{"id":47719,"date":"2018-12-08T11:45:40","date_gmt":"2018-12-08T10:45:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47719"},"modified":"2018-12-08T12:02:46","modified_gmt":"2018-12-08T11:02:46","slug":"ueber-luxus-suiten-geheimdienste-den-sieg-des-erdoels-und-einen-feigen-praesidenten-eine-nachlese-zum-g20-gipfel-in-buenos-aires","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47719","title":{"rendered":"\u00dcber Luxus-Suiten, Geheimdienste, den Sieg des Erd\u00f6ls und einen \u201cfeigen\u201d Pr\u00e4sidenten \u2013 eine Nachlese zum G20-Gipfel in Buenos Aires"},"content":{"rendered":"<p>&bdquo;Als der amerikanische Pr&auml;sident (in der Casa Rosada) ankam, atmeten die Sicherheitsbeamten auf. Der Einsatz war beeindruckend und umfasste sowohl die Umgebung als auch die Innenr&auml;ume des argentinischen Regierungssitzes, die bis zum letzten Moment von Hunden der Sprengstoffabteilung der Bundespolizei abgeschn&uuml;ffelt wurden&ldquo;. So beschrieb die peruanische Tageszeitung <em>El Comercio<\/em> eine der Schl&uuml;ssel-Episoden hinter den Kulissen des G20-Gipfels. Doch &bdquo;explosiv&ldquo; war dann der Auftritt des Staatsgastes. Ein Bericht von <strong>Frederico F&uuml;llgraf<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n&bdquo;Ich habe Dich besser verstanden als mit diesem Ger&auml;t&rdquo;, protestierte der US-Pr&auml;sident gegen&uuml;ber seinem Amtskollegen und Gastgeber Mauricio Macri, nachdem er erfolglos versucht hatte, dessen Begr&uuml;&szlig;ung in Spanisch mit Dolmetscher-Kopfh&ouml;rern zu verfolgen. Von kindischer Rage angetrieben, streifte sich Trump nach wenigen Sekunden die Kopfh&ouml;rer ab <a href=\"https:\/\/www.laprensagrafica.com\/internacional\/G20-Trump-se-queja-de-la-traduccion-y-tira-su-audifono-al-suelo--VIDEO-20181130-0215.html\">und warf sie demonstrativ zu Boden<\/a>. &bdquo;Der L&auml;rm beim Aufprall des &Uuml;bersetzungsger&auml;ts, bevor Trump sich &uuml;berhaupt selbst zum ersten Mal gegen&uuml;ber der Presse &auml;u&szlig;erte, war ein Zeichen der Ungez&uuml;geltheit des amerikanischen Pr&auml;sidenten&ldquo;, r&uuml;gte das peruanische Medium.<\/p><p><strong>Entmutigende Zwischenbilanz<\/strong><\/p><p>Mit Entgleisungen, Possen und Lachnummern der &bdquo;menschlichen, allzu menschlichen Art&ldquo; &ndash; etwa Pr&auml;sident <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/world\/video\/2018\/nov\/30\/putin-and-saudi-crown-prince-high-five-at-g20-summit-video\">Wladimir Putins unn&ouml;tig &uuml;berschw&auml;nglicher Handschlag<\/a> mit dem des Mordauftrags an dem Journalisten Jamal Khashoggi verd&auml;chtigten saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman, Bundeskanzlerin Angela Merkels 24-st&uuml;ndige Versp&auml;tung wegen Motorschadens an der deutschen Regierungsmaschine oder der vom Gala-Abend <a href=\"http:\/\/www.plazademayo.com\/mediosyopinion\/?p=41020\">zu peinlichen Tr&auml;nen ger&uuml;hrte Pr&auml;sident Mauricio Macri<\/a>, der nachtr&auml;glich f&uuml;r seine &bdquo;Feigheit&ldquo; um Entschuldigung bat &ndash; okkupierten die Regierungsdelegationen der einflussreichsten 20 Staaten der Welt regelrecht zwei Tage lang die argentinische Hauptstadt, allerdings durch drakonisches Milit&auml;r- und Polizeiaufgebot von der &Ouml;ffentlichkeit abgeschirmt.