{"id":4747,"date":"2010-03-11T09:08:12","date_gmt":"2010-03-11T08:08:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4747"},"modified":"2010-03-11T09:08:12","modified_gmt":"2010-03-11T08:08:12","slug":"hinweise-des-tages-1096","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4747","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: Arbeiten f&uuml;r die Moral, DGB sucht Basis, Sarrazin legt erneut nach, Sarrazin will Sanktionen f&uuml;r Eltern von Schulversagern, Westerwelle unterwegs im Dienst der Familie, Soffin: Endlager f&uuml;r Toxic Papers, Spekulanten an die Leine, nichts dazugelernt, die Gefahren des Sparens, Berliner S-Bahn, E.on-Gewinne, Pfusch am Bau der A1, Arzneipreise. (RS)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Hartz-IV-Debatte: Arbeiten f&uuml;r die Moral<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">DGB sucht Basis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Wiesbadener Diskurse &ndash; Sarrazin legt erneut nach<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Thilo Sarrazin: Ehemaliger Berliner Finanzsenator will Sanktionen f&uuml;r Eltern von Schulversagern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Westerwelle-Delegation &ndash; Unterwegs im Dienst der Familie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Soffin: Endlager f&uuml;r Toxic Papers?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Initiative von Berlin und Paris: Spekulanten an die Leine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Das Kapital: Nichts dazugelernt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Stiglitz &ndash; Die Gefahren des Sparens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Kollegen werden in Sippenhaft genommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Energieriese E.on verdient fast zehn Milliarden Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Gro&szlig;baustelle A1: Neue Autobahn schon wieder durchl&ouml;chert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Arzneipreise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Lehren aus der Internetblase : Die gro&szlig;e Aktienl&uuml;ge<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4747&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Hartz-IV-Debatte: Arbeiten f&uuml;r die Moral<\/strong><br>\nDie Menschen in Deutschland sind extrem flei&szlig;ig, manche stehen jeden Morgen fr&uuml;h auf &ndash; um vier Euro die Stunde zu verdienen. Doch die aktuelle Debatte &uuml;ber eine Erh&ouml;hung der Hartz-IV-S&auml;tze untergr&auml;bt diese Arbeitsmoral. Im schlimmsten Fall f&uuml;hrt das zu immer mehr Erwerbslosen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,681757,00.html\">Spiegel-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers SH:<\/strong> Bisher habe ich schon h&auml;ufig im Internet Artikel entdeckt, die mich angesichts ihrer Frechheit &uuml;berraschten. Doch was ich heute auf SpiegelOnline lesen musste, war zuviel f&uuml;r mich. Unter der &Uuml;berschrift &ldquo;Arbeiten f&uuml;r die Moral&rdquo; verbreiten die Autoren Andreia Tolciu und Michael Br&auml;uninger ein ebenso ignorantes wie menschenverachtendes Loblied auf die Ausbeutung von Personen durch Niedrigstl&ouml;hne. In diesem Artikel reiht sich eine Frechheit an die andere. Hier ein paar Beispiele:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&ldquo;Es ist v&ouml;llig offen, ob h&ouml;here Hartz-IV-S&auml;tze den Empf&auml;ngern neue Perspektiven er&ouml;ffnen w&uuml;rden.