{"id":47735,"date":"2018-12-07T16:23:07","date_gmt":"2018-12-07T15:23:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47735"},"modified":"2018-12-07T16:23:07","modified_gmt":"2018-12-07T15:23:07","slug":"hinweise-des-tages-ii-373","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47735","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47735#h01\">Frankreich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47735#h02\">&ldquo;Es fehlt der realistische Blick&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47735#h03\">Hartz-IV-Empf&auml;nger machen 73 Millionen Euro Schulden bei den Jobcentern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47735#h04\">Kein Jobwunder durch Hartz IV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47735#h05\">Fernfahrer in der EU: &bdquo;Millionen von Fahrten, viel zu wenig Kontrolleure&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47735#h06\">Hinweise auf Mafia-Profite: Milliarden-Geldw&auml;sche im deutschen Immobiliensektor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47735#h07\">Berliner Doppelmoral<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47735#h08\">Verbotene Hilfe? Weil die Rote Hilfe n&uuml;tzlich ist, soll sie verboten werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47735#h09\">Schweigen ums Baukindergeld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47735#h10\">Die k&uuml;nftigen Kriege der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47735#h11\">Stopp deutscher R&uuml;stungslieferungen an Saudi-Arabien: &ldquo;Augenwischerei&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47735#h12\">EU-Staaten stimmen f&uuml;r Upload-Filter im Kampf gegen Terrorpropaganda<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47735#h13\">Auff&auml;llig hohe Nebeneink&uuml;nfte von Beamten im Bundesfinanzministerium<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Frankreich<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Die Gewalt der verunsicherten Staatsmacht<\/strong><br>\n&ldquo;Sch&uuml;ler auf Knien vor der Polizei&rdquo; &ndash; kurz vor dem 4. Akt der Proteste der Gelben Westen sorgen Videos mit polizeilichen Gewaltakten f&uuml;r den n&auml;chsten Wirbel<br>\nSechs Fu&szlig;ballmatches der ersten Liga wurden abgesagt. Das mag als weniger wichtig erscheinen angesichts dessen, was es sonst an Ereignissen zu den Protesten in Frankreich zu melden g&auml;be. Aber wenn das Milliardengesch&auml;ft der gr&ouml;&szlig;ten Unterhaltungsbranche derart durcheinandergebracht wird, dass schon &uuml;ber der Absage eines ganzen Spieltags diskutiert wird, so ist das ein weiteres Zeichen daf&uuml;r, dass die Alarmstufe im Nachbarland mittlerweile auf gl&uuml;hend rot steht.<br>\nWer h&auml;tte bei der ersten Ank&uuml;ndigung der Proteste der Gelben Westen Mitte November gedacht, dass sie das ganze Land derart erfassen k&ouml;nnen. Die Nervosit&auml;t ist, wie nicht nur Medienberichten, sozialen Netzwerken, sondern auch Gespr&auml;chen mit Franzosen zu entnehmen ist, sehr gro&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Frankreich-Die-Gewalt-der-verunsicherten-Staatsmacht-4245488.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Merkel, Macron und die EU: Das Chaos ist vorprogrammiert<\/strong><br>\nObwohl der neue West-Ost-Konflikt nachweislich von den USA mit der von ihr dominierten NATO unter Gefolgschaft der westeurop&auml;ischen Staaten verursacht worden ist, r&auml;sonierte der deutsche Au&szlig;enminister Heiko Maas: &bdquo;&hellip;wenn Russland sich selbst immer mehr in Abgrenzung, ja teilweise Gegnerschaft zu vielen im Westen definiert, so m&ouml;gen wir das bedauern. In jedem Fall aber ver&auml;ndert es die Realit&auml;t unserer Au&szlig;enpolitik.&ldquo; Damit befindet sich Maas im Einklang mit der von Angela Merkel nach den Vorgaben aus Washington gegen&uuml;ber Russland vertretenen, wenn auch immer wieder bem&auml;ntelten, Aggressionspolitik.