{"id":47830,"date":"2018-12-13T12:56:16","date_gmt":"2018-12-13T11:56:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47830"},"modified":"2018-12-13T15:17:18","modified_gmt":"2018-12-13T14:17:18","slug":"wenn-aus-dem-antisemitismusvorwurf-willkuer-wird","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47830","title":{"rendered":"Wenn aus dem Antisemitismusvorwurf Willk\u00fcr wird"},"content":{"rendered":"<p>Die Amadeu Antonio Stiftung <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47801\">unterstellt den NachDenkSeiten Antisemitismus<\/a>. Das ist absurd, das ist infam. Genau so absurd und infam sind dabei die Mittel, derer die beiden verantwortlichen Autoren sich bedienen. Man instrumentalisiert den schweren Vorwurf des Antisemitismus, um sich Deutungshoheit f&uuml;r bestimmte Debatten zu verschaffen. Dabei stellt sich die Frage, ob am Ende des Tages die kalkulierte und vors&auml;tzlich in Kauf genommene Relativierung des Antisemitismus durch die Amadeu Antonio Stiftung dem echten Antisemitismus nicht sogar Vorschub leistet. Denn wenn der Antisemitismusvorwurf zur Willk&uuml;r wird, nutzt dies vor allem den Antisemiten. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_9568\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-47830-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/181213_Wenn_aus_dem_Antisemitismusvorwurf_Willkuer_wird_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/181213_Wenn_aus_dem_Antisemitismusvorwurf_Willkuer_wird_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/181213_Wenn_aus_dem_Antisemitismusvorwurf_Willkuer_wird_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/181213_Wenn_aus_dem_Antisemitismusvorwurf_Willkuer_wird_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=47830-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/181213_Wenn_aus_dem_Antisemitismusvorwurf_Willkuer_wird_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"181213_Wenn_aus_dem_Antisemitismusvorwurf_Willkuer_wird_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Ich gebe zu, es fiel mir schwer, mich durch das <a href=\"https:\/\/bit.ly\/2EiGKcS\">lange Traktat<\/a>  des Psychologen <a href=\"https:\/\/www.bs-anne-frank.de\/ueber-uns\/team\/\">Tom David Uhlig<\/a> und des Politologen <a href=\"https:\/\/www.solidarische-moderne.de\/de\/article\/322.volker-c-koehnen.html\">Volker C. Koehnen<\/a> zu arbeiten. Das liegt vor allem daran, dass es den beiden Autoren im Kern ja darum geht, die These eines &bdquo;neoliberalismuskritischen Antisemitismus&ldquo; aufzustellen, den sie bei den NachDenkSeiten verorten. Dabei gehen sie jedoch &uuml;ber linguistische Fragen hinaus und begeben sich tief in das komplexe Feld der Wirtschaftswissenschaften. Das ist legitim. Ein wenig skurril ist es jedoch, wenn ein Psychologe und ein Politologe sich berufen f&uuml;hlen, Volkwirten Nachhilfe in volkswirtschaftlichen Fragen geben zu wollen und dann auch noch unsere angeblich &bdquo;verk&uuml;rzte Kapitalismus- und Neoliberalismuskritik&ldquo; zum Kern einer nicht immer einfach zu folgenden Beweiskette zu machen, an derem Ende der gro&szlig;e Antisemitismusvorwurf steht.