{"id":47751,"date":"2018-12-10T08:14:40","date_gmt":"2018-12-10T07:14:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47751"},"modified":"2018-12-10T08:14:40","modified_gmt":"2018-12-10T07:14:40","slug":"hinweise-des-tages-3264","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47751","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47751#h01\">CDU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47751#h02\">Sie steht noch einmal auf und winkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47751#h03\">&bdquo;Wir als Linke haben uns das selber zuzuschreiben&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47751#h04\">Deutschland erh&auml;lt Negativpreis f&uuml;r Klimapolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47751#h05\">Mehrheit der Autohersteller scheitert an CO2-Grenzwerten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47751#h06\">Falsche &Auml;ngste, falsche Hoffnungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47751#h07\">Finanzaufsicht warnt vor Deregulierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47751#h08\">Rechnungshof fordert Zugang zu vertraulichen Dokumenten von der EZB<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47751#h09\">Bei diesem Investor hat Bayer allen Grund sich Sorgen zu machen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47751#h10\">Schon wieder Geheimnisse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47751#h11\">CDU und Dieselfahrverbote: Der Angriff auf die Umwelthilfe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47751#h12\">Rechnungshof: So schlimm steht es wirklich um die Deutsche Bahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47751#h13\">Amri: Die Zahl der V-Leute erreicht &ldquo;NSU-Niveau&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47751#h14\">BND und Verfassungsschutz finden nicht genug Mitarbeiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47751#h15\">Tausende demonstrieren gegen Polizeigesetz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47751#h16\">&bdquo;Besorgt und beunruhigt&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47751#h17\">Woher kommt die Zuversicht der Chinesen f&uuml;r ihr Land?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47751#h18\">SPD-Anzeige: Staatsanwaltschaft stellt Verfahren wegen Schulz-Parodie ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47751#h19\">Am Mittwoch wird &uuml;ber JEFTA abgestimmt!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>CDU<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Oskar Lafontaine: Mit der Wahl Kramp-Karrenbauers wird bisherige Politik Merkels fortgesetzt<\/strong><br>\nZum CDU-Parteitag erkl&auml;rt Oskar Lafontaine: &ldquo;Mit der Wahl Annegret Kramp-Karrenbauers zur Vorsitzenden der CDU wird die bisherige Politik Angela Merkels fortgesetzt. Wachsende Ungleichheit der Einkommen und Verm&ouml;gen kennzeichnen die Entwicklung der letzten Jahre. Das Zur&uuml;ckbleiben der L&ouml;hne sowie die K&uuml;rzungen bei Arbeitslosenversicherung und Rente haben zu einem Vertrauensverlust gef&uuml;hrt, der neben der SPD auch die Volkspartei CDU erfasst hat. Um das weitere Erstarken der AfD zu verhindern, ist eine Wiederherstellung des Sozialstaates n&ouml;tig. F&uuml;r das Saarland ist die Wahl Kramp-Karrenbauers eine Chance. Als CDU-Vorsitzende hat sie die M&ouml;glichkeit, Bundeshilfen durchzusetzen, um die Verschuldung des Landes und seiner Gemeinden abzubauen. Nur so kann wieder in ausreichendem Ma&szlig;e in Schulen, Hochschulen, Krankenh&auml;user, Stra&szlig;en und Br&uuml;cken investiert werden, damit das Saarland im Wettbewerb mit anderen Bundesl&auml;ndern nicht weiter zur&uuml;ckf&auml;llt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.oskar-lafontaine.de\/links-wirkt\/details\/b\/1\/f\/1\/t\/oskar-lafontaine-mit-der-wahl-kramp-karrenbauers-wird-bisherige-politik-merkels-fortgesetzt\/%20\">Oskar Lafontaine<\/a>\n<p><strong>Dazu: CDU: Sie merkelt weiter<\/strong><br>\nEs ist gut, dass der Lobbyist der Finanzhaie, Friedrich Merz, nicht gew&auml;hlt wurde. Seine &bdquo;Agenda f&uuml;r die Flei&szlig;igen&ldquo; war kein Programm f&uuml;r die Vielen, die im Niedriglohnsektor schuften, am Bau, im Fleischerhandwerk, beim Spargelstechen, bei der Geb&auml;udereinigung, als Paketzusteller, bei Amazon, usw. Wer, wie Merz, gegen einen ausk&ouml;mmlichen Mindestlohn ist, Hartz IV bef&uuml;rwortet und Niedrigl&ouml;hnern r&auml;t, ihre Altersvorsorge &uuml;ber Aktien sicherzustellen, kennt die Sorgen und N&ouml;te dieser wirklich Flei&szlig;igen nicht.<br>\nAnnegret Kramp-Karrenbauer steht f&uuml;r die Fortsetzung der Politik Angela Merkels, sie kann sich noch so sehr um Abgrenzung bem&uuml;hen. Merkels Politik wird im journalistischen Mainstream als &bdquo;Sozialdemokratisierung der CDU&ldquo; bewertet. Man sieht: Die Kommentatoren sind Opfer ihrer eigenen Propaganda, sonst w&uuml;rden sie nicht einen solchen Unsinn schreiben. In Wahrheit sind au&szlig;er der LINKEN alle Parteien in den letzten Jahren neoliberalisiert worden. Die CDU hat ihren Sozialfl&uuml;gel verloren und die SPD geht daran zugrunde.<br>\nSozialdemokratische Politik hie&szlig; einmal: Aufbau statt Abbau des Sozialstaates<br>\nAls Schr&ouml;der seinen Kotau vor den Arbeitgeberverb&auml;nden machte und den &bdquo;gr&ouml;&szlig;ten Sozialabbau nach dem Kriege&ldquo; (FAZ) durchsetzte, versch&auml;rfte die Merkel-CDU noch seine &bdquo;Reform-Gesetze&ldquo;.<br>\nSozialdemokratische Politik hie&szlig; einmal: Gute Nachbarschaft in Europa<br>\nDer in allen Parteien verbreitete Export-Nationalismus verbunden mit dem heiligen Gral der Schwarzen Null spaltet Europa und f&uuml;hrt dazu, dass nach dem Brexit jetzt auch der Austritt Italiens aus der Europ&auml;ischen Union droht.<br>\nSozialdemokratische Politik setzte auf Frieden und Abr&uuml;stung.<br>\nIhr Glanzst&uuml;ck war die Ostpolitik Willy Brandts. Merkel lie&szlig; zu, dass auch deutsche Truppen wieder an der russischen Grenze stehen. Sie ist die treue Vasallin des US-Imperialismus, der Russland und China einkreist, den ABM-Vertrag gek&uuml;ndigt hat, den INF-Vertrag einseitig au&szlig;er Kraft setzen will und mit Handelskriegen, verdeckten Operationen seiner Spezialkr&auml;fte und Bomben-Kriegen die Welt destabilisiert.<br>\nDer von Merkel &ndash; &bdquo;marktkonforme Demokratie&ldquo; &ndash; praktizierte Neoliberalismus zerst&ouml;rt den Zusammenhalt der Gesellschaft, f&uuml;hrt zum Erstarken der AfD und untergr&auml;bt letztendlich die Demokratie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376\/2075112875883502\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Die CDU und ihr &ldquo;Politkrimi&rdquo;<\/strong><br>\nMit der Wahl von Annegret Kramp-Karrenbauer (AKK), die als Vertraute von Angela Merkel gilt, die sie aus dem Saarland als Generalsekret&auml;rin nach Berlin holte, wird sich erst einmal nicht viel &auml;ndern. Die Regierungskoalition steht, Merkel bleibt unbeschadet Kanzlerin bis zur n&auml;chsten Bundestagswahl, wenn es nicht nach den Landtagswahlen in Ostdeutschland zu einem tiefen Absturz kommt. Die Gr&uuml;nen k&ouml;nnen sich freuen, vielleicht nach den Wahlen eine Koalition mit der Union einzugehen, die FDP, die auf Friedrich Merz gehofft hatte, um ohne Neuwahlen und ohne Merkel, vielleicht doch wieder eine Jamaika-Koalition bilden zu k&ouml;nnen, kann wom&ouml;glich darauf hoffen, dass entt&auml;uschte CDU-Anh&auml;nger aus dem neoliberalen und konservativen Lager nicht nur zur AfD, sondern auch zu ihnen wechseln.