{"id":47452,"date":"2018-11-27T08:50:12","date_gmt":"2018-11-27T07:50:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47452"},"modified":"2018-11-27T08:50:12","modified_gmt":"2018-11-27T07:50:12","slug":"hinweise-des-tages-3255","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47452","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47452#h01\">Frankreich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47452#h02\">Krim<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47452#h03\">Kritik an &ldquo;desastr&ouml;ser Situation&rdquo; &ndash; SPD-Abgeordneter B&uuml;low tritt aus Partei aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47452#h04\">Interview: Dagdelen (LINKE) kritisiert Migrationspakt und &bdquo;Angstkampagne&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47452#h05\">Das hat Merz nicht verdient<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47452#h06\">Die T&uuml;rklinkentheorie als Schwachstelle im Skripal-Fall<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47452#h07\">EU ebnet Weg f&uuml;r Verkauf der HSH-Bank an private Investoren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47452#h08\">Opfer der Wohnungspolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47452#h09\">Hartz IV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47452#h10\">Eine halbe Million Minijobber mehr?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47452#h11\">Wirtschaftsverb&auml;nde wollen sich wichtigmachen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47452#h12\">So gro&szlig; ist die Krise im Fernverkehr wirklich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47452#h13\">Das sind Deutschlands gr&ouml;&szlig;te Vermieter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47452#h14\">Das System versagt &ndash; und bringt Patienten in Gefahr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47452#h15\">Kik wehrt sich gegen Schmerzensgeld f&uuml;r Karatschi-Opfer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47452#h16\">Die M&auml;r von der Chancengleichheit<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Frankreich<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Paris versinkt im puren Chaos: &ldquo;Gelbwesten&rdquo; bringen Wut der B&uuml;rger auf die Stra&szlig;en<\/strong><br>\nWas als Protest gegen die Kraftstofferh&ouml;hungen der sogenannten Gelbwesten in Frankreich anfing, hat sich nunmehr zur Bewegung gegen die Regierungspolitik gewandelt. &Uuml;ber 100.000 Menschen gingen allein am Samstag auf Frankreichs Stra&szlig;en. In Paris verursachten die Regierungsgegner pures Chaos. Sie zogen eine Spur der Zerst&ouml;rung nach sich, legten gro&szlig;e Feuer und zerschmetterten Schaufenster von Luxus-L&auml;den. Die Polizei antwortete mit Tr&auml;nengas und Wasserwerfern.<br>\nDie Bewegung &ldquo;Gelbe Westen&rdquo; ist in den letzten Wochen gewachsen, nachdem die Regierung eine Steuererh&ouml;hung f&uuml;r Kraftstoffe, einschlie&szlig;lich Benzin und Diesel, ab dem 1. Januar 2019 ank&uuml;ndigte, um gegen den Klimawandel zu k&auml;mpfen.<br>\nHunderttausende haben offensichtlich die Nase gestrichen voll und f&uuml;hlen sich benachteiligt, beraubt durch die &ldquo;ewige Politik f&uuml;r Reiche&rdquo;. Sie stellen sich gegen die Reformpolitik, die der franz&ouml;sische Pr&auml;sident Emmanuel Macron verfolgt. Einer Umfrage zufolge wird die Ansicht von weiten Teilen der Gesellschaft geteilt, und Dreiviertel der Franzosen bef&uuml;hrworten die Proteste. Wir haben einige Eindr&uuml;cke von der geballten Wut auf den Stra&szlig;en von Paris zusammengefasst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/kurzclips\/79931-paris-versinkt-im-puren-chaos\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Interessant &ndash; und typisch &ndash; ist, dass Sie in den gro&szlig;en deutschen Medien kaum etwas zum Thema finden. Offenbar passen die Massenproteste nicht ins Schema der Gatekeeper. <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Bereitschaftspolizei geht gegen Massenproteste in Paris vor<\/strong><br>\nAls sich am Samstag in Frankreich erneut Hunderttausende an den Protesten der &bdquo;gelben Westen&ldquo; gegen Pr&auml;sident Emmanuel Macron beteiligten, ging die Bereitschaftspolizei mit brutaler Gewalt gegen eine Demonstration auf den Champs-&Eacute;lys&eacute;es in Paris vor. Laut Angaben des Innenministeriums nahmen 106.000 Menschen an 1.600 Protestveranstaltungen in ganz Frankreich teil, alleine auf den Champs-&Eacute;lys&eacute;es marschierten 8.000 Demonstranten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2018\/11\/27\/fran-n27.html\">WSWS<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Dieser Protest ist eine Warnung in Richtung &Eacute;lys&eacute;e-Palast&ldquo;<\/strong><br>\nDie aktuellen Proteste in Frankreich seien Ausdruck sozialer Ungerechtigkeit, sagte die franz&ouml;sische Journalistin C&eacute;cile Calla im Dlf. Ein Teil der Bev&ouml;lkerung f&uuml;hle sich offenbar nicht von der Politik geh&ouml;rt. Diese Art der Bewegung sei neu, weil sie nicht durch eine Partei oder Organisation entstanden sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ausschreitungen-in-frankreich-dieser-protest-ist-eine.694.de.html?dram:article_id=434204\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><strong>Jupiters Eskapaden <\/strong><br>\nNach einer Umfrage sind nur noch 29 Prozent der Franzosen mit ihrem Pr&auml;sidenten zufrieden. Sein gl&uuml;ckloser Vorg&auml;nger Fran&ccedil;ois Hollande, der Macron als Pr&auml;sident der Superreichen bezeichnete, erlebte bei der Vorstellung seines neuen Buches &raquo;Lektionen der Macht&laquo; im ganzen Land einen unerwarteten Andrang. Das liegt sicherlich daran, dass der letzte sozialdemokratische Pr&auml;sident zwar unbeliebt war, aber eines konnte man ihm nie unterstellen: Arroganz. Das aber werfen 80 Prozent der Franzosen dem neuen Pr&auml;sidenten vor. Dazu beigetragen haben etliche Vorf&auml;lle im In- und Ausland. Bei dem Besuch einer Schule wird er von einem Sch&uuml;ler mit &raquo;Hallo Manu&laquo; (Kosename f&uuml;r Emmanuel) angesprochen, und der bekommt sofort eine Lektion erteilt: &raquo;Ich bin der Pr&auml;sident, ich werde mit &rsaquo;Monsieur le pr&eacute;sident&lsaquo; angeredet.&laquo; Ein paar Wochen sp&auml;ter wird er von einem arbeitslosen G&auml;rtner angesprochen. &raquo;Ich brauche nur &uuml;ber die Stra&szlig;e zu gehen und finde was [einen Arbeitsplatz] f&uuml;r Sie&laquo;, sagte Macron, &raquo;zum Beispiel im Hotelgewerbe oder in der Gastronomie.&laquo; In Colombey les Deux &Eacute;glises, wo General de Gaulle begraben ist, weist er Rentnerinnen zurecht, die sich &uuml;ber die neue Rentensteuer beklagen: &raquo;Das Einzige, was man nicht machen darf, ist, sich zu beschweren.&laquo; Protestierende Arbeiter erkl&auml;rt er kurzerhand zu Analphabeten. Anl&auml;sslich eines Besuches in D&auml;nemark erfuhren die Franzosen aus dem Mund ihres Pr&auml;sidenten, dass sie ein gallisches Volk sind, das gegen Ver&auml;nderungen ist.