{"id":47482,"date":"2018-11-28T09:00:10","date_gmt":"2018-11-28T08:00:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47482"},"modified":"2018-11-28T09:00:52","modified_gmt":"2018-11-28T08:00:52","slug":"hinweise-des-tages-3256","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47482","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47482#h01\">Fraktion stellt sich gegen Wagenknecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47482#h02\">Marco B&uuml;low &uuml;ber seinen Parteiaustritt &ldquo;Die SPD hat sich mit dem Neoliberalismus arrangiert&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47482#h03\">Wie Seehofer und Merkel mit ihrem Sommertheater zur Migration die Deutschen zum Narren hielten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47482#h04\">Machtkampf im Asowschen Meer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47482#h05\">Brexit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47482#h06\">Emmanuel Macron hat keine Antwort f&uuml;r seine Wutb&uuml;rger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47482#h07\">Hunger als Kriegswaffe &ndash; 85.000 Kinder im Jemen ermordet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47482#h08\">Bitcoin-Crash nimmt historisches Ausma&szlig; an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47482#h09\">Wie Kinderarmut die Sozialversicherung produziert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47482#h10\">Deutschland verst&ouml;&szlig;t gegen UN-Sozialpakt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47482#h11\">Scholz` Pl&auml;ne zur Grundsteuerreform treiben Mieten noch weiter in die H&ouml;he<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47482#h12\">21,6 Milliarden Euro f&uuml;r Auslandseins&auml;tze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47482#h13\">Auf der Flucht auch vor dem Klimawandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47482#h14\">Mehr als nur P&auml;ckchen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47482#h15\">Digitalisierung: Nachdenken first<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47482#h16\">Petition Julian Assange<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Fraktion stellt sich gegen Wagenknecht<\/strong><br>\nDie Linksfraktion hat ihrer Vorsitzenden Wagenknecht die Gefolgschaft beim Nein zum UN-Migrationspakt verweigert. Das k&ouml;nnte ein Vorbote f&uuml;r einen noch m&auml;chtigeren Streit sein.<br>\n&ldquo;Das ist eine harte Klatsche f&uuml;r Sahra Wagenknecht&rdquo;, sagt einer ihrer Kritiker. Noch vor der heutigen Sitzung der Linksparteifraktion hatte die Fraktionschefin Wagenknecht den UN-Migrationspakt entschieden abgelehnt: &ldquo;Er hat auch positive Regelungen, es werden bestimmte Rechte ausgebaut, aber im Kern hat die Auspl&uuml;nderung der armen L&auml;nder damit eine neue Facette: Neben dem Auspl&uuml;ndern von Rohstoffen und ungerechten Handelsvertr&auml;gen will man armen L&auml;ndern jetzt auch noch gezielt Fachkr&auml;fte abwerben.&rdquo; [&hellip;]<br>\nDie Fraktionsvorsitzende reagiert genervt: &ldquo;Ich finde schon etwas befremdlich, dass hier im Vorfeld ein solches Thema wie der Migrationspakt, der ja ein wichtiges Thema ist, in dem Zusammenhang in die &Ouml;ffentlichkeit gebracht wird, dass man es eigentlich nur deswegen so hochzieht, weil man die Fraktionsvorsitzende besch&auml;digen will.&rdquo;<br>\nWagenknechts Unterst&uuml;tzer in der Fraktion sprechen zuvor schon von &ldquo;plumpem Intrigantentum&rdquo;. Das Vorgehen schade der Glaubw&uuml;rdigkeit der Linken insgesamt: &ldquo;Wer den Migrationspakt aus linker Sicht hochjubelt, nur um Sahra Wagenknecht zu widersprechen, hat ihn wirklich nicht gelesen und ignoriert bewusst die Fehlstellen.&rdquo;<br>\nWagenknechts Vertraute Sevim Dagdelen, die selbst in New York an den Verhandlungen zum UN-Migrationspakt teilgenommen hat, bringt ein Gegenpapier in die Fraktionssitzung ein. Der Pakt sei &ldquo;gepr&auml;gt vom Geist der Abschottung gegen&uuml;ber Menschen in Not&rdquo; und &ouml;ffne &ldquo;Zugangswege f&uuml;r eine N&uuml;tzlichkeitseinwanderung im Interesse des Kapitals&rdquo;.<br>\nZugleich distanziert sich Dagdelens Papier bewusst von der &ldquo;v&ouml;lkischen Kritik der AfD&rdquo;. Doch gro&szlig;e Teile der Partei &uuml;berzeugt das nicht. Der ehemalige Parteivorsitzende Klaus Ernst betont in der Aussprache, er wolle nicht an der Seite der Trumps und Orbans stehen. [&hellip;]<br>\nSeit Wochen gibt es Ger&uuml;chte &uuml;ber einen m&ouml;glichen Abwahlantrag gegen Wagenknecht. Ihre Gegner in der Fraktion streuten zuletzt, sie h&auml;tten bereits 32 der n&ouml;tigen 35 Stimmen sicher. Doch nicht nur Wagenknecht-Freunde in der Linken warnen vor Verlusten, wenn man die in Umfragen stets prominenteste Linkspartei-Politikerin abs&auml;gte. &ldquo;Die wollen nicht nur den Sturz Wagenknechts&rdquo;, hei&szlig;t es dazu aus ihrem Umfeld, &ldquo;die wollen die Spaltung.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/un-migrationspakt-117.html?fbclid=IwAR0DJwthjeawbr-TKV-3-T4ZJHkIisCajjDTGUhUUSgRjNJ_NLiXbIZP5k4\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ein unglaublicher Vorgang &ndash; Teiler der Linken nutzen das Thema &bdquo;Migrationspakt&ldquo;, um mit ihren Dauerintrigen die Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht zu st&uuml;rzen. Die NachDenkSeiten werden dar&uuml;ber im Laufe des Tages noch berichten. <\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/181118_Positionspapier-der-Fraktion-DIE-LINKE-zum-Migrationspakt.pdf\">Das Positionspapier von Sevim Dagdelen und Heike Ha&#776;nsel<\/a><\/strong><\/p>\n<p><strong>Dazu: &bdquo;Ihn nicht zu unterzeichnen, w&auml;re ein fatales Signal&rdquo;<\/strong><br>\n(&hellip;) Dem UN-Migrationspakt schl&auml;gt Skepsis entgegen. Die AfD sch&uuml;rt die Angst, dass mit dem Pakt quasi ein Recht auf Migration geschaffen w&uuml;rde, dem die Staaten verpflichtet w&auml;ren. Doch man sollte einer Partei, die schon das geltende Parteienfinanzierungsrecht unterl&auml;uft, nicht auf den Leim gehen. Sie verschweigt, dass der Pakt nicht verbindlich ist.<br>\n68,5 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Europa hat mit 3,1 Millionen Menschen nur einen Bruchteil davon aufgenommen. Migration findet &ndash; wie zu allen Zeiten &ndash; t&auml;glich real statt. Das ist eine internationale Herausforderung, der man sich auch nur international stellen kann. Dass die Vereinten Nationen &uuml;ber einen solchen Pakt verhandelt haben &ndash; und zwar mit Ausnahme der USA unter Beteiligung aller anderen Staaten &ndash; ist ein wichtiger Schritt hin zu einer internationalen L&ouml;sung.<br>\nLetztlich werden damit Grunds&auml;tze der Charta der Vereinten Nationen, wie Achtung der Menschenw&uuml;rde, Gewaltverbot und Gew&auml;hrleistung der staatlichen Souver&auml;nit&auml;t, auf die Migration angewendet. Deshalb auch ist die Bek&auml;mpfung der Migrationsursachen und die Zur&uuml;ckdr&auml;ngung des Schlepperunwesens in dem Pakt von zentraler Bedeutung. Selbstverst&auml;ndlich geh&ouml;ren dazu auch die Rechte und der Schutz von Menschen, die vor Hunger und Elend fliehen.