{"id":47322,"date":"2018-11-21T08:36:42","date_gmt":"2018-11-21T07:36:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47322"},"modified":"2018-11-21T11:15:16","modified_gmt":"2018-11-21T10:15:16","slug":"hinweise-des-tages-3251","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47322","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47322#h01\">&bdquo;High Noon&ldquo;: Der Kampf gegen die Pressefreiheit in den USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47322#h02\">Widerstand gegen Uno-Migrationspakt &ndash; Wollen wir Schwerkraft? Stimmen Sie jetzt ab!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47322#h03\">Zuzug von Fachkr&auml;ften: Die gew&uuml;nschte Einwanderung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47322#h04\">&bdquo;Das Wei&szlig;e Haus arbeitet als PR-Firma f&uuml;r den saudischen Kronprinzen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47322#h05\">&bdquo;Eine Lehre aus bisherigen Fehlentwicklungen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47322#h06\">Kleider machen keine Leute &ndash; &Uuml;ber unten am Beispiel des Rappers Jan Delay<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47322#h07\">Standort Deutschland: Fachfl&uuml;chtlinge gesucht!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47322#h08\">Sanktionen verbissen verteidigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47322#h09\">Neue Gutachten best&auml;tigen, dass eine Schulprivatisierung geplant ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47322#h10\">Die Waffe des Neoliberalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47322#h11\">PESCO-R&uuml;stungsprojekte: Deutschland, Italien und Frankreich sahnen ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47322#h12\">Brexit &ndash; Scholz lockert K&uuml;ndigungsschutz f&uuml;r Topbanker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47322#h13\">VW macht k&uuml;nftig auch mit Panzern Gesch&auml;fte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47322#h14\">National broadcast TV news mentioned climate change in less than 4 percent of California wildfire coverage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47322#h15\">Diesel-Depression in der FAZ und Dieter Nuhrs Hohn-Gipfel in der ARD-Themenwoche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47322#h16\">Gericht pr&uuml;ft Zwangshaft f&uuml;r bayerische Minister<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47322#h17\">Liebling, ich habe die Finanztransaktionssteuer geschrumpft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47322#h18\">zu guter Letzt: Seeheimer<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&bdquo;High Noon&ldquo;: Der Kampf gegen die Pressefreiheit in den USA<\/strong><br>\nUnabsichtlich, durch einen bl&ouml;den Fehler (1), kam am 15. November zutage, was das Justizministerium unter Donald Trump mit Julian Assange vorhat, dessen Asyl in der ecuadorianischen Botschaft nach steter Bearbeitung der neuen Regierung des s&uuml;damerikanischen Staates durch die US Regierung nur noch in Tagen bemessen ist.<br>\nBeim Kopieren eines Textabschnittes von einer Anklageschrift zur anderen wurde eine Passage verwendet, aus der hervorgeht, dass eine sogenannte &bdquo;Geheime Anklageschrift&ldquo; gegen Julian Assange existiert. Sie sollte erst in dem Moment ver&ouml;ffentlicht werden, in dem der Gr&uuml;nder von Wikileaks in London festgenommen wird. Und offenbar, so schlie&szlig;t das bisher nicht f&uuml;r anti-amerikanische Verschw&ouml;rungstheorien bekannte &bdquo;Wall Street Journal&ldquo; aus den Passagen, soll eine Spionage-Anklage gegen Julian Assange erhoben werden.(2) Der Passus &bdquo;Informationen, die die nationale Sicherheit betreffen&ldquo; er&ouml;ffnet ungeahnte M&ouml;glichkeiten der Strafverfolgung, zum Beispiel ein nicht-&ouml;ffentliches Verfahren vor einem Milit&auml;rgericht, mit den entsprechenden drakonischen Strafen. Was noch in der Wundert&uuml;te des US Justizministeriums auf Assange wartet, ist unbekannt, klar ist nur, dass es eine Anklage mit verschiedenen Punkten ist.<br>\nDarum ging es, von Anfang an. Nicht um die fadenscheinige Verfolgung einer &bdquo;Vergewaltigung&ldquo;. Selten demaskierte sich das herrschende Recht so sehr als das Recht der Herrschenden. Die US-Regierung, der &bdquo;Tiefe Staat&ldquo; und der finanziell-industriell-milt&auml;rische Komplex wollten und werden Rache nehmen f&uuml;r die Ver&ouml;ffentlichung vieler geheimer Dokumente durch Wikileaks. Beweise f&uuml;r Machenschaften, die eigentlich nie in das glei&szlig;ende Licht der &Ouml;ffentlichkeit geraten sollten.<br>\nDie Supermacht, die gerne einzige Supermacht des Planeten bleiben w&uuml;rde, war des &ouml;fteren durch Wikileaks blo&szlig;gestellt worden. So mit dem Video &bdquo;Collateral Murder&ldquo;, das die Vernichtung einer Kameracrew im Irak dokumentierte, mit Unterlagen zu  Guantanamo, mit Botschaftsdepeschen, mit Dokumenten zum Abh&ouml;ren der deutschen Regierung durch die NSA, mit Protokollen des NSA-Untersuchungsausschusses in den USA, mit den Teilnehmerlisten der Bilderberg Konferenzen und last but not least mit den Emails des Wahlkampfteams von Hillary Clinton, die belegten, mit welch schmutzigen Methoden Clinton gegen ihren Konkurrenten Bernie Sanders vorgegangen war.