{"id":47421,"date":"2018-11-26T08:42:49","date_gmt":"2018-11-26T07:42:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47421"},"modified":"2018-11-26T09:28:51","modified_gmt":"2018-11-26T08:28:51","slug":"hinweise-des-tages-3254","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47421","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47421#h01\">Ukraine debattiert &uuml;ber Ausrufung des Kriegsrechts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47421#h02\">Spur f&uuml;hrt zu Milliard&auml;r August von Finck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47421#h03\">Wo bleibt die Resonanz auf die &bdquo;Hannibal&ldquo;-Recherche?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47421#h04\">Klinikkonzern Asklepios &ndash; &Auml;rzte warnen vor Risiken durch Personalmangel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47421#h05\">Noch steht die &bdquo;schwarze Null&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47421#h06\">Lieferstopp offenbar nur f&uuml;r zwei Monate<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47421#h07\">Fabio De Masi zum Steuerbetrug<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47421#h08\">Financial Crime by Design &ndash; internationale Finanzkriminalit&auml;t ist Teil des Systems und kein Fehler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47421#h09\">Hartz IV-Geschwafel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47421#h10\">Immer mehr Midijobber in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47421#h11\">Gef&auml;hrliches Gesch&auml;ft mit der Gesundheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47421#h12\">Urteil in Augsburg: Dieselfahrer erh&auml;lt den vollen Kaufpreis zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47421#h13\">Elite-Uni erw&auml;gt Stellenabbau &ndash; Exzellenter Sparzwang<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47421#h14\">Weg frei f&uuml;r den Digitalpakt Schule<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47421#h15\">Mehr BAf&ouml;G f&uuml;r weniger Studierende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47421#h16\">Jens Lehmann &ndash; Der Torh&uuml;ter und die Moral<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47421#h17\">Fr&uuml;herer Obdachloser zu Friedrich Merz &ndash; &bdquo;Macht wieder auf dicke Hose&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47421#h18\">Aufstehen f&uuml;r Julian Assange &ndash; heute um 18.15 vor dem Brandenburger Tor<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ukraine debattiert &uuml;ber Ausrufung des Kriegsrechts<\/strong><br>\nRussland hat Marineschiffe der Ukraine beschossen. Nun will Pr&auml;sident Poroschenko im Parlament die Ausrufung des Kriegsrechts beantragen &ndash; zu Verteidigungszwecken, wie er sagt. Zudem tagt der Uno-Sicherheitsrat.<br>\nDer Konflikt zwischen der Ukraine und Russland um die von Moskau annektierte ukrainische Halbinsel Krim hat sich bedrohlich zugespitzt. Nach dem milit&auml;rischen Zwischenfall im Asowschen Meer will das ukrainische Parlament am Montag bei einer Sondersitzung &uuml;ber eine eventuelle Einf&uuml;hrung des Kriegsrechts debattieren. Das sagte der ukrainische Pr&auml;sident Petro Poroschenko in der Nacht zum Montag nach einer Krisensitzung des nationalen Sicherheitsrates in Kiew. [&hellip;]<br>\nAusgangspunkt war eine Eskalation in der Stra&szlig;e von Kertsch, einer Meerenge zwischen der Krim und Russland, die das Schwarze Meer mit dem Asowschen Meer verbindet. Die ukrainische Marine hatte zun&auml;chst erkl&auml;rt, russische &ldquo;Spezialkr&auml;fte&rdquo; h&auml;tten drei Marineschiffe in ihre Gewalt gebracht, die die Meerenge passieren wollten. Der russische Inlandsgeheimdienst FSB, der unter anderem f&uuml;r den Grenzschutz zust&auml;ndig ist, best&auml;tigte den Vorfall kurz darauf: Die ukrainischen Schiffe seien mit Waffeneinsatz gestoppt worden; russische Kr&auml;fte seien an Bord gegangen und h&auml;tten die Schiffe durchsucht. [&hellip;]<br>\nRussland verteidigte das Vorgehen als gerechtfertigt, weil die ukrainischen Marineboote illegal in russische Gew&auml;sser eingedrungen seien. Au&szlig;erdem h&auml;tten die drei kleineren Schiffe versucht, &ldquo;illegale Handlungen&rdquo; zu begehen, erkl&auml;rte der FSB nach Berichten russischer Nachrichtenagenturen. &ldquo;Als Ergebnis wurden alle drei ukrainischen Marineboote in Hoheitsgew&auml;ssern der russischen F&ouml;deration beschlagnahmt&rdquo;, teilte der FSB mit. [&hellip;]<br>\nMoskau reagierte in der Nacht bereits auf die Schritte Kiews &ndash; und berief eine Sondersitzung des Weltsicherheitsrates der Vereinten Nationen ein. Russland habe um diese Sondersitzung am Montagmorgen unter dem Tagesordnungspunkt &ldquo;Erhalt von internationalem Frieden und Sicherheit&rdquo; gebeten, zitierte die Agentur Tass den russischen Uno-Vertreter Dmitri Poljanski.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/russland-schiesst-auf-schiffe-der-ukraine-petro-poroschenko-will-kriegsrecht-ausrufen-lassen-a-1240351.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Russian ships used weapons to stop &amp; seize Ukrainian vessels violating territorial waters &ndash; FSB<\/strong><br>\n[&hellip;] Following the clash at sea, Ukrainian President Petro Poroshenko proposed to declare martial law in the country. The proposal has been approved by the Ukrainian National Security Council, and will go before parliament on Monday for final approval.<br>\nNATO has urged both parties to show restraint. NATO spokesperson Oana Lungescu said in a statement that NATO has been &ldquo;closely monitoring developments in the Azov Sea and the Kerch Strait,&rdquo; while voicing support to Ukraine.<br>\n&ldquo;NATO fully supports Ukraine&rsquo;s sovereignty and its territorial integrity, including its navigation rights in its territorial waters,&rdquo; the statement read.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rt.com\/news\/444853-russia-ukraine-ships-conflict\/\">RT<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Mit solchen Aussagen gie&szlig;t die NATO zus&auml;tzlich &Ouml;l ins Feuer. Der Kerch-Yenikale-Kanal ist seit der &bdquo;Anschluss&ldquo; der Krim an Russland russisches Hoheitsgebiet und f&auml;llt somit nicht in die &bdquo;territoriale Integrit&auml;t&ldquo; der Ukraine. In der j&uuml;ngeren Vergangenheit provozierte die ukrainische Marine bereits mehrfach mit einer unangemeldeten Durchfahrt durch den Kanal. Die Seem&auml;nner wurden daf&uuml;r von Pr&auml;sident Poroschenko <a href=\"https:\/\/en.interfax.com.ua\/news\/general\/533577.html\">begl&uuml;ckw&uuml;nscht<\/a>. Solche Details werden Sie freilich nicht im SPIEGEL finden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Spur f&uuml;hrt zu Milliard&auml;r August von Finck<\/strong><br>\nIn der Spendenaff&auml;re der AfD f&uuml;hrt eine Spur zu dem Unternehmer August von Finck. Nach Recherchen des SPIEGEL und der Schweizer Wochenzeitung &ldquo;WOZ&rdquo; war ein Bevollm&auml;chtigter des Milliard&auml;rs offenbar in die Konzeption der AfD-nahen Zeitung &ldquo;Deutschland Kurier&rdquo; eingebunden (&hellip;)<br>\nAugust von Finck, einer der reichsten Deutschen, lebt in der Schweiz. Der scheue Milliard&auml;r wurde nicht nur als gro&szlig;z&uuml;giger Unterst&uuml;tzer der CSU zu Franz Josef Strau&szlig;&rsquo; Zeiten sowie der FDP (Stichwort: M&ouml;venpick-Spende) bekannt, sondern f&ouml;rdert seit Jahren politische Parteien und Initiativen im rechten und libert&auml;ren Milieu.