<br>\nDazu kommt ein aufwendiger Lebensstil: F&uuml;r den &Eacute;lys&eacute;epalast wird neues Geschirr bei einer renommierten Porzellanmanufaktur bestellt, teure Umbauten sind geplant, und auch das 34.000 Euro teure Schwimmbad in der Sommerresidenz Fort Br&eacute;gan&ccedil;on kommt bei der Bev&ouml;lkerung nicht gut an. Ebenso wirft die seit August schwelende Affaire Benalla &ndash; einer seiner Leibw&auml;chter, der sich Polizeibefugnisse anma&szlig;te und linke Demonstranten verpr&uuml;gelte &ndash; ein schlechtes Licht auf den Staatschef. &hellip;<br>\nDie Opposition ist immer noch schwach. Die traditionelle Rechte ist zerstritten, und Macron macht in ihren Augen ja auch vieles richtig. Der fr&uuml;here Front National, von Marine Le Pen inzwischen in Rassemblement National (RN) umbenannt, hat massive Geldprobleme. Zum einen wegen der R&uuml;ckzahlung zweckentfremdeter EU-Gelder, zum anderen wegen der Blockierung von Teilen des Parteiverm&ouml;gens durch den Vater Jean-Marie Le Pen. Einzig Jean-Luc M&eacute;lenchon, Chef der linken Bewegung La France insoumise kann zur Zeit von der Unzufriedenheit der Franzosen profitieren.<br>\nIn den letzten Wochen gab es landesweit Demonstrationen und Proteste gegen Macron und seine Regierung. Die soziale Schieflage ist nicht mehr zu &uuml;bersehen. Den zahlreichen K&uuml;rzungen im Sozialbereich stehen niedrigere Steuers&auml;tze f&uuml;r Unternehmen und eine Minderung der Verm&ouml;genssteuer gegen&uuml;ber, die Arbeitslosigkeit stagniert auf hohem Niveau.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ossietzky.net\/22-2018&amp;textfile=4576\">Ossietzky<\/a><\/li>\n<li><strong>Auch in Belgien<\/strong><br>\nNicht nur in Frankreich, auch in Belgien demonstrieren seit mehr als einer Woche die &raquo;Gelben Westen&laquo; gegen die rasant gestiegenen Brennstoffpreise. Die Aktionen konzentrierten sich bislang auf die franz&ouml;sischsprachige Wallonie, doch auf Facebook k&uuml;ndigten Aktivisten nun an, den Protest auch auf Flandern ausweiten zu wollen, wie VRT Nieuws am Montag berichtete. &raquo;Wo wir aktiv werden, halten wir noch geheim&laquo;, sagte Marko Kleijn am Montag der Onlineausgabe der Tageszeitung Het Belang van Limburg. Der Niederl&auml;nder, der seit zehn Jahren in Genk wohnt und arbeitet, ist Administrator einer geschlossenen Facebook-Gruppe, zu der angeblich rund 5.000 Follower geh&ouml;ren. &raquo;Diese Gruppe ist dazu da, bald Belgien stillzulegen, bis die Verbrauchssteuern auf Brennstoff anst&auml;ndig nach unten gehen&laquo;, droht Kleijn. Aber er betont: &raquo;Wir wollen die Politiker treffen, nicht die B&uuml;rger.&laquo;<br>\nBislang sto&szlig;en die &raquo;Gelben Westen&laquo; in Flandern allerdings auf deutlich weniger Widerhall als in der Wallonie, wo der Funke aus Frankreich rasch &uuml;bersprang. Das liegt vor allem daran, dass die soziale Not im niederl&auml;ndischsprachigen Landesteil geringer ist als bei den franz&ouml;sischsprachigen Nachbarn. Zwar sind die Spritpreise gleich hoch, aber die Flamen verdienen im Schnitt besser. Au&szlig;erdem sind die Wallonen dringender aufs Auto angewiesen, weil der &ouml;ffentliche Nahverkehr schlechter ist. &raquo;In der Wallonie wohnen die Menschen weiter weg von ihrer Arbeit, sie m&uuml;ssen gr&ouml;&szlig;ere Entfernungen zur&uuml;cklegen&laquo;, erkl&auml;rte Maarten Matienko vom fl&auml;mischen Automobilklub VAB am vergangenen Donnerstag bei VRT Nieuws. Hinzu kommt: Belgien ist die europ&auml;ische Hochburg des Dieselautos, und der Preis f&uuml;r Diesel ist noch mehr gestiegen als der f&uuml;r Benzin.<br>\nSo haben die Wallonen schon fast zwei Wochen Aufruhr hinter sich. Immer wieder wurden Autobahnen blockiert, was zu gewaltt&auml;tigen Auseinandersetzungen mit der Polizei f&uuml;hrte. Weil die &raquo;Gelben Westen&laquo; zehn Tage lang mehrere Brennstoffdepots belagerten, wurden an manchen Tankstellen Benzin und Diesel knapp. Seit Montag k&ouml;nnen die Autofahrer aber erst einmal aufatmen: Die Barrikaden sind verschwunden, der Nachschub flie&szlig;t wieder. &raquo;Wir ruhen uns ein paar Tage aus und kehren dann irgendwo anders st&auml;rker zur&uuml;ck&laquo;, warnte allerdings am Montag ein Sprecher der &raquo;Gelben Westen&laquo; in Wierden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/344330.gelbe-westen-auch-in-belgien.html\">junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Krim<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Poroschenko verh&auml;ngt Kriegsrecht &ndash; was &uuml;ber den Erlass bekannt ist<\/strong><br>\nDer ukrainische Pr&auml;sident reagiert auf den Zwischenfall im Asowschen Meer mit einem Kriegserlass. Doch der muss erst durchs Parlament &ndash; die Hintergr&uuml;nde. [&hellip;]<br>\nDas ukrainische Gesetz zur Verh&auml;ngung des Kriegsrechts betrifft &uuml;brigens auch den Punkt Wahlen. Sie sind in solch einem Fall nicht m&ouml;glich &ndash; auch nicht die Vorbereitungen dazu.<br>\nAm 31. Dezember soll eigentlich die Vorwahlphase f&uuml;r die Pr&auml;sidentschaftswahlen beginnen, die f&uuml;r den 31. M&auml;rz geplant sind. Diese m&uuml;ssten dann verschoben werden. Poroschenkos Zustimmungswerte waren zuletzt schlecht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/ukraine-petro-poroschenko-verhaengt-kriegsrecht-was-ueber-den-erlass-bekannt-ist-a-1240522.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> In den <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Opinion_polling_for_the_Ukrainian_presidential_election,_2019\">letzten beiden Umfragen<\/a> lag Poroschenko bei 10,3% bzw. 9,2% klar hinter der &bdquo;Gasprinzessin&ldquo; Julija Tymoschenko und dem Schauspieler Wolodymyr Selenskyj, der absurderweise ansonsten den ukrainischen Pr&auml;sidenten in einer Fernsehserie mimt. Kopf an Kopf mit Poroschenko auf den Pl&auml;tzen drei bis sieben befinden sich &uuml;brigens noch der ehemalige Verteidigungsminister Hryzenko, der ehemalige Vize-Premier Boiko und der S&auml;nger Wakartschuk. Eine Aussetzung und Verschiebung der Wahlen kommt ihm daher nat&uuml;rlich sehr gelegen. Honi soit qui mal y pense.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Gezielte Provokation<\/strong><br>\nZwischen der Ukraine und Russland drohen jetzt auch massive Spannungen im Schwarzen Meer. Dies sei letztlich keine &Uuml;berraschung, kommentiert Florian Kellermann. Denn Russland setze weiterhin mit allen Mitteln auf eine Destabilisierung der Ukraine, um das Land von seinem prowestlichen Kurs abzubringen.<br>\n&Uuml;ber Monate hat sich angedeutet, dass sich die Lage im Schwarzen und Asowschen Meer zuspitzt. Denn Russland nutzt die Annexion der Krim vor knapp vier Jahren immer schamloser aus &ndash; wirtschaftlich, politisch und milit&auml;risch.