<br>\nSoll Deutschland ernsthaft durch eine Nichtunterzeichnung des Paktes signalisieren, dass die Menschenrechte von Migrantinnen und Migranten f&uuml;r uns nicht gelten?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.superillu.de\/gregor-gysi-ueber-migrationspakt-die-nichtunterzeichnung-waere-ein-fatales-signal\">Super illu<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Auch Gregor Gysi hat sich auf Seiten des Kipping-Lagers geschlagen. Dass er dabei auch noch die Unwahrheit sagt ist umso bedauerlicher: &bdquo;Deshalb auch ist die Bek&auml;mpfung der Migrationsursachen und die Zur&uuml;ckdr&auml;ngung des Schlepperunwesens in dem Pakt von zentraler Bedeutung&ldquo;, sagt Gysi.<\/em><\/p>\n<p><em>Ist es eben nicht. In dem Pakt steht kaum ein Wort &uuml;ber die Fluchtursachen, stattdessen steht da:  &ldquo;Wir erkennen an, dass Migration eine Quelle von Wohlstand, Innovation und nachhaltiger Entwicklung in unserer globalisierten Welt ist.&ldquo; Zudem will der Pakt die F&ouml;rderung einer &ldquo;fairen und ethisch vertretbaren Rekrutierung von Arbeitskr&auml;ften und (die) Gew&auml;hrleistung der Bedingungen f&uuml;r eine menschenw&uuml;rdige Arbeit&rdquo;.<\/em><\/p>\n<p><em>Und dann beschwichtigt Gysi scheinheilig noch: &bdquo;Der UN-Migrationspakt verpflichtet Deutschland zu nichts, was wir bei uns nicht selbst f&uuml;r wichtig und richtig halten.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p><em>Dem sonst so scharfsinnigen Gysi d&uuml;rfte wohl kaum entgangen sein, dass in dem Pakt unz&auml;hlige Male steht: Wir verpflichten uns&hellip; Selbst wenn der Pakt rechtlich nicht bindend ist, so ist er es doch moralisch und wird so auch seine Wirkung auf die Unterzeichner entfalten und den gew&uuml;nschten Druck aus&uuml;ben, die Verpflichtungen in nationale Gesetze zu gie&szlig;en. Warum sollte man aber dann einen Pakt unterschreiben, der niemanden zu etwas verpflichtet?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Marco B&uuml;low &uuml;ber seinen Parteiaustritt &ldquo;Die SPD hat sich mit dem Neoliberalismus arrangiert&rdquo;<\/strong><br>\nMit einem emotionalen Auftritt begr&uuml;ndet der Bundestagsabgeordnete Marco B&uuml;low seinen Austritt aus der SPD. Er habe die letzte Hoffnung verloren, sagt er.<br>\n(&hellip;) Mit dem Kurs der SPD-F&uuml;hrung um Parteichefin Andrea Nahles ging B&uuml;low hart ins Gericht: &bdquo;Die SPD-Erneuerung ist zu einem absoluten Lippenbekenntnis verkommen.&ldquo; Weder die versprochene personelle, strukturelle oder inhaltliche Erneuerung der SPD sei vorangekommen, klagte er.<br>\n(&hellip;) Er habe am Ende keine Chance gehabt, kritisiert B&uuml;low<br>\nB&uuml;low kritisierte inhaltliche und strukturelle Defizite seiner Ex-Partei. So habe sich die SPD mit dem Neoliberalismus arrangiert und tue zu wenig gegen Armut und soziale Ungleichheit. Die Partei sei zu einem &bdquo;Karriereverein&ldquo; verkommen. Innerparteiliche Vielfalt gebe es nicht mehr, Kritiker des aktuellen Kurses w&uuml;rden kaltgestellt. Der Abgeordnete erinnerte daran, dass er im M&auml;rz die &uuml;berparteiliche Progressive Soziale Plattform (PRO) gegr&uuml;ndet hatte. Mit diesem linken B&uuml;ndnis hatte er die SPD erneuern und Konzepte gegen die soziale Ungleichheit entwickeln wollen. &bdquo;Leider ist das nicht gelungen&ldquo;, bilanzierte er nun.<br>\nAls weiteren Grund f&uuml;r den Austritt nannte B&uuml;low die Erfolglosigkeit seiner eigenen Bem&uuml;hungen. Er habe &bdquo;am Ende gar keine Chance gehabt, irgendwas zu bewegen&ldquo;. Tats&auml;chlich galt er in seiner Fraktion zuletzt als Einzelg&auml;nger, der nur noch mit wenigen ebenfalls linksorientierten SPD-Kollegen Kontakt hielt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/marco-buelow-ueber-seinen-parteiaustritt-die-spd-hat-sich-mit-dem-neoliberalismus-arrangiert\/23687684.html\">Der Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Siehe hierzu auch die Erkl&auml;rung von Marco B&uuml;low <a href=\"https:\/\/www.marco-buelow.de\/austritt-aus-der-spd\/#toggle-id-2\">auf seiner Webseite<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> So ehrt &uuml;brigens der einflussreiche Sprecher des Seeheimer Kreises das Lebenswerk seines Kollegen, der sich immerhin 26 Jahre f&uuml;r die Sozialdemokratie stark gemacht hat &hellip;<\/em><\/p>\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/181128-hdt-01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/181128-hdt-01-small.png\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<p><em>Diese arrogante Antwort scheint jedoch repr&auml;sentativ f&uuml;r den Zustand der Partei zu sein. Anstatt Kritik am offensichtlich desastr&ouml;sen Kurs der Partei ernsthaft zu &uuml;berdenken, wird arrogant herumgep&ouml;belt und die letzten Kritiker werden lieber vom Hof gejagt. Willkommen 5%-H&uuml;rde.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wie Seehofer und Merkel mit ihrem Sommertheater zur Migration die Deutschen zum Narren hielten<\/strong><br>\nWir erinnern uns, wie CDU und CSU, Merkel und Seehofer, im Fr&uuml;hjahr und Sommer das St&uuml;ck &bdquo;Streit um den Umgang mit Zuwanderung bis aufs Messer&ldquo; gaben. Daran sollten wir zur&uuml;ckdenken, wenn wir nun feststellen, dass zur gleichen Zeit der UN-Migrationspakt heimlich fertig verhandelt wurde, unter Beteiligung von Seehofers Bundesministerium des Innern, f&uuml;r Bau und Heimat, in trauter Eintracht mit dem federf&uuml;hrenden Au&szlig;enministerium von Heiko Maas (SPD) und dem Bundesministerium f&uuml;r Gesundheit unter einem Jens Spahn (CDU), der nun kritisiert, dass der Migrationspakt nicht &ouml;ffentlich diskutiert wurde.<br>\nSo viel Heuchelei auf einem gro&szlig;en stinkenden Haufen wird selten offenbar.<br>\n(&hellip;) Migration als Quelle des Wohlstands und &bdquo;Migration ist die Mutter aller Probleme&ldquo;. Wie das wohl zusammenpasst? Wenn man ausschlie&szlig;t, dass Seehofer nicht mitbekam, dass sein eigenes Ministerium an einem Pakt zur Mutter aller Probleme mitarbeitete, bleiben als Erkl&auml;rung nur Schizophrenie oder Theater.<br>\nSeehofer forderte, Zuwanderung zu begrenzen und bestimmte Zuwanderer in Transitzentren einzusperren, w&auml;hrend er gleichzeitig an einem Migrationspakt beteiligt war, in dem sich die Beteiligten verpflichten, Freiheitsentzug allenfalls als allerletztes Mittel in Erw&auml;gung zu ziehen.<br>\n(&hellip;) Zur Kr&ouml;nung der Verschaukelung soll nun der Bundestag in einer nicht-rechtsverbindlichen Entschlie&szlig;ung feststellen, dass der UN-Migrationspakt &bdquo;keine einklagbaren Rechte und Pflichten&ldquo; begr&uuml;ndet und au&szlig;erdem &bdquo;keinerlei rechts&auml;ndernde oder rechtssetzende Wirkung&ldquo; habe&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/1074-migrationstheater\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Machtkampf im Asowschen Meer<\/strong><br>\nDie Bundesregierung soll Kriegsschiffe ins Schwarze Meer entsenden, &ldquo;neue, viel sch&auml;rfere Sanktionen&rdquo; gegen Russland verh&auml;ngen und das Land &ldquo;als Pariastaat&rdquo; behandeln. Dies fordert der Botschafter der Ukraine in Deutschland, Andrij Melnyk, in Reaktion auf die Eskalation der russisch-ukrainischen Auseinandersetzungen in der Einfahrt zum Asowschen Meer. Die russische K&uuml;stenwache hatte am Sonntag Kriegsschiffe der ukrainischen Marine gewaltsam daran gehindert, ohne die &uuml;bliche Abstimmung mit russischen Stellen durch die von Moskau kontrollierte Meerenge bei Kertsch in das Asowsche Meer einzufahren. Zuvor hatten sich die Spannungen &uuml;ber Monate hin aufgebaut, nachdem die ukrainische K&uuml;stenwache ein russisches Fischerboot rechtswidrig beschlagnahmt und die Crew inhaftiert hatte. Hintergrund sind Bem&uuml;hungen Kiews, seine Milit&auml;rpr&auml;senz im Asowschen Meer auszuweiten. Da die ukrainische Marine viel zu schwach sei, um eine Gefahr f&uuml;r die russische Flotte darzustellen, k&ouml;nne Kiew nur auf Verst&auml;rkung durch NATO-Kriegsschiffe hoffen, urteilen US-Strategen.