<br>\nDie Kanzlerin warb am 13. November 2018 in einer Rede im Europ&auml;ischen Parlament f&uuml;r eine weitere Militarisierung Europas im Rahmen der NATO: &bdquo;Wir m&uuml;ssen eine europ&auml;ische Eingreiftruppe schaffen, mit der Europa auch am Ort des Geschehens handeln kann. Wir haben gro&szlig;e Fortschritte bei der St&auml;ndigen Strukturierten Zusammenarbeit im milit&auml;rischen Bereich erreicht&hellip; Aber wir sollten &ndash; das sage ich aufgrund der Entwicklung der letzten Jahre sehr bewusst &ndash; an der Vision arbeiten, eines Tages auch eine echte europ&auml;ische Armee zu schaffen&hellip; Das ist ja keine Armee gegen die NATO &ndash; ich bitte Sie &ndash;, sondern das kann eine gute Erg&auml;nzung der NATO sein&hellip; Wenn wir unser Geld effizient einsetzen wollen und doch f&uuml;r viel Gleiches k&auml;mpfen, dann k&ouml;nnen wir doch in der NATO mit einer europ&auml;ischen Armee gemeinsam auftreten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kenfm.de\/merkel-macron-und-die-eu\/\">Wolfgang Bittner auf KenFM<\/a><\/li>\n<li><strong>Macron in der Krise: Wenn den Star-Reformern das Volk wegl&auml;uft<\/strong><br>\nSchr&ouml;der, Blair, Renzi, Macron: Viele Politiker wollten der Wirtschaft gefallen &ndash; und endeten als traurige Figuren ohne Volk. Vielleicht ist der Mensch einfach nicht daf&uuml;r gemacht, sein Leben st&auml;ndig reformieren zu lassen.<br>\nEuropa hat in den vergangenen Jahren einige gro&szlig;e Wirtschaftsreformer hervorgebracht. Den Tony Blair zum Beispiel. Oder den Gerhard Schr&ouml;der. Und Mario Monti und Matteo Renzi in Italien. In Spanien den Mariano Rajoy. Und seit gut einem Jahr in Frankreich Emmanuel Macron.<br>\nAlle haben in ihren L&auml;ndern mehr oder weniger eifrig gemacht, was die P&auml;pste der &Ouml;konomie so empfahlen: l&auml;stige Regeln am Arbeitsmarkt abzuschaffen, bedauernswerte Reichere von schlimmen Steuern zu entlasten, daf&uuml;r Arbeitslosen Geld abzunehmen (um ihnen endlich mal Druck zu machen), vorlaute Gewerkschaften zu bremsen &ndash; und, das geh&ouml;rt zum Standard, Renten zu k&uuml;rzen.<br>\nDas gab immer viel Lob von manchem Wirtschaftsprofessor. Und von Beamten in Br&uuml;ssel. Und von Leuten, die am Finanzmarkt das Geld von Leuten verwalten, die viel davon haben. Also Friedrich Merz. Um ein Beispiel zu nennen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/emmanuel-macron-in-der-krise-wenn-star-reformern-das-volk-weglaeuft-kolumne-a-1242374.html\">Thomas Fricke auf Spiegel Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&ldquo;Es fehlt der realistische Blick&rdquo;<\/strong><br>\nWirtschaftliche und politische Eliten leben in einer weitgehend geschlossenen Gesellschaft. Ihr mangelnder Bezug zur gesellschaftlichen Wirklichkeit pr&auml;gt wichtige Entscheidungen. Die Folgen sind Rechtspopulismus und eine gef&auml;hrdete Demokratie, warnt der Darmst&auml;dter Soziologe und Elitenforscher Michael Hartmann in seinem neuen Buch &ldquo;Die Abgehobenen&rdquo;.<br>\nHerr Hartmann, der Politiker Friedrich Merz, Bezieher eines Jahreseinkommens von &uuml;ber einer Million Euro und Eigent&uuml;mer von zwei Privatflugzeugen, rechnet sich zur Mittelschicht. Was sagt uns das &uuml;ber das Selbstbild unserer F&uuml;hrungskr&auml;fte?<br>\nMichael Hartmann: Politiker wollen so demonstrieren, dass sie nicht abgehoben sind. Vor allem die Vertreter der Wirtschaft bewegen sich aber durchweg in Kreisen, die sehr gut verdienen. In ihrem Umfeld ist das die Normalit&auml;t. Reich sind aus ihrer Sicht erst die mit h&ouml;heren dreistelligen Verm&ouml;gen oder die Milliard&auml;re. Deshalb war die &Auml;u&szlig;erung von Merz auch nicht politisch kalkuliert. Er sieht das vermutlich wirklich so.<br>\nWer agiert in Deutschland besonders abgehoben?