{"id":47850,"date":"2018-12-14T08:36:51","date_gmt":"2018-12-14T07:36:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47850"},"modified":"2018-12-14T08:36:51","modified_gmt":"2018-12-14T07:36:51","slug":"hinweise-des-tages-3268","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47850","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47850#h01\">Armutsbericht 2018: Parit&auml;tischer korrigiert falsche Bilder der Armut und fordert neue Armutspolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47850#h02\">Pamela statt Angela: Die doppelte Moral der Bundeskanzlerin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47850#h03\">Wetterleuchten &uuml;ber Macron<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47850#h04\">&bdquo;Die Lage ist furchteinfl&ouml;&szlig;end&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47850#h05\">&Ouml;PP-Autobahnen: Privatisierungsbremse wird zum Einfallstor f&uuml;r Investoren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47850#h06\">&ldquo;Der Ausbildungsmarkt zerf&auml;llt in parallele Welten&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47850#h07\">Gelbwesten gegen Celenus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47850#h08\">Anis Amris r&auml;tselhafter Freund<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47850#h09\">Amazon sieht zu, wie China den deutschen Onlinehandel ruiniert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47850#h10\">&Ouml;l ins Feuer: Zur Inhaftierung von Huaweis Finanzvorstand Meng Wanzhou<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47850#h11\">Ein Markt f&uuml;r die USA? McKinsey gibt Ratschl&auml;ge zur Eroberung von Afrikas Konsumg&uuml;termarkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47850#h12\">Yes, Virginia, There Is a Deep State and Bob Parry Exposed It<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47850#h13\">Das Fossil des Tages<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47850#h14\">Veranstaltungshinweis: Zwischen Anarchismus und Populismus<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Armutsbericht 2018: Parit&auml;tischer korrigiert falsche Bilder der Armut und fordert neue Armutspolitik<\/strong><br>\nEin Drittel der erwachsenen Armen in Deutschland ist erwerbst&auml;tig, jede*r vierte arme Erwachsene ist in Rente oder Pension und nur ein F&uuml;nftel ist arbeitslos, so nur einer der vielen brisanten Befunde des aktuellen Armutsberichts des Parit&auml;tischen Wohlfahrtsverbandes. Der Verband, f&uuml;r den die Parit&auml;tische Forschungsstelle mit Daten des Sozio-oekonomischen Panels (DIW) gerechnet hat, legt mit dem Bericht eine aktuelle Bestandsaufnahme der Armut in Deutschland vor. Ein Novum ist, dass der Bericht unter anderem erstmals der Frage nachgeht, wer die rund 13,7 Millionen Menschen, die in Deutschland in Armut leben, faktisch sind. Er r&auml;umt dabei mit diversen Klischees und Vorurteilen auf. So trifft offenbar auch die g&auml;ngige Formel, Bildung allein sch&uuml;tze vor Armut, nicht zu: Wie die Analyse des Parit&auml;tischen zeigt, weisen fast drei Viertel der ab 25-j&auml;hrigen Armen ein mittleres oder sogar hohes Qualifikationsniveau auf.<br>\n&bdquo;Es ist Zeit, dass popul&auml;re, aber falsche Bilder &uuml;ber Armut in Deutschland korrigiert werden. Der Bericht zeigt, dass eine Neujustierung des armutspolitischen Instrumentariums dringend n&ouml;tig ist&ldquo;, so Ulrich Schneider, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Parit&auml;tischen Gesamtverbands. Mit Blick auf den hohen Anteil Erwerbst&auml;tiger (33,2 %) und Rentnerinnen und Rentner (24,8 %) unter der Gesamtheit der erwachsenen Armen sei es fatal, dass die Politik regelm&auml;&szlig;ig auf die vergleichsweise unterdurchschnittlichen Armutsrisikoquoten dieser Bev&ouml;lkerungsgruppen verweise und das Problem der Altersarmut und der Armut trotz Arbeit herunterzuspielen versuche. &bdquo;Angesichts der vorliegenden Daten gibt es keinerlei Entschuldigung mehr f&uuml;r ein Nichtstun oder f&uuml;r Unzul&auml;nglichkeiten in der Bek&auml;mpfung von Armut im Alter und bei Erwerbst&auml;tigen&ldquo;, so Schneider. Armut trotz Arbeit sei dabei entgegen der weit verbreiteten Annahme keinesfalls haupts&auml;chlich ein Problem von Minijobs, so ein weiterer Befund. &bdquo;Minijobber machen nur etwas mehr als ein Viertel der erwerbst&auml;tigen Armen aus. Die ganz &uuml;berwiegende Mehrheit ist mehr als nur geringf&uuml;gig t&auml;tig und 41 Prozent sind sogar voll erwerbst&auml;tig. Armut geht jedoch vergleichsweise oft mit befristeter Besch&auml;ftigung und Zeit- bzw. Leiharbeit einher&ldquo;, erl&auml;utert Schneider.