{"id":47380,"date":"2018-11-23T08:26:39","date_gmt":"2018-11-23T07:26:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47380"},"modified":"2018-11-23T08:26:39","modified_gmt":"2018-11-23T07:26:39","slug":"hinweise-des-tages-3253","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47380","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47380#h01\">Erst will die Regierung den Migrationspakt annehmen und dann ein Einwanderungsgesetz, das diesem widerspricht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47380#h02\">F&uuml;nf Euro pro Quadratmeter &ndash; so geht&rsquo;s<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47380#h03\">Wirtschaftswissenschaftler Sell &uuml;ber Studie: Geld vom Staat kommt bei Kindern an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47380#h04\">Hartz IV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47380#h05\">Langzeitarbeitslose: Nur jeder Zehnte erh&auml;lt arbeitsmarktpolitische F&ouml;rderung <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47380#h06\">Vom Schuldenbremsen zum Investitionsstau: Wie die &raquo;schwarze Null&laquo; uns allen schadet <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47380#h07\">&bdquo;In zehn Jahren sind unsere St&auml;dte komplett zerst&ouml;rt&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47380#h08\">Polizei und Innenminister verschweigen spezielles Amri-Verfahren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47380#h09\">UN-Blauhelme griffen bei Massaker in Zentralafrika nicht ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47380#h10\">Schwarze Bundeswehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47380#h11\">S&Uuml;DDEUTSCHE verliert &ndash; Obdachlose gewinnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47380#h12\">Jeder Tag ein schwarzer Freitag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47380#h13\">Zu guter Letzt: Merz hinterfragt Grundrecht auf Asyl, damit niemand Grundrecht, Milliarden mit Finanztricks abzuzocken, hinterfragt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Erst will die Regierung den Migrationspakt annehmen und dann ein Einwanderungsgesetz, das diesem widerspricht<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will eine Woche nach Zustimmung zum UN-Migrationspakt, ein Einwanderungsgesetz beschlie&szlig;en. Im Pakt verpflichtet sich Deutschland, Migranten Zugang zu Grundleistungen zu geben. Im Einwanderungsgesetz will die Regierung den Zugang von Migranten zu Sozialleistungen ausschlie&szlig;en. Die Vorgeschichte des Einwanderungsgesetzes legt nahe, in welche Richtung der Konflikt aufgel&ouml;st werden wird.<br>\nMit ihrem Fachkr&auml;fte-Einwanderungsgesetz, das die Bundesregierung kurz vor Weihnachten im Kabinett beschlie&szlig;en will, setzt sie Ziel 5 des Migrationspakts um, n&auml;mlich bessere und flexiblere Wege f&uuml;r regul&auml;re Migration zu schaffen, die den Bed&uuml;rfnissen der Arbeitgeber (&bdquo;lokalen Arbeitsm&auml;rkte&ldquo;) gerecht werden.<br>\nIn dem Gesetzentwurf hei&szlig;t es, &uuml;bereinstimmenden Medienberichten zufolge, das Arbeitsmigranten von au&szlig;erhalb der EU &ndash; nur um diese geht es im Einwanderungsgesetz &ndash; f&uuml;nf Jahre lang keine Sozialleistungen beziehen k&ouml;nnen. Werden sie arbeitslos, sind sie ohne Unterhalt und irgendwelche staatlichen Leistungen, zum Beispiel &auml;rztliche Versorgung im Krankheitsfall. Das widerspricht diametral der Selbstverpflichtung, die die Bundesregierung mit dem UN-Migrationspakt am 11.12. eingehen will:<br>\n&bdquo;Wir verpflichten uns, sicherzustellen, dass alle Migranten ungeachtet ihres Migrationsstatus ihre Menschenrechte durch einen sicheren Zugang zu Grundleistungen wahrnehmen k&ouml;nnen. Wir verpflichten uns ferner zur St&auml;rkung von Leistungserbringungssystemen, die Migranten einschlie&szlig;en, ungeachtet dessen, dass Staatsangeh&ouml;rige und regul&auml;re Migranten m&ouml;glicherweise Anspruch auf umfassendere Leistungen haben.&ldquo;<br>\nVor allem abgelehnte Asylbewerber, die nach dem Gesetzentwurf k&uuml;nftig zu Arbeitsmigranten werden d&uuml;rfen, werden in ein extremes Abh&auml;ngigkeitsverh&auml;ltnis zu ihren Arbeitgebern gesetzt, aber nicht nur sie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/2-uncategorised\/1072-einwanderungsgesetz\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Soviel auch zur Glaubw&uuml;rdigkeit der Hartz IV Debatte bei der SPD. Man will also den Bereich prek&auml;rer Arbeit und des Niedriglohns mit allen Mitteln aufrecht erhalten, wenn nicht gar &uuml;ber das neue Fachkr&auml;fte-Einwanderungsgesetz vergr&ouml;&szlig;ern. Die SPD dem Kapital immer treu zu Diensten.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Geplantes Einwanderungsgesetz widerspricht Migrationspakt<\/strong><br>\nDie Absicht, qualifizierte Fachkr&auml;fte aus Entwicklungsl&auml;ndern f&uuml;r die deutsche Wirtschaft abzuwerben, widerspricht dem viel diskutierten UN-Migrationspakt. Unter Ziel 2: &bdquo;Minimierung nachteiliger Triebkr&auml;fte und struktureller Faktoren, die Menschen dazu bewegen, ihre Herkunftsl&auml;nder zu verlassen&ldquo;, hei&szlig;t es:<br>\n&bdquo;Wir verpflichten uns, f&ouml;rderliche politische, wirtschaftliche und soziale Bedingungen, sowie Umweltbedingungen zu schaffen, unter denen die Menschen in ihren eigenen L&auml;ndern ein friedliches, produktives und nachhaltiges Leben f&uuml;hren k&ouml;nnen&hellip;<br>\nUm diese Verpflichtung zu verwirklichen, werden wir in die Erschlie&szlig;ung von Humanressourcen investieren, durch F&ouml;rderung von Unternehmertum, Bildung, berufsausbildenden und -qualifizierenden Programmen und Partnerschaften sowie die Schaffung produktiver Arbeitspl&auml;tze, entsprechend den Bed&uuml;rfnissen des Arbeitsmarktes und in Zusammenarbeit mit dem Privatsektor und den Gewerkschaften, mit dem Ziel, die Jugendarbeitslosigkeit zu senken, die Abwanderung hochqualifizierter Arbeitskr&auml;fte (&sbquo;brain drain&lsquo;) zu vermeiden und die Zuwanderung hochqualifizierter Arbeitskr&auml;fte (&sbquo;brain gain&lsquo;) in den Herkunftsl&auml;ndern zu optimieren sowie die demografische Dividende bestm&ouml;glich zu nutzen.