<br>\nDie wirtschaftliche Elite war in puncto Einkommen und Verm&ouml;gen immer am weitesten vom Durchschnitt entfernt. Das hat sich in den letzten beiden Jahrzehnten erheblich verst&auml;rkt. Wenn das Vorstandsmitglied eines DAX-Konzerns heute das 50- bis 70-fache dessen verdient, was seine Besch&auml;ftigten bekommen, so ist die Kluft vier- bis f&uuml;nfmal so gro&szlig; wie bis Mitte der 1990er-Jahre, als die Differenz &ldquo;nur&rdquo; das 14-fache betrug. Eine &auml;hnliche, nicht ganz so krasse Entwicklung l&auml;sst sich bei den Gesch&auml;ftsf&uuml;hrern privater und &ouml;ffentlicher Unternehmen beobachten, bei den Vorsitzenden von &Auml;rztekammern und Krankenkassen oder bei den Intendanten und Chefredakteuren der gro&szlig;en Medien. Sie alle liegen mit ihren Verdiensten heute zwischen 200.000 und &uuml;ber einer Million Euro. Die politische Elite kommt zwar auch auf monatliche Einkommen von mindestens 10.000 Euro, liegt damit aber deutlich unter den Einkommen in der Wirtschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gegenblende.dgb.de\/artikel\/++co++a6c2bea8-fa04-11e8-bec1-52540088cada\">Gegenblende<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Hartz-IV-Empf&auml;nger machen 73 Millionen Euro Schulden bei den Jobcentern<\/strong><br>\n2017 verschuldeten sich jeden Monat durchschnittlich 13.700 Personen beim Jobcenter wegen zwingend notwendiger Ausgaben, die sie nicht aus ihrem Hartz-IV-Regelsatz bestreiten konnten. Das geht aus einer Sonderauswertung des Statistik-Service der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) f&uuml;r O-Ton hervor. Die so genannten Darlehen nach Paragraph 24 (1) Sozialgesetzbuch II k&ouml;nnen vergeben werden, wenn die Anschaffung absolut notwendig ist oder eine Notsituation besteht. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn ein defekter K&uuml;hlschrank ersetzt werden muss oder das Kind eine neue Winterjacke braucht.<br>\n2017 summierten sich alle gew&auml;hrten Darlehen auf 72,7 Millionen Euro. 2017 und 2016 war das Gesamtvolumen der Darlehen wieder abgesunken, nachdem es 2015 mit insgesamt 86,4 Millionen Euro seinen H&ouml;chststand erreicht hatte. 2011 lag der Gesamtwert erst bei rund 60 Millionen Euro und war danach bis 2015 kontinuierlich gestiegen. (&hellip;)<br>\nDer einzelne Schuldner nahm 2017 Darlehen in H&ouml;he von durchschnittlich 442 Euro in Anspruch &ndash; 8 Euro mehr als noch im Vorjahr und 144 Euro mehr als noch 2012. Dabei ist die Zahl der Schuldner seit 2015 immer weiter gesunken. Pro Kopf brauchen die Betroffenen aber offenbar immer h&ouml;here Betr&auml;ge. (&hellip;)<br>\nDarlehen m&uuml;ssen aus dem Hartz-IV-Regelsatz zur&uuml;ckgezahlt werden. Monatlich werden bis zu 10 Prozent vom Jobcenter einbehalten. Die Weisungen der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) veranlassen die Mitarbeiter in den Jobcentern, im Falle von mehreren Darlehen pro Person diese nur noch nacheinander und nicht mehr parallel zu tilgen. Zus&auml;tzlich wird laut Fachlichen Weisungen der BA die Tilgung von Darlehen ausgesetzt, wenn Hartz-IV-Empf&auml;nger mit einer Leistungsk&uuml;rzung von 30 Prozent oder mehr sanktioniert worden sind (O-Ton berichtete).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.o-ton-arbeitsmarkt.de\/o-ton-news\/hartz-iv-empfaenger-machen-73-millionen-euro-schulden-bei-den-jobcentern\">O-Ton Arbeitsmarkt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Kein Jobwunder durch Hartz IV<\/strong><br>\nIn Deutschland wird wieder &uuml;ber Hartz IV diskutiert. Und das zu Recht, wenn nach zw&ouml;lf Monaten Arbeitslosigkeit der Absturz in die Bed&uuml;rftigkeit droht. Doch einige Bef&uuml;rworter der Hartz-Reformen argumentieren, dass Hartz IV viele Arbeitspl&auml;tze geschaffen habe. Wenn aber 1,2 Millionen Erwerbst&auml;tige ihr Einkommen aufstocken m&uuml;ssen, kann von einem &ldquo;Jobwunder&rdquo; keine Rede sein.