{"id":47578,"date":"2018-12-03T08:21:33","date_gmt":"2018-12-03T07:21:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47578"},"modified":"2018-12-03T08:21:33","modified_gmt":"2018-12-03T07:21:33","slug":"hinweise-des-tages-3259","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47578","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47578#h01\">Wagenknecht in Interview: &bdquo;Ich verbiege mich nicht&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47578#h02\">Russland nach Gespr&auml;chen mit syrischer Opposition: USA besetzen und teilen Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47578#h03\">Zahlreiche Festnahmen bei &ldquo;Gelbjacken&rdquo;-Protesten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47578#h04\">Friedrich Merz fordert Steuerfreiheit f&uuml;r Aktiensparer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47578#h05\">Die Kraft der Verratslegenden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47578#h06\">JEFTA entzaubert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47578#h07\">Wenn das Geld knapp wird: Wie geht es den Rentner in Deutschland wirklich?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47578#h08\">&bdquo;Dem&uuml;tigung&ldquo; im Jobcenter? Bundesagentur emp&ouml;rt &uuml;ber Vorw&uuml;rfe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47578#h09\">Niedriglohn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47578#h10\">Rheinmetall tr&auml;umt vom milit&auml;rischen &bdquo;Super-Zyklus&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47578#h11\">Palantir Gotham alias Hessendata: Dammbruch in der polizeilichen IT<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47578#h12\">Die neue US-Strategie f&uuml;r Afghanistan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47578#h13\">Merz lockt Gr&uuml;ne mit Infragestellung von Nord Stream 2<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47578#h14\">Syriza wird repressiv<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47578#h15\">Vom unterwanderten Staat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47578#h16\">Rechtsruck im Journalismus: &Uuml;ber den politischen Abmarsch des zeitgen&ouml;ssischen deutschen Journalismus.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47578#h17\">Post kontra Presse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47578#h18\">Hannibal-Recherche: Unterminiert eine rechtsextreme Untergrundarmee die Bundeswehr?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wagenknecht in Interview: &bdquo;Ich verbiege mich nicht&ldquo;<\/strong><br>\nFrau Wagenknecht, in der Fraktion wird halb-&ouml;ffentlich dar&uuml;ber diskutiert, Sie als Vorsitzende abzuw&auml;hlen. Sind Sie bereit, sich zur&uuml;ckziehen, um einen Sturz zu vermeiden?<br>\nStatt &uuml;ber m&ouml;gliche Abwahlantr&auml;ge zu reden und die teilweise irrationalen Debatten der letzten Monate fortzusetzen, sollten alle Mitglieder der Fraktion zur Sacharbeit zur&uuml;ckkehren. Denn daf&uuml;r wurden sie gew&auml;hlt.<br>\nRechnen Sie denn mit einem solchen Antrag?<br>\nSeit Wochen gibt es das Ger&uuml;cht. Aber bislang hat niemand einen Abwahlantrag gestellt.<br>\nDie Mehrheit der Fraktion hat f&uuml;r den UN-Migrationspakt gestimmt &ndash; und damit anders als Sie. K&ouml;nnen Sie die Fraktion da noch weiter f&uuml;hren?<br>\nUnser Antrag kritisiert den Migrationspakt und formuliert ein konditioniertes Ja: die Bundesregierung wird aufgefordert, den Pakt deutlich zu ver&auml;ndern, wenn sie ihm zustimmt. Das Problem ist, dass der Pakt vor der Unterzeichnung wohl kaum noch einmal aufgeschn&uuml;rt wird. Die entscheidende politische Aufgabe besteht jedenfalls nicht darin, Migration zu f&ouml;rdern, sondern Migration zu verhindern, indem man den Menschen vor Ort Perspektiven er&ouml;ffnet. Im Interesse eines globalen Raubtierkapitalismus billige Arbeitskr&auml;fte nach Europa zu holen, ist sicher keine linke Position.<br>\nAm Freitag folgt eine Neuauflage der Migrationsdebatte bei der gemeinsamen Sitzung von Fraktion und Parteivorstand. Was sollte da Ihrer Ansicht nach passieren?<br>\nDass die Klausurtagung stattfindet, ist das Ergebnis des letzten Parteitages. Der Auftrag war, dass man Differenzen in Ruhe beredet und Gemeinsamkeiten festh&auml;lt. Wenn die Klausur diesen Zweck erf&uuml;llt, dann ist es sicherlich sinnvoll, sie zu machen. Danach allerdings sollten wir uns endlich wieder auf unsere sozialen Kernthemen konzentrieren: explodierende Mieten, schlechte L&ouml;hne, Altersarmut und soziale Abstiegs&auml;ngste. Jetzt f&auml;ngt sogar die SPD an, &uuml;ber Hartz IV und die Erneuerung des Sozialstaates zu diskutieren. In diese Debatten m&uuml;ssen wir uns einbringen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dnn.de\/Nachrichten\/Politik\/Interview-mit-Sahra-Wagenknecht-Ich-verbiege-mich-nicht?utm_campaign=Team%20Sahra&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=Revue%20newsletter\">Dresdner Neueste Nachrichten<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Russland nach Gespr&auml;chen mit syrischer Opposition: USA besetzen und teilen Syrien<\/strong><br>\nDie US-Aktivit&auml;ten im S&uuml;dosten Syriens stellen eine Bedrohung f&uuml;r die Integrit&auml;t des Landes dar, sagte der russische Pr&auml;sidialgesandte der Syrien-Friedenskonferenz am Donnerstag. Selbst die Opposition l&auml;sst Kritik an den Spaltungsabsichten der USA deutlich werden.<br>\nAlexander Lavrentyev kritisierte auf einer Pressekonferenz im Anschluss an ein regelm&auml;&szlig;iges Treffen der Syrien-Friedenskonferenz im kasachischen Astana, dass selbst die syrische Opposition, die lange Zeit vom Westen unterst&uuml;tzt wurde, durch die US-Aktivit&auml;ten in der Region al-Tanf im S&uuml;dosten Syriens irritiert sei. Er unterstrich:<br>\n&ldquo;Es war bemerkenswert, dass die Vertreter der syrischen Opposition, mit der wir heute recht produktive Gespr&auml;che gef&uuml;hrt haben, ihre Abneigung gegen die aktuelle Situation (im S&uuml;dosten Syriens) bekundeten.&rdquo;<br>\n&ldquo;Sie gaben zu, dass die US-Amerikaner tats&auml;chlich zu einer gewissen Teilung des Landes neigen und gleichzeitig ein Bekenntnis zu den Prinzipien der Souver&auml;nit&auml;t, der territorialen Integrit&auml;t und der Unteilbarkeit Syriens ablegen&rdquo;, sagte der russische Beamte weiter.<br>\nRussland &auml;u&szlig;erte wiederholt seine Besorgnis &uuml;ber die 55 Kilometer umfassende Zone, die von den USA &ldquo;besetzt&rdquo; ist.<br>\nVor kurzem bemerkte die Sprecherin des russischen Au&szlig;enministeriums, Maria Sacharowa, dass die USA Terroristen auf ihrer Milit&auml;rbasis in al-Tanf ausgebildet haben.