{"id":47557,"date":"2018-11-30T08:32:16","date_gmt":"2018-11-30T07:32:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47557"},"modified":"2018-11-30T08:32:16","modified_gmt":"2018-11-30T07:32:16","slug":"hinweise-des-tages-3258","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47557","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47557#h01\">Seehofers Blutwurst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47557#h02\">Dummheit und Heuchelei: &Uuml;ber Neokolonialismus und Besch&auml;ftigungs-Nationalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47557#h03\">Globaler Pakt f&uuml;r Migration<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47557#h04\">Es liegt an Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47557#h05\">Hegemonie nach deutscher Art<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47557#h06\">Welthandel: Fakten und Schwindel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47557#h07\">Konzernumbau: Bayer streicht 12.000 Stellen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47557#h08\">Was ist dran am Fachkr&auml;ftemangel?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47557#h09\">Wohnungsmarkt: Investoren locken und Mieter sch&uuml;tzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47557#h10\">Umlagef&auml;higkeit der Grundsteuer beenden &ndash; Immobilien gerecht nach Wert besteuern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47557#h11\">Bei der Erwerbsarmut belegt Deutschland einen europ&auml;ischen Spitzenplatz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47557#h12\">KiK vor Gericht: &ldquo;Die Opfer sa&szlig;en in der Falle&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47557#h13\">Unverschuldet als Risikofall eingestuft?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47557#h14\">Jemen-Krieg: USA billigen milliardenschweren Raketenverkauf an Saudi-Arabien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47557#h15\">Der globale Insektenzusammenbruch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47557#h16\">AfD im Spendensumpf<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Seehofers Blutwurst<\/strong><br>\nAuf der #Islamkonferenz gestern in Berlin gab es wieder Schweinefleisch auf dem Buffet. Es wurde Blutwurst serviert. Insallah halal.<br>\nWelches Zeichen will Seehofers Innenministerium damit setzen?<br>\nEin wenig Respekt vor Muslimen, die kein Schweinefleisch essen, w&auml;re angebracht.<br>\nF&uuml;r Neugierige: Ich bin gar nicht religi&ouml;s und esse Schweinefleisch.<br>\nNur, wenn man eine &bdquo;Islam&ldquo;-Konferenz veranstaltet, kann man ein bisschen Fingerspitzengef&uuml;hl zeigen. Was sich Seehofer und Co erlauben, ist einfach piet&auml;tlos. Nach dem Motto: Friss oder stirb. Was f&uuml;r ein Ding!<br>\nDie Konferenz will ja einen &bdquo;deutschen&ldquo; Islam. Mit so einem Verhalten wie ein Elefant im Porzellanladen werden Seehofer und seine Beh&ouml;rde die Mehrheit der Muslime in Deutschland nie erreichen. W&auml;re ich auf der Konferenz, h&auml;tte ich sie an der Stelle verlassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/TuncayOezdamar\/status\/1068079981455118336%20\">Tuncay &Ouml;zdamar via Twitter<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Feinf&uuml;hlig wie immer, unsere liebe Regierung. Fragt sich, ob man einer offiziellen saudischen Delegation auch Blutwurst vom Schwein kredenzen w&uuml;rde? Nein? Und warum zollt die Regierung den Saudis mehr Respekt als den deutschen Muslimen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Dummheit und Heuchelei: &Uuml;ber Neokolonialismus und Besch&auml;ftigungs-Nationalismus<\/strong><br>\n&bdquo;Der Bruch in der Linkspartei sollte so schnell wie m&ouml;glich erfolgen. Der nationalistische Kurs von Wagenknecht und Lafontaine l&auml;hmt die Partei&ldquo;, schreibt die Taz.<br>\nWer, wie ich, daf&uuml;r wirbt, den gr&ouml;&szlig;eren Teil der Milliarden, die wir f&uuml;r Kriegsfl&uuml;chtlinge bereitstellen, in den Lagern im Vorderen Orient und in Afrika auszugeben, wo Millionen am Rande der Existenz leben und hungern, ist ein Nationalist! Wer, wie die Taz, viele Journalisten und viele Politiker, daf&uuml;r eintritt, diese Milliarden vor allem f&uuml;r die Minderheit derjenigen auszugeben, die nach Deutschland kommt, ist ein Internationalist.