<br>\nJulian Assange hat den Kaiser zu oft nackt pr&auml;sentiert. Daf&uuml;r soll er bestraft werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kenfm.de\/tagesdosis-20-11-2018-high-noon-der-kampf-gegen-die-pressefreiheit-in-den-usa\/\">Dirk Pohlmann auf KenFM<\/a>\n<p><em>Lesen Sie dazu bitte auch unseren Appell &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47313\">Solidarit&auml;t mit Assange. Nutzen Sie bitte alle Ihre Beziehungen und Kontakte zum Protest.<\/a>&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Widerstand gegen Uno-Migrationspakt &ndash; Wollen wir Schwerkraft? Stimmen Sie jetzt ab!<\/strong><br>\nRechtspopulisten in aller Herren L&auml;nder wettern gegen den Uno-Migrationspakt. Jetzt will auch Gesundheitsminister Jens Spahn auf dem CDU-Parteitag dar&uuml;ber abstimmen lassen. Offenbar stellt er sich aus taktischen Erw&auml;gungen d&uuml;mmer, als er ist.<br>\nMigration ist eine Tatsache. Etwas, das geschehen ist und noch geschieht, jetzt im Moment, das auch weiterhin geschehen wird und sich im Geschehen selbst vollzieht. Ein gegebener Umstand. Als Sachverhalt so zwingend wie die Schwerkraft, auf deren Gesetze es keinen Einfluss hat, ob man sie f&uuml;r gut oder schlecht h&auml;lt.<br>\nIm englischen Sprachgebrauch wird solchen Unabweislichkeiten gern mit einem salopp ermunternden &ldquo;Deal with it!&rdquo; begegnet.<br>\nAuch menschliche Wander- oder Ausweichbewegungen vor Krieg, Hunger oder Armut sind nicht gut oder schlecht. Sie sind. Finden statt. Tragen sich zu. Weshalb schon der Begriff &ldquo;Uno-Migrationspakt&rdquo; f&uuml;r ein Dokument, das die Vereinten Nationen am 10. und 11. Dezember in Marokko ihrer Generalversammlung vorlegen wollen, eine irref&uuml;hrende Verk&uuml;rzung ist.<br>\nEs ist keine Hymne auf die Migration, sondern ein rechtlich nicht bindender, hoffentlich aber normative Kraft entfaltender Versuch, mit weltweit etwa 260 Millionen entwurzelten Menschen umzugehen.<br>\nDas Papier erkennt an, was ist, n&auml;mlich Migration ein &ldquo;bestimmendes Merkmal unserer globalisierten Welt&rdquo;. Es geht darum, sie &ldquo;zum Nutzen aller zu gestalten&rdquo; [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/uno-migrationspakt-warum-sich-jens-spahn-duemmer-stellt-als-er-ist-kommentar-a-1239466.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Es wird schon stimmen, da&szlig; Jens Spahn die Diskussion &uuml;ber den UN-Migrationspakt vor allem aus taktischen &Uuml;berlegungen fordert, und um sich als besonders konservativer, &ldquo;migrationskritischer&rdquo; Kandidat zu pr&auml;sentieren. Leider ist der SPIEGEL noch deutlich schlimmer, indem er gezielt Meinung macht und seine Leser f&uuml;r dumm verkauft. Wenn der UN-Migrationspakt lediglich die Existenz von Migration feststellte, dann w&auml;re er tats&auml;chlich sinnlos. Der Autor unterschl&auml;gt mal eben die entscheidenden Punkte (neben der Forderung, mit Migranten menschlich umzugehen): <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/1049-migrationsabkommen-sargnagel\">da&szlig; Arbeitsmigration gef&ouml;rdert werden soll<\/a>, und da&szlig; Migration einseitig und ohne Argumente als &ldquo;eine Quelle des Wohlstands, der Innovation und der nachhaltigen Entwicklung [&hellip;] zum Nutzen aller&rdquo; dargestellt wird. Alle diese Behauptungen sind aber mehr als zweifelhaft und geh&ouml;rt nat&uuml;rlich auf Parteitagen und in Parlamenten diskutiert. Der SPIEGEL geht mit aktiver Desinformation und Denunziation anderer politischer Meinungen voran und soll sich dann nicht &uuml;ber die Beurteilung als L&uuml;genpresse beschweren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Zuzug von Fachkr&auml;ften: Die gew&uuml;nschte Einwanderung<\/strong><br>\nBis Ende des Jahres will das Kabinett &uuml;ber einen Gesetzesentwurf entscheiden. Er sieht Lockerungen bisheriger Regelungen vor. So soll die Vorrangigkeitspr&uuml;fung wegfallen<br>\nEinstmals war &ldquo;Einwanderungsgesetz&rdquo; ein politisches Reizwort in Deutschland. Die Union weigerte sich grundlegend anzuerkennen, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist: &ldquo;Wir waren nie ein Einwanderungsland und wir sind&rsquo;s bis heute nicht&rdquo;, sagte Wolfgang Sch&auml;uble 2006 und &ldquo;nahm damit ein Bekenntnis der &Auml;ra Kohl auf&rdquo;, wie es in einem Bericht aus dem letzten Jahrzehnt hei&szlig;t.<br>\nAngela Merkel &auml;nderte dies, 2015; nicht im Herbst, sondern im Fr&uuml;hjahr sagte sie, was &ldquo;alle ahnten, aber nicht zu sagen wagten&rdquo; (FAZ): &ldquo;Wir sind im Grunde schon ein Einwanderungsland.&rdquo; Die Veranstaltung, auf der sie die &ldquo;historischen Worte&rdquo; &auml;u&szlig;erte, hatte &uuml;brigens zum Motto: &ldquo;Gut leben in Deutschland &ndash; Was uns wichtig ist&rdquo;.<br>\nSeither hat sich einiges bewegt. Zu sehen ist das auch daran, dass auch der CSU-Innenminister Seehofer mit einem L&auml;cheln fotografiert wird, wenn es um das Zuwanderungsgesetz geht. Anfang Oktober wurden die ersten Eckpunkte bekannt und mit einem Foto der offenbar &uuml;ber ihre Einigung erfreuten Minister f&uuml;r Arbeit, Wirtschaft und Inneres illustriert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Zuzug-von-Fachkraeften-Die-gewuenschte-Einwanderung-4226880.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Das Wei&szlig;e Haus arbeitet als PR-Firma f&uuml;r den saudischen Kronprinzen&ldquo;<\/strong><br>\nDonald Trump stellt sich an die Seite Saudi-Arabiens. Die wirtschaftlichen Beziehungen zur K&ouml;nigsfamilie sind ihm wichtiger als deren mutma&szlig;liche Beteiligung am Mord an Jamal Khashoggi. Die Kritiker des Pr&auml;sidenten sind entsetzt.<br>\n&bdquo;Amerika zuerst! Die Welt ist ein sehr gef&auml;hrlicher Ort!