<br>\nDie russischen Beh&ouml;rden, darunter Au&szlig;enminister Sergei Lawrow, erheben den Vorwurf, dass die USA beabsichtigen, &ldquo;einen Quasi-Staat&rdquo; zu schaffen, der seine Wurzeln unter der kurdischen Minderheit des Landes schlagen soll.<br>\n[&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/international\/80255-russland-nach-gesprachen-mit-syrischer\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Zahlreiche Festnahmen bei &ldquo;Gelbjacken&rdquo;-Protesten<\/strong><br>\nDie Proteste gegen erh&ouml;hte Spritpreise in Frankreich werden immer w&uuml;tender. Am Samstag ging die Polizei in Paris mit Wasserwerfern und Tr&auml;nengas gegen Demonstranten vor.<br>\nWas als Protestbewegung gegen die Erh&ouml;hung der Steuern auf Kraftstoffe begann, w&auml;chst sich zu w&uuml;tenden Protesten gegen die Regierung Macron aus: Am Samstag eskalierte eine der drei f&uuml;r diesen Tag angemeldeten Demos am Champs Elysees, nachdem vermummte Demonstranten versuchten, gewaltsam die Reihen der Polizei zu durchbrechen. Die reagierte ruppig mit Wasserwerfern, Tr&auml;nengas und Schock-Geschossen, um die Menge zur&uuml;ckzudr&auml;ngen. Bis Mittag wurden 63 Demonstranten festgenommen. [&hellip;]<br>\nDer hatte die Wahl nicht zuletzt mit dem Versprechen auf Steuersenkungen gewonnen, seitdem aber wenig Fingerspitzengef&uuml;hl daf&uuml;r bewiesen, in welcher Reihenfolge man welche Steuer angehen k&ouml;nnte. So senkte die Regierung die Verm&ouml;genssteuer f&uuml;r Reiche zwar umgehend nach der Wahl, verteilte die Senkung der Steuer auf Mieten aber &uuml;ber drei Jahre. Zugleich wurden die Sozialabgaben f&uuml;r Rentner erh&ouml;ht. Die einzige Senkung, die &auml;rmere Bev&ouml;lkerungsteile direkt betrifft, gab es daf&uuml;r bei der Wohnbeihilfe.<br>\nDie Aussicht darauf, dass die Bev&ouml;lkerung ab dem 1. Januar 2019 auch deutlich mehr f&uuml;r jede Tankf&uuml;llung zahlen soll, brachte das Fass zum &Uuml;berlauf: Der Protest der &ldquo;Gilets Jaunes&rdquo; wird bisher von weiten Teilen der Bev&ouml;lkerung verstanden und unterst&uuml;tzt. [&hellip;]<br>\nF&uuml;r Macron wird die Protestbewegung immer mehr zum Problem. Seine Popularit&auml;t hat in den 18 Monaten seiner Pr&auml;sidentschaft sturzflugartig abgenommen und bewegt sich aktuell bei knapp 20 Prozent. In der &Ouml;ffentlichkeit verfestigt sich das Bild eines Politikers, der das Gef&uuml;hl f&uuml;r die Befindlichkeit seiner W&auml;hler verloren hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/gesellschaft\/frankreich-mit-traenengas-gegen-diesel-demonstranten-a-1241456.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wie kann Macron &ldquo;das Gef&uuml;hl f&uuml;r die Befindlichkeit seiner W&auml;hler verloren&rdquo; haben, da&szlig; er als Elite-Student und Investmentbanker nie besessen hat? Und wieso geht der SPIEGEL so verdruckst auf Macrons Politik ein? Macron hat &ldquo;wenig Fingerspitzengef&uuml;hl [bei den Steuersenkungen] bewiesen&rdquo;? Keineswegs: er hat rundheraus die Verm&ouml;gensteuer f&uuml;r Reiche radikal gesenkt bzw. abgeschafft und will die Unternehmensteuern f&uuml;r Gro&szlig;unternehmen ab n&auml;chstem Jahr ebenfalls radikal senken. Umgekehrt sollen die Renten und die Arbeitslosenunterst&uuml;tzung gesenkt werden, normale Arbeitnehmer, die seit Jahren bluten, also noch mehr f&uuml;r die Verm&ouml;genden und die Bestverdiener zahlen. &ldquo;Die einzige Senkung, die &auml;rmere Bev&ouml;lkerungsteile direkt betrifft, gab es daf&uuml;r bei der Wohnbeihilfe.&rdquo; Ganz normale Umverteilung von unten nach oben, klassisch neofeudal. Warum wird verdruckst &uuml;ber &ldquo;fehlendes Fingerspitzengef&uuml;hl&rdquo; geredet, wenn Macron mit der Dampfwalze kommt?<\/em><\/p>\n<p><em>Lesen Sie dazu auch auf den NachDenkSeiten: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47247\">Macron und sein Problem mit den &bdquo;gelben Westen&ldquo; &ndash; Frankreich am Scheideweg<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Friedrich Merz fordert Steuerfreiheit f&uuml;r Aktiensparer<\/strong><br>\nMit Blick auf die Absicherung der Rente forderte Merz, Arbeitnehmer gezielt an den Kapitalm&auml;rkten zu beteiligen. &bdquo;Wir sollten die Aktienm&auml;rkte nutzen, um langfristig eine bessere Verm&ouml;gens- und Kapitalbildung in den privaten Haushalten zu schaffen. Dann wird f&uuml;r viele Menschen in Deutschland der Erwerb eines Eigenheims leichter werden.&ldquo;<br>\nDie Politik solle Aktienprodukte f&ouml;rdern, indem sie steuerliche Anreize gebe. &bdquo;Denkbar w&auml;re ein j&auml;hrlicher Freibetrag, unter dem man einen auf Aktien basierenden Spar- oder Vorsorgeplan aufbaut. Dieser d&uuml;rfte im Alter nicht mehr nachversteuert werden.&ldquo; Zentral sei, so Merz, dass dieses Aktienpaket ausschlie&szlig;lich der Alterssicherung diene und erst dann abschlagsfrei aufgemacht werden d&uuml;rfte, wenn die gesetzliche Altersgrenze erreicht sei.<br>\nDer Bundeshaushalt gebe jedes Jahr 100 Milliarden Euro aus, um die Rentenversicherung zu stabilisieren. &bdquo;Da m&uuml;sste ein kleiner einstelliger Milliardenbetrag, der zus&auml;tzlich anf&auml;llt, wenn entsprechende Freibetr&auml;ge eingef&uuml;hrt werden, zu verkraften sein&ldquo;, sagte Merz.<br>\nMerz stellte au&szlig;erdem die Zwei-Prozent-Zusage der Bundesregierung f&uuml;r die Verteidigung infrage. Die hatte Deutschland den Nato-Partnern auf dem Nato-Gipfel in Wales 2014 gemacht. Merz sagte: &bdquo;Man wird innerhalb der Nato auch noch einmal dar&uuml;ber reden m&uuml;ssen, ob das eigentlich avisierte Zwei-Prozent-Ziel auf der richtigen Bemessungsgrundlage beruht.&ldquo;<br>\nL&auml;nder wie Deutschland, denen es wirtschaftlich gut gehe, erreichten dieses Ziel deutlich schwerer als jene, die wirtschaftliche Probleme h&auml;tten. &bdquo;Auch sollte man nicht nur die milit&auml;rischen Ausgaben einbeziehen. Deutschland leistet viel beim Aufbau ziviler Strukturen in Krisengebieten. Das sollte in die Berechnung einflie&szlig;en.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article184818680\/Kandidat-fuer-CDU-Vorsitz-Friedrich-Merz-fordert-Steuerfreiheit-fuer-Aktiensparer.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Merz sind die negativen Erfahrungen in Chile in  der Alterssicherung durch Aktien-Absicherungen und dem damit verbundenen Risiko nicht bekannt oder er will sie nicht zur Kenntnis nehmen, denn es passt nicht in das Gesch&auml;ftsmodell von BlackRock.<\/em><\/p>\n<p><em>Offensichtlich will er die GRV schleifen und die Altersarmut bei fallenden Aktienkurse weiter versch&auml;rfen.