<br>\nDiese &bdquo;Fl&uuml;chtlingspolitik&ldquo; stellt Corbyns Leitsatz auf den Kopf: Statt &bdquo;For the many, not for the few&ldquo; hei&szlig;t es &bdquo;For the few, not for the many&ldquo;. Mit nie dagewesener ideologischer Verbissenheit macht man Politik f&uuml;r die Wenigen, nicht f&uuml;r die Vielen &ndash; eine Fortsetzung der neoliberalen Politik der Ungleichheit. Wer den armen L&auml;ndern gut ausgebildete Fachkr&auml;fte abwirbt, vor allem &Auml;rzte und Krankenpfleger, missversteht sich als Internationalist. F&uuml;r mich ist das Neokolonialismus pur. Neben den Rohstoffen stehlen wir den armen L&auml;ndern jetzt auch noch die Menschen, die gut ausgebildet sind und dort dringend gebraucht w&uuml;rden. Dieser Besch&auml;ftigungs-Nationalismus wird von Politikern aller Parteien vertreten, auch von der AfD.<br>\nAlbert Schweizer ging nach Afrika und baute dort ein Krankenhaus auf, um den &Auml;rmsten zu helfen. Wir werben &Auml;rzte aus Afrika ab.<br>\nDummheit und Heuchelei bestimmen die Diskussion. Da wird behauptet, es ginge um offene Grenzen. Ich lebe an einer offenen Grenze. Wer will sie schlie&szlig;en? Dann hei&szlig;t es, es ginge um offene Grenzen f&uuml;r alle. Die Grenze, die ich fast t&auml;glich &uuml;berquere, ist f&uuml;r alle offen. Andere werben f&uuml;r Bewegungsfreiheit &ndash; wer soll dagegen etwas haben? Weltoffenheit und Reisefreiheit &ndash; auch da widerspricht niemand. Die Menschen mit schlecht bezahlten unsicheren Arbeitspl&auml;tzen k&ouml;nnen damit aber wenig anfangen.<br>\nNeuerdings fordern einige, die Grenzen zu &bdquo;demokratisieren&ldquo; &ndash; was ist damit gemeint? In der kontroversen Debatte der LINKEN geht es um Forderungen, die von Kipping und Riexinger ins Bundestags-Wahlprogramm geschrieben wurden und von Gysi und anderen unter dem Banner des Internationalismus als unverzichtbar bezeichnet werden: &bdquo;Wir unterst&uuml;tzen die Forderungen nach einem sofortigen Stopp der Abschiebungen und nach einem Bleiberecht f&uuml;r alle&ldquo; (Seite 12 &ndash; Wo DIE LINKE regiert, macht sie das Gegenteil) und f&uuml;r alle eine &bdquo;Mindestsicherung in H&ouml;he von 1.050 Euro ohne Sanktionen und K&uuml;rzungsm&ouml;glichkeiten&ldquo; (Seite 10\/11). Bleiberecht und 1050 Euro f&uuml;r alle, das deckt sich nicht mit den Grundrechenarten. Gegen Adam Riese kann man leider keine Politik machen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376\/2060607280667395\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Globaler Pakt f&uuml;r Migration<\/strong><br>\nAntrag der Fraktionen CDU\/CSU und SPD: Mit dem Globalen Pakt f&uuml;r eine sichere, geordnete und regul&auml;re Migration die internationale Zusammenarbeit in der Migrationspolitik st&auml;rken und Migration besser regeln und steuern (Drucksache 19\/6056)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/parlament\/plenum\/abstimmung\/abstimmung?id=561\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Entt&auml;uschend ist, dass kein\/e einzige\/r MdB der SPD-Fraktion mit &ldquo;Nein&rdquo; gestimmt hat. Erfreulich ist, dass die Linksfraktion geschlossen mit &ldquo;Nein&rdquo; abgestimmt hat &ndash; also auch Frau Kipping, die zuvor noch f&uuml;r den &ldquo;Migrationspakt&rdquo; geworben haben soll.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Die Linke hatte einen eigenen Antrag im Bundestag eingebracht und zur Abstimmung gestellt, der auch die Annahme des Migrationspaktes vorsieht. Insofern ist das Nein der Linksfraktion zum Antrag der Regierungsfraktionen jetzt nicht ungew&ouml;hnlich. Der Konflikt innerhalb der Linken, auf den Tobias Riegel hier <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47486\">auf den NachDenkSeiten hingewiesen hat<\/a>, ist nach wie vor existent.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Es liegt an Deutschland<\/strong><br>\nHerr Steinhardt, Sie haben promoviert zum Thema &ldquo;Was ist eine Marktwirtschaft?&rdquo;. Wenn nun die EU-Kommission der italienischen Regierung ein Ultimatum stellt: Ist das noch das freie Spiel der Kr&auml;fte?