&ldquo;<br>\nWenn man dieses Ziel ernst nimmt, dann kann man das beabsichtigte Einwanderungsgesetz nicht verabschieden, weil es vom Geist des deutschen Besch&auml;ftigungsnationalismus gepr&auml;gt ist (siehe vorherigen Post). Wir d&uuml;rfen beispielsweise nicht &Auml;rzte und Krankenschwestern aus Afrika abwerben, sondern sollten medizinisches und pflegerisches Personal dorthin schicken. Vorbild sind &Auml;rzte aus Deutschland, die in eigener Initiative nach Afrika gehen, um zu helfen &ndash; beispielsweise Dr. Hans Schales, lange Jahre &Auml;rztlicher Direktor und Chefarzt der Gyn&auml;kologie und Geburtshilfe an einem Saarbr&uuml;cker Krankenhaus und sein Afrikaprojekt Dr. Schales e.V.. Oder Dr. Michael Weber, Chefarzt der Unfallchirurgie in der Marienhausklinik Saarlouis und Initiator des Vereins Osteomyelitishilfe e.V.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376\/2050883381639785\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>F&uuml;nf Euro pro Quadratmeter &ndash; so geht&rsquo;s<\/strong><br>\nNahezu in allen Metropolen der Welt steigen die Mieten. Und man kann nichts dagegen tun? Die rot-gr&uuml;ne Regierung der Stadt Wien will beweisen, dass das nicht stimmt. Sie beschlie&szlig;t an diesem Donnerstag eine neue Bauordnung, die einem Paukenschlag gleichkommt.<br>\nMit der Neuregelung will Wien der Teuerung durch drastisch steigende Grundst&uuml;ckspreise entgegenwirken. Als Ursache macht die Politik vor allem Gro&szlig;investoren aus, die seit dem Finanzcrash 2008 und in Zeiten niedriger Zinsen in Immobilien ein sicheres und renditetr&auml;chtiges Investment sehen.<br>\nIn der neuen Bauordnung wird es die Widmung &ldquo;Gebiete f&uuml;r gef&ouml;rderten Wohnbau&rdquo; geben. Demnach m&uuml;ssen zwei Drittel aller neuen Wohnungen, die k&uuml;nftig gebaut werden, in die Kategorie &ldquo;gef&ouml;rderte Wohnnutzfl&auml;che&rdquo; fallen, wie es b&uuml;rokratisch hei&szlig;t. Die Miete darf hier nicht mehr als f&uuml;nf Euro netto pro Quadratmeter betragen.<br>\nSchon jetzt ist die Stadt Wien mit 220.000 st&auml;dtischen Wohnungen in Gemeindebauten und weiteren 180.000 st&auml;dtisch gef&ouml;rderten Genossenschaftswohnungen der gr&ouml;&szlig;te Immobilieneigent&uuml;mer und -verwalter der Welt. Deswegen und wegen einer Gesetzeslage, die Mieter relativ stark sch&uuml;tzt, sind die Mieten in Wien im Vergleich zu St&auml;dten wie M&uuml;nchen oder Hamburg relativ niedrig. [&hellip;]<br>\nDas gef&ouml;rderte Wohnen ist ein Wiener Modell, das nach dem Zusammenbruch des Habsburger Reichs in Folge des Ersten Weltkriegs angesichts gro&szlig;er Wohnungsnot von den Sozialdemokraten erfunden wurde. Nach Angaben Chorherrs ist der Anteil des gef&ouml;rderten Wohnbaus in Wien von einst 80 Prozent auf weniger als ein Drittel gesunken. Der soll nun nach dem Willen der Politik wieder steigen.<br>\nBetroffen von dem Gesetz sind neue Fl&auml;chen, die f&uuml;rs Wohnen ausgewiesen werden. Die Regelung soll stadtweit gelten, Ausnahmen beispielsweise f&uuml;r besonders reiche Viertel soll es nicht geben. Zudem soll sie nur f&uuml;r gr&ouml;&szlig;ere Projekte gelten, nicht f&uuml;r die Aufstockung bestehender Wohnanlagen oder f&uuml;r Einfamilienh&auml;user.<br>\nDas Vorhaben kommt bei gro&szlig;en Bautr&auml;gern erwartungsgem&auml;&szlig; nicht gut an. Dem Vernehmen nach sehen einige darin einen Angriff auf l&auml;ngst abgeschlossene Grundst&uuml;cksk&auml;ufe, die noch nicht f&uuml;r den Bau von Wohnungen freigegeben wurden. Man habe hohe Preise gezahlt, die nicht refinanzierbar seien, wenn jetzt nur f&uuml;nf Euro Miete pro Quadratmeter f&uuml;r zwei Drittel der Wohnfl&auml;che verlangt werden d&uuml;rften, hei&szlig;t es. Bei SP&Ouml; und Gr&uuml;nen entgegnet man, diese Investoren seien selbst daf&uuml;r verantwortlich, die Preise in die H&ouml;he getrieben zu haben. Nur mit politischen Ma&szlig;nahmen k&ouml;nne man diesen Anstieg stoppen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/wien-fuenf-euro-pro-quadratmeter-wohnung-so-geht-s-a-1239764.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Genau, so geht&rsquo;s. In der marktkonformen Demokratie in Deutschland geht es nicht. Es ist nur wieder erstaunlich, dass niemand sich an der v&ouml;lligen Unt&auml;tigkeit und der unflektierten Unterwerfung aller politisch Verantwortlichen von FDP bis zu den Gr&uuml;nen unter das neoliberale Dogma des freien Marktes st&ouml;rt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wirtschaftswissenschaftler Sell &uuml;ber Studie: Geld vom Staat kommt bei Kindern an<\/strong><br>\nFu&szlig;ball, Gitarrenunterricht, Ballettstunde: So oder &auml;hnlich verbringen Kinder ihre Freizeit. Daf&uuml;r gibt es Kindergeld, das kommt laut einer Studie auch bei den Kindern an. &Ouml;konom Stefan Sell findet einen Aspekt darin besonders beachtenswert. Laut einer Studie kommen finanzielle Direkthilfen vom Staat f&uuml;r arme Familie auch tats&auml;chlich bei Kindern an. Die Einsch&auml;tzung, dass ein Plus dieser Hilfen von den Eltern f&uuml;r Alkohol, Tabak oder Unterhaltungselektronik ausgegeben werde, ist nach Angaben der Bertelsmann-Stiftung falsch.