auml;mpfe der Besch&auml;ftigten und ihrer Gewerkschaften &ndash; damals wie heute &ndash; w&auml;re der Acht-Stunden-Tag keine gesellschaftliche Norm&ldquo;, erkl&auml;rt Susanne Ferschl, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, anl&auml;sslich des morgigen 100-j&auml;hrigen Jubil&auml;ums zur Einf&uuml;hrung des Acht-Stunden-Tags. Ferschl weiter:<br>\n&bdquo;Zur Wahrheit geh&ouml;rt aber auch, dass der Acht-Stunden-Tag seit 100 Jahren unter Beschuss steht. Aktuell kaschieren die Arbeitgeber ihren Generalangriff auf das Arbeitszeitgesetz unter dem Deckmantel der Digitalisierung. Sie fordern mehr Flexibilit&auml;t und Experimentierr&auml;ume. Aus der t&auml;glichen H&ouml;chstarbeitszeit soll eine w&ouml;chentliche werden. Ruhezeiten sollen entsprechend schrumpfen. Jetzt schon haben die Arbeitgeber zu viel Kontrolle &uuml;ber die Lebenszeit von Besch&auml;ftigten. Der Arbeitsdruck und die Entgrenzung der Arbeit machen schon heute die Besch&auml;ftigten krank.<br>\nDIE LINKE will der Entgrenzung der Arbeit entgegenwirken und eine w&ouml;chentliche H&ouml;chstarbeitszeit von 40 Stunden gesetzlich durchsetzen. Zusammen mit den Gewerkschaften streiten wir f&uuml;r eine Umverteilung von Arbeit insgesamt. Einige arbeiten bis zum Umfallen, andere sind unfreiwillig in Teilzeit oder gar nicht besch&auml;ftigt. Es braucht eine kurze Vollzeit f&uuml;r alle.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/acht-stunden-tag-steht-unter-beschuss\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<p><strong>dazu: Atypische Arbeitszeiten: Jeder Vierte arbeitet am Wochenende<\/strong><br>\nArbeit am Wochenende, abends oder nachts ist in Deutschland weit verbreitet. Jeder vierte bis f&uuml;nfte Besch&auml;ftigte ist davon betroffen. Mit Folgen f&uuml;r die Gesundheit und das Sozialleben.<br>\nDas Wochenende als Zeit zum Entspannen nach der Arbeitswoche, Zeit f&uuml;r Familie und Freunde &ndash; f&uuml;r viele Arbeitnehmer in Deutschland klingt das wie Luxus. Denn atypische Arbeitszeiten am Wochenende, abends oder nachts sind in Deutschland weit verbreitet. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor.<br>\nDemnach arbeitet jeder vierte Besch&auml;ftigte am Wochenende (samstags und\/oder sonntags). In absoluten Zahlen sind das etwa neun Millionen Menschen. 4,7 Millionen &ndash; oder jeder Zehnte &ndash; Besch&auml;ftigte arbeitet an Sonn- oder Feiertagen. Am st&auml;rksten von Wochenendarbeit betroffen sind das Gastgewerbe, die Kunst-, Unterhaltungs- und Erholungsbranche, das Gesundheits- und Sozialwesen, Verkehr, Handel sowie Land- und Forstwirtschaft.<br>\nZudem arbeiteten 5,2 Millionen Besch&auml;ftigte (jeder siebte) im Schichtbetrieb. 6,8 Millionen (knapp jeder f&uuml;nfte) arbeitete abends (zwischen 18 und 23 Uhr) und zwei Millionen nachts. 