<br>\nQuer durch alle Parteien wird wieder &uuml;ber Hartz IV diskutiert. Und das zu Recht! Die Hartz IV-Leistungen sind zu niedrig, Sanktionen dr&auml;ngen Arbeitslose schnell in prek&auml;re und niedrig entlohnte Arbeit und unterh&ouml;hlen das Existenzminimum. Insgesamt wird die Lebensleistung von Menschen viel zu wenig beachtet, wenn nach 12 Monaten Arbeitslosigkeit bereits der Absturz in die Bed&uuml;rftigkeit droht.<br>\nEs gibt viele gute Gr&uuml;nde, das jetzige Hartz IV-System zu &uuml;berwinden. Doch das h&auml;lt die Bef&uuml;rworter nicht davon ab, alte Mythen wieder hervorzuholen. Das beliebteste Argument: Hartz IV habe viele Arbeitspl&auml;tze geschaffen, sei Ursache f&uuml;r das &bdquo;deutsche Jobwunder&ldquo;. Tats&auml;chlich ist die Arbeitsmarktlage derzeit gut, die Zahl sozialversicherungspflichtiger Besch&auml;ftigter erreicht Rekordh&ouml;hen und die Arbeitslosenquote ist vergleichsweise niedrig. Aber kann diese Situation tats&auml;chlich auf die 15 Jahre alten Hartz-Reformen zur&uuml;ckgef&uuml;hrt werden? Nein! Die gute Entwicklung ist auf die gute Konjunktur in den vergangenen Jahrenzur&uuml;ckzuf&uuml;hren &ndash; und die hat nichts mit Hartz IV zu tun.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++f2dff23a-f96c-11e8-bccd-52540088cada\">DGB klartext<\/a>\n<p><strong>dazu: Armut schafft keine Arbeit<\/strong><br>\nEs ist Unsinn, was CDU und SPD behaupten: Die Hartz-Reformen haben kein &bdquo;Jobwunder&ldquo; ausgel&ouml;st. Die tats&auml;chlichen Ursachen der Krise wurden ignoriert<br>\nHartn&auml;ckig h&auml;lt sich die Legende, dass die Hartz-Reformen ganz viele Stellen geschaffen haben sollen! Selbst SPD-Linke verbreiten diesen Unsinn. Karl Lauterbach sagte k&uuml;rzlich im taz-Interview: &bdquo;Hartz IV hat vor zehn Jahren die L&ouml;hne im unteren Bereich gesenkt. Deshalb ist die Arbeitslosigkeit gesunken.&ldquo;<br>\nTats&auml;chlich stimmt nur, dass die Langzeitarbeitslosen durch Hartz IV verarmt sind. Ab Januar 2005 gab es im Westen nur noch 345 Euro, im Osten 331 Euro f&uuml;r einen Familienvorstand. Das reichte kaum zum Leben.<br>\nJobs aber sind nicht entstanden. Lauterbach scheint zu glauben, dass es ein Land reich machen w&uuml;rde, wenn die Armut steigt. Wie verquer diese Logik ist, zeigt schon ein Blick nach Griechenland und Italien: Dort gibt es gar keine Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Langzeitarbeitslose, also noch nicht einmal ein Hartz IV. Beide L&auml;nder m&uuml;ssten boomen, wenn es zutreffen w&uuml;rde, dass Jobs entstehen, sobald man die Sozialleistungen k&uuml;rzt oder ganz streicht. Stattdessen verharren Griechenland und Italien in der Krise. Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger twitterte ironisch: &bdquo;Liebe SPD, Ihr k&ouml;nnt #HartzIV getrost entsorgen. Es ist nicht mehr als eine &ouml;konomische Quacksalberei, f&uuml;r die es keine &uuml;berzeugende empirische Evidenz gibt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taz.de\/Archiv-Suche\/!5553634&amp;s=Finanzcasino&amp;SuchRahmen=Print\/\">Ulrike Herrmann in der taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Fernfahrer in der EU: &bdquo;Millionen von Fahrten, viel zu wenig Kontrolleure&ldquo;<\/strong><br>\nDie EU-L&auml;nder wollen Arbeitsbedingungen f&uuml;r Fernfahrer verbessern. Das Schlafen in Lkw-Kabinen werde nicht verboten, sagte Frank Huster vom Bundesverband Spedition und Logistik im Dlf. Es gehe vor allem darum, dass Fahrer nicht monatelang im Fahrzeug verbringen &ndash; das m&uuml;sse besser kontrolliert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/fernfahrer-in-der-eu-millionen-von-fahrten-viel-zu-wenig.766.de.html?dram:article_id=435006\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><strong>dazu: Das &bdquo;Nomadentum&ldquo; der Lkw-Fahrer auf den europ&auml;ischen Stra&szlig;en wird endlich beendet. Wirklich?