<br>\nAnfang der 90er Jahre unterst&uuml;tzte er die erste Anti-Euro-Partei &ldquo;Bund freier B&uuml;rger&rdquo; mit 4,3 Millionen Euro, sp&auml;ter bedachte er das Projekt &ldquo;B&uuml;rgerkonvent&rdquo; um die heutige AfD-Politikerin Beatrix von Storch mit einer weiteren Millionensumme. Seit Gr&uuml;ndung der AfD hatte es schon Ger&uuml;chte &uuml;ber eine F&ouml;rderung der AfD durch Finck gegeben; zuerst hatte 2013 die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung in einem Dossier &uuml;ber Verbindungen zu dem Milliard&auml;r spekuliert. Nun sind erstmals Spuren zu Finck sichtbar.<br>\nDemnach traf sich der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der finckschen Verm&ouml;gensverwaltung, Ernst Knut Stahl, im M&auml;rz 2017 in M&uuml;nchen mit einem deutschen Verleger, um &uuml;ber das damals in Planung befindliche Zeitungsprojekt zu beraten. W&auml;hrend der Verleger das Treffen best&auml;tigte, lie&szlig; Fincks Bevollm&auml;chtigter Stahl eine SPIEGEL-Anfrage unbeantwortet.<br>\nDer Chefredakteur des &ldquo;Deutschland Kuriers&rdquo;, David Bendels, beantwortete konkrete Fragen zur Rolle Fincks und seines Bevollm&auml;chtigten nicht. Das Blatt, in dem zahlreiche AfD-Politiker schreiben, wurde von der Partei wiederholt zu Wahlkampfzwecken eingesetzt und wird von anonymen Geldgebern finanziert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/afd-unterstuetzung-die-spur-zu-milliardaer-august-von-finck-a-1240069.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ein Weggef&auml;hrte Fincks hatte ihn mal gg&uuml;ber Leyendecker von der SZ mit diesen Worten beschrieben: &ldquo;Rechts vom Gustl steht blo&szlig; noch Dschingis Khan&rdquo;. Das passt dann ja wieder zur AfD.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wo bleibt die Resonanz auf die &bdquo;Hannibal&ldquo;-Recherche?<\/strong><br>\n&Uuml;berall in Deutschland arbeiten Gruppen am Aufbau eines Staates im Staate &ndash; Soldaten, Reservisten, Beamte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Verfassungsschutzes. Das zeigt eine lange Recherche der &bdquo;taz&ldquo;. Warum schl&auml;gt diese Erkenntnis kaum Wellen?<br>\nHannibal ist ein Deckname. Eigentlich hei&szlig;t er Andre S. Ein Elitesoldat der Bundeswehr, beste Kontakte zum Milit&auml;rischen Abschirmdienst und offenbar zentrale Figur in einem rechten Untergrundnetzwerk. Heute ist er au&szlig;er Dienst, aber noch immer ein Baustein in der Recherche &ldquo;Hannibals Schattenarmee&rdquo; von taz-Redakteurin Christina Schmidt und ihrem Team.<br>\n&bdquo;Was wir gemacht haben, ist ja zu zeigen, dass es eine strukturelle Vernetzung in bestimmten Sicherheitsfunktionen gibt. Also wir haben auf allen m&ouml;glichen Mitgliedsebenen Menschen gefunden, die eigentlich daf&uuml;r da sind, den Staat zu sch&uuml;tzen oder auch den Staat &uuml;berhaupt zu formen&ldquo;, fasst Schmidt ihre Arbeit zusammen.<br>\nLaut taz-Recherchen gibt es in Deutschland also ein ganzes Netz an Gruppen, die sich &uuml;ber Chats informieren und organisieren. Dazu z&auml;hlen sogenannten Prepper-Gruppen, also Menschen, die sich f&uuml;r eine eventuelle Katastrophe vorbereiten und in denen offenbar auch Franco A. aktiv gewesen sein soll.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/medienkritik-wo-bleibt-die-resonanz-auf-die-hannibal.1264.de.html?dram:article_id=434071\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Klinikkonzern Asklepios &ndash; &Auml;rzte warnen vor Risiken durch Personalmangel<\/strong><br>\nEngp&auml;sse in der Notaufnahme, alleingelassene Berufsanf&auml;nger: Beim Klinikkonzern Asklepios schlagen Internisten in Brandbriefen Alarm. Eine sichere Patientenversorgung sei &ldquo;nicht mehr uneingeschr&auml;nkt m&ouml;glich&rdquo;.<br>\nEs ist kurz nach 13 Uhr an einem Mittwoch, und es fehlt nicht viel zur Katastrophe im Krankenhaus. &ldquo;Wir haben nach bestem Wissen und Gewissen versucht, die Patientenversorgung aufrechtzuerhalten&rdquo;, schreibt eine &Auml;rztin am 12. September an die Leitung der Hamburger Asklepios-Klinik St. Georg. Verzweiflung spricht aus ihrer E-Mail, die sie im Auftrag der Abteilung f&uuml;r Innere Medizin sendet. &ldquo;Dringende Gef&auml;hrdungsanzeige mit dringendem Handlungsbedarf&rdquo;, &uuml;berschreibt sie ihre Nachricht. Zuvor hatte sie die Zentrale Notaufnahme f&uuml;r internistische Neuaufnahmen gesperrt &ndash; wegen &Auml;rztemangel. [&hellip;]<br>\nSeit Monaten senden &Auml;rzte des gro&szlig;en Klinikums an der Hamburger Alster intern Warnrufe aus. In Gef&auml;hrdungsanzeigen schlagen die Mediziner Alarm und beschreiben desastr&ouml;se Zust&auml;nde in dem f&uuml;r seinen Renditehunger bekannten Klinikkonzern. E-Mails, Brandbriefe und Dienstpl&auml;ne, die dem SPIEGEL vorliegen, dokumentieren, wie Asklepios das &Auml;rztepersonal teils bis an die Schmerzgrenze ausd&uuml;nnt und damit das Patientenwohl riskiert. Gerichtsurteile zeigen, dass der Konzern wegen mehrerer vom Betriebsrat nicht akzeptierter Dienstpl&auml;ne sogar immer wieder hohe Ordnungsgelder zahlen musste.<br>\nDie Dokumente ergeben ein erschreckendes Bild: Der beschriebene Mittwoch im September ist symptomatisch f&uuml;r viele davor und danach.<br>\nEs gebe &ldquo;aktuell niemanden, der die Verantwortung f&uuml;r unsere Patienten tr&auml;gt&rdquo;, warnt die &Auml;rztin in ihrer E-Mail. Am 2. Oktober erreicht eine weitere Gef&auml;hrdungsanzeige die Gesch&auml;ftsleitung: In der Notaufnahme arbeite am Morgen die erfahrenste &Auml;rztin gerade in ihrem ersten Arbeitsjahr, von den zwei weiteren Medizinern besitze der eine seinen Uni-Abschluss seit drei Monaten, seine Kollegin seit zwei Tagen. &ldquo;Wir haben aktuell keinen verantwortlichen Facharzt, Oberarzt oder Chefarzt f&uuml;r unsere Patienten.&rdquo; &Auml;hnlich schreiben es Kollegen am 8. und 12. Oktober: Maximal ein Facharzt sei greifbar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/aerzteprotest-bei-asklepios-mediziner-warnen-vor-risiken-durch-personalmangel-a-1239658.