{"id":47351,"date":"2018-11-22T13:30:54","date_gmt":"2018-11-22T12:30:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47351"},"modified":"2019-03-11T13:57:53","modified_gmt":"2019-03-11T12:57:53","slug":"heiko-flottau-ueber-die-versuche-veranstaltungen-zum-leiden-der-palaestinenser-zu-behindern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47351","title":{"rendered":"Heiko Flottau \u00fcber die Versuche, Veranstaltungen zum Leiden der Pal\u00e4stinenser zu behindern"},"content":{"rendered":"<p><strong>Heiko Flottau<\/strong> war von 1985 bis 1992 und von 1996 bis 2004 Nahostkorrespondent der S&uuml;ddeutschen Zeitung, mit Sitz in Kairo, von 2005 bis 2009 freier Journalist in Kairo. Er beobachtet das Geschehen im Nahen Osten mit Sachverstand und mit Sorge. <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nImmer h&auml;ufiger versucht die israelische Lobby, Veranstaltungen zu verhindern, in denen die Unterdr&uuml;ckung der Pal&auml;stinenser diskutiert werden soll.<\/p><p>K&uuml;rzlich verschickte Christoph Rinneberg vom Kairos-Pal&auml;stina-Solidarit&auml;tsnetz (KPS) im Internet eine Liste, auf der exakt nachgewiesen wird, wie viele Veranstaltungen von der israelischen Lobby verhindert bzw. behindert wurden, die sich kritisch mit der israelischen Besatzungspolitik im Westjordanland auseinandersetzen. Im Zeittraum vom Jahr 2005 bis in die zweite H&auml;lfte des Jahres 2018 kam er auf insgesamt mindestens 90 solcher Treffen, die entweder ganz verhindert oder massiv gest&ouml;rt wurden. Dabei erh&ouml;hte sich die Frequenz der St&ouml;rungen in den letzten Jahren erheblich. 2016 wurden 25, 2017 24 und im Jahr 2018 bis jetzt etwa sechs Diskussionsveranstaltungen behindert oder verhindert &ndash; wobei nat&uuml;rlich zu ber&uuml;cksichtigen ist, dass nicht in jedem Jahr eine &auml;hnlich gro&szlig;e Zahl von solchen Treffen geplant ist.<\/p><p>Hier zun&auml;chst <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/181122-Christoph-Liste-011118.pdf\">der Link zur  Liste<\/a>.<\/p><p>Das letzte erschreckende Beispiel war der Versuch, einen Vortrag des Publizisten Andreas Zumach an der Ludwig-Maximilian-Universit&auml;t (LMU) zu behindern. Hier der Link zum <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=oTMKToXZr60&amp;feature=youtu.be\">Vortrag von Andreas Zumach<\/a>.<\/p><p>Zumach berichtet als Korrespondent f&uuml;r verschiedene Zeitungen, u.a. f&uuml;r die Berliner TAZ, von den Vereinten Nationen in Genf. Auch tritt er als Referent bei vielen Veranstaltungen auf, die sich mit dem Nahostkonflikt und mit der israelischen Besatzungspolitik befassen. Zumachs M&uuml;nchner Vortrag zum Thema &bdquo;Israel, Pal&auml;stina und die Grenzen des Sagbaren&ldquo; fand trotz mancher Proteste statt &ndash; aber nicht ohne die Auflage, dass der verantwortliche Veranstalter, Professor Michael Meyen, zuvor die Haltung der Stadt M&uuml;nchen darlegen musste. Diese hatte am 7.August 2018 einen Beschluss gefasst, wonach sich, wie SZ-Online schrieb, der Stadtrat gegen die als antisemitisch bezeichnete BDS-Kampagne wendet: Niemand, so lautete der Beschluss, der sich mit der BDS-Kampagne befasse oder sie unterst&uuml;tze, d&uuml;rfe