&ldquo; So beginnt die Erkl&auml;rung, die das Wei&szlig;e Haus am Dienstag ver&ouml;ffentlichte, um Donald Trumps j&uuml;ngste Wendung in Sachen Saudi-Arabien zu rechtfertigen. &bdquo;Sehr einfach gesagt, nennt man das Amerika zuerst!&ldquo; schlie&szlig;t der Text. Dazwischen steht, im Ton von Trumps m&auml;andernden Reden, die unverhohlene Zur&uuml;ckweisung der politischen Bedenken gegen Saudi-Arabien nach dem Mord an dem Journalisten Jamal Khashoggi. Die mit Ausrufezeichen reich bedachte Erkl&auml;rung stellt vor allem eines klar: die wirtschaftlichen Interessen Trumps und vermeintlich der Vereinigten Staaten sind wichtiger als Erkenntnisse &uuml;ber die mutma&szlig;lichen M&ouml;rder und Mitt&auml;ter.<br>\n&bdquo;Nach meinem hart ausgehandelten Besuch in Saudi-Arabien im letzten Jahr willigte das K&ouml;nigreich ein, 450 Milliarden Dollar in den Vereinigten Staaten auszugeben und zu investieren,&ldquo; hei&szlig;t es in dem Text. Hunderttausende Jobs w&uuml;rden so geschaffen. In der R&uuml;stungsindustrie, deren Firmen die Erkl&auml;rung zum Teil aufz&auml;hlt, w&uuml;rden 110 Milliarden Dollar ausgegeben. Das aufzugeben w&auml;re nur ein &bdquo;wundervolles Geschenk&ldquo; an Russland und China, die statt Amerika dann die Gesch&auml;fte mit den Saudis machen w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/trumps-praesidentschaft\/trump-steht-bei-khashoggi-mord-an-der-seite-saudi-arabiens-15901283.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Dass die Transatlantiker nun die unmoralische Partnerschaft zwischen den USA und Saudi Arabien zu einer &bdquo;Trump-Sache&ldquo; machen, ist schon putzig. Trump unterscheidet sich in seiner Politik in diesem Punkt in keinem Jota von seinen Vorg&auml;ngern seit Ronald Reagan.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&bdquo;Eine Lehre aus bisherigen Fehlentwicklungen&ldquo;<\/strong><br>\nNach Ansicht des Wirtschaftswissenschaftlers Rudolf Hickel w&uuml;rde ein Eurozonen-Budget die Wirtschaftskraft in den L&auml;ndern der EU nachhaltig st&auml;rken. Dadurch richte die EU zum ersten Mal in der Geschichte der Staatengemeinschaft das Augenmerk auf den Aufbau einer stabilen Wirtschaft, sagte er im Dlf. (&hellip;)<br>\nHickel: Die Eurozone ist immer virulent, immer unter Schwierigkeiten. Sie wackelt derzeit nicht. Ich glaube nicht mal, dass sie wegen Italien wackelt. Das kann man auch begr&uuml;nden. Aber es geht im Grunde genommen um eine Vorsorgepolitik. Es geht um Pr&auml;vention. Wir haben aus der letzten Eurokrise, aus der schweren Krise mit Griechenland, auch mit anderen L&auml;ndern zwei Dinge gelernt. Erstens: Wir brauchen einen stabilen vorausschauenden Europ&auml;ischen W&auml;hrungsfonds. &Uuml;ber den muss man auch noch sprechen. Zweitens: Man muss endlich mal Mittel zur Verf&uuml;gung stellen zu sagen, wenn ein Land in die Krise ger&auml;t, wenn es im Grunde genommen seine Infrastruktur-Investitionen nicht mehr bezahlen kann, weil es auch noch zu Staatsausgaben-K&uuml;rzungen verpflichtet wird, dann ist es umso wichtiger zu sagen, jawohl, wir stellen gezielt geregelt &ndash; v&ouml;llig klar, das muss klar geregelt werden &ndash; Mittel zur Verf&uuml;gung, um endlich auch mal die Wirtschaftskraft zu st&auml;rken. Nach Griechenland sind 286 Milliarden geflossen aus Rettungsfonds; davon ist kaum eine Milliarde in die St&auml;rkung der Wirtschaft gegangen. Das hat etwas mit der Fehlkonstruktion des Euros zu tun, und Macron greift die Idee auf, die Bundeskanzlerin macht da mit, zu sagen, jetzt lernen wir endlich auch mal aus einem Fehler, den wir gemacht haben. (&hellip;)<br>\nIch wiederhole noch mal: Wir m&uuml;ssen leider noch mal einen ganz klaren Blick in die Geschichte zur&uuml;ckwerfen. Bereits als das Eurosystem entwickelt worden ist, vor allem dann im Maastrichter Vertrag 1992 festgeschrieben worden ist, da waren die Kriterien, was muss ein Land erf&uuml;llen, damit es f&auml;hig ist und Mitglied werden darf im Euroland, reine monet&auml;re Kriterien. Die Inflationsrate, die Zinsen und die Neuverschuldung d&uuml;rfen nicht h&ouml;her sein, um Inflationen zu vermeiden. Was damals gefehlt hat, n&auml;mlich die Idee, dass zu einer Wirtschafts- und W&auml;hrungsunion auch das Aufbauen einer wirtschaftlichen Konvergenz geh&ouml;rt, das kommt jetzt sehr sp&auml;t. Das kommt aus bitteren Krisenerfahrungen. Aber vielleicht k&ouml;nnte so ein Instrument am Ende auch die Vernunft erh&ouml;hen zu sagen, jawohl, aber dann, wenn wir es haben, dann disziplinieren wir uns auch darauf, die Instrumente einzuhalten, und wer das Instrument dann nicht einh&auml;lt, der hat auch keinen Anspruch auf Mittel aus dem Eurosystem. Das sage ich mal so deutlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/eurozonen-budget-eine-lehre-aus-bisherigen-fehlentwicklungen.694.de.html?dram:article_id=433584\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Kleider machen keine Leute &ndash; &Uuml;ber unten am Beispiel des Rappers Jan Delay<\/strong><br>\nIrgendwann merkte der Rapper, dass es nicht cool ist, wie ein FDP-Praktikant her&uuml;berzukommen. Also l&ouml;schte er, was er geschrieben hatte. Dann wollte er sich erkl&auml;ren &ndash; und machte es noch schlimmer: Der als Jan Delay und auch als etwas links bekannte Musiker Jan Ei&szlig;feldt hat Zoff &ndash; &raquo;Beef&laquo; hie&szlig;e es in seinem Gewerbe &ndash; mit einem angefangen, gegen den er nicht gewinnen kann, obwohl der doch schon tot ist: Pierre Bourdieu.