<br>\nSie bezieht sich dabei auf das Ergebnis einer Analyse des Zentrums f&uuml;r Europ&auml;ische Wirtschaftsforschung (ZEW). Das ZEW hatte im Auftrag der Stiftung untersucht, wie sich das Kindergeld und das in einigen Bundesl&auml;ndern ausgezahlte Landeserziehungsgeld auf das Ausgabeverhalten von Familien auswirken. Die Forscher werteten dabei Zahlen aus dem Zeitraum von 1984 bis 2016 aus.<br>\nDer Wirtschaftswissenschaftler Stefan Sell sieht in der Studie &bdquo;ein weiteres Beweisst&uuml;ck in einer wichtigen Argumentation&ldquo;. Der Vorwurf, dass massenhaft Eltern von Hartz-IV-Kindern Geld, das ihnen zur Verf&uuml;gung gestellt werde, zweckentfremden w&uuml;rden, sei durch diese empirische Studie so nicht haltbar &ndash; von Einzelf&auml;llen abgesehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/wirtschaftswissenschaftler-sell-ueber-studie-geld-vom-staat.1008.de.html?dram:article_id=433846\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> In Wirklichkeit ist es so, dass Eltern f&uuml;r ihre Kinder auf Dinge verzichten, gerade um zu niedrig bemessene Sozialleistungen auszugleichen, sagen Sozialarbeiter. So gibt es beispielsweise ein Schulbedarfspaket &uuml;ber das Bildungs- und Teilhabepaket in H&ouml;he von 100 Euro j&auml;hrlich. <a href=\"https:\/\/www.diakonie-in-niedersachsen.de\/pages\/mitgliederservices\/soziale_themen\/beratung_und_gemeinwesenarbeit\/soziale_beratung_im_kirchenkreis\/publikationen\/subpages\/schulbedarfe\/index.html\">Laut einer Studie<\/a> der Diakonie in Niedersachsen, die inzwischen auch bei der Bundesregierung angekommen sein soll, fehlen allerdings durchgehend und unabh&auml;ngig von der Schulform in jeder Jahrgangsstufe mindestens 50 Euro. Um ihren Kindern trotzdem Teilhabe zu erm&ouml;glichen, verzichten Eltern daher auf notwendige Anschaffungen oder versuchen Zahlungsverpflichtungen wie die Miete hinauszuschieben. Selbstverst&auml;ndlich kommt daher mehr Geld vom Staat bei den Kindern an. Es fehlt dort ja auch am dringendsten. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Hartz IV<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Wirtschaftsweise gegen Abschaffung von Hartz IV<\/strong><br>\nSPD und Gr&uuml;ne wollen Hartz IV hinter sich lassen und diskutieren neue Sozialleistungen. Die &Ouml;konomen Christoph Schmidt und Peter Bofinger warnen: Das w&uuml;rde &ldquo;zu Lasten der Schw&auml;chsten gehen&rdquo;.<br>\n SPD-Chefin Andrea Nahles stellte vor wenigen Wochen ihre Pl&auml;ne f&uuml;r eine neue Grundsicherung und ein &ldquo;B&uuml;rgergeld&rdquo; vor. Gr&uuml;nen-Chef Robert Habeck will Hartz IV gar f&uuml;r eine &ldquo;Garantiesicherung&rdquo; ohne Arbeitszwang abschaffen. Diese Vorst&ouml;&szlig;e bis hin zu einer Abkehr vom bestehenden Sozialsystem sto&szlig;en jedoch auf zunehmend heftigen Widerstand.<br>\nNun haben auch die Wirtschaftsweisen Christoph Schmidt und Peter Bofinger in der &ldquo;Rheinischen Post&rdquo; die Reformpl&auml;ne zur&uuml;ckgewiesen. &ldquo;Die Arbeitsmarktreformen der 2000er-Jahre haben dazu beigetragen, dass die Arbeitslosigkeit auf dem niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung ist&rdquo;, sagte Schmidt, der Vorsitzender des Sachverst&auml;ndigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (SVR) ist. &ldquo;Jetzt dem Prinzip des &lsquo;F&ouml;rderns und Forderns&rsquo; abzuschw&ouml;ren, w&uuml;rde vor allem zu Lasten der Schw&auml;chsten gehen.&rdquo;<br>\nAuch der gewerkschaftsnahe &Ouml;konom Bofinger h&auml;lt dem Bericht zufolge wenig von den Reformpl&auml;nen von SPD und Gr&uuml;nen. &ldquo;Ein solcher Systemwechsel w&auml;re voraussichtlich sehr teuer, und das Fehlen jeglicher Arbeitsanreize w&auml;re auch f&uuml;r die Betroffenen nicht unbedingt vorteilhaft&rdquo;, sagte er der &ldquo;Rheinischen Post&rdquo;. Ohne Kontrolle und den Zwang zur Arbeit w&uuml;rde &ldquo;de facto von einem bedingten zu einem bedingungslosen Grundeinkommen&rdquo; &uuml;bergegangen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/hartz-iv-wirtschaftsweise-gegen-plaene-von-spd-und-gruenen-a-1239751.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Weshalb die Abschaffung des Hartz IV Repressionsregimes &ldquo;vor allem zu Lasten der Schw&auml;chsten gehen&rdquo; soll, erschlie&szlig;t sich nur jemanden, der eben Anh&auml;nger der bizarren neoliberalen Ideologie ist. Interessant ist, dass hier den Neoliberalen pl&ouml;tzlich der Terminus &ldquo;Gerechtigkeit&rdquo; einf&auml;llt, wenn es um Repression gegen die &auml;rmsten und schw&auml;chsten Mitglieder der Gesellschaft geht. Zu den aggressiven Steuerbetrugspraktiken der Reichen und Superreichen &uuml;ber Cum-Ex-Gesch&auml;fte und aktuell &uuml;ber sogenannte Phantom-Aktien f&auml;llt den sogenannten &ldquo;Top-&Ouml;konomen&rdquo; dagegen nie etwas ein.<\/em><\/p>\n<p><em>Wer einen guten Magen hat, kann sich <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/politik\/deutschland\/wirtschaftsweise-gegen-abschaffung-von-hartz-iv_aid-34634833\">hier die Statements<\/a> der versammelten neoliberalen Ideologen (Top-&Ouml;konomen) antun.