<br>\nUnter anderem durch seine Kontrolle &uuml;ber die Zufahrt aus dem Schwarzen ins Asowsche Meer. Moskau schikaniert ukrainische Frachtschiffe mit Kontrollen und w&uuml;rgt so die Wirtschaft der ukrainischen Hafenst&auml;dte Mariupol und Berdjansk ab. Das Ziel ist dasselbe wie beim Krieg im Donezbecken: Das Nachbarland soll destabilisiert werden. In der Hoffnung, geschw&auml;cht werde es von seinem pro-westlichen Kurs abr&uuml;cken und in die Arme Moskaus zur&uuml;ckkehren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/zwischenfall-im-schwarzen-meer-gezielte-provokation.720.de.html?dram:article_id=434275\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Dieser Kommentar gew&auml;hrt wieder tiefe Einblicke in die Haltung deutscher &bdquo;Qualit&auml;tsjournalisten&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Botschaft<\/strong>\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/181127-hdt-01.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/181127-hdt-01-small.jpg\" alt=\"\" title=\"\" width=\"459px\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Kritik an &ldquo;desastr&ouml;ser Situation&rdquo; &ndash; SPD-Abgeordneter B&uuml;low tritt aus Partei aus<\/strong><br>\nDer SPD-Abgeordnete Marco B&uuml;low gilt als Kritiker von Parteichefin Andrea Nahles. Nun verl&auml;sst er die Partei. Dem Bundestag will er aber weiter als fraktionsloser Abgeordneter angeh&ouml;ren. [&hellip;]<br>\nB&uuml;low kritisiert seit Monaten die SPD und den Kurs von Parteichefin Andrea Nahles. Er gilt als entschiedener Gegner der Gro&szlig;en Koalition. Vor wenigen Monaten schloss er sich der &ldquo;Aufstehen&rdquo;-Bewegung von Linksfraktionschefin Sahra Wagenknecht an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/abgeordneter-marco-buelow-tritt-aus-spd-aus-rueckschlag-fuer-andrea-nahles-a-1240575.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Diese Entscheidung ist nat&uuml;rlich konsequent, aber doch bedauerlich, verliert die SPD so doch einen der ganz wenigen kritischen Bundespolitiker.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Interview: Dagdelen (LINKE) kritisiert Migrationspakt und &bdquo;Angstkampagne&rdquo;<\/strong><br>\nDer Pakt benennt in keiner Weise die Ursachen der Migration. Ich finde es falsch, dass die Migration im Text als &bdquo;Quelle des Wohlstands, der Innovation und der nachhaltigen Entwicklung&ldquo;  dargestellt wird &ndash; und dass diese Auswirkungen angeblich durch eine besser gesteuerte Migrationspolitik optimiert werden k&ouml;nnen. Das Gegenteil ist der Fall. (&hellip;) Migration ist Ausdruck von globaler Ungleichheit, eine Folge von unterschiedlichen Entwicklungen und der Kluft zwischen Arm und Reich. Das war auch die Kritik der afrikanischen L&auml;nder, die vehement eingefordert haben, dass die Ursachen der Migration bek&auml;mpft werden m&uuml;ssen. Ihre Forderung nach umfangreichen Investitionen zur wirtschaftlichen Entwicklung in den Herkunftsl&auml;ndern ist angesichts der sozialen Verwerfungen als eine der Ursachen f&uuml;r Migration absolut richtig. Vertreter der afrikanischen Staaten haben in New York erkl&auml;rt, was auch ich bei diesen Konferenzen immer betont habe: Man muss auch ein Recht auf Nicht-Migration haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sevimdagdelen.de\/die-bundesregierung-hat-den-boden-fuer-eine-angstkampagne-bereitet\/\">Sevim Dagdelen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Das hat Merz nicht verdient<\/strong><br>\nEs mangelt in der Aufregung um Friedrich Merz&rsquo; Gehalt eindeutig an Empathie: f&uuml;r Friedrich Merz. Der Mensch vergleicht sich ja mit denen, die ihn umgeben. Und hat jemand mal dar&uuml;ber nachgedacht, was es hei&szlig;t, auf der Arbeit st&auml;ndig mit Leuten zu tun zu haben, die teils im Monat mit mehreren Millionen nach Hause gehen? Bei Blackrock, wo Merz auch arbeitet, verdient der Chef ja knappe 30 Millionen im Jahr. Und wenn man selber auf Nachfragen antworten muss, dass man &ldquo;jedenfalls nicht weniger&rdquo; als eine Million nach Hause schafft?<br>\nEben, da f&uuml;hlt man sich erb&auml;rmlich. Bestenfalls wie gehobene Mittelschicht.<br>\nWomit wir bei einem tieferen Problem w&auml;ren. In den vergangenen Tagen ist viel dar&uuml;ber nachgedacht worden, wie schlecht es f&uuml;r einen Politiker ist, so viel Geld zu haben. Und ob das jetzt eine typisch deutsche Neiddebatte ist oder nicht.<br>\nViel wichtiger k&ouml;nnte eine andere Frage sein: Wie der v&ouml;llig normale Friedrich Merz in so relativ kurzer Zeit legal so reich geworden ist. Und wie verdient (oder wirtschaftlich erfolgreich) so etwas ist.<br>\nDie Antwort k&ouml;nnte spiegeln, was in den Jahrzehnten der Finanzglobalisierung schiefgelaufen ist &ndash; in der ein zunehmend absurder Teil der vermeintlichen Wertsch&ouml;pfung darauf beruhte, gar nichts wirklich sinnvolles zu produzieren, sondern mit dem Geld zu hantieren, das andere erwirtschaftet haben.<br>\nDann m&uuml;sste hier wom&ouml;glich dringend korrigiert werden, um die Spaltung unserer Gesellschaft zu stoppen, wie das erkl&auml;rterma&szlig;en auch Friedrich Merz m&ouml;chte. Nur dass dann nicht sicher ist, ob er daf&uuml;r der brennendste Kandidat w&auml;re.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/millionen-gehalt-hat-merz-das-verdient-kolumne-a-1239926.html\">SPON<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die T&uuml;rklinkentheorie als Schwachstelle im Skripal-Fall<\/strong><br>\nUm g&auml;ngige Theorien zu aktuellen Ereignissen zu widerlegen, werden oft Spezialkenntnisse ben&ouml;tigt und m&uuml;ssen Fakten gepr&uuml;ft werden. Im Skripal-Fall reicht kriminalistischer Sp&uuml;rsinn<br>\nDie Vergiftung der Skripals ist nicht das erste Ereignis mit enormen politischen Implikationen, dessen offizielle Version erhebliche Schwachstellen aufweist. Die Medien h&auml;tten als &ldquo;vierte Gewalt&rdquo; den Auftrag, diese aufzudecken. Anstatt aber offizielle Narrative kritisch zu hinterfragen, betrachten es Vertreter des Mainstream als ihre Aufgabe, zu deren Verbreitung beizutragen. W&auml;hrenddessen werden abweichende Positionen und ihre Anh&auml;nger in Nischen gedr&auml;ngt und verunglimpft. Die Regie erfolgt jeweils nach dem gleichen Drehbuch:<br>\nAuswahl geeignet erscheinender Fakten, erg&auml;nzt durch zweckdienliche Vermutungen und Interpretationen<br>\nSchuldzuweisung und Konstruktion eines Bedrohungsszenariums<br>\nForderung nach Bestrafung der Schuldigen durch &Auml;chtung, Sanktionen und Milit&auml;rschl&auml;ge<br>\nVerschweigen und Unterdr&uuml;ckung von unbequemen Fakten und Widerspr&uuml;chen partielle Akzeptanz von Einw&auml;nden sowie das Eingest&auml;ndnis, dass auch andere Deutungen der Ereignisse m&ouml;glich seien.<br>\nDer Eintritt in die letzte Phase geschieht meist nach einem l&auml;ngeren Zeitintervall, oftmals erst Jahrzehnte sp&auml;ter unter der &Auml;gide von Historikern. Das &ouml;ffentliche Interesse ist dann meist abgeebbt, eine Thematisierung durch die Medien erscheint nicht mehr opportun. Der Schuldspruch wurde fr&uuml;hzeitig gef&auml;llt und hat sich tief im Bewusstsein der Medienkonsumenten wie auch der Redakteure festgesetzt. Eine Revision w&uuml;rde ein erhebliches St&uuml;ck Arbeit bedeuten, wenn sie &uuml;berhaupt gewollt w&auml;re.