<br>\nEs begann, als j&uuml;ngst der Journalist Christian Baron auf Twitter das Schlagwort &raquo;unten&laquo; lancierte. Wie &raquo;metoo&laquo; und &raquo;metwo&laquo; Schilderungen sexistischer und rassistischer &Uuml;bergriffs- und Abwertungserfahrungen sammelten, macht nun dieser Hashtag die Ausgrenzung von Kindern der Unterklasse anekdotisch sichtbar: Erz&auml;hlt wird von den Blicken, die man abbekam, wenn man mit der Leistungsempf&auml;ngermutter bei dem einen Pizzamahl erwischt wurde, das man sich monatlich leistete: Daf&uuml;r habt ihr also Geld?<br>\nEs geht darum, wie man sich krank stellte, weil der Schulausflug zu teuer war. Wie man schlechte Noten schrieb, weil keiner half und der Lehrer sagte, das habe doch sowieso keinen Zweck. Wie man sich sch&auml;mte, Freunde einzuladen und wie man, wenn man es denn an die Uni schaffte, dort trotz allen Lesens nie mitreden konnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1105846.unten-kleider-machen-keine-leute.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p><em>Lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47186\">das NachDenkSeiten-Interview mit Christian Baron<\/a><\/em>.\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Standort Deutschland: Fachfl&uuml;chtlinge gesucht!<\/strong><br>\nFachkr&auml;ftemangel: Ausl&auml;ndische Arbeitskr&auml;fte zwischen rassistischer Hetze, brutaler Ausbeutung und Integrations-Heuchelei.<br>\nDie Diskussion dar&uuml;ber, wie viele Gefl&uuml;chtete herkommen d&uuml;rfen, wo sie abgefangen und wie sie &raquo;integriert&laquo; werden sollen, findet l&auml;ngst in einer Festung statt. Europa und die BRD haben sich wieder abgeschottet, die Zahl der Asylantr&auml;ge ist auf das Niveau der fr&uuml;hen 90er Jahre gesunken. Dahinter verschwindet die Tatsache, dass sich die Leute, die in den letzten Jahren angekommen sind, so schnell in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt integriert haben, wie noch keine Zuwanderergeneration vor ihnen &ndash; genauso wie die Tatsache &uuml;brigens, dass viele wieder gegangen sind.1<br>\nDie Debatte wird trotzdem am Laufen gehalten bzw. hochgekocht. Einerseits als Drohung gegen die ArbeiterInnen, die schon l&auml;nger hier leben: Da sind noch viele andere, die eure Arbeitspl&auml;tze wollen &ndash; also stellt nicht solche Anspr&uuml;che! Andererseits, um die Neuangekommenen unter st&auml;ndigem Druck zu halten.<br>\nGenau aus diesem Grund gestaltet Innenminister Seehofer die Abschiebungen so dramatisch wie m&ouml;glich, damit es auch alle mitkriegen. Genau wie die R&uuml;ckf&uuml;hrungsabkommen mit Spanien und Griechenland sind das in Wirklichkeit gr&ouml;&szlig;tenteils symbolische Aktionen &ndash; aber sie halten Schreckgespenster am Leben.<br>\nSp&auml;testens der Skandal um das Bremer BAMF2 (der sich inzwischen als Nullnummer herausgestellt hat)3 und die Auseinandersetzungen um die Abschiebung von Sami A. haben deutlich gemacht, dass im Staat heftige Auseinandersetzungen toben.4 Und trotz der umfassenden Versuche, alle Migranten zu registrieren und zu &uuml;berwachen, wissen die Institutionen nicht genau, wer hier ist, an welchem Ort, und was die Leute machen. Offizielle Statistiken und Zahlen sind mit gro&szlig;er Vorsicht zu genie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/arbeitsunrecht.de\/standort-deutschland-fachfluechtlinge-gegen-fachkraeftemangel-gesucht\/\">arbeitsunrecht in deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Sanktionen verbissen verteidigt<\/strong><br>\nProminente SPD-Mitglieder und Expolitiker reagieren mahnend und warnend auf vorgeblichen Linksschwenk der Parteichefin<br>\nDer vorgebliche Linksruck in der SPD st&ouml;&szlig;t nicht nur bei ihren Koalitionspartnern im Bund, den Unionsparteien, auf Unverst&auml;ndnis &ndash; er schmeckt auch nicht allen prominenten SPD-Mitgliedern. In der Debatte &uuml;ber die m&ouml;gliche Abschaffung des Hartz-IV-Sanktionssystems f&uuml;r Bezieher von Arbeitslosengeld II ist nun auch Niedersachsens Ministerpr&auml;sident Stephan Weil (SPD) auf Distanz zu Parteichefin Andrea Nahles gegangen. Die fr&uuml;here Arbeitsministerin hatte w&auml;hrend des anhaltenden Umfragetiefs &ndash; im ARD-Deutschlandtrend lag die einst gro&szlig;e &raquo;Volkspartei&laquo; zuletzt nur noch bei 14 Prozent &ndash; die dem&uuml;tigenden Aspekte von Hartz IV entdeckt. F&uuml;r eine Sozialstaatsreform hatte Nahles daher sowohl im &raquo;Debattencamp&laquo; der SPD am 10. und 11. November in Berlin als auch wenige Tage sp&auml;ter in einem Gastbeitrag f&uuml;r die Frankfurter Allgemeine Zeitung die Werbetrommel ger&uuml;hrt. &raquo;Die neue Grundsicherung muss ein B&uuml;rgergeld sein&laquo;, schrieb sie dort. Sanktionen gegen Erwerbslose, die einen Job wegen schlechter Arbeitsbedingungen ablehnen, sollen demnach weitestgehend entfallen.<br>\nStephan Weil brach aber in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom Dienstag eine Lanze f&uuml;r das Regelwerk. &raquo;Wesentliche Teile von Hartz IV haben sich bew&auml;hrt und werden auch nicht wirklich in Frage gestellt &ndash; die Abschaffung der Sozialhilfe etwa und der Umbau der Arbeitsverwaltung&laquo;, sagte Weil. Das &raquo;Lohnabstandsgebot&laquo; m&uuml;sse durch niedrige Lohnersatzleistungen erhalten bleiben &ndash; dass eine Besserstellung der Erwerbst&auml;tigen auch durch h&ouml;here L&ouml;hne zu erreichen w&auml;re, lie&szlig; er au&szlig;en vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/344076.schreckgespenst-sozialstaat-sanktionen-verbissen-verteidigt.