daf&uuml;r st&auml;dtische Zusch&uuml;sse erhalten oder einen kommunalen Raum nutzen. BDS bedeutet &bdquo;Boykott, Divestment, Sanctions&ldquo;. Die von Pal&auml;stinensern organisierte Kampagne ruft zum Boykott israelischer Institutionen auf, um so auf die Unterdr&uuml;ckung der Pal&auml;stinenser aufmerksam zu machen. (<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43787\">Details siehe NachDenkSeiten vom 4. Mai 2018<\/a>)<\/p><p>Andreas Zumach nannte in seinem sachlichen, auf Tatsachen beruhenden Vortrag verschiedene Akteure, welche immer wieder versuchten, israelkritische Veranstaltungen zu verhindern. Da w&auml;re einmal Benjamin Weinthal, Europakorrespondent der streng rechten Tageszeitung Jerusalem Post. Andreas Zumach berichtete, Weinthal habe es geschafft, die Bank f&uuml;r Gemeinwirtschaft zu veranlassen, das Konto der &bdquo;J&uuml;dischen Stimme f&uuml;r einen gerechten Frieden&ldquo; zu schlie&szlig;en &ndash; andernfalls werde er in seiner Zeitung negativ &uuml;ber die Bank berichten. Die &bdquo;J&uuml;dische Stimme&ldquo; ist eine in mehreren L&auml;ndern vertretene Organisation, die sich f&uuml;r Frieden im Nahen Osten und f&uuml;r Gerechtigkeit f&uuml;r die Pal&auml;stinenser einsetzt. Dass eine deutsche Bank, n&auml;mlich die Bank f&uuml;r Gemeinschaft, Juden ein Konto schlie&szlig;t, w&auml;re nach dem Abgrund des Holocaust mit seinen sechs Millionen ermordeten Juden, in den die Nationalsozialisten Deutschland gef&uuml;hrt haben, eigentlich undenkbar gewesen.<\/p><p>Weinthal steht auch hinter der Behinderung zweier Veranstaltungen in Bremen vom Februar und April 2016. In diese Kampagne passt auch die Intervention der J&uuml;dischen Gemeinde beim Rektor der Universit&auml;t Bremen, einen f&uuml;r den 21. Januar 2017 vorgesehenen Vortrag des deutsch-j&uuml;dischen Staatsb&uuml;rgers Abraham Melzer zu verhindern, der zum Thema &bdquo;Israelkritik und Antisemitismus&ldquo; sprechen wollte.<\/p><p>Ein weiteres Beispiel: Am 10. Oktober machte das &bdquo;Referat gegen Antisemitismus&ldquo; vom Studentenrat der Universit&auml;t Freiburg Front gegen das ehemalige Mitglied des &bdquo;Zentralrates der Juden in Deutschland&ldquo;, Rolf Verleger. Verlegers Thema : &bdquo;Ist Einsatz f&uuml;r die Menschenrechte in Pal&auml;stina Antisemitismus ?&ldquo; Rolf Verleger &ndash; viele seiner Vorfahren wurden im Holocaust ermordet &ndash; hat ein bemerkenswertes Buch unter dem Titel &bdquo;Hundert Jahre Heimatland &ndash; Judentum und Israel zwischen N&auml;chstenliebe und Nationalismus&ldquo; geschrieben.<\/p><p>Ein weiterer Akteur der Kampagne gegen Israel-kritische Veranstaltungen ist der Bundestagsabgeordnete der Gr&uuml;nen, Volker Beck. Beck erreichte zum Beispiel den Aufschub einer Veranstaltung zum Thema &bdquo;50 Jahre Besatzung in Pal&auml;stina&ldquo;, welche die Volkshochschule K&ouml;ln f&uuml;r den September 2017 geplant hatte. Weitere Akteure, die versuchten, Veranstaltungen zu verhindern oder zumindest zu behindern, die sich mit dem israelisch-pal&auml;stinensischen Konflikt befassen, sind nach den Worten Zumachs die Deutsch-Israelischen Gesellschaften. Diese h&auml;tten sich etwa zu Ziel gesetzt, pal&auml;stinensische Nakhba- Ausstellungen zu verunglimpfen. Als Nakhba, als nationale Katastrophe, bezeichnen die Pal&auml;stinenser den Verlust ihres Landes im Jahre 1948.