<br>\nF&uuml;r die AfD k&ouml;nnte AKK vielleicht tats&auml;chlich g&uuml;nstig sein. Schon wieder eine Frau, die als Merkel 2.0 bezeichnet wird und Merkels Fl&uuml;chtlingspolitik mitgetragen hat &ndash; wobei man da immer noch im Jahr 2015 festh&auml;ngt und die Zeit feststellt. Man kann erwarten, dass der Hype der AfD mit der Zeit nachlassen wird, 2015 rutscht in die Vergangenheit, sonst hat die AfD schlie&szlig;lich kaum etwas zu sagen. Vielleicht bringt der AfD das Ressentiment der &auml;lteren M&auml;nner etwas, die eher von Merz, weniger vom homosexuellen Spahn angezogen worden w&auml;ren.<br>\nDie Linke ist derzeit auch wegen internen Konflikten ausgeklinkt, die SPD kann mit AKK bis zur n&auml;chsten Wahl noch durchhalten und ihren weiteren Absturz hinausziehen, der dann vermutlich kommen wird, weil sie ebenso wie die CDU zu einer tiefgreifenden inhaltlichen und personellen Erneuerung nicht in der Lage ist.<br>\nEs liegt nicht alleine an AKK, auch mit einem Parteivorsitzenden Friedrich Merz, der als eine Art Zombie aus der Vergangenheit auftrat, oder mit Jens Spahn, der ohne gro&szlig;e Inhalte nur konservativ blinkt, w&auml;re keine neuer Schwung in die CDU gekommen. Keiner der drei Kandidaten verspr&uuml;hte eine Aufbruchsstimmung, inhaltlich schon gar nicht. Keiner hat auch die Statur, dann als Kanzlerin oder Kanzler international als Gewicht aufzutreten. Eigentlich war es ziemlich egal, wer nun gew&auml;hlt wird, auch wenn Merz oder Spahn wahrscheinlich in der Partei mit gr&ouml;&szlig;erem Dissens mit Merkel f&uuml;r mehr Unruhe gesorgt h&auml;tten. Die angeblich gro&szlig;e Wahl zwischen den Alternativen war keine.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Die-CDU-und-ihr-Politkrimi-4245882.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Altkanzler Schr&ouml;der h&auml;lt Wahl von Kramp-Karrenbauer f&uuml;r Fehler<\/strong><br>\nSeine Partei gratuliert der neuen CDU-Chefin, Gerhard Schr&ouml;der h&auml;tte lieber einen anderen Kandidaten begl&uuml;ckw&uuml;nscht. Er meint: Mit Kramp-Karrenbauer hat die Union eine Chance vertan.<br>\n&ldquo;Sie tritt in gro&szlig;e Fu&szlig;stapfen&rdquo;: SPD-Chefin Andrea Nahles hat der neuen CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer sofort gratuliert und &ldquo;viel Erfolg&rdquo; gew&uuml;nscht. Nat&uuml;rlich hat sie gleich Erwartungen an die Zusammenarbeit formuliert und Problemfelder identifiziert: Es gehe darum, &ldquo;die Zukunft der Renten zu sichern, den Wert der Arbeit anzuerkennen, den Zusammenhalt in Europa zu st&auml;rken und vieles mehr&rdquo;. Aber als Erstes stand die Anerkennung f&uuml;r die neue Parteivorsitzende.<br>\nAltkanzler Gerhard Schr&ouml;der f&auml;hrt einen ganz anderen Kurs. Die Wahl der Saarl&auml;nderin Kramp-Karrenbauer, sagt er auf einer Veranstaltung des &ldquo;Handelsblatts&rdquo; in Stuttgart, sei aus seiner Sicht kein gutes Zeichen: &ldquo;Die CDU hat einen Fehler gemacht.&rdquo;<br>\nSein Favorit in der Stichwahl, verr&auml;t Schr&ouml;der weiter, sei der Wirtschaftsfachmann Friedrich Merz gewesen. &ldquo;Merz war eine Chance zu mehr Mut und Herausforderung. Und vor allem w&auml;re Merz die Chance gewesen, dass sich die beiden Volksparteien wieder st&auml;rker voneinander abheben und so die R&auml;nder links und rechts wieder schw&auml;cher werden. Das w&auml;re nicht nur f&uuml;r CDU und SPD wichtig, sondern f&uuml;r ganz Deutschland.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/altkanzler-gerhard-schroeder-haelt-wahl-von-annegret-kramp-karrenbauer-fuer-einen-fehler-a-1242749.html%20\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Will Schr&ouml;der eigentlich seine Partei bis in den endg&uuml;ltigen Untergang piesacken, sieht er in der Zerst&ouml;rung der SPD seine historische Mission? Auch AKK steht im besten Fall f&uuml;r die Fortsetzung der asozialen Merkelpolitik, aber einen Ultraneoliberalen wie Friedrich Merz als &ldquo;Chance zu mehr Mut und Herausforderung&rdquo; &ndash; auf Deutsch: noch niedrigere L&ouml;hne, noch mehr Privatisierung der Reste der Sozialversicherung &ndash; zu loben, finde ich unfa&szlig;bar. Und wenn Schr&ouml;der m&ouml;chte, &ldquo;dass sich die beiden Volksparteien wieder st&auml;rker voneinander abheben&rdquo;, dann k&ouml;nnte er die SPD zu einer Re-Sozialdemokratisierung auffordern, anstatt sie bei der geringsten Abkehr vom Agenda-Wahnsinn zu kritisieren. Die SPD muss sich hart von Schr&ouml;der lossagen oder wird durch ihn untergehen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Sie steht noch einmal auf und winkt<\/strong><br>\nAngela Merkel h&auml;lt ihre letzte Rede als CDU-Vorsitzende. Und man meint pl&ouml;tzlich zu begreifen, was die Quelle ihres Langmuts und ihres Nervenkost&uuml;ms gewesen sein k&ouml;nnte.<br>\nMan muss jetzt von hinten beginnen, so bewegend ist das Ende. Ihre letzten Worte als Parteivorsitzende der Christlich-Demokratischen Union Deutschlands lauten: &ldquo;Ich wurde nicht als Kanzlerin geboren&rdquo;, und man denkt, das endet doch nicht etwa im Sinne von Simone de Beauvoir, oder? Sie schlie&szlig;t den Gedanken jetzt bitte nicht mit dem Bonmot, dass man nicht als Kanzlerin geboren, sondern dazu gemacht wird. Ihre Kurve verl&auml;uft gl&uuml;cklicherweise doch anders. Ihr Ziel sei es immer gewesen, das &ldquo;Amt in W&uuml;rde zu tragen und es in W&uuml;rde zu verlassen&rdquo;. Und nun empfinde sie Dankbarkeit. Es war ihr eine Ehre, so sagt sie es ganz zum Schluss: &ldquo;Es war mir eine Ehre &ndash; herzlichen Dank.&rdquo;<br>\nDie B&uuml;hne ist so gebaut, dass hinter dem Rednerpult das gesamte Pr&auml;sidium wie ein sozialistisches Zentralkomitee &uuml;ber der Sprecherin und den Delegierten wacht. W&auml;hrend Merkel redet, sitzt Annegret Kramp-Karrenbauer auf Merkels Platz. Wann immer die Kamera umschwenkt, sieht man sie, also &ldquo;AKK&rdquo;, mit dem Namensschild &ldquo;Merkel&rdquo;. Das ist weder Zufall noch Unfall, aber richtig lustig auch nicht, da im Saal ohnehin keine heitere Stimmung herrscht. Die ersten Delegierten haben ab der Mitte der Rede angefangen, glasige Augen zu bekommen. Sp&auml;testens jetzt weinen sie alle. Oder anders gesagt, wer nicht weint, geh&ouml;rt zum hammerharten Kern der Merkel-Gegner.<br>\nDie Kanzlerin jedenfalls hat fertig geredet, und noch bevor der Applaus einsetzt, geht sie zum CDU-Zentralkomitee, und Kramp-Karrenbauer r&uuml;ckt rasch zur Seite. Dann Applaus. Riesiger Applaus.<br>\nSie steht noch einmal auf und winkt. Das war&rsquo;s!