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Neue Gutachten best&auml;tigen, dass eine Schulprivatisierung geplant ist<\/strong><br>\nVon Carl Wa&szlig;muth Zwei neue Gutachten befassen sich mit der vom Berliner Senat geplanten Einbindung der Howoge in die sogenannte Berliner Schulbauoffensive (BSO). Gegenstand und Ergebnisse der Untersuchungen best&auml;tigen die Berechtigung der Sorgen hinsichtlich Privatisierung und Umgehung der Schuldenbremse. Die Gutachten tragen die folgenden Titel: Thorsten Beckers, Andrej Ryndin (2018): Gutachterliche Stellungnahme: Das &bdquo;HOWOGE-&Ouml;&Ouml;P-Modell&ldquo; und der Status quo im Vergleich Eine Analyse zentraler Aspekte der Einbindung der HOWOGE in die &bdquo;Berliner Schulbau-Offensive&ldquo; unter R&uuml;ckgriff auf institutionen&ouml;konomische Erkenntnisse (52 Seiten, davon f&uuml;nf Seiten Literaturverzeichnis) sowie Georg Hermes, Holger Wei&szlig; (2018): Rechtsgutachterliche Stellungnahme zur geplanten Einbindung der &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gemeingut.org\/neue-gutachten-bestaetigen-dass-eine-schulprivatisierung-geplant-ist\/\">GIB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die Waffe des Neoliberalismus<\/strong><br>\nDie ganze Debatte um Hartz IV und das bedingungslose Grundeinkommen krankt an dem falschen Eindruck, Menschen w&uuml;rden es lieber vorziehen, in einer sozialen H&auml;ngematte zu liegen. Dieses absurde Bild haben die Agenda-Bef&uuml;rworter einst erfolgreich in die Hirne gepflanzt, um das Prinzip des F&ouml;rderns und Forderns als notwendig erscheinen zu lassen. Heute wird nur noch in diesem Begriffspaar gedacht. Als Abwandlung ist sp&auml;ter sogar die Formel &bdquo;Solidarit&auml;t nur gegen Solidit&auml;t&ldquo; entstanden, die in der Eurozone mit scharfer Pr&auml;zision zur Anwendung kommt, um hier eine dogmatische Politik zu exekutieren, bei der die Demokratie in den Mitgliedstaaten regelrecht hintanstehen muss. F&ouml;rdern und Fordern ist die moderne Waffe des Neoliberalismus und sie wird auch von den Linken benutzt.<br>\nAuch in Europa herrscht das Bild vor, die S&uuml;dl&auml;nder w&uuml;rden nur faul in der H&auml;ngematte herumliegen und das Geld des Nordens sinnlos zum Fenster hinauswerfen. Nichts von alldem stimmt. Trotzdem m&uuml;ssten diese L&auml;nder auf den Pfad der Tugend gezwungen werden, notfalls durch die Macht der M&auml;rkte. Die Marktkonforme Demokratie: Vor ein paar Jahren l&ouml;ste diese &Auml;u&szlig;erung der Kanzlerin noch Emp&ouml;rung aus, heute geh&ouml;rt sie zum Standardrepertoire von sogar vermeintlich progressiven Stimmen. Schlimm ist, dass linke Kr&auml;fte auf die neoliberale Begriffswelt einmal mehr hereingefallen sind und solche Dinge wie das bedingungslose Grundeinkommen pl&ouml;tzlich als eine tolle Sache willkommen hei&szlig;en. (&hellip;)<br>\nWie war es nur vor der Agenda 2010? Ein fl&auml;chendeckender Sozialstaatsmissbrauch? Nat&uuml;rlich. In der Bildzeitung ist er doch dokumentiert. Arno D&uuml;bel und Florida Rolf. Alberne Einzelf&auml;lle, die zu Gesetzes&auml;nderungen und Stigmatisierung von all jenen f&uuml;hrten, die gerade oder schon ziemlich lange keinen Job mehr hatten. Vor dieser Boulevardisierung des Diskurses hat man noch &uuml;ber wissenschaftliche Begriffe wie Reservearmee nachgedacht. Also einen gewollten Zustand der Erwerbslosigkeit, verursacht durch die herrschenden Kreise und nicht durch die Menschen, die von Arbeitslosigkeit betroffen sind. Aber ihnen die Schuld an ihrer Lage zu geben, das war die Aufgabe der sogenannten Reformpolitik unter Rot-Gr&uuml;n. Bild, Bams und Glotze taten ihr &Uuml;briges dazu. Das Ergebnis war ja zu verlockend. Eine weitere massive Schw&auml;chung der Arbeitnehmerschaft durch Hartz IV.<br>\nBegonnen hatte diese Schw&auml;chung schon viel fr&uuml;her. Das Wirken Lambsdorffs bis hin zu seinem Papier wird dabei genannt. Der linke Kurzschluss bestand damals wie heute nun darin, auf die Naturw&uuml;chsigkeit hereinzufallen, also auf eine scheinbare Gesetzm&auml;&szlig;igkeit, die aber von den Monetaristen bewusst herbeigef&uuml;hrt worden ist und daher selbstverst&auml;ndlich ver&auml;nderbar und korrigierbar bleibt. Die Linke durchschaut diese Entwicklung aber nicht und kommt zwangsl&auml;ufig zu dem Schluss, dass das ganze System gescheitert sein muss. Dadurch wird aber nur das geschaffene Elend akzeptiert (wem n&uuml;tzt das wohl?) und heute so ein Unfug wie das Grundeinkommen erfunden, das Linderung verspricht. Was f&uuml;r ein Stuss. Nicht der Kapitalismus ist Schuld, sondern die Kapitalisten, die Krisen bewusst erzeugen und dank einer naiven Linken weiter ihre Profite erh&ouml;hen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taublog.de\/181120die-waffe-des-neoliberalismus\">TauBlog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>PESCO-R&uuml;stungsprojekte: Deutschland, Italien und Frankreich sahnen ab<\/strong><br>\nEingef&uuml;hrt wurden Sanktionsm&ouml;glichkeiten f&uuml;r r&uuml;stungsunwillige Staaten<br>\nIm November 2017 bekundeten eine Reihe von EU-Mitgliedsstaaten durch die Unterzeichnung eines Notifizierungspapiers ihr formales Interesse, sich an der &ldquo;St&auml;ndigen Strukturierten Zusammenarbeit&rdquo;, englisch abgek&uuml;rzt &ldquo;PESCO&rdquo;, beteiligen zu wollen. Im Dezember folgte dann mittels eines Ratsbeschlusses die offizielle Aktivierung.