<br>\n(&hellip;) &ldquo;Schnellstens auf Patrouille&rdquo;<br>\nKiew nimmt die Eskalation vom Sonntag nun tats&auml;chlich zum Anlass, um Unterst&uuml;tzung durch NATO-Marinen zu fordern &ndash; vor allem auch durch die deutsche Kriegsmarine. &ldquo;Wir erwarten von unseren deutschen Partnern, dass Marineschiffe der EU und NATO in das Schwarze und Asowsche Meer schnellstens auf verst&auml;rkte Patrouillen entsandt werden&rdquo;, verlangte am gestrigen Montag der Botschafter der Ukraine in Deutschland, Andrij Melnyk; das sei n&ouml;tig, um &ldquo;Kriegshandlungen Moskaus vorzubeugen&ldquo;. Schon vergangene Woche hatte das britische Verteidigungsministerium angek&uuml;ndigt, ein Kriegsschiff der Royal Navy in das Schwarze Meer zu entsenden. W&auml;hrend der geplante Einsatzort nicht genannt wurde, hie&szlig; es, man wolle damit die &ldquo;Freiheit der Seefahrt&rdquo; durchsetzen helfen. Kiew verlangt dar&uuml;ber hinaus, auch anderweitig den Druck auf Russland zu verst&auml;rken. &ldquo;Wir fordern &hellip; die Bundesregierung auf, ohne Verz&ouml;gerung neue, viel sch&auml;rfere Sanktionen gegen die russische Staatsf&uuml;hrung und vor allem gegen das Milit&auml;r einzuf&uuml;hren&rdquo;, teilte Botschafter Melnyk gestern mit: &ldquo;Es ist an der Zeit, Russland auf der internationalen Arena zu isolieren und als Pariastaat zu behandeln&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7796\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Bei der Beurteilung der Zwischenf&auml;lle im Asowschen Meer spielt es eine entscheidende Rolle, ob man den Beitritt der Krim zur russischen F&ouml;deration, wie der Westen und die Nato, als Annexion ansieht oder aber sie als eine Sezession, eine freiwillige Abspaltung, betrachtet. Eine Annexion verst&ouml;&szlig;t gegen das V&ouml;lkerrecht und erm&ouml;glicht Sanktionen seitens der UNO. Eine Sezession dagegen nicht. Zudem: wenn die Abspaltung der Krim nicht v&ouml;lkerrechtswidrig war, so muss man die Stra&szlig;e von Kertsch als unter russischer Hoheit stehend betrachten. Fremde Kriegsschiffe haben dann da nichts verloren oder m&uuml;ssen die Genehmigung Russlands haben, da durch zu fahren.<\/em><\/p>\n<p><em>Andreas Zumach bezeichnet den Fall Krim, wie auch gestern in der taz, als russische Annexion, auch wenn er zur M&auml;&szlig;igung aufruft und korrekterweise eine Mitschuld des Westens und <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Ukraine-Russland-Krise\/!5554113\/\">insbesondere der Nato einr&auml;umt<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Dieser Einsch&auml;tzung widersprechen namhafte Rechtswissenschaftler, wie Professor Reinhard Merkel, der den Beitritt der Krim zur russischen F&ouml;deration klar als eine Sezession ansieht und die Rolle Russlands dabei bestenfalls <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=z0E_-APvUYE\">als Beihilfe zur Sezession<\/a>. Auch <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ZDsUmWxv76w\">Frau Professor Krone-Schmalz sieht das so<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Das Resultat des Referendums &uuml;ber den Beitritt der Krim zur russischen F&ouml;deration war &uuml;brigens eindeutig: Bei einer Wahlbeteiligung von 82% der Wahlberechtigten sprachen sich 95,5% f&uuml;r eine Wiedervereinigung mit der russischen F&ouml;deration aus <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Referendum_%C3%BCber_den_Status_der_Krim\">und nur 3,5% dagegen<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Eine Wiederholung des Referendums, wie es Mattias Platzeck und auch Andreas Zumach vorschlagen, d&uuml;rfte kaum ein anderes Ergebnis erbringen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die Debatte, ob es sich um eine Annexion oder Sezession handelt, mag von akademischen Interesse sein und es gibt gute Argumente f&uuml;r beide Perspektiven &ndash; schlussendlich ist hier aber nicht das V&ouml;lkerrecht sondern die normative Kraft des Faktischen ausschlaggebend. Die Krim geh&ouml;rt nun zu Russland und daran wird sich auch nichts mehr &auml;ndern. Auf Basis dieses simplen Fakts muss man sich nun zusammensetzen und L&ouml;sungen f&uuml;r die offenen Probleme finden, mit denen alle Beteiligten leben k&ouml;nnen. Leider scheint der Westen diesen pragmatischen Ansatz jedoch nicht zu teilen.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Bundespressekonferenz zur Eskalation in der Stra&szlig;e von Kertsch: &ldquo;Wir unterst&uuml;tzen die Ukraine&rdquo;<\/strong><br>\nHauptthema der heutigen BPK war die Verletzung russischen Hoheitsgebiets durch ukrainische Kriegsschiffe. Die Bundesregierung sprach der Ukraine pr&auml;ventiv ihre Unterst&uuml;tzung aus, zu geltendem See- und V&ouml;lkerrecht wollte sie sich aber nicht &auml;u&szlig;ern.<br>\n(&hellip;) Das Kriegsrecht erlaubt es der ukrainischen Regierung, eine Reihe von b&uuml;rgerlichen Freiheiten einzuschr&auml;nken, die ansonsten durch die Verfassung gesch&uuml;tzt sind, wie zum Beispiel die Presse- und Versammlungsfreiheit.<br>\nRT Deutsch fragte in diesem Zusammenhang auf der Bundespressekonferenz, wie die Bundesregierung die angek&uuml;ndigte Verh&auml;ngung des Kriegsrechtes vier Monate vor der Pr&auml;sidentschaftswahl in der Ukraine bewertet. Unter ukrainischem Kriegsrecht ist es untersagt, Wahlen abzuhalten. Amtsinhaber Petro Poroschenko liegt derzeit in den Umfragen bei 7,8 Prozent und h&auml;tte keine Chance auf eine Wiederwahl.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/79932-bundespressekonferenz-zur-eskalation-in-strasse-von-kertsch\/?fbclid=IwAR0Q3KiSgsYkotnUOLG-9wNEkawTN4t4K0A_KffiRL4RjIHgr5FpvRYIoaA\">rt deutsch<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Brexit<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Wird Gro&szlig;britannien wirklich die EU verlassen?<\/strong><br>\n(&hellip;) Die Selbstverkl&auml;rung der Europ&auml;ischen Union wird immer dann als Maske entlarvt, wenn sie auf die Probe gestellt wird: Wenn sich Bev&ouml;lkerungen in Volksabstimmungen dem von den Eliten vorgegebenen Weg widersetzen. Obwohl der Austritt aus der Union im EU-Vertrag von Lissabon 2009 verankert wurde, gilt die Aktivierung dieses Rechts aufgrund eines W&auml;hlervotums in Gro&szlig;britannien als Unfall oder Unbotm&auml;&szlig;igkeit. Eine entscheidende Frage ist also: Wird die EU Gro&szlig;britannien zu annehmbaren Bedingungen gehen lassen?