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2018-12\/angela-merkel-cdu-parteitag-letzte-rede-hamburg-kramp-karrenbauer\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Jetzt fehlt wirklich nur noch die endg&uuml;ltige <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Apotheose\">Apotheose<\/a>. Unter allen lobhudelnden Artikeln zu Merkel ist das der schlimmste zumindest in einer angeblich seri&ouml;sen Zeitung, den ich gefunden habe. Und das Allerschlimmste: Kiyak meint jedes Wort der Verehrung f&uuml;r Merkel ernst. Nat&uuml;rlich, weil unsere Bundesmutti auch die Mutter der Fl&uuml;chtlinge geworden ist. Kein Wort zu den anschlie&szlig;enden radikalen Versch&auml;rfungen im Asylrecht &ndash; durch Merkel: z. B. <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/news\/2018-06\/29\/eu-verschaerft-asylpolitik-merkel-begruesst-gipfelbeschluss-180629-99-936298\">hier<\/a> und auch im eigenen Land (T&uuml;rkei-Abkommen und Begrenzung der Familienzusammenf&uuml;hrung). Unter Merkel hat sich die Anzahl armer Kinder in Deutschland mal eben <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/steuern\/deutschland_aid_112608.html\">auf 2,5 Millionen verdoppelt<\/a> und hat sich die Gesellschaft wie nie in den letzten 60 Jahren in Habenichtse und Superreiche gespalten. Krasser bundesweiter Anstieg der Mieten, Privatisierung von Luftsicherung (geplant), von Autobahnen und Schulen, krasse Unterfinanzierung der Schulen und der Universit&auml;ten. Merkel ist verantwortlich f&uuml;r deutsches Lohndumping aller Orten und f&uuml;r die Zerst&ouml;rung der griechischen Volkswirtschaft, mit millionenfachem Elend. Der Merkelsche Merkantilismus zerst&ouml;rt die EU. Aber hier bekommt sie noch einmal, unverdient, eine peinlich r&uuml;hrselige Homestory vom CDU-Parteitag. Sicher, der deutsche Journalismus ist durchgehend unterirdisch, aber so etwas Kritikloses und Schlimmes h&auml;tte nicht einmal ich erwartet.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&bdquo;Wir als Linke haben uns das selber zuzuschreiben&ldquo;<\/strong><br>\nTrotz Chaos und Gewalt erf&auml;hrt die Gelbwesten-Protestbewegung viel Unterst&uuml;tzung in Frankreich &ndash; auch von Intellektuellen. Der Theaterregisseur Thomas Ostermeier beobachtet die Proteste derzeit aus n&auml;chster N&auml;he und hat Verst&auml;ndnis f&uuml;r den Unmut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/thomas-ostermeier-zu-gelbwesten-wir-als-linke-haben-uns-das.1013.de.html?dram:article_id=435279\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Deutschland erh&auml;lt Negativpreis f&uuml;r Klimapolitik<\/strong><br>\nBei der UN-Klimakonferenz in Katowice ist die Bundesregierung f&uuml;r ihre Klimaschutzpolitik getadelt worden. Deutschland bekam am Rande der Konferenz den Negativpreis &ldquo;Fossil des Tages&rdquo; der internationalen Klimabewegung Climate Action Network verliehen. Das Netzwerk begr&uuml;ndete dies mit dem Verfehlen der deutschen Klimaziele, dem verz&ouml;gerten Kohleausstieg und der Weigerung, ehrgeizigere Klimaziele bis 2030 mitzutragen. &ldquo;Wenn Deutschland als gr&ouml;&szlig;te europ&auml;ische Volkswirtschaft nicht handelt, steht die Gesamtheit der EU-Ziele auf dem Spiel&rdquo;, hei&szlig;t es auf der Website des Unternehmens.<br>\nDie Bundesregierung hat bereits einger&auml;umt, ihre bis 2020 gesetzten Klimaziele nicht einzuhalten. F&uuml;r Kritik sorgt zudem, dass die gro&szlig;e Koalition noch keinen Zeitplan f&uuml;r den Ausstieg aus der Kohleverstromung vorgelegt hat.<br>\n&ldquo;Die Bundesregierung hat die Hausaufgaben nicht gemacht und daf&uuml;r nun die denkbar schlechteste Note bekommen&rdquo;, sagte die Expertin des Bundes f&uuml;r Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) f&uuml;r internationale Klimapolitik, Ann-Kathrin Schneider. Das Hinausz&ouml;gern der Abschaltung von Kohlekraftwerken ver&auml;rgere die Klimaaktivisten in Katowice immer mehr. Deutschland stehe in der Schmuddelecke. Um die Klimakrise zu bew&auml;ltigen, m&uuml;sse Deutschland &ldquo;schnell die dreckigsten und &auml;ltesten Kohlekraftwerke abschalten und bis 2030 aus der Kohleverstromung aussteigen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2018-12\/klimakonferenz-klimaschutz-katowice-fossil-des-tages-negativpreis-deutschland\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das ist an Peinlichkeit kaum noch zu &uuml;berbieten und entlarvt die angebliche &bdquo;Klima-Kanzlerin&ldquo; Merkel: In ihrer &bdquo;marktkonformen Demokratie&ldquo; macht sie Politik f&uuml;r die gro&szlig;en Konzerne, die kein Interesse an der Erf&uuml;llung von Klimazielen haben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Mehrheit der Autohersteller scheitert an CO2-Grenzwerten<\/strong><br>\nAb 2021 d&uuml;rfen Neuwagen in der EU nur noch 95 Gramm CO2 pro Kilometer aussto&szlig;en. Viele Hersteller werden das Ziel laut einer Studie verfehlen. Auch den deutschen Konzernen drohen damit harte Geldstrafen.<br>\nDie Zeit wird knapp: In drei Jahren treten europaweit die neuen CO2-Grenzwerte in Kraft. Viele Hersteller, darunter auch die deutschen Autobauer BMW, Daimler und VW werden die Zielwerte von durchschnittlich 95 Gramm pro verkauftem Auto und Kilometer voraussichtlich aber nicht erreichen und hohe Strafen zahlen m&uuml;ssen.<br>\nDas zeigt eine umfangreiche Studie der Unternehmensberatung PA Consulting, die dem SPIEGEL vorliegt. PA Consulting untersucht die Fortschritte der Hersteller bei den CO2-Werten regelm&auml;&szlig;ig seit 2015.<br>\nLaut der Studie werden acht der 13 untersuchten Hersteller die CO2-Ziele verfehlen. VW etwa muss bis 2021 einen CO2-Aussto&szlig; von 97,7 Gramm einhalten. In der Prognose liegt der Hersteller allerdings mit 101,5 Gramm knapp vier Gramm &uuml;ber dem Grenzwert. Daimler und BMW werden demnach ihre Zielwerte ebenfalls verfehlen.<br>\nDie Grenzwert&uuml;berschreitungen k&ouml;nnten f&uuml;r die Hersteller sehr teuer werden. F&uuml;r jedes Gramm CO2, das &uuml;ber dem Grenzwert liegt, m&uuml;ssen sie Strafen in H&ouml;he von 95 Euro zahlen, multipliziert mit der Anzahl der im Vorjahr in der EU zugelassenen Autos. VW droht damit eine Strafe in H&ouml;he von 1,4 Milliarden Euro. (&hellip;)<br>\nFalls es doch Strafzahlungen gibt, hoffen die Hersteller, nicht die gesamte Summe an den Staat zahlen zu m&uuml;ssen. Kommt Br&uuml;ssel den Herstellern entgegen, k&ouml;nnten Teile des Geldes stattdessen in einen Innovationsfonds flie&szlig;en. Dieser w&uuml;rde in die Entwicklung beispielsweise alternativer Antriebe investiert. Ein Gro&szlig;teil des Geldes bliebe so faktisch bei den Unternehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/auto\/aktuell\/vw-daimler-bmw-und-co-hersteller-verpassen-co2-ziele-a-1242236.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Noch einmal zur Verdeutlichung &ndash; Der CO2-Aussto&szlig; korreliert direkt mit dem Kraftstoffverbrauch. Neuwagen verbrauchen also schlicht zu viel Kraftstoff. Das ist aber auch kein Wunder, wenn man sich einmal die Neuerscheinungen anschaut: SUVs und tonnenweise Blech statt kleiner oder kompakter Wagen. Man k&ouml;nnte glauben, Deutschland sei ein Volk der Farmer, die alle in abgelegenen, schwer zug&auml;nglichen Gebieten leben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Falsche &Auml;ngste, falsche Hoffnungen<\/strong><br>\nIn Europa gef&uuml;rchtet, in Afrika sehnlich erwartet? Der Uno-Migrationspakt l&ouml;st heftige Debatten aus. Hier erkl&auml;rt der Architekt des Abkommens, wie er gemeint ist. Und was er &auml;ndert.