<br>\nDie PESCO, an der sich 25 EU-Staaten beteiligen, soll sich zum neuen Motor einer Europ&auml;ischen R&uuml;stungsunion entwickeln, denn au&szlig;erhalb von Milit&auml;reins&auml;tzen k&ouml;nnen die EU-Staaten seither unter ihrem Dach jedes erdenkliche R&uuml;stungsvorhaben buchst&auml;blich in Angriff nehmen &ndash; und viel Zeit lie&szlig;en sie sich damit auch nicht, eine erste Projektrunde wurde bereits im M&auml;rz 2018 eingel&auml;utet. Auf dem Ratstreffen am 19.\/20. November 2018 einigten sich die EU-Au&szlig;en- und Verteidigungsminister nun auf eine zweite Runde, in die mit der Eurodrohne auch eines der wichtigsten aktuellen EU-R&uuml;stungsprojekte aufgenommen wurde.<br>\nDie PESCO zeichnet sich durch drei zentrale Merkmale aus: Erstens bricht sie mit dem bis dato im Bereich der EU-Milit&auml;rpolitik geltenden Konsensprinzip, indem an einigen entscheidenden Stellen Abstimmungen mit doppelter Mehrheit (65% der Bev&ouml;lkerung und 55% der Staaten) eingef&uuml;hrt wurden. Dies ist schon allein deshalb von gro&szlig;er Bedeutung, weil das Konsensprinzip bislang den kleinen und mittleren Mitgliedsl&auml;ndern erhebliche Einflussm&ouml;glichkeiten er&ouml;ffnete. Bei qualifizierten Mehrheitsabstimmungen wurden dagegen seit der Einf&uuml;hrung neuer Stimmgewichtungen mit dem Vertrag von Lissabon ab 2009 die Machtverh&auml;ltnisse massiv zugunsten der gro&szlig;en EU-Staaten verschoben. Im Ergebnis hat dies zur Folge, dass Deutschland und Frankreich bei diesem Abstimmungsmodus zusammen faktisch &uuml;ber eine Sperrminorit&auml;t verf&uuml;gen und jede Entscheidung, die ihnen nicht passt, blockieren k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/PESCO-Ruestungsprojekte-Deutschland-Italien-und-Frankreich-sahnen-ab-4226075.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Brexit &ndash; Scholz lockert K&uuml;ndigungsschutz f&uuml;r Topbanker<\/strong><br>\nDer Brexit zwingt viele Banken zum Umzug von London in eine Stadt in der EU. Frankfurt b&ouml;te sich an, doch der K&uuml;ndigungsschutz f&uuml;r Banker scheint eine gro&szlig;e H&uuml;rde &ndash; die will Finanzminister Scholz jetzt schleifen.<br>\nFinanzminister Olaf Scholz weicht einem Medienbericht zufolge den K&uuml;ndigungsschutz f&uuml;r gutverdienende Banker auf. Das Finanzministerium habe am Dienstag den Gesetzentwurf in die Ressortabstimmung gegeben, mit dem das Versprechen aus dem Koalitionsvertrag umgesetzt werde, berichtet die &ldquo;Frankfurter Allgemeine Zeitung&rdquo; am Dienstag vorab unter Berufung auf einen Entwurf f&uuml;r ein Brexit-Steuerbegleitgesetz. Bei diesen hochbezahlten Mitarbeitern bed&uuml;rfe der Antrag des Arbeitgebers auf Aufl&ouml;sung des Arbeitsverh&auml;ltnisses k&uuml;nftig keiner Begr&uuml;ndung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/olaf-scholz-lockert-kuendigungsschutz-fuer-top-banker-a-1239506.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Toll. Olaf Scholz packt ja ganze hei&szlig;e Eisen an. Mal abgesehen davon, wem die Ansiedlung von hochbezahlten Bankern n&uuml;tzt, die die Wohnungsmisere in Frankfurt noch weiter versch&auml;rfen und deren Arbeitgeber praktisch keine Steuern zahlen: warum verfolgt Olaf Scholz nicht mal echte sozialdemokratische Ziele? Was ist mit der von ihm geforderten <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2018-10\/olaf-scholz-spd-mindestlohn-erhoehung-bundesfinanzminister\">Erh&ouml;hung des Mindestlohns auf 12 Euro<\/a>? Wie w&auml;re es mit mehr Investitionen in die Infrastruktur, in Bildung, Lehrer, Pflege? Wird stattdessen wirklich mit solchen Nebens&auml;chlichkeiten Zeit verplempert?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>VW macht k&uuml;nftig auch mit Panzern Gesch&auml;fte<\/strong><br>\nDas Milit&auml;r ist Gro&szlig;kunde bei vielen Autokonzernen. Volkswagen aber wird noch n&auml;her ans R&uuml;stungsgesch&auml;ft heranr&uuml;cken. Demn&auml;chst liefert der Golf-Bauer via eine neue Konzerntochter auch Panzerteile und r&uuml;stet Kriegsschiffe aus. (&hellip;)<br>\nIm Mittelpunkt steht der zum Jahresende angek&uuml;ndigte Umbau der Beziehung zwischen Volkswagen und dem Lkw-Hersteller MAN, an dem Volkswagen seit 2011 die Mehrheit h&auml;lt. Zu MAN geh&ouml;rt seit immerhin 95 Jahren der Augsburger Getriebehersteller Renk, der ein breites Milit&auml;rgesch&auml;ft hat und beispielsweise den Leopard-Panzer ausr&uuml;stet. K&uuml;nftig ist dann Renk mit rund 470 Millionen Euro Umsatz (2017) und gut 2200 Besch&auml;ftigten eine Volkswagen-Tochter. (&hellip;)<br>\nRenk hat zwar auch ein gro&szlig;es Zivilgesch&auml;ft, sieht sich aber als &bdquo;Weltmarktf&uuml;hrer bei vollautomatischen Getrieben f&uuml;r schwere Kettenfahrzeuge sowie Getriebe f&uuml;r Navy-Schiffe&ldquo;. So liefert die k&uuml;nftige Volkswagen-Tochter die Getriebe f&uuml;r die deutschen Panzer Leopard und Puma sowie f&uuml;r den Leclerc-Panzer der Franzosen oder das Ajax-Modell der Briten.<br>\nVolkswagen weist in seinem Gesch&auml;ftsbericht nicht aus, wie viel Umsatz der Konzern bislang direkt oder indirekt mit den Milit&auml;rs macht. Zu den Gro&szlig;kunden geh&ouml;rt in Deutschland beispielsweise die Bundeswehr-Gesellschaft BwFuhrparkService mit einer Flotte von immerhin gut 30.000 Fahrzeugen verschiedener Marken, darunter Golf, Audi oder MAN-Busse. Das k&ouml;nnen handels&uuml;bliche Autos sein, aber auch solche mit milit&auml;rischer Ausstattung.<br>\nF&uuml;r das Gesch&auml;ft mit Milit&auml;r-Lastkraftwagen hat MAN vor acht Jahren eine Gemeinschaftsfirma mit dem Autotechnik- und R&uuml;stungskonzern Rheinmetall gegr&uuml;ndet. An der RMMV h&auml;lt Rheinmetall 51 Prozent. Dieses Joint Venture hat inzwischen Riesenauftr&auml;ge &uuml;ber mehrere Tausend Milit&auml;r-Lkw f&uuml;r die Bundeswehr oder f&uuml;r Australien, Gro&szlig;britannien, Norwegen und Schweden in den B&uuml;chern.