{"id":47709,"date":"2018-12-09T09:00:24","date_gmt":"2018-12-09T08:00:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47709"},"modified":"2018-12-07T13:53:24","modified_gmt":"2018-12-07T12:53:24","slug":"hinweise-der-woche-90","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47709","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47709#h01\">Gelbwesten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47709#h02\">Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47709#h03\">Was, wenn Russland das Ultimatum ignoriert?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47709#h04\">&ldquo;Ethisch und ehrenhaft&rdquo;: Microsoft will US-Milit&auml;r Zugang zu all seinen Technologien verschaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47709#h05\">Drohende Schuldenkrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47709#h06\">&Ouml;sterreich &ndash; Regierungsbilanz: Die Gewinner und Verlierer nach einem Jahr &Ouml;VP-FP&Ouml;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47709#h07\">H&uuml;bsch gemacht f&uuml;r den Verkauf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47709#h08\">Niedriglohn: Jede\/r F&uuml;nfte in Vollzeit betroffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47709#h09\">Man hat wieder Personal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47709#h10\">25 Jahre Bahnreform: Die Provinz bleibt auf der Strecke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47709#h11\">Palantir Gotham alias Hessendata: Dammbruch in der polizeilichen IT<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47709#h12\">Facebook: Du uns auch, Mark<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47709#h13\">Zu guter Letzt: Typ, der einst 100.000 Mark Bestechungsgeld annahm, empfiehlt zuf&auml;llig reichsten Kandidaten f&uuml;r CDU-Vorsitz<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnendsten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Gelbwesten<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Sieg der Gelbwesten: Eine historische Bewegung<\/strong><br>\nEs geht nicht nur um eine Spritsteuer. Seit Wochen tr&auml;gt die Bewegung der &ldquo;Gelben Westen&rdquo; den Unmut der Franzosen mit der Regierung auf die Stra&szlig;e. Diese Bewegung k&ouml;nnte ganz Frankreich nachhaltig ver&auml;ndern.<br>\nGewiss, es sind Bilder von Zerst&ouml;rung und Chaos um die Welt gegangen. Sie d&uuml;rfen aber nicht vom entscheidenden Punkt ablenken: Die Mobilisierung der &ldquo;gelben Westen&rdquo;, bei der am 17. November in Frankreich landesweit Hunderttausende B&uuml;rger auf die Stra&szlig;e gegangen sind und die immer noch fortgesetzt wird, hat ein in der franz&ouml;sischen Geschichte einmaliges Ausma&szlig; f&uuml;r eine Bewegung erreicht, die keinen etablierten Organisatoren hat.<br>\n(&hellip;) Nat&uuml;rlich, jenseits vom Benzin hat die Kaufkraft die Menschen auf die Stra&szlig;e getrieben. Lebensmittel, Kraftstoff, Strom, Gas, Versicherungen, Miete: Millionen von Haushalten steht das Wasser bis zum Hals. Die Protestierenden stammen zum gr&ouml;&szlig;ten Teil aus Arbeiterkreisen, w&auml;hrend die st&auml;dtische Bourgeoisie der Bewegung bestenfalls mit Vorbehalt begegnet.<br>\nNoch ein Faktor kommt hinzu: Die Wut dar&uuml;ber, sich von &ldquo;denen da oben&rdquo; ignoriert zu f&uuml;hlen. Das gilt sowohl in sozialer Hinsicht &ndash; denn man kann so hart arbeiten, wie man will, es reicht einfach nicht mehr &ndash; aber auch in politischer, man kann die alte Regierung zwar abw&auml;hlen, aber die Orientierung bleibt doch die gleiche. Die Erinnerung an die Volksabstimmung vom Mai 2005 &uuml;ber die Annahme des Vertragsentwurfs f&uuml;r eine europ&auml;ische Verfassung, letztendlich mit F&uuml;&szlig;en getreten, ist noch sehr lebendig. Emmanuel Macrons Mantra von der sogenannten &ldquo;europ&auml;ischen Souver&auml;nit&auml;t&rdquo; hat die Dinge objektiv noch verschlimmert: Sie ist mit der Souver&auml;nit&auml;t des Volkes nicht vereinbar&hellip;<br>\nDas Versagen der Gewerkschaften<br>\nAuch die Gewerkschaften gehen aus dieser Pr&uuml;fung nicht unbeschadet hervor. Die Vorsitzenden der Gewerkschaftsb&uuml;nde CFDT und CGC haben sich beschwert, dass solch eine Bewegung den &bdquo;sozialen Dialog&ldquo; ausschlie&szlig;t, weil sie sich &uuml;ber die &ldquo;Mittlerorganisationen&rdquo; hinwegsetzt. Die F&uuml;hrung des CGT hat ihrerseits zun&auml;chst bem&auml;ngelt, dass es sich um eine unterschwellig von der &bdquo;extremen Rechten&ldquo; gesteuerte Bewegung handle (doch eine Reihe seiner Mitglieder haben sich der Bewegung angeschlossen). Eines Tages wird man sich der Rolle des sogenannten &ldquo;Antifaschismus&rdquo; widmen m&uuml;ssen, als Vorwand, die &ldquo;Klassen&rdquo;-Grunds&auml;tze aufzugeben: Ob beim Thema Europa, den Migrationsfragen oder sogar dem Aufruf, im zweiten Durchgang bei den Pr&auml;sidentschaftswahlen f&uuml;r Macron zu stimmen. Verleugnung und Lossagung werden systematisch mit der Angst begr&uuml;ndet, sich &bdquo;neben Marine Le Pen&ldquo; wiederzufinden. Damit macht man in einem Ausma&szlig; Werbung f&uuml;r sie, wie sie es wohl kaum verdient hat und r&auml;umt ihr den Platz ein, von dem sie tr&auml;umt.<br>\n(&hellip;) Die umfassenden Forderungen der Gelbwesten<br>\nForderungen der &ldquo;Gelbwesten&rdquo; gehen nun offiziell &uuml;ber die blo&szlig;e Frage der Treibstoffpreise hinaus. In einem langen, der Presse und den Abgeordneten &uuml;bermittelten Kommuniqu&eacute;, das in den franz&ouml;sischen Medien breite Beachtung fand, listen sie eine Reihe von Forderungen auf, die sie erf&uuml;llt haben m&ouml;chten:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/europa\/80404-sieg-gelbwesten-historische-bewegung\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> &ldquo;Abgeordnete Frankreichs, wir &uuml;bermitteln Ihnen die Direktiven des Volkes, damit Sie diese in Gesetze umsetzen:&ldquo;, so ein Brief der Gelbwesten an das franz&ouml;sische Parlament.<\/em><\/p>\n<p><em>Es folgt eine Liste mit insgesamt 42 (!) Forderungen der &bdquo;Gelbwesten&ldquo; an die Abgeordneten. Diese Forderungen reichen weit &uuml;ber die Senkung des Benzinpreises hinaus, der spielt hier nur eine untergeordnete Rolle. Die Forderungen der Gelbwesten sind klassische Forderungen der Arbeiterbewegung, sozialdemokratische, linke Forderungen: Schluss mit der Austerit&auml;tspolitik ist der Tenor, Mindestlohn, Renten, Arbeitslosigkeit, Mietpreise, Steuern, Demokratie, Bildung Obdachlosigkeit und Armut sind die Themen.<\/em><\/p>\n<p><em>Studenten und Betriebsr&auml;te landesweit solidarisieren sich spontan und haben auch bereits erste Streiks ausgerufen und durchgef&uuml;hrt. Es riecht nach Klassenkampf.