<\/strong><br>\nKeine Frage &ndash; wenn man die vielen teilweise abgrundtief beunruhigenden Berichte auch in diesem Blog &uuml;ber die Situation vieler Lkw-Fahrer auf den europ&auml;ischen Stra&szlig;en Revue passieren l&auml;sst, dann freut man sich zutiefst &uuml;ber jede Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Lebenslagen der Betroffenen. Und Grund dazu kann man haben, wenn solche Schlagzeilen die Berichterstattung bestimmen: EU will &bdquo;Nomadentum&ldquo; der Lkw-Fahrer beenden. Dort erfahren wir: &raquo;Wenn es nach dem Willen der EU-Staaten geht, sollen Lkw-Chauffeure nicht mehr in ihren Fahrerkabinen schlafen d&uuml;rfen und in Zukunft das Recht haben, alle drei bis vier Wochen heimzukommen. Darauf hat sich der Verkehrsministerrat nach Marathonverhandlungen in der Nacht auf Dienstag geeinigt. Die EU will damit das derzeit bestehende &bdquo;Nomadentum&ldquo; von Lkw-Fahrern &ndash; wochenlange Touren ohne feste Unterk&uuml;nfte &ndash; beenden. Damit das Paket in Kraft tritt, muss das EU-Parlament noch zustimmen.&laquo; Man muss an dieser Stelle aufrufen, dass wir hier &uuml;ber zwei Millionen Lkw-Fahrer sprechen, viele von ihnen kommen aus osteurop&auml;ischen EU-Staaten, deren Speditionen sich als Niedrigpreismodell etabliert haben und die erhebliche Einnahmen generieren, was auch den Widerstand gerade der osteurop&auml;ischen EU-Mitglieder gegen die Regulierungsversuche auf der EU-Ebene erkl&auml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2018\/12\/05\/das-nomadentum-der-lkw-fahrer-auf-den-europaeischen-strassen\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Hinweise auf Mafia-Profite: Milliarden-Geldw&auml;sche im deutschen Immobiliensektor<\/strong><br>\nGeh&ouml;rt mein Wohnhaus der italienischen Mafia? Die Frage ist keineswegs absurd &ndash; der deutsche Immobilienmarkt bietet zahllose M&ouml;glichkeiten zur Geldw&auml;sche im Milliardenumfang. Makler und Notare k&ouml;nnten Verdachtsf&auml;lle melden. Das lassen sie aber lieber bleiben.<br>\nDer deutsche Immobiliensektor ist zunehmend das Ziel von krimineller Geldw&auml;sche im hohen Milliardenbereich. Es werde hier vermehrt ausl&auml;ndisches Geld investiert, dessen Herkunft unklar sei. &ldquo;Nach Sch&auml;tzungen waren es allein 2017 &uuml;ber 30 Milliarden Euro&rdquo;, hei&szlig;t es in einer Studie der Organisation Transparency International. Hinweise von Ermittlern in Italien zeigen, dass gerade Mafiaangeh&ouml;rige enorme Geldsummen, die unter anderem aus dem Kokainhandel stammten, durch den Immobilienerwerb in Deutschland reinzuwaschen versuchen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fnp.de\/politik\/milliarden-geldwaesche-im-deutschen-immobiliensektor-zr-10826764.html\">FNP<\/a>\n<p><strong>dazu: Mafia-Expertin verr&auml;t: Darum ist Bayern so beliebt bei den Clans<\/strong><br>\nWelche Strukturen sind in Bayern bekannt?<br>\nPetra Reski: Die &rsquo;Ndrangheta ist sp&auml;testens seit 2007 nach dem Mafia-Massaker von Duisburg bekannt. Genau dieser Clan steht nun im Zentrum der aktuellen Ermittlungen. Alleine in dem kalabrischen Dorf San Luca mit rund 3700 Einwohnern gibt es 39 solcher Familienclans. Ihre Mitglieder sind mittlerweile nicht nur im Ruhrgebiet, sondern schon seit den 60er-Jahren zur Zeit der Gastarbeiter auch in M&uuml;nchen verwurzelt.<br>\nIst M&uuml;nchen also ein Schwerpunkt?<br>\nReski: Definitiv. [&hellip;]<br>\nWarum ist Bayern bei der Mafia so beliebt?<br>\nReski: Der Anteil der wohlhabenden Bev&ouml;lkerung ist hier sehr gro&szlig;, es ist viel Geld im Umlauf. Hier versuchen die Clans, sich wirtschaftliche Macht zu erarbeiten. Die Mitglieder verf&uuml;gen auch &uuml;ber Kontakte in die Politik.<br>\nWie viele aktive Mitglieder gibt es in Deutschland?<br>\nReski: Es sind etwa 580 Mitglieder aktenkundig, die Dunkelziffer ist hoch. Wir reden von der Spitze des Eisbergs.<br>\nGeht von der Mafia eine Gefahr f&uuml;r B&uuml;rger aus?