{"id":47664,"date":"2018-12-06T08:30:34","date_gmt":"2018-12-06T07:30:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47664"},"modified":"2018-12-06T08:30:34","modified_gmt":"2018-12-06T07:30:34","slug":"hinweise-des-tages-3262","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47664","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47664#h01\">Gelbwesten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47664#h02\">Atlantic Council r&auml;t Ukraine, einen milit&auml;rischen Zwischenfall zwischen Nato und Russland zu provozieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47664#h03\">Die Konstruktion des russischen Feindbilds &ndash; Beispiele aus der Politikberatung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47664#h04\">Wie Rheinmetall weiter Gesch&auml;fte mit den Saudis macht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47664#h05\">Der US-Drohnenkrieg geht weiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47664#h06\">&ldquo;Schwere Arbeitsausbeutung ist aktuell ein risikoloses Gesch&auml;ft&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47664#h07\">&Uuml;bersch&uuml;sse der Krankenkassen f&uuml;r bessere Leistungen einsetzen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47664#h08\">Auf engstem Raum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47664#h09\">&Ouml;ko-Routine statt &Ouml;ko-Diktatur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47664#h10\">Deutsche Autobosse in Washington<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47664#h11\">Cum-Ex: Die Umverteilung von unten nach oben muss enden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47664#h12\">Das Geheimnis der Wiederbegr&uuml;nung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47664#h13\">Streit um abgesagten Israel-Vortrag: Landesbischof schaltet sich ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47664#h14\">Trumps Nahost-Politik: Kein Friedensabkommen in Sicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47664#h15\">&Ouml;sterreich &ndash; Regierungsbilanz: Die Gewinner und Verlierer nach einem Jahr &Ouml;VP-FP&Ouml;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47664#h16\">Flugzeugabsturz &uuml;ber Remscheid 1988: Was war an Bord des abgest&uuml;rzten US-Kampffliegers?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47664#h17\">Aktion gegen Fake News: Tagesschau macht Schule<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47664#h18\">Zu guter Letzt: Typ, der einst 100.000 Mark Bestechungsgeld annahm, empfiehlt zuf&auml;llig reichsten Kandidaten f&uuml;r CDU-Vorsitz<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Gelbwesten<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Die Linke streitet &uuml;ber Haltung zu &ldquo;Gelbwesten&rdquo;<\/strong><br>\nSahra Wagenknecht sieht in den Protesten der franz&ouml;sischen Gelbwesten ein Vorbild f&uuml;r Deutschland. Nun widerspricht Linken-Parteichef Bernd Riexinger der Fraktionsvorsitzenden &ndash; und warnt vor Ultrarechten.<br>\nDie Protestbewegung &ldquo;Gelbe Westen&rdquo; h&auml;lt Frankreich seit Wochen in Aufruhr. Die Linken-Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht w&uuml;nschte sich das auch f&uuml;r Deutschland. Parteichef Bernd Riexinger hat diesen Flirt mit der Bewegung dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) zufolge nun heftig angegriffen.<br>\n&ldquo;Das Potenzial Ultrarechter in den Reihen der Bewegung ist besorgniserregend&rdquo;, sagte Riexinger den RND-Zeitungen. Die Zusammensetzung der &ldquo;Gelbwesten&rdquo; sei bedenklich. &ldquo;In Deutschland w&auml;re eine solche Verbr&uuml;derung linker und rechter Gesinnung nicht denkbar.&rdquo; (&hellip;)<br>\nWagenknecht hatte die &ldquo;Gelbwesten&rdquo; Ende November als Vorbild auch f&uuml;r Deutschland bezeichnet. &ldquo;Ich finde es richtig, wenn Menschen sich wehren und protestieren, wenn die Politik ihr Leben verschlechtert &ndash; die Benzinpreiserh&ouml;hungen sind gerade f&uuml;r Pendler existenziell&rdquo;, sagte die Linken-Politikerin. &ldquo;Dass jetzt rechte Kr&auml;fte um Marine Le Pen versuchen, den Protest zu vereinnahmen, und dass der Protest durch Gewalt unterlaufen wurde, bedauere ich. Das Anliegen der &lsquo;Gelben Westen&rsquo; ist absolut gerechtfertigt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/gelbwesten-die-linke-streitet-ueber-haltung-zu-frankreichs-protest-a-1242009.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Was will der Gewerkschafter Riexinger eigentlich? Gibt es in Frankreich tats&auml;chlich eine &ldquo;Verbr&uuml;derung linker und rechter Gesinnung&rdquo;? Das ist sehr zu bezweifeln. Kann es sein, dass der Parteichef den Prostest in Frankreich begr&uuml;&szlig;en w&uuml;rde, wenn er von den franz&ouml;sischen Gewerkschaften mitorganisiert worden w&auml;re? Es k&ouml;nnte der Eindruck entstehen, Herr Riexinger f&uuml;rchtet die selborganisatorischen Kr&auml;fte in der Bev&ouml;lkerung &ndash; insbesondere die der Arbeitnehmerschaft.