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><strong>passend dazu: Asklepios setzt solides Umsatzwachstum weiter fort<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Umsatzerl&ouml;se steigen auf EUR 2.537 Mio.<\/li>\n<li>EBIT-Marge liegt bei 5,6 Prozent<\/li>\n<li>Insgesamt 1,68 Mio. Patienten behandelt<\/li>\n<li>Innovative Angebote entlang der Wertsch&ouml;pfungskette werden ausgebaut<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Asklepios-Konzern hat seine Ums&auml;tze in den ersten neun Monaten des Gesch&auml;ftsjahres 2018 weiter gesteigert. Das Konzernergebnis liegt aufgrund gestiegener Aufwendungen im Klinikbetrieb unter Vorjahr. Vor diesem Hintergrund setzt Asklepios verst&auml;rkt auf den Auf- und Ausbau neuer Gesch&auml;ftsfelder entlang der Wertsch&ouml;pfungskette.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/65048\/4122611\">Presseportal<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Noch steht die &bdquo;schwarze Null&ldquo;<\/strong><br>\nNach hitzigen Debatten beschlie&szlig;t der Bundestag mit der Mehrheit der Groko den Haushalt 2019. Und damit soviel wie nie zuvor.<br>\nMehr Kindergeld, kleine Steuerentlastungen und h&ouml;here Ausgaben f&uuml;r die Bundeswehr: Der Bundestag hat am Freitag mit den Stimmen der gro&szlig;en Koalition den Rekordhaushalt f&uuml;r das kommende Jahr beschlossen. Er sieht Ausgaben von 356,4 Milliarden Euro vor &ndash; so viel wie nie zuvor. F&uuml;r das Zahlenwerk stimmten 366 Abgeordnete, mit Nein votierten 284. Es gab keine Enthaltungen. Die Ausgaben steigen im Vergleich zum laufenden Jahr um knapp 13 Milliarden Euro. Die gro&szlig;e Koalition will unter anderem mehr Geld f&uuml;r Soziales, Digitales, Arbeitsmarkt, Familien, Verteidigung und Entwicklungshilfe ausgeben.<br>\nAuf neue Schulden wird dank sprudelnder Steuereinnahmen zum sechsten Mal in Folge verzichtet. Ein Verzicht auf neue Kredite wird als &bdquo;Schwarze Null&ldquo; bezeichnet. Der Gr&uuml;nen-Politiker Sven-Christian Kindler warf Finanzminister Olaf Scholz (SPD) eine ideenlose Ausgabenpolitik nach dem Prinzip Gie&szlig;kanne ohne Schwerpunktsetzungen etwa f&uuml;r mehr Klimaschutz und Gerechtigkeit vor. &bdquo;Die Gie&szlig;kanne, Herr Scholz, die geh&ouml;rt eigentlich in den Garten&ldquo;, so Kindler. &bdquo;Sie sind nicht der oberste Bundesg&auml;rtner, sondern der Bundesfinanzminister, und m&uuml;ssen Priorit&auml;ten setzen.&ldquo; In Anspielung an den Schn&auml;ppchentag &bdquo;Black Friday&ldquo; sprachen Oppositionspolitiker von einem &bdquo;schwarzen Freitag&ldquo; f&uuml;r die B&uuml;rger wegen der Verwendung ihrer Steuergelder.Scholz verteidigte das Zahlenwerk als ausgewogen. Neben Entlastungen bei Krankenkassenbeitr&auml;gen und Rentenverbesserungen stehen besonders Familien im Fokus &ndash; es wird ein Entlastungspaket von 9,8 Milliarden Euro im Jahr geschn&uuml;rt. F&uuml;r das Paket machte auch der Bundesrat am Freitag den Weg frei. Das Kindergeld steigt ab Juli um 10 Euro f&uuml;r das erste und zweite Kind auf 204 Euro, f&uuml;r das dritte Kind gibt es 210 und f&uuml;r jedes weitere Kind 235 Euro monatlich. Auch der steuerliche Kinderfreibetrag wird angepasst &ndash; er soll von 7.428 auf 7.620 Euro (2019) und dann weiter auf 7.812 Euro (2020) erh&ouml;ht werden<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taz.de\/!5552777\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wenn die AfD meckert, die FDP sowieso, w&auml;hrend die Gr&uuml;nen und die Linken mehr Geld f&uuml;r Investitionen und Soziales wollen, dann kann sich die taz nur Olaf Scholz &ldquo;mittigem&rdquo; Urteil anschlie&szlig;en, da&szlig; der Haushalt angesichts &ldquo;sprudelnder Steuereinnahmen&rdquo; &ldquo;ausgewogen&rdquo; ist. Auch noch toll: die Rente wird bei 48 Prozent stabilisiert. Von der taz kein einziges Wort der Kritik zu diesem j&auml;mmerlichen Gebaren. Oder mit dem treffenden Leser-Kommentar unter dem Artikel: &ldquo;Die einzige schwarze Null ist unser Finanzminister und diese GroKo. Wer in Anbetracht der riesigen Flursch&auml;den neoliberaler Politik (Bildungschaos, marode Infrastruktur, Kinderarmut, Altersarmut, Billigl&ouml;hne, Klimaschutz, Dieselskandal usw. usw.) den Milit&auml;rhaushalt derma&szlig;en erh&ouml;ht, muss nicht bei Sinnen. Diese GroKo ist ein Irrenhaus.&rdquo; Und die taz stimmt wohlwollend zu.<\/em><\/p>\n<p><strong>passend dazu: H&auml;usliche Gewalt &ndash; Gr&uuml;nen-Chefin moniert 4000 fehlende Pl&auml;tze in Frauenh&auml;usern<\/strong><br>\nT&auml;glich versucht in Deutschland ein Mann, seine Partnerin oder Ex-Partnerin zu t&ouml;ten. Spitzenpolitikerinnen von Gr&uuml;nen und SPD mahnen: F&uuml;r die Frauen gibt es zu wenig Hilfsangebote.<br>\nAnl&auml;sslich des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen am Sonntag haben Justizministerin Katarina Barley (SPD) und Gr&uuml;nen-Chefin Annalena Baerbock mehr Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Betroffene gefordert.<br>\n&ldquo;Zu wenige von Gewalt betroffene Frauen suchen Hilfe und wenn sie es doch tun, bekommen sie oft zu wenig davon&rdquo;, schrieb Barley in einem Gastbeitrag f&uuml;r die &ldquo;Rhein-Neckar-Zeitung&rdquo;. &ldquo;Daf&uuml;r sorgt auch das Machtgef&auml;lle zwischen M&auml;nnern und Frauen. Wir m&uuml;ssen die m&auml;nnlich gepr&auml;gten Strukturen aufbrechen.&rdquo;<br>\nNach Zahlen des Bundeskriminalamts versucht im Schnitt jeden Tag ein Mann in Deutschland, seine Partnerin oder Ex-Partnerin zu t&ouml;ten. Im vergangenen Jahr starben dabei 147 Frauen. Hinzu kommen Tausende F&auml;lle von Vergewaltigung, K&ouml;rperverletzung, Stalking und sexueller N&ouml;tigung. Fast 140.000 F&auml;lle von Gewalt in der Partnerschaft wurden 2017 angezeigt. Die Dunkelziffer ist weitaus h&ouml;her.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/justiz\/gewalt-gegen-frauen-barley-und-baerbock-fordern-mehr-hilfen-a-1240221.html\">spiegel.de<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Eine weitere schreckliche Folge der &bdquo;Schuldenbremse&ldquo;, der &uuml;brigens auch die Gr&uuml;nen zugestimmt haben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Lieferstopp offenbar nur f&uuml;r zwei Monate<\/strong><br>\nDer Lieferstopp f&uuml;r bereits genehmigte deutsche R&uuml;stungsg&uuml;ter ist &uuml;bereinstimmenden Medienberichten zufolge zun&auml;chst auf zwei Monate begrenzt. Die Nachrichtenagentur Reuters meldet unter Berufung auf Branchenkreise, die Regierung habe um diesen Schritt gebeten &ndash; und die Industrie halte sich freiwillig daran.