<\/p><p>Mitglieder der G20 sind 19 Industrie- und Schwellenl&auml;nder sowie die Europ&auml;ische Union. In diesen Mitgliedsstaaten leben ann&auml;hernd zwei Drittel der Weltbev&ouml;lkerung, die zusammen rund 80 Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts erwirtschaften. Bilanz? Sieger des Buenos-Aires-Gipfels sind eindeutig die USA.<\/p><p>Die imperial-nationalistisch gesinnte Regierung Donald Trump protestierte noch einmal lautstark gegen die deutschen und vor allem die chinesischen Handels&uuml;bersch&uuml;sse und sagte &ndash; nicht zuletzt mit Einschmuggeln einer Klausel in die Abschlusserkl&auml;rung des Gipfels &ndash; der Welthandelsorganisation der Vereinten Nationen (WTO) den Kampf an.<\/p><p>Ebenso angetrieben vom Geist der Unberechenbarkeit und au&szlig;enpolitischen Unverantwortlichkeit lie&szlig; der US-Pr&auml;sident seinen russischen Amtskollegen &bdquo;abblitzen&ldquo;. Mit dreister Umdeutung der Fakten und als &bdquo;Repressalie&ldquo; gegen einen angeblichen &bdquo;russischen Angriff&ldquo; auf die Ukraine, vor der Krim, strich Trump ein vorher lautstark angek&uuml;ndigtes Gespr&auml;ch mit Wladimir Putin aus der Agenda.<\/p><p>In Parallelhandlung gelang den Regierungen Chinas und der USA allerdings eine unerwartete Wende, n&auml;mlich die Aushandlung einer 90-t&auml;gigen &bdquo;Feuerpause&ldquo; im seit Monaten fortschreitenden Handelskrieg auf Gegenseitigkeit. Als Geste des Entgegenkommens und der empfohlenen Entspannung erkl&auml;rte sich China bereit, zur Reduzierung des enormen Handelsdefizits der USA &bdquo;wichtige landwirtschaftliche, Energie- und Industrieprodukte&rdquo; zu einem noch nicht vereinbarten Gesamtwert einzuf&uuml;hren. Im Gegenzug versprach die Trump-Regierung zumindest vorerst Pl&auml;ne zur Erh&ouml;hung bestehender Strafz&ouml;lle ab dem 1. Januar 2019 auszusetzen.<\/p><p>Dennoch: Gr&uuml;nde zum Feiern gibt es kaum. Hochgestellte Washingtoner Beamte werteten es als &bdquo;gro&szlig;e Leistung&rdquo;, dass das Schlussdokument des Gipfels als &bdquo;besten Weg zur Energieversorgungssicherheit&ldquo; neben erneuerbaren Energien auch &bdquo;saubere Kohle und saubere fossile Energietr&auml;ger anerkannt&ldquo; habe. Dass der dumme, innere Widerspruch von &bdquo;sauberer Kohle und sauberen fossilen Energietr&auml;gern&ldquo; weder ein gewolltes, noch doppelb&ouml;dig pointiertes Oxymoron der Trump-Beamten war, darf vorausgesetzt werden, traten sie doch nur im flachen Auftrag der Koch-Brothers, des Big Oil und der Klimawandel-Leugner auf.<\/p><p><strong>Die Kom&ouml;die der Geheimdienste<\/strong><\/p><p>Wie unzeitgem&auml;&szlig;, geradezu anachronistisch Weltgipfel wie der G20 unter dem Gesichtspunkt der Qualit&auml;t von Demokratie und sozialstaatlichem Diskurs sein k&ouml;nnen, offenbart die an Obsz&ouml;nit&auml;t grenzende Prachtentfaltung, womit sich die Mehrheit der Staatschefs und ihre Entourage von den normalen Sterblichen absetzte. &bdquo;Alle F&uuml;nf-Sterne-Hotels von Buenos Aires wurden von offiziellen Regierungs-Delegationen des G20-Gipfels blockiert. Schauen Sie, wie die Suiten aussehen, die sie belegen&rdquo;, schrieb die bonairensische <a href=\"https:\/\/www.clarin.com\/sociedad\/hoteles-lujo-duermen-presidentes-g20_0_bXT7EAdOQ.html\">Tageszeitung <em>Clarin<\/em><\/a>, mit einer Fotoserie des f&uuml;r die Frau und den Mann auf der Stra&szlig;e &ndash; zumal Argentinier &ndash; in diesem Leben niemals zug&auml;nglichen Luxus.