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>SPD-Chefin Nahles &uuml;ber Hartz IV&rdquo;Das System fl&ouml;&szlig;t Angst ein&rdquo;<\/strong><br>\nAndrea Nahles will das Trauma Hartz IV &uuml;berwinden. Im Interview verteidigt die SPD-Vorsitzende ihren Vorsto&szlig; &ndash; und stichelt gegen Gr&uuml;nen-Chef Habeck.<br>\nSPIEGEL ONLINE: Sie werben f&uuml;r ein B&uuml;rgergeld als neues System der Grundsicherung, bleiben in den Details aber vage. Auffallend ist, dass tragende S&auml;ulen Ihres Vorschlags die gleichen sind wie in Hartz IV: Bedarfspr&uuml;fung, Mitwirkungspflicht &ndash; und Sanktionen. Was ist denn im Kern neu am B&uuml;rgergeld?<br>\nNahles: Zentral anders ist das Menschenbild. Hartz IV kommt aus einer anderen Zeit. Die Arbeitslosigkeit war doppelt so hoch und die Debatte um den Missbrauch des Sozialstaats allgegenw&auml;rtig. Es ist mit Perspektive auf den Missbrauch konstruiert worden &ndash; und nicht auf diejenigen, die es brauchen. Deshalb ist Hartz IV bis heute vom Bild des faulen Arbeitslosen gepr&auml;gt. Ich halte dieses Bild f&uuml;r falsch. Das B&uuml;rgergeld geht dagegen den zugewandten Weg. Es gibt Menschen, die Unterst&uuml;tzung brauchen und erhalten m&uuml;ssen &ndash; und von denen im Gegenzug erwartet werden kann, dass sie dabei mitwirken.<br>\nSPIEGEL ONLINE: Es gelten die gleichen Prinzipien, nur das Menschenbild ist freundlicher?<br>\nNahles: Nein, der Perspektivwechsel hat sehr konkrete Auswirkungen. Zwei Beispiele: Erstens, wenn es einerseits Sanktionen gibt, k&ouml;nnte es andererseits k&uuml;nftig auch einen Bonus f&uuml;r die Betroffenen geben etwa f&uuml;r besonderen Einsatz bei der Mitwirkung. Und Sanktionen d&uuml;rfen nicht wie aktuell das Existenzminimum antasten. Denkbar sind ja beispielsweise auch andere Sanktionen als Leistungsk&uuml;rzungen. Zweitens m&uuml;ssen wir die B&uuml;rokratie reduzieren und Zust&auml;ndigkeiten klarer machen. Die ganze Haltung muss sein: Hier wird mir geholfen, nicht: hier bin ich Bittsteller. Das ist &uuml;brigens auch die Haltung, mit der die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Jobcentern ihre Arbeit verrichten m&ouml;chten. Auch die leiden unter manchen Regeln, die das jetzige System hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/spd-chefin-andrea-nahles-zu-hartz-iv-jetzt-ist-eine-grundsanierung-faellig-a-1239778.html%20\">Spiegel Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Nahles nun doch wieder f&uuml;r Sanktionen in HartzIV<\/strong><br>\nAllerdings d&uuml;rfe das Existenzminimum nicht angetastet werden. Denkbar seien ja auch andere Sanktionen als Leistungsk&uuml;rzungen &hellip; Was schwebt Ihr denn so vor als Sanktion? Jetzt fehlt mir zugegebenerma&szlig;en doch etwas die Phantasie, um ihr noch folgen zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/ulrich.schneider.79\/posts\/2002151683210284?__xts__[0]=68.ARBhXQPKi8BR7Szmv6iivZypLMxTtrUqx7rkUG1cZnJ1p-MQVBfHRdtXZjIHTgA4RivzUr0F8-vhnOza_dTkxgsT6dMNS8V5G8O5kijVjZCRz_wgSnNwK8fKQzrtmBltOhM7-mma7a5b38FZQEmjL7yjML1mu63ckX-cQwaqzDP1pP2o85DwqUtUnF5JDH36WBD4ZyDvuv4FlpuW6nHHHHknk5fGKenMBrdF4kurbAaCjfdMz9qizLDy6FZfixfDq6a14H4HhZwSeP2zz_duLE3EUHOXG1dwGIdLJ_D3I6hnVkv67JUSJER0iiR69KFBM0StUkZPvfpjXAFHddOC_L82rw&amp;__tn__=-R\">Ulrich Schneider via Facebook<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Gabriel widerspricht Nahles &ndash; SPD darf keine &bdquo;Hartz-IV-Partei&ldquo; werden<\/strong><br>\nEx-SPD-Chef Sigmar Gabriel hat seiner Nachfolgerin Andrea Nahles widersprochen: Hartz IV ohne Sanktionen, f&uuml;r diejenigen, die Arbeit ablehnen, k&ouml;nne man nicht vermitteln. Er warnte davor, eine reine &bdquo;Hartz-IV-Partei&ldquo; zu werden. (&hellip;)<br>\nGabriel reagierte damit auf SPD-Chefin Andrea Nahles, die vor kurzem eine &bdquo;Sozialstaatsreform 2025&ldquo; angek&uuml;ndigt hatte. Sie erkl&auml;rte zudem: &bdquo;Wir werden Hartz IV hinter uns lassen.&ldquo; Sp&auml;ter konkretisierte Nahles ihre Forderung. Die neue Grundsicherung m&uuml;sse ein B&uuml;rgergeld sein. Die Leistungen m&uuml;ssten klar und ausk&ouml;mmlich sein, Sanktionen m&uuml;ssten weitgehend entfallen.<br>\nDazu sagte Gabriel: &bdquo;Ich glaube nicht, dass der Facharbeiter es als gerecht empfindet, dass jemand Sozialhilfe bekommt und nicht mit Sanktionen rechnen muss, wenn er Arbeit ablehnt.&ldquo; Gabriel r&auml;umte aber ein, dass man die Grundsicherung Hartz IV reformieren m&uuml;sse, &bdquo;denn es gibt einiges, was nicht gut l&auml;uft&ldquo;.<br>\nMan d&uuml;rfe Menschen nach Jahrzehnten der Arbeit nicht genauso stellen wie diejenigen, die noch nie gearbeitet haben, erl&auml;uterte Gabriel. &bdquo;Das zu korrigieren, ist v&ouml;llig richtig. Zudem finde ich es falsch, dass Kindergelderh&ouml;hungen nicht an Hartz IV-Empf&auml;nger weitergegeben werden. Und auch die Zuverdienstgrenzen sind zu niedrig.&ldquo; Es sei auch ein Elend, wie sehr sich Menschen regelrecht &bdquo;ausziehen&ldquo; m&uuml;ssten, wenn sie Anspr&uuml;che auf Hilfe haben. Sanktionen f&uuml;r diejenigen, die Arbeit ablehnen, m&uuml;sse es aber weiter geben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article184232348\/Gabriel-widerspricht-Nahles-Hartz-IV-braucht-Sanktionen.