<\/p><p>An ein in weiteres, erschreckendes und seinerzeit viel diskutiertes Beispiel f&uuml;r Interventionen der j&uuml;disch-israelischen Lobby gegen Veranstaltungen oder auch gegen wissenschaftlich fundierte Berichte, die sich mit Israels Unterdr&uuml;ckung der Pal&auml;stinenser befasst, erinnerte Andreas Zumach in seinem Vortrag. Nach dem Gazakrieg von 2008\/2009 hatte der UN-Menschenrechtsrat den s&uuml;dafrikanischen Juristen Richard Goldstone beauftragt, m&ouml;gliche Kriegsverbrechen sowohl der Hamas als auch Israels zu untersuchen. Goldstone, Jude, bekennender Zionist und Freund Israels, wie es sich selbst bezeichnet, sowie vormalig Chefankl&auml;ger des Haager Jugoslawientribunals, kam zu folgendem Ergebnis: Mit dem Beschuss ziviler Einrichtungen in Israel stehe die Hamas im Verdacht, Kriegsverbrechen begangen zu haben. Ebenso aber stehe Israel in demselben Verdacht, weil es mit seiner Luftwaffe zivile Ziele in Gaza bombardiert habe. Nach israelischen Angaben starben in diesem Krieg 1166 Pal&auml;stinenser und 13 Israelis.<\/p><p>Um die f&uuml;r Israel egativen Einsch&auml;tzungen des Goldstoneberichtes zu konterkarieren, startete Israel seinerzeit wie bekannt eine internationale Kampagne gegen den renommierten Juristen Goldstone, an der sich sogar Goldstones j&uuml;dische Gemeinde in S&uuml;dafrika beteiligt habe. Der Druck wurde so gro&szlig;, dass sich Goldstone im Jahr 2011 teilweise von seinem eigenen Bericht distanzierte &ndash; was wiederum seine drei Mitarbeiter &ndash; Hina Jilani, Christine Chinkin und Desmond Travers &ndash; veranlasste, die Ergebnisse des urspr&uuml;nglichen Berichtes ausdr&uuml;cklich zu best&auml;tigen.<\/p><p>Nach den Worten von Andreas Zumach hat Israel seit dem Jahr 2011 seine Angriffe auf die pal&auml;stinensische BDS-Kampagne verst&auml;rkt. Bis dahin habe man diese Kampagne nicht ernstgenommen. 2011 aber habe Israel eine Stabsstelle im Ministerium f&uuml;r Strategische Angelegenheiten eingerichtet (direkt angesiedelt beim Amt des Premierministers), die sich speziell mit der BDS-Kampagne befasse. Dank &uuml;berlegener Software, wie die Stabsstelle mitgeteilt habe, sei es ihr gelungen, innerhalb von wenigen Sekunden festzustellen, wo z.B. in den USA Veranstaltungen geplant seien, die sich mit dem israelisch-pal&auml;stinensischen Konflikt befassen wollten. Sofort starte man dann in den sogenannten sozialen Medien eine Kampagne, um solche Treffen zu verhindern.<\/p><p>Tats&auml;chlich ist die BDS-Kampagne inzwischen, aus der Sicht Israels, eine Gefahr f&uuml;r den sich als j&uuml;disch bezeichnenden Staat geworden. Im Rahmen dieser Kampagne gelang es etwa dem Pal&auml;stinenser Jamal Juma, heute Koordinator der BDS-Kampagne, den norwegischen Staatspensionsfonds davon zu &uuml;berzeugen, seine Einlagen aus der israelischen R&uuml;stungsfirma Elbit zur&uuml;ckzuziehen. Jamal Juma argumentierte, Elbit baue &Uuml;berwachungsanlagen und Sicherungssysteme f&uuml;r die Trennmauer und den elektronisch gesicherten Sperrzaun. Jamal Juma wurde von den Israelis n&auml;chtens verhaftet und einen Monat in Einzelhaft interniert. Nur eine internationale Kampagne brachte ihn wieder in Freiheit.    <\/p><p>Wohin f&uuml;hren die von Israel initiierten Strategien zur Einschr&auml;nkung der Meinungsfreiheit und die gewaltsame Bek&auml;mpfung der BDS-Kampagne?<\/p><p>Professor Michael Meyen zitierte in seiner Einleitung zum Vortrag von Andreas Zumach den in N&uuml;rtingen geborenen, heute wohl zu Unrecht vergessenen Albert Sch&auml;ffle (1831-1903). Weil Sch&auml;ffle 1849 den badischen Aufstand unterst&uuml;tzt hatte, musste er sein Studium am Evangelisch-Theologischen Seminar in Sch&ouml;nthal aufgeben, sp&auml;ter wurde er Professor f&uuml;r Volkswirtschaft in T&uuml;bingen, danach Professor f&uuml;r Politikwissenschaft in Wien. Professor Meyen zitierte in seiner Einleitung zum Vortrag von Andreas Zumach Sch&auml;ffle mit den Worten: Wenn man alle Zeitungen verbiete, gehe das Volk auf die Stra&szlig;e, wenn man &ouml;ffentlich diskutierende Gruppen verbiete, gingen die Menschen in die Lokale, verbiete man die Lokale, w&uuml;rden die Menschen privat weiterdiskutieren. Fazit: &Ouml;ffentliche Diskussionen seien notwendig, ohne diese gehe es nicht. Und: Wenn die Kritiker nicht sprechen d&uuml;rften &ndash; wo bleibe dann die &ouml;ffentliche Diskussion?<\/p><p>Daran anschlie&szlig;end zitierte Professor Meyen einen Aufsatz von Hannah Arendt aus der Zeit des Vietnamkrieges, in der die US-Regierung Meinungen nach der ihr genehmen Ideologie geformt habe (heute machen so etwas die Spin-Doctors). Ahrendt formulierte den Begriff der &bdquo;Tatsachenwahrheit&ldquo; (im Gegensatz zu den heutigen &bdquo;Fake News&ldquo;). Ohne diese Tatsachenwahrheiten, das hei&szlig;t, ohne Ber&uuml;cksichtigung der realen Fakten k&ouml;nne es auch keine Meinungsfreiheit geben.<\/p><p>Die Meinungsfreiheit kann ebenfalls durch die &ndash; auch von der deutschen Bundesregierung im September 2017 angenommene, von der &bdquo;Internationalen Allianz f&uuml;r Holocaustgedenken&ldquo; formulierte &ndash; neue Definition von Antisemitismus eingeschr&auml;nkt werden. Denn nach dieser Definition ist nicht nur Judenhass als Antisemitismus zu bezeichnen. Auch Kritik am Staat Israel kann u.U. als Antisemitismus gedeutet werden. Die entsprechende Passage lautet: &bdquo;Dar&uuml;ber hinaus kann auch der Staat Israel, der dabei als j&uuml;disches Kollektiv verstanden wird, Ziel solcher Angriffe sein.&ldquo;<\/p><p>Damit haben Vertreter der j&uuml;disch-israelischen Lobby eines ihrer langfristig verfolgten Ziele erreicht. Zwar erkl&auml;rten sie stets, dass &ndash; nat&uuml;rlich &ndash; Kritik an Israel erlaubt sei. Aber, so hie&szlig; und hei&szlig;t es weiter, diese Kritik d&uuml;rfe nicht in Antisemitismus ausarten; auch verstecke sich hinter einer solchen Kritik oft Antisemitismus. Fazit: Wer heute die israelische Regierung kritisiert, weil sie seit dem Jahr 1967 die von Israel im Sechs-Tage-Krieg eroberten Gebiete v&ouml;lkerrechtswidrig kolonisiert, kann wegen Antisemitismus belangt werden. Denn: Israel w&uuml;rde dann als &bdquo;j&uuml;disches Kollektiv&ldquo; angesehen werden, das nicht kritisiert werden d&uuml;rfe. Nur: Zwanzig Prozent dieses vermeintlich &bdquo;j&uuml;dischen Kollektives&ldquo; sind Pal&auml;stinenser.