<br>\nSteinhardt: Es war schon immer eine falsche Vorstellung, so zwischen Markt und Staat zu unterscheiden. Was man Marktwirtschaft nennt, braucht immer einen Staat. Die blauen Briefe aus Br&uuml;ssel sind noch das Wenigste. Viel schlimmer ist, dass die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) nicht einschreitet. Deshalb steigen die ber&uuml;hmt-ber&uuml;chtigten Spreads.<br>\nDas m&uuml;ssen Sie mir nochmal genauer erkl&auml;ren.<br>\nSteinhardt: Der Spread, also der Zinsunterschied zwischen Italien und Deutschland, wird so erkl&auml;rt, dass die M&auml;rkte die Haushaltspolitik der Italiener und der Deutschen beurteilen und zum Schluss kommen, die italienische Haushaltspolitik ist schlecht: eine Verschuldung von 2,4 Prozent! Wenn Sie sich das mal genau angucken, werden Sie feststellen: Die Italiener haben vor Zinsen seit 1992 immer Haushalts&uuml;bersch&uuml;sse erzeugt. Wenn man also sagt, die haben Geld rausgeschmissen, f&uuml;r Sozialleistungen oder sonstwas: das stimmt nicht. Die Zentralbank kann durch Ank&auml;ufe von Staatsanleihen die Spreads auf jede beliebige H&ouml;he dr&uuml;cken. Beispiel Japan: Wie hoch sind die Zinsen? Null! Weil die japanische Zentralbank praktisch alle Staatsanleihen auf ihrer Bilanz hat. Warum der Markt jetzt Staatspapiere herabsetzt, hat den einfachen Grund: Die machen sich Sorgen, dass diese Staatsanleihen in Lira umbewertet werden und die Lira dann abwertet. Diese Gefahr kommt im Spread zum Ausdruck. Die EZB k&ouml;nnte dagegen angehen, indem sie Staatsanleihen aufkauft.<br>\nWarum macht die EZB das nicht?<br>\nFlassbeck: Weil es nach dem Masstricht-Vertrag verboten ist, Staaten zu finanzieren. Italien m&uuml;sste Raum haben, um wirtschaftspolitisch zu agieren, doch das ist verboten und im Stabilit&auml;tspakt 2012 nochmals versch&auml;rft worden. Deswegen soll der italienische Staat die Wirtschaftslage auch noch explizit verschlechtern. Sie ist aber schon schlecht. Die Arbeitslosigkeit liegt bei elf Prozent, Italien steckt seit sechs Jahren in einer Rezession. Die Niedrigzinspolitik hat bisher nicht gewirkt, und der dritte Weg, den es noch g&auml;be, sich n&auml;mlich &uuml;ber Exporte zu befreien: Diesen Weg blockiert Deutschland mit seinen irrsinnigen Export&uuml;bersch&uuml;ssen, die es sich durch Lohndumping erkauft hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/400\/es-liegt-an-deutschland-5517.html#\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Hegemonie nach deutscher Art<\/strong><br>\nDie Bundesregierung tr&auml;gt Mitverantwortung f&uuml;r die aktuelle Krise in Frankreich. Dies geht aus Untersuchungen der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Ausw&auml;rtige Politik (DGAP) hervor. Demnach hat Pr&auml;sident Emmanuel Macron seine Reformen, die immer wieder f&uuml;r heftige, nun eskalierende Proteste gesorgt haben, nach deutschen Forderungen gestaltet &ndash; in der Hoffnung, Berlin werde ihm in der Europapolitik entgegenkommen und es ihm erm&ouml;glichen, die gravierenden Reformnachteile f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung etwa durch einen Umbau der Eurozone in Ans&auml;tzen auszugleichen. Paris verlangt seit vielen Jahren eine Art Umverteilung innerhalb des W&auml;hrungsgebiets, um die wirtschaftlich schw&auml;cheren Eurol&auml;nder im S&uuml;den zu stabilisieren und den Euro auf Dauer aus der Krise zu f&uuml;hren. Die Bundesrepublik, deren Exportindustrie stark von der industriellen Schw&auml;che des S&uuml;dens profitiert, verweigert dies. Macron, der hierzulande f&uuml;r seine deutsch inspirierten Reformen gefeiert wird, kann &ndash; von Berlin im Stich gelassen &ndash; keine Erfolge vorweisen und sieht sich eskalierenden Protesten ausgesetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7799\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Welthandel: Fakten und Schwindel<\/strong><br>\nAlle L&auml;nder und die Mehrheit ihrer Bev&ouml;lkerungen profitieren vom globalen Handel? Die Stimmen, die das in Frage stellen, werden immer lauter. Das Neue an der heutigen Situation ist, dass das wichtigste protektionistische Land kein Entwicklungsland ist, sondern der globale Hegemon USA unter Pr&auml;sident Donald Trump.