<br>\nNunmehr kommt Bewegung in dieses Geflecht. Weil Volkswagen plant, seine gesamten Lkw-Aktivit&auml;ten (MAN, Scania) im n&auml;chsten Jahr unter dem Namen Traton an die B&ouml;rse zu bringen, werden bis Jahresende in einer Milliardentransaktion die Beziehungen in der Volkswagen-Familie neu geflochten. Der Getriebespezialist Renk, bisher &uuml;ber MAN eine indirekte Beteiligung im &bdquo;Enkel-Verh&auml;ltnis&ldquo;, wird zur Volkswagen-Tochter und r&uuml;ckt somit dicht an den Golf-Hersteller heran.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article184108664\/Volkswagen-mischt-bald-direkt-im-Ruestungsgeschaeft-mit.html?wtmc=socialmedia.twitter.shared.web\">Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>National broadcast TV news mentioned climate change in less than 4 percent of California wildfire coverage<\/strong><br>\nWhile ABC, CBS, and NBC again dropped the ball, local TV news programs in California brought up climate change numerous times during wildfire reporting<br>\nThis month&rsquo;s catastrophic California wildfires garnered significant media coverage, with major national news programs on ABC, CBS, and NBC airing more than 100 segments about the unfolding disasters. But Media Matters found that just 3.7 percent of those segments mentioned the link between climate change and worsening wildfires. That&rsquo;s a minuscule improvement over their coverage of Western wildfires this summer, when the networks incorporated climate change into less than 2 percent of their segments.<br>\nOn the local level, TV news programs on California stations included discussion of climate change in numerous segments about the ongoing wildfires. News shows on major TV network affiliates in the state&rsquo;s three largest media markets aired 44 episodes that addressed how climate change exacerbates wildfires.<br>\nClimate change is a critical factor contributing to the growing severity of wildfires in the United States, according to researchers. Scientists have documented an increase in both the number of large fires and the total area burned per year in the U.S. Fifteen of the 20 largest wildfires in California&rsquo;s history have occurred since 2000, as rising temperatures in the West have lengthened wildfire season by several months. Jonathan Overpeck, a climate scientist and dean of the University of Michigan&rsquo;s environmental school, told The Associated Press that the increasing severity of fires is &ldquo;much less due to bad management and is instead the result of our baking of our forests, woodlands and grasslands with ever-worsening climate change.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mediamatters.org\/blog\/2018\/11\/16\/National-broadcast-TV-news-mentioned-climate-change-in-less-than-4-percent-of-California-w\/222097\">MediaMatters<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Diesel-Depression in der FAZ und Dieter Nuhrs Hohn-Gipfel in der ARD-Themenwoche<\/strong><br>\n[&hellip;] Das besorgte der als &bdquo;Komiker&ldquo;, auch als &bdquo;Kabarettist&ldquo; firmierende K&uuml;nstler Dieter Nuhr, gelernter Lehrer. &bdquo;Nuhr gerecht&ldquo; hie&szlig; ein 45-min&uuml;ter Beitrag zum Thema (ARD, 15.11.) im dortigen Format &bdquo;Satiregipfel&ldquo;. Herr Nuhr ist 1960 geboren und h&auml;lt sich daher f&uuml;r einen intimen Kenner der &bdquo;68er-Generation&ldquo;, deren angeblichen und tats&auml;chlichen Lebensirrt&uuml;mern er, egal zu welchem Thema, einen Strom h&ouml;hnischer Verachtung hinterherzunuscheln pflegt.<br>\nDer Rest der Nuhr-Kunst befasst sich mit den allzumenschlichen Charakterfehlern des Afrikaners, des Moslems und des jeweils anderen Anderen, also des Anderen in uns allen. Weil er gerne sagt, dass auch Moslems doof sind, gilt er als ungew&ouml;hnlich mutiger Humorist. Herr Nuhr verf&uuml;gt &uuml;ber eine hochentwickelte, wenngleich etwas monothematische Imitationstechnik: Er kann verschiedene S&auml;tze in einem von ihm erfundenen deutscht&uuml;rkischen Unterschicht-Idiom sagen und dabei ein Gesicht machen, als m&uuml;sse er dringend in eine betreute Wohngemeinschaft &uuml;berstellt werden. Das ist sehr lustig. Am Ende jedes seiner Witze auf Kosten von Bl&ouml;den, Armen, Schwachen sagt Herr Nuhr, dass er selbst theoretisch &auml;hnlich bl&ouml;d sein k&ouml;nne wie sie. Diese k&uuml;nstlerische Brechung k&ouml;nnte eine gewisse Differenziertheit in die Sache bringen, wenn der Stolz auf sie nicht ganz so penetrant dargeboten w&uuml;rde. [&hellip;]<br>\nKomiker dieser Klasse bemerken die spannungsreiche Dialektik zwischen der eigenen Erb&auml;rmlichkeit und der gro&szlig;herzigen Zuwendung der Erb&auml;rmlichen oft nicht. Wenn das Trauerspiel lange genug anh&auml;lt, beginnen sie, die Bev&ouml;lkerung &bdquo;mein Publikum&ldquo; zu nennen. Von den Programmdirektoren, die Humorgipfel aus zappelnden Zotenschreierinnen, inhaltsfreien Strickm&uuml;tzentr&auml;gern und verachtungsvollen Zwangscharakteren kaufen, wollen wir gar nicht sprechen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/meedia.de\/2018\/11\/19\/diesel-depression-in-der-faz-und-dieter-nuhrs-hohn-gipfel-in-der-ard-themenwoche-gerechtigkeit\/\">Thomas Fischer auf Meedia<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Gericht pr&uuml;ft Zwangshaft f&uuml;r bayerische Minister<\/strong>\n<ul>\n<li>Das Verwaltungsgericht M&uuml;nchen hat ein Zwangsgeld gegen den Freistaat Bayern verh&auml;ngt, weil er kein Diesel-Fahrverbot in der Landeshauptstadt plant.