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Bewegung selber ist praktisch aus dem Nichts entstanden. Ohne Aufruf der Gewerkschaften, ohne Unterst&uuml;tzung linker Parteien, an ihnen vorbei. Umso unverst&auml;ndlicher und auch entlarvend, wenn die sich jetzt naser&uuml;mpfend hinstellen und die Bewegung in die rechte Ecke stellen wollen. Gerade die Gewerkschaften und die Parteien der Arbeiterbewegung m&uuml;ssten sich freuen &uuml;ber den unerwarteten Zuspruch zu ihren Forderungen von Seiten einer Massenbewegung und sich ihnen unverz&uuml;glich anschlie&szlig;en. Oder sind die Forderungen der Sozialdemokraten und etablierten Gewerkschaften nur Lippenbekenntnis? St&ouml;rt die Bewegung ihre Politik der Sozialpartnerschaft und Mauscheleien mit den Bossen? Da wird dann auch schnell klar, wer sich schon wie weit von den Arbeitern entfernt hat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Franz&ouml;sische Polizeigewerkschaft ruft zum unbefristeten Streik auf: &ldquo;Derselbe Kampf wie Gelbwesten&rdquo;<\/strong><br>\nDie Gewerkschaft der Polizei VIGI k&uuml;ndigt ab dem 8. Dezember einen unbefristeten Streik an und erkl&auml;rt sich solidarisch mit dem Kampf der Gelbwesten. F&uuml;r Samstag den 8. Dezember ist eine neue &ldquo;landesweite Mobilisierung&rdquo; der Gelbwesten geplant.<br>\nDie VIGI-Polizeigewerkschaft hat eine unbefristete Streikank&uuml;ndigung ab Samstag, dem 8. Dezember, dem Tag der n&auml;chsten nationalen Mobilisierung der Gelbwesten, eingereicht.<br>\nDie Forderungen der Gelbwesten-Bewegung gehen uns alle an. Es ist an der Zeit, sich legal zu organisieren und Solidarit&auml;t mit ihnen zu zeigen, zum Wohle aller. Wir sind besorgt, weil wir Teil des Volkes sind. Unser Anliegen ist es, am Ende des Monats &uuml;ber die Runden zu kommen und nicht die Teppiche im Elys&eacute;e f&uuml;r 300.000 Euro zu wechseln&rdquo;, so die offizielle Erkl&auml;rung der Polizeigewerkschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/europa\/80482-franzosische-polizeigewerkschaft-ruft-zum-unbefristeten-streik-an\/?fbclid=IwAR2B6ICMWsU6wO1kJbZ98NzB83o04Nmfvk5-aZZ5CMo3J6756Kah2c6pNj4\">RT Deutsch<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Macron hat sehr viel Vertrauen verspielt&ldquo;<\/strong><br>\nDer Machtgewinn der Gelbwesten in Frankreich zeige die Schw&auml;che des Pr&auml;sidenten, sagte der Politologe Henri M&eacute;nudier im Dlf. Emmanuel Macron habe zu wenig R&uuml;cksicht auf die Probleme der Mittelschicht und der Schwachen genommen. Das Vertrauen k&ouml;nne &bdquo;f&uuml;r immer verspielt sein&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/gelbwesten-proteste-in-frankreich-macron-hat-sehr-viel.694.de.html?dram:article_id=435078\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Linke streitet &uuml;ber Haltung zu &ldquo;Gelbwesten&rdquo;<\/strong><br>\nSahra Wagenknecht sieht in den Protesten der franz&ouml;sischen Gelbwesten ein Vorbild f&uuml;r Deutschland. Nun widerspricht Linken-Parteichef Bernd Riexinger der Fraktionsvorsitzenden &ndash; und warnt vor Ultrarechten.<br>\nDie Protestbewegung &ldquo;Gelbe Westen&rdquo; h&auml;lt Frankreich seit Wochen in Aufruhr. Die Linken-Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht w&uuml;nschte sich das auch f&uuml;r Deutschland. Parteichef Bernd Riexinger hat diesen Flirt mit der Bewegung dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) zufolge nun heftig angegriffen.<br>\n&ldquo;Das Potenzial Ultrarechter in den Reihen der Bewegung ist besorgniserregend&rdquo;, sagte Riexinger den RND-Zeitungen. Die Zusammensetzung der &ldquo;Gelbwesten&rdquo; sei bedenklich. &ldquo;In Deutschland w&auml;re eine solche Verbr&uuml;derung linker und rechter Gesinnung nicht denkbar.&rdquo; (&hellip;)<br>\nWagenknecht hatte die &ldquo;Gelbwesten&rdquo; Ende November als Vorbild auch f&uuml;r Deutschland bezeichnet. &ldquo;Ich finde es richtig, wenn Menschen sich wehren und protestieren, wenn die Politik ihr Leben verschlechtert &ndash; die Benzinpreiserh&ouml;hungen sind gerade f&uuml;r Pendler existenziell&rdquo;, sagte die Linken-Politikerin. &ldquo;Dass jetzt rechte Kr&auml;fte um Marine Le Pen versuchen, den Protest zu vereinnahmen, und dass der Protest durch Gewalt unterlaufen wurde, bedauere ich. Das Anliegen der &lsquo;Gelben Westen&rsquo; ist absolut gerechtfertigt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/gelbwesten-die-linke-streitet-ueber-haltung-zu-frankreichs-protest-a-1242009.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Was will der Gewerkschafter Riexinger eigentlich? Gibt es in Frankreich tats&auml;chlich eine &ldquo;Verbr&uuml;derung linker und rechter Gesinnung&rdquo;? Das ist sehr zu bezweifeln. Kann es sein, dass der Parteichef den Prostest in Frankreich begr&uuml;&szlig;en w&uuml;rde, wenn er von den franz&ouml;sischen Gewerkschaften mitorganisiert worden w&auml;re? Es k&ouml;nnte der Eindruck entstehen, Herr Riexinger f&uuml;rchtet die selborganisatorischen Kr&auml;fte in der Bev&ouml;lkerung &ndash; insbesondere die der Arbeitnehmerschaft.<\/em><\/p>\n<p><em>Bitte lesen Sie dazu auch Sieg der Gelbwesten: Eine historische Bewegung mit einer Anmerkung.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Darauf h&auml;tte man eigentlich wetten k&ouml;nnen. Sobald es auf der Stra&szlig;e Proteste gibt, kommt Herr Riexinger daher, fabuliert etwas von &bdquo;Ultrarechten&ldquo; und distanziert sich geschwind von den Protesten. Gibt es eigentlich irgendein St&ouml;ckchen, &uuml;ber das der Herr Parteivorsitzende nicht in vorauseilendem Gehorsam springt? Bemerkenswert ist auch, dass Riexinger als Vorsitzender der deutschen Linkspartei damit seinem franz&ouml;sischen Kollegen Jean-Luc M&eacute;lenchon indirekt unterstellt, Mitglied einer wie auch immer gearteten Querfront zu sein. M&eacute;lenchon sieht die Gelbwesten n&auml;mlich inhaltlich auf einer Linie mit der franz&ouml;sischen Linkspartei. Das versteht Riexinger also unter &bdquo;Internationalismus&ldquo;. Er fraternisiert mit dem ehemaligen Investmentbanker im &Eacute;lys&eacute;e-Palast und f&auml;llt den Genossen, die auf der Stra&szlig;e demonstrieren, in den R&uuml;cken. W&auml;re es nicht so traurig, man m&uuml;sste glatt lachen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Macron und die &ldquo;Gelbwesten&rdquo;: Mit dem Sattelschlepper in die Sackgasse<\/strong><br>\nEs war richtig, dass die franz&ouml;sische Regierung auf die &ldquo;Gelbwesten&rdquo; zugegangen ist. Denn der Protest gegen h&ouml;here Spritpreise ist nachzuvollziehen. Allerdings k&ouml;nnte es schon zu sp&auml;t f&uuml;r Vers&ouml;hnungen sein.<br>\nNach wochenlangem Schweigen ist Frankreichs Regierung vor den gewaltsamen Protesten nun also eingeknickt. &ldquo;Keine Steuer ist es wert, die Einheit der Nation zu gef&auml;hrden&rdquo;, meinte Premierminister Edouard Philippe. Und was soll man sagen? Recht hat er! Nat&uuml;rlich sind benzinfressende, die Luft verpestende Autos schlecht f&uuml;rs Klima. Aber die Spritpreise zu erh&ouml;hen, um die Autofahrer zum Umstieg auf neue Autos zu bewegen, wenn die sich selbst das g&uuml;nstigere Benzin schon nicht leisten k&ouml;nnen, das macht keinen Sinn.