<\/em><\/p>\n<p><em>Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47628#h02\">Sieg der Gelbwesten: Eine historische Bewegung<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Darauf h&auml;tte man eigentlich wetten k&ouml;nnen. Sobald es auf der Stra&szlig;e Proteste gibt, kommt Herr Riexinger daher, fabuliert etwas von &bdquo;Ultrarechten&ldquo; und distanziert sich geschwind von den Protesten. Gibt es eigentlich irgendein St&ouml;ckchen, &uuml;ber das der Herr Parteivorsitzende nicht in vorauseilendem Gehorsam springt? Bemerkenswert ist auch, dass Riexinger als Vorsitzender der deutschen Linkspartei damit seinem franz&ouml;sischen Kollegen Jean-Luc M&eacute;lenchon indirekt unterstellt, Mitglied einer wie auch immer gearteten Querfront zu sein. <a href=\"https:\/\/www.huffingtonpost.fr\/2018\/12\/02\/melenchon-pense-que-les-gilets-jaunes-aspirent-a-son-programme_a_23606373\/\">M&eacute;lenchon sieht<\/a> die Gelbwesten n&auml;mlich inhaltlich auf einer Linie mit der franz&ouml;sischen Linkspartei. Das versteht Riexinger also unter &bdquo;Internationalismus&ldquo;. Er fraternisiert mit dem ehemaligen Investmentbanker im &Eacute;lys&eacute;e-Palast und f&auml;llt den Genossen, die auf der Stra&szlig;e demonstrieren, in den R&uuml;cken. W&auml;re es nicht so traurig, man m&uuml;sste glatt lachen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Mit wei&szlig;er Weste in den Untergang<\/strong><br>\nDie ablehnende Reaktion von Teilen der deutschen Linken auf die Sozialproteste der &raquo;gilets jaunes&laquo; ist nicht nur falsch &ndash; sie ist gef&auml;hrlich [&hellip;]<br>\nEigentlich &ndash; so k&ouml;nnte man meinen &ndash; ein fixer Bezugspunkt f&uuml;r innereurop&auml;ische, linke Solidarit&auml;t. Und vor wenigen Jahren h&auml;tten wir, wie bei den Krisenprotesten in Griechenland oder Spanien, sicher noch linke Soli-Demos in Berlin gesehen &ndash; wie klein und wirkungslos auch immer. Doch das Koordinatensystem vor allem der liberalen Linken in Deutschland hat sich verschoben. Aus dem Gef&uuml;hl der eigenen Ohnmacht folgt die Angst vor Ver&auml;nderung. Man traut sich nichts zu, also h&auml;ngt man an der Illusion, der b&uuml;rgerliche Staat m&ouml;ge wenigstens die d&uuml;nne zivilisatorische Eisdecke nicht brechen lassen, die einem veganes Essen in der Uni-Mensa oder den Job als Redenschreiber im Bundestag erm&ouml;glicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lowerclassmag.com\/2018\/12\/gelbwesten-gilets-jaunes\/\">Lower Class Magazin<\/a><\/li>\n<li><strong>Franz&ouml;sische Polizeigewerkschaft ruft zum unbefristeten Streik auf: &ldquo;Derselbe Kampf wie Gelbwesten&rdquo;<\/strong><br>\nDie Gewerkschaft der Polizei VIGI k&uuml;ndigt ab dem 8. Dezember einen unbefristeten Streik an und erkl&auml;rt sich solidarisch mit dem Kampf der Gelbwesten. F&uuml;r Samstag den 8. Dezember ist eine neue &ldquo;landesweite Mobilisierung&rdquo; der Gelbwesten geplant.<br>\nDie VIGI-Polizeigewerkschaft hat eine unbefristete Streikank&uuml;ndigung ab Samstag, dem 8. Dezember, dem Tag der n&auml;chsten nationalen Mobilisierung der Gelbwesten, eingereicht.<br>\nDie Forderungen der Gelbwesten-Bewegung gehen uns alle an. Es ist an der Zeit, sich legal zu organisieren und Solidarit&auml;t mit ihnen zu zeigen, zum Wohle aller. Wir sind besorgt, weil wir Teil des Volkes sind. Unser Anliegen ist es, am Ende des Monats &uuml;ber die Runden zu kommen und nicht die Teppiche im Elys&eacute;e f&uuml;r 300.000 Euro zu wechseln&rdquo;, so die offizielle Erkl&auml;rung der Polizeigewerkschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/europa\/80482-franzosische-polizeigewerkschaft-ruft-zum-unbefristeten-streik-an\/?fbclid=IwAR2B6ICMWsU6wO1kJbZ98NzB83o04Nmfvk5-aZZ5CMo3J6756Kah2c6pNj4\">RT Deutsch<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Macron hat sehr viel Vertrauen verspielt&ldquo;<\/strong><br>\nDer Machtgewinn der Gelbwesten in Frankreich zeige die Schw&auml;che des Pr&auml;sidenten, sagte der Politologe Henri M&eacute;nudier im Dlf. Emmanuel Macron habe zu wenig R&uuml;cksicht auf die Probleme der Mittelschicht und der Schwachen genommen. Das Vertrauen k&ouml;nne &bdquo;f&uuml;r immer verspielt sein&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/gelbwesten-proteste-in-frankreich-macron-hat-sehr-viel.694.de.html?dram:article_id=435078\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Atlantic Council r&auml;t Ukraine, einen milit&auml;rischen Zwischenfall zwischen Nato und Russland zu provozieren<\/strong><br>\nAuf dem Ukraine-Blog des ebenso einflussreichen wie ber&uuml;chtigten Atlantic Council r&auml;t ein Senior Fellow des American Foreign Policy Council (AFPC) der Regierung der Ukraine, die Br&uuml;cke von Russland auf die Krim zu sprengen und bewaffnete Nato-Kriegsschiffe ins Asowsche Meer vor der Krim einzuladen, wo k&uuml;rzlich die russische Marine drei ukrainische Schiffe aufgebracht hat. Diese sollen &bdquo;nur&ldquo; schie&szlig;en, wenn sie angegriffen werden. Offenbar wollen manche im Atlantic Council und im sogar noch st&auml;rker von Falken durchstztzen AFPC dringend Krieg mit Russland.