<br>\nSPIEGEL ONLINE: Herr Lykketoft, Sie waren vor drei Jahren Pr&auml;sident der Uno-Generalversammlung und Mitinitiator der New Yorker Erkl&auml;rung f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge und Migranten, aus der nun der Uno-Migrationspakt wurde. Sind Sie stolz darauf?<br>\nLykketoft: Ja, denn wir haben jetzt einen Vertrag, eine &Uuml;bereinkunft dar&uuml;ber, dass es notwendig ist, Migration zu regulieren. Und wir halten fest: Migration gibt es und es wird sie weiterhin geben. Sie ist &uuml;brigens auch wichtig daf&uuml;r, den europ&auml;ischen Arbeitsmarkt mit qualifiziertem Personal zu versorgen, von au&szlig;erhalb der EU.<br>\nSPIEGEL ONLINE: Die Kritiker, besonders aus dem rechten Parteienspektrum in Europa, sagen, Migration werde zu positiv dargestellt. Die negativen Effekte w&uuml;rden unterschlagen. Was entgegnen Sie?<br>\nLykketoft: Das sehen bestimmt viele so, denn Migration wird sehr unterschiedlich wahrgenommen. Viele Staaten sind aber auch der Auffassung, dass die Vorteile die Gefahren aufwiegen, und viele arme L&auml;nder h&auml;ngen sehr stark vom Geld ab, das Migranten schicken. Letztlich kann jedes Land selbst entscheiden, wie viel Migration es erlaubt. Unterschiedliche Auffassungen sollten aber nicht zur Ablehnung des Paktes f&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/mogens-lykketoft-ueber-uno-migrationspakt-falsche-aengste-falsche-hoffnungen-a-1241942.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> &ldquo;[D]er Architekt des Abkommens&rdquo; best&auml;tigt die v&ouml;llig Weltfremdheit oder Interessengeleitetheit (oder beides) seiner Agenda. &ldquo;Migration [&hellip;] ist [&hellip;] wichtig daf&uuml;r, den europ&auml;ischen Arbeitsmarkt mit qualifiziertem Personal zu versorgen, von au&szlig;erhalb der EU.&rdquo; &ndash; Die Frage kann Lykketoft sicher gerne mal mit den (offiziell) 20 Millionen Arbeitslosen in der EU diskutieren, z. B. den 30 Prozent arbeitslosen jugendlichen Italienern, oder den vielen zig Millionen, die unter Niedrigl&ouml;hnen leiden. Anscheinend sind die s&auml;mtlich unqualifiziert, und haben sie noch so gute Ausbildungen und noch so viele Diplome. In der Realit&auml;t fehlen doch nicht Arbeitskr&auml;fte, sondern viele Millionen Arbeitspl&auml;tze Aber die erkl&auml;rte Absicht ist klar: &ldquo;den europ&auml;ischen Arbeitsmarkt mit qualifiziertem Personal zu versorgen&rdquo; &ndash; mit Personal, das zu billigsten L&ouml;hnen arbeitet, nicht aufmuckt und die Arbeitslosigkeit noch versch&auml;rfen hilft; ein Unternehmereldorado schlechthin. &ldquo;[V]iele arme L&auml;nder h&auml;ngen sehr stark vom Geld ab, das Migranten schicken&rdquo; &ndash; das ist aber keine Win-Win-Win-, sondern eine Win-Lose-Lose-Situation (die einzigen kurzfristigen Gewinner sind die Arbeitgeber), aber Lykketoft spricht nicht einmal die &ndash; anscheinend undenkbare &ndash; Idee an, da&szlig; Menschen, ohne migrieren zu m&uuml;ssen, in ihrem eigenen Land gen&uuml;gend Geld verdienen k&ouml;nnten. Da&szlig; der SPIEGEL weder die unhaltbare Behauptung eines Arbeitskr&auml;ftemangels in Europa noch den Sinn von Migration aus wirtschaftlicher Not in Frage stellt, ist bei einem neoliberalen Magazin allerdings nicht zu erwarten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Finanzaufsicht warnt vor Deregulierung<\/strong><br>\nZehn Jahre nach Beginn der Finanzkrise hat die deutsche Finanzaufsichtsbeh&ouml;rde BaFin vor einer Aufweichung der seither eingef&uuml;hrten strengeren Regeln f&uuml;r Banken und Finanzm&auml;rkte gewarnt. Wachsamkeit und falls erforderlich &ldquo;Rigidit&auml;t in der praktischen Anwendung&rdquo; sei n&ouml;tig, sagte BaFin-Chef Felix Hufeld auf einer Bankenkonferenz. &ldquo;Was wir nicht brauchen, ist ein erneuter R&uuml;ckfall in Deregulierung und Aufsicht der leichten Hand.&rdquo;<br>\nIn den USA wird derzeit eine Aufweichung der Auflagen f&uuml;r Banken diskutiert. Viele Geldinstitute in Deutschland und Europa sorgen sich deshalb, dass sie gegen&uuml;ber der Konkurrenz von jenseits des Atlantiks zur&uuml;ckfallen, wenn Regulierung und Aufsicht nicht auch hierzulande wieder abgebaut werden. (&hellip;)<br>\nDas Gros der Nachkrisenma&szlig;nahmen m&ouml;ge zwar abgeschlossen sein. &ldquo;Die Regulierung ist es nie.&rdquo; Es gebe zwar &ldquo;eine Menge berechtigte Fragen, um die man sich k&uuml;mmern muss&rdquo;, sagte der BaFin-Chef. Doch d&uuml;rfe man nicht wieder in eine Welle der Deregulierung geraten.<br>\nWer dies wolle, &ldquo;macht die n&auml;chste Krise zwar besonders gut planbar, allerdings in einer Weise, die uns nicht lieb sein kann&rdquo;, warnte Hufeld, der seit 2015 an der Spitze der deutschen Finanzaufsicht steht. &ldquo;Die lie&szlig;e dann n&auml;mlich nicht lange auf sich warten.&rdquo;<br>\nFinanz-Staatssekret&auml;r J&ouml;rg Kukies wiederum wertete die verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ige Ruhe an den Finanzm&auml;rkten als Vertrauensbeweis. &ldquo;Die M&auml;rkte nehmen uns ab, dass wir die Risiken gut im Griff haben.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/bafin-warnt-10-jahre-nach-beginn-der-finanzkrise-vor-deregulierung-a-1238077.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Worte des ehemaligen Goldman Sachs-Mitarbeiters Kukies k&ouml;nnten auch &ndash; freundlich formuliert &ndash; als ein Zeichen von Naivit&auml;t interpretiert werden. Oder sollte besser eine boshafte, an potentiellen Gewinnen aus Finanzspekulationen resultierende Absicht angenommen werden?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Rechnungshof fordert Zugang zu vertraulichen Dokumenten von der EZB<\/strong><br>\nDer Bundesrechnungshof wirft der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) eine &bdquo;Verk&uuml;rzung von Pr&uuml;fungsrechten im Bereich der Bankenaufsicht&ldquo; vor. Das geht aus einem Bericht der Beh&ouml;rde an den Haushaltsausschuss des Bundestags hervor. Sie sieht eine &bdquo;Pr&uuml;fungsl&uuml;cke&ldquo;, weil 2014 die EZB einen wichtigen Teil der Bankenaufsicht von den nationalen Beh&ouml;rden &uuml;bernommen hat.<br>\nDort ist der Europ&auml;ische Rechnungshof f&uuml;r die Kontrolle zust&auml;ndig. Diese Kontrolle umfasst nach Meinung der deutschen Rechnungspr&uuml;fer aber nicht die &bdquo;Wirtschaftlichkeit und Ordnungsm&auml;&szlig;igkeit der Bankenaufsicht&ldquo;. Der Bundesrechnungshof sieht sich daher nach wie vor in der Pflicht. Er beklagt aber, ihm werde die &bdquo;Einsichtnahme&ldquo; in &bdquo;als vertraulich eingestufte Dokumente&ldquo; verwehrt. Das Bundesfinanzministerium habe sich bem&uuml;ht, zu dem Problem eine L&ouml;sung zu finden, aber bisher ohne Erfolg.<br>\nVictor Perli, Linken-Abgeordneter im Haushaltsausschuss des Bundestags, kritisiert: &bdquo;Die Bankenaufsicht durch die EZB ist heikel, da es zu Interessenkonflikten zwischen Geldpolitik und Aufsichtsmandat kommen kann. Deswegen ist es umso wichtiger, dass der europ&auml;ische und die nationalen Rechnungsh&ouml;fe die Aufsichtst&auml;tigkeit genau pr&uuml;fen k&ouml;nnen.