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.der-paritaetische.de\/presse\/armutsbericht-2018-paritaetischer-korrigiert-falsche-bilder-der-armut-und-fordert-neue-armutspolitik\/\">Der Parit&auml;tische<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Pamela statt Angela: Die doppelte Moral der Bundeskanzlerin<\/strong><br>\nIn der Fragestunde des Bundestages hat Angela Merkel DIE LINKE aufgefordert, sich von der Gewalt der Gelbwesten in Frankreich zu distanzieren: &bdquo;Im &Uuml;brigen finde ich, dass Ihre uneingeschr&auml;nkte Unterst&uuml;tzung des Protests der Gelben Westen durch den Vorstand der LINKEN skandal&ouml;s ist, weil Sie kein Wort zur Gewalt sagen, die dort auf den Stra&szlig;en angewandt wird. Und Sie sollten sich klar und deutlich von Gewalt bei Demonstrationen distanzieren.&ldquo;<br>\nPeinlich nur f&uuml;r die Bundeskanzlerin, dass DIE LINKE sich selbstverst&auml;ndlich von den Gewaltt&auml;tern, die sich unter die Gelbwesten gemischt haben, distanziert hat. So hat Sahra Wagenknecht am 29. November gegen&uuml;ber der Nachrichtenagentur dpa erkl&auml;rt: &bdquo;Dass jetzt rechte Kr&auml;fte um Marine Le Pen versuchen, den Protest zu vereinnahmen, und dass der Protest durch Gewalt unterlaufen wurde, bedauere ich. Das Anliegen der Gelben Westen ist absolut gerechtfertigt.&ldquo;<br>\nVielleicht d&auml;mmert es der Langzeit-Kanzlerin ja auch, dass sie in Deutschland &uuml;ber viele Jahre eine &auml;hnliche Politik wie Macron in Frankreich gemacht hat, mit der Folge, dass die Ungleichheit hier gr&ouml;&szlig;er ist als in anderen Industriestaaten und daher auch in Deutschland Proteste wie in Frankreich notwendig w&auml;ren.<br>\nUn&uuml;bersehbar hat Angela Merkel ein zwiesp&auml;ltiges Verh&auml;ltnis zur Gewalt. Wenn die von ihr verehrten Vereinigten Staaten von deutschem Boden aus mit Drohnen tausende Menschen ermorden, sieht sie keine Veranlassung gegen diese v&ouml;lkerrechtswidrigen Gewaltakte zu demonstrieren.<br>\nWenn Saudi-Arabien im Jemen mit R&uuml;ckendeckung der USA einen Krieg f&uuml;hrt, der schon zehntausend Menschen get&ouml;tet und nach Sch&auml;tzungen von Unicef sieben Millionen Kinder an den Rand einer Hungersnot gebracht hat, hindert sie ihr christliches Herz nicht daran, diese brutale Gewalt mit Waffenlieferungen zu unterst&uuml;tzen.<br>\nUnd dass der Protest der Gelbwesten auch ein Protest gegen die strukturelle Gewalt in unserer Gesellschaft ist, wei&szlig; die Filmschauspielerin Pamela Anderson nicht aber Angela Merkel: &ldquo;Ich hasse Gewalt. Aber was ist diese Gewalt all dieser Menschen und was sind brennende Luxusautos im Vergleich mit der strukturellen Gewalt der franz&ouml;sischen &ndash; und globalen &ndash; Eliten?&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376\/2081264905268299\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wetterleuchten &uuml;ber Macron<\/strong><br>\nSo viel steht fest: In ihrer grenzenlosen &Uuml;berheblichkeit haben der franz&ouml;sische Pr&auml;sident Emmanuel Macron und seine Regierung die Bewegung der &raquo;Gilets jaunes&laquo; vollst&auml;ndig untersch&auml;tzt. Das d&uuml;rfte damit zu tun haben, dass Macron bisherige &bdquo;Reformen&ldquo;, darunter die Abschaffung der Verm&ouml;genssteuer im Interesse der Reichen, die zus&auml;tzliche Belastung der Rentner, Verschlechterungen im Arbeitsrecht und ein Generalangriff auf die Rechte der Eisenbahner, r&uuml;cksichtslos durchsetzte &ndash; trotz massiver Proteste der Gewerkschaften, zum Beispiel im Eisenbahnbereich.<br>\nMillionen waren 2017 auf Macron und seine &bdquo;Bewegung&ldquo;, die weder rechts noch links sein wollte und angab, alles anders machen zu wollen, hereingefallen und wollten nicht wahrhaben, dass sie einen Mann an die Spitze des Staates gew&auml;hlt hatten, der in erster Linie die Interessen des Kapitals und insbesondere die des Finanzkapitals bedienen w&uuml;rde.