<br>\nDie Kritik an offiziellen Theorien fokussiert sich auf deren Schwachpunkte. Um diese zu identifizieren und qualifizierte Gegenargumente vorzubringen, wird h&auml;ufig ein spezielles Fachwissen verlangt. In manchen F&auml;llen muss die M&ouml;glichkeit bestehen, Fakten zu &uuml;berpr&uuml;fen. Da dem Normalb&uuml;rger diese Voraussetzungen fehlen und er ebenso wenig bereit ist, einer kritischen Minorit&auml;t zu vertrauen, setzen sich alternative Sichtweisen allgemein nicht durch. Dieses Problem soll im Folgenden anhand von vier Ereignissen dieses Jahrhunderts illustriert werden, bevor auf die Andersartigkeit des Skripal-Falls eingegangen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Die-Tuerklinkentheorie-als-Schwachstelle-im-Skripal-Fall-4226080.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>EU ebnet Weg f&uuml;r Verkauf der HSH-Bank an private Investoren<\/strong><br>\nDie EU-Kommission gibt gr&uuml;nes Licht f&uuml;r den Verkauf der HSH Nordbank durch die Bundesl&auml;nder Hamburg und Schleswig-Holstein an private Investoren.<br>\nDamit kann das Institut als erste deutsche Landesbank privatisiert werden. Das Verfahren sei ohne weitere Staatshilfe mit einem positiven Kaufpreis &uuml;ber die B&uuml;hne gegangen und werde deshalb genehmigt, teilte die Br&uuml;sseler Beh&ouml;rde am Montag mit. EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager sprach von einer tragf&auml;higen L&ouml;sung. &ldquo;Auf der Grundlage des Gesch&auml;ftsplans des neuen privaten Eigent&uuml;mers kann die HSH zu einem rentablen Marktteilnehmer werden.&rdquo; Hamburg und Schleswig-Holstein mussten ihre Landesbank bis zum 28. Februar auf Druck der EU verkaufen. Investoren um Cerberus und J.C. Flowers bekamen f&uuml;r rund eine Milliarde Euro den Zuschlag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.reuters.com\/article\/eu-kommission-hsh-nordbank-idDEKCN1NV14E?il=0\">Reuters<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die &bdquo;guten&ldquo; Teile der HSH Nordbank wurden also nun an private Investoren verscherbelt und die &bdquo;schlechten&ldquo; Teile, inklusive der kompletten Schulden, bleiben beim Staat. Toll! W&auml;re Olaf Scholz nicht schon Finanzminister, k&ouml;nnte man sagen, er hat sich nun endg&uuml;ltig f&uuml;r h&ouml;here &Auml;mter qualifziert.<\/em><\/p>\n<p><em>Lesen Sie dazu auch auf den NachDenkSeiten: &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42672\">Teile der HSH Nordbank werden privatisiert, ihre Schulden werden sozialisiert und niemand stellt die Frage nach den Verantwortlichen<\/a>&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Opfer der Wohnungspolitik<\/strong><br>\nDass die Unterbringung Obdachloser kein Gnadenakt ist, sondern eine gesetzliche Pflicht der Kommunen, betonte Werena Rosenke, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAGW), am Montag gegen&uuml;ber jW. Jeder &raquo;unfreiwillig wohnungslose Mensch&laquo; habe Anrecht auf eine ordnungsrechtliche Unterbringung durch die Kommune, in der er sich aufhalte. Das gelte auch f&uuml;r Obdachlose aus osteurop&auml;ischen L&auml;ndern wie Polen oder Rum&auml;nien. Nach den letzten Sch&auml;tzungen der BAGW stieg die Zahl der Obdachlosen in der BRD allein von 2014 bis 2016 von 39.000 auf 52.000, die Zahl der Wohnungslosen in derselben Zeit um 150 Prozent auf rund 860.000. Grund f&uuml;r diesen Anstieg ist vor allem die desastr&ouml;se Lage auf dem Wohnungsmarkt.<br>\nDas Leben auf der Stra&szlig;e sei &raquo;schon immer schlimm&laquo; gewesen, so Rosenke, die Zahl der K&auml;ltetoten schwanke: &raquo;Wir hatten Winter, da waren es f&uuml;nf, und welche, da waren es 15.&laquo; Die Kommunen m&uuml;ssten einen am Bedarf ausgerichteten Bestand &raquo;menschenw&uuml;rdiger, m&ouml;glichst dezentraler Unterbringungsm&ouml;glichkeiten&laquo; bereitstellen. Dazu geh&ouml;rten auch &Uuml;bernachtungspl&auml;tze f&uuml;r Obdachlose mit Hund. Viele schliefen nur deshalb auf der Stra&szlig;e, weil sie ihren Hund nicht mitnehmen d&uuml;rften.<br>\nIn Berlin haben sich die Beh&ouml;rden nach einem Streit im Senat &uuml;ber die &Ouml;ffnung von U-Bahnh&ouml;fen f&uuml;r Obdachlose auf ein Konzept geeinigt. Die U-Bahnh&ouml;fe Moritzplatz (Linie U 8) und Lichtenberg (U 5) sollen als &raquo;K&auml;ltebahnh&ouml;fe&laquo; nachts ge&ouml;ffnet bleiben, wie Regina Kneiding, Sprecherin der Berliner Sozialbeh&ouml;rde am Montag gegen&uuml;ber jW best&auml;tigte. &raquo;Wir haben mit 1.200 &Uuml;bernachtungspl&auml;tzen in der K&auml;ltehilfe so viele wie nie. Aber es gibt immer Obdachlose, die diese Angebote nicht annehmen&laquo;, so Kneiding.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/344320.obdachlosigkeit-in-der-brd-opfer-der-wohnungspolitik.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Hartz IV<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Abschied von Hartz IV?<\/strong><br>\nSowohl die SPD Vorsitzende Andrea Nahles als auch der Vorsitzende der Bundesgr&uuml;nen verk&uuml;nden, Hartz IV &bdquo;hinter sich lassen&ldquo; zu wollen. Sind ihre Vorschl&auml;ge als ein Bruch mit der Logik der Agenda-Politik zu interpretieren?<br>\nSeit den Diskussionen &uuml;ber die Entscheidung der Essener Lebensmitteltafel, ab Januar 2018 vor&uuml;bergehend keine Berechtigungskarten mehr f&uuml;r ausl&auml;ndische &bdquo;Neukunden&ldquo; auszustellen, der anschlie&szlig;enden Interview&auml;u&szlig;erung des neuen Gesundheitsministers Jens Spahn (CDU), wonach der Bezug von Arbeitslosengeld II keine Armut bedeutet, sondern &bdquo;die Antwort unserer Solidargemeinschaft&ldquo; darauf sei, der Feststellung von Berlins Regierendem B&uuml;rgermeister Michael M&uuml;ller (SPD), dass Hartz IV keine Akzeptanz in der Bev&ouml;lkerung gefunden habe und am besten durch ein &bdquo;Solidarisches Grundeinkommen&ldquo; erg&auml;nzt w&uuml;rde, sowie der Ank&uuml;ndigung von Arbeits- und Sozialminister Hubertus Heil (SPD), mit Lohnkostenzusch&uuml;ssen mehr Langzeiterwerbslose in Arbeit zu bringen, ist Hartz IV aus einem Tabuthema wieder zu einem Topthema der (Medien-)&Ouml;ffentlichkeit geworden. (&hellip;)<br>\nHabecks Konzept wirkt sehr viel ambitionierter und reicht einerseits so weit, dass die Grenzen zum bedingungslosen Grundeinkommen fast verschwimmen; andererseits wird der materielle Kern von Hartz IV &ndash; die Abschaffung der Arbeitslosenhilfe &ndash; ebenso wenig problematisiert wie von Nahles. Gleichwohl enthalten die arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Konzepte der beiden Parteien wichtige Verbesserungen. Begr&uuml;ndet wird deren Notwendigkeit damit, dass Hartz IV nicht mehr zeitgem&auml;&szlig; sei und sich die Rahmenbedingungen seit dessen Inkrafttreten am 1. Januar 2005 (etwa durch die gesunkene Arbeitslosenzahl und den Fachkr&auml;ftemangel) wesentlich ge&auml;ndert h&auml;tten.