<\/p><p>Doch die Einkreisung der Pal&auml;stinenser ist bereits so gut wie beendet. Nach dem neuen Staatsb&uuml;rgerschaftsgesetz, verabschiedet im Sommer 2018, sind Pal&auml;stinenser nun auch rechtlich B&uuml;rger zweiter Klasse in Israel. Israel sei, so lautet das Gesetz, der &bdquo;Nationalstaat f&uuml;r j&uuml;dische Menschen&rdquo;, Hebr&auml;isch sei die alleinige Nationalsprache. Im Gespr&auml;ch mit dem Deutschlandfunk sagte der Leiter der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Ramallah, Tsafir Cohen, am 19.Juli 2018, die Pal&auml;stinenser seien jetzt &bdquo;mehr B&uuml;rger zweiter Klasse, als sie es jemals waren&ldquo;. Die Pal&auml;stinenser seien eigentlich schon immer in vielerlei Hinsicht B&uuml;rger zweiter Klasse gewesen, aber durch das neue Staatsb&uuml;rgerschaftsgesetz, das Verfassungsrang habe, sei dieser Status jetzt offiziell festgelegt.<\/p><p>Tsafir Cohen &ndash; 1966 in Tel Aviv geboren, in Israel und Kanada aufgewachsen &ndash; sagte weiter, dieses Gesetz f&uuml;ge sich &bdquo;nahtlos in eine Welle von antidemokratischen Gesetzgebungen der letzten Jahre in Israel ein&ldquo;, die einher gegangen seien &bdquo;mit sehr aggressiven Kampagnen gegen Linke, Liberale, Besatzungsgegner und die pal&auml;stinensische Minderheit im Land, die alle zur F&uuml;nften Kolonne erkl&auml;rt wurden&ldquo;.<\/p><p>Die von Hannah Ahrendt geforderte &bdquo;Tatsachenwahrheit&ldquo; sieht also so aus: Pal&auml;stinenser, Besatzungsgegner, Linke, Liberale werden in Israel bek&auml;mpft, Pal&auml;stinenser auch mit milit&auml;rischer Gewalt; wer gegen diese &bdquo;Tatsachenwahrheit&ldquo; protestiert, kann nach der neuen Antisemitismusdefinition juristisch belangt werden, da er ein &bdquo;j&uuml;disches Kollektiv&ldquo; kritisiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Heiko Flottau<\/strong> war von 1985 bis 1992 und von 1996 bis 2004 Nahostkorrespondent der S&uuml;ddeutschen Zeitung, mit Sitz in Kairo, von 2005 bis 2009 freier Journalist in Kairo. Er beobachtet das Geschehen im Nahen Osten mit Sachverstand und mit Sorge. <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>.<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[88,126,123],"tags":[2341,1557,304,1865,303],"class_list":["post-47351","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-antisemitismus","category-erosion-der-demokratie","category-kampagnentarnworteneusprech","tag-boykott","tag-israel","tag-kriegsverbrechen","tag-meinungsfreiheit","tag-palaestina"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/47351","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=47351"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/47351\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":50061,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/47351\/revisions\/50061"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=47351"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=47351"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=47351"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}