1,6 Millionen Besch&auml;ftigte haben &uuml;berlange Arbeitszeiten von 49 Wochenstunden oder mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/atypische-arbeitszeiten-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&ldquo;Eine echte europ&auml;ische Armee&rdquo;<\/strong><br>\nBundeskanzlerin Angela Merkel schlie&szlig;t sich der Forderung einer wachsenden Zahl deutscher Spitzenpolitiker an und verlangt den Aufbau einer &ldquo;echten europ&auml;ischen Armee&rdquo;. Dies sei n&ouml;tig, damit &ldquo;Europa&rdquo; eigenst&auml;ndig handlungsf&auml;hig werde, erkl&auml;rte Merkel gestern vor dem Europaparlament. CDU-Generalsekret&auml;rin Annegret Kramp-Karrenbauer spricht sich zudem daf&uuml;r aus, das Beschlussrecht des Bundestags &uuml;ber Auslandseins&auml;tze der Bundeswehr zu beschr&auml;nken. Der Aufbau einer europ&auml;ischen Streitmacht wird von Berlin schon lange verlangt; er gilt in der deutschen Hauptstadt als Mittel zur erfolgreichen Integration der EU. W&auml;hrend mit den lauter werdenden Forderungen der Druck steigt, Erfolge zu pr&auml;sentieren, halten die deutsch-franz&ouml;sischen Streitigkeiten in zentralen milit&auml;r- und r&uuml;stungspolitischen Fragen an. Zuletzt konnte Frankreich einen Erfolg erzielen: Belgien hat ihm ungew&ouml;hnlich enge Kooperation bei den Landstreitkr&auml;ften zugesagt. Zugleich schwelt der Machtkampf zwischen Berlin und Paris um die F&uuml;hrung und die Ausgestaltung zentraler R&uuml;stungsvorhaben weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7783\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Richter entscheiden &uuml;ber Blockade von der Leyens bei Mundlos-Akte<\/strong><br>\nUrsula von der Leyen gibt gern die Aufkl&auml;rerin. Im Fall von NSU-Terrorist Mundlos aber verweigert ihr Haus die Herausgabe von Akten, die etwas &uuml;ber seine Radikalisierung bei der Bundeswehr aussagen. Jetzt entscheidet die letzte Instanz.<br>\nDer jahrelange Rechtsstreit zwischen dem Verteidigungsministerium und WELT &uuml;ber die Herausgabe von Bundeswehr-Unterlagen zu dem ehemaligen Soldaten und sp&auml;teren NSU-Terroristen Uwe Mundlos wird bald entschieden. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat jetzt in dieser Sache f&uuml;r den 28. Februar 2019 einen Termin zur m&uuml;ndlichen Verhandlung anberaumt. Das Verfahren ist damit in der letzten Instanz angekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article183805184\/NSU-Terrorist-Richter-entscheiden-ueber-Blockade-von-der-Leyens-bei-Mundlos-Akte.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlingsgef&auml;ngnisse in Libyen: &ldquo;Keiner wei&szlig;, wie viele sterben&rdquo;<\/strong><br>\nTausende Menschen landen in Libyens Gef&auml;ngnissen, als Folge einer EU-Initiative zum Stopp von Fl&uuml;chtlingen. Eine irische Journalistin steht mit ihnen in Kontakt. Sie erh&auml;lt ersch&uuml;tternde Botschaften.<br>\nDie Nachrichten, die auf Sally Haydens Handy landen, sind oft schwer zu ertragen. Die irische Journalistin steht per Handy mit Migranten und Fl&uuml;chtlingen in Kontakt, die versucht haben, &uuml;bers Mittelmeer nach Europa zu kommen, dann aber von der libyschen K&uuml;stenwache aufgegriffen wurden. Nun sitzen sie in libyschen Haftanstalten, die Bedingungen sind schrecklich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/libyen-irische-journalistin-in-kontakt-mit-fluechtlingen-in-haftanstalten-a-1237379.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wo gro&szlig;e Firmen normale B&uuml;rger verdr&auml;ngen<\/strong><br>\nAmazon baut einen zweiten Firmensitz. Doch der Jubel ist verfr&uuml;ht: Oft leiden die normalen B&uuml;rger, wenn gro&szlig;e Tech-Firmen in ihre St&auml;dte ziehen &ndash; weil Steuergelder fehlen und Mieten steigen.