<br>\nSelbstkritik sieht jedoch anders aus: Wer sich glaubw&uuml;rdig von den sogenannten Hartz-Gesetzen und Gerhard Schr&ouml;ders &bdquo;Agenda 2010&ldquo; distanziert, muss sie als gravierenden Fehler benennen und bekennen, dass diese Politik schon damals falsch war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2018\/11\/abschied-von-hartz-iv\/\">Christoph Butterwegge in Makroskop<\/a><\/li>\n<li><strong>Hartz IV &uuml;berwinden hei&szlig;t Hartz IV abschaffen<\/strong><br>\nWer eine wirkliche Kehrtwende in der Sozialpolitik will, muss auch sagen, wie sie umgesetzt werden soll. Jedenfalls nicht mit der Union, sagt Hilde Mattheis<br>\nEs ist h&ouml;chste Zeit, dass die Debatte zur &raquo;&Uuml;berwindung von Hartz IV&laquo; nicht nur von denen gef&uuml;hrt wird, die schon immer die Korrektur gefordert haben. Daher ist zu begr&uuml;&szlig;en, dass die Spitze der SPD anmahnt, dass &raquo;viele Menschen das Risiko von Armut und sozialer Ausgrenzung&laquo; erfahren und Vorschl&auml;ge machen um Abstieg zu verhindern und Aufstieg zu erm&ouml;glichen.<br>\nNiemand aber sollte eine solche Abkehr von Hartz IV als vorrangig taktische Notwendigkeit sehen, sondern mit der &Uuml;berzeugung, dass unser Sozialstaat wieder verl&auml;sslich wird und bei Bedarf Solidarit&auml;t und kollektive Absicherung garantiert. Denn Hartz IV ist das Symbol f&uuml;r gesellschaftlichen Abstieg, Angst, soziale K&auml;lte, Scham und Entw&uuml;rdigung. Viele ALG II-Empf&auml;ngerInnen, oftmals Menschen, die hart gearbeitet und wenig angespart haben, f&uuml;hlen sich durch dieses System in ihrer W&uuml;rde verletzt. Das schreiben sie zurecht vor allem der SPD zu. Zwar hatten auch die Gr&uuml;nen, die Union und die FDP die Reformen aus voller &Uuml;berzeugung mitgetragen, aber die SPD galt bis dahin als Schutzmacht gegen soziale Ungerechtigkeit. Stattdessen aber reihte sich die Sozialdemokratie ein in die Claqueure neoliberalen Gedankenguts.<br>\nWir m&uuml;ssen die Fehler der Vergangenheit eingestehen und klar benennen. Es geh&ouml;rt dazu, sich bei jenen Menschen zu entschuldigen, die wir mit dem sozialen Kahlschlag der Hartz-Reformen auf die Abw&auml;rtstreppe gesto&szlig;en haben, auf der sie kaum wieder hochkommen.<br>\nDer Sozialstaat muss klare Grunds&auml;tze verk&ouml;rpern: Der Staat muss seine B&uuml;rger*innen sch&uuml;tzen und sich um sie k&uuml;mmern. Soziale Sicherheit hei&szlig;t nicht Kampf gegeneinander, sondern ein solidarisches Miteinander. Profitinteressen haben in den Bereichen der sozialen Sicherheit wie Rente, Pflege, Gesundheit und Bildung nichts zu suchen. Sozialpolitik setzt gerechte Verteilung und die Orientierung am Gemeinwohl voraus.<br>\nNeben der Erh&ouml;hung des Mindestlohnes, der massiven Einschr&auml;nkung der Leih- und Zeitarbeit und der Werksvertr&auml;ge muss die Reform des Arbeitslosengeldes I und II folgende Punkte beinhalten: Erh&ouml;hung und Koppelung der Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes I an die Zeit der Besch&auml;ftigung und das Alter. Der Zugang zur Arbeitslosenversicherung muss wieder erleichtert werden. Sanktionen m&uuml;ssen abgeschafft werden. Niemand darf geg&auml;ngelt werden, es m&uuml;ssen vielmehr positive Anreize f&uuml;r Arbeitssuchende gegeben werden. Zus&auml;tzlich m&uuml;ssen Regels&auml;tze neu berechnet und angehoben werden, so dass ein Mindestarbeitslosengeld oberhalb des Grundsicherungsniveaus gezahlt wird. Weiterhin m&uuml;ssen die Zuverdienstm&ouml;glichkeiten reformiert werden, denn die heute festgelegten Grenzen bedeuten f&uuml;r viele Menschen krasse Einschnitte. Ein Zuverdienst lohnt sich h&auml;ufig schlichtweg nicht. Gleichsam m&uuml;ssen die Grenzen f&uuml;r einzubehaltendes Verm&ouml;gen erh&ouml;ht werden, so dass Menschen die jahrzehntelang gearbeitet haben, nicht Angst vor Verlust ihres gesamten Ersparten haben m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1106418.sozialpolitik-der-spd-hartz-iv-ueberwinden-heisst-hartz-iv-abschaffen.html\">Hilde Mattheis in neues deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das erschreckende an der aktuellen Hartz IV Diskussion ist, dass das sich darin manifestierende negative Menschenbild, das Erwerbslosen grunds&auml;tzlich unterstellt, sie seien arbeitslos, weil sie nicht arbeiten wollten, oft nicht mehr in Frage gestellt wird. Darin zeigt sich in ebenso erschreckender Weise, wie tief das neoliberale Denken bereits im gesellschaftlichen Bewusstsein verwurzelt ist. Ein wesentliches Element der neoliberalen Ideologie ist eben, dass behauptet wird, in der freien Marktgesellschaft sei Arbeitslosigkeit immer freiwillig, da sich auf dem freien Markt immer ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage einstellt, d.h. wenn jemand einen l&auml;ngeren Zeitraum arbeitslos ist, dann liegt das daran, dass er nicht bereit ist den Preis seiner Ware, also die seiner Arbeitskraft, soweit zu senken, bis sie wieder nachgefragt wird. Dass dieser Preis eine nat&uuml;rliche Schranke aufweist, die in den Aufwendungen f&uuml;r den Erhalt der Arbeitskraft liegt, interessiert Neoliberale dabei herzlich wenig.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Streng genommen argumentieren die &bdquo;Neoliberalen&ldquo; (pr&auml;ziser: &bdquo;Neoklassiker&ldquo;) sogar noch nicht einmal mit dem Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage, sondern anhand des &bdquo;Gossenschen Gesetzes&ldquo;, dem Gesetz des abnehmenden Grenznutzens, und der sogenannten &bdquo;Opportunit&auml;tskosten&ldquo; f&uuml;r Freizeit, die dann anhand einer sehr wissenschaftlich aussehenden &bdquo;Lohn-Freizeit-Kurve&ldquo; dargestellt werden. Wer nicht arbeitet, bewertet demnach den Wert f&uuml;r Freizeit subjektiv als &bdquo;homo oeconomicus&ldquo; h&ouml;her als den Nutzen, den er aus Arbeit zieht, und ist daher nat&uuml;rlich verantwortlich f&uuml;r seine Situation. Wer sich mal einen Eindruck in die Weltfremdheit der &ouml;konomischen Lehre machen will, kann ja mal einen Blick in ein <a href=\"https:\/\/mikrooekonomie.de\/Haushaltstheorie\/Exkurs%20-%20Kurzfristiges%20Arbeitsangebot.htm\">typisches Mikro&ouml;konomie-Skript werfen<\/a>, das genau in dieser Form auch heute noch an deutschen Universit&auml;ten unterrichtet wird.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Eine halbe Million Minijobber mehr?<\/strong><br>\nGeringes Einkommen, wenig soziale Sicherheit, schlechte Zukunftsaussichten &ndash; das bedeuten Minijobs f&uuml;r die Betroffenen. Deutschland braucht nicht noch mehr geringf&uuml;gige Besch&auml;ftigung, sondern mehr regul&auml;re Arbeitspl&auml;tze. Doch die FDP hat jetzt Pl&auml;ne vorgelegt, die eine halbe Million Menschen zus&auml;tzlich zu Minijobberinnen und Minijobbern machen w&uuml;rden.