<br>\nAus Deutschland ist Thomas Enders, CEO des Luftfahrt und R&uuml;stungskonzerns Airbus, Mitglied im International Advisory Council des Atlantic Council. Da weder die wiederholten Aufforderungen und Aktivit&auml;ten des Nato-nahen, von fr&uuml;heren US-Regierungsmitgliedern bestimmten Atlantic Council, das Internet zu zensieren (siehe Dossier unten), noch eine Brosch&uuml;re, in der unter anderem Sigmar Gabriel, Matthias Platzeck und Sahra Wagenkencht als Einflussagenten und trojanische Pferde Moskaus bezeichnet wurden, Enders bewegt haben, diese uns&auml;gliche Organisation zu verlassen, wird es dieser offene Akt der Kriegstreiberei wohl auch nicht tun. Man w&uuml;rde sich jemand an der Spitze eines Konzerns wie Airbus w&uuml;nschen, der vor so etwas nicht die Augen verschlie&szlig;t.<br>\nDer Beitrag von Stephen Blank hei&szlig;t &ldquo;Russia&rsquo;s Provocations in the Sea of Azov: What Should Be Done?&rdquo; und erschien am 26.11. auf dem <a href=\"http:\/\/www.atlanticcouncil.org\/blogs\/ukrainealert\">Blog Ukrainealert<\/a> des Atlantic Council.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/1078-atlantic-council-krim\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><strong>dazu: Was, wenn Russland das Ultimatum ignoriert?<\/strong><br>\nDie Nato wirft Russland erstmals den Bruch des INF-Vertrags &uuml;ber Mittelstreckenwaffen vor &ndash; und Washington stellt ein Ultimatum zur Vernichtung der Waffen. Doch gibt es einen Plan f&uuml;r den Fall, dass Moskau nicht mitspielt?<br>\nEs wehte ein Hauch von Kaltem Krieg durch das neue Hauptquartier der Nato. &ldquo;Wir haben &auml;u&szlig;erste Geduld gezeigt&rdquo;, sagte US-Au&szlig;enminister Mike Pompeo beim Treffen mit seinen Amtskollegen aus den anderen Nato-Staaten in Br&uuml;ssel. Mehr als 30-mal haben man sich mit den Russen getroffen und ihnen erkl&auml;rt, dass ihr Versto&szlig; gegen den INF-Vertrag zu reden &ldquo;Konsequenzen haben wird&rdquo;.<br>\nDie gibt es nun: Erstmals haben alle Nato-Staaten Russland vorgeworfen, mit neuen Marschflugk&ouml;rpern gegen den INF-Vertrag zu versto&szlig;en. Die USA haben Moskau nun ein Ultimatum gestellt: Binnen 60 Tagen muss Russland zur Vertragstreue zur&uuml;ckkehren. Das hei&szlig;t: Die Marschflugk&ouml;rper vom Typ 9M729 (Nato-Code: SSC-8) m&uuml;ssen vernichtet werden.<br>\nDas 30 Jahre alte INF-Abkommen verbietet die Entwicklung von Flugk&ouml;rpern mit Reichweiten von 500 bis 5500 Kilometern. Russland hat zun&auml;chst jahrelang bestritten, dass es das SSC-8-System &uuml;berhaupt gibt. Als die USA die Details Ende 2017 &ouml;ffentlich machten, r&auml;umte Moskau die Existenz der SSC-8 ein &ndash; um dann zu behaupten, dass ihre Reichweite unter 500 Kilometern liege und damit nicht gegen den INF-Vertrag versto&szlig;e. (&hellip;)<br>\nDie US-Regierung l&auml;sst derzeit offen, was sie tut, sollte Russland nicht innerhalb der 60-Tage-Frist einlenken. Auf die Frage, ob es zur Neustationierung von Mittelstreckenwaffen in Europa kommen werde, erkl&auml;rte Pompeo: Man wolle &ldquo;eine Sicherheitsarchitektur, die funktioniert&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/nato-ministertreffen-usa-setzen-russland-inf-ultimatum-a-1241974.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das ist mal wieder typisch: Es wird etwas behauptet (von den USA) und der Beschuldigte (hier Russland) soll quasi das Gegenteil belegen. Weshalb legt die US-Regierung nicht eindeutige Beweise vor? Gibt es tats&auml;chlich US-&ldquo;Beweise&rdquo; f&uuml;r die Reichweite der russischen Raketen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Konstruktion des russischen Feindbilds &ndash; Beispiele aus der Politikberatung<\/strong><br>\nEnde April 2018 ver&ouml;ffentlichte die tschechische Denkfabrik European Values Think Tank eine Studie zu russischen Desinformationsaktivit&auml;ten in Europa. Die besagte Studie mit dem Titel Prague Manual fasst zun&auml;chst die Aktivit&auml;ten europ&auml;ischer Staaten im Umgang mit Russland zugeschriebenen Kommunikationsaktivit&auml;ten zusammen und formuliert weiterhin Empfehlungen f&uuml;r den Umgang mit selbigen. Diesen Empfehlungen widmet sich auch ein im Herbst diesen Jahres ver&ouml;ffentlichtes Arbeitspapier der Bundesakademie f&uuml;r Sicherheitspolitik (BAKS), welches den Autoren der urspr&uuml;nglichen Studie ein Forum bietet, die Ergebnisse ihrer urspr&uuml;nglichen Arbeit auf f&uuml;nf Seiten zusammenzufassen und auf diesem Weg zur Reproduktion und Verbreitung selbiger beitr&auml;gt. Das Arbeitspapier der BAKS und die zugrunde liegende Studie k&ouml;nnen als Teil eines antirussischen Diskurses gelesen werden, welcher in den sicherheitspolitischen Institutionen Deutschlands und zahlreicher EU- und Nato-Mitgliedstaaten