<br>\n(&hellip;) Die EU mit ihrer vertraglich verankerten neoliberalen Schlagseite &mdash; vier Grundfreiheiten des Binnenmarktes, Verbot staatlicher Beihilfen, Unterminierung des &ouml;ffentlichen Sektors &mdash;, die in der geltenden Normenhierarchie Verfassungsrang genie&szlig;t, gilt zurecht als hauptverantwortlich f&uuml;r diesen Zustand. Auch daraus n&auml;hren sich die nationalistisch auftretenden Parteien am rechten politischen Rand allerorten und sind die unteren Einkommensgruppen empf&auml;nglich f&uuml;r den nationalen Souver&auml;nit&auml;tsdiskurs, den die Leave-Kampagne mit ihrem Motto &bdquo;Take back control again&rdquo; bedient hat<br>\n(&hellip;) F&uuml;r das Austrittsabkommen wurde der Begriff &bdquo;Withdrawal Agreement&rdquo; gew&auml;hlt und nicht &bdquo;exit&rdquo; oder &bdquo;leaving&rdquo;. Betrachtet man das semantische Feld von withdrawal, so fallen darunter neben &bdquo;Austritt&rdquo; auch &bdquo;R&uuml;ckzug&rdquo; und &bdquo;Entzugserscheinungen&rdquo;. In Anbetracht der konkreten Regelungen handelt es sich tats&auml;chlich um Gro&szlig;britannien auferlegte schmerzhafte Entzugserscheinungen. Die EU-Verhandler haben kein Interesse daran, angenehme Austrittsbedingungen zuzugestehen, um angesichts des inneren Zerfalls der Union m&ouml;gliche Nachahmer abzuschrecken&hellip;.<br>\nVergleicht man Theresa Mays 12-Punkte zum Brexit aus dem Sommer 2018, siehe Abbildung unten, mit dem vorliegenden Withdrawal Agreement, muss man feststellen, dass sich die Hoffnungen der Brexiteers auf das Wiedererlangen der vollst&auml;ndigen nationalen Souver&auml;nit&auml;t nicht erf&uuml;llt haben. Dies gilt weder bezogen auf den Stopp der Personenfreiz&uuml;gigkeit, noch auf die finanziellen Leistungen an die EU, noch auf das Recht, neue Handelsabkommen zu schlie&szlig;en und auch nicht auf den gerichtlichen Vorrang von britischen Gerichten &uuml;ber den EuGH.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kenfm.de\/tagesdosis-26-11-2018-der-brexit-wird-grossbritannien-wirklich-die-eu-verlassen\/\">KenFm<\/a><\/li>\n<li><strong>Volles Risiko beim Brexit<\/strong><br>\nDie EU hat das Austrittsabkommen mit Gro&szlig;britannien gebilligt. Dabei wissen Kanzlerin Merkel und die anderen Chefs nur zu genau, dass ihr &ldquo;Deal&rdquo; kaum eine Chance hat, im britischen Unterhaus zu bestehen. Doch dar&uuml;ber reden sie nicht gern.<br>\nWas passiert, wenn das britische Parlament den Brexit-Vertrag durchfallen l&auml;sst? Wie wird die EU dann reagieren? Das war der &bdquo;wei&szlig;e Elephant&ldquo;, der beim &ldquo;historischen&rdquo; Gipfeltreffen unsichtbar im Br&uuml;sseler Ratsgeb&auml;ude schwebte.<br>\nNiemand wollte sich dazu &auml;u&szlig;ern. &bdquo;Das sind spekulative Fragen, wir haben uns dem Gelingen verschrieben&ldquo;, b&uuml;rstete Merkel alle Zweifler ab. &bdquo;Ich bin ein positiver Mensch, der immer hofft, dass es positiv ausgeht&ldquo;, sagte Luxemburgs Premier Bettel.<br>\nDabei wissen die EU-Chefs nur zu gut, dass die Zitterpartie um den Brexit weiter geht. Wenn der Deal in London scheitert, kann es immer noch einen ungeordneten Austritt mit chaotischen Folgen f&uuml;r die Wirtschaft und die B&uuml;rger geben.<br>\nDoch das nimmt man bewusst in Kauf. Mit einem Abkommen, das alles andere als ausgewogen ist, geht die EU voll ins Risiko. Einen besseren Deal k&ouml;nne und werde es nicht geben, hie&szlig; es beim Gipfel in Br&uuml;ssel.<br>\nDas kann man als Erpressung deuten &ndash; oder als Versuch, May den R&uuml;cken zu st&auml;rken. Denn eine &ldquo;bessere&rdquo; (also gef&uuml;gigere) Premierministerin, so viel ist klar, wird die EU so schnell nicht finden&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/volles-risiko-beim-brexit-gruene-spitzen-gegen-macron\/\">Lost in Europe<\/a><\/li>\n<li><strong>Nur Verlierer<\/strong><br>\nAuf den ersten Blick war es eine starke Vorstellung, die die EU in dieser Woche hingelegt hat. Gleich zweimal hat Br&uuml;ssel energisch durchgegriffen: Im Budgetstreit mit Italien und beim Brexit-Deal mit Gro&szlig;britannien. Doch am Ende gibt es nur Verlierer.<br>\nItalien wurde wegen seiner Schulden in die Schranken gewiesen. Die populistische Regierung muss nun mit einem Defizitverfahren rechnen, das mit hohen Geldstrafen enden kann.<br>\nAuch London muss zur&uuml;ckstecken: Der Brexit-Deal tr&auml;gt zu 99 Prozent die europ&auml;ische Handschrift. Die britische Premierministerin May konnte sich nur auf dem Papier durchsetzen, in der Praxis gibt die EU die Linie vor&hellip;<br>\nAuch in Italien verliert die Union. In keinem anderen Land ist die Zustimmung zur EU so stark gefallen, war das Wachstum so schwach und die soziale Krise so verheerend. Dabei haben sich die letzten Regierungen an die Vorgaben aus Br&uuml;ssel gehalten.<br>\nDer nun eingeschlagene harte Kurs wird an diesem traurigen Befund nichts &auml;ndern, im Gegenteil: Die Rezepte der EU-Kommission d&uuml;rften die Krisen noch versch&auml;rfen.<br>\nBr&uuml;ssel bietet nur rote Linien, aber keine neuen Horizonte oder Perspektiven, wie sie Frankreichs Pr&auml;sident Macron 2017 in seiner Sorbonne-Rede gefordert hatte.<br>\nBesonders krass zeigt sich das am Beispiel Italiens. Das Land steht nun vor zwei unm&ouml;glichen Alternativen: einlenken und den gescheiterten EU-Sparkurs fortsetzen, was die Misere verl&auml;ngern d&uuml;rfte &ndash; oder aufrecht untergehen.<br>\nAuch f&uuml;r Gro&szlig;britannien hat die EU keine guten Perspektiven. Der Entwurf f&uuml;r einen &bdquo;Zukunftspakt&ldquo; enth&auml;lt zwar viele sch&ouml;ne Worte.<br>\nUnd der Austrittsvertrag k&ouml;nnte den &bdquo;Worst Case&ldquo; verhindern &ndash; einen ungeordneten Brexit mit riesigen &ouml;konomischen und sozialen Verwerfungen.<br>\nEin Club, aus dem es kein Entrinnen gibt<br>\nDoch Br&uuml;ssel entl&auml;sst London nicht etwa in die ersehnte Freiheit, sondern in ein dubioses Zwischenreich. In der &Uuml;bergangsphase nach dem Brexit, die bis 2022 dauern k&ouml;nnte, muss London alle EU-Regeln einhalten und seine Beitr&auml;ge zahlen, ohne in Br&uuml;ssel mitreden zu d&uuml;rfen. Selbst danach bleibt das Land an die EU gebunden.<br>\nGro&szlig;britannien wird deshalb nicht gleich zum &bdquo;Vasallenstaat&ldquo;, wie die Brexit-Hardliner schreien. Doch gl&uuml;cklich d&uuml;rfte das Land mit dem neuen Status auch nicht werden.<br>\n&bdquo;Reisende soll man nicht aufhalten&ldquo;, sagt man. Die EU macht das Gegenteil &ndash; und kettet die Briten an sich. So gleicht sie einem Club, aus dem es kein Entrinnen gibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/europa-verliert\/?utm_campaign=Lost+in+EUrope+Update&amp;utm_content=Lost+in+EUrope+Update&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=getresponse\">Lost in Europe<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Emmanuel Macron hat keine Antwort f&uuml;r seine Wutb&uuml;rger<\/strong><br>\nDer franz&ouml;sische Pr&auml;sident versteht die Wut der Gelbwesten. Sagt er. Seine politischen Ziele aber gehen an den Entt&auml;uschten vorbei.