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Da k&ouml;nnte manch Leser\/in irritiert sein und mit etwas Sarkasmus oder Zynismus fragen: Hatte nicht Herr Gabriel seine Arbeit als SPD-Bundesvorsitzender einfach so aufgegeben und die Kanzlerkandidatur erst gar nicht <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sigmar_Gabriel#Verzicht_auf_Kanzlerkandidatur_und_Bundesau%C3%9Fenminister_(2017%E2%80%932018)\">angetreten<\/a>? Aber dennoch ist er weich in einer &ldquo;H&auml;ngematte&rdquo; gelandet oder nicht? Die &ldquo;goldene Regel&rdquo; bzw. den Kategorischen Imperativ (&ldquo;Was du nicht willst, das man dir tut, das f&uuml;g auch keinem anderen zu&rdquo;) l&auml;sst der gelernte P&auml;dagoge, aber offenbar nie als Gymnasial-Lehrer t&auml;tige Herr Gabriel hier au&szlig;er Acht.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Langzeitarbeitslose: Nur jeder Zehnte erh&auml;lt arbeitsmarktpolitische F&ouml;rderung<\/strong><br>\nZwischen August 2017 und Juli 2018 gab es laut Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) rund 853.000 Langzeitarbeitslose in Deutschland. Die &Uuml;berwindung von Langzeitarbeitslosigkeit stellt nach wie vor f&uuml;r viele Betroffene auch bei guter Arbeitsmarktlage eine gro&szlig;e Herausforderung dar. Viele Langzeitarbeitslose haben eines oder mehrere sogenannte Vermittlungshemmnisse, die die Arbeitssuche erschweren. Hier setzen arbeitsmarktpolitische F&ouml;rderangebote der BA oder der Jobcenter an. Diese sollen (Langzeit-)Arbeitslose bei dem Abbau von Hemmnissen und der Aufnahme einer Arbeit unterst&uuml;tzen. (&hellip;)<br>\nDoch wie eine aktuelle Sonderauswertung der BA f&uuml;r O-Ton Arbeitsmarkt zeigt, wird nur eine kleine Auswahl der potentiellen Teilnehmer an arbeitsmarktpolitischen Ma&szlig;nahmen auch tats&auml;chlich gef&ouml;rdert. Nur rund jeder Zehnte der &uuml;ber 853.000 Langzeitarbeitslosen nahm zuletzt an einer arbeitsmarktpolitischen Ma&szlig;nahme teil (Stand: November 2018, Daten nur mit Wartezeit verf&uuml;gbar).<br>\nBei den Nicht-Langzeitarbeitslosen erhielt hingegen rund jeder Sechste eine F&ouml;rderung. Das zeigen die Aktivierungsquoten der BA. Sie geben Auskunft &uuml;ber das Verh&auml;ltnis zwischen den grunds&auml;tzlich f&ouml;rderbaren Personen und den tats&auml;chlich Gef&ouml;rderten. Langzeitarbeitslose werden also trotz ihrer benachteiligten Stellung am Arbeitsmarkt im Vergleich mit Kurzzeitarbeitslosen deutlich seltener gef&ouml;rdert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.o-ton-arbeitsmarkt.de\/o-ton-news\/langzeitarbeitslose-nur-jeder-zehnte-erhaelt-arbeitsmarktpolitische-foerderung\">O-Ton Arbeitsmarkt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Trotz allem: D&uuml;rfte der Mangel an Stellen &ouml;ffentlicher und privater Unternehmen nicht das gr&ouml;&szlig;te Hindernis f&uuml;r die Aufnahme einer Erwerbsarbeit darstellen?<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Arbeitslose rutschen h&auml;ufiger in die Armut ab<\/strong><br>\nNirgendwo in der EU ist die Gefahr gr&ouml;&szlig;er. (&hellip;) In Deutschland waren im Vorjahr 70,5 Prozent der Arbeitslosen von Armut bedroht. Die Quote hat sich im Vergleich zum Jahr 2000 fast verdoppelt und liegt aktuell in keinem Land der EU h&ouml;her.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.saarbruecker-zeitung.de\/politik\/themen\/arbeitslose-sind-immer-haeufiger-arm_aid-34637275\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Gerhard Schr&ouml;der sagte als Kanzler <a href=\"http:\/\/www.gewerkschaft-von-unten.de\/Rede_Davos.pdf\">in Davos (2005)<\/a> u.a.: &ldquo;Wir haben einen der besten Niedriglohnsektoren aufgebaut, den es in Europa gibt.&rdquo;. Erreicht wurde der z.B. durch den massiven Ausbau von Leiharbeit, obwohl zur selben Zeit im damals g&uuml;ltigen Berliner Grundsatzprogramm der SPD zu lesen war, dass Leiharbeit zu verbieten sei. Die heute festzustellende zunehmende Armut ist daher eine logische Konsequenz der fehlerhaften Politik. Aber Alt-Kanzler Schr&ouml;der und seine Sch&uuml;lerschaft wollen das bis heute offenbar nicht wirklich einsehen. Oder k&ouml;nnen sie den Zusammenhang tats&auml;chlich nicht verstehen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Vom Schuldenbremsen zum Investitionsstau: Wie die &raquo;schwarze Null&laquo; uns allen schadet<\/strong><br>\n&raquo;Schwarze Null&laquo;, Schuldenbremse und Fiskalpakt gelten gerade in Deutschland als der finanzpolitischen Weisheit letzter Schluss. Bei genauerem Hinsehen ergibt sich jedoch ein anderes Bild: Sie bremsen Investitionen aus und bef&ouml;rdern Privatisierung.<br>\nWas auf den ersten Blick sinnvoll und vern&uuml;nftig erscheint, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen aber als v&ouml;llig unzureichend. Die geplanten Mehrausgaben werden bei Weitem nicht gen&uuml;gen, um die gesellschaftlichen und &ouml;konomischen Bedarfe zu decken. Denn Deutschland hat Jahrzehnte der K&uuml;rzungspolitik, des Personalabbaus im &ouml;ffentlichen Dienst und der unzureichenden &ouml;ffentlichen Investitionen hinter sich.<br>\nIm Ergebnis dessen ist beispielsweise unsere Verkehrsinfrastruktur marode. Ein F&uuml;nftel der Autobahnstrecken und zwei F&uuml;nftel der Bundesfernstra&szlig;en m&uuml;ssen saniert werden. Jede dritte Eisenbahnbr&uuml;cke hat bereits &uuml;ber 100 Jahre auf dem Buckel. Gro&szlig;en Investitionsbedarf gibt es auch bei Breitband und Energieversorgung. Es fehlt ferner an Kita-Pl&auml;tzen und Kita-Personal. Schulgeb&auml;ude sind in die Jahre gekommen, so manches Schulklo ist unbenutzbar. Viele &ouml;ffentliche Verwaltungsgeb&auml;ude verfallen. In Krankenh&auml;usern gibt es nicht nur einen betr&auml;chtlichen Investitionsstau, sondern es fehlt an Personal &ndash; mit der Folge unzumutbarer Arbeitsverdichtung und Gef&auml;hrdungen von Patientinnen und Patienten. Gerade in Gro&szlig;- und Universit&auml;tsst&auml;dten mangelt es an bezahlbarem Wohnraum, insbesondere an Sozialwohnungen. Diese Liste lie&szlig;e sich fortsetzen.