<br>\n&Uuml;ber den entsprechenden Gesetzentwurf der FDP ber&auml;t heute der Ausschuss f&uuml;r Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags. Die Liberalen schlagen vor, die Einkommensgrenze f&uuml;r die sogenannten Minijobs zu dynamisieren und an die Entwicklung des Mindestlohnes zu koppeln. Im Klartext: Die Einkommensgrenze von 450 Euro f&uuml;r Minijobs soll nach und nach erh&ouml;ht werden. Das w&uuml;rde immer mehr Menschen zu Minijobbern machen, die heute mehr als 450 Euro pro Monat verdienen und damit noch &uuml;ber der Minijobgrenze liegen.<br>\n&ldquo;Das Vorhaben der FDP w&uuml;rde rund 500.000 mehr Menschen zu Minijobbern machen&rdquo;, sagt DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach. Damit r&uuml;cke das Ziel, das inl&auml;ndische Potenzial an Fachkr&auml;ften zu aktivieren, Armut zu vermeiden und Teilhabe zu erm&ouml;glichen in weite Ferne. Der Wechsel von Minijobs &ldquo;in gute Arbeit mit den Vorteilen der Sozialversicherung gelingt nur in den seltensten F&auml;llen&rdquo;, so Buntenbach. Folgen seien finanzielle Abh&auml;ngigkeit, Erwerbsarmut und niedrige Renten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++2f909c8e-f166-11e8-979a-52540088cada\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wirtschaftsverb&auml;nde wollen sich wichtigmachen<\/strong><br>\nWie gro&szlig; ist der oft beschworene Fachkr&auml;ftemangel wirklich? DIW-Experte Karl Brenke sagt im Interview: Die Zahlen w&uuml;rden insgesamt gr&ouml;&szlig;er gemacht, als sie tats&auml;chlich seien. Aber an manchen Stellen fehle es in Berlin und Brandenburg wirklich an Fachkr&auml;ften.<br>\nrbb|24: Herr Brenke, was ist &uuml;berhaupt eine Fachkraft?<br>\nKarl Brenke: Eine Fachkraft ist jemand mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung. Dazu kommen in den meisten Berufen soziale und kommunikative F&auml;higkeiten. Nehmen Sie die Pflege: Da kann man nicht jeden einstellen. Die Altenpfleger m&uuml;ssen nat&uuml;rlich auch auf die Alten eingehen k&ouml;nnen, also ein gewisses soziales Verst&auml;ndnis mitbringen.<br>\nLeiden wir unter Fachkr&auml;ftemangel?<br>\nNiemand behauptet ernsthaft, dass es einen fl&auml;chendeckenden Fachkr&auml;ftemangel in Deutschland gibt. Das w&uuml;rde ich auch f&uuml;r Berlin und Brandenburg verneinen. Nat&uuml;rlich gibt es Engp&auml;sse, aber die unterscheiden sich nach Berufen und Regionen. Einen Fachkr&auml;ftemangel haben wir zum Beispiel in der Pflege oder bei den Lehrern.<br>\nAber die Wirtschaftsverb&auml;nde sprechen doch von Millionen unbesetzten Stellen in ganz Deutschland &hellip;<br>\nDie Zahlen werden gr&ouml;&szlig;er gemacht, als sie sind. Es gibt gen&uuml;gend Leute f&uuml;r die offenen Stellen. Diese Diskussion &uuml;ber den Fachkr&auml;ftemangel hat das Problem, dass sie so tut, als w&auml;re eine Mauer um Deutschland herum. Es gibt einen offenen europ&auml;ischen Arbeitsmarkt &ndash; ich kann jederzeit Arbeitskr&auml;fte aus den Nachbarstaaten holen. Ich jedenfalls habe noch nie gesehen, dass die Laden&ouml;ffnungszeiten reduziert wurden, weil die Arbeitskr&auml;fte fehlen. In der Bauwirtschaft zum Beispiel hat man den drohenden Engpass gut aufgefangen, indem man Arbeitskr&auml;fte aus anderen EU-L&auml;ndern geholt hat. Hier hat man jetzt das Ph&auml;nomen, dass trotz dieses Booms die Lohnst&uuml;ckkosten sinken.<br>\nWarum schlagen die Wirtschaftsverb&auml;nde dann Alarm?<br>\nDie wollen sich wichtigmachen &ndash; und sie m&uuml;ssen nat&uuml;rlich ihre Existenzberechtigung nachweisen. Das machen sie durch solche Studien. Nat&uuml;rlich versucht man auch, die Politik dazu zu animieren, dass sie die Grenzen &ouml;ffnet: Wenn das Arbeitskr&auml;fteangebot steigt, bleiben die Arbeitskr&auml;fte billig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/wirtschaft\/beitrag\/2018\/11\/fachkraeftemangel-interview-karl-brenke-diw.html\">RBB<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wiederum die Best&auml;tigung, dass durch verst&auml;rkte Migration negativ Lohneffekte eintreten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>So gro&szlig; ist die Krise im Fernverkehr wirklich<\/strong><br>\nExklusive Recherchen von Kontraste zeigen das wahre Ausma&szlig; der Krise bei der Deutschen Bahn: nur einer von f&uuml;nf ICE-Z&uuml;gen f&auml;hrt ohne M&auml;ngel durch das Land, es fehlen der  Bahn akut mehrere Tausend Mitarbeiter, gleichzeitig ist die P&uuml;nktlichkeit im Fernverkehr auf einem dramatischen Tiefstand und  f&uuml;r dringend notwendige Investitionen in das Schienennetz fehlen viele Milliarden Euro. Zugbegleiter und Fahrg&auml;ste berichten bei Kontraste vom t&auml;glichen Chaos im Fernverkehr und Kontraste-Reporter erkl&auml;ren, was hinter den ge&auml;nderten Wagenreihungen, Zugausf&auml;llen und Dauerversp&auml;tungen steckt.<br>\nClaus Weselsky, Gewerkschaft der Lokf&uuml;hrer (GdL): &ldquo;Wir haben es damit zu tun, dass ein System, das &uuml;ber Jahrzehnte auf Sparen getrimmt worden ist und nunmehr kollabiert. Wir haben heute zu wenig Schlosser. Wir haben zu wenig Wagenmeister. Wir rationalisieren Bordtechniker weg. Wir haben zu wenig Lokf&uuml;hrer und zu wenig Zugbegleiter.&rdquo;<br>\nDen Ernst der Lage erkennt offenbar auch die jetzige DB-Konzernleitung, Jedenfalls intern. F&uuml;r Lokf&uuml;hrer, Zugbegleiter oder Instandhalter aus dem sogenannten betriebskritischen Bereich waren laut internen Unterlagen urspr&uuml;nglich im Budget 2018 nur 13.400 Mitarbeiter eingeplant &ndash; tats&auml;chlich notwendig, so hei&szlig;t es jetzt, sind aber 24.300. Macht 10.900 Mitarbeiter mehr.<br>\nZu wenig Personal &ndash; und ein &uuml;berlastetes Schienennetz, oft an der Kapazit&auml;tsgrenze &ndash; etwa, wenn der ICE ewig braucht, um in den K&ouml;lner Hauptbahnhof einfahren zu d&uuml;rfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rbb-online.de\/kontraste\/archiv\/kontraste-vom-22-11-2018\/bahn-krise.html\">RBB<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wer da nur etwas an der Oberfl&auml;che kratzt findet die bereits bekannten Ursachen f&uuml;r den katastrophalen Zustand der Deutschen Bahn. Als erstes muss wieder einmal die Verantwortungslosigkeit der handelnden politischen Akteure genannt werden &ndash; die Deutsche Bahn AG befindet sich zu 100 % im Besitz des Bundes  &ndash; deren Basis das unreflektierte Nachbeten der neoliberalen Ideologie ist. Der Verfall der Bahninfrastruktur und der Ausr&uuml;stung findet seine Ursache auch in der Wahnidee der schwarzen Null, deren Idiotie sich hier un&uuml;bersehbar manifestiert. Was hat man real gewonnen, wenn die Sch&auml;den durch die Austerit&auml;tspolitik, am Ende alles weit &uuml;bertreffen was am Anfang &bdquo;gespart&ldquo; wurde? <\/em><\/p>\n<p><em>Hier zeigt sich zudem die Austerit&auml;tspolitik als wichtiges Element zur Durchsetzung der neoliberalen Agenda. Denn nat&uuml;rlich soll sich die Bahn als marktorientiertes Unternehmen aufstellen und sich nicht auf &ouml;ffentliche Mittel verlassen, sondern entsprechende Profite erzielen. Auch das hei&szlig;t alle &bdquo;unn&ouml;tigen&ldquo; Ausgaben k&uuml;rzen um die Bilanz gl&auml;nzen zulassen. Die Liste der Vers&auml;umnisse und Fehlentscheidungen l&auml;sst sich fast endlos forstsetzen, von Irrsinnsprojekten wie Stuttgart 21, die dass Geld kosten, dass f&uuml;r Ausr&uuml;stung und Infrastruktur bitter n&ouml;tig w&auml;re &uuml;ber die Idee, die Bahn als globalen Logistik- und Transportdienstleister zu positionieren, wobei sich die Frage stellt was die B&uuml;rger in Deutschland davon haben, bis zur alleinigen Fokussierung auf den teuren Ausbau prestigetr&auml;chtiger Hochgeschwindigkeitsstrecken.