vorherrscht und sich durch eine einseitige Negativzeichnung Russlands auszeichnet, im Zuge derer in der Regel die historischen Bedingungen der gegenw&auml;rtigen Konfrontation zwischen der Nato und Russland ebenso wie eine kritische Perspektive auf erstere ausgeblendet wird. Vor diesem Hintergrund werden im Folgenden einige zentrale Stellen des BAKS-Arbeitspapiers und des Prague Manuals wiedergegeben und diskutiert. (&hellip;)<br>\nDie hinter der Studie stehende Denkfabrik European Values sieht sich laut ihrer Website als Verteidigerin der liberalen Demokratie und ber&auml;t politische Entscheidungstr&auml;ger in der Bek&auml;mpfung von Extremismus, radikalen Regimen und autorit&auml;ren Tendenzen. Weiterhin betreibt sie das Programm Kremlin Watch, im Rahmen dessen versucht wird, Russland zugeschriebene Kommunikationsaktivit&auml;ten in der EU aufzudecken und welches u. a. vom Milit&auml;rrat der Nato ausgezeichnet wurde. Dabei scheinen friedliche Beziehungen zu Russland f&uuml;r die selbsternannten Verteidiger europ&auml;ischer Werte mit selbigen unvereinbar zu sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2018\/12\/04\/die-konstruktion-des-russischen-feindbilds-beispiele-aus-der-politikberatung\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wie Rheinmetall weiter Gesch&auml;fte mit den Saudis macht<\/strong><br>\nNach dem Mord an dem Journalisten Jamal Khashoggi verk&uuml;ndete die Bundeskanzlerin einen Exportstopp f&uuml;r Waffen nach Saudi-Arabien. Doch gerade aufgrund der immensen Nachfrage der Saudis baut Deutschlands R&uuml;stungsriese Rheinmetall genau jetzt seine Produktionskapazit&auml;ten f&uuml;r Bomben aus, wie gemeinsame Recherchen von report M&uuml;nchen und Stern zeigen. An einem Standort in Italien, f&uuml;r den deutsches Exportrecht nicht greift. M&ouml;glich wird all dies durch Schlupfl&ouml;cher in deutschen Gesetzen, die der Bundesregierung seit langem bekannt sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/fernsehen\/das-erste\/sendungen\/report-muenchen\/rheinmetall-ruestungsexporte-saudi-arabien-102.html\">report M&uuml;nchen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Der US-Drohnenkrieg geht weiter<\/strong><br>\nDonald Trump scheut meist keine M&uuml;he, die Politik seines Vorg&auml;ngers ungeschehen zu machen &ndash; mit einer folgenschweren Ausnahme<br>\nWurde Barack Obama im Drohnenkrieg noch genau auf die Finger geschaut, ist es unter Trump still geworden um die umstrittene T&ouml;tung aus der Ferne. Dabei geht der Drohnenkrieg der USA unvermindert weiter. Es gibt sogar Anzeichen, dass er sich intensiviert.<br>\nSeit Beginn seiner Amtszeit hat Trump im Jemen, in Pakistan und Somalia, wo die USA nicht offiziell Krieg f&uuml;hren, 238 Drohnenangriffe abgesegnet, pro Jahr knapp doppelt so viele, wie sein Vorg&auml;nger 2016 in denselben L&auml;ndern befohlen hatte. Diese Zahlen stammen vom U.S. Central Command (CENTCOM) und wurden vom &laquo;Bureau of Investigative Journalism&raquo; (TBIJ) best&auml;tigt.<br>\nMehr als die H&auml;lfte davon, n&auml;mlich 129 Drohnenangriffe, z&auml;hlte das TBIJ 2017 im Jemen, den Grossteil davon in den Monaten M&auml;rz und April, kurz nach Trumps Amtsantritt. Im Jahr davor waren es noch 36 gewesen, listet die Website &laquo;The Daily Beast&raquo; auf. (Leicht abweichende Zahlen pr&auml;sentiert das TBIJ, es nennt 40 Angriffe in 2016. Die Differenz ist unerheblich.)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/FreiheitRecht\/Der-US-Drohnenkrieg-geht-weiter\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&ldquo;Schwere Arbeitsausbeutung ist aktuell ein risikoloses Gesch&auml;ft&rdquo;<\/strong><br>\nLohnenthaltung, &Uuml;berstunden, Gewalt: Das Deutsche Institut f&uuml;r Menschenrechte bem&auml;ngelt die Situation von Arbeitsmigranten in Deutschland. Sie seien besonders schutzlos.<br>\nDas Deutsche Institut f&uuml;r Menschenrechte (DIMR)hat in seinem dritten Jahresbericht die Ausbeutung von Arbeitsmigrantinnen und Arbeitsmigranten in Deutschland bem&auml;ngelt. Diese w&uuml;rden nicht nur h&auml;ufig schlecht bezahlt, sondern seien ihren Arbeitgebern in vielen F&auml;llen auch schutzlos ausgeliefert.<br>\nInterviews mit Menschen aus EU-L&auml;ndern und Drittstaaten wie Pakistan, Syrien, Argentinien, Ecuador oder Peru h&auml;tten laut dem Institut deutlich gemacht, dass viele Arbeiterinnen und Arbeiter in Deutschland &ldquo;weit weniger als den Mindestlohn&rdquo; von derzeit 8,84 Euro erhalten oder ihnen der Lohn sogar &ldquo;g&auml;nzlich vorenthalten&rdquo; wird. Zudem f&uuml;hrten Arbeitgeber h&auml;ufig keine Sozialabgaben ab.