<\/em><\/p>\n<p><em>Es w&uuml;rde mich nicht &uuml;berraschen, wenn er das Gesundheitssystem ebenfalls &auml;ndern w&uuml;rde. Die GKV entwickeln sich immer mehr zu einer &bdquo;Basis-Versicherung&ldquo;, um die PKV ein &Uuml;berleben zu sichern. Hier greifen schon die neoliberalen Vorstellungen mit gro&szlig;en Schritten.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Hoffentlich merken es auch die Delegierten auf dem CDU-Parteitag: Herr Merz ist ein Lobbyist der Finanzindustrie, dem es offenbar an volkswirtschaftlichem Sachverstand mangelt. Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46843%20sowie%20Alles\">Wichtige Erg&auml;nzung zum Beitrag &uuml;ber den mit Merz (CDU) zu erwartenden Durchmarsch der Finanzwirtschaft<\/a>&ldquo;, &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46793\">nur nicht Merz!<\/a>&rdquo; und &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47031\">Friedrich Merz, Steuerbetrug und BlackRock &ndash; die Blendgranateneinschl&auml;ge kommen n&auml;her<\/a>&ldquo;. <\/em><\/p>\n<p><em>Meint Herr Merz seine durchaus berechtigte Kritik am Zwei-Prozent-Ziel der NATO ernst? Zweifel d&uuml;rften angebracht sein, dass ausgerechnet jemand wie er sich diesbez&uuml;glich insbesondere mit den USA anlegen wird.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Kraft der Verratslegenden<\/strong><br>\nDass die Regierungschefs den UN-Migrationspakt am 10. Dezember unterzeichnen wollen, beweist die enorme Bedeutung, die sie ihm beimessen: Es ist der 70. Jahrestag der UN-Menschenrechtserkl&auml;rung. Umso hitziger ist die Debatte, weil vor allem Populisten behaupten, dass der Pakt Fl&uuml;chtlingen T&uuml;r und Tor &ouml;ffnet. Doch nat&uuml;rlich ist der Zweck des Pakts ein ganz anderer [&hellip;]<br>\n.SZ: Was ist das f&uuml;r ein seltsamer Pakt, wenn seine Bef&uuml;rworter ihn vor allem damit verteidigen, dass er unverbindlich ist?<br>\nAndreas Fischer-Lescano: Der Pakt ist ein typisches Produkt aktueller V&ouml;lkerrechtspolitik. Vieles findet hier au&szlig;erhalb der etablierten Formen statt. Das ist nicht unproblematisch, denn wenn Fragen europ&auml;ischer Fl&uuml;chtlingspolitik in EU-T&uuml;rkei-Deals, wenn die Austerit&auml;tspolitik von Troikas als Memorandum of Understanding ausgehandelt und wenn Migrationsrechte in Pakten jenseits g&uuml;ltiger Vertragsform geregelt werden, f&uuml;hrt das zur Entparlamentarisierung der internationalen Beziehungen. Zugleich wirft dies komplizierte Geltungsfragen auf, die Leute fragen sich zu Recht: Wie geht das zusammen, wenn die Bundesregierung behauptet, dass der Pakt f&uuml;r Migration rechtlich unverbindlich, aber politisch verbindlich ist?<br>\nTrotz der gegenteiligen Beteuerung im Pakt selbst bef&uuml;rchten Kritiker den Verlust nationaler Souver&auml;nit&auml;t. Zum einen, weil der Pakt vielfach betont, dass sich die Staaten &ldquo;verpflichten&rdquo;, zum anderen, weil die Kritiker glauben, dass der Pakt letztlich doch zum bindenden V&ouml;lkergewohnheitsrecht werden kann. Ist da was dran?<br>\nDie Kommunikationsstrategie der Bef&uuml;rworter des Paktes ist eine einzige Katastrophe. Man kann den Menschen nicht erkl&auml;ren, welchen Sinn ein unverbindlicher Pakt haben soll und gibt dadurch Anlass f&uuml;r die &uuml;belsten Verschw&ouml;rungstheorien. Die sind alarmistisch und irreleitend, gerade was den Verlust der Souver&auml;nit&auml;t betrifft &ndash; denn die wird im Pakt explizit garantiert. Aber sie haben einen zutreffenden Kern und der ist, dass man sich bei dem Pakt f&uuml;r einen Rechtsetzungsmechanismus verbindlicher Unverbindlichkeit entschieden hat, der nat&uuml;rlich versucht, bestehende Regeln zu transformieren, etwa indem man damit in der Tat die Bildung von V&ouml;lkergewohnheitsrecht beeinflusst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/un-migrationspakt-fischer-lescano-1.4230745\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>JEFTA entzaubert<\/strong><br>\nWunsch und Wirklichkeit des EU-Japan-Handelsabkommens<br>\nDie EU-Kommission, verschiedene Abgeordnete des Europ&auml;ischen Parlaments, deutsche Politiker*innen sowie Wirtschaftsvertreter*innen &ndash; sie alle sehen im Handelsabkommen der EU mit Japan ausschlie&szlig;lich Vorteile: Die Wirtschaft soll dadurch weiter wachsen, angeblich gelten h&ouml;chste Standards. Was dabei jedoch kleingeredet wird, sind die m&ouml;glichen Risiken, die sich durch JEFTA f&uuml;r Mensch und Umwelt ergeben. Deshalb haben wir die Aussagen der verschiedenen Institutionen und Personen zu JEFTA genauer unter die Lupe genommen und stellen fest: Wunsch und Wirklichkeit des EU-Japan-Handelsabkommens klaffen weit auseinander.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/wp-content\/uploads\/JEFTA-entzaubert.pdf\">LobbyControl<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wenn das Geld knapp wird: Wie geht es den Rentner in Deutschland wirklich?<\/strong><br>\nDie Statistik zeigt: Mehr als 9,3 Millionen Ruhest&auml;ndler allein in den alten Bundesl&auml;ndern m&uuml;ssen mit Renten von 900 Euro und weniger auskommen. In den neuen Bundesl&auml;ndern kommen weitere gut 1,5 Millionen Rentner dazu. Zwar gibt es viele, die weitere Einnahmequellen wie etwa Witwenrenten oder Zinseinnahmen haben. Doch wer nur auf seine Altersrente angewiesen ist, bekommt in teuren Ballungsgebieten und Gro&szlig;st&auml;dten mit hohen Mieten finanzielle Schwierigkeiten. (&hellip;)<br>\nF&uuml;r den Begriff Altersarmut gibt es keine eindeutige Definition. Die Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) spricht von Armut, wenn die betroffene Person maximal 50 Prozent des Medianeinkommens bezieht. Unter Medianeinkommen wird der Betrag verstanden, bei dem genau 50 Prozent der Bev&ouml;lkerung mehr und die anderen 50 Prozent weniger verdienen &ndash; er ist also die rechnerische Mitte aller Einkommensh&ouml;hen.<br>\nIm Jahr 2017 lag dieser Betrag bei 1615 Euro netto f&uuml;r einen Alleinstehenden. Vierk&ouml;pfige Familien lagen bei 3392 Euro &ndash; f&uuml;r Rentner ist diese Kategorie allerdings nicht relevant.<br>\nFolgt man der Definition der OECD, dann ist jeder alleinstehende Rentner arm, der &uuml;ber weniger als 808 Euro Nettoeinkommen pro Monat verf&uuml;gt. (&hellip;)<br>\nBezieher niedriger Renten k&ouml;nnen Grundsicherung beantragen. Im Dezember 2017 bekamen in Deutschland 544.090 Rentner diese staatliche Hilfe, wie das Statistische Bundesamt ausweist. Die Leistung erhalten &ldquo;hilfebed&uuml;rftige Personen, die die Altersgrenze erreicht haben (und) auf Dauer ihren Lebensunterhalt nicht aus eigener Erwerbst&auml;tigkeit bestreiten k&ouml;nnen&rdquo;, wie das Bundesarbeitsministerium definiert. (&hellip;)<br>\nDie staatliche Hilfe gibt es nur, wenn Bed&uuml;rftige einen Antrag gestellt haben. Die Deutsche Rentenversicherung informiert dazu: &ldquo;Wenn Ihr gesamtes monatliches Einkommen durchschnittlich unter 838 Euro liegt, sollten Sie pr&uuml;fen lassen, ob Sie Anspruch auf Grundsicherung haben.