&rdquo;<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Ich empfinde Teilnahme am kulturellen Leben hingegen durchaus als Perspektive.<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&ldquo;Tats&auml;chlich k&ouml;nnen h&ouml;here Regels&auml;tze &ndash; abgesehen von den sofort sp&uuml;rbaren monet&auml;ren Kosten f&uuml;r den Staatshaushalt &ndash; weitere unerw&uuml;nschte Nebenwirkungen haben. Die Rede ist von der Arbeitsmoral der Arbeitnehmer. Denn die d&uuml;rfte sinken, mit verheerenden Folgen f&uuml;r den Arbeitsmarkt insgesamt. Dabei geht es vor allem um diejenigen, die sich bisher bewusst f&uuml;r Arbeit entscheiden, obwohl ihre finanziellen Vorteile nur geringf&uuml;gig h&ouml;her sind als bei Hartz-IV-Empf&auml;ngern.&rdquo;<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Wenn man w&uuml;nscht, dass Menschen trotz Arbeitslosenunterst&uuml;tzung arbeiten, sollte man Ihnen einen menschenw&uuml;rdigen Lohn zahlen. Es ist geradezu erb&auml;rmlich zu erwarten, ein Heer an Ausgebeuteten zur Verf&uuml;gung zu haben.<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&ldquo;H&ouml;here staatliche Unterst&uuml;tzung verringert den Anreiz zu individuellen Anstrengungen; dadurch steigt die Arbeitslosigkeit und wird gesellschaftlich tolerabler; in der Folge sinkt die soziale Norm der Leistungsbereitschaft; und dies f&uuml;hrt dann zu einem weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit.&rdquo;<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Offenbar w&uuml;nschen sich die Autoren, dass Menschen nur der Arbeit willen arbeiten bzw. durch niedrige ALG-II-S&auml;tze dazu gezwungen sind. Der Euphemismus &ldquo;Leistungsbereitschaft&rdquo;, der nichts anderes meint als Sich-ausbeuten-lassen verschleiert zudem, dass es in unserer Gesellschaft gar nicht an Arbeitsbereitschaft, sondern ganz einfach an Arbeitspl&auml;tzen mangelt. Beide Autoren arbeiten im Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut, das Nachdenklesern bestens bekannt sein sollte. Jedenfalls erkl&auml;rt dies ihre Ansichten.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung RS:<\/strong> Das &bdquo;Gef&uuml;hl, etwas zu leisten und gebraucht zu werden&ldquo;, f&uuml;llt den Magen nicht und schafft kein Dach &uuml;bern Kopf. Es ist einfach zynisch, wie hierzulande so getan wird, als w&auml;re das Ausbeuten von Menschen eine Wohltat, weil sie sich dann beim Verhungern wenigstens &bdquo;gebraucht&ldquo; f&uuml;hlen. Es ist einfach besch&auml;mend, dass es in Deutschland erlaubt ist, L&ouml;hne zu zahlen, die nicht einmal h&ouml;her sind als die Sozialhilfe. Wer Menschen besch&auml;ftigt, ohne ihnen existenzsichernde L&ouml;hne zu zahlen, schmarotzt an anderer Leute Leistung. Wie ist es um ihre Moral bestellt? Wie ist es um die Moral einer Gesellschaft bestellt, die dies nicht nur toleriert, sondern auch noch f&ouml;rdert?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>DGB sucht Basis<\/strong><br>\nMit einer Kundgebung vor einer Schlecker-Filiale in Berlin-Mitte hat der DGB am Dienstag seine Kampagne f&uuml;r die Betriebsratswahlen 2010 er&ouml;ffnet. Schlecker sei nicht zuf&auml;llig als Kundgebungsort gew&auml;hlt worden, sagte Bsirske. Seit Jahren w&uuml;rden im Unternehmen Betriebsratskandidaten systematisch zerm&uuml;rbt, Kontrollen, Abmahnungen und K&uuml;ndigungen st&uuml;nden auf der Tagesordnung. Der ver.di-Vorsitzende zitierte aus einem Brief des