<br>\nDer Freihandel komme gro&szlig;en Unternehmen mit Produktionsst&auml;tten im Ausland zugute, argumentiert Trump, w&auml;hrend er diejenigen sch&auml;dige, die auf der Suche nach einem angemessenen Lebensunterhalt in Amerika arbeiten. Mit der Zeit hat Trump deutlich gemacht, dass seine Worte nicht einfach nur Rhetorik sind; er hat sie in Form von Z&ouml;llen Wirklichkeit werden lassen. Sie haben die europ&auml;ischen und nordamerikanischen Verb&uuml;ndeten der USA und die US-Unternehmen ebenso erschreckt wie China und Japan. Eine Nation, die sich f&uuml;r einen freieren Handel einsetzte, zieht jetzt wirtschaftliche Mauern an ihren Grenzen hoch. Diese politische Wende im globalen Zentrum untergr&auml;bt nicht nur die Argumente f&uuml;r den Freihandel, sondern best&auml;rkt auch die Argumention, die normalerweise von Entwicklungsl&auml;ndern vorgebracht wird: Die Vorteile des kapitalistischen Handels, so sagen sie, sind in der Regel ungleichm&auml;&szlig;ig auf die L&auml;nder verteilt. Nur manchmal erw&auml;hnen sie, dass die Gewinne auch auf nationaler Ebene asymmetrisch verteilt und dabei die M&auml;chtigeren beg&uuml;nstigt sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/welthandel-fakten-und-schwindel--2273.html\">Blickpunkt WiSo<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Konzernumbau: Bayer streicht 12.000 Stellen<\/strong><br>\nDer Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer plant einen Konzernumbau &ndash; mit weitreichenden Folgen. Bis Ende 2021 sollen insgesamt 12.000 Stellen wegfallen. Das Unternehmen k&auml;mpft gleich an mehreren Fronten. Der Leverkusener Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer will bis Ende 2021 weltweit rund 12.000 Stellen abbauen &ndash; viele davon in Deutschland. Der gr&ouml;&szlig;te Teil des Stellenabbaus werde auf das Pflanzenschutzgesch&auml;ft und auf die &uuml;bergreifenden Konzernfunktionen entfallen, teilte das Unternehmen mit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/bayer-137.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.L.:<\/strong> &ldquo;Effizienz- und Strukturma&szlig;nahmen sollen die Wettbewerbsf&auml;higkeit&rdquo; des Bayer Konzerns steigern, damit es seine &ldquo;Produktivit&auml;t und Ertragskraft deutlich steigern&rdquo; kann. Dass ist genau das, was Aktion&auml;r BlackRock vom Management verlangt. Wieviel BlackRock wohl daran verdient?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Was ist dran am Fachkr&auml;ftemangel?<\/strong><br>\nDas Fachkr&auml;fte-Zuwanderungsgesetz soll den Arbeitsmarkt entlasten. Aber gibt es &uuml;berhaupt einen Fachkr&auml;ftemangel? Oder macht es sich die Wirtschaft zu einfach?<br>\nAm Ende hatte er Gl&uuml;ck gehabt. &Uuml;ber einen Bekannten hat er doch noch einen Job gefunden, in einer Firma f&uuml;r Kfz-Pflegeprodukte. Nach mehr als 100 Bewerbungen, monatelangen Qualifizierungsma&szlig;namen der Arbeitsagentur und Hilfsarbeiten auf dem Bau. [&hellip;]<br>\nAuf Zahlen und Statistiken zu setzen, ist beim Thema Fachkr&auml;ftemangel generell problematisch. W&auml;hrend die Wirtschaft sich mit Alarmmeldungen &uuml;berschl&auml;gt, ergibt sich aus den Statistiken der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) ein ganz anderes Bild. Der Fachkr&auml;ftemonitor der Industrie- und Handelskammer (IHK) benennt beispielsweise f&uuml;r Berlin derzeit ein Defizit von 121.000 Fachleuten. Bei der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit sind im Oktober 2018 hingegen gerade einmal 19.079 offene Stellen f&uuml;r Facharbeiter gemeldet. Demgegen&uuml;ber standen insgesamt 77.216 arbeitslose Facharbeiter, wie aus einer aktuellen Auswertung des rbb hervorgeht. [&hellip;]<br>\nEtwas ganz anderes seien die Berufe, die gar nicht auf der Mangelliste der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit stehen. Das neue Gesetz soll auch in diesen Berufen eine Einwanderung erm&ouml;glichen. So k&ouml;nnten in Zukunft auch ausgebildete Kellner, Reinigungskr&auml;fte und LKW-Fahrer einwandern. Seils ist fest davon &uuml;berzeugt, dass es in diesen Berufen &ndash; auch dank EU-Freiz&uuml;gigkeit &ndash; ein ausreichendes Arbeitsangebot gibt. Die Unternehmen machen es sich nur oft zu leicht. &ldquo;Die Arbeitgeber sind es gewohnt, in Zeiten der Massenarbeitslosigkeit zu wirtschaften und meinen, dass es schon ein Mangel sei, wenn man eine Weile nach einer Arbeitskraft suchen muss oder eben h&ouml;here L&ouml;hne anbieten muss&rdquo;, sagt Seils. &ldquo;Aber es gibt kein Anrecht auf billige Arbeitskr&auml;fte.