&rdquo; Wird die Grundsicherung gew&auml;hrt, flie&szlig;t das Geld unabh&auml;ngig davon, ob der Antragsteller bereits eine Altersrente oder eine Rente wegen voller Erwerbsminderung bekommt, hei&szlig;t es in der Information.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/altersvorsorge\/rente\/altersarmut-viele-rentner-kommen-mit-ihrem-geld-kaum-klar_id_9992375.html\">Focus Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Leider zieht &bdquo;Focus Online&ldquo; aus den Ergebnissen die falschen Schl&uuml;sse und empfiehlt Angebote der betrieblichen oder privaten Altersvorsorge. Besser w&auml;re es &ndash; und darauf verweisen die NachDenkSeiten seit vielen Jahren &ndash; alle Kraft in die St&auml;rkung der gesetzlichen Rentenversicherung zu konzentrieren. &Ouml;sterreich k&ouml;nnte und sollte hier Vorbild sein. Bitte lesen Sie dazu u.a.:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44742\">Betrifft: Rente. Da ist die AfD genauso von den Interessen der Finanzwirtschaft und Denkfehlern irregeleitet wie die Regierungskoalition<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33063\">Lafontaine: Kein Renten-Wahlkampf! Wie man die W&auml;hlerinnen und W&auml;hler f&uuml;r dumm verkauft.<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&bdquo;Dem&uuml;tigung&ldquo; im Jobcenter? Bundesagentur emp&ouml;rt &uuml;ber Vorw&uuml;rfe<\/strong><br>\nWerden Langzeitarbeitsarbeitslose geg&auml;ngelt oder gar gedem&uuml;tigt? Valerie Holsboer, Vorstandsmitglied der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit, verwahrt sich energisch gegen solche Kritik an den Mitarbeitern der Jobcenter. Sie fordert: &bdquo;Wir brauchen stattdessen wieder eine Atmosph&auml;re des konstruktiven Miteinanders, wie wir sie hatten, bevor die Hartz-IV-Debatte hei&szlig; gelaufen ist.&ldquo;<br>\nFrau Holsboer, SPD und Gr&uuml;ne wollen Hartz IV hinter sich lassen und durch ein &bdquo;B&uuml;rgergeld&ldquo; beziehungsweise eine &bdquo;Garantiesicherung&ldquo; ersetzen. Von G&auml;ngelung und sogar von &bdquo;Dem&uuml;tigung&ldquo; der Antragsteller ist die Rede. Was geht da wirklich vor in den Jobcentern?<br>\nDie Begriffe, die da jetzt verwendet werden, sind f&uuml;r uns und unsere Mitarbeiter die H&ouml;lle. In den Jobcentern sitzen sehr viele Menschen, die sich jeden Tag intensiv um die Langzeitarbeitslosen bem&uuml;hen. Sie versuchen, sie zu aktivieren, zu qualifizieren, einzugliedern. Dazu sind Vertrauen und Offenheit der Kunden unabdingbar. Und da ist es alles andere als f&ouml;rderlich, ja sogar sch&auml;dlich, wenn f&auml;lschlicherweise von G&auml;ngelung und Dem&uuml;tigung die Rede ist. (&hellip;)<br>\nBesonders umstritten sind im Hartz-IV-System die Sanktionen, wenn Mitwirkungspflichten verletzt werden. Wie viele Menschen sind &uuml;berhaupt betroffen?<br>\nDie Sanktionen betreffen im Monatsdurchschnitt etwa drei Prozent aller Hartz-IV-Leistungsbezieher. Und es ist keineswegs so, dass es permanent Streit um angeblich unzumutbare Arbeitsangebote gibt. Die meisten Sanktionen bewegen sich im Bereich der Meldepflichten. Da geht es nicht darum, dass einer unliebsame Arbeiten nicht machen will, sondern dass er z.B. nicht zur vereinbarten Zeit in seinem Jobcenter erscheint.<br>\nEs sind also keine gro&szlig;en Korrekturen erforderlich?<br>\nEs ist richtig zu diskutieren, ob Jugendliche strenger zu behandeln sind. Auch sollten Menschen nicht ihre Unterkunft verlieren &ndash; das macht auch die Eingliederung fast unm&ouml;glich. Aber ganz ohne Sanktionen wird es nicht gehen. Denn dann w&auml;re die Kollegin bzw. der Kollege im Jobcenter nur Bittsteller, wenn er einen Termin mit seinem Kunden ausmacht. Wir m&uuml;ssen den B&uuml;rgern im &Uuml;brigen auch erkl&auml;ren k&ouml;nnen, wie ihre Steuern ausgegeben werden und dass dabei das Prinzip f&ouml;rdern und fordern eingehalten wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.noz.de\/deutschland-welt\/politik\/artikel\/1597815\/demuetigung-im-jobcenter-bundesagentur-empoert-ueber-vorwuerfe#gallery&amp;0&amp;0&amp;1597815\">Neue Osnabr&uuml;cker Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Offensichtlich verf&uuml;gt Frau Holsboer &uuml;ber zu wenig historische Kenntnisse. Unter welch unw&uuml;rdigen Bedingungen hat die Mitarbeiterschaft jahrzehntelang in den Arbeits&auml;mtern gearbeitet? Haben sie sich allen Ernstes als &bdquo;Bittsteller&ldquo; betrachtet?<\/em><\/p>\n<p><em>Wenn sich ein Vorstandsmitglied einer Beh&ouml;rde quasi sch&uuml;tzend vor seine Belegschaft stellt, ist das verst&auml;ndlich. Aber Frau Holsboer k&ouml;nnte ja auch mal dar&uuml;ber nachdenken, ob Sanktionen das Existenzminimum vieler Menschen hierzulande gef&auml;hrden &ndash; nicht lediglich finanziell, denn eine Teilhabe z.B. an kulturellen Veranstaltungen ist mit den jetzigen, viel zu niedrigen Regels&auml;tzen kaum m&ouml;glich und wird mit Sanktionen vollkommen ausgeschlossen. Und das u.a. wegen Terminvers&auml;umnisse oder der Nicht-Teilnahme an fragw&uuml;rdigen Ma&szlig;nahmen, die angeblich der Weiterbildung dienen bzw. bei der Aufnahme einer Erwerbsarbeit helfen sollen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Niedriglohn<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Niedriglohn: Jede\/r F&uuml;nfte in Vollzeit betroffen<\/strong><br>\nBei jedem f&uuml;nften Vollzeitbesch&auml;ftigten liegt der Lohn unter der Niedriglohnschwelle: 2017 verdienten 4,17 Millionen Besch&auml;ftigte weniger als zwei Drittel des mittleren Stundenlohns. Hauptbetroffene sind Frauen, von denen 27,1 Prozent nur einen Niedriglohn bekommen, w&auml;hrend es bei den M&auml;nnern 16,2 Prozent sind. In Ostdeutschland lag der Anteil der zum Niedriglohn Arbeitenden mit 33,6 Prozent im Jahr 2017 doppelt so hoch wie in Westdeutschland (16,7 Prozent). Das ergeben Zahlen aus der Antwort der Bundesregierung (PDF) auf eine Kleine Anfrage von Susanne Ferschl.<br>\nUngeachtet aller Erfolgsmeldungen zum deutschen Arbeitsmarkt zeigen die neuesten Angaben der Bundesregierung, dass die Zahl der sozialversicherungspflichtig Vollzeitbesch&auml;ftigten (ohne Auszubildende) in den vergangenen 18 Jahren nicht nennenswert gestiegen ist. Ihre Zahl legte von 21,61 Millionen im Jahr 1999 um 340.000 auf 21,95 Millionen im Jahr 2017 zu (+ 1,6 Prozent). Die Zahl der Vollzeitbesch&auml;ftigten im Niedriglohn erh&ouml;hte sich im gleichen Zeitraum um 325.000 (+ 8 Prozent).