Gesch&auml;ftsf&uuml;hrers der Vertriebsregion Ost an die Bezirksleiter des Unternehmens. Darin hei&szlig;t es unter anderem, bei Schlecker gebe es &raquo;nur zwei Typen von Managern: schnelle oder tote&laquo;. &raquo;Mauler und Querulanten&laquo; m&uuml;&szlig;ten &raquo;selber das Handtuch werfen&laquo;, bevor es zu &raquo;Konsequenzen&laquo; k&auml;me. Gleichzeitig sei Schlecker aber auch ein Beispiel f&uuml;r die &raquo;Erfolgsgeschichte der Beriebsratsarbeit&laquo;, betonte Bsirske. Fortschritte der vergangenen Jahre zeigten, da&szlig; sich das Engagement der &uuml;berwiegend weiblichen Besch&auml;ftigten lohne. Gew&auml;hlte Vertretungen gibt es inzwischen in 170 Betriebseinheiten &ndash; von insgesamt 327. Da in den einzelnen Filialen bei Schlecker nur maximal vier Personen besch&auml;ftigt sind, sind etwa 20 bis 40 L&auml;den zu einem Verwaltungsbezirk zusammengefa&szlig;t. Den Betriebsr&auml;ten sei es zu verdanken, &raquo;da&szlig; ver.di jetzt mit Schlecker &uuml;ber Tarifvertr&auml;ge verhandelt&laquo; und &raquo;untertarifliche Bezahlung der Vergangenheit angeh&ouml;rt&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/03-10\/052.php?print=1\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wiesbadener Diskurse &ndash; Sarrazin legt erneut nach<\/strong><br>\nEr hat es wieder getan. Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin, bekannt f&uuml;r seine umstrittenen Aussagen zur Integration von Zugewanderten, nahm auch am Dienstagabend bei einer &ouml;ffentlichen Podiumsdiskussion im hessischen Justizministerium kein Blatt vor den Mund. Er wich keinen Schritt von seinen fr&uuml;heren Aussagen ab, im Gegenteil er verteidigte sie &ndash; und legte noch eine Schippe drauf. &Uuml;berdies bekam er R&uuml;ckendeckung von Hessens Justiz- und Integrationsminister J&ouml;rg-Uwe Hahn (FDP), der allein Sarrazins Wortwahl monierte. Es k&ouml;nne nicht angehen, so Sarrazin, dass &uuml;berm&auml;&szlig;ig viele Migranten Arbeitslosengeld empfingen. Anders als etwa in den USA oder in Kanada bek&auml;men sie in Deutschland aufgrund ihrer &ldquo;blo&szlig;en reinen Existenz&rdquo; Geld.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/2404042_Wiesbadener-Diskurse-Sarrazin-legt-erneut-nach.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Thilo Sarrazin: Ehemaliger Berliner Finanzsenator will Sanktionen f&uuml;r Eltern von Schulversagern<\/strong><br>\nNach Pl&auml;nen des ehemaligen Berliner Finanzsenators Thilo Sarrazin sollen Eltern von Schulversagern  k&uuml;nftig bestraft werden. &bdquo;Wenn die Hausaufgaben nicht gemacht werden, dann wird eben das Kindergeld um 50 Prozent gek&uuml;rzt&ldquo;, so Sarrazin auf einer Diskussionsveranstaltung in Wiesbaden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/weitere-meldungen\/thilo-sarrazin-ehemaliger-berliner-finanzsenator-will-sanktionen-fuer-eltern-von-schulversagern_aid_488466.html\">Focus.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J&uuml;rgen Karl:<\/strong> Das schlimme daran sind nicht unbedingt Sarrazins &Auml;u&szlig;erungen, der Mann hat offensichtlich ein Problem, sondern die v&ouml;llige Verachtung der sogenannten Eliten gegen&uuml;ber den einfachen Menschen, die sich darin widerspiegelt, sowie die Tatsache, dass Sarrazin trotz dessen weiterhin h&ouml;chste &Auml;mter bekleiden kann (Vorstandsmitglied der Bundesbank).