<br>\nAnfang November habe sich die Bundesregierung mit einer sogenannten Stillhalte-Anordnung an die betroffenen Unternehmen gewandt, schreibt das Nachrichtenmagazin &ldquo;Der Spiegel&rdquo;. Der Umfang der damit gestoppten Ausfuhren betrage knapp zweieinhalb Milliarden Euro. (&hellip;)<br>\nDas Ganze ist aber nicht rechtlich bindend. Denn nach Abstimmung der beteiligten Ministerien habe man sich gegen einen Widerruf von bereits erteilten Genehmigungen f&uuml;r R&uuml;stungsexporte entschieden. In diesem Fall h&auml;tten hohe Schadensersatzforderungen der R&uuml;stungsindustrie gedroht, hei&szlig;t es in dem Bericht.<br>\nDie Bundesregierung genehmigt als Konsequenz aus der Ermordung des regimekritischen Journalisten Jamal Khashoggi derzeit keine R&uuml;stungsexporte nach Saudi-Arabien.<br>\nAuch bereits bewilligte Ausfuhren wurden gestoppt. Dies d&uuml;rfte unter anderem zwei Vorhaben treffen: Die im September genehmigte Lieferung von vier Artillerieortungsradaren des Typs Cobra, die von einem Konsortium aus dem franz&ouml;sischen Konzern Thales, Hensoldt und dem US-Unternehmen Lockheed hergestellt werden. Die Radarger&auml;te k&ouml;nnen die genaue Herkunft von feindlichem Beschuss orten und erm&ouml;glichen damit pr&auml;zise Gegenschl&auml;ge.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/lieferstopp-saudi-arabien-101.html\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Die Einhaltung der Menschenrechte durch Saudi Arabien hat also eine Verfallszeit von zwei Monaten. Was waren noch die Dauerma&szlig;nahmen gegen Russland, nach dem unbewiesenen Giftanschlag in England? An Scheinheiligkeit ist diese Bundesregierung un&uuml;bertreffbar.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Irgendeinen Haken musste es ja geben. Bevor die schwarz-roten Koalition&auml;re einen Konflikt mit (R&uuml;stungs-)Unternehmen riskieren, k&ouml;nnte doch besser die Bev&ouml;lkerung auf den Arm genommen werden &hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Fabio De Masi zum Steuerbetrug<\/strong><br>\n#CumEx, #CumCum, #CumFake Sind das das lateinische Pornos?<br>\nNein, so hei&szlig;t der Name des gr&ouml;&szlig;ten Steuerraubs der Geschichte. Schon wieder haben uns Gangster im Nadelstreifen ausgenommen, diesmal mit &ldquo;Phantomaktien&rdquo;. Wir wollen unser Geld zur&uuml;ck!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/fabio.d.masi\/videos\/325332888291633\/?__xts__[0]=68.ARBOaDak9vxdZkSbOuC1Q67afAfn3EKmgRA7kbcduuNWLy9QNH4FL4_WjmWkez_gJZGlzmXnb92lgUfGmVAe_1m29QaShiYOa_dfx4cat-Pze8sPS2x0Jko24zV-fMiV9ZgvCVJ0KI0XsodfZ4fLySplAA19xC-4IyGgtXLKFZ8bQEX-ZjEv-KK9uIz0ojfnD5heBsZ9lxxGNPRJylGI7YUYKmsvzHScfI2CE_QusAQDNDyzVqvZjkDAW9fQJ7-NanRXQZAQOT1aw4PSLmTgK3WF8GVKcCtBvrpSv7fqUuUF4ApjTclosJwLzWp812nJ-vnuTenVlCduaqK9JqAVcQ-etREOzYT8W_kQ3knYuLcbpg&amp;__tn__=H-R%20\">Fabio De Masi via Facebook<\/a>\n<p><strong>Dazu: Das Cum-Ex Gespenst<\/strong><br>\nDie Sch&auml;den k&ouml;nnten wieder in die Milliarden gehen. Steuerbetr&uuml;ger haben offenbar Steuer-R&uuml;ckerstattungen f&uuml;r Aktien kassiert, die sie gar nicht besitzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/heute-sendungen\/181123-das-cum-ex-gespenst-100.html?fbclid=IwAR1ABfpYhZwz3tVPEXHBCmo6bF1xfM1sE4D6cLhYktdUg1cg5rpCAXqIMPE\">ZDF<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Nun ist vor allem Bundesfinanzminister Scholz gefragt. Er sollte nicht mehr so viel zum Thema reden, sondern endlich diesen und anderen Steuerbetr&uuml;gereien ein Ende bereiten. Versteht Herr Scholz etwas von sozialer Gerechtigkeit, wenn er nichts gegen diese Steuerbetr&uuml;gereien unternimmt, jedoch zeitgleich auch nicht an den Sanktionen f&uuml;r Hartz-IV empfangene Personen r&uuml;ttelt und somit die Sanktionspraxis bestehen l&auml;sst? Zweifel sind angebracht &hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Financial Crime by Design &ndash; internationale Finanzkriminalit&auml;t ist Teil des Systems und kein Fehler<\/strong><br>\nFinanzkriminalit&auml;t ist ein Merkmal unseres globalen Finanzsystems und kein Fehler, so die 1998 verstorbene britische &Ouml;konomin Susan Strange. Ihre Botschaft ist dringender denn je. Auch der US-&Ouml;konom Michael Hudson ist einer der wenigen mahnenden Experten.<br>\nDiesen Monat gab es relativ gute Nachrichten f&uuml;r diejenigen, die sich Sorgen hinsichtlich einer Flutwelle von Finanzkriminalit&auml;t im McMafia-Stil machten. Eine neue britische Regierungsbeh&ouml;rde &ndash; das National Economic Crime Centre (NECC) &ndash; ist mit der Bek&auml;mpfung dieser Form von Kriminalit&auml;t beauftragt und hat seine T&uuml;ren ge&ouml;ffnet.<br>\nIch sage &ldquo;relativ&rdquo;, weil die Finanzkriminalit&auml;t weitaus tiefer in unseren finanziellen und politischen Systemen verwurzelt ist, als wir gemeinhin zur Kenntnis nehmen wollen.<br>\nVom Libor-Skandal &uuml;ber die Offshore-Geheimnisse der &ldquo;Panama Papers&rdquo; bis hin zu den &ldquo;schwarzen Kassen&rdquo; bei der Brexit-Abstimmung, es ist &uuml;berall. In meiner j&uuml;ngsten Arbeit mit der Anti-Korruptionsgruppe Global Witness konnte ich mit eigenen Augen sehen, wie die einfachen Menschen in einigen der &auml;rmsten L&auml;nder der Welt unter den Folgen von Korruption und Finanzkriminalit&auml;t leiden. Wir haben verd&auml;chtige Minen- und &Ouml;lgesch&auml;fte in Zentralafrika aufgedeckt, bei denen &uuml;ber eine Milliarde US-Dollar dringend ben&ouml;tigter &ouml;ffentlicher Finanzen &ldquo;offshore&rdquo; verschwanden. Die Geschichte handelt vom Westen genauso wie von Afrika. Die Gesch&auml;fte wurden durch ein schwindelerregendes Netz von Offshore-Tarngesellschaften auf den Britischen Jungferninseln geleitet, die oft mit b&ouml;rsennotierten Unternehmen in London, Toronto und anderswo verbunden waren. Auch wenn das NECC &uuml;ber ausreichende Ressourcen und umfassende Zusammenarbeit verf&uuml;gen sollte, hat es viel Arbeit vor sich.<br>\nAll diese Finanzkriminalit&auml;t wird insbesondere deshalb toleriert, weil diejenigen Experten, die ein Licht auf ihren systemischen Charakter werfen, aus dem wissenschaftlichen Kanon bzw. der breiten &Ouml;ffentlichkeit verbannt werden. Ganz oben auf meiner Liste der vernachl&auml;ssigten wirtschaftswissenschaftlichen Superstars steht die Professorin Susan Strange von der London School of Economics. Die Etablierung der internationalen politischen &Ouml;konomie als eigenst&auml;ndiger Bereich geht unter anderem auf sie zur&uuml;ck. In einer Reihe von bahnbrechenden Schriften &ndash; &ldquo;States and Markets&rdquo;, &ldquo;The Retreat of the State&rdquo; und &ldquo;Mad Money&rdquo; &ndash; zeigte Strange, wie die Epidemie der Finanzkriminalit&auml;t eine Folge spezifischer politischer Entscheidungen war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/international\/79845-financial-crime-by-design-internationale-finanzkriminalitaet-teil-des-systems-kein-fehler\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin D.W.:<\/strong> Dieser Artikel zeigt klar und in aller Deutlichkeit, dass Kriminalit&auml;t ein &auml;usserst wichtiger Faktor unseres kapitalistischen Systems ist. Leider werden solche Studien und Arbeiten immer erfolgreich verschwiegen, obwohl das Wissen eigentlich allen bewusst sein d&uuml;rfte. Kriminalit&auml;t und Armut, die meist durch Gewalt und Betrug (psychisch und physisch) willk&uuml;rlich hervorgerufen werden, garantieren den Fortbestand des aktuellen Finanzsystems. So ist es verst&auml;ndlich, dass die Bek&auml;mpfung von Kriminalit&auml;t und Armut nur eine scheinheilige Geste bleibt, die stets darauf bedacht ist, das aktuelle Finanzsystem nicht zu beeintr&auml;chtigen.