<br>\nDie Ank&uuml;ndigung, diese Erh&ouml;hungen nun einzufrieren, gleicht allerdings dem Versuch, in einer doppelreihig zugeparkten Sackgasse mit einem Sattelschlepper zu wenden. Denn die &ldquo;Gelbwesten&rdquo; wollen l&auml;ngst viel mehr. Sie wollen alles! H&ouml;here Geh&auml;lter, weniger Steuern, aber gleichzeitig mehr Staat. Dass sich das ausschlie&szlig;t, ist ihnen ziemlich schnuppe. Die Radikalen unter den &ldquo;Gelbwesten&rdquo; wollen l&auml;ngst &uuml;ber politische Leichen gehen, notfalls mit noch mehr Gewalt. Manche erkl&auml;ren den R&uuml;cktritt der Regierung, ja von Pr&auml;sident Macron, schon zur Bedingung f&uuml;r Verhandlungen. [&hellip;]<br>\nAu&szlig;erdem w&auml;re der R&uuml;cktritt d&auml;mlich, weil die Stra&szlig;e vielleicht oft berechtigte Bed&uuml;rfnisse aufzeigt, aber nun einmal keine Ahnung davon hat, was es hei&szlig;t, eines der bedeutendsten L&auml;nder der Welt zu regieren. Die widerspr&uuml;chlichen Forderungen zeigen das leider nur allzu deutlich. Und dieser R&uuml;cktritt w&auml;re d&auml;mlich, weil dieser Premier und dieser Pr&auml;sident, bei allen Fehlern, mit Verlaub das beste Personal sind, was die politische Landschaft in Frankreich gerade zu bieten hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/kommentar\/gelbwesten-kommentar-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers C.N.:<\/strong> Es ist traurig, wie auf allen Kan&auml;len, WDR 5, WDR 4, tagesschau etc. die Gelbwesten durch diesen Kommentar als d&auml;mlich dargestellt werden und Macron als das Beste, was die politische Landschaft zu bieten hat. Ein Kommentar, der bewirkt, dass man sich von den D&auml;mlichen distanziert und besser selber nicht auf die Stra&szlig;e geht&hellip;<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Dieser Kommentar ist ein Manifest des Politik- und Demokratieverst&auml;ndnisses der deutschen &ldquo;Qualit&auml;tsjournalisten&rdquo;, in dem die Verachtung, die diese gegen&uuml;ber dem Volk, in deren Augen nat&uuml;rlich des P&ouml;bels, empfinden, nicht deutlicher zum Ausdruck kommen kann.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ukraine<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Poroschenko eskaliert. Angela soll es richten<\/strong><br>\nLaut Umfrage eines Kiewer Instituts sind 75 Prozent der Ukrainer der Meinung, das Land entwickele sich in die falsche Richtung. Tats&auml;chlich sind die wirtschaftlichen und politisch-sozialen Verh&auml;ltnisse desolat. Korruption und Willk&uuml;r herrschen, die Demokratie wird unterdr&uuml;ckt. Der Krieg gegen die Ostukraine geht weiter. So sind Poroschenkos Aussichten, im M&auml;rz 2019 wiedergew&auml;hlt zu werden, schlecht. Die Eskalation des Konflikts mit Russland erm&ouml;glicht ihm, die nationalistische Karte zu ziehen. Im September k&uuml;ndigte er den 1999 geschlossenen Freundschaftsvertrag mit Russland, der 2019 ausl&auml;uft und auf den sich bilaterale Abkommen, wie das &uuml;ber die gemeinsame Nutzung des Asowschen Binnenmeers beziehen. Die von den USA gef&ouml;rderte Abspaltung der &bdquo;ukrainisch-orthodoxen Kirche Kiewer Patriarchats&ldquo; von der &bdquo;ukrainisch-orthodoxen Kirche Moskauer Patriarchats&ldquo; bejubelte Poroschenko. Mit der Spaltung verliere Russland einen &bdquo;Einflusshebel auf die ehemalige Kolonie&ldquo;.<br>\nDas Referendum der Krim-Bewohner 2014 war f&uuml;r Poroschenko und seine NATO-Schutzengel illegal. Sie schnitten die Krim von Wasser und Strom ab. Den Bau der Krimbr&uuml;cke &uuml;ber die Stra&szlig;e von Kertsch konnten sie nicht verhindern. Der russischsprachigen Bev&ouml;lkerung der Ostukraine verweigern sie jegliche, irgendwie gearteten Autonomierechte. Die Umsetzung der Minsker Abkommen ist damit blockiert. Auf die Bedingungen einer m&ouml;glichen UNO-Blauhelm-Mission kann man sich ebenfalls nicht einigen. Die Sanktionen, mit denen die Russische F&ouml;deration weichgeklopft werden soll, um einseitig Stellungen aufzugeben, haben nicht gewirkt. Bleibt als Ausweg f&uuml;r Poroschenko, durch gezielte Provokationen den Konflikt zu eskalieren und die Verb&uuml;ndeten zu zwingen, ihm milit&auml;risch zu Hilfe zu eilen. Nur so w&auml;ren Ver&auml;nderungen zu Gunsten Kiews zu erreichen. Nach dem j&uuml;ngsten Zusammensto&szlig; der russischen K&uuml;stenwache mit der ukrainischen Marine in der Stra&szlig;e von Kertsch legte Poroschenko seine W&uuml;nsche auf den Tisch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/de\/5049\/positionen\/10032\/Poroschenko-eskaliert-Angela-soll-es-richten.htm\">unsere zeit<\/a><\/li>\n<li><strong>Atlantic Council r&auml;t Ukraine, einen milit&auml;rischen Zwischenfall zwischen Nato und Russland zu provozieren<\/strong><br>\nAuf dem Ukraine-Blog des ebenso einflussreichen wie ber&uuml;chtigten Atlantic Council r&auml;t ein Senior Fellow des American Foreign Policy Council (AFPC) der Regierung der Ukraine, die Br&uuml;cke von Russland auf die Krim zu sprengen und bewaffnete Nato-Kriegsschiffe ins Asowsche Meer vor der Krim einzuladen, wo k&uuml;rzlich die russische Marine drei ukrainische Schiffe aufgebracht hat. Diese sollen &bdquo;nur&ldquo; schie&szlig;en, wenn sie angegriffen werden. Offenbar wollen manche im Atlantic Council und im sogar noch st&auml;rker von Falken durchstztzen AFPC dringend Krieg mit Russland.<br>\nAus Deutschland ist Thomas Enders, CEO des Luftfahrt und R&uuml;stungskonzerns Airbus, Mitglied im International Advisory Council des Atlantic Council. Da weder die wiederholten Aufforderungen und Aktivit&auml;ten des Nato-nahen, von fr&uuml;heren US-Regierungsmitgliedern bestimmten Atlantic Council, das Internet zu zensieren (siehe Dossier unten), noch eine Brosch&uuml;re, in der unter anderem Sigmar Gabriel, Matthias Platzeck und Sahra Wagenkencht als Einflussagenten und trojanische Pferde Moskaus bezeichnet wurden, Enders bewegt haben, diese uns&auml;gliche Organisation zu verlassen, wird es dieser offene Akt der Kriegstreiberei wohl auch nicht tun. Man w&uuml;rde sich jemand an der Spitze eines Konzerns wie Airbus w&uuml;nschen, der vor so etwas nicht die Augen verschlie&szlig;t.<br>\nDer Beitrag von Stephen Blank hei&szlig;t &ldquo;Russia&rsquo;s Provocations in the Sea of Azov: What Should Be Done?&rdquo; und erschien am 26.11. auf dem Blog Ukrainealert des Atlantic Council.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/1078-atlantic-council-krim\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/li>\n<li><strong>Joint Cooperation 2018<\/strong><br>\nNATO-CIMIC-Truppe &uuml;bt in Norddeutschland den Umgang mit politischen Unruhen<br>\nW&auml;hrend die Auswirkungen der NATO-Gro&szlig;&uuml;bung &bdquo;Trident Juncture 2018&ldquo; in Norwegen noch nicht alle behoben sind,[1] starteten bereits die n&auml;chsten &Uuml;bungsserien auf NATO-Ebene in Skandinavien. Bei dem eher unbekannten skandinavischen Staat &bdquo;Framland&ldquo; handelt es sich allerdings um eine Fiktion:<br>\n&bdquo;Eine junge Demokratie, die aus dem Zerfall eines vormals gr&ouml;&szlig;eren Staatsgebietes hervorgegangen ist, durchlebt auf ihrem Weg zum souver&auml;nen Staat politische Wirrnisse, Unruhen, Korruption und verschiedenste Angriffe von innen und au&szlig;en. Die Bev&ouml;lkerung ist verunsichert und teilweise schlecht versorgt. Die internationale Staatengemeinschaft wurde deshalb um Unterst&uuml;tzung gebeten und ist nun vor Ort.