<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Westerwelle-Delegation &ndash; Unterwegs im Dienst der Familie<\/strong><br>\nAu&szlig;enminister Guido Westerwelle protegiert nach Recherchen der Berliner Zeitung auf seinen Auslandsreisen viel st&auml;rker als bislang bekannt die gesch&auml;ftlichen Interessen seiner Familie. So geh&ouml;rte zu der Wirtschaftsdelegation, die ihn Mitte Januar nach Asien begleitete, die Ludwigshafener Firma seines Bruders Kai Westerwelle.<br>\nAm 13. Januar war Westerwelle zu einer viert&auml;gigen Auslandsreise nach Japan und China aufgebrochen. Er wurde von einer nur zehn Unternehmer umfassenden Wirtschaftsdelegation begleitet. Dazu geh&ouml;rte Ralf Marohn, Mehrheitseigner und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Firma Far Eastern Fernost Beratungs- und Handels GmbH.<br>\nAnteilseigner des Ludwigshafener Unternehmens ist neben Marohn auch Kai Westerwelle, der Bruder des Au&szlig;enministers. Ein weiterer Miteigent&uuml;mer der Firma ist die Mountain Partners AG aus der Schweiz. Das Unternehmen geh&ouml;rt dem Westerwelle-Freund und FDP-Gro&szlig;spender Cornelius Boersch, der im Januar ebenfalls zusammen mit dem Au&szlig;enminister in Asien weilte. Boerschs Mountain Partners AG unterh&auml;lt seit Jahren gesch&auml;ftliche Kontakte zu den Westerwelle-Br&uuml;dern.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/2407370_Westerwelle-Delegation-Unterwegs-im-Dienst-der-Familie.html\">FR<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/hauptnavigation\/startseite#\/beitrag\/video\/992024\/UAwg---Westerwelle\">Frontal 21<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J&uuml;rgen Karl:<\/strong> Mal sehen wie lange Herr Westerwelle noch von sp&auml;tr&ouml;mischer Dekadenz schwadroniert. Vermutlich hatte er dabei das Agieren seinesgleichen gemeint.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Soffin: Endlager f&uuml;r Toxic Papers?<\/strong><br>\nDer Schaffung des Soffin lag die &Uuml;berlegung zugrunde, dass es sich um eine klassische Finanzmarktpanik handele, d.h. eine kurzfristige Liquidit&auml;tskrise. In dem die Zentralbanken diese Liquidit&auml;t in quasi unbegrenzter Menge zur Verf&uuml;gung stellte, sollte die Panik beendet und danach wieder zu normalen Verh&auml;ltnissen zur&uuml;ckgekehrt werden. Deshalb auch die zeitliche Befristung f&uuml;r den Ausnahmezustand des Soffin. Stattdessen zeigt sich zunehmend, dass es sich um eine Solvenzkrise handelt, d.h. die Verbriefungen, die den Namen toxic assets, bekommen haben, sind tats&auml;chlich deutlich weniger wert als zuvor erhofft worden ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.readers-edition.de\/2010\/03\/10\/soffin-endlager-fuer-toxic-papers\/\">Readers Edition<\/a>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzung AM:<\/strong> Zum besseren Verst&auml;ndnis des obigen Kommentars siehe z.B. die Meldung im Handelsblatt:<\/em><\/p>\n<p><strong>Soffin:&nbsp;Bankenretter sollen mehr Kompetenzen bekommen<\/strong><br>\nBundesbankpr&auml;sident Axel Weber hat sich daf&uuml;r ausgesprochen, den staatlichen Rettungsfonds Soffin auf Dauer zu erhalten, um in Schieflage geratene Finanzinstitute aufzufangen und abzuwickeln. Bei der Union rennt der Bundesbankpr&auml;sident damit offene T&uuml;ren ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/konjunktur\/_b=2543026,_p=31,_t=ftprint,doc_page=0;printpage\">Handelsblatt<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Initiative von Berlin und Paris Spekulanten an die Leine<\/strong><br>\nBerlin und Paris