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/fachkraeftemangel-103.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><strong>dazu: Pflegeschulen im Ausland verhindern gute Pflege<\/strong><br>\n&bdquo;Herr Spahn l&auml;sst sich vor den Wagen der Pflegewirtschaft spannen und verspricht kosteng&uuml;nstige Ausbildung von Pflegekr&auml;ften im Ausland, die dann hier zu Dumpingl&ouml;hnen arbeiten sollen&ldquo;, kommentiert Pia Zimmermann, Sprecherin f&uuml;r Pflegepolitik der Fraktion DIE LINKE, die Ank&uuml;ndigungen von Gesundheitsminister Spahn, k&uuml;nftig mehr Geld in die Ausbildung ausl&auml;ndischer Pflegekr&auml;fte f&uuml;r den deutschen Markt zu investieren. Zimmermann weiter:<br>\n&bdquo;Es gibt nach wie vor zu wenige Ausbildungspl&auml;tze f&uuml;r Pflegekr&auml;fte. W&auml;hrend die Kosten, die Menschen mit Pflegebedarf zu tragen haben, steigen, werden die Arbeitsbedingungen f&uuml;r Pflegekr&auml;fte schlechter. Die Geh&auml;lter f&uuml;r Pflegekr&auml;fte liegen weit unter dem Durchschnittsgehalt. In dieser Situation Pflegeschulen im Ausland finanzieren zu wollen, ist ein Schlag ins Gesicht all derer, die sich hier seit Jahren f&uuml;r bessere Pflege engagieren.<br>\nGerade hat eine Studie des Gesundheitsministeriums gezeigt, dass fast die H&auml;lfte der Pflegekr&auml;fte in den Beruf zur&uuml;ckk&auml;me, wenn sich die Arbeitsbedingungen verbessern w&uuml;rden. Hier muss man ansetzen, wenn man Pflegekr&auml;fte braucht. Die Arbeitsbedingungen und die Geh&auml;lter in der Pflege m&uuml;ssen sich deutlich und z&uuml;gig verbessern. Alles andere sollte auch ausl&auml;ndischen Pflegekr&auml;ften nicht zugemutet werden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/pflegeschulen-im-ausland-verhindern-gute-pflege\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wohnungsmarkt: Investoren locken und Mieter sch&uuml;tzen<\/strong><br>\nDer Bundestag stimmt heute &uuml;ber die versch&auml;rfte Mietpreisbremse ab. Vermieter sollen Modernisierungskosten k&uuml;nftig nicht mehr so stark auf die Mieter umlegen k&ouml;nnen. Investoren sollen au&szlig;erdem steuerliche Anreize f&uuml;r den Bau neuer Wohnungen erhalten. Kritik am Gesetzespaket kommt von der Linken. [&hellip;]<br>\nDas sind Nachbesserungen im Promillebereich, kritisiert die mietenpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Caren Lay:<br>\n&bdquo;Wir haben ja auch nach wie vor die Situation, dass die Bestandsmieten &ndash; also die Altmietvertr&auml;ge, die werden gar nicht gedeckelt &ndash; das fasst das Gesetz gar nicht an. Das ist aber aus meiner Sicht das Entscheidende. So lange die Mietpreisbremse nur f&uuml;r Neuvertragsmieten gilt, also im Grunde f&uuml;r Leute, die umziehen, hat nat&uuml;rlich die Mehrzahl der Mieterinnen und Mieter &uuml;berhaupt nichts von diesem Gesetz. Man weckt aber gro&szlig;e Erwartungen, indem man sagt &sbquo;Nachbesserungen der Mietpreisbremse&lsquo; &ndash; also das ist wirklich Augenwischerei.&ldquo;<br>\nLay fordert, &auml;hnlich wie der Deutsche Mieterbund auch, die Bestandsmieten zu deckeln und an die Inflationsrate zu koppeln. Eigentlich auch eine Forderung der SPD, die sich aber im Gesetz nicht wiederfindet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/wohnungsmarkt-investoren-locken-und-mieter-schuetzen.1773.de.html?dram:article_id=434498%20\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Umlagef&auml;higkeit der Grundsteuer beenden &ndash; Immobilien gerecht nach Wert besteuern<\/strong><br>\n&bdquo;Die Grundsteuer sollte sich &ndash; wie andere Steuerarten auch &ndash; an der Leistungsf&auml;higkeit des Steuerschuldners orientieren. Eigent&uuml;mer wertvoller Immobilien mit hohen Mieteinnahmen k&ouml;nnen daher auch hohe Grundsteuern zahlen. F&uuml;r die Mieter gilt genau das Umgekehrte, denn wer ohnehin eine hohe Miete zahlen muss, hat f&uuml;r eine h&ouml;here Grundsteuer keinen Spielraum mehr. Die L&ouml;sung ist einfach: Die Grundsteuer soll von den Eigent&uuml;mern und nicht von den Mietern gezahlt werden, deswegen muss die Umlagef&auml;higkeit der Grundsteuer auf die Mieter gestrichen werden. Es freut uns, dass der Bundesfinanzminister das auch so