<br>\nDeutschland hat also einen gro&szlig;en Bedarf an zus&auml;tzlichen &ouml;ffentlichen Ausgaben und Investitionen. Vor diesem Hintergrund an der &raquo;schwarzen Null&laquo; festzuhalten, ist &ouml;konomisch unvern&uuml;nftig und sozial verantwortungslos. Dies gilt umso mehr, als die Bundesregierung auf ihre Staatsanleihen derzeit historisch niedrige Zinsen bezahlen muss. Es war nie g&uuml;nstiger als heute, Kredite aufzunehmen, um damit die dringend notwendigen Zukunftsinvestitionen zu finanzieren.<br>\n&Ouml;konomisch unvern&uuml;nftig und sozial verantwortungslos ist es angesichts dieser enormen Investitions- und Ausgabebedarfe aber auch, die Steuern zu senken. Genau das plant die Bundesregierung: Sie will den Einstieg in den Ausstieg aus dem Solidarit&auml;tszuschlag, wovon letztlich ganz &uuml;berwiegend die oberen zehn Prozent profitieren werden. Und sie reduziert damit ihren ohnehin unzureichenden finanziellen Handlungsspielraum noch weiter.<br>\nEs gibt nicht nur die Notwendigkeit, sondern auch die M&ouml;glichkeit, &ouml;ffentliche Investitionen auszuweiten. Als Argument gegen eine solche Politik wird h&auml;ufig vorgebracht, angesichts mittlerweile erreichter Kapazit&auml;tsgrenzen w&uuml;rden mehr staatliche Ausgaben lediglich die Preise erh&ouml;hen. Richtig ist daran lediglich, dass nicht alles, was w&uuml;nschenswert w&auml;re, sofort gemacht werden kann. Denn h&auml;ufig verhindern Kapazit&auml;tsengp&auml;sse eine schnelle Umsetzung von Investitionen. So steigen in der Baubranche aufgrund der starken Nachfrage die Preise f&uuml;r Zement, D&auml;mmmaterialien und Fenster. Allerdings: Sobald absehbar ist, dass die &ouml;ffentliche Hand dauerhaft einen h&ouml;heren Investitions- und Ausgabenpfad einschl&auml;gt, werden Handwerk, Bauunternehmen und Zulieferer ihre Produktionskapazit&auml;ten ausbauen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/vom-schuldenbremsen-zum-investitionsstau-wie-die-schwarze-null-uns-allen-schadet--2230.html\">Blickpunkt WiSo<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&bdquo;In zehn Jahren sind unsere St&auml;dte komplett zerst&ouml;rt&rdquo;<\/strong><br>\nStephen Hodes ist Tourismusmanager &ndash; und k&auml;mpft gegen den wachsenden St&auml;dtetourismus. Er fordert Reiselimits und Obergrenzen. Auch f&uuml;r Berlin. Ein Interview. [&hellip;]<br>\nGerade Europa als gr&ouml;&szlig;tes Tourismusziel der Welt ist stark gef&auml;hrdet. Wir sind nur noch zehn Jahre davon entfernt, unsere attraktivsten St&auml;dte in Disneyland-Parks zur verwandeln.<br>\nWas ist so schlimm an ein paar Souvenirl&auml;den?<br>\nSt&auml;dtetourismus wird zum Problem, wenn die Balance aus dem Gleichgewicht ger&auml;t und die Besucher dominieren. Die Touristen zerst&ouml;ren den Funktionsmix, der f&uuml;r die Einwohner lebensnotwendig ist. Warum sind Amsterdam und Berlin denn so beliebt? Wegen der Mischnutzung?<br>\nExakt. Die Menschen leben, arbeiten und spielen hier. Es gibt Unternehmen und Start-ups, Sozialwohnungen und teure Dachgeschosse. Wenn diese Mischung verloren geht, wird eine Stadt weniger lebenswert. Und je touristischer es wird, desto st&auml;rker steigen die Gewerbemieten. Gerade im Zentrum. Dann verschwinden kleine Gesch&auml;fte, Praxen oder Nachbarschaftstreffs. Stattdessen breiten sich gro&szlig;e Ketten aus, die solche Preise zahlen k&ouml;nnen. Diese Ketten geh&ouml;ren oft Konzernen aus der Tourismus- und Freizeitindustrie, die die gleichen Sightseeingbusse, Hostels und Gesch&auml;fte in Lissabon oder London betreiben. Das Ergebnis sind uniforme Stadtzentren, die nur auf Besucher ausgerichtet sind.<br>\nDer Tourismus ist in vielen St&auml;dten einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren, auch in Berlin.<br>\nWenn man etwas genauer hinschaut, relativiert sich das. Die wirtschaftlichen Interessen der Branche kollidieren zunehmend mit den allt&auml;glichen Bed&uuml;rfnissen der Bewohner. Die Stadtverwaltungen m&uuml;ssen aktiv werden, bevor es zu sp&auml;t ist. Als Startpunkt ben&ouml;tigen sie einen v&ouml;llig neuen Ansatz in Sachen Tourismusmanagement. Viele z&auml;hlen nur die Einnahmen. Sie m&uuml;ssen den Tourismus aber auf seine Auswirkungen auf Wirtschaft, &Ouml;kologie und Soziales bewerten. Und da sieht es nicht gut aus.<br>\nDann rechnen Sie das mal vor.<br>\nEiner der gr&ouml;&szlig;ten Verursacher des Klimawandels sind Flugzeuge und Kreuzfahrtschiffe. In den St&auml;dten bedeutet Tourismus mehr M&uuml;ll und mehr Wasserverbrauch. Au&szlig;erdem ebnet er den Weg f&uuml;r eine wirtschaftliche Monokultur, in der es zum gro&szlig;en Teil schlecht bezahlte Jobs f&uuml;r Geringqualifizierte gibt. Wenn eine Stadt erst einmal &ouml;konomisch vom Tourismus abh&auml;ngig wird wie Venedig, gibt es keinen Weg zur&uuml;ck mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/weltspiegel\/sonntag\/tourismusmanager-warnt-vor-overtourism-in-zehn-jahren-sind-unsere-staedte-komplett-zerstoert\/23647312.