<br>\nDie Angaben der Bundesregierung zur Preisentwicklung zeigen dar&uuml;ber hinaus, dass die Preise f&uuml;r Nahrungsmittel, f&uuml;r die Menschen mit Niedrigl&ouml;hnen in der Regel einen h&ouml;heren Anteil ihres Einkommens aufwenden m&uuml;ssen, wesentlich st&auml;rker gestiegen sind, als die Preise insgesamt. So ist der Verbraucherpreisindex zwischen 2005 und 2017 insgesamt um 18,2 Prozent gestiegen, der Verbraucherpreisindex &bdquo;Nahrungsmittel&ldquo; aber um 31,6 Prozent.<br>\nSusanne Ferschl, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin f&uuml;r Gute Arbeit:<br>\n&bdquo;Die Erfolgsmeldungen am Arbeitsmarkt verkehren sich bei genauerer Betrachtung in ihr Gegenteil. Wenn jeder f&uuml;nfte Vollzeitbesch&auml;ftigte zum Niedriglohn schuftet, dann muss Politik handeln. Dieser Befund ist nicht nur f&uuml;r alle betroffenen Besch&auml;ftigten eine individuelle Katastrophe, sie birgt auch gesellschaftlich gewaltigen sozialen und politischen Sprengstoff. Wir m&uuml;ssen Hartz IV abschaffen, weil die Hartz-Gesetzgebung den Druck auf die L&ouml;hne wesentlich versch&auml;rft hat. Im Interesse der Menschen, des sozialen Zusammenhalts und der politischen Stabilit&auml;t brauchen wir einen Mindestlohn von mindestens 12 Euro. So bek&auml;mpfen wir Armutsl&ouml;hne, sichern soziale Teilhabe und geben den Menschen wieder eine Perspektive.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/niedriglohn-jeder-fuenfte-in-vollzeit-betroffen\/\">Die Linke. im Bundestag<\/a><\/li>\n<li><strong>Millionen Menschen arbeiten in Vollzeit zu Niedriglohn<\/strong><br>\n4,2 Millionen Menschen arbeiten in Deutschland in Vollzeit zu einem Niedriglohn. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken hervor, die der &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung vorliegt.<br>\nDiese Arbeitskr&auml;fte verdienen dem Bericht zufolge weniger als zwei Drittel des mittleren Lohns. Das sind derzeit 1733 Euro brutto im Osten und 2226 Euro in Westdeutschland.<br>\nDie &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung rechnet zum Vergleich vor, dass eine Hartz-IV-Familie mit zwei Kindern im Schnitt laut Bundesagentur f&uuml;r Arbeit &uuml;ber ein Haushaltsbudget von 2144 Euro verf&uuml;ge.<br>\nNach amtlichen Zahlen arbeitet rund jeder f&uuml;nfte sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigte im Niedriglohn-Bereich.<br>\nDies berge weiterhin &ldquo;gewaltigen sozialen und politischen Sprengstoff&rdquo;, sagte die Linken-Abgeordnete Susanne Ferschl der &ldquo;Bild&rdquo;: &ldquo;Die Erfolgsmeldungen am Arbeitsmarkt verkehren sich bei genauerer Betrachtung in ihr Gegenteil. Wenn jeder f&uuml;nfte Vollzeitbesch&auml;ftigte zum Niedriglohn schuftet, dann muss die Politik handeln.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/news\/karriere\/arbeitsmarkt-millionen-menschen-arbeiten-in-vollzeit-zu-niedriglohn-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-181130-99-27833%20\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der Niedriglohnsektor war politisch gewollt. Erinnert sei an die Worte von Kanzler Schr&ouml;der in Davos im Jahr 2005: &bdquo;Wir haben einen der besten Niedriglohnsektoren aufgebaut, den es in Europa gibt&ldquo;. Nachlesenbar u.a. in Ein Service der NachDenkSeiten: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27937\">Interessante Dokumente des Zeitgeschehens<\/a>. Und die herrschenden Mehrheiten in Bundestag und Bundesrat sind bis heute nicht gewillt, daran Entscheidendes zu &auml;ndern.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Rheinmetall tr&auml;umt vom milit&auml;rischen &bdquo;Super-Zyklus&ldquo;<\/strong><br>\nDie Krim-Krise droht zu eskalieren. W&auml;hrend die schwindende geopolitische Stabilit&auml;t die Welt besorgt, frohlockt die R&uuml;stungsbranche. Der deutsche Rheinmetall-Konzern sieht schon den Beginn eines &bdquo;Super-Zyklus&ldquo;.<br>\nJe mehr sich aktuell der Ukraine-Russland-Konflikt versch&auml;rft, desto st&auml;rker sieht sich der Rheinmetall-Konzern best&auml;tigt. Die internationalen R&uuml;stungsm&auml;rkte stehen am Beginn eines &bdquo;Super-Zyklus&ldquo; mit wieder steigenden R&uuml;stungsausgaben, prognostizierte der Technologiekonzern jetzt auf einer Analystenkonferenz in Berlin. Nach dem Ende des Kalten Krieges und schrumpfenden Milit&auml;rausgaben sei es 2014 mit der Annexion der Krim durch Russland zum Wendepunkt gekommen. Nun w&uuml;rde weltweit wieder mehr in R&uuml;stung investiert, modernisiert und Kapazit&auml;ten aufgebaut.<br>\nRheinmetall macht eine simple Rechnung auf: Wenn allein Deutschland an der politischen Zusage &uuml;ber R&uuml;stungsausgaben von 1,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes festh&auml;lt, w&uuml;rde der Verteidigungshaushalt von rund 43 Milliarden Euro 2019 je nach Konjunkturentwicklung bis 2023 auf etwa 60 bis 65 Milliarden Euro klettern. Innerhalb der europ&auml;ischen Nato-Staaten w&uuml;rden die Ausgaben f&uuml;r Ausr&uuml;stung in diesem Jahr voraussichtlich um 19 Prozent zulegen.<br>\nEs gebe zahlreiche Gro&szlig;projekte, die jetzt angeschoben werden. Etwa der neue Schwerlasthubschrauber f&uuml;r 5,6 Milliarden Euro oder das Milliardenprojekt eines neuen Luftverteidigungssystems (TLVS) sowie weitere Vorhaben. Zum erwarteten Ausr&uuml;stungsschub bei der Bundeswehr mit mehr Fahrzeugen geh&ouml;re die Beteiligung an der sogenannten NATO-Speerspitze (Very High Readiness Joint Task Force). Aber nicht nur in Deutschland wird wieder aufger&uuml;stet. Zu den rosigen Branchenaussichten geh&ouml;re auch, dass die westlichen Nachbarstaaten Russlands massiv neue Radpanzer bestellen. Gro&szlig;britannien modernisiere und vergr&ouml;&szlig;ere ebenfalls seine Panzerflotten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article184685940\/Ruestungsgueter-Krim-Krise-befeuert-Geschaeft-von-Rheinmetall.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wie im Klischee &ndash; die R&uuml;stungskonzerne freuen sich &uuml;ber die zunehmenden &ndash; und angestachelten &ndash; Konflikte und Kriege. Leider zurecht, weil auch Deutschland unter der &ldquo;Sozialdemokratin&rdquo; (ein kleiner Scherz) Merkel permanent hart an der weiteren Aufr&uuml;stung arbeitet.