<\/em><\/p>\n<p><em>Berchtold Brecht: Wer die Wahrheit nicht wei&szlig;, der ist blo&szlig; ein Dummkopf. Aber wer sie wei&szlig;, und sie eine L&uuml;ge nennt der ist ein Verbrecher!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Hartz IV-Geschwafel<\/strong><br>\nDa f&uuml;hrende Politiker lieber Marketing betreiben als Probleme zu l&ouml;sen, entdecken sie alle Jahre wieder ihre soziale Ader.<br>\nJetzt wollen SPD und Gr&uuml;ne, die Hartz IV verbrochen haben, Hartz IV abschaffen. Irgendwie zumindest &ndash; ist ja auch egal, sie wollen es in Wirklichkeit ja gar nicht.<br>\nDen f&uuml;hrenden Politikern der SPD nimmt niemand mehr etwas ab, da sie alle am Sozialabbau beteiligt waren. Es sei denn, sie w&uuml;rden erkl&auml;ren: Die Arbeitslosenversicherung und damit Hartz IV m&uuml;ssen deutlich verbessert werden, sonst verlassen wir die Gro&szlig;e Koalition. Das wird aber, wie wir alle wissen, nicht passieren.<br>\nDie Gr&uuml;nen sind immer daf&uuml;r oder dagegen &ndash; je nachdem, ob sie in der Regierung oder in der Opposition sind. Jetzt in der Opposition sind sie gegen Hartz IV. Ob Rodung des Hambacher Forstes, Diesel-Fahrverbote, Ausbau des Frankfurter Flughafens, Elbvertiefung, Kohlekraftwerk Hamburg, Asylrechtsversch&auml;rfungen, Beteiligung an Interventionskriegen, Waffenlieferungen an Saudi-Arabien und so weiter &ndash; wenn sie an der Macht sind, schwimmen die Gr&uuml;nen nicht gegen den Strom. W&uuml;rden sie erkl&auml;ren, keine Koalition mit der CDU oder der FDP einzugehen, da diese Parteien an dem mit Hartz IV verbundenen Sozialabbau festhalten, w&auml;ren sie vielleicht glaubw&uuml;rdig. Aber auch Baerbock und Habeck sind so wendig, wie Fischer, Roth, &Ouml;zdemir oder G&ouml;ring-Eckardt.<br>\nDie Leidtragenden dieses folgenlosen Geschwafels sind die Opfer der Agenda 2010 und der Hartz-Reformen, also Millionen Menschen &ndash; darunter viele Alleinerziehende und Kinder -, denen es dreckig geht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.678047548923382\/2055095471218576\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via FB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Immer mehr Midijobber in Deutschland<\/strong><br>\nSie arbeiten h&auml;ufig im Einzelhandel oder in der Gastronomie &ndash; sogenannte Midijobber, die zwischen 450 und 850 Euro verdienen. Seit dem Jahr 2003 hat sich ihre Zahl verdoppelt: auf 1,3 Millionen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Linken hervor, die dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt.<br>\nAb dem kommenden Juli gelten sogar 3,5 Millionen Menschen in Deutschland als Midijobber. Dann steigt deren Verdienstgrenze n&auml;mlich auf bis zu 1350 Euro. Die Regierung will mit dieser Reform geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigte entlasten. Midijobber zahlen dann weniger in die Rentenversicherung ein, erwerben aber dennoch die vollen Rentenanspr&uuml;che.<br>\nDie Linkspartei kritisiert allerdings, dass die Regierung mit dieser Neuregelung prek&auml;re Teilzeitarbeit f&ouml;rdert. &ldquo;Das ist an Absurdit&auml;t kaum zu &uuml;berbieten&rdquo;, sagt Susanne Ferschl, stellvertretende Fraktionsvorsitzende. &ldquo;Das schw&auml;cht die Sozialversicherung und f&uuml;hrt kaum zu h&ouml;heren Renten.&rdquo; Die Betroffenen w&uuml;rden zudem nur wenig Geld im Monat sparen, je nach Entgeltgruppe zwischen 3 und 23 Euro. (&hellip;)<br>\nDurch die neue Regelung entgehen den Sozialversicherungen laut Bundesregierung j&auml;hrlich rund 500 Millionen Euro. Die deutsche Rentenversicherung kritisiert die Anhebung der Verdienstgrenze. So werde nicht ber&uuml;cksichtigt, ob es sich beim Midijobber um eine Vollzeit- oder Teilzeitstelle handelt. Menschen mit gut verdienenden Ehepartnern w&uuml;rden deshalb erheblich profitieren &ndash; und ebenso Beamte oder Selbst&auml;ndige, die einen Midijob als Nebent&auml;tigkeit aus&uuml;ben, aber hauptberuflich &ldquo;einer gut dotierten nicht sozialversicherungspflichtigen T&auml;tigkeit&rdquo; nachgehen.<br>\nAuch der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) sieht die Ausweitung der Gleitzone kritisch: &ldquo;Fehlreize&rdquo; im Arbeitsmarkt in Richtung Niedriglohnbereich seien nicht auszuschlie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/midi-jobs-101.html\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die Prekarisierung von Arbeit geht also unter der Gro&szlig;en Koalition und der &bdquo;gro&szlig;en Humanistin&ldquo; Angela Merkel einfach weiter. <\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Midijobs: Sozialversicherungen verlieren 500 Millionen Euro<\/strong><br>\nAuswertung der Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage &bdquo;Midijobs und die Auswirkungen ihrer geplanten Ausweitung&rdquo;(Drucksache 19\/5236) von Susanne Ferschl und der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag<br>\nSeit 2003 ist die Anzahl von Midijobs stark gestiegen und hat sich im Vergleich zu 2003 auf 1,3 Millionen verdoppelt. Der Anteil von Midijobbenden an allen sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigten liegt bei 3,9 Prozent &ndash; bei Frauen sind es sogar 5,9 Prozent. Die meisten Midijob-Besch&auml;ftigten gibt es im Einzelhandel und in der Gastronomie.<br>\nNach Sch&auml;tzungen der Bundesregierung wird die Zahl der Midijob-Besch&auml;ftigten auf 3,5 Millionen Besch&auml;ftigte steigen, wenn 2019 die k&uuml;rzlich im RV-Leistungsverbesserungs- und Stabilisierungsgesetz beschlossene Erweiterung der Gleitzone auf 1.300 Euro in Kraft tritt.<br>\nDiese &Auml;nderungen f&uuml;hren zu Entlastungen, die je nach Entgelth&ouml;he von 3 bis 23 Euro pro Monat reichen. Dem stehen Mindereinnahmen der Sozialversicherungstr&auml;ger in H&ouml;he von 500 Millionen Euro pro Jahr gegen&uuml;ber.<br>\nDer durchschnittliche Bruttostundenverdienst von Besch&auml;ftigten mit einem Verdienst von weniger als 1.300 Euro liegt mit 9,97 Euro pro Stunde unterhalb der Niedriglohnschwelle von 10 Euro. Midijobbende verdienen im Schnitt 50 Prozent weniger als Besch&auml;ftigte in regul&auml;r sozialversicherungspflichtigen Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen.<br>\nVon den 1,06 Millionen abh&auml;ngig erwerbst&auml;tigen erwerbsf&auml;higen Leistungsberechtigten (sogenannte Aufstocker) haben 0,92 Millionen einen Bruttomonatsverdienst von weniger als 1.300 Euro im Monat. Das sind 87 Prozent.<br>\nSusanne Ferschl, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Bundestag:<br>\n&bdquo;Das ist an Absurdit&auml;t kaum zu &uuml;berbieten: Im Rentenpaket wird wenig verbessert oder stabilisiert, sondern prek&auml;re, nicht existenzsichernde Teilzeitarbeit in der sogenannten Gleitzone ausgeweitet und subventioniert! Das schw&auml;cht die Sozialversicherung und f&uuml;hrt kaum zu h&ouml;heren Renten. Was bringt den Besch&auml;ftigten ein bisschen mehr netto vom brutto, wenn sie f&uuml;r die gleiche Arbeit nur die H&auml;lfte verdienen? Alle wissen, dass schon heute ein Lohn von mindestens 12 Euro pro Stunde notwendig ist, um im Alter nicht aufs Amt zu m&uuml;ssen. Was die Unternehmen an Lohnkosten sparen, zahlt am Ende die Solidargemeinschaft.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/midijobs-sozialversicherungen-verlieren-500-millionen-euro\/?fbclid=IwAR29MO3eQwSoR9S94rmJ41lc2Fvtxm_OLSZ5XaRYfB0z3wAauQYPsE603U4\">Die Linke. im Bundestag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Gef&auml;hrliches Gesch&auml;ft mit der Gesundheit<\/strong><br>\nWegen defekter Herzschrittmacher, H&uuml;ftprothesen oder Brustimplantate leiden oder sterben Hunderttausende Menschen weltweit. Gleichzeitig werden Probleme vertuscht. Das zeigt eine weltweite Recherche zu Medizinprodukten.<br>\nImmer mehr Menschen sterben oder erleiden Verletzungen durch gef&auml;hrliche Implantate wie Prothesen oder Herzschrittmacher. In Deutschland war die Zahl der nachgewiesenen Probleme mit Medizinprodukten 2017 so hoch wie nie zuvor, die Zahl der Verdachtsmeldungen hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdreifacht.<br>\nAllerdings werden wichtige Informationen unter Verschluss gehalten. Das zeigt eine umfassende internationale Recherche unter dem Namen &ldquo;The Implant Files&rdquo;, an der NDR, WDR und &ldquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&rdquo; beteiligt waren. Koordiniert wurde sie vom Internationalen Konsortium Investigativer Journalisten (ICIJ). Die Journalisten haben Daten aus mehr 36 L&auml;ndern weltweit ausgewertet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/implantfiles\/implantfiles-103.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Urteil in Augsburg: Dieselfahrer erh&auml;lt den vollen Kaufpreis zur&uuml;ck<\/strong><br>\nDer Augsburger Richter Rudolf Weigell sah zu einem solchen Abzug zulasten des Kunden nun keinen Anlass. Er geht im Urteil davon aus, dass ein sittenwidriges Verhalten der Volkswagen AG vorliegt, da eine Software eingebaut worden sei, die zur Manipulation von Abgasgrenzwerten gef&uuml;hrt habe. Der Konzern habe das Ziel verfolgt, mit der T&auml;uschung der Kunden Umsatz und Gewinn zu erzielen, hei&szlig;t es in dem Urteil, das unserer Redaktion vorliegt. Volkswagen sei daher nach Paragraf 826 BGB zu Schadenersatz verpflichtet (Az.: 021 O 4310\/16).<br>\nDer M&uuml;nchner Anwalt Markus Klamert und seine Kanzleikollegen vertreten mehrere tausend vom Dieselskandal betroffene Autobesitzer. Mit dem Augsburger Urteil habe die Kanzlei erstmals ihre in hunderten Verfahren ge&auml;u&szlig;erte Meinung durchsetzen k&ouml;nnen, dass derjenige, der t&auml;uscht und betr&uuml;gt, keine Vorteile daraus ziehen d&uuml;rfe, sagt Klamert. Das letzte Wort ist aber nicht gesprochen: Volkswagen kann gegen das Urteil noch in Berufung gehen, sagt Christoph Kern, der Sprecher des Landgerichts. Dann muss sich das Oberlandesgericht mit dem Fall besch&auml;ftigen. (&hellip;)<br>\nDer Dieselskandal hat deutschlandweit eine Klagewelle ausgel&ouml;st. Auch am Augsburger Landgericht gibt es deshalb einen Rekordstand an Klagen dazu. Mehrere hundert Verfahren waren nach Angaben eines Sprechers zuletzt anh&auml;ngig. Die meisten Klagen richten sich gegen VW. Es gibt aber auch einige F&auml;lle, in denen K&auml;ufer der Marken Audi oder Skoda eine R&uuml;ckabwicklung ihres Kaufvertrags erstreiten wollen. Auch in Fahrzeuge dieser VW-Tochtermarken wurden teils Dieselmotoren mit Betrugssoftware eingebaut. Die Manipulationstechnik sorgte daf&uuml;r, dass die Autos auf dem Pr&uuml;fstand bessere Abgaswerte hatten als bei normalen Fahrten auf der Stra&szlig;e.<br>\nMehrere hundert Verfahren seien derzeit anh&auml;ngig, sagt ein Gerichtssprecher. Die meisten Klagen richten sich gegen VW. Es gibt aber auch einige F&auml;lle, in denen K&auml;ufer der Marken Audi und Skoda eine R&uuml;ckabwicklung ihres Kaufvertrags erstreiten wollen. Auch in Fahrzeuge dieser VW-Tochtermarken wurden teils Dieselmotoren mit Betrugssoftware eingebaut. Die Manipulations-Technik sorgte daf&uuml;r, dass die Autos auf dem Pr&uuml;fstand bessere Abgaswerte hatten, als bei normalen Fahrten auf der Stra&szlig;e.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/augsburg\/Urteil-in-Augsburg-Dieselfahrer-erhaelt-den-vollen-Kaufpreis-zurueck-id52761111.html\">Augsburger Allgemeine<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Elite-Uni erw&auml;gt Stellenabbau &ndash; Exzellenter Sparzwang<\/strong><br>\nDie Uni K&ouml;ln hat einen Exzellenzstatus, erwartet also Millionen F&ouml;rdergelder f&uuml;r ihre Spitzenforschung. Trotzdem hat sie sich einen Sparkurs verordnet, der auf harsche Kritik st&ouml;&szlig;t. Was ist da los?<br>\n&Uuml;berf&uuml;llte H&ouml;rs&auml;le, zu wenig Dozenten &ndash; an Deutschlands Universit&auml;ten fehlt dringend Geld f&uuml;r die Lehre, und wenn es dann eine Finanzspritze gibt, geht sie in die Forschung. So lautet im Kern die Kritik an der Exzellenzstrategie &ndash; dem milliardenschweren Programm von Bund und L&auml;ndern zur F&ouml;rderung von Spitzenforschung in Deutschland. Die Universit&auml;t K&ouml;ln ist ein Beispiel f&uuml;r dieses Dilemma.<br>\nDie Hochschule gilt als Elite-Uni. Sie erwartet mit vier sogenannten Exzellenzclustern ab Januar 2019 einen &uuml;ppigen Geldsegen f&uuml;r ausgew&auml;hlte Forschungsgebiete &ndash; und muss trotzdem sparen. Das Haushaltsdefizit belaufe sich auf rund 17 Millionen Euro pro Jahr, sagt Pressesprecher Patrick Honecker dem SPIEGEL. &ldquo;Das ist die Summe, die wir derzeit pro Jahr mehr ausgeben, als wir &uuml;ber den Landeshaushalt bekommen.&rdquo; Allein 11 Millionen Euro davon entfielen auf Bewirtschaftungskosten wie Mieten und Strom.<br>\nSparen, Stellen streichen<br>\nDie Universit&auml;t hat deshalb in diesem Jahr bereits 17 Millionen Euro eingespart. K&uuml;nftig soll eine &auml;hnliche Summe eingespart werden. Potenzial daf&uuml;r sieht man unter anderem bei den Personalkosten, wie Honecker sagt.