<br>\nWer wissen m&ouml;chte, wie Gewinner aussehen, der sollte mal nach Sparks fahren. Die Kleinstadt im US-Bundesstaat Nevada liegt zwischen Reno und dem Tahoe Reno Industrial Center, dem nach eigenen Daf&uuml;rhalten gr&ouml;&szlig;ten Industriegebiet der Welt. Der Elektroautohersteller Tesla hat dort in der W&uuml;ste seine Gigafactory 1 gebaut, das nach eigenen Angaben von der Grundfl&auml;che her gr&ouml;&szlig;te Geb&auml;ude der Welt. Allein diese Selbst&uuml;berh&ouml;hungen zeigen, dass alles gigantisch sein soll in dieser Gegend, die Technik-Unternehmen Google, Switch, Blockchains und Panasonic sind gekommen, FedEx, Petsmart und Walmart haben Logistikzentren errichtet. So sehen Sieger aus.<br>\n&ldquo;Ich bin hier gefangen&rdquo;, sagt Katherine Pope. Sie ist eine 69 Jahre alte Rentnerin, die vor ein paar Jahren nach Sparks gezogen ist, weil sie geglaubt hatte, sich ein Leben in dieser Stadt leisten zu k&ouml;nnen. In den vergangenen f&uuml;nf Jahren allerdings sind die Lebenshaltungskosten in Sparks immens gestiegen, weil der Zuzug der bekannten Unternehmen f&uuml;r einen Aufschwung gesorgt hat, mit dem die Infrastruktur nicht mithalten kann. Die Mieten sind in den vergangenen zw&ouml;lf Monaten um mehr als zehn Prozent gestiegen, ein durchschnittliches Einfamilienhaus kostet mittlerweile mehr als 400 000 Dollar &ndash; vor einem Jahr waren es noch 330 000 Dollar. Kleine Kneipen und Boutiquen weichen Filialen gigantischer Ketten, es gibt hippe Restaurants f&uuml;r die, die sich das leisten k&ouml;nnen. So sieht Gentrifizierung aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/gentrifizierung-wo-grosse-firmen-normale-buerger-verdraengen-1.4210657\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Report zum Klimaschutz: &ldquo;Es reicht nicht&rdquo;<\/strong><br>\nVor gut drei Jahren beschlossen die Staaten auf der UN-Klimakonferenz in Paris, die globale Erw&auml;rmung auf deutlich unter zwei Grad zu senken. Ein Bericht kommt jetzt zum Ergebnis: Die Anstrengungen daf&uuml;r werden nicht reichen.<br>\nGro&szlig;e Versprechen abzugeben ist das eine, wichtiger ist es, sie auch einzuhalten. Im Jahr 2015 erkl&auml;rten die Staaten der Welt in Paris, dass sie den menschengemachten Anstieg der globalen Temperatur auf &ldquo;deutlich unter zwei Grad&rdquo; beschr&auml;nken wollen. In Artikel 14 des Paris-Abkommens hei&szlig;t es zudem, dass die UN-Klimakonferenz in regelm&auml;&szlig;igen Abst&auml;nden &uuml;berpr&uuml;fen soll, ob dies auch genug sei, um das gemeinsame Ziel zu erreichen. F&uuml;r die wichtigsten Industrie- und Schwellenl&auml;nder, die G20, hat die Organisation Climate Transparency das jetzt schon einmal &uuml;berpr&uuml;ft. Der klare Befund: Es reicht nicht. Selbst wenn alle Staaten beim Klimaschutz genau das t&auml;ten, was sie ank&uuml;ndigten, f&uuml;hrte das in der Summe immer noch zu einem Temperaturanstieg von etwa 3,2 Grad Celsius.