sieht&ldquo;, erkl&auml;rt J&ouml;rg Cezanne, f&uuml;r die Fraktion DIE LINKE Mitglied im Finanzausschuss, mit Blick auf die Diskussion &uuml;ber die Reform der Grundsteuer und die j&uuml;ngsten &Auml;u&szlig;erungen von Bundesfinanzminister Olaf Scholz. J&ouml;rg Cezanne weiter:<br>\n&bdquo;In der Diskussion wird vielfach der Eindruck erweckt, in bestimmten Regionen oder in St&auml;dten m&uuml;sste k&uuml;nftig eine h&ouml;here Grundsteuer gezahlt werden. Das ist falsch. Jede Kommune kann &uuml;ber den lokalen Hebesatz selbst daf&uuml;r sorgen, dass ihre Einwohner durch die Grundsteuerreform in der Summe nicht zus&auml;tzlich belastet werden. Solange das kommunale Hebesatzrecht erhalten bleibt, wird durch die Grundsteuerreform nur dar&uuml;ber entschieden, wie sich die Grundsteuerbelastung innerhalb einer Kommune z.B. zugunsten oder zulasten teurer und einfacher Wohnlagen verschiebt. Wir denken, dass die Besitzer von Villen und Gewerbeimmobilien in Zukunft ruhig mehr Grundsteuer zahlen k&ouml;nnen, wenn daf&uuml;r normale Mieter entlastet werden.<br>\nEs ist zu begr&uuml;&szlig;en, dass der Bundesfinanzminister bei der Grundsteuerreform den Wert der Immobilien ber&uuml;cksichtigen will, selbst wenn es f&uuml;r die Eigent&uuml;mer und die Steuerverwaltung dadurch etwas aufw&auml;ndiger wird. Niemand k&auml;me auf die Idee, dass alle B&uuml;rger den gleichen Betrag an Einkommensteuer zahlen sollen, nur um sich den Aufwand von Steuererkl&auml;rungen und die Geh&auml;lter der Steuerbeamten zu sparen. DIE LINKE strebt ganz ausdr&uuml;cklich ein Modell an, das sich am Verkehrswert der Immobilien orientiert.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/umlagefaehigkeit-der-grundsteuer-beenden-immobilien-gerecht-nach-wert-besteuern\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Bei der Erwerbsarmut belegt Deutschland einen europ&auml;ischen Spitzenplatz<\/strong><br>\nDer Arbeitsmarktboom ist teuer erkauft. Deutschlands Niedriglohnsektor ist weiterhin einer der gr&ouml;&szlig;ten in Europa. Armut trotz Arbeit hat sich seit 2005 nahezu verdoppelt und bleibt trotz leichten R&uuml;ckgangs auf hohem Niveau. In der Europ&auml;ischen Union gab es nur in Bulgarien eine &auml;hnlich dramatische Entwicklung. Nicht Arbeit um jeden Preis, sondern gute Arbeit ist die Messlatte einer nachhaltigen Arbeitsmarktpolitik&ldquo;, kommentiert Sabine Zimmermann, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, den aktuellen Monatsbericht der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit. Zimmermann weiter:<br>\n&bdquo;Wenn sich eine kaum wachsende Arbeitsmenge auf immer mehr Menschen verteilt, entsteht Erwerbsarmut statt existenzsichernder Besch&auml;ftigung. Minijobs und unfreiwillige Teilzeit, Leiharbeit und Werkvertr&auml;ge, Scheinselbstst&auml;ndigkeit und Gig Economy &ndash; das sind die Armutsmotoren in Deutschland. Solche Instrumente gilt es einzud&auml;mmen. Jeder Mensch muss von seiner Arbeit leben k&ouml;nnen. Niemand darf auf Zweit- und Drittjobs oder Unterst&uuml;tzung von Familienmitgliedern angewiesen sein, um &uuml;ber die Runden zu kommen. Auch aufstockende Sozialleistungen sind keine L&ouml;sung. Es ist nicht Aufgabe des Staates, Niedrigl&ouml;hne zu subventionieren. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verdienen verl&auml;ssliche Arbeitspl&auml;tze mit w&uuml;rdigen Arbeitsbedingungen, und sie verdienen eine angemessene Bezahlung. DIE LINKE fordert, die Tarifbindung durch mehr Allgemeinverbindlicherkl&auml;rungen und ein robusteres Streikrecht zu st&auml;rken. Der gesetzliche Mindestlohn muss auf zw&ouml;lf Euro pro Stunde steigen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/bei-der-erwerbsarmut-belegt-deutschland-einen-europaeischen-spitzenplatz\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>KiK vor Gericht: &ldquo;Die Opfer sa&szlig;en in der Falle&rdquo;<\/strong><br>\n2012 brannte im pakistanischen Karatschi eine Textilfabrik, mehr als 250 Menschen starben. Nun klagen Betroffene in Deutschland gegen den Textildiscounter KiK.<br>\nKeine Notausg&auml;nge, vergitterte Fenster, keine Sprinkleranlage, keine Feuerl&ouml;scher, ein geschlossener Haupteingang. 