<br>\nAls der Pr&auml;sident und sein Premierminister Edouard Philippe dann eine massive Erh&ouml;hung der &Ouml;kosteuer auf Benzin und Diesel verk&uuml;ndeten, gingen ihnen die Augen auf. &Uuml;ber Nacht wurde vielen klar, dass wieder einmal die Lohnabh&auml;ngigen und Rentner zur Kasse gebeten werden sollen. Die Entt&auml;uschungen und Frustrationen der vergangenen Jahre brachen auf und es kam zu einer regelrechten Explosion. Wobei der Protest der &bdquo;Gilets jaunes&ldquo;(Gelbwesten) sich inzwischen nicht nur gegen die angek&uuml;ndigten Preiserh&ouml;hungen von Benzin und Diesel richtet, sondern generell gegen die Politik des Pr&auml;sidenten und seiner Regierung. Zu den drei Dutzend Forderungen der Bewegung geh&ouml;ren unter anderem die Erh&ouml;hung des Mindestlohnes und der Renten und die R&uuml;cknahme der Abschaffung der Verm&ouml;genssteuer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/de\/5050\/positionen\/10103\/Wetterleuchten-%C3%BCber-Macron.htm\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Die Lage ist furchteinfl&ouml;&szlig;end&ldquo;<\/strong><br>\nAnhaltende Proteste quer durch Frankreich, ein gro&szlig;er Auftritt von Matteo Salvini in Rom und die Brexit-Abstimmung in London &ndash; Anlass genug f&uuml;r viele wirklich Reiche, sich zu schrecken. [&hellip;]<br>\nGMO ist keine imposante Aktiengesellschaft wie Prudential Financial, sondern ein privates Unternehmen, gegr&uuml;ndet von Jeremy Grantham. Das Leitbild f&uuml;r die 550 Besch&auml;ftigten ist unmissverst&auml;ndlich: &raquo;Unser einziges Gesch&auml;ft ist das Managen von Investitionen mit dem Ziel, &uuml;berdurchschnittliche Ertr&auml;ge zu erzielen und unsere Kunden zu beraten.&laquo; Wie und wo die Milliarden investiert werden, erfahren nur die Geldgeber selbst. Wer als Privatperson dazu z&auml;hlen m&ouml;chte, muss mindestens f&uuml;nf Millionen Dollar einbringen, institutionelle Anleger mindestens zehn. Selbst dann wird jeder Neueinsteiger handverlesen, denn die GMO-Manager &raquo;sind stolz, global einigen der prestigetr&auml;chtigsten und anspruchsvollsten Investoren dienen zu d&uuml;rfen&laquo;.<br>\nJames Montier ist der schillerndste Investmentstar unter ihnen, sein B&uuml;ro findet sich an der London Bridge, im Building No 1. Terroranschl&auml;ge im Westen sind f&uuml;r ihn noch weit entfernt von jenen fundamentalen gesellschaftlichen Ver&auml;nderungen, die ihn inzwischen alarmieren. Ausgerechnet dieser vielfach ger&uuml;hmte Finanzstratege benennt das &ouml;konomische Modell, das so viele seiner Kunden und auch ihn reich gemacht hat, als Ursache f&uuml;r die gro&szlig;en politischen Verwerfungen der Gegenwart. In seinem sorgf&auml;ltig gesicherten Computer kann Montier ein Grundsatzpapier aufrufen, das er gemeinsam mit einem Kollegen f&uuml;r seine Anleger verfasst hat und das keinen Zweifel l&auml;sst. &raquo;Der Neoliberalismus ist ein Projekt, das man so buchstabieren sollte: D. E. S. A. S. T. E. R&laquo; lautet eine fettgedruckte &Uuml;berschrift.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2018\/12\/die-lage-ist-furchteinfloessend\/%20\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&Ouml;PP-Autobahnen: Privatisierungsbremse wird zum Einfallstor f&uuml;r Investoren<\/strong><br>\nWie sehr Asphalt Menschen ber&uuml;hren kann, zeigte sich bei den Massenprotesten in Frankreich. Da gaben sich zwei frisch Verliebte in gelben Westen das Ja-Wort, ausgerechnet auf einer Autobahn. An der Mautstelle von Tarbes-Est.<br>\nEs sind die hohen Kosten f&uuml;r das Autofahren, die Tausende Gelbwesten auf die Stra&szlig;en treiben. Dass sich die vergleichsweise romantische Szene an einer Maut-Station abspielte, d&uuml;rfte damit zusammenh&auml;ngen, dass die Autobahnen in Frankreich privatisiert sind. Und deswegen sehr teuer f&uuml;r ihre Nutzer. Denn die werden gemolken. Von den Betreibern, f&uuml;r die die Autobahnen zu einer Gelddruckmaschine wurden: mit Renditen von bis zu 20 Prozent und mit von der Regierung garantierten Preiserh&ouml;hungen. Die Mehrheit der Franzosen will deswegen ihre Autobahnen zur&uuml;ck, sie sollen wieder dem Staat geh&ouml;ren.