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2018-12\/menschenrechte-deutschland-institut-arbeitsmigranten-arbeitsbedingungen-ausbeutung-mindestlohn\">Zeit Online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.institut-fuer-menschenrechte.de\/aktuell\/news\/meldung\/article\/pressemitteilung-ausbeutung-ist-ein-risikoloses-geschaeft\/\">Deutsches Institut f&uuml;r Menschenrechte<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&Uuml;bersch&uuml;sse der Krankenkassen f&uuml;r bessere Leistungen einsetzen <\/strong><br>\n&bdquo;Gesundheitsminister Spahn poltert erneut, die Krankenkassen sollten endlich aufh&ouml;ren, Beitragsgelder zu horten. Er kennt aber nur eine kurzsichtige und ungerechte L&ouml;sung: Abbau der R&uuml;cklagen zugunsten der Arbeitgeber, die aber an deren Aufbau gar nicht beteiligt waren. Dabei haben wir gerade jetzt die Chance, die Reformen der Agenda 2010-Politik, die Versicherte benachteiligen, ungeschehen zu machen: Was spricht denn gegen die vollst&auml;ndige Erstattung von Arzneimitteln, Zahnersatz oder Brillen?&ldquo;, erkl&auml;rt Achim Kessler, Sprecher der Fraktion DIE LINKE f&uuml;r Gesundheits&ouml;konomie und Obmann im Gesundheitsausschuss. Kessler weiter:<br>\n&bdquo;Die Versicherten haben aufgrund der Zusatzbeitr&auml;ge bisher 145 Milliarden Euro mehr eingezahlt als die Arbeitgeber. Die Versicherten zahlen weiterhin etwa 4 Milliarden Euro im Jahr f&uuml;r Zahnersatz, Brillen und andere medizinisch notwendige Leistungen aus eigener Tasche &ndash; ohne einen Cent der Arbeitgeber. Brillen oder Zahnersatz sind kein optionaler Luxus, sondern sollten als medizinisch notwendige Leistungen kostenfrei zur Verf&uuml;gung stehen. Die 2004 mit dem GKV-Modernisierungsgesetz beschlossenen Leistungsk&uuml;rzungen in der gesetzlichen Krankenversicherung sind zur&uuml;ckzunehmen, um eine sozial gerechte Gesundheitsversorgung f&uuml;r alle Menschen in Deutschland zu erm&ouml;glichen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/ueberschuesse-der-krankenkassen-fuer-bessere-leistungen-einsetzen\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Auf engstem Raum<\/strong><br>\nSteigende Mieten, niedrige Obergrenzen: Wohnsituation f&uuml;r Hartz-IV-Betroffene verschlechtert sich zunehmend<br>\nF&uuml;r Hartz-IV-Betroffene wird es immer schwieriger, eine Wohnung unterhalb der regionalen Mietobergrenze zu finden. Sind die Kosten zu hoch, bleibt nur eins: Sie m&uuml;ssen umziehen oder von ihrem Regelsatz zuzahlen. Dabei ist der eigentlich f&uuml;r Essen, Kleidung, Strom und Mobilit&auml;t gedacht und knapp bemessen. Entsprechend enger r&uuml;cken Betroffene zusammen, um Kosten zu sparen. Diese Tendenz geht aus einer k&uuml;rzlich ver&ouml;ffentlichten Antwort der Bundesregierung auf Anfrage der Linksfraktion von Ende Oktober hervor.<br>\nDanach sank die durchschnittliche Wohnfl&auml;che von Alleinstehenden, die aktuell etwa die H&auml;lfte aller 3,1 Millionen Hartz-IV-Haushalte ausmachen, von 2011 bis 2017 von 47,5 auf 46 Quadratmeter. Vier Personen teilten sich zuletzt im Schnitt 79 Quadratmeter, sechs Jahre zuvor waren es noch 82. Wie zudem aus einer in dieser Woche ver&ouml;ffentlichten Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) zur Wohn- und Kostensituation hervorgeht, lebten im Juli 2018 fast 100.000 Bezieher von ALG II auf weniger als 20 Quadratmetern. Und dies keineswegs immer allein, denn unter den Betroffenen befanden sich rund 1.700 Paare ohne und mehr als 2.300 Paare mit bis zu zwei Kindern sowie gut 3.000 Alleinerziehende mit einem oder zwei Kindern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/344909.armut-auf-engstem-raum.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&Ouml;ko-Routine statt &Ouml;ko-Diktatur<\/strong><br>\nWir sind beim Thema Klimaschutz in eine kollektive Angststarre verfallen. Damit sich das &auml;ndert, m&uuml;ssen zwei Irrt&uuml;mer ausger&auml;umt werden.<br>\nTodbringende Waldbr&auml;nde in Kalifornien und verdorrende Getreidefelder in Europa, in der Arktis schwindet das Eis und der Rhein verkommt zum Rinnsal: Der Klimawandel, die gr&ouml;&szlig;te menschengemachte Umweltver&auml;nderung, hat unwiderruflich begonnen. Die Folgen, so viel steht fest, werden viele Millionen Opfer fordern und die Ordnung der Welt grundlegend ersch&uuml;ttern.<br>\nDoch merkw&uuml;rdig: Die Regierenden aller L&auml;nder, genauso wie ihre B&uuml;rger, machen weiter wie bisher. Die einen betreiben seit drei Jahrzehnten die Klimapolitik nach dem Prinzip &bdquo;&sbquo;international verhandeln, national aufschieben&ldquo;, so wie jetzt wieder bei der Klimakonferenz im polnischen Kattowitz. Man denke nur an die in Deutschland eisern verfolgte Regel &bdquo;Autoschutz vor Klimaschutz&ldquo;. Und passend dazu machen die B&uuml;rger keine Abstriche bei Flugreisen, dem Fleischkonsum oder ihren ins Groteske gewachsenen Blechpanzern, obwohl sie um die katastrophalen Konsequenzen wissen. Die Weltgesellschaft hat sich offenkundig im Zustand der kognitiven Dissonanz eingerichtet, geradeso, als g&auml;be es keinen Ausweg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/klimaschutz-oeko-routine-statt-oeko-diktatur\/23712588.html\">Harald Schumann im Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Deutsche Autobosse in Washington<\/strong><br>\nSpitzenmanager