<\/p><p>Im Kern kreiden uns die beiden Hobby-&Ouml;konomen an, dass wir angeblich keine &bdquo;strukturellen kapitalistischen Dynamiken&ldquo; kritisieren &ndash; wie &bdquo;den Verwertungszwang&ldquo;, die &bdquo;Profitlogik&ldquo; oder das &bdquo;krisenanf&auml;llige System der Lohnarbeit&ldquo;. Ich gebe zu, dass ich mit derlei Begriffen meine Probleme habe, da sie in meinen Augen Gegenstand einer sehr abstrakten, theoretischen Debatte sind, die &ndash; wenn &uuml;berhaupt &ndash; nur sehr wenig mit unserer Lebenswirklichkeit zu tun hat. Und schon bin ich die Falle getappt, denn laut Amadeu Antonio Stiftung w&auml;ren diese Bedenken &bdquo;antiintellektualistisch&ldquo; und &bdquo;arbeitsfetischistisch&ldquo;. Und da ich offenbar zu dumm bin, diese beiden Begriffe zu verstehen, wird der Vorwurf des mangelnden Intellekts sicher zutreffen. Es tut mir ja leid, dass ich f&uuml;r den Gelehrtenstreit im Elfenbeinturm nur wenig Begeisterung aufbringen kann. <\/p><p>Aber zur&uuml;ck zum Thema. Der Antisemitismusvorwurf, den Uhlig und Koehnen, ja auch an mich ganz pers&ouml;nlich richten, fu&szlig;t auf dem &bdquo;Vorwurf&ldquo;, kritisch &uuml;ber bestimmte Akteure des Finanzsystems zu schreiben, die dann mit &bdquo;Globalit&auml;t&ldquo;, &bdquo;Raffgier&ldquo;, &bdquo;Tiermetaphern&ldquo; und &bdquo;f&auml;denziehenden, fernen Eliten&ldquo; in Verbindung gebracht werden. Dies geh&ouml;re schlie&szlig;lich &bdquo;seit jeher zum Instrumentenkoffer des modernen Antisemitismus&ldquo;. Das ist schon starker Tobak. Wie soll man als Autor denn beispielsweise die nachweislich kriminellen Aktionen von Investmentbanken wie Goldman Sachs sonst beschreiben? Goldman Sachs ist nun einmal ein global agierendes Unternehmen und keine Kreissparkasse. Die Investmentbanker sind tats&auml;chlich raffgierig, ziehen im Finanzsektor die F&auml;den und sitzen leider auch vornehmlich in New York. Ich kann doch Goldman Sachs nicht deshalb nicht kritisieren, weil auch Antisemiten ihre B&ouml;sewichte in der Wall Street verorten und Juden als raffgierig darstellen. Dies hie&szlig;e in letzter Konsequenz, dass man Raffgier &uuml;berhaupt nicht mehr kritisieren darf, da dies ja ein bekanntes antisemitisches Bild sei. Verr&uuml;ckt. <\/p><p>Und wie sieht es mit den Tiermetaphern aus? War es nicht Bertolt Brecht, der den &ndash; von den Autoren kritisierten &ndash; armen Haifisch in der Moritat von Mackie Messer als Metapher zum Leben erweckte? Und war es nicht Helmut Schmidt, der die &ndash; ebenfalls von den Autoren kritisierte &ndash; <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/9377\/505877\">Metapher vom Raubtierkapitalismus<\/a> gepr&auml;gt hat? Waren Brecht und Schmidt Antisemiten? Offenbar. Das gilt &uuml;brigens auch f&uuml;r Alfred D&ouml;blin, Joseph Roth und viele andere des Antisemitismus unverd&auml;chtige Literaten, die den von der Amadeu Antonio Stiftung kritisierten Begriff &bdquo;Judaslohn&ldquo; in ihren Werken verwandten. Das Gleichnis von Judas, der Jesus f&uuml;r 30 Silberlinge verraten hat, mag zwar in der Tat von Antisemiten f&uuml;r ihre Zwecke missbraucht werden. Der Umkehrschluss, dass der Gebrauch dieses Gleichnisses auf strukturellen Antisemitismus schlie&szlig;en lie&szlig;e, ist jedoch abstrus. Sonst m&uuml;ssten sich die Gr&uuml;nen-Politiker <a href=\"https:\/\/www.gruene-aalen.de\/wahlen\/europawahl-2014\/?fbclid=IwAR0043NqPHT50BK-MGk_by0OyR059L5KcXaiwYVHJlSVdNvIShpnvoyFWtU\">Sven Giegold<\/a> , Manuel Sarrazin und <a href=\"https:\/\/reinhardbuetikofer.eu\/2013\/11\/04\/merkels-europa-politik-auf-gefahrlichem-kurs\/?fbclid=IwAR3oZGlDKlC1hzsBAfd7-u1kFBsM85a7_lztsNkbT2cy-WgLVnDiaD9u40w\">Reinhard B&uuml;tikofer<\/a>, die Linken-Politikerin <a href=\"http:\/\/dipbt.bundestag.de\/dip21\/btp\/19\/19069.pdf?fbclid=IwAR35A-9B3QbKmBscnDyPROjpDW3OHrOsjyT8rI8Erdbi8bEIELjwqN6AxBE\">Gesine L&ouml;tzsch<\/a> und viele viele andere auch als Antisemiten verunglimpfen lassen. So weit w&uuml;rde die Amadeu Antonio Stiftung sicher nicht gehen. Warum also die NachDenkSeiten?