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/browntogreen-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das Musterexemplar des konservativen Niedergangs<\/strong><br>\nFriedrich Merz mag wertkonservativ sein &ndash; aber das ist heute keine politische Qualit&auml;t mehr<br>\nDer potenzielle CDU-Vorsitzende, der vom BlackRock heruntersteigt, um seine Partei und unser Land zu retten, reiht sich ein in die Galerie des deutschen Konservatismus: So fragte das &raquo;Manager-Magazin&laquo; neulich, ob &raquo;der Konservative, die richtige Wahl f&uuml;r die CDU&laquo; sei. Im &raquo;Deutschlandfunk&laquo; nannte man ihn einen &raquo;konservativen Hoffnungstr&auml;ger&laquo;, der &raquo;Stern&laquo; hie&szlig; ihn hingegen einen &raquo;konservativen Manager&laquo; und in der &raquo;Badischen Zeitung&laquo; gilt er als &raquo;Mann f&uuml;rs Konservative&laquo;. F&uuml;r die &raquo;FAZ&laquo; ist er &raquo;konservativ, marktwirtschaftlich, h&ouml;flich&laquo; und &raquo;Spiegel Online&laquo; behauptet indes, dass dieser &raquo;Konservative unter den gehandelten Kandidaten am besten&laquo; abschneide.<br>\nZusammengefasst scheint also eine Sache ziemlich eindeutig zu sein: Dieser Herr Merz, er ist ein Konservativer. Dabei ging es diesem Mann nur selten um die buchst&auml;bliche Beibehaltung, die im Wort konservativ steckt. Das kommt bekanntlich aus dem Lateinischen, vom Verb conservare, welches sich mit &raquo;bewahren&laquo; oder &raquo;erhalten&laquo; &uuml;bersetzen lie&szlig;e. Wenn man sich nun aber an diesen Friedrich Merz erinnert, wie er damals, als er noch ein politisches Pfund in der Union war, die Debatten anheizte, f&auml;llt doch auf, dass es mit dem Erhalt nicht weit her war. Abschaffen wollte er: Angemessene Arbeitslosengelder, die soziale Absicherung und zu schlechter Letzt den Sozialstaat. Ja, selbst Hartz IV wollte er nicht beibehalten: Die Reform war ihm zu soft, er wollte noch sch&auml;rfere Einschnitte.<br>\nDass die Deutschen ein Volk von Aktienbesitzern werden sollen, hat er neulich erst wieder auf einer Pressekonferenz erbeten. Andere L&auml;nder seien da wesentlich weiter. Konservativ dem Wortsinn nach ist Merzens Blick auf die Wirtschaft und deren gesellschaftlichen Folgen ganz klar nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1105656.friedrich-merz-das-musterexemplar-des-konservativen-niedergangs.html\">Heppenheimer Hiob<\/a>\n<p><strong>dazu: Friedrich Merz: &ldquo;Ich w&uuml;rde mich zur gehobenen Mittelschicht z&auml;hlen&rdquo;<\/strong><br>\nWie wohlhabend ist Friedrich Merz? Auf Nachfrage gibt sich der Kandidat f&uuml;r den CDU-Vorsitz als Million&auml;r zu erkennen &ndash; rechnet sich aber trotzdem der Mittelschicht zu. [&hellip;]<br>\nFriedrich Merz hat interessante Einsch&auml;tzungen zu seinem eigenen Verm&ouml;gen abgegeben. In einem Interview mit &ldquo;Bild&rdquo;, bei dem auch Leserfragen gestellt wurden, antwortete der Kandidat f&uuml;r den CDU-Vorsitz zun&auml;chst auf die Frage, ob er zur reichen Oberschicht z&auml;hle: &ldquo;Also, ich w&uuml;rde mich zu der gehobenen Mittelschicht z&auml;hlen.&rdquo; Zur &ldquo;kleinen, sehr verm&ouml;genden, sehr wohlhabenden Oberschicht&rdquo; in Deutschland geh&ouml;re er &ldquo;mit Sicherheit nicht&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/friedrich-merz-unterstuetzt-eu-steuer-a-1238446.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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