<br>\nReski: Solche Clans haben es nicht auf Gewalttaten auf die Bev&ouml;lkerung abgesehen. Die Politik wei&szlig; das und gibt den B&uuml;rgern damit eine Beruhigungspille. Der Mafia geht es um Macht, deshalb investieren sie in die deutsche Wirtschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/bayern\/mafia-expertin-verraet-darum-ist-bayern-so-beliebt-bei-clans-10818140.html\">Merkur<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Berliner Doppelmoral<\/strong><br>\nBundesregierung &auml;u&szlig;ert Kritik an US-Blockade gegen Kuba, will aber nichts dagegen unternehmen<br>\nDie Bundesregierung hat erneut ihre Forderung nach einer Aufhebung der Blockade gegen Kuba bekr&auml;ftigt. Das geht aus der jetzt ver&ouml;ffentlichten Antwort auf eine kleine Anfrage der Linke-Bundestagsabgeordneten Zaklin Nastic hervor. Zwar dr&uuml;ckt die Regierung in der Stellungnahme ihre &raquo;Sorge&laquo; &uuml;ber &raquo;die negativen Auswirkungen der Embargoma&szlig;nahmen auf das kubanische Volk&laquo; und &raquo;auf das kubanische Gesundheitssystem&laquo; aus. Doch verweigert sie jede Information dar&uuml;ber, ob und wie bundesdeutsche Diplomaten gegen&uuml;ber den USA auf die Beendigung oder zumindest auf eine Lockerung der Blockade hinwirken. Dies k&ouml;nne &raquo;erhebliche nachteilige Auswirkungen auf die bilateralen Beziehungen und damit das Staatswohl der Bundesrepublik Deutschland&laquo; haben, wird die Auskunftsverweigerung lapidar begr&uuml;ndet.<br>\nIn ihrer bereits am 31. Oktober eingereichten Anfrage geht die Abgeordnete, die auch Sprecherin f&uuml;r Menschenrechtspolitik der Linksfraktion ist, auf die v&ouml;lkerrechtswidrige Anwendung der US-Blockade gegen Kuba ein und fragt nach etwaigen Gegenma&szlig;nahmen der Bundesregierung und der EU. Am vorigen Sonnabend ver&ouml;ffentlichte die Bundesregierung ihre auf den 6. November datierte Antwort.<br>\nObwohl in dem Dokument zahlreiche konkrete Fakten &uuml;ber die extraterritoriale Anwendung der Sanktionen &ndash; wie etwa die Einschr&auml;nkung von Bankgesch&auml;ften auch in Deutschland und der EU, die Blockade von Spenden f&uuml;r Hurrikanopfer oder das Verbot des Imports &uuml;berlebenswichtiger Medikamente &ndash; aufgelistet sind, hei&szlig;t es in der Antwort an mehreren Stellen, die Regierung verf&uuml;ge &raquo;&uuml;ber keine Erkenntnisse&laquo; und ihr seien &raquo;keine genauen Zahlen&laquo; bekannt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/344984.us-blockade-gegen-kuba-berliner-doppelmoral.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Verbotene Hilfe? Weil die Rote Hilfe n&uuml;tzlich ist, soll sie verboten werden<\/strong><br>\nAm Freitag vergangener Woche meldete der &bdquo;Focus&ldquo;, dass Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) vorhabe, die Solidarit&auml;tsorganisation &bdquo;Rote Hilfe e.&thinsp;V.&ldquo; zu verbieten. Ihr wird vorgeworfen, &bdquo;linksradikale Straft&auml;ter&ldquo; finanziell zu unterst&uuml;tzen und ihnen zu raten, die Aussage bei der Polizei zu verweigern. Man &bdquo;nehme die Meldung ernst, ohne in Panik zu verfallen&ldquo;, sagt Henning von Stolzenberg vom Bundesvorstand der &bdquo;Roten Hilfe&ldquo; im Interview (&hellip;) Fragt sich aber gleichzeitig, &bdquo;auf welcher Grundlage die &sbquo;Rote Hilfe&lsquo; verboten werden soll&ldquo;? Denn &bdquo;wenn wir zur Aussageverweigerung raten, dann ist das genau das, was jede gute Anw&auml;ltin und jeder gute Anwalt auch machen w&uuml;rde&ldquo;. (&hellip;)<br>\nDubios ist der Verfasser der Meldung. Der Focus-Reporter Josef Hufelschulte ist kein unbeschriebenes Blatt. Im Zusammenhang mit dem &bdquo;Journalisten-Skandal&ldquo; 2005 soll er von 1993 bis 1998 unter dem Decknamen &bdquo;Jerez&ldquo; f&uuml;r den Bundesnachrichtendienst (BND) Kolleginnen und Kollegen bespitzelt haben. Laut Michael Hartmann, Mitglied im BND-Untersuchungsausschuss, soll er wie auch sein Focus-Kollege Erwin Decker (Decknamen Bosch), &bdquo;Informationen bis hin zum Quellenverrat, beziehungsweise dem Verrat von Quellen anderer Journalisten&ldquo; an den BND geliefert haben. F&uuml;r den damaligen BND-Direktor Volker Foertsch war Hufelschulte als Informationsquelle so wichtig, dass er ihn ebenfalls &uuml;berwachen lie&szlig;.