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Polizei und Innenminister verschweigen spezielles Amri-Verfahren<\/strong><br>\nNordrhein-Westfalen: Untersuchungsausschuss deckt eine unbekannte Ermittlungskommission namens &ldquo;Eiba&rdquo; auf, in der nur Anis Amri gef&uuml;hrt wurde<br>\nDas Landeskriminalamt von Nordrhein-Westfalen hat ein eigenes, spezielles Verfahren zum sp&auml;teren mutma&szlig;lichen Attent&auml;ter Anis Amri betrieben. Es lief unter dem Namen &ldquo;Ermittlungskommission Eiba&rdquo; von Juni 2016 bis mindestens November 2016. Das deckte der Amri-Untersuchungsausschuss in D&uuml;sseldorf in seiner letzten Sitzung am 19. November auf. &Uuml;ber den genauen Inhalt konnte der befragte Zeuge, ein LKA-Mitarbeiter, nichts sagen. Der Ausschuss will nun alle Akten dazu anfordern.<br>\nDer Vorgang wirft ein weiteres Mal ein diffuses Licht auf die Sicherheitsbeh&ouml;rden, wie auf die Aufkl&auml;rungsbeteuerungen der politisch Verantwortlichen. Die Existenz dieser &ldquo;Amri-Kommission&rdquo; wurde bisher regelrecht versteckt. Bekannt war bisher: Bis zum Mai 2016 war der sp&auml;tere Attent&auml;ter vom Breitscheidplatz eine Kontaktperson im Ermittlungsverfahren &ldquo;Ventum&rdquo;, das das Landeskriminalamt (LKA) von NRW gegen die Islamistengruppe um den Prediger Abu Walaa f&uuml;hrte. Der mutma&szlig;liche IS-Anh&auml;nger steht mit vier anderen Personen derzeit in Celle vor Gericht. Amri fungierte f&uuml;r die Polizei als &ldquo;Nachrichtenmittler&rdquo; in der Gruppe, sein Telefon wurde abgeh&ouml;rt.<br>\nIm Juni 2016 wurde Amri dann aus der EK Ventum herausgenommen und f&uuml;r ihn eine eigene Ermittlungskommission (EK) namens &ldquo;Eiba&rdquo; gebildet. In der war Amri die einzige Person, gegen die ermittelt wurde. Wof&uuml;r der Name &ldquo;Eiba&rdquo; steht, ist unklar. Die Abgeordneten zeigten sich &uuml;ber das Bekanntwerden dieser &ldquo;EK Eiba&rdquo; fast zwei Jahre nach dem Anschlag &uuml;berrascht und irritiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Polizei-und-Innenminister-verschweigen-spezielles-Amri-Verfahren-4227312.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>UN-Blauhelme griffen bei Massaker in Zentralafrika nicht ein<\/strong><br>\nDie UPC-Miliz t&ouml;tete bei Angriff auf eine Kathedrale und ein Fl&uuml;chtlingslager mindestens 42 Menschen<br>\nBei einem bereits am 15. November ver&uuml;bten Angriff der vom Fulbe Ali Darassa gef&uuml;hrten islamistischen Miliz Unit&eacute; pour la Paix und Centrafrique (UPC) auf eine Kathedrale und ein christliches Fl&uuml;chtlingslager in der zentralafrikanischen Stadt Alinda sind dem vatikanischen Pressedienst Fides nach au&szlig;er dem Generalvikar Blaise Mada und dem Pfarrer Celestine Mingala mindestens 40 weitere Menschen ums Leben gekommen.<br>\nDie UPC und ihre Vorl&auml;uferorganisationen terrorisieren die Zentralafrikanische Republik bereits seit Mitte der Nuller Jahre, als Guerillas aus dem Tschad und dem Sudan den Norden der ehemaligen franz&ouml;sischen Kolonie zunehmend als R&uuml;ckzugsraum nutzten (vgl. Ansteckender Krieg). 2013 gelang es den gemeinsam S&eacute;l&eacute;ka (&ldquo;Allianz&rdquo;) genannten Gula- und Runga-Milizen UFDR und CPJP nach einem nur kurze Zeit andauernden Friedensabkommen den damaligen christlichen Staatspr&auml;sidenten Fran&ccedil;ois Boziz&eacute; (einen Angeh&ouml;rigen des relativen Mehrheitsvolks der Gbaya) zu st&uuml;rzen (vgl. Vom B&uuml;rgerkrieg zum V&ouml;lkermord?).<br>\nWeil die ethnoreligi&ouml;sen Auseinandersetzungen mit Massenhinrichtungen, rechtswidrigen T&ouml;tungen, wahllosen Angriffen auf Zivilisten und Pl&uuml;nderungen mit der Flucht Boziz&eacute;s nach Kamerun nicht zu Ende gingen, sondern an Sch&auml;rfe zunahmen, begann die UN 2014 die Operation MINUSCA und stationierte Blauhelme.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/UN-Blauhelme-griffen-bei-Massaker-in-Zentralafrika-nicht-ein-4228671.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Schwarze Bundeswehr<\/strong><br>\nIn der deutschen Truppe und Beh&ouml;rden hat sich eine Schattenarmee gebildet. Die Ermittlungen stocken: Verschw&ouml;rer sind Teil der Befehlskette<br>\nAls im September 2017 deutschlandweit Bundeswehr-Kasernen gefilzt wurden, seien &raquo;NS-Devotionalien&laquo; gesucht worden, teilte das Verteidigungsministerium mit. Gezeigt wurden Wandbilder mit den Silhouetten von Wehrmachtssoldaten und alte Weltkriegskarabiner. Selbst ein Schweinskopf-Weitwerfen zum Abschied eines Befehlshabers des &raquo;Kommandos Spezialkr&auml;fte&laquo; (KSK) vom Fr&uuml;hjahr 2017 wurde kritisch unter die Lupe genommen. Die Bundeswehr, ein Haufen von Nazinostal&shy;gikern und M&auml;nnerb&uuml;ndlern? Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) gefiel sich in der Rolle der Aufkl&auml;rerin. Wie soll die Armee zukunftstauglich werden, wenn sich Frauen nicht hineintrauen, Rekruten mit &uuml;berkommenen Ritualen mi&szlig;handelt und die wichtigen IT-Fachleute von Neonazikumpanei abgeschreckt werden?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/344073.rechter-terror-schwarze-bundeswehr.