15 Stunden brauchten die Feuerwehrm&auml;nner, um die Flammen zu l&ouml;schen. Ein Vater sa&szlig; stundenlang vor der Fabrik und schrie nach seinem j&uuml;ngsten Sohn. &ldquo;Sie holen so viele Tote aus der Fabrik. Wo ist mein Sohn?&rdquo;, rief er. &ldquo;Wo ist mein kleiner Junge?&rdquo;<br>\nF&uuml;r mehr als 250 Menschen wurde die Fabrik &ldquo;Ali Enterprises&rdquo; zur Todesh&ouml;lle &ndash; viele erstickt am giftigen Rauch, denn leicht entflammbare Baumwolle lag wohl gleich neben Chemikalien. Das beschleunigte den Brand noch einmal mehr. Die meisten leblosen K&ouml;rper waren v&ouml;llig verkohlt.<br>\nNur die Arbeiterinnen und Arbeiter aus den obersten Stockwerken konnten sich retten, sie sprangen vom Dach, viele brachen sich dabei die Knochen. Auch die Helfer konnten das Grauen kaum fassen. &ldquo;Es gab in dieser Fabrik weder Sicherheitsvorkehrungen noch Rettungswege&rdquo;, so ein Polizist. &ldquo;Die Opfer sa&szlig;en in der Falle. Es gab offenbar nur den Weg durch die Fenster, aber von denen waren sehr viele vergittert. Unter den Opfern sind auch Frauen und Kinder.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/kik-109.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><strong>dazu: Von der Schuld einer Firma im globalisierten Textilgesch&auml;ft<\/strong><br>\nIm pakistanischen Karatschi starben 2012 bei einem Fabrik-Brand des Textilzulieferers Ali Enterprises 259 Menschen. Hauptauftraggeber war der deutsche Discounter KiK. Jetzt beginnt in Dortmund der Prozess. Es k&ouml;nnte ein Pr&auml;zedenzfall &uuml;ber die Textilbranche hinaus werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/klage-gegen-kik-von-der-schuld-einer-firma-im.724.de.html?dram:article_id=434473\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Unverschuldet als Risikofall eingestuft?<\/strong><br>\nEs ist Deutschlands bekannteste Auskunftei. Doch wie Schufa-Bewertungen zustande kommen, ist unklar. Eine Datenauswertung von BR und &ldquo;Spiegel&rdquo; zeigt: Viele Menschen werden offenbar unverschuldet zum Risikofall erkl&auml;rt.<br>\nWie kreditw&uuml;rdig sind Verbraucher? Das bewerten sogenannte Auskunfteien. Die bekannteste ist die Schufa. Sie verf&uuml;gt &uuml;ber Daten zu 67,5 Millionen Personen in Deutschland und errechnet, mit welcher Wahrscheinlichkeit Verbraucher Zahlungsforderungen begleichen werden. Wie sie dabei genau vorgeht, ist ihr Gesch&auml;ftsgeheimnis.<br>\nDatenjournalisten des Bayerischen Rundfunks und des Nachrichtenmagazins &ldquo;Der Spiegel&rdquo; haben jetzt gemeinsam mehr als 2000 Schufa-Ausk&uuml;nfte ausgewertet. Diese hatte die Initiative Open-Schufa gesammelt und anonymisiert zur Verf&uuml;gung gestellt. Repr&auml;sentativ ist der Datensatz nicht &ndash; M&auml;nner sind &uuml;berrepr&auml;sentiert, &auml;ltere Menschen unterrepr&auml;sentiert &ndash; aber er gibt Hinweise, wie das Scoring funktioniert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/schufa-105.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Jemen-Krieg: USA billigen milliardenschweren Raketenverkauf an Saudi-Arabien<\/strong><br>\nNeues Waffengesch&auml;ft zwischen Washington und Riad: Die USA haben zugestimmt, Raketen und Abschussrampen an Saudi-Arabien zu liefern. Die Unterst&uuml;tzung im Jemen-Krieg ist umstritten &ndash; auch im Senat<br>\nGerade erst hat Donald Trump einen R&uuml;ckschlag im Streit um die US-Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Saudi-Arabien im jemenitischen B&uuml;rgerkrieg erlitten. Der Senat hat sich in der Debatte zuletzt gegen den Pr&auml;sidenten gestellt. Inmitten dieser Diskussion hat Washington nun ein bedeutsames Waffengesch&auml;ft mit Riad eingeleitet.<br>\nBei dem Handel geht es um 15 Milliarden Dollar (umgerechnet 13 Milliarden Euro). Die US-Regierung stimmte dem Verkauf von 44 Abschussrampen sowie Raketen des Flugabwehrsystems Thaad an Saudi-Arabien zu. Das berichteten US-Medien am Mittwoch (Ortszeit) unter Berufung auf das Au&szlig;enministerium in Washington. Demnach wurde die Vereinbarung am Montag unterzeichnet.<br>\nDas System des US-R&uuml;stungskonzerns Lockheed Martin kann angreifende Kurz- und Mittelstreckenraketen in bis zu 150 Kilometer H&ouml;he abfangen. Die Rakete hat eine Reichweite von 1000 Kilometern. Das modernste Abfangsystem der USA wurde bereits in die Vereinigten Arabischen Emirate und nach S&uuml;dkorea verkauft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/usa-billigen-raketenverkauf-an-saudi-arabien-in-milliardenhoehe-a-1241035.