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Palantir Gotham alias Hessendata: Dammbruch in der polizeilichen IT<\/strong><br>\nDie Inbetriebnahme des Palantir-Systems Gotham alias Hessen-Data in der hessischen Polizei bedeutet einen Dammbruch f&uuml;r die polizeiliche Arbeit: Hier besteht erstmals die M&ouml;glichkeit, dass Informationen aus sozialen Medien AUTOMATISIERT abgerufen und zusammengef&uuml;hrt werden mit solchen aus polizeilichen Informationssystemen. Richter, Staatsanw&auml;lte, Strafverteidiger und Betroffene werden sich wappnen m&uuml;ssen, wenn nicht mehr der &bdquo;Beweis&ldquo;, sondern Analyseergebnisse aus zusammengemischten Datensammlungen die Ma&szlig;nahmen der Polizei &ndash; auch gegen Unschuldige und Unbeteiligte &ndash; bestimmen. (&hellip;)<br>\nMit dem System Gotham alias Hessendata verf&uuml;gt die hessische Polizei &uuml;ber die technischen M&ouml;glichkeiten, AUTOMATISIERT Informationen aus sozialen Medien und anderen Datenquellen (wie thoeretisch denkbar z.B. Datenbanken &uuml;ber das Kaufverhalten, die Kreditw&uuml;rdigkeit etc.) zusammenzuf&uuml;hren mit Daten aus polizeilichen Informationssystemen. Die Befugnisse hat ihr der hessische Gesetzgeber verliehen mit dem umfassend ge&auml;nderten Hessischen Polizeiaufgabengesetz (HSOG) [3], das im August 2018 in Kraft getreten ist. Damit darf die Polizei, zumindest in Hessen, im Rahmen der GEFAHRENABWEHR alle diese Befugnisse nutzen. Ein weitreichend formulierter Par. 20 dieses Gesetzes verschafft ihr faktisch auch die M&ouml;glichkeit zur Nutzung im Rahmen ihrer T&auml;tigkeit als Ermittlungsgehilfe der Staatsanwaltschaft. Zumal die Einschr&auml;nkung, &uuml;ber entgegenstehende Bestimmungen der Strafprozessordnung (in &sect;20, Abs. 6 HSOG) insofern ins Leere geht, als dass die Strafprozessordnung hinter der TECHNISCHEN ENTWICKLUNG in Palantir und vergleichbaren Systemen um Lichtjahre hinterherhinkt.<br>\nAuf der vor wenigen Tagen zu Ende gegangenen Herbsttagung seiner Beh&ouml;rde hat BKA-Pr&auml;sident M&uuml;nch ein neues Prinzip f&uuml;r die Zusammenarbeit zwischen den Polizeibeh&ouml;rden von Bund und L&auml;ndern bei der gemeinsamen Weiterentwicklung der polizeilichen IT-Infrastruktur ausgerufen [11]: Es hei&szlig;t &bdquo;Themenf&uuml;hrerschaft&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/police-it.org\/palantir-gotham-alias-hessendata-dammbruch-in-der-polizeilichen-it\">Police-IT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die neue US-Strategie f&uuml;r Afghanistan<\/strong><br>\nGab es tats&auml;chlich eine neue US-Afghanistan-Strategie, wie die Administration in Washington angek&uuml;ndigt hatte, oder waren es eher &bdquo;Fake News&ldquo;, die US-Pr&auml;sident Trump verbreitete? Wenn es eine neue Strategie gegeben hat, was beinhaltete sie? (&hellip;)<br>\nW&auml;hrend des Wahlkampfs hatte Donald Trump angek&uuml;ndigt, die Auslandseins&auml;tze des US-Milit&auml;rs schnell zu beenden. Als Pr&auml;sident hat er aber den Krieg versch&auml;rft. Bei seiner gro&szlig; angek&uuml;ndigten Rede zur &bdquo;neuen Afghanistan-Strategie&ldquo; vor Soldaten im St&uuml;tzpunkt Fort Myer in Virginia &bdquo;Wir werden angreifen&ldquo; verk&uuml;ndete er, was er in Afghanistan vorhat. Er will den Kampf gegen den unter der Bezeichnung Taliban und Islamischer Staat (IS) subsumierten Widerstand ausweiten. Ziel sei es nun, den Krieg in Afghanistan zu gewinnen, verk&uuml;ndete er. Dazu werde er aber keine Abzugstermine und auch keine genaue Truppenst&auml;rke nennen, &bdquo;um dem Feind keine Informationen zu geben&ldquo;. Es wurde von einer Aufstockung der Truppen um 3900 Soldaten gesprochen. Auch der Einsatz privater S&ouml;ldner statt regul&auml;rer Soldaten wurde in Erw&auml;gung gezogen, damit aus Afghanistan in die USA zur&uuml;ckgebrachte Zinks&auml;rge mit den sterblichen &Uuml;berresten Gefallener die Zweifel der US-B&uuml;rger am Sinn des Krieges nicht noch mehr vertiefen. Auch andere NATO-Mitglieder sollen auf einen st&auml;rkeren Einsatz verpflichtet werden. Insgesamt haben 15 NATO-L&auml;nder ein zus&auml;tzliches Engagement in Aussicht gestellt. Deutschland stellt nach den Vereinigten Staaten und Italien das gr&ouml;&szlig;te Truppenkontingent. Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) plant eine deutliche Ausweitung des Bundeswehreinsatzes. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur vom 4. M&auml;rz 2018 soll die Zahl der Bundeswehrsoldaten im Rahmen der NATO-Ausbildungsmission &bdquo;Resolute Support&ldquo; von 980 auf bis zu 1300 erh&ouml;ht werden. Das ist rund ein Drittel mehr. Nach Angaben von NATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg wird die Zahl der NATO-Soldaten zur Ausbildung afghanischer Sicherheitskr&auml;fte im kommenden Jahr auf rund 16 000 steigen. Dies entspricht einem Plus von mehr als 3000 Kr&auml;ften. Zu bedenken ist dabei, da&szlig; die NATO in den Hochphasen des Krieges bis 150 000 Soldaten in Afghanistan im Einsatz hatte und nicht in der Lage war, den Widerstand in die Knie zu zwingen. Im Gegenteil.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/rotfuchs.net\/files\/rotfuchs-ausgaben-pdf\/2018\/RF-251-12-18.pdf\">RotFuchs<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S. R.:<\/strong> Hochinteressant; vielf&auml;ltig beleuchtet; Empfehlenswert!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Merz lockt Gr&uuml;ne mit Infragestellung von Nord Stream 2<\/strong><br>\n&Ouml;sterreichischer Kanzler Kurz bekr&auml;ftigt w&auml;hrenddessen, sein Land werde &ldquo;ungeachtet der Position der Vereinigten Staaten&rdquo; nicht auf die Pipeline verzichten<br>\nDer aktuelle Gr&uuml;nenchef Robert Habeck fordert seit 2016 einen Stopp der Ostseepipeline von Nord Stream 2. F&uuml;r diese Forderung f&uuml;hrt er nicht nur energiepolitische Motive ins Feld, sondern auch den Einsatz russischer Truppen in Syrien, der unter anderem mit Einnahmen aus dem Gasverkauf finanziert werde, was Habeck f&uuml;r &ldquo;unertr&auml;glich&rdquo; h&auml;lt. Die Gr&uuml;nen-Bundestagsfraktion verurteilte die Gaspipeline in einem Positionspapier aus demselben Jahr als &ldquo;unn&ouml;tige und klimasch&auml;dliche Infrastruktur&rdquo; und sprach sich &ldquo;strikt&rdquo; gegen einen Ausbau aus.<br>\nNach Beginn der Kertsch-Krise wiederholten mehrere Politiker diese Forderung noch einmal: Die Mit-Vorsitzende Annalena Baerbock (vgl. Gr&uuml;ne L&ouml;sung der Stromspeicher-Frage &ndash; oder doch eher Verwechslung?) verlangte in der Tageszeitung Die Welt eine &ldquo;politischen Absage&rdquo; der Pipeline und der Europapolitiker Reinhard B&uuml;tikofer meinte im Deutschlandfunk, wenn sich Deutschland auf Nord Stream 2 &ldquo;einlasse&rdquo;, dann k&ouml;nne Russland &ldquo;in Zukunft seine Ukraine-Schikanen von seiner Europa-Politik abkoppeln&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Merz-lockt-Gruene-mit-Infragestellung-von-Nord-Stream-2-4237153.