<br>\nMit dieser Rede wird Emmanuel Macron seine Landsleute nicht von der Stra&szlig;e kriegen. Der franz&ouml;sische Pr&auml;sident versuchte am Dienstagmorgen, die Bewegung der Gelben Westen zu befrieden. Die Demonstranten haben nun schon an zwei Wochenenden zu Hunderttausenden Stra&szlig;en und Kreuzungen blockiert, sie haben Einkaufszentren lahmgelegt und Steuerbeh&ouml;rden besetzt. &ldquo;Ich habe verstanden&rdquo;, sagte Macron: &ldquo;Wir erz&auml;hlen vom Ende der Welt, um das Klima zu retten; ihr wisst nicht, wie ihr am Ende des Monats &uuml;ber die Runden kommen sollt.&rdquo; Allein, der franz&ouml;sische Liberale hatte keine Antwort auf die neuen franz&ouml;sischen Wutb&uuml;rger.<br>\n(&hellip;) Die teurere Tankf&uuml;llung war letztlich nur der Funke, der die schwelende Unzufriedenheit mit Macron zum Lodern brachte. Nach Umfragen sind die meisten Gelbwesten nicht einmal regelm&auml;&szlig;ige Autofahrer &ndash; sie f&uuml;hlen sich vor allem von einem Pr&auml;sidenten vernachl&auml;ssigt, der sich allzu h&auml;ufig an eine wohlhabende Elite wendet, an die Gr&uuml;nder und Selbstst&auml;ndigen im Land.<br>\n(&hellip;) &ldquo;Er hat uns nichts gegeben&rdquo;<br>\nDie Gelben Westen hatten sich am Dienstag in Bars und Caf&eacute;s versammelt, um Macrons Antwort zu h&ouml;ren. Laut ihren auf Facebook formulierten Ideen erwarteten sie neue Steuern f&uuml;r Wohlhabende, weniger Steuern f&uuml;r &Auml;rmere, einen h&ouml;heren Mindestlohn oder kostenlose Busse und Bahnen f&uuml;r arme Menschen. Forderungen ohne Widerhall. Zwar waren Macrons Ank&uuml;ndigungen, die Zahl der Windr&auml;der zu verdreifachen und die Zahl der Solarpaneele zu verf&uuml;nffachen, &ouml;kologisch sicherlich richtig &ndash; aber seine Zuh&ouml;rer mit den Warnwesten frustrierten sie nur einmal mehr. Denn dieses Erneuerbare-Energien-Programm wurde schon seit Monaten ausgehandelt und hat mit den Protesten nichts zu tun.<br>\n&ldquo;Er hat uns nichts gegeben&rdquo;, war anschlie&szlig;end die einhellige Meinung auf Facebook&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2018-11\/gelbwesten-frankreich-emmanuel-macron-steuererhoehung-proteste\">Zeit online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Es geht hier nicht nur ums teure Benzin. Es geht um klassische sozialdemokratische Forderungen nach besseren L&ouml;hnen und besseren Lebensbedingungen f&uuml;r die arbeitenden Menschen. Wo sind die franz&ouml;sischen Sozialdemokraten? Wo bleiben die Solidarit&auml;tsbekundungen der europ&auml;ischen Linken?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Hunger als Kriegswaffe &ndash; 85.000 Kinder im Jemen ermordet<\/strong><br>\nDie unsichtbaren Toten des Saudi-Kriegs<br>\nLaut einer Untersuchung der NGO Save the Children sind im Jemen seit Kriegsbeginn 2015 bis zu 85.000 Kinder unter f&uuml;nf Jahren an Hunger gestorben. Die Bundesregierung tr&auml;gt eine Schuld an diesen Toten, da sie Schiffe an Saudi-Arabien verkauft, die f&uuml;r die Implementierung der Seeblockade genutzt werden &ndash; einer der Hauptgr&uuml;nde der historischen Hungersnot im Jemen.<br>\n(&hellip;) Nach Angaben der UN stehen 400.000 Kinder im Jemen am Rande des Hungertods &ndash; entsprechend etwa der Zahl aller Unter-F&uuml;nfj&auml;hrigen in ganz Baden-W&uuml;rttemberg.<br>\nEin monstr&ouml;ses Zeugnis der Schande<br>\nLaut UN-Nothilfe ist die Zahl der akut von Hunger gef&auml;hrdeten Menschen im Jemen auf 14 Millionen angestiegen, was der H&auml;lfte der gesamten Bev&ouml;lkerung entspricht &ndash; Ende Februar waren es noch 8,4 Millionen. Die Gr&uuml;nde f&uuml;r diese Hungersnot sind zahlreich und liegen einerseits auf der Angebotsseite. Vor dem Krieg importierte der Jemen etwa 90 Prozent aller Lebensmittel, davon wiederum 80 Prozent &uuml;ber den Rotmeerhafen Hodeida. Neben der v&ouml;lkerrechtswidrigen Seeblockade der Saudi-Emirate-Koalition ist vor allem die seit Juni andauernde Gro&szlig;offensive auf Hodeida &ndash; die buchst&auml;bliche Lebensader des Jemen &ndash; f&uuml;r die dramatische Zuspitzung der Hungersnot verantwortlich (ich berichtete ausf&uuml;hrlich <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44389\">&uuml;ber die Schlacht um Hodeida auf den NachDenkSeiten<\/a>).<br>\nAndererseits liegt die Ursache im als Folge des Krieges kollabierten Finanzsystems und der Wirtschaft des Jemen; insbesondere im Einbrechen der jemenitischen W&auml;hrung. Menschen k&ouml;nnen sich schlicht kein Essen mehr leisten. Mehr als die H&auml;lfte aller jemenitischen Haushalte kauft Grundnahrungsmittel auf Kredit. Menschen sind gezwungen, auf M&uuml;lldeponien nach Nahrung zu suchen, essen Verdorbenes oder Bl&auml;tter, um dem l&auml;hmenden Hunger zu trotzen&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/justicenow.de\/2018-11-27\/hunger-als-kriegswaffe-85-000-kinder-im-jemen-ermordet\/\">justice now!<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Bitcoin-Crash nimmt historisches Ausma&szlig; an<\/strong><br>\nDie Kryptow&auml;hrung habe schon schlimmere Crashs &uuml;berstanden, argumentieren Bitcoin-Anh&auml;nger angesichts der Kursverluste h&auml;ufig. Der aktuelle Absturz k&ouml;nnte diese Argumentation bald obsolet machen und zudem die Sicherheit der Blockchain gef&auml;hrden.<br>\nBitcoin setzt seinen rasanten Absturz ungebremst fort. Erstmals seit rund eineinhalb Jahren unterschritt der Kurs die 4000-Dollar-Marke. Zeitweise notierte die gr&ouml;&szlig;te und bekannteste Kryptow&auml;hrung an manchen Handelspl&auml;tzen unter 3500 Dollar. Innerhalb einer Woche verlor Bitcoin damit mehr als ein Drittel seines Werts. Der Verlust seit dem Rekordkurs von fast 20.000 Dollar im vergangenen Dezember bel&auml;uft sich inzwischen auf gut 82 Prozent. [&hellip;]<br>\nAllerdings ging es bei den Kursbewegungen damals nur um einen Bruchteil der Summen, die in den vergangenen Monaten vernichtet wurden. Seit Dezember 2017 brach die Marktkapitalisierung &ndash; der Wert aller Bitcoin zusammengez&auml;hlt &ndash; um mehr als 260 Milliarden Dollar ein. Beim Platzen der 2011er Blase l&ouml;sten sich gut 150 Millionen Dollar in Luft auf. [&hellip;]<br>\nDennoch gibt es neben Berichten &uuml;ber Kursverfall, mutma&szlig;liche gigantische Manipulationen und striktere Regulierung durch die Finanzaufsicht in verschiedenen L&auml;ndern auch weiter positive Nachrichten f&uuml;r Bitcoin-Anleger. So plant Ohio laut dem &ldquo;Wall Street Journal&rdquo; als erster US-Bundesstaat, die Kryptow&auml;hrung als Zahlungsmittel f&uuml;r Unternehmenssteuern zu akzeptieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/mobil.n-tv.de\/wirtschaft\/Bitcoin-Crash-nimmt-historisches-Ausmass-an-article20740442.html?fbclid=IwAR36rNBrMLtO86djUtmYGTgE-5B6ncXmZf_RwDda770g-2CFRsHbxiCQ5uc\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Der &bdquo;historische Crash&ldquo; h&auml;lt die &bdquo;Finanzjournalisten&ldquo; nicht davon ab, kompletten Unsinn &uuml;ber den Bitcoin zu schreiben. Beim Crash der Kurses wurde kein Geld vernichtet, da eine &bdquo;Wertbemessung&ldquo; anhand von Kursen grunds&auml;tzlich weder zielf&uuml;hrend noch statthaft ist. Ein Bitcoin hat keinen Wert, er ist eine vollkommen belanglose Aneinanderreihung von Bits. Wenn Spekulanten f&uuml;r einen Bitcoin vor kurzem 20.000 US$ bezahlt haben und ihn nun f&uuml;r 4.000 US$ verkaufen, haben sie zwar reale Verluste verbucht &ndash; auf der anderen Seite hat derjenige, der ihnen den wertlosen Plunder f&uuml;r 20.000 US$ verkauft hat, aber auch einen spiegelbildlichen realen Gewinn erzielt. Das Geld ist bei solchen Spekulationen nie weg, es ist stets lediglich woanders. <\/em><\/p>\n<p><em>Falsch ist &uuml;brigens auch die Meldung, Ohio w&uuml;rde den Bitcoin als Zahlungsmittel f&uuml;r Unternehmenssteuern akzeptieren. Richtig ist vielmehr, dass Ohio einen Dienstleister vorschalten will, bei dem man mit allen m&ouml;glichen Methoden (Kreditkarte, PayPal, &Uuml;berweisung oder eben Bitcoin) seine Steuerschulden bezahlen kann. Technisch tauscht dieser Dienstleister im ersten Schritt dann beispielsweise Bitcoins zum Tageskurs gegen Dollar ein, die dann wiederum an die Staatskasse &uuml;berwiesen werden. Auch in Ohio ist die &bdquo;Kryptow&auml;hrung&ldquo; also auch k&uuml;nftig kein Zahlungsmittel, zumal die Schulden selbstverst&auml;ndlich ausschlie&szlig;lich in Dollar dotiert sind. Die Transaktionskosten tr&auml;gt &uuml;brigens der Nutzer.