<br>\nIm Klartext: es sollen Stellen wegfallen. Wer an der Uni befristet besch&auml;ftigt ist, dessen Vertrag wird unter Umst&auml;nden nicht verl&auml;ngert, sondern l&auml;uft aus. Wie viele und welche Stellen genau betroffen sein werden, ist den Angaben zufolge noch unklar. Es sollen auch Ausgaben f&uuml;r angemietete Geb&auml;ude reduziert werden. Der Sparkurs betreffe alle Fakult&auml;ten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/lebenundlernen\/uni\/elite-uni-koeln-muss-sparen-trotz-geldsegen-fuer-spitzenforschung-a-1240049.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/nationaler-bildungsbericht-merkel-ruft-bildungsrepublik-aus-1545858.html\">Bildungsrepublik Deutschland<\/a>&ldquo;, der Wahnsinn der &ldquo;Schwarzen Null&rdquo;, und Merkel und Altmaier wollen sogar von viel zu wenig Geld noch 20 Milliarden Euro j&auml;hrlich an Unternehmen verschenken, die jetzt schon <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/altmaier-will-die-steuern-fuer-unternehmen-senken-15832960.html\">viel zu wenig Steuern zahlen<\/a> &ndash; es ist einfach unfa&szlig;bar traurig, wer in diesem Land ohne Sinn und Verstand beg&uuml;nstigt wird, wo &uuml;berall Geld fehlt und wie unsere einstmals guten Universit&auml;ten ruiniert worden sind.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Weg frei f&uuml;r den Digitalpakt Schule<\/strong><br>\nMehrere Fraktionen im Bundestag sind daf&uuml;r, dass der Bund k&uuml;nftig in die Digitalisierung von Schulen investieren darf. Die Gro&szlig;e Koalition hat sich gemeinsam mit FDP und Gr&uuml;nen auf einen entsprechenden Entwurf geeinigt &ndash; damit w&auml;re die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit im Parlament f&uuml;r eine &Auml;nderung des Grundgesetzes erreicht.<br>\nSPD und Union hatten wochenlang mit FDP und Gr&uuml;nen &uuml;ber einen entsprechenden Gesetzentwurf von Finanzminister Olaf Scholz (SPD) verhandelt. Die beiden Oppositionsparteien beharrten darauf, dass der Bund k&uuml;nftig nicht nur in die Technik, sondern auch in Schulpersonal investieren d&uuml;rfen soll.<br>\nScholz sprach von einer &ldquo;guten Nachricht f&uuml;r alle Eltern&rdquo;: Durch das Gesetz r&auml;ume man unn&ouml;tige H&uuml;rden bei der Modernisierung der Schulen beiseite. (&hellip;)<br>\nAllein f&uuml;r die geplante Schuldigitalisierung sind f&uuml;nf Milliarden Euro vom Bund vorgesehen &ndash; das Programm ist auch als &ldquo;Digitalpakt Schule&rdquo; bekannt. Unter anderem sollen Schulen in Deutschland Geld f&uuml;r Laptops, Notebooks und Tablets erhalten. Gef&ouml;rdert werden soll auch WLAN an Schulen, die Entwicklung von p&auml;dagogischen Lern- und Kommunikationsplattformen, Schulserver und interaktive Tafeln.<br>\nBildung ist in der Bundesrepublik Sache der L&auml;nder &ndash; damit der Bund durch Investitionen eingreifen darf, muss das Grundgesetz entsprechend ge&auml;ndert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/schulen-digitalisierung-grundgesetz-101.html\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ist diese Grundgesetz-&Auml;nderung tats&auml;chlich Anla&szlig; zum Jubeln? Welche Unternehmen werden an der Digitalisierung der Schulen beteiligt? Profitieren wirklich die Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler oder doch eher die Konzerne? Bitte lesen\/sehen Sie dazu auch &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45596\">Ein Bauherr beginnt auch nicht mit dem Dach. Die digitale Revolution verbaut unseren Kindern die Zukunft.<\/a>&rdquo; und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46702\">Video mit dem 30. Pleisweiler Gespr&auml;ch. Thema: &bdquo;Verbaut die digitale Revolution unseren Kindern die Zukunft? &ndash; Erkenntnisse aus der Evolutions- und Hirnforschung&ldquo;<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Mehr BAf&ouml;G f&uuml;r weniger Studierende<\/strong><br>\nTrotzdem leben immer mehr Studierende unter Hartz-IV-Niveau<br>\nIn den n&auml;chsten zwei Jahren will die Bundesregierung die S&auml;tze des Bundesausbildungsf&ouml;rderungsgesetzes (BAf&ouml;G) erh&ouml;hen. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) stellte dazu ein Eckpunktepapier vor. Laut &bdquo;Trendumkehr bis 2021&ldquo; soll der H&ouml;chstsatz schrittweise von 735 Euro um mehr als 15 Prozent auf 850 Euro steigen, die Wohnpauschale von 250 auf 325 Euro. Zudem soll die pers&ouml;nliche Verm&ouml;gensgrenze von 7 500 auf 8 200 Euro und die Freibetr&auml;ge auf das Einkommen der Eltern um neun Prozent erh&ouml;ht werden. Au&szlig;erdem will Karliczek Studierenden die Angst vor lebenslangen Schulden nehmen. Deswegen soll das Darlehen bei nachgewiesen geringem Einkommen nach 20 Jahren erlassen werden. Im Koalitionsvertrag sind f&uuml;r alle Ma&szlig;nahmen im Zeitraum von 2018 bis 2021 zus&auml;tzlich eine Milliarde Euro vorgesehen. Die letzte Erh&ouml;hung fand 2016 statt. Davor blieben die S&auml;tze &uuml;ber zehn Jahre hinweg unver&auml;ndert.<br>\nDas Deutsche Studentenwerk (DSW) begr&uuml;&szlig;te die Anhebung, zweifelt jedoch, ob es sich dabei um eine &bdquo;Trendwende&ldquo; handelt. &bdquo;Eine regelm&auml;&szlig;ige, automatisierte BAf&ouml;G-Erh&ouml;hung ist besser als viele Jahre der Stagnation, die dann mit einem erneuten &sbquo;gro&szlig;en Wurf&lsquo; wieder kompensiert werden sollen&ldquo;, sagte DSW-Generalsekret&auml;r Achim Meyer auf der Heyde. Die Vers&auml;umnisse der vergangenen Jahre zeige sich daran, dass mittlerweile viele Studierende, die selbst den BAf&ouml;G-H&ouml;chstsatz erhalten, unter das Hartz-IV-Niveau gerutscht seien. Derzeit sei dies in 88 von 96 deutschen Hochschulst&auml;dten der Fall, wie aus einer Studie des Moses-Mendelssohn-Instituts hervorgeht. Selbst nach den 2019 eintretenden Erh&ouml;hungen sei dies weiterhin in 20 St&auml;dten der Fall, in denen ein Drittel aller Studierenden wohnen. &bdquo;Dabei ist nat&uuml;rlich klar, dass der Hartz-IV-Satz das absolute Minimum darstellen sollte f&uuml;r ein Leben in Deutschland&ldquo;, sagt Stefan Brauckmann, der gesch&auml;ftsf&uuml;hrende Direktor des Moses-Mendelssohn-Instituts.<br>\nAuch die Begrenzung auf die Regelstudienzeit h&auml;lt Meyer auf der Heyde f&uuml;r realit&auml;tsfern, da viele Studierende neben dem Studium arbeiten gehen. &bdquo;Wer eine echte Trendumkehr will, der muss die Studienrealit&auml;t ber&uuml;cksichtigen. F&uuml;r den Gro&szlig;teil der Studierenden reicht die F&ouml;rderungsh&ouml;chstdauer, gekoppelt an die Regelstudienzeit, nicht aus. Wie es der Wissenschaftsrat bei der k&uuml;nftigen Finanzierung von Studienpl&auml;tzen fordert, sollte auch hier die Regelstudienzeit zuz&uuml;glich mindestens einem Semester gelten&ldquo;, sagt der DSW-Generalsekret&auml;r.