ziehen Konsequenzen aus dem Griechenland-Desaster und nehmen Spekulanten in die Zange. Viele riskante Finanzgesch&auml;fte sollen beschr&auml;nkt oder verboten werden. Nach Informationen der S&uuml;ddeutschen Zeitung sind Merkel, Sarkozy, Juncker und Papandreou zur Not auch zu einem europ&auml;ischen Alleingang bereit, sollten wichtige G-20-Partner wie die USA und China nicht mitziehen. &ldquo;Wir k&ouml;nnen nicht immer warten, bis der Letzte an Bord ist&rdquo;, hie&szlig; es in Verhandlungskreisen. G&auml;nzlich verboten werden sollen die CDS allerdings nicht, da die Wirtschaft sie zur Absicherung ben&ouml;tigt. Darauf hatten Vertreter des Bundesverbands der Deutschen Industrie gegen&uuml;ber dem Kanzleramt hingewiesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/finanzen\/171\/505372\/text\/print.html\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Erst angesichts der Euro-\/Griechenlandkrise raffen sich Europas wichtigste Akteure auf, riskante Finanzinstrumente zu regulieren. Wobei wohl weniger der Absturz Griechenlands eine Rolle spielt, als die massiv involvierten Banken, die bisher an ihren Kreditversicherungen und gleichzeitig an den steigenden Zinsen f&uuml;r die griechischen Staatsanleihen gl&auml;nzend verdienten, aber einen Ausfall nicht verkraften w&uuml;rden. Deutsche Banken sind nach Daten der Bank f&uuml;r Internationalen Zahlungsausgleich&nbsp; mit 32 Milliarden Euro die drittgr&ouml;&szlig;ten Gl&auml;ubiger Griechenlands. Die jetzt angedachten Ma&szlig;nahmen &auml;ndern nichts daran, dass im aktuellen Fall letztlich wieder der Steuerzahler her mu&szlig;. Dennoch k&ouml;nnte sich Griechenland als Gl&uuml;cksfall f&uuml;r die Zukunft erweisen, da nach anderthalb Jahren endlich zur Tat geschritten wird. Der gro&szlig;e Wurf einer Schrumpfung des Finanzsektors steht noch aus, aber wir sind ja inzwischen auch f&uuml;r Brosamen dankbar.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Kampf gegen Spekulanten &ndash; USA sagen den Finanzwetten den Kampf an<\/strong><br>\nZocken nur mit strengen Regeln<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/,tt3m1\/finanzen\/400\/505590\/text\/\">SZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Das Kapital: Nichts dazugelernt<\/strong><br>\nDie Firmen sollen ihre Mittel&uuml;bersch&uuml;sse jetzt wieder f&uuml;r produktive Zwecke wie Fusionen, &Uuml;bernahmen oder Aktienr&uuml;ckk&auml;ufe einsetzen, meint beispielsweise Threadneedle. Das ist kein Scherz. Und uns trifft der Schlag.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/maerkte\/marktberichte\/:das-kapital-nichts-dazugelernt\/50086276.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Stiglitz &ndash; Die Gefahren des Sparens<\/strong><br>\nDie Regierungen zeigen sich viel zu erschrocken &uuml;ber ihre hohen Haushaltsdefizite. Statt Ausgaben zu k&uuml;rzen und Steuern zu erh&ouml;hen, sollten sie sich entspannen &ndash; und die Wirtschaft weiter st&uuml;tzen.<br>\nvon Joseph Stiglitz, New York<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/konjunktur\/:gastkommentar-stiglitz-die-gefahren-des-sparens\/50085980.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Eigentlich hatten wir gedacht, dass nach 1929 gelernt sei, dass es sinnlos und sch&auml;dlich ist, eine prozyklische Politik zu betreiben. Aber das anzunehmen war wohl naiv. Offensichtlich ist es n&ouml;tig, wie hier von Stiglitz geschehen, an diese Erkenntnisse zu erinnern. Von wegen Wissensgesellschaft, die primitivsten Einsichten sind nicht pr&auml;sent.