&ldquo;[2]<br>\nZum &Uuml;bungsszenario Joint Cooperation 2018 (JoCo18) erkl&auml;rt Oberstleutnant Tim Stahnke, der verantwortliche Projektleiter: &bdquo;&Auml;hnlich wie im Film sind &Auml;hnlichkeiten mit lebenden Personen rein zuf&auml;llig.&ldquo;[3] &Auml;hnlich wie in Filmen, die auf diese Formulierung im Abspann zur&uuml;ckgreifen um sich einer m&ouml;glichen Haftung zu entziehen, ist das Szenario allerdings auch hier bewusst nah an der Realit&auml;t gestrickt.<br>\nIn dem Szenario sind Demonstrant*innen, Motorradgangs und lokale Seperatistengruppen Akteure in den politischen Unruhen. Zieht man die &Uuml;bertreibungen und Verfremdungen ab, die Teil der meisten &Uuml;bungsszenarien sind, handelt es sich um eine fast perfekte Mischung aus Ostukraine und den Horrorszenarien der Baltischen Staaten vor einer Okkupation durch Russland. Nicht zuf&auml;llig findet der fiktive CIMIC-Einsatz, eine Fortsetzung der &Uuml;bung von 2017, im Rahmen der Schnellen Eingreiftruppe (VJTF) der NATO statt,[4] die 2019 von der Bundeswehr gef&uuml;hrt werden wird. Damit reiht sich die JoCo18 in die aktuelle Aufr&uuml;stung der NATO entlang ihrer Ostflanke, die &Uuml;bungen Trident Juncture 2018 in Norwegen und das parallel stattfindende Seeman&ouml;ver &bdquo;Northern Coasts 2018&ldquo; in der Ostsee ein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2018\/12\/05\/joint-cooperation-2018\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Was, wenn Russland das Ultimatum ignoriert?<\/strong><br>\nDie Nato wirft Russland erstmals den Bruch des INF-Vertrags &uuml;ber Mittelstreckenwaffen vor &ndash; und Washington stellt ein Ultimatum zur Vernichtung der Waffen. Doch gibt es einen Plan f&uuml;r den Fall, dass Moskau nicht mitspielt?<br>\nEs wehte ein Hauch von Kaltem Krieg durch das neue Hauptquartier der Nato. &ldquo;Wir haben &auml;u&szlig;erste Geduld gezeigt&rdquo;, sagte US-Au&szlig;enminister Mike Pompeo beim Treffen mit seinen Amtskollegen aus den anderen Nato-Staaten in Br&uuml;ssel. Mehr als 30-mal haben man sich mit den Russen getroffen und ihnen erkl&auml;rt, dass ihr Versto&szlig; gegen den INF-Vertrag zu reden &ldquo;Konsequenzen haben wird&rdquo;.<br>\nDie gibt es nun: Erstmals haben alle Nato-Staaten Russland vorgeworfen, mit neuen Marschflugk&ouml;rpern gegen den INF-Vertrag zu versto&szlig;en. Die USA haben Moskau nun ein Ultimatum gestellt: Binnen 60 Tagen muss Russland zur Vertragstreue zur&uuml;ckkehren. Das hei&szlig;t: Die Marschflugk&ouml;rper vom Typ 9M729 (Nato-Code: SSC-8) m&uuml;ssen vernichtet werden.<br>\nDas 30 Jahre alte INF-Abkommen verbietet die Entwicklung von Flugk&ouml;rpern mit Reichweiten von 500 bis 5500 Kilometern. Russland hat zun&auml;chst jahrelang bestritten, dass es das SSC-8-System &uuml;berhaupt gibt. Als die USA die Details Ende 2017 &ouml;ffentlich machten, r&auml;umte Moskau die Existenz der SSC-8 ein &ndash; um dann zu behaupten, dass ihre Reichweite unter 500 Kilometern liege und damit nicht gegen den INF-Vertrag versto&szlig;e. (&hellip;)<br>\nDie US-Regierung l&auml;sst derzeit offen, was sie tut, sollte Russland nicht innerhalb der 60-Tage-Frist einlenken. Auf die Frage, ob es zur Neustationierung von Mittelstreckenwaffen in Europa kommen werde, erkl&auml;rte Pompeo: Man wolle &ldquo;eine Sicherheitsarchitektur, die funktioniert&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/nato-ministertreffen-usa-setzen-russland-inf-ultimatum-a-1241974.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das ist mal wieder typisch: Es wird etwas behauptet (von den USA) und der Beschuldigte (hier Russland) soll quasi das Gegenteil belegen. Weshalb legt die US-Regierung nicht eindeutige Beweise vor? Gibt es tats&auml;chlich US-&ldquo;Beweise&rdquo; f&uuml;r die Reichweite der russischen Raketen?<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: R&uuml;ckkehr des nuklearen Denkens<\/strong><br>\nMit der K&uuml;ndigung des INF-Vertrages droht ein neues nukleares Wettr&uuml;sten in Europa.<br>\nWenn die Au&szlig;enminister der NATO am Dienstag (4.12) zu ihrer Herbsttagung zusammenkommen, wird es auch um die Zukunft von Abr&uuml;stung und R&uuml;stungskontrolle gehen. Nachdem die USA offenbar geheimdienstliche Erkenntnisse vorgelegt haben, soll dort eine Erkl&auml;rung verabschiedet werden, die Russland den Bruch des INF-Vertrages vorwirft. Bereits am 20. Oktober hatte Pr&auml;sident Trump angek&uuml;ndigt, aus dem Vertrag auszusteigen, der Washington und Moskau den Besitz und die Stationierung landgest&uuml;tzter Mittelstreckenwaffen mit einer Reichweite zwischen 500 und 5500 Kilometern verbietet. Der INF-Vertrag von 1987 gilt zu Recht als Meilenstein und als wesentliches Kernelement kooperativer Sicherheit in Europa, weil er erstmals eine ganze Kategorie gef&auml;hrlicher Raketensysteme komplett beseitigte&hellip;<br>\nNoch hat die US-Regierung den Vertrag weder formal suspendiert noch gek&uuml;ndigt. Die europ&auml;ischen NATO-Staaten sollten auf dem Au&szlig;enministertreffen eine gemeinsame Position einnehmen und der US-Administration klar machen, dass sie ein zentrales Interesse am Erhalt des INF-Vertrages haben und eine Neustationierung von amerikanischen Nuklearwaffen in Europa ablehnen. Und die NATO insgesamt sollte Russland dazu auffordern, die Standorte seiner vermuteten INF-vertragsverletzenden Systeme offen zu legen und f&uuml;r Inspektionen zu &ouml;ffnen.<br>\nSp&auml;testens jetzt ist offensichtlich, dass die einseitige Stationierung der US-amerikanischen Raketenabwehr in Osteuropa und die K&uuml;ndigung des ABM-Vertrages &uuml;ber die Begrenzung derartiger Systeme durch den ehemaligen Pr&auml;sidenten George W. Bush als ein gro&szlig;er Vertrauensbruch gegen&uuml;ber Russland wahrgenommen wurde. Die Belastungen sind bis heute sp&uuml;rbar. Europa muss der Gefahr eines neuen nuklearen Wettr&uuml;stens entschieden entgegentreten und darauf bestehen, gegenseitige Anschuldigungen transparent und kooperativ zu &uuml;berpr&uuml;fen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/rubriken\/aussen-und-sicherheitspolitik\/artikel\/rueckkehr-des-nuklearen-denkens-3128\/\">IPG<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Welche Folgen h&auml;tte eine K&uuml;ndigung des INF-Vertrags?<\/strong><br>\nDroht mit dem angek&uuml;ndigten Ausstieg der USA aus dem Abr&uuml;stungsvertrag INF ein globaler Atomkrieg? Experten sind sich einig: die Gefahr war noch nie so gro&szlig;. Laut dem Historiker Reiner Braun, Ko-Pr&auml;sident des International Peace Bureau, w&auml;re Deutschland das Hauptschlachtfeld einer nuklearen Vernichtung. Auch zieht er Parallelen zum Beginn des Ersten Weltkrieges.