&ldquo; (&hellip;)<br>\nPolitiker brauchen seiner Meinung nach eine zweite, unabh&auml;ngige Meinung, wenn es um die Bewertung der EZB-Politik geht. Er fordert die Bundesregierung auf, sicherzustellen, dass die Pr&uuml;fer alle wichtigen Unterlagen bekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/geldpolitik\/streit-zwischen-bundesrechnungshof-und-ezb-rechnungshof-fordert-zugang-zu-vertraulichen-dokumenten-von-der-ezb\/23733506.html?ticket=ST-546632-tGiPqykfuZ9YSMBog5e7-ap1\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Bei diesem Investor hat Bayer allen Grund sich Sorgen zu machen<\/strong><br>\nDer ber&uuml;chtigte New Yorker Hedgefonds Elliott soll bei Bayer eingestiegen sein. F&uuml;r den Konzern ist das ein ernster Grund zur Sorge. An der Durchsetzungskraft des streitbaren Anlegers sind nicht nur Top-Manager gescheitert. Und dessen Ziele d&uuml;rften klar sein. (&hellip;)<br>\nElliott gilt als gef&uuml;rchteter Investor, der da einsteigt, wo Unternehmen im Umbruch stecken und er Einfluss geltend machen kann. Auch und gerade in Deutschland ist Elliot aktiv. Beim Energiekonzern Uniper mischt der Fonds als Anteilseigner mit. Auch der Industriedienstleister Bilfinger z&auml;hlte zu seinen Zielen. Beim Kampf um den Pharmakonzern Stada hatten die Finanzinvestoren Bain und Cinven sich eine vergleichsweise g&uuml;nstige &Uuml;bernahme vorgestellt. Singer blockierte und setzte vor drei Wochen mit knapp 82 Euro je Aktie ein Viertel mehr durch.<br>\nIm Zweifel begn&uuml;gt sich der streitbare Investor nicht mit Unternehmen, sondern nimmt auch Staaten aufs Korn &ndash; vorzugsweise solche, die kurz vor einer Pleite stehen. So verklagte Elliott den Kongo, Peru und Argentinien auf R&uuml;ckzahlung von Staatsanleihen zum vollen Nennwert, obwohl der Fonds sie zuvor zu Schleuderpreisen gekauft hatte. Besonders schlimm traf die Taktik Argeninien.<br>\nElliott hatte 2002 Staatsanleihen des kurz vor der Zahlungsunf&auml;higkeit des Landes f&uuml;r 49 Millionen Dollar erworben. In jahrelangen Prozessen erstritten Singers Leute einen Milliardengewinn &ndash; und trugen nach Ansicht von Finanzfachleuten ma&szlig;geblich dazu bei, dass Argentinien 2014 wieder vor dem Bankrott stand.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article185194474\/Hedgefonds-Elliott-Bei-diesem-Investor-hat-Bayer-allen-Grund-sich-Sorgen-zu-machen.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.C.:<\/strong> Solche Investoren sind schon keine Heuschrecken mehr sondern Hy&auml;nen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Schon wieder Geheimnisse<\/strong><br>\nDas Freihandelsabkommen CETA ist keineswegs zufriedenstellend gel&ouml;st. Gerade geht es um Kernfragen &ndash; unter Ausschluss der &Ouml;ffentlichkeit.<br>\nNeuer &Auml;rger um CETA: Die EU-Kommission in Br&uuml;ssel weigert sich, Sitzungs-Protokolle zum umstrittenen europ&auml;isch-kanadischen Freihandelsabkommen offenzulegen. Bei den Ge-spr&auml;chen, die seit der vorl&auml;ufigen Inkraftsetzung von CETA im September 2017 statt fanden, ging es um brisante Themen wie Glyphosat oder Gentechnik. Selbst das Europaparlament erhielt keinen Einblick. Dagegen regt sich Widerstand.<br>\nDas Umweltinstitut M&uuml;nchen hat Klage beim EU-Gericht in Luxemburg eingereicht, um Zugang zu den Dokumenten zu bekommen. &bdquo;Die EU-Kommission muss f&uuml;r ihre politischen Positionen in der &Ouml;ffentlichkeit geradestehen. Die Verlagerung in geheime Aussch&uuml;sse verhindert eine &ouml;ffentliche Debatte und schadet der Demokratie&ldquo;, begr&uuml;ndet Karl B&auml;r, Referent beim Umweltinstitut.<br>\nNach Angaben der EU-Kommission haben im Rahmen von CETA bereits 20 bilaterale Expertenrunden getagt. Dabei gab es auch Streit &ndash; etwa im Agrarkomitee, das am 19. September in Br&uuml;ssel zusammentrat. Die Kanadier beschwerten sich &uuml;ber die Fleischquote der Europ&auml;er, die EU sorgt sich um freien Marktzugang f&uuml;r Milchproteine. Doch l&auml;ngst nicht alle Details wurden offengelegt, klagt das Umweltinstitut.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Freihandel-zwischen-EU-und-Kanada\/!5553877\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die vollkommen undemokratische Vorgehensweise bei den angeblichen Freihandelsabkommen geht also unvermindert weiter. Das sind also die vielbeschworenen demokratischen Werte der EU, in der Unternehmensvertreter fast alles und die (Vertreter der) B&uuml;rger fast nichts zu sagen haben. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>CDU und Dieselfahrverbote: Der Angriff auf die Umwelthilfe<\/strong><br>\nIn Europa gef&uuml;rchtet, in Afrika sehnlich erwartet? Der Uno-Migrationspakt l&ouml;st heftige Debatten<br>\nCDU und Dieselfahrverbote: Der Angriff auf die Umwelthilfe<br>\nIn immer mehr deutschen Gro&szlig;st&auml;dten drohen Dieselfahrverbote, auch dank jahrelanger Vers&auml;umnisse der Politik. Doch statt die Autohersteller in die Pflicht zu nehmen, schieben Regierungspolitiker den Schwarzen Peter nun der Deutschen Umwelthilfe zu, die die Fahrverbote durch Klagen auf Einhaltung der Grenzwerte erzwungen hat. In der CDU will man dem Umweltverband nun die finanzielle Grundlage entziehen lassen. Angesto&szlig;en durch Politiker mit besten Verbindungen zur Automobilindustrie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/mediathek.daserste.de\/Monitor\/CDU-und-Dieselfahrverbote-Der-Angriff-a\/Video?bcastId=438224&amp;documentId=58393270%20\">Das Erste Mediathek<\/a>\n<p><strong>Dazu: CDU will Umwelthilfe Mittel streichen<\/strong><br>\nDie CDU nimmt die Deutsche Umwelthilfe ins Visier und stellt auf dem Parteitag die Gemeinn&uuml;tzigkeit der Organisation in Frage. Diese hatte in vielen St&auml;dten Fahrverbote f&uuml;r Dieselautos erstritten.<br>\nDie CDU will sich daf&uuml;r einsetzen, dass die vielerorts mit Klagen auf Dieselfahrverbote erfolgreiche Deutsche Umwelthilfe (DUH) keine Mittel mehr aus dem Bundeshaushalt erh&auml;lt. Die CDU in der Bundesregierung und die Unions-Fraktion sollten &bdquo;darauf hinwirken, dass bereits etatisierte Mittel, die noch nicht verbindlich zugesagt wurden, mit einem Sperrvermerk versehen werden und in k&uuml;nftigen Haushalten keine Mittel mehr f&uuml;r die DUH etatisiert werden&ldquo;, hei&szlig;t es im Beschluss des Parteitages vom Samstag. Die CDU fordert zudem eine Pr&uuml;fung, ob die DUH &bdquo;noch die Kriterien f&uuml;r die Gemeinn&uuml;tzigkeit erf&uuml;llt&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/diesel-affaere\/cdu-will-umwelthilfe-mittel-aus-bundeshaushalt-streichen-15931868.html%20\">Frankfurter Allgemeine<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Die Finanzbeh&ouml;rde des entsprechenden Landes ist f&uuml;r die objektive Beurteilung einer Organisation zur Gemeinn&uuml;tzigkeit verantwortlich. Der CDU-Antrag kommt aus einen Kreisverband mit sehr vielen Unternehmen der Automobilindustrie und die CDU diese Kreisverbandes h&auml;lt sich &uuml;ber m&ouml;gliche Spenden bedeckt &ndash; welches leider legal m&ouml;glich ist.<\/em><\/p>\n<p><em>Auch will die CDU der Umwelthilfe das Verbandsklagerecht nehmen und den DUH finanziell austrocknen, damit gesetzm&auml;&szlig;ige Klagen und Aktion in Sachen Dieselbetr&uuml;gereien in Zukunft ausgeschlossen werden.