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>S&Uuml;DDEUTSCHE verliert &ndash; Obdachlose gewinnen<\/strong><br>\nJuristen des Medienkonzerns setzen eine Klage in den Sand<br>\nFr&ouml;hliche Gesichter im Saal des M&uuml;nchner Landgerichts: Freunde und Leser der RATIONALGALERIE begl&uuml;ckw&uuml;nschten Uli Gellermann: Der war vom Medienkonzern, der die S&Uuml;DDEUTSCHE herausgibt, wegen einer angeblichen Beleidigung verklagt worden. Im Prozess &ndash; zu dem als Zeuge der Redakteur Hubert Wetzel aus den USA angereist war &ndash; stellte sich heraus, dass die Klage des angeblich beleidigten Wetzel nicht von ihm selbst angestrebt worden war. Die Rechtsabteilung der S&Uuml;DDEUTSCHEN hatte den inkriminierten Artikel zu einem &bdquo;postfaktischen Arschloch&ldquo; aus dem Internet gefischt und dem Angestellten der Zeitung offenkundig eine Klage nahegelegt. Der juristische Anf&auml;ngerfehler: Beleidigungsklagen m&uuml;ssen vom Beleidigten selbst angestrebt werden. Doch die s&uuml;ddeutsche Attacke auf die Meinungsfreiheit sollte, dem Willen der Inhaber folgend, von den Hausjuristen erledigt werden.<br>\nErst im Verlauf der richterlichen Befragung des Zeugen stellte sich die ganze Wahrheit heraus: Nicht der Redakteur Wetzel hatte geklagt, sondern die unprofessionelle Rechtsabteilung des M&uuml;nchner Blattes &uuml;bernahm die Rolle des Beleidigten. Das gab dem Wortverbrecher Gellermann die Gelegenheit, dem Gericht und dem Zeugen erneut deutlich zu machen, dass er den Artikel der SZ zu den m&ouml;glichen Russlandverbindungen des US-Pr&auml;sidenten f&uuml;r schlechten Journalismus, letztlich f&uuml;r politische Propaganda, h&auml;lt. Pr&auml;zis erkl&auml;rte er vor Gericht, dass der Artikel der SZ im Kern auf einem Geheimdienst-Dossier basiere, Geheimdienste aber nun mal nur Interessen von Politik und Milit&auml;r wahrnehmen, also kaum verl&auml;&szlig;liche Informationen f&uuml;r Zeitungsleser liefern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/sueddeutsche-verliert-obdachlose-gewinnen.html\">Rationalgalerie<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Jeder Tag ein schwarzer Freitag<\/strong><br>\nGilt nicht nur in der Vorweihnachtszeit: Es gibt kein Menschenrecht auf billige Zustellarbeit<br>\nDer kommenden Black Friday l&auml;utet f&uuml;r den Handel das Weihnachtsgesch&auml;ft ein. Ein schwarzer Freitag ist das auch f&uuml;r die Lieferanten diverser Zustelldienste: Ihr Aufgabenfeld w&auml;chst best&auml;ndig, j&auml;hrlich steigt die Zahl ausgelieferter Pakete, bew&auml;ltigter Treppenh&auml;user, eingesammelter Retouren und gerammelt voller Lieferfahrzeuge. Speziell in der Vorweihnachtszeit wird das ohnehin &uuml;ppige Arbeitsaufkommen nochmal forciert. Sie ist der Ausnahmezustand in einem Beruf, der ohnehin dauernd in einem Ausnahmezustand ausge&uuml;bt wird.<br>\nZusteller zu sein hat Systemrelevanz. Fast alles kann man sich heute ins Haus bringen lassen. Und fast &uuml;berall wird Personal gesucht, um die Flotte derer, die etwas bis vor die Haust&uuml;r tragen, zu erweitern. Briefe, Pizza, Burger, selbst richtige Restaurant-Speisen, dazu noch Pakete, Blumen, M&ouml;bel und Medikamente: Alles kann geliefert werden. Der Zusteller lebt in einer Hausse-Blase, in einem Bullenmarkt, seine Arbeitsleistung ist im Zeitalter des Bestellklicks der Rohstoff, der alles am Laufen h&auml;lt. Das System des kollektiven Onlineshoppings ist ohne seine Arbeitskraft gar nicht umsetzbar. Ohne ihn l&auml;uft nichts.<br>\nSo gesehen k&ouml;nnte man annehmen, dass er ein Gewinnertyp ist, weil es eine unglaubliche Nachfrage f&uuml;r das gibt, was er leistet. Die Realit&auml;t sieht nat&uuml;rlich v&ouml;llig anders aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1106188.black-friday-jeder-tag-ein-schwarzer-freitag.html\">Heppenheimer Hiob<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Merz hinterfragt Grundrecht auf Asyl, damit niemand Grundrecht, Milliarden mit Finanztricks abzuzocken, hinterfragt<\/strong><br>\n&ldquo;Merz bedient sich da eines praktischen Ph&auml;nomens&rdquo;, erkl&auml;rt Politikwissenschaftlerin Katrin Imhoff. &ldquo;Denn sobald es um Ausl&auml;nder oder Asylrecht geht, bekommen alle Seiten Schnappatmung und k&ouml;nnen anschlie&szlig;end wochenlang &uuml;ber nichts anderes mehr reden. Dabei betrifft das besagte Grundrecht heutzutage nur etwas mehr als 1 Prozent aller Asylantr&auml;ge.&rdquo;<br>\nAuch auf unvorhergesehene Notf&auml;lle ist Merz vorbereitet: Als am Rande der Regionalkonferenz ein Reporter, der w&auml;hrend der Aussagen zum Asylrecht gerade auf der Toilette war, in einer Frage die neuesten Enth&uuml;llungen aus der Finanzbranche zum Steuerdiebstahl mit Phantomaktien ansprach, rief Merz pl&ouml;tzlich: &ldquo;Hinter Ihnen! Ein Ausl&auml;nder, der 10 Euro zu viel Hartz IV bekommen hat.&rdquo;<br>\nAls sich der anschlie&szlig;ende Tumult gelegt hatte, sa&szlig; der Lobbyist, Wirtschaftsanwalt und Aufsichtsratschef des weltweit gr&ouml;&szlig;ten Verm&ouml;gensverwalters BlackRock bereits in seinem Privatjet und befand sich auf dem Weg an einen sicheren Ort.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.der-postillon.com\/2018\/11\/merz-grundrecht-asyl.html\">Der Postillon<\/a>\n<p><strong>dazu: Verteilung<\/strong><\/p>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\" data-lang=\"de\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Vor allem denken wir daran, was man ohne Cum-Ex und Cum-Cum alles h&auml;tte verteilen k&ouml;nnen. <a href=\"https:\/\/t.co\/U6wNaH7qpM\">https:\/\/t.co\/U6wNaH7qpM<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Alexander Bercht (@alexbercht) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/alexbercht\/status\/1065334714289008644?ref_src=twsrc%5Etfw\">21. November 2018<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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