<\/em><\/p>\n<p><em>Lesen Sie zum Thema auch auf den NachDenkSeiten: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41366\">Der Bitcoin-Hype und die Verantwortung der Medien<\/a> &ndash; besonders am&uuml;sant ist es dabei, die tollen damaligen Tipps der Experten zu lesen. Es ist &uuml;brigens sehr wahrscheinlich, dass diese &bdquo;Experten&ldquo; ihr Geld vor allem damit verdient haben, den &bdquo;dummen Lesern&ldquo; damals die Bitcoins f&uuml;r mehr als 10.000 US$ zu verkaufen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wie Kinderarmut die Sozialversicherung produziert<\/strong><br>\nDie grassierende Kinderarmut ist einer der gr&ouml;&szlig;ten Schandflecken Deutschlands. Viele machen die Hartz-Reformen daf&uuml;r verantwortlich, nicht ganz zu Unrecht. Aber der Hauptverantwortliche wird selten genannt: das System der Sozialversicherungen, das entscheidend zur Verarmung von Familien mit Kindern beitr&auml;gt. Sozialrichter a.D. J&uuml;rgen Borchert erkl&auml;rt in diesem Gastbeitrag* worin der eklatante Konstruktionsfehler besteht.<br>\nJ&uuml;rgen Borchert**, Berlin. Der Abbau von Existenz&auml;ngsten war von Anfang an das Ziel des deutschen Sozialstaats. Erst recht war man bei seiner Neuordnung nach dem Zweiten Weltkrieg genauestens dar&uuml;ber im Bilde, was dem Extremismus T&uuml;r und Tor ge&ouml;ffnet hatte, dem diese Menschheitskatastrophe zu verdanken war. Heute ist seine Neuordnung erneut &uuml;berf&auml;llig. Denn die Zeit des Sozialstaats alter Konstruktion ist unwiderruflich abgelaufen. Statt von oben nach unten umzuverteilen, wie die verfassungsrechtlichen Weisungen des Gleichheits-, Sozialstaats- und Rechtstaatsprinzip gebieten, bewirkt sein zentrales Aggregat &bdquo;Sozialversicherung&ldquo; zunehmend das Gegenteil. Die Risiken und Notlagen, vor denen sie sch&uuml;tzen soll, produziert die Sozialversicherung zunehmend selbst. Die daraus erwachsenden Existenz&auml;ngste stellen heute eine t&ouml;dliche Bedrohung f&uuml;r Demokratie, Frieden und Freiheit dar.<br>\n1881-89 ins Leben gerufen, war die Sozialversicherung anfangs als Unterst&uuml;tzungssystem f&uuml;r die Kleinfamilien der Industriearbeiter gedacht, die mit der Unterst&uuml;tzung ihrer Mitglieder &uuml;berfordert waren. Die Risiken waren begrenzt, die Beitr&auml;ge niedrig und der Reichszuschuss hoch. Dazu ging der parit&auml;tische &bdquo;Arbeitgeberbeitrag&ldquo; in den Jahren nach seiner Einf&uuml;hrung unmittelbar zu Lasten der Betriebsgewinne. Dicht auf dem Fu&szlig;e folgte dieser Reform die 1891 eingef&uuml;hrte progressive Einheits-Einkommensteuer. Die durch diese Ma&szlig;nahmen in Gang gesetzte Umverteilung von oben nach unten verbesserte die Kaufkraftverteilung und f&uuml;hrte zu einem selbsttragenden Aufschwung mit weiteren Lohnerh&ouml;hungen und befriedete die sozialen Konflikte.<br>\n(&hellip;) Zwischen 1948 und 1953 lag der Spitzensteuersatz der Einkommensteuer bei sagenhaften 95 Prozent, ab 1953 bei 80 Prozent! Im Nachkriegsdeutschland war die Lektion angekommen, dass Einkommensungleichheiten Existenz&auml;ngste sch&uuml;ren und diese dem Extremismus T&uuml;r und Tor &ouml;ffnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/1073-borchert\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Deutschland verst&ouml;&szlig;t gegen UN-Sozialpakt<\/strong><br>\nFachausschuss der Vereinten Nationen r&uuml;gt unter anderem niedrige Besch&auml;ftigungsquote behinderter Menschen<br>\nMenschenrechte sind in den gro&szlig;en deutschen Medien vor allem dann ein Thema, wenn es um Staaten wie China oder Russland geht. Steht jedoch das eigene Land in der Kritik, h&auml;lt sich die Berichterstattung in Grenzen. Das gilt auch im Fall des Reports, den ein Ausschuss der Vereinten Nationen im Oktober 2018 vorgelegt hat. Dieser r&uuml;gt Verst&ouml;&szlig;e der Bundesrepublik gegen den seit 1973 geltenden Internationalen Pakt &uuml;ber wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte, kurz UN-Sozialpakt. Der Bericht thematisiert globale Probleme, etwa Lebensmittelexporte, die in den sogenannten Entwicklungsl&auml;ndern heimische Bauern ruinieren. Au&szlig;erdem verlangt der UN-Ausschuss unter anderem f&uuml;r Asylbewerber den unbeschr&auml;nkten Zugang zu Gesundheitsleistungen und moniert die restriktiven Regelungen der BRD zum Familiennachzug.<br>\nAls Versto&szlig; gegen UN-Standards wertet das Dokument die soziale Lage von 13 Millionen prek&auml;r Besch&auml;ftigten hierzulande, darunter 163.000 Pflegekr&auml;fte, die in privaten Haushalten arbeiten. Kritisiert werden auch die Hartz-IV-Regelungen. Der UN-Ausschuss fordert die Bundesrepublik auf, Sanktionsregelungen abzuschaffen, durch die Betroffene das Existenzminimum verlieren. Beanstandet wird au&szlig;erdem, dass Besch&auml;ftigte in Behindertenwerkst&auml;tten weniger als den gesetzlichen Mindestlohn erhalten und kaum Chancen haben, auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu wechseln. Der Staat m&uuml;sse daf&uuml;r sorgen, dass Betriebe die vorgegebene Besch&auml;ftigungsquote erh&ouml;hen und deren Unterschreitung st&auml;rker sanktionieren. Der UN-Ausschuss zeigt sich besorgt &uuml;ber die nach wie vor hohe Zahl von behinderten Kindern und Jugendlichen, die in Sonderschulen statt in regul&auml;ren Einrichtungen unterrichtet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/beilage\/art\/344286\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Scholz` Pl&auml;ne zur Grundsteuerreform treiben Mieten noch weiter in die H&ouml;he<\/strong><br>\nPressemitteilung von J&ouml;rg Cezanne, 26. November 2018<br>\n&bdquo;Das Wichtigste bei der Reform der Grundsteuer ist einerseits, dass sie die Mieterinnen und Mieter nicht noch weiter belastet und dass zweitens den Kommunen keine Einnahmeausf&auml;lle entstehen. Die in Medienberichten genannten Pl&auml;ne des Finanzministeriums bieten aber gerade f&uuml;r die Mieter wenig Grund zur Freude, denn je h&ouml;her die Miete desto h&ouml;her w&uuml;rde die Grundsteuer ausfallen. Da die Vermieter die Grundsteuer bislang als Betriebskosten auf die Miete aufschlagen d&uuml;rfen, w&uuml;rden also ohnehin schon hohe Mieten noch h&ouml;her&ldquo;, erkl&auml;rt J&ouml;rg Cezanne, Mitglied des Finanzausschusses f&uuml;r die Fraktion DIE LINKE, zu den Medienberichten &uuml;ber Pl&auml;ne zur Grundsteuerreform von Bundesfinanzminister Olaf Scholz. Cezanne weiter:<br>\n&bdquo;DIE LINKE fordert die Bundesregierung daher auf, dass die Grundsteuer nicht l&auml;nger als Betriebskosten auf die Mieter umgelegt werden darf. Viele Vermieter nutzen schon heute die gesetzlichen M&ouml;glichkeiten f&uuml;r Mieterh&ouml;hungen maximal aus. In diesen F&auml;llen k&ouml;nnten die Vermieter dann steigende Grundsteuern nicht mehr an die Mieter weitergegeben.