<\/em><\/p>\n<p><em>Und wieder einmal zeigen andere L&auml;nder wie es besser geht. In diesem Fall die Schweiz mit einem der besten Bahnsysteme Europas.  Letztendlich manifestiert sich im Zustand der Deutschen Bahn das v&ouml;llige scheitern der deutschen Verkehrspolitik und damit auch die v&ouml;llige Verrottung des politischen Systems in Deutschland in dem die Interessen des demokratischen Souver&auml;ns keine Rolle mehr spielen.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Wenn der Zug pl&ouml;tzlich ganz woanders lang f&auml;hrt<\/strong><br>\nDie Bahn und ihre T&uuml;cken in Baden-W&uuml;rttemberg: Abseits des Gro&szlig;projekts &ldquo;Stuttgart 21&rdquo; rumpeln die Z&uuml;ge zwischen Schwaben und Baden eher unzul&auml;nglich daher.<br>\nBahnkunden, vor allem Bahn-Pendler sind genervt. Die Politik, namentlich Baden-W&uuml;rttembergs gr&uuml;ner Verkehrsminister Winfried Hermann, l&auml;sst derweil nichts unversucht, um die Situation im S&uuml;dwesten zu entspannen. Er setzt einen Chaosmanager ein. Der externe Bahnexperte analysiert einige Wochen die Situation auf den Problemstrecken und l&auml;sst zus&auml;tzliche Z&uuml;ge einsetzen. Kurzzeitig entspannt sich die Lage.<br>\nDer Verkehrsminister zwingt die Verantwortlichen von DB Regio zum w&ouml;chentlichen Rapport. &bdquo;Und ohne dieses Hinterhersein von dem Verkehrsministerium w&uuml;rde es noch sehr viel schlimmer aussehen auf den Strecken der Bahn.&ldquo;<br>\n2017 vereinbaren Land und Bahn einen Aktionsplan. Sch&auml;den an T&uuml;ren und Toiletten, kaputte Lampen werden zu einem vereinbarten Prozentsatz beseitigt. Pendler bekommen eine Entsch&auml;digung. Ende 2017 muss die Bahn wegen schlechter Leistungen im Nahverkehr dem Land Baden-W&uuml;rttemberg elf Millionen Euro &uuml;berweisen. Der Minister betont, er freue sich gar nicht &uuml;ber dieses Geld und k&uuml;ndigt an, die gesamte Summe daf&uuml;r zu verwenden, dass sich die Zust&auml;nde im S&uuml;dwesten verbessern.<br>\nPersonalmangel und Baustellen<br>\nIst die Lage in Baden-W&uuml;rttemberg besonders schlimm? Wer regelm&auml;&szlig;ig auf Bus und Bahn im L&auml;ndle unterwegs ist, kann diesen Eindruck leicht gewinnen: &bdquo;Wie es im bundesweiten Vergleich aussieht, kann ich nicht sagen. Uns f&auml;llt aber auch schon auf, dass innerhalb von Baden-W&uuml;rttemberg die Qualit&auml;t extrem unterschiedlich ist. So im Bereich W&uuml;rttemberg ist es eine Katastrophe, S&uuml;dbaden: Schwarzwaldbahn, Oberrhein, steht im Vergleich dazu wesentlich besser da.&ldquo;<br>\nStefan Buhl, Landesvorsitzender des Fahrgastverbands Pro Bahn, sitzt im Bahnhofscaf&eacute; von Radolfzell am Bodensee. Der Druck von Seiten der Politik auf die Bahn habe bislang nicht viel gebracht, sagt der Bahnexperte. Ein ganzes B&uuml;ndel von Problemen sei f&uuml;r die Misere verantwortlich:<br>\n&bdquo;Es liegt auch nicht daran, dass die DB nicht will. Und man hat den Eindruck, sobald die DB ein Problem einigerma&szlig;en im Griff hat, dann taucht dann schon wieder woanders ein anderes Problem auf, das nachhaltige L&ouml;sungen verhindert.&ldquo; Personalmangel, Materialverschlei&szlig; und vor allem Baustellen, das sind die Hauptprobleme der Bahn.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/bahnchaos-in-baden-wuerttemberg-wenn-der-zug-ploetzlich.1001.de.html?dram:article_id=434223\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Das sind Deutschlands gr&ouml;&szlig;te Vermieter<\/strong><br>\nDie Revolution im Wohnungsmarkt hatte eine sperrige &Uuml;berschrift: &ldquo;Artikel 21 &ndash; Gesetz zur &Uuml;berf&uuml;hrung der Wohnungsgemeinn&uuml;tzigkeit in den allgemeinen Wohnungsmarkt&rdquo; &ndash; so hie&szlig; es 1988 im Bundesgesetzblatt. Erst die Abschaffung der Gemeinn&uuml;tzigkeit erm&ouml;glichte neue Immobilienkonzerne wie Vonovia, Deutsche Wohnen oder LEG Immobilien. Die Ma&szlig;nahme war damals heftig umstritten, und sie ist es heute noch: F&uuml;r die einen hat die Politik damit die Mieter der Profitgier von Konzernen ausgesetzt, f&uuml;r die anderen war es der dringend n&ouml;tige Schritt zu mehr Effizienz in der Wohnungswirtschaft.<br>\nDeutschlands gr&ouml;&szlig;ter Vermieter ist Vonovia, etwa 346.000 Wohnungen besitzt der Konzern &uuml;ber die Bundesrepublik verteilt. Vonovia ist der einzige Immobilienkonzern im deutschen Leitindex Dax (lesen Sie hier mehr zu Vonovia). Lokaler aufgestellt, aber ebenfalls an der B&ouml;rse gehandelt, sind Deutsche Wohnen und LEG Immobilien. Erstere h&auml;lt den Gro&szlig;teil ihrer gut 160.000 Wohnungen in Berlin, LEG ist mit etwa 130.000 Einheiten in Nordrhein-Westfalen aktiv. [&hellip;]<br>\nLaut einer Studie f&uuml;r das Bundesinstitut f&uuml;r Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) waren vier Vorbedingungen n&ouml;tig, um Investoren in den deutschen Immobilienmarkt zu holen:\n<ul>\n<li>Erstens, die oben zitierte Abschaffung der Wohnungsgemeinn&uuml;tzigkeit. Bis 1990 mussten viele Wohnungsunternehmen wegen der Gemeinn&uuml;tzigkeit bestimmte Steuern nicht zahlen, daf&uuml;r waren sie bei Miete und Gewinn stark eingeschr&auml;nkt. Die Unternehmen geh&ouml;rten entweder dem Staat (meist den Kommunen) oder gro&szlig;en Firmen, die Werkswohnungen f&uuml;r ihre Mitarbeiter errichtet hatten. Bekannt sind etwa die sogenannten Eisenbahnerwohnungen, die einst die Bundesbahn baute. Erst das Ende der Gemeinn&uuml;tzigkeit hob die Gewinnschranken auf und machte Hunderttausende Wohnungen f&uuml;r Investoren attraktiv. Dazu kam, dass von 2002 an Unternehmen steuerfrei gehandelt werden konnten, was gro&szlig;e K&auml;ufe billiger machte.<\/li>\n<li>Zweitens wollten eben jene Kommunen und Konzerne ihre Wohnungen loswerden. Klamme &ouml;ffentliche Haushalte, geringe Rendite und anstehende teure Sanierungen waren die Hauptgr&uuml;nde, dazu kam der allgemeine Privatisierungstrend der Neunziger- und Nullerjahre.<\/li>\n<li>Drittens geriet der deutsche Wohnungsmarkt in den Fokus ausl&auml;ndischer Investoren, die auf steigende Immobilienpreise spekulierten.<\/li>\n<li>Viertens wurde es &uuml;ber Fonds und Aktiengesellschaften leichter, in Immobilien zu investieren, als diese direkt zu kaufen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/vonovia-deutsche-wohnen-leg-deutschlands-groesste-vermieter-a-1238295.html\">SPON<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Das System versagt &ndash; und bringt Patienten in Gefahr<\/strong><br>\nBei der Zulassung, Sicherheit und Kontrolle von Medizinprodukten liegt ein Multiorganversagen vor. Politik und Kontrollbeh&ouml;rden unternehmen nichts, f&uuml;r Patienten ist diese Lethargie lebensgef&auml;hrlich. Wo bleibt der Aufschrei?