<br>\nIn Deutschland spielt sich das Gegenteil ab. Denn geht es nach dem Bundesverkehrsministerium (BMVI), dann sollen gro&szlig;e Teile des Autobahnnetzes privatisiert werden. Diese Politik verfolgt das Ministerium trotz hartn&auml;ckiger Kritik des Bundesrechnungshofes seit Jahren. Doch wie weitreichend die Vorstellungen tats&auml;chlich sind, verdeutlicht jetzt die Antwort auf eine Anfrage der beiden Gr&uuml;nen Abgeordneten Sven-Christian Kindler und Stephan K&uuml;hn, die der Berliner Zeitung exklusiv vorliegt. [&hellip;]<br>\nIn Artikel 90 steht: &bdquo;Eine Beteiligung Privater im Rahmen von &Ouml;ffentlich-Privaten Partnerschaften ist ausgeschlossen f&uuml;r Streckennetze, die das gesamte Bundesautobahnnetz oder das gesamte Netz sonstiger Bundesfernstra&szlig;en in einem Land oder wesentliche Teile davon umfassen.&ldquo;<br>\nDie entscheidende Frage lautet nun: Was sind &bdquo;wesentliche Teile&ldquo;? F&uuml;r das Bundesverkehrsministerium sind bei knapp 30 Prozent privatisierter Autobahnen die &bdquo;verfassungsrechtlichen Vorgaben eingehalten&ldquo;. Weiter: &bdquo;Ein Versto&szlig; gegen Art. 90 Abs. 2 S. 5 GG ist nicht gegeben.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft\/oepp-autobahnen-privatisierungsbremse-wird-zum-einfallstor-fuer-investoren-31734524\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Wer hat noch Thomas Oppermann im Ohr? Er sagte: &ldquo;Eine Privatisierung ist ausgeschlossen.&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&ldquo;Der Ausbildungsmarkt zerf&auml;llt in parallele Welten&rdquo;<\/strong><br>\nWohnort, Schulabschluss und Pass spielen eine gro&szlig;e Rolle<br>\nEs klingt paradox: Auf der einen Seite gibt es immer mehr unbesetzte Ausbildungspl&auml;tze, auf der anderen Seite sind fast 80.000 Jugendliche akut auf der Suche. Und: Die Zahl der jungen Menschen ohne Schulabschluss steigt. Diese &ldquo;Unwuchten auf dem Ausbildungsmarkt&rdquo; m&uuml;ssen dringend beseitigt werden, fordert DGB-Vize Elke Hannack.<br>\nIn diesem Jahr wurden 531.414 Ausbildungsvertr&auml;ge neu abgeschlossen. Das sind 8.124 mehr als im Jahr zuvor und entspricht einem Anstieg von 1,6 Prozent. Auch das Angebot von Ausbildungspl&auml;tzen ist deutlich gestiegen. Aber: Viele Stellen bleiben unbesetzt, viele junge Menschen sind immer noch auf der Suche. Und: Die Hochrisikogruppe wird gr&ouml;&szlig;er.<br>\n&bdquo;Der Ausbildungsmarkt zerf&auml;llt in parallele Welten: W&auml;hrend die Zahl der unbesetzten Pl&auml;tze steigt, h&auml;ngen die Ausbildungschancen der Jugendlichen noch immer stark von ihrem Wohnort, ihrem Schulabschluss und ihrem Pass ab&rdquo;, kritisiert die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack. &ldquo;Wir k&ouml;nnen froh sein, dass die Zahl der Ausbildungsvertr&auml;ge leicht gestiegen ist, doch es bleiben zahlreiche Hausaufgaben zu erledigen. Rund 78.600 Jugendliche suchen noch akut einen Ausbildungsplatz &ndash; und das bei 57.600 offenen Pl&auml;tzen. Die Zahl der Jugendlichen ohne Berufsabschluss steigt weiter; von 13,9 auf 15,0 Prozent der jungen Menschen im Alter von 20 bis 29 Jahren. Das sind 1,45 Millionen Jugendliche in diesem Alter. Sie sind die Hochrisikogruppe auf dem Arbeitsmarkt und f&uuml;hlen sich von den demokratischen Kr&auml;ften oft nicht mehr gesehen und angesprochen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++7df4ddba-febb-11e8-b1e7-52540088cada\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Gelbwesten gegen Celenus<\/strong><br>\nSie fordern nichts Utopisches, die Besch&auml;ftigten der Reha-Klinik Bad Langensalza in Th&uuml;ringen. Sie fordern gerechte L&ouml;hne und faire Arbeitsbedingungen, kurzum einen Tarifvertrag, der ihnen genau das sichert. Und weil der private Klinikbetreiber Celenus mehr Geld und gute Bedingungen verweigert, rabiat und massiv gegen die Besch&auml;ftigten vorgeht, die sich f&uuml;r einen solchen Tarifvertrag einsetzen, haben die Besch&auml;ftigten aus Bad Langensalza am 11. Dezember erneut in Berlin protestiert. Unterst&uuml;tzt wurden die rund 30 Besch&auml;ftigten, die aus Th&uuml;ringen angereist kamen, von mehr als 100 streikenden Kolleginnen und Kollegen der Charit&eacute; Physiotherapie- und Pr&auml;ventionszentrum GmbH. Die Therapeut\/innen und Anmeldekr&auml;fte des Tochterunternehmens der Berliner Universit&auml;tsklinik streiken derzeit f&uuml;r eine Angleichung an den Tarifvertrag f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Dienst (TV&ouml;D). Zusammen kamen alle vor dem Novotel in Berlin-Mitte &ndash; in Gelbwesten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.verdi.de\/themen\/geld-tarif\/++co++47a1f75e-fe14-11e8-b6da-525400940f89\">ver.di<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Anis Amris r&auml;tselhafter Freund<\/strong><br>\nDer Tunesier Bilel B. galt nach dem Anschlag am Berliner Breitscheidplatz vor zwei Jahren als m&ouml;glicher Mitwisser. Doch dann wurde er im Rekordtempo abgeschoben. Warum?