<\/li>\n<li>Weil sich die Landesregierung bislang unbeeindruckt zeigte, hat die Deutsche Umwelthilfe Zwangshaft f&uuml;r die damalige Umweltministerin beantragt.<\/li>\n<li>Nun sollen die Richter am Europ&auml;ischen Gerichtshof entscheiden, ob so eine Ma&szlig;nahme in Bayern m&ouml;glich oder sogar geboten sei.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof will vom Europ&auml;ischen Gerichtshof (EuGH) wissen, ob er bayerische Amtstr&auml;ger inhaftieren darf, um ein Diesel-Fahrverbot in der Landeshauptstadt M&uuml;nchen zu erm&ouml;glichen. Der Senat habe die Richter in Luxemburg um Kl&auml;rung gebeten, weil das deutsche Recht eine gerichtlich verh&auml;ngte Zwangshaft von Amtstr&auml;gern gar nicht vorsehe. Die Frage sei, ob sie europarechtlich m&ouml;glich oder sogar geboten sei, teilte der Verwaltungsgerichtshof am Dienstag in M&uuml;nchen mit.<br>\nDas Verwaltungsgericht M&uuml;nchen hatte den Freistaat Bayern zu einem Zwangsgeld von 4000 Euro verurteilt, weil er kein Diesel-Fahrverbot in M&uuml;nchen plant. Bayern m&uuml;sse den Luftreinhalteplan f&uuml;r die Landeshauptstadt aktualisieren, damit der Stickoxid-Grenzwert eingehalten werden k&ouml;nne. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hatte vor dem Verwaltungsgericht im Januar vergebens beantragt, die damalige bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf (CSU) in Zwangshaft zu nehmen, bis der Freistaat Fahrverbotspl&auml;ne vorlegt. Die DUH reichte Beschwerde ein, der Verwaltungsgerichtshof beschloss jetzt die Vorlage beim EuGH.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/eugh-zwangshaft-minister-bayern-1.4220378\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Liebling, ich habe die Finanztransaktionssteuer geschrumpft<\/strong><br>\n10 Jahre nach der Finanzkrise: Olaf Scholz und der fr&uuml;here Investmentbanker Macron beerdigen kalt die #Finanztransaktionssteuer. Dabei k&ouml;nnten wir damit in Europa 55 Milliarden Euro einnehmen. So viel hat die #CumEx Abzocke gekostet. Ein guter Europ&auml;er ist, wer die Interessen von 500 Millionen EU B&uuml;rgern vertritt und nicht die Interessen der Pariser B&ouml;rse.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/fabio.d.masi\/videos\/355687175236965\/?__xts__[0]=68.ARCJ1MHiDhLEvkFArrFyE-DsPGxOkJAC4By030vXUAGP6ZYddCGNjZfM2MvtI5JmFnK2gP5RckqNPZfkOoBIPDv2L_FPXThcIBG9k0UWoBrhX4R4fSkwywT-mGfP5d4aSx66AwBlHWDVDsQjAhIpb751RCFo8TO3OK6CfysGhmtKAl8RsZpW6Je0OEQdQiKaO5ovz7UnbtDfHcJ4ta1-S-LwC2-ExluXieTPZznPE9pF2q9GclXbqxDqTg-WchxmPFfGUmsa5fJSlz03fa59Hsl3n6jw0Ih7t-gpR6u2guxRISPPIAymxUL4IvpWsLuzBtdSw7Hdyx2sbdZxQ5kttBKzi_m2qQxJ_w&amp;__tn__=H-R\">Fabio De Masi via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>zu guter Letzt: Seeheimer<\/strong><br>\nAndrea Nahles vertritt die SPD-W&auml;hler nun im &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/gesellschaft\/id_84817514\/kein-witz-der-bundestag-hat-jetzt-einen-parlamentskreis-pferd.html\">Parlamentskreis Pferd<\/a>&ldquo;. Dazu hat sich unser Leser Daniel Kottmair ein paar lyrische Gedanken gemacht &hellip;\n<blockquote><p>\nSeeheimer<\/p>\n<p>Wer reitet so sp&auml;t durch die Nacht herbei?<br>\nEs ist die Nahles mit ihrer Partei;<br>\nSie hat die Partei wohl in dem Arm,<br>\nSie fasst sie sicher, sie h&auml;lt sie warm.<\/p>\n<p>Meine Partei, was birgst du so bang dein Gesicht? &ndash;<br>\nSiehst, Mutter, du den Seeheimer nicht?<br>\nDen Seeheimer mit dem Neoliberalismus? &ndash;<br>\nMein Sohn, es ist nur Realismus. &ndash;<\/p>\n<p>&bdquo;Du liebes Kind, komm, geh mit mir!<br>\nGar sch&ouml;nen Sozialstaatabbau mach ich mit dir;<br>\nManch&rsquo; m&auml;cht&rsquo;ge Banken sind an dem Strand,<br>\nAgenda2010 hat manch g&uuml;lden Gewand.&ldquo; &ndash;<\/p>\n<p>Meine Mutter, meine Mutter, und h&ouml;rest du nicht,<br>\nWas Seeheimer mir leise verspricht? &ndash;<br>\nSei ruhig, bleibe ruhig, meine Partei;<br>\nDie Agenda wird dich machen frei. &ndash;<\/p>\n<p>&bdquo;Willst, feine Partei, du mit mir gehn?<br>\nMeine Hedgefonds sollen dich warten sch&ouml;n;<br>\nMeine Banken f&uuml;hren den n&auml;chtlichen Reihn<br>\nUnd wiegen und tanzen und singen dich ein.&ldquo; &ndash;<\/p>\n<p>Meine Mutter, meine Mutter, und siehst du nicht dort<br>\nSeeheimers Hedgefonds am d&uuml;stern Ort? &ndash;<br>\nMeine Partei, meine Partei, ich seh&rsquo; es genau:<br>\nEs scheint der kranke Mann Europas so grau. &ndash;<\/p>\n<p>&bdquo;Ich liebe dich, mich reizt deine sch&ouml;ne Gestalt;<br>\nUnd bist du nicht willig, so brauch&rsquo; ich Gewalt.&ldquo; &ndash;<br>\nMeine Mutter, meine Mutter, jetzt fa&szlig;t er mich an!<br>\nSeeheimer hat mir ein Leid getan! &ndash;<\/p>\n<p>Der Mutter grauset&rsquo;s; sie reitet herbei,<br>\nSie h&auml;lt in Armen die &auml;chzende Partei,<br>\nErreicht die GroKo mit M&uuml;he und Not;<br>\nIn ihren Armen die Partei war tot.\n<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-47322","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/47322","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=47322"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/47322\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":47332,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/47322\/revisions\/47332"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=47322"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=47322"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=47322"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}