deutscher Autokonzerne haben im Wei&szlig;en Haus ihre Pl&auml;ne zum Aufbau neuer Produktionsst&auml;tten in den USA bekr&auml;ftigt und damit Einfluss auf den Strafzollstreit zwischen Washington und Br&uuml;ssel zu nehmen versucht. Mit dem Bau neuer Fabriken in den Vereinigten Staaten k&ouml;nne man US-Pr&auml;sident Donald Trump vielleicht bes&auml;nftigen und ihn von seinen Pl&auml;nen abbringen, Strafz&ouml;lle gegen Pkw-Einfuhren aus der EU zu verh&auml;ngen, teilten die Konzernchefs von VW und Daimler sowie der Finanzvorstand von BMW nach Gespr&auml;chen in Washington am Dienstag mit. Tats&auml;chlich bauen deutsche Konzerne ihre Standorte in den USA seit Jahren konsequent aus. Ursache ist zum einen die allgemeine Tendenz, die Autoproduktion in wichtigen Zielm&auml;rkten auszuweiten; in den Vereinigten Staaten wird dies durch niedrige L&ouml;hne beg&uuml;nstigt, die sogar den Weiterexport nach China erlauben. Hinzu kommt, dass die deutsche Kfz-Branche bem&uuml;ht ist, ihre wachsende Abh&auml;ngigkeit von ihrem wichtigsten Absatzmarkt, China, zu verringern. VW etwa verkauft dort 40 Prozent seiner Pkw.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7805\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><strong>dazu: Deutsche Automanager im Wei&szlig;en Haus Zu Bittstellern degradiert<\/strong><br>\nDie Chefs von VW, Daimler und BMW zeigen sich nach ihrem Treffen mit dem US-Pr&auml;sidenten zwar optimistisch. Dabei machte Donald Trump klar: Viel Grund daf&uuml;r haben die deutschen Wirtschaftsbosse nicht.<br>\nStandortpolitik geht normalerweise so: Politiker umwerben die potenziellen Investoren, servieren H&auml;ppchen und Sekt und versprechen Subventionen, wenn sich das Unternehmen f&uuml;r ihren Bezirk entscheidet. Doch als diese Woche die Spitzenmanager gleich dreier globaler Konzerne in Washington eintrafen, hatte niemand den roten Teppich ausgerollt.<br>\nMit der braunen Lederaktenmappe in der Hand musste VW-Vorstandschef Herbert Diess am Dienstagmorgen minutenlang in der K&auml;lte am Seiteneingang zum Gel&auml;nde des Wei&szlig;en Hauses warten und den Pass vorweisen, bevor die Sicherheitsbeamten ihn einlie&szlig;en. Normales Prozedere an der Pforte zur Machtzentrale der Welt. Aber auch ein Symbol: Donald Trump hat die Wirtschaft, die f&uuml;r Jobs in seinem Land sorgen soll, zum Bittsteller degradiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/chefs-von-vw-daimler-bmw-bei-donald-trump-zu-bittstellern-degradiert-a-1241996.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Cum-Ex: Die Umverteilung von unten nach oben muss enden<\/strong><br>\nEs ist der gr&ouml;&szlig;te Steuerskandal Deutschlands. Doch die gro&szlig;e Koalition ist unf&auml;hig oder nicht willens, die betr&uuml;gerischen Gesch&auml;fte mit Cum-Ex, Cum-Cum oder Cum-Fake effektiv zu unterbinden. Das kostet die SteuerzahlerInnen Milliarden und nutzt nur einer kleinen Elite. Dabei w&auml;re es leicht, deren dubiose Machenschaften zu stoppen.<br>\nMit einem Schaden von gesch&auml;tzt mindestens 10 Milliarden Euro und einer Laufzeit von fast 20 Jahren sind Cum-Ex-Gesch&auml;fte der gr&ouml;&szlig;te Steuerskandal in der Geschichte Deutschlands. Nimmt man die artverwandten Cum-Cum-Gesch&auml;fte hinzu, erreicht der Schaden &uuml;ber 30 Milliarden Euro. In ganz Europa war der Schaden fast doppelt so hoch. Und trotzdem m&uuml;ssen wir miterleben, dass diese Gesellschaft sich offenbar kaum daf&uuml;r interessiert, dass sie von Finanzprofis ausgepl&uuml;ndert wird. Bisher fand zu diesem Thema keine einzige Talkshow statt, die verantwortlichen Minister auf Bundesebene Peer Steinbr&uuml;ck und Wolfgang Sch&auml;uble &auml;u&szlig;ern sich zwar h&auml;ufig &ouml;ffentlich, werden allerdings praktisch nie kritisch zu ihrer Rolle in diesem Skandal befragt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gegenblende.dgb.de\/artikel\/++co++3d4bd77a-f865-11e8-8498-52540088cada\">Gerhard Schick auf Gegenblende<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Das Geheimnis der Wiederbegr&uuml;nung<\/strong><br>\nDie Gr&uuml;nen profitieren von dem Aufstieg der AfD, denn sie inszeniert sich als moralische Antithese der Rechtspartei [&hellip;]<br>\nDie Gr&uuml;nen sind inhaltlich schwach aufgestellt, sie bedienen ein urbanes liberales Publikum, das irgendwie gesund und bio leben will, aber gleichzeitig viel jettet und urlaubt. Die Bedienung dieser Klientel hat sie mit Moralin durchbrochen &ndash; und das gelang mit freundlicher Hilfe eines politischen Gegenspielers, dessen Antithese man mimt: der AfD.<br>\nEigentlich ist es n&auml;mlich so: Die Gr&uuml;nen haben ein existenzielles Interesse daran, dass die AfD nicht politisch oder thematisch bek&auml;mpft wird und dass sie eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e beibeh&auml;lt. Denn sie ist schlie&szlig;lich daf&uuml;r verantwortlich, dass man ohne inhaltliche Weichenstellungen, nur mit einem reinen Image- und Moraldiskurs zu einer neuen Volkspartei heranw&auml;chst.