<br>\nEs gibt keinen Grund, anzunehmen, dass Bilel B. jemals vorhatte, in Deutschland ein gesetzestreues und integriertes Leben zu f&uuml;hren. In einer Asylanh&ouml;rung behauptete er zwar, er habe nur Gutes &uuml;ber Deutschland geh&ouml;rt und sich vor dem Chaos und der Unsicherheit in Nordafrika hierher fl&uuml;chten wollen. Aber seit seiner Einreise im Herbst 2014 unternahm Bilel B. wenig, um diese Behauptung zu untermauern &ndash; hingegen sehr viel, um sie infrage zu stellen. Mindestens 18 Identit&auml;ten erfand er im Laufe der Zeit, einige davon nutzte er, um Asyl zu beantragen und Sozialleistungen einzustreichen. Er beging Diebst&auml;hle bei H&amp;M und Karstadt und galt schon bald als &ldquo;Intensivt&auml;ter&rdquo;.<br>\nDas eigentliche Problem aber ist, dass Bilel B. ein IS-Sympathisant ist. Dass er ein Freund von Anis Amri war, dem IS-Terroristen, der am 19. Dezember 2016 mit einem entf&uuml;hrten LKW auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz raste und zw&ouml;lf Menschen ermordete. Und dass bis heute unklar ist, ob &ndash; und wenn ja, was &ndash; Bilel B. vorab von dem Anschlag wusste.<br>\nMan w&uuml;rde zum Beispiel gerne von ihm wissen, warum er im Februar und im M&auml;rz 2016, also ein Dreivierteljahr vor Amris Anschlag, mit seinem Handy ausgerechnet jene ungesch&uuml;tzte Stelle am Breitscheidplatz fotografierte, an der Amri am Tattag mit dem LKW durchbrach. Aber man kann Bilel B. dazu nicht mehr befragen: Am 1. Februar 2017, gerade einmal sechs Wochen nach dem Anschlag und w&auml;hrend der Generalbundesanwalt noch gegen ihn ermittelte, wurde Bilel B. nach Tunesien abgeschoben. Im Eiltempo. Warum?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2018-12\/anschlag-breitscheidplatz-bilel-b-anis-amri-brueder-abschiebung\">Zeit Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Der Lkw war nur Plan B<\/strong><br>\nAnis Amri plante nach Informationen von ZEIT ONLINE urspr&uuml;nglich ein Sprengstoffattentat. Berliner Polizisten haben das vereitelt &ndash; ohne es zu bemerken.<br>\nIn den Augen des Berliner Landeskriminalamtes (LKA) war der Weihnachtsmarktattent&auml;ter Anis Amri im Sommer 2016 nur ein Dealer, von dem keine Terrorgefahr mehr ausging. Nach Meinung der Beh&ouml;rde nahm Amri selbst Drogen und hatte sich aus der Salafistenszene zur&uuml;ckgezogen. Und so lie&szlig;en sie im Sp&auml;tsommer 2016 seine &Uuml;berwachung auslaufen. Dass diese Einsch&auml;tzung falsch war, steht seit dem Attentat vom 19. Dezember 2016 fest. Wie falsch sie war, zeigt sich jedoch erst nach und nach. Denn Amri erwog zu genau jener Zeit, im Sp&auml;tsommer und Herbst 2016, bereits einen Anschlag &ndash; keinen mit einem Lkw, die Idee hatte er erst sp&auml;ter. Sondern einen mit dem hochexplosiven Sprengstoff TATP. Und er war dabei auch nicht allein, er hatte Komplizen.<br>\nIn der Fussilet-Moschee in Berlin-Moabit hatte Amri wahrscheinlich schon im Dezember 2015 zwei Islamisten kennengelernt. Den russischen Staatsb&uuml;rger Magomed-Ali C. und den Franzosen Cl&eacute;ment B. &ldquo;Ab Juni oder Juli 2016&rdquo;, so steht es in einem zusammenfassenden Bericht der Generalbundesanwaltschaft, standen C., B. und Amri in &ldquo;gelegentlichem pers&ouml;nlichen und telefonischen Kontakt&rdquo;. &ldquo;Nach den derzeitigen Ermittlungen gab es im Sp&auml;tsommer 2016 Pl&auml;ne von B. und Amri zur Durchf&uuml;hrung eines Sprengstoffanschlags in Deutschland&rdquo;, so die Bundesanw&auml;lte in dem Bericht, der ZEIT ONLINE vorliegt. Wie weit gediehen die Pl&auml;ne waren, ist schwer zu sagen, ein konkretes Ziel hatte das Trio wohl noch nicht im Blick.