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Der globale Insektenzusammenbruch<\/strong><br>\nWeltweit mehren sich Hinweise, dass Insekten massenhaft verschwinden. Ihr funktionaler Verlust k&ouml;nnte f&uuml;r die Menschheit noch gravierender sein als der Klimawandel.<br>\nWir haben uns mittlerweile daran gew&ouml;hnt, dass Arten aussterben oder auf Reste dezimiert werden: Der massenhafte Abschuss von Elefanten, Nash&ouml;rnern, L&ouml;wen und Tigern, das Fangen und T&ouml;ten von Singv&ouml;geln in Indonesien oder am Mittelmeer, die angebliche wissenschaftliche Jagd auf Wale oder das verbreitete Sterben von Fr&ouml;schen und Salamandern l&ouml;sen zwar hier und da noch Entsetzen aus. Doch wirklich durchgreifende Ma&szlig;nahmen dagegen scheitern am fehlenden Geld und vor allem am Willen der handelnden Politiker. Dank effektiver Waffen, Fallen und Gifte gelingt es der Menschheit, sogar Arten zu vernichten, deren Bestand hunderte Millionen oder mehr Individuen umfasst(e): Die nordamerikanische Wandertaube wurde innerhalb weniger Jahrzehnte von Milliarden auf null dezimiert.<br>\nDoch mittlerweile hat das Arten- und Bestandssterben eine Tiergruppe erfasst, mit der viele Menschen und vielleicht sogar die meisten Wissenschaftler nicht gerechnet h&auml;tten: Weltweit befinden sich die Insektenzahlen im Sinkflug und verschwinden Arten und Populationen. In einem gro&szlig;artigen Artikel titelt die &raquo;New York Times&laquo; sogar schon davon, dass die &raquo;Insektenapokalypse&laquo; begonnen habe. &Ouml;kosysteme ver&auml;ndern sich mehr oder weniger stark, wenn einzelne Gro&szlig;s&auml;uger oder V&ouml;gel verschwinden, doch Insekten haben eine entscheidende funktionelle Bedeutung &ndash; gehen sie massenhaft verloren, &auml;ndert sich die komplette Umwelt bis hin zu drastischen Folgen f&uuml;r uns Menschen und unsere Lebensgrundlagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spektrum.de\/kolumne\/der-globale-insektenzusammenbruch\/1611020\">Spektrum<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>AfD im Spendensumpf<\/strong><br>\nDie AfD steckt ganz offensichtlich noch sehr viel weiter im Sumpf illegaler Parteienfinanzierung als bisher angenommen. Nachdem in der vorletzten Woche die illegalen Auslandsspenden aus der Schweiz und den Niederlanden an die Fraktionsvorsitzende Alice Weidel bekanntgeworden waren, ergaben Recherchen des Spiegel und der Schweizer Wochenzeitung WOZ Anfang dieser Woche ein noch weit umfangreicheres Bild. Bei den Spenden an Weidel ging es um Summen von jeweils knapp 150.000 Euro. Die neuen Recherchen legen die Vermutung nahe, dass die AfD schon bei ihrer Gr&uuml;ndung von potenten Geldgebern unterst&uuml;tzt und als politisches Projekt erst richtig zum Laufen gebracht wurde.<br>\nSeit mehr als zwei Jahren steht die Frage im Raum, wer hinter dem dubiosen &raquo;Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und der b&uuml;rgerlichen Freiheiten&laquo; steht, der zun&auml;chst &uuml;ber gro&szlig;z&uuml;gige Plakatspenden, sp&auml;ter &uuml;ber die Zeitung Deutschlandkurier aktive und kostspielige Wahlkampfhilfe f&uuml;r die AfD finanzierte. Laut Spiegel und WOZ f&uuml;hren die Spuren in die Schweiz und zum deutschen Milliard&auml;r August von Finck junior und dessen Bevollm&auml;chtigtem Ernst Knut Stahl. (&hellip;)<br>\nDass die selbsterkl&auml;rte &raquo;Partei der kleinen Leute&laquo; am Tropf von Milliard&auml;ren h&auml;ngt, k&ouml;nnte sich als veritabler Imageschaden herausstellen. Die Forderungen der AfD aus ihrem Wahlprogramm nach Neuregelung der Parteienfinanzierung, st&auml;rkerer Kontrolle durch die Rechnungsh&ouml;fe und dem Verbot von Firmenspenden lesen sich vor dem Hintergrund der aktuellen Enth&uuml;llungen wie ein Witz. Die AfD umgeht aktuell genau die Regeln, die sie vollmundig nach au&szlig;en fordert. Der Weg zur Altpartei hat offenbar sehr fr&uuml;h eingesetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/344528.politische-landschaftspflege-afd-im-spendensumpf.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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