<br>\nDer studentische Dachverband &bdquo;Freier Zusammenschluss von StudentInnenschaften&ldquo; kritisiert in einer Pressemitteilung: &bdquo;Um studentischer Wohnungsnot zu begegnen, gen&uuml;gt eine einmalige Anhebung der Wohnpauschale im BAf&ouml;G als losgel&ouml;ste Ma&szlig;nahme nicht. Wir brauchen Investitionen in sozialen und studentischen Wohnungsbau sowie eine funktionierende Mietpreisbremse.&ldquo; Dar&uuml;ber hinaus sei es perspektivisch notwendig, das BAf&ouml;G zu einem Vollzuschuss zu entwickeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/de\/5047\/innenpolitik\/9899\/Mehr-BAf%C3%B6G-f%C3%BCr-weniger-Studierende.htm\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Jens Lehmann &ndash; Der Torh&uuml;ter und die Moral<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here Elfmeterkiller wollte stets ehrlich sein. Doch seine Steuerakte zeigt Konten auf einer Kanalinsel, unversteuertes Einkommen und doppelt kassiertes Kindergeld. [&hellip;]<br>\n2010 schrieb Lehmann ein Buch, an dessen Ende er eine Hoffnung formulierte: &bdquo;Dass alle, mit denen ich zusammengearbeitet habe, eins sagen k&ouml;nnen: dass ich ein korrekter, zuverl&auml;ssiger und vor allem ehrlicher Mensch bin.&ldquo;<br>\nDoch Lehmann hat noch ein sechstes Gesicht: Steuers&uuml;nder. Dem Handelsblatt liegt seine Akte aus dem Finanzamt M&uuml;nchen, Abteilung I, Steuerfahndung vor. Auf 117 Seiten beschreiben die Beamten, wie Lehmann mit in ihren Augen &bdquo;erh&ouml;hter krimineller Energie&ldquo; einen Trick nach dem anderen ausprobierte, um den Staat zu hintergehen, dessen Nationalfarben er trug.<br>\nEine Anklage konnte Lehmann abwenden. Er zahlte Steuern nach, dazu eine Geldauflage. Juristisch gilt er damit weiterhin als unschuldig. Als ehrlich wohl kaum.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/steuern-recht\/steuern\/ex-nationalspieler-jens-lehmann-der-torhueter-und-die-moral\/23662466.html?ticket=ST-6664755-NwkJb2gxFwrgTFIuPS5S-ap5\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Immerhin hat Lehmann stets die Nationalhymne lauthals mitgesungen und sich nie mit Erdogan ablichten lassen. Aus Fu&szlig;ballfan-Sicht hat er also alles richtig gemacht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Fr&uuml;herer Obdachloser zu Friedrich Merz &ndash; &bdquo;Macht wieder auf dicke Hose&ldquo;<\/strong><br>\nEnrico J. fand 2004 als Obdachloser das Notebook von Friedrich Merz mit wichtigen Daten. Als Dank erhielt er Merz&rsquo; Buch. Die taz hat mit ihm gesprochen. [&hellip;]<br>\n&ndash; Dem &bdquo;Stra&szlig;enfeger&ldquo; haben Sie 2010 erz&auml;hlt, dass Sie das Notebook dann beim Bundesgrenzschutz abgegeben haben.<br>\nJa, weil das eine offizielle Beh&ouml;rde war und die damals am Ostbahnhof sa&szlig;en. Ich h&auml;tte das Ding auch auf dem Schwarzmarkt verkaufen k&ouml;nnen, da waren s&auml;mtliche Daten der Bundesregierung drauf. Als Adresse habe ich beim Bundesgrenzschutz die der damaligen Obdachlosenhilfe angegeben. Vier Wochen sp&auml;ter bekam ich von einer Sozialarbeiterin als Dank von Friedrich Merz sein neues Buch in die Hand gedr&uuml;ckt.<br>\n&ndash; Mit dem Titel &bdquo;Nur wer sich &auml;ndert, wird bestehen. Vom Ende der Wohlstandsillusion &ndash; Kursbestimmung f&uuml;r unsere Zukunft&ldquo;.<br>\nGenau. Mit der Widmung: &bdquo;Vielen Dank an den ehrlichen Finder&ldquo;. Das fand ich echt total unversch&auml;mt. Ich habe das Buch sofort in die Spree geschmissen. Er wusste ja von der angegebenen Adresse genau, dass ich obdachlos war, doch ihm war das nicht mal einen Cent wert. Richtig schei&szlig;e.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!5552775\/?fbclid=IwAR07oEXp3PEW2s8viniikgfXVAVAAK80FD6d251C2WlkX-ss3MHYyv250c8\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Aufstehen f&uuml;r Julian Assange &ndash; heute um 18.15 vor dem Brandenburger Tor<\/strong><br>\nLiebe Nachdenkende und Aufst&auml;ndische,<br>\n&bdquo;Es liegt an uns zu protestieren. Wir sind die letzte Hoffnung f&uuml;r Julian Assange und wie ich f&uuml;rchte, auch f&uuml;r die freie Presse&ldquo;, so Chris Hedges im Beitrag auf den NachDenkSeiten <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47287\">Julian Assange wird ans Messer geliefert<\/a>.<br>\nAssange hat f&uuml;r uns alle unglaublich viel geleistet. Ihm ist auch zu verdanken, dass Edward Snowden aus Hongkong in Sicherheit fliehen konnte. Jetzt liegt es an uns ihm zu helfen! Um den dort zitierten Hilferuf der Mutter von Julian Assange weiter in die &Ouml;ffentlichkeit zu tragen, rufen wir dazu auf, an unserer spontanen Demonstration am Montag, den 26.11.2018 ab 18 Uhr <a href=\"https:\/\/goo.gl\/maps\/U59DvnmjQxy\">auf dem Pariser Platz vor der US-amerikanischen Botschaft und dem Brandenburger Tor<\/a> teilzunehmen.<br>\n<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47313\">Bitte informiert<\/a> alle vorhandenen Beziehungen und Kontakte zum Protest. Schreibt Journalisten, Politikern und allen die ihr kennt. Wenn m&ouml;glich, sprecht Sie pers&ouml;nlich an, oder telefonisch, oder &uuml;ber &ldquo;soziale Medien&rdquo;. Versendet den Artikel per Mail. Oder druckt ihn zum aus zum verteilen, oder um ihn an &ouml;ffentlichen Pl&auml;tzen oder in der Bahn liegen zu lassen. Solange die gro&szlig;en Medien schweigen, m&uuml;ssen wir selbst die &Ouml;ffentlichkeit informieren.<br>\nEs geht hier nicht nur um die Person Julian Assange, sondern auch um das was er verk&ouml;rpert: die Pressefreiheit!<br>\nSobald er aus der Botschaft vertrieben wird, wird er in den Vereinigten Staaten wegen seiner Ver&ouml;ffentlichungen vor Gericht gestellt. Dies wird einen neuen und gef&auml;hrlichen juristischen Pr&auml;zedenzfall schaffen, den die Trump-Administration und k&uuml;nftige Regierungen gegen andere Publizisten und Medien anwenden werden, einschlie&szlig;lich derjenigen, die Teil des Mobs sind, der versucht, Assange zu lynchen. Das Schweigen &uuml;ber die Behandlung von Assange ist nicht nur ein Verrat an ihm, sondern ein Verrat an der Pressefreiheit.<br>\nLa&szlig;t uns gemeinsam dagegen aufstehen!<br>\nQuelle: NachDenkSeiten Gespr&auml;chskreis Charlottenburg\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-47421","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/47421","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=47421"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/47421\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":47429,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/47421\/revisions\/47429"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=47421"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=47421"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=47421"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}