<\/p><p>Die Informationen, wo sie sich aufhielten, war absoluter Geheimhaltung unterworfen. Dennoch gelang es Clarin zumindest festzustellen, in welchen glamour&ouml;sen Unterbringungen einige Staatschefs in Buenos Aires ihre H&auml;upter zur Nachtruhe legten. Donald Trump, zum Beispiel, belegte zusammen mit Ehefrau Melania den Duhau-Palast im luxuri&ouml;sen Hotel der Hyatt-Kette, der als Teil seiner Einrichtung die prunkhafte, im Jahr 1898 entworfene Residenz der Familie Teodoro de Bary umfasst und mit dem Hotelturm durch imposante G&auml;rten verbunden ist.<\/p><p>Jedoch geh&ouml;rt der scheinbare Widerstreit zwischen Geheimhaltung und gesteuerter Publicity zu den Inszenierungstricks von Weltgipfeln wie dem G20. Die gleiche, konservative Clarin bot ihren Lesern auch Eindr&uuml;cke von den Umtrieben der Schlapph&uuml;te aus aller Herren L&auml;nder an. Mit dem Titel &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.clarin.com\/politica\/g20-secreto-espias-drones-hackers-alertas-terroristas_0_jFFF8i0Si.html\">Wie der geheime G20-Gipfel ablief: Spione, Drohnen, Hacker und Terroristenalarm<\/a>&ldquo; gelangen der Tageszeitung Einblicke in eine tats&auml;chlich vor zwei Jahren begonnene Operation von 54 Geheimdiensten aus den Teilnehmerl&auml;ndern, die der &bdquo;Abwehr m&ouml;glicher Bedrohungen&ldquo; diente.<\/p><p>So sollen einzelne Warnungen der ausl&auml;ndischen Agenten konkrete Ergebnisse erzielt haben, die meisten Hinweise erwiesen sich jedoch als &bdquo;Fehlanzeige&ldquo;. Zwei Jahre lang flanierten Agenten durch die Stra&szlig;en von Buenos Aires, &uuml;berwachten das Internet und infiltrierten V-M&auml;nner und -Frauen, wo immer Gefahr im Verzug (falsch) vermutet wurde, doch die konkreten Ma&szlig;nahmen zur Verhinderung m&ouml;glicher Anschl&auml;ge und anderer Missetaten hatten erst vor einigen Monaten begonnen. Im vergangenen Februar berichtete beispielsweise das Europ&auml;ische Polizeib&uuml;ro (Europol), eine terroristische Gruppe plane, das &ldquo;Patio de Olmos&rdquo; &ndash; ein Einkaufszentrum auf Avenida C&oacute;rdoba &ndash; anzugreifen. Der angebliche Tatort wurde evakuiert, mit Null Ermittlungsergebnissen. &bdquo;Jetzt wissen Sie endlich den Grund&ldquo;, orientierte Clarin ihre Leser.<\/p><p>Andere &bdquo;Hinweise&ldquo; aus dem Ausland veranlassten die argentinische Justiz zur Festnahme mehrerer Verd&auml;chtiger, die angeblich mit dem islamischen Terrorismus in Verbindung st&uuml;nden. Zwei Gefangenen wurde vorgeworfen, Beziehungen zur &bdquo;Terroristengruppe Hisbollah&ldquo; zu unterhalten. Eine Zuordnung, der Argentinien niemals zugestimmt hat, ist doch die libanesische Organisation eine bewaffnete, jedoch legale politische Partei mit vergangener Regierungsbeteiligung, die wegen ihrem Widerstand gegen israelische &Uuml;berf&auml;lle von Israel und den USA als &bdquo;terroristisch&ldquo; eingestuft wird. Dass Hisbollah weltweit als eine der unerbittlichsten Armeen im Kampf gegen den sogenannten &bdquo;Islamischen Staat&ldquo; bekannt ist, wird wie so manch&lsquo; anderer Umstand von der Trump-Regierung und dem israelischen Geheimdienst Mossad wider besseres Wissen schlichtweg geleugnet.<\/p><p>W&auml;hrend des G20-Gipfels wurden angebliche Cyberangriffe auf offizielle Websites geortet, Spione und die Polizei wurden angewiesen, ihr Auge nicht nur auf die Stra&szlig;en, sondern auch gen Himmel zu richten. Und siehe da! Es flogen verbotene Drohnen am Himmel von Buenos Aires! Nach offiziellen Angaben h&auml;tte die chinesische Delegation eine der unbemannten Mini-Drohnen gestartet. Die Polizei warnte: Wenn das Ger&auml;t nicht unverz&uuml;glich lande, w&uuml;rde es abgeschossen. &bdquo;Die Rhetorik hat funktioniert&ldquo;, kommentierte Clarin.