<br>\nAus H&uuml;ftprothesen l&ouml;sen sich toxische Metall-Ionen. Herzschrittmacher geben lebensgef&auml;hrliche Stromst&ouml;&szlig;e ab. Brustimplantate rei&szlig;en. Fehlkonstruktionen und Defekte von Medizinprodukten f&uuml;llen lange Listen. Die F&uuml;lle der Beispiele liest sich, als ob sie der Regisseur eines Splattermovies f&uuml;r seinen n&auml;chsten Horrorfilm ersonnen h&auml;tte oder ein sadistisches &Auml;rzteteam darauf aus w&auml;re, Patienten zu qu&auml;len, anstatt ihnen zu helfen.<br>\nDie Ergebnisse der Langzeit-Recherche Implant Files entspringen jedoch weder einer blutr&uuml;nstigen Fantasie, noch legen sie das Werk skrupelloser Einzelt&auml;ter offen. Vielmehr zeigen sich hier Fehler und Vers&auml;umnisse auf ganzer Linie &ndash; von &Auml;rzten, Funktion&auml;ren, Zulassungs- und Kontrollbeh&ouml;rden sowie der Politik. Sich in der Skandalisierung auf eine Klinik, ein Unternehmen oder eine Beh&ouml;rde einzuschie&szlig;en, w&uuml;rde den Blick auf die M&auml;ngel in allen beteiligten Strukturen und Institutionen tr&uuml;ben. Der Fehler liegt im System.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/implant-files-versagen-politik-kommentar-1.4225871\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Kik wehrt sich gegen Schmerzensgeld f&uuml;r Karatschi-Opfer<\/strong><br>\nMehr als sechs Jahre nach einem t&ouml;dlichen Feuer in einer pakistanischen Textilfabrik mit 256 Opfern beginnt die rechtliche Aufarbeitung in Deutschland. Das Landgericht Dortmund hat f&uuml;r den kommenden Donnerstag den ersten Verhandlungstag in einem Verfahren festgesetzt, in dem vier Betroffene Klagen auf jeweils 30.000 Euro Schmerzensgeld gegen den Textildiscounter Kik durchsetzen wollen. Die Kl&auml;ger werden von den Menschenrechtsorganisationen Medico und ECCHR (European Center f&uuml;r Constitutional and Human Rights) unterst&uuml;tzt.<br>\nErstmals soll damit ein deutsches Unternehmen in Haftung f&uuml;r Sicherheitsm&auml;ngel bei ausl&auml;ndischen Lieferanten genommen werden. Gleichzeitig zeigt das Verfahren schon vor seinem Beginn die Grenzen der Wahrheitsfindung in einem komplexen Fall auf, in dem unterschiedliche politische Kulturen, Wirtschaftsstrukturen und Rechtssysteme aufeinander sto&szlig;en. Beide Seiten halten es f&uuml;r wahrscheinlich, dass die Klage wegen Verj&auml;hrung abgewiesen wird, so dass es m&ouml;glicherweise erst gar nicht zu einer Kl&auml;rung der Faktenlage kommt.<br>\nEine Schwierigkeit besteht darin, dass das Verfahren in Dortmund nach pakistanischem Recht abgewickelt wird. Dies hatte das Landgericht aufgrund internationaler Vereinbarungen im Vorfeld so entschieden. Die deutschen Richter w&uuml;rden sich wohl an dem Gutachten eines britischen Sachverst&auml;ndigen orientieren, nach dessen Expertise die Verj&auml;hrung bereits am 12. September 2014 eingetreten sei, sagte Kik-Rechtsanwalt Gunther Lehleiter in D&uuml;sseldorf. Dies sei &bdquo;vermutlich zutreffend&ldquo;, erkl&auml;rte Thomas Seibert, Menschenrechtsreferent von Medico, gegen&uuml;ber WELT. Berufung werde man in diesem Fall wohl nicht einlegen, so Seibert.<br>\nW&auml;hrend Kik den Organisationen vorwirft, &bdquo;die Betroffenen von Anfang an in ein aussichtsloses juristisches Abenteuer getrieben&ldquo; zu haben, verteidigte Seibert den Gang vors Gericht. Das Verfahren lenke die Aufmerksamkeit auf die Forderung der Organisationen, wonach es statt individueller Prozesse gegen einzelne Unternehmen Gesetze geben m&uuml;sse, die Abnehmer von Bekleidung zur Einhaltung von Menschen- und Arbeitsrechten &uuml;ber die gesamte Lieferkette zwingen und Verst&ouml;&szlig;e sanktionieren w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article184504202\/Fabrikbrand-in-Karatschi-Kik-wehrt-sich-gegen-Schmerzensgeld.html\">Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die M&auml;r von der Chancengleichheit<\/strong><br>\nNachrichten &uuml;ber einen &raquo;sozialen Rechtsstaat&laquo;: In der Rangliste der Bildungsgerechtigkeit belegt dieses reiche Land Platz 23 von 41 untersuchten Staaten (UNICEF). Die soziale Herkunft entscheidet in kaum einem anderen Land so stark &uuml;ber den Bildungsweg (OECD). Jedes f&uuml;nfte Kind w&auml;chst in Armut auf &ndash; und seine Benachteiligung bleibt meist lebenslang ein Dauerzustand (Bertelsmann Stiftung). 96 Prozent der Kinder leben in Armut, deren Mutter alleinerziehend und arbeitslos ist (IAB). In den St&auml;dten wachsen die Gettos (Wissenschaftszentrum f&uuml;r Sozialforschung).<br>\nDer &raquo;soziale Rechtsstaat&laquo;, aus dem diese Daten stammen, ist Deutschland. UN-Sonderberichterstatter Mu&ntilde;oz mahnte: In Deutschland seien Herkunft und schulische Leistungen eng miteinander verkn&uuml;pft. Die soziale Ungleichheit spiegele sich in den Bildungschancen wider. Aber die Themen Wohnungsnot und Altersarmut oder die wiederkehrenden Rekordmeldungen &uuml;ber Ungleichheit provozieren keine Emp&ouml;rung oder gar einen Aufstand; an die Ungerechtigkeiten hat man sich seit Jahren, manchmal seit Jahrzehnten gew&ouml;hnt, ohne dass sich jemals eine politische &Auml;nderung abgezeichnet h&auml;tte. Und Wahlen haben auch keine Verbesserung gebracht &ndash; was sich in der Wahlbeteiligung der Betroffenen niederschl&auml;gt.<br>\nStudien zur systematischen Benachteiligung durch Armut und Ungleichheit f&uuml;llen Bibliotheken &ndash; konsequenzlos. Kongresse, kommunale Untersuchungen, selbst regierungsamtliche Kinder- und Jugendberichte haben das soziale Desaster beschrieben, das sich in Krankheiten, seelischen Problemen und manchmal auch Gewalt niederschl&auml;gt. Zwar wurden Aktionsprogramme, Leitlinien und Armutsbek&auml;mpfungsma&szlig;nahmen verabschiedet. Sie haben manchen Kindern erm&ouml;glicht, ein Musikinstrument zu lernen, einen Sportvereinsbeitrag bezahlen zu k&ouml;nnen oder an einer Freizeit teilzunehmen. An der Gesamtsituation vermochten sie nichts zu bewegen. Denn nur manche belastenden Auswirkungen von Armut und Ungleichheit, nicht aber die Ursachen des Elends werden angegangen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ossietzky.net\/22-2018&amp;textfile=4571\">Ossietzky<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-47452","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/47452","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=47452"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/47452\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":47455,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/47452\/revisions\/47455"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=47452"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=47452"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=47452"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}