<\/em><\/p>\n<p><em>Was ist dieses f&uuml;r eine CDU im &bdquo;Aufbruch&ldquo;, die demokratische Rechte einschr&auml;nkt und sich wie eine Winkeladvokat benimmt?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Rechnungshof: So schlimm steht es wirklich um die Deutsche Bahn<\/strong><br>\nVersp&auml;tete Z&uuml;ge, Engp&auml;sse auf gro&szlig;en Bahnh&ouml;fen, marode Br&uuml;cken &ndash; die Bahn hat erhebliche Probleme. Der Bundesrechnungshof f&uuml;hrt dies auch auf &bdquo;schwerwiegende M&auml;ngel&ldquo; im Finanzierungssystem zur&uuml;ck. Beim Erhalt der Infrastruktur laufe vieles falsch, der Investitionsstau nehme zu, die Deutsche Bahn fahre &bdquo;auf Verschlei&szlig;&ldquo;, hei&szlig;t es in einem Pr&uuml;fbericht der Finanzkontrolle. &bdquo;Es besteht die Gefahr, dass sich der Zustand der Bahninfrastruktur weiter verschlechtert und das trotz steigender Bundesmittel&ldquo;, sagte Rechnungshof-Pr&auml;sident Kay Scheller am Donnerstag in Berlin. Ein Sprecher der Bahn wies die Kritik zur&uuml;ck.<br>\nScheller sagte, der Bund gebe der Bahn jedes Jahr Milliarden zum Bau neuer Schienen, Br&uuml;cken, Stellwerke, Oberleitungen oder Br&uuml;cken. Das Verkehrsministerium aber wisse gar nicht genau, wie die Bahn und ihre Tochtergesellschaften die Milliardenzusch&uuml;sse einsetzten. Es fehlten eine wirksame Kontrolle und klare Priorit&auml;ten. (&hellip;)<br>\nDie Bahn m&uuml;sse ihren Kunden eine &bdquo;verl&auml;ssliche Mobilit&auml;t&ldquo; gew&auml;hrleisten, sagte Scheller. Im bisherigen Finanzierungssystem aber gebe es &bdquo;zentrale Schwachstellen&ldquo;. Es sei intransparent, nicht aussagekr&auml;ftig und setze Fehlanreize. Der Bund m&uuml;sse sicherstellen, dass seine Milliardenzusch&uuml;sse auch wirkten. Noch sei es nicht zu sp&auml;t f&uuml;r grundlegende Reformen, sagte Scheller. Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) aber agiere bei den Verhandlungen mit der Bahn &bdquo;ambitionslos&ldquo;, dies sei riskant. (&hellip;)<br>\nAu&szlig;erdem gebe es Fehlanreize bei der Finanzierung. So m&uuml;sse die Bahn AG Instandhaltungen aus Eigenmitteln finanzieren &mdash; also etwa Reparaturen. Falls aber etwa Br&uuml;cken oder Gleise komplett neu gebaut werden m&uuml;ssen, finanziere der Bund diese Ersatzinvestitionen. Diese Trennung schaffe f&uuml;r die Bahn den Fehlanreiz, &bdquo;auf Verschlei&szlig;&ldquo; zu fahren, also die Instandhaltung zu vernachl&auml;ssigen und stattdessen einen vorzeitigen Ersatz mit Bundesmitteln zu finanzieren. Der Rechnungshof empfiehlt, dass Bahn und Bund sich die Ausgaben k&uuml;nftig teilen, sowohl f&uuml;r Instandhaltung als auch f&uuml;r Ersatzinvestitionen. Der Rechnungshof bem&auml;ngelt au&szlig;erdem, das es keine wirksamen Sanktionen gebe, wenn die Bahn Ziele verfehle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/rechnungshof-so-schlimm-steht-es-wirklich-um-die-deutsche-bahn-2018-12%20\">Business Insider<\/a>\n<p><strong>Dazu: Bahn sollte das Kerngesch&auml;ft wieder in Ordnung bringen, statt Preise zu erh&ouml;hen<\/strong><br>\n&bdquo;Es ist schon frech, wenn die Bahn in Anbetracht der massiven Versp&auml;tungen und zahlreichen ausgefallenen Z&uuml;ge in diesem Jahr erneut die Preise im Bahnverkehr erh&ouml;ht. Wer trotz der wiederholten Ank&uuml;ndigungen seine selbst gesteckten und ohnehin nicht allzu ambitionierten Ziele f&uuml;r die Qualit&auml;t immer wieder um L&auml;ngen verfehlt, kann den Fahrg&auml;sten nicht noch einmal zus&auml;tzlich in die Tasche greifen, sondern muss erst einmal das Kerngesch&auml;ft wieder in Ordnung bringen&ldquo;, erkl&auml;rt Sabine Leidig, bahnpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE  zur Ank&uuml;ndigung von Preiserh&ouml;hungen der DB AG. Leidig weiter:<br>\n&bdquo;Zudem sind die Bahntickets abgesehen von den gelegentlich erh&auml;ltlichen Schn&auml;ppchenangeboten ohnehin deutlich zu teuer. Hinzu kommt ein Tarifsystem, das mit jeder Ver&auml;nderung nochmals komplexer und kundenfeindlicher wird &ndash; beispielsweise mit der Einf&uuml;hrung des &acute;Super-Sparpreises` seit August. Das schreckt Fahrg&auml;ste ab und sch&uuml;rt den Frust auf die Bahn. Stattdessen w&uuml;nscht sich die gro&szlig;e Mehrheit ein &uuml;bersichtliches Preissystem auf einem vern&uuml;nftigen Preisniveau.<br>\nUm den dringend notwendigen Umstieg von immer mehr Menschen auf die Bahn zu erm&ouml;glichen, muss die Bahn g&uuml;nstiger und zuverl&auml;ssiger werden und ein einfaches und nachvollziehbares Tarifsystem schaffen. Hier muss Bahnchef Lutz endlich liefern statt nur anzuk&uuml;ndigen und best&auml;ndig die Preise zu erh&ouml;hen. Und der Bund muss die umweltsch&auml;dlichen Subventionen f&uuml;r Stra&szlig;en- und Flugverkehr zugunsten der Bahn abbauen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/bahn-sollte-das-kerngeschaeft-wieder-in-ordnung-bringen-statt-preise-zu-erhoehen\/\">Die Linke. im Bundestag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Amri: Die Zahl der V-Leute erreicht &ldquo;NSU-Niveau&rdquo;<\/strong><br>\nW&auml;hrend bereits der zweite Jahrestag des Terroranschlages auf den Weihnachtsmarkt in Berlin bevorsteht, scheint die Aufkl&auml;rung der Tat in weite Ferne zu r&uuml;cken.<br>\nAm 19. Dezember 2016 starben auf dem Breitscheidplatz zw&ouml;lf Menschen, viele wurden verletzt, viele erlebten das Ereignis mit und sind traumatisiert. Der 23-j&auml;hrige Tunesier Anis Amri soll den Lastwagen in die Menschenmenge gesteuert haben. Angeblich ein islamistischer Alleint&auml;ter, den die Beh&ouml;rden zwar kannten, der aber falsch eingesch&auml;tzt worden sei &ndash; so die offizielle Lesart.<br>\nDem steht ein anderer Befund entgegen: Von Monat zu Monat steigt die Zahl der Informanten und V-M&auml;nner mehrerer Sicherheitsbeh&ouml;rden im Umfeld Amris. Vor wenigen Tagen hat der Leiter des Landeskriminalamtes (LKA) Berlin in nicht-&ouml;ffentlicher Sitzung des Untersuchungsausschusses die Existenz von gleich drei solcher V-Personen einger&auml;umt. (&hellip;)<br>\nDamit ist die Zahl unterscheidbarer Quellen im m&ouml;glichen Umfeld Amris auf mindestens zehn angestiegen. Drei vom LKA Berlin, zwei vom Landesamt f&uuml;r Verfassungsschutz (LfV) Berlin, darunter der V-Mann Emanuel P., der im September 2015 wieder abgeschaltet wurde. Zu diesem Zeitpunkt war Amri aber bereits in Berlin aufgetaucht.<br>\nIn der Hauptstadt hatte au&szlig;erdem das Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz (BfV) in der Fussilet-Moschee eine Quelle platziert, was das Amt lange verheimlichen wollte, letztlich erfolglos. Nach Informationen der ZDF-Sendung Frontal 21 soll auch das Bundeskriminalamt (BKA) eine Quelle in der Islamistenszene Amris gehabt haben<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Amri-Die-Zahl-der-V-Leute-erreicht-NSU-Niveau-4239950.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>BND und Verfassungsschutz finden nicht genug Mitarbeiter<\/strong><br>\n&ldquo;Im Verborgenen Gutes tun&rdquo;, mit diesem Slogan wirbt der Verfassungsschutz um Nachwuchs. Doch offensichtlich wollen nicht genug Bundesb&uuml;rger Dienst im Verborgenen leisten. Beim Bundesnachrichtendienst waren Ende August 970 Planstellen unbesetzt, beim Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz gibt es aktuell mehr als 1.000 offene Stellen. Das geht aus internen Unterlagen des Bundesrechnungshofes hervor, aus denen Der Spiegel zitiert.