<br>\nOb an der Meldung etwas dran ist, oder es sich nur um einen Testballon handelt, um zu schauen, wie weit man gehen kann, wird die Zukunft zeigen. (&hellip;)<br>\nIn einer Pressemitteilung ruft Anja Sommerfeld vom Bundesvorstand der &bdquo;Roten Hilfe e.&thinsp;V.&ldquo; dazu auf, dass &bdquo;alle Menschen aus den sozialen Bewegungen unserer pluralen str&ouml;mungs&uuml;bergreifenden Organisation beitreten. Wir lassen uns nicht einsch&uuml;chtern und f&uuml;hren unsere Arbeit fort.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/de\/5049\/innenpolitik\/9996\/Verbotene-Hilfe.htm\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Schweigen ums Baukindergeld<\/strong><br>\nWenn es der gehobenen Mittelschicht in puncto Wohnraum gut geht, w&uuml;rde das am Ende das Klima am gesamten Wohnungsmarkt entspannen. Das ist fast klassische Pferde&auml;pfel-Theorie. Grober Unfug, aber leider viel zu selten und viel zu leise &ouml;ffentlich thematisiert.<br>\nDen folgenden Text lie&szlig; ich absichtlich in der Pipeline stecken. Denn ich wollte vermeiden den Eindruck von Voreiligkeit zu erzeugen. Als vor etwa zwei Woche die Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ihre Kritik am Baukindergeld der Bundesregierung ver&ouml;ffentlichte, las ich nur bei SPON einen sehr kurzen Artikel dar&uuml;ber. In den n&auml;chsten Stunden, so stellte ich mir vor, werden andere Zeitungen nachziehen, nochmal genauer auf die Vorw&uuml;rfe der OECD eingehen. Genau das passierte allerdings nicht.<br>\nDie Frankfurter Allgemeine ist bis heute nicht auf das Thema eingegangen. Selbst die S&uuml;ddeutsche, durchaus ausgewogener als die Kontrahentin vom Main, hat sich dazu nicht ge&auml;u&szlig;ert, ja nicht mal wertfrei dar&uuml;ber berichtet. Das ist schon erstaunlich, weil Kritik aus dem Ausland oder inl&auml;ndische Kritik, die sich ans Ausland richtet, immer eine kleine Schlagzeile wert ist im hiesigen Medienbetrieb.<br>\nDie Zusch&uuml;sse, so mahnt die OECD an, w&uuml;rden &raquo;den ohnehin schon boomenden Wohnimmobilienmarkt weiter anheizen&laquo;, au&szlig;erdem w&uuml;rde er &raquo;den Zugang zu erschwinglichem Wohnraum f&uuml;r einkommensschw&auml;chere Haushalte weiter erschweren&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neulandrebellen.de\/2018\/12\/schweigen-ums-baukindergeld\/\">neulandrebellen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die k&uuml;nftigen Kriege der EU<\/strong><br>\nRegierungsberater aus Berlin und London skizzieren in einer aktuellen Studie konkrete Einsatzszenarien k&uuml;nftiger EU-Milit&auml;rinterventionen sowie sich daraus ergebende angebliche R&uuml;stungsl&uuml;cken in der EU. Wie es in der Studie hei&szlig;t, die die Deutsche Gesellschaft f&uuml;r Ausw&auml;rtige Politik (DGAP) und das International Institute for Strategic Studies (IISS) erstellt haben, schreitet die milit&auml;rpolitische Entwicklung der Union zwar seit Ende vergangenen Jahres rasch voran. Dennoch gen&uuml;gten die Kapazit&auml;ten der europ&auml;ischen Streitkr&auml;fte noch nicht, um beispielsweise &ldquo;friedenserzwingende&rdquo; Eins&auml;tze oder auch sogenannte Stabilisierungsmissionen in optimaler Form durchzuf&uuml;hren. Zudem seien die EU-27 auch nach dem Austritt Gro&szlig;britanniens auf dessen milit&auml;rische Beteiligung angewiesen. Das gelte erst recht, wenn mehrere Interventionen gleichzeitig unternommen w&uuml;rden. Die DGAP-IISS-Studie entwickelt ihre M&auml;ngelanalyse anhand konkreter Einsatzszenarien, etwa am Beispiel einer Entsendung von EU-Truppen in den S&uuml;dkaukasus oder eines Krieges gegen Jihadisten in Somalia.