<\/p><p>Es geht um die vors&auml;tzliche Verunglimpfung kritischer Stimmen im linken Lager. Es geht um Denunziation und digitalen Rufmord, unter dem die NachDenkSeiten, ihr Herausgeber Albrecht M&uuml;ller und seit l&auml;ngerer Zeit auch ich, zu leiden haben.  So wurde ich unl&auml;ngst von einem angefragten Referat bei der Landeszentrale f&uuml;r politische Bildung Brandenburg wieder ausgeladen, da einige Landespolitiker der Linkspartei wegen des &bdquo;umstrittenen Rufs&ldquo; der NachDenkSeiten intervenierten. Das sind auch wirtschaftliche Einbu&szlig;en; schlimmer wiegt jedoch die Hilfs- und Machtlosigkeit, mit der man derlei Attacken gegen&uuml;bersteht. Aber genau dies ist ja auch die Motivation der Rufm&ouml;rder. Da kann die Kritik noch so l&auml;cherlich und unbegr&uuml;ndet sein &ndash; wenn der schwerwiegende Vorwurf des Antisemitismus erst einmal im Raum steht, ist der Ruf  erst mal &bdquo;umstritten&ldquo;. <\/p><p>Wer dem Antisemitismusvorwurf derartiger Rufm&ouml;rder entgehen will, muss sich an die ungeschriebenen Regeln halten und darf dann halt nicht mehr Akteure des Finanzsystems, Friedrich Merz oder gar mit &bdquo;st&auml;ndigen Schuldzuweisungen&ldquo; die Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik der USA und Israel kritisieren. Aber wer bestimmt eigentlich, welche Begriffe sprachpolizeilich erlaubt und welche Begriffe strukturell antisemitisch und damit verboten sind? <\/p><p>Laut Amadeu Antonio Stiftung sind es ja die &bdquo;Anspielungen&ldquo;, &bdquo;Codew&ouml;rter&ldquo; und &bdquo;g&auml;ngigen Bilder&ldquo;, die &bdquo;dort intuitiv und sofort verstanden werden, wo sie verstanden werden sollen&ldquo;. Das hei&szlig;t, man unterstellt mir, dass ich beispielsweise mit der Formulierung &bdquo;[Friedrich Merz sei] das personifizierte trojanische Pferd der Wallstreet und der transatlantischen Netzwerke &ndash; eine politische Bordsteinschwalbe, die ihre Haut stets an den Meistbietenden verkauft&ldquo; eigentlich gar keine Kritik am Einfluss der Finanzwirtschaft und ihrer gut bezahlten Lobbyisten formulieren, sondern &bdquo;zwischen den Zeilen&ldquo; mit &bdquo;Anspielungen&ldquo;, &bdquo;Codew&ouml;rtern&ldquo; und &bdquo;g&auml;ngigen Bildern&ldquo; Antisemitismus verbreiten will. Das ist grotesk, das ist skurril, das ist infam und &ndash; mit Verlaub &ndash; intellektuell nicht satisfaktionsf&auml;hig. <\/p><p>Wie m&uuml;sste linke Kritik am Kapitalismus &ndash; Kritik am Neoliberalismus ist ja offenbar per definitionem antisemitisch &ndash; eigentlich aussehen, um das sprach- und gedankenpolizeiliche Unbedenklichkeitssiegel der Amadeu Antonio Stiftung zu bekommen? Eine Passage aus dem Text, in dem den NachDenkSeiten Antisemitismus unterstellt wird, gibt da zumindest eine Andeutung &hellip;<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;War es in einigen Teilen der politischen Linken fr&uuml;her gar nicht un&uuml;blich, etwa die Arbeit an sich zu kritisieren [&hellip;], fordert heute kaum jemand mehr deren Abschaffung. Es ist dann etwa von gerechten L&ouml;hnen oder Arbeit f&uuml;r alle die Rede, wobei doch die Produktionsmittel seit langem auf einem Niveau sind, die zumindest eine radikale Arbeitszeitverk&uuml;rzung m&ouml;glich machen w&uuml;rden. Die Arbeit aber wird fetischisiert und ihre &sbquo;gerechte&lsquo; Entlohnung zum antikapitalistischen Kampf verkl&auml;rt &hellip;&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Hand auf Herz, liebe Leserinnen und Leser. W&uuml;rden Sie die NachDenkSeiten lesen, wenn wir solchen Unsinn schreiben w&uuml;rden? Wenn wir &bdquo;die Arbeit an sich&ldquo; kritisieren w&uuml;rden und &bdquo;deren Abschaffung&ldquo; fordern? Wenn wir nicht mehr