<br>\nSo wie es die kommunalen Gr&uuml;nen im Ortsbeirat halten, deichseln es auch die Gr&uuml;nen in Bund und L&auml;ndern. Sie tragen eine angebotsorientierte Wirtschaftsstrategie mit, entkr&auml;ften das politische Primat und sprechen ausschlie&szlig;lich einen guten Lifestyle an, klammern aber aus, dass dazu auch die passenden Strukturen geschaffen werden m&uuml;ssen. Die hessischen Gr&uuml;nen haben keine Antworten auf Flugl&auml;rm, Mietwucher und einen Nahverkehr, der in etwa das Verkehrsaufkommen der Achtziger abwickelt &ndash; aber dass sie das Pendant zur AfD sind, damit punkteten auch sie bei der zur&uuml;ckliegenden Landtagswahl.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1107325.afd-und-gruene-das-geheimnis-der-wiederbegruenung.html\">Heppenheimer Hiob<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Streit um abgesagten Israel-Vortrag: Landesbischof schaltet sich ein<\/strong><br>\nEigentlich sollte der Journalist und Publizist Andreas Zumach, seit Jahrzehnten auch als Aktivist der Friedensbewegung bekannt, am 6. Dezember bei der Evangelischen Erwachsenenbildung in Durlach reden, und zwar bei der Veranstaltungsreihe &bdquo;junge Alte&ldquo; zum Thema &bdquo;Israels wahre und falsche Freunde&ldquo;. Doch der Vortrag findet nun nach einer Intervention des evangelischen Stadtdekans Thomas Schalla in dieser Form nicht statt.<br>\nAus der j&uuml;dischen Kultusgemeinde hatte es offenbar deutliche Kritik am Auftritt Zumachs, der seit Jahren Korrespondent der &bdquo;taz&ldquo; in Genf ist, gegeben. Dabei wurde auch auf Irritationen bei vergangenen Auftritten des Redners in Karlsruhe verwiesen. Zumach ist n&auml;mlich in einer Organisation namens &bdquo;B&uuml;ndnis zur Beendigung der israelischen Besatzung (BIB)&ldquo; aktiv. Kritiker klassifizieren gleich gelagerte B&uuml;ndnisse wegen Boykottaufrufen gegen&uuml;ber israelischen Waren aus den besetzten Pal&auml;stinensergebieten als &bdquo;antisemitisch&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/bnn.de\/lokales\/karlsruhe\/shitstorm-nach-absage-thomas-schalla-will-verhaeltnis-zur-juedischen-gemeinde-nicht-belasten%20\">BNN<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.R.:<\/strong> Ein weiteres Beispiel f&uuml;r die Bem&uuml;hung, eine kritische Auseinandersetzung mit der Politik Israels zu verhindern. Bemerkenswert an diesem Karlsruher Fall ist das Vorgehen der f&uuml;r die Absage Verantwortlichen: Es gen&uuml;gt der vage Hinweis der j&uuml;dischen Kultusgemeinde auf fr&uuml;here &ldquo;Irritationen&rdquo; wegen Aktivit&auml;ten des Referenten in einem B&uuml;ndnis. Diesem wird genauso wenig Konkretes vorgeworfen wie dem Referenten Zumach. Vielmehr verweist man auf irgendwelche Kritiker, die &auml;hnliche B&uuml;ndnisse (?) wegen Boykottaufrufe f&uuml;r antisemitisch halten. Ger&uuml;chte, ungepr&uuml;fte Anschuldigungen, die die berufliche Existenz des Journalisten zerst&ouml;ren k&ouml;nnen, gen&uuml;gen, dass der evangelische Stadtdekan den Vortrag absagt &ndash; ohne mit dem Referenten gesprochen zu haben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Trumps Nahost-Politik: Kein Friedensabkommen in Sicht<\/strong><br>\nEin Jahr nach der Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem ist Pr&auml;sident Donald Trump von dem angek&uuml;ndigten Friedensplan f&uuml;r Nahost weiter entfernt denn je. Die Gewalt hat massiv zugenommen. Anstatt Frieden zu stiften, hat Trump in der Region vor allem f&uuml;r Unruhe gesorgt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/trumps-nahost-politik-kein-friedensabkommen-in-sicht.724.de.html?dram:article_id=435039\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&Ouml;sterreich &ndash; Regierungsbilanz: Die Gewinner und Verlierer nach einem Jahr &Ouml;VP-FP&Ouml;<\/strong><br>\nBald ein Jahr sind &Ouml;VP und FP&Ouml; gemeinsam in der Regierung. Und &Ouml;sterreich hat sich seither ver&auml;ndert: Arme haben noch weniger, Arbeitnehmer m&uuml;ssen regelm&auml;&szlig;ig 12-Stunden-Tage leisten &ndash; mit dem Migranten-Trick lenkt die Regierung ab und h&auml;lt eine Neiddebatte am unteren Rand der Gesellschaft am K&ouml;cheln. Indes ist man nach oben gro&szlig;z&uuml;gig: Konzerne erhalten 500 Millionen aus dem Gesundheitssystem, Sozialbetrug wird billiger f&uuml;r Unternehmen und Hoteliers zahlen weniger Steuern. Hier ist die Bilanz, die &Ouml;VP und FP&Ouml; nicht auf ihren Pressekonferenzen erz&auml;hlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/regierungsbilanz-oevp-und-fpoe\/\">Kontrast.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Flugzeugabsturz &uuml;ber Remscheid 1988: Was war an Bord des abgest&uuml;rzten US-Kampffliegers?