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7806\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Stopp deutscher R&uuml;stungslieferungen an Saudi-Arabien: &ldquo;Augenwischerei&rdquo;<\/strong><br>\nDas K&ouml;nigreich kann weiter mit deutscher Munition Krieg im Jemen f&uuml;hren. Daf&uuml;r sorgen Gesetzesl&uuml;cken und ausgezeichnete Verbindungen<br>\nDer einstweilige Lieferungsstopp deutscher R&uuml;stungsexporte an Saudi-Arabien, ist laut Katja Keul &ldquo;Augenwischerei&rdquo;. Die Bundestagsabgeordnete und abr&uuml;stungspolitische Sprecherin der Gr&uuml;nen begr&uuml;ndet ihren Vorwurf damit, dass das deutsche R&uuml;stungsunternehmen Rheinmetall ungeachtet der Entscheidung der Bundesregierung weiterhin Munition an Saudi-Arabien liefert. Erm&ouml;glicht werde dies durch Produktionsst&auml;tten, die au&szlig;erhalb Deutschlands liegen und &uuml;ber Tochterfirmen laufen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Stopp-deutscher-Ruestungslieferungen-an-Saudi-Arabien-Augenwischerei-4242117.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>EU-Staaten stimmen f&uuml;r Upload-Filter im Kampf gegen Terrorpropaganda<\/strong><br>\nDie Innenminister der EU-L&auml;nder haben sich bei ihrem Treffen in Br&uuml;ssel am Donnerstag im Kern hinter den umstrittenen Gesetzentwurf der EU-Kommission gestellt, wonach Online-Plattformen &ldquo;terroristische Inhalte&rdquo; k&uuml;nftig binnen einer Stunde entfernen oder sperren m&uuml;ssen. Die Regierungsvertreter unterst&uuml;tzen dabei auch den Ansatz, dass Host-Provider nicht n&auml;her erl&auml;uterte &ldquo;proaktive Ma&szlig;nahmen&rdquo; gegen solchen Content treffen sollen. Letztlich d&uuml;rfte dies auf eine Pflicht hinauslaufen, die auch im Urheberrechtsbereich umk&auml;mpften Upload-Filter einzusetzen.<br>\nBei der Sitzung stimmten nur D&auml;nemark, Finnland und Tschechien gegen die Position des Ministerrats, mit der dieser nun in die Verhandlungen mit dem EU-Parlament eintreten kann, sobald das seine Linie festgezurrt hat. Sprecher Schwedens und Polens brachten teils schwere verfassungsrechtliche Bedenken vor, trugen den gemeinsamen Standpunkt des Gremiums aber dann doch mit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/EU-Staaten-stimmen-fuer-Upload-Filter-im-Kampf-gegen-Terrorpropaganda-4244335.html\">Heise Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.S.:<\/strong> Wer bestimmt, was &ldquo;Terrorpropaganda&rdquo; ist? Der ARD-Faktenfinder? Die Antonio-Amadeo-Stiftung? Sind die separatistischen Bem&uuml;hungen der Katalanen terroristisch? Ist die Besetzung eines Waldes zwecks Verhinderung des Kohleabbaus terroristisch? Sind nicht auch die USA terroristisch, weil sie auch notfalls mit Waffengewalt einen Umsturz in fremden Staaten provozieren, die nicht nach dem Gusto der USA tanzen wollen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Auff&auml;llig hohe Nebeneink&uuml;nfte von Beamten im Bundesfinanzministerium<\/strong><br>\nWer einem Beamten des Bundesfinanzministeriums 18.100 Euro oder einen Stundensatz von 603,33 Euro &uuml;berweist, investiert das Geld nicht aus N&auml;chstenliebe. Wenn Beamte, die Gesetze schreiben, derartige Summen dazu verdienen, entsteht Abh&auml;ngigkeit. Die Beamten der Steuerabteilung des Finanzministeriums stechen bei den Nebenjobs hinsichtlich der Anzahl und der H&ouml;he der Entlohnung heraus. Wer in diesem Land wie viel Steuern zahlt, ist auch eine Machtfrage. Beamte sollten daher auf der Gehaltsliste des Staates stehen und nicht von Verb&auml;nden und Unternehmen. Leider haben Gerichte aber unter Berufung auf die Berufsfreiheit und die freie Entfaltung der Pers&ouml;nlichkeit die M&ouml;glichkeit von Ministern beschr&auml;nkt, ihren Beamten Nebent&auml;tigkeiten zu untersagen. Wir brauchen daher wom&ouml;glich sch&auml;rfere Gesetze.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/auffaellig-hohe-nebeneinkuenfte-von-beamten-im-bundesfinanzministerium\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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