<br>\nDie Erkenntnisse stammen vor allem von B. selbst. Amri habe doch eigentlich etwas mit ihnen vorgehabt, soll der Franzose nach dem Anschlag vom Breitscheidplatz gesagt haben. Angedacht gewesen seien Aktionen in Paris, Br&uuml;ssel und Berlin, die Waffen h&auml;tten sie mit Drogenhandel finanzieren wollen. So protokollierten es die franz&ouml;sischen Ermittler, die Cl&eacute;ment B. &uuml;berwachten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2018-12\/anis-amri-attentaeter-sprengstoffanschlag-plan\">Zeit Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Amazon sieht zu, wie China den deutschen Onlinehandel ruiniert<\/strong><br>\nDass Onlinehandel mit fairem Wettbewerb bislang wenig zu tun hat, wird langsam auch den politisch Verantwortlichen in Deutschland klar. Ab n&auml;chstem Jahr haften Anbieter wie Amazon oder Ebay endlich selbst f&uuml;r die Hinterziehung von Umsatzsteuern auf ihren Plattformen. Durch sie konnten ausl&auml;ndische Anbieter bislang massenweise ihre Preise dr&uuml;cken.<br>\nWeitere Eingriffe k&ouml;nnten folgen. So wollen EU-Kommission und Bundeskartellamt untersuchen, ob Amazon seine Marktmacht gegen&uuml;ber H&auml;ndlern missbraucht. In Br&uuml;ssel will man Onlineplattformen zudem &uuml;ber eine neue Markt&uuml;berwachungsverordnung st&auml;rker in die Verantwortung nehmen. Selbst die g&uuml;nstigen Portopreise f&uuml;r chinesische Onlineh&auml;ndler sind ein Thema geworden, seit Donald Trump aus &Auml;rger dar&uuml;ber mit einem Austritt aus dem Weltpostverein droht.<br>\nDie Frage ist allerdings, ob neue Regulierungen nicht f&uuml;r viele Firmen zu sp&auml;t kommen. Denn in rasantem Tempo bringen ausl&auml;ndische Onlineh&auml;ndler immer mehr Produkte zu Schleuderpreisen auf den deutschen Markt &ndash; oft mit dramatischen Folgen f&uuml;r heimische Unternehmen. &ldquo;Unser Umsatz mit Amazon ist gegen&uuml;ber dem Vorjahr um etwa drei Viertel zur&uuml;ckgegangen&rdquo;, berichtet Engels.<br>\nDass die Schn&auml;ppchenpreise oft nur durch Missachtung gesetzlicher Vorschriften m&ouml;glich sind, scheint Amazon h&ouml;chstens begrenzt zu interessieren. Wer sich wie Engels gegen unlauteren Wettbewerb wehrt, erlebt schnell einen Kampf wie gegen die Hydra der griechischen Mythologie: F&uuml;r ein erfolgreich gestopptes Angebot wachsen zwei nach &ndash; oder eben gleich 46.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/amazon-sieht-zu-wie-china-den-deutschen-onlinehandel-ruiniert-a-1242474.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&Ouml;l ins Feuer: Zur Inhaftierung von Huaweis Finanzvorstand Meng Wanzhou<\/strong><br>\nFalls jemand ein Interesse daran hatte, die tempor&auml;ren Entspannungssignale im Wirtschaftskrieg gegen die VR China zu torpedieren, so h&auml;tte er kaum zu einem gr&ouml;&szlig;eren Sprengsatz greifen k&ouml;nnen als zu dem, der am 1. Dezember am Vancouver International Airport &bdquo;hochgegangen&ldquo; ist: die Verhaftung und Inhaftierung von Huawei-Finanzvorstand Meng Wanzhou.<br>\nUnmittelbar vor Mengs Verhaftung hatten sich Xi Jinping und Donald Trump beim G20-Gipfel in Buenos Aires auf eine 90-Tage-Frist geeinigt, in welcher der Konflikt nicht weiter eskaliert und eine Verhandlungsl&ouml;sung gesucht werden sollte. Diese &bdquo;Waffenstillstandsfrist&ldquo; d&uuml;rfte damit pulverisiert sein. Nachdem die chinesische F&uuml;hrung bislang eher relativ zur&uuml;ckhaltend auf US-Angriffe reagierte, hat Pr&auml;sident Xi nun ein ernsthaftes Imageproblem. Er kann angesichts einer in Handschellen abgef&uuml;hrten Meng nicht zur Tagesordnung &uuml;bergehen, ohne das Gesicht zu verlieren. Zumal Huawei einer der Konzerne ist, mit denen die Volksrepu&shy;blik in einer entscheidenden Sparte des High-Tech-Sektors auch technologisch um die Weltmarktf&uuml;hrerschaft k&auml;mpft.<br>\nInformationstechnologie war seit dem II.Welkrieg eine Hauptst&uuml;tze des US-Imperiums. W&auml;hrend die neoliberale Gegenreformation bei den &bdquo;alten&ldquo; Technologien zu einer weitgehenden De-Industrialisierung des Imperiums gef&uuml;hrt hat, gilt Silicon Valley weiterhin als Speerspitze der globalen Technologieentwicklung. Aber auch das ist nur noch die halbe Wahrheit. Der weltweit f&uuml;hrende Smartphoneverk&auml;ufer hei&szlig;t nicht Apple, sondern Samsung, und der f&uuml;hrende Netzausr&uuml;ster, vor allem bei den neuesten 5G-Technologien, hei&szlig;t eben Huawei. Der weltweit zweitgr&ouml;&szlig;te Handyproduzent, Huawei, besch&auml;ftigt 180 000 Menschen bei einem Umsatz von mehr als 100 Mrd. Dollar im laufenden Jahr und ist spezialisiert auf k&uuml;nstliche Intelligenz, Virtual Reality, Halbleiter und eben 5G. Huawei steht f&uuml;r 28 Prozent des globalen Telekom-Ausr&uuml;stungsmarktes. Mit deutlichem Abstand vor Nokia, Ericsson, Cisco und ZTE. Und r&uuml;ckt mit diesen &ndash; nat&uuml;rlich als Bedrohung wahrgenommenen &ndash; F&auml;higkeiten ins Fadenkreuz der US-Wirtschaftskrieger.