<br>\nHerr Braun, erstmals seit den 80ern w&auml;chst die Angst vor einem atomaren Wettr&uuml;sten. US-Pr&auml;sident Donald Trump hatte angek&uuml;ndigt, das Abr&uuml;stungsabkommen INF zu verlassen. Sollte das tats&auml;chlich geschehen, welche Folgen k&ouml;nnte dies haben?<br>\nDie entscheidende Folge w&auml;re, da&szlig; wir ein neues atomares Wettr&uuml;sten bei den Mittelstreckenraketen haben. Diese w&uuml;rden, in Europa stationiert, die Vorwarnzeiten<br>\ndrastisch verk&uuml;rzen. Damit w&auml;re die Gefahr eines Atomkrieges aus Zufall, aus Versehen oder auch bewu&szlig;t, dramatisch nach oben geschraubt. Der Schritt des US-Pr&auml;sidenten ist ein absolut verheerender Schritt hin zu einem nuklearen Desaster.<br>\n(&hellip;) Die Dynamik von Konflikten durch fehlgeleitete Politik, die nicht mehr beherrschbar sind, die haben wir nat&uuml;rlich definitiv auch heute wieder. Das bringt<br>\ndie Gefahr eines gro&szlig;en Krieges mit sich. Diese Gefahr ist zurzeit verdammt gro&szlig;.<br>\nInwieweit ist Deutschland beteiligt, das ja traditionell zahlreiche US-Milit&auml;rbasen beheimatet? Und was k&ouml;nnte speziell auf Deutschland zukommen, sollten die USA das INF-Abkommen k&uuml;ndigen?<br>\nAlso erstens ist in einer atomaren Schlacht zwischen Ost und West Deutschland das erste und total vernichtete Schlachtfeld. Da gibt es gar keine Illusionen, das haben bereits zahlreiche Studien nachgewiesen&hellip;<br>\nWenn es zur K&uuml;ndigung des INF-Vertrags durch die USA und zu einem neuen atomaren Wettlauf kommt, w&uuml;rden diese US-Atomwaffen als erstes wieder in Deutschland stationiert werden. Das hei&szlig;t, die Gegenstationierung der russischen Atomwaffen w&uuml;rde dann nat&uuml;rlich noch genauer auf Deutschland zielen. F&uuml;r Deutschland ist es also als Teil des Problems und als zuerst betroffenes Land eine aktuell verheerende Situation&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/rotfuchs.net\/files\/rotfuchs-ausgaben-pdf\/2018\/RF-251-12-18.pdf\">Rotfuchs<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Rheinmetall tr&auml;umt vom milit&auml;rischen &bdquo;Super-Zyklus&ldquo;<\/strong><br>\nDie Krim-Krise droht zu eskalieren. W&auml;hrend die schwindende geopolitische Stabilit&auml;t die Welt besorgt, frohlockt die R&uuml;stungsbranche. Der deutsche Rheinmetall-Konzern sieht schon den Beginn eines &bdquo;Super-Zyklus&ldquo;.<br>\nJe mehr sich aktuell der Ukraine-Russland-Konflikt versch&auml;rft, desto st&auml;rker sieht sich der Rheinmetall-Konzern best&auml;tigt. Die internationalen R&uuml;stungsm&auml;rkte stehen am Beginn eines &bdquo;Super-Zyklus&ldquo; mit wieder steigenden R&uuml;stungsausgaben, prognostizierte der Technologiekonzern jetzt auf einer Analystenkonferenz in Berlin. Nach dem Ende des Kalten Krieges und schrumpfenden Milit&auml;rausgaben sei es 2014 mit der Annexion der Krim durch Russland zum Wendepunkt gekommen. Nun w&uuml;rde weltweit wieder mehr in R&uuml;stung investiert, modernisiert und Kapazit&auml;ten aufgebaut.<br>\nRheinmetall macht eine simple Rechnung auf: Wenn allein Deutschland an der politischen Zusage &uuml;ber R&uuml;stungsausgaben von 1,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes festh&auml;lt, w&uuml;rde der Verteidigungshaushalt von rund 43 Milliarden Euro 2019 je nach Konjunkturentwicklung bis 2023 auf etwa 60 bis 65 Milliarden Euro klettern. Innerhalb der europ&auml;ischen Nato-Staaten w&uuml;rden die Ausgaben f&uuml;r Ausr&uuml;stung in diesem Jahr voraussichtlich um 19 Prozent zulegen.<br>\nEs gebe zahlreiche Gro&szlig;projekte, die jetzt angeschoben werden. Etwa der neue Schwerlasthubschrauber f&uuml;r 5,6 Milliarden Euro oder das Milliardenprojekt eines neuen Luftverteidigungssystems (TLVS) sowie weitere Vorhaben. Zum erwarteten Ausr&uuml;stungsschub bei der Bundeswehr mit mehr Fahrzeugen geh&ouml;re die Beteiligung an der sogenannten NATO-Speerspitze (Very High Readiness Joint Task Force). Aber nicht nur in Deutschland wird wieder aufger&uuml;stet. Zu den rosigen Branchenaussichten geh&ouml;re auch, dass die westlichen Nachbarstaaten Russlands massiv neue Radpanzer bestellen. Gro&szlig;britannien modernisiere und vergr&ouml;&szlig;ere ebenfalls seine Panzerflotten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article184685940\/Ruestungsgueter-Krim-Krise-befeuert-Geschaeft-von-Rheinmetall.html\">WELT<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wie im Klischee &ndash; die R&uuml;stungskonzerne freuen sich &uuml;ber die zunehmenden &ndash; und angestachelten &ndash; Konflikte und Kriege. Leider zurecht, weil auch Deutschland unter der &ldquo;Sozialdemokratin&rdquo; (ein kleiner Scherz) Merkel permanent hart an der weiteren Aufr&uuml;stung arbeitet.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&ldquo;Ethisch und ehrenhaft&rdquo;: Microsoft will US-Milit&auml;r Zugang zu all seinen Technologien verschaffen<\/strong><br>\nTrotz wachsender Kritik auch in den eigenen Reihen will Microsoft-Chef Brad Smith dem Pentagon Zugang zu allen Technologien des IT-Riesens verschaffen. Das US-Milit&auml;r verf&uuml;ge &uuml;ber eine &ldquo;ethische und ehrenhafte Tradition&rdquo;, begr&uuml;ndete Smith.<br>\nDie Kooperation von IT-Firmen aus dem Silicon Valley mit dem Pentagon und US-Geheimdiensten sorgt immer wieder f&uuml;r Aufsehen. W&auml;hrend Google etwa mit technologischem Beistand dem US-Milit&auml;r im Rahmen bei seinen Drohneneins&auml;tzen behilflich ist, richtete Amazon j&uuml;ngst einen Speicherdienst f&uuml;r US-Geheimdienste ein. Diese Kooperation st&ouml;&szlig;t aber auch immer wieder auf Kritik &ndash; auch in den Firmen selbst. So k&uuml;ndigten Google-Mitarbeiter wegen der Zusammenarbeit mit dem US-Milit&auml;r ihre Anstellung.<br>\nDessen ungeachtet hat Microsoft-Pr&auml;sident Brad Smith nun erkl&auml;rt, dass sein Unternehmen &ldquo;dem US-Milit&auml;r Zugang zur besten Technologie verschaffen wird &hellip; die gesamte Technologie, die wir entwickeln. Punkt!&rdquo; Das sagte Smith w&auml;hrend des diesj&auml;hrigen Reagan National Defense Forum am Wochenende. Er wolle das Silicon Valley wissen lassen, welch &ldquo;ethische und ehrenhafte Tradition das Milit&auml;r&rdquo; habe.<br>\n(&hellip;) Microsoft-Mitarbeiter sprechen sich gegen Milit&auml;rkooperation aus<br>\nIn einem offenen Brief, der im Oktober auf dem Internetportal Medium.com ver&ouml;ffentlicht wurde, erkl&auml;rten namentlich nicht genannte Mitarbeiter, dass sie sich Microsoft mit der Erwartung angeschlossen h&auml;tten, dass die &ldquo;von uns entwickelten Technologien keinen Schaden oder menschliches Leid verursachen werden&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/nordamerika\/80388-ethisch-und-ehrenhaft-microsoft-will-us-militaer-zugang-zu-allen-technologien-verschaffen\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Drohende Schuldenkrise<\/strong><br>\n&Auml;gyptens Wirtschaftsentwicklung beschert auch zwei Jahre nach Abschluss eines zw&ouml;lf Milliarden US-Dollar schweren und als Befreiungsschlag gefeierten Kreditpakets des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) schlechte Nachrichten. Die makro&ouml;konomische Lage hat sich seither nur augenscheinlich stabilisiert. &Auml;gyptens Bev&ouml;lkerung muss die Misere ausbaden. Die gnadenlose Austerit&auml;tspolitik und die vom IWF auferlegte &raquo;Budgetdisziplin&laquo; des Regimes von Staatspr&auml;sident Abdel Fattah Al-Sisi treffen dabei vor allem Einkommensschwache und die Mittelschicht. Ein Ende der Abw&auml;rtsspirale ist nicht in Sicht.