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Kollegen werden in Sippenhaft genommen<\/strong><br>\nS-Bahner wehren sich gegen Pauschalvorw&uuml;rfe des Eisenbahnbundesamtes. Ein Gespr&auml;ch mit Heiner Wegner, Betriebsratsvorsitzender bei der Berliner S-Bahn: &ldquo;Das EBA hat versagt, weil es der Entwicklung bei der S-Bahn jaherelang tatenlos zugesehen hat. Mitarbeiter haben die Beh&ouml;rde fr&uuml;hzeitig und regelm&auml;&szlig;ig &uuml;ber Mi&szlig;st&auml;nde und m&ouml;gliche Sicherheitsprobleme informiert, und zwar sehr konkret und das sp&auml;testens seit 2005. Deshalb ist es f&uuml;r mich absolut nicht nachvollziehbar, da&szlig; das EBA erst so sp&auml;t reagiert hat. Und wenn man sich jetzt hinstellt und die Leistung der S-Bahner in G&auml;nze in Frage stellt und behauptet, wir h&auml;tten Unterlagen verschlampt und nie verrn&uuml;nftige Kontrollen durchgef&uuml;hrt, dann ist das einfach der Gipfel der Unversch&auml;mtheit. Die Kollegen werden in Sippenhaft genommen. &hellip; Was ich nicht bestreite ist, da&szlig; viele Arbeiten nicht durchgef&uuml;hrt wurden, darunter auch sicherheitsrelevante. Aber wenn die entsprechenden Auftr&auml;ge nicht mehr erteilt werden, dann kann man das doch nicht den Kollegen anlasten. Wenn die Herrschaften vom EBA sich einfach mal die Arbeitsauftr&auml;ge und Unterlagen zu Gem&uuml;te ziehen w&uuml;rden, k&auml;men sie sehr rasch zu der Erkenntnis, da&szlig; eine pauschale Verurteilung der S-Bahner fehl am Platze ist. &hellip;&nbsp; Das Problem ist doch, da&szlig; das EBA keine wirklich unabh&auml;ngige Kontrollbeh&ouml;rde ist. N&ouml;tig w&auml;re eine Art T&Uuml;V, der regelm&auml;&szlig;ig &uuml;berpr&uuml;ft, entsprechend der Standards, die in Europa einfach erforderlich sind, um sicheren Eisenbahnbetrieb durchf&uuml;hren zu k&ouml;nnen. Jetzt die Schuld auf das Verkehrsunternehmen und, was mich besonders betr&uuml;bt, auf die Kolleginnen und Kollegen der Berliner S-Bahn abzuw&auml;lzen, das macht mich w&uuml;tend.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/03-10\/040.php?print=1\">Junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>AnmerkungOrlando Pascheit:<\/strong> Das EBA betont zwar, dass es nicht behauptet h&auml;tte, dass einzelne Besch&auml;ftigte der Berliner S-Bahn nicht gewillt seien, Instandhaltungsarbeiten zu dokumentieren. Andererseits ist diese Behauptung &auml;u&szlig;erst spitzfindig, wenn man gleichzeitig behauptet, dass die Instandhaltungsdokumentation unzul&auml;nglich sei. Zu Recht weist Heiner Wegner daraufhin, dass das EBA einfach die Arbeitsauftr&auml;ge mit der Dokumentation der durchgef&uuml;hrten Ma&szlig;nahmen abgleichen solle. Auf den Vorwurf von Wegner, sp&auml;t reagiert haben, obwohl das Amt fr&uuml;hzeitig und regelm&auml;&szlig;ig &uuml;ber Mi&szlig;st&auml;nde und m&ouml;gliche Sicherheitsprobleme informiert worden sei, entgegnet das das <a href=\"http:\/\/www.eba.bund.de\/nn_202248\/SharedDocs\/Aktuelles\/DE\/Presse_26Fachmitteilungen\/Pressemitteilungen\/Archiv\/2010\/07__Berliner_20S-Bahn.html\">EBA reichlich schwammig<\/a>: &ldquo;Entgegen den weiteren Ausf&uuml;hrungen des Betriebsratsvorsitzenden hat die Beh&ouml;rde in den letzten Jahren Hinweise Dritter ernst genommen und bei ihren Ermittlungen zur Gefahrenabwehr einbezogen.&rdquo; &ndash; Tatendrang h&ouml;rt sich anders an.