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Die Haltung der Gr&uuml;nen zu Nord Stream 2 zeigt die Verlogenheit in Sachen Umweltschutz deutlich, denn die Alternative ist nur das US.Fl&uuml;ssiggas aus Fraking-Quellen in USA &ndash; mit all seinen Umwelt sch&auml;dlichen Folgen. Es scheint, dass die Gr&uuml;nen auch ihre Oma verkaufen w&uuml;rden, wenn im Gegengesch&auml;ft eine Regierungsbeteiligung unter einem CDU-Kanzler winkt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Syriza wird repressiv<\/strong><br>\nDie Regierung von Alexis Tsipras versprach ein Ende der K&uuml;rzungspolitik. Doch sie verteidigt die Banken gegen die Opfer von Zwangsversteigerungen und verfolgt alle, die sich dagegen auflehnen.<br>\nInnerhalb der internationalen Linken ist bei vielen der Eindruck entstanden, die Lage in Griechenland w&uuml;rde sich langsam zum Besseren wenden und mit der Syriza-Regierung sei weiterhin eine linke Kraft an der Macht, welche die Interessen von Arbeiterinnen und Armen unter schwierigen Bedingungen verteidige. F&uuml;r alle, die solche Ansichten vertreten, gab es in letzter Zeit einige b&ouml;se &Uuml;berraschungen.<br>\nDie bittere Realit&auml;t ist, dass Tsipras und seine Regierung &ndash; seit sie sich der Troika aus EU, Europ&auml;ischer Zentralbank und Internationalem W&auml;hrungsfonds unterworfen haben &ndash; die neoliberale Politik aller griechischer Regierungen seit dem ersten Schuldenpakt im Jahr 2010 fortgef&uuml;hrt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/adamag.de\/syriza-wird-repressiv\">Ada<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Vom unterwanderten Staat<\/strong><br>\nViele AfD-W&auml;hler und Mitglieder sind im Staatsdienst: darunter auch 28 Bundestagsabgeordnete, 12 Pension&auml;re und 16 Aktive. Sie sind die zweitgr&ouml;&szlig;te Gruppe nach den Selbst&auml;ndigen, gefolgt von Rechtsanw&auml;lten und Handwerkern. Im Bundestag verf&uuml;gt sie &uuml;ber sieben Polizisten, f&uuml;nf Soldaten, vier Richter und Staatsanw&auml;lte neben drei Verwaltungsbeamten, neun Lehrern und Hochschullehrern. In den Landes- und Kommunalparlamenten sieht es &auml;hnlich aus. Zum bayerischen Wahlkampf, wie schon in Schleswig-Holstein, stellte die AfD gezielt Kandidaten aus Justiz, Polizei und Bundeswehr in den Vordergrund. Inzwischen wurden aber einige b&uuml;rgerliche Medien von Polizeischikanen in Dresden gegen das ZDF (auf Gehei&szlig; eines LKA-Pegida-Anh&auml;ngers), einem Justizbeamten als Denunzianten und durch die Parteinahme des mitterweile gescha&szlig;ten BfV-Chefs Maa&szlig;en im Einklang mit Ministerpr&auml;sident Kretschmer f&uuml;r &bdquo;zu Recht emp&ouml;rte B&uuml;rger&ldquo; gegen &bdquo;linksextreme Falschinformationskampagnen&ldquo; heilsam vor den Kopf gesto&szlig;en. In Folge gab es nun TV-und Zeitungsberichte &uuml;ber rechte Umtriebe in der Staatsmacht. Wie Maa&szlig;en geriet auch deren offensichtlich mangelnde Bereitschaft, gegen Hetzjagden wie in Chemnitz oder Nazi-Randale wie in Dortmund (dort verbunden mit Judenha&szlig;) entschlossen einzuschreiten, in den Fokus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rotfuchs.net\/files\/rotfuchs-ausgaben-pdf\/2018\/RF-251-12-18.pdf\">Rotfuchs<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Rechtsruck im Journalismus: &Uuml;ber den politischen Abmarsch des zeitgen&ouml;ssischen deutschen Journalismus.<\/strong><br>\nWas sich derzeit tut in der, wie man so sagt: &raquo;Presselandschaft&laquo; in Deutschland, das offenbart seine Dramatik wohl erst bei n&auml;herem Hinsehen.<br>\nZwei miteinander verwobene Ph&auml;nomene sind da zu beobachten. Das eine ist das allm&auml;hliche Verschwinden der traditionellen Medien der b&uuml;rgerlich-demokratischen Mitte, wie man sie einst verstand. Der technische Aspekt dabei ist die Wanderung der Konsumenten von Print-Formaten zu digitalen Angeboten, vom Fernsehen als Programm zu den ausufernden audiovisuellen Angeboten des Netzes, oder, um es noch allgemeiner zu formulieren: Vom &raquo;linearen&laquo; zum wolkig-selektiven Empfang von Bildern, Erz&auml;hlungen und Begriffen. Der &ouml;konomische Aspekt dabei ist &uuml;berdeutlich: Die &raquo;werbetreibende Industrie&laquo; beschleunigt und radikalisiert diesen Prozess, da ihre Sucht nach Subjektivierung und Deregulation ihrer Botschaften im Netz wesentlich einfacher zu befriedigen ist als in den alten, linearen Medien.<br>\nDas zweite ist eine un&uuml;bersehbare Wanderung der aktuellen Meinungs-, Sinn- und Unterhaltungsindustrie nach rechts. Und dies wiederum geschieht in drei verschiedenen Formen. &hellip;<br>\nIn alledem begegnen sich die beiden Ph&auml;nomene dieser offenkundigen Krise des Journalismus (gewiss nicht nur) in Deutschland: Auf der Produzentenseite geht es um ein Angebot, das einerseits um sein &Uuml;berleben in Printform k&auml;mpft, oder, wie im Fall der &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, um die Legitimation und soziale Akzeptanz, andrerseits einen geordneten, irgendwie &ouml;konomisch sinnvollen und im Einzelfall sozialvertr&auml;glichen &Uuml;bergang in die digitale Erscheinungsweise vollziehen will.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1106999.rechtsruck-im-journalismus-rechts-zwo-drei.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Post kontra Presse<\/strong><br>\nFaule Tricks bei den Vertriebspreisen: Wie die Deutsche Post AG ihr Monopol nutzt und nebenbei die Existenz der jungen Welt gef&auml;hrdet<br>\nVor einigen Tagen erhielt die junge Welt ein Schreiben der Deutschen Post AG, dessen Inhalt sich dramatisch auf den Fortbestand dieser Zeitung als Printprodukt auswirkt. Entgegen allen Zusicherungen sollen die Preise f&uuml;r die Postzustellung der jW-Tagesausgabe zum 1. Januar 2019 drastisch angehoben werden. Wenn alles so kommt, wie es sich der Konzern vorstellt, bedeutet das: Der Verlag 8. Mai, in dem jW erscheint, ist mit j&auml;hrlichen Mehrkosten in H&ouml;he von rund 90.000 Euro konfrontiert. F&uuml;r eine gro&szlig;e Aktiengesellschaft mag das ein l&auml;ppischer Betrag sein, f&uuml;r diese Tageszeitung ist er existenzbedrohend.<br>\nStatt der 2016 mit dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger e.&thinsp;V. (BDZV) f&uuml;r das kommende Jahr vereinbarten Erh&ouml;hung um 2,8 Prozent k&uuml;ndigte die Post in dem genannten Schreiben eine Preiserh&ouml;hung von faktisch 28,5 Prozent f&uuml;r den jW-Vertrieb an. Ein beispielloser Schritt. Zudem erfolgte er so kurzfristig, dass dem Verlag praktisch keine Zeit bleibt, die dadurch erforderlichen &ouml;konomischen Ma&szlig;nahmen zu ergreifen. Die neue Preisliste des Konzerns, der auf dem deutschen Markt im Bereich Pressedistribution als Monopolist agiert, darf zugleich als Signal an die gesamte Branche aufgefasst werden: Print wird zum Auslaufmodell deklariert, auch andere Titel k&ouml;nnen jederzeit liquidiert werden. Die Vielfalt und Verf&uuml;gbarkeit des Presse&shy;angebots und damit die Pressefreiheit als solche sind in Gefahr.