<br>\nNeben der Abschaffung der Umlagef&auml;higkeit der Grundsteuer auf die Mieter fordert DIE LINKE im Bundestag, dass sich die Grundsteuer so weit als m&ouml;glich am tats&auml;chlichen Wert der Immobilien orientieren soll. Teure und ertragsstarke Immobilien m&uuml;ssen h&ouml;her besteuert werden als solche mit moderaten Mieten. Dazu ist am ehesten der Verkehrswert der Immobilien als Wertma&szlig;stab geeignet.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/scholz-plaene-zur-grundsteuerreform-treiben-mieten-noch-weiter-in-die-hoehe\/\">Die Linke<\/a>\n<p><strong>Dazu: 5 Euro pro Quadratmeter: Wien entzieht Spekulanten zwei Drittel der Wohnungen<\/strong><br>\nWohnen in Gro&szlig;st&auml;dten ist bis in den Mittelstand hinein nur schwer leistbar. W&auml;hrend Europas Metropolen keine Rezepte gegen explodierende Mietpreise haben, macht die Wiener Stadtregierung den Investoren jetzt strenge Vorgaben und weist Immobilien-Spekulanten in die Schranken. Europas St&auml;dte blicken gespannt auf Wien.<br>\nWien ist ein Sonderfall. Die Stadt hat selbst in der Hochphase des Neoliberalismus den gemeinn&uuml;tzigen Wohnbau erhalten. Heute wohnen 60 Prozent der Wiener und Wienerinnen in gef&ouml;rderten Wohnungen. Dort sind die Mieten begrenzt und die Vertr&auml;ge unbefristet. Das d&auml;mpft auch die Preise am freien Markt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/5-euro-pro-quadratmeter-wien-entzieht-spekulanten-zwei-drittel-der-wohnungen\/\">kontrast.at<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Na bitte: Geht doch<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>21,6 Milliarden Euro f&uuml;r Auslandseins&auml;tze<\/strong><br>\n(&hellip;) Die mehr als 50 Auslandseins&auml;tze der Bundeswehr seit Anfang der 90er Jahre haben zusammen mindestens 21,6 Milliarden Euro gekostet. Das geht aus einer Antwort zu einer parlamentarische Anfrage des Linken-Abgeordneten Andrej Hunko hervor, die der Nachrichtenagentur dpa vorliegt.<br>\nDemnach werden darin erstmals die Kosten aller 53 Bundeswehreins&auml;tze im Ausland seit 1992 aufgelistet, die vom Bundestag oder vom Kabinett beschlossen wurden &ndash; soweit sie &uuml;berhaupt noch ermittelbar sind.<br>\nFast die H&auml;lfte f&uuml;r NATO-Missionen am Hindukusch<br>\nIn der Aufstellung des Verteidigungsministeriums wurde mit 10,2 Milliarden Euro fast die H&auml;lfte davon f&uuml;r die NATO-Missionen ISAF und &ldquo;Resolute Support&rdquo; in Afghanistan ausgegeben. Die Bundeswehr ist dort seit 17 Jahren stationiert.<br>\nDahinter folgen die Balkan-Eins&auml;tze im Kosovo (3,5 Milliarden) und in Bosnien-Herzegowina und Kroatien (1,2 Milliarden Euro) vor der Anti-Terror-Mission &ldquo;Enduring Freedom&rdquo; (1,1 Milliarden) in Afghanistan, Kuwait und am Horn von Afrika, die nach den Anschl&auml;gen in den USA vom 11. September 2001 beschlossen wurde.<br>\nDerzeit sind 3500 deutsche Soldaten in 13 Auslandseins&auml;tzen, die mit Abstand meisten in Afghanistan und im westafrikanischen Mali.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/bundeswehr-auslandseinsaetze-107.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Auf der Flucht auch vor dem Klimawandel<\/strong><br>\nZentralamerika wird verst&auml;rkt durch Extremwetter gebeutelt. Das k&ouml;nnte dazu beitragen, dass Tausende Richtung USA ziehen.<br>\nMit dem Fl&uuml;chtlingstreck in die USA bahnt sich nun ein Szenario an, &uuml;ber das viele Jahre spekuliert worden war: Fl&uuml;chtlinge, die massenweise aus den von Armut und Klimawandel gebeutelten Staaten Zentralamerikas in die reichen USA fliehen. Lange war das reine Theorie, eine Sache der Zukunft. Diese Zukunft, so scheint es, findet jetzt statt. Die Gr&uuml;nde sind vielschichtig, warum sich die Menschen auf den Weg gemacht haben. Einer davon, so spekulieren Experten, k&ouml;nnte der Klimawandel sein. &bdquo;Der Hauptgrund, warum Menschen wegziehen, ist, dass sie nichts zu essen haben&ldquo;, sagte Robert Albro vom Zentrum f&uuml;r Lateinamerikastudien an der Amerikanischen Universit&auml;t in Washington der britischen Zeitung &bdquo;The Guardian&ldquo;: &bdquo;Das ist eng mit dem Klimawandel verbunden &ndash; wir sehen eine enorme Instabilit&auml;t des Klimas, die die Ern&auml;hrungssicherheit in der Region radikal ver&auml;ndert.&ldquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr.de\/wissen\/klimawandel\/klimawandel\/zentralamerika-auf-der-flucht-auch-vor-dem-klimawandel-a-1627230\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Der Hauptgrund f&uuml;r die Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;me aus Lateinamerika nach den USA d&uuml;rfte jedoch die Politik aller bisherigen US-Regierungen sein, Lateinamerika als ihren Hinterhof zu betrachteten und deshalb systematisch ihr nicht genehme Regierungen boycottiert und gest&uuml;rzt hat. Regierungen, die es gewagt haben, sich dem Diktat der US Konzerne entgegenzustellen und versucht haben, eine selbst&auml;ndige nationale Wirtschaft auf die Beine zu stellen. Eine Naturkatastrophe d&uuml;rfte nur den letzten Ansto&szlig; zur Migration geben.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: &ldquo;Glaube ich nicht&rdquo;<\/strong><br>\nTrump weist Bericht von US-Beh&ouml;rden zu Klimawandel zur&uuml;ck<br>\n&ldquo;Das glaube ich nicht&rdquo;, sagte US-Pr&auml;sident Trump, angesprochen auf die wirtschaftlichen Folgen des Klimawandels.<br>\nWashington &ndash; US-Pr&auml;sident Donald Trump bezweifelt, dass den USA durch den Klimawandel schwerer wirtschaftlicher Schaden entsteht. Er kenne die Studie f&uuml;r den Kongress, sagte Trump am Montag vor Journalisten im Wei&szlig;en Haus. &ldquo;Ich habe Teile davon gelesen, es ist okay.&rdquo; Angesprochen auf gro&szlig;e wirtschaftliche Folgen, sagte er: &ldquo;Das glaube ich nicht.&rdquo;<br>\nDer Bericht von zahlreichen US-Regierungsbeh&ouml;rden wurde am Freitag ver&ouml;ffentlicht und kommt zu dem Schluss, dass der Klimawandel die US-Wirtschaft bis Ende des Jahrhunderts hunderte Milliarden Dollar kosten wird, wenn nicht entschlossen gegengesteuert und die Emission von Treibhausgasen kr&auml;ftig gedrosselt wird. &ldquo;Momentan sind wir so sauber wie noch nie, und das ist mir wichtig&rdquo;, sagte Trump. &ldquo;Aber wenn wir sauber sind und alle anderen auf der Welt schmutzig, ist das nicht so gut.