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Energieriese E.on verdient fast zehn Milliarden Euro<\/strong><br>\nDer Energieriese E.on hat im Krisenjahr 2009 einen leichten D&auml;mpfer erlitten, verbucht aber immer noch Milliardengewinne. Grund f&uuml;r das Umsatzminus sind die fallenden Gaspreise sowie Einbu&szlig;en in Gro&szlig;britannien und Skandinavien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,682740,00.html\">Spiegel-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Als Monopol bei der Daseinsvorsorge lebt es sich auch in schlechten Zeiten ganz gut.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzung AM:<\/strong> So ist es, wenn aus vielerlei &ouml;ffentlichen Unternehmen wenige private Oligopole gemacht werden. Das Ganze nennt man auch noch Liberalisierung. &Uuml;brigens ein Fall und Beleg daf&uuml;r, dass der Wahnsinn  nicht erst mit Schr&ouml;der begann, sondern mit Kohl.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Gro&szlig;baustelle A1: Neue Autobahn schon wieder durchl&ouml;chert<\/strong><br>\nWie kann das sein? Nur wenige Wochen nach ihrer Freigabe sind Teile der A1 wieder ein Sanierungsfall. &ldquo;Der oberste Belag br&ouml;selt einfach weg&rdquo;, klagt die Stra&szlig;enbaubeh&ouml;rde. Und wie beim U-Bahn-Pfusch in K&ouml;ln und D&uuml;sseldorf f&auml;llt auch im Norden der Republik der Name einer bestimmten Baufirma.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/news\/grossbaustelle-a1-neue-autobahn-schon-wieder-durchloechert-1549890.html\">Stern.de<\/a>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzung:<\/strong> Im Beitrag des Stern wird die Tatsache, dass es sich um ein PPP-Vorzeigeprojekt handelt nur kurz gestreift. Mehr davon hier:<\/em><\/p>\n<p><strong>Zerbr&ouml;selnde Autobahn bringt Bauindustrie in die Bredouille<\/strong><br>\nDie A1 zwischen Hamburg und Bremen wurde gerade erst aufw&auml;ndig von einer Bilfinger-Berger-Tochter fertiggestellt &ndash; und ist schon eine Schlaglochpiste. Eigentlich sollte der Ausbau zum Public-Private-Partnership-Vorzeigeprojekt werden, nun droht ein Desaster.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/industrie\/:kaputte-asphaltdecke-zerbroeselnde-autobahn-bringt-bauindustrie-in-die-bredouille\/50086830.html?mode=print\">FTD<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Arzneipreise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>R&ouml;slers stumpfe Z&auml;hne<\/strong><br>\nR&ouml;slers Pl&auml;ne sind leider voller Schlupfl&ouml;cher. Etwa bei der Pflicht zu Preisverhandlungen zwischen Kassen und Arzneiherstellern. Die d&uuml;rfen bis zu ein Jahr lang dauern. Die Produzenten werden also versuchen, ihr Gesch&auml;ft weitgehend in diesem Jahr zu machen. Und wenn es zu einer Einigung beim Preis kommt, soll die Kosten-Nutzen-Analyse durch Arzneipr&uuml;fer offenbar entfallen. Erledigt sich denn die Pr&uuml;fung dadurch, dass die Kassen den Preis akzeptabel finden? Auch das Ziel, &ldquo;bis zu&rdquo; zwei Milliarden Euro einzusparen, k&ouml;nnte ambitionierter sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/2406587_Roeslers-stumpfe-Zaehne.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers GK:<\/strong> Erhebliche Zweifel sind angebracht, da&szlig; der Gesundheitsminister der Pharmaindustrie tats&auml;chlich die &ldquo;Z&auml;hne&rdquo; zeigen m&ouml;chte, auch vor dem Hintergrund der bisherigen Erfahrungen mit der FDP-Gesundheitspolitik im Allgemeinen und der Gesundheitspolitik des FDP-Ministers R&ouml;sler im Besonderen.