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/de\/5050\/wirtschaft_soziales\/10053\/%C3%96l-ins-Feuer.htm%20\">unsere zeit<\/a>\n<p><strong>dazu: Was die Freilassung der Huawei-Managerin f&uuml;r den Handelskrieg bedeutet<\/strong><br>\nDer Fall tr&uuml;bte jene Hoffnungen, die der Neustart der Verhandlungen zwischen Chinas Vizepremier Liu He und US-Finanzminister Steven Mnuchin sowie dem US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer geweckt hatte. In einem speziell arragierten Telefongespr&auml;ch demonstrierten die Unterh&auml;ndler, dass sie sich nicht von der Suche nach einer Einigung im Handelsstreit abbringen lassen wollen. Nach Angaben des chinesischen Handelsministeriums versuchten sie sich auf einen Zeitplan und die Umsetzung von M&ouml;glichkeiten zu einigen, die aus dem Handelsstreit f&uuml;hren k&ouml;nnten, bevor er zum Handelskrieg eskaliert. US-Pr&auml;sident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping hatten sich beim G20-Gipfel am 1. Dezember auf einen 90-Tage-Aufschub geeinigt, bevor sie erneut Strafz&ouml;lle auf ihre jeweiligen Importe verh&auml;ngen. Trump hatte Peking das Ultimatum gesetzt: Wenn China bis zum 1. M&auml;rz nicht substanzielle Strukturreformen zur Markt&ouml;ffnung einleitet und zugleich mehr Importe aus den USA vor allem bei Energie und Agrarg&uuml;tern wie Sojabohnen bezieht, werde er die zehnprozentigen Strafz&ouml;lle f&uuml;r China-Importe im Wert von 200 Milliarden Dollar auf 25 Prozent erh&ouml;hen. So will er das enorme Handelsdefizit mit China ausgleichen. Der 1. M&auml;rz sei eine &ldquo;harte Deadline&rdquo;, warnten die US-Unterh&auml;ndler. China hat bisher keine konkreten Einkaufsmengen genannt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/derstandard.at\/2000093780881\/Was-die-Freilassung-der-Huawei-Managerin-fuer-den-Handelskrieg-bedeutet\">der Standard<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ein Markt f&uuml;r die USA? McKinsey gibt Ratschl&auml;ge zur Eroberung von Afrikas Konsumg&uuml;termarkt<\/strong><br>\nDie Webseite von der Unternehmensberatung McKinsey zieren &uuml;berdimensioniert drei Zahlen, um das Ziel der Begierde zu beschreiben: In Afrika gibt es mehr als 400 Unternehmen mit einem Gewinn von &uuml;ber 1 Milliarde Dollar, Afrika ist mit 11 Millionen Quadratmeilen gr&ouml;&szlig;er als China, Europa und die USA zusammen und dort betragen die Konsumausgaben 1,4 Billionen Dollar &ndash; mehr als in Indien. (&hellip;)<br>\nWas die Kaufkraft betrifft, hatte McKinsey bereits 2012 den Fokus auf die wachsenden Mittelklasse Afrikas gerichtet, wo voraussichtlich bis 2025 Waren im Umfang von 2,1 Billionen Dollar nachgefragt werden. Und 95 Prozent der afrikanischen Mittelklasse lebten in 20 der 54 L&auml;nder des Kontinents &ndash; in 50 Gro&szlig;st&auml;dten.<br>\nIm Jahr 2011 hat die Volksrepublik China die USA als gr&ouml;&szlig;ten Handelspartner des afrikanischen Kontinents &uuml;berholt. Damit wenigstens der Spitzenplatz als Investor in Afrika behauptet werden kann, k&uuml;ndigte US-Pr&auml;sident Trump die Gr&uuml;ndung einer neuen Entwicklungsagentur an. Die &bdquo;International Development Finance Corporation&ldquo; (IDFC) soll einen Kreditrahmen im Volumen von 60 Mrd. Dollar haben. In der gleichen H&ouml;he hat China in den letzten drei Jahren Kredite in Afrika vergeben, der chinesische Pr&auml;sident Xi Jinping k&uuml;ndigte beim diesj&auml;hrigen Chinesisch-Afrikanischen Forum (FOCAC) in Peking f&uuml;r die kommenden drei Jahre die gleiche H&ouml;he an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/de\/5050\/internationale_politik\/10086\/Ein-Markt-f%C3%BCr-die-USA.htm\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Yes, Virginia, There Is a Deep State and Bob Parry Exposed It<\/strong><br>\nA year ago yesterday, it became fully clear what was behind the feverish attempt by our intelligence agencies and their mainstream media accomplices to emasculate President Donald Trump with the Russia-gate trope.