<br>\nIm Herbst 2016 hatte &Auml;gyptens Regierung nach langem Z&ouml;gern die W&auml;hrung freigegeben und damit ihren Widerstand gegen die vom IWF &ndash; im Gegenzug f&uuml;r die Kredite &ndash; geforderten &raquo;Strukturreformen&laquo; aufgegeben. Durch diese W&auml;hrungsabwertung verlor das Pfund damals &uuml;ber Nacht rund 50 Prozent an Wert. Kurz darauf einigten sich der W&auml;hrungsfonds und die Regierung in Kairo auf ein Ma&szlig;nahmenpaket, das Privatisierungen von Staatsbetrieben und eine starke K&uuml;rzung der Subventionen f&uuml;r Benzin, Gas und Lebensmittel vorsah.<br>\nZuletzt sorgte eine weitere Teuerung von Nahrungsmitteln f&uuml;r Schlagzeilen.<br>\n(&hellip;) Die makro&ouml;konomische Lage sieht dabei keineswegs so rosig aus wie IWF und Al-Sisi Glauben machen wollen. &Auml;gypten schlittert geradewegs in eine Schuldenkrise. 2015 hatte das Land Auslandsschulden in H&ouml;he von 46 Milliarden US-Dollar. Ende 2017 waren es schon 82,9 Milliarden und vor etwa f&uuml;nf Monaten betrugen sie 92,6 Milliarden. &raquo;&Auml;gyptens Auslandsschulden sind noch nicht katastrophal, aber ihre Wachstumsrate ist alarmierend und beispiellos und &uuml;bt erheblichen Druck auf die F&auml;higkeit der Wirtschaft aus, diese Schulden bedienen zu k&ouml;nnen&laquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/344785.%C3%A4gyptens-volkswirtschaft-drohende-schuldenkrise.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Wo immer der IWF auf auftaucht, seine Vorgehensweise ist immer die gleiche: Erpressung des hilfesuchenden Staates: Kredit nur gegen Privatisierungen. Das Resultat der &bdquo;Reformen&ldquo; ist auch immer dasselbe: noch mehr Verschuldung des Staates, Verarmung der Bev&ouml;lkerung und Transfer der Ressourcen an &bdquo;Investoren&ldquo;. Griechenland ist, in Europa, das beste Beispiel daf&uuml;r. Wer sich mit dem IWF einl&auml;sst hat schon verloren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&Ouml;sterreich &ndash; Regierungsbilanz: Die Gewinner und Verlierer nach einem Jahr &Ouml;VP-FP&Ouml;<\/strong><br>\nBald ein Jahr sind &Ouml;VP und FP&Ouml; gemeinsam in der Regierung. Und &Ouml;sterreich hat sich seither ver&auml;ndert: Arme haben noch weniger, Arbeitnehmer m&uuml;ssen regelm&auml;&szlig;ig 12-Stunden-Tage leisten &ndash; mit dem Migranten-Trick lenkt die Regierung ab und h&auml;lt eine Neiddebatte am unteren Rand der Gesellschaft am K&ouml;cheln. Indes ist man nach oben gro&szlig;z&uuml;gig: Konzerne erhalten 500 Millionen aus dem Gesundheitssystem, Sozialbetrug wird billiger f&uuml;r Unternehmen und Hoteliers zahlen weniger Steuern. Hier ist die Bilanz, die &Ouml;VP und FP&Ouml; nicht auf ihren Pressekonferenzen erz&auml;hlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/regierungsbilanz-oevp-und-fpoe\/\">Kontrast.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>H&uuml;bsch gemacht f&uuml;r den Verkauf<\/strong><br>\nBesch&auml;ftigte bei Real k&auml;mpfen gegen Lohndumping. (Die) Warenhauskette soll verscherbelt werden<br>\n(&hellip;) Als &raquo;Programm der Lohnarmut&laquo; bezeichnete der Verdi-Vorsitzende Frank Bsirske das Vorgehen Reals. &raquo;Es ist eine Schande, L&ouml;hne auf einem solchen Niveau noch weiter zu dr&uuml;cken&laquo;, rief er vor den Teilnehmern der Streikkundgebung, zu denen auch die Gesamtbetriebsratsvorsitzenden von Real, Metro Logistics Germany und Metro Cash &amp; Carry geh&ouml;rten. Das Unternehmen hatte im Juni die Tarifvertr&auml;ge mit der Gewerkschaft Verdi aufgek&uuml;ndigt und stellt seitdem neue Mitarbeiter zu weitaus schlechteren Konditionen ein. Basis ist nun eine Vereinbarung, die das Unternehmen mit der Scheingewerkschaft DHV (&raquo;Deutscher Handelsgehilfenverein&laquo;) abgeschlossen hat. Anders als Verdi hat dieser Verein allerdings so gut wie &uuml;berhaupt keine Mitgliederbasis unter den Real-Besch&auml;ftigten. Verdi fordert seit Juni vehement die R&uuml;ckkehr der Metro-Tochter in die Fl&auml;chentarifvertr&auml;ge&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/344743.streik-h%C3%BCbsch-gemacht-f%C3%BCr-den-verkauf.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Von Arbeitgebern bezahlte Scheingewerkschaften als Tarifpartner um die Tarifvertr&auml;ge zu unterh&ouml;hlen. Geht es noch hinterfotziger?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Niedriglohn: Jede\/r F&uuml;nfte in Vollzeit betroffen<\/strong><br>\nBei jedem f&uuml;nften Vollzeitbesch&auml;ftigten liegt der Lohn unter der Niedriglohnschwelle: 2017 verdienten 4,17 Millionen Besch&auml;ftigte weniger als zwei Drittel des mittleren Stundenlohns. Hauptbetroffene sind Frauen, von denen 27,1 Prozent nur einen Niedriglohn bekommen, w&auml;hrend es bei den M&auml;nnern 16,2 Prozent sind. In Ostdeutschland lag der Anteil der zum Niedriglohn Arbeitenden mit 33,6 Prozent im Jahr 2017 doppelt so hoch wie in Westdeutschland (16,7 Prozent). Das ergeben Zahlen aus der Antwort der Bundesregierung (PDF) auf eine Kleine Anfrage von Susanne Ferschl.<br>\nUngeachtet aller Erfolgsmeldungen zum deutschen Arbeitsmarkt zeigen die neuesten Angaben der Bundesregierung, dass die Zahl der sozialversicherungspflichtig Vollzeitbesch&auml;ftigten (ohne Auszubildende) in den vergangenen 18 Jahren nicht nennenswert gestiegen ist. Ihre Zahl legte von 21,61 Millionen im Jahr 1999 um 340.000 auf 21,95 Millionen im Jahr 2017 zu (+ 1,6 Prozent). Die Zahl der Vollzeitbesch&auml;ftigten im Niedriglohn erh&ouml;hte sich im gleichen Zeitraum um 325.000 (+ 8 Prozent).<br>\nDie Angaben der Bundesregierung zur Preisentwicklung zeigen dar&uuml;ber hinaus, dass die Preise f&uuml;r Nahrungsmittel, f&uuml;r die Menschen mit Niedrigl&ouml;hnen in der Regel einen h&ouml;heren Anteil ihres Einkommens aufwenden m&uuml;ssen, wesentlich st&auml;rker gestiegen sind, als die Preise insgesamt. So ist der Verbraucherpreisindex zwischen 2005 und 2017 insgesamt um 18,2 Prozent gestiegen, der Verbraucherpreisindex &bdquo;Nahrungsmittel&ldquo; aber um 31,6 Prozent.<br>\nSusanne Ferschl, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin f&uuml;r Gute Arbeit:<br>\n&bdquo;Die Erfolgsmeldungen am Arbeitsmarkt verkehren sich bei genauerer Betrachtung in ihr Gegenteil. Wenn jeder f&uuml;nfte Vollzeitbesch&auml;ftigte zum Niedriglohn schuftet, dann muss Politik handeln. Dieser Befund ist nicht nur f&uuml;r alle betroffenen Besch&auml;ftigten eine individuelle Katastrophe, sie birgt auch gesellschaftlich gewaltigen sozialen und politischen Sprengstoff. Wir m&uuml;ssen Hartz IV abschaffen, weil die Hartz-Gesetzgebung den Druck auf die L&ouml;hne wesentlich versch&auml;rft hat. Im Interesse der Menschen, des sozialen Zusammenhalts und der politischen Stabilit&auml;t brauchen wir einen Mindestlohn von mindestens 12 Euro. So bek&auml;mpfen wir Armutsl&ouml;hne, sichern soziale Teilhabe und geben den Menschen wieder eine Perspektive.