<br>\nDemnach fehlt es den Diensten vor allem an Interessierten mit Fremdsprachenkenntnissen und Bewerberinnen aus den sogenannten Mint-F&auml;chern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. BND und Verfassungsschutz suchen aber auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Realschulabschluss f&uuml;r den mittleren nicht technischen Dienst, somit ganz normale &Uuml;berwacher und Agenten. (&hellip;)<br>\nBeim BND ist das gr&ouml;&szlig;te Problem, dass nicht genug Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom alten Standort Pullach in den neuen nach Berlin umziehen wollten.<br>\nDer Verfassungsschutz soll noch dazu in den kommenden Jahren erheblich wachsen. Der vor Kurzem entlassene Chef Hans-Georg Maa&szlig;en hatte eine Verdopplung seiner Beh&ouml;rde geplant. Das bedeutet, dass bis 2022 weitere 2.900 Stellen beim BfV geschaffen werden.<br>\nDas BfV wirbt schon l&auml;nger in Anzeigen um Bewerberinnen und Bewerber. Nun soll die Beh&ouml;rde einen f&uuml;r sie neuen Weg versuchen. Laut Spiegel sollen externe Headhunter dabei helfen, geeignete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2018-12\/bnd-verfassungsschutz-bewerber-offene-stellen\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ist insbesondere ein Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz tats&auml;chlich notwendig? Seine Arbeitsweise in den F&auml;llen &bdquo;Amri&ldquo; und &bdquo;NSU&ldquo; lassen jedenfalls starke Zweifel aufkommen.<\/em><\/p>\n<p><em>Und warum sollen &bdquo;externe Headhunter&ldquo; bei der Besetzung von Stellen erfolgreicher sein? Muss diese Privatisierung von Aufgaben sein? Das k&ouml;nnte so enden wie im Bundesverteidigungsministerium. Bitte lesen Sie dazu erneut &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46734\">Das System McLeyen bei der Bundeswehr &ndash; andere Minister sind schon f&uuml;r viel weniger vom Hof gejagt worden<\/a>&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Tausende demonstrieren gegen Polizeigesetz<\/strong><br>\nMehrere Tausend Menschen haben in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen gegen geplante Versch&auml;rfungen der jeweiligen Landespolizeigesetze demonstriert. In D&uuml;sseldorf gingen nach Polizeiangaben und knapp 3000 Menschen auf die Stra&szlig;e, in Hannover nach Angaben der Polizei 1800, nach denen der Veranstalter 6000.<br>\nMit den Gesetzesversch&auml;rfungen wollen die beiden Landesregierungen der Polizei mehr Befugnisse zur Terrorabwehr und gegen die Alltagskriminalit&auml;t geben. In Niedersachsen etwa ist eine bis zu 74-t&auml;gige Pr&auml;ventionshaft f&uuml;r Gef&auml;hrder und der Einsatz von Schadsoftware zum Aussp&auml;hen von Verd&auml;chtigen vorgesehen. (&hellip;)<br>\nThilo Weichert, ehemaliger Datenschutzbeauftragter von Schleswig-Holstein, sagte auf einer Kundgebung in Hannover: &ldquo;Wir haben sehr viel gegen die totale Durchleuchtung des gesamten Lebens der Bev&ouml;lkerung.&rdquo; Die derzeitigen Instrumente der Polizei seien v&ouml;llig ausreichend. In Nordrhein-Westfalen ist die Verabschiedung der Gesetze im Landtag bereits f&uuml;r kommenden Mittwoch vorgesehen, Niedersachsen ist noch nicht so weit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Tausende-demonstrieren-gegen-Polizeigesetz-article20762389.html%20\">n-tv<\/a>\n<p><strong>Dazu: Demos gegen mehr Befugnisse f&uuml;r Polizei<\/strong><br>\nBayern hat schon ein neues Polizeigesetz, in NRW und Niedersachsen soll es kommen &ndash; und &uuml;berall gibt es Protest. In D&uuml;sseldorf und Hannover gingen Tausende auf die Stra&szlig;e. Ihre Sorge: Einschr&auml;nkung der B&uuml;rgerrechte. (&hellip;)<br>\nEine Sprecherin vom B&uuml;ndnis &ldquo;#NoNPOG&rdquo; in Hannover sagte, das geplante Gesetz w&auml;re ein weiterer Schritt auf dem Weg in einen autorit&auml;ren Polizeistaat, der die B&uuml;rgerrechte einschr&auml;nke. Dort hatte ein B&uuml;ndnis aus rund 150 Partnern zu den Protesten aufgerufen, darunter Gewerkschaften, Umweltgruppen, antifaschistische Initiativen, Parteien wie die Linke und die Gr&uuml;nen und deren Jugendorganisationen.<br>\nIn Niedersachsen geh&ouml;rt die Erneuerung des Polizeigesetzes zu den zentralen Vorhaben der rot-schwarzen Regierungskoalition. SPD und CDU hatten in ihrem Koalitionsvertrag angek&uuml;ndigt, das Gesetz bis zum Ende des Jahres zu verabschieden. (&hellip;)<br>\nIn Nordrhein-Westfalen wollen CDU und FDP mit ihrer Regierungsmehrheit den inzwischen mehrfach ver&auml;nderten Gesetzentwurf schon in der kommenden Woche durch den Landtag bringen. Bei der Kundgebung in D&uuml;sseldorf warnten Sprecher des veranstaltenden &ldquo;Komitees f&uuml;r Grundrechte und Demokratie&rdquo; vor einer k&uuml;nftigen &ldquo;Kriminalisierung von Protesten&rdquo;. Die Demonstranten warfen der NRW-Landesregierung vor, mit den vorgelegten &Auml;nderungen am geplanten Gesetz nur Augenwischerei zu betreiben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/polizeigesetze-101.html\">tagesschau.de<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&bdquo;Besorgt und beunruhigt&ldquo;<\/strong><br>\nVor der Rede standen die Studierenden in langen Schlangen vor dem H&ouml;rsaal und mussten sich strengen Sicherheitschecks unterziehen. Was sie dann erlebten, war ein Bundespr&auml;sident der nicht unbedingt mitrei&szlig;end, aber mit vielen Verweisen auf die Geschichte 40 Minuten &uuml;ber das deutsch&ndash;chinesische Verh&auml;ltnis referierte. Hatte Steinmeiers Vorg&auml;nger Joachim Gauck mit dem viel zitierten &bdquo;Manche Entwicklungen betrachten wir aber durchaus auch mit Sorge&ldquo; einen Punkt gesetzt,versuchte der Bundespr&auml;sident heute &ndash; vielleicht auch von Ehrgeiz gepackt &ndash; eine Rede, die Verflechtung und Verschiedenheiten der beiden L&auml;nder gleicherma&szlig;en in den Blick nehmen sollte:<br>\n&bdquo;Wir haben in Deutschland lange erwartet, dass China uns im Westen immer &auml;hnlicher wird auf seinem Weg zu Wohlstand, Marktwirtschaft und gesellschaftlicher und internationaler &Ouml;ffnung. Dass der chinesische Pfad eines Tages auf unseren Weg einm&uuml;ndet, den wir f&uuml;r historisch so zwingend vorgezeichnet hielten: den der liberalen Demokratie. Die Erwartungen haben sich nicht erf&uuml;llt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/steinmeier-in-china-besorgt-und-beunruhigt.1783.de.html?dram:article_id=435393%20\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><strong>Dazu: &ldquo;Historische Erfahrung mit Willk&uuml;r und Unrechtsherrschaft&rdquo;<\/strong><br>\nPeking hat Kontrolle und &Uuml;berwachung des Internets massiv ausgeweitet. Bei seinem Besuch in China erinnert Bundespr&auml;sident Steinmeier &ndash; vorsichtig &ndash; an die Menschenrechte und Karl Marx als Humanisten. (&hellip;)<br>\nDass China dieses Jahr mit viel Get&ouml;se den 200. Geburtstag von Karl Marx gefeiert hatte, nahm Steinmeier zum Anlass, eine kleine Anmerkung zu dessen Vita zu erg&auml;nzen. Marx sei ein gro&szlig;er deutscher Denker gewesen. Wahr sei aber auch, dass Marx ein leidenschaftlicher Humanist gewesen sei, der beispielsweise Pressefreiheit und humane Arbeitsbedingungen gefordert habe: &ldquo;Seine Leidenschaft entstammte seinem Mitgef&uuml;hl, seinem Sinn f&uuml;r die W&uuml;rde und Freiheit der Entrechteten.