<br>\nIt turned out that the objective was not only to delegitimize Trump and make it impossible for him to move toward a more decent relationship with Russia.<br>\nOn December 12, 2017, it became manifestly clear that it was not only the usual suspects &mdash; the Military-Industrial-Congressional-Intelligence-Media-Academia-Think-Tank Complex, namely, the Boeings, Lockheeds, and Raytheons profiteering on high tension with Russia; not only greedy members of Congress upon whom defense contractors lavish some of their profits; not only the TV corporations controlled by those same contractors; and not only the Democrats desperately searching for a way to explain how Hillary Clinton could have lost to the buffoon we now have in the White House.<br>\nNo, it was deeper than that. It turns out a huge part of the motivation behind Russia-gate was to hide how the Department of Justice, FBI, and CIA (affectionately known as the Deep State) &mdash; with their co-opted &ldquo;assets&rdquo; in the media &mdash; interfered in the 2016 election in a gross attempt to make sure Trump did not win.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/consortiumnews.com\/2018\/12\/13\/yes-virginia-there-is-a-deep-state-and-bob-parry-exposed-it\/\">Ray McGovern, Consortium News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Das Fossil des Tages<\/strong><br>\nAnl&auml;sslich der UNO-Klimakonferenz im polnischen Kattowice ger&auml;t die Klimapolitik der Bundesregierung zunehmend in die Kritik. Zum Auftritt von Bundesumweltministerin Svenja Schulze auf dem Klimagipfel hei&szlig;t es, die Bundesregierung habe sie mit &ldquo;leeren H&auml;nden&rdquo; anreisen lassen: Nicht einmal ein Datum f&uuml;r den deutschen Kohleausstieg stehe fest. Auch sonst sei die klimapolitische Bilanz der Bundesrepublik miserabel. Von der geplanten Reduzierung des CO2-Aussto&szlig;es bis 2020 um 40 Prozent gegen&uuml;ber 1990 sei trotz f&uuml;r Berlin &uuml;beraus g&uuml;nstiger Sondereffekte keine Rede mehr. Auch auf EU-Ebene versuche die Bundesregierung konsequent, verpflichtende CO2-Schwellen zu senken. Auf einem regelm&auml;&szlig;ig erstellten Klimaschutzindex (KSI) ist Deutschland mittlerweile auf Rang 27 von 56 abgerutscht; damit rangiert es hinter nicht f&uuml;r eine ehrgeizige Klimapolitik bekannten L&auml;ndern wie Mexiko und &Auml;gypten. Auf der Klimakonferenz in Katowice hat die Bundesrepublik f&uuml;r ihre klimapolitische Leistungsverweigerung sogar einen Negativpreis erhalten &ndash; das &ldquo;Fossil des Tages&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7814\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Veranstaltungshinweis: Zwischen Anarchismus und Populismus<\/strong><br>\nSeit Jahren schreibt der Gie&szlig;ener Sozialwissenschaftler und Publizist G&ouml;tz Eisenberg an einer &bdquo;Sozialpsychologie des entfesselten Kapitalismus&ldquo;. Nun ist in der Edition Georg-B&uuml;chner-Club (Verlag Wolfgang Polkowski) unter dem Titel &bdquo;Zwischen Anarchismus und Populismus&ldquo; deren dritter Band erschienen, den er am Samstag, 15. Dezember, um 15 Uhr bei der Evangelischen Studierenden-Gemeinde Gie&szlig;en (ESG) vorstellt. Musikalisch begleitet wird er durch den Jazz-Musiker und Akkordeon-Virtuosen Manfred Becker. Wie bereits die vorangegangenen B&auml;nde, mischt auch dieser theoretische Essays zu gesellschaftspolitischen Themen mit Alltagsbeobachtungen. Eine kritische Sozialpsychologie geht den Fragen nach: Wie gelangt &Ouml;konomisches zum menschlichen Kopf oder Herz? Was tut das Kapitalprinzip den Menschen an? Wie kommt es, dass Menschen gegen ihre &bdquo;wahren Interessen&ldquo; handeln? Warum setzt sich die objektive Reife der kapitalistischen Verh&auml;ltnisse nicht in die subjektive Bereitschaft um, diese Verh&auml;ltnisse umzuwerfen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.giessener-anzeiger.de\/freizeit\/kunst-und-kultur\/kulturnachrichten\/zwischen-anarchismus-und-populismus_19520274#\">Gie&szlig;ener Anzeiger<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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