<\/strong><br>\nVor 30 Jahren st&uuml;rzte ein US-Kampfflieger &uuml;ber Remscheid ab: 7 Tote, 50 Verletzte &ndash; und Anwohner, die sp&auml;ter an ungew&ouml;hnlichen Krankheiten leiden. Hatte das Flugzeug Uran an Bord? Der Staatsanwalt von damals widerspricht. Aber auch er ist erkrankt. [&hellip;]<br>\nDer Staatsanwalt selbst ist seit vielen Jahren schwer krank. Er leidet an der Madelungschen Krankheit, das ist ein wuchernder Hals. Er f&uuml;hrt das auf die Br&auml;nde in den Fabrikanlagen des galvanischen Betriebs zur&uuml;ck. Ein Feuerwehrmann ist da nicht so sicher. Er erkl&auml;rt &ouml;ffentlich, dass er endlich die wahren Gr&uuml;nde f&uuml;r seine Krebserkrankung erfahren wolle. Lag es doch an uranhaltigen Stoffen in der Maschine? An der &Uuml;bungsmunition, die angeblich keine Gefahr darstellte?<br>\n&bdquo;Es ist alles richtig. Es ist immer alles richtig. Und das haben wir ja gelernt in der Geschichte!&ldquo; redet sich Veronika Wolf in Rage, weil sie seit Jahren gegen dieselben Argumente angehen muss. &bdquo;&Uuml;bungsmunition ist richtige Munition ohne einen Sprengk&ouml;rper hinten dran. So, ne? &Uuml;bungsmunition ist eben halt nicht scharf gemachte, normale Munition. Und somit sind die Stoffe, die in der Munition drin sind bei nem Crash eben halt vorhanden. Und wenn die mit explodieren, gehen die Stoffe mit in die Luft. Der Pilot w&auml;hrend des Fluges, wenn er mal tats&auml;chlich gegen die Russen k&auml;mpfen muss, legt der einen Hebel um und dann wird das von &Uuml;bungsmunition auf scharfe Munition gestellt. Und das ist die ganze Geschichte.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/flugzeugabsturz-ueber-remscheid-1988-was-war-an-bord-des.976.de.html?dram:article_id=435075\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Aktion gegen Fake News: Tagesschau macht Schule<\/strong><br>\nIn Zeiten einer st&auml;ndig wachsenden Flut von Falschmeldungen wird Medienkompetenz immer wichtiger. Ein europ&auml;isches Projekt will diese bei Kindern und Jugendlichen st&auml;rken. In Deutschland ist die Tagesschau mit dabei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/tagesschau-schule-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.L.:<\/strong> Die ARD-Tagesschau will Kinder und Jugendliche st&auml;rken, Falschmeldungen und Fake News zu erkennen? Da macht man doch den &ldquo;Bock zum G&auml;rtner&rdquo;.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: EU-Kommission setzt auf Fr&uuml;hwarnsystem zur Abwehr von Fake News<\/strong><br>\nDie europ&auml;ischen L&auml;nder sowie Online-Plattformen wie Facebook, Google oder Twitter sollen im Kampf gegen Falschmeldungen und manipulierte Meinungen deutlich aufr&uuml;sten. Die EU-Kommission hat dazu am Mittwoch einen Aktionsplan gegen Desinformation vorgelegt. Demnach soll von M&auml;rz 2019 an ein europaweites Fr&uuml;hwarnsystem verhindern, dass sich &ldquo;Fake News&rdquo; in On- und Offline-Medien rasch verbreiten.<br>\nAls Basis daf&uuml;r ist ein verbessertes Instrumentarium vorgesehen, um Falschnachrichten und Propaganda zu erkennen. Bestehende Arbeitsst&auml;be und Projektgruppen f&uuml;r strategische Kommunikation, die EU-Analyseeinheit f&uuml;r hybride Bedrohungen im Europ&auml;ischen Ausw&auml;rtigen Dienst (EAD) sowie die EU-Delegationen in den Nachbarl&auml;ndern sollen daf&uuml;r mit mehr qualifizierten Mitarbeitern und Datenanalysewerkzeugen ausger&uuml;stet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/EU-Kommission-setzt-auf-Fruehwarnsystem-zur-Abwehr-von-Fake-News-4242289.html\">Heise Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.S.:<\/strong> Werden jetzt die vielen Falschmeldungen von Reuters &amp; Co. angegangen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Typ, der einst 100.000 Mark Bestechungsgeld annahm, empfiehlt zuf&auml;llig reichsten Kandidaten f&uuml;r CDU-Vorsitz<\/strong><br>\nAndere fordern, man solle den Politiker, der als Bundestagspr&auml;sident auch f&uuml;r die Kontrolle der Rechtm&auml;&szlig;igkeit von Parteienspenden zust&auml;ndig ist (Der Postillon berichtete), nicht auf diese eine alte Geschichte mit den 100.000 DM reduzieren. Immerhin habe er sich in seiner langen Karriere auch f&uuml;r Massen&uuml;berwachung, Internierungslager, die Nutzung von unter Folter erzwungenen Gest&auml;ndnissen, Vorratsdatenspeicherung, Doping im Leistungssport, Austerit&auml;t und den Abschuss von entf&uuml;hrten Passagierflugzeugen stark gemacht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.der-postillon.com\/2018\/12\/schaeuble-merz.html\">Der Postillon<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-47664","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/47664","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=47664"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/47664\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":47667,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/47664\/revisions\/47667"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=47664"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=47664"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=47664"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}