gerechte L&ouml;hne und eine gerechte Verteilung, sondern stattdessen &bdquo;radikale Arbeitszeitverk&uuml;rzungen&ldquo; fordern w&uuml;rden? Wohl kaum. Und dies soll nun &bdquo;unverk&uuml;rzte Kapitalismuskritik&ldquo; sein? Dann doch lieber verk&uuml;rzt. Ernsthaft: Wenn solche unterkomplexen Phrasen die Vorgabe sind und jegliche ernsthafte Betrachtung der sozio&ouml;konomischen Schieflage latent immer Gefahr l&auml;uft, von verwirrten Jungakademikern, die von dubiosen Stiftungen durchgef&uuml;ttert werden, als Antisemitismus beschimpft zu werden, dann sollte man sich um die Debattenkultur in diesem Lande ernsthafte Gedanken machen.<\/p><p>Besonders schwer wiegt jedoch noch ein anderer Punkt. In &Auml;sops Fabel &bdquo;Der Hirtenjunge und der Wolf&ldquo; &ndash; schon wieder so eine Tiermetapher &ndash; ruft ein Hirtenjunge so lange aus Langeweile &bdquo;Wolf!&ldquo;, bis die Dorfbewohner den Warnruf nicht mehr ernst nehmen und als der Wolf wirklich kommt, glaubt niemand mehr dem Hirtenjungen und der Wolf frisst die ganze Herde. Dies ist die wohl passende Metapher f&uuml;r die st&auml;ndigen und immer absurder werdenden instrumentalisierten Antisemitismusvorw&uuml;rfe. Wenn dieser Vorwurf aus Kalk&uuml;l und Boshaftigkeit inflation&auml;r in immer groteskeren Attacken missbraucht wird, wird er irgendwann ignoriert und dies freut nat&uuml;rlich vor allem die echten Antisemiten, die dann mit ihrem sch&auml;ndlichen Treiben auf keinen Widerstand mehr sto&szlig;en. Der Missbrauch des Antisemitismusvorwurfs nutzt vor allem den Antisemiten. Und dies nehmen Akteure wie die Amadeu Antonio Stiftung billigend in Kauf, um kritische Stimmen mundtot zu machen. Sch&auml;mt Euch. <\/p><p>Titelbild: ehsomwang\/shutterstock mit Screenshots von amadeu-antonio-stiftung.de, Montage: NachDenkSeiten<br>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/5b43060fc70c4f38ba816a0e907ffc23\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Amadeu Antonio Stiftung <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47801\">unterstellt den NachDenkSeiten Antisemitismus<\/a>. Das ist absurd, das ist infam. Genau so absurd und infam sind dabei die Mittel, derer die beiden verantwortlichen Autoren sich bedienen. Man instrumentalisiert den schweren Vorwurf des Antisemitismus, um sich Deutungshoheit f&uuml;r bestimmte Debatten zu verschaffen. Dabei stellt sich die Frage, ob am Ende des<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47830\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":47831,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[88,107,123,11],"tags":[1929,293,909,1554,2299],"class_list":["post-47830","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-antisemitismus","category-audio-podcast","category-kampagnentarnworteneusprech","category-strategien-der-meinungsmache","tag-amadeu-antonio-stiftung","tag-finanzwirtschaft","tag-kapitalismus","tag-orwell-2-0","tag-sprachkritik"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/181113_shutterstock_1059504773.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/47830","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=47830"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/47830\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":47837,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/47830\/revisions\/47837"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/47831"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=47830"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=47830"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=47830"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}