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/niedriglohn-jeder-fuenfte-in-vollzeit-betroffen\/\">Die Linke. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Man hat wieder Personal<\/strong><br>\nOb Pfleger, Butler oder Putzkraft: etwa 3,6 Millionen Haushalte in Deutschland besch&auml;ftigen Hilfspersonal. Und anders als fr&uuml;her hat inzwischen auch die Mittelschicht keine Skrupel mehr, sich bedienen zu lassen &ndash; oft f&uuml;r wenig Geld.<br>\nNach Sch&auml;tzungen des Instituts der Deutschen Wirtschaft besch&auml;ftigen ca. 3,6 Millionen deutsche Haushalte eine Haushaltshilfe. Christoph Bartmann: &bdquo;Da gibt es alle m&ouml;glichen Spielarten von legaler oder illegaler Besch&auml;ftigung.&ldquo;<br>\nHamburg-Osdorf, ein Stadtteil im Bezirk Altona mit schicken Einfamilienh&auml;usern und noblen Villen. Im Botanischen Garten und den vielen anderen Parks sieht man Spazierg&auml;nger, M&uuml;&szlig;igg&auml;nger und Hundesitter. Im alten Bahnhofsgeb&auml;ude residiert die Agentur Straub.<br>\n&bdquo;Wir sind eine Personalvermittlung und wir sind spezialisiert auf die Vermittlung von Hauspersonal und bedienen alles, was ein Privathaushalt braucht&ldquo;, sagt Marketa Straub. Ob Haush&auml;lterin, G&auml;rtner, Nanny, Chauffeur, pers&ouml;nliche Assistentin oder Butler &ndash; f&uuml;r Inhaberin Marketa Straub, eine studierte Betriebswirtschaftlerin, ist das kein Problem. Die Nachfrage sei gro&szlig;:<br>\n&bdquo;Also, wir haben zu Beginn eher den normalen Haushalt gehabt. F&uuml;r uns war ein Kunde, der zweimal in der Woche f&uuml;nf Stunden Personal ben&ouml;tigte, ein Gro&szlig;auftrag. Das ist heute eher etwas, was wir nicht bedienen. Heute ist das Mindestvolumen, was wir sagen, 20 Stunden in der Woche. Und die meisten Kunden liegen zwischen 20 und 40 Stunden in der Woche pro Mitarbeiter, den sie ben&ouml;tigen. Wir haben auch Kunden, wo zum Beispiel eine alleinstehende Dame zehn Mitarbeiter in Vollzeit besch&auml;ftigt.&ldquo;<br>\nDie Personalvermittlerin spricht zur&uuml;ckhaltend &uuml;ber ihre Klientel. Diskretion habe Priorit&auml;t. Man respektiere die Privatsph&auml;re der Kunden. Auf der Referenzliste im Netz finden sich Namen von prominenten Unternehmern und Sportlern. Wer richtig wohlhabend ist, kann sich gutes Personal leisten. Aber auch gutsituierte Mittelstandsfamilien greifen auf die Dienste der Agentur zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/haushaltsnahe-dienstleistungen-man-hat-wieder-personal.976.de.html?dram:article_id=434903\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>25 Jahre Bahnreform: Die Provinz bleibt auf der Strecke<\/strong><br>\n(&hellip;) Fast 40 Prozent gr&ouml;&szlig;eres Zugangebot im Nahverkehr<br>\nMit der Bahnreform 1994 wurden die beiden Staatsbahnen &ndash; Bundesbahn und Reichsbahn &ndash; in die Deutsche Bahn Aktiengesellschaft &uuml;bergef&uuml;hrt. Was in den alten Bundesl&auml;ndern schon in den Siebzigern und Achtzigern passierte, kam nun auf den Osten zu. Das zwar marode, aber fl&auml;chendeckende und dichte Bahnnetz wurde massiv geschrumpft. Ganze Eisenbahnknoten, zum Beispiel Karow in Mecklenburg-Vorpommern oder auch Templin in Brandenburg verschwanden von der Landkarte. Vor allem eingleisige Nebenbahnen rechneten sich angeblich nicht mehr. Doch sogar eine zweigleisige Strecke in Sachsen-Anhalt, auf der in den Neunzigern ICE-Z&uuml;ge mit 160 Stundenkilometern fuhren, wurde 2004 stillgelegt und anschlie&szlig;end abgebaut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/25-jahre-bahnreform-die-provinz-bleibt-auf-der-strecke.976.de.html?dram:article_id=435018\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.H.:<\/strong> &bdquo;Die Bahnreform, vor 25 Jahren in Kraft getreten, sollte aus einem erkl&auml;rterma&szlig;en maroden Staatsunternehmen einen modernen Wirtschaftsbetrieb machen &ndash; und au&szlig;erdem das Bahnfahren attraktiver. Doch wie sieht die Bilanz nach einem Vierteljahrhundert aus? Im Fernverkehr hat sich die Bahn massiv aus der Fl&auml;che zur&uuml;ckgezogen und fokussiert sich auf die Rennstrecken zwischen den gro&szlig;en Verkehrslinien. Infrastruktur wurde gro&szlig;fl&auml;chig zur&uuml;ckgebaut und der Wettbewerb im Nahverkehr f&uuml;hrt zu Lohndumping und Streichung von Verkehrsleistungen durch die L&auml;nder.<\/em><\/p>\n<p><em>Wem geh&ouml;rt die Bahn? Den M&auml;rkten oder den Menschen? Oder, anders gefragt: K&auml;me man auf die Idee, eine Stra&szlig;e stillzulegen, weil sie sich nicht rechnet?&ldquo;<\/em><\/p>\n<p><em>So die Vorank&uuml;ndigung zu diesem mehr als interessantem und emp&ouml;rendem Feature des Deutschlandfunk Kultur! Die Missst&auml;nde bei Stuttgart 21 wurden dabei gar nicht angesprochen; aber daf&uuml;r gibt es ja die NachDenkSeiten, die die besten &bdquo;Geschichtsstunden&ldquo; abliefert, die ich je hatte &ndash; f&uuml;r die man allerdings nervenstark sein sollte!!&hellip;.<\/em><\/p>\n<p><em>Daher: H&auml;nde weg von der neoliberalen Privatisierung von Objekten die das Gemeinwohl betreffen! &hellip;<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Abkassieren durch Abwarten?<\/strong><br>\nEs l&auml;uft einiges schief bei der Bahn &ndash; vor allem auf den Gleisen, kritisiert der Pr&auml;sident des Bundesrechnungshofs. Sein Vorwurf: Die Bahn spare solange, bis nicht sie, sondern der Bund zahle.<br>\nDie Eisenbahninfrastruktur wurde jahrelang auf Verschlei&szlig; gefahren. Das ist das Fazit von Kay Scheller, Pr&auml;sident des Bundesrechnungshofes in Bonn. Sein Sonderbericht ist jetzt an die Mitglieder des Bundestages gegangen.<br>\n&ldquo;Tats&auml;chlich ist seit der Einf&uuml;hrung des Finanzierungssystems 2009 eine Verschlechterung des Schienenzustands zu beobachten, das zeigen auch unsere Pr&uuml;fungen. Und die Mittel, die hier aufgewendet wurden, sind kontinuierlich angestiegen: auf 30 Milliarden Euro insgesamt, sie sind immer h&ouml;her geworden&rdquo;, kritisiert Scheller.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/bundesrechnungshof-bahn-103.