<\/p><p>Doch dann kam es zu jenem Knall. Gegen elf Uhr morgens, am Freitag, dem 30. November, erreichte die Sicherheitsbeh&ouml;rden ein Alarmruf der Einwohner von Vicente L&oacute;pez 911. Argentiniens First Lady, Juliana Awada, befand sich kurz vor der Ankunft in der Gefahrenzone San Isidro. Es herrschte gr&ouml;&szlig;te Panik! Und wieder erwies sich auch der angebliche &bdquo;Knall&ldquo; als falscher Alarm. Anstatt eines Anschlags handelte es sich um eine Seltenheit in Buenos Aires: ein Erdbeben der harmlosen St&auml;rke 3,8 auf der Richterskala.<\/p><p><strong>Widerstand<\/strong><\/p><p>Wie nicht anders zu erwarten, protestierten zigtausende Argentinier gegen den Gipfel auf der Stra&szlig;e. &bdquo;Der private Club der imperialistischen M&auml;chte unterh&auml;lt die multilateralen Kredit- und Handelsorganisationen als Partner, fordert aber die sogenannten Schwellenl&auml;nder dazu auf, den Tisch zu decken. Diese M&auml;chte streiten sich um Rohstoffe und M&auml;rkte, und laden ihre &Uuml;berausbeutungspl&auml;ne auf dem R&uuml;cken der Arbeiterinnen, der Arbeiter und der St&auml;dte ab; mit Kriegen, Hungersn&ouml;ten, strukturellem Elend, der Zerst&ouml;rung der nat&uuml;rlichen Ressourcen und der Umwelt, <a href=\"https:\/\/www.pagina12.com.ar\/159043-fuera-el-g-20\">hie&szlig; es in einem Manifest<\/a> der G20-Gegner.<\/p><p>Sie beschuldigten die G20-Staatschefs als &bdquo;Hauptverantwortliche f&uuml;r die Herrschaftsstrategien wider die V&ouml;lker und die Natur, die katastrophale Auswirkungen auf die Politik und die Wirtschaft Argentiniens und der &uuml;brigen Welt haben&ldquo;, und lehnten &bdquo;die Pr&auml;senz von Trump und anderen imperialistischen F&uuml;hrern, Vertretern internationaler Banken und gro&szlig;er transnationaler Konzerne, des IWF, der Weltbank und der OECD in unserem Land ab. Allesamt sind sie notorische Feinde der Menschheit. Wir sagen: G20 raus!!! Und raus IWF!!!&ldquo;.<\/p><p><strong>Die Schlusserkl&auml;rung: Wenn die USA feiern, verliert die restliche Welt<\/strong><\/p><p>In einer gemeinsamen, achtseitigen <a href=\"https:\/\/www.ambito.com\/este-es-el-documento-final-la-cumbre-del-g20-buenos-aires-en-ingles-n5002777\">Erkl&auml;rung<\/a> verpflichteten sich die G20-Staaten, auf eine &bdquo;gerechte und nachhaltige globale Entwicklung&ldquo; hinzuarbeiten, und r&auml;umten ein, dass das von der WTO geregelte multilaterale Handelssystem &bdquo;seine Ziele nicht erreicht&ldquo;, also versagt habe. Ohne ausdr&uuml;cklich den Protektionismus beim Namen zu nennen, best&auml;tigten die Staatschefs der G20 in ihrem Abschlussdokument, es g&auml;be &bdquo;Probleme&rdquo; im Welthandel, die Washington allerdings einseitig der &bdquo;expansiven Handelspolitik Chinas&ldquo; zuschreibt.