&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.de\/story\/2000092379640\/trump-weist-bericht-von-us-behoerden-zu-klimawandel-zurueck\">Der Standard<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Was soll man da noch sagen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Mehr als nur P&auml;ckchen<\/strong><br>\nDer US-Konzern Amazon hat sich in k&uuml;rzester Zeit zu einem der reichsten Unternehmen der Welt entwickelt. Im derzeit in Baden-W&uuml;rttemberg entstehenden &bdquo;Cyber Valley&ldquo; will das Unternehmen in T&uuml;bingen zu k&uuml;nstlicher Intelligenz forschen. Eine Analyse der aktuellen Firmenpolitik zeigt, dass der Konzern damit auch &Uuml;berwachung und Kriegstechnik vorantreiben kann. (&hellip;)<br>\nUnter Bezos&lsquo; Unternehmertum findet sich z.B. das Raumfahrtprogramm Blue Origin. Das Projekt, das er als seine wichtigste Arbeit bezeichnet, hat zum Ziel, dass &bdquo;Millionen von Menschen im Weltraum leben und arbeiten&ldquo;, um die Erde zu erhalten und die unbegrenzten Ressourcen des Weltalls anzuzapfen.<br>\nAktuell hat Amazon weltweit mehr als eine halbe Million Besch&auml;ftigte. Der Umgang mit diesen hat dem Konzern schlechte Schlagzeilen und Proteste eingebracht. In den USA steht Bezos&lsquo; Firma unter den Top 20 derjenigen Unternehmen, die die meisten von Essensmarken abh&auml;ngigen Angestellten hat. In Arizona z.B. ist jede*r Dritte Amazon Angestellte abh&auml;ngig von Essensmarken, in Ohio und Pennsylvania jede*r Zehnte. In Europa streiken die Angestellten gegen &bdquo;Ausbeutung, &Uuml;berwachung und Kontrolle am Arbeitsplatz&ldquo;. Durch Smart Watches &uuml;berwacht der Konzern jeden Schritt, Pausen und Toiletteng&auml;nge, um die Arbeiterschaft zu optimieren.<br>\nBer&uuml;hmt ist Amazon auch f&uuml;r seine Steuervermeidung. Die Otto-Brenner Stiftung der IG Metall nutzt Amazon sogar als Fallbeispiel f&uuml;r aggressive Steuerplanung. Das Unternehmen wirtschaftet viel &uuml;ber Briefkasten und Tochterfirmen, beispielsweise in Luxemburg. Das hat effektiv dazu gef&uuml;hrt, dass in England traditionelle B&uuml;cherl&auml;den 11-mal mehr Steuern zahlen als der Global Player, lokale Buchh&auml;ndler in Deutschland zahlen &bdquo;nur&ldquo; dreimal mehr. In den USA hat Amazon 2017 keine Bundeseinkommenssteuer gezahlt, aber gleichzeitig 1,2 Milliarden an Steueranreizen bekommen, um seine Infrastruktur auszubauen. F&uuml;r seine Firmenpolitik ist Bezos 2014 vom Internationalen Gewerkschaftsbund zum schlechtesten Boss der Welt gek&uuml;rt worden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2018\/11\/23\/mehr-als-nur-paeckchen\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Digitalisierung: Nachdenken first<\/strong><br>\nMit Macht dr&auml;ngen Politik und Wirtschaft auf die Digitalisierung der Schulen. Doch mit deren Nutzen f&uuml;r die Bildung haben wir uns noch viel zu wenig besch&auml;ftigt. Pl&auml;doyer f&uuml;r eine digitalkritische P&auml;dagogik. &hellip; Schule hat drittens in einer Gesellschaft, die autonom bleiben will, mehr als zuvor die Aufgabe, f&uuml;r Aufkl&auml;rung zu sorgen. Das ist das Wichtigste! &ldquo;Bewusstsein ist der erste Schritt zur Freiheit&rdquo;, sagt der Internetpionier Jaron Lanier. Das Bewusstmachen dessen, was da einsickernd passiert &ndash; die Invasion des Digitalen -, m&uuml;sste ein vordringliches Lernziel werden. Sie sichtbar zu machen w&auml;re Grundanliegen eines Pflichtfachs allgemeinbildender Informatik in allen Schulformen. &hellip; Digitalisierung mit Augenma&szlig;: Einerseits sollten wir uns ihrer teilweise gro&szlig;artigen M&ouml;glichkeiten bedienen. Andererseits m&uuml;ssen wir die Sch&uuml;ler so stark machen, dass sie auch Nein sagen k&ouml;nnen: Nagelprobe ihrer Autonomie. Denn es geht um viel mehr als die Frage nach optimalen Unterrichtskonzepten. Erf&uuml;lltes Leben resultiert nicht aus dem digitalen Entweder-Oder, es verdankt sich der Dynamik eines Sowohl-als-Auch. Sein Paradigma ist das autonome Individuum &ndash; das Gegenbild zu dem, was die digitale Transformation uns als Errungenschaft andient.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/bildung\/digitalisierung-nachdenken-first-1.4223646\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Petition Julian Assange<\/strong><br>\nDie Nachdenkseiten m&ouml;chten hier noch auf eine Petition F&uuml;r die Freilassung von Julien Assange hinweisen. Die Petition ist auf Franz&ouml;sisch und an Frankreichs Pr&auml;sidenten Macron gerichtet.<br>\nWir haben f&uuml;r unsere Leser haben die Petition auszugsweise frei aus dem Franz&ouml;sischen &uuml;bersetzt:<br>\n(&hellip;)<br>\n&ldquo;Es ist jetzt an der Zeit zu sagen, dass es reicht! Wir werden nicht die Arme verschr&auml;nken und zusehen, wie dieser mutige Journalist stirbt&rdquo;, sagte Christine Assange, seine Mutter, den B&uuml;rgern, die Demokratie, Gerechtigkeit und Freiheit hochhalten.\n<ul>\n<li>Wir, die Unterzeichner der Petition, fordern zusammen mit Christine Assange, dass die politische Verfolgung von Julian Assange eingestellt wird;<\/li>\n<li>Wir, die Unterzeichner der Petition, rufen zusammen mit Christine Assange alle Journalisten auf, sich zu mobilisieren, denn Julian ist euer Kollege und ihr werdet die n&auml;chsten sein, wenn nichts diesen Vernichtungsprozess aufh&auml;lt;<\/li>\n<li>Wir, die Unterzeichner der Petition, rufen zusammen mit Christine Assange alle Politiker &ndash; aller Meinungen und Tendenzen &ndash; auf, sich gegen den vorprogrammierten Mord von Staats wegen zu stellen<\/li>\n<li>Wir, die Unterzeichner der Petition, rufen zusammen mit Christine Assange alle Aktivisten auf, die sich f&uuml;r Menschenrechte, Fl&uuml;chtlinge, &Ouml;kologie einsetzen und die gegen Kriege sind, sich jetzt zu erheben, denn WikiLeaks hat auch den von ihnen verteidigten Anliegen gedient <\/li>\n<li>Wir, die Unterzeichner der Petition, rufen zusammen mit Christine Assange alle B&uuml;rger auf, die sich f&uuml;r Freiheit, Demokratie und Gerechtigkeit einsetzen, und fordern sie auf, ihre politischen Meinungsunterschiede daf&uuml;r beiseite zu legen, sich zu vereinen und sich jetzt zu mobilisieren, bevor es zu sp&auml;t ist<\/li>\n<li>Wir, die Unterzeichner der Petition, fordern zusammen mit Christine Assange die sofortige und bedingungslose Freilassung des Journalisten und Weckrufers Julian Assange.<\/li>\n<\/ul>\n<p>(&hellip;) <\/p>\n<p><em>Hier der <a href=\"https:\/\/www.change.org\/p\/emmanuel-macron-n-abandonnons-pas-julian-assange-aux-mains-de-ses-bourreaux?signed=true\">Link zur Petition<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Hier auch noch <a href=\"https:\/\/www.change.org\/p\/regierung-von-ecuador-beenden-sie-die-isolation-von-julian-assange\">eine Petition auf Deutsch<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(WM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-47482","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/47482","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=47482"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/47482\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":47485,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/47482\/revisions\/47485"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=47482"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=47482"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=47482"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}