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Palantir Gotham alias Hessendata: Dammbruch in der polizeilichen IT<\/strong><br>\nDie Inbetriebnahme des Palantir-Systems Gotham alias Hessen-Data in der hessischen Polizei bedeutet einen Dammbruch f&uuml;r die polizeiliche Arbeit: Hier besteht erstmals die M&ouml;glichkeit, dass Informationen aus sozialen Medien AUTOMATISIERT abgerufen und zusammengef&uuml;hrt werden mit solchen aus polizeilichen Informationssystemen. Richter, Staatsanw&auml;lte, Strafverteidiger und Betroffene werden sich wappnen m&uuml;ssen, wenn nicht mehr der &bdquo;Beweis&ldquo;, sondern Analyseergebnisse aus zusammengemischten Datensammlungen die Ma&szlig;nahmen der Polizei &ndash; auch gegen Unschuldige und Unbeteiligte &ndash; bestimmen. (&hellip;)<br>\nMit dem System Gotham alias Hessendata verf&uuml;gt die hessische Polizei &uuml;ber die technischen M&ouml;glichkeiten, AUTOMATISIERT Informationen aus sozialen Medien und anderen Datenquellen (wie thoeretisch denkbar z.B. Datenbanken &uuml;ber das Kaufverhalten, die Kreditw&uuml;rdigkeit etc.) zusammenzuf&uuml;hren mit Daten aus polizeilichen Informationssystemen. Die Befugnisse hat ihr der hessische Gesetzgeber verliehen mit dem umfassend ge&auml;nderten Hessischen Polizeiaufgabengesetz (HSOG) [3], das im August 2018 in Kraft getreten ist. Damit darf die Polizei, zumindest in Hessen, im Rahmen der GEFAHRENABWEHR alle diese Befugnisse nutzen. Ein weitreichend formulierter Par. 20 dieses Gesetzes verschafft ihr faktisch auch die M&ouml;glichkeit zur Nutzung im Rahmen ihrer T&auml;tigkeit als Ermittlungsgehilfe der Staatsanwaltschaft. Zumal die Einschr&auml;nkung, &uuml;ber entgegenstehende Bestimmungen der Strafprozessordnung (in &sect;20, Abs. 6 HSOG) insofern ins Leere geht, als dass die Strafprozessordnung hinter der TECHNISCHEN ENTWICKLUNG in Palantir und vergleichbaren Systemen um Lichtjahre hinterherhinkt.<br>\nAuf der vor wenigen Tagen zu Ende gegangenen Herbsttagung seiner Beh&ouml;rde hat BKA-Pr&auml;sident M&uuml;nch ein neues Prinzip f&uuml;r die Zusammenarbeit zwischen den Polizeibeh&ouml;rden von Bund und L&auml;ndern bei der gemeinsamen Weiterentwicklung der polizeilichen IT-Infrastruktur ausgerufen [11]: Es hei&szlig;t &bdquo;Themenf&uuml;hrerschaft&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/police-it.org\/palantir-gotham-alias-hessendata-dammbruch-in-der-polizeilichen-it\">Police-IT<\/a>\n<p><strong>dazu passend: EU-Datenaustausch im Strafverfahren: Streit um elektronische Beweismittel<\/strong><br>\nSchnellerer Datenaustausch in Strafverfahren: Die EU-Kommission will den Zugriff von Ermittlern auf elektronische Beweismittel wie Surfprotokolle, WhatsApp-Nachrichten und E-Mails innerhalb der EU erheblich erleichtern. Aus Deutschland kommt Kritik &ndash; so auch von Datensch&uuml;tzern.<br>\nE-evidence, das klingt ein wenig formal und ein wenig sperrig. Einfach &uuml;bersetzt bedeutet das EU-Projekt: Ein irischer, polnischer oder franz&ouml;sischer Staatsanwalt soll in Zukunft recht einfach Daten von deutschen Servern verlangen k&ouml;nnen. Und zwar deutlich einfacher als ein deutscher Staatsanwalt -und umgekehrt.<br>\nMorgen stimmt der EU-Justizministerrat ab, und es sieht so aus als w&uuml;rde unter anderem Deutschland mit seinen Bedenken &uuml;berstimmt. Es geht um Daten sogenannter Service-Provider. Das k&ouml;nnte etwa Facebook sein, das in Zukunft WhatsApp-Daten seiner Kunden herausgeben m&uuml;sste. Es geht um Ermittlungen, f&uuml;r die das bisherige Verfahren des Datenaustauschs zu langsam sein kann. Das gesteht auch Bundesjustizministerin Katarina Barley zu.<br>\n&bdquo;Die Grundidee bei E-evidence ist eine absolut richtige, n&auml;mlich dass wir die Strafverfolgung beschleunigen, da wo auf Daten zugegriffen werden muss, das dauert bisher zu lange. &rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/eu-datenaustausch-im-strafverfahren-streit-um-elektronische.1773.de.html?dram:article_id=435161\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Facebook: Du uns auch, Mark<\/strong><br>\nInteressiert es Facebook-Nutzer noch, dass Mark Zuckerberg ihre Daten verkaufen wollte &ndash; und dass Netflix, Airbnb, Tinder diese bevorzugt bekamen? Das sollte es.<br>\nIntern verschickte Mails m&ouml;chte man als Unternehmenschef vermutlich nicht ver&ouml;ffentlicht sehen. Vor allem, wenn sie einen Inhalt wie diesen haben. Er habe &uuml;bers Wochenende viel &uuml;ber das Gesch&auml;ftsmodell nachgedacht, schrieb Mark Zuckerberg, der Gr&uuml;nder und Chef von Facebook, im Oktober 2012 an einige Kollegen. Und schilderte ihnen eine Idee f&uuml;r ein Tauschgesch&auml;ft: Daf&uuml;r, dass Unternehmen Userdaten einsehen d&uuml;rften, k&ouml;nne man doch von denen eine Geb&uuml;hr erheben, zehn Cent zum Beispiel pro Nutzer und Jahr. Die Firmen m&uuml;ssten gar kein Geld direkt an Facebook zahlen, sondern f&uuml;r den Gegenwert Werbung auf der Social-Media-Plattform schalten oder andersherum Facebook auf deren Onlineplattformen Werbepl&auml;tze freir&auml;umen. &ldquo;Die Geb&uuml;hr von zehn Cent pro User und Jahr k&ouml;nnte sogar zu niedrig sein&rdquo;, schrieb Zuckerberg. &ldquo;Spotify zum Beispiel m&uuml;sste bei der H&ouml;he nur f&uuml;r drei Millionen Dollar pro Jahr bei uns Anzeigen schalten, um mit uns quitt zu sein, Pinterest auch ungef&auml;hr.&rdquo;<br>\nGem&auml;&szlig; dieser Mail wollte Mark Zuckerberg faktisch die pers&ouml;nlichen Daten von Facebook-Nutzerinnen und -Nutzern verkaufen. &Ouml;ffentlich hat Zuckerberg stets abgestritten, dass Facebook so etwas je tun werde oder getan habe. Ob das Tauschgesch&auml;ft Daten gegen Werbung eine Idee blieb oder Realit&auml;t wurde, ist bislang v&ouml;llig ungekl&auml;rt. Facebook selbst wiederholt nun als erste Reaktion den alten Schwur: &ldquo;Wir haben niemals die Daten von Menschen verkauft.&rdquo; Mark Zuckerberg hat es aber, zeigt sich nun, mindestens intern vorgeschlagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/digital\/internet\/2018-12\/facebook-userdaten-verkauf-social-media-datenschutz-plattformkapitalismus\">Zeit Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Interne Facebook-Mails: &ldquo;Gut f&uuml;r die Welt, aber nicht f&uuml;r uns&rdquo;<\/strong><br>\n223 Seiten interner Mails zeigen, wie Facebooks Manager &uuml;ber Nutzer, Geld und Datenschutz diskutieren.<br>\nSie belegen, wie der Konzern sein Wachstum vorantrieb und seine Macht gezielt einsetzte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/digital\/facebook-zuckerberg-datenschutz-1.4242037\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Jetzt soll aber bitte niemand &uuml;berrascht tun.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Typ, der einst 100.000 Mark Bestechungsgeld annahm, empfiehlt zuf&auml;llig reichsten Kandidaten f&uuml;r CDU-Vorsitz<\/strong><br>\nAndere fordern, man solle den Politiker, der als Bundestagspr&auml;sident auch f&uuml;r die Kontrolle der Rechtm&auml;&szlig;igkeit von Parteienspenden zust&auml;ndig ist (Der Postillon berichtete), nicht auf diese eine alte Geschichte mit den 100.000 DM reduzieren. Immerhin habe er sich in seiner langen Karriere auch f&uuml;r Massen&uuml;berwachung, Internierungslager, die Nutzung von unter Folter erzwungenen Gest&auml;ndnissen, Vorratsdatenspeicherung, Doping im Leistungssport, Austerit&auml;t und den Abschuss von entf&uuml;hrten Passagierflugzeugen stark gemacht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.der-postillon.com\/2018\/12\/schaeuble-merz.html\">Der Postillon<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. 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