<br>\nScharfe Kritik &auml;u&szlig;erte beispielsweise die gr&ouml;&szlig;te deutsche Einzelkasse Barmer-GEK: Es sei zu erwarten, dass die Unternehmen mit Forderungen in die Verhandlungen gehen, in denen &ldquo;Nachl&auml;sse bereits eingepreist&rdquo; seien. Man schl&auml;gt einfach 20 Prozent drauf, die man sich dann wieder abhandeln l&auml;sst und landet am Ende da, wo man landen wollte&rdquo;.<br>\nAuch der Pharmakologe Sch&ouml;nh&ouml;fer &auml;u&szlig;ert Kritik an R&ouml;slers Vorgehen: &ldquo;Erst die unabh&auml;ngige Kosten-Nutzen-Bewertung durch das Institut f&uuml;r Qualit&auml;t und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (Iqwig), dann Verhandlungen der Kassen mit den Herstellern und erst am Schluss die Kostenerstattung durch die Kassen.&rdquo; Wie vielversprechend eine solche Reihenfolge sein kann, verdeutlichte der Pharmakologe am Beispiel Frankreich: &ldquo;Die franz&ouml;sische Nationalversicherung startet in die Verhandlungen mit den Herstellern erfahrungsgem&auml;&szlig; mit einem Angebot, das bei 40 Prozent des deutschen Preises liegt.&rdquo;<br>\nAngesichts des desastr&ouml;sen &ouml;ffentlichen Erscheinungsbildes von R&ouml;slers Gesundheitspolitik spricht vieles f&uuml;r den Vorwurf des IG-Bau-Chefs: Klaus Wieseh&uuml;gel &auml;u&szlig;ert die Vermutung, R&ouml;sler werfe vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 9. Mai lediglich &ldquo;ein paar Nebelkerzen&rdquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Pharmaexperte Schwabe: &ldquo;Zwangsrabatt m&uuml;sste bei 50 Prozent liegen&rdquo;<\/strong><br>\nGesundheitsminister R&ouml;sler will die freie Preisgestaltung der Pharmafirmen einschr&auml;nken, um die Kosten zu senken. Viele der Ideen sind nicht neu, sagt Pharmaexperte Schwabe im tagesschau.de-Interview. Um die Preise auf das Niveau anderer Staaten zu senken, seien aber drastische Schritte notwendig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/interviewschwabe100.html\">Tagesschau.de<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Lehren aus der Internetblase: Die gro&szlig;e Aktienl&uuml;ge \/ von Robert von Heusinger<\/strong><br>\nAktien sollen langfristig unschlagbar sein. Womit wir bei der Frage aller Fragen an die Propaganda sind : Wie lange ist langfristig ? Reicht ein Arbeitsleben aus ?<br>\nEine Abrechnung in vier &Uuml;berraschungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/2387304_Lehren-aus-der-Internet-Blase-Die-grosse-Aktienluege.html\">FR<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: Arbeiten f&uuml;r die Moral, DGB sucht Basis, Sarrazin legt erneut nach, Sarrazin will Sanktionen f&uuml;r Eltern von Schulversagern, Westerwelle unterwegs im Dienst der Familie, Soffin: Endlager f&uuml;r Toxic Papers, Spekulanten an<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4747\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4747","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4747","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4747"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4747\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4750,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4747\/revisions\/4750"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4747"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4747"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4747"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}