&rdquo; Zum Rechtsstaatsdialog, den China und Deutschland seit vielen Jahren mehr oder weniger erfolglos pflegen, erkl&auml;rte Steinmeier, Rechtsstaatlichkeit sei letztlich eine &ldquo;eigene historische Erfahrung mit Willk&uuml;r und Unrechtsherrschaft&rdquo;.<br>\nKlarer kann sich ein Bundespr&auml;sident kaum &auml;u&szlig;ern. Steinmeier wei&szlig;, wie behutsam man vorgehen muss, will man in China Geh&ouml;r finden. Vorsichtig watete er durch das Meer chinesischer Empfindlichkeiten. Niemand wolle das &ldquo;komplexe Verh&auml;ltnis&rdquo; zwischen Deutschland und China in eine Schublade stecken, keinesfalls sollte die Beziehung schwarz oder wei&szlig; gemalt werden. Der Umgang mit dieser Komplexit&auml;t und Spannung verlange von beiden Seiten Sorgfalt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/steinmeier-china-menschenrechte-1.4243760\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Sollte ein Mann, der ma&szlig;geblich an der Agenda 2010 mitgewirkt hat, ja als &bdquo;Architekt&ldquo; dieser Politik gilt, im Ausland auf &ldquo;Menschenrechte und Karl Marx als Humanisten&rdquo; hinweisen? Wie glaubw&uuml;rdig w&auml;re er insbesondere beim Thema Menschenrechte, wenn die Agenda 2010-Politik und &ldquo;Hartz IV&rdquo;-Sanktionen hierzulande zahlreichen Menschen nicht einmal das Existenzminimum l&auml;sst?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Woher kommt die Zuversicht der Chinesen f&uuml;r ihr Land?<\/strong><br>\n&Uuml;ber 90 Prozent der Chinesen zeigen sich optimistisch bez&uuml;glich der Zukunft ihres Landes. Dies ergab eine j&uuml;ngste Umfrage der britischen Denkfabrik &bdquo;Economist Intelligence Unit&rdquo;, die in 50 L&auml;ndern weltweit durchgef&uuml;hrt wurde. Die befragten Chinesen meinen, in den kommenden zehn Jahren werde sich das Land in Richtung einer noch sch&ouml;neren Gesellschaft entwickeln.<br>\nDer Optimismus ist vor allem auf die Reform und &Ouml;ffnung seit 40 Jahren zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, die den Chinesen Wohlstand gebracht hat. Sie sind zuversichtlich, dass der Kurs weiter fortgesetzt wird<br>\nZum einen weist die chinesische Wirtschaft in den vergangenen 40 Jahren ein stabiles, schnelles Wachstum auf. Das Bruttoinlandprodukt ist von etwa 368 Milliarden Yuan im Jahr 1978 auf 80 Billionen Yuan im vergangenen Jahr gestiegen. Dies entsprach einem j&auml;hrlichen Wachstum von 9,5 Prozent. Auch die Wertsch&ouml;pfung der hochentwickelten terti&auml;ren Industrie macht nun einen Anteil von mehr als 50 Prozent am BIP aus. Zum Vergleich: Die Zahl lag fr&uuml;her nur bei weniger als 25 Prozent.<br>\nZum anderen haben die Chinesen viel von der hochqualitativen, koordinierten Entwicklung profitiert. Das verf&uuml;gbare Pro-Kopf-Einkommen ist fast um das 23-Fache gestiegen und die durchschnittlichen Konsumausgaben sind es um das 18-Fache. Seit mehr als zehn Jahren konnte die Arbeitslosenrate in den St&auml;dten und Kreisen immer bei vier Prozent gehalten werden. Hinzu kommen Faktoren wie vergr&ouml;&szlig;erte Wohnfl&auml;che und verbesserte Bildungs- und Gesundheitsbedingungen, was die Zuversicht der Chinesen f&uuml;r die Zukunft gefestigt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/3185\/2018\/11\/13\/1s285785.htm\">CRI online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Und wie ist die Entwicklung der letzten 40 Jahre im generell reichen Deutschland verlaufen? Genau umgekehrt: Die Armut nimmt zu, &ouml;ffentliche Dienstleistungen und Infrastrukturen wurden abgebaut, die Wohnungen teurer sowie die Bildungs- und Gesundheitsbedingungen verschlechtert &hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>SPD-Anzeige: Staatsanwaltschaft stellt Verfahren wegen Schulz-Parodie ein<\/strong><br>\nLKA durchsuchte Email-Fach aufgrund unhaltbarer Vorw&uuml;rfe. Betroffene fordern von SPD R&uuml;cknahme der Strafanzeige und konsequenten Schutz von Betriebsr&auml;ten<br>\nDie Staatsanwaltschaft K&ouml;ln hat die Ermittlungen wegen Urkundenf&auml;lschung gegen den Vereinsvorsitzenden der aktion .\/. arbeitsunrecht, Werner R&uuml;gemer, und den Pressesprecher Elmar Wigand eingestellt.<br>\nAls Grund f&uuml;r die Einstellung nannte die zust&auml;ndige Staatsanw&auml;ltin Kerstin Ranzinger mangelnden Tatverdacht (&sect;170 Abs 2 Strafprozessordnung). Au&szlig;erdem erkannte sie, dass f&uuml;r Urkundenf&auml;lschung zun&auml;chst mal eine Urkunde vorhanden sein muss. Das war hier offensichtlich nicht der Fall: Das Corpus Delicti war ein Satire-Brief des damaligen SPD-Vorsitzenden Martin Schulz, der Ende 2017 als pdf im Internet kursierte.<br>\nDank an &uuml;ber 1.000 Unterst&uuml;tzer*innen!<br>\nDer Verein begr&uuml;&szlig;t die Einstellung der Ermittlungen und f&uuml;hrt die erfreuliche Entwicklung auch auf &ouml;ffentlichen Druck zur&uuml;ck. Binnen kurzer Zeit hatten &uuml;ber 1.000 Unterst&uuml;tzer*innen den SPD-Vorstand aufgefordert, die Anzeige zur&uuml;ck zu ziehen &ndash; darunter zahlreiche langj&auml;hrige SPD-Mitglieder. Das ist allerdings bis heute nicht geschehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/arbeitsunrecht.de\/spd-anzeige-staatsanwaltschaft-stellt-verfahren-wegen-schulz-parodie-ein\/\">arbeitsunrecht in deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Am Mittwoch wird &uuml;ber JEFTA abgestimmt!<\/strong><br>\nAm Mittwoch wird das EU-Parlament voraussichtlich mit gro&szlig;er Mehrheit dem JEFTA-Abkommen zustimmen. Unsere Klage werden wir nach der Abstimmung auch einreichen. Unsere Klage hat  8.300 Unterst&uuml;tzer. Herzlichen Dank f&uuml;r alle Unterst&uuml;tzer\/innen! Auch lieben Dank an alle f&uuml;r die netten Zuschriften oder andere Zusendungen wie die sch&ouml;ne Weihnachtskerze.<br>\nNochmals zur&uuml;ck zu JEFTA.<br>\nDurch mehrere Organisationen liefen gro&szlig;e Emailaktionen an die EU-Parlamentarier. Die Sozialdemokraten spielen im EU-Parlament diesmal wieder eine Schl&uuml;sselrolle. W&auml;hrend die &ouml;sterreichischen Abgeordneten der sozialdemokratischen Fraktion angek&uuml;ndigt haben, JEFTA in der vorliegenden Form abzulehnen, wollen die meisten deutschen Sozialdemokrat*innen voraussichtlich zustimmen.  Deshalb wollen wir nun noch einmal unsere Argumente hervorbringen und zum letzten Protest aufrufen!<br>\nLassen Sie uns auf die deutschen Sozialdemokraten im EU-Parlament gemeinsam den Druck erh&ouml;hen!<br>\nSchreiben Sie ihnen per Mail, dass auch die deutschen SPD-Abgeordneten JEFTA in der vorliegenden Form auch ablehnen sollen. Hier sind die Adressen:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.change.org\/p\/b%C3%BCrgerklage-gegen-ceta\/u\/23737440?cs_tk=AXWRbC0_Z7QfAq8AEVwAyoUGU7F3dsQKABzK8g5XOQ%3D%3D&amp;utm_campaign=5693c890604c44bf93db7dc672fd9503&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=petition_update&amp;utm_term=cs\">Marianne Grimmenstein via change.org<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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