<br>\nAls Begr&uuml;ndung f&uuml;r die Preissteigerung f&uuml;hrt die Post u.&thinsp;a. &raquo;beschleunigte Absatzerosion bei Tagestiteln&laquo; an. Diese Entwicklung betrifft allerdings nicht jW, die sich gegen alle Trends mit nahezu konstanter Auflage auf dem Markt behauptet. Zur Kasse gebeten wird sie aber trotzdem, und zwar in einer H&ouml;he wie vermutlich keine zweite Tageszeitung. Der Trick: In der neuen &raquo;Preislistenstruktur&laquo; werden die bislang acht Gewichtsstufen bis 100 Gramm zu einer einzigen zusammengefasst. Damit &uuml;berspringt jW mit einem Mal de facto mehrere der vorigen Preisstufen, womit sich der Durchschnittspreis f&uuml;r die Zustellung einer normalen 16seitigen Ausgabe von bisher 30,2 auf 39,5 Cent erh&ouml;ht. Bei Titeln mit h&ouml;herem Gewicht greift dagegen die urspr&uuml;nglich vereinbarte Preissteigerung von 2,8 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/344584.konzernmacht-post-kontra-presse.html\">Junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Hannibal-Recherche: Unterminiert eine rechtsextreme Untergrundarmee die Bundeswehr?<\/strong><br>\nEin rechtes Netzwerk, das vornehmlich aus Elitesoldaten und Polizisten besteht, bereitet im Untergrund den Umsturz an Tag X vor. Was die Tageszeitung &ldquo;taz&rdquo; und das Magazin &ldquo;Focus&rdquo; unabh&auml;ngig voneinander recherchiert haben, klingt nach einem Film-Plot &ndash; fast zu unglaublich, um wahr zu sein.<br>\nSie bauen eine Untergrundarmee in der Armee auf. Sie, das sind Soldaten, Reservisten, Polizisten, Beamte, Mitglieder des Verfassungsschutzes. Sie warten auf Tag X, den Zeitpunkt einer gro&szlig;en Krise in Deutschland. Dann wollen sie zu den Waffen greifen und Politiker und Andere aus dem linken Spektrum liquidieren.<br>\nWirklich? Was die Tageszeitung &ldquo;taz&rdquo; und das Magazin &ldquo;Focus&rdquo; &ndash; nach eigener Aussage unabh&auml;ngig voneinander &ndash; recherchiert haben, ist so unglaublich, dass sich bei manchem der Zweifel meldet.<br>\nChristina Schmidt kann das nachvollziehen. Die taz-Reporterin, die gemeinsam mit ihren Kollegen Martin Kaul und Daniel Schulz seit &uuml;ber einem Jahr an diesem Thema arbeitet, sagt: &ldquo;Ich verstehe die Frage nach der Glaubw&uuml;rdigkeit. Das ist ja derma&szlig;en monstr&ouml;s, dass man das lieber nicht glauben will.&rdquo; (&hellip;)<br>\nDoch die Nachforschungen lassen f&uuml;r sie nur einen Schluss zu: &ldquo;Ja, es gab und gibt zum Teil noch diese rechten, gut organisierten Netzwerke mit einer Person im Zentrum, die die F&auml;den zieht.&rdquo;<br>\nDiese Person, das ist laut &ldquo;taz&rdquo; Andr&eacute; S., Deckname Hannibal. Der 33-j&auml;hrige Soldat soll bis vor einiger Zeit dem &ldquo;Kommando Spezialkr&auml;fte&rdquo; (KSK) angeh&ouml;rt haben, einer Eliteeinheit der Bundeswehr, die f&uuml;r Extremsituationen wie Terroranschl&auml;ge oder Geiselnahmen ausgebildet ist.<br>\nAndr&eacute; S. soll Administrator mehrerer Chat-Gruppen &ndash; sogenannter Prepper &ndash; sein, Menschen also, die sich auf Katastrophen wie lange Stromausf&auml;lle oder &Uuml;berschwemmungen vorbereiten [aus dem Englischen &ldquo;to prepare&rdquo;, vorbereiten, Anm. d. Red].<br>\nDas ist per se nicht verwerflich, doch die &ldquo;taz&rdquo; berichtet unter Berufung auf Ermittlungsunterlagen, dass es den Preppern nicht nur um eingelegtes Konserven-Gem&uuml;se f&uuml;r den Ernstfall ging.<br>\nMitglieder eines norddeutschen Prepper-Chats sollen neben Vorr&auml;ten an Nahrungsmitteln und Treibstoff auch ein Munitionslager angelegt haben.<br>\nGegen sechs von ihnen ermittelt seit nunmehr eineinhalb Jahren die Bundesanwaltschaft. Der Vorwurf: Vorbereitung einer schweren, staatsgef&auml;hrdenden Straftat.<br>\nAuch hier gibt es offenbar eine Verbindung zur Bundeswehr: Alle sechs sollen zum gleichen Reservistenverband geh&ouml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/politik\/hannibal-recherche-unterminiert-rechtsextreme-untergrundarmee-bundeswehr-33444186%20\">Web.de<\/a>\n<p><strong>Dazu: Staat im Staate setzt auf Umsturz<\/strong><br>\nNazi-Netzwerke in der Bundeswehr setzen auf den &bdquo;Tag X&ldquo;<br>\nDie Aktivit&auml;ten von extremen Rechten in deutschen Sicherheitsbeh&ouml;rden nehmen offensichtlich zu. Wie j&uuml;ngst bekannt wurde, soll ein Oberstleutnant des Milit&auml;rischen Abschirmdienstes (MAD) wegen Geheimnisverrats der Prozess gemacht werden. Dem Mann wird vorgeworfen, Ermittlungen im Fall Franco Albrechts behindert zu haben. Albrecht war im April des letzten Jahres festgenommen worden, da er Anschl&auml;ge auf Politiker geplant haben soll, die er getarnt als vermeintlicher Fl&uuml;chtling begehen wollte (UZ vom 19. Mai 2017). Jedoch sah das Oberlandesgericht Frankfurt keinen hinreichenden Tatverdacht, so dass der Beschuldigte seit November letzten Jahres nicht mehr inhaftiert ist.<br>\nMittlerweile deutet einiges darauf hin, dass es eine Reihe an rechten Netzwerken in der Bundeswehr gibt und es sich im Gegensatz zu regelm&auml;&szlig;ig wiederholten Beteuerungen der Sicherheitskr&auml;fte keineswegs nur um &bdquo;Einzelf&auml;lle&ldquo; handelt. So soll etwa der Zulauf zu sogenannten &bdquo;Preppern&ldquo; stetig steigen. Bei diesen handelt es sich um Personenkreise, die sich auf einen Umsturz oder eineKatastrophe vorbereiten und Lebensmittel und Waffen horten. Vor allem zwischen &bdquo;Preppern&ldquo; und sogenannten &bdquo;Reichsb&uuml;rgern&ldquo; bestehen betr&auml;chtliche Schnittmengen.<br>\nIn den Fokus &ouml;ffentlicher Berichterstattung geriet j&uuml;ngst ein Verein von Soldaten, Polizisten und privaten Sicherheitsbediensteten, der unter dem Namen &bdquo;Uniter e.&thinsp;V.&ldquo; fungiert. Dessen Vorsitzender soll enge Kontakte zu sogenannten &bdquo;Preppern&ldquo; pflegen und ein ehemaliges Mitglied des Kommandos Spezialkr&auml;fte (KSK) der Bundeswehr sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/de\/5048\/innenpolitik\/9958\/Staat-im-Staate-setzt-auf-Umsturz.htm\">unsere zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-47578","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/47578","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=47578"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/47578\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":47581,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/47578\/revisions\/47581"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=47578"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=47578"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=47578"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}