<\/p><p>&bdquo;Derzeit h&auml;lt sich das System nicht an seine vorgegebenen Ziele, jedoch gibt es Raum f&uuml;r Verbesserungen&ldquo;, r&uuml;gt die Abschlusserkl&auml;rung die gegenw&auml;rtige WTO-Leitung unter Roberto Azev&ecirc;do, einem im Jahr 2012 von Pr&auml;sidentin Dilma Rousseff den Vereinten Nationen vorgeschlagener, brasilianischer Welthandels-Experte, der sich einen Namen w&auml;hrend der Doha-Verhandlungen gemacht hatte. Der Satz, &bdquo;wir unterst&uuml;tzen die notwendige Reform der WTO, um ihre Funktionsweise zu verbessern, und wir werden den Fortschritt auf unserem n&auml;chsten Gipfel &uuml;berpr&uuml;fen&ldquo;, wurde nur unter massivem Druck der USA in die Schlusserkl&auml;rung aufgenommen und signalisiert schwere Ersch&uuml;tterungen in Leitung und k&uuml;nftiger Politik der WTO.<\/p><p>Hingegen darf die &bdquo;Bekr&auml;ftigung unserer Verpflichtung, alle politischen Instrumente zu nutzen, um ein solides, nachhaltiges, ausgewogenes und integratives Wachstum zu erreichen&rdquo;, als leere Phrase verstanden werden. Kein einziger westlicher G20-Staat schert sich gegenw&auml;rtig um &bdquo;integratives&ldquo;, sprich sozialorientiertes Wachstum; ebenso wenig um die konsequente Einhaltung des Hamburger Aktionsplans f&uuml;r das Pariser Klima-Abkommen.<\/p><p>Doch eine Frage besch&auml;ftigt die internationale diplomatische Szene. Steckt auch diesmal Trumps Sicherheitsberater, der rechtsextreme Kriegstreiber und umnachtete John Bolton, hinter der WTO-Intrige? Bolton war es, der bereits 2002 den Sturz des brasilianischen Diplomaten Jos&eacute; Maur&iacute;cio Bustani als damaliger Generaldirektor der Organisation f&uuml;r das Verbot chemischer Waffen (Opaq) herbeif&uuml;hrte. In jenen Jahren arbeitete Opaq als Unterorganisation der Vereinten Nationen und gelangte nach vielf&auml;ltigen Inspektionen zum Schluss, dass der Irak &uuml;ber keine chemischen Waffen verf&uuml;gte; ein Vorwand, den die Regierung George W. Bush jedoch zur 2003-er Invasion des Irak benutzte.<\/p><p>Titelbild: Indymedia Derechos Humanos<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&bdquo;Als der amerikanische Pr&auml;sident (in der Casa Rosada) ankam, atmeten die Sicherheitsbeamten auf. Der Einsatz war beeindruckend und umfasste sowohl die Umgebung als auch die Innenr&auml;ume des argentinischen Regierungssitzes, die bis zum letzten Moment von Hunden der Sprengstoffabteilung der Bundespolizei abgeschn&uuml;ffelt wurden&ldquo;. So beschrieb die peruanische Tageszeitung <em>El Comercio<\/em> eine der Schl&uuml;ssel-Episoden hinter den Kulissen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47719\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[37,60,211,30],"tags":[965,282,2315,379,1710,593,901,499,1711,2174,259,1800,1556,402,601],"class_list":["post-47719","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-globalisierung","category-innere-sicherheit","category-veranstaltungshinweiseveranstaltungen","category-wirtschaftspoliik-und-konjunktur","tag-argentinien","tag-buergerproteste","tag-bolton-john","tag-china","tag-fossile-energie","tag-g7820","tag-geheimdienste","tag-handelsbilanz","tag-klimaabkommen","tag-protektionismus","tag-russland","tag-trump-donald","tag-usa","tag-wachstum","tag-wto"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/47719","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=47719"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/47719\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":47722,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/47719\/revisions\/47722"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=47719"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=47719"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=47719"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}